Zündet Saudi-Arabien die Lunte zu einem neuen Nahost-Krieg? Offener Brief eines libanesischen Christen an den saudischen König

Vorabend zu einem neuen Nahostkrieg?
Vorabend zu einem neuen Nahostkrieg?

(Beirut/Riad) Saudi-Arabien rüstet derzeit nicht nur zum Krieg, sondern scheint geradezu erpicht darauf, Feuer an die Lunte zu legen. In den vergangenen Tagen wurden saudische Kampfflugzeuge samt Besatzungen und Bodenpersonal auf den türkischen Luftwaffenstützpunkt Incirlik verlegt. Die Verlegung erfolgte im Rahmen der von den USA geführten Militärkoalition gegen den Islamischen Staat (IS), der neuerdings von westlichen Politikern und Medien lieber Daesh genannt wird. Die türkisch-saudische Allianz gegen Syrien und den Iran ist als anti-schiitische Allianz der Sunniten zu sehen. Der Libanon verweigert sich jedoch der saudischen Forderung, seiner Militärallianz beizutreten. Ein führender maronitischer Christ verfaßte heute einen offenen Brief an den saudischen König Salman. Ein Brief für den Frieden am Vorabend eines Krieges?

Militärmanöver Northern Donner

Seit einer Woche finden im ölreichen Wüstenkönigreich die größten Militärmanöver seiner Geschichte statt. Truppen aus 20 Staaten sind daran beteiligt. Saudi-Arabien kann nun ernten, was es durch großzügige Geldflüsse in den vergangenen Jahrzehnten in arabische und afrikanische Staaten investierte. Die Operation Northern Donner, „Donner des Nordens“ wurde vor zehn Tagen begonnen und soll noch eine Woche dauern. Bekanntgegeben wurde sie erst am Tag des Manöverbeginns. Gleichzeitig drohte Riad dem syrischen Präsidenten Bashar al-Assad wörtlich mit einem „gewaltsamen Sturz“. Genau so haben Kriege begonnen.

Hintergrund ist unter anderem der ausbleibende Sieg des Islamischen Staates (IS) gegen Assad. Dank der russischen Militärunterstützung konnte die syrische Regierung zuletzt Gebiete zurückerobern. Den Russen gelang es innerhalb relativ kurzer Zeit, was der US-geführten Anti-IS-Koalition ein ganzes Jahr lang zuvor nicht gelingen wollte: den IS-Vormarsch zu stoppen. Besiegt ist der Al-Qaida-Nachfolger allerdings nicht.

Im Jemen führt Saudi-Arabien bereits Krieg gegen die schiitischen Huthi-Rebellen. Die antischiitische Front weitet sich jedoch aus und droht einen Raum vom Mittelmeer bis zum Persischen Golf, von der türkischen Grenze bis zur pakistanischen und afghanischen Grenze zu erfassen. Durch die demonstrativ gezeigte Bereitschaft, militärisch im eigenen Sinn ordnend in den Nahost-Konflikt einzugreifen, verschleiert Riad, daß es selbst Teil dieses Konflikts ist. Saudi-Arabien fand mit den befreundeten USA zu einer Interessensallianz gegen die in Syrien regierenden Alawiten, aus deren Reihen die Präsidentenfamilie Assad stammt, und die den Schiiten zugerechnet werden. Die Gründe der Anti-Assad-Allianz sind nicht deckungsgleich, doch auf der Grundlage des Mottos „Der Feind meines Feindes ist mein Freund“, wurde man sich einig, einen Aufstand gegen die Regierung Assad vom Zaun zu brechen.

Dazu wurden sunnitische syrische Clans umworben und mit Geld und Waffen versorgt und logistisch unterstützt. Anfangs verlautete Washington, eine Freie Syrische Armee kämpfe gegen den Diktator Assad und für die Demokratie. Die Freie Syrische Armee entpuppte sich bald in einem wesentlichen Teil als islamistische Milizen wie die al-Nusra-Brigade und der Islamische Staat (IS). Das wollen weder Riad noch Washington zugeben. Von der Freien Syrischen Armee ist allerdings kaum mehr die Rede, dafür umso mehr vom Morden der Islamisten, deren Opfer bevorzugt Christen sind. Bis heute ist unklar, welche Regierungen und Institutionen unter der Decke dem Islamischen Staat und seinen Ablegern hilfreich zur Hand gehen.

Der Libanon als Gegenmodell

Der Libanon ist der einzige stark christlich geprägte Staat des Nahen Ostens. Er bildete in seinem Ursprung eine Art autonomes Schutzgebiet für Christen im Osmanischen Reich, die sich vor Unterdrückung und Repression in das gebirgige Küstenland zurückzogen. Seine christliche Mehrheit hat das Land im blutigen Gewirr des Nahostkonflikts eingebüßt. Wenn das Land jedoch noch existiert und zusammengehalten wird, dann ist es den Christen und ihrem kulturprägenden Glauben zu verdanken. Der Libanon ist das einzige Land im Nahen Osten, in dem alle Gruppen an der Staatsführung beteiligt sind und stellt damit eine einzigartige Ausnahme dar.

Dabei hätten auch die Christen ausreichend Grund, nachtragend zu sein. Sie könnten wie die anderen Religionsgruppen zum Mittel der Gewalt greifen, tun es aber nicht, wenn sie nicht dazu gezwungen werden. Sie kennen die Geschichte, rechnen sie aber nicht auf.

Wenn die Christen im Staat, der eigentlich als Land der Christen gedacht war, keine Mehrheit mehr haben, ist dafür die Gründung des Staates Israel und die Vertreibung der einheimischen Palästinenser, sunnitische Moslems und Christen, ursächlich. Als deren Aussicht schwand, in absehbarer Zeit in ihre Heimat zurückkehren zu können, versuchte die PLO sich den Libanon als neues Staatsgebiet zu erobern. Unterstützt wurde sie dabei von Teilen der sunnitischen Libanesen.

Die Folge war ein blutiger Bürgerkrieg. Der Versuch konnte abgewehrt werden. Der Preis an Menschenleben und Zerstörung war jedoch enorm. 27 Jahre nach Kriegsende ist der Libanon noch weit von seinem Wohlstand entfernt, den er davor genossen hatte. Ein Wohlstand, der den Christen des Landes zu verdanken war. So wie die Libanesen es den Christen zu verdanken haben, daß ihr Land kein zweiter Irak und kein zweites Syrien, kein zweiter Jemen und kein zweites Libyen geworden ist.

Ein näheres Eindringen in die libanesischen Wirrnisse zwischen antisyrischen und prosyrischen, antiwestlichen und prowestlichen, antiisraelischen und proisraelischen Kräften etc. würde jeden Rahmen sprengen und wahrscheinlich mehr Verwirrung als Klarheit schaffen.

Die saudische „Rache“

Zum Verständnis der heutigen Lage sei nur gesagt, daß Syrien in den 1970er den Christen gegen den palästinensischen Eroberungsversuch zu Hilfe kam. Und daß die zahlenmäßig besonders in den vergangenen Jahrzehnten stark angewachsene Gruppe der Schiiten sich als natürlicher Verbündeter der syrischen Alawiten sieht.

Tatsache ist, daß die Christen des Libanons Syrien für die Militärhilfe in den 1970er Jahren dankbar sind. Tatsache ist jedoch auch, daß die Mehrheit der libanesischen Christen keinen Libanon als syrisches Protektorat wollte und daher für den 2005 abgeschlossenen Rückzug aus dem Libanon eintrat. Das ändert nichts daran, daß die libanesischen Christen genau wissen, daß es ihren christlichen Glaubensbrüdern in Syrien, mit denen sie vielfach auch verwandtschaftlich verbunden sind, unter dem Alawiten Assad wesentlich besser ergeht als unter einer sunnitischen Herrschaft. Während die schiitische Hisbollah aktiv in Syrien an der Seite Assads kämpft, hegen die libanesischen Christen aus Solidarität mit den syrischen Christen zumindest Sympathien.

Das erklärt zum Teil, warum der Libanon sich nicht an der von Saudi-Arabien mit Zustimmung der USA geschmiedeten antischiitischen Allianz beteiligen will. Hauptgrund dafür ist Selbstschutz vor einem weiteren todbringenden und zerstörerischen Krieg, in den man nicht hineingezogen werden will. Eine Weigerung, die das kleine Land teuer zu stehen kommt. Riad gab in diesen Tagen einen ganzen Strafkatalog gegen den Libanon bekannt. König Salman fordert eine Ende 2013 von seinem Vorgänger König Abdallah gewährte Schenkung von drei Milliarden Dollar zur Aufrüstung der libanesische Armee zurück. Eine gewaltige Summe, die seither über Rüstungslieferungen Frankreichs zum Teil in die Armee des kleinen Mittelmeerlandes geflossen ist. Die gemeinsame Armee stellt einen wichtigen Stabilitätsfaktor in einem Staat dar, in dem sich noch vor kaum mehr als 25 Jahren zahlreiche bewaffnete Milizen bekämpften.

Die Verstimmung Riads kommt auch in der öffentlichen Warnung zum Ausdruck, daß Saudis aus „Sicherheitsgründen“ den Libanon als Reiseziel meiden sollten. Heute ging Riad noch weiter und forderte alle Saudis auf, den Libanon zu verlassen. Eine Maßnahme, die von den engsten saudischen Verbündeten in der Golfregion, von Bahrein, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar übernommen wurde. Die Libanesen verstehen: Die Reisewarnung soll in Wirklichkeit eine indirekte Aufforderung sein, die Wirtschaftsbeziehungen mit dem Libanon zurückzuschrauben. Der heutige Rückruf der saudischen Staatsbürger kommt auf ziviler Ebene faktisch einer Generalmobilmachung auf militärischer gleich.

Direkte und massive Auswirkungen hat die dritte Drohung, die nicht offiziell ausgesprochen wurde, aber ausreichend lautstark informell in Umlauf gesetzt wurde: Saudi-Arabien und die anderen Golfemirate könnten die 400.000 in der Golfregion beschäftigten Libanesen ausweisen. Was das für den Libanon, ein Land mit 4,4 Millionen Einwohnern (hinzu kommen 450.000 palästinensische Flüchtlinge und 1.250.000 syrische Flüchtlinge) bedeutet, läßt sich leicht ausmalen. Spätestens seit Bekanntgabe dieser Drohung weiß jeder Libanese, daß Saudi-Arabien ernst meint und das kleine Land am Mittelmeer sich gefügig machen will. Eine gerüchteweise kursierende vierte Drohung, die von sunnitischen Familien beherrschten Golfstaaten könnten ihr Geld von den libanesischen Banken abziehen und das Land in eine wirtschaftliche und soziale Krise stürzen, rundet die Drohkulisse ab.

Die libanesische Weigerung

Fady Noun: Offener Brief an saudischen König
Fady Noun: Offener Brief an saudischen König

Die „Rache“ des saudischen Königs Salman erfolgt, nachdem der libanesische Außenminister, der maronitische Christ Jebran Bassil von der Freien Patriotischen Bewegung, sich zweimal bei den jüngsten Treffen der arabischen Außenminister weigerte, einer von Saudi-Arabien vorgelegten antiiranischen Resolution zuzustimmen und sich damit in die saudische Allianz einzureihen. Die Freie Patriotische Bewegung bildet innenpolitisch die Minderheitsfraktion der libanesischen Christen. In der außenpolitischen Frage, was das Pulverfaß des sunnitisch-schiitischen Konflikts anbelangt, das den ganzen Nahen Osten in die Luft zu jagen droht, sind sich christliche Mehrheit und Minderheit jedoch weitgehend einig. Eine direkte Involvierung des Libanon in einen unkontrollierbaren Nahostkrieg wäre das Ende der letzten noch verbliebenen, nennenswerten und vor allem prägenden christlichen Präsenz im Nahen Osten.

Nicht nur in islamischen Kreisen, auch unter libanesischen Christen wird gerüchteweise die Mutmaßung herumgereicht, Israel käme ein zerstörtes Umland als einer Art gigantischer Glacis nicht ungelegen. Ebensowenig jenen westlichen Kräften, die ungeniert nach einem Krieg ihre Hand auf die Bodenschätze des Nahen Ostens legen könnten. Eine Einschätzung, die die Gesamtstimmung nicht zu heben vermag. Ein führender Christ des Libanon will nicht über solche Hintergründe hinter den Hintergründen spekulieren. Ihm genügen die Fakten, die auf dem Tisch liegen, denn die seien schwerwiegend genug und veranlaßten ihn zum Handeln.

Der maronitische Christ Fady Noun, stellvertretender Chefredakteur der angesehensten libanesischen Tageszeitung L‘Orient-Le Jour schrieb in dieser sich dramatisch zuspitzenden Situation, in der man die Lunte bis Beirut riechen kann, einen offenen Brief an König Salman von Saudi-Arabien. Darin fordert er gegenseitigen Respekt ein und zeigt auf, warum der Libanon nicht Teil einer Allianz werden kann, weil sonst das einzige Modell einer tragfähigen Lösung des Konflikts zerstört würde. Vielmehr hält Noun dem saudischen König den Libanon als Lösungsmodell hin mit der Aufforderung, den Frieden statt den Krieg zu wählen.

Offener Brief für den Frieden und gegen den Krieg

Einige Auszüge aus dem Schreiben eines einsamen christlichen Rufers am Vorabend eines Krieges, der noch verhindert werden kann.

Zur Frage der Drohungen gegen den Libanon schreibt Noun:

„Majestät, bei allem Respekt, aber sie begehen Fehler. Diese drei Milliarden Dollar gehören ihnen nicht mehr. Sie haben Sie uns geschenkt, wie Staatspräsident Michel Sleiman erklärte und bezeugte. Wir meinen, daß ein Geschenk nicht zurückgenommen werden kann und wir werden nicht noch einmal darum bitten, was bereits unser ist. Ihnen schien es richtig, es zurückzunehmen, wir aber denken, daß das nicht den Absichten des Spenders entspricht und der zwischen unseren Völkern geschlossenen Freundschaft. Sie wurden beleidigt? Doch die Ehre einer Person liegt darin, über Beleidigungen hinwegzugehen. Das wäre ihre wahre Krone, ihre königliche ‚Keffiah‘. Vor allem aber haben wir eine Waffe, die uns niemand rauben und auch nicht verkaufen kann: unser Blut. Ohne die drei Milliarden wird es eben um so mehr zur Verfügung gestellt, das ist alles. Und alle Strategien werden Euch sagen, daß ein Heer den Sieg vor allem durch seine Moral erringt.“

Noun geht dann auf die derzeitigen Spaltung in der islamischen Welt ein.

„Und ohne falsche Bescheidenheit zögern wir nicht, zu sagen, daß die Antwort auf diese Spaltung sich (auch) im Libanon findet. Die Maronitische Kirche schenkte dem Libanon eine Offenheit gegenüber der wirklichen Moderne. Das war ihr besonderer Schatz, der ein Schatz aller wurde. Diese Öffnung, die seit dem Beginn dessen wirkt, was dann der libanesische Staat geworden ist, ermöglichte es allen Libanesen zu ernten.

Die Maroniten haben diese einigende Rolle auf kirchlicher Ebene gespielt. Deshalb gibt es nicht mehr Katholiken und Orthodoxe. Und sie haben das dann auf die staatliche Ebene übertragen und es dem Libanon ermöglicht, zu einem unabhängigen arabischen Staat zu werden. Diese Partnerschaft ist das Kostbarste, was unser Land hat. Vor wenigen Tagen rief uns der Patriarch auf, diesen Auftrag fortzusetzen und Brücken und Verbindungen zwischen den Gemeinschaften zu bauen.“

Die Krise sei daher, so Noun, die Gelegenheit für die Kirche, im Libanon und für den Libanon in ihrem Geist zu wirken, nicht um das Gruppendenken zu fördern, sondern um „anzunähern und zu versöhnen“.

„Jenseits aller Begleiterscheinungen ist es notwendig über die Zeit nachzudenken, in denen die beiden Theokratien, die der Iran und Saudi-Arabien sind, entstanden, ist es notwendig über die verborgene eschatologische Gnosis nachzudenken, die die islamische Republik atmet, und über die Rückkehr zu den Ursprüngen der wahabitischen Lehre, die am Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelt wurde. Es gilt anzuerkennen, daß die eine wie die andere Form eine Gegenbewegung zu einer ‚spirituellen Verdrängung‚ ist, die sich in jenem Westen vollzogen hat, die ihnen als Zukunft angepriesen wurde und auf die sie, mit guten Grund, verzichtet haben und sie auch heute nicht wollen.

Es gilt anzuerkennen, daß man vor einem Zivilisationsphänomen steht, das alle betrifft, einschließlich den Westen, den atheistische Westen des toten Gottes, der kolonialen Eroberung, der imperialen Eroberungen, des ungleichen Austausches, des erklärten oder höflichen Rassismus und des ethischen Relativismus. Ein Relativismus, den der amerikanischen Philosoph Eric Voegelin ‚eine Selbst-Vergöttlichung der Gesellschaft‘ nannte.

Wie sehr fehlt uns in diesen schwierigen Tagen dieses ernsthafte Nachdenken über das Verhältnis zwischen den Kulturen, das uns die Möglichkeit böte, unsere Rolle als Kulturvermittler, als Vermittler des Friedens und der Wahrheit zu spielen. Wie sehr fehlt es uns heute, das 20. Jahrhundert ohne Zögern denken zu können. Wie sehr fehlt uns das tiefe Nachdenken über den Islam, um zu verstehen, was diese kulturelle und politische Abirrung möglich machte, die ‚Islamischer Staat‘ genannt wird.

Wo sind die Denker einer grundlegenden Erörterung? Wo sind die Michel Hayeck (1928-2005) und die Youakim Moubarak (1924-1995) von heute? Wo sind die Mohammad Hussein Fadallah und die Mohammed Mahdi Chamseddine von heute? Über alles hat sich der Haß gelegt. Anstatt den Ministerpräsidenten nach Saudi-Arabien zu schicken, schicken wir den Mufti und den Patriarchen, schicken wir einen der Erben dieser Gründerväter der libanesischen Einheit, dieser tiefen Einheit, die mehr oder weniger bewußt einen Damm bildet gegen die Flut der Gewalt, die sich so oft hinter den politischen Reden verbirgt. Das ist der Dienst des Libanon und besonders der Maronitischen Kirche, die eine Schule der Ausgewogenheit ist, die nicht von anderen verlangt, was sie nichts selbst bereits umgesetzt hat und auch anderen zu geben begonnen hat.“

Text: Andreas Becker
Bild: iXr (Screenshot)

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44 Comments

  1. Folgender Artikel ist verwandt zu Obigem:
    https://ddbnews.wordpress.com/2016/02/17/18-tage-bis-zum-3-weltkrieg/

    Der frühere FBI-Agent Hal Turner sagt darin, 350.000 Mann und 18.000 Panzer stünden im Norden Saudi Arabiens bereit, um in Syrien zu intervenieren. Er meint, das würde in einen Weltkrieg führen, da in Syrien nur Russlands Armee von Assad zugelassen ist.
    Dass die Christenverfolgung im Nahen Osten hauptsächlich von den USA aus gesteuert und finanziert wird, steht für mich jedenfalls außer Frage.

      • Das müssten Sie den Verfasser des Artikels aus dem Link fragen. Russland beispielsweise besitzt eine ähnliche Zahl an Panzern, aber diese in Bewegung zu setzen, müsste schon einen guten Grund haben, denke ich. Ich lese mir solche Artikel manchmal durch, ohne mir eine endgültige Meinung zu bilden, da es unsicher ist ob es wirklich so kommen könnte.

  2. Es kursieren verschiedenste Informationen, dass das Pulverfass Mittleren und Naher Osten (hautpsächlich in und rund um Syrien) möglicherweise noch DIESEN MONAT völlig explodieren mag…
    Im Norden von Saudi Arabien ist wohl zur Zeit eine Koalition von 20 Ländern – rund 350.000 Soldaten mit tausenden von Tanks, Flugzeugen, Helikoptern an einem „Manöver“. Wobei so eine grosse Uebung hat es da noch nie gegeben… Schick Ihnen gleich noch ein paar entsprechende Links durch – eigentlich alle auf Englisch, die verdeutlichen, dass die Lage wirklich jede Stunde explodieren kann – trotz aller sogenannter Friedensbemühungen der USA und der Russen — die ja auch Angst haben, weil sie ja nicht wirklich wissen, was dann alles daraus folgern kann.
    Gem. Jeaja 17:1-3 muss auf jeden Fall Damaskus noch gänzlich zerstört werden. Damaskus gilt als die älteste Stadt der Welt.

    Werde gleich noch ein paar Links durchbeamen.
    Bis dann
    martin lauchenauer – Toggenburg – Schweiz

    http://www.bilderberg.org/royal.htm
    –> die Bankpiraten von der Londoner City
    –> Der Oekofaschismus von Prinz Charles

    als Prinz Charles am COP21 Gipfel seinen Klimwahnsinn vor 150 Staatschefs und 195 Delegationen plus derjenigen der EU propagierte, wusste Papst Benedikt nichts besseres zu tun, als in der UNO Zentrale in Afrika –> Nairobi, den gleichen Schwachsinn zu verbreiten.

    Als die COP21 Konferenz in Paris – unter der Leitung vom Freimaurer Laurent Fabius (stammt aus einer aschkenasichen Familie und seine Elternn haben sich schon zum „Katholizismus“ bekehrt) – fast zu Ende ging und alle um ein Schlussdokument am Ringen waren, das das Kyoto-Protokoll ersetzen soll, waren ein paar Staaten die blockierten – u.a. glaub das Oelland Venezuela.

    Gemäss dem was ich mitkriegte, haben sie offensichtlich Papst Franziskus mitten aus einer Messe rausgeholt, damit er die „paar Abweichler“ auf Linie bringen soll. Dies scheint ihm dann recht gut gelungen zu sein. Das Abschlussdokument steht, wenn im April 55 Staaten, die mind. 55% der menschenverursachten CO2-Produktion dem Dokument zustimmen.

  3. Das hört sich sehr nach Feuer und Schwefel der Briten zusammen mit den Saudis an…. Man beachte nur mal die Position der Personen, die sich da trafen….

    http://www.spa.gov.sa/viewstory.php?lang=en&newsid=1469919

    Crown Prince discusses with Head of Defense Committee at the British parliament a number of issues of mutual interest
    Monday 1437/5/13 – 2016/02/22

    Riyadh, Jumada I 13, 1437, February 22, 2016, SPA – Crown Prince Mohammed bin Naif bin Abdulaziz, Deputy Premier and Minister of Interior, discussed with the Head of Defense Committee at the British parliament James Gray a number of issues of mutual concern between the Kingdom of Saudi Arabia and Britain during a meeting at his interior ministry’s office in Riyadh today.
    During the meeting, the Crown Prince underscored the importance of consolidating the firm relations between the two friendly countries to best serve the common interests of the Kingdom of Saudi Arabia and Britain.
    The audience was attended by Abdulrahman bin Ali Al-Ribai‘an, Deputy Minister of Interior; Khalid bin Ali Al-Hamdan, Chief of General Intelligence; and General Abdullah bin Ali Al-Garni, Deputy Director General of General investigations.
    –SPA
    18:11 LOCAL TIME 15:11 GMT

    was.sa/1469919

  4. http://www.spa.gov.sa/viewstory.php?lang=en&newsid=1469735

    King Fahd Complex for Printing of Holy Quran distributes more than 289 million copies of various publications
    Monday 1437/5/13 – 2016/02/22

    Riyadh,13 Jumada I,1437 AH, 22 February,2016 , SPA – King Fahd Complex for Printing the Holy Quran in Madinah distributed in the past month of Rabi II, 1437, a total of 237,125 copies of the Holy Quran in various sizes, parts, and recordings and translations of Islamic books to a group of government, private and charitable bodies, in addition to a number of bodies, charities, and Saudi Embassies and Consulates abroad.
    A report issued by the Complex explained that the total distribution by the Complex since the beginning of the distribution of its publications on 23, Jumada I, 1405 AH until the end of Rabi II, 1437 AH reached (289,005,168) copies of different versions.
    – SPA
    13:09 LOCAL TIME 10:09 GMT

    was.sa/1469735
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    King Fahd Complex for Printing of Holy Quran distributes more than 289 million copies of various publications

  5. Nahostpolitik im Schachbrettformat auf dem Wohnnzimmertisch… und natürlich: das böse Israel ist schuld. Ob und inwieweit das Alawitentum mit dem blutrünstigen Shiismus im Iran zusammenasst… ja vielleicht mehr, als uns lieb ist: Christen haben im Iran wenig Chancen, normal zu leben – wolt ihr das hier überhaupt hören?
    Auch hier heiligt der Zweck die Mittel.
    Das große Problem der Katholiken dabei: der mangelnde geistliche Realitätssinn.

    Was soll man sagen?

    Der Brief offenbart, dass sein christlicher Autor den IS nur für eine „Abirrung“ hält – das alte fromme christliche Gedöhns also, dem auch F. anhängt, alles Gelaber, gründen wir doch eienn F.-Club, wie lange soll das so weitergehen: Hach, es gibt den guten und den bösen Islam, und den bösen gibt es nur, weil es Israel gibt, Krokodilstränen insgesamt drei abdrücken, aber sonst wäre doch alles eigentlich gut, wenn es da nicht diese Juden gäbe.

    Und dass dieser Brief ein Bekenntnis zum Laizismus ist, hat wohl auch nicht jeder hier erfasst.

    Und das, im Ernst frage ich mich das, wäre das wirklich das Schlechteste?

    Was wollt Ihr hier – Ihr schimpft als fromme Tradis auf den Laizismus in Frankreich, aber die Früchte des verneinten Laizismus im Orient bejammert ihr wie Schlosshunde?! Atatürk war ein böser Freimaurer, aber was wollt ihr: eine islamisierte Türkei?
    Unterstützt einer hier die Türken, die laizistisch denken? Nein, natürlich nicht, alles Freimaurergebiet, aber was wollt ihr dann? Maomam?
    Und um diesen drängenden Fragen auszuweichen, stilisiert ihr Israel als den Schuldigen hoch, was einfach nur Fiktion ist: Der Orient vernichtete die Christen lange bevor ein Judenstaat in Sicht war.
    Aber gut ging es Christen am ehesten unter laizistischen, panarabischen Regimen – man muss sich irgendwann entscheiden, was man will. Israel jedenfalls interessiert sich nicht für das islamistische Gekeile arabischer Anrainerstaaten und hat es auch nicht gewollt – es wird ja zuerst davon getroffen und büßt täglich ermoderte Menschen ein.

    Die Vorgänge im Nahen Osten sind jedenfalls zu kompliziert und zu verzweifelt für ein kleines Feierabend-Schachspiel europäischer Strategiefiktionäre.

    Dort wird es keine Hilfe geben, bevor Jesus nicht kommt. Das sagt uns schon die Schrift.

      • Sie haben wohl nicht kapiert, was Netanjahu sagt, richtig?

        Er sagt, dass es für Israel nur eines gibt, nämlich zu verhindern, was die Palästinenser vorhaben: durch ihren massiven Terror Israel zu vernichten. Es sind seit der neuen Terrorwelle in israel inzwischen Menschen zig Israelis ermordet worden – und zwar von Mann/Frau zu Mann/Frau. Dieses Pack greift Zivilisten mit Messern und Pistolen und Stangen an. Pfui!

        Und anschließend plänkeln sie herum, wie man das anstellt, als Tischgespräch. Wägen strategische Schachzüge ab. Für und wider. Na und? Haben Sie auch solche Videos aus den Kommandozentralen der palästinesischer Terroristen?

        Urheberschaft hat also auch nach dem Video für all das Elend der arabische Wahn, Israel müsse zerstört werden. Die Palästineser hätten längst Frieden, wenn sie endlich diese bösartige Absicht fallen ließen.

      • Hat nicht Israel beim letzten Mal den Krieg begonnen, wegen der angeblich unerlaubten Siedlungen im Gazastreifen etliche Zivilisten getötet und Palästina dann darauf reagiert? Ich kann mich noch gut an das Bild des palästinensischen Kleinkinds mit dem teils weggebombten Kopf erinnern. Also hier Partei zu ergreifen scheint mir unklug.

      • … die ermordeten Juden werden nie gezeigt…und mit Kindern erreicht man stets die Herzen…
        Kennen wir das nicht?
        Totes Flüchtlingskind am Strand und so.
        Mir erscheint es v.a. unklug, mich von solchen Propagandabildern emotional dirigieren zu lassen.

      • Es gibt schon manipulierte Propagandabilder, da haben Sie Recht. Allerdings ist der Gesamteindruck des letzten Gaza-Krieges für mich so, als wäre Israel der Aggressor gewesen. Das kann stimmen oder auch nicht, ein Urteil kann man aus der Ferne aber schwer fällen. Daher meine ich, dass es besser ist, nicht Partei zu ergreifen, was den Gaza-Konflikt angeht.

        Ein Beispiel fällt mir dazu ein. Da gibt es ein Youtube-Video, das einen Asylwerber zeigt, der ein Kleinkind ergreift und sich damit auf einem ungarischen Bahnhof auf die Gleise legt. In dem Augenblick, als er einen leidenden Gesichtsausdruck hat, wird er fotografiert. Das Bild kommt in die Mainstreammedien und der Eindruck von angeblich grausamen, ungarischen Polizeibeamten entsteht.
        Dass die vermeintlichen Flüchtlinge die ihnen angebotenen Wasserflaschen und Lebensmittel nicht annahmen, sondern auf die Gleise warfen, schaffte es dagegen nicht in die Mainstreammedien. Da waren wohl Buchstaben und Tinte ausgegangen. Von dem fahrlässig in Gefahr gebrachten und am Strand des Mittelmeers verstorbenen Kind eines Schleppers ganz zu schweigen.
        Die fehlerhafte Berichterstattung über die Flüchtlingskrise könnte der größte journalistische Betrug sein, den Europa in der jüngeren Geschichte erlebt hat.

      • @ dhmg

        Partei ergreifen – nun ja… ich ergreife Partei für Israel, wobei das nicht heißt, dass ich alles billige, was Israel tut. Das nicht. Das sind keine Heiligen, und unter der Situation, permanent die Vernichtung angedroht zu bekommen, erwirbt jede Gemeinschaft, noch dazu, wenn das bald 70 Jahre ununterbrochen so geht, eine apokalyptische Einstellung mit allen möglichen Deformationen. Das ist keine Frage!

        Ausgangspunkt aller Konflikte ist aber die Situation, dass nach wie vor palästinensisches Programm die Vernichtung Israels ist und bleibt. Die sind sich doch alleine schon untereinander nicht grün, weil die vernünftigen arabischen Stimmen, die Israel anerkennen wollen, sich nicht durchsetzen können. Jeder noch so kluge arabische Mann scheitert an dieser Meute, die unbedingt die Vernichtung Israels auf der Agenda lassen will. Na denn. Wer kann es den Juden verdenken, wenn sie darauf nur noch mit Zynismus reagieren? Was würden denn Sie tun?

        Friede heißt da: Alle Juden ab ins Meer.

        Und deswegen stehe ich grundsätzlich aufseiten Israels. Denn was immer Israel falsch macht, die Hybris, ein ganzes Volk vernichten zu wollen erreicht das nie. Ist für mich eine Abwägung.

        Die Palästineser waren von Anfang an aufgemöbelt worden und auf Krawall getrimmt, obwohl zunächst ein ganz gutes Verhältnis zwischen jüdischen Siedlern und Beduinen bestand! Und auch heute haben immer noch viele Araber genau diese Einstellung!

      • @zeitschnur
        Nein es ist eindeutig, er spricht von der Destabilisierung der gesamten Nahost Region und nimmt die inner israelischen Probleme als Grundlage dafür, das ist militärische Grundlage und nennt sich Täuschung. Für inner israelische Angelegenheiten würde nicht die ganze Welt wie er sagt nach Nahost zum Krieg hinkommen, er sagt ja wir werden denken wir kämen als Verteidiger dabei sind wir die Angreifer, klarer Fall von Täuschung. Als ob Israelis die Hilfe vom Ausland brauchen um in Israel die Moslems zu kontrollieren, das machen Abwehrdienste und Kommandoeinheiten der Israelis sehr erfolgreich seit Dekaden, sämtliche islamische Strukturen sind unterwandert sonst sehe es dort ganz anders aus. Israel wird locker mit den Moslems im Inland fertig, selbst arabische Knesset Abgeordnete werden nicht mehr von Arabern gewählt da diese nur noch palästinensische Interessen vertreten, somit wählen viele Araber in Israel jüdische Parteien, der Islam in Israel schafft sich schon selbst genug ab. Ich sage aber nicht das Israel alleine dafür verantwortlich ist was gerade in Nahost passiert, Israel ist einer unter vielen, aber dieses Video bezeugt schon eine Teilschuld der jetzigen politischen Kaste die die Juden ins Unglück stürzt.

      • Ach was, es geht darum, dem arabischen Terrorkalül zuvorzukommen, um nichts anderes.

        Keep cool, und bleiben wir auf dem Teppich der bodenständigen Vernunft, ein ständig in Lebensgefahr schwebender Israeli hat für katholische Phantastereien wirklich keinen Nerv.

        Man lebt dort nicht in einem Ritterrroman.

  6. Der Artikel ist gut und wichtig, aus der Perspektive der Christen im Nahen Osten. Wer denkt schon an die. Darum: sehr wichtig.
    Ich habe extra nachgeschaut, irgendwo im Artikel wird ein einziges Mal Israel erwähnt, das genügt und @zeitschnur springt wie auf Befehl auf und zerfetzt alles und die Christen des Nahen Osten gleich mit.
    Egal, wen kümmerts, eben eine mehr, denen die Christen im Nahen Osten egal sind.
    Nur nebenbei eine Lieblingsempfehlung von @zeitschnur heute an sie selbst: Lesen sollte man können. Meine Empfehlung: den einen Satz zu Israel noch einmal lesen, dann streichen und den ganzen Artikel noch einmal lesen. Das nennt sich: richtige Gewichtung.
    Zum Iran: die katholischen und orthodoxen Christen haben dort offenbar keine Probleme. Probleme haben die amerikanischen Freikirchler. Ich will das nicht werten, aber einen Grund wird das schon haben.

    • „zeitschnur … zerfetzt alles“ mit Betonung auf „alles“?!
      Sagen wir so: Zeitschnur entlarvt die Widersprüchlichkeit des Denkens in erzkatholischen Kreisen.
      Und wem die Christen im Orient egal sind, ist angesichts dieser hartnäckig vertretenen Widersprüche nicht so sicher.
      Ich sagte es doch: Für Sie dürften diese Leute Figuren auf einem apokalyptischen Schachbrett sein, dessen Spielregeln Sie selbst erfunden haben – aber schlecht erfunden.

      Man kann nicht zweien Herren dienen: Entweder man sieht die Realität, und die sagt uns, dass der Brief im Artikel im Prinzip laizistisch und pararabisch „tickt“. Genau das lehnt man aber unter Ihresgleichen doch in anderem Zusammenhang erbittert ab wie der Teufel das Weihwasser!
      Der zweite Widerspruch ist, dass man denselben Islamismus, den man in Europa verteufelt und als wahres Horrorszenario aufbauscht, im Orient schönredet, Israel anlastet und offenbar sogar für okay hält, wenn er aus der Shiitenecke kommt.

      Und auf diese Widersprüche konnten Sie mir nicht eins antworten und mussten daher wieder ins Schmähen verfallen.

  7. Die geistige Forderung aus Berlin nach „Abschaffung des Alten Testamentes“ findet hier ihre materiell-militärische Entsprechung: Sämtliche Erinnerungen an die alten Quellen des Christentums werden zerstört, um ein „neues Christentum“ aufzubauen, endgültig zu etablieren.

  8. Die vereinbarte Waffenpause in Syrien, ausgehandelt von Rußland und USA unter Ausschluß der sunnitischen Mordorganisationen, gefällt den Ölmännern nicht besonders wie auch nicht der Türkei. Da wird jetzt viel Muskelspiel betrieben, weil man am Verlieren ist bzw. schon verloren hat. Die Kampfkraft des saudischen Militärs muß man nicht so hoch einschätzen; ich weiß nicht. Israel würde jede offene Feldschlacht gegen sie gewinnen. Innerhalb weniger Tage könnte die israelische Luftwaffe die saudische zertrümmern und mit dazu die Panzerkolonnen weitgehend vernichten.
    Israel befindet sich in einer Zwickmühle. Beide, sowohl Schiiten wie Sunniten, bestreiten das Lebensrecht des Staates Israel. Und niemand weiß, ob beide verfeindeten Lager im Islam nicht gemeinsame Sache gegen Israel machen würden. Insofern kommt dem Libanon eine große Bedeutung für Israel zu, falls der Libanon sich aus allem heraushalten kann.

    Es ist jedoch erfreulich, daß die christenmörderischen Saudis nunmehr die Tarnkappen fallen lassen. Es ist erfreulich, daß der Dreierbund Saudi-Arabien, Türkei und Merkel/GrünRot -Deutschland (als Abnehmer der „Flüchtlinge“- mindestens 3,5 Millionen bis 2020) sich immer weiter entlarvt.

    Ob die Rechnung, die Welt zu islamisieren aufgehen wird?
    Das hängt von uns Christen ab, von unserem Gebet und missionarischen Geist für das Reich Gottes, für Jesus Christus.

  9. Rein sachlich gesehen ist das dort unten ein absolutes Pulverfass. Es sind so viele Truppen aus verschiedenen Ländern dort. Wenn irgendein ‚Malheur‘ passiert, dann kann es zum „Bündnisfall“ kommen. Das ist dann eine Situation wie vor dem Ersten Weltkrieg. Ein dritter wäre dann nicht mehr vermeidbar. Es macht einem Angst.

  10. Leider wurde nicht erwähnt, daß man mit der Rezeption des V2 in Sachen Liturgie und Pastoral im Zedernstaat kräftig selbst gezündelt hat – wo doch durch die orientalische Verwandtschaft und Frontstellung (Islam!) eine Zurückhaltung eher mit Achselzucken quittiert worden wäre. Jetzt dagegen ist mit der neuen anthropozentrischen Theologie der Wurm drin, während äußerlich noch die traditionellen Fronten wirken. [N.B.: bei uns werden Fronten seit dem Konzil wie bei einer Autoimmunerkrankung nicht mehr wahrgenommen.]

    Die maronitischen Priester, die ich kennengelernt habe, konnten jedenfalls in der röm.-kath. Konzilsgemeinde auf Augenhöhe mitklappern. Mit Volksaltar, Säkularisierung und Geburtenrückgang ist man an der Levante ähnlich gelagert, verfügt aber nicht wie beim südlichen Nachbarn über eine (konzilsverpönte) ultraorthodoxe (Karnickel-)Verstärkung im Geburtenwettlauf.

    Die Moslems brauchen am Ende nur noch ein einziges Mal säkular argumentieren und demographische Fakten anführen: das Ungleichgewicht bringt dann den Verteilungsproporz im Staatsapparat ins Rutschen und alles wird sich durch Abwanderung zu den Exilgemeinden beschleunigen, bis auch im Libanon das Schwert des Islam herrscht. Die Saudis sind nur darum besorgt, daß es am Ende die Schiiten in der Hand halten …

  11. @ Zeitschnur (mal ohne Stacheln!!)
    Sie sollten Rabkin „Au nom de la Tora“ (2006) lesen; es gibt eine englische Übersetzung. Der Autor, ein kanadischer, jüdischer Historiker untersucht und beschreibt den jüdischen Anti-Zionismus und seine verschiedenen Formen bis hin zur Neturei Karta. Sehr spannend!

  12. Zeitschnur. Ich bin nur Mitleserin hier im Forum. Aber, mit Verlaub, Ihre ständigen Angriffe auf die „Tradis“ bei jeder sich bietenden Gelegenheit finde ich mehr als unpassend… Es gibt wirklich Relevanteres.

    • Das verstehe ich schon, wie Sie sich ungefähr fühlen mögen…als ich noch „schnupperte“, hab ich die Abgründe auch noch nicht gesehen…

      Es ist relevant, denn was ich feststelle, ist neben einem extrem üblen Umgangsstil, der unter echten Christen nicht sein dürfte (!), auch eine Vielzahl von theologischen und historischen Irrungen, die ideologisch weiterverbreitet werden und dadurch Tradikreisen teilweise die Gestalt von Sekten geben. Auch dass man kein kritisches Wort sagen kann, ohne verbal gesteinigt zu werden, ist an sich schon Beweis für die sektiererische Mentalität.

      Für mich und viele Katholiken ist es sehr wohl relevant, ob sie blauäugig theologischen Irrlehrern folgen, nur weil sie die alte Messe feiern. Das kriegt mamn aber in der Anfangsfaszination nicht mit. Das kommt erst, wenn man lange genug dabei ist und aufmerksam beobachtet. Wie kompliziert die Sachlage ist, kann man erst sehen, wenn man sich vertieft in die Kirchengeschichte und die Theologie.

      Es hängt ja nichts Geringeres als das Seelenheil davon ab. Auch Ihres.
      Wir sollen und dürfen keinen Irrlehrern folgen. Das ist das Wort Jesu!

      • Schauen Sie: steinigen tun Sie doch gerade hier in Ihren Anmerkungen. Also bitte zuerst den Balken im eigenen Auge entfernen und dann vielleicht den Splitter bei anderen. Ich denke, Sie täuschen hier.

      • Hm ja Franzel, wen steinige ich denn gerade persönlich?
        Na?

        Googeln Sie mal: „Beleidigung, persönliche“ und „Kritik, unpersönliche“. Vielleicht hilfts ja.

  13. Deutsche Waffen in Hand der Achse des Bösen töten Unschuldige. Merkel und Co. sollten als Kriegsverbrecher verurteilt werden!

    • Angela Merkel wohnt am Kupfergraben 9 in Berlin an der Spre.
      Wenn sie das Haus verlässt und über die Strasse geht, kommt eine kleine Brücke über einen Arm der Spre und sie ist bereits auf der Museumsinsel.
      Dort ist sie schon fast im Pergamon-Museum drin und ein paar Schritte weiter ist sie am PERGAMON-ALTAR. Dieser Altar zu Ehren vom „oberdämonen zeus“ der Griechen wird in Offenbarung als Thron Satans beschrieben. https://de.wikipedia.org/wiki/Pergamonaltar

      Also die Angela Merkel braucht nur wenige Schritte und sie ist am Thron Satans…. Brauche ich mich noch weiter zu erklären??

      Amngela Merkel hat angeblich an einer Bilderberg-Konferenz in der Nähe von München war es damals glaub, den Auftrag erhalten, die Demokratier in Deutschland abzuschaffen…
      Das scheint ihr wohl recht gut zu gelingen…
      Danke David Rockefeller!

    • Mach ich vielleicht, wenn ich Zeit hab, im Ernst, danke für den Buchtipp…allerdings: diese Antizionisten in Mea Sh‘arim leben die größte denkbare Schizsophrenie. Die gehen mir nur auf den keks, das sind alles ultraorthodoxe Leute.

      Wenn sie Israel, wie es heute ist, ablehnen, warum um alles in der Welt leben sie dann dort!?

      • @ Zeitschnur
        genau dieser scheinbare Widerspruch wird bei Rabkin im Detail und nuanciert dargelegt; das Buch hat mir die Augen in gewisser Weise (man muss immer das NT im Hinterkopf offen haben) geöffnet. Na denn, Sie sind ja frei!

      • @zeitschnur — Ich habe mit den ultraorthodoxen Antizionistischen Strömungen im Judentum auch so meine Probleme. Das kann’s doch nicht sein, dass die den Ahmadinedschad umarmen, der das Land Israel komplett von der Landkarte tilgen will: http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/6922 — Ich war zwei Mal in Israel und ein Mal in Mea Shearim. Ich traf dort einen Urkunden-Kalligrafen, der dort einen kleinen Laden hat und auch gläubiger Jude ist, aber nicht dort wohnt ( er wohnt im Viertel Giv‘at Oranim, Richtung Israel-Museum). Er sagte zu mir, dass die Ultraorthodoxen in Mea Shearim ideologisch zu extrem seien, auch wenn sie von der Glaubensreinheit mit einigen Punkten recht hätten. Die Ideologie, die inhärent mit der Theologie verwoben ist, hat ja nichts mit den Ritualen und Glaubensfesten des liturgischen Jahreskalenders zu tun. Erinnert mich irgendwie an manche anderen Extrem-Ideologien auch im katholischen Bereich (z.B. Williamson etc.).

      • @ Elias

        Auch ohne eine Lektüre dieses Buches vorerst, bleibe ich dabei, dass diese jüdischen Ultras eine schizophrene Einstellung pflegen. Dieser Grundfehler wird auch durch weitere Bücher nicht weiger widersprüchlich.

        Die Ultras sind etwa die Traditionalisten der Juden – vollfestgefressen auf eine starre Weltsicht voller Widersprüche, aber ohne Einsicht darein, dass sie in Widersprüchen hoch 5 leben.

        Sie sind eine Minderheit und für mich irrelevant – die repräsentieren nicht „das“ Judentum, sondern sind eine Spielart desselben, aber eine unbedeutende. Und wenn von Juden religiöse Gewalt kommt, dann aus deren Dunstkreis. Die Krönung sind Ultras aus den USA, die nach Israel einreisen, dort Anschläge verüben und wieder abhauen nach den USA. Nee – dann lieber ein normaler Zionst, als diese radikale und gewalttätige Meute, ehrlich. Zum Glück sind die bei den Juden nur eine Minderheit….

  14. In der hebräischen Sprache gibt es Zion nicht es heißt Sion wie die Kölsch Marke 😉 . Das hebräische Sion ist aus dem aramäischen Sin abgeleitet, jeder Hochgrad Freimaurer weiß das. Sin ist der Nordberg, der Berg der Versammlung im Hohen Norden zu Mitternacht (Jesaja 14:14), archäologisch dokumentiert auf der Naram-Sin Stele. Endziel ist nicht die Errichtung eines „Wüstenstaates“ sondern eine Weltregierung mit Sitz in Deutschland, dafür bombt man auch gerne mal Rom, Jerusalem oder Mekka in die Luft. Religion ist nur ein Wirt (biol.) für den Parasiten in den Augen von Okkultisten, jemand der sich selbst als Gott erachtet braucht keine Religion für sich, er evoziert/invoziert lieber Dämonen und erzeugt einen Egregor, Sexualität dient dort nicht der Schöpfungsordnung sondern ist ein Werkzeug okkulter Praktiken. Eine Parallelwelt zur geschöpften Welt Gottes. Judentum und Islam sind klare Erzeugnisse von diesen „zionistischen“ Kreisen und wenn man sieht wie viel davon seit 2000 Jahren ins Christentum eingesickert ist, will ich nicht wissen was der Herr davon alles platt macht beim jüngsten Gericht. Unverzichtbares Zeugnis bleibt die katholische Tradition mit seinem stärksten historischen Erbe – der Oster Liturgie. Rom kann brennen aber es wird nicht untergehen.

      • Sie übersehen den kabbalistischen Aspekt Buchstaben mit anderen problemlos ersetzen zu können, denn Tsade kann mit Sajin, Samech oder Schin problemlos wechseln. Wenn „tz“ geschrieben korrekt wäre müßte es eigentlich umgewandelt werden, da im aramäischen aus Tsade Aleph wird wenn es neben einem Guttural steht, daher ist „ts“ die näherliegende Option als „tz“. Happy black sabbath wünsch ich Ihnen, heut ist Hexensabbat. 😉

      • …wenn man sieht, wie Sie Ihren Nickname aufbereitet haben, dann kann man natürlich aus jedem Namen einen anderen machen und dann dem Benannten vorwerfen, dass das möglich sei.

        „Zion“ ist ein Name, der genau so und nicht anders im AT steht und mit dem NT zusammen kanonisch und Bestandteil göttlicher Offenbarung ist. Dass die Römer daraus „Sion“ machten, liegt daran, dass sie kein „z“ kennen und das umschreiben. So wir wir „Kalighata“ mangels ausreichender Laute in der eigenen Sprache „Kalkutta“ nennen.

        Und deswegen hat Kalkutta trotzdem nichts mit Kalkstein oder Kalkgebirgen zu tun. Auch nichts mit Mönchs- oder Nonnen-Kutten. Klar soweit?

  15. @zeitschnur, 26. Februar 11:56
    „Na dann wissen wir ja wieder mal alles!
    Und: haben Se Merkel da jeden Morgen hinpilgern und opfern sehen?“

    Sie opfert (schlachtet) nicht selbst, das überläßt sie anderen!

    Intermezzo – Erst Syrien, jetzt wir

    http://russophilus.diary.ru/

    • Na dann passt ja wieder alles!
      Merkel könnte, nota bene, KÖNNTE im Konditional, in drei Schrittchen zum Pergamonaltar in Berlin wandern, tut es aber nicht.
      Weil sie es aber theoretisch könnte, opfert sie durch Ihre Politik, o nein: „schlachtet“ (welch ein Pathosososososos) sie durch ihre Politik konturlose, Opfer auf dem Altar, zu dem sie nie geht, auf dem sie nie opfert, aber zu dem sie gehen und auf dem sie „schlachten“ könnte.

      Daraus könnten Sie n‘Rap machen.

      • Mein Beitrag ist an den einen oder anderen Verständigen hier gerichtet. Ihre obige an @Martin Lauchenauer gerichtete spöttische Bemerkung war nur der Auslöser für mich, einen solchen zu leisten. Wollte gar nicht Sie persönlich ansprechen, habe Ihren Kommentar lediglich verwurstet. Nichts für ungut.

      • Zu den „Erleuchteten“ (Illuminiati) dieser Szene kann und will ich sowohl aus Glaubens- als auch aus Vernunftgründen nicht gehören. Aber die Unvernunft der Argumentation, die ja hochgradig verleumderisch gegen Merkel ist, möchte ich doch aufzeigen. Seien Sie froh, wenn einer darüber eher spottet, als Anzeige erstattet.

  16. @ Zeitschnur
    zu Ihrem Post von 22h52 (26. Feb.) kann ich nur den Kopp schütteln. Ich bin aber nicht Freund von langer Senf-Schreibe (oh es fehlt mir nicht an Argumenten; auch ist mein Bildungshorizont dem Ihrigen mindestens ebenbürtig – eben „Bild-Zeitung“ – nicht wahr?); lesen Sie zuerst, und schreiben Sie NACHHER. Ich verlange nicht einmal „Nachdenken“ von Ihnen, nur Lesen . . .

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