Von leeren und von vollen Priesterseminaren – Weihen bei der Petrusbruderschaft

Diakonatsweihe der Petrusbruderschaft in Wigratzbad
Subdiakonatsweihe der Petrusbruderschaft (Priesterseminar Wigratzbad)

(Wigratzbad) Am vergangenen Samstag wurden von Bischof Vitus Huonder von Chur in der Pfarrkirche von Gestratz 11 Subdiakone der Priesterbruderschaft St. Petrus geweiht. Gleichzeitig spendete der Churer Bischof 15 Seminaristen im überlieferten Ritus die niederen Weihen als Ostiarier und Lektoren. Fünf Seminaristen wurden zu Exorzisten und Akolythen geweiht. Alle Geweihten bereiten sich am Internationalen Priesterseminar St. Petrus der Petrusbruderschaft (FSSP) in Wigratzbad in der Diözese Augsburg nahe dem Bodensee auf die Priesterweihe vor.

Am kommenden 20. Februar werden am zweiten internationalen Priesterseminar der Petrusbruderschaft in den USA weitere 13 Subdiakone geweiht werden. „Es besteht daher realistische Aussicht, daß 2017 24 Neupriester für diese altrituelle Gemeinschaft geweiht werden“, so Messa in Latino. Das wäre das Doppelte des Durchschnitts der vergangenen zwölf Jahre.

„Vielleicht sollte man den Heiligen Vater darauf aufmerksam machen, daß es nicht nur leere Priesterseminare, sondern auch volle Priesterseminare gibt, wenn er das nächste Mal über den Priestermangel klagt. Und daß es einen Grund geben wird, wenn es die Seminare der Tradition sind, die voll sind“, so Messa in Latino in Anspielung auf die Ansprache von Papst Franziskus am vergangenen 1. Februar an die Teilnehmer am Abschluß des Jahres des gottgeweihten Lebens.

Beim Pontifikalamt wurde Bischof Huonder von Pater Arnaud Evrat, dem Generalsekretär der Petrusbruderschaft, Pater Jean-Laurent Lefèvre, Hausoberer der Niederlassung von Fontainebleau, und Pater Christian Jäger, dem Verantwortlichen des Apostolats der Petrusbruderschaft in München assistiert.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: FSSP Wigratzbad (Screenshots)

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fredius
Das wollen und dürfen Bischöfe nicht eingestehen, dass das was nicht sein darf, wahr sein darf, nämlich volle Priesterseminare bei der Tradition und gähnende leere bei den Konzil-Priesterseminaren. Die Petrusbruderschaft, die Piusbruderschaft und die Orden der Tradition haben regen Zulauf an Priesterkandidaten. Das hat in erster Linie mit Spiritualität zu tun, aber auch mit starker Unterstützung in der Glaubenslehre. Diese Wischi-Waschi-Theologie der Konzilkirche hat schon viele Theologie-Studenten vom Glauben und Studium abgebracht. Aber die Bischofkonferenzen und selbst Franziskus klammern sich an das Konzil und halten es für einen großen Aufbruch und belügen sich damit selber. Trotz besseren Wissens lehnt man… weiter lesen »
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