Operation Storm Heaven – Gebetsaktion von Kardinal Burke gegen die Krise in Kirche und Welt

Gebetsaktion "Den Himmel bestürmen" von Kardinal Raymond Burke "gegen die Übel in der Welt" und damit "das Licht der Wahrheit wieder in der Kirche erstrahle"
Gebetsaktion "Den Himmel bestürmen" von Kardinal Raymond Burke "gegen die Übel in der Welt" und damit "das Licht der Wahrheit wieder in der Kirche erstrahle"

(Rom) Operation Storm Heaven, „Operation Himmelssturm“, so lautet der Name einer Gebetsinitiative, die Kardinal Raymond Burke, Kardinaldiakon von Sant’Agata dei Goti, Kardinalpatron des Souveränen Malteserordens und einer der profiliertesten Verteidiger des katholischen Glaubens und der katholischen Kirche in den USA ins Leben gerufen hat. Organisiert wird die Initiative von Catholic Action for Faith and Family.

Ziel ist es, eine Million US-Katholiken zu sammeln, die sich verpflichten, ein Jahr lang am ersten Tages eines jeden Monats den Rosenkranz zu beten, wobei die Initiative selbstverständlich allen Katholiken weltweit offensteht. Die Lage in der Welt und in der Kirche sei „sehr ernst“, daher sollen die Gläubigen neben ihren persönlichen Anliegen auch um ganz konkrete Anliegen beten: damit „in der Kirche wieder klar das Licht der Wahrheit erstrahle“ und damit „der Frieden in den Herzen der Gläubigen herrsche“. Die Gebetsinitiative versteht sich zudem als Gebetsgemeinschaft, mit der die Beter auch für die Anliegen der Mitbeter eintreten.

Das Ziel: eine Million Beter – Denn Politik und menschliche Rhetorik können die Krise nicht lösen

„Die Kampagne ist eine Antwort auf das viele Böse, das in der Welt ist und den Glauben vieler Menschen herausfordert und viele entmutigt“, erklärte Thomas McKenna, der Vorsitzende von Catholic Action for Faith and Family und Leiter der Gebetsinitiative. „Weder die Politik noch die Rhetorik der Männer und Frauen können die aktuelle moralische Krise Amerikas und der Welt lösen. Wir brauchen göttlichen Beistand“, so McKenna. „Welche bessere Art und Weise könnte es geben, um das Übel der Abtreibung, der Euthanasie, der Homo-Ehe, des Terrorismus, der Christenverfolgung und vieler anderer Übel unserer Welt zu besiegen, als uns in einem geistlichen Heer auf allen Kontinenten zu verbinden?“

Es brauche eine Art „Rosary Warriors“, Rosenkranz-Krieger, um „den Himmel mit dem Gebet zu bestürmen“, so McKenna, daher auch der Name der Gebetsinitiative.

Kardinal Burke: „Seid mutig, meine geliebten Brüder und Schwestern“

Kardinal Raymond Burke: "Die Lage ist ernst"
Kardinal Raymond Burke: „Die Lage ist ernst“

In einem Brief an die Unterstützer der Gebetsinitiative, schreibt Kardinal Burke: „Die erste Versuchung, die Satan einsetzt, um uns zu zerstören, ist die Mutlosigkeit. Diese Versuchung ist nur eine Illusion, weil der in uns lebendige Christus uns immer den Mut gibt, auch in den schwierigsten Momenten. Wir müssen mehr denn je beten, vor allem in der Gegenwart des Allerheiligsten Sakramentes und während des ganzen Tages. Seid mutig, meine geliebten Brüder und Schwestern! Fest und stark in der Hoffnung! Laßt uns gemeinsam durch unser beständiges Gebet den Himmel bestürmen.“

Die Gebetsinitiative erinnert an den Rosenkranz-Sühnekreuzzug, der vom Franziskaner Petrus Pavlicek nach Ende des Zweiten Weltkrieges begonnen wurde, um für das besetzte und in vier Besatzungszonen geteilte Österreich vom Himmel die Freiheit zu erbitten. Hunderttausende Österreicher schlossen sich damals der Gebetsinitiative an.

Informationen zur Gebetsinitiative Operation Storm Heaven bietet die Internetseite von Catholic Action for Faith and Family.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Catholic Action

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62 Comments

  1. Eine lobenswerte und eine eminent wichtige Gebetsinitiative von Kardinal Burke zur Rettung der Kirche.

    • Es sollte doch möglich sein, eine solche Rosenkranz-Initiative auch in Deutschland zu starten. Oder ist die Kirche hierzulande schon zu schwach? Die Muttergottes hat übrigens mehrmals dazu aufgefordert, den Rosenkranz täglich zu beten (Rosenkranz und Barmherzigkeitsrosenkranz). Das dürfte für einen Katholiken, der seinen Glauben ernst nimmt, kein so großes Problem sein (man muss nur die Prioritäten richtig setzen). Welche katholische Plattform könnte das aufgreifen?

    • Sehr richtig. Daran können auch die zersetzenden Geifereien linksextremistischer Maulwürfe auf dieser Seite nichts ändern.

      • Hier „geifert“ nur einer, und das sind Sie selbst. Sie erreichen darin einsame Spitze, denn zur Zeit geht es hier relativ gesittet zu.

  2. Meine Güte – ein echtes Light-Programm, wenn man bedenkt, dass Leo XIII. schon vor 120 Jahren die Gläubigen inständig dazu aufgerufen hat, den Rosenkranz zu beten, weil er das letzte Heilmittel ist. Er setzte eben nicht auf die „Autorität des Papstes“, sondern auf das Gebet!
    Und das nicht nur einmal im Monat, sondern möglichst täglich – täglich Rosenkranz oder wenigstens einen Teil eines Rosenkranzes, wenigstens ein Gesätz!
    Und nun animiert Burke für einmal im Monat! Was sind das für Gläubige dort – beten die sonst überhaupt nicht?!

    Nach Leo XIII., der fast 20 Rosenkranz-Enzykliken bzw. sonstige päpstliche Schreiben an die ganze Kirche zum Rosenkranz veröffentlicht hatte, kam Pius X. und da wars erst mal aus mit dem Gebet als einzigem – EINZIGEM – Heilmittel. Stattdessen wurden Spitzeldienste und Denunziationsmethoden eingeführt, mit der ein Kleriker, der anderen zu Fall bringen sollte und der päpstliche Machtapparat ausgeweitet. Man setzte auf Fleisch und Blut…
    Und die wichtige Rolle der Laien musste auch zurechtgestutzt werden, die Leo XIII. so intensiv aktivieren wollte – wenn es nach Pius X. geht, hängt alles an der „Elite“, dem Papst, der alle anderen belehrt, die ihm eillenlos und blind folgen, und dann wird alles gut.
    Nichts wurde gut!

    Mit kaum mehr einem Wort galt das Gebet der Gläubigen etwas nach Leo XIII. Erst nach der Katastrophe 2. WK erinnerte man sich auch in der katholischen Kirche wieder etwas daran, dass in der Geschichte niemals Gewalt und Zwang, sondern das Gebet den Ausschlag gegeben hatten, gerade im kampf gegen den vorrückenden Islam.

    Reinhold Schneider 1936:

    Allein den Betern

    Allein den Betern kann es noch gelingen
    Das Schwert ob unsern Häuptern aufzuhalten
    Und diese Welt den richtenden Gewalten
    Durch ein geheiligt Leben abzuringen.

    Denn Täter werden nie den Himmel zwingen:
    Was sie vereinen, wird sich wieder spalten,
    Was sie erneuern, über Nacht veralten,
    Und was sie stiften, Not und Unheil bringen.

    Jetzt ist die Zeit, da sich das Heil verbirgt,
    Und Menschenhochmut auf dem Markte feiert,
    Indes im Dom die Beter sich verhüllen,

    Bis Gott aus unsern Opfern Segen wirkt
    Und in den Tiefen, die kein Aug‘ entschleiert,
    Die trockenen Brunnen sich mit Leben füllen.

    Man muss das hören: „Indes im Dom die Beter sich verhüllen“ schrieb er!
    Damals schon war ein Gläubiger in der Kirche nicht mehr sicher!

    Nein – ich kann nicht in Jubel ausbrechen angesichts eines so schlappen Aufrufs – denn wo nichts ist, wächst auch nichts. Wer vorher schon nicht gebetet hat, wird es jetzt nicht mehr lernen. Und dann: Einmal im Monat!
    Sollen wir nach dem hl. Paulus nicht immerzu beten?

    ich verstehe auch nicht, welchen „Mut“ Burke hier beschwört – den Mut, mit dem man starrsinnig an F. festhalten soll, oder wie, oder was?

    Oder mit dem Mut, der weiß, dass die Dinge ihrem Ende entgegengehen und das „Haupt erhebt, weil sich unsere Erlösung naht“?

    • Ihre Reaktion ist mehr als verständlich – es ist heute alles ausgedünnt und wir müssens leiden – und doch: ist es nicht besser als gar nichts?

    • „Und dann: Einmal im Monat!“

      @zeitschnur, das eine schließt das andere ja nicht aus.
      Ich darf, kann, soll Rosenkranz beten zur Ehre Gottes oder als Hilfe in meinen persönlichen Anliegen. Daneben kann ich mich doch aber auch gedanklich einer Gebetsgruppe anschließen, die das bestimmte Anliegen eines Kardinals beinhaltet.
      Dieses Anliegen ist ja nicht falsch, sondern nachvollziehbar und notwendig.

      • Sie verstehen nicht, was ich sagen wollte: Uns ist das Beten abtrainiert, und der weiße Mann in Rom verachtet Rosenkränze!
        Was will ein Kard. Burke in voller Anerkennung dieses Mannes in Rom erreichen? Dieser selbe Burke wird auch in der aktuellen „Gebetsmeinung des hl Vaters“ für den interreligiösen Dialog beten – dazu ist er nämlich verpflichtet, solange er diesem Mann anhängt!!!

        Nicht alles Herr-Herr-Sagen führt zum Ziel! Es gibt auch Gebete, vor denen Gott seine Ohren verschließt. Das berichtet schon das AT.

        Merken Sie nicht, wie ernst die Lage ist und dass v.a. die Vermischung von Licht und Finsternis so weit fortgeschritten ist, dass es nicht mehr genügt, nach dem Dirigat eines zweifelhaften Kardinals (und das IST er!) zu beten?!

    • Ja Frau @zeitschnur, es ist sicher ein „Light-Programm“, aber es ist schon ein halbes Wunder wenn ein Kardinal unserer römischen Kirche zu solch einer lobenswerten Gebetsinitiative aufruft.

  3. Gerne möchte ich an diesem Band mitknüpfen, geflochten aus Rosenkränzen in den so wichtigen Anliegen Kardinal Burkes.

    • Das sehe ich auch so, liebe Marienzweig.
      Auch ich werde mich daran beteiligen.
      Endlich einmal ein Hirte, der nicht schläft!
      Danke, Kardinal Burke

  4. Dem Aufruf von Kardinal Burke werde ich Folge leisten. Es ist die richtige und katholische Antwort auf den Videoaufruf von Franziskus
    mit den interreligiösen Gebeten. Nach diesem Aufruf von Franziskus muss ich mich fragen, kann Franziskus das Glaubensbekenntnis „ich glaube an die heilige katholische Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, / Vergebung der Sünden, / Auferstehung der Toten / und das ewige Leben“ noch mit voller Überzeugung beten?

      • Kardinal Burke ist voll in Ordnung! Die Zeit, aus der offiziellen Kirche zu fliehen, ist noch(!) nicht gekommen.

        Diese Zeit wird aber kommen, wo wir – wenn wir Christus treu bleiben wollen – fliehen werden müssen, fort von der offiziellen Schein-Kirche, hin zur wahren Rest-Kirche.

        Wahrscheinlich alles noch 2016.

      • Ach ja? Woher wissen Sie das?
        Man muss, sobald man merkt, mit wem man es zu tun hat, fliehen.
        Burke weiß das schon länger. Und flieht bis jetzt nicht, sondern hält die Gläubigen bei dieser Hölle!

        Die „wahre Restkirche“ – wo ist die denn?
        In der echten Verwirrung und Finsternis wird es keinen Ort geben, an dem die „wahre Restkirche“ ist, sonst wäre es keine Verwirrung! Denken Sie doch bitte mal nach: es wird für diese Zeit kein Rezept geben – und das ist auch das, was als die große „Verführung“ bezeichnet wird, als die große „Trübsal“.
        In dieser Finsternis sitzt der Antichrist im Tempel Gottes und gibt sich als göttlich aus. Und wir haben bereits im Faschismus erlebt, dass der Antichrist fromm tat und viele Fromme, ja gerade die Frömmsten, blenden konnte. Sie vermuteten den Antichristen bei den Freimaurern und erkannten den wirklichen Satan nicht, der ihnen versprach, die Freimaurer fertig zumachen.

        Wir haben es mit geistiger Macht zu tun, die ihre Milchmädchenrechnungen ausbeutet und Ihnen zum Fallstrick macht – auch den Piusleuten. Man sieht es doch!

        Jeder zittere um seine Seele und fliehe – wie immer sich das dann realisieren lässt! Sie kommen sonst vielleicht nicht mehr raus.
        Haben Sie nicht gelesen, was der Apostel Johannes schrieb:

        10 Wenn jemand zu euch kommt und nicht diese Lehre mitbringt, dann nehmt ihn nicht in euer Haus auf, sondern verweigert ihm den Gruß.
        11 Denn wer ihm den Gruß bietet, macht sich mitschuldig an seinen bösen Taten.

        (2. Joh 1)

        Vergessen Sie Ihre Schein-Prophetien und öffnen Sie das Ohr für das Schriftwort – das ist sicher offenbart. Das andere kann auch falsch sein.

      • Wir wissen das liebe @zeitschnur, aber selbst die FSSPX betet täglich im Messkanon für den regierenden Papst, und das ist gut so. Sedisvakantissmus ist nicht die Lösung.

      • Man sollte auch daran denken, dass wenn er woanders hingeht, er wahrscheinlich seine Rente verlieren würde. Ich kenne mich mit sowas nicht gut aus, aber ist es nicht auch so, wenn Ordensleute den Orden komplett verlassen, dass sie dann nichts mehr bekommen. Wenn S.E. Kardinal Burke aus der offiziellen Kirche weggehen würde, könnte er vielleicht die Existenzgrundlage verlieren. In dem Alter ist das nicht so lustig.
        Ich finde die Gebetsinitiative doch ganz gut und motivierend. Ich werde es auch mitmachen. Ein Rosenkranz-Gebetssturm ist immer gut.

      • @ Jeanne d‘Arc

        Das ist aber nicht Ihr Ernst – oder?
        Ein echter Mann geht weg, auch wenn er dabei seine Rente verliert. Er muss niemanden versorgen und hätte die Kraft! Wegen dem schnöden Geld zerrt er die Gläubigen möglicherweise ins tiefe Unglück?

        Wie hat Luther doch so schön in Konjunktiven übersetzt:

        „Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und doch Schaden nähme an seiner Seele.“ (Mk 8, 36)

      • @ ecclesia

        Soso, andere sind schwul und das ist gut so.
        Ja, ja warum dann nicht auch una cum haeretico sein?

        Mit dem unfehlbar geoffenbarten Johannesbrief aber kann man das nicht mehr vereinbaren!

      • @zeitschnur – Natürlich ist das mein Ernst. Nicht jeder ist so mutig wie Sie ! Und darüber hinaus kann der Kardinal auch vieles Gutes in der offiziellen Kirche wirken, indem er bleibt. Ich bin mal wieder ausnahmsweise anderer Meinung als Sie, verehrte Frau Zeitschnur. Man muss ja nicht immer der gleichen Ansicht sein.

      • O nein, @ Jeanne d‘Arc, das muss man wahrlich nicht, aber BITTE nicht mit dem Geld-Argument!
        Kardinäle verdienen so viel, dass dieser Mann unter normalen Umständen längst ein sattes Vermögen zusammengespart haben müsste!

      • Hmm….in gewisser Weise haben Sie recht. Ich sehe das Ganze jedoch auch noch unter einem anderen Aspekt: Man weiß ja nicht, wen er alles in der offiziellen Kirche geistlich begleitet und betreut, und diese Menschen würde er da dann verlassen. Schwieriges Thema….

      • @ Jeanne d‘Arc

        Das sehe ich inzwischen anders: der Mann wäre nie auf diesen Posten gekommen und nie zum Kardinal gekürt worden, wenn er nicht an seinem Platz seine schauerliche Aufgabe erfüllte. Seine Versetzung ist doch bloß Augenwischerei.

        Er verhindert wie einige andere, dass die letzten noch Gläubigen Abstand nehmen von diesem Moloch, der sich in der Kirche nun bis an die letzten Ränder ausgebreitet hat.
        Und das ist schlimm, denn diese Finsternis ist wie eine Lavamasse und wird alle, die nicht rechtzeitig Abstand genommen haben, verpichen und nie wieder loslassen.
        Für mich ist das dramatisch und fahrlässig.
        Warum führt er die Gläubigen nicht hinaus? Warum macht er den Mund nicht auf?
        Er tönte groß, er wolle „Widestand bis zum äußersten“ leisten.
        Getan hat er bis jetzt nichts außer dumme Sprüche zu klopfen und den schwarzen Peter den Laien zuzuschieben. Das hat er schon unter Benedikt getan. Dann kam seine Laienmänner-Schelte und die damit verbundene Aktivierung frauendiskriminierender Reflexe im konservativen Kirchenvolk.
        Das Ende vom Lied ist, dass wir einmal im Monat Rosenkranz beten sollen. Hauptsache wir bleiben in dem Moloch und gehen mit ihm und in ihm unter. Und zum Trost marschiert er regelmäßig mit einer meterlangen machtsymbolischen Schleppe wie eine Märchenprinzessin durch altehrwürdige Kathedralen und bekennt seine ewige Anhänglichkeit an F., der sein Knie doch vor Jesus nicht beugt, warum auch immer, aber in jedem Fall glaubt, man komme auch ohne Jesus zu Gott.
        O Maria!
        So sehe ich das. Versuchen Sie, das zu verstehen.
        Die Lage ist jedenfalls viel, viel schlimmer als die meisten es wahrhaben wollen. Es gibt nicht hie die bösen Freimaurer und da die wunderbaren rechtgläubigen, selbsternannten Athanasiusse… nein, gerade die selbsternannten Widerständler sind die schlimmsten Verräter und Verführer. Bei den „Liberalen“ sieht es ja fast jeder, was los ist. Bei den angeblich Frommen öffnen sich erst nach und nach die Abgründe und wehe dem, der das nicht sehen will: er ist verloren.

      • @Zeitschnur
        Jetzt lassen Sie doch dieses 68er-Gerede. Wir sprechen von der Kirche, hier muss man weder „austreten“ noch dem Papst sein Amt absprechen (und Kardinälen die Ehre dazu, was haben Sie nur gegen Kardinal Burke!? Eine rhetorische Frage, ich will es gar nicht wissen).
        Wir reden von der Kirche. In der Kirche steht jeder an seinem Platz ohne Vereinsmeierei und jeder hat an seinem Platz für die Glaubenswahrheit einzustehen und dem zu widersprechen, der etwas anderes als die Glaubenswahrheit vertritt. Das ist keine strukturelle Frage, sondern ein geistlicher Kampf. Wir müssen uns von uns angelernten, bürgerlich verbrämten Denkkategorien braver Staatsbürger trennen, wenn wir über die Kirche nachdenken wollen.
        Darum mehr auf den Knien beten, dann streiten, weniger Palavern, sondern bekennen…

      • @zeitschnur — also, ich kann von mir nur folgendes sagen: Ich bin in der offiziellen Kirche weiterhin Mitglied und habe meine Kirchen und Orte, wo ich hin gehe und wo es geordnet zugeht. Von Frauen- und Laienfeindlichem Gerede lasse ich mich nicht irritieren. Es gibt überall Männer, die gebildete und gleich starke Frauen nicht neben sich ertragen können (auch in der Freien Wirtschaft). S.E. Kardinal Burke kenne ich nicht genau und ich habe nicht alle Äußerungen von ihm mitverfolgt. Ich finde den Rosenkranzgebetssturm, den er jetzt angeregt hat, absolut in Ordnung und möchte es mitbeten. Ich habe viel gelesen und mir auch kritisches Wissen angeeignet, trotzdem gehe ich nicht weg.

  5. Das Video vom Papst ist ein gravierendes Beispiel wie der Papst denkt und handelt.
    Allerlösung und alle Religionen sind gleich, ist sein Glauben-Bekenntnis. Franzis-
    kus ist jetzt so weit, die Katze aus dem Sack zu lassen. Immer bedrohlicher werden
    seine Aussagen und haben mit dem katholischen Glauben nichts zu tun. Franziskus ist
    so ein Wegbereiter der Welt-Einheitsreligion ohne Gott. Dank sei Gott gibt es noch
    glaubenstreue Hirten wie Kardinal Burke, die zum geistigen Kampf aufrufen. Die
    Muttergottes sagt, der Rosenkranz ist so mächtig, dass damit der Teufel gefesselt
    wirden kann. Deshalb greifen wir vereint zum Rosenkranz und die Dämonen und ihre
    Helfer werden erzittern.

  6. Diejenigen gläubigen Katholiken die Zeit haben, sollten ruhig täglich den Rosenkranz beten, dann hat der Tag einen tieferen Sinn und man leistet einen Dienst Gott gegenüber. Außerdem hat man damit seinen Beitrag getan und braucht sich nachher nicht vorzuwerfen, zu wenig gebetet zu haben. Einmal im Monat ist etwas wenig, das stimmt. Leichter tut man sich, wenn man den Rosenkranz gewohnheitsmäßig jeden Tag betet.
    Der Rosenkranz-Sühnekreuzzug hat im Übrigen gar nicht aufgehört:
    http://www.rsk-ma.at/

    • …ach übrigesn, mal ganz grundsätzlich: Warum ist es keine Lösung? Wenn dort ein Häretiker sitzt, kann man ihm nun mal nicht anhängen. Punkt. was ist daran so unmöglich?

      • Einem Häretiker anhängen muss man nicht, aber für ihn beten kann man wohl. Jeder katholische Priester ist übrigens verpflichtet im Messkanon für den regierenden Papst zu beten.

      • „Wenn dort ein Häretiker sitzt, …“
        zeitschnur, Sie behaupten dies ja nicht, aber deuten die Möglichkeit an, wenn ich Sie richtig verstehe.
        Ich scheue mich, dies so festzustellen und ich glaube nicht, dass es aus Feigheit oder nicht Wahrhabenwollen geschieht. Wir haben Befürchtungen dieser Art, das stimmt. Aber diesbezügliche Befürchtungen oder es definitiv wissen ist ein Unterschied.
        Für mich allerdings stelle ich fest: Ich habe keinerlei Vertrauen in Papst Franziskus mehr.

        Kardinal Burke sieht den Anlass für den Rosenkranz im heutigen Zustand der Welt: „Übel der Abtreibung, der Euthanasie, der Homo-Ehe, des Terrorismus, der Christenverfolgung und vieler anderer Übel unserer Welt …“

        Vielleicht hofft Kardinal Burke ja auch auf eine Umkehr und Kehrtwendung des Papstes. Natürlich betet er in der hl. Messe für ihn, so wie jeder andere Kardinal, Bischof und Priester auch.
        Ich bete auch für Franziskus. Ehrlicherweise muss ich aber gestehen, es mehr aus Pflichtgefühl als aus Liebe zu tun.
        Sollte sich herausstellen, dass er zum Häretiker wurde, ja, was dann!
        Da fällt mir das Lied ein: „Wohin soll ich mich wenden?“

      • @ ecclesia

        Wir hatten das schon x-mal hier! Die Piusbruderschaft behauptet, im Messkanon würde „für“ den Papst gebetet.

        Das ist Blödsinn – denn dort wird nicht „für“ ihn gebetet, sondern in der Formulierung „una cum papa nostro…“ die geistige Gemeinschaft mit und Abhängigkeit vom Papst BEKANNT als Ausdruck der Rechtgläubigkeit! Seien Sie doch so gut und lesen Sie Ihren Schott mal selbständig und vergessen Sie die ideologische Pius-Augenwischerei. Diese Leute beten auch in der Gebetsmeinung des „hl. Vaters“ – diesen Monat also für den Synkretismus. Toll! Und das dann in der alten Messe…

        Es ist wirklich perfide, wie diese Bruderschaft hartnäckig diese Fehlinformation unters Kirchenvok streut.
        Man fasst sich an den Kopf bei all dieser Absurdität und frommen Verlogenheit.

        Alleine, dass die FSSPX den Sedis unterstellt, sie weigerten sich für den Papst zu beten, ist eine ekelhafte Propaganda. Denn FÜR ihn betet man doch gerne, aber man kann eben die geistliche Gemeinschaft und v.a. die gesitige und jurisdiktionelle Abhängigkeit von ihm als oberstem Lehrer bei den Umständen nicht bekennen, ohne selbst damit ein Bekenntnis zur Häresie abgelegt zu haben.

        Denn das ist auch klar: Man hat immer in der Kirche den ebenfalls für einen Häretiker angesehen, der einem Häretiker anhängt. Und DAS ist ganz sicher und galt immer!

      • @ Marienzweig

        Sie haben „Befürchtungen“.
        Ich nicht!
        Ich denke und komme zu einem Schluss, der nicht anders zu ziehen ist, wenn man rechtgläubig bleiben will.

        F. hat in diesem Video ausdrücklich bekannt, dass man auch ohne Christus zu Gott kommt.

        „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als durch mich.“ (Jesus)

        Und der hl. Johannes schärft uns ein, jeden Geist, der Christus nicht bekennt, als Antichrichten anzusehen. Wer aber glaubt, man komme auch ohne Jesus zu Gott, der hängt dem Antichristen an. Um dies festzustellen, bedarf es bei einem Kaliber vom Schlage eines F. wahrlich keines Theologiestudiums – jeder aufrichtige Mensch, der sich dem klaren und einfachen Denken nicht verweigert, erkennt inzwischen sofort, was hier los ist.

        Ich kann niemanden hindern, aber ich wollte auch nicht schweigen. Ich möchte Sie ausdrücklich warnen – diese Festhalterei am Papst und seinen Getreuen kann Sie verderben, denn er verleugnet Christus als den einzigen Herrn. Man kann nicht zweien Herren dienen. Wenn Sie sich gegen den Herrn entscheiden, um mit F. und Burke bleiben zu können, dann ist das eine defintive Entscheidung, für die Sie einstehen müssen und die in Ihrer Seele Folgen haben wird.
        Denn Sie wissen ganz genau, dass F. ein Häretiker IST – ja, das wissen auch Sie. Was soll die Herumrederei von wegen „Ich vertraue ihm nicht“. Das ist ein unredliches Um-den-Brei-Reden.
        Sagen Sie „Ja“ oder „Nein“ (wie Jesus es befohlen hat!), aber nicht dieses unredliche Geeier.
        Die Lage st so schlimm, dass man nur jedem raten kann, zu fliehen, solange es noch möglich ist. Das ist ansteckend, was aus Rom kommt – das kann man nicht folgenlos „hinnehmen“!

      • Ihm Kanon betet man nicht (!) für den Papst (und den Bischof), sondern nennt (!) Papst und Bischof, um die Legitimität des gerade zu vollziehenden Messopfers auszuweisen.

  7. Ach Herr Gott, schenke Gnade und Erbarmen, ein Kardinal ergreift die Initiative und ruft zum Gebetssturm auf – und was machen Katholiken – sie diskutieren… ob dieser Kardinal schon 100 Prozent oder doch nur 99,9 oder vielleicht 99,99 Prozent katholisch ist, oder vielleicht doch eher, so wie wir es möchten?
    Das spielt keine Rolle, das Richtige ist zu tun, immer und zu jeder Zeit. Das Heil kommt allein durch Gottes Gnade, und die will erbittet werden.

    • …die will erbeten werden. Dazu braucht man aber keinen Kardinal, der dem Häretiker anhängt.

      Was sagen Sie denn zu der Mahnung des Apostels Johannes?

      Hat der auch gesponnen, und war der auch ein Korinthenkacker?

      • @Zeitschnur
        Ein Kardinal richtet Menschen auf? Anstatt dies gutzuheissen, wird herumgenörgelt (typisch deutsch, typisch verkopft) und über einen „Kirchenaustritt“ diskutiert (typischer deutsch geht nicht mehr).

        Welcher Heilige in der Kirchengeschichte hat angesichts einer kirchlichen Krise über „Kirchenaustritt“ diskutiert (oder gar zur Bedingung erhoben, was mehr nach Ausrede klingt, nichts tun zu müssen). „Kirchenaustritt“ ist eine deutsche Kopfgeburt, die nur mit unserem Kirchensteuersystem zu tun hat, mit sonst gar nichts.

        Wir müssen geistlich zu denken beginnen, auf die Knie gehen und beten und geistlich streiten. Und wenn ein Kardinal neben mir und mit mir kniet, dann bin ich froh und dankbar dafür.

      • @ Hiob

        Von Kirchenaustritt habe ich nicht gesprochen, denn aus der Kirche kann man nicht austreten. Aber man kann Abstand nehmen von Häretikern, die dort die Hierarchie besetzen.

        Und dieser Kardinal richtet niemanden auf. Wen denn und wo denn?
        Er glänzt durch Laienschelte und verordnet Gebete, die ein ordentlicher Gläubiger soch ohnehin betet.

      • …um das noch präziser zu sagen: Mitgliedschaft in einer Kirche als einer öffentlichen Corporation ist Schall und Rauch. Das besagt nicht viel.

        Ich habe noch nie zu Austritten auf dieser rein institutionellen Ebene geraten und noch nie empfohlen, stattdessen, der Piusbruderschaft „beizutreten“.

        Es geht uns ja hoffentlich um unsere Zugehörigkeit zu Christus und seinem mystischen Leib, und der entzieht sich der Institutionalisierung im Sinne einer bürokratischen Vereinsmitgliedschaft.
        Man kann kaum sagen, dass die Institution vereinsrechtlich gesehen nicht irgendwie tatsächlich die Kirche ist oder sein könnte.
        Aber das ist m.E. egal – es geht drum, ob ich an Messen teilnehme, die im Bekenntnis zu Häretikern zelebriert werden, und das tun auch die Ausgetretenen der FSSPX.

        Ich kann es jedenfalls nicht – wie soll das möglich sein, ohne den Herr zu beleidigen? Ich weigere mich una cum viro zu sein, der Christus verleugnet. Ich kann das nicht.

    • @Lioba
      Sie haben vollkommen Recht aber das ist wohl typisch deutsch,alles viel zu verkopft und kein Herz!
      Egal ob im TV oder in Foren:
      diskutieren,diskutieren,diskutieren,man könnte auch sagen zerreden,zerreden,zerreden!
      Gott hat uns doch schon eine große Gnade gewährt,nämlich zwei Päpste,nur welchem man (geistig) folgt,muß jeder selbst entscheiden.
      Das ein Bischof nicht ohne weiteres „austreten“ kann verstehe sogar ich als Laie!
      Es wäre ja Verrat an seiner Herde!
      Er kann tatsächlich nur beten ode zu Gebeten aufrufen,das Gott den Wirrwarr beendet.

      • Nee typisch deutsch ist Ihre Gefühlsduselei und Ihr fahrlässiger Pragmatismus.

        Nebenbei – ist Ihenn vielleicht zu anstrengend, aber wahrscheinlich auch die Apostel einfach zuviel herumdiskutiert… – es geht um das Seelenheil.
        Und das ist jede Diskussion wert, die hilft, zu klären, wie man es nicht verliert.

        Wir solen nüchtern und wachsam sein – sorry, aber das geht nicht ohne Einsatz der Vernunft und des Gehirns. Ein „Herz“ ohne Geist und Verstand gibt es nicht!

        Sentimentalität ist das letzte, was wir jetzt brauchen!

    • Dann folgen Sie ruhig diesem „Heiligen“. Sie werden irgendwann schon aufwachen und sehen, wohin Sie damit gekommen sind.
      Beten Sie stattdessen (ich meine damit, bevor Sie ihn vorschnell zum Heiligen erklären) zum Heiligen Geist, dass er Ihnen die Wahrheit ins Herz legt.
      Gott spricht gerade in diesen stürmischen Zeiten durch viele Begnadete zu uns, um uns zu warnen! Dies ist ein großes Geschenk, das wir mit Dankbarkeit annehmen sollten..

    • @Beter,
      Ihre Aussage erinnert mich an einen Witz vor 53 Jahren:
      in damals schwierigen Umständen für die deutsche Christendemokraten (das ist natürlich alles relativ, sicher vom jetzigen Gesichtspunkt) wurde ein hoher Kardinal kontaktiert mit der Frage, ob man denn der hochbetagte aber plotisch noch sehr fitte Adenauer nicht als zusätzliche Wahlhilfe heiligsprechen konnte.
      „Nein, das geht nicht.
      Um heilig erklärt zu werden, muß man erst tot sein“.
      „O…
      Aber vielleicht reicht es aus, wenn man einmal scheintot war?“
      „Nun, in jenem Fall würde man höchstens scheinh… erklärt werden können“.

    • Dass Heiligkeit erstrebenswert ist, behauptet dieser fleischgewordene T. von einem Papst doch nicht einmal selber, geschweige denn dass er selbst irgend etwas tun würde, was die Absicht hat, heilig zu sein!

      • Lassen Sie bitte das mit dem fleischgewordenen T. weg. Bei aller Kritik ist das eine so schwerwiegende Aussage, dass Sie sich damit in große Schwieirgkeiten stürzen – in schwere Sünde.

        Wir sehen, dass F. ein Häretiker ist. Mehr nicht.

  8. Beter,
    wenn Sie Papst Franziskus auf dem von ihm eingeschlagenen Weg bis zum Ende folgen, enden Sie in der Hölle (es sei denn, der alte Herr würde umkehren und sich bekehren), vorausgesetzt nämlich, dass der Gott der biblischen Offenbarung uns die Wahrheit sagt (was ich aus ganzer Seele glaube). Entweder – oder!

  9. @Beter
    Das ist schon eine sehr interressante Einschätzung, wie kommen sie darauf? Papst Franziskus ein „Heiliger“, ärger geht’s wohl nicht mehr.

  10. Fr. Zeitschnur und Tridentinus
    Ich glaube nicht, dass die Priesterbruderschaft es angesichts ihres Status‘ je als unproblematisch betrachtet hat, im Kanon den regierenden Papst und den jeweiligen Diözesanbischof zu erwähnen. Dies gehört zum 45-jährigen Drama. Weshalb ventilieren?
    Im Unterschied zu den Sedis wird aber insbesondere in den Orationen des Karfreitags und -samstags sehr wohl FÜR diese Würdenträger gebetet, ebenfalls im „Oremus pro pontifice…“. Wem das quantitativ zu wenig ist, dem kann noch das im Anschluss an den Rosenkranz für Papst und Kirche verrichtete Josephsgebet nachgereicht werden.

    • Na und? Woher wissen Sie, dass Sedis nicht für den Papst beten?

      Deren Distanzierung bezieht sich auf das „una cum“.

      Mir ist sehr bewusst, dass die Sedis dasselbe Problem wie die Piusbruderschaft haben: Allzu leicht plustern sich irgendwelche teilweise selbsternannten oder fragwürdig geweihten Herren als Quasi-Lehramt oder als „Schwert Gottes“ oder im weiteren Sinne „Herren“ auf. In ihren Kreisen sind soviele Irrlehren virulent, dass einem schwindling werden kann… ich meine bei allen Traditionalisten. Das liegt in der Natur der Sache übrigens: ohne Petrus, ohne apostolisch klar legimtimierte Hirten kann nur alles aus dem Ruder laufen.

      Es ist die größte Misere dieser Tradi-Schiene, dass sie gerade den (pseudo-)priesterlichen Mann in die größte Versuchung stürzen, die denkbar ist: unkontrolliert geistliche Macht auszuüben und auf schreckliche Weise Gläubige zu verführen und auf sich zu konditionieren. Sie sind bizarrerweise wie Abziehbilder der falschen Päpste, gegen die sie opponieren, nur eben „in Opposition“, die mehr politisch als geistlich fassbar ist, aber derselben verfehlten inneren Haltung entspringt, die auch die Amtskirche total gelähmt hat.

      Es könnte nicht schlimmer sein!

      • Es ist aber ein Unterschied, ob man für einen Sünder (um seine Bekehrung) betet oder für dessen (häretische) Anliegen.

  11. Liebe Frau Zeitschnur, WAS WOLLEN SIE DANN?????? Sie sind negativ ueber wirklich alles, aber was ist dann Ihre Alternative?????

    • Kennen Sie das Tucholsky-Zitat:

      „In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.“

      ???

      Ihre Frage ist falsch gestellt.

      Ich bin allenfalls Überbringer einer negativen Botschaft. Aber nicht die, die hier etwas zu „wollen“ hat!

      Was hätten Sie lieber: dass man dem Todkranken einflüstert, er sei kerngesund?

      Sag ihm die Wahrheit, damit er sich angemessen vorbereiten kann!

  12. Eine sehr lobenswerte Initiative von Kard. Burke.
    Es gibt in den USA (nach Wikipedia)geschätzte ca. 75 Millionen Katholiken, wovon ein Großteil nur wenig oder auch gar keine Ahnung vom Inhalt des Glaubens hat.
    Nach dem 2. Vatikan.Konzil wurde eine gewaltige Modernisierungswelle durch die dortige Kirche gejagt und enorm viel Wissen, Frömmigkeit und Tradition zerstört.
    Man liegt wohl nicht falsch wenn man die Anzahl der Gläubigen, die mit dem Begriff „Rosenkranz“ etwas anfangen können, auf etwa 1 bis 2 Millionen Gläubigen schätzt.
    Nur eine Fraktion davon betet den Rosenkranz jeden Tag.
    Kard. Burkes Initiative geht jetzt sowohl in der breite als in die Tiefe:
    mit der angestrebten Million Betern am ersten Freitag des Monats wird eine große Zahl von Gläubigen anvisiert, teils auch Menschen, die den Rosenkranz vorher nicht beteten oder kannten; es wird gewaltig viel Begeisterung mobilisiert, und dies wird evangelisierend und glaubensstärkend wirken.
    Und zweitens wird hier um die Hilfe der Gottesmutter Maria gefleht: die Mutter des Mitleids mit unserer Erbärmlichkeit, vita, dulcedo et spes nostra.
    Es wäre eine unzulässige menschliche Beschränkung der Hl. Jungfrau, diese Aktion nicht stattfinden zu lassen:
    ein Rosenkranz ist immer gut;
    die Hl. Jungfrau und Gottesmutter Maria war zu allen Zeiten die Schutzherrin und die Vertröstung der verletzten Gläubigen.
    Ich finde diese Aktion großartig.
    Wir können nicht ausschliessen- oder eher: ich bin ganz sicher, daß nicht wenige der Teilnehmer an dieser Aktion später regelmäßig und wahrscheinlich auch täglich den Rosenkranz beten werden.
    Und man betet nicht nur für sich selbst, sondern stellvertretend für die viele andere, die nicht beten (können).
    Das ist übrigens eine gewaltige und tiefe Freude für Mönche und Nonnen, die das intensive Gebet umso wichtiger, fröhlicher und glücklicher macht.

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