Linksradikale schänden Universitätskapelle in Madrid

Autonome Universität Madrid
Autonome Universität Madrid

(Madrid) Linksradikale haben in der Nacht auf gestern, Mittwoch, die Kapelle der staatlichen Universidad Autonoma de Madrid (Autonome Universität Madrid) geschändet. Die Täter beschmierten die Wände des Gotteshauses mit zahlreichen kirchenfeindlichen und menschenverachtenden Parolen. Die „Vandalen“ forderten unter anderem  „educacion laica“ (laizistische Erziehung) und „aborto libre“ (freie Abtreibung).

Laut Angaben der Polizei müssen die Täter am späten Abend des Vortages in die Kapelle eingedrungen sein. Sie scheinen dort die ganze Nacht gehaust und die Schmierschriften an dem Wänden, auf den Kirchenbänken, den sakralen Skulpturen sowie an Türen und Boden angebracht zu haben.

Das Türschloß zur Kapelle war aufgebrochen worden. Mit roter Farbe hatten die Täter sämtliche Statuen und Darstellungen übersprüht, darunter eine Jesus- und eine Marienstatue und verschiedene religiöse Bilder. Die Kapelle befindet sich an der Calle Freud des Universitätsgeländes.

Erst vor kurzem hatten Feministen und Linksradikale die Kapelle der Universidad Complutense, eine andere staatliche Universität Madrids, besetzt. Einige Kirchenbesetzerinnen entblößten dabei ihren Oberkörper und brüllten kirchenfeindliche Parolen. Eine Täterin wurde inzwischen zu einer Geldstrafe von 4.600 Euro verurteilt.

Beim Angriff gegen die Kapelle der Autonomen Universität Madrid zogen die Täter es vor, unerkannt zu bleiben. Das mörderische Hauptanliegen der Angreifer war in beiden Fällen das uneingeschränkte „Recht“ auf Tötung ungeborener Kinder.

Die 1968 gegründete Autonome Universität Madrid (UAM), mit aktuell rund 28.000 Studenten, nimmt derzeit den 3. Rang unter Spaniens Universitäten ein. An ihr studierten auch König Felipe VI. und dessen Mutter, Königin Sophia von Spanien, eine Urenkelin von Kaiser Wilhelm II.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: La Cigüeña de la Torre

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