Einwanderung, Abtreibung, Homosex, Klimawandel – die ganze (linke) Agenda des George Soros

1.200 Dokumente von George Soros Open Society Foundation wurden von Hackern öffentlich gemacht - und enthülle so manche Überraschung
1.200 Dokumente von George Soros Open Society Foundation wurden von Hackern öffentlich gemacht - und enthüllen so manche Überraschung


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(New York) Seit Hacker in George Soros „Schatztruhe“ geblickt haben, findet Bestätigung, was manche schon lange behauptet haben. „Für einige Konservative ist er der Teufel in Person, ein Strippenzieher, der die Marionetten tanzen läßt, und hinter jedem finsteren Ereignis zu stecken scheint. Für andere ist er nur ein zynischer Spekulant, der keinen Schachzug ausläßt, um auf Kosten anderer Gewinn zu machen“, so Nuova Bussola Quotidiana. Die Rede ist vom Finanzmogul George Soros, einem der reichsten Männer der Welt. Soros wurde 1930 als György Schwartz, als Sohn einer liberalen jüdischen Familie in Budapest geboren.

Vor kurzem wurde er Zielscheibe eines Hacker-Angriffs, der zu den spektakulärsten der Internetgeschichte gehört. Mehr als 2500 Dokumente seiner Open Society Foundation wurden von der Internetseite DC Leaks veröffentlicht. Diese sind sehr erhellend, was die „philanthropischen“ Aktivitäten anbelangt. Sie enthüllen vor allem die wirklichen Zielsetzungen dieses Finanzspekulanten, der mit einem weltweiten Netz von Stiftungen und Organisationen in zahlreichen Ländern Einfluß auf Medien, Politik und Gesellschaft nimmt. Gepaart mit seiner Finanzkraft, mit der er Einfluß auf Währung und die Wirtschaft ganzer Staaten nehmen kann, ergibt sich eine ungeahnte Kraft in der Hand eines Einzelnen.

Open Society Foundation entstand in ihrem Kern bereits 1984, um einen Beitrag zur Befreiung des Ostblocks vom kommunistischen Joch zu leisten. Der erste Sitz wurde in Budapest in Ungarn eröffnet, dem „liberalsten“ unter den Ostblockstaaten. Die Stiftung verteilte kostenlos Photokopierer, mit denen verbotene Schriften vervielfältigt und verbreitet werden konnten. Im Augenblick der Wende wurden weitere Büros in Polen und Rußland eröffnet. Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus konzentrierte Open Society die Aktivität auf den „Transformationsprozeß“ in den ehemaligen Sowjetrepubliken, um den „Übergang zu Demokratie und freiem Markt zu fördern“.  Soros trat durch ein ganzes Netz von Organisationen und Stiftungen auf, die eine neue Politikergeneration unterstützte und förderte.

Derzeit ist Open Society vor allem in der Ukraine aktiv, deren Unabhängigkeit und territoriale Integrität Soros auf seine Fahne geschrieben hat.  Damit genießt er in Rußland keine gute Presse, wo sein negativer Einfluß überzeichnet wird. Um so naheliegender fiel der Verdacht sofort auf russische Hacker, wie jedenfalls die Nachrichtenagentur Bloomberg behauptete.

Open Society Foundation
Open Society Foundation

Hinter der Hülle einer „historischen Mission“ des George Soros im östlichen Mitteleuropa verbirgt sich jedoch das ganze Programm der progressiven Agenda. Es mag also sein, daß Soros zum Ende des Kommunismus, mehr zum Übergang in die nachkommunistische Ordnung beigetragen hat. Das von ihm dabei vorangetriebene linksliberale Modell ist jedoch zu hinterfragen.

Soros Open Society fällt diesbezüglich nicht aus dem Rahmen zahlreicher anderer sogenannter Nicht-Regierungsorganisationen zur „Verteidigung der Menschenrechte“, die während des Kalten Krieges, vor allem aber in der Wendezeit 1989-1991 entstanden und seither exponentiell gewachsen sind.

An dieser Stelle soll nicht die Gesamtfrage dieser kompliziert-verschachtelten und getarnten Maschine des Lobbyings und der Einflußnahme auf die Politik und die öffentliche Meinung beleuchtet werden, dafür aber jener Teil, der direkt die nicht verhandelbaren Werte betrifft, die Papst Benedikt XVI. postulierte, und die europäische Politik. Das Ergebnis soll gleich vorweggenommen werden. Was unterm Strich herauskommt, ist, daß George Soros dieselbe Agenda der gesamten westlichen Linken Nordamerikas und Europas vertritt. Aufgrund seines Einflusses könnte man sogar sagen, daß er diese linke Agenda bis zu einem bestimmten Grad sogar verkörpert, zumindest weit mehr als mancher führender Politiker, Medienmacher oder Kulturschaffender.

Einwanderung

Ein von DC Leaks veröffentlichtes Dokument fordert dazu auf, die Einwanderung nach Europa nicht als Krise, sondern als „neuen Standard der Normalität“ zu sehen. Mit anderen Worten: Einwanderung soll zu einem Dauerzustand werden. Wird er als solcher akzeptiert, fällt er gar nicht mehr auf. Das Problem wird einfach weggedacht. Das implizierte Ziel von Open Society besteht darin, die Gesamtfrage Einwanderung und die dazugehörige Zuständigkeit den europäischen Nationalstaaten zu entziehen und auf übernationale Institutionen zu übertragen. Damit werde das Thema einer möglichen Einflußnahme des Volkes entzogen, das als „Souverän“ entmündigt wird. Laut einem Memorandum von Anna Crowley und Kate Rosin von der International Migration Initiative wird geradezu zynisch aufgefordert, „die durch die aktuelle Krise geschaffene Situation auszunützen, um die Diskussion über die Handhabung der Migrationen zu beeinflussen“. Konkret ist damit gemeint: „Reformen“ voranzutreiben zur Schaffung einer „globalen Governance der Migrationen“. Das kurzfristige Ziel ist, die EU davon zu überzeugen, jährlich mindestens 300.000 „Flüchtlinge“ zu akzeptieren, und jährlich 30 Milliarden Euro für die Verwirklichung eines umfassenden Asylplans zur Verfügung zu stellen. Es scheint darauf spekuliert zu werden, daß eine EU, die offiziell 300.000 „Flüchtlinge“ akzeptiert, zwangsläufig viel mehr aufnehmen wird müssen. Die Migrationsindustrie hätte jedenfalls ein „Startkapital“ von jährlich 30 Milliarden Euro aus den Staatskassen.
Aus einem Dokument von Februar 2015, das die USA betrifft, geht hervor, daß Open Society versuchte, eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs zu beeinflussen. Der Staat Texas hatte gegen eine Verordnung von Präsident Barack Obama Einspruch erhoben, der großzügig die Familienzusammenführung von Einwanderern erlaubt. Eine Maßnahme, mit der die Zahl der Migranten mit einem Schlag vervielfacht wird. Die Soros-Stiftung setzte zur Beeinflussung der Richter auf eine verdeckte Medienkampagne über ihre Mitarbeiter, die in den einflußreichsten Medien plaziert sind wie Danielle Allen (Washington Post), Rosa Brooks (Foreign Policy) oder Steve Coll (Journalistenschule an der Columbia University). Siehe dazu auch Hintergründe der Flüchtlingskrise.

Islam

Die Pro-Einwandungs-Kampagnen von George Soros Netzwerk sind, besonders in Europa, nicht vom  Thema Islam zu trennen. DC Leaks enthüllte die Anstrengungen von Open Society die „Islamophobie“ auf allen Ebenen zu bekämpfen. Das Memorandum „U.S. Models for Combating Xenophobia and Intolerance“ von 2011 bietet dem Center for American Progress (gegründet von John Podesta, dem Wahlkampfleiter von Hillary Clinton) eine üppige Finanzierung an für ein Programm gegen „Islamophobie“. Das Programm besteht aus drei Punkten: „Den anti-islamischen Fanatismus im öffentlichen Raum studieren“, „Erstellung einer Studie über die islamophobe Bewegung“ und „Zusammenführung von Experten, einschließlich Vertretern progressiver Organisationen und der arabischen, der nahöstlichen, der muslimischen und der lateinamerikanischen Gemeinschaft, um eine gemeinsame Strategie gegen die anti-islamische Fremdenfeindlichkeit zu entwickeln“.
Unter den „Islamophoben“, die von der Studie ausfindig gemacht wurden, finden sich führende konservative Meinungsmacher wie Pamela Geller und David Horowitz, Liz Cheney (Tochter des ehemaligen Vizepräsidenten der USA, Dich Cheney) und Cliff May. Die Kampagne richtete sich an den ganzen Westen, interessanterweise aber auch an Israel. Obwohl viele in Soros, da Jude, einen Zionisten sehen, unterstützt seine Stiftung mit Millionenbeträgen auch anti-israelische Initiativen von arabischer oder linksradikaler Seite, darunter die arabische Nichtregierungsorganisation Adalah, die Israel als „Kolonialunternehmen“ bezeichnet. Zu diesen ungewöhnlichen Nutznießern gehört auch das Ilam Media Center, das 2014 mit einer Million Dollar bedacht wurde.

Fremdenfeindlichkeit

Die Fremdenfeindlichkeit wurde in jüngster Zeit in einer Eskalation der Worte zum Ausländerhaß aufgeheizt. Der Kampf gegen die Islamophobie ist nur ein Teil eines viel größeren Kampfes gegen die Fremdenfeindlichkeit. Obwohl die europäischen und nordamerikanischen Regierungen bereits mit einer Vielzahl von gesetzlichen und strafrechtlichen Maßnahmen tätig geworden sind, fordert OSEPI, die für die europäische Politik zuständige Abteilung der Open Society laufend neue Maßnahmen. Dazu beliefert sie die „sozialistischen und demokratischen“ Abgeordneten des Europäischen Parlaments mit ständig neuem Material einschließlich der Aufforderung, die europäischen „Xenophoben“ regelrecht zum Schweigen zu bringen. Unter jenen, die zum Schweigen gebracht werden sollen, finden sich zum Beispiel die italienischen Lega Nord oder die österreichische FPÖ. Aus einem anderen von DC Leaks veröffentlichten Dokument geht hervor, daß Open Society Treffen von Europaabgeordneten organisiert „um die Geschäftsordnung des Europäischen Parlaments umzuschreiben mit dem Ziel, jede Haßrede zu verbieten“. Der Begriff ist so allgemein gehalten, daß faktisch jedes Argument, das der multikulturellen Linken nicht paßt, unterdrückt werden könnte. Zu den Nutznießern der Soros-Kampagne gegen „Ausländerhaß“ gehören eine ganze Flut von kleineren und größeren Organisationen des linken Spektrums, die sich für „Menschenrechte“ und spezielle „Minderheitenrechte“ einsetzten. Besonders üppig flossen die Gelder im Halbjahr vor den jüngsten Europaparlamentswahlen im Mai 2014.

LGBT

Ein nicht minder großes Betätigungsfeld von Open Society ist der Kampf gegen „Homophobie“, die als neue Form des „Rassismus“ bezeichnet wird. Auch in diesem Fall wurden im Vorfeld der Wahlen zum Europäischen Parlament besonders intensiv Gelder an zahlreiche Homo-Organisationen ausgeschüttet. Die Aktion hieß LGBT Mob-Watch Europe 2014 mit dem Ziel, „die Stimme und die Forderungen der LGBT Community und ihrer Verbündeten für die Europawahlen zu mobilisieren und zu kanalisieren“. Dank der von DC Leaks enthüllten Dokumente wird es in Zukunft nicht mehr möglich sein, die Existenz einer Homo-Lobby zu leugnen. Zu den Nutznießern gehört selbstverständlich Ilga Europe, das Gelder für das Projekt European elections 2014 Cross-communities Mobilization Project for a Universal and Indivisible EU Equality Agenda erhielt.
Das Hauptaugenmerk liegt auf den USA, wo Soros die Gay Straight Alliance förderte, die für den „Toiletten-Krieg“ in Nord Carolina verantwortlich ist. Eine halbe Million Dollar flossen 2014 an Justice at Stake, eine Homo-Organisation, die sich für die „Verteidigung der Diversität“ bei Gerichten einsetzt. Denn, so heißt es in einem nun veröffentlichten Dokument, „eine größere Diversität in den Büros der Richter verbessert die Qualität der Justiz für alle Bürger“. Was damit gemeint sein dürfte, kann man anhand der homophilen Urteile verschiedener US-Gerichte erahnen.

Lebensrecht

Neben den Homo-Kamapagnen fördert Soros Open Society auch Abtreibungs-Kampagnen. Derzeit engagiert sich die Stiftung für die Förderung der Abtreibung in Irland. Im vergangenen Jahr feierte sie den „Sieg“, ungeborene Kinder töten zu dürfen mit den Worten, die sich in einem von DC Leaks veröffentlichten Dokument finden: „Mit einem der strengsten Verbotsgesetze der Welt wird dort ein Sieg eine beachtliche Wirkung auf die öffentliche Meinung in anderen katholischen Staaten Europas wie Polen ausüben, und den notwendigen Beweis liefern, daß ein Wechsel auch in den konservativsten Gegenden möglich ist.“ Cora Sherlock, eine Lebensrechtsaktivistin sagte der Catholic News Agency (CNA), daß nun einiges klar werde, wie es zu einer solchen Feuerkraft der Gegenseite kommen konnte. „Es war extrem schwierig, im öffentlichen Raum für das Lebensrecht Stellung zu nehmen und sich Gehör zu verschaffen. Es ist schwer, mit einem super-finanzierten Gegner mitzuhalten, dem es am Ende gelungen ist, den achten Zusatz zur irischen Verfassung zu kippen, den, der das Leben von der Zeugung an schützte.“ Der Einsatz von Soros zugunsten der Abtreibung gilt nach Irland, so geht es aus den gehackten Dokumenten hervor,  Mexiko, Sambia, Nigeria und Tansania. In allen diesen Staaten bestehen bereits Organisationen, die von Soros finanziert, vor Ort den Auftrag entgegennehmen und in einem Dreijahresplan bis 2019 diese Länder „abtreibungsreif“ schießen sollen.

Es mag sein, daß hier nur ein winzig kleiner Teil der von DC Leaks veröffentlichten und seit knapp einer Woche einsehbaren Dokumente ausgewertet wurde, und daß DC Leaks wiederum nur einen Teil des Materials hacken konnte. Allein das dargelegte ist bereits hochbrisant und läßt erahnen, wie das Gesamtbild der direkten und indirekten, der legalen und illegalen Beeinflussung zugunsten der westlichen Linken aussieht. Siehe auch George Soros und die „Open Society“ der Neomalthusianer.

Linke ohne Marxismus, aber mit Internationalismus

Open Society ist keineswegs der einzige Akteur dieser Art. Es gibt daneben weitere „philantropische“ Initiativen diverser Milliardäre wie die Stiftung von Bill Gates. Sein Vater war bereits ein überzeugter Malthusianer und saß im Vorstand der weltgrößten Abtreibungsorganisation Planned Parenthood. Sein Sohn führt die Agenda zur Bevölkerungsreduzierung weiter. Die Zielsetzungen und Methoden von Bill Gates und George Soros und ihrer jeweiligen Netzwerke sind nicht identisch, aber inhaltlich sehr ähnlich. Dabei ist der angeblich menschenverschuldete Klimawandel ein weiteres Steckenpferd, das hier nicht behandelt werden soll.

Bezeichnet und verräterisch ist, daß sich eine Stiftung Open Society nennt (nach einem Klassiker des liberalen Denkers Karl Popper), aber mit Methoden arbeitet, die alles andere als „offen“ sind. Die Hauptaktivitäten erfolgen verdeckt und geheim. Transparenz sieht anders aus. Das wird schon dadurch klar, daß es einer Gruppe von Hackern bedurfte, um die wahren Zielsetzungen und Aktivitäten offenzulegen. Das bedeutet auch, daß sich Soros und seine Angestellten bewußt sind, daß seine Positionen von der Bevölkerungsmehrheit nicht geteilt werden. Darum werden verdeckte Formen der Beeinflussung angewandt (siehe auch Fakten zum „Project Syndicate“ von George Soros).

Was Soros antreibt, kann man nur erahnen. Was die von ihm unterstützte (und zu einem bestimmten Grad auch gelenkte) Linke will, ist hingegen bekannt. Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion mußte sie den Marxismus in allen Spielarten, auch den Neomarxismus, entsorgen. Nicht entsorgt hat sie den Internationalismus, deren einziger Wert seither die „Diversität“ ist, wie der neue Begriff für „Soziale Gleichheit“ lautet. Und so bleibt viel beim Alten, weshalb es auch die alten Vertreter der alten Linken sind, die auf Soros Gehalts- und Förderliste stehen.

Text: Andreas Becker
Bild: Wikicommons/OSF (Screenshot)

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2 Comments on Einwanderung, Abtreibung, Homosex, Klimawandel – die ganze (linke) Agenda des George Soros

  1. Ich finde es voellig unerheblich ob dieser Satan links oder rechts tickt beide Ideologien sind gleichermasssen lebensfeindlich und barbarisch, weil auch rein diesseitig ausgerichtet.
    Ein Jenseits gibt es fuer die Sorosse dieser Welt nicht.
    Welche Armut, welche Hoelle das man sich an dem „ewigen Leben auf Erden“ festhaelt um ja nicht mit dem Tod konfrontiert zu werden der auf alle wartet.
    Das wirklich furchtbare ist nur das inzwischen in dieser Gutmenschenballade auch hohe bis hoechste Kirchenleute mitwurschteln.
    Das ist wirklich diabolisch.

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