Neuer Bischof, neue Linie – Erzbischof: „Ich bin für eine Moschee“

Bologna und die Moschee: Erzbischof Zuppi mit Bürgermeister Merola
Bologna und die Moschee: Erzbischof Zuppi mit Bürgermeister Merola

(Rom) In Bologna bringt der Wechsel an der Spitze der Diözese auch eine Wende in der Moschee-Frage. Der bisherige Erzbischof, Carlo Kardinal Caffarra, widersetzte sich einem Moschee-Bau, wenn in den islamischen Geldgeberstaaten nicht gleiche Rechte für die Christen gewährt werden. Der seit vergangenem Dezember amtierende Erzbischof, Matteo Maria Zuppi, sprach sich nun für einen Moschee-Bau aus.

Das „rote“ Bologna und seine Rückgewinnung

Bologna war nach dem Zweiten Weltkrieg die kommunistische Hochburg Italiens und ist auch heute mehrheitlich links. Das Erzbistum, traditionell mit der Kardinalswürde verbunden, wurde von 1952-1968 von Kardinal Giacomo Lercaro geleitet, einem der Moderatoren des Zweiten Vatikanischen Konzils und bekanntester und einflußreichster Vertreter der progressive „Rheinischen Allianz“ in Italien. Auf seine Unterstützung geht die Gründung der „Schule von Bologna“ zurück.

Papst Johannes Paul II. bemühte sich schrittweise das Erzbistum in die Hände von Bischöfen zu legen, deren Kirchenverständnis orthodoxer geprägt war. Mit den Kardinälen Giacomo Biffi (1984-2003) und Carlo Caffarra (2004-2015) schien diese „Rückgewinnung“ gelungen. Kardinal Caffarra stellte sich entschieden den Bestrebungen der Homo-Lobby entgegen. In Sachen Gender-Ideologie hatte er einige Gefechte mit der Ratshausmehrheit auszutragen. Vor beiden Familiensynoden meldete er sich zu Wort, um der These von Kardinal Walter Kasper und dessen Anhängern zu widersprechen und die Unauflöslichkeit der sakramentalen Ehe zu verteidigen. 2014 war er einer der fünf Kardinäle, die das Buch „In der Wahrheit Christi bleiben: Ehe und Kommunion in der katholischen Kirche“ vorlegten. 2015 gehörte er zu den elf Kardinälen, deren Stellungnahmen unter der Herausgeberschaft von Winfried Aymans und Joachim Kardinal Meisner im Sammelband „Elf Kardinäle zu Ehe und Familie. Essays aus pastoraler Sicht“ publiziert wurden.

Neuer Erzbischof gehört der Gemeinschaft Sant‘Egidio an

Im Juni 2015 war Kardinal Caffarra 77 Jahre alt geworden. Seine altersbedingte Emeritierung war nur mehr eine Frage der Zeit. Zwei Tage nach Abschluß der zweiten Bischofssynode ernannte Papst Franziskus am vergangenen 27. Oktober überraschend den römischen Weihbischof Matteo Maria Zuppi zum neuen Erzbischof von Bologna.

Erzbischof Zuppi gehört der Gemeinschaft von Sant’Egidio an, die sich um eine besondere Nähe zu Papst Johannes Paul II. bemühte. Im Gegensatz zu anderen „Reformgruppen“ nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil, die durch Radikalisierung immer mehr aus der Kirche hinausrutschten, betonte Sant’Egidio die Zugehörigkeit und die Papsttreue. Dennoch gilt die Gemeinschaft als linkslastig und progressiv. Bekannt ist sie nicht nur für ihre kirchliche Parallel-Diplomatie. Die ist allerdings von solcher Bedeutung, daß im Februar 2015 sogar die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrem Rom-Besuch das Zentrum von Sant’Egidio im Stadtteil Trastevere aufsuchte.

Die bisher größte, allerdings auch umstrittenste innerkirchliche Wirkung übte Sant‘Egidio durch die interreligiösen Assisi-Treffen aus, die eine Idee dieser Gemeinschaft sind. Den Auftakt bildete das Treffen von 1986 in Assisi, das wegen synkretistischer Elemente zu anhaltenden Diskussionen in der katholischen Kirche führte. Die Treffen finden jährlich an verschiedenen Orten statt. Der Gemeinschaft gelang es dreimal, Päpste zur Teilnahme an Treffen in Assisi zu bewegen. Der Auftakt 1986 mit Papst Johannes Paul II. und Vertretern anderer Weltreligionen stellte in dieser Form eine absolute Neuheit dar und sicherte der Gemeinschaft internationale Aufmerksamkeit. 1987 erfolgt die kanonische Anerkennung der 1968 gegründeten Gemeinschaft durch den Vatikan.

Seit vergangenem Oktober liegt ein viertes Assisi-Treffen, diesmal mit der Teilnahme von Papst Franziskus, in der Luft. Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin war es, der meinte, daß ein solches Treffen im Heiligen Jahr der Barmherzigkeitwichtig“ wäre.

Wiedereinzug der „Schule von Bologna“ ins erzbischöfliche Palais

Msgr. Zuppi war 2012, als ihn Papst Benedikt XVI. zum Weihbischof von Rom ernannte, der zweite Priester von Sant’Egidio, der zum Bischof berufen wurde. Sant’Egidio ist vor allem in Rom sehr aktiv. Die Ernennung wurde von Beobachtern im kirchenpolitischen Sinn als Signal gesehen, als einen Ersatz für den von der Gemeinschaft seit Jahren gehegten Wunsch, einen Kardinal aus den eigenen Reihen stellen zu können. Msgr. Zuppi nahm als zuständiger Weihbischof für die römische Altstadt seine Aufgab jedenfalls so ernst, daß er auch die altrituelle Personalpfarrei der Petrusbruderschaft Santissima Trinità dei Pellegrini besuchte und einer Zelebration im überlieferten Ritus beiwohnte.

Da Zuppi der progressiven „Schule von Bologna“ angehört, wird seine Berufung nach Bologna auch als symbolischer Rückschritt in die Zeit von Kardinal Lercaro gesehen. Eine persönliche Verbundenheit zwischen Zuppi und Papst Franziskus bestand bereits, als dieser Erzbischof von Buenos Aires war und in bestimmten Kirchenkreisen, geheim als Papst in spe gesehen wurde.

„Die Wende des neuen Bischofs: ‚In Bologna braucht es eine Moschee‘“

Erzbischof Bologna Moschee
Erzbischof Zuppi: Diskussion mit Bürgermeister und Rektor (v.r.)

In der Moschee-Frage stellte Kardinal Caffarra einen entschiedenen Widerpart gegen die linke Stadtverwaltung war. Erzbischof Zuppi hingegen, „ganz Diplomat jener Parallel-Diplomatie von Sant’Egidio“, so Secretum meum mihi, unterstützt das Moschee-Projekt. „Ich denke, daß das ein wichtiger Ort ist, im konkreten Fall für den Islam.“ Mit diesen Worten wird der neue Erzbischof am 5. März vom Corriere di Bologna zitiert. Die Kehrtwende war der Tageszeitung die Titelseite wert. Die Schlagzeile lautete: „Islam: Die Wende des neuen Bischofs. ‚In Bologna braucht es eine Moschee‘“.

Das Projekt Moschee-Bau ist seit Jahren umstritten. Unbehagen lösen Größe und „demonstrative Sichtbarkeit“ aus, so die Kritik der oppositionellen Lega Nord. Zweifel bestehen zudem, was die Geldgeber betrifft. Die Opposition fordert „Transparenz“ über die Finanzierung des Projekts. Als Hauptsponsor wird Saudi-Arabien genannt. „Wir akzeptieren es nicht, daß ein fremder Staat in unserem Land Moscheen baut, der im eigenen Land den Bau von Kirchen verbietet.“ Die Angelegenheit sei genau zu prüfen, da Moscheen auch Orte der politischen Aufwiegelung und von Haßpredigten seien. Zudem handle es sich bei Moscheen „nicht nur um Gebetsstätten, weshalb Länder, wie beispielsweise Ägypten, sie unter Überwachung gestellt haben.“

Am vergangenen Freitag fand in Bologna eine Tagung über die Integration der Moslems statt. Am Podium saßen der linksdemokratische Bürgermeister Virginio Merola, der Rektor der Universität Bologna Francesco Ubertini und Erzbischof Matteo Maria Zuppi.

Mit seiner Wortmeldung überraschte der Erzbischof die gesamte Politik, auch die einem Moschee-Bau wohlwollend gegenüberstehende linke Ratshausmehrheit. Mit dem Stadtoberhaupt pflegt der Erzbischof freundschaftlichen Kontakt. Bürgermeister Merola regierte dennoch zurückhaltend: „Wir werden darüber sprechen, nach den Wahlen“.

In weniger als drei Monaten stehen Kommunalwahlen auf der Tagesordnung. Der Rathauskoalition kommt ein Wahlkampfthema Moschee ungelegen. Der Hauptkonkurrent ist die EU-skeptische Lega Nord, die für einen Einwanderungstopp eintritt.

Erzbischof Zuppi läßt sich davon nicht beirren und beruft sich auf Papst Franziskus. Der Papst habe dazu aufgerufen: „Brücken zwischen den verschiedenen Kulturen zu bauen. Und was die Sicherheit anbelangt, müßte vielmehr das Gegenteil Angst machen“. Womit der Erzbischof auch eine indirekte „Wahlempfehlung“ abgab. Er sei auch dafür, an den Schulen „islamische Feste zu feiern“. Wörtlich wiederholte der Erzbischof in seiner Replik: „Ich bin für eine Moschee in Bologna.“

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Youtube/Corriere di Bologna (Screenshots)

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Franzel

Es ist nicht mehr zu fassen, aber dieser verräterische Bischof sagt wohl nur, was viele seiner Amtskollegen sich wohl noch nicht getraut haben zu sagen.
Man kann nur hoffen und beten, daß die Gläubigen die Kraft haben, sich von ihm zu distanzieren. Man sollte so einen „Erzbischof“ nach Syrien oder Irak ins Exil schicken- zusammen mit „Papst“ Franziskus.

Frank Bell

Diese Mietlinge wollen die eigenen Schäflein den Wölfen zum Frass vorwerfen.

Warum geht kein Aufschrei durch die Christenheit???

defendor
In einem 2014 bei „katholisches.info“ erschienenen Artikels von Andreas Becker über die zunehmende Islamisierung kommt der Autor zum Schluss: - „Der blinde und oberflächliche Optimismus kaschiert  auf erbärmliche Weise den größten Angriff auf die Existenz und Identität der europäischen Völker seit der Entstehung des Abendlandes durch Völkerwanderung und Christianisierung.  Ein Angriff, der von islamischen Staaten und Religionsführern geduldig zum Schaden Europas und des Christentums geplant wird.  Und das schon seit einigen Jahrzehnten. Ein Angriff, der jedoch viele Helfer, Helfershelfer und nützliche Idioten in Europa hat. Warum eigentlich ?“ - Der neue Erzbischof von Bologna reiht sich ein in die Phalanx der naiven „Islamversteher“ und wird so zum… weiter lesen »
Antifebronius

„Ich denke, daß es ein wichtiger Ort ist, im konkreten Fall für den Islam.“

Was für eine entwaffnende, messerscharfe Logik des neuen Erzbischofs von Bologna! Der Bau einer Moschee ist „im konkreten Fall für den Islam wichtig“! Allerhand! Für wen denn eigentlich sonst?

Im Interesse der katholischen Religion läge zwar die Verhinderung der Moschee – doch diese ist Zuppi wahrscheinlich weder „im konkreten Fall“ noch überhaupt „wichtig“.

Man mag sich lieber nicht vorstellen, wer für Zuppi, wäre er einst dabei gewesen, „im konkreten Fall wichtig“ gewesen wäre – Jesus oder Barrabas…

fredius

Es mutet eigenartig an, dass ein Erzbischof kaum im Amt, sich Sorgen um eine Religion macht, die die katholische Kirche als Ungläubige bezeichnet und deren extreme Vertreter die schwarze Fahne auf dem Petersdom hissen möchten. Hat ein Kirchenmann keine anderen Aufgaben und ist seine Diözese so im Glauben gefestigt, dass man ohne Bedenken der andersartigen Religion Voraussetzungen schafft, die diese für ihren Glauben nutzen wird. So setzt sich ganz im Sinne von Franziskus, Erzbischof Zuppi von Bologna für eine Moschee ein. Da kann man nur noch hoffen, dass nicht auch noch Geld für die Moschee gesammelt wird.

Maximilian Conradi

Wieder so ein Bock, der zum Gärtner gemacht wurde. Es ist einfach deprimierend.

Feuer und Flamme

Er will halt eine Moschee, weil der dort Immam werden will. Mit den künftigen „Herren“ stellt man sich gut. Für die Rechte der Christen in islamischen Ländern einzutreten, würde dagegen etwas „kosten“, und vielleicht auch das Ende der „Friede, Freude, Eierkuchen“ Veranstaltungen sein.

bellis

Das „Gutstellen mit den künftigen Herren“ wird ihm nicht viel nutzen, denn derartige „Gutstellen-Menschen“ werden vom Islam verachtet. Gibt es nicht Prophezeiungen, dass das Blut der Bischöfe und Priester zuerst fließen wird?

Sophus
Zum Moscheenbau! Eine Zusammenfassung aus der westlichen Koranforschung im Hinblick auf die Einschätzung syrischen Flüchtlinge: 1. Zur Beurteilung der Unterwanderungsgefahr, die nach menschlichem Ermessen von der „Migranteninvasion“ ausgeht, ist es notwendig, deren Zusammensetzung festzustellen, was besonders bezüglich der syrischen Flüchtlinge nottut, die derzeit prozentual noch immer die Zwei-Drittel-Mehrheit unter den Flüchtlingen darstellt. Unter ihnen sind drei Gruppen zu unterscheiden: syrische Christen, islamische Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlinge und unter letzteren als eigene Gruppe die syrischen Alewiten, die es wert sind, einer eigenen Betrachtung unterzogen zu werden: Die Alewiten, zu denen auch Staatspräsident Assad, ein in London ausgebildeter Zahnarzt, gehört, sind in den… weiter lesen »
Maximilian Conradi

Die Begriffe aus der islamischen Welt können für uns verwirrend sein. Sie meinen mit „Alewiten“ gewiss die Alawiten, nicht die Aleviten. Es sind verwandte, aber dennoch unterschiedliche Gruppen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Alawiten
https://de.wikipedia.org/wiki/Aleviten

Regina
Ich bin…. Vielleicht sollte ich vorweg sagen: Ein Kardinal ist ein katholischer Oberhirte. Kardinal Zuppi will sein eigenes Zuppi (Süppchen) „kochen“. Er sagt: „Ich bin für eine Moschee!“ Gott sagt: I c h bin der Herr, dein Gott und du sollst keine anderen Götter neben mir haben. Ich bin Gott, der Allmächtige. Geh deinen Weg vor mir sei rechtschaffen! (1Mo17,1). Ich bin der Gott deines Vaters Abraham. Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir. (1 Mo 26,24) Ich bin mit dir, ich behüte dich, wohin du auch gehst…(1Mo 28,15) Da antwortete Gott dem Mose: Ich bin der „Ich-bin-da“..(2Mo 3,14)… weiter lesen »
Leo Laemmlein
@ Regina Wenn Allah derselbe Gott ist wie der Gott der biblischen Offenbarung, wie es das 2. Vatikanum postuliert, wie Päpste seither es immer wieder bestätigen und wie es in der katholischen Kirche heute weithin akzeptiert ist– warum dann gegen Moscheen sein? Wenn aber Allah, in dessen Auftrag Christen geköpft und gekreuzigt werden, nicht der dreifaltige Gott ist– was nützen dann mehr als 5000 katholische Bischöfe, die offensichtlich den Unterschied zwischen rechts und links, zwischen schwarz und weiß nicht mehr kennen? Wenn der Gott des Korans, der die Christen verflucht, derselbe ist wie der Gott der Bibel, der die Christen… weiter lesen »
Sophus
@ Maximilian Conradi Danke für die Fehlerberichtigung!Natürlich meinte ich die Alawiten – schon wegen Staatspräsident Assad! @ Leo Laemmlein Was sagen Sie zu den Forschungsergebnissen von Günter Lüling und Christoph Luxenberg bezüglich der differierenden Lesarten des Koran, die auch unterschiedliche Sichtweisen auf den Islam beinhalten, eine ältere syro-aramäische und eine jüngere arabische? Könnte es nicht sein, dass die Suren aus dem Haus des Friedens der älteren und die Suren aus dem Haus des Krieges der jüngeren, arabischen Sichtweise angehören? Sie argumentieren nur auf der Basis der Suren aus dem Haus des Krieges. Würde die Gültigkeit der Suren aus dem Haus… weiter lesen »
Suarez
Hochverehrter Sophus, Ihr Hinweis auf Forschungsergebnisse zur Entstehung des Islam und den unterschiedlichen Quellen des Koran erscheint mir sehr wichtig. Der Islam ist ein schwer zu fassendes Phänomen und wir lassen uns leicht durch die heutigen Ausprägungen, die klar terroristische Züge haben, in eine Sicht treiben, die übersieht, dass der Islam in sich eine seine Ursprünge verfälschende Entwicklung genommen hat. Sollten Günter Lüling und Christoph Luxenberg mit ihren Thesen Recht haben, so bedeutete dies in der Tat, dass der Islam seine Fundamente völlig neu bedenken müsste. Die Thesen von Günter Lüling und Christoph Luxenberg erklärten auch, warum es nach dem… weiter lesen »
Regina

Korrektur: Sorry, muss natürlich heißen: Erzbischof – nicht Kardinal Zuppi.

Josephus

Da will jemand ganz schnell dem Zeitgeist nachhecheln. Peinlich.

Feuer und Flamme

Ein Anfang wäre, wenn sich Imame genauso selbstverständlich auf die Verfassung vereidigen müssten, wie es hierzulande Bischöfe tun müssen.
Aber davon sieht man wohl ab, weil es eine zu große Zumutung darstellen würde?

Leone

Netanjahu-Staatschef Israel:“Bauen Grenzzaun um Irael vor Bestien(Raubtiere) zu schützen“. Also es geht doch! Nix da mit Wischi-waschi und naivem Gutmenschentum a là Freimaurergeschwätz und „Nostra aetate“-Konzisgewäsch sowie inklusisve Assisi-Gesülze.Die Träume der Träumer zerplatzen wie bunte Lufballons.Und das zunehmend.

Leo Laemmlein

Quod licet Iovi non licet bovi…

Eugen Baiser

@ Leone
Kritik, die respektvoll vorgebracht wird, bewirkt mehr als abwertende Sprache (wie Geschwätz, Gewäsch, Gesülze…). Bitte leisten Sie Ihren Beitrag bzgl. Niveauerhaltung dieses Forums.
Danke.

Feuer und Flamme
Leider gibt es eine verbindliche Auslegung zu den älteren Suren, dem „Haus des Friedens“ und den neueren Suren, dem „Haus des Krieges“. Dort wo scheinbare Widersprüche auftauchen, gilt verbindlich(!) die neuere (kriegerische) Sure. Das ist verbindliche islamische Lehre. Keineswegs kann sich ein Gläubiger aussuchen, was er gerne hätte, oder etwas negieren. Auch spielen „europäische Auslegungen“ von Minderheiten keine Rolle. In seiner Gesamtheologie sieht der Islam den vollumfänglichen Frieden, und vor allem Gleichberechtigung (sic) nur innerhalb der Umma, jedem und allem welches sich dem Islam unterwirft. Keinesfalls vollumfänglich Aussenstehenden gegenüber. Ihnen werden Zugeständnisse gemacht, mehr aber auch nicht. Und vor allem,… weiter lesen »
Feuer und Flamme
Woran liegt es nur, daß gerade in unserer „aufgeklärten“ Zeit an den Spitzen meist mild lächelnde Naivlinge die Geschicke lenken? Die Ideen hinterherrennen, anstatt Überzeugungen zu haben die tragfähig sind. Die denken, daß die Generationen vor ihnen Idioten waren, und die Wirklichkeit nicht verstanden hätten, sie selbst aber diese nun endlich verstünden, weil uns die Wissenschaft die Weisheit dazu gegeben hätte. Das Gegenteil ist der Fall. Wir rennen heute Ideologien und weltfremden Einschätzungen hinterher, die durch Nichts als heisse Luft belegt sind. Experimentieren ständig mit offenem Ausgang, basierend auf Wunschvorstellungen, anstatt auf Realitäten. Die Idee ist eine maximiert „wirtschaftskompatible und… weiter lesen »
Franzel
Schade nur für die seit jeher vom Islam ermordeten Christen und, wenn nicht, auf alle Arten gequält und schickaniert im normalen Alltagsleben, daß diese Christen das Pech hatten, nicht der syrisch-aramäischen Sichtweise, wie Sie @Sophus sagen, sondern bedauerlicherweise der „arabischen“ Sichtweise begegnet zu sein. Vielleicht werden auch Sie mal das Glück haben der arabischen Sichtweise zu begegnen. Was meinen Sie? Ich wünsche Ihnen das nicht. Ich wünsche auch nicht, daß etliche Bischöfe und Priester wie Laien irgendwann mal die „arabische“ Sichtweise des Islam an der eigenen Haut kennenlernten. Aber richtig wärs schon. Den islamischen Allah mit dem wahren Gott gleichzusetzen… weiter lesen »
Leo Laemmlein
@ Sophus Von Lüling und Luxenberg habe ich erfahren durch einen Freund, auf dessen Website Sie anderswo verwiesen. (Er kennt gut den Islam, kann den Qur‘an im Original lesen und hat einschlägige Artikel veröffentlicht.) Ich habe mich selbst auch mit dem Islam vor Jahren eingehender beschäftigt. Die von Ihnen angesprochenen Forschungsergebnisse finde ich in diesem Zusammenhang nicht von hohem Interesse, weil sie für die Muslime belanglos sind. Für unsere Beziehungen zum Islam ist wichtig, was sie selbst für ihre verbindliche Koranauslegung und ihr obligatorisches Religionsgesetz ansehen. Denn danach richten sie ihr Handeln aus, nicht nach Lüling und Luxenberg. Papst Franziskus… weiter lesen »
Leo Laemmlein

Nützliche Ergänzung zu meinem Kommentar:
„Das Leben Mohammeds und die Entwicklung des islamischen Gewaltdogmas“
http://derprophet.info/inhalt/das-leben-mohammeds.htm/

Sophus
@ Leo Laemmlein Danke für Ihren Kommentar! Was die „Abrogation“ betrifft, verweise ich auf das Interview mit Weichbischof Schneider, Kasachstan, mit einem Journalisten: „Blackman: Sie leben in einem Land, in dem 70 Prozent der Bevölkerung moslemisch ist. Was ist Ihre Erfahrung, in einem mehrheitlich moslemischen Land zu leben? Gibt es Zusammenarbeit oder Konflikt? Bekehren sich die Moslems zum katholischen Glauben? Bischof Schneider: Gott sei Dank herrschen Frieden und Harmonie. Die Leute sind sehr tolerant und es gibt keine Feindseligkeiten. In der Mentalität und der Kultur der Menschen gibt es keinen Extremismus, und die Regierung unterstützt aktiv den interreligiösen Dialog. Sie… weiter lesen »
Leo Laemmlein
@ Sophus Diesen Teil des Interviews mit Bischof Athanasius Schneider hatte ich mit Genugtuung gelesen. Mit islamischen Politikern verhandeln, um den Christen in ihrem Machtbereich ein ruhiges und sicheres Leben zu ermöglichen, das ist nicht zu tadeln. Zu verurteilen ist aber die Relativierung des Christentums vor dem Islam, die Verheimlichung oder Verfälschung des Evangeliums, interreligiöse Veranstaltungen, Synkretismus. Das aber zieht immer mehr in die christlichen Kirchen ein, auch in die katholische Kirche. Der Islam ist eine kriegerische Religion. Das beweisen seine autoritativen Glaubensquellen (Koran, Sunna) wie auch seine Geschichte. Schon die Gefährten Mohammeds massakrierten sich nach dem Tod ihres Propheten… weiter lesen »
stellamaria

@ Leo Laemmlein Empfehle Ihnen zum Thema: „ISLAM“ und „Koran“ hierzu die Literatur von Mark Gabriel zu lesen. Er war Professor für islamische Geschichte an der Al- Azhar Universität in Kairo und auch IMAN dort u.a. bevor er die Bekehrung durch Jesus Christus erfahren durfte. Äusserst empfehlenswert!

Leo Laemmlein

Danke für Ihren Hinweis, @ stellamaria.

stellamaria

@ Leo Laemmlein natürlich muss es IMAM (Vorsteher) heißen und nicht IMAN (Islam), wie Sie ja schon richtig geschrieben haben. Entschuldigen Sie mir bitte diese Verwechslung.

Feuer und Flamme

Alleine die Idee, dass sich im Islam soetwas wie eine historisch kritische Exegese entwickeln und durchsetzen könnte, ist absurd und leider völlig weltfremd. Alleine diese Idee und Vorstellung kommt bereits aus dem griechischen Denken heraus, und erscheint nur uns naheliegend und erwägenswert. Der versuchte Anstoß in der Regensburger Rede Benedikt XVI wurde mit offener Ablehnung und Feindseligkeit bis hin zur Gewalt beantwortet. So liegt die Realität.

Sophus
@ Feuer und Flamme Sie haben nicht verstanden, worum es geht, wenn Sie sagen: „Alleine die Idee, dass sich im Islam so etwas wie eine historisch-kritische Exegese entwickeln und durchsetzen könnte, ist absurd und leider völlig weltfremd“. Es geht darum, dass diese Exegese von westlichen Koranforschern entwickelt, in westlichen Sprachen veröffentlicht und damit unter der westlichen Intelligenz des Islam verbreitet wird. Das allein kann seine Wirkung nicht verfehlen, wie zumindest in einem Fall auf amazon die hilflos-abwehrende Rezension auf das Werk von Christoph Luxenberg zeigt. Sein Buch kann man nicht umbringen! Das ist das Neue für den speziell sunnitischen Islam,… weiter lesen »
Leo Laemmlein
Wohl niemand bezweifelt, dass kritische Koranwissenschaft (die übrigens auch im Westen akademisch unterdrückt wird) Wirkung hat. Die Wirkung dürfte daran bestehen, eine liberale Koranauslegung innerhalb des Islams und den Abfall vom Islam zu fördern. Ersteres dürfte schwierig sein und sich auf wenige Intellektuelle beschränken, weil der Koran seine Verbalinspiration stark hervorhebt. Ein liberale Koranauslegung ist intellektuell unredlich, weil der Koran offenkundig unliberal ist. Viele, die infolge von Korankritik – oft spontan, durch eigenes Nachdenken, ohne westlichen Einfluss – den Islam verlassen, werden Agnostiker und Atheisten, nur ein Teil wendet sich dem Christentum zu. Lülings und Luxenbergs Forschungsergebnisse sind nicht so… weiter lesen »
Feuer und Flamme

Fakt ist, nicht nur die Legitimität der Gewalt ist im Koran grundgelegt, sondern die Gewalt als höchste Form des Gottesdienstes! Insofern sind wir als Zeugen des rituellen Hinschlachtens von Nicht-Gläubigen, bzw. Andersgläubigen Nichts anderes als Zeugen ritueller „Liturgien der Gottesverehrung“ im Sinne des Islam. Und in diesem Sinne werden diese Aktionen auch „zelebriert“. Somit sind auch alle Gotteshäuser, Moscheen und Gebetsrufe mit dieser Form der „Liturgie“ unweigerlich kontaminiert.

Feuer und Flamme

Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man lachen.

Warum wohl sind Moscheen sehr oft nach Eroberern und Heerführern benannt? Während wir selbst inzwischen sogar zuviel bedenken haben, um selbst Kasernen nach Heerführern zu benennen…? Mal stelle sich mal vor, man würde auch nur in Erwägung ziehen, in Istanbul eine Kirche zu bauen, die man nach Sobieski benennen wollte? Das gesamte Selbstverständnis des Islam ist dem Unsrigen diametral entgegengesetzt.
Und lediglich die heutige Dekadenz weigert sich einfach dies wahr zu nehmen, was offensichtlich ist.

stellamaria

Aber vielleicht ist er auch unbrauchbar und zu politisch und ganz bestimmt zu emotional,und damit nur vetwirrend und Sie als das Regulativ zur rechten Zeit…?! DANKE!!!

Sophus
Bekanntlich verfügt seit dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches kein muslimisches Land über eine dermaßen starke Armee, auch Pakistan nicht, dass es den Westen ernsthaft bedrohen könnte, ohne in Gefahr zu geraten, selbst ausgelöscht zu werden. Selbst im Fall gemeinsamen Handelns wären die vereinten Streitkräfte der islamischen Länder den westlichen Streitkräften bei weitem unterlegen. Daher halte ich Spekulationen, Europa könnte über einen für den Islam siegreichen Kampf der Kulturen unter dessen Herrschaft geraten, für eine verantwortungslose Realitätsverfälschung. Zwar meint Ira Marvin Lapidus, die zunehmende Integration der Weltgesellschaften als Ergebnis der verbesserten Kommunikation, Medien, Mobilität und Migration mache das Konzept eines einzigen… weiter lesen »
Suarez
Hochverehrter Sophus, auch wenn ich Ihre Auffassung für interessant halte, teile ich Ihren Optimismus nicht. Auch scheint mir Ihre Wertung bezüglich der Aufklärung, die nur positiv auf die christliche Theologie gewirkt habe, nicht ganz mit der Wirklichkeit übereinzustimmen. Zuallererst wäre hier zu klären, inwieweit die Aufklärung selbst von ihrem Grundverständnis des Seins irrationale Züge aufweist. Th.W. Adorno und Max Horkheimer kamen in ihrer Negativen Dialektik zu dem Schluss, dass die Aufklärung sich zunehmend ins radikal Irrationale umkehrt, da sie die eigenen Grundlagen, auf der sie ihre Kritik aufbaut, nicht reflektiert. Papst Benedikt hat diesen Befund dann nochmals als Theologe aufgegriffen… weiter lesen »
Sophus
Hochverehrter @ Suarez Sie sagen zu mir: „Auch scheint mir Ihre Wertung bezüglich der Aufklärung, die nur positiv auf die christliche Theologie gewirkt habe, nicht ganz mit der Wirklichkeit übereinzustimmen“. Darf ich Sie auf ein Missverständnis hinweisen: Ich habe oben, als Beispiel für eine in Deutschland bereits eingetretene öffentliche Diskussion, die Begrüßungsworte von Herrn Eckehard Peters in seiner Eigenschaft als Ausländerbeauftragter beim Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit an den Religionswissenschaftler Karl-Heinz Ohlig zitiert, der zu einem Vortrag über korankritische Forschungen nach Erfurt eingeladen worden war. Wie Sie aus früheren Diskussionen wissen, teile ich durchaus Ihre Grundsatzkritik an der… weiter lesen »
Suarez
Hochverehrter @ Sophus, in der Tat hatte ich Sie da missverstanden. Ich gebe Ihnen natürlich völlig Recht, dass eine differenzierte Betrachtung des Phänomens Islam sinnvoll und vonnöten ist, schon weil dies auch Rückschlüsse auf gravierende Fehlentwicklungen im Christentum ermöglicht. Dass im Christentum immer Friedfertigkeit geherrscht habe, wird wohl niemand ernsthaft behaupten wollen. Besonders interessant wäre hier die Frage, inwieweit der christliche Glaube in einer von heidnischen Vorstellungen tief geprägten Welt immer wieder droht, ins Heidnische umgeformt zu werden und so seine zentralen Inhalte zu verlieren. Oft sind auch Mischformen entstanden, in denen heidnisches Denken weiterhin dominiert und so den christlichen… weiter lesen »
Suarez
Betrachtet man sich die Auseinandersetzungen der frühen Christen um die Trinität, so drängt sich schon die Vermutung auf, dass der Islam seinen Ursprung in diesen Abspaltungen des frühen Christentums genommen hat. Im Widerstreit des Monophysitismus, Monotheletismus und Nestorianismus über das wahre Gottesverständnis gärte eine religiöse Empfindung, die dem Gottesbild des Alten Testamentes weiter verhaftet blieb. Der von mir oben erwähnte Orientalist Lev Nussimbaum betont in seinem Mohammed Buch, dass es außerordentlich erstaunlich sei, dass Mohammed solche Verse verfasst habe, da sein Bildungsstand dies eigentlich nicht erklären könne. In der Lesart des Islam bestärkt dies noch die Authentizität des Koran, weil… weiter lesen »
Franzel
Ich stimme Ihnen in Ihrer Analyse zu geehrter @Suarez. Da könnte man sich die Frage stellen, warum diese Irrlehre des Korans/Islams nie verurteilt worden ist, so wie auch all die anderen Häresien in der ersten Christenheit. Man versuche oft genug den „Dialog“ mit dem Islam wie auch der engelgleiche Franz von Assisi- aber auch er kam nicht weiter. Auch Nikolaus von Kues mühte sich dahingehend ab wie so viele bekanntlich vor und nach ihm bis heute. Es ist ein Rätsel. Was geht da vor? Und warum erschien die Allerreinste, Maria, in „Fatima“? – Maria wird der Schlange den Kopf zertreten-… weiter lesen »
Sophus

@ Franzel
Es geht hier nicht um einen Dialog mit dem Islam, sondern um die Herausarbeitung von wissenschaftlich gesicherten Ergebnissen für die Selbstfindung der Menschen im Islam. Das ist nach Matthäus unser neutestamentlicher Auftrag: Gehet hin und lehret…. Diesem Auftrag muss sich in der gegenwärtigen Situation jeder persönlich stellen.

Franzel
„Aufgeklärte Christen“ im Sinne der „Aufklärung“ sind keine Christen. Man kann hier den Herrn Prof. Ohlig geehrter @Suarez ganz gut vergessen. Er verkündet offenkundig schalen Brei und weiß wahrscheinlich gar nicht, was das ist, ein Christ nämlich. Was er sagt, zeugt von Intellektualismus, die bekannten Theologenkrankheit. Wieso sind Adam und Eva keine „historische Figuren“ @Sophus? – Allein diese Bezeichnung „Figuren“ ist richtig widerlich und dann sagt er die glatte Unwahrheit. Mit dieser Auffassung hat sich dieser Herr Professor selber als Theologe diskreditiert. Und dann gehts ja auch schlecht weiter, mit dem, was Sie hier zitieren. Die Muttergottes ist seit Anfang… weiter lesen »
Franzel

„„Aufgeklärte Christen“ im Sinne der „Aufklärung“ sind keine Christen. Man kann hier den Herrn Prof. Ohlig geehrter @Suarez ganz gut vergessen“. Soll heißen @Sophus und nicht @Suarez, Pardon.

Leo Laemmlein
Welche Denkart „verantwortungslos“ ist: jene, die den Islam und die von ihm ausgehende Gefahr kleinredet, verharmlost, verniedlicht, oder die andere, die in der gegenwärtigen „islamischen Invasion“ (Papst Franziskus; klingt nicht harmlos und niedlich, obwohl er in seiner gewohnt widersprüchlichen Art im nächsten Atemzug dann doch wieder verharmlost und verniedlicht) den vorläufig letzten Angriff des Islams nach einer Serie historischer Aggressionen gegen Europa seit seiner Entstehung sieht — das wird auch der letzte Christ und Deutsche bald am eigenen Leib feststellen. Wie kann man nur die Augen verschließen vor der kriminellen Energie und den tagtäglichen Gewalttaten seitens muslimischer Migranten in allen… weiter lesen »
Sophus

@ Leo Laemmlein
Danke für die ausführliche Dokumentation Ihres historisch-unkritischen Selbst- und Fremdverständnisses, zu dem Sie sich haben hinreißen lassen und die in ihrer überzeugenden Realitätsferne für den Kabarettpreis „Salzburger Stier“ vorgeschlagen gehört.

Leo Laemmlein
@ Sophus Gern geschehen. Zur Erinnerung: „1 Und ich, als ich zu euch kam, Brüder, kam nicht, um euch mit Vortrefflichkeit der Rede oder Weisheit das Geheimnis Gottes zu verkündigen1. 2 Denn ich nahm mir vor, nichts anderes unter euch zu wissen als nur Jesus Christus, und ihn als gekreuzigt. 3 Und ich war bei euch in Schwachheit und mit Furcht und in vielem Zittern; 4 und meine Rede und meine Predigt bestand nicht in überredenden Worten der Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft, 5 damit euer Glaube nicht auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft beruhe. 6… weiter lesen »
Sophus
Hochverehrter @ Suarez Herzlichen Dank für Ihre zwei, für mich hochinterssanten Beiträge, deren ersteren ich erst heute „entdeckt“ habe. Ich freue mich, dass Sie die Bedeutung der westlichen historisch-kritischen Koranforschung eines Christph Luxenbergs usw und ihre Ergebnisse Ihren Kenntnissen des Frühen Christentums zuordnen können. Zwei Stimmen aus dem Blätterwald zu Luxenbergs Sprachanalyse des Korans aus Anlass des Erscheinens: THE GUARDIAN: „Das faszinierendste Buch, das je über die Sprache des Koran geschrieben wurde. Wenn es sich in seiner Hauptthese als richtig erweist, ist es das bedeutendste je verfasste Buch zum Koran“ . DIE ZEIT: „Luxenbergs Werk hat nicht nur eine Pointe… weiter lesen »
Leo Laemmlein
Papst Franziskus‘ Rede am 3. März in Frankreich über die „islmamische Invasion“, demaskiert von den Auxiliar-Bischöfen Methodius und Timotheus des Byzantinisch-Katholischen Patriarchats: Response to the Pope’s speech on 3 March 2016 According to the news published by L’Osservatore Romano, the Pope emphasized that the influx of migrants brings a chance as Europe found itself “enhanced” thanks to similar invasions in the past. Response: Why does the Pope not mention a concrete case from the past when and where Europe was enhanced thanks to Muslims? Quote: “Today we can talk about an Arab invasion. It is a social fact.” Response: The… weiter lesen »
Sophus

Was wollen Sie mit dem u.a. durch die Blokaden auf dem Balkan längst überholten Text?
Übrigens: Gemessen am Bevölkerungszuwachs von 1,2 Millionen durch Migranten ist laut Polizei in Deutschland der Verbrechensquotíent seit Oktober 2015 nicht angestiegen.

stellamaria

Ja, der SOPHISMUS…! „Das Thema“ (siehe oben) hatten wir schon und führt genau dorthin und hat dieses Ziel! Gott bewahre uns vor Irrtum und der LÜGE !

Sophus

Als gelernter Historiker habe ich nur ein Ziel, nämlich der historischen Wahrheit zu dienen. Es gehört damit zu meinem Berufsethos, alle Seiten eines historischen Sachverhalts in den Blick zu rücken und historischen Irrtum und historische Lügen als das zu entlarven, was Sie sind, ob Ihnen und einigen anderen hier gelegen kommt, oder ungelegen. Das mögen Sie, nicht verstehen. Aber selbstverschuldetes Nichtverständnis zu Attacken gegen mich zu nutzen, anstatt meine Aspekte aus der „zweiten Seite des Islam“ argumentativ zu widerlegen, dient weder der Wahrheit noch Ihnen selbst!

stellamaria

Man sehe und staune: „DIE ALTE GESCHICHTE DER SCHLANGE“ wird da wieder widergekäut und groß gemacht, der RELATIVISMUS halt. Um den GLAUBEN, und ihn zu vertiefen, gehts da gar nicht! Denn: „WAS SOLLS ?! Ich leb nur einmal…“ etc. etc.

stellamaria

In diesem schweren und tiefen FALL, kann man nur beten, jedes Wort ist da nur eine Zeitverschwendung. Denn: „Allein mir fehlt der GLAUBE…“ etc. .

stellamaria

Abschließend darf ich vielleicht noch erinnern: Die AUFKLÄRUNG und als Folge davon, von „aufgeklärt“ zu sprechen, mit der Urgenz, das Gott ein alter Mann mit Bart ist und dergleichen und nie existiert hat u.a. IST FREIMAURERJARGON !! ! und hier wohl fehl „am Platz“ .

Sophus

Mein Glaube braucht Sie nicht zu bekümmern. Kümmern Sie sich um den Ihrigen, da dürften Sie genug zu tun haben! Viel Spaß bei der österlichen Selbstreflexion – falls möglich – was ich Ihnen um Ihretwillen wünsche.

Feuer und Flamme
Die „historisch-kritische“ Exegese dient dem Islam sogar noch. Es wird dort gesehen, als eine, speziell für Europa ausgerichtete Version „Islam light“ für europäische Islameinsteiger, die später einmal zum wahren Islam finden sollen. Selbstverständlich haben diese, speziell für Europa getrimmten Auslegungen und Lehren nicht die geringste Chance im Herzen des Islam selbst Eingang oder gar Akzeptanz zu finden. Der Islam hat seine authentischen Auslegungs-Institutionen nämlich ausschliesslich in Arabien. Wie auch der arabisch sprachige Koran als Hauptquelle der Authenzität gilbt. Nicht umgekehrt. Niemand käme auch nur eine Sekunde lang auf die Idee, westliche Einflüsse auf den Islam auch nur im geringsten zu… weiter lesen »
Feuer und Flamme

Und das auch nur solange, wie der Islam die Akzeptanz der Liberalen noch braucht…

stellamaria

Und vergessen wir nicht: Die AUFGEKLÄRTEN BEREINIGEN gerade mit ihren SELEKTIONEN (u.a. durch die ABTREIBUNG, die EUTHANASIE, IMPERIALE und GLOBALE WELT- und WIRTSCHAFTSKRIEGE die Welt. NEIN DANKE! KEINE AUFKLÄRUNGEN MEHR ! Sie sind nur WIDERLICH und gegen Gottes Schöpfung und HEILIGEN GEIST gerichtet und richten sich selbst (zu Grunde ihres SELBSTVERSTÄNDNISES) .

Suarez

@ stellamaria

Irgendwie erinnert mich Ihr Stil an eine andere (?) Leserin hier auf katholisches.info.

Warum unterstellen Sie einem Leser, der hier mehr als einmal seinen katholischen Glauben klar zum Ausdruck gebracht hat Freimaurerjargon? Was sollen solche Provokationen? Dienen Sie Ihrer Auffassung nach der Glaubensvertiefung oder sind sie nur Ausdruck einer ungezügelten Wut auf alles und jeden?

Sophus
@Feuer und Flamme Könnte es sein, dass Sie aus Mangel an Hintergrund gar nicht wissen, wovon Sie reden? Aber ihrer Redefreude tut dies offensichtlich keinen Abbruch. Daher darf ich ihnen verraten, dass sich die sog. „authentischen Auslegungungen“ im Normalfall auch nur auf einer einzigen von mehreren möglichen Lesarten des in Konsonantenschrift überlieferten Koran stützen. Aufgabe der Textkritik ist es, alle möglichen Lesarten festzustellen und miteinander zu vergleichen, und das erst einmal völlig unabhängig davon, was in Arabien/Ägypten momentan als authentisch gelehrt wird. Wie künftig korrigierende Alternativlesarten von Moslems aufgenommen werden, vor allem von Frauen, dürfte außerhalb Ihrer Beurteilungsfähigkeit liegen! Doch… weiter lesen »
Feuer und Flamme

Der Westen mitsamt seinen „Eliten“ ist längst zum „Spielautomaten“ von Extremisten geworden. Man drückt auf bestimmte Knöpfe, und kann die Reaktionen vorhersehen, als wären sie einprogrammiert. Diejenigen, die meinen zu lenken, sind in Wahrheit selbst die Gelenkten, weil sie in ihren Reflexen vorhersehbar sind, wie Waschmaschinen. Niemand ist sich dessen bewusster, als die islamische Welt. Und, niemand hat mehr Mittel gegen die westliche Dekadenz als der Islam. In seiner unbedingten und unbeirrbaren Überzeugung von sich selbst, und seinem unbedingten Durchsetzungswillen.

Sophus
@ Feuer und Flamme Kehren Sie zu den Realitäten zurück! Ihr Defätismus ist fehl am Platz. Aus dem Briefwechsel zwischen Goethe und Schiller können Sie lernen, dass es ebenso falsch ist, vom Allgemeinen auf das Besondere zu schleißen, wie umgekehrt vom Besonderen ins Allgemeine, wie Sie es tun, wenn Sie von der Zurschaustellung von Greueltaten auf die „unbedingten und unbeirrbaren Überzeugung von sich selbst, und seinem unbedingten Durchsetzungswillen“ von 30000 IS-Terroristen in Syrien/Irak auf den Durchsetzungswillen von über 1 Milliarde Moslems in aller Welt schließen. Den „Islam“ gibt es nicht! Da stehen schon einmal die Sunniten gegen die Schiiten und… weiter lesen »
Leo Laemmlein

@ Feuer und Flamme
Danke für Ihre nützlichen Kommentare.

stellamaria

Korr. : „…einsteigen lassen(!) und initiieren soll.“

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