Vor 50 Jahren: Der „Holländische Katechismus“ und die Selbstzerstörung der Kirche

De Nieuwe Katechismus (Holländischer Katechismus" von 1966
De Nieuwe Katechismus (Holländischer Katechismus" von 1966


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(Amsterdam) Vor 50 Jahren, am 1. März 1966, erhielt der sogenannte Holländische Katechismus (De Nieuwe Katechismus) das Imprimatur durch Kardinal Bernard Alfrink, dem damaligen Erzbischof von Utrecht. Der Katechismus war das revolutionäre Manifest des katholischen Progressismus zur Selbstzerstörung der Kirche. Er war nicht Folge, sondern Wegbereiter von Achtundsechzig. Verbunden ist er vor allem mit einem Namen, dem des Theologen Edward Schillebeeckx aus dem Dominikanerorden. Der Holländische Katechismus segelte auf allen geistigen Wellen seiner Zeit, vom Feminismus bis zur sexuellen Revolution, und war mit religiöser Inbrunst vom Endsieg des Marxismus überzeugt.

Er wurde in mehrere Sprachen übersetzt, allein die im Herder-Verlag erschienene deutsche Ausgabe erlebte bis 1988 mehr als ein Dutzend Auflagen. Der Religionssoziologe Massimo Introvigne nennt im Zusammenhang mit dem Jahr 1968 und dem Entstehen eines organisierten Widerspruch in der katholischen Kirche drei Phänomene: den Widerstand gegen die Enzyklika Humanae vitae, den Holländischen Katechismus und die marxistische Befreiungstheologie. Zum Holländischen Katechismus schreibt er:

Der Holländische Katechismus

Der Protest gegen Humanae vitae ist nicht die einzige 68er-Erscheinung in der Kirche. Wenn in den Vereinigten Staaten von Amerika der Angriff gegen die Enzyklika von Paul VI. als Schlüsselereignis für die Auflehnung gegen die kirchliche Autorität gesehen wird, stand in Europa der theologische Protest im Vordergrund, dessen Symbol der Konflikt um den Holländischen Katechismus von 1966 war. Ihm wurden zweideutige Aussagen zur Sünde, zur Erlösung, zur Eucharistie, zur Jungfräulichkeit Mariens, zur Rolle der Kirche, zum Papst, mit anderen Worten, zu fast allen grundlegenden Punkten des katholischen Glaubens vorgeworfen.

Die deutsche Ausgabe des "Holländischen Katechismus" bei Herder
Die deutsche Ausgabe des „Holländischen Katechismus“ bei Herder

Auch in diesem Zusammenhang wurde 1968 zum Schlüsseljahr. 1968 schlug eine auf Wunsch von Paul VI. ad hoc gebildete Kommission von Kardinälen im Gespräch mit den holländischen Kardinälen und Bischöfen eine Reihe von Ergänzungen und Änderungen zum Holländischen Katechismus vor. Sie tat das im übrigen sehr höflich, indem sie den gut lesbaren und innovativen Stil der Katechismus-Texte lobte und die guten Absichten der Autoren anerkannte, die – wie wir heute ohne Unterstellung sagen können – wohl doch nicht gegeben waren. Gegen diese zurückhaltende Kritik wurde dennoch und auf aufsehenerregende Weise von der Mehrheit des katholischen niederländischen Establishments protestiert. An der Spitze der Auflehnung stand der Erzbischof von Utrecht, Kardinal Bernard Jan Alfrink (1900-1987), ein Spitzenvertreter des internationalen katholischen Progressismus und Hauptverteidiger des umstrittenen Holländischen Katechismus. Man kann sagen, daß die Ablehnung der römischen Korrekturen um so giftiger war, weil diese Angelegenheit mit dem Widerstand gegen Humanae vitae verknüpft wurde.

Niederländische „Unabhängigkeitserklärung“ von Rom

Tagung des Pastoralrats in Noordwijkerhout 1969
Tagung des Pastoralrats in Noordwijkerhout 1969

Der Mißerfolg der Gespräche wurde Anfang Januar 1969 mit der sogenannten Unabhängigkeitserklärung von Noordwijkerhout offensichtlich, einem Ort in Südholland nahe der Nordseeküste. Dort versammelten sich 109 Mitglieder des niederländischen Pastoralrates, einem erst 1967 geschaffenen Gremium, dem Vertreter der Bischöfe, der Priester und der Gläubigen angehörten. Mit Zustimmung der neuen anwesenden Bischöfe, einschließlich Kardinal Alfrink, forderte dieses „Pastoral-Konzil“ die niederländischen Gläubigen auf, die Lehre von Humanae vitae abzulehnen.

Bei derselben Gelegenheit, diesmal bei Stimmenthaltung der Bischöfe, ergriff der Pastoralrat Partei für den Holländischen Katechismus und zwar unter Zurückweisung der römischen Korrekturvorschläge. Das niederländische „Pastoral-Konzil“ ging noch weiter und forderte, daß die Kirche „offen“ sein müsse, für „neue radikale Ansätze“ zu Fragen der Moral.

Zu welchen „Fragen“ die Kirche für „neue radikale“ Ansätze „offen“ sein sollte, geht aus dem Schlußdokument zwar nicht hervor, dafür aber aus den Arbeitsgruppen des Treffens: vorehelicher Geschlechtsverkehr, Homosexualität, Abschaffung des Priesterzölibats, Frauenpriestertum, Verhütung, Abtreibung und Euthanasie. Das war Anfang 1969, nicht etwa 1999 oder 2009.

Der kurze Weg vom Widerspruch zum „Parallellehramt“

Tagung des Pastoralrats in Noordwijkerhout 1969
Tagung des Pastoralrats in Noordwijkerhout 1969

Vereinzelte Priester, Theologen und auch Bischöfe hatten in der Verhütungsfrage Widerspruch angemeldet. In ihrer Ablehnung von Humanae vitae in der Frage der Pille schwangen sie sich im Handumdrehen zu einem „Parallellehramt“ auf. Innerhalb von nur wenigen Monaten war dieser Widerstand in der Verhütungsfrage und das „Parallellehramt“ auf alle Moralfragen – und durch den Holländischen Katechismus auch auf alle zentralen Glaubensfragen – ausgeweitet worden. Parallel dazu wurde die Lehre der Kirche völlig ignoriert.

In der „Unabhängigkeitserklärung“ der holländischen Theologen vom römischen Lehramt ist bereits alles enthalten: alle progressiven Forderungen bis zum heutigen Tag und daher auch die Themen, die in den Jahrzehnten seither bestimmend waren. Das ist Achtundsechzig: Sobald postuliert ist, daß jeder tun und sagen kann, was er will, übernimmt die Phantasie die Kontrolle – auch in der Kirche.

Einbruch bei Protestanten seit 1900 – Wachstum bei Katholiken bis in die 60er Jahre

Kardinal Bernard Alfrink von Utrecht
Kardinal Bernard Alfrink von Utrecht

Die Folgen der holländischen „Unabhängigkeitserklärung“ von Rom waren katastrophal. 1966, im Jahr der Veröffentlichung des Holländischen Katechismus, bekannten sich 40 Prozent der Niederländer zur katholischen Kirche. Heute sind es noch 24 Prozent. Als Calvinisten und Lutheraner bekannten sich 1900 noch fast 58 Prozent der Niederländer. Heute sind es nur mehr 16 Prozent. Die Entwicklung verlief jedoch ganz unterschiedlich.

Während die historischen protestantischen Kirchen das ganze 20. Jahrhundert hindurch einen kontinuierlichen Einbruch erlebten, wuchs die katholische Kirche bis in die 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Erst dann erfaßte sie dieselbe Entwicklung wie bei den Protestanten. Das hatte Gründe. Der Widerstand gegen Humanae vitae und der Holländische Katechismus, die in der „Unabhängigkeitserklärung“ mündeten, atmeten denselben progressiven, kirchenfremden Geist, der sich unter den Protestanten bereits seit Beginn des Jahrhunderts ausgebreitet hatte und mit dem Aufstieg von Marxismus, Reformsozialismus und Nationalsozialismus einherging.

Edward Schillebeeckx wirkte maßgeblich am "Holländischen Katechismus" mit
Edward Schillebeeckx wirkte maßgeblich am „Holländischen Katechismus“ mit

2004 schlossen sich die gemäßigt calvinistische und ihre Ende des 19. Jahrhunderts erfolgte strenger calvinistische Abspaltung sowie die evangelisch-lutherische Kirche zur Protestantischen Kirche in den Niederlanden zusammen. Ihr gehören dadurch knapp zehn Prozent der Niederländer an. Einzeln wären diese historischen protestantischen Kirchen zahlenmäßig schon einem Jahrzehnt vom Islam überrundet worden, der sich durch die freizügige Einwanderungspolitik im raschen Wachstum befindet.

Mit katholischer Euthanasie-Forderung begann die Euthanasie der Kirche

Unterdessen wachsen die protestantischen Gruppen evangelikaler Prägung, die in Moralfragen völlig gegenteilige Positionen zur „Unabhängigkeitserklärung“ vertreten. Auch in der katholischen Kirche zeigt sich heute ein anderes Bild als 1968. Kräfte der Erneuerung zeigen sich in bescheidenem Ausmaß, aber sie sind vorhanden. Was das konkret für die Zukunft bedeutet, läßt sich nicht sagen. Es könnte auch zu spät sein. Mit dem Augenblick, in dem 1966 die progressiven holländischen Kirchenvertreter auch ein Umdenken zur Euthanasie forderten, setzte die Euthanasie der Kirche in Holland ein.

Einleitung/Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Amazon/ZVAB/Librariana/Drimble (Screenshots)

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37 Comments on Vor 50 Jahren: Der „Holländische Katechismus“ und die Selbstzerstörung der Kirche

  1. Ja der holländische Katechismus hatte es in sich. Wie von Sinnen gebährdeten sich der damalige Kardinal Alfrink und sein spezieller Theologe Schillebeeckx. Innerhalb kurzer Zeit waren sie in aller Munde. Der deutsche Herder-Verlag riss ihnen ihre Machwerke aus der Hand. Ähnlich wie bei den Werken des Jesuiten Rahner in Deutschland. Die holländischen Theologen widersprachen dem Lehramt, Papst Paul VI.und der Enzyklika Humanae vitae mit Forderungen die bis zur Jetzt-Zeit erhoben werden: Auflösung des Zölibats, Frauenpriestertum und Laienkirche. Von da ab ging es mit der niederländischen Kirche abwärts. Die Frage stellt sich jetzt:.. was wäre gewesen, wenn Franziskus damals Papst gewesen wäre..? Nicht auszudenken !

  2. Tja, wenn die Kirche ihre selbstrelativierenden und selbstzerstörerischen Geisterfahrten nicht aufgibt, werden sich eines Tages die Gläugiben andere Bischöfe und Päpste wählen, und zwar aus den Reihen der Gläubigen. Aus der schlichten Verpflichtung der Selbsterhaltung heraus.

  3. Das wäre ohne das böse Konzil gar nicht möglich gewesen, denn diese Bestrebungen hätten zum offenen Schisma geführt, die Kirche wäre natürlich auch geschrumpft, aber wäre niemals dermaßen abgestürzt wie bis heute in allen europäischen Ländern.
    Die sog. Konzilsväter haben eine unglaubliche Schuld auf sich geladen, nämlich die größte Zerstörung der Kirche in ihrer Geschichte verantworten zu müssen.
    Natürlich ist Gott barmherzig, aber auch Richter und Christus hat klar gesagt welchen Platz er für die Zerstörer vorgesehen hat.
    Marcel lebfevreist wahrscheinlich einer der größten heiligen des 20 Jahrhunderts beten wir in grosser Dankbarkeit für ihn.

  4. Tja, Parallellehrämter entstehen überall dort, wo sich das ICH, wo sich subjektive Fürwahrhaltung ohne Rückkopplung an das bisher Geglaubte absolut setzt und zum Richter über Kirche und Lehre aufschwingt. Diese Hybris kennzeichnet alle Neuerer und deren Reformen, die in Wahrheit Deformationen des Glaubens sind, weil sie, aus dem Geist des Widerspruchs geboren, einer „Hermeneutik des Bruchs“ folgen. Allen falschen Reformern und Pseudointellektuellen, von Luther über Schillebeeckx bis hin zu Bergoglio, ist diese geistige Vermessenheit, die Absolutsetzung des eigenen ICHs und dessen subjektiver Fürwahrhaltung, eigen.

  5. Im Jahre 1968 legte ein Kardinalskollegium schwerwiegende Mängel des „Holländischen Katechismus“ offen.
    Aus „kathpedia“: Kardinalskommission über den Neuen Katechismus (Auszug)
    [….]
    Der Kommission gehörten an (fast ausnahmslos Konzilstheologen): Josef Kardinal Frings, Joseph Kardinal Lefebvre,Lorenz Kardinal Jaeger, Ermenegildo Kardinal Florit, Michael Kardinal Browne O.P., Charles Kardinal Journet. Die Erklärung wurde in lateinischer Sprache veröffentlicht in den Acta Apostolicae Sedis vol. LX (1968), Nr. 11-12 (28.-30. November 1968).:
    -
    „II. Lehrhafter Teil

    1. Einiges über den Schöpfergott. Der Katechismus muss lehren, Gott habe außer der sinnfälligen Welt, in der wir leben, auch ein Reich reiner Geister geschaffen, die wir Engel nennen (vgl. Vatikanum I, Dei Filius, cap. 1; Vatikanum II, Lumen Gentium, Nr. 49 f.). Ferner muss er darlegen, dass die Seelen der einzelnen Menschen, da diese geistig sind (vgl. Vatikanum II, Gaudium et Spes, Nr. 14), unmittelbar von Gott geschaffen werden (vgl. Enz. Humani generis 2. Die Menschen in Adam gefallen (vgl. Vatikanum II, Lumen Gentium, Nr. 2). Wenngleich die Fragen über den Ursprung des Menschengeschlechtes und seinen langwierigen Fortschritt bewirken, dass das Dogma der Erbsünde heute neue Schwierigkeiten mit sich bringt, so ist trotzdem im Neuen Katechismus getreulich die Lehre der Kirche vom Menschen vorzulegen, der bei Beginn der Geschichte sich gegen Gott auflehnte (vgl. Vatikanum II, Gaudium et Spes, Nr. 13 und 22), so dass er für sich selbst und für seine gesamte Nachkommenschaft die Heiligkeit und Gerechtigkeit, in die er gesetzt war, verlor und einen wahren Sündenzustand durch die Fortpflanzung der menschlichen Natur auf alle übertrug. Bestimmt zu vermeiden sind Darlegungen, die den Eindruck erwecken können, die Erbsünde werde von den neuen Gliedern der Menschenfamilie nur dadurch zugezogen, dass sie von ihrem Ursprung an dem Einfluss der menschlichen Gesellschaft, in der die Sünde herrscht, innerlich unterliegen und so von Anbeginn an auf dem Wege der Sünde sich befinden.3. Über das Bekenntnis zur Empfängnis Jesu aus der Jungfrau Maria. Die Kardinalskommission hat gebeten, dass der Katechismus offen bekenne, die Heilige Mutter des fleischgewordenen Wortes sei immerdar mit jungfräulicher Ehre geschmückt geblieben, und dass er mit klaren Worten die Tatsache der jungfräulichen Empfängnis Jesu lehre, die dem Geheimnis der Menschwerdung im höchsten Grade entspricht; (….)4. Über die von unserem Herrn Jesus Christus geleistete Genugtuung 5. Über das Kreuzesopfer und das Messopfer. Durchsichtlich klar muss gesagt werden, Jesus habe sich seinem Vater angeboten zur Wiedergutmachung für unsere Vergehen, als heiliges Opfer, an dem Gott sein Wohlgefallen hat. (….) Das Kreuzesopfer wird aber in der Kirche Gottes in dem eucharistischen Opfer ununterbrochen fortgesetzt (vgl. Vatikanum II, Sacrosanctum Concilium, Nr. 47). In der Feier der Eucharistie bringt sich nämlich Jesus als der hauptsächlichste Priester Gott dar durch die konsekratorische Aufopferung, welche die Priester vollziehen und mit der die Gläubigen sich vereinen. Jene Feier aber ist Opfer und Mahl. (….)6. Über die eucharistische Gegenwart und Verwandlung (….)7. Über die Unfehlbarkeit der Kirche und die Erkenntnis der geoffenbarten Geheimnisse.Man hat gebeten, der Katechismus solle erklären, die Unfehlbarkeit der Kirche verbürge nicht nur ein nicht abwegiges Fortschreiten einer ununterbrochenen Forschung, sondern die Wahrheit in der Erhaltung der Glaubenslehre und in deren immer gleichbedeutenden Erklärung (vgl. Vatikanum I, Dei Filius, cap. 4; Vatikanum II,Dei Verbum, cap. 2). „Der Glaube besteht nicht nur im Forschen, sondern ist vor allem Gewissheit“ (Paul VI. vor der Bischofssynode 8. Über das amtliche oder hierarchische Priestertum und über die Lehr- und Hirtengewalt (….)9. Verschiedene Punkte aus der dogmatischen Theologie [insb.: Trinität, Sakramente, Gottesschau der Seelen....]10. Über einige Punkte der Sittenlehre [insb.: Sittengesetz, Ehemoral....]

    [beschlossen am 15. Oktober 1968]

    -

  6. Auch 1966:
    In der Schriftenreihe „Entscheidungen“, herausgegeben von Alfonso Pereira S.J., wie zuvor in der Monatsschrift „EPOCA“, erscheint der Beitrag „KONZILSERGEBNIS – Dokumente der Erneuerung“ von Prof. DDr. Hans Küng (Imprimatur: Generalvikar Böggering von Münster). Dort sind schon komprimiert alle wichtigten Forderungen enthalten, die seit Jahrzehnten bis auf den heutigen Tag in die Kirche durchgesetzt werden. Einiges davon ist noch Zukunftsmusik – kommt wohl noch.
    Entweder war Hans Küng ein Prophet, oder er gehörte zu den Planern und Programmierern oder zumindest eingeweihten Mitwissern der kirchlichen Umwälzung, die seit 50 Jahren stattfindet („Rheinische Allianz“).
    Seltsam, dass ich mich noch daran erinnern kann, wo ich sonst soviel vergessen habe, wie eines schönen Sommermorgens unser Religionslehrer, ein Priester (2003: WOLFER, Hans Erich, Msgr., StD i. R. †; R.I.P.), mit einem Stoß Broschüren unterm Arm ins Klassenzimmer kommt und sie an uns austeilt. Ich war zwar damals sein Ministrant, fand das Thema in meinem Alter aber furchtbar langweilig.
    Unten auf dem Umschlag stehen die Stichwörter (ich hab’s vor mir auf dem Schreibtisch liegen):
    „begegnung · zusammenarbeit · wahrheit nichtchristlicher religionen · pilgernde kirche · stete reform · kirche des fortschritts“
    Ist das keine perfekte Kontinuität von 1966 bis 2016 – mitten durch alle Päpste hindurch? Hatte Kurienerzbischof Georg Gänswein nicht recht damit, dass kein Blatt passt zwischen Papst Benedikt XVI. und Papst Franziskus?

  7. Den nunmehr Alt68érn wird das selbe Schicksal nicht erspart bleiben, welches sie selbst den „Alten“ einst bereitet hatten. So ist das mit
    Gottes Gerechtigkeit.

  8. Ich sehe den „Nieuwe Katechismus“ mit seinem typischen Buchumschlag mit 4 großen goldenen Feldern noch in dem Bücherschränkchen mit geschliffenem Glas bei meiner Tante stehen, brüderlich neben einem Dictionnaire von Flammarion und 2 Jahrbüchern von Winkler Prins/Elsevier.
    Meine Tante war unverheiratet, stammte aus einer großen tiefchristlichen und erzkatholischen Familie, war in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg sehr lange Pfadfinderleiterin bei der Chiro, Mitglied der christlich-democratischen Partei, dann ab 1966 Lektorin, Kommunionhelferin usw.
    Ab 1966 die komplette kirchliche Kulturrevolution in Flandern mit einem wahren Bildersturm erlebend, ca. 10 Jahre alt und eine echte Leseratte, fand ich das Buch von aussen sehr intrigierend- umsomehr als es immer in dem Schränkchen blieb und meine Eltern meine Fragen diesbezüglich auswichen, das Buch offensichtlich nicht gut fanden aber auch nicht sagen wollten, was darin stand.
    So habe ich den „Nieuwe Katechismus“ nie gelesen;
    und den großen echten Katechismus erst viel später.
    Meine große Liebe wurde jedoch ein keiner Katechismus vom H. Petrus Canisius- und wohl besonders weil dieser (Canisius), schon alt und krank, und von dem Jesuitenorden nach Fribourg abgeschoben, einmal mit dem Rosenkranz in der Tasche betend, an einer Straßenecke über dem Haufen gerannt wurde von einer lauten Bubenschar; die entschuldigten sich schnell „Sie hatten es sehr eilig: sie mußten in den Unterricht und es gäbe Canismus“.
    Fürwahr ein schöner Versprecher.
    Alfrink, Schillebeeckx, Oosterhuis: wieviel Schrott hat man damals nicht unter den Gläubigen gebracht!
    Eine kleine Bemerkung am Rande:
    in 1973 erschien eine sehr kleine Meldung in der niederländische Zeitung „DeTijd“, linkskatholisch und modern,(das Blatt litt bald an Schwindsucht, fusionierte mit der „Haagsche Post“(HP/DeTijd), wurde ein Wochenblatt, dann 2-Wochenblatt, dann ein Magazine usw.);
    darin wurde gemeldet daß ein bekannter Dichter hinter verschlossenen Türen verurteilt sei wegen nicht angepaßtem Verhalten ggb. Minderjährigen.
    12 Jahr später wurde dann im belgischen Parochienblatt „Kerk&Leven“ Werbung für eine „Arbeitsgruppe zur Förderung der Interessen von Pädophilen in der Kirche“ gemacht (!); und 22 Jahre später erschien dort ein Religionsbuch (Roeach3) mit deutlich pädopornographischen Illustrationen.
    Ein Augiasstall.

  9. Prinz Bernhard von den Niederlanden galt als einer der Ideengeber der „Bilderberger“. In seinem Land, und dort im Hotel BILDERBERGER, fand das 1. Treffen der BILDERBERGER statt, die sich für eine SELEKTION und Reduktion der Weltbevölkerung, vor allem mittels EUTHANASIE und ABTREIBUNG zuerst (wie die UNO auch) einsetzte und dafür plädierte und plädiert. Königin Beatrix von den Niederlanden nahm dort an den Treffen der Bilderberger ebenso Teil, wie Prinz Bernhard. Dass in Holland die EUTHANASIE und die ABTREIBUNG besonders gefördert wurde und wird (auch in sogenannten „katholischen Kreisen“, durch FORTschrittliche Theologen, die die BARMHERZIGKEIT des Modernismus predigten und predigen) ist Tatsache und wohl das Hauptübel dieser erschreckend menschenverachtenden Haltung und ihrer gottlosen angewandten Methoden, besonders in Holland. Die WURZELN wären hier zu beachten und NICHT die Symptome, dann würde man diesen Wahnsinn auch stoppen können und nur dann und nicht ANEINANDER vorbeireden, was nur die Euthanasie und die Abtreibung weiterhin fördert und damit diesem ZIEL.

  10. Vielleicht interessiert ja einige Leser Hans Küngs prophetisches Zukunftsprogramm für die katholische Kirche, kurz und bündig zusammengefasst, aus dem Jahr 1966:

    “ …

    Aufgaben

    Allgemeine Aufgaben

    Durchführung der Dekrete in der Gesamtkirche.
    Grundlegende Reform des Kirchenrechts (Kommission begründet).
    Allgemeine Erneuerung der Theologie auf solider biblischer und historischer Grundlage.

    Die vom Konzil nicht gelösten Fragen:

    Geburtenkontrolle in persönlicher Verantwortung.
    Regelung der Mischehenfrage (Gültigkeit, Kindererziehung).
    Priesterzölibat in der lateinischen Kirche.
    Struktur- und Personalreform der römischen Kurie.
    Reform der Bußpraxis: Beichte, Ablässe, Fasten (Freitag).
    Reform der Prälatenkleidung und -titel.
    Wirksame Einschaltung der betroffenen Kirchengebiete bei Bischofsernennungen. Übertragung der Papstwahl vom Kardinalskollegium auf die für die Kirche repräsentativere Bischofssynode.“
    (Hans Küng, KONZILSERGEBNIS Dokumente der Erneuerung, Butzon & Bercker, Kevelaer 1966, S. 28)

    Ist das nicht auch heute noch belangreich?
    Erinnert sich jemand noch an die Reform des Prälatentitels zu Beginn des Franziskus-Pontifikats? Und die Kurienreform? Und wieder ganz frisch der Priesterzölibat? Und die „Bußpraxis“? In meiner ehemaligen Pfarrgemeinde nennt sich das Bußsakrament jetzt „Sakrament der Barmherzigkeit“. So fragt gar nicht erst jemand: Was ist das eigentlich – Buße. Dezentralisierung und Synodalisierung der Kirche, als Vorstufe zur Änderung auch der Papstwahl-Modalitäten?

    Da war wohl ein Papst Benedikt XVI. auf manchen Feldern zu zögerlich in der Durchsetzung von Neuerungen – ein weitere Grund (neben möglichen anderen), warum ein neuer Pontifex einspringen musste. Das Programm muss nicht nur umgesetzt werden, auch Fristen müssen eingehalten werden. Der Teufel hat schließlich nicht ewig Zeit.
    Kopf hoch. Der Herrgott behält alles im Griff.

    • Die Broschüre hat es in sich und ist interessant bis zum Schluss.
      Auf dem Umschlag hinten unten steht als letzter Satz:
      „Papst Paul VI. hat seine Genugtuung über diesen Schlußbericht Professor Küngs ausgedrückt.“

    • Ein Gedanke zur „Geburtenkontrolle in persönlicher Verantwortung“: Getrennt kämpfen und vereint schlagen.
      Die Enzyklika Humanae vitae Papst Pauls VI. und die konterkarierenden Erklärungen von Königstein, Einsiedeln und (wenn ich mich recht erinnere) Mariazell, sind nur zwei Seiten einer und derselben Medaille. Dialektik nennt man das. Das Lehramt salviert sich als rechtgläubig, aber in der der Praxis machen die Gläubigen was sie wollen. Die Frommen bleiben bei der Stange und haben einen von vielen Dauerbrennern, woran sie sich jahrzehntelang abnerven können. So geht eine verweltlichte Kirche ihren Weg: Für jeden etwas, für den Frommen und für den Laxen. Dem Herrn gefällt das mit Sicherheit nicht. Trotzdem (so glaube ich) bleibt es seine Kirche, wenngleich im Modus zunehmenden Abfalls. Die Quittung kommt in der großen Drangsal. Dann werden die Lauen aufwachen. Die einen werden dann wieder brennen und das Reich Gottes durch das Martyrium und die Hingabe ihres Lebens betreten. Die anderen werden zur Beute des Antichrists und Satans.

      • Herr @ Laemmlein : Sie haben recht darin , dass Lehramt und Lebens-
        praxis auseinanderdriften , sie fragen aber nicht warum . Die
        westlichen Gesellschaften haben sich in bestimmten Bereichen so entwickelt , dass bestimmte Moralvorstellungen nicht mehr so ohne
        weiteres erfüllbar sind . Moralische Vorstellungen sind aber immer
        an gesellschaftliche Bedingungen geknüpft . Eine patriarchalische
        Gemeinschaft wie die des alten Testamenteskannte die Polygamie ,
        später waren die Rollen von Mann und Frau nach gesellschafts-
        mäßiger Zweckmäßigkeit definiert , wobei noch bei Paulus die
        Unterordung der Frau die Regel war . Die Emanzipationsbewegung
        hat dieses starre Muster aufgebrochen , auch deshalb , weil
        Frauen erst vereinzelt , später organisiert , ihr Recht geltend
        machten , ihre Talente zu entwickeln .Das Lehramt liegt seit ei-
        nem Beginn in der Hand unverheirateter Männer . Die dürfen/sollen
        entscheiden , wie die Geschlechtsmoral auszusehen hat , ohne dass
        sie selbst von den Lasten des Ehelebens betroffen waren .
        Mein Urgroßvater hatte 12 Kinder , ich weiß nicht , ob das für
        seine Frau als ausschließlich segensreich empfunden wurde .
        Die kirchlicherseits verklärende Sicht des ehelichen Lebens wurde
        von den Frauen ost mit Unverständnis , und , da sie nichts zu sagen
        hatten , mit Resignation aufgenommen .
        Was „dem Herrn gefällt “, wissen wir nicht,. Die Gäubigen machen
        auch nicht „was sie wollen“ , auch sie sind an veränderte gesellschaftliche Bedingungen gebunden .Wer heute einen guten Job
        haben will , ( seine „Talente vermehren“ will , müsste nach dem
        Lehramt seine natürlichen Triebe solange bezähmen , bis der Berufs-
        eintritt eine Ehe im Sinne der Kirche ermöglicht .Frühe heirateten
        die Menschen i. A. viel früher .

  11. @Leo Laemmlein Sehr gut beobachtet und ein wichtiger Beitrag, der die „Wurzel des Übels“ ein wenig, aber deutlich benennt und die „Verzweigungen“ (Verirrungen) als ZUSAMMMENHÄNGE erkennen lâßt und verständlich macht, man könnte auch sagen als einen „MASTER-Plan“. würden wohl Freimaurer sagen, in ihrer und seiner DIKTION.

  12. Auch die Ehe ist,wie überhaupt das ganze menschliche Leben, Mühsal,Arbeit und Leiden.
    Die Menschen früher wussten das aber für unsere heutige Spaßgesellschaft ist diese Sichtweise absurd,ja empörend.
    Unsere Vorfahren konnten mit Begriffen wie „gottergeben“ noch etwas anfangen.
    Die moderne Rebellion gegen vermeintliche „Zwänge“ führt aber im Grunde genommen nur zu neuen Zwängen,die Jüngeren werden das noch schmerzhaft lernen müssen.
    Wir Christen sollten uns wieder mehr daran erinnern,das Jesus Christus kein bequemes Leben führte sondern ein entbehrungsreiches,arbeitsames bis hin zu einem leidensvollen Sterben.
    Will der Knecht größer sein als der Meister!?

  13. @ stellamaria
    Was Sie gestern noch an mich adressiert hatten, konnte ich nicht mehr rechtzeitig beantworten.
    Sie sagten – und das zu Ihrer immerwährenden Erinnerung:
    „Passend zum Thema folgende Tatsache, die oft vergessen wird: „Der Dialog mit dem Teufel“ führt immer in den SOPHISMUS (in Trug und Lüge), da er „Der Vater der Lüge“, der SOPHISMUS sein wahres Wesen“ ist. Jesus hat uns vor ihm gewarnt. Auch vor dem „Wolf im Schafspelz“, sollen wir uns in acht nehmen und gewiss immer die Geister zu unterscheiden suchen. Am HASS, mit dem er die Menschen verfolgt, ist er sehr leicht zu erkennen“.

    Widerspruch, Eure Selbstherrlichkeit“!
    Hass ist mir persönlich fremd, daher trifft mich Ihre Vorstellung von „Sophismus“ nicht. Aber niemanden im Forum könnte Ihre selbsterkennede Art von „Sophismus“ besser charakterisieren, als Sie selbst!

  14. Der ISLAM und seine VERBÜNDETE, dass sind vor allem die USA und ihre geheimen Dienste, die CIA, NSA u.a. nutzen wie schwören auf den SOPHISMUS, die TÄUSCHUNG und die LÜGE also, denn dass bezeugt er als dieser und ist er und Methode zur Weltherrschaft. Der holländische Katechismus ist eine Teilaussage und LERNPROGRAMM für sie, glaube ich, denn er fügt sich diesen Zielen und verwendet diese METHODE und bereitet sie vor.

  15. Die FREIMAURER zähle ich zu ihren FÜRSPRECHERN und LehrMEISTERn d.h. für die Weltherrschaft ihrer Eliten einzutreten und für(sie)zusprechen (Stimmung zu MACHEN). Und es ist eine unbestreitbare TATSACHE schon vorgestern geworden: Viele werden dafür bezahlt, vor allem gegen die Heilige röm.kath. Kirche vorzugehen bzw. sie zu vernichten, wie vor 2000 Jahren, Judas das vollzog, als ihr URHEBER (und ihr RECHT), könnte man sagen. Die „Geschichte“ kennen wir ja, vor allem die „THEO-LOGEN“ und viele praktizieren sie und vereinigen sich mehr und mehr und immer unverschämter und frecher, um diesem VERRAT, GELTUNG, oder GÜLTIGKEIT, zu verschaffen.

  16. Ich würde LÜGEN (den SOPHISMUS bezeugen und ihm anhängen), würde ich etwas anderes sagen und das werde ich nicht, auch dass die Freimaurer gegen die Heilige röm. kath. und APOSTOLISCHE KIRCHE MAUERT (!), wo und wie sie nur kann. MAUERN um sie errichtet, um sie zu isolieren und GEFANGEN zu halten, damit sie selber ungestört ihre Lügen auch praktizieren kann und dass tut sie bereits durch die „KULTUR des TODES“, die sie geschaffen hat und schafft. Die SELBSTVERHERRLICHUNG des INDVIDIUMS allein, die durch die WILLKÜR seiner MASSLOSIGKEIT geschieht und ihr Ziel finden soll. Das Reich des ANTICHRISTEN. Die NEUE WELTORDNUNG ist nichts anderes und schafft dieses Ziel.

  17. Die menschliche „WEISHEIT“ IST DER SOPHISMUS selbst und schöpft aus ihm, aus der Täuschung und der LÜGE somit. Und trägt die ENTTÄUSCHUNG in sich, dass sie niemals göttlich sein wird. Und ist damit im Größenwahn seiner WUT und seines (Selbst)HASSES gegen GOTT und seine SCHÖPFUNG gerichtet und verstrickt. DIE ERBSÜNDE selbst.

  18. JESUS CHRISTUS, Gottes Sohn und zwar des DREIEINIGEN, des EINZIGEN und des ALLMÄCHTIGEN GOTTES und unser HERR, nannte die (selbstgerechten) PHARISÄER, die SCHRIFTGELEHRTEN also, die das Wort GOTTES benutzen, um es durch den SOPHISMUS (die TÄUSCHUNG und die LÜGE) zum Menschenwort herabzuwürdigen bzw. es zu einem zu machen und dorthin verkommen zu lassen, das IHN selbst und SEINE WORTE und TATEN negiert oder UMDEUTET, eine „SYNAGOGE DES SATANS“!!! Und das ist FAKTUM! DIE FREIMAURER und ihre altâgyptischen Mysterienverehrung und RITEN, der ISLAM, auch das mosaische JUDENTUM, der TALMUD vor allem, praktiziert das und leugnet primär JESUS CHRUSTUS als den wer ER ist und das was ER ist: GOTTES SOHN und unser HERR allein, in ihrem „GLAUBEN“. Diesen IRRTUM, diesen SOPHISMUS, gälte es zu berichtigen und ist uns von JESUS CHRISTUS AUFGETRAGEN worden- GOTTESWORT selbst, dass auch zu TUN! Also „WAS“ wird da SCHÖNGEREDET und WEM dient das (von wem auch immer befürwortet und wer er auch sei)- dieser SOPHISMUS, als dem TEUFEL selbst und nur ihm allein ?! (siehe oben). HEBR.4,12

  19. Der Heilige STEPHANUS folgte dem Worte JESU hier und war der 1.Zeuge und unerschrockene BEKENNER UND EIN-MAHNER dieses AUFTRAGES von unserem HERRN JESUS CHRISTUS selbst, IHN auch zu BEKENNEN. Und er sah, weil er dieses „Ârgernis“ einging und Gottes Sohn unerschrocken bezeugte (vor der Welt und ihrem SOPHISMUS), den HIMMEL offen und GOTTES HERRLICHKEIT als ANTWORT, für ihn schon bereitet. Diese UNMÖGLICHKEIT, dieses allergrößte Ärgernis gegen jede menschliche VERNUNFT (siehe meine Kommentare oben zu diesem Thema), für jeden ihn zum TODE verurteilenden Schriftgelehrten, aus BESSER-WISSENDEN (hochmütigen) meist allein machtinteressierten ABGRÜNDEN heraus, bewog ihn ja VERPFLICHTETE ihn geradezu, diesen UNGLÄUBIGEN und zugleich Schriftgelehrten, diesen VERDREHERN- DURCHEINANDERBRINGERN von Gottes WORT, bzw. der Heiligen SCHRIFTEN (u.a. der Propheten), die ANTWORT zu GEBEN und dass SEHR DEUTLICH und klar, man könnte sogar sagen unter GOTTES AUFSICHT und damit in SEINEM SEGEN etc.. Manchmal, und bei besonders hoffnungslosen Fällen, ist es also notwendig, und von uns gefordert, besonders deutlich zu werden und klar zu sagen, dass der GLAUBE und nicht dass WISSEN, primär und zuerst zu Gott führt und IHM und SEINER MAJESTÄT gefällig ist. DENN: GELOBT SEI JESUS CHRISTUS der HERR und sonst niemand!

  20. Bei allem Wohlwollen bleibt doch die Verantwortung der obersten Leitung für folgenden, von Walter Hoeres so treffend charakterisierten Zustand:

    “ Auf vielen theologischen Lehrstühlen wird das, was die Kirche zu glauben vorstellt, nicht mehr vertreten. Die Folge ist, dass die angehenden Priester, Pastoralassistentinnen und andere im Studium zutiefst verunsichert werden. Und das wirkt sich wiederum auf die spätere Verkündigung aus, die dann oft in einem – flachen, von allen Ecken und Kanten und allem Glanz! entleerten, humanistisch getönten Christentum endet, das sich mit der Botschaft begnügt, dass Gott uns so annimmt, wie wir nunmal sind, und „Himmel bei Gott sein“ ist…“

    Weiterhin wird die Gottessohnschaft Christi damit erklärt, dass seine Jünger so „fasziniert“ von ihm gewesen waren, dass sich ihm solche Hoheitstitel gaben. Dass Christus am Kreuz zur Sühne für unsere Sünden hingegeben und uns so erlöst hat, wird ebenos häufig als Ausgeburt einer längst überholten „Anselmschen Statisfactiontheorie“ bestritten. Denn welcher Vater, so heisst es immer wieder, lasse seinen Sohn auf so schreckliche Weise für die Sünden anderer leiden. Und so werden wir schlicht und einfach mit der Angabe abgespeist, dass „Jesus“ aus Solidarität mit uns diesen Tod erlitten hat…“

    Aus dieser Verantwortung kann man Niemanden so leichterdings entlassen.

  21. @ Feuer und Flamme und @ stellamaria, Sie geben jeder auf seine Weise zu verstehen, dass die sogenannte abrahamitische Ökumene ein falsches Bündnis der Christen mit dem antichristlichen Islam und dem in seiner pharisäisch- talmudischen Verfassung antichristlichen Judaismus auf Kosten unverzichtbarer, zentraler Heilswahrheiten ist, wie die wesentliche (nicht bloß ethische) Gottessohnschaft und das freiwillige Sühnopfer des Herrn Jesus Christus. Die monotheistische Ökumene als Kern der Eine-Welt-Religion ist ein Bündnis zwischen Licht und Finsternis, zwischen Gott und Belial, es ist dem wahren Gott verhasst und ein Greuel, eine Form von Götzendienst und bringt Fluch auf die Christenheit und ganze Menschheit.

  22. Dieses Buch habe ich hier zuhause. Mein schon laengst verstorbener Vater hat es damals gekauft. Das Buch ist sehr schlecht. Wenn jemand interessiert ist, kann er oder sie es umsonst bei mir abholen. Originellausfuehrung in Hollaendischer Sprache.

  23. Verbrennen Sie es! Dann kann es niemanden mehr den Kopf verdrehen und eine Seele DURCHEINANDERBRINGEN, oder sie gar verderben und ganz bestimmt keinen Schaden mehr anrichten. Und da es in ihrem Besitz schon ist: Beten Sie für die, dessen verwirrter Geist große Verwirrung und Schaden angerichtet hat und für die, die nun verwirrt sind!? Als eine Busse vielleicht in der Fastenzeit ?! Dass war nur so ein Gedanke, aber dass würde noch SEGEN bringen !

    • @stellamaria: so etwas habe ich auch schon gedacht,aber man kann kein wissenschaftliches Theologiestudium betreiben wenn man die Buecher nicht hat.Ich besitze noch mehr Religionsbuecher die ich selber „zenzuriert“habe !Aber das ist wissenschaftlich gesehen natuerlich nicht so gut.

  24. @Leo Laemmlein, es ist vor allem ein „Bündnis“ das wir so nicht brauchen.
    Wir sollten uns von dem Gedanken lösen, daß wir jeder Vorstellung und Idee gegenüber tolerant zu sein hätten, nur weil das der Koexistenz dienlich wäre. Wir haben gegenüber den Menschen tolerant zu sein, nicht aber grundsätzlich gegenüber seinen Ideen und Vorstellungen. Der Mensch ist in seiner Würde unantastbar, nicht aber seine Ideologien. Einen Menschen damit grundsätzlich gleichzusetzen, ist seiner unwürdig. Entscheidend für uns Christen muss und kann nur die wesentliche, und nicht nur die ethische Gottessohnschaft sein. Auch wenn sich hier die Geister scheiden mögen.

  25. @anjali jain So es großen geistigen und wohl dann auch seelischen Schaden anrichtet, sollte man es vernichten, glaube ich, gewiss aber nicht weitergeben. Bedenken Sie: Was hat das Buch für einen (auch wissenschaftlichen) Nutzen, wenn man mit seinem Inhalt, nichts Gutes weitergibt, wenn es sogar Unheil, oder gar Fluch anrichtet, für viele Menschen ?! Führen Sie sich im physischen Bereich, als Äquivalent dazu u.a. die Genmanipulationen als Beispiel hier vor Augen… Der geistige Irrtum und seine Auswirkungen, wie sein Einfluß, auf die Menschheit, ist meißt größer und folgenschwerer, als eine physische Katastrophe. Diese ist auch oft sofort zu erkennen und man kann Gegenmaßnahmen treffen. Eine geistige Verirrung aber, ist allein aus Neugier schon, eine Versuchung, die sehr leicht vom Menschen angenommen wird, um sie auch umzusetzen. Denn der Weg eines Gedankens denn man interessant findet, will auch ausgesprochen sein, diskutiert (groß gemacht) werden. ist er dann aber einmal in der Welt, sozusagen hineingeboren worden, will er umgesetzt, praktiziert, lebendig werden und es sein und WACHSEN, „körperlich“ werden (siehe den Nationalsozialismus, den Stalinismus, Maoismus usw.). Auch der ISLAM, der 30 Jährige Krieg usw. veranschaulichen uns das heute wie gestern…Die RKK benötigt allein den HEILIGEN GEIST, glaube ich. Heute, in dieser Zeit der übergroßen Verwirrungen und Bedrängnisse, mehr den je.

  26. @anjali jain Verzeihen Sie die schnell hingeworfenen Gedanken, aber ich dachte an mein Nachtgebet, an den Rosenkranz konkret, den ich noch nicht gebetet hatte. Was, sehe ich gerade,an meiner Grammatik abzulesen ist. Leider!

  27. @Leo Laemmlein Wer das KREUZ verleugnet und sich nicht dazu bekennt, verleugnet das WESENTLICHSTE, das OPFER und zugleich die Hingabe von Gott selbst an uns, durch dass wir EINGANG in den HIMMEL gefunden haben, so wir dieses „WESEN“ oder SEIN (IHN selbst) annehmen wollen- DURCH DAS KREUZ! Der würdigt Gott und damit Jesus Christus und sein Opfer (das OpferLAMM- IHN selbst) herab und damit die Heilige röm. kath. Kirche, die unter diesem KREUZ zu IHM AUFBLICKEND, seit 2000 Jahren ihre EXISTENZ und Identität (Gleichwerdung) gefunden hat und findet. Der verleugnet den „LEIB CHRISTI“ zugleich. Der verleugnet GOTT allein und bekennt sich zum „Herrn der Welt“ (oder den „Herren“ der Welt) und seinen SELBSTFINDUNGEN und (im Vergleich) stets unwesentlichen INTERPRETATIONEN hierzu. Das 1.Video ist und war ein Bekenntnis zum „Herrn der Welt) und nichts anderes. Eine Interpretation und Angleichung an andere GÖTTER, die keine sind, sondern GÖTZEN. JESUS CHRISTUS -GOTT selbst, wurde damit selber zu einen „GEMACHT“- UNWESENTLICH etc.

  28. @Feuer und Flamme Das sehe ich so wie Sie. Alles andere dient dem RELATIVISMUS, ist der RELATIVISMUS oder „Die MODERNE“. Dass perfide an ihm und ihr ist, dass ist bekannt und wir sind streng gewarnt worden, dem nachzugehen bzw. nachzugeben. Doch kaum einer der Prälaten will das unter dem Banner der HUMANITÄT stehend, befolgen. Will stattdessen der GLEICHHEIT ( der Religionen) der FREIHEIT (für jeden Irrtum), der BRÜDERLICHKEIT (der ELITEN bzw. der Freimaurer somit, des Menschseins ohne Gott und Seinen Geboten, die ihre eigenen, für sie allein zweckmäßigen Gebote, einfach erfindet und erstellt, wann und wenn es ihr alleine passt) folgen. Der durch okkulte Mysterien verseuchten aufgeklärten Brüderlichkeit, die der satanischen WILLKÜR, den Weg bereitet, dem TOTALITARISMUS somit. Was HEUTE der Menschheit zur WIRKLICHKEIT geworden ist und sie zur BESTIE.

  29. @Leo Laemmlein mit „Gleichwerdung“ meine ich die MENSCHWERDUNG in Christus, durch Christus, mit Christus, aus Christus. Also das Gegenteil von der „GLEICHHEIT der AUFKLÄRUNG“ und ihrem selbstherrlichen GESCHREI in der Welt, wie es besonders zur Zeit, zu hören ist (u.a. für Flüchtlinge die keine sind etc..).

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