Zeitung der französischen Bischöfe fordert: Keine Exkommunikation mehr für Freimaurer

Freimaurerei
Freimaurerei und Kirche

(Paris) Am 26. November 1983 bekräftigte die römische Glaubenskongregation mit einer von Papst Johannes Paul II. ausdrücklich approbierten Erklärung die Unvereinbarkeit der Freimaurerei mit der Katholischen Kirche.

Die Verurteilung war vom damaligen Präfekten der Glaubenskongregation, Joseph Kardinal Ratzinger, für notwendig erachtet worden. Nachdem im neuen Codex des Kirchenrechts vom Januar 1983 die Zugehörigkeit zu einer Freimaurerloge nicht mehr ausdrücklich erwähnt wurde, trat in mehreren Ländern die Behauptung auf, darunter auch in Österreich, Freimaurer seien nicht mehr exkommuniziert. Katholiken baten Rom daher um eine Klärung, die mit besonderer Eile noch im November desselben Jahres erfolgte.

„Das negative Urteil der Kirche über die freimaurerischen Vereinigungen bleibt also unverändert, weil ihre Prinzipien immer als unvereinbar mit der Lehre der Kirche betrachtet wurden und deshalb der Beitritt zu ihnen verboten bleibt.  Die Gläubigen, die freimaurerischen Vereinigungen angehören, befinden sich also im Stand der schweren Sünde und können nicht die heilige Kommunion empfangen“ (Kongregation für die Glaubenslehre, Urteil der Kirche bleibt unverändert, 26. November 1983).

Damit wurde die Exkommunikation bekräftigt und präzisiert:

„Autoritäten der Ortskirche steht es nicht zu, sich über das Wesen freimaurerischer Vereinigungen in einem Urteil zu äußern, das das oben Bestimmte außer Kraft setzt“ (Kongregation für die Glaubenslehre, Urteil der Kirche bleibt unverändert, 26. November 1983).

La Croix will Aufhebung der Exkommunikation für Logenbrüder

Beschürzte Logenbrüder
Beschürzte Logenbrüder

Dennoch gibt es „mündige Katholiken“, die sich an der Exkommunikation stoßen oder sie rundweg leugnen. „Manche haben keine Skrupel, ihre Mißbilligung offen zu zeigen. Die Zugehörigkeit zur Freimaurerloge ist ihnen wichtiger als der Gehorsam gegenüber der Kirche“, so Corrispondenza Romana.

Jüngstes Beispiel dafür ist La Croix, die Tageszeitung der Französischen Bischofskonferenz. Am 25. Januar beklagte sie sich darüber, daß soviel Strenge „exklusiv“ und so „schmerzlich“ nur „die Freimaurer“ treffe, „die sich zum katholischen Glauben bekennen“.

Laut La Croix seien „Urteile“, wie jenes der Glaubenskongregation gerechtfertigt und „verständlich“ in einer Zeit, in der die Logen erklärtermaßen kirchenfeindlich gewesen seien. Heute aber sei das, zumindest laut der Zeitung der Französischen Bischofskonferenz, nicht mehr der Fall.

Statt einer Begründung für diese Behauptung führt La Croix die eine omnipräsente Verpflichtung zum „Dialog“ ins Feld: „Gäbe es in einem Kontext, wie dem heutigen, nicht mehr Nutzen im Dialog als in der Verurteilung?“ Um die beschürzten Brüder aus der selbstgewählten Kirchenferne zu „befreien“, wird von der Tageszeitung auf das „Heilige Jahr der Barmherzigkeit“ verwiesen: „Warum nicht aus Anlaß des Jahres der Barmherzigkeit endgültig diese Beschuldigung von der ‚schweren Sünde‘ eliminieren?“

Der Tageszeitung der Französischen Bischofskonferenz fällt kein Grund ein, warum die Freimaurer exkommuniziert sein sollten. Um genau zu sein, unternimmt die Zeitung erst gar keinen Versuch, einen Grund zu nennen. Sie verweist lediglich auf eine „Vergangenheit“, die nun nicht mehr gegeben sei, ohne zu erklären, wann sich was und warum geändert haben soll.

„Dabei ist die Antwort ganz einfach. Der Vorwurf der schweren Sünde kann nicht eliminiert werden, weil sich die Freimaurerei weder geändert hat noch je etwas unternommen hat, um sich zu ändern. Ihr Ziel ist nach wie vor die Zertrümmerung der organischen und natürlichen Gesellschaft. Sie unterstützt dazu Positionen und Verhaltensweisen, die aus ethischer und sozialer Sicht mit dem katholischen Glauben absolut unvereinbar sind und diesem vielmehr erklärtermaßen widersprechen, wie Scheidung, Abtreibung, Homosexualität, Gender-Ideologie, Euthanasie und andere mehr“, so Corrispondenza Romana.

Wenn sich die Distanz verringert habe, dann nur, weil progressive Teil der Kirche sich mit ihren „Öffnungen“ den Positionen der Logen angenähert hätten, „falls diese nicht überhaupt in eine tödliche Umarmung führten“.

Die am 28. April 1738 von Papst Clemens XII. mit der Bulle In eminenti ausgesprochene Verurteilung habe nichts an von ihrer Gültigkeit verloren. Vor allem aber lasse sie keinen Platz für Zweifel. „Es wäre nicht schlecht, wenn man das auch in der Tageszeitung der französischen Bischöfe beachten und vielleicht bei Gelegenheit diese Bannbulle nachlesen würde“, so Corrispondenza Romana.

Wiens Dompfarrer Toni Faber und seine beschürzten Brüder

Zu jenen, die sich über die geltende Verurteilung der Freimaurerei hinwegsetzen, gehört der Wiener Dompfarrer Msgr. Toni Faber. 2010 war er zusammen mit dem ehemaligen Großmeister der Österreichischen Großloge zu Gast beim privaten Fernsehsender TW1.

Auf die Erklärung der Glaubenskongregation und die Exkommunikation bei Eintritt in eine Loge angesprochen, erklärte Dompfarrer Faber: statt mit Kardinal Ratzinger halte er es „lieber mit dem Kardinal König“. In Österreich sei es „Gott sei Dank, immer so“ gewesen, „daß Freimaurer, die den Kardinal König gefragt haben: ‚Ist es für mich als aufrichtigen Katholiken erlaubt, in der Loge zu sein‘, von ihm immer die Zustimmung erhalten haben“.

Faber vermittelte den Eindruck, als sei die Haltung zur Freimaurerei persönliche Ermessenssache. Die „Zustimmung“, die Kardinal König laut Faber erteilte, war jedoch null und nichtig, weil er keinerlei Zuständigkeit dafür hatte.

Faber freimütige Darstellung verdeutlicht, daß kirchliche Bestimmungen bis in die höchsten Stellen hintertrieben werden. Faber konnte sich in der Sendung seiner persönlichen Kontakte zu „vielen“ Freimaurern, die er ausnahmslos als „überzeugte Katholiken“ bezeichnete,  nur deshalb rühmen, weil er sich offenbar sicher sein konnte, von vorgesetzter Stelle nichts befürchten zu müssen.

Die behauptete Harmlosigkeit der Logen wurde von Toni Faber 2010 wie nun von La Croix so weit getrieben, daß man sich fragen könnte, warum es angeblich „aufrichten“ und „überzeugten Katholiken“ wichtig ist, im Ungehorsam zur eigenen Kirche zu leben, um einem angeblich so harmlosen Verein anzugehören.

Das Video der Sendung mit Dompfarrer Faber, zunächst auf Youtube veröffentlicht, dort inzwischen aber gelöscht, kann noch bei Gloria.tv abgerufen werden.

Text: Giuseppe Nardi

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20 Comments

  1. Mittlerweile hat es im Haus der Kirche soviel Rauch und Schwefel, dass man nur noch mit einer Gasmaske überleben kann: meine „Gasmaske“, das ist eine alte Hl. Schrift, ein altgriechisches NT, ein alter Katechismus und ein Rosenkranz. Dem Geruch des Schwefels kann ich dadurch nicht entgehen, aber er kann mir nicht wesentlich schaden.

  2. Nachfolgend eine zum Artikel passende Schilderung der neuen Taktik der Freimaurerei im Kampf gegen die Kirche.
    Sie stammt vom mittlerweile verstorbenen Hw Manfred Adler:
    -
    „Schon nach dem 1. Weltkrieg hat man in der Gegenkirche (die Weltfreimaurerei) erkannt, dass das bisherige, von geistiger Polemik und militanter Konfrontation bezeichne­te Verhältnis zur katholischen Kirche
    dringend einer strategischen und tak­tischen Korrektur bedarf.
    Die massive antikirchliche Propaganda war nicht geeignet, die Kirche zu vernichten und brachte der Freimaurerei nicht den gewünschten Erfolg und den erhofften Fortschritt auf dem Wege zur Oneworld (Weltrepublik) und zur universalen Religion.
    So hat der „Fürst der Welt“ (Johannes 12, 31. 14, 30. 16, 11) einige seiner Meisterschüler in den Logen inspiriert und motiviert, eine neue Langzeitstrategie zu entwerfen, die den schon 200 Jahre andauernden unfruchtbaren Auseinandersetzungen und nutzlosen Streitereien zwischen Freimaurern und Katholiken ein Ende setzen und gleichzeitig ein erfolgreiches und wirksames Land zur Zersetzung der Katholischen Kirche und ihres Glaubens entwickeln sollte.
    Genau zu diesem Zweck hat man gleichzeitig als Wunderdroge die neue revolutionäre Metho­de entdeckt, die man Dialog nennt.
    Durch den brüderlichen Dialog sollte es endlich gelingen, die Kirche entscheidend zu schwächen und sie im Sinne der „freimaurerischen Humanität“ geistig umzufunktionieren.
    Der Geist der Finsternis, der es meisterhaft versteht, sich als „Engel des Lichtes“ (2. Korin­ther 11, 14) zu tarnen, hat deswegen die Parole „Auf zum Dialog“ ausgege­ben.
    Diese neue Masche war in mehrfacher Hinsicht genial.
    Der überlegene Stra­tege Satan weiß sehr wohl, dass die Kirche weder durch die Errichtung des korrupten vatikanischen Wirtschafts- und Finanzsystems
    noch durch die herkömmlichen Finanzattacken aufgeklärter Logenbrüder
    entscheidend ge­schlagen und geschädigt werden kann.
    Er setzt deshalb höher an, indem er nunmehr versucht, im Geiste gegenseitiger „Toleranz“ das sogenannte „Freund-Feind-Denken“ abzubauen. Wenn Kirche und Freimaurerei näm­lich eines Tages keine Feinde mehr sind,
    dann sind sie vielleicht Freunde.
    Aber selbst wenn sie dieses nicht werden sollten, so sind sie jedenfalls keine Feinde mehr.
    Und wenn dieses erste Planziel auf dem Wege des Dialogs einmal erreicht ist, dann hat die Freimaurerei die Schlacht gegen die Kirche bereits gewonnen.
    Daher der Ruf der Loge nach dem Dialog.
    Denn eine Kirche, die mit anders Denkenden – Nichtkatholiken, Nichtchristen, Atheisten und Antichristen – auf allen Ebenen und weltweit demü­tige und „brüderliche Dialoge“ führt, muss ihre missionarische Sendung und ihr missionarisches Wesen mit seinem unabdingbaren Anspruchs- und For­derungscharakter notgedrungen abschwächen und vergessen.
    Allem Anschein nach ist nämlich die missionierende Kirche in demselben Maße auf dem Rückzug, wie die dialogisierende Kirche auf dem Vormarsch ist.
    Gewisse Vorgänge auf dem 2. Vatikanischen Konzil haben dieser Fehlentwicklung zweiffellos Vorstoß geleistet.
    Damals ist der Begriff von der „dialogisierenden Kirche“ geprägt worden.
    Ein nur als unverbindliche Information oder Kommunikation verstandener „Dialog“ genügt dem Anspruch ebenso wenig wie eine „Mission“, die Glaubensverkündung durch Befreiung und Erlösung von innerweltlichen Not- und sonstigen Zuständen ersetzt und umdeutet und verfälscht.“
    -

  3. Momentan sind es deren 20 (zwanzig) hohe Mitglieder, die in den Vatikan eingeschleust wurden.

    Das Gebet zum heiligen Erzengel Michael ist nach wie vor eine unverzichtbare, mächtige Waffe; gebrauchen wir es, täglich! Es sollte eine Angewohnheit werden, speziell nach jeder heiligen Messe!

    • @Ano Nym – Es sind viel mehr. Es fing schon in der Zeit des II. Vatikanums an, so sagte Erzbischof Marcel Lefebvre schon damals, dass alles voll von ihnen ist. Darüber hinaus wurde die Wahl eines Kardinals aus jenem Korps zum Papst schon 1903 durch die eine einzige Stimme von S.M. Kaiser Franz Joseph I. verhindert. Sie sind schon sehr sehr lange präsent.
      Zu beten ist auf jeden Fall eine absolute Pflicht, sowohl um Schutz, als auch um Rettung vieler Seelen. Da haben Sie komplett recht. So lehrte unser Herr Jesus Christus uns auch zu beten für die, die uns ablehnen oder feindlich gesinnt sind, und sie zu segnen: „…segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen,…“ (Mt 5, 44). Paulus sagte hierzu: „So ermahne ich euch nun, daß man vor allen Dingen zuerst tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, für die Könige und alle Obrigkeit, auf daß wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit. Denn solches ist gut und angenehm vor Gott, unserm Heiland,…“ (1. Tim 2, 1-3).
      Danke für Ihren Gebetshinweis !

  4. Zur Situation und den Irrwegen, die sie bis heute in der Katholischen Kirche geht, ist folgende Buchempfehlung hier angeführt: „Die Unterminierung der Katholischen Kirche“ von Mary Ball Martinez Verlag: Pro Fide Catholica

    • Zu Freimaurerei und Kirche auch empfehlenswert:
      Hans Baum: Die Apokalyptische Frau aller Völker sowie Das Ultimatum Gottes.

      Hans Baum hatte sich nach seiner Entlassung aus der sowjetischen Kriegsgefangenschaft intensiv auf philosophischem Wege mit der Freimaurerei im Zusammenhang mit der „Offenbarung des Johannes“ beschäftigt.
      Dann erfuhr er von den Amsterdamer Botschaften der Muttergottes, der „Frau aller Völker“ wie sie sich bezeichnete, und wo sie auch das wichtige Gebet nebst Bild offenbarte. Auf diesem Bild der Frau aller Völker ist Ihre Heilsbedeutung ganz und gar ausgesagt.
      In ihren Botschaften hat unsere liebe Frau und Mutter Maria, gepriesen sei sie, das Wesen, die Symbole usw. und Absichten der Freimaurerei und des Kommunismus, vor allem der Hochlogen, komplett entlarvt.

      Hans Baum verhilft dem Leser zu einem tiefen Verständnis der Heilsgeschichte sowie zum Wirken der Feinde in und außerhalb der Kirche in Vergangenheit und Gegenwart.

  5. Vor ca. 2 Jahren nahm ich unbeabsichtigt an einer Abendmesse im Stephansdom teil, die Herr Dompfarrer Faber „zelebrierte“, die allein dem „Lions Club“ (!) zugeordnet war (ein Jubiläum od.ä.). D.h. der Dom war voll mit seinen Mitgliedern, die Herr Dompfarrer Faber persönlich dort und sehr vertraut, begrüßte. Einige, wie ich staunend zur Kenntnis nehmen mußte, beim Namen nannte und offensichtlich sehr gut kannte, auch die „Struktur des Clubs“ bzw. ihre Hierarchie, als er sie persönlich (während der Heiligen Messe) schilderte und ansprach. Das Wort „Bruder“ war da sehr oft im Gebrauch etc. Sehr viele gingen dann aus den Reihen zur Kommunion !? Ich war irritiert, sehr betroffen und fühlte mich am „falschen Platz“ äußerst unwohl. Das ist auch ein Grund, warum ich heute im Stephansdom nur wenn ich „muß“ kommuniziere. Natürlich bete ich für Herrn Dompfarrer Faber immer wieder und das seit Jahren, wie für Seine Eminenz Herrn Kardinal Dr. Christoph Schönborn auch (siehe Hrdlickas barbusige „Ikone“ in der Kreuzkapelle, Dommuseum das „Orgienabendmahl der Apostel“ vor noch nicht langer Zeit, Stützenhofen, „Wir sind Kirche“ etc.).

  6. Sie werden immer dreister diese Logenbrüder. In früheren Zeiten als Geheimbund
    die Kirche bekämpfend, treten sie immer mehr in Erscheinung und an die Öffent-
    lichkeit. Seit den 60iger Jahren, mit Ihren Instruktionen an die Bischöfe und
    Priester der Freimaurer, sind sie äußerst aktiv und in die höchsten Ränge der
    Hierarchie eingedrungen und sitzen an den Schalthebeln der Macht. Wer die In-
    struktionen der Freimaurer kennt und gelesen hat, der wird erkennen, dass die
    Forderungen der Freimaurer, zu mindestens 90 % in der katholischen Kirche ver-
    wirklich sind: Abschaffung der Kirchensprache, Volksaltar, Kniebänke, Handkom-
    munion, Laien in den Altarraum, um nur einige zu nennen. Deshalb ist es nicht
    verwunderlich, dass französische Bischöfe fordern, die Freimaurer nicht mit
    einer Kirchenstrafe zu belegen. Es gibt Autoritäten in der Kirche die sich
    zu den Rotariern bekennen, ein Zweig der Freimaurer. Von Franziskus weiß man,
    dass er Rotarier ist. Schon die Muttergottes hat in La Salette angekündigt,
    dass in Rom die Freimaurer regieren werden. Wir sind auf dem besten Weg dort-
    hin und keiner wird es verhindern können.

    • Präziser muß man die Rotarier und andere Service-Clubs als Vorfeld-Organisation der Freimaurer bezeichnen. Freimaurer haben sie ins Leben gerufen, um über sie für ihre Logen rekrutieren zu können. Neben den Service-Clubs gibt es auch andere Vereinigungen, die dem Dunstkreis der „Mysterien“schulen zuzurechnen sind, aber im Gegensatz zu beispielsweise Freimaurern, Rosenkreuzern oder Martinisten nicht das kultische Feld bedienen. Hierzu zählen zum Beispiel der Club of Rome, Bilderberger oder Trilaterale Kommission.

  7. @ Kostadinov An einem Sonntag od. kath. Feiertag, wenn ich anderswo, die Zeit für eine Heilige Messe, aus Gründen, wie auch immer (Besuch, Ausflug, Kränklichkeit etc.) versäumt, oder übersehen habe, dann werde ich die 21 Uhr Messe dort besuchen.

  8. Unser Herr JEsus gebietet, niemanden zu verleumden und jedermann in Liebe zu begegnen — selbst unseren Feinden.
    .
    Ich empfinde es als (gelinde gesagt) schlimm, wenn hier den Br. Maurern und sogar noch den Rotariern generell Böses und finstere Absichten zugeschrieben wird.
    .
    Auch diese Mitmenschen hat uns GOtt als unsere Nächsten zugesellt; und jeder wird auch danach beurteilt, wie er sich ihnen gegenüber verhalten hat: selbst im „Jahr der Barmherzigkeit“!

    • Dann schauen Sie sich doch an, wie die Freimaurerei auftritt. Deren ganze Symbolik ist auf die satanische Kabbala ausgerichtet. Und selbst aus den blauen bzw. niedrigsten Graden bekommt man mit, wie dort Verbrechen gegen das Naturrecht wie Abtreibung, Euthanasie, Homosexualität, Einäscherung von Toten ohne zwingenden Grund usw. gutgeheißen werden. Es liegt offenkundig eine Unvereinbarkeit zwischen Mitgliedschaft in der Kirche und der Freimaurerei vor. Jeder, der eine anderslautende Behauptung tätigt, weiß nicht, wovon er spricht.

    • Baselbieter 9. FEBRUAR 2016 UM 18:16 — Es gibt da einen Spruch: „Wenn ein Finger nach vorne geht, dann gehen drei nach hinten !“. Sünden und Fehler passieren überall. Deswegen haben wir ja von Jesus Christus unserem Herrn die Weisungen bekommen für die, die uns ablehnen oder feindlich gesinnt sind zu beten (Mt 5, 44 und 1. Tim 2, 1-3 s. mein post oben). Es gibt dort auch Menschen mit hoher Kompetenz und die nicht boshafte Ziele oder Vorstellung haben. Es ist wirklich am Besten wenn wir beten und opfern (Sühneleiden) und Situationen ‚entstressen‘. Ich bin welchen von ihnen begegnet und die Kleinen dort können nichts für Entscheidungen auf hohen Ebenen, und auch die, die dort in der allerhöchsten Ebene sind, haben Lasten und Bürden zu tragen. Ich denke mit Hass, Ablehnung und Negativität kommen wir nicht weiter, sondern mit Unterscheidungsvermögen (man muss es nicht mitmachen) und Gebet und Sühneopferleiden.

  9. Ebensogut könnte man fordern, Satanisten nicht zu exkommunizieren, Mord nicht mehr als Sünde zu werten und Jesus (und die vollkommene Offenbarung, die die kath. Kirche bewahrt) als einen Weg von vielen zum Vater bzw. in den Himmel (und damit Gott Widersprüchlichkeit und Lüge zu unterstellen) zu behaupten.

  10. Es ist schon erstaunlich, „wie“ unverschämt frech, der „Geist der Verwirrung“, sich (!) oft zu behaupten weiß, in dem er „Barmherzigkeit“ einfordert, wenn er die Lüge (siehe die Genderbewegung, Abtreibung, Euthanasie etc. und hier die 10 Gebote) hochhalten will, und „die geistigen Werke der Barmherzigkeit“, werden sie ihm zu Teil, zugleich mit Hochmut von sich weißt, kein Hören auf sie kennt und das “ Ich…“ zur Geltung bringt, wie ich „in der Welt“, leider oft erfahren mußte. Habe gelesen, dass es den Freimaurern grundsätzlich nur um ihr eigenes „ICH“ bzw. den Egoismus geht – „vorsätzlich“…

  11. Es existiert eine Enzyklika eines Papstes- von Leo XIII, Pius X od. etwas früher, worin die „Vorgruppierungen“ der Freimaurer, als gleichwertig übel und verderblich für die Heilige röm.kath.Kirche angesehen und genannt wird, wie die Logen selbst (die ROTARIER sind dort gewiss genannt und angeführt, erinnere ich mich) und damit EXKOMMUNIZIERT ! Nachzulesen in dem Buch von Mary Ball Martinez: „Die Unterminierung der Katholischen Kirche“.Ich glaube, das gilt bis heute…?!

    • stellamaria
      Es wäre nützlich, wenn Sie diese Enzyklika herausfinden könnten. Das würde bedeuten, dass diese Oberhirten mit dem Papst an der Spitze nach dem Maßgabe früherer Päpste durch ihre Mitgliedschaft in diesen freimaurerischen Vororganisationen, die im Unterschied zur Mitgliedschaft in der eigentlichen Freimaurerei nicht geheim ist und verifizierbar ist, Freimaurer im Geiste sind. Dass sie der größte Teil der Hierarche vom freimaurerischen Geist durchtränkt ist, ist sowieso offenkundig. Das Papstvideo vom Januar ist durch und durch freimaurerisch. Das ist keine üble Unterstellung. Und der zum christlichen Glauben konvertierte ehemalige arabische Moslem Abdul Memra hat es mit wenigen schlagkräftigen Argumenten klar bewiesen: https://youtu.be/SToMQ-_xhNQ . Noch einmal: Das Papst-Video vom Januar ist reinste Freimaurerei.

      • Bitte entschuldigt die dummen Grammatikfehler. Bitte verbessert sie im Geiste. Leider habe ich mich wieder nicht an den Grundsatz gehalten: „nur ned hudle“

  12. Hier nur eine kleine Anekdote ganz am Rande, die aber ein bezeichnendes Licht wirft. Alle Freimauerlogen haben eine sogenannte Dunkelkammer oder „Kammer des stillen Gedenkens“ Franz.“cabinet de réflexion“ die zu den Initiationsritualen der Bewerber dient. Die Kammer hat eine etwas besondere Innendekoration. Beispielsweise eine Sanduhr, eine Kerze und einen Totenschädel. Früher war die Ausstattung mitunder noch reichhaltiger und bunter. So hatte zum Beispiel zwischen 1940 und 1944 die französische Vichy-Regierung Ermittlungen gegen die französische Freimauerei eröffnet um ihre Machenschaften zur Vorbereitung des Krieges aufzudecken. Als nun Ende 1941 die Polizei die Loge in der südfranzösischen Stadt Béziers durchsuchte machte sie einen Zufallsfund. In der Dunkelkammer war die mumifizierte Leiche eines etwa sieben Jahre alten Mädchens aufgehängt, die auch gerichtsmedizinisch untersucht wurde. Es wurden vergrösserte Öffnungen im Bauch und Afterbereich festgestellt. Die Bevölkerung reagierte damals mit Abscheu auf die Bekanntgabe des Fundes in der Presse. Diese Dunkelkammern werfen natürlich eine Reihe von Fragen auf. In zivilisierten Staaten, also Frankreich und Deutschland gibt es Bestattungsgesetze. Man kann also nicht so ohne Weiteres Handel mit Leichenteilen treiben. So könnte man sich die Frage stellen wie die Brüder legal in den Besitz ihrer geschmacksvollen Innendekoration kommen? Es ist ausserdem klar um es einmal ganz vorsichtig auszudrücken, dass solche Funde nicht gerade dazu geeignet sind den Verdacht ganz auszuräumen, dass in den Logen oder in ihrem Umfeld Greueltaten verübt werden. In bin überzeugt, würde man heute Durchsuchungen der Logen in Europa durchführen würde man auch auf Überraschungen stossen. Nur setzte das voraus, dass eine politische Macht die Notwendigkeit solcher Ermittlungen einsehen würde. Mit Brüdern in den Justizverwaltungen, der Polizei, der Regierung und sogar der Kirche geht das nicht!

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