Erderwärmung: „Kirche macht sich lächerlich, wenn sie pseudowissenschaftliche Theorien unterstützt“

Von der Klimahysterie zum Erdkult
Von der Klimahysterie zum Erdkult

(Rom) Der Jesuit James Schall von der Georgetown Universität in Washington kritisierte den neuen Kurs in Sachen Klimawandel und Erdkult, den der Vatikan unter Papst Franziskus eingeschlagen hat: „Die Kirche macht sich lächerlich, wenn sie pseudowissenschaftliche Theorien über das Klima vertritt“.

Im vergangenen Juni war es Kardinal Peter Turkson, der Vorsitzende des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden, der die Öko-Enzyklika Laudato si von Papst Franziskus der Weltöffentlichkeit vorstellte. Der afrikanische Purpurträger engagiert sich seit Jahren in Sachen Klimawandel nach dem Verständnis der UNO. Sollten von der Weltklimakonferenz in Paris nicht gute Neuigkeiten, also Ergebnisse kommen, drohte der Kardinal noch vergangene Woche mit „einem Kommentar oder einer Erklärung“ von Papst Franziskus. Das Ziel? Den Stillstand zu durchbrechen und die in Paris versammelten Staats- und Regierungschefs zum Handeln zu bewegen.

Natürlich werde der Papst kein Ultimatum stellen, relativierte der Kardinal seine Drohung, denn „das entspricht nicht seinem Stil“. Jedenfalls hätten die Staatsvertreter mit etwas zu rechnen. Überhaupt, so der Kardinal, habe der Papst bereits viel getan. Ausdrücklich betonte er, daß die Öko-Enzyklika mit Blick auf den Klimagipfel von Paris veröffentlicht worden sei. Dann beim Angelus vom 6. Dezember der Appell an Mächtigen, bei der Weltklimakonferenz „mutige Entscheidungen“ zu treffen. Soweit Kardinal Turkson.

Am vergangenen Sonntag forderte Franziskus beim Angelus, das in Paris geschlossene Klimaabkommen nun tatkräftig umzusetzen.

Bedenkliche Ideologie hinter Lichtspektakel Fiat Lux

Licht-Show: "Als würde man ein Bild des Petersdomes auf einen Zoo projizieren"
Licht-Show: „Als würde man ein Bild des Petersdomes auf einen Zoo projizieren“

Gegen diese Haltung meldete sich James Schall, emeritierter Professor für Politische Philosophie an der Georgetown University zu Wort: „Die Kirche darf es sich nicht leisten, pseudowissenschaftlichen Theorien zu unterstützen“, sagte er der Tageszeitung Il Foglio. „Die Kirche läuft auf diese Weise Gefahr, sich lächerlich zu machen, weil sie über ihre Kompetenzen hinausgeht und Wissenschaft mit Fakten verwechselt.“ Das könne nicht die Priorität der Kirche sein.

„Ob die Erderwärmung eine Tatsache ist oder ob die Aufgabe fossiler Brennstoffe ein Vorteil oder ein Nachteil für die Welt ist, ist eine Frage der Beurteilung und muß Gegenstand akkurater Untersuchungen sein. Die Kirche kann sich aber nicht auf diese Schienen begeben. Sie muß sich einer Unterstützung jedweder Ideologie enthalten.“

Pater Schall schaute sich am 8. Dezember kurz die Direktübertragung des Lichtspektakels Fiat Lux auf dem Petersplatz an. Sein Resümee: „Gott sei Dank war ich nicht dort“. Offiziell habe es geheißen, sie diene der „Sensibilisierung der Gläubigen für den Klimawandel“. Nicht die Projektion an sich sei eine Frage der Profanierung eines sakralen Ortes. Der Petersdom sei voll von Tierdarstellungen, auch kleinen und großen Drachen. Problematisch, so Schall, sei die Ideologie hinter dieser Projektion, die keine erkennbaren Verbindungen zur christlichen Theologie aufwies.

„In ihrem natürlichen Habitat sind Schildkröten und Pinguine wirklich niedliche Tiere. Was in Rom gezeigt wurde, war, als würde man ein Bild des Petersdoms auf den römischen Zoo projizieren.“ Das aber sei einfach Nonsens.

Den Initiatoren der Licht-Show sei es aber ernst. Es sei ihnen nicht nur um schöne Bilder an einem besonderen Ort und gute Unterhaltung gegangen. „Sie wollten eine Botschaft vermitteln.“

Es wird behauptet, der Mensch mißbrauche die Erde allein durch seine Existenz

Worum geht es dann? Das Lichtspektakel wurde vom Verantwortlichen Travis Threlkel als „visuelle Symphonie“ präsentiert. „Bei so viel Gerede über die globale Erwärmung und über Umweltfragen drängt sich die Frage auf, was denn hier geschieht“, so Schall.

„Es wird die öffentliche Meinung erzeugt, der Mensch mißbrauche die Erde allein schon durch seine bloße Existenz. Die Erde wird als wichtiger eingestuft als der Mensch. Dahinter steht die Vorstellung, daß in einem Kontext von so vielen Milliarden Menschen, jedes Leben bedeutungslos ist und ersetzt werden kann. Daraus entwickelt sich eine neue Moral, die nicht vom Menschen ausgeht, sondern von der Erde. Der Mensch steht nicht mehr an erster Stelle. Er kommt später, irgendwann.“

Die These von der „Ausbeutung der Erde“ scheine im Konflikt mit der biblischen Sicht zu stehen, laut der der Mensch die „Herrschaft“ über alle Güter der Erde habe. Güter, die „dem Menschen zu seinen Zwecken zur Verfügung“ stehen, wie Pater Schall vergangenen Monat im Catholic World Report schrieb.

Die ganze Debatte „gehe ins Absurde, wenn man bedenkt, wieviel Milliarden Menschen im Laufe der Jahrtausende die Erde bewohnten und vom Überfluß der Erde ernährt wurden“, so Schall. Es werde eine Katastrophenstimmung erzeugt, indem ein Zusammenhang zwischen der Anzahl künftiger Generationen und dem Verbrauch bestimmter Ressourcen behauptet wird. Laut dieser Theorie werde der Mensch verschwinden, sobald diese Ressourcen aufgebraucht sind oder er müsse auf einen anderen Planeten ausweichen.

Weltlicher Ersatz für das christliche Verständnis vom ewigen Leben

Der Rückschritt zum überwunden geglaubten Erdkult
Der Rückschritt zum überwunden geglaubten Erdkult

„Ein solches Denken ist vermessen. Wir haben nämlich keine Ahnung, wie viele Generationen noch in den nächsten Jahrhunderten oder Jahrtausenden nach uns kommen werden. Und wir haben keine Ahnung, wie sich das Leben künftiger Generationen gestalten wird. Unsere Aufgabe ist es nicht, diese Erde am Leben zu erhalten, sondern den Menschen am Leben zu erhalten. Das ist eine sehr ernste Aufgabe, zu der die Menschheit berufen ist. Im Vergleich dazu sind alle anderen Zwecke und Zielsetzungen unbedeutend. In der genannten irrigen These wird die intergalaktische Kolonisation oder der Erhalt einer vom Menschen unberührten Erde zum Ersatz für den Himmel.“ Das sei nichts anderes als „eine säkulare eschatologische Hypothese, die zum Ersatz für das christliche Verständnis vom ewigen Leben wird“, wie bereits Papst Benedikt XVI. in der Enzyklika Spe salvi geschrieben habe.

Die Ideologie hinter dem Lichtspektakel von Rom gehe daher weit über die bloße Frage der behaupteten, aber nicht bewiesenen menschenverschuldeten Erderwärmung hinaus. Was dabei als „Fortschritt“ angepriesen werde, sei in Wirklichkeit ein Rückschritt, eine Wiederbelebung eines überwunden geglaubten Erdkultes. „Mit anderen Worten: Die empirische Grundlage der ganzen Theorie ist reine Vermutung.“

Pater Schall nennt auch einen Grund, warum auf die Klimahysterie der Erdkult folgt. Das liege an der Hartnäckigkeit der Klimaskeptiker, die die pseudowissenschaftliche Grundlage des angeblich menschenverursachten Klimawandels aufgezeigt haben. Wörtlich sagte. James Schall: „Weil manche Dickköpfe draufgekommen sind, daß sich die Erde gar nicht so sehr erwärmt.“

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Intermatrix/Youtube (Screenshot)

drucken
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat:
Unterstützen Sie bitte Katholisches.info mit einer Spende.
Zuwendungsübersicht

26 Comments

  1. Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Der Jesuit James Schall kritisiert, dass sich die
    Kirche als Forum für den Klimawandel und Umwelt hergibt. Ausgerechnet ein Jesuit, ein
    Ordensbruder vom Jesuiten Franziskus, erkennt die Gefahr einer beispiellosen Abkehr von
    den Aufgaben der Kirche und dem Auftrag eines Papstes. Das Unmögliche zeigte sich auch
    in den Bildern am Petersdom, die einem heidnischen Erdenkult huldigten, mit gräulichen
    Darstellungen und Widerlichkeiten. Anstatt Bilder von Jesus, Maria und den Heiligen zu zeigen, wurde Missbrauch am Heiligtum der Christenheit getrieben. Niemand kann annehmen,
    dass Franziskus nicht eingeweiht war. Seit dem Pontifikat von Franziskus nehmen Dekadenz
    und Niedergang immer mehr zu.

  2. Ich hab da mal eine ganz andere Frage? Was ist das eigentlich für ein Bild für das Jahr der Barmherzigkeit und von welchem Künstler ist das?

  3. Mittels Klimalüge zur Weltregierung

    Lord Christopher Monckton ist ein katholischer Politiker mit Rückgrat, Journalist und Buchautor. Von 1982 bis 1986 war er politischer Berater der ehemaligen britischen Premierministerin M. Thatcher. Hier einige seiner mutigen Worte der Wahrheit (Video-Interview vom 7. Juli 2015):
    „Die Demokratie ist in der Europäischen Union nicht mehr vorhanden. Auch auf der ganzen Welt wird die Demokratie nicht mehr existieren, wenn die EU und die UNO in Paris [d. h. an der UN-Klimakonferenz Anfang Dezember 2015] zusammenkommen werden, was sie bereits jetzt planen, um eine Weltregierung zu errichten im Namen der [heuchlerischen] Rettung der Welt! […] Die [geplante] neue totalitäre globale Regierung – das basiert alles auf der Klima-Lüge! […] Die UNO, genauso wie die EU, benutzt das Klima als Vorwand, um mehr Macht an sich zu reissen. Der Papst will jetzt bei der Sache mitmachen: Er stellt die Kirche nun nicht länger dem Kommunismus entgegen. Und dies ist meines Erachtens wirklich ein Fehler: Wenn man sich in der Politik einsetzt, dann sollte man sich natürlich dem Kommunismus und den anderen Formen des Totalitarismus entgegenstellen! Der Papst hat jetzt [u. a. mit seiner Enzyklika Laudato si‘] sein wahres Gesicht gezeigt. […] Wir müssen uns dagegen wehren, wir müssen sagen: […] Dies ist nicht der Weg nach vorne. Der Kommunismus hat bereits 100 Millionen Menschen getötet. […] Die Weltregierung, die der Papst, die UNO und die meisten Regierungen der Welt unbedingt errichten wollen, wird Schaden anrichten! Darum geht es: Die ganze Elite verschwört sich weltweit gegen die Menschen. […] Sie wollen Kontrolle über alles … [Dies bedeutet] Totalitarismus […] Der Moment ist jetzt gekommen! […] Das Stichwort heisst: Kommunisten! Sie sind Marxisten, Leute, die uns kontrollieren wollen […] Sie sind (derart) direkt, weil sie ihrer Meinung nach so nahe an der (totalen) Macht sind. […] Wir müssen uns den Kommunisten entgegenstellen, um uns schliesslich gegen sie durchzusetzen! [….] Die Weltregierung – sie wird nach aussen hin eine kapitalistische Regierung sein; doch nein, so [d. h. kapitalistisch] wird sie nicht sein. Es wird sich (in Wahrheit) nämlich um eine weitere totalitäre Regierung handeln, irgendwo zwischen Faschismus, Korporatismus und Kommunismus! Wenn wir dies nicht stoppen, wird man jede Kleinigkeit unseres Lebens kontrollieren!“ (Youtube.com, Suchbegriff „Full Show – Government is manufacturing […] 07/07/2015“, Video-Interview mit Lord C. Monckton von Minute 48:00 bis 1:21:00)

    • „Climate sceptic Lord Monckton told he’s not member of House of Lords“

      http://www.theguardian.com/environment/2011/jul/18/climate-monckton-member-house-lords

      „The House of Lords has taken the unprecedented step of publishing a „cease and desist“ letter on its website demanding that Lord Christopher Monckton, a prominent climate sceptic and the UK Independence party’s head of research, should stop claiming to be a member of the upper house.“

      Herr Monckton nimmt es mit der Wahrheit nicht so genau…

      • Zu erwarten, dass diejenigen bewundernswerten und wichtigen Persönlichkeiten mit Rückgrat, welche die Wahrheit sagen – wie etwa Lord Christopher Monckton – von den Mainstreammedien durch den Kakao gezogen werden.

        Herr Dieter, offensichtlich gehören Sie zu denen, welche die Klimalüge schlucken. Informieren Sie sich doch mal auf http://www.eike-klima-energie.eu/

  4. Dieser Beitrag ist sehr gut und kommt – im Gegenlicht „überraschender heraneilender Neuheiten“ – zum richtigen Zeitpunkt.

    Ein erfinderischer Un-Geist ist emsig tätig, um die vorrangigen kirchlichen Zuständigkeiten (Glaube und Moral) mit Willkür zu zerfleddern und herausgehauene Teilstücke mit den Angelegenheiten der Welt zu verweben. Was wird da orchestriert? Es gibt viel Vermischung von Wahrem und Falschem, also sind Ergebnisse als ganze nicht gut. Die Verseuchung der Lebensbereiche des Menschen, physisch – psychisch – spirituell/geistig, durch Verwirrung ist weit fortgeschritten.

    Die erzeugte Klimahysterie ist richtig großes Kino. Dem Menschen wird nicht zur zugemutet, sondern verordnet zu akzeptieren, dass die behauptete Erderwärmung menschenverschuldet sei. Die wissenschaftlichen Gegenstimmen werden von den Verantwortlichen politisch korrekt toleriert und mit dem Erdkult beantwortet. Und das Schlag auf Schlag. Die Zeremonienmeister waren vorbereitet.

    Der Petersdom diente als Leinwand für das große Kino. Soweit was das Auge (von) außen sah. Das geistige Auge schaut die unsichtbare Wirklichkeit, den geistigen Bereich. Da ist Dunkelheit.
    Ein Dickicht an Täuschung nimmt rasant zu. Die Menschheit wird auf die Pfade der neuen Neuheiten geschickt, ja, viele arbeiten, wissend und unwissend, am Ausbau dieser Pfade zu breiten, bequemen Straßen mit.
    Die Gabe der Unterscheidung der Geister muss im steten Gebet erbittet werden. Der Mensch ist wahrheitsfähig.

  5. Vergangenen April fand in Rom ein „Workshop“ der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften zum Thema Klima mit der bezeichnenden Thematik: „Die Erde schützen, die Menschheit veredeln. Die moralischen Dimensionen des Klimawandels und der nachhaltigen Menschheit“ statt. „Katholisches.info“ berichtete.
    Neben dem geistigen Brandstifter Jeffrey Sachs sprach auch der Vorsitzende der „Weltkonferenz der Religionen des Friedens“
    In diesem Zusammenhang wandten sich zwei Organisationen von Wissenschaftlern und Theologen der USA mit einem Appell an Papst Franziskus, nicht dem Katastrophismus einer globalen Erderwärmung zu folgen; Auszüge:
    -
    „Euer Heiligkeit, während die Weltführer über ein Klimaabkommen nachdenken, schauen viele auf der Suche nach Orientierung auf Sie.
    [….]
    zentrale Grundsätze der Wissenschaft: Wenn die Ergebnisse der Erfahrung und wissenschaftlicher Experimente nicht mit der Theorie übereinstimmen, dann ist die Theorie falsch.
    Im Bereich der Klimaforschung und der Theorien über den Klimawandel wird hingegen gegen jede Evidenz an hochspekulativen und rein theoretischen Schlußfolgerungen festgehalten, die als gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse präsentiert werden.
    [….]
    Den Einfluß von CO2 auf die globale Temperatur gibt es wirklich, er ist aber so gering, daß er völlig bedeutungslos ist“
    -

    Der Artikel bei katholisches.info:

    http://www.katholisches.info/2015/04/27/appell-an-papst-hoeren-sie-nicht-auf-panikmacher-des-klimawandels/
    -

    So ganz anders hört sich aber der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon mit seiner ins Dramatische gehobenen „apokalyptisch“ vorgetragenen „Klimawandel“-Thematik an:
    -
    „Die menschlichen, ökonomischen und ökologischen Kosten des Klimawandels werden bald untragbar sein.
    Der Klimawandel bedroht den so hart errungenen Frieden, unseren Wohlstand und die Chancen für Milliarden Menschen.“ 
    -

    Wie fragwürdig eine Zusammenarbeit mit UN-Vorgaben ist, zeigen folgende Aussagen von Ban Ki Moon am „Internationalen Tag der Menschenrechte“ vom Dezember letzten Jahres:
    -
    „Wir erklären, dass die Menschenrechte für uns alle gelten, zu jeder Zeit: Unabhängig davon, wer wir sind oder woher wir kommen, unabhängig von unserer Klasse, Meinung oder sexuellen Orientierung.

    Dies ist eine Sache der individuellen Gerechtigkeit, sozialer Stabilität und des globalen Fortschritts.
    Es ist die prägende Aufgabe unserer Zeit.

    Die Vereinten Nationen schützen Menschenrechte, denn das ist unsere stolze Mission. Und wenn Menschen ihre Rechte in Anspruch nehmen können, führt das zu Wirtschaftswachstum, und es herrscht Frieden.“
    -

    So einfach geht es also mit dem menschengedachten „Frieden“.
    Die „Klimareligion“ als „verbindender Heilsbringer“ ?!

  6. @Prochristo 1:Kommunismus hat nie wirklich existiert-nur in der Theorie-, was wirklich existierte war der sogenannte „Real existierende Sozialismus“,darunter der Stalinismus,Maoismus,Titoismus und dann die Befreiungstheologie,inklusive der Berlinguersche „Eurokommunismus“,ect.Die Sowjetunion exisiert längst nicht mehr,und vom chinesischen Kommunismus war bis vor kurzem gerade noch die Viererbande übriggeblieben.In China herrscht übrigens der reinste Turbokapitalismus.Soviel zum gegenwärtigen Zeitpunkt.Was Kuba betrifft,so haben sich weder Papst Benedikt noch Papst F. Gescheut,deren Diktatoren die Hände zu schüttelm.Fazit:Kommunismus und Kapitalismus sind ein und dieselbe Medallie.Capito?

  7. Ich versteh das Ganze nicht. Die Erde ist von Gott geschaffen, der Mensch kommt erst am 6. Tag. Also muss ich die Erde gut behandeln, damit es auch dem „Ebenbild Gottes“ gut geht. Die Erde wird auch ohne den Menschen weiter existieren, aber so ist es von Gott auch nicht gedacht.

    • Die ganze Schöpfung wurde auf den Menschen hin geschaffen und nicht umgekehrt: Gott hat den Lebensraum für den Menschen so vorbereitet, dass er ein „königliches“ Dasein fristen kann – weil allein der Mensch SEINE GROSSE LIEBE ist !!

    • Die Erde wird NICHT ohne den Menschen weiter exisitieren,denn sie wurde allein FÜR den Menschen geschaffen,allerdings nur als „Ersatzparadies“.
      Darum wird es auf dieser Erde auch kein Paradies geben und „Himmel und Erde werden vergehen“ wie wir aus der Bibel wissen.
      Die Nutzung der Erde und ihrer Ressourcen ist nicht das Verwerfliche sondern die Geschäftemacherei damit!
      Das ist der kleine aber feine Unterschied,der aber nie Erwähnung findet.

  8. „Es wird die öffentliche Meinung erzeugt, der Mensch mißbrauche die Erde allein schon durch seine bloße Existenz. Die Erde wird als wichtiger eingestuft als der Mensch.“

    Das ist der Kernsatz! Eine sehr gefährliche Ideologie ist im Begriff zu entstehen. Eine Ideologie, der erneut Millionen von Menschen zum Opfer fallen könnten. Und der Vatikan mischt dabei mit. Wehret den Anfängen!

    • „Wehret den Anfängen!“
      Pardon, aber das ist ja wohl ein Scherz, wenn nicht einen Ausrede. Es wird fortgehend schlimmer und seit 100 Jahren „wehren“ „wir“ den Anfängen …
      Es ist längst 10 nach 12 und die Anfänge liegen lange hinter uns.

      • „Wehret den Anfängen!“ bezieht sich auf den Einzug der Klimaideologie in die päpstliche Verkündigung. Bis Benedikt XVI. war ganz klar, dass der Mensch im Mittelpunkt der göttlichen Schöpfung steht, seit „Laudato si“ und dem Missbrauch der Hauptkirche der Christenheit für dieses teuflische Lichtspektakel mitsamt seiner Propaganda scheint das nicht mehr der Fall zu sein.

  9. Ich gehe schon seit Längerem davon aus, dass es das Ziel des Pontifikats von Papst Franziskus ist, die Klimawandel-Theorie(die gelogen ist) die Anbetung von „Mutter Erde“ anstatt ihres Schöpfers und andere verborgene, satanische Kulte und Gesten zu etablieren(wie z.bsp die Lichtshow „Fiat Lux“). Die Vermittlung von katholischem Glaubensgut gehört ja leider nicht zu den Talenten von Papst Franziskus und was er im Herzen trägt, lässt sich leicht aus den zahlreichen Aussagen herauslesen, die er in den letzten zweieinhalb Jahren getätigt hat. Da sich nun auch noch offensichtlich schwerwiegendere Indizien ergeben, die ihm ein eindeutiges Urteil sprechen, erübrigt sich doch jede weitere Überlegung, ob das nun ein Wolf im Schafspelz ist oder nicht. Er treibt die Kirche mehr und mehr in die Verweltlichung und fromme Geistliche machen es mit, soweit sie können, denn mit viel Wohlwollen, Optimismus und Interpretationskunst lässt sich wenigstens öffentlch der Schein erwecken, man stünde im Gehorsam zum ‚Papst‘. Aber wer soll es Ihnen verdenken, wo doch beispielsweise am Orden der Immakulata-Franziskaner ein bedeutungsschweres Exempel statuiert wurde. Ein Zeichen wurde gesetzt, dass der „Motu Proprio Summorum Pontifikum“ von Papst Benedikt XVI nichts mehr gelte und mit Papst F. neue Zeiten(wenn auch keine guten) angebrochen sind. Kardinal Burke und Tebartz van Elst wurden sprichwörtlich in die Wüste geschickt und nun versuchte man gar mittels Bild-Kampagne Kardinal Müller von der Glaubenskongregation zu schaden, auch wenn die Geschichte durchwegs gelogen war, also der Wahrheitsgehalt wieder einmal auf EinBILDung beruhte. Über solche Aussagen wie von Peter Turkson kann ich mittlerweile nur noch lachen, auf dem Grund einer unwahren Umwelttheorie den Teilnehmern der Klimakonferenz mit dem Papst zu „drohen“, falls Sie nicht nachgeben, ist erstens eines erwachsenen Christen bzw Geistlichen nicht würdig und zweitens macht er sich lächerlich, weil er damit zeigt, dass er sich für weltliche Ziele vereinnahmen ließ, anstatt seiner einzigen Berufung, der Seelsorge(und damit Gott) zu dienen.
    Außerdem, wenn behauptet wird, der Mensch schade der Erde durch seine bloße Existenz, dann ist die gefährliche Folge daraus, dass eine Reduzierung der Weltbevölkerung kommen müsse – was völliger Unsinn wäre. Und hier erkennt man die Handschrift der Eliten, deren demografische Ziele in dieser Theorie widergespiegelt werden. Und man erkennt, wenn man im Hinterkopf bedenkt, dass zahlreiche weltliche Organisationen in den Vatikan unter Papst F. eingezogen sind(angeblich wegen Verbesserungen in der Organisation), dass der Böse in der katholischen Kirche mehr und mehr Macht gewinnt. Die Fakten sprechen für sich. SO jedenfalls sieht keine Gott getreue katholische Kirchenführung aus, das bisschen Menschenkenntnis lässt sich, denke ich, bei jedem vernünftigen Christen voraussetzen.

    • Tja, es geht letztlich immer um „mehr Raum“. Dafür wurden und werden Völker erobert und ausradiert. Auch in der Klimaideologie geht es um Lebensraum „für alle“. Dafür soll die Weltbevölkerung reduziert werden. Wenn man sich aber die Verschwendung der Ressourcen durch die westlichen Industrienationen vor Augen führt, weiss man, worauf es in Wahrheit hinausläuft: um Besitzstandswahrung, um den Erhalt von Gewinnmaximierung bei knapper werdenden Ressourcen. Damit einige wenige weiter im Luxus schwelgen können, wird anderen das Lebensrecht abgesprochen. Es wäre die vollständige Perversion von Kirche, wenn der Vatikan bei so etwas mitmachen würde.

  10. „Die Kirche macht sich lächerlich, wenn sie pseudowissenschaftliche Theorien über das Klima vertritt“.
    Nun die Konzilskirche ist mit dieser Welt verheiratet und möchte das sie mitsamt ihren Sünden für ewig erhalten bleibt. Sie nennen das „Bewahrung der Schöpfung“. Es ist eben ein großes Problem das Himmel und Erde vergehen werden aber seine Worte nicht. Aber er ist bei uns alle Tage bis zum Ende dieser Welt egal ob gewisse Leute in der Kirche dieses Ende der Welt fürchten wie der Teufel das Weihwasser. Ich finde wer in der Kirche diese Welt liebt und sie retten will hat seinen Verstand vor dem Vater im Himmel schon lange an der Garderobe abgegeben und kennt IHN nicht.
    Per Mariam ad Christum.

  11. Hinter der Klimalüge verbirgt sich eine neue Religion. Es ist unendlich schade, dass selbst der Papst den Schwindlern auf den Leim gekrochen ist.

      • „Sorry, aber der „Papst“ ist niemandem auf den Leim gekrochen. Der gehört doch dazu!!“
        So denke ich mir das auch.
        Per Mariam ad Christum.

    • @Josephus
      Wer die sixtinische Kapelle für Stunden den Porsche-Eliten für ziemlich viel Bares überlässt, wer „fiat lux“ genehmigt, von dem darf angenommen werden, dass er sehr genau weiß, was er tut.
      Und sollte er es nicht wissen, hieße das nur, dass er sich vorab nicht genügend informiert hat, seinen Beratern blind vertraute oder aber, dass er mit den angesteuerten Zielen einig geht.
      Die wirkliche oder nur vorgebliche Bescheidenheit und sein häufiges verbales Eintreten für die Armen und Entrechteten dieser Welt hindert Papst Franziskus aber nicht daran, sich an freundschaftlichen Kontakten mit einflussreichen Leuten aus Politik und Gesellschaft zu erfreuen. Denken Sie nur an den für nächstes Jahr geplanten „Vagina-Kongress“ innerhalb des Vatikanstaates.
      Wie lange die Armen und Entrechteten dieser Welt Papst Franziskus allerdings noch ihr Vertrauen schenken, wird sich zeigen.

Comments are closed.