Fatima mit Homo-Farben? Nein, bunte Tücher für die Kinderwallfahrt

In Fatima werden derzeit nicht die Homo-Farben gezeigt. Der berühmte Wallfahrtsort wurde im 100. Jahr der Marienerscheinungen für die Kinderwallfahrt geschmückt.
In Fatima werden derzeit nicht die Homo-Farben gezeigt. Der berühmte Wallfahrtsort wurde im 100. Jahr der Marienerscheinungen für die Kinderwallfahrt geschmückt.

(Fatima) Der Monat Juni wird von der Homo-Bewegung als „Monat des Homo-Stolzes“ beansprucht. Montserrat Sanmartí Fernández berichtete am vergangenen Dienstag auf dem spanischen Blog Como Cara de Almendro: „Neue Profanation in Fatima. Homo-Fahne an den Säulen des Heiligtums ausgehängt.“

Dazu veröffentlichte der Blog ein Photo der alten Wallfahrtskirche mit den sie umgebenden Säulengängen. Darauf ist zu sehen, daß zu beiden Seiten der Kirche an jeweils sechs Säulen einfärbige Stofftücher angebracht wurden, die in der Gesamtschau der Homo-Fahne verblüffend ähnlich sehen.

In der katholischen Kirche ist die Regenbogen-Fahne gebräuchlich und ein viel älteres Symbol als die Homo-Fahne, die erst seit 1989 Bekanntheitsgrad erlangte. Der Regenbogen ist das Symbol des Alten Bundes zwischen Gott und den Menschen und wird im christlichen Kontext als Friedenssymbol gebraucht.

Das christliche Symbol und die Homo-Fahne sind fast deckungsgleich und lassen sich für das ungeschulte Auge nicht unterscheiden. Zwischenzeitlich wurde die „Regenbogenfahne“, wie die Homo-Fahne im deutschen Sprachraum auch genannt wird, von der Homo-Bewegung weitgehend übernommen. Daß es sich auch um ein christliches Friedenssymbol handelt, wird vielen gar nicht mehr bekannt sein.

Der Unterschied zwischen beiden Fahnen besteht in der Anzahl der Farben. Die christliche Fahne hat sieben Farben, die Homo-Fahne nur sechs. In Fatima werden nur sechs Farben gezeigt, allerdings stimmen die Farben und die Farbanordnung nicht mit der Homo-Fahne überein.

Der Vorwurf, im Wallfahrtsort werde die Homo-Fahne gezeigt, ist daher nicht zutreffend, zeigt aber, wie sensibel Gläubige durch die penetrante Propaganda von Homo-Organisationen geworden sind – und, leider auch, was Gläubige heute Kirchenverantwortlichen alles zutrauen.

Die bunten Fahnen wurden, wie die Direktion des Wallfahrtsortes mitteilte, wegen der bevorstehenden Kinderwallfahrt nach Fatima angebracht, die am kommenden 10. Juni stattfindet.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Como Cara de Almendro (Screenshot)

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4 Kommentare

  1. Darf ich fragen, wo in der katholischen Kirche die Regenbogenfahne gebräuchlich ist? Ich bin nicht mehr der Jüngste, aber da muß was an mir vorübergegangen sein!

  2. Da wurde also ausgerechnet der Juni, der Monat des Heiligsten Herzens Jesu zum „Monat des Homo-Stolzes“ erklärt. Bis heute ist es mir ein Rätsel warum sich die Homo-Bewegung „Gay-Pride“ nennt. Vielleicht weil der Stolz, die Ursünde aller geschaffenen Wesen, die völlige Abkehr von Gott bewirkte?!
    Legen wir alle Homosexualisten und ihre Förderer in das vor Liebe überströmende Herz unseres Erlösers: Auch für die, die Sein Heiligstes Herz so sehr beleidigen und verwunden, steht es weit offen!
    Leisten wir dem Herrn Genugtuung, indem wir sein liebendes Herz (= die hl. Eucharistie) über alle Maßen verehren.

  3. Es stellt sich mir die Frage, ob mit der Verkehrung der Ehezwecke, die sich mit dem Konzil zeigte, nicht bereits der Same für die Gleichberechtigung der gleichgeschlechtlichen Liebesbezeigungen gelegt ward. Denn wenn die „Liebe“ das Oberste ist und nicht die Zeugung (als eigentliche Sexualität), dann gibt es diese so gesehen auch am anderen Ufer.
    Weiter stellt sich dann die Frage, ob die Verkehrung der Ehezwecke nicht sogar bewußt betrieben wurde, um in letzter Konsequenz die Ernte der „Homo-Vielfalt“ eben einfahren zu können.
    Und womöglich ist gar das ganze Konzilstreiben eben derart getrieben gewesen.
    Wie gesagt, die Fragen stellen sich, sicher nicht nur mir.

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