Von leeren und von vollen Priesterseminaren – Weihen bei der Petrusbruderschaft

Diakonatsweihe der Petrusbruderschaft in Wigratzbad
Subdiakonatsweihe der Petrusbruderschaft (Priesterseminar Wigratzbad)


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(Wigratzbad) Am vergangenen Samstag wurden von Bischof Vitus Huonder von Chur in der Pfarrkirche von Gestratz 11 Subdiakone der Priesterbruderschaft St. Petrus geweiht. Gleichzeitig spendete der Churer Bischof 15 Seminaristen im überlieferten Ritus die niederen Weihen als Ostiarier und Lektoren. Fünf Seminaristen wurden zu Exorzisten und Akolythen geweiht. Alle Geweihten bereiten sich am Internationalen Priesterseminar St. Petrus der Petrusbruderschaft (FSSP) in Wigratzbad in der Diözese Augsburg nahe dem Bodensee auf die Priesterweihe vor.

Am kommenden 20. Februar werden am zweiten internationalen Priesterseminar der Petrusbruderschaft in den USA weitere 13 Subdiakone geweiht werden. „Es besteht daher realistische Aussicht, daß 2017 24 Neupriester für diese altrituelle Gemeinschaft geweiht werden“, so Messa in Latino. Das wäre das Doppelte des Durchschnitts der vergangenen zwölf Jahre.

„Vielleicht sollte man den Heiligen Vater darauf aufmerksam machen, daß es nicht nur leere Priesterseminare, sondern auch volle Priesterseminare gibt, wenn er das nächste Mal über den Priestermangel klagt. Und daß es einen Grund geben wird, wenn es die Seminare der Tradition sind, die voll sind“, so Messa in Latino in Anspielung auf die Ansprache von Papst Franziskus am vergangenen 1. Februar an die Teilnehmer am Abschluß des Jahres des gottgeweihten Lebens.

Beim Pontifikalamt wurde Bischof Huonder von Pater Arnaud Evrat, dem Generalsekretär der Petrusbruderschaft, Pater Jean-Laurent Lefèvre, Hausoberer der Niederlassung von Fontainebleau, und Pater Christian Jäger, dem Verantwortlichen des Apostolats der Petrusbruderschaft in München assistiert.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: FSSP Wigratzbad (Screenshots)

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94 Comments on Von leeren und von vollen Priesterseminaren – Weihen bei der Petrusbruderschaft

  1. Das wollen und dürfen Bischöfe nicht eingestehen, dass das was nicht sein darf, wahr sein darf, nämlich volle Priesterseminare bei der Tradition und gähnende leere bei den Konzil-Priesterseminaren. Die Petrusbruderschaft, die Piusbruderschaft und die Orden der Tradition haben regen Zulauf an Priesterkandidaten. Das hat in erster Linie mit Spiritualität zu tun, aber auch mit starker Unterstützung in der Glaubenslehre. Diese Wischi-Waschi-Theologie der Konzilkirche hat schon viele Theologie-Studenten vom Glauben und Studium abgebracht. Aber die Bischofkonferenzen und selbst Franziskus klammern sich an das Konzil und halten es für einen großen Aufbruch und belügen sich damit selber. Trotz besseren Wissens lehnt man eine Neuevangelisierung ab und beschreitet den Weg einer Allerlösung und Umarmung falscher Religionen. Es liegt auf der Hand, dass das keinen Segen bringen kann.

  2. Volle Priesterseminare der Tradition nicht ohne Grund: „Ökumenismus“, „interreligiöser Dialog“ oder „Erneuerung“ stehen nicht auf dem Ausbildungsplan, sondern….Zitat aus „kathpedia“:
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    „Das Charisma der Priesterbruderschaft ist die Treue zu den spirituellen und liturgischen Traditionen der lateinischen Kirche. Ihr Ziel ist die Heiligung der Priester durch den spirituellen Dienst und durch die Ausrichtung des Lebens auf das Heilige Messopfer, speziell durch die Feier der hl. Messe im außerordentlichen Form des Römischen Ritus (liturgische Bücher von 1962), die zu zelebrieren der Bruderschaft ausdrücklich vom Hl. Stuhl zugestanden worden ist. „Jene, die zur Teilnahme am Priestertum unseres Herrn Jesus Christus, dem Hohenpriester, Lehrer und Hirten, berufen sind, sollen entsprechend dem dreifachen Aspekt ausgebildet werden: spirituell, intellektuell, disziplinarisch; denn der Priester verwaltet die Sakramente, verkündet die frohe Botschaft und dient der Gemeinschaft der Kirche.”
    Kardinal Paul Augustin Mayer schreibt ca. 1998: “Vor fast 10 Jahren, am 10. Dezember 1988, durfte ich in der Kirche der Anima in Rom den ersten Kandidaten aus der Bruderschaft St. Petrus zum Priester weihen. Unterdessen sind viele Priester in eifrigem Einsatz, und eine große Schar froher junger Menschen bereitet sich auf die Weihe und Sendung als Priester vor. Gegenüber der heutigen Gefahr, den Sinn für das Sakrale zu verlieren, wird die Liturgie in der Bruderschaft mit der dem Mysterium geschuldeten Ehrfurcht gefeiert und so in vielen Menschen durch Vorbild und Lehre der Glaube vertieft, die Gabe des Betens erneuert und die Liebe zur Kirche gefestigt.”
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  3. Der freimaurerische Plan zur Zerstörung der katholischen Kirche

    Richtlinien vom Großmeister der Freimaurer an die katholischen Freimaurer-Bischöfe. – Effektive März 1962 – (the Aggiornomento of Vatican II) – Alle Freimaurerbrüder sollen über den Fortschritt dieser entscheidenden Anweisungen berichten. – Überarbeitet im Oktober 1993 als fortschreitender Plan für das Endstadium. – Alle Freimaurer, die in der Kirche arbeiten, müssen Folgendes in die Hand nehmen und durchsetzen:

    1. Entfernt St. Michael, den Beschützer der kath. Kirche, aus allen Gebeten innerhalb und außerhalb der hl. Messe, ein und für alle Mal. Entfernt seine Statuen. Sagt, es lenkt von Christus ab.

    2. Schafft die Bußübungen in der Fastenzeit ab, wie den Verzicht auf Fleisch am Freitag oder das Fasten. Verhindert jeden Akt der Selbstverleugnung. An die Stelle sollen Akte der Freude, des Glücks und der Nächstenliebe treten. Sagt: „Christus hat schon den Himmel für uns verdient“ und „daß alle menschlichen Anstrengungen nutzlos sind“. Sagt ihnen: „sie sollen die Sorge um ihre Gesundheit ernst nehmen“. Ermutigt den Verzehr von Fleisch, besonders Schweinefleisch.

    3. Weist protestantische Pastoren an, die hl. Messe zu überprüfen und zu entsakralisieren. Sät Zweifel an der Realpräsenz (der Eucharistie) und bekräftigt, daß die Eucharistie – näher am Glauben der Protestanten – nur Brot und Wein und nur symbolisch gemeint ist. – Setzt Protestanten in Seminaren und Schulen ein. Ermutigt Ökumene als den Weg zur Einheit. Klagt jeden an, der an die Realpräsenz glaubt, als subversiv und ungehorsam gegen die Kirche.

    4. Verbietet die lateinische Meßliturgie, Anbetung und Lieder, denn sie vermitteln ein Gefühl des Geheimnisses und der Ehrfurcht. Stellt das hin als „Hokuspokus“ von Wahrsagern. Die Menschen werden aufhören, die Priester als Menschen von überragender Intelligenz und als geheimnisvolle Respektspersonen zu betrachten.

    5. Ermutigt die Frauen, in der Kirche keine Hüte zu tragen. Haare sind sexy. – Fordert Frauen als Vorbeter, Kommunionhelfer, Diakonissen und Priester. Stellt es als demokratische Idee heraus. Gründet eine Frauenfreiheitsbewegung. – Die Kirchgänger sollen saloppe Kleidung tragen, damit sie sich dazugehörig fühlen. Das wird die Bedeutung der hl. Messe herabsetzen.

    6. Haltet die Kommunionempfänger davon ab, kniend die Hostie zu empfangen. Sagt den Eltern und Lehrern, daß sie die Kinder davon abhalten sollen, vor und nach dem Kommunionempfang die Hände zu falten. Sagt ihnen, daß Gott sie so liebt, wie sie sind, und wünscht, daß sie sich vollkommen entspannt fühlen. Schafft alles Knien und jede Kniebeuge in der Kirche ab. Entfernt die Kniebänke. Sagt den Menschen, daß sie während der Messe stehend ein Zeugnis geben sollen.

    7. Hört auf mit der sakralen Orgelmusik. Bringt Gitarren, jüdische Harfen, Trommeln und „Mit-den-Füßen-Stampfen“ und „Heiliges Gelächter“ in die Kirchen. Das wird die Menschen von persönlichen Gebeten und Gesprächen mit Jesus abhalten. Gebt Jesus keine Zeit, Kinder zu religiösem Leben zu berufen. Führt liturgische Tänze in aufreizender Kleidung, Spiele und Konzerte am Altar auf.

    8. Nehmt den Liedern zur Muttergottes und zu St. Joseph den sakralen Charakter. Bezeichnet ihre Verehrung als Götzendienst! Macht diejenigen, die darauf beharren, lächerlich. – Führt protestantische Lieder ein! Das wird den Anschein erwecken, daß die kath. Kirche endlich zugibt, daß der Protestantismus die wahre Religion ist oder wenigstens der kath. Kirche gleich ist.

    9. Schafft alle Hymnen ab, auch die zu Jesus, denn die erinnern die Menschen an ihre glückliche Kindheit, die sie dann wiederum an den Frieden erinnert, dessen Wurzel das strenge Leben der Selbstverleugnung und Buße für Gott war. Bringt nur neue Lieder hinein, um die Menschen zu überzeugen, daß die früheren Riten irgendwie falsch waren. Vergewissert euch, daß in jeder hl. Messe wenigstens ein Lied ist, das Jesus nicht erwähnt, sondern nur über die Liebe zu den Menschen spricht. Die Jugend wird davon begeistert sein, über die Liebe zum Nächsten zu hören. Predigt über Liebe, über Toleranz und Einheit. Erwähnt Jesus nicht. Verbietet jedwede Verkündigung über die Eucharistie.

    10. Entfernt alle Heiligenreliquien von den Altären, und dann entfernt die Altäre selbst. Ersetzt sie durch heidnische, ungesegnete Tische, die gebraucht werden können, um lebende Opfer bei Satansmessen darzubringen. Hebt das Kirchengesetz auf, das sagt, heilige Messen können nur an Altären gelesen werden, die Reliquien enthalten.

    11. Hört auf mit der Praxis, die hl. Messe vor dem hl. Sakrament im Tabernakel zu feiern. Erlaubt keine Tabernakel auf den Altären, die zur hl. Messe benutzt werden. – Der Tisch soll wie ein Eßtisch aussehen. Er soll transportabel sein, um anzudeuten, daß er nichts Heiliges ist, sondern einem doppelten Zweck dienen soll, für irgend etwas, wie z.B. als Konferenztisch oder um Karten daran zu spielen. Später stellt wenigstens einen Stuhl an diesen Tisch. Der Priester soll darauf sitzen, um nach der Kommunion anzudeuten, daß er sich nach seinem Mahl ausruht. Der Priester soll sich bei der hl. Messe niemals knien, noch Kniebeugen machen.

    Man kniet nicht bei Mahlzeiten. Der Stuhl des Priesters soll anstelle des Tabernakels stehen. Ermutigt die Leute, den Priester zu verehren (bzw. anzubeten) und nicht die Eucharistie und ihm zu gehorchen statt der Eucharistie. Sagt ihnen, der Priester ist Christus, ihr Haupt. Setzt die Tabernakel in einen anderen Raum, außer Sichtweite.

    12. Laßt die Heiligen vom Kirchenkalender verschwinden, immer einige zur gewissen Zeit. Verbietet den Priestern, über Heilige zu predigen, es sei denn, sie sind im Evangelium genannt. Sagt ihnen, die Protestanten, die vielleicht in der Kirche sind, würden Anstoß daran nehmen. Vermeidet alles, was die Protestanten stört.

    13. Beim Lesen des Evangeliums laßt das Wort „heilig“ aus, z. B. „Evangelium nach dem hl. Johannes“. Sagt einfach nur. „Evangelium nach Johannes“. Dieses wird den Leuten andeuten, daß sie sie nicht mehr verehren sollen. Schreibt laufend neue Bibeln, bis sie identisch sind mit den protestantischen Bibeln. Laßt das Wort „Heilig“ beim Heiligen Geist weg. Dieses wird den Weg öffnen. Betont die feminine Natur Gottes als einer liebenden Mutter. Erlaubt nicht den Gebrauch des Wortes „Vater“.

    14. Laßt alle persönlichen Gebetbücher verschwinden und zerstört sie. Dann werden auch die Litaneien zum Hl. Herzen Jesu, zur Muttergottes und zu St. Joseph wegfallen und auch die Vorbereitung auf die hl. Kommunion. Auch die Danksagung nach der Kommunion wird dann überflüssig sein.

    15. Laßt auch alle Statuen und Bilder von Engeln verschwinden. Warum sollen die Statuen unserer Feinde herumstehen? – Nennt es Mythen oder Gute-Nacht-Geschichten. Erlaubt nicht, über die Engel zu sprechen; denn es wird unsere protestantischen Mitglieder abstoßen.

    16. Schafft den kleinen Exorzismus für Teufelsaustreibungen ab; arbeitet hart daran, verkündet, daß es keine Teufel gibt. Sagt, daß es die Art und Weise der Bibel ist, so das Böse zu bezeichnen, und es kann keine gute Geschichte geben ohne einen Bösewicht. Dann werden sie auch nicht an die Hölle glauben und werden sich niemals fürchten, dorthin zu kommen. – Sagt, daß die Hölle nichts anderes ist, als von Gott entfernt zu sein; und was ist daran so schlimm, da es doch sowieso das gleiche Leben ist, wie hier auf der Erde.

    17. Lehrt, daß Jesus nur ein Mensch war, der Brüder und Schwestern hatte, und daß er das Establishment gehaßt hat. Sagt, daß er die Gesellschaft von Prostituierten liebte, besonders von Maria Magdalena. Sagt, daß er keine Verwendung für Kirchen und Synagogen hatte. Sagt, daß er den Rat gab, Kirchenführern nicht zu gehorchen. Sagt, daß er ein großer Lehrer war, der aber auf Irrwege kam, als er den Kirchenlehrern ungehorsam wurde. Entmutigt das Gespräch über das Kreuz als Sieg, sondern beschreibt es als eine Niederlage.

    18. Erinnert euch daran, daß ihr Nonnen zur Aufgabe ihrer Berufung bringen könnt, wenn ihr euch an ihre Eitelkeit, ihren Charm und ihre Schönheit wendet. Laßt sie ihre Habite ändern, das wird sie automatisch dazu bringen, ihre Rosenkränze wegzuwerfen. Zeigt der Welt, daß es Meinungsverschiedenheiten in den Klöstern gibt. Das wird ihre Berufungen austrocknen. Sagt den Nonnen, daß sie nicht akzeptiert werden, wenn sie nicht auf ihren Habit verzichten. Bringt das Tragen von Habiten auch bei den Menschen in Mißkredit.

    19. Verbrennt alle Katechismen. Sagt den Religionslehrern, daß sie lehren sollen, Gottes Menschen zu lieben, anstatt Gott zu lieben. Es ist ein Zeichen der Reife, offen zu lieben. Laßt das Wort „Sex“ ein alltägliches Wort in den Religionsklassen werden. Macht eine neue Religion aus dem „Sex“.

    Führt Sexbilder in den Religionsunterricht ein, um die Kinder die Fakten zu lehren. Vergewissert euch, daß die Bilder deutlich sind. Ermutigt die Schulen, fortschrittliche Denker in der Sexerziehung zu sein. Führt die Sexerziehung durch die bischöflichen Behörden ein, so werden die Eltern nichts dagegen haben.

    20. Schließt alle katholischen Schulen, indem ihr die Schwesternberufungen vermindert. Sagt den Schwestern, daß sie unterbezahlte Sozialarbeiter sind, und die Kirche im Begriff ist, sie abzuschaffen. Besteht darauf, daß die kath. Laienlehrer das gleiche Gehalt bekommen wie die in den Regierungsschulen. Beschäftigt nicht-katholische Lehrer. Priester müssen das gleiche Gehalt bekommen wie entsprechende weltliche Beamte.

    Alle Priester müssen ihre priesterliche Kleidung und ihre Kreuze ablegen, so daß sie von allen angenommen werden können. Macht diejenigen lächerlich, die sich nicht daran halten.

    21. Vernichtet den Papst, indem ihr seine Universitäten zerstört. Trennt die Universitäten vom Papst, indem ihr sagt, die Regierung würde sie dann unterstützen. Ändert die Namen der religiösen Institute in profane Namen, statt „Immaculata-Conceptio-Schule“ sagt z. B. „Inavale-Hochschule“. Nennt das ökumenisch. – Errichtet ökumenische Abteilungen in allen Diözesen. Sorgt für deren protestantische Kontrollen. Erlaubt keine Gebete für den Papst oder zu Maria, da sie die Ökumene entmutigen. Verkündet, daß die Ortsbischöfe die zuständigen Autoritäten sind. Sagt, daß der Papst nur eine Repräsentationsfigur ist. Sagt den Menschen, das Lehren des Papstes diene nur der Unterhaltung, habe aber sonst keine Bedeutung.

    22. Greift die Autorität des Papstes an, indem ihr eine Altengrenze seines Amtes festsetzt. Setzt sie allmählich herab. Sagt, daß ihr ihn vor der Überarbeitung bewahren wollt.

    23. Seid kühn. Schwächt den Papst, indem ihr Bischofssynoden einrichtet. Der Papst wird dann nur eine Repräsentationsfigur sein, wie in England, wo das Ober- und Unterhaus regieren und die Königin von dort ihre Befehle bekommt. Dann schwächt die Autorität des Bischofs, indem ihr eine Gegeninstitution auf Priesterebene errichtet. Sagt, die Priester bekommen so die Anerkennung, die sie verdienen.

    Dann schwächt die Autorität des Priesters durch Aufstellen von Laiengruppen, die den Priester beherrschen. Es wird soviel Haß dadurch entwickelt, daß sogar Kardinäle die Kirche verlassen, so daß die Kirche nun demokratisch ist . …….. DIE NEUE ……….

    24. Reduziert die Berufungen zum Priester dadurch, daß die Laien die Ehrfurcht vor ihnen verlieren. Ein Skandal eines Priesters in der Öffentlichkeit wird Tausende Berufungen vernichten.

    Lobt abgefallene Priester, die wegen der Liebe zu einer Frau, alles aufgegeben haben. Nennt sie heroisch, heldenhaft. Ehrt die laisierten Priester als wahre Märthyrer, die so unterdrückt wurden, daß sie es nicht länger ertragen konnten.

    Verurteilt es auch als einen Skandal, daß unsere Freimaurerbrüder im Priesteramt bekannt gemacht und ihre Namen veröffentlicht werden sollen. Seid tolerant gegen die Homosexualität bei Priestern. Sagt den Menschen, daß die Priester einsam sind.

    25. Beginnt damit, Kirchen wegen Priestermangels zu schließen. Nennt es wirtschaftlich und gute Geschäftspraxis.

    Sagt, daß Gott überall Gebete erhört. So sind Kirchen extravagante Geldverschwendung. Schließt zuerst die Kirchen, in denen altmodische Traditionen praktiziert werden.

    26. Nutzt Laienkommissionen und Priester, die schwach im Glauben sind, die jede Marienerscheinung und jedes angebliche Wunder, besonders von St. Michael, dem Erzengel, schnell verdammen und verurteilen.

    Seid absolut sicher, daß nichts hiervon, was auch immer, die Anerkennung nach Vaticanum II bekommt. Nennt es ungehorsam gegenüber der Autorität, wenn irgendeiner den Botschaften folgt oder sogar darüber nachdenkt. Bezeichnet die Seher als ungehorsam gegenüber der kirchlichen Autorität. Bringt ihren guten Namen in Verruf, dann wird es keinem einfallen, ihre Botschaft zu beachten.

    27. Wählt einen Antipapst. Sagt, daß er die Protestanten in die Kirche zurückbringt und vielleicht sogar die Juden.

    Ein Antipapst kann gewählt werden, wenn man den Bischöfen das Wahlrecht gibt. Es werden dann so viele Päpste gewählt werden, daß der Antipapst als Kompromiß eingesetzt wird. – Sagt, daß der richtige Papst gestorben ist.

    28. Beseitigt die Beichte vor der Heiligen Kommunion für den 2. und 3. Jahrgang der Kinder, so daß sie sich nichts aus der Beichte machen, wenn sie in die 4. und 5. Klasse und dann in die höheren Klassen gehen. Die Beichte wird dann verschwinden. Führt Gruppenbeichten (in Stille) ein, mit Gruppenabsolution. Sagt den Leuten, daß es aus Priestermangel geschieht.

    29. Laßt Frauen und Laien die Kommunion austeilen. Sagt, daß dies die Zeit der Laien ist. Beginnt damit, die Kommunion in die Hand zu geben, wie die Protestanten, anstatt auf die Zunge. Sagt, daß Christus es in der gleichen Weise getan hat.

    Sammelt einige Hostien für „Schwarze Messen“ in unseren Tempeln. Dann gebt an die Stelle der persönlichen Kommunion eine Schale von Oblaten, die man mit nach Hause nehmen kann. Sagt, so wird man die Geschenke Gottes in das tägliche Leben nehmen. Bringt Kommunionautomaten an und nennt sie Tabernakel. –

    Sagt, daß das Zeichen des Friedens gegeben werden muß. Ermutigt die Leute, umherzugehen, um die Andacht und das Gebet zu unterbrechen. Macht keine Kreuzzeichen, statt dessen aber ein Friedenszeichen. Sagt, daß Christus auch hinausging, um seine Jünger zu grüßen. Erlaubt keine Andacht zu dieser Zeit. – Priester sollen den Rücken zur Eucharistie kehren und dem Volk die Ehre geben.

    30. Nachdem der Antipapst gewählt worden ist, löst die Bischofssynoden auf und auch die Priestervereinigungen und die Pfarrgremien. Verbietet allen Geistlichen, neue Richtlinien ohne Erlaubnis in Frage zu stellen. Sagt, daß Gott die Demut liebt und diejenigen haßt, die nach Ehre suchen. Beschuldigt alle, die Fragen stellen, als Ungehorsam gegenüber der kirchlichen Autorität. Entmutigt den Gehorsam gegen Gott. Sagt den Menschen, daß sie diesen Kirchenführern gehorchen müssen.

    31. Gebt dem Papst (Antipapst) die höchste Macht, um seine Nachfolger auszuwählen. Befehlt unter Strafe der Exkommunikation allen, die Gott lieben, das Zeichen des Tieres zu tragen. – Nennt es nicht „Zeichen des Tieres“.

    Das Kreuzzeichen soll nicht mehr benutzt oder gemacht werden über oder durch Menschen. (Es soll nicht mehr gesegnet werden.) Das Kreuzzeichen zu machen wird dann als Götzendienst und Ungehorsam bezeichnet werden.

    32. Erklärt die früheren Dogmen für falsch, außer dem Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes. Sagt, daß Jesus Christus ein Revolutionär war, der es nicht geschafft hat. Sagt, daß der wahre Christus bald kommen wird. Nur dem gewählten Antipapst muß gehorcht werden. Sagt den Menschen, daß sie sich niederbeugen müssen, wenn sein Name genannt wird.

    33. Befehlt allen Untergebenen des Papstes, in „Heiligen Kreuzzügen“ zu kämpfen, um die eine „Weltreligion“ zu verbreiten. – Satan weiß, wo alles verlorene Gold ist. Erobert erbarmungslos die Welt!

    DAS WIRD DER MENSCHHEIT BRINGEN, WONACH SIE SICH IMMER GESEHNT HAT:

    „DIE GOLDENE ZEIT DES FRIEDENS.“

    (Ende des freimaurerischen Edikts gegen die kath. Kirche

    • Bisher hat mir allerdings noch nie einer beweisen können, dass dieses Geschreibsel keine Fälschung oder kein Witz ist.

      Wo bitte ist die seriöse Quelle?

      Interessant aber trotz allem dieser Satz – wahrscheinlich ist er auch das einzige, was an dem gnazen Blödsinn tatsächlich von echter Bedeutung sein dürfte:

      „32. Erklärt die früheren Dogmen für falsch, außer dem Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes.“

      Alles andere klingt eher handgestrickt und infantil. Was da als angeblich „freimuarerischer Plan“ behauptet wird, ist teilweise altkirchliche Praxis… also irgendetwas stimmt mit dem Teil nicht…

      Ich halte das eigentlich für Schwindel angesichts der Dämlichkeit…

      Aber bitte: Ich hätte gerne die seriöse Quelle für diese Liste.

      • Sehr geehrte @zeitschnur
        Ich stimme Ihrem Kommentar zu (abgesehen von den Wörtern „Geschreibsel“ und „Dämlichkeit“, denn die halte ich für sehr unhöflich. Sie passen auch so garnicht zu dem Stil und der Wissenschaftlichkeit, die Sie hier repräsentieren wollen. Sagten Sie nicht selbst vor ein paar Tagen: „Man lässt Beschimpfungen und Verunglimpfungen des Diskurspartners aus“ http://www.katholisches.info/2016/02/12/1000-missionare-der-barmherzigkeit-der-knoten-der-unerlaubt-geweihten-bischoefe-chinas/#comment-74725)
        Zum Inhalt: Es stimmt, das kann jeder schreiben, vor allem im Nachhinein. Andererseits liegt es in der Natur der Sache, dass es für „geleakte“ Geheimdokumente nun mal keinen offiziellen, bestätigten Quellennachweis gibt. Die Frage danach ist also eher rhetorisch und in der Diskussion vielleicht auch ein bisschen unrealistisch.
        Aber sei’s d‘rum, denn was ändert es an den Tatsachen, wenn wir die Autentizität dieser Zeilen belegen oder widerlegen können?
        Tatsache ist, dass der Teufel seit Anbeginn gegen Gottes Kirche streitet. Tatsache ist auch – und Sie bestreiten das ja auch nicht – dass er in unserer Zeit sehr viel Erfolg hat: Die Kirchen sind leer, die Priesterseminare ebenfalls und das – entschuldigen Sie diesen Ausdruck – „Geschwätz“ unserer Bischöfe ist noch leerer.
        Vor diesem Hintergrund ist es schön, erfreulich und erbaulich, dass die Gemeinschaften, die den unveränderten, vollständigen und überlieferten Glauben bewahren, guten Zulauf haben und dass deren Klöster und Seminare gut gefüllt sind – und das nicht nur auf den ersten Blick denke ich!
        Aber selbstverständlich wird der Teufel auch diesen Menschen das Leben schwer machen! Vielleicht schwerer als anderen. Selbstverständlich werden einige auf diesem Weg scheitern und selbstverständlich gibt es auch – und vielleicht gerade – in diesen Gemeinschaften menschliche Schwächen, Fehler und Sünden. Wer glaubt ernsthaft etwas anderes?!?
        Ist es nicht gerade darum wichtig, diese jungen Menschen in ihrem Idealismus zu unterstützen? Ist es nicht gerade darum entscheidend, für sie zu beten und sie zu stärken, anstatt Ihnen die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns vor Augen zu halten?

      • Augen und Ohren sind eine seriöse Quelle.
        Wer das nicht sieht – o Mann, o Mann!
        Davon ist doch schon soviel umgesetzt worden!!

      • @Kanadier: Und in welchem Punkte, werter Kanadier, stimmen Sie nun dem Kommentar von zeitschnur zu?

      • @ Kanadier

        Richtig – Beleidigungen und Verunglimpfungen gegen Menschen, vor allem im direkten Kontakt, soll man vermeiden.

        In diesem Fall lag keinerlei Kontakt oder Bezugnahme auf einen konkreten Menschen vor. „Geschreibsel“ und „Dämlichkeit“ bezogen sich nicht auf einen Menschen, nicht mal einen Verstorbenen, sondern auf den bloßen Text, der ja ohnehin „anonym“ ist.
        Und Sie selbst benutzen in diesem sicher erlaubten Sinne ja ebenfalls das Wort „Geschwätz“ – ohne damit eine konkrete Person zu meinen…

        Ansonsten sage ich nur, auch auf @ sinas Einwurf:

        Sancta simplicitas! Wisst ihr denn nicht, dass schon im 19. Jh die Freimaurer sich kaputtlachten über die katholische Hysterie und sie sie mit Genuss durch fingierte Texte anheizten? Sie verfassten mit voller Absicht solche Texte, brachten sie unters Volk, weideten sich an all den durchdrehenden Katholiken, zogen dann Scheinbekehrungen zur Kirche durch, um hernach wieder höhnisch dem Teufel zu huldigen bzw. einer Gestalt, die sie wie ihn zeichneten („Baphomet“)…

        Jeder kann selbst als Katholik mal recherchieren. Nicht immer nur die „InsiderLiteratur“ lesen, die einfach von mangelnder Menschenkenntnis und einer gewissen Beschränktheit zeugt. Auch mal übern Tellerrand schauen! Gebt das Stichwort „Taxil-Schwindel“ ein…

        Und @ sina speziell

        Auch hier wieder keinerlei Menschenkenntnis und gesunde Vorsicht: Es gab und gibt von alters her falsche Zeugen!
        „Glaubt nicht jedem Geist!“ sagte Johannes, auch nicht angeblichen ach so frommen Zeugen für angeblich „gehörte“ Instruktionen der FM. Nirgends wird mehr gelogen und verleumdet als in superfrommen Kreisen….

        Also bitte: Quelle fehlt immer nich!

        Bitte: Die Quellen fehlen immer noch!

      • Zum Argument, man solle sich doch freuen über die vielen jungen Leute, die etc.

        Das sehe ich begründet anders!

        Was gibt man ihnen denn an die Hand?
        Diese jungen Männer da oben müssen diesem Papst F. Treue schwören.
        Es war Johannes Paul II, der unter Mithilfe Joseph ratzinger den priestern erneut einen verschärften und totalisierten treuueid abverlangte – im Prinzip eine Neuauflage des Antimodernisteneides:

        „Außerdem hange ich mit religiösem Gehorsam des Willens und des Verstandes den Lehren an, die der Papst oder das Bischofskollegium vorlegen, wenn sie ihr authentisches Lehramt ausüben, auch wenn sie nicht beabsichtigen, diese in einem endgültigen Akt zu verkünden.“

        http://www.kirchenrecht-online.de/kanon/glaub.html

        Vergesst also hier allesamt diese freude über solche Weihen!

        Diese armen jungen Männer wissen nicht, worauf sie sich einlassen.
        Und auch Sie hier begreifen offenbar gar nicht, dass dieses Gelöbnis prinzipiell jedem Katholiken abverlangt wird, das Dogma von 1871 im Sinne Pius X. erneut missbraucht und uns alle darauf verpflichten will, den verstand an der Garderobe abzugeben und Häretikern, über die sich hier doch viele so sattsam und auch unsachlich erregen, auf Gedeih und Verderb zu folgen.

        Ob man dabei auch noch ein bisschen Traditionsmesse spielen darf, ist doch egal. Mit der alten Messe sackt man heute wie der Rattenfänger von Hameln all die gutgläubugen Leute ein, die denken, dieser Messritus hätte magische Reinigungskraft.

        Andersherum wird ein Schuh draus: Una cum haeretico, dem man mehr verpflichtet ist als Jesus, ist diese Messfeier sakrilegisch, auch wenn sie liturgisch und zeremoniell korrekt gefeiert wird, denn sie geschieht im Einvernehmen mit dem Bösen.

      • @zeitschnur
        Na ja, „begründet anders“, was Sie da sehen wollen!?? Ich meine vielmehr, dass sie ziemlich trostlos sind, was ich bedaure. Sie sollten damit aber nicht andere anstecken wollen, sondern sich von jenen anstecken lassen, die noch Hoffnung haben. Das ist eine göttliche Tugend. Wo Christus ist, da ist Hoffnung. Wo Er nicht ist, herrscht Dunkelheit.
        Sie sagen: Gibt es keine Seminaristen, ist das ein Zeichen für den Glaubensabfall. Gibt es Seminaristen, ist das erst recht ein Zeichen für den Glaubensabfall, er ist nur besser getarnt.
        Die Perversion dieses Denkens dürfte Ihnen nun – so plakativ formuliert – selbst einleuchten.
        Das ist die Logik von Inquisitor Bernard Gui, die Umberto Eco in „Der Name der Rose“ beschreibt:
        Ist der Angeklagte geständig, beweist das seine Schuld. Ist er nicht geständig, beweist das umso mehr seine Schuld, denn er ist auch noch verstockt.
        Die Option, dass der Angeklagte unschuldig sein könnte kommt Gui gar nicht in den Sinn.
        Ihnen scheint es schwer zu fallen, das Gute anzunehmen, selbst dort, wo es sich zaghaft zeigt und gehegt, gepflegt und unterstützt gehört.
        Das soll eine Hilfe sein, wenn ich das schreibe, denn vor Ihrer Trostlosigkeit müssen andere geschützt werden. Sie selbst aber sollten die Hoffnung annehmen, wo sie sich zeigt und mithoffen, denn – wie gesagt – wo Hoffnung ist, da ist Christus. Nicht nur zur „Selbsttherapierung“, sondern weil es richtig und gut ist.

        Und: Aus dem Auszug mancher aus der FSSPX ist auch viel Gutes, Neues entstanden: die Petrusbruderschaft (etwa 6 zogen aus, heute sind es wohl ca. an die 500), das Institut vom Guten Hirten in Frankreich, andere Ordens- und Mönschsgemeinschaften. Es gibt richtige Verluste, aber nicht jeder Abgang ist ein Verlust, im Guten wie im Schlechten.

      • @ Lioba

        Sie behaupten, ich hätte folgendes geschrieben:

        „Sie sagen: Gibt es keine Seminaristen, ist das ein Zeichen für den Glaubensabfall. Gibt es Seminaristen, ist das erst recht ein Zeichen für den Glaubensabfall, er ist nur besser getarnt.“

        Nun habe ich gerade das nicht geschrieben.

        Auch Ihre ad-personam-Anmache ist wieder völlig daneben: Ich bin nicht trostlos!

        Und noch was: Hoffnung haben an sich ,ma Ihnen als Rettung erscheinen.

        Es gibt aber auch falsche Hoffnungen und Illusionen.

        Ich habe eine klare und wichtige Begründung abgegeben.
        Sie müssen sie nicht teilen, aber Sie sollten wenigstens in der Lage sein, sie zu begreifen, bevor sie meinen, mir widersprechen zu müssen.

        So läuft alles, was Sie schreiben, ins Leere, weil es mit meinem Ansatz nichts zu tun hat.

        Wenn die Prämissen falsch sind, wird auch alles, was drauf gebaut wird, falsch sein!
        Und DASS sie falsch sind, habe ich begründet.

      • Sehr geehrter @hicesrhodie,
        Ich teile @zeitschnur’s Einschätzung, dass dieser Katalog wenig professionell ist – sie nannte das in ihrer unnachahmlichen Weise „handgestrickt und infanti“.
        Ich halte dieses Dokument nicht für echt.
        Das heißt allerdings nicht – und so will ich den zweiten Teil meines Postings verstanden wissen – dass es nicht Teile der teuflischen Strategie richtig benennen würde!

    • Ein hervorragender Kommentar von @Paschachasius!
      Das Interessante ist, daß es entweder tatsächlich ein authentisches Traktat aus der Revolutionsära des 2. Vaticanums ist (es stimmt bis in den letzten Details mit den damaligen Umtrieben und Unsinnigkeiten überein) oder ein ironisches Fake kurz hinterher sei.
      Inzwischen ist es soweit gekommen, daß offensichtliche Kokolores des Bergoglios als „Ironie“ verkauft wird von einigen Papolatristen auf deraillierten Websites (Diese Ironie bekam spätestens bei dummen Aussagen über Karnickelzucht einen Volltreffer).
      So halten wir es bei diesem interessanten Traktat wie der altgriechische Historiker Thukydides: wie er im Vorwort seines „Peloponnesischen Kriegs“ schriebe, hat er für die Reden der Politiker entweder die offizielle Texte wenn vorhanden, ansonsten die Aussagen darüber mehrerer Zuhörer benutzt; und wo Zweifel oder Unklarheit oder Unbekanntes vorlag, hat Thukydides dann das geschrieben, was seiner Ansicht nach das Wahrscheinlichste und für diese Person das Typische war.
      Insoweit inhaltlich sehr wahr und pointiert formuliert.

      • Ja, wir sind inzwischen seit mindestens 1000 Jahren eine saubere und nachvollziehbare Zitationsweise gewöhnt – auch durch den Einfluss des Glaubens, der nicht Gerüchten folgen will, sondern Fakten.

        Hinzu kommt der römische Grundsatz „In dubio pro reo“ – auch hier: Wenn ein Text nicht beweisbar von einem behaupteten, beschuldigten Gegner verfasst wurde und sich keine ausreichende Zahl seriöser Zeugen findet, gilt der Text als nicht echt oder sogar als nicht verhanden.

        So einfach ist das und so sollte es auch bleiben!

      • @Paschachasius

        Der 1995 verstorbene Metropolit v. St. Petersburg Ioann (Snicev) hat als er einmal auf ein ähnliches Dokument hingewiesen wurde, welches von einigen „Fälschung“ genannt wurde, entgegnet:
        „Selbst wenn dieses Dokument unecht ist. Den Prozeß den es beschreibt ist bereits in vollem Gange“.

      • @ Ratkaj

        Sie werden es mir nachsehen, wenn ich trotz dieser Aussage darauf wert lege, dass man keine unbewiesenen Behauptungen aufstellt.

        Denn wenn der Prozess teilweise tatsächlich im Gang ist, wäre immer noch zu fragen, „wer erfunden hat“.

        Es nützt uns wenig, uns auf die Freimaurer zu stürzen, wenn wir gar nicht wissen, ob es auf ihr Konto geht und nicht vielleicht auf das innerkirchlicher, dunkler Kräfte, die mit den FM nichts zu tun haben, ihnen aber gerne die Schuld für ihre eigenen Machenschaften anlasten.

      • @zeitschnur
        Ich teile auch in diesem Fall Ihre Meinung. Ich denke wir hatten das letztes Jahr mit der angebl. Jüdischen und masonischen Konspiration mal diskutiert.
        Ich hätte meinen Kommentar anders formulieren sollen. Ich hielt mich zu knapp.

      • J.G. Ratkaj

        Okay! Ich wollte das nur noch mal klarstellen, weil viele denken: ja, aber es passiert aber doch genauso…

        Damit ist bloß nicht gesagt,
        a. wann dieser Text entstanden ist und
        b. wer ihn verfasst hat. (Das sage ich nicht direkt Ihnen, sondern dieser eher naiven Denkweise, die ich bei einigen heraushöre…)

        Es ist die alte „Haltet den Dieb“-Strategie: man klaut und rennt aus dem Haus und ruft „Zu Hilfe! Haltet den Dieb“.

        Die FM wären ja so blöd, dass sie brummen, wenn sie den Katholiken auch noch einen 30-Pukte-Plan zuspielen würden, in dem ihre reale Strategie aufgelistet ist.
        Wer so etwas Abwegiges glaubt, hat noch nicht realisiert, in welcher Lage wir sind.

      • Thukydides lebte vor 2400 Jahren.
        (Der griechische Historiker natürlich- vor 30 Jahren war hier bei uns auch eine Katze mit dem schönen Namen) 🙂

  4. Das ist zwar auf den ersten Blick schön und ermutigend, allerdings bin ich inzwischen zu alt, um nicht zu wissen, dass man erst in die Köpfe dieser Männer sehen müsste, um zu beurteilen, ob das wirklich ein Grudn zur Freude ist.

    Jeder weiß ja, wie viele Priester wieder abspringen, gerade bei den Piusbrüdern, aber auch den Sedisvakantisten (prozentual) bzw durch diese wahren Intrigenstadl heausgeekelt oder weggemobbt werden. Ich hab das mal verfolgt, und was da alleine an Bewegungen einige Jahre nach Priesterweihen zu verzeichnen ist, ist erschreckend. Die Stabilität ist in diesen scheinbar so „glaubenstreuen“ Kreisen keineswegs besser als in der Amtskirche, die zwar insgesamt an Boden verliert und daher keinen Massennachwuchs mehr, da aber, wo es noch Kirchentreue gibt (egal wie sie ausschaut), einen ähnlichen Nachwuchs aufweist, der ähnlich instabil ist.

    Junge Menschen suchen oft ideale Verhältnisse, für die sie sich hingeben können, das ist der Vorzug der Jugend und ihre große Gefährdung, und je „fester“ und „rigider“ eine Ordnung scheint, desto mehr zieht sie auch an. Vordergründig jedenfalls.
    Mit zunehmender Reife sieht sich das für viele dann anders an.

    • @zeitschnur
      Schlimm und falsch was Sie sagen.
      Sie treten hier als die grosse Lehrmeisterin auf und haben immer das letzte Wort.
      Ich ueberlese Sie oft, weil Ihr Konzilstreues Gerede wirklich zu daemlich ist.
      Sie haben von der FSSPX leider keinen blassen Schimmer, aber gerade das scheint Sie besonders zu qualifizieren.
      Warum diese Beckmesserei und Oberlehrerhaftigkeit ?
      Ihre Ueberzeugung ist doch in Person Bergoglios und Kaspers fest in Rom installiert, freuen Sie sich wenn alles abgeschafft wird und die Kommunion auf dem Petersplatz in Pappbechern angeboten wird.
      Bald duerfen Priester heiraten und die Ehe wird katholisch geschieden.
      Hacken Sie mit Ihrem Pseudowissen nicht auf anderen herum und akzeptieren Sie, das es ausser der „unfehlbaren Zeitschnur“ noch andere Meinungen gibt.

      • Die Themen, die Sie ansprechen, sind in meinem Posting in keiner Weise behandelt. Was soll also dieser alberne Ausbruch?

        In diesem Forum dürfte ich eine der wenigen sein, die überhaupt bereit ist, andere Meinungen – vorausgesetzt sie verdienen diesen Titel – ernsthaft zu akzeptieren.

        Ad personam-Gekeife akpeptiere ich natürlich nicht. Meinungsfreiheit schließt Beleidigungen und Verleumdungen nicht ein.

        Dabei handelt es sich vielmehr um Straftaten.

        Es ist allerdings keine Beleidigung, wenn man das Licht auf Fakten wirft, die ohnehin jeder kennt: Alleine diese hohe Zahl an Abgängern aus kirchenpolitischen Gründen: https://gloria.tv/?media=558829
        Mir sind persönlich noch einige andere bekannt, die aus andern Gründen weggingen oder gegangen wurden.

        In jedem Fall ist es eine sehr hohe Zahl.

        Was wollen Sie machen?

        Vogel Strauß?

        Bleiben Sie doch dabei: lesen Sie meine Postings nicht und schweigen Sie dazu – das ist für Sie sicher am besten.

      • Gerde ist das richtige Wort für die Auslassungen von Ignoranten, die Zusammenhangloses zitieren nur um ihren verqueren Standpunkt oder was sie dafür halten legitimieren zu wollen. Armselige Versuche.

      • Ja, was kann ich dafür? Die FSSPX verliert massiv ihre Weiheträger – das hab ich nicht erfunden!

        Ein ganzer Frauenkonvent ist denen – zu den vielen Priestern dazu – davongelaufen.

        Es ist nicht nur überheblich, wenn man das ableugnet und nicht wahrhaben will, sondern auch noch unredlich.

        Wie immer man dazu stehen will, eines ist klar und offenkundig:

        Viele, die einmal voller Ideale so dastanden wie die jungen Männer oben, kommen in schwerste Krisen und viele davon werden diese Krisen nicht bestehen. Das sind nun mal die Tatsachen.

  5. @ Paschachasius: Danke. Besser kann es nicht formuliert werden.
    @ ZEITSCHNUR: Bis vor 3 Jahren konnte ich, ADORNO-Schüler wie WALTER HOERES, alles auch immer nur so NEGATIV sehen wie Sie oft. Nachdem ich aber aus einer lebensgeschichtlich AUSSICHTSLOSEN Situation vor 3 Jahren NUR AUS GOTTES GNADE wieder rausfinden durfte, traue ich dem HERRN auch INSGESAMT mehr zu, jenseits unserer Ängste und Befürchtungen. Ich bin FEST davon überzeugt, dass ER die ALTE Messe als KÖNIGSWEG aus der Kirchenkrise vorgesehen hat – trotz aller MENSCHLICHEN Unzulänglichkeiten im „Tradilager“, auch unter Priestern! Ausserdem: WIR SOLLEN FÜRBITTE LEISTEN, NICHT RICHTEN! Sitzen ja selbst im Glashaus …

    • Was wissen Sie über meine Gebetspraxis?
      Und wo habe ich einen Richterspruch erlassen?
      Sachlich bleiben.

      Halleluja-Optimismus hat nichts mit Gottvertrauen zu tun!

      • Leider muss ich Ihnen, werte Zeitschnur, weitestgehend zustimmen. Anziehend wirkt oft der Idealismus der Strenge der „tridentinschen“ Seminarordnung. Aber die Ausbildung ist vielfach in den Seminaren der Tradition nicht umfassend gut. Zu stark fixiert auf Liturgie und Rubrizistik sowie auf Dogmatik. Letztere aber nur auf Handbuchniveau der 1950iger. Die gediegene Auseinandersetzung mit dem Modernismus fehlt. Hier vielleicht sogar noch eher in Indultseminaren als bei FSSPX. Denn die Indultgemeinschaften dürfen ja prinzipiell keine Kritik äußern, sei es theologisch oder an der pastoralen Praxis dessen, was sie als ordentlich akzeptieren müssen, um eine außerordentliche Legitimität zu genießen.

        Trotzdem meint mE auch Herr Koppe etwas Richtiges.

  6. Ich möchte als Augenzeuge darauf hinweisen, dass es sich um Subdiakonatsweihen handelte. Die Diakonatsweihe findet am 7. Mai am selben Ort statt.

  7. Die Progressisten wissen das. Gerade deshalb, weil sie ihre Felle langfristig davonschwimmen sehen, werden die Alt 68ér versuchen vorher noch unumkehrbare Schritte einzuleiten. Der innere Riss wird dadurch nur noch mehr vertieft.

  8. Ein sehr schöner und hoffnungmachende Artikel.
    Ich habe nur Bedenken bei dem vorletzten Absatz, wo
    Messa in latino den Pontifex auf dieses Ereignis und diese Situation aufmerksam machen will.
    Das ist a. nicht nötig und b. gefährlich.
    Meiner bescheidenem Meinung nach ist es gerade besser für die Hl. Kirche und das Florieren des traditionsfreundlichen Klerus wenn Bergoglio seine Aufmerksamkeiten NICHT darauf richtet.
    Primär wichtig sind dagegen Gleichgewichtsübungen und Achtsamkeit mit temperantia und continentia.

    • Gerade ist das richtige Wort für die Auslassungen von Ignoranten, die Zusammenhangloses zitieren nur um ihren verqueren Standpunkt oder was sie dafür halten legitimieren zu wollen. Armselige Versuche.

    • Genau meine Gedanken, hochgeschätzter Adrien Antoine! Nicht, dass die Ecclesia Dei Gemeinschaften nicht ohnehin strengstens überwacht und der Vatikan und andere kirchliche wie weltliche Kreise über alle Vorgänge genauestens unterrichtet sein dürften. Aber je mehr dieser „Erfolg“ an die große Glocke gehangen, je mehr man die Zweitvatikanisten damit in die Enge treibt und reizt und deren Versagen schadenfreudig öffentlich macht, desto größer ist die Gefahr, dass gegenerische Kräfte den Ecclesia Dei Gemeinschaften mit Mitteln den Garaus zu machen versuchen, für die das Geschick der Franziskaner der Immaculata oder andere Skandale der jüngsten Zeit nur ein Vorgeschmack gewesen sein dürften. Ich hoffe und bete, dass die Oberen der jeweiligen Gemeinschaften, gerade was die Seminare betrifft, sehr auf der Hut sind und Ihre Vorsichtsmaßnahmen getroffen haben.

  9. @ ZEITSCHNUR:Ich beobachte jedenfalls an mir SELBST, dass ich, wenn ich mich zu sehr auf das NEGATIVE fokussiere (wie es MIR jedenfalls auch an IHREN ÜBERAUS KLUGEN Postings auffällt), sehr schnell ins VERURTEILEN gerate und mein Gebet für die, die ich kritisiere, dann darunter leidet.

    Sollte ich Ihnen zu nahe getreten sein, tut mir das Leid! Vielleicht wollte ich einfach auch nur mal loswerden, dass mich Ihre Postings in ihrer unbestechlichen intellektuellen Redlichkeit oft RUNTERZIEHEN, weil dann fast kein AUSWEG mehr erscheint.

    • „Ver-urteilen“ setzt einen endgültigen Richterspruch insklusive Strafmaß voraus. Ich bin sicher diejenige, die das am wenigsten tut!
      Es sind hier andere, die gerne gerade mir mit solchen Verurteilungen meiner Person inklusive Strafe drohen!

      Ich beurteile lediglich die Situation, und das sollen wir sogar.
      „Prüft alles!“ heißt es.

      „Runterziehen“ sagen Sie?
      Glauben Sie, es macht mir Freude, mich diesen Realitäten zu stellen?
      Glauben Sie, ich hätte nicht auch lieber Harmonie?
      Wie ging es dem Herrn in seiner Passion?
      Ob es den nicht auch „runtergezogen“ hat?

      Gerade gestern schien mir dies klar auf: Die Magd steht nicht über dem Herrn!
      Er erlitt die größtdenkbare Depression des Glaubens.

      Wer nicht bereit ist, ihm darin zu folgen, ist nicht sein Jünger.
      Ich weiß, dass ich diese deprimierende Realität in ihrer ganzen Schärfe und scheinbaren Ausweglosigkeit annehmen muss, wenn ich seine Jüngerin sein will.

      Sie bringen gut zum Ausdruck, was die wahre mentale und psychische Verfassung der sogenannten „Tradition“ ist: sie sucht nur das Ihre, bequeme irdische Harmonie, sie will begeistert und bei guter Stimmung gehalten werden, sucht Halt in den Ordnungen des Fleisches und einen irdischen Glanz, der sie selbst aufwertet, noch dazu ein pittoreskes Feindbild und politischen Erfolg und weltliche Macht – im Prinzip ganz ähnlich den Islamisten (wenn auch physisch nicht so aggressiv).

      Das ist aber ein Irrweg:

      Der Menschensohn, sagte der Herr, hat keinen Ort, an den er sein Haupt legen kann.

      Ein wahrer „Imitator Christi“ muss unweigerlich mit ihm diesen Weg bereit sein zu gehen.

      Was, frage ich Sie, darf Sie „runterziehen“, solange Sie diesen Herrn haben, der Ihr Heil bereits im „Himmel hinterlegt hat“ (Petrusbrief) für Sie und für jeden, der ihm folgt?
      Hat der Herr nicht alles bereits überwunden und will unsere Kampfbereitschaft, weil er uns eben so hoch, an seinem Herzen und an seiner Seite veranschlagt hat und daher auch für uns ans Kreuz ging…

      Zieht Sie dieser feste Glaube denn nicht hoch?

      Und hat der Herr uns nicht gesagt, dass es genauso kommen wird:

      „4 Wir müssen, solange es Tag ist, die Werke dessen vollbringen, der mich gesandt hat; es kommt die Nacht, in der niemand mehr etwas tun kann.
      5 Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt.“ (Joh. 9, 4)

      Diese Schriftstelle sagt uns doch, dass es eine Zeit am Ende geben wird, in der Christus für schlimme Erdenminuten „nicht mehr in der Welt sein wird“. Diese Interpretation stimmt auch mit dem überein, was die Offenbarung des Johannes sagt: am Ende wird eine Zeit sein, in der niemand mehr wirken kann.
      Das gilt es anzunehmen!

      Entweder wir sind bereit, uns auf diese Zeit mit Bewusstsein vorzubereiten und ihr ins Auge zu sehen, oder wir träumen unsere Tradi-heile-Katholwelt-Träume weiter und werden nicht bestehen, weil wir unterlassen haben, auch unser gesamtes geistiges Vermögen einzusetzen, um die Lage redlich und ohne Schminke zu erfassen.

      Natürlich stehen wir alle immer in der Gefahr, dabei über die Stränge zu schlagen oder uns zu verrennen.
      Davor kann uns nur der Herr selbst bewahren. Und darum sollten wir bitten!
      Nicht „Herr schenk uns möglichst viele Priester“ oder „Mach, dass diese Priester die Kirche wieder umbauen“ oder „Herr, lass die Tradition glorreich siegen“ – solche Bitten sind viel zu festgelegt und schreiben dem Herrn vor, wie er zu handeln hat – das wird wohl kaum erhört, denn er hat seine eigenen Pläne.

      Die Bereitschaft zur Schonungslosigkeit muss aufgebracht werden und zum Leiden mit ihm. Darum muss man (allgemein) beten, nur darum und um die Bekehrung möglichst vieler Sünder in letzter Minute.

      • Die Kirche ist in die Welt gestellt und muß in ihr bestehen. Und dieses Bestehen ist ein Kampf. Einen Kampf kann man aber nur bestehen mit Optimismus.
        Glaube ich nicht mehr an den Sieg oder zumindest an die Zukunft meiner Sache, ist jede Initiative gelähmt. Insofern ist der Optimismus nötig. Ob er gerechtfertigt ist, wird die Zukunft zeigen. Ich kenne auch Leute, die gerade auf Grund mangelnden Optimismusses den christlichen Glauben über Bord geworfen haben. „Wenn das die Kirche Christi ist, kann ihre Botschaft nicht wahr sein.“ Auch ich ertappe mich öfters bei solchen Gedanken.
        Mit ihrer Auffassung kann man eigentlich nur Eremit werden, sich von Welt und Kirche abwenden und die persönliche Heiligung suchen. Das ist aber nicht jedem gegeben. Will man als Christ in der Welt bestehen und vielleicht auch noch dem einen oder anderen das Heil nahebringen, geht es so nicht.

      • @zeitschnur

        Zu sehen was ist, -“Die Bereitschaft zur Schonungslosigkeit muss aufgebracht werden …“- wie Sie es ausdrücken, schließt nicht aus, dass wir dennoch Hoffnung haben dürfen.

        Schon Paulus schrieb im Römerbrief:
        „Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und mit allem Frieden im Glauben, damit ihr reich werdet an Hoffnung in der Kraft des Heiligen Geistes.“ (15,13)

        Und im Gegensatz zu Ihnen bin ich gewiss, dass wir neben der „Bekehrung möglichst vieler Sünder in letzter Minute“ auch um viele gute Priester beten dürfen.
        Was sollte unser Herr dagegen einzuwenden haben?
        Ihrer schonungslosen, manchmal gnadenlosen Analyse fehlt m.E. ein entscheidender Punkt: Die Hoffnung nämlich.
        Wenn sich @Michael Koppe -wie er schreibt- oft heruntergezogen fühlt (und mit ihm vielleicht auch andere), u.a. durch Ihre Kommentare, so ist das mehr als bedauerlich.
        Wir sollten uns gegenseitig stärken und uns Gutes zusprechen.
        Das Aussprechen der Probleme ist wichtig, aber es muss mehr hinzukommen: Das Vertrauen und die Hoffnung darauf, dass es auch wieder anders werden kann.
        Priesterweihen sind für mich ein Zeichen dieser Hoffnung!

      • @ Wolfgang Franz

        Das sehe ich anders: Zweckoptimismus nennt man das, was Sie da raten.

        Ein Christ muss nicht optimistisch sein, aber soll hoffen auf das kommende Reich Gottes.

      • @ Marienzweig

        Sie haben mich nicht verstanden: Diese Priesterweihen finden entweder im Schisma bzw. unter der Voraussetzung, dass wir keine gültige Jurisdiktion und kein gültiges Oberhaupt mehr haben, in jedem Fall also ohne jurisdiktionelle Deckung statt (FSSPX und alle Sedis), oder die Kandidaten müssen dem Häretiker in Rom einen Treueid auf Gedeih und Verderb schwören (s. oben Text). Das betrifft die FSSP-Weihen. Bei letzteren kommt hinzu, dass sie vielleicht nach dem NOM geweiht werden und diese Weihen möglicherweise gar nicht gültig sind.

        Beides ist definitiv hoffnungslos. Drehen wir es, wie wir es wollen. Es kann nicht drum gehen, immer noch mehr Priester in diese ausweglose Lage hineinzubugsieren. Sehen Sie sich deren Unglück doch an!

        Ein Schiff hört nicht deswegen auf zu sinken, weil man immer mehr Leute auf sein Deck lockt!

        Als Jesus sagte, er werde nach Jerusalem gehen und sterben, wollten seine Jünger ihn abhalten. Auch ihnen war das zu wenig „hoffnungsvoll“.

        Dabei war Jesu Haltung die einzige echte Hoffnung. Die der Jünger dagegen Hoffnung auf das schwache Fleisch.

        Christliche Hoffnung, geistliche Hoffnung ist kein Optimismus, sondern die feste Zuversicht darauf, dass Jesus alles schon besiegt hat und diese Welt ihrem Ende entgegen geht.

        Wissen Sie es nicht: Ihre Taufe war die in den Tod Christi. Das hl. Messopfer verkündet laut Paulus den „Tod des Herrn, bis er kommt“.

        Unsere Hoffnung ist daher, wenn sie recht ist, die, dass er kommt und nicht die, dass wir auf Biegen und Brechen hier weiter machen wollen, in der uneingestandenen Hoffnung, dass er möglichst noch lange nicht kommt!

        „Gott erfüllt nicht alle unsere Gebete, aber er erfüllt alle seine Verheißungen.“

        Verheißen ist uns ein Ende dieses Äons und das himmlische Jerusalem.

      • „Unsere Hoffnung ist daher, wenn sie recht ist, die, dass er kommt und nicht die, dass wir auf Biegen und Brechen hier weiter machen wollen, in der uneingestandenen Hoffnung, dass er möglichst noch lange nicht kommt! Verheißen ist uns ein Ende dieses Äons und das himmlische Jerusalem.“

        Gewiss. Nur kennt niemand die Stunde. Auch die ersten Christen, auch Paulus und – glaubt man den modernen Exegeten – Jesus selbst waren bereits überzeugt, in der Endzeit zu leben. Was also wäre demnach zu tun!? Aus der Kirche austreten? Jeden davon abraten, sich in dieser Kirche zu beheimaten, sich zum Priester weihen zu lassen? Vielmehr alles stehen und liegen lassen, die Hände ausstrecken, gen Himmel blicken und „Maranatha!, Maranatha!“ rufen!? Was ist denn die Alternative?? Verraten Sie es uns! Und wenn Sie uns keine überzeugende, LEBBARE Antwort geben können, dann sage ich Ihnen nochmals: was Sie verbreiten hat mit christlichem Glauben nichts zu tun, es ist vielmehr alles eine reine Kopfgeburt aus dem Geist der Destruktivität!

      • Was ist Ihr Glaube wert, wenn Sie nicht wissen, dass es immer nur Jesus ist, der von Tag zu Tag Ihr Leben lebbar macht?
        Unser tägliches Brot, auch das geistliche, bekommen wir immer nur für 24 Stunden… wollen Sie gleich einen Vorschuss auf Jahrzehnte hin? Wie der reiche Mann?

        Welch ein verwöhntes, kindisches Gegreine! Anderswo werden Hundertausende junge Christenleben zerstört, und Sie sind nicht bereit, der Realität ins Auge zu sehen oder gar mit Christus zu leiden.

        Für Sie eine „Kopfgeburt“ – ja: der wahre Glaube wird vom natürlichen Menschen nicht verstanden…

        Was an unserem Leben lebbar ist, ist übernatürlich.
        Alles andere ist Illusion, Illusion, Illusion, die Hass, Neid, Streit, Eiferertum und Missgunst erzeugt.

        Ich habe klare und verstehbare Argumente vorgetragen. Sie können mit ihnen nicht umgehen.

        Lassen Sie mich doch einfach mal in Ruhe – rennen Sie Ihren Weg doch alleine weiter und stalken Sie mich hier nicht dauernd.

      • Das sind doch alles Binsenwahrheiten, was Sie hier über die Endlichkeit des menschlichen Seins verbreiten. Es rechtfertigt trotzdem nicht Ihre Destruktivität. Stellen Sie sich vor, ein heiliger Paulus hätte Ihre Auffassung von endzeitlicher Geisteshaltung besessen, dann wäre die „Sache Jesu“ eine Marginalie, von der wir heute wohl nichts wüssten, so wie von 90% dessen, was sich in der Menschheitsgeschichte so alles abgespielt hat.

        „Was an unserem Leben lebbar ist, ist übernatürlich.“
        Unsinn. Wir sind Geschöpfe, als solche Leib-Seele-Wesen. Wir leben mit und von der Schöpfung und in der Zeit entscheidet sich sogar unsere Ewigkeit!

        „Alles andere ist Illusion, Illusion, Illusion, die Hass, Neid, Streit, Eiferertum und Missgunst erzeugt.“
        Das wundert mich allerdings nicht, wenn ich mir Ihr Auftreten hier ansehe, dass Sie zu dieser Überzeugung gelangen müssen!

        „Lassen Sie mich doch einfach mal in Ruhe – rennen Sie Ihren Weg doch alleine weiter und stalken Sie mich hier nicht dauernd.“
        Sie äußern sich hier öffentlich und bezeichnen Reaktionen, die Ihnen nicht passen, als Versuch des Stalkens!? Geht’s noch primitiver und unverschämter!? Sie müssen damit leben lernen, Beste, dass, wenn man in den Wald hineinruft, es einem auch entgegenschallt.

      • Ich wiederhole es: Hören Sie auf, mich mit Ihrer Bosheit; Dreistigkeit, Unverständigkeit und Aggressivität zu verfolgen!

        Sie sind hier nicht der Platzwart und nicht der Rausschmeißer.

        Kehren Sie vor der eigenen Tür, Sie hätten es dringend nötig.

      • Fr. Zeitschnur, dass nun sogar hicesthodie Sie „Was also wäre demnach zu tun!?“ frägt, ist ein besonderer Skalp in Ihrer Sammlung. „Glückwunsch!“

        Dabei wissen – wie alle andern – auch Sie nicht nur NICHTS, sondern vergrößern mit Ihren Widersprüchen noch das Chaos.

        Da werden einerseits bspw. die ob der aktuellen römischen Linie besorgten Bischöfe wie Burke und Schneider regelmäßig als leisetreterische Waschlappen abgefertigt („wagen wenig!“). Andererseits bekommen aber auch jene, die nicht erst des „Sex-Themas“ wegen aufgestanden sind (…als Sie selber sich noch im „once-upon-a-time“ Modus befanden), sondern schon in den 70ern die totalen Widersprüche in der neuen Linie bspw. zu „Mortalium Animos“ angeprangert und deswegen ihren Rauswurf in Kauf genommen haben – NN.SS. Lefebvre und de Castro Mayer – als angebliche Schismatiker ihr Fett ab – wie weiter oben wieder.

        Und obwohl Ihrer Forschung zufolge seit „spätestens 150 Jahren“ alles in der Kirche derart vermasselt und vermurkst ist, dass „es zu spät“ ist, halten Sie oben hicesthodie dramatisch die „jungen Christenleben“ vor, die anderswo tatsächlich zu Hunderttausenden zerstört werden. Dabei sind dies doch alles Leute, die zwar immerhin getauft sind, indessen durch Bischöfe und Priester, die entweder „ohne jurisdiktionelle Deckung (FSSPX und alle Sedis)“ unterwegs sind, oder die „dem Häretiker in Rom einen Treueid auf Gedeih und Verderb schwören“ müssen und deren Weihen „möglicherweise gar nicht gültig sind“. Arme Unwissende also – aber hier kommen sie Ihnen quasi als Abschussrampe ‚gen h.e.h. ganz gelegen.

        Es ist mir ein Rätsel, dass Sie sich angesichts der durch Sie selber festgestellten Situation überhaupt noch äußern. Aber wenn es auch nur für mich ist, wollen Sie DIESE Inkonsequenz bitte schön beibehalten.

      • Naja, Carlo (mir will scheinen, Sie firmierten hier früher einmal unter einem kürzeren Nicknamen!?), das war meinerseits doch eher eine rhetorische Frage, gell! Meinen Skalp habe ich noch, zumal mir zeitschnur, wie gewohnt, die Antwort schuldig blieb und sich stattdessen lieber in Beckmessereien flüchtet. Ich sei hier nicht der Platzwart und Rausschmeisser. Naja, vermutlich erklärt dieses Bonmot zeitschnurs Aggressionen gegen mich: Sie fühlt sich offensichtlich von mir in dieser Ihr bislang konkurrenzlos zukommenden Position bedroht. Zu einem solchen Job fehlt mir allerdings die entspechende psychische Neigung.

      • @ Carlo

        Etwas sehr verkürzt stellen Sie meine verschiedenen Arbeiten dar und knüpfen die Querverbindungen an teilweise falschen Nahtstellen. Aber lassen wir das, das führt zu weit. Lesen Sie einfach sorgsam noch mal. Und wenn Sie ein konkretes Anliegen mit konkreten Zitaten und konkret darauf bezogenen Fragen haben, können wir das auch konkret erörtern. So aber würden wir im Trüben fischen.

        Vielleicht klärt dies meine Haltung:

        Die in der Schrift angekündigte Zuspitzung des „Offenbarwerdens des Geheimnis des Bösen“ spielt sich vor unseren Augen ab, allerdings nicht erst seit 150 Jahren, sondern schon zu Apostelzeiten (logisch, denn die Apostel schrieben darüber!).
        Ich gehe aber davon aus, dass mit dem Vaticanum I das Vaticanum II vorbereitet und ermöglicht wurde, und zwar strukturell, nicht zwingend inhaltlich. Was ich damit meine, habe ich vielfach bereits argumentativ und sachlich dargelegt. Widerlegen – ich meine: sachlich und argumentativ (!) konnte mich bislang dabei niemand.
        Viele hier haben sich ein dermaßen ideologisches Lagerdenken angewöhnt oder eintrichtern lassen, dass sie diese einfache methodische These meiner Gedankengänge nicht verstehen.

        Das ist allerdings nicht mein Fehler.
        Es ist um ein weiteres katastrophal, wenn Personen, die etwas nicht verstehen bzw. erfassen – rein intellektuell meine ich – dennoch meinen, sie müssten wie ein wildes Heer zum Kampf gegen eben diese Gedanken antreten, die sie überhaupt nicht orten können, also im Ergebnis ein giftiges Schattenboxen gegen ihre eigenen, traurigen Ängste und gegen eine drohende Entzauberung ihrer Illusionen führen. Meine Anliegen verfehlen sie dabei zu 100%. Dabei drücke ich mich doch klar aus!

        Ich denke, in diesem Forum nimmt so gut wie niemand diese neutestamentliche Rede vom „mysterium iniquitatis“ und seinem sukzessiven Offenbarwerden in Zeit und Kirche ernst.

        Die meisten bilden sich allen Ernstes ein, etwa in der Manier von „Emil und die Detektive“, sie könnten mit ein paar handgestrickten Verschwörungstheorien und einer Verschanzungsstrategie in einer frommen Wagenburg das Böse ganz leicht erkennen und abwehren. Es genügt ihnen, wenn ihnen die FSSPX sagt: hier sind die Guten und hier die Bösen, hier ist der wahre Glaube und da der falsche, wobei der wahre selbstverständlich nur bei ihnen zu finden ist. Dann wissen diese Leute, wo sie draufzuschlagen haben und glauben, sie hätten das Böse für heute mal wieder besiegt und harren goldener politischer Zeitalter, in denen die Kirche das soziale Königtum Christi durchgesetzt hat.

        Das ist „Umma“-Denken auf Katholisch, nichts weiter!

        Nicht mit einem Gedanken sehen sich diese Leute in Gefahr, selbst dem Bösen zu erliegen, obwohl genau das in der Johannes-Offenbarung angekündigt wird: Selbst die Heiigen dürfen mit Gottes Zulassung besiegt werden. Warum denken wir nur immerzu, das beträfe uns nicht und nur die andern?

        Wenn das aber so ist, muss man auch den Mut zu einer radikalen und schonungslosen Schau aufbringen.
        Als Jesus rief, Gott habe ihn verlassen, war das ein Schrei, der eine absolut dramatisch zugespitzte Realität aussprach. Das gilt auch dann, wenn er zugleich bekannte, in die Hände des Vaters begebe er seinen Geist. Es ist kein Widerspruch: Dass Gott ihn verließ, ändert nichts daran, dass er dennoch sich dem Vater voll und ganz überließ und anbefahl.

        Das philosophische Paradox, das uns hier entgegentritt, könnte auch uns auferlegt sein.

        Der Wahn, man könne dem Bösen in die Karten sehen, ist also fahrlässig, den Tradis träumen. Man kann es nicht!
        Die zunehmende Verwirrung ist nicht zu bestehen – wie denn? Mit ein paar zwanghaften Tradipositionen? Halten Sie den Bösen etwa für einen lustigen Klabautermann, den man ganz leicht austricksen kann?

        Je mehr ich lese und verstehe, desto klarer wird mir die Aussichtslosigkeit der Situation – nicht nur allgemein, sondern auch für jeden persönlich.
        Andererseits erkenne ich an, dass uns genau das vorhergesagt ist vom Herrn selbst.
        Es ist die Aussichtslosigkeit, die er zuerst erlitten hat auf seinem Kreuzweg.

        Unser Dilemma ist, dass wir in einen Kampf gestellt sind, dessen Koordinaten wir nicht wirklich kennen.
        Nein, es ist weder ein progressiver noch ein Tradi-Abenteuerspielplatz, bei dem man selbst immer auf der richtigen Seite steht! Es ist bitterster Ernst, es ist Kreuzesnacht! Das Offenbarwerden des Bösen stürzt alle ins tiefe Chaos. „Offenbares Böses“ zerstört jede Orientierung. Das erleben wir. Wer sich darüber erhaben glaubt, ist bereits im Abgrund – das ist auch hier das Problem im Forum. Und nichts ist gefährlicher, als Menschen zu idolisieren, von denen man glaubt, sie hülfen hinaus, zumal jeder sieht, dass sie es nicht tun.

        Was bleibt?

        Das, was Jesus auch getan hat: sich ganz und gar dem Vater anzubefehlen über den Sohn und auf Fürbitte Mariens hin.

        Es nützt ja niemndem, einer Illusion von Kirche anzuhängen, die sich längst selbst entlarvt hat – das treibt uns nur in den Abgrund des Aberglaubens oder der Verzweiflung, die unweigerlich kommen wird, wenn wir nicht bereit sind, die Stunde anzuerkennen, in der wir leben.

        Über den „Skalp Hicesthodies“ möchte ich mich nicht äußern – es gibt Poster, mit denen man aktuell nicht reden kann, und er gehört dazu. Er ist stinkesauer, weil ich ihm seine Illusionen raube. Vielleicht ist er mir eines Tages aber auch dankbar oder begreift zumindest, worum es mir ging – das steht abzuwarten.

        Unsere Erlösung naht – das ist das, was die Lage im Paradoxon bedeutet (nach den Worten Jesu).

        Ich mag auf Personen, die kein echtes geistliches Verständnis haben, „destruktiv“ wirken (ich zerstöre ihnen rein irdische Illusionen), aber ich selbst freue mich, denn der Glanz Jesu ist überall zu spüren. Er ist nahe, er ist der Herr und er bleibt der Herr, auch dann, wenn wir alles zusammenbrechen sehen, was uns als Inventar unserer Gläubigkeit notwendig schien. Er jedenfalls bricht nicht zusammen. Was uns irdisch zusammenbricht, lässt ihn umso heller aufleuchten vor dem inneren Auge des Geistes.

        Der um jedes Haar auf meinem Kopf bescheid weiß, kennt selbst am besten diese Situation – weil er sie bereits vorausbeschritten und überwunden hat.

        Was also tun?
        Ich weiß nur einen Rat: Mit IHM sprechen Tag und Nacht über das, sich keiner Illusion dieses armen irdischen Lebens anvertrauen, sondern dem auferstandenen Herrn und sich an IHM festklammern, alles andere erledigt er.
        Gelobt sei Jesus Christus!

      • @zeitschnur Da Sie hier über mich zu einem Dritten reden (was für ein erbärmlicher Stil!), muss ich Ihnen antworten, auch auf die Gefahr hin, von Ihnen erneut als Stalker verleumdet zu werden.

        Sie rauben mir überhaupt nichts, denn Ihre sektiererischen Theorien, die Sie hier mit einem geradezu neurotischen Unfehlbarkeitsanspruch verbreiten, sind nicht nur wirre und deshalb widersprüchliche Zeugnisse eines peinlichen theologischen Di­let­tan­tis­mus, der jegliche Katholizität bereits weit hinter sich gelassen hat, sie sind vielmehr, und da wiederhole ich mich gerne, Zeugnisse eines geistlich Ertrinkenden, der sich an einen „Herrn“ festklammert, dessen Glanz im inneren Auge wohl nur der Widerschein der eigenen Hybris sein dürfte. Sie sprechen von der Kirche als irdische Illusion, scheinen aber dabei zu übersehen, dass Christus, gemäß unseres Glaubens, sich diese Kirche mit seinem Blut am Kreuz erworben und sich an sie und ihre Heilsmysterien gebunden hat, so wie er sich als göttlicher Logos frei und ohne Not an sein Menschsein gebunden hat. Das gerade ist ja die rettende Tat Jesu, dass er das Göttliche uns Irdischen auf irdische Weise fassbar und daher auch berechenbar gemacht hat: Wem Du die Sünden vergibst, dem sind sie vergeben. Wer mein Fleisch ist und mein Blut trinkt, der ist in mir und ich in ihm. Gott hat uns konkretes Heil zugesagt durch die Heilsvermitterin Kirche – de fide -. Wer da glaubt, sich dieser Kirche als irdische Illusion entledigen und direkt an den Herrn wenden und an ihn festklammern zu können, der ist alles mögliche, nur kein katholischer Christ. Mögen Sie auf Ihrem Weg glücklich werden, ich wünsche es Ihnen, aber hören Sie auf, Ihre Thesen als unumstößliche Wahrheiten zu verkaufen und jegliche Kritik mit der neurotischen Attitüde der ewig Unverstandenen abzuschmettern, denn sie sind nicht mehr und nicht weniger als die ganz persönlichen Fürwahrhaltungen einer an sich und der Welt Verzweifenden.

    • Hicesthodie: zum „gell“: ja. Zu einem früheren kürzeren Nickname: nein; wer schwebte denn Ihnen da vor?

      • Ihr leichter, ironischer Stil erinnerte mich an einen sehr lesenswerten Foristen aus besseren Tagen, der sich hier leider rar gemacht hat, wie so viele, die des ewig zermürbenden Gezänks müde geworden sind..

      • Sollten Sie etwa den auch von mir vermissten GW meinen, wäre dies zu viel der Ehre – wünsche Ihnen jedenfalls einen schönen Tag !

  10. Herr @ Paschachasius , der Karneval ist vorbei , entschuldigen Sie , Sie
    sind da einem Scherz aufgesessen oder einem Gebräu , das nur der grassierenden Freimaurerphobie a la Manfred Adler entsprungen ist :
    1. Welcher Großmeister ist gemeint ? 2. Glauben Sie wirklich , so jemand
    ließe sich , wenn es wahr wäre , so in die Karten gucken ?
    zu 1. Wo ist bisher eine solche Statue entfernt worden , warum nicht auch
    andere Statuen , die von Christus ablenken ? zu2. „Sorge um die Gesundheit ernst nehmen “ und trotzdem Schweinefleisch/Fleisch essen . Wie passt das zusammen ? zu 3. Wiesollen prot. Pastoren die Messe „Über-
    prüfen“. Sollen sie als liturgische Berater angestellt / berufen werden ?
    Welche Konsequenzen hätte ein „Angeklagter“ , der an die Realpräsenz
    glaubt . Würde er exkommuniziert ? zu 4. das Wort „Hokuspokus“ stammt aus
    der Aufklärung . Wieso sollen Priester intelligenter sein oder gar ge-
    heimnisvoll? Da habe ich andere Erfahrungen .
    Ich höre hier mal auf , weil schon der kindlich naive Stil whrlich von keinem kommen kann , der die Kirche durch Infiltration zerstören will . Ich lege meine Hand dafür ins Feuer , dass das Ver-
    hohnepiepelung ist . Es hat ein Traditioneller geschrieben , der für
    die ihn nicht zu akzeptierenden Neuerungen einen Sündenbock sucht , eben
    die Freimaurer !!!!!

  11. zur Ergänzung an @Paschachasius : an 8. (Lieder zu den Heiligen Joseph
    und Maria ) kan man schon den ganzen Unsinn in der Formulierung sehen :
    Was heißt , diesen den sakralen Charakter nehmen ? Wie geht das ? Soll man
    sie von hinten nach vorne singen ?
    zu 9. Es beginnt mit „schafft alle Hymnen ab “ später kommen die Lieder
    wieder rein “ wenigstens ein Lied über Menschenliebe“ . Das ist doch
    der totale Widerspruch zum Anfang .
    Hier hat , und das kann man an jedem Punkt sehen , jemand gewaltig „Frust“ abgelassen und zieht sich dann als Tarnung die Freimaurer-
    schürze an . Plumper kann man es nicht machen .

    • Das vermute ich auch!

      Und was den hl. Josef betrifft – da gibt es kaum echte tradierte Hymnen und Lieder an ihn, und wenn, sind sie Neuerungen des späten 19. Jh/ frühen 20. Jh. Die sind ohnehin fragwürdig und selbst dazu angetan, den Inkarnationsglauben zu verzerren.
      Der hl. Josef war zwar der Bräutigam der Maria und daher ein besonderer und reiner und ausgesuchter Mensch, aber er war nur der Beschützer des heiligen Kindes und seiner Mutter und verschwindet schom im NT sehr bald aus den Erzählungen. Jesus nennt gerade ihn nicht als den „größten Menschen“ des Alten Bundes, sondern Johannes den Täufer.
      Die Kirche war deshalb in ihrer Josefsverehrung an sich zurückhaltend, auch deshalb, weil er am Inkarnationsgeschehen nicht beteiligt war und seine Überbetonung die Rolle Mariens und den Vorrang ihrer Bräutlichkeit zum Hl. Geist verdunkelt hätte und damit letztlich die Gottheit Jesu.
      Interessant aber, dass sich Traditionalisten ebenso wie Progressive in einer Überbetonung des hl. Josef vor der Gottesmutter oder zunächst „neben“ ihr, einig sind.

      Leider wissen das die wenigsten und halten das für „uralt“. Ist es aber nicht!

    • Die Verehrung des hl. Joseph ist uralt, aus dem ersten Jahrtausend, keine römische Erfindung, kommt wie das Christentum insgesamt aus dem Osten.
      So gibt es einen ostkirchlichen Kanon (das ist eine Folge von Oden und andern Strophenformen) an den hl. Joseph den Verlobten/ Bräutigam. Dieser Kanon ist rund tausend Jahre alt.
      Zufällig weiß ich das, weil ich ihn selbst in den 90er Jahren aus dem Griechischen übersetzt habe. Erschien in „Mariologisches“.

      • Eben – in der Ostkirche, nicht aber im Westen!

        Und das hat auch einen eindeutigen und gut erkennbaren theologischen Grund. Ich werde das erklären:

        Der Westen hat das erst im späten 19. Jh angefangen zu übernehmen, als Pius IX. den hl Josef zum Schutzherren der Kirche erhob. Die damals bereits erhobenen Forderungen, ihn auch in den Messkanon einzufügen, wehrte er noch ab.

        Die Heilige-Familie-Verehrung oder das Fest „Josef der Arbeiter“ (Pius XII.) lasse ich mal beiseite. Das kann man ja so machen.

        Entscheidend war dann eben dieses Treiben durch Roncalli, der ihn in den Messkanon einfügte, was gewaltsam ist, denn dort stehen Märtyrer der ersten Stunde, und da passt er schlicht nicht hin.
        Ebenso erhob er Josef neben Maria zum Patron des Vaticanum II., was bereits eine Zerstörung des Heilsrollengefüges andeutete. Marias Rolle in „Lumen Gentium“ weicht entscheidend ab von der bisherigen mariologischen Lehre und Dogmatik. Ebenso missverständlich und theologisch absurd ist die Erhebung und Einordnung Marias zur „Mutter der Kirche“ und in ein Neues-Pfingsten-Konzept durch Paul VI. am selben Tag wie „Lumen gentium“.

        Woityla fügte den hl. Josef dann in mehrere neu erfundene Hochgebete des NOM ein.
        In „Redemptoris custos“ verkehrte er förmlich die Rollen von Maria und Josef – eine eigene Art des Genderismus, denn kein Mann kann die Rolle der Gottesmutter auch nur annähernd ausführen – ebenso wie keine Frau Priester sein kann!
        Leider haben die meisten Konservativen diese Zerstörung der göttlichen Ordnungen einfach verpennt. Wenn es ums Frauenpriestertum geht, sind sie alle sofort wach. Wenn aber die einzigartige und nur der Frau zugedachte Aufgabe plötzlich dem Mann zugeordnet wird, nicken sie fromm mit den Köpfen…

        Die Krönung war die sedisvakantistische Dogmatisierung der „Unbefleckten Empfängnis des Hl. Josef“ in der Kirche der Glorie. Über den Führer dieser schismatischen Gruppe heißt es:

        „1967 verkündet er das Dogma vom „unbefleckten heiligen Joseph“ und die Aufhebung der Erbsünde. 1968 stellte er Joseph mit Maria gleich.“

        http://www.helmut-zenz.de/hzfreik.htm

        Man sieht an der Angelegnheit, dass sich Traditionalisten auf erschreckende Weise den Progressiven angenähert haben, denn durch die Überbetonung des hl. Josef wird das Heilsgefüge verdunkelt und zerstört. Die Konsequenz, dass wenn man Josef mit Maria auf eine Ebene stellt, ist nämlich theologisch tatsächlich, dass man die Erbsündenlehre bestreiten muss… was verrückt scheint, ist nur folgerichtig.

        Woityla hat soweit nicht gedacht, nimmt aber im Grunde mit seiner Idolisierung Josefs eine ähnliche Richtung ein.

        Nun werden Sie schnell erkennen, dass auch die Ostkirche die römische Erbsündenlehre so nicht kennt und daher eben auch eine überzogene Josefsverehrung entwickeln konnte.

        Wir kommen dogmatisch in Teufels Küche, wenn wir hier nicht klar und sauber denken und uns der weitreichenden Folgen solcher eigenmächtigen Idolisierungen bewusst sind.

        Mit vollem Recht hat die Westkirche daher das Verschwinden des hl. Josefs hinter der Gottesmutter immer als Mysterium stehengelassen.

        So kommt ein Stein zum anderen in der Irrigkeit, im Umbau der Lehre hin zu etwas anderem, bis am Ende alles durcheinander ist… lassen wir doch Josef da, wo er immer war: im absoluten Schweigen und treuster Diensteifrigkeit, die schon vielen Menschen in aller Stille aus wirtschaftlichen Nöten geholfen hat. Auch mir!

  12. Dazu sage ich nur: Neues Gotteslob! Voll mit antichristlichen Zeichen.
    Fängt schon auf dem Umschlag an.
    Satanisch von A bis Z!

  13. @ zeischnur: Wie wäre es – statt anderen immer zu „empfehlen“ zu schweigen – wenn Sie einmal schweigen würden. Sie werden ja immer unausstehlicher mit Ihren Gaggeleien. Sie haben doch einen Beruf, wo Sie sich einbringen können, nicht? Warum mischen Sie sich immerzu in Dinge ein, die Sie nicht ändern können und die sich nichts angehen? Machen Sie doch eine Reise oder sehen Sie sich einen schönen Film an, aber nerven Sie nicht ständig andere Leute mit Ihren teils beleidigenden Statements!

    • Schweigen und Kopf-in-den-Tradi-Sand-stecken empfehle ich Leuten, die sich darüber ärgern, dass sie meine Texte lesen und ganze Kampagnen gegen mich fahren, inklusive dem Blockwart-Auftritt anderen vorzuschreiben, ob sie mich lesen sollen.

      Interessant, dass meine bloßen Überlegungen offenbar als so stark angesehen werden, dass sich so viele davon aufgefordert oder aufgerüttelt fühlen.

      Aber Sie, Sie Ärmster: lesen Sie doch bitte meine Postings einfach nicht. Sie müssen das ja nicht. Ich lese Postings bestimmter Poster hier auch nicht.

      Wieso kommen Sie da nicht selbst drauf?

  14. Zunächts einen herzlichen Glückwunsch an die Neugeweihten – mögen sie alle in der Gnade Gottes wachsen – dazu sind wir alle gehalten, diese jungen Männer im Gebet und Opfer zu unterstützen – damit sie durchhalten in unverbrüchlicher Liebe und Treue zum Herrn und seiner Kirche. Wer da spekuliert, die würden ohnehin nicht lange bleiben, überprüfe sich selbst, ob er/sie in deren eigenen Stand durchhalten könnte aus eigener Kraft, dies bis zum Tode? Das macht demütig und sich an Gott klammernd.
    Darüberhinaus möchte ich dem guten, korrekten Bischof Vitus Huonder ganz beonders danken für die Spendung der heiligen Weihen, zumal ihm beständig von den Medien und selbst vom eigenen Klerus Schelte und Kontestation entgegen weht. Ganz bedenklich wie er oft einsam ohne Kollegialität der Bischofskonferenz dasteht. Dies als korrekter, guter Hirte, der noch niemand was Böses getan hat. Welche Schande!

  15. Danke an Paschasius für die „alta vendeta“. Die Geschichte dieses Strategiepapiers gilt als bekannt. Jeder hat auch das Recht den Wahrheitsgehalt solche Papiere an zu zweifeln. Erwiesen ist jedoch, dass inzwischen durch die Liturgiereform von Erzbischof Bugnini unter Paul VI geschätzt 70 – 80 % der Forderungen umgesetzt wurden und in der Kirche nichts mehr ist, wie es war. Die schlimmste Folge ist der Verlust der Demut, die Scheu und der Respekt vor dem Heiligen. Den Kritikern kann ich nur empfehlen sich einmal die schlampige liturgische Haltung vieler moderner Priester (und auch Bischöfe) anzusehen. Ehrfurcht vor Gott drückt sich in einer anderen Haltung aus. An den infolge der Bugnini- Reform eigetretenen Veränderungen in Kirche und Liturgie erkennen Sie die Umsetzung der alta vendeta und die Evidenz der eingetretenen Entwicklung beweist den Wahrheitsgehalt des Strategieplanung. Der Erfolg einer nicht realen Verschwörungstheorie aus den Hirnen von Hysterikern sieht anders aus.

    • … die „alta vendita“ lautet jedoch andes und stammt von der 1. Hälfte des 19. Jh – als das Unfehlbarkeitsdogma noch nicht definiert war und Wörter wie „sexy“ noch nicht im Sprachgebrauch waren.
      Alleine das sollte uns doch wohl stutzig machen!

    • Und zu Ihrem letzten Satz:

      Man kann einen solchen Text auch faken, wenn ohnehin klar ist, wohin der Hase läuft. In dem Fall beschreibt man das, was kommt einfach nur als „Verschwörung“ und rückt sie 100 Jahre zurück.

      Der Garten der Rhetorik hat doch unendlich viele Bäume!

  16. Zeitschnurs Gekeife ist wirklich mühsam und bringt unterm Strich genau null Erkenntnis. hab hier schon lange mitgelesen, um mir dieses Urteil zu bilden.
    Eisler zeigt selbst, wes Geistes Kind er ist anahnd seiner Formulierung: „Freimaurerphobie“. Sprache ist entlarvend. In der Sache sind seine Argumente sämtlich unlogisch. Aus dem Umstand etwa, dass der ggst Text nicht über exzellente liturgische uä Kenntnisse verfügt, ist genau gar nix zu folgern.
    Ich für meinen Teil tippe ebenfalls auf ein Fake, und zwar aus folgendem Grund: ein wirklicher GM oder FM würde niemals in derartige offenherzigen Begründungen für sein schändliches Treiben den angegriffenen Standpunkt loben wie hier:

    „Schafft alle Hymnen ab, auch die zu Jesus, denn die erinnern die Menschen an ihre glückliche Kindheit, die sie dann wiederum an den Frieden erinnert, dessen Wurzel das strenge Leben der Selbstverleugnung und Buße für Gott war.“
    Auch diese Zeilen sprechen mE für sich:
    „Gebt Jesus keine Zeit, Kinder zu religiösem Leben zu berufen“
    „Die Menschen werden aufhören, die Priester als Menschen von überragender Intelligenz und als geheimnisvolle Respektspersonen zu betrachten.“
    Es scheint, dass der Autor selbst an Jesus glaubt bzw die Priester als überlegene Wesen annimmt. Ein GM würde das gegenüber seinen Untergebenen aber niemals offen zugeben. Er würde viel eher argumentieren: Schützt ide Kinder vor diesem ekeligen Jesus-Kult!
    Das zeiht sich wie ein roter Faden durch.
    Aber wie jemand richtig geschrieben hat: das heißt nicht, dass der Text schlecht oder falsch ist, der er uns zum Nachdenken anregen soll, was denn nicht alles schon umgesetzt worden ist, auch wenn das derlatente Pro-Masonismus von Frau Z. (unterschwelliger) und Herrn E. nicht wahrhaben will.
    Zum thema; Die Petrusbruderschaft ist für uns Österreicher ein wahrer Segen. Warhscheinlich wäre ich ohne sie und ohne der Möglichkeit der Zweckwidmung meines Kirchebeitrages (ist in Höhe von 50% möglich an ise) längst aus der RKK ausgetreten, da ich den laufenden Volksverrat einfach nicht mehr aushalte, geschweige denn mittragen will. Die Petrusbruderschaft wird möglicherweise das Sammelbecken für alle wahrhaft Glaubenden werden und so das Wort erfüllen, dass die Pforten der Hölle Christi Kirche nicht überwinden sollen.

      • Sie könnten es nur gemeinsam (Lehramtstreue+Ecclesia Dei+FSSPX), werter Tridentinus. Aber dazu waren sie bislang nicht in der Lage. Und vornehmlich an diesem Unvermögen ist auch die Reform Benedikt XVI. und sein Pontifikat gescheitert.

    • @Franz Lechner
      Sie haben das Glück, die Petrusbruderschaft (vermutlich) in Ihrer Nähe zu haben.
      Hier, wo ich wohne, ist sie nicht präsent. Ich fahre in letzter Zeit häufiger in die Kreisstadt, wo die Piusbruderschaft die hl. Messe feiert.
      Aus der katholischen Kirche auszutreten, könnte ich mir trotz allem nicht vorstellen.
      Gehe ich in eine „Eucharistiefeier“ nehme ich immer mehr wahr, dass ich dort nicht mehr „daheim“ bin.

      • liebe @marienzweig
        Sie sind so reich beschenkt – kluge, praktische Intelligenz und vor allem ein grosses mitfühlenden Herz – ich weiss das aus Ihren postings. Hören Sie einfach auf Ihr gutes Herz, denn Gottes Geist wird Sie in alle Wahrheit einführen und an alles erinnern, was für Ihren Pilgerweg wichtig und nötig ist. Besonders bewahren Sie Ihre Freude an Gott, die von Gott herkommt. Ich denke in jeder eucharistischen Begegnung der hl. Kommunion, dort kommt der Herr uns entgegen mit Seiner ganzen Gnadenfülle – ungeachtet der oft störenden Begleitmusik. Freuen Sie sich, wenn Sie mit Ihrer Familie zu Tische sitzen im Kreis Ihrer Kinder, Ihrem Mann – damit hat Gott Sie gesegnet und enttäuscht Sie nie. Mir scheint, die Augen unseres Glaubens müssten uns viel mehr aufgehen für das Glück der Intimität mit Gott. Ich komme seit vielen Jahren krankheitsbedingt nicht mehr aus dem Haus – wie gross ist meine Freude, wenn ich den Leib Christi empfangen darf, wenn ich im PC die Heilige Schrift, die Kirchenväter (besonders St. Bernhard) lesen kann. Oder im Buch der Natur via TV suisse view die Herrlichkeit des Schöpfers loben und preisen kann. Nein, im innigen Umgang mit dem Herrn fehlt uns nichts. Allerdings, das habe ich durch 70 mühevolle Jahre als Schwerenöterseele erst kapieren müssen. Also wünsche ich Ihnen viel Freude auf Ihrem Gottesweg, lassen Sie sich nicht von düsteren Wolken entmutigen: dienen wir dem Herrn in Freude, das ist unsere Kraft.

      • Liebe @hedi züger, ich bin sehr glücklich, Sie wieder öfter hier in diesem Forum lesen zu dürfen. Ihre Mitteilungen sind – auch wenn sie nicht direkt an mich gerichtet sind – mir so wertvoll, weil sie, aus erlittener Lebenserfahrung und einem tief verinnerlichten Glauben stammend, Wahres in klarer, überzeugender Sprache zum Klingen bringen. Die von mir sehr verehrte Künstlerin Ruth Schaumann nannte dieses Glück in ihren Briefen immer: cor ad cor loquitur. Danke dafür!

    • Erst mir und Eisel widersprechen und ’ne Schmähung ablassen und dann genau das bestätigen, was wir sagten – gehts noch dreister und gehässiger!?

  17. Ja, Marienzweig, so geht es mir auch. Ich halte dieses weichgespülte Gewäsch und diese latenten Häresien nicht mehr aus.
    Na ja, in den großen Städten Österreichs (Sie sind wohl aus D) gibt es die Petrusbruderschaft, zT in recht prominenten Kirchen (eextrem wunderbar: Linz).
    @Tridentinus
    Ich ging von Ö. aus. Da ist die Petrusbruderschaft stärker präsent. Aber irgendwann wird man sich den Luxus der kleinen Meinungsverschiedenheiten nicht mehr leisten können und zusammengehen müssen. Ich will die Piusbruderschaft von der „wahren, einzigen Kirche“ nicht ausgeschlossen sehen, dass Sie mich da nur nicht falsch verstehen.

  18. @ ZEITSCHNUR:Danke für Ihr Posting von 8.49 Uhr!

    Und DENNOCH muss ICH aufpassen nicht in einen STRUDEL DER NEGATIVITÄT zu geraten auf dem Hintergrund meines Lebens, das GESCHEITERT schien – bis zur Begegnung mit der ALTEN MESSE am 25.3.2014.

    Es gilt halt, die PAULINISCHE Unterscheidung der zwei Arten von TRAURIGKEIT für sich zu treffen!

    Und beten wir HOFFNUNFSFROH für die Seminaristen in WIGRATZBAD und ZAITZKOFEN!

    • @ Michael Koppe

      Ich bin nicht hoffnungslos, aber ich will nicht auf etwas hoffen, das keine Zukunft und keine Verheißung hat.

      Wenn Sie wollen, ist das NT unglaublich negativ, v.a. in der Offenbarung und in den Pastoralbriefen.

      Alles ist dort auf das Ende dieses schwankenden Äons eingerichtet.
      Wir sollen das Herz nicht daran hängen!

      Und dass das „Geheminis des Bösen“ mit zunehmender Zeit offenbar wird, ist auch NT-Aussage.

      Was glauben die Leser hier eigentlich?

      Dass das Böse offenbar wird und sie dabei auch noch Sieg spielen dürfen?
      Dass diese angekündigte Nacht, in der keiner wirken kann, wie Jesus es sagte, sie und ihre Illusionen unbehelligt lässt?

      Ich hoffe, dass ich nicht schläfrig werde, denn das wird uns als eine der größten Gefahren der Seelen geschildert.
      Auch die „Macher“, die einen auf christliche Hoffnung im Irdischen pauken – Jesus sagt am Ende, er kenne sie nicht. Macht Ihnen das keine Angst?
      Mir schon!
      Wie leicht ist man auf der andern Seite gelandet!
      Wie leicht verwechselt man irdische Sehnsüchte, egoistische Machtinteressen und egoistische Harmonieträume mit dem wahren Glauben?
      Zeugt nicht die abendländische Geschichte von dieser großen Gefahr?
      Meint hier einer, er sei darüber erhaben?

      Kann Ihnen im Ernst das Chaos dieser untreuen Katholiken und ihres verräterischen Klerus samt allen seinen Abspaltungen die Hoffnung auf Jesus rauben?
      Haben Sie denn auf Menschen gehofft?

  19. Die traditionsfreundliche Seminarien bekommen stets mehr Zulauf; das ist in der Tat erfreulich und stößt bei vielen Modernisten natürlich sauer auf.
    Die Priesterbruderschaft St.-Pius X hat in den letzten 44 Jahren insgesamt knapp 2000 priesterliche Mitglieder gehabt, wovon etwa 400 verstorben sind; knapp 750 traten über zu der Petrusbrüderschaft; die FSSPX zählt im Augenblick etwa 850 Mitglieder.
    Die Ausfallquote in den Seminarien beträgt ca. 30%, ähnlich übrigens bei der FSSP und in z.B. dem Séminaire von Toulon; ähnliche Percentages traten übrigens vor 90 bis 70 Jahren in ganz Westeuropa bei den Spiritanern und in den großen französischen Seminarien auf.
    Das ist übrigens sehr sinnvoll: es weist daraufhin, daß eine kräftige Selektion und reifliche Überlegung stattfindet.
    Der traditionsfreundliche Klerus wächst, im Gegensatz zu dem Rest der Kirche:
    insgesamt gibt es üngefähr 3500 Priester, darüberhinaus viele Brüder (die in der modernen Kirche rasant veschwinden)und ein schnelles Wachstum von befreundeten weiblichen Orden.
    Die Kapriolen von Franziskus und das Gestümpere der modernistischen Postkonzilskirche haben gewaltige Verschiebungen zuwege gebracht.
    Die FSSPX ist übrigens kein monolithischer Block: es gibt viele assozierte und befreundete Gesellschaften und Orden;
    und, wie auch im Mittelater und in der Neuzeit, gibt es immer wiedr Geistlichen, die sich auch im höheren alter zum Ordensleben gerufen fühlen.
    Das ist kein Manko sondern der Beweis eines fruchtbaren geistlichen Lebens.
    Die Anzahl der Gläubigen, die der Tradition nahestehen und/oder näher kennen lernen dürften (und in den weitaus meisten Fällen heißt es auch: schätzen, wenn nicht lieben lernten) läßt sich auf ca. 5 Millionen hochrechnen- das ist mehr als das Doppelte was noch unter Papst Benedikt XVI von konservativen Kardinälen angenommen wurde, und etwa hundertmal mehr als (frustrierte) Modernisten angeben.
    In den letzten Jahren hat sich die Fundamentaltheologie, die Patristik und die Kirchengeschichte bei der FSSPX sehr stark entwickelt und eine hohe Qualität erreicht;
    die moderne Informationsmedien und die weltweite Verknüpfung spielen da eine sehr große Rolle.
    Interne Schwierigkeiten innerhalb der FSSPX sind in den letzten 20 Monaten stark zurückgegangen:
    das desaströse Agieren von Bergoglio hat eine total unerwartete Situation hervorgerufen: die postvatikanische Kirche fällt wie ein Kartenhaus ineinander und verdünstet als Gesprächspartner der FSSPX.
    Die Aufgabe und die Pflicht, den Glauben unverfälscht weiter zu tragen, wird da natürlich noch größer.
    Prospere procede!

    • Haben Sie diese Statistiken und Hochrechnungen selbst erstellt oder kann man das irgendwo nachlesen?

      • Das Datenmaterial habe ich natürlich nicht erfunden.
        Die Websites der FSSPX (www.dici.org; http://www.laportelatine.org) geben unter „Histoire“ ausführliche und sehr belastbare Zahlen wieder.
        Weiterhin Studium von vielen Blogs und Kommentare, besonders im Französischen.
        Die FSSP ist weniger auskunftsfreudig; aus den in den vergangenen Jahrzehnten gemachte Mitteilungen (da ist ein persönliches Archiv sehr nützlich) läßt sich ebenfalls ein gutes Bild mit zuverlässigen Zahlen machen.
        Die Ecclesia Dei-Gesellschaften werden z.B. in Wikipedia recht gut beschrieben; parallel dazu kann man mit den von den unterschiedlichen Orden und Gesellschaften publizierten Zahlen vergleichen.
        Die statistische Vergleiche stammen von mir; die Ausfallquote in den Seminarien vor vielen Jahrzehnten ist historisch sehr gut beschrieben.
        Was die Hochrechnungen betrifft:
        Anläßlich Summorum pontificum und den damaligen Gesprächen zwischen des Vatikans und der FSSPX wurden Hochrechnungen gemacht bzw. Zahlen genannt von einerseits (nach meiner Erinnerung) S.E. Kard.Castrillon Hoyos (ca. 1 Million) und anderseits wütenden Modernisten („ein paar wenige Gläubigen“/ (meiner Erinnerung nach wurde dies in einem Artikel auf kath.net mit ca. 50 000 angegeben).
        In den letzten Jahren ist die Tradition besonders aufgeblüht; und auch die Franziskaner der Immaculata habe ich bei der Tradition dazugerechnet.
        Ich kann nur empfehlen um selber sehr ausführlich die unterschiedliche Orden und Gesellschaften zu studieren, die Websites und die Mitteilungen zu lesen und das Material zu studieren:
        es ist ungemein interessant und stärkend für den Glauben.
        Auf dieser Website posten einige Historiker und Historikerinnen, die sicher noch mehr Zahlenmaterial liefern können.

        Das Zahlenmaterial der konventionellen Orden ist dagegen sehr schwierig zu beschaffen:
        die Ordenskongregation gibt nicht viel preis (Kard. Braz do Aviz fröhnt hier wohl die flämische Devise: „Wer nichts tut, macht nichts falsch“);
        kleine Konvente und Kommunitäten werden meist in Stille geschlossen (es sei ein oder mehrere Skandale detonieren) und verschämt totgeschwiegen.
        Und die kirchengeschichtliche Lehrstühle beschäftigen sich wohlweise NICHT mit dem Untergang in den letzten 50 Jahren.
        Es ist als mit dem deutschen Sektor Mitte an der Ostfront in 1944 (russisch genannt: „Operation Bagration“): auf einmal fehlen 2,5 Millionen Soldaten- und keiner weiß, wann und wo sie gefallen sind.
        Einzig die plötzlich ellenlange Gefallenenlisten und das häufige Wörtchen „vermißt“ erinnern an die Katastrophe.
        Und die Witwen, die Kinder, die Verlobte, die Eltern und Geschwister bleiben allein zurück.

      • @Tridentinus,

        Vorerst Addendum: bei „…die Gefallenenlisten…“ lies „auf den Grabmonumenten“ dazu;
        tatsächlich sind die Gefallenen- und Vermisstenzahlen für die Jahre 1944 und 1945 (zusätzlich die hinterher Zugefügten) ein Vielfaches länger als die Zahlen von 1939 bis 1943.

        Verzeihen Sie meine Neugier, aber welche Zahlen haben Sie denn?

  20. Interessant, und von größerer Bedeutung scheint mir dieser Satz:

    „Ich halte dieses weichgespülte Gewäsch und diese latenten Häresien nicht mehr aus.“

    Aus Gesprächen hört man, daß es inzwischen nicht wenigen „ratlosen“ Katholiken genauso ergeht. Diese Feststellung ist von erheblicher Bedeutung, meiner Auffassung nach.

  21. hedi züger am 19. Februar 2016 um 10:06

    Liebe @hedi züger!
    Für Ihre Worte danke ich Ihnen herzlich!
    Sie persönlich zu kennen, müsste ein Gewinn sein.
    Sie sind sehr tapfer!
    Seit Jahren ans Haus gefesselt, strahlen Sie dennoch keine Bitterkeit, sondern Dankbarkeit und Warmherzigkeit aus – gespeist aus einem tiefen Glauben. Welch großes Geschenk!
    Ich bin etwa in Ihrem Alter, liebe hedi züger und seit ca. 8 Jahren verwitwet. Auch in meinem Leben gibt es ein schweres Kreuz zu tragen, doch ich halte es mit Teresa von Avila:
    „Nichts soll dich ängstigen, nichts dich erschrecken …“
    Sie kennen sicher den ganzen Wortlaut dieses Gebetes.
    Ihre Erfahrung, @hedi:
    „Nein, im innigen Umgang mit dem Herrn fehlt uns nichts.“
    deckt sich wunderbar mit dem letzten Satz des Gebets:
    „Solo Dios basta.“ – Gott allein genügt!

    Ich wünsche Ihnen -und uns allen hier- den Segen Gottes und stets frohe Zuversicht.

    • ein grosses Dankeschön-wir beten, dass wir uns in Gottes ewigem Frieden begegnen dürfen besonders mit all den postern und dem Urheber dieses wertvollen Forums.ecce quam bonum et jucundum habitare in unum-wie schön und gut es ist wenn Geschwister in Eintracht wohnen.Ps.133-und zwar in Ewigkeit!

      • Sie fragen, welche Zahlen ich denn hätte. Keine so systematischen, wie Sie sie angeben. Deswegen habe ich gefragt, nicht jedoch, um Ihre Angaben zu bezweifeln. Interessant wäre auch mal, zu wissen, wieviele traditionellen Priester, das Priestertum völlig aufgegeben haben, sei es zölibatsbegingt oder nicht, sei es ordnungsgemäß laisiert oder nicht. Zwei Fälle bei FSSPX fallen mir gleich auf Anhieb ein: Otto und Paul Natterer. Letzterer mW jetzt Philosophiedozent in Trier, ersterer Postbote.

  22. Warum diese sinnlosen Diskutionen ? Die Seminare der Tradition sind voll (in Frankreich und USA werden in der Zukunft viel mehr Priester der Tradition geweiht). Warum sind in West-Europa die Seminare des Novus Ordo leer , das ist die Zentrale Frage, was ist da schiefgelaufen ? In der Diözese Metz wird diess Jahr vielleicht ein Priester geweiht, es müssten mindestens 100 bis 150 sein um den Priestermangel entgegenzu treten. Hört auf? auf Seminare der Tradition herumzueiern, die haben Zukunft, und trotz grosser Schwierigkeiten seitens der Amtskirche, viele Bewerber. Die Zukunft liegt da, und bestimmt nicht in den leeren Seminaren Deutschlands und Frankreichs….oder Oesterreichs…..

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