Papst Franziskus: „Kein Dialog mit dem Teufel“

Papst Franziskus vor dem Gnadenbild von Guadalupe (Ecatepec-Zentrum)
Papst Franziskus vor dem Gnadenbild von Guadalupe (Ecatepec-Zentrum)

(Mexiko-Stadt) Gestern, Sonntag, zelebrierte Papst Franziskus, der sich gerade auf einer Pastoralreise durch Mexiko befindet, die Heilige Messe auf dem Gelände des Ecatepec-Zentrums nahe Mexiko-Stadt. Zu diesem Anlaß wurde eine Kopie des Gnadenbildes Unserer Lieben Frau von Guadalupe dorthin gebracht. Der Papst hielt eine kurze, zuvor an die Presse mit Sperrfrist verteilte Predigt, in die er jedoch improvisierte Teile einfügte.

„Erinnern wir uns, was wir im Evangelium gehört haben: Jesus widerspricht dem Teufel nie mit eigenen Worten, sondern widerspricht ihm mit den Worten Gottes, mit den Worten der Schrift. Denn, Frauen und Männer, das muß uns klar sein, mit dem Teufel gibt es keinen Dialog, kann man keinen Dialog führen, weil er uns immer schlagen wird. Nur die Kraft der Gottesworte kann ihn besiegen.

Der spanische Originaltext wurde vom Heiligen Stuhl veröffentlicht. Eine offizielle deutsche Übersetzung der Papstpredigt noch nicht.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Vatican.va/OR (Screenshot)

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26 Comments

  1. @Leo Laemmlein Was diese Schreib- und Lernprogramme betrifft, die da mitlaufen, ist dass gewiss wie Sie sagen. Was diese NWO betrifft, trage ich seltsamerweise eine große Gelassenheit in mir, die allein und dass weiß ich, von Gott kommt und SEINE GNADE ist. Warum Er Sie mir schenkt, weiß ich nicht, „verdient“ habe ich sie mir gewiss nicht. Anvertrauen Sie sich vor allem der MUTTERGOTTES an, siehe auch mein „Nickname“ hier in diesem Forum u.a.. Wo Sie ist ist der „GEIST DER FREUDE“ nicht weit! Jesus und Maria schütze, leite und begleite Sie stets!

  2. @ Leo Laemmlein Herr „Hans“ von diesem Forum hier, hat über Ihre Frage an mich, bezüglich Freimaurerei im Kontext mit den Rotariern, die ich zuvor in einem Posting angesprochen hatte, und im Buch: „Die Unterminierung der Katholischen Kirche“, v. Mary Ball Martinez angeführt wird, exakt jene Stellen gefunden und recherchiert (von Papst Pius XII), die die Unvereinbarkeit mit der KK bezeugen. Wenn Sie in diesem Block hier, nur ein wenig höher gehen, finden Sie in seinem Posting seinen äußerst wichtigen Beitrag, zu Ihrer Frage und die Antwort. Es gibt zusätzlich eine Enzklika von Pius XII oder von einem seiner Vorgänger PiusX od. Leo XIII, die den Bann ?! über die Freimaurer zum Inhalt hat (ich bin kein Theologe und hoffe mich halbwegs verständlich ausgedrückt zu haben, ohne der Häresie (nicht von Ihnen) bezichtigt zu werden?! Ich glaube, dieser Kontext der damit klar aufgezeigt wird und besteht und der Konflikt, der damit schon vorgegeben ist, ist jener, den “ Papst“ Franziskus heute in die KK hineingetragen hat und offen steht ( durch ihn) und besteht zur Zeit und ihn zum Häretiker werden läßt bzw. er einer ist und der ihn exkommuniziert, schon vor seiner Wahl. Wir haben also keinen gewählten, oder von Gott erwählten Papst zum Papst, glaube ich… Das Seltsame ist, vor wenigen Tagen gab mir ein gewisser INNOZENZ in diesem Forum hier bekannt, Papst Benedikt wäre ebenso Rotarier und als junger Mensch dieser Vereinigung beigetreten. Ich bat ihn mir Literatur und Quellenangabe zu nennen, habe aber seitdem nichts mehr von ihm gehört…?!

    • @ stellamaria
      Ich kann eigentlich nur wiederholen, was ich ein andermal schrieb, dass meines Wissens kirchenrechtlich heute ein Unterschied gemacht wird zwischen Mitgliedschaft in der Freimaurerei und in sogenannten Vorgeldorganisationen wie der Rotarier-Club. Erstere führt zur automatischen Exkommunikation, ohne Spruch, letztere nicht. Die kirchliche Autorität kann hier entscheiden und ihr praktisches Verhalten ändern.
      Natürlich kann man fragen: Was hat sich denn da geändert? Die Rotarier oder die Kirche? Die Antwort dürfte klar sein.
      Die gleiche Frage kann man ja auch bei der Interreligion-Agende stellen. Hat sich denn der Islam geändert, haben sich Mohammed und der Koran geändert? Mitnichten. Die Kirche auf dem 2. Vatikanum hat sich geändert und in Gegensatz zur Kirche seit 1900 Jahren gestellt. „Nostra aetate“ (übernommen in den Katechismus und in andere Dokumente) ist das Grundübel, das die katholische Kirche in den Glaubensabfall führt, mit den Päpsten vorneweg.
      Was nun Papst Franziskus angeht, so muss man sehen, dass besonders Papst Johannes Paul II. ihm bezüglich des Verhältnisses zu den nichtchristlichen Religionen mit schlechtem Beispiel vorangegangen ist. Ich glaube aber nicht, dass man Franziskus jetzt schon mit Gewissheit d e n Falschen Propheten (der Offb) nennen kann. Dazu ist man wohl erst während der oder nach Ablauf der Geschehnisse imstande. Weil Franziskus aber zu einem falschen Gotteskult verführt, siehe etwa sein interreligiöses Gebet im Vatikan, bei dem der moslemische Geistliche für den Sieg über die „Ungläubigen“ (= Christen) betete, und besonders sein gemeinsames interreligiöses Gebet in Sarajevo, ist er biblisch ausgedrückt e i n falscher Prophet. Tut mir leid, dass ich auf diese Weise über Päpste räsonnieren muss, aber dass die Interreligion superfaul ist, liegt auf der Hand. Entweder irrte die Kirche 1900 Jahre lang oder sie irrt jetzt. SIE IRRT JETZT – UND FAST ALLE MACHEN MIT !

  3. @ leo Laemmlein
    Intervenieren dürfen Sie, sehr gerne!
    1. Das weibliche Dreigestirn stella – stellamaria – sina war so lieb, unter wechselseitigem Beifall mir oben zu empfehlen, mich in einem feministischen Forum zu artikulieren ,denn dort würden noch jedem Hahn die Federn gerupft. Daher die Anrede „Sie als Frau!“ Daher ist Ihr Kommentar dazu, wie Sie richtig erkannt haben, überflüssig.
    2.Ihr Zitat „geweihter Priester“ entstammt meiner Frage, nicht einer Behauptung.
    3.Sie sagen in richtiger Weise: Aber auch nach dem Katholischen Katechismus darf jeder Laienkatholik segnen (vgl. KKK 1669), und erst recht Segenswünsche übermitteln“.
    Antwort: Aber er darf nicht ausdrücklich „im Namen Jesu“ segnen. das dürfen nur die von mir genannten Weihepersonen.
    4. Die Übertragung der dritten Person des Heiligen Geistes auf die Getauften und Gefirmten ist das eine, aber ausdrücklich im Namen der zweiten göttlichen Person „im Namen Jesu“ zu segnen, ist etwas anderes. Das ist eine unberechtigte Anmaßung, vor allem dann, wenn der Segen aus dem Munde einer Person kommt, die selbst von sich behauptet, von einem Fremdgeist beeinflusst zu sein und oben offensichtlich aus diesen Fremdgeist heraus Papst Franziskus in einem weitreichenden Forum als exkommuniziert erklärt. Das wäre üble Nachrede.Dazu kommt die verleumderische Aufgeforderung an @ Hans, dieses ihr Verdikt öffentlich zu machen. Dafür gehörte sie wegen Verleumdung des Papstes vor ein weltliches Gericht!

    • @ Leo Laemmlein
      Darf ich Sie mit einem Text von Ihrem Interventionsanlass bekannt machen?
      @ stellamaria hat am 14. Februar 2016 um 8:16 an @ Feuer und Flamme geschrieben
      “ Ich glaube, es geht einzig und allein um eine SELEKTION (AUSROTTUNG) der ganzen MENSCHHHEIT, seit mindestens 100 Jahren. NWO wird sie offiziell jetzt genannt. Die UNO ist ihr Sprachorgan. WHO, IWF, Bilderberger, Foreign Council wie noch einige andere dafür geschaffene Institutionen dieser „Übermenschen“, oder die „ELITE“, wie sie sich nennt oder nennen läßt, auch. Wie der Großteil der gekauften Medien weltweit. Auch die Politiker (Merkel – Bilderberger, Faymann – Bilderberger u.a.) zähle ich dazu. Die Oligarchen bzw. Banken, Konzerne und die „Super-Milliardäre“ der USA, wie die EU, als ihre Erfindung, zur Erreichung dieses Zieles, Institutionen wie Personen, ihre Machthaber und aus ihr ihre „Rechtsvertreter“ (Rechtsverdreher vor allem des Menschenrechtes). Die Armeen der USA, aber auch Europas, speziell die der NATO, ihre Exekutive, wie die GEHEIMDIENSTE ihre PRÄTORIANER sind, dieser wenigen „Cäsaren“, oder des CÄSARS (des Antichristen) dann…etc. Die Familien der Rockefellers, Rothschilds, Morgans u.a. sind heute bereits unumschränkte Herrscher bzw. sind diese Cäsaren.“
      In @ stellamaria eine weitere Endzeittheoretikerin zu entdecken, muss Sie doch erfreuen! Sie könnte Ihnen als Assist zu Ihrer Islamophobie dienlich sein. Tauschen Sie sich doch einmal mit ihr aus. Würd mich interessieren, den ich sammle Obskures! Warten Sie nicht ab! Das einzige , was bald eintreten könnte, ist die Deaktivierung dieses Kommentarteils.

    • Wo ist festgehalten, dass katholische Laien nicht im Namen Jesu segnen dürfen? Das hätte ich gerne von Ihnen belegt In wessen Namen sollen sie sonst segnen? Im eignen Namen? In niemandes Namen? Wenn die Mutter dem Kind ein Kreuzchen auf die Stirn macht, um es zu segnen, bevor es aus dem Haus geht (war früher in frommen Familien Sitte und kommt auch heute noch vor), in wessen Namen tut sie es dann? Jeder Katholik darf doch auch sprechen: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, etwa zu Beginn eines Gebetes. Klar, dass man alles auch missbrauchen und in Sünde verkehren kann. Aber eine solche Einschränkung würde mich wirklich sehr wundern.

      • Ich habe nie Theologie studiert und bin ink Kirchenrecht absolut nicht beschlagen.
        Warum man nicht im Namen Jesu segnen kann, „etwas-Gutes-Sagen/Sprechen“,auch wenn man keine geweihte Person ist, ist mir unklar.
        Es hieße ggf. die Wirksamkeit Gottes, auch unter Zuhilfenahme eines Heidens, unzulässig einschränken.
        Im Notfall darf jeder, auch ein Nicht-Christ, taufen auf dem Namen Gottes des Vaters, des Sohnes und des Hl. Geistes.
        Ich kannte übrigens einen Professor in der Geburtshilfe, freimaurerisch-liberal, der sehr gerne taufte in Notfällen- und die Formeln und die Handlungsvorgaben en sehr genau und korrekt beachtete.
        Er war Spezialist für unerfüllten Kinderwunsch, Sterilitätsprobleme und Risikoschwangerschaften und ein glühender Verteidiger des ungeborenen Lebens.
        Verglichen mit ihm waren die meiste Hirten in Belgien und Frankreich Waschlappen.

      • @ Leo Laemmlein
        Sie sagen mit Recht: „Jeder Katholik darf doch auch sprechen: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, etwa zu Beginn eines Gebetes“. Das ist der reguläre Gebetsanfang: Die Anrufung aller drei Personen Gottes in der Heiligen Dreifaltigkeit. Man kann als Laie Jesus jederzeit betend anrufen, aber nicht selbstherrlich selektierend in seinem weltlichen Namen ohne Gottesbezug einen anderen Menschen segnen. Das sollten Sie erst einmal überdenken.

      • In der Tat spreche auch ich morgens diesen „Muttersegen“ aus und mache dem Kind ein Kreuz auf die Stirn, aber ich sage: „Gott segne dich und behüte dich, im Namen des Vater und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen!“
        So bin ich es gelehrt worden. Vom Priester – einem traditionellen.

        Was ist daran nicht in Ordnung?

        Tatsache ist doch, dass ich überhaupt nur unter Bezugnahme auf Jesus den Namen Gottes anrufen darf. Jesus hat den Weg zum Vater doch erst wieder freigemacht.

        Was ich aber als Laiin nicht darf, das ist einen priesterlichen Segen auszusprechen, d.h. im Rahmen liturgischer Handlngen in der Messfeier, beim sakramentalen Segen etc., ich darf keinen Weihesegen durch Handauflegung aussprechen oder einen liturgischen Krankensegen ausführen. Ich darf aber jedem sagen „Gott segne dich!“ Dass ich das nur durch Christus, den Herrn, kann, ist allgemeiner Glaube der Kirche und braucht an der Stelle nicht dazugesagt werden.

        Weiter darf ich Jesus selbst „segnen“, etwa mit Psalmworten, oder den Worten des „Benedictus“ („Gesegnet“) von Zacharias, das sich an Gott selbst richtet. Das kommt im Brevier ständig vor.

      • Der K-TV-Fernsehpfarrer Buschor hat einmal gesagt, jedem Laien steht das Recht zu, andere zu segnen. Die Frage ist nur, mit welchen Gnaden dies verbunden ist, im Vergleich zu einem priesterlichen Segen.
        Pater Karl Wallner bringt in seinem Buch „Sinn und Glück im Glauben“ das Segnen der Kinder seitens der Eltern als Beispiel für gelebtes Laienpriestertum.
        Falsch interpretiert wird dieses Laienpriestertum von Laien, die private Messfeiern ohne Priester abhalten und dafür(gemäß Kirchenrecht) exkommuniziert sind.

        Es scheint mir unlogisch, wenn behauptet wird, man dürfe nicht im Namen Jesu Christi segnen. Was ist es dann anderes, wenn man spricht „Im Namen des Vaters und des SOHNES und des Heiligen Geistes“?
        In Exorzismus-Gebeten kommt „im Namen Jesu Christi“ ebenfalls vor. Diese dürfen auch von Laien gebetet werden, oder täusche ich mich? Schließlich sind bei Exorzismen häufig kleine Gebetsgruppen anwesend, zur Unterstützung des als Exorzist ausgebildeten Priesters.

  4. @ Leo Laemmlein
    Leider habe ich Ihren Beitrag oben zum Problem „häretischer Papst“ erst jetzt gelesen: Da fragen Sie:
    „Nun ist aber nach Kirchenlehrern, großen Theologen und Kanonisten der Kirche auch ein Papst nicht gegen Häresie gefeit. Was geschieht dann? Wer ist dann d i e Kirche?“
    Die Antwort ist einfach:
    Wäre es so im vorliegenden Fall, was ich, wie Sie wissen, zurückweise, gilt es, den Tod von Papst Franziskus abzuwarten, dann einen neuen Papst zu wählen, der den eventuell kirchenrechtlich zum Fall gewordenen „Papst Franziskus“ untersuchen lässt, ihn gegebenenfalls vom Vorwurf der Häresie freispricht oder aber als überführt betrachtet. Tritt Letzteres ein, muss der neue Papst den alten, als häretische überführten Papst ex-kommunizieren. Das würde bedeuten, dass alle seine kirchenrechtlich relevanten Entscheidungen als ungültig erklärt und zurückgenommen und anschließend in gleicher oder veränderter Form neu erlassen werden müssen. Die römisch-katholische Kirche hat einen langen Atem und verdient Vertrauen. Wer als Laie vorschnell aus eigenem Ermessen, und sei es wegen eines Papstes, aus dieser Kirche austritt, weil er sein Privatgewissen hochmütig an sich selber misst und nicht an der Lehre der Kirche, geht damit der Gnadenmittel der Kirche verlustig. Was das für die Stunde seines Sterbens bedeutet, wird er erst ermessen, wenn es soweit ist.

    • @ Sophus
      Sie sind rasch bei der Hand mit der Interpretation von Handlungen als „hochmütig“ und tun damit selber das, was Sie anderen als unzulässig verweisen.
      Kennen Sie das vatikanische Schreiben zum Kirchenaustritt?
      http://www.kath.net/news/16146

      Nehmen wir mal hypothetisch an, ein katholischer Papst würde irgendwann in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten oder Monaten eine Enzyklika oder anderes rechtlich relevantes Dokument herausbringen (er würde natürlich kein Dogma daraus machen) an alle Katholiken, Christen und Menschen guten Willens und darin erklären, sie könnten unbedenklich und sollten dringend sich einen Chip implantieren lassen, um die großen, durch Terrorismus und politsches und wirtschaftliches Chaos (z.B. infolge von Naturkatastrophen oder eines Weltkriegs) entstandenen Schwierigkeiten wieder in Griff zu bekommen und den Menschen Grundversorgung und Sicherheit zu gewährleisten. Um mit gutem Beispiel voranzugehen, würden er, der Papst, selbst und der Vatikanstaat sich als erste verchippen lassen. Wenn nun Katholiken zur Auffassung kämen (vielleicht unter dem Einfluss von bibelgläubigen Christen), bei diesem Chip oder Tatoo oder was immer handele es sich um das „Zeichen des Tieres“: sollen sie dann Ihrer Meinung nach dem Papst trotzdem gehorchen, weil sie nämlich als Katholiken nicht befugt sind, die Bibel eigenständig auszulegen und sich mit ihrem („hochmütigen“) Urteil über den Papst zu stellen und ihm ungehorsam zu sein und andere zum Ungehorsam aufzurufen? Und wenn es sich bei diesem Ding nun tatsächlich um das Zeichen des Tiers handelte, würde dann der Papst mit seinem Appell nicht Milliarden Menschen unwiderruflich in die ewige Verdammnis führen? Halten Sie es für ausgeschlossen, dass ein Petrusstuhlinhaber solches tun könnte? Also Laien, Priester, Bischöfe, Erzbischöfe, Metropoliten, Kardinäle – sie alle dürfen anathematisiert bzw. exkommuniziert werden, um Schaden von der Herde abzuwenden, aber ein Papst, dessen Einfluss im Guten wir im Bösen ungleich größer ist, nicht? Welcher Dogmatiker oder Kirchenrechtler lehrt das? Wenn ein Papst sich hinstellte und ganz plump sagte und obstinat wiederholte: Ob Gott Jehova oder Allah oder Jesus Christus genannt wird, es ist immer derselbe Gott? Könnte das nicht als Häresie erkannt und bezeichnet werden? Müsste man auch dann seinen natürlichen Tod oder freiwilligen Amtsverzicht (vgl. Benedikt XVI.) abwarten?

      • @ Leo Laemmlein
        Über Wenn- oder Nehmen-wir-mal-an -Fälle diskutiere ich als Historiker nicht, denn der befasst sich nicht mit Mutmaßungen, Unterstellungen, Ahnungen und Prophezeiungen usw.
        Papst Franziskus hat nirgends gesagt: „Ob Gott Jehova oder Allah oder Jesus Christus genannt wird, es ist immer derselbe Gott?“ Ihre Konjunktive „hinstellte“, „sagte“, „wiederholte“ interessieren mich erst, wenn sie in der Bedeutung der 1. Vergangenheit dastehen. Zur Absicherung gegen Eventualitäten stehen im hypothetischen Fall 2500 Bischöfe zur Verfügung.

  5. @Leo Lämmlein
    Auch ich werde demnächst aus dieser Kirche austreten.
    Wer nur noch Häresien verkündet, ist nicht mehr die Kirche Christi.
    Ich jedenfalls werde mich den Pius-Brüdern anschließen, wo ich sowieso schon lange die Messe mitfeiere. Bei der neuen Messe habe ich immer mehr und mehr den Würgereiz….

    • sina
      Sie können sich den Piusbrüdern anschließen, ohne aus der Kirche auszutreten. Das ist jedenfalls kein ausreichender Grund.

      • Das weiß ich, dass ich das kann.
        Aber man muss irgendwann Nägel mit Köpfen machen. Ich habe keine Lust, u.a. durch meine Kirchensteuerzahlungen die Zerstörung mit voranzutreiben.
        Und F. lehne ich sowieso ab, da ich in ihm den falschen Propheten sehe!

  6. @ Sophus Sie machen Ihrem Namen keine Ehre, derweil sie mit Methode Äpfel und Birnen verwechseln. Ich erinnere mich an meine Mutter. Sie hat mich immer im Namen der Hl. Dreifaltigkeit und im Namen Jesu gesegnet. Ich sehe keinen theologischen Grund, dass sie dieses nicht gedurft hätte. Sie hat mich sogar gelehrt um den Segen der Gottesmutter zu bitten. Was Sie machen, werter Sophus, ist reine Sophistik und keine Sophia.

    • @ Hans
      Wer will schon seinem Nick Ehre machen? Meiner ist reine Provokation gegen Mutmaßler, Untersteller, Verunglimpfer, gegen die Ahnungvollen und endzeitlichen Propheten samt ihren jeweiligen -innen. Wenn Sie sich auf DIESEM Thread beziehen haben Sie mit Ihrem Satz „Was Sie machen, werter Sophus, ist reine Sophistik und keine Sophia“…. nicht ganz Unrecht. Aber es ist doch interessant, wie die hier versammelten UnheilsverkünderInnen gegen Andersdenkende zu gehen bereit sind.

      Wenn Sie über Ihre Mutter sagen: „Sie hat mich immer im Namen der Hl. Dreifaltigkeit und im Namen Jesu gesegnet“, dann ist das ein Argument, dem ich ausnahmsweise nicht sophistisch widerspreche, obwohl die von Ihnen erfahrene mütterliche Liebe nach der bäuerlichen Grundwahrheit, „doppelt hält besser“, theologisch wohl Fragen aufwirft. :-)))

    • Zusatz zu @ Hans
      Was ich eben gesagt habe, gilt nicht für die ernsthafte Diskussion mit @ Leo Laemmlein, bezüglich der zwischen uns bestehenden elementaren Bewertungunterschiede des Pontifikats von Papst Franziskus.

  7. @leo Laemmlein Danke für Ihren aufschlussreichen Kommentar. Kurz: Was die letzten Päpste betrifft (teilweise auch Benedikt) stimme ich Ihnen volllommen zu, auch mit der Schlussfolgerung am Ende des Kommentars. Die Auswüchse dieses WIDER-Spruches, sehen wir u.a. mit diesem Statement dieses Kardinals in dem Artikel über (seine?) Brüder IM HERRN (gewiss nicht im selben). Dieses Durcheinander in der RKK geht sehr tief und bereits FRECH zur SACHE. Ich empfinde dieses Papsttum als Häresie, vor allem die (unverschämte) HALTUNG Franziskus nicht zu Knien vor dem Allerheiligsten, wie sein Knie nicht zu beugen in der Heiligen Messe, ist unerträglich. Er bezeugt für mich damit nichts anderes, wie er zu Gott STEHT und zu was er sich bekennt. Auch dass er mit seinem Konterfei als PAPST offiziell (!) bei und vor KINDERN WERBUNG macht für den Genderwahsinn, ist ein unfassbares Sakrileg- IRRSINN und nichts anderes! Er missbraucht damit tausende von Kindern in der ganzen Welt und das ÖFFENTLICH! Was Jesus uns zu diesem Fall gesagt hat, kann ihm nicht unbekannt sein, also tut er es in einer BÖSEN ABSICHT!!! Was diese VERBRÜDERUNGEN mit den Freimaurern und Muslimen betrifft, ist sie da nur mehr logisch. Für mich gilt das Wort von Papst PiusXII, Papst PiusX und Leo XIII, was die Gefährlichkeit und den satanischen Einfluss betrifft, den die Freimaurer HAT, GEHABT HAT und immer HABEN WIRD auf die RKK. Wer anderes den gläubigen Christen Weiß machen will was Schwarz ist, LÜGT! Und wer der Vater der Lüge ist, dass hat uns JESUS CHRISTUS gelehrt und bezeugt. Ich bin einfach unendlich angewidert, da ich getäuscht worden bin und es permanent werde. So soll ich wohl selber eine und zur Enttäuschung für meinen Nächsten in der Welt werden und Gott den Rücken kehren, aber dies SCHADENFREUDE werde ich dem Teufel nicht bereiten. Zu Ihrer Frage welches Dokument nennt die Rotarier etc. kurz es ist v. Papst PiuXII das „Hans“ ein Forumsschreiber von hier ausgegraben hat und in einem anderen Block ausführlich dokumentiert und mir den im Moment entfallen ist (natürlich).Ich werde ihn aber finden und melde mich wieder hier !

  8. @leo Laemmlein es gibt leider Seelen die ihr ICH… vor allem hochhalten und damit keine Demut, keine Besinnung kennen. Sparen Sie sich die Mühe und bewahren Sie sich die Kraft für die Weitergabe Ihrer Talente und Charismen, wo sie FRUCHT bringen. Ist so ein Gedanke der mir gekommen ist, als ich kurz einen Kommentar von Ihnen angelesen habe und Ihr Bemühen um Besinnung darin erkannte, wo vielleicht keine sein will ?!

    • @ stellamaria
      Lesen Sie meinne Antwort an @ Hans!
      Ich bedanke mich für Ihre Urteile über mich, ohne mich zu kennen. Ich werde IHRER „Katholizität“ gedenken, wenn ich mein Schlusskapitel über Papst Franziskus fertigstelle. Ich freu mich schon! :-))))

  9. @ Leo Laemmlein
    Zu http://www.kath.net/news/16146
    Ihr Abfall von der katholischen Kirche erfüllt unter Punkt 1 alle drei Punkte unter a, b, und c. :
    a) einer inneren Entscheidung, die katholische Kirche zu verlassen;
    b) der Ausführung und äußeren Bekundung dieser Entscheidung;
    c) der Annahme dieser Entscheidung von seiten der kirchlichen Autorität.

    2. Der Inhalt des Willensaktes muss bestehen im Zerbrechen jener Bande der Gemeinschaft – Glaube, Sakramente, Pastorale Leitung –, die [176] es den Gläubigen ermöglichen, in der Kirche das Leben der Gnade zu empfangen.
    Sie haben mit Ihrer Ablehnung des Pontifikats von Papst Franziskus unter Punkt 2.zumindest die Bande zur Pastoralen Leitung zerbrochen, was einen Akt der Apostasie darstellt. Die weiteren Punkte zu behandeln lasse ich sein.
    Von dem Schreiben der DBK zum Kirchensustritt möchte ich absehen.

    PS Wenn ich vom Dreigestirn schon des Hochmuts bezichtigt werde, lasse ich ihn auch heraushängen.

    • @ Leo Laemmlein
      Zur Ergänzung zu Ihrem Kirchenaustritt:

      Dietrich von Hildebrand, Der verwüstete Weinberg, Josef Habbel Verlag Regensburg 1973, 10. Kapitel, S. 109f:

      „Das Verbleiben eines Häretikers in der Kirche ist aber ein größeres Übel, als dass die Kirche um ein Mitglied ärmer wird. Es ist besser, dass er die Kirche verlässt oder von ihr ausgeschlossen wird durch ein Anathema bzw. eine Exkommunikation. Es ist besser vom Standpunkt der Kirche und aller Gläubigen; aber auch für die Seele des Häretikers, weil er sich seiner Apostasie vom wahren Glauben bewusster wird und dadurch aufgeweckt werden kann. Der Gesichtspunkt, in der Abnahme der Mitglieder einer natürlichen Gemeinschaft eine Schwächung, ein Symptom des Niederganges, ja einer Desintegration zu erblicken, schleicht sich leider auch unbewusst in die Beurteilung des Übels des Schismas mit ein und veranlasst, viele Kompromisse auf Kosten der Rechtgläubigkeit zu machen, nur um eine Verringerung an Umfang zu vermeiden. Gilt das Wort Christi nicht auch in analoger Weise für die Exkommunikation eines Häretikers? „Wenn aber deine Hand oder dein Fuß dir Ärgernis gibt, so hau sie ab und wirf sie weg! Es ist besser für dich, verkrüppelt oder lahm in das Leben einzugehen, als mit zwei Händen oder zwei Füßen in das ewige Feuer geworfen zu werden. Und wenn dein Auge dir Ärgernis gibt, so reiß es aus und wirf es weg! Es ist besser für dich, mit einem Auge in das Leben einzugehen, als mit zwei Augen in das höllische Feuer geworfen zu werden.“ (Mt 18, 8-10)

  10. Passend zum Thema folgende Tatsache, die oft vergessen wird: „Der Dialog mit dem Teufel“ führt immer in den SOPHISMUS (in Trug und Lüge), da er „Der Vater der Lüge“, der SOPHISMUS sein wahres Wesen“ ist. Jesus hat uns vor ihm gewarnt. Auch vor dem „Wolf im Schafspelz“, sollen wir uns in acht nehmen und gewiss immer die Geister zu unterscheiden suchen. Am HASS, mit dem er die Menschen verfolgt, ist er sehr leicht zu erkennen.

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