„Interreligiöser“ Boxkampf zwischen Kreuz und Halbmond in Las Vegas

Papst Franziskus mit Rolandinho
Papst Franziskus mit Rolandinho


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(Rom) Am kommenden 29. Mai findet im römischen Olympia-Stadion ein neues „Fußballspiel für den Frieden“ statt. Die 90 Minuten der ersten Ausgabe wurden am 1. September 1914 gespielt. Nicht das Presseamt des Vatikans, sondern Papst Franziskus persönlich gab die Nachricht bekannt, als er am 3. Februar eine Delegation der von ihm gegründeten Stiftung Scholas Occurentes empfing.

Das internationale Netzwerk von Schulen war von ihm noch als Erzbischof von Buenos Aires ins Leben gerufen worden und wurde im August 2013 als päpstliche Stiftung mit Sitz im Vatikan errichtet.

„Fußballspiel für den Frieden“

Heute gehören ihm derzeit weltweit sagenhafte 427.330 Schulen in 87 Staaten auf allen fünf Kontinenten an. Die Schirmherrschaft im Namen des Papstes übt die Päpstliche Akademie der Wissenschaften aus, deren Kanzler der argentinische Kurienbischof und Papst-Vertraute Marcelo Sanchez Sorondo ist.

Die erste Ausgabe des Fußballspiels für den Frieden „Soccer for Peace“ wurde von Javer Zanetti, dem ehemaligen Kapitän der Argentinischen Nationalmannschaft und von Inter Turin organisiert. Seither empfing Papst Franziskus mehrfach Delegationen von Scholas Occurentes, meist in Begleitung eines bekannten lateinamerikanischen Fußballspielers. Dieses Mal war es Ronaldinho.

Am 3. Februar sprach Franziskus mit sechs Schülern, die an der Audienz teilnahmen. Seine Antworten auf die Fragen wurden nicht veröffentlicht, lediglich kurze Zusammenfassungen von Osservatore Romano und Radio Vatikan.

„Boxkampf für den Frieden“

Am Ende der Meldung berichtete Radio Vatikan nicht nur die Ankündigung des Papstes, daß es am 29. Mai ein zweites „Fußballspiel für den Frieden“ geben wird. Es wurde ein zweiter „ganz besonderer Termin“ angekündigt:

„Am 7. Mai findet in Las Vegas ein Boxkampf zwischen einem Katholiken und einem Moslem statt.“

Die Nachricht scheint auf den ersten Blick nicht zum Radiosender des Papstes zu passen. Las Vegas ist auch nicht gerade ein katholisches Eldorado. Das Ereignis hat es allerdings in sich und paßt in die Stadt des Glamour und des Glückspiels: Ein Boxkampf zwischen Kreuz und Halbmond.

Die sportlichen Events gehören zu einer Serie von interreligiösen Initiativen, die das Heilige Jahr der Barmherzigkeit begleiten.“

Wie die Deutsche Sektion von Radio Vatikan meldete.

Päpstlicher „Fausthieb“

Der Vatikanist Sandro Magister erinnert in diesem Zusammenhang an eine Episode auf dem Flug von Papst Franziskus von Sri Lanka auf die Philippinen. Am 15. Januar 2015 mimte er im Gespräch mit den Journalisten einen Fausthieb gegen einen Mitarbeiter mit den Worten, die sich in etwa so übersetzen lassen: „Es stimmt, daß man nicht mit Gewalt reagieren soll. Aber wenn Dr. Gasbarri, ein guter Freunde, ein schlechtes Wort gegen meine Mutter sagt, bekommt er die Faust zu spüren! Das ist normal! Das ist normal! Man kann nicht provozieren, man kann den Glauben anderer beleidigen, man kann sich nicht über den Glauben lustig machen“, ohne nicht eine gewaltsame Reaktion des Beleidigten zu provozieren. Kurz darauf demonstrierten radikalen Moslems mit dem Papst-Zitat.

Damit beantwortete er die Frage des französischen Journalisten Sébastien Maillard der Pariser Tageszeitung La Croix. Maillard hatte den Papst zum blutigen Attentat gegen die Redaktion der linken Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo befragt.

Umstrittener als die Sportaktivitäten von Scholas Occurentes ist, daß die Papst-Stiftung mit Papst Franziskus unter Kindern für die Gender-Ideologie wirbt.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Corriere della Sera (Screenshot)

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38 Comments on „Interreligiöser“ Boxkampf zwischen Kreuz und Halbmond in Las Vegas

  1. Ich bin versucht, eine kleine Überlegung anzustellen: Könnte es sein, dass der christliche Boxer seinen muslimischen Kontrahenten gewinnen lässt aus Rücksicht und um ihn seelisch nicht unnötig zu verletzen oder ihn gar zu reizen, zudem dieses „sportliche Ereignis“ im Jahr der Barmherzigkeit stattfindet.
    Nein im Ernst, welchen tieferen Sinn soll dieses Match haben und welche Botschaft damit der staunenden Welt vermittelt werden?
    Ausser dieser, das Papst Franziskus es in meinen Augen meisterhaft versteht, durch entbehrliche Aktionen auf sich aufmerksam zu machen, ob dies nun durch das Herbeischaffen von verstorbenen Heiligen gewährleistet wird oder durch Fußballspiel und Boxkampf.
    Die Welt will unterhalten werden, Papst Franziskus sorgt dafür, dass dies geschieht, sie wird ihm den erwarteten Applaus sicher nicht versagen.
    Aber was ein Boxkampf unmittelbar mit einem „Jahr der Barmherzigkeit“ und ausgerechnet in der Spielerstadt Las Vegas zu tun haben sollte, habe ich immer noch nicht begriffen.

  2. Kommen noch mehr Witze zur Fasenacht? Interreligiöser Faustkampf, UNO-homo-Briefmarken (bäh, wie klebrig), Öko-dieses und Öko-jenes? Bitte, bitte: noch mehr Witze, das Narrenschiff ist noch lange nicht voll(gelaufen), juhui!

    • Er gehört der ukrainischen orthodoxen Kirche des Patriarchen Filaret (Denisenko)an, welche von der orthodoxen oikumene (bislang) nicht anerkannt wurde. Obwohl es dzt. massiven Druck von politischer Seite (der EU, USA und der Regierung in Kiew) hiezu gibt. Da durch die Umwälzungen, die ukrainische orthodoxe Kirche (Moskauer Patriarchat)unter Vorsitz des Metropoliten Onufry (Berezovsky) immer mehr in Bedrängnis gerät.

  3. Weltliche Anlässe werden heute inflationär als ang. „Friedensbeitrag“ angepriesen. So heisst es im „Gebetsanliegen“ des Papstes für den August 2016:
    -
    „Wir beten zu Gott unserem Vater,
    dass der Sport und sportliche Großveranstaltungen zur freundschaftlichen Begegnung zwischen den Völkern und zum Weltfrieden beitragen; “
    -

    Über „freundschaftliche Begegnung zum Weltfrieden“ !?
    Der Sport als Helfer im status quo der unverbindlichen „Brüderlichkeit“ und somit dem vergeblichen Bemühen der Friedensfindung.

    Anlässlich der „Jubiläumsfeier“ der bis heute umstrittenen Erklärung „nostra aetate“ sagte Papst Franziskus:
    -
    „Ohne den Herrn, ist nichts möglich“, so Franziskus abschließend:
    „Mit ihm wird alles möglich!
    Möge unser Gebet ganz dem Willen Gottes folgen können, der wünscht, dass sich alle Menschen als Brüder erkennen und so leben, indem sie eine große Menschheitsfamilie in der Harmonie der Unterschiedlichkeit bilden“.
    -

    Dies soll also „der Wille Gottes sein“ ?
    Hierfür soll die Ewige Wahrheit Jesus Christus den Kreuzestod erlitten haben und glorreich auferstanden sein ?

    Für ein „harmonisches“ Nebeneinander von Irrlehre und Wahrheit ????

    • Unterm Strich hat der vatikanische Dialog mit dem Islam die größte Christenverfolgung aller Zeiten gebracht. Je mehr der wahre Gott vergessen und verunehrt wird, desto mehr Unheil kommt auf die Christen und die Menschheit.

      • Werter @ Leo Laemmlein!
        Leider konnte ich meine ferige Schlussantwort an Sie auf dem Thread zum „zweiten Video“ wegen der mittlerweile erfolgten Schließung der Kommentarfunktion nicht mehr senden. Da stellte ich die Frage nach der Alternative. Soll die katholische Kirche im Zusammenleben mit dem Islam katholische Glaubenswahrheiten gegen diesen beser rigoristisch-affektiv ins Feld führen? Der allgemeine Aufruhr in der islamischen Welt nach der Regensburger Rede Papst Benedikts XVI. wegen eines einzigen Zitats aus dem 15. Jahrhundert sollte Ihnen zu denken geben. Es bestand aus der Frage: Was hat der Islam an Gutem gebracht? Die intendierte Antwort schon hat weltweit ungeahnte Hass- und Gewaltausbrüche gegen Christen ausgelöst. Weiterdenken empfohlen!

      • Sophus 11. FEBRUAR 2016 UM 14:17
        Zu Ihrer Frage. Ich meine, die katholische Kirche soll sich ein Beispiel an den Aposteln nehmen.
        Die Wahrheit soll man nicht brutal und lieblos sagen. (Ich habe mich daran selbst nicht immer gehalten.) Man kann und braucht und darf sogar nicht immer die vollständige Wahrheit sagen (nicht die Perlen vor die Säue werfen). Aber verschweigen und verfälschen darf man die Wahrheit auch nicht.
        Haben Sie das Video von Abdul Memra gesehen? Das war starker Tobak, aber nicht lieblos. Er braucht sich jedenfalls nicht vorwerfen zu lassen, dass er die Grundwahrheit des Christentums verschweigt.
        Ja, ein Papst muss den Nichtchristen sagen, dass sie nur durch Jesus Christus gerettet werden kann. Petrus und Paulus und die anderen Apostel taten das auch. Papst Franziskus verschweigt nicht nur Jesus Christus, er behauptet oder suggeriert zumindest oft das Gegenteil: dass alle gerettet würden. In dieser Unwahrheit ist kein Quentchen echte Liebe für die Buddhisten, Juden und Moslems, mit denen er sich umarmt und fotografieren lässt.
        Unser Herr Jesus Christus hat seinen Jüngern kein bequemes Leben verheißen, sondern Verfolgung bis in den Tod. Ein Liebling der ganzen Welt wie Papst Franziskus k a n n kein echter Jünger Jesu sein. Und jeder von uns sollte sich fragen, ob er für Jesus eigentlich schon mal gelitten hat.

      • @ Leo Laemmlein
        Die Geschichte der Christenheit lehrt uns und Sie deuten es ja selber an, dass man nicht die Perlen vor die Säue werfen solle. Sie sagen mit Recht: „Die Wahrheit soll man nicht brutal und lieblos sagen“. Aber dann widersprechen Sie der eigenen Einsicht, wenn Sie unter Hinweis auf Petrus und Paulus und die anderen Apostel sagen: „Ja, ein Papst muss den Nichtchristen sagen, dass sie nur durch Jesus Christus gerettet werden können“. Und Sie meinen, „die katholische Kirche soll sich ein Beispiel an den Aposteln nehmen“.

        Das möchte ich der katholischen Kirche als Weltkirche nicht empfehlen, denn die Apostel hatten es nicht mit einem weltweiten Atheismus, einem in Teilen militanten Islamismus und einem zumindest unfreundlichen Buddhismus und Hinduismus und einem distanzierten Judentum zu tun. Dennoch mussten alle die Offenbarung der göttlichen Wahrheit in Jesu Christi im Zuge der ihnen aufgetragenen Mission aller Völker bis an die Enden des Aion mit dem Verlust ihres Lebens beglaubigen und besiegeln. Alle apostolischen Zeugen, wohl auch Johannes Zebedäus, sind nach der Tradition der Kirche eines frühen, gewaltsamen Todes gestorben:
        Petrus, Andreas, Jakobus Alphäus, Philippus, Simon Zelotes und Bartholomäus sind gekreuzigt worden, Judas Thaddäus wurde von Pfeilen durchbohrt, der Herrenbruder Jakobus wurde gesteinigt, Thomas vom Speer durchstoßen und Jakobus Zebedäus, Matthäus und Paulus wurden durch das Schwert hingerichtet (vgl. Josh McDowell, He walked among us, 1993/Jesus von Nazareth, 1995, S. 225). Warum verfolgte sie der Hass der Juden und Heiden? Weil sie Jesus Christus, den Gekreuzigten und Auferstandenen, als einzigen Weg des Menschen in das Königtum der Himmel verkündigt hatten.

        Wenn heute Papst Franziskus zu den Atheisten, Moslems, Buddhisten, Hinduisten und Juden, verstärkt durch das gewaltige Echo der Medien, sagen würde, dass sie nur durch Jesus Christus gerettet werden können, hätten 1,4 Milliarden Christen, darunter Hunderte von Millionen Katholiken mit einem Schlag die Hölle auf Erden! Denken Sie an den einen Satz aus der Nürnberger Rede.

        Heute reicht das Internet mit der millionenfach verbalisierten Botschaft Jesu Christi in alle Ecken der Erde. Jeder Nichtchrist kann den Weg zu Jesus Christus auf seinem Handy finden – wenn er unbeeinflusst von äußeren Misshelligkeiten diesen Weg suchen darf. Dieser Suche dienen auch die 12 vorgesehenen, doppelpoligen Videobotschaften von Papst Franziskus.

      • Werter Herr @ Sophus,
        es ist nicht brutal und lieblos, das wahre (!) „Evangelium von Jesus“ (Apg 8,35) zu verkündigen. Das taten die Apostel und ihre Mitarbeiter unermüdlich! Der Apostel Paulus schreibt an seinen Schüler und Mitarbeiter Timotheus von Lystra, nach der Tradition erster Bischof von Ephesus: „1 Daher bezeuge ich dir ernstlich vor dem Angesicht Gottes und des Herrn Jesus Christus, der Lebendige und Tote richten wird, um seiner Erscheinung und seines Reiches willen: 
        2 Verkündige das Wort, tritt dafür ein, es sei gelegen oder ungelegen; überführe, tadle, ermahne mit aller Langmut und Belehrung! 
        3 Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich selbst nach ihren eigenen Lüsten Lehrer beschaffen, weil sie empfindliche Ohren haben;1 
        4 und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Legenden zuwenden. 
        5 Du aber bleibe nüchtern in allen Dingen, erdulde die Widrigkeiten, tue das Werk eines Evangelisten2, richte deinen Dienst völlig aus! 
        6 Denn ich werde schon geopfert, und die Zeit meines Aufbruchs ist nahe. 
        7 Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, den Glauben bewahrt. 
        8 Von nun an liegt für mich die Krone3 der Gerechtigkeit bereit, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag zuerkennen wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung liebgewonnen haben.“
        (2 Tim 4,2-8) Messen Sie daran die Lehre und Verkündigung von Papst Franziskus. Verkündigt er das Wort? Oder ist er ein Lehrer nach den Lüsten der Welt? Herr Sophus, Papst Franziskus ist ein Lehrer nach den Lüsten der Welt !
        Und an die Gemeinde in Korinth schreibt Paulus:  “… wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkündigen würde! “ (1 Kor 9,16).
        Papst Franziskus verkündet der Welt freimaurerischen Ohrenkitzel.
        Ja, es wäre unklug, wenn der Papst sich hinstellte und predigte, obwohl es die Wahrheit ist: Mohammed ist ein Lügenprophet und der Koran ist ein Lügenbuch des Hasses und falschen Friedens . Aber wer zwingt den Papst, die Lüge zu verkünden: Der Koran ist ein prophetisches Buch des Friedens. ? Es würde vollkommen genügen, wenn er verkünden würde, dass die Bibel das wahre und einzige Wort Gottes ist und dass nur in Jesus Christus Rettung und Heil zu finden ist, denn es ist uns kein anderer Name gegeben ! Das verkündete die hl. Koryphäe der Apostel Petrus, — aber das verkündet Papst Franziskus n i e , er verschweigt es, und wenn solche Worte zufällig in einer Lesung vorkommen, über die er predigen muss, dann verdreht und verfälscht er sie. Bitte schauen Sie sich das Video eines der kleinsten Brüder Jesu Christi an, und vergleichen Sie das mit der weltklugen ohrenkitzelnden Verkündigung des Papstes! https://youtu.be/SToMQ-_xhNQ
        Die alte Welt war keineswegs weniger grausam als die heutige. Sie bestätigen es doch selbst, wenn Sie die Todesarten der Apostel anführen, gleich ob sie im Römischen Reich oder außerhalb desselben predigten.
        Und mit Ihrem letzten Argument, dass man heute das wahre Evangelium durch das Internet erfahren könne, widerlegen Sie Ihren eigenen Tadel an mich wegen meines angeblichen „Individualismus“, der ja nur die Notlage von jemand ist, der zeit seines Lebens Katholik war und sich vor einer ungeheurenTäuschung zu bewahren versucht. (Der eigentliche „Individualist“ ist ein Papst, der die gesunde Lehre verlassen hat und den Christen und der Menschheit ein falsches Evangelium verkündet.) Damit geben Sie zu, dass die katholische Hierarchie überflüssig ist, weil man von ihr das Evangelium nicht mehr hören kann; und darum ist sie nicht nur überflüssig, sondern sogar schädlich, denn auf einem falschen Evangelium liegt der Fluch Gottes, siehe Galaterbrief Kapitel 1 ! Das Evangelium von Jesus erfährt man auch nicht auf der Homepage der Vatikanseite. Da muss man schon sehr suchen und tief graben, um auf der Vatikan-Website Texte zu finden, wo das wahre Evangelium klar zum Ausdruck kommt.
        Laudetur Jesus Christus – in aeternum. Amen!

      • Denen, die auf dem Standpunkt stehen, man solle innerhalb der zweitvatikanischen Kirche ausharren und auf bessere Zeiten harren und dafür beten und opfern und handeln, möchte ich sagen: Wenn Ihr diese Haltung im Licht des Wortes Gottes geprüft habt und Euer Gewissen Euch das gebietet, so handelt danach. Aber passt gut auf, das war nicht die Haltung von Paulus und von Johannes in ihren Briefen. Sie wollten, dass man sich von falschen Brüdern trenne bzw. falsche Brüder von sich trenne. Wenn in einem Korb mit faulen Äpfeln zwei drei gesunde Äpfel liegen, dann stürzen sich die Würmer aus den faulen Äpfeln auf die gesund gebliebenen.
        Beispiel.
        Heute morgen kam mir das Magnificat-Stundenbuch von Dezember 2015 in die Hand. (Meine Frau betet es und stellt die alten Exemplare ins Bücherregal.) Es stammt ursprünglich aus Frankreich, wo auch die Lizenzrechte liegen, und wird von Butzon & Bercker Kevelaer herausgegeben. Die Schirmherrschaft hat der Alt-Weihbischof Heinrich Janssen, Kevelaer. (Ich kenne ihn seit Jahrzehnten. Ich ging gern zu seinen Messen, weil er ohne Mätzchen nach dem Messbuch zelebriert.)
        Und was sehe ich im „Magnificat“. Hier aus den Fürbitten zur Vesper 5. Dezember 2015:
        „In unserer Zeit geben die großen Religionen einerseits Anlass zu Spannungen, nähren aber andererseitsw die Hoffnung auf eine friedlichere Welt. Darum lasst uns beten:
        V: Gott, du Vater aller Menschen,
        A: erbarme dich unser.
        Du lebst im tiefsten Innern jedes Menschen;
        - gib, dass jeder Einzelne lernt, auf deine Stimme zu hören und deinem Willen zu folgen.
        Ewiger Vater, zu dir rufen Muslime, Juden und Christen;
        - lass ale Religionen für ein friedvolleres Miteinander der Völker eintreten.
        Göttlicher Geist, du überwindest Grenzen und führst Gegner zusammen;
        - hilf allen Menschen in Wirtschaft und Politik, die sich um eine gerechte Weltordnung bemühen. … “
        So, liebe Christen, das ist nicht biblisch, das ist nicht christlich, das ist nicht überliefert römisch-katholisch, dass ist reinste Freimaurerei, Esoterik, und Lüge dazu, denn Allah ist den Moslems nicht Vater und will es gar nicht sein.
        Jeder der die Bibel kennt, aber auch der die katholische Dogmatik kennt, wird mir rechtgeben. Erforderlichenfalls kann ich es beweisen.
        Verantwortlich für diesen Text ist laut Impressum eine Frau Dorothee Sandherr-Klemp, Bonn.
        Interessant, wenn man im Internet recherchiert. Diese Mutter von drei Kindern (bravo und meine Hochachtung!), die in Bonn katholische Theologie, Philosophie und Germanistik studiert hat, auch zuständig ist für interreligiöse Initiativen, wie diese in Bonn-Poppelsdorf mit dem „Engel der Kulturen“: http://www.vip-bonn.de/archiv/vipbrief/vip201104.pdf
        Ich habe jetzt nicht weitergeforscht, aber das genügt schon als Spur.
        Liebe Katholiken, die „neue“ zweitvatikanische Kirche ist fest in freimaurerischer Hand. Die Restchristen, die darin sind, müssen sich unbedingt sammeln und von dem verdorbenen Milieu trennen. Es ist für normale Katholiken unmöglich, in dieser Kirche zu verharren, ohne von ihrem vorherrschend falschen, freimaurerischen, und das heißt: antichristlichen Geist erfasst und verdorben zu werden. In die Bergogliokirche und demnächst vielleicht Taglekirche kriegen mich keine zehn Pferde zurück. So wahr mir GOTT helfe!

    • Genau das meinte ich doch!!
      Sozialistisch/kommunistische Parolen in christlichem Mäntelchen!
      Einer „gelernten“ Ex-DDR-Bürgerin könnt ihr schon glauben,wir riechen diese Parolen zehn Meilen gegen den Wind.

    • @ Leo Lämmlein

      Sie sprechen mir hier in Ihren Statements zum großen Teil aus der Seele.

      Ich finde es erschreckend, wenn Christen nur noch strategisch argumentieren und glauben, man könne so einen Blumentopf gewinnen und dafür sogar bereit sind, das geforderte Zeugnis für Christus zu verweigern!

      Die Kirche ist und bleibt übernatürlichen Ursprungs. Was der Mensch mit der natürlichen Vernunft, entgegen dem Wort Jesu, entgegen allem, was verbindlich tradiert und von vielen Zeugen gelebt wurde, „bauen“ will, wird wieder auseinanderfallen und die Verwüstung wird dadurch größer als sie es wäre, hätte er nie Hand angelegt.

      Eindeutig sind wir gehalten, keinerlei Kompromisse einzugehen, wenn es direkt um den Glauben selbst geht. Kompromisse bei manchen administrativ-politischen oder rein weltlichen Angelegenheiten sind jederzeit dagegen möglich. Jesus hat auf sie keinen Wert gelegt – im Gegenteil: er wehrte weltiche Macht immer konsequent und durchweg ab.

      Aber viele Katholiken streiten eher für die abendländische Monarchie und anderen irdischen Hokuspokus als für den Herrn und die übernatürliche (!) Glaubenswahrheit. Dass aber diese Glaubenswahrheit niemals auf verlogene, irdischen Prämissen aufgebaut sein kann, ist auch evident.

      Jesus war weder diplomatisch noch ein Stratege. Er sprach und provozierte ohne Rücksicht auf die Empfindelei seiner Gesprächspartner.

      Und dafür hassten ihn die meisten, viele aber gab es auch, die ihn deswegen (!) als den Sohn Gottes erkannten, denn es heißt von ihm, dass er mit „Vollmacht“ gesprochen hätte. Er hat mehr als einmal gerade von den frommen Leuten einen wahren Shitstorm erleben müssen. Sie rasten, wenn er sprach, weil sie ihn nicht hören wollten, und weil sie ihm nicht ein sachliches Wort entgegen setzen konnten.

      Ebeneso wenig diplomatisch ging Stephanus vor. Er fragte nicht danach, was es heißen würde, dass er sagt, was zu sagen war. Auch er „provozierte“ so sehr, dass er dafür den Tod in Kauf nahm. Die Frömmler rasten damals gegen ihn. Sie ertrugen es nicht, dass einer ihre frommen Gespinste kritisiert.

      Ich weiß nicht, ob ich den Mut habe, bis zum Ende durchzuhalten, aber ich wünsche mir diesen Mut zumindest.

      Denn eines bleibt in Ewigkeit bestehen: der Knecht, in meinem Fall die Magd, ist nicht größer als der Herr.
      Wer den Kreuzweg schon von Anfang an scheut, ist kein Jünger Jesu.

      Die Argumente des @ Sophus erinnern an die Deabtte um Pius XII. Immer heißt es, was alles passiert wäre, wenn er den Mund geöffnet und die Stimme erhoben hätte. Tatsache ist aber, dass all das, was manche glauben, das er vermeiden wollte, dennoch geschehen ist, obwohl er „diplomatisch“ geschwiegen hat.

      Was wäre geschehen, wenn der Papst damals mit lauter Stimme geredet hätte, schonungslos und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen ausgesprochen hätte, was die angeblichen Katholiken und Vorsehungsgläubigen an Verbrechen begingen?

      Hat man nicht auch nach der Klartext-Rede des Bischofs von Galen die Aktion T4 letztendlich doch eingestellt?

      Und noch anders gefragt:
      Schrieb der Apostel Paulus nicht, wir sollten nicht die fürchten, die den leib töten können, sondern den, der die Seele ins Verderben stürzt. Was hilft es, wenn Menschen etwas länger leben, dafür aber viele verführt, falsch belehrt werden und in die Hölle fahren?

      Spräche der Papst klar, würden viele aufmerken, viele Muslime kämen zum wahren Glauben, weil sie Ehrfurcht empfinden vor Mut und Tapferkeit und Aufrichtigkeit. Nichts bezwingt sie mehr als das! Nichts verachten sie dagegen (zu Recht!) mehr als feige, doppelzüngige Religionsdiplomaten, die erpressbar sind mit dem schnöden irdischen Davonkommen.

      Schauen wir auf den Schmerzensmann: er hing am Kreuz, er scheute keine Mühe, er schwieg niemals, wo geredet werden musste.

      Sind wir seine Nachfolger oder sind wir untreue Verwalter seines Erbes, die das Erstgeburtsrecht um ein Linsengericht verkaufen?

  4. Wieder eine Narretei von Franz.
    Immer öfter zweifele ich wirklich an seinem Verstand.
    Gibt es wirklich keine anderen Probleme ?
    Wird deswegen auch nur ein Christ weniger auf der Welt verfolgt durch die islamische Irrlehre ?
    Ganz bestimmt nicht, Christus hat zwar Demut gepredigt, aber niemals verlangt sich zum Affen zu machen !
    Schauerlich !

  5. Wie bitte war das noch mit dem Telefongespräch Bergoglios mit dem DDR-Mädel Merkel, von der sie angeblich „nichts gewusst“ habe? Darin verglich er Europa mit einer unfruchtbaren „Grossmutter“. Also auch hier wieder eine Dreistigkeit des Pontifex und wie so üblich ist, wird und wurde dazu wieder alles unter den Teppich gewischt. Unerhört sowas. Aber beim Papst Benedikt war die Dame sich nicht zu schade gewesen,ihr Maul aufzureissen. Woraus man seine Schlüsse ziehen kann.

    • Hatte Papst Franziskus hier nicht recht? (Wobei eine unfruchtbare Frau normalerweise nicht Großmutter sein kann.)
      Frau Merkel mochte sich auch persönlich betroffen gefühlt haben.
      Und wer trägt Mitverantwortung, dass der einst christliche Kontinent unfruchtbar wurde?

      • @ Leo Laemmlein;Es geht un meinem Kommentar nicht allein um das Mädel Merkel,sondern darum, auf die dummen und dreisten „Ergüsse“ eines Herrn Bergoglio und seines Bodenpersonals im Vatikan. Im übigen isz es mit ein Rätsel, warum Sie diesen arrivierten Menschen als „Papst“ bezeichnen.

      • Leone
        Das kann ich Ihnen sagen: Weil die katholische Kirche ihn als Papst akzeptiert. Aus formaler Höflichkeit.
        Ich bezeichne auch Frau Dr. Angela Merkel als Bundeskanzlerin und nicht als das, was ich über sie denke. Darüber kann ich mich gesondert äußern, wie ich das über Papst Franziskus auch öfters tue, ohne mir ein Blatt vor den Mund zu nehmen.

    • Ausnahmsweise hätte F.mal hier Recht,was den Zustand Europas betrifft,sogar SEHR treffend charakterisiert.
      Was ich aber wirklich besorgniserregend finde,das es hieß,sie (Mutti)könne sich nicht erinnern!
      DAS macht mir jetzt echt Sorgen !

    • F. sprach hier mal wieder etwas Wahres aus, allerdings passt es nicht zu seiner Karnickel-Aussage. Heute so, morgen andersherum, man kennt das ja…

      Ja, Europa ist eine unfruchtbare alte Frau, die in ihrer Jugend albernen und kindischen Selbstverwirklichung-Spielchen nachgelaufen ist.

      Wenn wir unsere Regierungsleute und Parteiexponeten ansehen, auch frühere, dann gehört die Bundeskanzlerin zu den vielen, die keine Nachkommen haben.

      Wir wissen nicht, ob sie freiwillig ohne Kinder blieb und dürfen darüber nicht urteilen, aber wäre ich sie, würde mich dieser Satz F.s getroffen haben.

      Immer noch gibt es keine Frauen, denen es egal ist, ob sie Mutter sind oder nicht. Ich kenne jedenfalls keine. Und ich kenne sehr viele Leute. Entweder man ist bewusst zölibatär und geistliche Mutter, oder man strebt eine leibliche Mutterschaft an. Hat man unfreiwillig keine Kinder, wird man dennoch mütterliche Wesenszüge einsetzen, um Frau, ja: um Mensch zu sein. Gar nicht Mutter (also auch nicht metaphorisch) – das verkraftet keine Frau! (Für den Mann gilt das auf seine Weise genauso!)

      Ich bin mir nicht mal sicher, ob Frau Merkel mit ihrer wirklich irrationalen Flüchtlingsaktion nicht so etwas wie – leider eben aus m.S. irregeleitete Mütterlichkeit leben will, in einer Art Torschlusspanik.

      Es ist tragisch.

  6. BROT (nicht das Himmlische!) und SPIELE (!), TEILE und HERRSCHE… ! Der bekannte „Vorgang“ und das Prinzip der Mächtigen zur Macht… etc. Las Vegas steht für „Das Glück der Welt“ und das GLÜCKSSPIEL selbst, als Lösung für jedes Problem oder Schwierigkeit (für uns Christen somit das KREUZ um uns zu läutern), so es an uns herantritt. Der HINWEIS, dort quasie einen KAMPF zwischen der CHRISTENHEIT und den Muslimen zu INSZENIEREN (zu VERANSTALTEN), hat also viele Ebenen der subtiellen Manipulation und diese weltweit als BOTSCHAFT weiterzugeben und zu verbreiten. Papst Franziskus sprach mehrmals von „schlagen und prügeln…“, so als wäre GEWALT stets legitim, oder gedankenlos und leichtfertig einzusetzen, wie sie uns vor allem von der USA weltweit vorgetragen und als legitim „verkauft“ wird. Dieser Boxkampf in Las Vegas ist gewiss schon längst verkauft (allein durch die unbezahlbare Werbung PAPST Franziskus weltweit für die GLÜCKSSPIELSTADT LAS VEGAS selbst und ALLES was damit je in VERBINDUNG stand und steht) und bereits ein sehr gutes Geschäft (so oder so) für jene, die diese gewalttätige und menschenverachtende Eingebung hatten, glaube ich.

  7. Zur Verdeutlichung noch: BROT (nicht das HIMMLISCHE) und SPIELE, TEILE (nicht das BROT) und HERRSCHE…

  8. „Das BROT“ steht vor allem für den Kapitalfluss des Geldes in meinem Posting zuvor, wie es produziert wird (u.a. durch die Federal Reserve Bank, der Weltbank,den IWF etc.) wie es gezielt eingesetzt, uns entzogen, oder sporadisch als Almosen (wie die Cäsaren es handhabten) uns zugeworfen („zugesprochen“ siehe EU) wird, wenn man das zur eigenen Machtfestigung gerade erachtet, oder den (u.a. Bilderberger) Zielen dient. Man will sogar das Geld uns ganz und gar entziehen und damit uns absolut entmündigen etc. Um diese Ziele (spielend) zu erreichen, sind (Plan)SPIELE unabkömmlich nicht nur Mittel zum Zweck etc.

    • @stellamaria
      „…nicht nur uns absolut entmündigen“, sondern damit auch absolut kontrollieren.

      Noch zum Boxkampf:
      Es hätte mir früher an Phantasie gemangelt, einen Papst in enge Beziehung zu einem Event ausgerechnet in der Glücksspielermetropole Las Vegas zu setzen – aber Papst Franziskus hat damit offensichtlich keine Probleme.
      Sie haben mit Recht die unterschwellig vermittelte Botschaft angesprochen, die mit diesem Show-Ereignis verbreitet werden soll.

  9. @stellamaria:
    Schön bzw.nicht so schön das Sie meinen nickname in Ihrem mitverwenden,hoffentlich führt es nicht zu Verwechslungen.
    Vielleicht könnten Sie aber Ihre Sätze etwas kürzer und nicht so verschachtelt bringen,es wird dadurch schwierig,Ihren Gedankengängen zu folgen,Danke.

  10. Wenn besonders ein Papst (!) mehrmals von „Schlagen“ und sogar „Prügeln“ spricht, es selber PHYSISCH vollziehen würde (seine Aussage wie sein Bekenntnis hierzu zugleich leichtfertig wie spielerisch vor der Welt bzw. Seiner Herde rechtfertigt), wie bezeugt, diese Form einer extrem gewalttätigen „Kommunikation“ wählt und seiner Herde damit empfiehlt, dann aber andernorts das „Prügeln“ (berechtigt) „verbietet“ (siehe Ansprache und Artikel hierzu bezüglich Beichte und Mahnung an die Priester), dann IST das VERWIRREND und ein DURCHEINANDER und nicht mehr GLAUBWÜRDIG. Welche Würde aber, ist ihm dann noch gegeben, wenn er sie sich selber nimmt bzw. genommen hat. Wer ist er und wo und zu wem steht er dann (zu den „Soldaten“ vor 2000 Jahren nach dem Urteil vor Pilatus ?!- siehe als Analogie die Soldaten der Weltmacht USA (der Römer) in Syrien, Irak, Lybien etc. heute und all die Länder, wo Kriege dieser, „der Menschheit“ (Christi) spottenden „Soldaten“ vom “ Militärischen Komplex“, wie dessen Hintermänner der Macht, GEFÜHRT werden und Welches KLEID CHRISTI der heiligen röm. kath. und apostolischen Kirche damit umgeworfen, bzw. als Schmähung angezogen worden ist …?! Das Christen in aller Welt verfolgt, getötet und verspottet werden und geschmäht, ist in diesem Kontext des Freispruches durch die legitimen „eventuellen“ Gewaltmöglichkeiten“ eines Papst, wie sie uns zugesprochen wurden, kein Wunder.

    • @stellamaria
      Franz ist Befreiungstheologe, durch und durch und die waren ja auch nicht zimperlich, wenn es gegen die Boesen Kapitalisten ging.

  11. @stella tut mir Leid, aber stellamaria verwende ich seit 13 Jahren und habe Ihren NickNamen, erst nachdem ich mich bereits registriert hatte, gesehen (was ich übrigens als ein direktes Wort und als Aufforderung von Gott, an mich ansah, hier in diesem Forum, mein „Talent“ (oder die Erkenntnis) weiterzugeben). @michael „Was“ und „Wer“ Papst Franziskus wirklich ist, weiß nur Gott und er selbst. Viele Jahre in seiner Biographie sind einfach „ausgeblendet“ wirklich im DUNKEL etc. Empfehle Ihnen (wie es mir auch selber durch einen aufmerksamen Christen hier in diesem Forum bekanntgegeben wurde und empfohlen) und allen die diese Zeilen lesen, das Buch: „Die Unterminierung der Katholischen Kirche“ von Mary Ball Martinez. Es ist sehr informativ und wichtig, glaube ich. @marienzweig sie haben absolut recht, allein darum geht es und das ist sehr wichtig zu erkennen, aber ich wollte nicht „mit der Tür ins Haus fallen…“ Falls Sie an halbwegs objektiver Info interessiert sind und den allgemeinen Lügen entkommen wollen, hier (solange sie noch „geduldet“ werden) einige Adressen u. Namen: http://www.deutsche Wirtschaftsnachrichten, http://www.junge Freiheit, http://www.epochtimes, http://www.Christoph Hörstel etc. Dazu noch und zur Klarstellung: Ich bin keiner Partei angehörig und suche mir aus „all dem“ (siehe oben) selber eine Meinung zu bilden, was ich jedem empfehle, und dort wo „das GUTE“ (im christlichen Verständnis) vorherrscht, es auch zu unterstützen und weiterzugeben. JESUS ist der HERR und sonst niemand ! Das GEBET (!) steht vor jeder Erkenntnis und jeder Meinung oder Wort, die ich vielleicht erhalten habe und ist das UM und AUF, dass sollten wir alle nicht vergessen und besonders für Papst Franziskus sehr viel BETEN vor allem wenn es schwer und immer schwerer fällt…

    • „mit der Tür ins Haus fallen“ – keine Sorge!
      Denn wer sich mit einigermaßen offenen Augen umsieht, kommt gar nicht umhin zu bemerken, dass wirklich wichtige Entscheidungen von Leuten getroffen werden, die meistens im Hintergrund bleiben und nicht unbedingt von jenen, die uns täglich präsentiert werden.
      Entscheidungen werden hinter geschlossenen Türen getroffen – und dorthin haben wir keinen Zutritt.
      Ähnliches zeigt sich ja wohl auch bei der Wahl von Papst Franziskus, Stichwort „Mafia“ oder bei dem für uns vollkommen überraschenden Rücktritt Benedikts.

  12. @Leone, @ Stella, @Leo Laemmlein
    Bezüglich Frau Merkel ist es schon sehr seltsam das diese „Frau“ das Christentum für sich entdeckt hat in der Flüchtlingskrise, es ihr aber in der Frage Abtreibungs-und Verhütungskultur nicht in den Sinn kam bzw. bis heute nicht in den Sinn kommt dort diese Fahne zu hissen. Frau Merkel ist definitiv unfruchtbar nicht im biologischen Sinne, da entzieht sich mir die Kenntnis, aber im geistigen Sinne. Man ist Christ vom Scheitel bist zur Fußsohle aber man pickt sich nicht die Rosinen vom Brot wie es einem passt, das ist geistiges Raubrittertum, modernes Hunnentum. Ein Verbot von Abtreibung und Verhütung würde definitiv imense Auswirkungen auf die geistige Haltung und Handlung einer Gesellschaft ausüben, welche dem Katholizismus nur verträglich ist und förderlich sein kann. Mich hat das sehr erheitert, diese Meldung von Franziskus und dem Merkeltelefonat, man hat in Rom nicht den Humor verloren, ein gutes Zeichen. Merkels Amnesie spricht schon Bände für sie selbst oder korrekter formuliert gegen sie selbst, ein trauriges Selbsturteil, schon eine Art Seelenstriptease der besonderen Weise. Ein sehr seltsames Christentum begegnet einem dieser Tage, Flüchtlinge ja, Kinder nein, was soll das sein? Christi Höllenfahrt, nur welcher Christus soll das sein, jedenfalls nicht der katholische Christus, vielleicht eine Art Widerchristus der geistigen Inkontinenz.

  13. Warum muss die Kirche überhaupt etwas über andere Religionen sagen? Es würde genügen, gar Nichts über andere Religionen verlauten zu lassen. Es wäre bescheidener, respektvoll, nicht vereinnahmend, und würde die Feld der eigenen Glaubensverkündigung wieder weiter öffnen. Man wäre zusätzlich befreit, von dem hieraus beinahe zwanghaft erwachsenden Relativismus, der sich implizit bereits aus
    der Beurteilung anderer Religionen im Heilsgeschehen ergibt.

    • Feuer und Flamme,
      Sie treffen den Nagel auf den Kopf.
      So haben es die Apostel getan. Sie haben nicht zu allen möglichen heidnischen Kulten, mit denen sie unterwegs tagtäglich konfrontiert waren, im einzelnen Stellung genommen. Und vor allem haben sie nicht versucht, diese Kulte für sich zu vereinnahmen, sich zu assimilieren. Sie haben schlicht das Evangelium der Rettung durch Jesus Christus verkündet. Und diejenigen, die dieses Evangelium annahmen und Buße taten, das heißt ein neues Leben aus dem Heiligen Geist führte, die kamen zusammen und bildeten die Kirche (Versammlung, Gemeinde) Jesu Christi.
      Der Papst hingegen hat andere Grundsätze, Motive und Agenden. Er meint, die Rettung kommt davon, wenn jemand, egal ob Buddhist oder Moslem oder Atheist, auf den großen Ozeandampfer aufsteigt, egal was auf diesem Dampfer an Gottlosigkeiten getrieben wird, und egal ob dieser Dampfer noch richtigen Kurs hält, und egal ob dieser Dampfer auf einen Eisberg aufläuft wie die Titanic unglücklichen Gedenkens. Er verwechselt seine Organisation mit Jesus Christus. An sich ist es richtig, dass die Kirche Jesus Christus verkörpert, sein mystischer Leib ist, aber nicht bedingungslos. Und vor allem kann sie ihn nicht ersetzen. Nur die wahrhaft Christus-Gläubigen und Christus-Liebenden, deren Leben danach ist, bilden den mystischen Leib. Nur die Reben am Weinstock, die Trauben bringen, gehören zu ihm. Die Rebenzweige, die keine Frucht bringen, gehören nicht zu ihm und werden vom Winzer abgeschnitten.

    • Werter @ Leo Laemmlein
      Einige Sätze zu Ihren Ausführungen, deren Vorstellungen und Forderungen, zu Ende gedacht, unausweichlich in die Konfrontation der Weltreligionen führen würde – mit unausdenkbaren Folgen für die trotz aller Konfliktherde immer noch bestehenden Solidargemeinschaft der internationalen Staatenwelt.

      1. Es besteht zwischen dem Gestern eines Paulus und dem Heute eines Papst Franziskus der gravierende Unterschied, dass es Paulus im Wesentlichen nur mit einem Staat, dem Romerreich, und zwei Religionen zu tun hatte: der hellenistischen und der jüdischen. Aber auch ihm wurde ein einziger Satz zum Verhängnis:
      „Wir wissen aber, dass nicht gerechtgesprochen wird ein Mensch aus Werken des Gesetzes, sondern aus Glauben an Jesus Christus, und wir glauben an Christus Jesus, damit wir gerechtgesprochen werden aus Glauben an Christus und nicht aus Werken des Gesetzes, weil aus Werken des Gesetzes gerechtgesprochen werden wird kein Fleisch“ (Gal 2,16).

      Damit hatte Paulus den mosaischen Weg zu Gott über die Heilswertigkeit der „Werke des Gesetzes“, also über alle jüdischen Gebote und Verbote, die durch die Beschneidung verpflichtend erfasst werden, als nutzlos gebrandmarkt und damit in Gegenwart und Zukunft das Verhältnis zwischen Juden und Christen zusätzlich zur Messiasfrage schwerstens belastet. Zusätzlich hatte er Unfrieden zwischen sich und der Urgemeinde in Jerusalem gestiftet – mit schwerwiegenden Folgen bis in die Gegenwart.

      2. Vor diesen Erfahrungen ist für Katholiken grundsätzlich eher Verständnis für den Antikonfrontationskurs des Papstes angesagt, als die Forderung nach einer päpstlichen Missionsoffensive oder anderseits nach päpstlichem Schweigen. Weder das eine noch das andere ist derzeit angeraten, vor allem angesichts der ohnehin relativ hohen Zahl von Konversionen von Moslems zum Christentum, was die Bluttaten de IS auch als Abwehrmaßnahme verstehen lässt. Wem das Handy zur Information über die katholische Lehre nicht reicht, kann auch zur Bibel und zum KKK greifen, die in fast alle Sprachen der Welt übersetzt sind.

      3. Der Koran spricht in seinen Suren von einem Haus des Friedens in dem die Moslems wohnen und einem Haus des Krieges mit den Ungläubigen, deren Schicksal es wäre, vernichtet zu werden. Daher darf bei den gemäßigten Moslems durch Papstaussagen in Ihrem Sinne nicht das Gefühl aufkommen, dass die Christen ein solches Schicksal verdient hätten.

      4. Apokalyptisch denkende und fühlende Kreise geben heute gerne dem übermächtigen Geheimwirken der Freimaurer mit ihrem Ziel einer Welteinheitsreligion die Schuld an den Disorientierungen innerhalb der römischen-katholischen Kirche. Da hat m.E. die spätdatierende Hochschultheologie die größere Schuld! Angeblich ist der Hintergrund aller Befürchtungen ein Buch eines ehemaligen Angestellten des Weißen Hauses, der die gesamte amerikanische Außenpolitik diesem freimauerischen Ziel untergeordnet sieht und damit Weltherrschaftspläne der USA verbindet. Von solchen prognostischen Utopien halte ich gar nichts, denn solch haben sich in der Geschichte immer noch als das herausgestellt, was sie sind: als Utopien!

  14. Der interreligiöse Dialog dürfte wohl letztlich ein Anliegen der New World Order im Zeitalter der Globalisierung sein, innerhalb dessen dem Papst als bedeutensten Repräsentanten der christlichen Welt (neben dem US-Präsidenten!) die Rolle einer moralischen Autorität zugewiesen ist, „die Religionen“ (es werden ja alle in den einen Topf der Intoleranzverdächtigung und Gewaltbereitschaft geworfen) zu einer friedlichen und kompatiblen „Lebenswirklichkeit“ mit hinzuführen. Insbesondere die Wirtschaft hat das Anliegen, daß sich möglichst weltweite Kompatibilitäten ergeben, für den grenzenlosen Finanz- und Warenwirtschftsverkehr. Sie üben enormen Einfluss auf die Staatenlenker, die UN, die EU usw. aus. (Seehofer: „die Gewählten haben Nichts zu entscheiden, und diejenigen die entscheiden, sind nicht gewählt“) Es wird verkauft unter dem, an sich lobenswerten Label, „Alle Menschen werden Brüder“ in einer friedliebenden und gerechteren Welt. Darum geht es allerdings den führenden Köpfen und Organisiationen offenbar weniger. Sondern vielmehr um die Steigerung der Möglichkeiten im Spiel der größtmöglichen Nutzbarmachung der Ressourcen der Erde, einschliesslich der Menschen als Arbeitskräfte und Konsumenten, sowie der wirtschaftlichen Spielräume innerhalb einer „kompatibleren“ Welt- und Werteordnung, mit dem Ziel Erträge zu steigern.

  15. @ Feuer und Flamme Ich glaube, es geht einzig und allein um eine SELEKTION (AUSROTTUNG) der ganzen MENSCHHHEIT, seit mindestens 100 Jahren. NWO wird sie offiziell jetzt genannt. Die UNO ist ihr Sprachorgan. WHO, IWF, Bilderberger, Foreign Council wie noch einige andere dafür geschaffene Institutionen dieser „Übermenschen“, oder die „ELITE“, wie sie sich nennt oder nennen läßt, auch. Wie der Großteil der gekauften Medien weltweit. Auch die Politiker (Merkel – Bilderberger, Faymann – Bilderberger u.a.) zähle ich dazu. Die Oligarchen bzw. Banken, Konzerne und die „Super-Milliardäre“ der USA, wie die EU, als ihre Erfindung, zur Erreichung dieses Zieles, Institutionen wie Personen, ihre Machthaber und aus ihr ihre „Rechtsvertreter“ (Rechtsverdreher vor allem des Menschenrechtes). Die Armeen der USA, aber auch Europas, speziell die der NATO, ihre Exekutive, wie die GEHEIMDIENSTE ihre PRÄTORIANER sind, dieser wenigen „Cäsaren“, oder des CÄSARS (des Antichristen) dann…etc. Die Familien der Rockefellers, Rothschilds, Morgans u.a. sind heute bereits unumschränkte Herrscher bzw. sind diese Cäsaren…

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