Kardinal Gerhard Müller von Papst Franziskus entlassen

Kardinal Gerhard Müller wurde von Papst Franziskus als Glaubenspräfekt entlassen
Kardinal Gerhard Müller wurde von Papst Franziskus als Glaubenspräfekt entlassen

(Rom) Kardinal Gerhard Müller wurde von Papst Franziskus als Präfekt der römischen Glaubenskongregation entlassen.

Müller, zuvor Bischof von Regensburg, war im Juni 2012 von Papst Benedikt XVI. an die Römische Kurie berufen worden, um die zentrale Aufgabe eines Wächters der Orthodoxie zu übernehmen. Am 2. Juli 2012 trat er sein Amt an. Zwischen Papst Franziskus und dem deutschen Kurienkardinal war das Verhältnis immer deutlich unterkühlt. Im Konflikt um die Bischofssynode über die Familie und das nachsynodale Schreiben Amoris laetitia sank es auf den Nullpunkt. Der Kardinal widersetzte sich mit Vehemenz einer Änderung der katholischen Ehe- und Morallehre, ohne den Papst direkt zu kritisieren. Zuletzt war immer intensiver über eine bevorstehende Entlassung spekuliert worden.

Heute wurde der Kardinal vom Papst in Audienz empfangen. Dabei soll Franziskus dem Glaubenspräfekten seine Entlassung mitgeteilt haben. Demnach dürfte die Audienz die letzte des Kardinals als Präfekt der Glaubenskongregation gewesen sein.

Wegen Verteidigung der überlieferten Lehre als „Papstgegner“ kritisiert

Je deutlicher Papst Franziskus und dessen direktes Umfeld, zu dem Kardinal Müller nie gehörte, bei der Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zur Kommunion vollendete Tatsachen schafften, desto vehementer bekräftigte der deutsche Kardinal, daß niemand die überlieferte Lehre Jesu ändern könne, auch der Papst nicht. Die Tatsache, daß er Amoris laetitia im Licht der überlieferten Lehre las, genügte, ihn unter die „Papstgegner“ einzureihen.

Zum Beginn der zweiten Bischofssynode über die Familie gehörte Kardinal Müller zu den 13 Kardinälen, die mit einem spektakulären Protestbrief an Papst Franziskus für Aufsehen sorgten. Sie protestierten gegen die Synodenregie, die ihnen die Rolle bloßer Statisten zuweisen wollte, während die Ergebnisse schon im voraus festzustehen schienen.

Seither war die Tür von Franziskus für den Glaubenspräfekten zu. Nicht weil der Kardinal im Unrecht gewesen wäre, sondern weil durch den Brief die Strategie der päpstlichen Entourage durchkreuzt worden war.

Immer härter werdender Konflikt

Mit der Entlassung wartete Franziskus genau den Ablauf der auf fünf Jahre befristeten Amtsperioden ab. Die Entlassung hätte bereits im März 2013 erfolgen können, weil mit der Wahl eines neuen Papstes alle Kurienämter verfallen. Franziskus scheute jedoch zunächst zu radikale Eingriffe und bestätigte den Großteil der Mitarbeiter, wie es vatikanische Gepflogenheit ist. Schrittweise tauschte er dann führende Kurienvertreter aus. Die ersten Köpfe die rollten, waren exponierte „Ratzingerianer“ wie Kardinal Piacenza, der Präfekt der Kleruskongregation, Kardinalsstaatssekretär Bertone, Kardinal Canizares, der Präfekt der Gottesdienstkongregation und Kardinal Burke, der Präfekt des Obersten Gerichtshofes der Apostolischen Signatur.

Der kleine Formalismus, Kardinal Müller für eine vollständige Amtszeit im Amt belassen zu haben und nun sozusagen die legitime Möglichkeit einer Neubesetzung zu nützen, kann nicht über die Radikalität des Eingriffes hinwegtäuschen, in einem immer härter geführten Ringen um die Ausrichtung der Kirche.

Mit der Entlassung des Glaubenspräfekten kommen die Gleichgewichte im Vatikan, in die von Papst Franziskus mehrfach eingegriffen wurde, massiv ins Rutschen. Mit vorerst nicht absehbaren Folgen.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Vatican.va

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47 Kommentare

  1. Und alle diese Feigheit und dieses Hin und Her hat ihm nichts gebracht. Hätte er am Anfang Krach geschlagen und den Papst spätestens nach Amoris Laetitia der Häresie angeklagt, so wäre auch rausgeworfen worden, aber wenigstens wie ein Mann und die Katholiken hätten gewußt, dass es „noch Glauben im Israel gibt“. Und so: verweichlicht, feige, etc. und doch nichts dadurch gewonnen.

    • Leider sehe ich das ähnlich wie Sie. In entscheidenden Momenten hat Kardinal Müller aus falsch verstandener Loyalität Bergoglio gestützt. Dank war von einem solchen Autokraten jedoch nicht zu erwarten. Aus der Sicht Bergoglios war Müller mit seiner Prinzipientreue einfach viel zu unberechenbar, daher unbequem und lästig. Wohin wird man ihn nun entsorgen? Ich fürchte, bald werden die Verliese der Engelsburg wieder reaktiviert.

    • Vielleicht erkennt Kardinal Müller jetzt auch, wo er hätte anders und klarer handeln müssen.
      Doch ist es häufig nicht so, dass wir erst im Nachhinein wissen, wie wir in einer vergangenen, leider sich nicht mehr in die Gegenwart zurückholende Situation hätten reagieren sollen?

  2. Schrecklich. Die Lehre der Evangelien und der Kirche kann somit x-beliebig von einem „Oberhaupt“ für obsolet erklärt werden. Man hält es nicht für möglich, was in der heutigen Zeit alles angeordnet und befohlen werden kann. Das Papsttum der Römisch Katholischen Kirche desavuiert sich soeben für alle Zukunft. Ich frage mich, ob es nach Franziskus überhaupt noch Bestand haben kann…

    • Stimmt. Mir erscheint die alte Prophezeihung, wonach das Papstum mit dem letzten Portrait in der Reihe der Papstportait-Medaillons innerhalb der Lateranbasilika endet, immer wahrscheinlicher. Das Portrait-Mosaik Ratzingers war bekanntlich das letzte, das in dieser Reihe Platz fand. Für Bergoglio musste extra eine neue Reihe begonnen werden. Wenn Ratzinger stirbt, endet höchstwahrscheinlich die Folge der wahren Päpste und das Papstum, so wie es von Petrus her überliefert ist.

      • Die Reihe der Papst-Medaillons befindet sich in Sankt Paul vor den Mauern, und Benedikt war nicht der letzte in der Reihe!

    • Auf der anderen Seite ist damit nun klar, dass Bergoglio, so traurig es ist, das sagen zu müssen, nach kirchlichem Verständnis offen häretisch ist.

  3. Kardinal Müller tat, was er konnte. Unter den gegebenen Voraussetzungen – diese einmal azeptiert –, war nicht mehr drin. Er hat den guten Kampf gekämpft. Kein Grund, ihm zu grollen. Er geht guten Gewissens und kann erleichtert aufatmen. Es ist ihm zu wünschen, dass er ein sinnvolles Tätigkeitsfeld findet.

  4. Ja, wieder ein Schock. Noch ein würdiger Hirte weniger an der Spitze der katholischen Kirche, welcher der gläubigen Herde voranging, und nicht vor „den Wölfen“ zurückscheute, um den von Gott vorgegebenen Weg aufzuzeigen.

  5. Die Entlassung Müllers war schon lange erwartet worden. Es kommt nicht überraschend. Die Ultraprogressisten mit Franziskus an der Spitze wähnen sich auf der Zielgeraden. Doch sie machen Ihre Rechnung ohne unseren Heiland Jesus Christus, an den sie offensichtlich nicht mehr, oder nur noch im geringen Maße glauben.

    Es muß anscheinend zum totalen Zusammenbruch der Kirche kommen, damit auf deren Trümmern eine neue Ecclesia Triumphans entstehen kann. Alles geschieht durch Gottes Ratschluß, auch dieser Niedergang. Vertrauen wir auf Gott in seiner Allmacht.

  6. Ich sehe es als quasi als Erhebung in den geistlichen Adelsstand an, von diesem Papst gefeuert zu werden. Kardinal Müller kann erhobenen Hauptes neue Aufgaben übernehmen. (Nebenbei ist seine Entlassung auch eine schallende Ohrfeige gegen Papst Benedikt XVI, sozusagen zwei Fliegen mit einer Klatsche)

    • Bayernmichel, wenn Kardinal Müller samt den anderen konservativen Bischöfe in der Synode aufgestanden wäre, um die Lehre zu schützen, dann wäre er wie ein Athanasius in den geistlichen Adelstand erhoben worden. Die konservativen Bischöfe müssen endlich kapieren, dass bei Franziskus die Feigheit, blinde Papsthörigkeit, Kadavergehorsam der Konservativen Katholiken bei ihm nur mehr Totalitarismus, Übermut, Verachtung, Unbarmherzigkeit, Rücksichtlosigkeit und Arroganz, provoziert. Franziskus fühlt sich vom falschen Gehorsam der Konservativen beflügelt noch härter die Abrissbirne gegen der katholische Kirche zu schwingen um endgültig das Antlitz der katholischen Kirche zu verstümmeln. Es wird Zeit für Mut und Rückgrat, denn es steht alles auf dem Spiel.

      • Verzeihen Sie die Fragen: Welcher Kirche gehören Sie an und was haben Sie bisher getan, um darzulegen, ob und wenn ja in welchen Punkten Ihrer Meinung nach das derzeitige Oberhaupt der Katholischen Kirche, dessen Funktion im Übrigen ebenso wie jenes von Eminenz Müller, wenngleich aus biologischer und nicht kirchenrechtlicher Sicht befristet ist, mit seinen Äußerungen, Handlungen, seinem Schweigen und seinen Unterlassungen das Evangelium und die Lehre der Katholischen Kirche, wie sie z.B. (noch) im KKK darstellt ist, missachtet?

  7. Allen, die jetzt jubeln, sei ins Stammbuch geschrieben: Auch die Papstfunktion ist befristet; also abwarten, beten und der Lehre Christi, der Tradition und dem Evangelium treu bleiben. Werden darunter auch der derzeitige Bischof von Rom und seine Verehrer und (womöglich taktischen) Förderer darunter sein? Um Gebete für diese zu werben, sollte ein der Lehre Christi und der Tradition der Katholischen Kirche verbundener katholischer Christ nicht müde werden; also liebe Brüder und Schwestern in Christo; avanti, die Zeit drängt!

  8. Zum Weinen! Das ist das Martyrium der wahren Kirche Jesu Christi. Das Freimaurer – Kollegium hat den Vatikan immer mehr in Griff. Der verstorbene Exorzist des Vatikan Gabrielle Amorth hat ja erzählt, dass durch die Freimaurerei Priester in grossem Stile in den Klerus eingeschleust wurden. Bitten wir den Heiligen Geist, dass er ein inoffizielles Krisen – Kollegium der entlassenen Kardinäle bildet zur Wahrung des wahren Glaubens. Der Triumph der Gegner der Kirche Jesu Christi soll von kurzer Dauer sein! Beginnen wir einen Kreuzzug des Gebetes, der Prozessionen zur Treue zu Jesus Christus und seiner Kirche. Freuen wir uns, denn das Reich Gottes ist nahe.

  9. Sagte die Muttergottes nicht in La Salette: „Rom wird den Glauben verlieren und Sitz des Antichristen werden“? Sollte es wirklich zu dieser Situation kommen oder gar schon gekommen sein? Manchmal hat man unter diesem Pontifikat schon den Eindruck, dass man die traditionelle Lehre verwässern und dem Zeitgeist anpassen will.

    • Es scheint so zu sein, wie es die Gottesmutter in La Salette und in Fatima etc. angekündigt hat. Nur: ‚Papa Bergolio‘ kann nicht der Antichrist sein, da seine Zeit als Bischof von Rom schon über dreieinhalb Jahre währt. Er könnte also der Vorläufer oder der sein, der dem Antichristen auf dem Papstthron den Weg bereitet (?).

      Wir sollten bei solchen Überlegungen aber nicht vergessen, dass alles schon – wenn auch sehr geheimnisvoll – in der Bibel (z.B. Apokalypse 13. Kapitel; sh. der 13. in Fatima als Hinweiszeichen) prophezeit ist; und eben durch die Gottesmutter selbst sind in jüngerer Zeit an verschiedenen Orten verschiedene geheimnisvolle Hinweise auf die Erfüllung des Leidens Jesu in seinem mystischen Leibe, der hl. Kirche, gegeben worden.

      Beim betrachtenden Beten des schmerzhaften Rosenkranzes und des Barmherzigkeitsrosenkranzes und bei der gleichzeitigen Betrachtung der jüngeren Kirchengeschichte kann man die Analogien zu Jesu Leiden und Sterben nach und nach recht gut erkennen, wenn Gott es will. Auch bei der Betrachtung der Welt-Situation beim Rosenkranzgebet kann uns Erkenntnis – bei den erforderlichen Voraussetzungen für die Hl.-Geist-Gaben – geschenkt werden, wenn Gott es will und wir als Beter und Büßer seine Werkzeuge sein wollen.

      Im Evangelium sagt uns der Herr zu seinem Leiden, aber auch an anderer Stelle, zur Prophetie der Endzeit: „all das muss geschehen.“ Wir begegnen hier einem großen Geheimnis, warum all das geschehen muss. Wir können dieses Geheimnis nicht aus eigenem Denken entschlüsseln. Das müssen wir Gott überlassen; zu Seiner Zeit, wie er es will bzw. uns zugedacht hat.

      Bleiben wir der Fatima-Botschaft und den Rettungsmitteln der Gottesmutter bzw. des Himmels treu: Beten wir täglich weiter den Rosenkranz, opfern wir unsere diversen Schmerzen tapfer für die Rettung der Seelen auf, wie es die Fatima-Kinder getan haben. Und leben wir tapfer unser Christenleben (u. a. Hl. Messen innerlich mitfeiern; die Liebe zu Gott und zum Nächsten etc.). Viel mehr können wir jetzt wohl nicht tun.

      Gottes und Marien Segen, Ihnen und allen . . . C. E.

  10. Mit der Entlassung von Kardinal Müller als Präfekten der Glaubenskongregation, äußert sich Bergolio auch dahingehend, wie er Amoris Laetitia verstanden haben will. Nämlich nicht so wie Müller sondern wie die argentinischen Bischöfe und andere.

  11. Das ist doch nur eines der vielen Ableknkungsmanövern. Jetzt redet man mehr über Müller als über den Skandal seiner Lieblingskardinäle.. oder war das alles nur ein Schachzug? Wenn ich wiederkomme, werde ich noch Glauben finden? Das ist zuallerst Petrus gefragt!

  12. Franziskus sieht die törichte und blinde Loyalität der glaubenstreuen Bischöfe nur als Schwäche und Dummheit, also total wertlos. Der Papst fühlt sich durch diese blinde Loyalität in seinem falschen Gefühl der Überlegenheit, bestätigt. Daher haut er noch härter auf die konservativen Bischöfe drauf, verfolgt sie, feuert sie und stellt sie regelmäßig gehässig am Pranger. Die Loyalität der Konservativen ihm gegenüber quittiert er ohnehin nur mit Verachtung.

    Feigheit zahlt sich nicht aus und nein Kardinal Müller ist kein Glaubensheld.

  13. Ein klägliches Ende für Kard. Gerhard Müller.

    Als Theologe mit verschrobener Sprache und wirren Gedanken, mariologisch eine Katastrophe, als Bischof von Regensburg wild herumpolternd auf die Priesterbruderschaft St. Pius X und sehr gehässig zu ihrem Priesterseminar in Zaitkofen, als Chef der Glaubenkongregation eher still und zurückhaltend und in schwierigsten Zeiten die Häresien von Franziskus verschweigend und seine eigene Mitarbeiter nicht mannhaft verteidigend wenn diese ihre Pflicht tun und pädophile Priester verfolgen.
    Erinnert stark an eine zweite Ausgabe von „des Teufels General“ oder an das Paktieren und Lavieren der Grafen Egmont und Hoorne mit Philipp II.
    Aggressiv nach unten und duckend nach oben.
    Mut und Tapferkeit sehen anders aus; und das Kardinalsrot, Symbol für das Blut das diese Träger bei der Verteidigung des Glaubens vergiessen sollten, ist hier traurig genug reine Folklore.
    Sine ira et studio: es ist eine Schande, mehr noch: Selbstvernichtung, wenn fundamental antichristlicher Unsinn hingenommen wird und wissentlich verschwiegen wird.

      • @Sophus,
        Ihre Kritik trifft nicht zu:
        Kard. G. Müller weiß besser als wir allen hier was sich im Vatikan abspielt.
        Wenn Predigten und krummen Aussagen aus dem domus st. Marta kommen, weiß er, weil direkt an der Quelle, alles sofort.
        Es ist äusserst naiv und verdrängend, zu meinen, daß die Glaubenskongregation und ihr Chef nicht mitbekommen, was dort alles gesagt wird, schnell publiziert wird in allen möglichen Gazetten und Internetforen, und nicht selten innerhalb von ein paar Stunden sang- und klanglos wieder verschwindet.
        Dann rede ich nicht einmal von „Evangelii gaudium“ und „Amoris laetitia“.
        Unser Herr Jesus Christus hat uns den Auftrag gegeben, Sein Evangelium zu verkündigen; d.h. es nich totzuschweigen und auch nicht durch etwas ganz anderes zu ersetzen.
        Tibi Christe Splendor Patris

        • Kardinal Müller hat sowohl in Regensburg als auch in Rom Jesu Lehre verteidigt. Das war weder in Deutschland noch in Rom den jeweils amtierenden Jesuiten und den von ihnen abhängigen Modernisten genehm. Ich erinnere an das Gespräch, das der Kommentator „ newtube“ am 21.9.2010 mit dem deutschen Jesuitenprovenzial Kiechle SJ. geführt hat. Als in dessen Verlauf der Name Bischof Müller gefallen sei, habe Herr Kirchle das Ganze vom Tisch gewischt und gesagt, Bischof Müller sei bekanntlich psychisch krank, ein Outsider in der Bischofskonferenz, niemand nähme ihn dort ernst. Und warum? Weil Bischof Müller „die überlieferte Lehre der Kirche“ gegen die „Ungläubigen“ (Georg May) und „Falschlehrer“ (Klaus Berger) in den Universitäten und Ordinarien bis hinunter in die Pfarrgemeinden verteidigte und für die Historizität Jesu und dessen Offenbarungen in der Verschriftung durch die tradierten Autoren eingetreten ist. Ihm ist es zu verdanken, dass die böse Saat der Modernisten um Kardinal Kasper, der im Vorfeld der Familiensynoden von der relativistisch interpretierbaren Spätdatierung der Evangelien ausgegangen ist, nicht noch mehr ins Kraut geschossen ist. Ziel war ja eindeutig die völlige Freigabe der hl. Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene. Die Fußnote 381 in AL ist nur ein matter Abglanz von dem, was bereits in der Fuldaer Bischofskonferenz im September 2010 in der Sache geplant gewesen ist

        • Fortsetzung K.Müller/Regensburg/Rom

          Bischof Müller hat sich im Tagespost-Interview vom 29. September 2010, unmittelbar nach der Fuldaer Konferenz deutlich von den Ansätzen der DBK distanziert:„Wenn wir uns als eine Wohlfühlorganisation mit mystischem Hintergrundgeraune anbiedern, der die gesellschaftliche Akzeptanz und der Einklang mit einem materialistischen Zeitgeist die oberste Maxime ist, dann haben wir Christus verraten. Unser Dialog ist kein Nachgeben gegenüber dem Druck der Straße, die sich blasphemisch für die Basis der Kirche ausgibt. Das Fundament der Kirche ist Christus und nicht die Wanderdüne wechselnder Meinungen. … Den Geist, der alles neu macht, erwartet die Kirche von oben und nicht von unten. Erneuerung der Kirche im Heiligen Geist kommt aus dem was Gott will und nicht aus dem, was Menschen wollen (Mt 16, 23)“. Auch damit hat sich Bischof Müller im weitgehend modernistisch gewordenen Deutschland keine Freunde gemacht – angesichts von nur 20% Katholiken im Lande bei 80% Protestanten, Konfessionslosen, Atheisten, Moslems und anderen Religionen ist das nicht verwunderlich, zumal auch ein Teil des „fortschrittlichen“ katholischen Klerus und damit fast alle Medien gegen ihn auftraten und ihn schlecht machten, sobald sich die geringste Möglichkeit bot. Darin teilte er das Geschick mit Kardinal Ratzinger/Papst Benedikt XVI.

        • Fortsetzung II K.Müller/Regensburg/Rom
          Wesentlicher Grund für die Feindlichkeiten, die ihm spätestens seit 2005 in der eigenen Kirche und darüber hinaus entgegenschlugen, war, dass Bischof Müller es 2005/2006 in seinem Bistum kraft weltweit geltenden Kirchenrechts und in ureigenster Hirtenverantwortung gewagt hatte, die Struktur seiner Laienräte zu reformieren, indem er den Diözesanrat den wortführenden „Wir sind Kirche“-Leuten entzogen und personell aus den katholischen Verbänden der Diözese rekrutiert, sowie den Pfarrgemeinderat unter den Vorsitz des Pfarrers gestellt hatte.. Für den Mut, sein Bistum damit aus den Zwängen einer auf der Würzburger Synode vor über 40 Jahren fehlgeplanten, singulär deutschen Laienrätestruktur befreit zu haben, erhielt er volle Rückendeckung aus Rom, aber volle Breitseiten aus den Kreisen jener Synodalen, die für diese synodale Fehlgeburt aus dem 68er-Geist die Verantwortung trugen. Ex-Kultusminister Meier kramte weinerlich im Wortschatz des 19. Jahrhunderts, sah „Treu und Glauben“ entschwinden, dafür Misstrauen, Unberechenbarkeit und Willkür hereinbrechen und redete von Rechts- und Vertrauensbruch, von Solidaritäts- und Demokratieverlust. Dabei übersahen die synodalen Altväter samt ihren Nachkommen im ZdK, dass ihr Würzburger Laienrätemodell schon seit mehr als 30 Jahren gegen die Solidargemeinschaft der Weltkirche verstieß und auch in den übrigen deutschen Diözesen längst angepasst gehört hätte. Das hat Bischof Müller gemacht, nachdem in seinem Diözesanrat Leute aufgetreten waren, die die Kirche nur von unten anschauten und dem Bischof den Hirtenstab entwinden wollten. Der Aufschrei sowohl im 20% – als auch im 80% – Lager war groß! DennBischof Müller hatte vorher niemanden gefragt, keine Dialogstafette durch die Oberpfalz organisiert, sondern sich lediglich an die kirchenrechtlich niedergelegten Rechte und Pflichten und die im Zweiten Vatikanum getroffenen Festlegungen zum Bischofsamt gehalten.

        • [email protected],
          Roberto de Mattei hat in seinem heute morgen (03.07.2017) auf katholisches.info publiziertem Artikel meinen Kommentar inhaltlich bestätigt. Kard. G. Müller hatte in Deutschland sicher keinen leichten Stand; In anderen Ländern war es teilweise noch viel schlimmer; dort gab es nicht selten Hirten, die sich viel tapferer verhalten haben und tüchtig gekämpft.

          Sehr ehrenvoll für Sie, Kard. Müller unterstützen zu wollen. Aber eine kämpferische Natur war er nicht: den Konservativen nahestehend: ja; nach unten autoritär: ja, teils sehr selektiv; gegen die FSSPX und ihre Sympathisanten: extrem ausgeprägt; was betrifft Franziskus, Evangelii Gaudium und Amoris Laetitia: nun ja, diplomatisch-verkrümelnd und eine sehr blasse Figur machend neben und in Vergleich zu den Vier Kardinälen.

          Verzeihen Sie meinen agrarischen Blick: ein Schäferhund braucht keinen Stammbaum, sondern eine robuste gesunde Konstitution und dann zuallererst Tapferkeit, Mut und Härte, und Instinkt in dem Umgang mit Schafen.
          Zurückhaltung und Angst sind die schlechteste Eigenschaften für einen Hütehund – in dem entscheidenden Augenblick funktioniert er nicht; Angstbeisserei ist dann auch noch das Letzte, das ein Schäfer brauchen kann.

          Wie beim Grafen von Egmont: am Ende nicht nur ohne Land, aber auch ohne Kopf. Schade.

        • Werter Adrien Antoine!
          Um im Vergleich zu bleiben:
          Ein Hütehund ist nicht da, seinen eigenen Herrn zu beißen. Daher ist für mich mit Rottweiler-Erfahrung seine Beißhemmung nachvollziehbar. Und woher wissen Sie, dass ihm sein „altes Herrchen“ nicht vorsichtshalber einen Beißkorb umgehängt hat? Auf das Pontifikat von Papst em. Benedikt XVI. wäre ein irreparabler dunkler Schatten gefallen, wenn sein bisheriger Hund das neue Herrchen angefallen und vom Hof getrieben hätte – die Folgen für Hund und den Herrchen und nicht zuletzt für Haus und Hof wären nicht absehbar gewesen – zur Freude der inneren und äußeren Feinde des Anwesens. Der protestantisch geführte Münchner Merkur konnte sich heute nicht einkriegen vor hämischer Freude, dass der besagte Hütehund ins Tierheim gekommen ist. Für die Sicherheit der Herde ist bekanntlich nicht der Hund verantwortlich, sondern der Hirte und diejenigen, die ihm den Weideauftrag erteilt haben – innerweltlich gesehen!

        • Werter Adrien Antoine!
          Das kanadische Internetportal „Life Site“ schreibt über den Wechsel des Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre:

          „Zwar verliert Kardinal Müller jetzt seinen hohen Posten als Hüter der Glaubenslehre, aber er hat sein Bestes gegeben, um den Glauben zu bewahren, trotz persönlicher Angriffe. Seine kalkulierten Züge, seine Position zu bewahren, waren – so erfahren wir aus seinem Umfeld – nicht auf den Wunsch nach Macht zurückzuführen, sondern auf die Sorge, dass ein Nachfolger auf diesem Posten, der weniger darauf bedacht ist, die Rechtgläubigkeit zu wahren, der Kirche Schaden zufügen könnte“.

          Dieser Meinung bin ich eben auch, der ich die Hetze der Modernisten und Berufsprotestanten gegen seit seinem Amtsantritt als Bischof in Regensburg mitverfolgt habe. Es sind die gleichen Kräfte, die auch Bischof Mixa und Bischof TvE aus Limburg kaltgestellt haben. Das „regna“ können Sie ruhig stehen- und sich überraschen lassen!

      • Dass Sie sich da nur nicht täuschen, Wertester
        Ich bin mir sicher, dass Kardinal Müller als Vertreter der Offenbarung Gottes in seinem Sohn Jesus Christus noch nicht am Ende seiner Berufung angekommen ist. Er gehört zu jenen, die an die historische Wahrheit der von den Aposteln und Apostelschülern verschrifteten Evangelien usw. festhalten, sie entsprechend im apostolischen Zeitraum 30-65 n.Chr.datieren und ablehnen zu glauben, dass das NT aus hellenistischer Zeit stammt und von unbekannten Gemeindetheologen, unabhängig voneinander, an unbekannten Orten und zu unbekannten Zeiten zwischen 70 und 100 verfasst worden ist, von Leuten, die ebenso spurlos in der Geschichte verschwunden sind, wie sie aufgetaucht waren. Wer die damit verbundenen Faktoren in ihrem gleichzeitigen Zusammentreffen auf ihre Wahrscheinlichkeit hin überprüft, wird etwa einen Wert von 1:1 Milliarde erhalten. Das heißt, dass nur eine verschwindende Wahrscheinlichkeit auf ihrer Seite ist. Das heißt, dass die Theologie, die sich auf die Spätdatierung der Evangelien und weiterer 16 Schriften des NT beruft, eine Hypothese, die aus der protestantischen Leben-Jesu-Forschung kommt und der katholischen Kirche ihre jesuanische Basis entziehen sollte, zum Scheitern verurteilt ist – und damit auch die innerkirchliche Karriere von allen, die ihre Reformvorhaben im Relativismus der Spätdatierung verankern: Kardinal Marx, Kardinal Kasper usw., alle modernistischen Jesuiten in kirchlichen Rängen und nicht zuletzt Papst Franziskus, denn sie verwechseln alle den menschengemachten Zeitgeist mit dem Geist des dreipersönlichen Gottes. Auch jene sind dem Zeitgeist anheimgefallen, die andere ständig direkt oder indirekt der Häresie bezichtigen.

      • Wer andere direkt oder indirekt der Häresie bezichtigt, dient dem Zeitgeist. Diesem dient Frater Dwight Longenecker, der den Weg vom amerikanischen Protestantismus über das Amt des Pfarrers der anglikanischen Kirche im Jahr 2005 zur katholischen Kirche gefunden hat und seit 2006 als verheirateter katholischer Pfarrer eine amerikanische katholische Gemeinde leitet sicher nicht, wenn er feststellt: „Seit einiger Zeit läuft die wahre Trennlinie unter den Christen nicht mehr zwischen Katholiken und Protestanten, sondern zwischen denjenigen, die an die offenbarte Religion glauben und denjenigen, die an eine relativierte Religon glauben. Die wahre Trennlinie läuft zwischen den Progressisten, die den historischen Glauben auf der Basis des Zeitgeistes verändern wollen, und Christen, die glauben, dass der Zeitgeist von der ewigen und unveränderlichen Wahrheit des Evangeliums herausgefordert werden muss. Die Christen, die an eine relative, progressive und modernistische Variante des Christentums glauben, verachten die wundersame Komponente der Religion und glauben, dass die Kirche sich völlig den Bedürfnissen der modernen Gesellschaft anpassen soll.“
        Mit der erzwungenen Ablösung von Kardinal Müller haben sich im Vatikan die spalterischen Kräfte des Relativismus durchgesetzt. Mehr denn je werden die Modernisten versuchen, die bisherigen lehramtstreuen Katholiken in die fundamentalistische Ecke zu stellen und zu isolieren. Knackpunkt bleibt die noch nicht abgeschlossene Adaption der Beschlüsse des II. Vatikanums. Die einen halten sich an ihren Wortlaut, die anderen glauben über dem Wortlaut hinaus einen „Geist des Konzils“ flüstern zu hören, der verführerisch zu einer anderen Kirche rät. Momentan ist die Frage schwer zu beantworten, ob es hierzulande mehr katholische Priester gibt, welche die Beschlüsse des II. Vatikanums nicht kennen oder sich im bewussten Ungehorsam über sie hinwegsetzen, oder solche, die sie kennen und in der Tradition der gesamten Lehre der Kirche lesen und bewerten. Letztere werden als abgestandene, theologisch irrende Ewiggestrige geschmäht, die sog. Modernisten dagegen, welche die 2000jährige Lehre der Kirche um einer zeitgeistgeleiteten „Zukunftsfähigkeit“ willen zu relativieren bereit sind, werden im „Lande Luthers“ von allen Seiten gehätschelt und getätschelt und dürfen in Liturgie und Katechese ungestraft tun und lassen, was sie wollen. Den angerichteten Schaden hatte Kardinal Müller stets vor Augen und minimierte ihn nach Kräften – zum Missfallen der vatikanischen Relativisten und Progressisten, die sich um den angerichteten Schaden bislang nicht scherten.

    • Gemäß der päpstlichen Festlegung der vatikanischen Amtsperiode von 5 Jahren wissen wir genau, wann Papst Franziskus selbst zurücktreten wird: am 13. März 2018!

    • Das glaube ich nicht, werter Josef!
      Denn ich bin mir sicher, dass Kardinal Müller als Vertreter der Offenbarung Gottes in seinem Sohn Jesus Christus noch nicht am Ende seiner Berufung angekommen ist. Er gehört zu jenen, die an die historische Wahrheit der von den Aposteln und Apostelschülern verschrifteten Evangelien usw. festhalten, sie entsprechend im apostolischen Zeitraum 30-65 n.Chr.datieren und ablehnen zu glauben, dass das NT aus hellenistischer Zeit stammt und von unbekannten Gemeindetheologen, unabhängig voneinander, an unbekannten Orten und zu unbekannten Zeiten zwischen 70 und 100 verfasst worden ist, von Leuten, die ebenso spurlos in der Geschichte verschwunden sind, wie sie aufgetaucht waren. Wer die damit verbundenen Faktoren in ihrem gleichzeitigen Zusammentreffen auf ihre Wahrscheinlichkeit hin überprüft, wird etwa einen Wert von 1:1 Milliarde erhalten. Das heißt, das nur eine verschwindende Wahrscheinlichkeit auf ihrer Seite ist. Das heißt, dass die Theologie, die sich auf die Spätdatierung der Evangelien und weiterer 16 Schriften des NT beruft, eine Hypothese, die aus der protestantischen Leben-Jesu-Forschung kommt und der katholischen Kirche ihre jesuanische Basis entziehen solte, zum Scheitern verurteilt ist – und damit auch die innerkirchliche Karriere von allen, die ihre Reformvorhaben im Relativismus der Spätdatierung verankern: Kardinal Marx, Kardinal Kasper usw., alle modernistischen Jesuiten in kirchlichen Rängen und nicht zuletzt Papst Franziskus, denn sie verwechseln alle den menschengemachten Zeitgeist mit dem Geist des dreipersönlichen Gottes.

  14. Kardinal Müller stand wohl immer auch einer Einigung mit der Piusbruderschaft im Weg. Möglich, dass es jetzt zu einer Einigung kommt und die Erneuerung der Kirche möglich wird.

      • Das Wiedervereinigungsproblem mit den Piusbrüdern hat unter Einbeziehung der Forderungen von Kardinal Müller zwei Seiten:
        Sein Vorwurf lautete 2009, die Pius-Traditionalisten hätten sich „im neuscholastischen Denken der 1950er Jahre eingebunkert“ und müssten nun Anschluss an die aktuelle Theologie finden, sich belehren und ihre Verwechslungen und Missverständnisse bezüglich zentraler Aussagen des II. Vatikanischen Konzil, etwa zu Ökumene und Religionsfreiheit, ausräumen lassen (Bischof Müller DT vom 11. Juli 2009, S.4), Anderseits muss im Dialog zwischen Rom und den Piuspriestern über das Zweite Vatikanum die real existierende Kirche in Deutschland auf den Prüfstand kommen, wieweit ihre Liturgie und Morallehre, ihr Religionsunterricht in den Schulen und ihre Theologie an den Universitäten dem Wortlaut der Konzilstexte noch entsprechen. Da schaut es düster aus, denn da gibt es die oben genannten entgegengesetzten Kräfte, die nach Bischof Müller bei der Untergrabung der päpstlichen Autorität zusammenwirkten. „Die Modernisten wollen die Bischöfe gegen den Papst in Stellung bringen; die Traditionalisten den Papst gegen die Bischöfe“ (DT vom 23.6.2009, S.2). Doch Papst Benedikt XVI. wehrte sich nach beiden Seiten: Nach Paul Badde (Vatikan-Magazin) hat der Papst an Bord der „Città di Fiumincino“ auf dem Weg nach Edinburgh im September 2010 auf die Frage, ob die Kirche nicht dringend zusehen müsse, wie sie wieder anziehender gemacht werden könne mit „Nein“ geantwortet und gesagt: „Wer fragt, wie die Kirche attraktiver gemacht werden kann, hat den Weg verloren und sich schon mit der Frage verirrt.“ Die Kirche verkaufe nichts, am wenigsten sich selbst, sondern ihr sei eine Nachricht anvertraut, die sie unverkürzt weitergeben müsse. Damit war klar, dass die Bischöfe ihr eben in Fulda beschlossenes, modernistisches „Reformprogramm“ gegen Papst Benedikt XVI. nicht werden durchsetzen können. Die folgende Entwicklung ist bekannt – und auch die Rolle, die der Jesuitenorden dabei spielte. Doch der erhoffte Erfolg der Modernisten ist ausgeblieben – nicht zuletzt, weil ihr Programm mit der Offenbarung Jesu Christi, deren apostolischer Überlieferung und ihrer Vertiefung in der Tradition der römisch-katholischen Kirche nicht kompatibel ist

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