Papst Franziskus erklärt „Amoris Laetitia“ – in einem seltsamen Telefonanruf

Heinrich VIII. von England
Heinrich VIII. von England


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(Rom/London) Ein fiktives Telefongespräch zwischen Papst Franziskus und König Heinrich VIII. von England. Die Sache mag respektlos scheinen, ist in Wirklichkeit aber schrecklich ernst. Der selige Iacopone von Todi und Dante Alighieri erlaubten sich gegenüber Papst Bonifatius VIII., die heilige Katharina von Siena gegenüber Papst Gregor XI. und Erasmus von Rotterdam gegenüber Papst Julius II. ganz andere Freiheiten, ohne daß das für die Katholiken ihrer Zeit ein Skandal gewesen wäre.

Pope Francis phones King Henry VIII

Telefonanruf vom Papst
Telefonanruf vom Papst

Heinrich VIII.: Hallo, Eure Heiligkeit? Ich bin es, Heinrich.

Papst Franziskus: Heinrich wer?

Heinrich VIII.: Heinrich, Heinrich VIII., der König von England.

Papst Franziskus: Oh, welche Ehre. Legen Sie auf. Ich rufe Sie zurück. Für mich ist es billiger.

Heinrich VIII.: Ich wollte nur sagen, Sie kommen 500 Jahre zu spät … also gut, Eure Heiligkeit, ich lege auf …

(Es klingelt.)

Heinrich VIII.: Ja!?

Papst Franziskus: Ich bin es, Franziskus aus Rom!

Heinrich VIII.: Heiligkeit, was für eine Freude. Wie kommt es nur, daß Sie mich anrufen?

Papst Franziskus: Ich habe diesen langen Brief gesehen, den Sie, wenn ich mich nicht irre, 1532 oder so herum, dem Vatikan geschrieben haben. Ich muß Ihnen sagen, daß mein Vorgänger nicht gerade freundlich zu Ihnen war. Er war eben ein Mann, der ein bißchen an den Gesetzen hing. Ein Jurist eben, hart und unflexibel, ein bißchen Wojtylianer und ein bißchen Ratzingerianer eben. Er war etwas fixiert auf die Sache mit der Ehe und gegen den Relativismus. Aber jetzt haben sich die Dinge geändert. Jetzt bin ich hier mit vielen deutschen Kardinälen, die alle mit Luther sympathisieren und generell mit Schismen: Kasper, Marx … Kennen Sie die? Das sind die, die in ihren Ländern die Kirchen geleert haben und nun anderen Ratschläge geben, damit sie das genauso machen. Eben, und ich möchte Ihren Fall neu bewerten. Schauen wir uns das doch kurz an. Ich hätte da nämlich an zwei mögliche Wege gedacht: der erste ist, zu sehen, ob Ihre Ehe ungültig war. Haben Sie da irgendwelche Hinweise in diese Richtung?

Heinrich VIII.: Heiligkeit, ich bedauere, aber ich glaube nicht, daß sie ungültig ist. Wir hatten eine Tochter, Maria, und viele andere Kinder, die Fehlgeburten waren. Aber, was verstehen Sie denn genau unter ungültig?

Papst Franziskus: Nun, ich habe einen Text geschrieben, aber er ist ein bißchen wirr.1 Ich war etwas in Eile und zudem mußte ich ihn fast ganz alleine schreiben. Mir selbst ist es nicht ganz klar, aber machen Sie sich deshalb keine Sorgen. Es gibt eine andere Lösung, die ist ganz frisch. Sie nennt sich „Von-Fall-zu-Fall-Beurteilung“. Haben Sie Bischof Galantino2 im Fernsehen gesehen, als er sie erklärt hat? Galantino ist ein Philosoph, der kann gut reden … Er ist ein wirklich offener Katholik. Denen vom Family Day3, und denen, die vor den Krankenhäusern gegen Abtreibung beten, hat er es so richtig gegeben. Das ist sein vorrangiges Engagement neben der Einwanderung und dem Nein zu Bohrungen nach Erdgas in der Adria.

Heinrich VIII.: Um ehrlich zu sein: Ich schaue nur englisches Fernsehen. Ich kenne Mister Bean, aber Galantino kenne ich nicht.

Papst Franziskus: Verzeihen Sie mir, Sie haben natürlich recht. Nun, die Angelegenheit ist so: Wir sind nicht mehr so drastisch wie im Alten Testament. Damals ist man ein bißchen hart vorgegangen: „Keinen Ehebruch begehen!“ und so. Finden Sie, daß man heutzutage noch so kategorisch sein kann? Wir haben daher das Alte Testament einem aggiornamento unterzogen und es aktualisiert. Und auch das Neue. Stellen Sie sich das vor: Das war 2000 Jahre neu, aber jetzt … Deshalb ist der Satz von Jesus, „der Mensch soll nicht trennen, was Gott vereint hat“, zu interpretieren … Heute will das sagen: Er soll nicht trennen, außer … Haben Sie die Einführungsrede von Kasper zur Synode gelesen? Da hat er schon alles gesagt. Dann haben wir diese elendslange Synode abgezogen in der Hoffnung, daß die Synodenväter verstehen würden … Die Synodenväter haben aber nichts verstanden. Sie haben sich Kasper widersetzt. Deshalb habe ich entschieden, daß wir das mit der Synodalität machen müssen. Das ist eine schöne Sache, ein schönes Wort. Das gefällt Melloni4 und Scalfari5, aber es braucht jemand, der entscheidet. Renzi6 würde sagen, es braucht „Regierbarkeit“.

Heinrich VIII.: Heiligkeit, wer ist Renzi?

Papst Franziskus: Verzeihen Sie mir: Sie erwähnen Mister Bean, und ich darf nicht Renzi zitieren?

Heinrich VIII.: Nein, nein, machen Sie das ruhig … es ist ja ein Telefonat unter Freunden … Mich interessiert aber mehr der Satz den Sie angefangen, aber nicht zu Ende geführt haben: „Der Mensch soll nicht trennen, außer …“, außer was?

Papst Franziskus: Ja, genau …  aber da gibt es keine feste Regel. Wir beurteilen einfach von Fall zu Fall. Aber, erzählen Sie mir doch ein bißchen von Ihrem Fall.

Heinrich VIII.: Mein Fall ist, daß meine Frau eine richtige Nervensäge ist. Und dazu ist sie auch noch Spanierin. Und vor allem will sie mir keine Söhne schenken. Und überhaupt ist Anna Boleyn wirklich schön. Und wenn man alles in allem zusammennimmt … Sie verstehen das doch? Ohne männlichen Erben ist das ein richtiges Schlamassel. Es kann sogar zum Krieg kommen, wenn ich sterbe. Verstehen Sie? Erinnern Sie sich, daß auch Luther als eine der ersten Sachen dem Landgraf Philipp I. von Hessen die Bigamie erlaubte? Luther wußte mit den Grundsätzen umzugehen, der Papst, Ihr Vorgänger, nicht! Das war ein richtiger Rüpel!

Papst Franziskus: Ich verstehe, ich verstehe … Schauen Sie, für mich ist das ganz schnell erledigt. Sie gehen zu einem Priester und sagen ihm, daß Sie mit mir gesprochen haben, und alles regelt sich.

Heinrich VIII.: Und wenn der Priester böse ist, wie alle Päpste bisher? Was, wenn das ein Pole ist, oder ein Neger wie Sarah. Oder wenn ich auf einen Deutschen stoße, nicht einen von den guten und wohlgenährten wie Marx, sondern auf einen von den dürren, den dürren und Theologen wie Ratzinger?

Papst Franziskus: Dann suchen Sie sich einfach einen anderen. Sie werden sehen, mit der neuen „Von-Fall-zu-Fall“-Regel findet sich schon einer, der Sie losspricht, und alles geht in Ordnung. Jeder Priester hat eine Blankovollmacht. Er muß nur seine Abwägungen machen. Die Beurteilung macht jeder einzelne Priester für sich. Oder, wenn Sie meinen … dann braucht es im Forum internum nicht einmal ihn. Es genügt, daß Sie sich vor Ihrem Gewissen im Reinen fühlen. Wir haben eigens im Bereich der Moral die freie Prüfung eingeführt.

Heinrich VIII.: Sie haben recht, daran habe ich noch gar nicht gedacht. Jetzt verstehe ich die Meldung, daß Sie nach Schweden reisen wollen.7 Jetzt sagen Sie mir aber unter uns: Wie halten Sie das denn mit Johannes dem Täufer, der sich den Kopf abschlagen ließ, weil er zu Herodes sagte: „Es ist dir nicht erlaubt, die Frau deines Bruders zu haben“? Und mit dem heiligen Paulus, der sagt, daß die Ehebrecher sich nicht täuschen sollen, was ihr ewiges Heil angeht?

Papst Franziskus: Passen Sie auf: Der Täufer war ein Hitzkopf. Er war einfach ein bißchen zu naiv und ein bißchen zu hart … Und auch Paulus, nachdem er vom Pferd gefallen ist …

Heinrich VIII.: Gut, gut. Ich sehe, daß Ihr dort in Rom wieder zu Verstand gekommen seid. Das freut mich. Lieber spät als nie.

Papst Franziskus: Gut, lieber Heinrich, jetzt grüße ich Sie, weil ich noch eine Predigt gegen die Doktoren des Buchstabens vorbereiten muß, die ihre Gesetze über das Leben des Einzelnen stellen. Es ist schon die 345. Predigt in nur einem Jahr, aber das ist der Schlüssel. So habe ich die Kirchen und die Priesterseminare in Argentinien gefüllt (jedenfalls scheint mir das so …): Hiebe und Knüppel für die Heuchler, die ihrer Frau und ihren Kindern treu sind, nur weil sie mit dem Finger auf andere zeigen wollen! Wissen Sie, die machen das nur, damit sie sich selbst gut finden können. Hiebe und Knüppel auch für die Heuchler unter den Priestern. Die verwandeln den Beichtstuhl in eine Folterkammer! Haben Sie eine Ahnung, wie viele Priester ihre Gläubigen foltern!? Es gibt einige, wie dieser Pater Pio, die hat man sogar heiliggesprochen, obwohl sie sich manchmal geweigert haben, die Lossprechung zu geben! Was für ein Glück, daß heute nur mehr wenige beichten gehen! Sie hingegen sind mir ein toller Bursche …

Heinrich VIII.: Bestens, ich muß Sie aber um einen Gefallen bitten. Den schulden Sie mir. Ihr Vorgänger, Pius XI., hat Thomas Morus8 heiliggesprochen, und Johannes Paul II. hat ihn zum Patron der Politiker gemacht. In Wirklichkeit, ich versichere es Ihnen, und ich muß das wissen, war Morus ein stumpfsinniger Paragraphenreiter. Das war so ein „Doktor des Buchstabens“. Der war Richter und wollte mir das Recht absprechen, meine Frau zu verstoßen, eine Spanierin, man stelle sich das vor. Wer weiß, was der noch alles gesagt hätte, wenn er gewußt hätte, daß ich mir insgesamt noch fünf Frauen genommen habe. Deshalb eine ganz einfache Sache: Holen Sie ihn von den Altären runter.

Papst Franziskus: Das geht in Ordnung, lieber Heinrich. Im übrigen habe ich einige Politiker als Ansprechpartner, die wirklich ausgezeichnet sind. Ich habe sie auch schon öffentlich gelobt. Zum Beispiel Emma Bonino und Giorgio Napolitano … Ich werde einen von ihnen, sobald sie sterben, auf den Platz von Morus setzen. Wenn ich mich nicht täusche, hat sich der zweite auch geweigert irgendwas zu tun, also irgendwie so etwas wie Morus …9

Heinrich VIII.: Genau, Eure Heiligkeit. Fragen Sie Galantino, fragen Sie Tornielli10, fragen Sie Spadaro11, fragen Sie Ihre italienischen Berater. Sie werden Ihnen genau erzählen, wie das mit der Weigerung von Napolitano im Fall Eluana Englaro war. Das war eine richtige Weigerung aus Gewissensgründen, ja, ja, genau so wie es Morus von sich behauptet hatte. Napolitano ist genau der richtige Typ, um Morus zu ersetzen!

Papst Franziskus: Wie ich sehe, wissen Sie doch einige Dinge über Italien!

Heinrich VIII.: Ja, einige schon, deshalb weiß ich, daß auch die Emma Bonino12 dafür gut geht. Die hat auch aus Gewissensgründen gegen das Abtreibungsverbot gekämpft, nicht wahr!? Sowohl Bonino als auch Napolitano gehen gut. Hauptsache Morus kommt weg. Und ja nicht den Müller nehmen13, nur daß wir uns verstehen!

Papst Franziskus: Das paßt schon. Wichtig ist, daß wir uns verstehen. Und herzliche Grüße an Ihre Frau!

Heinrich VIII.:  An Katharina?

Papst Franziskus: An … an die, die … Ich muß wieder an die Arbeit, um die Sache noch besser zu regeln, um mehr Klarheit zu den Neuerungen zu schaffen. Ich werde eine synodale Änderung des Eheversprechens durchführen, ich, Spadaro und Melloni. Statt „Ich verspreche dir die Treue in guten und bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit, bis der Tod uns scheidet“, das ja nun doch ein bißchen in die Jahre gekommen ist, werde ich die Formulierung einsetzen: „Ich verspreche Dir die Treue von Fall zu Fall je nach den Lebensumständen“. So passen wir die Lehre der Pastoral an. Ich grüße Sie, Heinrich!

Text: Libertà e Persona
Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Wikicommons

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Fußnoten:

  1. Das Motu proprio „Mitis iudex Dominus Iesus“ vom 15. August 2015, veröffentlicht am 8. September 2015, über die Neuregelung des Ehenichtigkeitsverfahrens. []
  2. Bischof Nunzio Galantino, Papst-Vertrauter und von Franziskus ernannter Generalsekretär der Italienischen Bischofskonferenz. []
  3. Massenkundgebung in Rom gegen die Einführung der „Homo-Ehe“ und der Gender-Ideologie an den Schulen durch die italienische Linksregierung. Am 30. Januar 2016 nahmen rund zwei Millionen Menschen daran teil. Bischof Galantino versuchte – nach Rücksprache mit dem Papst, wie es hieß – die Kundgebung zu verhindern. []
  4. Alberto Melloni, Leiter der progressiven „Schule von Bologna“, die eine fünfbändige Geschichte über das Zweite Vatikanische Konzil im Sinne der „Rheinischen Allianz“ herausbrachte und die Deutung des Konzils zu monopolisieren versucht. []
  5. Eugenio Scalfari, radikalliberaler Atheist aus freimaurerischem Haus, Gründer, ehemaliger Chefredakteur und Doyen von La Repubblica, der wichtigsten linken Tageszeitung Italiens, bevorzugter Gesprächspartner von Papst Franziskus, der den Atheisten nach eigenem Bekunden „nicht bekehren will“. []
  6. Matteo Renzi, Linksdemokrat, seit 2014 italienischer Ministerpräsident. []
  7. Papst Franziskus wird am 31. Oktober 2016 nach Stockholm reisen, um an einer gemeinsamen katholisch-lutherischen Gedenkveranstaltung „500 Jahre Reformation“ Martin Luthers teilzunehmen. []
  8. Thomas Morus, Heiliger und Märtyrer, war seit 1517 Mitglied des englischen Kronrats, Diplomat im Dienst König Heinrichs VIII., als Verteidiger der katholischen Kirche war er ein entschiedener Gegner Martin Luthers und dessen „Reformation“ und half Heinrich VIII. Schriften gegen Luther und zur Verteidigung des katholischen Glaubens zu verfassen, 1523 wurde er Parlamentssprecher, 1529 ernannte ihn Heinrich zum Lordkanzler von England in der Hoffnung, daß Morus die Annullierung der Ehe des Königs mit der Spanierin Katharina von Aragon unterstützen würde, was der Jurist beider Rechte jedoch wegen seiner Treue zum katholischen Glauben und wegen seines Gewissens ablehnte, 1532 trat er als Lordkanzler zurück, weil er es mit seinem Gewissen nicht vereinbaren konnte, einem Monarchen und einer Regierung zu dienen, die sich so versündigt hatte, 1534 wurde von Morus ein Eid verlangt, die Legitimität der Kinder Heinrichs VIII. mit seiner illegitimen Frau Anna Boleyn anzuerkennen und der Autorität des Papstes in religiösen Dingen abzuschwören, was Morus ablehnte. Er wurde zum Tode verurteilt und 1535 als Märtyrer für den Glauben und sein Gewissen enthauptet. Sein Kopf wurde einen Monat lang in London öffentlich zur Schau gestellt. []
  9. Giorgio Napolitano, italienischer Staatspräsident von 2006-2015, Mitglied der Kommunistischen Partei von 1945 bis zur Umbenennung 1991, dann der linksdemokratischen Nachfolgepartei, weigerte sich am 6. Februar 2009 eine Notverordnung der Regierung zu unterzeichnen, mit der die Euthanasierung der Wachkomapatientin Eluana Englaro verhindert werden sollte. Um den Fall Englaro war eine heftige Diskussion über die Euthanasie entbrannt, bei dem sich katholische und antiklerikale Kräfte erbittert gegenüberstanden. Napolitano schlug sich mit seiner Entscheidung auf die Seite der Euthanasie-Befürworter und besiegelte damit den Tod Englaros. Deren künstliche Ernährung wurde eingestellt. Am 9. Februar 2009 starb sie. []
  10. Andrea Tornielli, Vertrauter und Medienberater von Papst Franziskus, Vatikanist der Tageszeitung La Stampa, Koordinator von Vatican Insider. []
  11. Pater Antonio Spadaro SJ, Papst-Vertrauter und Schriftleiter der römischen Jesuitenzeitschrift La Civiltà Cattolica. []
  12. Emma Bonino, Feministin, bekannteste Abtreibungsaktivistin Italiens, seit 1976 Mitglied der Radikalen Partei, bezichtigte sich selbst, 10.141 ungeborene Kinder getötet zu haben, Idol des antiautoritären Kampfes, ab 1979 25 Jahre Parlamentsabgeordnete, 1995-1999 EU-Kommissarin, 1999-2006 Mitglied des Europäischen Parlaments, 2006-2008 italienische Europaministerin, 2008-2011 Präsidentin des Italienischen Senats, 1998 erstmals beim Treffen der Bilderberger, 2011 Unterzeichnerin des Soros-Briefes für den EU-Einheitsstaat, 2013/2014 italienische Außenministerin, 2015 Kampagne zur Legalisierung der Euthanasie. Gegen Papst Benedikt XVI. demonstrierte Bonino auf dem Petersplatz mit der Parole „No Taliban, No Vatican“. Von Papst Franziskus wurde sie Anfang Februar 2016 als „ganz Große“ gelobt. []
  13. Kardinal Gerhard Müller, seit 2012 Präfekt der römischen Glaubenskongregation. []

3 Comments on Papst Franziskus erklärt „Amoris Laetitia“ – in einem seltsamen Telefonanruf

  1. ….und wegen der fünf weiteren Gattinnen, die Sie ja teilweise sogar selbst entsorgt haben, brauchen Sie auch keine Skrupel zu haben, sich den Sakramenten zu nähern, werter Heinrich, da Sie ja immer 100℅ig treu den Einsprechungen Ihres Gewissens gefolgt sind! Ein Gewissen muss ja auch nicht immer die Herzmitte eines Menschen ausmachen, es kann manchmal durchaus auch etwas weiter unterhalb der Gürtellinie angesetzt werden! Das ist von Fall zu Fall verschieden!
    Und es muss Ihnen ja auch unbedingt zugute gehalten werden, dass Sie immer
    v o l l k o m m e n prinzipientreu gehandelt haben, wenn Sie nach dem höchst moralischen Grundsatz alive – beheaded – died – alive – beheaded – died, vorgegangen sind! Sagte doch unser Herr schon, dass wir vollkommen sein sollen wie auch ER vollkommen ist?
    Bravo Henry, Sie haben wirklich ein sehr hohes Maß der Vollkommenheit erreicht und ich werde Sie nun endlich zur Ehre der Altäre erheben. Den Seligsprechungsprozess können wir in Ihrem Fall getrost überspringen – für Sie gilt unbedingt S a n t o S u b i t o !!!

    • Hochgeehrte @Pia,
      Soweit ich weiß, lernten die englische Schulkinder den Vers als folgt:
      „Divorced-beheaded-died,
      divorced-beheaded-survived“;
      dies korrespondiert mit dem Schicksal der Frauen:
      Catharina v. Aragon (Verstoßung mit Scheidung nach mißlungener Ungültigerklärung), Anna Boleyn (geköpft), Jane Seymour (gestorben im Krankenbett), Anna von Kleve (protestantisch geschieden), Catharina Howard (geköpft) und Catharina Parr (überlebte den König Heinrich VIII, wurde jedoch von dessen Tochter Elisabeth (Tochter v. Anna Boleyn) isoliert in Dauerhaft gehalten).
      Da kann man mit dem alten Blücher und seinen geringen Französischkenntnissen, nach der Schlacht von Belle-Alliance/Waterloo den Herzog von Wellington begegnend, nur sagen: „Quelle affaire!“.
      (es sind natürlich sehr viele Affaires) 🙂

      • Lieber @ Adrien Antoine,
        ich lasse mich natürlich gern eines besseren belehren, da ich mir nicht eigens die Mühe gemacht habe, das Schicksal der einzelnen Mätressen Heinrichs VIII. von England zu recherchieren. Herzlichen Dank also fuer Ihre Richtigstellung, die man sich vielleicht mit d b d – d b s merken kann. Ich denke mal, dass auch die beiden divorced-Damen überlebt haben? Ein wirklich schauriges Kapitel der Kirchengeschichte jedenfalls, das die grausame Katholikenverfolgung in England eingeleitet und viel Blutvergießen verursacht hat. Bis auf den heutigen Tag ist dem britischen Thronfolger verboten, eine Katholikin zu ehelichen, es sei denn er wäre bereit den Thronverzicht zu erklären.
        Armes England – was ist bloß aus dir geworden?

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