Was Franziskus mißfällt und was nicht: Wohin führt der Papst die Kirche?

Andrea Tornielli, Spott auf Knopfdruck
Andrea Tornielli, Spott auf Knopfdruck

Kommentar von Giuseppe Nardi

(Rom) Trotz der beeindruckenden zwei Millionen Katholiken und Menschen guten Willens, die sich in Rom zum Family Day versammelten, hat in Santa Marta kein Umdenken stattgefunden. Bischof Galantino, der „Mann des Papstes“ in der Italienischen Bischofskonferenz torpedierte die Kundgebung und versucht auch jetzt deren politische Wirksamkeit zu minimieren.
Auch der päpstliche Hausvatikanist Andrea Tornielli versucht, zusammen mit anderen Kollegen derselben Richtung, die Bedeutung der mächtigen Kundgebung herunterzuspielen. Von beiden darf angenommen werden, daß sie mit Rücksprache in Santa Marta handeln.

Franziskus mag weder Family Day noch Manif pour tous

Beide schrecken nicht davor zurück, sich über Katholiken lustig zu machen, die auf die Straße gehen. Torniellis Mittel sind Verzerrung und Banalisierung. Dabei spottet er sogar über die Internet-Zeitung Nuova Bussola Quotidiana, deren Chefredakteur er selbst einmal war – allerdings noch zu Zeiten Benedikts XVI.

Damals war Tornielli auch noch ein eiserner Ratzingerianer, wenn auch mit unterentwickeltem Draht zu dessen liturgischem Gespür für die überlieferte Form des Römischen Ritus. Doch Benedikt XVI. ist Vergangenheit. Heute ist Franziskus, und der sieht manches anders.

Vor allem mag Franziskus nicht solche Kundgebungen wie den Family Day oder Manif pour tous mit denen für genuin katholische Anliegen eingetreten wird. Um genau zu sein, sind sie ihm sogar ziemlich zuwider. Das ist wie mit jenen Katholiken, die an der katholische Tradition und dem überlieferten Ritus festhalten, die er schon mehrfach als „Pelagianer“ herabsetzte.

Franziskus mag die roten Schafe der „Volksbewegungen“

Papst Franziskus liegen die „schwarzen“ Schafe näher, die sich bei näherem Hinsehen als rote Schafe entpuppen. Massenansammlungen der „Volksbewegungen“, ein vom Papst selbst geprägter Begriff für Bewegungen, die mit linker Diktion für sozialpolitische Forderungen kämpfen, sind ihm wesentlich sympathischer. Allianzen mit marxistischen Linksbewegungen stören ihn nicht. Auch nicht, daß sein Vertrauensmann in Sachen Annäherung der Kirche an die UNO-Weltpolitik, Kurienbischof Marcelo Sanchez Sorondo, dem Vorschlag von linksradikaler Seite applaudierte, Franziskus zum Anführer einer neuen „Papistischen Internationale“ zu machen, die an die Stelle der alten „Kommunistischen Internationale“ treten solle.

Für die „Volksbewegungen“ organisierte Papst Franziskus bereits zwei internationale Treffen. Das erste 2014 in Rom, das zweite 2015 in Bolivien.

Für die Lebensrechtsbewegungen organisierte Papst Franziskus … bisher noch gar nichts. Wenn inzwischen Zehntausende beim Marsch für das Leben in Rom auf den Petersplatz ziehen und am Angelus teilnahmen, müssen sie froh sein, wenn sie der Papst grüßt.

Kein Kratzen an der linken Doktrin der „Unkultur des Todes“

Lebensrechts- und Familienbewegungen wie Manif pour tous, Family Day, Marsch für das Leben müssen sich mit päpstlichen Pflichtübungen begnügen. Kein Signal besonderen Wohlwollens, keine Geste der Wertschätzung, kein über das Pflichtprogramm hinausgehendes Lächeln. Vor allem gibt es keinen Papst-Vertrauten, den Franziskus damit beauftragt hat, mit diesen Bewegungen ständigen Kontakt zu halten, wie es Bischof Sanchez Sorondo auf offizieller und informeller Ebene bei den „Volksbewegungen“, der radikalen Linken und der UNO tut.

Bei Franziskus gibt es nicht einmal ein Kratzen an der linken Doktrin der „Unkultur des Todes“. Das politische Denken und Handeln des Papstes setzt der angestrebten  linksliberalen Welt, am besten repräsentiert durch die der Demokratischen Partei nahestehenden US-Eliten, jedenfalls nichts entgegen.

Kardinal Martinis Erbe

Nur, in einer solchen Welt gibt es keinen Platz mehr für die Katholische Kirche, bestenfalls noch als handzahm verlängerter religiöser Arm des Staates, wie ihn sich schon manch aufgeklärter Herrscher im späten 18. Jahrhundert vorgestellt hatte.

Dann hätte Kardinal Carlo Maria Martini (+ 2012), Jesuit wie Franziskus, Recht gehabt, als er der Kirche vorwarf, 200 Jahre der Entwicklung hinterherzuhinken. Dann hätte sich die Kirche 1780 dem Josephinismus und 1790 der Constitution civile beugen und den Kampf um ihre Unabhängigkeit und Lebendigkeit aufgeben sollen.

Die Kirche ist aber keine Figur auf dem Schachbrett der gerade Mächtigen und ihrer Politik, sondern der mystische Leib Christi. Wohin also will Franziskus die Kirche führen?

Cure Patres Cardinales Franciscum Summo Pontifici fecerunt?

Bild: MiL

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35 Comments

  1. Na ja typisch Tornielli.Ein Wendehals und Opportunist reinsten Wassers. Beispiele – nicht nur in der Kirche,sondern auch in der Politik – existieren genügend. Wie der Herr so des Gscherr. Was die Hinterhältigkeit des Bergoglio betrifft, das ist ja sein speziell ‚jesuitisches‘ Desroyer-Programm . Aber so war es von Anfang an geplant, inklusive der St. Galler Viererbande. Wann endlich hat dieser Argentinische Spuk bald ein Ende?

  2. Der heilige Vater hat sich schon mehrmals ausdrücklich gegen die Homoehe und gegen das Adoptionsrecht für homosexuelle Paare geäussert. Am Anfang seines Pontifikats hat er öfters die Jugend aufgefordert zu „armar lío“, d.h. sich laut hören zu lassen. Das ist gerade was die Bewegung Manif pour tous tut.

  3. Lieber Giuseppe Nardi,
    Ich denke, sie und viele andere ehrliche Gläubige haben längst erkannt, wer Bergoglio wirklich ist. Nun müssen sie der Wahrheit nur noch ins Gesicht sehen. Die Beschreibungen des Falschen Propheten in der Heiligen Schrift passen nicht zufällig alle zutreffend auf ihn. Nur ist er nicht irgendein falscher Prophet, sondern der falsche Prophet, der den Antichristen auf seinen Thron setzen wird. Das alles haben sie mit jedem Wort, mit jeder Geste, mit jeder Verunehrung von Jesus und der Gottesmutter Maria längst erkannt. Sie kennen die Aussagen wirklich heiligmäßiger Mitglieder des Klerus, wie auch anderer der jüngsten Zeit, die die Stimme Gottes hören und uns mitteilen, dass wenig Zeit bleibt, bis Unser Herr wiederkommt.
    Sehen sie der Wahrheit, die sie doch lange erkannt haben (Dank der Gabe Gottes, wofür wir Ihn preisen wollen!) nun ins Gesicht und sprechen sie diese Wahrheit klar aus, auf das mehr Seelen vor der Irreführung und dem Untergang bewahrt werden.
    Die Kirche wird durch Bergoglio zu der Kirche verändert, wie sie bei Anna Katharina Emmerich beschrieben wird, so wie es ihr von Jesus Christus gezeigt wurde. Und ich weiß, sie können es seit langem erkennen, schrecken nur immer wieder davor zurück.
    Schrecken sie nicht mehr zurück, nehmen sie es als Ausgangspunkt ihrer Überlegungen und tun sie, was zu tun ist, als Jünger Jesu.

    Gottes Segen auf diesem Weg.
    M. Geo

    • Ich denke, viele sehen es so wie Sie. Nur scheint es mir, als würden alle darauf warten, dass Bergoglio endgültig „die Maske abnimmt“.
      Kommentator „Paschasius“ hat geistesgegenwärtig viele der auf Katholisches berichteten Vorkommnisse Bergoglio betreffend dokumentiert. Ich habe es mir herauskopiert und gestaunt, als ich das Ganze letztens durchgelesen habe. Es schien mir unglaublich, dass ausgerechnet dieser Mensch Papst ist und von scheinbar ahnungslosen Katholiken sogar verehrt wird.
      Die Gabe der Unterscheidung der Geister scheint heute abhanden gekommen zu sein, nebenbei bemerkt.
      Besonders in Erinnerung blieb mir der angebliche Satz von Kardinal Ravasi, „Wir werden Fatima zerstören“. Das soll er gesagt haben, als Präsident Putin im Vatikan war, anlässlich der Fatima-Prophezeiungen. Und Papst Franziskus wollte diesem Präsidenten einer Weltmacht, der immerhin das weltweit mächtigste Heer befehligt, seine Frage zu Fatima nicht beantworten.

      • Es ist ein Irrtum zu erwarten, der falsche Prophet würde seine Maske fallen lassen. Wie soll er dann weitere Seelen in die Irre führen? Erst wenn der Antichrist auf seinem Thron sitzt und alles friedlich scheint, werden beide gemeinsam die Maske fallen lassen.

      • Genau, ein Irrtum ist es darauf zu warten. Aber wie gesagt, ich habe den Eindruck, viele(ich nicht) warten trotzdem darauf dass F. seine „Maske ablegt“, damit sie ihre Entscheidung, sich von ihm abzukehren, öffentlich besser rechtfertigen können.
        Ich bin sicher, irgendwann wird die Heilige Messe nicht mehr in Kirchen, sondern im Verborgenen, in privaten Räumen gefeiert werden.
        Sehen sie, hier gilt das Thomas-Prinzip. Solange man nicht sieht, glaubt man nicht. Quasi, solange es keine Welteinheitsreligion gibt, glaubt man nicht daran, dass F. der falsche Prophet aus der Bibel ist. Wenn Sie verstehen, was ich meine.

      • @Michael Georges 01.32:
        Genau so ist es.
        Erst muss der Antichrist die Bühne betreten. Dann sollte man auf Franziskus schauen, wie er sich ihm gegenüber verhält und ihn umschmeichelt.
        Vor dem Auftreten des AC wird F. definitiv keine Maske fallen lassen..

    • Danke für Ihr Kommentar. Wie Sie vielleicht wissen gab es schon seit 2010 ganz konkrete Prophezeiungen an eine irische Begnadete, die den Falschen Prophet ankündigten und auch konkret beschrieben (betreffend seiner Handlungen und Absichten und Pläne).

    • Hiermit stimme ich Ihnen 100%-ig zu. Bergoglio i s t der falsche Prophet aus der Bibel. Alles andere wären zuviel „Zufälle“. Seien wir also auf das Schlimmste gefasst und erwarten wir das Beste durch unseren unerschütterlichen Glauben und durch unsere absolute Treue zur wahren Lehre Christi, den 10 Geboten und den Sakramenten. Gott wird bald eingreifen! Dann wird nichts mehr so sein, wie es mal war…Halten wir durch und verbinden wir uns mit Gebet und Rosenkranz. Und freuen wir uns letztendlich trotz aller Trübsal auf den Herrn…

      • Ja Sie haben recht. Trotz allen Widrigkeiten – freuen wir uns, denn wir können durch diese Zeichen erkennen, dass der Herr bald wiederkommen wird.

        @Michael Georges- Das freut mich zu hören, auch ich bin Mitglied einer Kreuzzuggebetsgruppe

  4. „Geht auf die Straße und macht Lärm“ sagte doch Papst Franziskus, oder wie war das nochmal? Dann gehen 2 Millionen Abtreibungsgegner in Rom auf die Straße und er ist dagegen?

      • Nein, Protest!! – Das Bleichgesicht aus Argentinien ist doch eine Rothaut. Und/oder wie @Ballflachhalter sagt: ein Papst im „Taschenformat“.

      • Danke, lieber Leo Lämmlein, eine aufheiternde Bemerkung ist immer gut. Ich war früher ein grosser Karl-May-Fan.

      • @Leo Laemmlein:

        „Spricht mit gespaltener Zunge“ heißt es richtig. Das weiß ich weil ich in letzter Zeit die Winnetou-Filme mir anschaue.
        Bei diesem Papst könnten nicht einmal mehr Winnetou und Old Shatterhand helfen und das will was heißen.

    • Wobei Karl May, abgesehen von seinen fantasiereichen Romanen, die später die unvergesslichen Filme hervorbrachten, ein eher abwegiges Leben führte. Er hatte mehrmals schwer gegen das siebente Gebot verstoßen. Was aus seiner Seele wurde weiß man nicht.

  5. @dhmg:“Papst“ F sagte doch; ‚Geht auf die Strasse und macht Lärm“. Schau,achau…Solche Sprüche sagte auch der sogenannte „Vorsitzender Mao“,er rief die Jugen auf,auf die Strasde zu gehen und Lärm“ zu machen.Wie das alles unrühmlich endetete,das wissen wir ja.Aber Bergoglio ist „natürlich der „Heilige Vater“ ,und der darf alles Halstarrig durchzängen,auch wenn’s nichts bringt und nichts drinn steckt!!

  6. Franz ist schlimm.
    Wo war sein Aufschrei gegen die Embryonenmanipulation die gestern in England zugelassen wurde ?
    Wenn junge Messdiener aus Ehrfurcht vor ihm knien reisst er sie schroff nach oben, wenn Herr di Caprio kommt darf er ihm den Ring küssen und Ergebenheit heucheln.
    Franz ist der Antichrist, er vollendet jetzt, was im Schreckenskonzil angerichtet wurde, Rom wird unter ihm zerstoert werden und dann kommt Petrus II der die Herde in großer Truebsal weiden wird.
    Wir werden es erleben.

  7. Seid nicht so kleingläubig!
    Die Pforten der Hölle werden die Kirche Jesu Christi nicht überwältigen.
    Liebet Eure Feinde, tut Gutes denen, die euch hassen!
    Ich werde einige der hasserfüllten KommentatorInnen in mein Abendgebet
    einschließen müssen. Papst Franziskus ist der momentane Stellvertreter
    Christi auf Erden, Gottseidank er und kein anderer.
    Per IESUM AD MARIAM. Amen

    • Die Kirche Christi wird nicht überwältigt werden – da sind wir eines Glaubens.
      Die gefakte Megakirche aber wird kläglich zuschanden gehen, wenn nämlich das Tier der Hure, die es reitet, überdrüssig wird und sie abwirft und zertrampelt.

    • Sehr schön, wie Sie dem falschen Propheten huldigen.
      Wenn man ihm ganz „hörig“ ist, nimmt er einen vielleicht sogar mit in die Hölle!

    • Das mit dem Abendgebet sagen Sie aber gerne – und öfters. Auch bei einem anderen Beitrag habe ich das gelesen!
      Wenn Sie wirklich und ernsthaft für uns hier beten wollten, dann müssten Sie es doch nicht so an die große Glocke hängen! Sie halten sich zu sehr in F.’s Dunstkreis auf! Das färbt ab! Auch er hängt seine falsche Demut gerne an die große Glocke. Nur – falsche Demut ist Hochmut. Merke: Das gefällt dem Herrn nicht!

    • Wer Bergoglio folgt hat seine Gründe, die in den Sünden des eigenen Leben ihre Ursache haben. Schließlich ist es der Sünder der jemanden braucht, der sagt:,,Doch es gibt noch eine andere Versuchung, vor der wir uns besonders hüten müssen: Es ist der grob vereinfachende Reduktionismus, der die Wirklichkeit in Gute und Böse oder, wenn Sie wollen, in Gerechte und Sünder unterteilt. Die heutige Welt mit ihren offenen Wunden, unter denen so viele unserer Brüder und Schwestern leiden, verlangt, dass wir jeder Form von Polarisierung entgegentreten, die eine Aufteilung in diese beiden Kategorien versucht.“ (Bergoglio vor dem Kongress der USA)
      Der ballflachhalter, dessen Ball ständig unter der Gürtellinie bleibt, hilft nur jene in die Irre zu führen, die noch unsicher sind. Das beginnt schon mit seiner arroganten und manipulierenden Nutzung des Wortes Unseres geliebten Herrn Jesus in der Anrede :ihr Kleingläubigen.
      Wer nicht bemerkt hat, das es Bergoglio war, der auf der UNO Vollversammlung die Neue Weltordnung eingeläutet hat, der sei hier noch mal darauf hingewiesen. Man beachte, er nennt nicht den Namen ,,Neue Weltordnung “, sondern macht es mit den 3 Hauptmerkmalen. Nicht etwa Ban Ki Moon darf das, nein, dieses Recht hat nur einer, der Falsche Prophet.
      Hier das Zitat:,,Sie alle (die Päpste) sparten nicht mit Ausdrücken der Anerkennung für diese Organisation, die sie als die angemessene juristische und politische Antwort auf den historischen Moment betrachteten, der gekennzeichnet ist durch die technologische Überwindung der Entfernungen und Grenzen und – wie es scheint – jeglicher natürlicher Begrenzungen der Machtbehauptung.“
      Ich muss das Verstehen der tiefen Bedeutung dieses Satzes jedem einzelnen überlassen.
      Nun, auf zeitschnur werde ich nicht eingehen. Das überlasse ich allen, die Jesus Christus in ihrem Herzen haben und in Seinem Geist zu Hause sind.
      Liebe ist nichts Menschengemachtes sondern göttlich. Sie ist zugleich die ganze Wahrheit und ohne diese nicht zu haben.

  8. So ganz stimmt das nicht – F. gibt nie ein eindeutiges Missfallen oder Gefallen kund. Er sagt vielmehr heute dies und morgen das.
    Es kann bei ihm sein, dass er das, was er gestern verbieten ließ, heute approbiert. Oder umgekehrt. Wie ein verwöhntes Gör, das jeden Wunsch schnell erfüllt bekommt und der Erfüllung schon im Vollzug bereits wieder überdrüssig wird.

    Seine Strategie ist nicht, gesondert gegen etwas Bestimmtes zu sein, sondern für nichts erkennbar einzustehen. Seine Strategie ist, keine zielgerichtete Strategie zu haben. Alles, was er will ist, dass jedes Gedächtnis an eine verbindliche Aussage sofort gelöscht wird. F. verkörpert den geistigen Tod.

    Auch das, was er scheinbar mit Verve und Interesse tut, schmeißt er ohne zu zögern ein paar Takte später in den geisltichen Müllschlucker, wenn er genug davon hat.

    Er ist ein reiner Konsument. Er konsumiert Religion und wenn er sich aufgebläht fühlt, kitzelt er sich wie die alten römischen Imperatoren mit einer Feder im Hals und erbricht alles wieder. Und dann probiert er was Neues aus dem reichen Reli-Angebot der Erde.

    Die meisten kapieren das gar nicht, entweder weil sie selbst schon so leer sind, oder aber, weil sie polarisiert denken und nicht erfassen, dass diesem Mann alles wurscht ist – auch alles, worauf Konservative so phobisch reagieren. Schlapp wirft er ein paar Ismen in den Raum, lallt von „Gnostikern“, „Pelagianern“ und Steinläusen, was er damit meint, ist ihm völlig gleich, aber die Frommen rasten aus – das freut ihn.

    Die Abtreibungsgegner sind im so wurscht wie ihm deren Befürworter schnurz sind.

    Bevor das nicht in die Köpfen ankommt, haben die, die hier glauben, alles verstanden zu haben, weil irgendwelche ebenfalls falschen Hysteriopheten ihnen das täglich übers WWW einblasen, immer noch nicht begriffen, wo wir stehen: in der totalen spirituellen Gleichgültigkeit. Wir haben die Wüste nicht nur erreicht, sondern stehen mitten in ihr. Hingeführt haben uns die Päpste seit über 100 Jahren.

    Das und nur das ist es, wofür F. steht. Er bindet einen lange mit Luft und Stroh gefüllten Sack nun zu.

    • Wir, jeder Einzelne und jede Einzelne ist Gottes Ebenbild Gen 1,26 und von daher selber Papst in Taschenformat, wir sollten, wenn wir schon meinen nach oben schauen zu müssen, ganz nach oben schauen.

    • Geehrte @zeitschnur,
      Sehr gut bemerkt!
      Um es ganz kurz zu sagen:
      -(mit Konrad Adenauer): „Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?“
      oder (an der Börse mit Aktienhandel): „Hin und her macht Taschen leer“.
      Der Endeffekt ist überall gleich: die große Null.

  9. Wohin führt der Papst die Kirche?
    Die wahre Kirche wird von JESUS selbst geführt und die Päpste sind alle nur die Stellvertreter. Sie können sündigen, denn sonst würden sie nicht selbst regelmäßig zur Beichte gehen.
    Sie können irren, wie Sie und ich, sie können mal einer Versuchung durch Satan erliegen, wie Sie und ich und dann müssen sie sich wieder korrigieren…
    Wir sind als Gläubige an Jesus gar nicht primär abhängig von dem, was ein Papst in dieser oder jener Angelegenheit tut. WIR selbst können die Kirche im Kleinen sein und sogar führen, indem wir JESUS unserer Umwelt verkünden. Sie sollen ein LEIB mit der Kirche sein und nicht süchtig an den Lippen der Päpste kleben.
    Sie haben eine sehr wichtige Funktion für die Kirche, aber sie sind nicht GOTT selbst.
    Es gibt die BIBEL, die wir lesen können. Es gibt die 10 Gebote, an die wir uns halten können. Und um sie leichter einhalten zu können, können wir und ganz persönlich von JESUS erlöst wissen.
    Und dann ist es unsere Aufgabe, um unmittelbaren Umfeld unseres Lebens so zu wirken, das wir JESUS den Menschen als Alternative zum Zeitgeist vorstellen können. Das mag mühsam sein und mancher mag sich von uns demaskiert wissen und gegen uns angehen.
    Aber Kinder und Jugendliche sind zumeist sehr, sehr dankbar, wenn wir ihnen klare Orientierungen geben können. Sie können oft noch fühlen, wenn man für sie betet. Erwachsene manchmal auch noch.

    Deshalb, nicht zu viel auf das sehen, was die Päpste falsch machen, sehen, aber dann doch selbst so handln, wie JESUS es uns ins Herz gelegt hat.
    Beten wir viel für die Päpste, denn sie werden logischer Weise von satanischen Mächten angegriffen. Sie können, wie offenbar tatsächlich Franziskus an und zu im Übereifer und vielleicht aus realer Unerfahrenheit in einem bestimmten Bereich neben die Biblische Erlösungswelt greifen.
    Wahrscheinlich ist keiner von ihnen im Sinne JESU wirklich perfekt!
    DAS genau müssen wir Laien lernen aus zu halten und anfangen, selbst kompetenter zu werden und für JESUS in der Welt aktiver ein zu treten.

    Klar wäre es besser, wenn wir uns auf unsere Bischöfe und Kardinäle und die Päpste verlassen könnten, aber wir können es eben nicht.
    Vielleicht war es vor dem 2. Vatikanum letztlich auch nicht anders.

    Christsein OHNE die sichtbare EINHEIT kann letztlich gar nichts anderes sein, als Stückwerk. Wenn dem so ist, dann hat die kath. Kirche un sich auch ein Element der Einseitigkeit:
    „Die Kirche muss mit beiden Lugenflügeln atmen“; sagte Papst Johannes Paul II. Und; haben wir diese beiden atmenden Lungenflügel schon?
    Nein! Also ist ohnehin alles das, was vom Klerus der kath. Kirch ausgeht, halbherzig und damit irgend wie auch unvollendet.

    Wir müssen bedenken, dass alle christlichen Kirchen sich im Moment im Modus der gegenseitigen Diffamierung befinden. An sonsten hätten wir eine Einheit unter Christen.
    Wir wissen nicht einmal, wie das aussehen sollte.
    Wir wissen auch nicht, wie wir den suchenden Atheisten, Moslems, Hindus und Buddhisten erklären sollen, warum wir nicht früher aktiv für die Einheit der Christen gearbeitet haben damit sie JESUS endlich verstehen und lieben lernen können.

    Die Einheit der CHRISTEN ist für JESUS die Voraussetzung dafür, dass ER sich der WELT so zeigen kann, wie ER sich uns zeigen will.

    Deshalb sind die Gebete für die Uberwindung der Kirchenspaltung weitaus mehr, als ein Thema am Rande. NUR JESUS kann letztlich die Kirche führen und er KANN es.
    Wir müssen, um uns selbst geführt zu wissen nicht auf die Päpste warten, sondern können SELBST in JESUS aktiv werden und bleiben.

    Wer Hilfe und Orientierung braucht,kann selbst in der Bibel lesen und nachsinnen, was die Worte für unseren Alltag bedeuten und zusätzlich
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    Alles zornige Vermuten über den aktuellen Papst als Antichristen… es nützt nicht wirklich. Letztlich wissen wir es nicht und wir wissen auch nicht, ob Gebete ihm doch helfen könnten, hier und da klarer und eindeutiger zu sprechen.
    Es ist nicht zu unterschätzen, dass er sehr wohl manches im Vatikan aufgeräumt hat und wir wissen auch nicht, was uns falsch vermittelt worden ist.
    Werden wir selbständiger und leben wir nach den Worten JESU:
    Tut, was sie euch sagen, aber tut nicht, was sie tun.
    Selbst wenn alles gesagte nicht ganz koscher ist, Franziskus hat die Kirche bisher nicht zum Einsturz gebracht. Und von bestimmten Äußerungen haben wir das Recht, uns zu distanzieren.

    Deshalb muß Franziskus im Ganzen noch nicht mit dem Antichristen identisch sein.
    Sind es nicht die vielen ganz kleinen Antichristen, auch in uns selbst, die dabei sind, die Welt in ein weiteres Chaos zu stürzen?

    Wir müssen davon wegkommen, auf Rom zu starren und von dort unser Heil zu erwarten. Es mag von dort kommen, aber es kann auch anders sein. Für den Fall müssen wir selbst handlungsfähig sein und unseren Kindern vermitteln können, wie sie selbst lernen können, die Geister zu unterscheiden.
    Ich spreche nicht für die sog. „Kirche von unten“, sondern vielmehr für eine „Kirche von INNEN“. Näher an JESUS als reale Person, die uns lieben will, ganz real und die in uns und mit uns ist, wenn wir es zulassen können.
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    Beste Seelsorge meine ich!
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    Gottes Segen allen auf dem Weg!

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