Israel blockiert Konten des Lateinischen Patriarchats – „Kommt, pilgert ins Heilige Land, eßt, trinkt und betet mit uns“

Heilig-Grab-Kirche Jerusalem
Heilig-Grab-Kirche Jerusalem

(Jerusalem) „Israel hat die Konten des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem blockiert“, wie Msgr. Giacinto-Boulos Marcuzzo, Weihbischof des Patriarchats und Patriarchalvikar für Israel mitteilte. Der Patriarchalvikar beklagt, daß mehrere israelische Kommunalverwaltungen sich am Kirchenbesitz vergreifen wollen. „Auch mein Konto wurde gesperrt“, so der Bischof gegenüber AsiaNews.

Die Gesamtlage habe sich „verschlechtert“. Es gebe „keine wirkliche Bereitschaft, die Friedensverhandlungen wiederaufzunehmen. Man findet immer einen Vorwand, um sie aufzuschieben. Jeden Tag zählen wir neue Tote, aber es geschieht nichts, um die Gespräche wiederaufzunehmen.“

Viele Fronten: „Bald wird und Strom und Wasser abgestellt“

Es gebe viele Fronten, an denen die Christen des Landes zu ringen haben. Eine betreffe die katholischen Schulen, die vom israelischen Unterrichtsministerium durch drastische Kürzungen bedroht werden. Eine andere Front sind die Angriffe mehrerer Kommunalverwaltungen auf den Besitz und die Konten der Kirche. „Wir haben in diesen Tagen in Erfahrung gebracht, daß mehrere Rathäuser die Konten der Kirche, von Kirchenvertretern, Klerikern und Ordensleuten gesperrt haben. Man will die Diözese zwingen, eine kommunale Sondersteuer zu bezahlen, von der religiöse Gemeinschaften seit der Zeit der Osmanen befreit sind.“

Auch das Konto des Patriarchalvikars wurde blockiert: „Mit den Rechnungen, die ins Haus flattern und dem gesperrten Konto, laufen wir Gefahr, daß uns bald Strom, Wasser und Gas abgestellt werden.“

Gleiches berichten die Maroniten aus Haifa und Ordensgemeinschaften aus Jaffa. „Die Entscheidungen haben die Rathäuser getroffen. Die Regierung hat aber nichts dagegen unternommen. Offiziell sagt die Regierung, sie sei gegen diese Maßnahme, aber das nützt uns nichts. Wir sehen keinen großen Willen, die Frage zu klären. Der Nuntius hat beim israelischen Außenministerium interveniert, doch geändert hat sich nichts.“ Die Konten „betreffen nicht nur einzelne Personen“, so der Patriarchalvikar. „Betroffen sind auch Schulen und Krankenhäuser“.

Pilgerzahlen rückläufig „aus Angst vor Attentaten und dem Islamischen Staat“

Der Weihbischof beklagt zudem, daß die Pilgerzahlen stark rückläufig sind und die Vormerkungen „wenig ermutigend“. So gesehen, „müssen wir von einer völligen Krise“ sprechen.

2015 ist die Zahl der Heilig-Land-Pilger gegenüber dem Vorjahr um 30 Prozent zurückgegangen. „Alle europäischen Staaten, ausgenommen Polen, weisen einen Rückgang auf. Auf internationaler Ebene kommen Pilger aus Nigeria, Korea, Japan, Indonesien und den Philippinen, doch insgesamt herrscht Krise.“

Der Pilgerrückgang wirke sich negativ für die christlichen Gemeinschaften im Heiligen Land aus, ob in Israel in den Palästinensergebieten oder in Jordanien. „Die Pilger stützen die christliche Gemeinschaft. Wenn keine Pilger kommen, haben viele Christen kein Einkommen. Mit allen Folgen für ihre Familien.“

Grund für den Pilgerrückgang sei die Angst vor Attentaten, dem Krieg im Nahen Osten und dem Islamischen Staat (IS).

Angst unbegründet: „Bei uns werden Pilger respektiert“

„Es ist wichtig, den Menschen zu sagen, daß die Schreckensbilder im Fernsehen nichts mit dem Heiligen Land zu tun haben. Wir haben hier unsere Probleme, aber das sind andere Probleme, die einer Pilgerfahrt ins Heilige Land nicht im Wege stehen. Bei uns wurde noch kein Pilger angegriffen. Christen und Moslems hier respektieren Pilger als Gottsucher, deshalb muß sich niemand fürchten.“

Zur Gesamtlage im Nahen Osten sagte der Patriarchvikar, daß Frieden die entscheidende Voraussetzung sei, um das Zusammenleben und den Dialog wiederherzustellen. Die USA und die EU sollten „ihre falsche Nahost-Politik korrigieren: Die Unterstützung und die Finanzierung der Terroristen muß beendet werden, nicht nur die für den Islamischen Staat, sondern für alle Terrorgruppen.“

Aktionen zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit

Im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit wurde eine Reihe von Initiativen aller christlichen Gemeinschaften gestartet. Dazu gehören vor allem Krankenbesuche, in Krankenhäusern und zu Hause. „Kranke können starke Glaubenszeugen sein nach dem Vorbild der heiligen Mariam Bawardi. Wir Verteilen zudem Hilfsgüter und Nahrungsmittel für die Notleidenden im Gazastreifen und für die Flüchtlinge in Jordanien. In der Fastenzeit haben sich alle Priester verpflichtet, verstärkt für die Beichte zur Verfügung zu stehen.“

„Kommt zu uns, pilgert ins Heilige Land, eßt, trinkt und betet mit uns“

Die Christen des Landes kämen sich alleingelassen vor, das gelte schon für die Kinder. Er habe das jüngst beim Besuch der finnischen Botschafterin in einer katholischen Schule in Galiläa beobachten können. „Sie wurde von den Kindern mit solcher Begeisterung begrüßt, daß die Botschafterin ganz überrascht war. Es hat mir gezeigt, wie sehr sie sich daran klammern, daß sich jemand für sie interessiert. Dann schöpfen sie auch wieder Hoffnung. Das gilt für alle Christen des Landes. Sie brauchen Verständnis und Unterstützung.“

Der Weg, um die Christen zu unterstützen, „ist eine Pilgerfahrt ins Heilige Land: Kommt her, kommt zu uns, eßt und trinkt mit uns und betet mit uns“, so der Patriarchalvikar des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Kustodie des Heiligen Landes

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34 Comments

  1. Das ist schon ein verquaster Unsinn, den dieser Patriarchalvikar da verbreitet: Israel ist ein Rechtsstaat, dementsprechend kann jeder dort gegen unrechtmäßige Verwaltungsakte Einspruch erheben. Wir erfahren keine Details in diesem Streit um offene Steuerforderungen, die wohl der Sperrung der Konten vorausgehen. Die Frage, ob die Hotelwirtschaft der Kirchen noch durch die Steuerbefreiung aus osmanischer Zeit gedeckt ist, ist keineswegs spezifisch für Israel – wir kennen das aus der jüngsten Zeit in Italien genauso.

    Und jetzt ausgerechnet im Streit mit israelischen Behörden Krokodilstränen zu vergießen ist schon mehr als heuchlerisch, denn über die jahrzehntelange Diskriminierung und Erpressung durch die palästinensischen Behörden haben wir von offizieller Seite noch nie was gehört, da spielen sie brav ihre Rolle als Dhimmis. Denn im Palästinenserstaat ist selbstverständlich der Islam Staatsreligion und die Christen haben sich als Bürger 2. Klasse zu fügen wie z.B. die Kopten und fast überall sonst in der Region. Der Bürgermeister von Bethlehem darf als Aushängeschild natürlich ein Minderheitenchrist sein, aber alle seine Entscheidungen sind durch einen moslemischen Präfekten revidierbar, so wie es beim Militär in Ägypten für einen Kopten *immer* einen muslimischen Vorgesetzten gibt, denn über einen Moslem darf nie ein Christ herrschen.

    Diese Propaganda ist sowas von unverschämt, daß man dem Patriarchalvikar Bat Ye’Ors »Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam« um die Ohren hauen müßte. Aber hinreisen soll man, denn solange man sich keine Kippa aufsetzt, wird man ja nur aus Versehen getroffen – geht’s denn noch toller??! Für solche Terrorversteher kann ich keine Sympathien aufbringen, zumal nicht aus der Komfortzone Israel in seinem Patriarchat …

    • @Jean
      Von „verquastem Unsinn“ haben Sie aber wenig Ahnung. Es gibt tausend Beispiele, wie ein Rechtsstaat eine ungeliebte Gruppe schikanieren (oder fördern) kann. Wir erleben das derzeit mit der „Flüchtlingskrise“, Rechtsstaat hin oder her.
      Im Artikel steht ja: „Die Entscheidungen haben die Rathäuser getroffen. Die Regierung hat aber nichts dagegen unternommen. Offiziell sagt die Regierung, sie sei gegen diese Maßnahme, aber das nützt uns nichts. Wir sehen keinen großen Willen, die Frage zu klären. Der Nuntius hat beim israelischen Außenministerium interveniert, doch geändert hat sich nichts.“ Das nennt sich Ping-Pong-Spiel. Das kann, je nach „Rechtsstaat“ Jahre und Jahrzehnte dahingehen. Inzwischen können Einzelpersonen oder ganze Gruppen regelrecht zerstört sein. Und das ganz elegant auf dem Verwaltungsweg.

      Italien? Schämen Sie sich, das als Beispiel anzuführen. Dort geht es nicht um „Hotelwirtschaft der Kirche“, sondern um die ital. Gebäudesteuer. Die „Hotels“ sind nur ein Propagandainstrument der Kirchenfeinde. Diese „Hotels“ (noch vor kurzem war man stolz auf solche Einrichtungen weil sozial) machen bestenfalls 0,003% der Immobilien aus (Sie sehen den verlogenen Vorwand). Die Kirchenfeinde wollen, daß die Kirche die Immobiliensteuer auf ihre Gebäude zahlen muss. Das aber sind in ihrer Masse Kirchen, Kapellen, Klöster, Pfarrhäuser (immens viel Quadrat- und Kubikmeter, nach denen die Steuer berechnet wird, aber nur Kosten und keine Einnahmen). Das könnte niemand bezahlen. Das Ziel: die Kirche elegant (siehe Rechtsstaat) und auf dem Verwaltungsweg zu ruinieren. Man muss nur schauen, wer den „genialen Vorschlag“ vorgebracht hat und wer dafür kämpft, um zu sehen, welcher Geist dahintersteckt. Man sollte nicht zu billig auf die Propaganda der Kirchenfeinde hereinfallen.

      Und weiter: Sagt der Patriaralchvikar irgendwas zur Staatenfrage? Sagt er irgendwo nieder mit Israel, ich will einen Moslemstaat? Legen Sie ihm nicht Worte in den Mund, die er nicht sagt. Er beklagt konkrete Dinge. Warum verschliessen Sie Ihr Ohr dieser Klage? Ist das Ihr Verständnis von Rechtsstaat? Was würden Sie sagen, wenn Ihnen Ihre Stadt, plötzlich eine ausgegrabene Steuer einheben würde, deren Gültigkeit offensichtlich handfest umstritten ist (also keine Rechtsklarheit herrscht, da sogar die Regierung sich dagegen ausspricht) und nicht die Klärung abwartet, sondern einfach Ihr Konto sperrt? Zuerst nachdenken, dann maulen!

      „Unverschämt“ sind wenn schon Sie mit der Unterstellung: „Terrorversteher“. Sagt der Patriarch irgendetwas davon? Er fordert: „Die Unterstützung und die Finanzierung der Terroristen muß beendet werden, nicht nur die für den Islamischen Staat, sondern für alle Terrorgruppen.“

      Warum sollten Sie ins Heilige Land fahren und sich eine Kippa aufsetzen wollen? Sind Sie Jude? An dieser Zionistenfreundlichkeit unter Christen könnte man manchmal verzweifeln. Wir sind Christen, nicht Juden, nicht Moslems. Als Christen sollten wir uns auch im Konflikt um das Heilige Land aufführen, und nicht meinen, entweder für die Juden oder die Moslems Partei ergreifen zu müssen. Dazu gehört auch, dass uns die Brüder im Herrn dort die Nächsten sind.

      • Keineswegs. Und völlig unpassend ist das Lamento gegen angeblich Schlimmere. Immer wenn der moderne Mensch und sein Regime angegriffen wird, zeigt er mit dem Finger auf Andere! Was hat das Unrecht im Palästinenserstaat oder in islamischen Staaten damit zu tun, daß hier die demokratische „Obrigkeit“ in Israel Unrecht tut? Solche Ablenkerei verfängt bei mir nicht. Und die Bellerei zeigt nur, daß der Rechtsstaats-Hund getroffen wurde. Alles andere habe ich untenstehend schon dazu gesagt.

      • @Zeitschnur @jean
        lesen sollte man können, nicht war @zeitschnur.
        Der Beitrag von @jean ist nicht „vernünftig“, sondern dumm, christenfeindlich und kirchenfeindlich.
        Ich weiss nicht wie @jean tickt (Worte sind geduldig, ist es also Naivität und wirkliche Kirchenfeindlichkeit?), darum je nachdem, habe ihm/ihr (ich sage es bewusst hart, weil mich solche Dummschwätzerei ärgert) entweder die Maske vom Gesicht gerissen oder gesunde Aufklärung erteilt.
        Mit Ihren Israel-Scheuklappen bekommen Sie nicht einmal mit, welche bösartigen Seitenhieb er/sie durch den Hinweis auf Italien in die „Verteidigung“ des Zionistenstaaten eingeflochten hat.
        Schade, sehr schade…

    • Verquasten Unsinn verzapfen nur Sie, Jean!
      Abgesehen davon, daß ein „Rechtsstaat“ ein Widerspruch in sich ist (denn wer das Recht zu wahren sucht, kann keinen modernen „Staat“ machen), nutzt selbst ein „Widerspruchsrecht“ gegen staatliche Willkür vor staatlichen Gerichten recht wenig. Nicht nur in der Sache nicht, vor allem dauert so etwas und schafft in keinster Weise Liquidität. Es löst das Problem schlicht nicht. Ihr Hinweis auf den „Rechtsstaat“ ist wie immer zynisch und widerlich. Aber so regiert ihr Modernen und aus Eurem Füllhorn kommen nur Nebelschwaden.

      • Na, Sie fauchen da aber ganz schön, lieber Kirchen-Kater, allerdings interessant !

        Denn obwohl ich dem Beitrag von Jean beipflichte, pfiff Ihre Klammererklärung zum „Rechtsstaat“ ein wenig zu schnell an mir vorbei. Mögen Sie diese noch etwas ausführen ?

    • Israel ist ein Rechtsstaat , hahaha, so wie die Apartheid – Republik Südafrika für die Weißen, wenn es mit den gleichen Sanktionen belegt wird wie damals Südafrika , dann wird es ein echter Rechtsstaat werden.
      Israel ist ein Rechtsstaat , aber nur für die Juden, und solche Staaten sind eben doch keine Rechtsstaaten!

    • @Jean,
      Sie scheinen sehr wenig Ahnung zu haben von der jetzigen Bedrängenden Situation in Israel.
      Sie betrifft nicht nur die Katholiken und die Orthodoxen, sondern auch die evangelische Christen dort.
      Die Regierung und Staatsbehörden zeigen leider wenig Antrieb um diesem Unrecht abzuhelfen.
      In Oktober 2013 fand eine gewaltige Zerstörung des deutsch-evangelischen Friedhofs statt- u.A. wurde auch das Grabmonument des bekannten schwäbischen Missionars Johann Schmeller und seiner frau zerstört;
      anfänglich wurde von den Behörden nichts getan; nachdem der Fall international Aufhebens machte, wurde plötzlich und in aller Eile durch die Altertumskommission das Denkmal (19. Jhdt, für dortige Verhältnisse sehr jung) mit beispielloser Geschwindigkeit repariert und restauriert.
      („Schneller“, Magazin des EVS (Evang. Verein f.d. Schnellerschulen, Stuttgart/ Heft 4/2015, S.22-23)(auch mit Fotos der Zerstörung und dem umgeworfenen Kreuz)

      • Und dass Sie das Thema wechseln und uns 1001 Nacht auf Belgisch erzählen, das zeugt von Ahnung oder was?

        Lesen Sie den Artikel oben – es geht um eingefrorne Bankkonten und um die Veränderung des Steuerrechts und nicht um irgendwelche Gräber protestantischer Missionare!

        Das ganze Theater hängt wohl eher damit zusammen:

        http://www.juedische-allgemeine.de/article/print/id/13312
        http://de.radiovaticana.va/news/2016/01/02/grundlagenvertrag_zwischen_vatikan_und_pal%C3%A4stina_in_kraft/1198482

        Der Vatikan hat jetzt einen Grundlagenvertrag mit Palästina, aber immer noch keinen mit Israel zustande gebracht, worüber sich Israel aus verschiedenen Gründen ärgert. Diese Gründe Israels sind allerdings mit Sicherheit nachvollziehbar.

        Israel und der Vatikan arbeiten seit 20 Jahren nämlich auch an einem Grundlagenvertrag.

        Woran er wohl scheitert?

        Der Vatikan dürfte daran nicht ganz unschuldig sein…
        Wie im ersten Link berichtet wird, geht es dabei nämlich – o Wunder o Wunder – just um folgendes:

        „Eine Aussöhnung sei auch im Interesse Israels, betont der Botschafter, nicht nur die Einigung in Steuerfragen, nach der die katholische Kirche künftig Steuern auf Immobilien in Israel entrichten wird.“

        Genau: man will als lateinisches Patriarchat gerne gegen Israel weiter stänkern dürfen, aber doch liebend gern von einer anachronistischen Steuerfreiheit profitieren.

        Dass inzwischen offenbar eine Sondersteuer zu entrichten ist, ist dann schlicht und einfach Gesetz. Punktum. Wenn man schon ein dermaßen ablehnendes Verhältnis gegen den Staat markiert, in dem man bislang steuerfrei lebte, dann darf man sich auch nicht wundern, wenn irgendwann doch mal Steuern fällig werden …

        Ob man wohl in Palästina steuerfrei geblieben ist?

      • @zeitschnur,
        „1001 Nacht auf Belgisch“:
        größeren Unsinn gibt es kaum.
        Ich bin Flame, niederländisch- und französischsprachig (eine „belgische“ Sprache gibt es nicht, einen „belgischen“ Lebensstil ebensowenig), und Flamen gibt es sowohl in Nordbelgien als in Nordfrankreich und in den Niederlanden (Zeeuwsvlaanderen).
        Die schnelle Reaktion der israelischen Denkmalschutzgesellschaft bei der Restaurierung des Schnellergrabs zeigt deutlich, daß anders als die allwissende @zeitschnur es meint, es sich hier nicht um „irgendwelche Gräber“ geht;
        der israelische Staat ist sich sehr gut bewußt welche Freveltaten fanatische und nationalistisch-orthodoxe Gruppen anstellen und welche Aufregung dies in kulturellen, religiösen, akademischen und diplomatischen Kreisen auslöst.
        Die Steuerfreiheit ist auch nicht anachronistisch.
        Tatsächlich sind die Firmane und Grundurkunden des türkischen Sultans die Basis für viele der heutigen Besitzverhältnisse.

      • @ Adrien Antoine

        Der Oberlehrer korrigiert wieder Sätze, die keiner gesagt hat… Scheint sonst wohl nichts zum Korrigieren zu geben…

        Sie begreifen es nicht: Ihre Gräber interessieren hier nicht, weil es in dem Artikel um Steuererhebungen geht, darum, dass die Lateiner nicht zahlen wollen und deswegen offenbar ihre Konten gesperrt werden.

        Wenn ich ein Schnitzel bestelle, will ich keinen Wackelpudding serviert bekommen – klar soweit?

  2. Das hat die Kirche davon dass sie mit Israel diplomatische Beziehungen aufnahm und dieses Unrechtsgebilde 1994 anerkannte. Papst Johannes Paul II. der wie wir heute wissen, mit einer verheirateten Frau in abgeschiedener Waldlage zeltete, erbrachte große Leistungen an Israel.

      • Die Fotos sind echt.
        @zeitschnur,
        nescit vox missa reverti (Horaz, Ars Poet. 390)
        („Ein ausgesprochenes Wort kann nicht zurückgenommen werden“)

      • Hallo Adrien, um was geht’s?

        Rumores fuge!

        Dabei bleibt es. Wer Woityla irgendetwas unterstellt, nur weil er freundschaftsfähig war, spricht sich selbst das Urteil.

        Wie vielen Katholiken muss man offenbar das kleine Einmaleins der guten Sitten erklären? Die wissen nur, wie das 6. Gebot funktioniert… den Rest kennen sie nicht?

      • „Wie vielen Katholiken muss man offenbar das kleine Einmaleins der guten Sitten erklären? Die wissen nur, wie das 6. Gebot funktioniert… den Rest kennen sie nicht?“

        Sagt ausgerechnet jene, die unlängst Bergers widerliche Gerüchte über die „wahren“ Gründe des Rücktritts von Benedikt XVI. in diesem Forum nicht nur kolportierte, sondern als Tatsachen behandelte. Was für eine heuchlerische, verlogene Person Sie doch sind! EKELHAFT!

      • @ hicesthodie

        Katholisches Gesprächsniveau:

        „Was für eine heuchlerische, verlogene Person Sie doch sind! EKELHAFT!“

        Kotzen Sie sich nur immer weiter aus – was glauben Sie, wie das bei Lesern ankommt, die nicht wissen, was Glaube ist. Sie legen hier ein richtiges Unterweltsszenario hin – und merken es selbst nicht.

        Sie betiteln mich als „verlogen“, „heuchlerisch“ und „ekelhaft“.
        Ich sage Ihnen was: das ist nicht normal, wie Sie sich verhalten. Mit Ihnen ist irgendetwas nicht in Ordnung. So verhält sich kein Gläubiger – ich meine: kein im Herzen gläubiger Katholik.

        Während in allen Zeitungen steht, dass Woityla keine sexuelle Beziehung zu dieser Freundin hatte und kein Zeuge eine solche behauptet, sind die Aussagen über Ratzinger nicht nur von Berger, sondern inzwischen von mehreren Seiten bestätigt worden.

        Wenn mehrere Menschen ein und dasselbe bezeugen, muss man das ernst nehmen. Dass ich das ernst nehme, heißt allerdings noch nicht, dass ich es behaupte. Ihnen fehlt einfach der Grips, diesen Unterschied zu begreifen.
        Wer dagegen ohne irgendwelche Zeugen oder Beweise Dreckiges behauptet, der ist wirklich zu meiden.

        Ich empfinde tiefes Mitgefühl mit Ihnen.

  3. Ich denke man muss zuerst in Erinnerung rufen was ein Rechtsstaat ist. Eine Grundvoraussetzung ist die Existenz gleichberechtigter Bürger. Wenn um ein paar historischer Beispiele zu nennen in den amerikanischen Südstaaten bis weit in die Mitte der 60er Jahre, Schwarze keine Geschworenen in Mordprozessen sein konnten weil sie nicht auf Wahllisten eingetragen waren und weisse Beamte sie nicht als Wähler eintrugen wenn sie nicht zum Beispiel die amerikanische Verfassung auswendig kannten und auch noch wie ein Volljurist kommentieren konnten, wenn also nur Weisse über Schwarze zu Gericht sassen, konnte man nicht von rechtstaatlichen Verhältnissen sprechen, auch wenn Amerika ein westliches Rechtssystem hatte. Das gleiche gilt für den Apartheidsstaat Südafrika, in der die Bevölkerung in Rassen, mit unterschiedlichen Rechten aufgeschlüsselt war. Und in Israel wird die Bevölkerung zwischen Juden, Vollbürger und Araber, Moslems und Christen, Bürger zweiter Klasse geteilt, mit einem unterschiedlichen Status. Juden dürfen Grundbesitz erwerben, Araber nicht, sie dürfen nur Grundbesitz von vor 1948 behalten, an ihre Kinder vererben, oder an Juden verkaufen. Jahrelang gab es in Israel keine zivile, sondern nur die religiöse Ehe,jüdisch oder moslemisch was dazu führte, dass eine Eheschliessung zwischen Juden und Moslems unmöglich war. Arabische Abgeordnete dürfen keine Gesetze in der Knesset einbringen die den „jüdischen Charakter“ des Landes widersprechen, sprich eine Gleiberechtigung zwischen Juden und Araber einführten.Für nicht Wehrdienstleistende, und das sind die meisten Araber, gelten Berufsverbote im Sicherheitsapparat und in der Verwaltung. Wenn jüdische Jugendliche christlich arabische Kirchen anzüden, oder Priester beleidigen und anspucken, werden sie wenn überhaupt zu Bagatellstrafen verurteilt. Der langen Rede kurzer Sinn. Wenn wie in Israel Juden Vollbürger des „jüdischen“ Staates sind und Araber geduldete Restposten, Auslaufmodelle aus der Vergangenheit, kann von einer Gleichberechtigung keine Rede sein, der Grundvoraussetzung jedes Rechtsstaats:

    • Man muss sich schon sehr wundern, dass Sie Israel offenbar dieselbe Hirnlosigkeit abfordern, die Sie an merkels Politik beklagen.

      Ein Teil Ihrer Darstellung ist verleumderisch, ein weiterer Teil verzerrt. Israel hat ein Zwickmühlenproblem. Es hat eben keine Apartheid, wie Sie behaupten, sondern grundsätzlich Gleichberechtigung.
      Aber angesichts der arabischen Ankündigung von Anfang an, die „Juden ins Meer zu treiben“ (ich weiß schon: für Katholiken ist so etwas voll okay!) und der aktuellen Unterwanderung der arabischen Population durch den IS (zuvor von Hisbollah und anderen islamistischen Organisation, davor von den Sowjets) wäre es geradezu Wahnsinn, Araber in den Sicherheitsapparat einströmen zu lassen. Allerdings dürfen Araber prinzipiell sehr wohl in Armee und Polizei arbeiten. Sie haben nur – anders als die Juden – keine regelrechte PFLICHT. Und danach hätten sich anderswo mal die jungen Leute die Finger geleckt!

      Differenzierte und an der Wahrheit orientierte Links:

      http://www.kas.de/wf/doc/kas_10548-544-1-30.pdf?070326104056
      http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/arabische-christen-sollen-verstaerkt-in-der-israelischen-armee-dienen-a-971340.html

      Ich fnde es zum Heulen, wie Katholiken aus Hass auf Israel zu jeder Lüge und Verzerrung bereit sind!

      • Vor allen Dingen zu „jeder“ Lüge. Wenn das mal keine Lüge ist. Und die klappert Ihnen so mir nichts dir nichts aus den Fingern auf die Tastatur auf den Bildschirm.

      • Ja zu „jeder“! – Es gibt so gut wie nichts, was man hier im Forum noch nicht an den gängigen, v.a. linksradikalen, aber auch rechtsradikalen Unterstellungen gegen Israel gelesen hätte, und Sie sind stets gerne mal groß dabei.

      • @zeitschnur
        Ministerpräs. Benjamin Netanyahu hat richtigerweise den Staat Israel vor einigen Tagen als Bollwerk gegen den Islam und Festung der westlichen Zivilisation im Nahen Osten bezeichnet.
        Leider wird zu wenig auf ihn gehört, da sich in der Aversion gegen sein Land die beiden bzw. drei (mit der 5. Kolonne der Moslems in Europa) Extreme in Europa sich meist einig sind.

      • @zeitschnur, ein knetterjecker Kommentar.

        Israel hat die Hamas mitgründen helfen und hochgepäppelt gegen die PLO.
        Man hat nur nicht damit gerechnet, daß Scheich Yassin sich weiterradikalisierte und einen extremen Konfrontationskurs gegen Israel führen sollte.
        Die IS hat die israelische Araber nicht underwandert;
        dagegen hat Israel an den Golanhöhen in den letzten 4 Jahren die IS und ihre verbündete Kämpfer beschützt gegen die Truppen von Präsident Assad.
        Sie scheinen wirklich wenig Ahnung von dem Orient zu haben.

      • @ Adrien Antoine

        Sie meinen: weil ich diese albernen Verschwörungstheorien aus dem Emil-und die-Detektive-Verlag „Kopp“ ignoriere, habe ich keine Ahnung?
        Bestechende Logik …

        Beweisen Sie nach Entfernung der Pappnase erst mal Ihre dreisten Behauptungen!

        Und da dürfte es eng werden…

        Zum verleumderischen Mythos von der angeblich von Israel gegründeten oder gepäppelten Hamas:
        http://www.n-tv.de/leute/buecher/Ein-Agent-des-Mossad-redet-article1182921.html

        Wie ich es sagte: Keine noch so dreiste Lüge, die nicht hartnäckig von irgendjemandem hier im Forum behauptet würde.

        In diesem dreckigen Spiel da unten hat Israel die gefährdetste und schwierigste Rolle – niemand hasst die Juden gleich nach vielen Katholiken mehr als das Gros der Muslime. Manchen Katholiken fehlt offenbar der Grips, um diesen einfachen Tatbestand zu erfassen. Selbst wenn eine einzelne Aktion Israels mal nicht den IS trifft, ist das noch keine aktive Unterstützung.

        Israel kämpft in jedem Fall mit harten Bandagen, aber diesen Schwachsinn, den Sie hier verbreiten, ist selbst einer ausgewachsenen, verkaufsschlagernden Räuberpistole nicht würdig.

        Hier noch was zum Lesen über die vorhandene Zufriedenheit vieler Araber in Israel – http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/26607/Default.aspx

        Aber psst – nicht weitersagen: Die Welt ist viel schöner, wenn man den Hass zwischen Juden und Arabern mitschüren hilft als frommer Katholik, richtig?

        Und zum Thema, es gäbe keine IS-Unerwanderung in Israel bei Arabern: Die pfeifen inzwischen sogar die Spatzen von den Dächern: http://www.taz.de/!5023376/ Und das war vor einem Jahr…

      • @Zeitschnur,
        Die meisten von mir genannten Beispiele rechtlicher Diskriminierung der arabischen Bevölkerung betrafen nicht die Sicherheitsfrage, sondern ganz allgemein die bürgerliche Gleichberechtigung, Eherecht, Grundeigentumsrecht, persönlicher Status. Im Personalausweis eines jeden Bürgers wird nämlich als Nationalität „Jüdisch“, „Arabisch“ und „Druze“ aufgeführt, nicht aber neutral „Israelisch“ mit Konsequenzen für die rechtliche Situation. Meine Angaben stammen überdiess aus dem Buch „Jüdische Geschichte Jüdische Religion, Der Einfluss von 3000 Jahren“ des jüdischen KZ Überlebenden aus Bergen-Belsen Israel Shahak (1933-2001), zeitweiliger Vorsitzender der Israelischen Liga für Menschenrechte. Es gibt also durchaus Juden, die das Problem sehen und nicht nur Katholiken.
        Ich bin ausserdem überhaupt nicht der Auffassung, dass es sich um ein ausschliesslich israelisches Problem handelt, sondern um ein Problem der gesamten westlichen Welt.
        Zur Verdeutlichung hier nur zwei Beispiele.
        Die Deutsche Beate Klarsfeld geb.Künzel stammte aus einer Familie von NSDAP Wählern. In den 60er Jahren ging sie als Au-Pair Mädchen nach Paris, lernte den jüdischen jungen Rechtsanwalt Serge Klarsfeld, der einen Grossteil seiner Angehörigen im Holocaust verloren hatte kennen, den sie auch geheiratet hat. Die eher unpolitische Frau widmete sich fortan der Vergangenheitsbewältigung. Im November 1968 wurde sie in Deutschland zu einer Gefängnisstrafe verurteilt nachdem sie in einer spektakulären Aktion den Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger, auf Grund seiner NS Vergangenheit geohrfeigt hatte. Sie kandidierte 2012 als Bundespräsidentskandidatin der Linken und bekam mit ihrem Mann letztes Jahr das Bundesverdienstkreuz von Präsident Gauck verliehen.
        Bis zu diesem Punkt, braucht man die Vorgehensweise Frau Klarsfeld nicht zu billigen, man kann ihr aber eine gewisse moralische Konsequenz zugestehen.
        Was aber problematischer ist. Sie hat einen Sohn, den 1965 geborenen französischen Jet-Set Anwalt Arno David Klarsfeld. 2002 nahm Arno Klarsfeld die israelische Staatsbürgerschaft an (obwohl er strenggenommen kein Jude ist, Beate Klarsfeld ist Deutsche und im orthodoxen Sinn sind nur Kinder einer jüdischen Mutter Juden) und bewarb sich obwohl er aus Altersgründen nicht mehr dazu verpflichtet gewesen wäre zu einem Dienst im israelischen Grenzschutz, dem MAGAV. Der MAGAV ist unter anderem auf Grund seiner besonders schikanösen Behandlung der Palästinenser an den Check-Points bekannt. Zuweilen musste schon eine palästinensische Schwangere im Niemandsland zwischen den Kontrollpunkten gebären, da der MAGAV sie nicht rechtzeitig ins Krankenhaus gelassen hatte.
        In Frankreich ist das jetzt sehr interessant. Ein Gesetz verbietet es zu einem Boykottaufruf israelischer Waren aufzurufen unter schweren Geldstrafen. Ein gewaltfreier Widerstand nach den Lehren Mahatma Gandhis steht in Frankreich unter Strafe, ein Militärdienst eines französisch-israelischen Doppelbürgers aber nicht. Eine solche Ungleichbehandlung zertört die Fundamente des Rechtstaats.
        Das Problem wird neuerdings dadurch verschärft, dass vermehrt junge französische Moslems nach Syrien gehen um sich dem IS anzuschliessen. Eine solche Tat wird berechtigterweise nunmehr mit Gefängnis bestraft, nicht aber der israelische Militärdienst eines jungen Judens.
        Wie schon gesagt; eine rechtliche Ungleichbehandlung aus politischen Gründen führt zur Ablehnung des Rechtstaats.
        Auch in der Schweiz in der ich lebe, besteht dieses Problem. Traditionell durfte ein Eidgenosse ohne Genehmigung des Bundesrats (Regierung) keinen fremden Militärdienst leisten. Schweizer Kämpfer im spanischen Bürgerkrieg wurden nach ihrer Rückkehr zu Gefängnisstrafen verurteilt, ebenso schweizer Fremdenlegionäre in den fünfziger und sechziger Jahren.
        Es besteht aber eine Ausnahme, bei Doppelbürger, wenn sie vor Antritt des fremden Wehrdienstes ihren Wohnsitz in ihren Zweitstaat verlegt hatten.
        In meinem erweiterten Bekanntenkreis kenne ich eine Familie, der Vater christlicher Schweizer, die Mutter Israelin. Ihre Kinder haben alle die doppelte Staatsbürgerschaft. Einer ihrer Sohne siedelte nach Israel, trat in eine Offizierschule ein, und kämpfte 2008 in Gaza. Zur Erinnerung, in einem Monat kamen zwischen 1300 und 1400 Palästinenser ums Leben, darunter 400 Kinder. Wir haben also einen jungen Mann, der im Frieden und in der Sicherheit der Schweiz aufgewachsen ist, der nach Israel geht und dazu beiträgt Palästinenser zu töten, die ihm in seinem Leben nie etwas angetan hatten. Und nach schweizer Recht ist sein Verhalten straffrei, er kann jederzeit problemlos in die Schweiz zurückkehren.
        Dagegen gibt es Pläne junge Schweizer, die sich dem IS anschliessen bei ihrer Rückkehr zu Gefängnisstrafen zu verurteilen. Wenn man von Hass spricht, darf man auch nicht vergessen, dass die rechtliche Ungleichbehandlung, also die Zuordnung von unterschiedlicher Menschenwürde ein Hauptgrund für die Entstehung von Hass ist. Ganz zu schweigen vom Problem, dass eine solche politische und rechtliche Schieflage die europäischen Staaten zu Zielscheiben des Terrorismus machen!

      • Meiers: Konsequenterweise begrüßen Sie demnach die im Zuge des 2. VK neu definierte Religionsfreiheit?

  4. @Lioba: Machen Sie sich nichts draus von den Giftpfeilen,die hier einige User gegen Sie und Ihre Statements abschiessen. Besonders jene von einer Grosskopferten Dame. Es handelt sich hier ausnahmslos um getarnte Zionisten in der Rolle von Trollen. Die kommen sich besonders „schlau“ vor mit ihrem Pseudo-Inellektuellen Gewäsch, aber solche Querköpfe ändern ihre „Meinungen“ niemals, das bedeutet gegen Windmühlen zu kämpfen.

  5. Der Zionistenstaat ist Heimstätte aller Juden. So sieht das die deutsche Regierung und gibt daher atomar bstückbare U- Boote bis hin zu eigenen Bestimmungen in Sozialgesetzurteilen. Die Sicherheit Israels ist wichtiger als die der BRD. Joschka Fischer hat mal gesagt, der Judenstaat ohne jüdische Mehrheit hat keinen Sinn. Ich führe den Satz im grünen Denken weiter: Toleranz mit allen gilt vorrangig für Deutschland, damit deren Einwohner zur nationalen Minderheit werden. Daher auch der millionenfache Einwanderungsgesetzesbruch.
    Im NS- Staat nannte man Akte, um Bewohner zu vertreiben oder zum Auswandern zu zwingen, Arisierungspolitik. Parallelen zu ziehen zur gegenwärtigen iraelischen Innenpolitik liegt mir fern, ist jedoch unverkennbar. Die westliche Politik will das auch und stützt das. Genauso wie die Interventionspolitik der NATO um Israel herum lauter failed states ( gerne unter Zuhilfenahme von Terroristen ) geschaffen hat. Die Zweifler werden noch sehen, was damit beabsichtigt ist.

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