„Rumiyah“ (Rom), die neue Propagandazeitschrift des Islamischen Staates (IS) – mit deutscher Ausgabe

Titelseite der neuen Zeitschrift "Rumiyha" (Rom) des Islamischen Staates (IS)
Titelseite der neuen Zeitschrift "Rumiyha" (Rom) des Islamischen Staates (IS)


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(Rom) „Rumiyah“, so heißt die neue Zeitschrift der islamischen Terrormiliz Islamischer Staat (IS).

Das „Kalifat“ startet mit der neuen Zeitschrift Rumiyah, benannt nach der „Ewigen Stadt“ am Tiber, eine neue Propagandaoffensive. Die Zeitschrift soll künftig in Englisch, Deutsch, Französisch, Türkisch und Bahasa Indonesia (Indonesisch) erscheinen.

Zweck der neuen Publikation ist die Rekrutierung neuer Terroristen im Westen, im ausgedehnten turksprachigen Raum und im bevölkerungsreichen, muslimischen Südostasien.

Ein besonderes Augenmerk des IS liegt weiterhin auf den westlichen Staaten, wo die sogenannten „einsamen Wölfe“ zuschlagen und Attentate verüben sollen. Der deutsche Sprachraum, in dem inzwischen Millionen Muslime leben, gilt dem islamischen Terrornetzwerk als interessantes Rekrutierungsfeld. Mit der unkontrollierten Masseneinwanderung 2015 kamen Hunderttausende neue Muslime nach Europa. Sie stellen nicht nur potentielle Adressaten der neuen Propagandaoffensive dar. Nachrichtendienste warnen seit Monaten, daß sich unter den Einwanderern auch aktive Terroristen eingeschlichen haben.

Die Ankündigung einer deutschen Ausgabe der neuen Propagandazeitschrift kündigt ein erhöhtes Attentatsrisiko an.

Der Titel der Zeitschrift ist Programm. „Rom ist unser Ziel“, so hatte es der Islamische Staat (IS) bereits in der Vergangenheit verkündet. Nicht Washington, nicht Riad, Paris oder London, sondern Rom, das Zentrum der katholischen Kirche mit den Gräbern der Apostelfürsten Petrus und Paulus und dem Sitz des Papstes, ist das Ziel der islamischen Eroberungspläne.

Vier Seiten der ersten Ausgabe von Rumiyah sind dem australisch-libanesischen Terroristen Abu Mansur gewidmet, der bei Kämpfen im Nahen Osten getötet wurde.

Die Zeitschrift veröffentlichte zudem eine „theologische“ Begründung, warum „Nicht-Muslime“ – egal ob „Soldaten, Priester, Bischöfe, Handwerker, Geschäftsleute“ – zu töten und deren Frauen und Kinder  „zu versklaven“ seien.

Rumiyah ruft zudem in Australien lebende Muslime auf, die „Ungläubigen“ auf den Straßen der australischen Städte anzugreifen.

„Erstecht sie, erschießt sie, vergiftet sie, fahrt sie mit euren Autos nieder. Tötet sie, wo ihr sie trefft, damit die Falschheit ihrer Arroganz mit Angst und Schrecken erfüllt, und sie auf den Knien liegen, und ihr Rückgrat unter der Last ihrer Reue bricht, dafür, daß sie den Gläubigen den Krieg erklärt haben.“

Die neue Zeitschrift für Terroristen ergänzt die bereits bisher erschienene IS-Propagandaschrift Dabiq.

Für den Islamischen Staat (IS) repräsentiert der wehrlose Vatikan die Christenheit und damit den eigentlichen, zu besiegenden Feind und nicht die waffenstrotzende Weltmacht USA, deren Nahostpolitik nicht unwesentlich zur aktuellen Eskalation beigetragen hat.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: CR

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1 Comment on „Rumiyah“ (Rom), die neue Propagandazeitschrift des Islamischen Staates (IS) – mit deutscher Ausgabe

  1. Das deckt sich ja mit den Voraussagen verschiedener Seher und Mystiker, wonach besonders in Rom viel Blut fließen wird und der Papst über Leichenberge von Priestern, Ordensleuten und Normalbürgern fliehen muss. Außerdem wurde publik, dass der IS bereits angefangen hat, sämtliche Gebäude um den Vatikan herum aufzukaufen. Fotos mit der IS-Flagge auf dem Petersplatz kreisen schon seit längerem im Internet.
    Folgende Begebenheit wurde vor drei Tagen aus dem Provinzstaedtchen Aschaffenburg gemeldet: Ein kräftiger junger Fahrradfahrer rammte im Vorbeifahren einem jugendlichen Fußgänger ein Messer in den Rücken, worauf er zwar vom Rad stürzte, dann aber doch entkommen konnte. Dass der Täter eine dunkle Hautfarbe hatte, sagte der Nachrichtensprecher ziemlich unmerklich am Ende seiner Ansage!! Mit solchen Vorfällen muss in Deutschland bzw. europaweit inzwischen überall und jederzeit gerechnet werden! Wir sind zu einem Kriminalstaat geworden, dem die Polizei hilflos gegenüber steht!

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