Papst Franziskus: „Kein Dialog mit dem Teufel“

Papst Franziskus vor dem Gnadenbild von Guadalupe (Ecatepec-Zentrum)
Papst Franziskus vor dem Gnadenbild von Guadalupe (Ecatepec-Zentrum)

(Mexiko-Stadt) Gestern, Sonntag, zelebrierte Papst Franziskus, der sich gerade auf einer Pastoralreise durch Mexiko befindet, die Heilige Messe auf dem Gelände des Ecatepec-Zentrums nahe Mexiko-Stadt. Zu diesem Anlaß wurde eine Kopie des Gnadenbildes Unserer Lieben Frau von Guadalupe dorthin gebracht. Der Papst hielt eine kurze, zuvor an die Presse mit Sperrfrist verteilte Predigt, in die er jedoch improvisierte Teile einfügte.

„Erinnern wir uns, was wir im Evangelium gehört haben: Jesus widerspricht dem Teufel nie mit eigenen Worten, sondern widerspricht ihm mit den Worten Gottes, mit den Worten der Schrift. Denn, Frauen und Männer, das muß uns klar sein, mit dem Teufel gibt es keinen Dialog, kann man keinen Dialog führen, weil er uns immer schlagen wird. Nur die Kraft der Gottesworte kann ihn besiegen.

Der spanische Originaltext wurde vom Heiligen Stuhl veröffentlicht. Eine offizielle deutsche Übersetzung der Papstpredigt noch nicht.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Vatican.va/OR (Screenshot)

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stellamaria

Wirklich ein STICHWORT, das zu Herzen geht, von Franziskus. Das leider sehr deutlich im Widerspruch steht, in Wort und Tat, zu seiner ersten Video-Botschaft, an „seine“ Herde auf der ganzen Welt. Dort hat er die „Kraft der Worte Gottes“ (und dass KREUZ ist hier mit Gewissheit das Kräftigste), leider vergessen.

Reinhold

Was steht denn nicht bei diesem unglücklichen Papst im Widerspruch ? Richtiges und Falsches eng verwoben. Es erinnert an die Rechtsansichten des Dorfrichters Adam, der Recht so und Recht so geben kann.

Sophus

@ stellamaria
Sie irren sich gewaltig! Hätte Papst Franziskus in der Viererunde der Zeichen das Kreuz eingereiht, hätte er tatsächlich die drei anderen, durch Zeichen angedeuteten Adressaten seiner Botschaft, den Buddhismus, das Judentum und den Islam mit dem Christentum auf eine Stufe gestellt. Die von ihm im Video gewählte weiße Babypuppe für das Christentum ist eben kein liturgisches Zeichen, das Gleichheit mit den anderen bezeichneten Religionen suggeriert, ausgenommen bei jenen, die jede noch so kleine Möglichkeit nutzen müssen, um über Papst Franziskus wieder einmal ein falsches Zeugnis ablegen zu können, das ihrem Hochmut und ihrer eigen Eitelkeit schmeichelt.

Stella

@ Sophus:
Nein,eine Baby-Puppe als Zeichen für das Christentum ist tatsächlich so absurd,das wohl niemand es als ein Symbol dafür halten würde!
Hier reibt sich selbst der Atheist verwundert die Augen aber ein Christ müsste aufschreien!!
Das Christentum wurde somit ÜBERHAUPT nicht dargestellt,zur Freude der Nichtchristen und Christus-Hasser.
Da können Sie es sich schönreden wie Sie wollen,Ihr Ärger bis hin zur Wut verrät,das Ihnen selbst nicht wohl ist.
Schauen Sie den Tatsachen ins Auge!!

hicesthodie

Ich verstehe Sie hier nicht ganz @sophus. Die weiße Babypuppe war doch eindeutig das Kind in der Krippe, ein Bambino, wie die Italiener es lieben, also Jesus selbst. Bitte erinnern Sie sich, dass das Video zur Weihnachtszeit herauskam! Also ich kann zwischen Jesus am Kreuz und Jesus in der Krippe keinen wesentlichen Unterschied empfinden.

Sophus
@ hicesthodie Ich habe gesagt: „Die von ihm im Video gewählte weiße Babypuppe für das Christentum ist eben kein liturgisches Zeichen, das Gleichheit mit den anderen bezeichneten Religionen suggeriert“ wie es beim Kreuz gewesen wäre. Das Christentum definiert sich nach außen hin durch das Kreuz, nicht durch die Puppe in der Krippe, auch nicht in Italien. Oder haben Sie schon einmal eine katholische Kirchturmspitze mit einem aufgespießten Banbino gesehen! @ Leo Laemmlein Wer in der Konstellation mit der Babypuppe eine freimauerische Aussage erkennen will, sollte sich bei der nächsten Loge über deren freimauerischen Symbolwert erkundigen. Ich fürchte, Sie befinden sich… weiter lesen »
sina

Ich finde es gerade zu grotesk naiv, wie manche Leute auch nur noch ansatzweise glauben, dass F. den wahren Glauben als „Papst“ vertritt.
So blind und taub kann doch keiner sein??

Leo Laemmlein
Freimaurerisch ist nicht die Puppe. (Eine nackte Puppe, die ihre Ärmchen ausstreckt und süß lächelt, als Symbol für das Christentum ist einfach nur lächerlich. Als das 2. Nicänum den Bilderkult erlaubte, was schon fragwürdig genug ist, dann dachte es jedenfalls nicht an Puppen. Wenn man schon das Geheimnis der Menschwerdung anschaulich-symbolisch zeigen will, dann durch eine Weihnachts-Ikone, die in allen Details gemalter, theologischer Glaube ist.) 100 % freimaurerisch ist es, 1.) das Christentum neben den antichristlich monotheistischen Religionen Judentum und Islam und dem atheistischen Buddhismus als unterschiedliche Wege zu Gott zu präsentieren, 2.) Gott als Vater unterschiedslos aller Menschen zu… weiter lesen »
Sophus

Eben @ Leo Laemmlein eben!
„Eine nackte Puppe, die ihre Ärmchen ausstreckt und süß lächelt, als Symbol für das Christentum ist einfach nur lächerlich!. Damit ist Ihr angestrengter Bezug der Puppe zur Freimauerei eben auch lächerlich. Etwas anderes wäre es gewesen, hätte er das Kreuz beigesellt. Aber das haben er und seine theologischen Berater nicht gemacht. Das für alle ohne Unterstellungssucht erkennbar. Was Sie weiter aus der Konfiguration ableiten, ist Malstrom-Theologie!

Leo Laemmlein

Das mit dem Papstvideo vom Januar ist wie mit dem Professor in der Aula Maxima, der A sagt, B an die Tafel schreibt und C meint.
Wer ist hier verblendet? Die das Papstvideo als das beurteilen, was es objektiv ist: als hundertprozentige Freimaurerei (um Freimaurer im Geiste zu sein, braucht man keinen Mitgliedsausweis herumtragen), oder jene, die eine Realität mit gekünstelten Argumenten abstreiten und denen, die sie sehen und aussprechen, Hochmut und Eitelkeit vorwerfen?
Vielleicht selber ein klitzekleines Bisschen hochmütig und eitel? 😉

Leo Laemmlein

Sehr geehrter Herr @ Sophus,
ja ich bin hochmütig und eitel.
Sie auch?
Wenigstens ein ganz klein bisschen?

Sophus
Werter @ Leo Laemmlein! Die Herabwürdigung des amtierenden Papstes istleider zum main-stream geworden. In der gestrigen Predigt sprach der Papst von den teuflichen Gefahren des Reichtums, der Eitelkeit und des Hochmuts. Darauf habe ich mich bezogen, als es schon wieder losging. Wer sich betroffen fühlt, möge sich fragen warum. Der Ort der Antwort ist aber der Beichtstuhl. Dazu habe ich einen Satz gefunden, der unabhängig von der Person des Papstes gilt und der zur Selbstreflexion aller dienen sollte: „Die pilgernde Kirche ist zum Heil notwendig. Katholiken werden aber nicht gerettet, wenn sie abfallen oder der Kirche nur äußerlich anhangen (14)… weiter lesen »
Franzel

Werter Leo Lämmlein: Sie haben nichts Unrechtes gesagt. „Papst“ Franziskus hat ja nicht allein mit diesem wirklich geschmacklosen Video gezeigt, wer er ist. Wer er ist, das sagt er doch nun schon wirklich lange genug: „es gibt keinen katholischen Gott“ und derlei Schwachsinn mehr.

Leo Laemmlein

Sehr geehrter Herr Sophus,
wenn Sie Abdul Memra nicht glauben der, der sich allein auf die Bibel bezieht, dann lesen Sie bitte wenigstens „Mortalium animos“ und beantworten Sie sich selbst dann ehrlich die Frage, ob das Papstvideo vom Januar damit vereinbar ist.
http://www.kathpedia.com/index.php?title=Mortalium_animos_(Wortlaut)
Zum Schluss noch eine Frage.
Wissen Sie, nach w e s s e n Wort alle Menschen einmal gerichtet werden?

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