„Wenn ein Papst zurücktritt, weil er nicht am WJT teilnehmen kann, stimmt etwas nicht“

Petersdom: der lastende Amtsverzicht
Petersdom: der lastende Amtsverzicht

„Wenn ein Papst zurücktritt, weil er nicht mehr am Weltjugendtag teilnehmen kann, dann stimmt etwas nicht.“

Francisco Fernandez de la Cigoña über die im Interview von Elio Guerriero gemachte Aussage, mit der Benedikt XVI. seinen Amtsverzicht begründete.

Bild. Wikicommons

 

Katholisches wird immer für den Leser kostenlos bleiben. Damit das Magazin Tag für Tag mit neuen Artikel weiterhin erscheinen kann sind Zuwendungen notwendig: Unterstützen Sie bitte Katholisches mit einer Spende.
Zuwendungsübersicht

Unterstützen Sie Katholisches auch, indem Sie ihre Bücher über FalkMedien beziehen. FalkMedien hilft uns regelmäßig bei technischen Aufgaben und beteiligt sich bei der Finanzierung von Servertechnik und Administration.

Der WebShop von FalkMedien umfaßt neue und antiquarische Bücher. Bei jedem Kauf, der über Katholisches.info zustande kommt, werden 10 Prozent Provision an Katholisches ausgeschüttet.

FalkMedien liefert jeden erhältlichen Titel: Die Recherche in einem umfassenden Katalog, der auf dem Verzeichnis Lieferbarer Bücher (VLB) basiert, ermöglicht es, nahezu alle verfügbaren deutschsprachigen Titel zu beziehen.  -  vlb.falkmedien.de


FalkMedien liefert jedes neue Buch versandkostenfrei ohne Mindestbestellwert.

Print Friendly, PDF & Email

2 Kommentare

  1. Wenn man sich die Kommentare so durchliest, stellt man fest, daß es zum Rücktritt von Papst Benedikt XVI. unterschiedliche Meinungen und Deutungen gibt und das ist auch normal.
    Man muß seine Entscheidung und den Grund dafür, meine ich, zunächst einmal ohne wenn und aber akzeptieren und respektieren. Aber dann geht`s los und die Einlassungen von Herrn EB Gänswein und auch des Papstes eigenen im Interview mit Peter Seewald geben immer neuen Überlegungen und Spekulationen reichlich Raum.

    Es war lediglich ein halber Rücktritt, denn auch ein Papst em. ist etwas anders als ein Bischof em. Der Papst emeritiert sich selbst und ein Bischof hat zu emeritieren. Papst Benedikt XVI. begreift sich ja selber so, daß er doch eigentlich Papst geblieben ist und lediglich die Amtsgeschäfte abgegeben hat. Was heißt das für seinen Nachfolger (egal was er sagt und tut) und für „uns“, die Herde? Wem ist zu folgen, wer hat wirklich das Sagen?
    Es gibt einen geteilten Dienst, ein geteiltes Papstamt. Das wäre nicht so schlimm, wenn beide am selben Strang ziehen würden. Ist AL bspw. zur Gänze auch im Sinne von Papst Benedikt XVI. oder gilt nicht mehr, was vorher galt? Klar, Papst Benedikt könnte nichts soz. Nachteiliges über seinen (halben oder wie) Nachfolger sagen.
    Aber da er sich schon (halbwegs?) positiv? geäußert hat, sind auch solche Aussagen ein Stück weit verwirrend. Mehr und mehr verlagert sich somit die Diskussion auf Papst em. Benedikt XVI., ob er das wollte oder nicht.

    • Danke, Sie sprechen das Dilemma an, geehrter @Franzel11.
      Wir haben, wie es scheint, zwei Päpste.
      Der erste ordentlich gewählt – und ein großer Theologe!
      Ob ganz freiwillig zurückgetreten oder nicht, wir wissen es nicht.
      Der zweite womöglich nicht ganz ordentlich gewählt.
      Kardinal Daneels: „Sankt Gallen, das war ein angesehener Name; wir nannten uns DIE MAFIA.“

      http://www.katholisches.info/2016/09/20/papst-franziskus-jede-mafia-ist-finster-gilt-das-auch-fuer-die-innerkirchliche-mafia-des-geheimzirkels-sankt-gallen/

      Wenn sich hohe Würdenträger selbst „Mafia“ nennen, selbst wenn es witzig gemeint sein sollte, was ist von solchen Kirchenherren zu halten? Denn eine Mafia operiert ja gegen jemanden, sonst wäre es keine.
      Ich kann beim besten Willen kein Vertrauen in solche Würdenträger haben.
      Wenn Papst Benedikt um die Machenschaften dieser Gruppe wusste, hätte er doch annehmen müssen, dass sie nach seinem -für uns überraschenden- Rücktritt keine Ruhe geben würden, um erneut einen Kandidaten ihrer Wahl auf das Podest zu heben.
      Und so ist es ja auch gekommen.
      Gekommen ist auch viel Verwirrung!

      Wie sagte der damalige Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Erzbischof Robert Zollitsch:
      „Es ist wieder interessant, katholisch zu sein.“
      Das war noch einmal ganz zum Schluss ein Schlag ins Gesicht des emeritierten Papstes.

Kommentare sind deaktiviert.