Blondet: „Ich bin froh, daß alles zu Ende geht und wünsche ein gutes Jahr der Barmherzigkeit“

buddhistische Mönche Fassade Petersdom
Buddhistische Mönche wandern über die Fassade des Petersdomes

von Maurizio Blondet*

(Rom) „Bergoglio: ‘Wir müssen die Barmherzigkeit dem Urteil voranstellen‘. Aus moralischer, sakramentaler und eschatologischer Sicht ist das Apostasie.“ Dieses SMS schrieb mir Siro Mazza, ein Freund, von seinem Krankenbett. So zwingt er mich, zu reden, obwohl ich sprachlos bin.

Die katholische Wahrheit, die jeden Tag von Bergoglio unter dem Beifall der Welt mit Füßen getreten wird, ist offenkundig. Aus verschiedenen Gründen stößt es mich aber ab, darüber zu sprechen. Zu diesen Gründen gehört nicht zuletzt die verbreitete Unwissenheit über die katholische Lehre unter den Gläubigen. Oder anders gesagt: Dazu gehört die Verachtung, die ihr vom ungläubigen Massenmenschen entgegengebracht wird. Sie macht es unmöglich, „dieser Generation“ (Mt 12,38-42) begreiflich zu machen, was für eine extreme Gefahr diese falsche, gefühlsduslige und ökologische Barmherzigkeit für sie bedeutet, die im Vatikan Einzug gehalten hat.

Sind Übeltäter und Heiliger, sind Gut und Böse gleichwertig?

Es fehlen mir die Worte, um davor zu warnen. Deshalb wird dieser Beitrag fast nur aus Zitaten bestehen, die mir Freunde in diesen Tagen zukommen haben lassen und mir so indirekt aus meiner Sprachlosigkeit helfen.

Zum eingangs zitierten päpstlichen Satz, die Barmherzigkeit sei dem Gericht voranzustellen, schrieb mir Matteo D’Amico:

„Der heilige Thomas von Aquin erklärt, daß die Barmherzigkeit ohne die Gerechtigkeit der Beginn jeder Zersetzung ist. Es ist so, als würde man denken, daß Übeltäter und Heiliger gleich sind, daß das Opfer und sein Henker gleich sind, daß das Gute und das Böse gleich sind. Eine falsche Nächstenliebe, die ohne Gerechtigkeit und ohne Urteil den Schuldigen freispricht und ihm keine Strafe auferlegt, ist das Herz des antichristlichen Zeitalters.“

Ich bezweifle, daß solche Warnungen noch etwas nützen. Die päpstliche Verzerrung des katholischen „Primats“ der Barmherzigkeit ist so plump und trivial, aber immer noch zu subtil, für die um sich greifende Kulturlosigkeit.

Vergangene Woche schien es, als hätten sich alle weltlichen Radio- und Fernsehsender in Radio Vatikan verwandelt. Stundenlang berichteten sie von der „Eröffnung des Heiligen Jahres“. Sie, die sich keinen Deut um den Glauben scheren, sondern sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit lustig darüber machen. Am 8. Dezember aber waren sie alle begeistert, zollten Beifall und gaben sich auf langweilig phantasielose Weise „religiös“ gerührt. Kommt Ihnen das nicht auch seltsam vor?

Die vom Aussterben bedrohte Spezies sind wir

 

Papst Franziskus der Heiligen Pforte Lateranbasilika
Papst Franziskus öffnete die Heilige Pforte der Lateranbasilika

Das obszöne, von der Weltbank finanzierte Spektakel des in bunte Fische, Affen, Jaguare und Kannibalen getauchten Petersdomes, hätte als ein horrendes Symbol für den Sieg der Mächtigen dieser Welt aufschrecken lassen müssen. Sind die Menschen aber imstande, überhaupt noch vor Schreck zu erstarren? Sind sie überhaupt noch imstande, die „Zeichen“ hinter diesem Spektakel zu lesen?

Auf der Fassade des Petersdomes wurde der Sieg der „Natur“ über die Kultur und die Geschichte in Szene gesetzt. Jene Kultur, die sich in den schönsten Bauwerken ausdrückt, die sie im Laufe der Jahrhunderte im harmonischen Zusammenklang von griechisch, römisch und christlich hervorgebracht hat.

Die Weltbank sagt uns – durch El Papa – daß diese Kultur und Geschichte, konkret die römische Christenheit, nichts zählt. Sie sagt uns noch mehr: Sie sagt uns, daß diese Kultur und diese Geschichte zu verschwinden haben, ebenso wie der Mensch zu verschwinden hat, um die „Natur“ wieder dorthin zurückzuführen, wo heute die Architektur herrscht. Ich sage Euch: Sehr bald schon wird aus Sankt Peter eine Ruine werden, in der Gazellen und Jaguare hausen – und einige Wilde, die einen Knochen als Nasenschmuck tragen. Ob das vielleicht dazu führen wird, unsere Kinder zum notwendigen Aufstand zu bewegen?

Moshe Leiser führte Regie für Verdis "Giovanna d'Arco" an der Mailänder Scala
Moshe Leiser (links) führt Regie für Verdis „Giovanna d‘Arco“ an der Mailänder Scala

Unterdessen übersäen sie sich mit Tätowierungen und Piercing an allen möglichen und unmöglichen Stellen, ihre Musik ist ein besessenes, lautes und primitives Getrommel, sie rotten sich zu seltsam geistlosen Ereignissen zusammen und besteigen sich gegenseitig zur ungeordneten instinktgeleiteten Lustbefriedigung, als wäre ihnen jede Zivilisation fremd. Von ihrer eigenen Kultur wissen viele gar nichts mehr. Was vor 30 Jahren war, ist ihnen fremd und fern, als ginge sie es nichts an. Was soll sie auch die Geschichte kümmern, ein Gestern, ein Morgen, die Frage nach dem Woher, um das Heute und das Warum zu verstehen. Sie leben nur für den flüchtigen Moment des Jetzt. Sie sind faktisch schon Wilde und streben danach, es noch mehr zu werden. Man kann ihnen nicht erklären, was ihnen die Weltmächte nehmen wollen. Und erst recht nicht kann man sie zur Abwehr rufen, damit sie die Schönheit der Wahrheit verteidigen, da ihnen alle intellektuellen Mittel fehlen, diese zu erkennen oder gar zu lieben.

Ich übertreibe nicht. Ein Beispiel: An der Mailänder Scala fand 1845 die Uraufführung von Verdis „Johanna von Orleans“ statt. Mit diesem Werk wurde am 7. Dezember der Vorwoche, dem Fest des Mailänder Stadtpatrons, des heiligen Kirchenvaters Ambrosius, die neue Saison an der Scala eröffnet. Die Regie wurde einem Juden, Moshe Leiser, übertragen. Und wie hat dieser Moshe die Geschichte der französischen Jungfrau „gelesen“?

„Es ist die Geschichte eines Mädchens, das aus der Anonymität ausbrechen will, die ein Leben der Glorie will, indem sie sich Gott hingibt, weshalb sie keine normale Beziehung zu einem Mann haben kann – in diesem Fall König Karl. Dennoch steigt sie mit ihm ins Bett und wird zur Sünderin. Sie muß bereuen und wandert daher am Ende auf den Scheiterhaufen und stirbt so durch Abzehrung.“

Daraus leitet Moshe Leiser folgende „feinsinnige“ Sichtweise ab:

„Ich denke, daß Johanna wie alle Dschihadisten ist, sie opfert alles, um den Feind zu töten und um nach dem Tod das Paradies zu finden. Ich denke, daß Johanna, genauso wie die Dschihadisten oder alle anderen, die hier auf der Erde keine Liebe haben können, etwas sehr tödliches ist.“

Mit anderen Worten, der „hohe Sinn“ von Leisers Gedankengang soll sein: Wer religiös ist, ist ein Fundamentalist, und er ist religiös, weil er keinen Sex hat. Sorgt dafür, daß sie vögeln und sie werden gesund. Man muß die Dinge manchmal in ihrer Derbheit aussprechen, um ihre Bedeutung zu unterstreichen. Und ist das im Grund nicht genau das, was die Masse unserer Gleichartigen denkt? Eben „diese Generation“?

Man darf mir glauben, wenn ich sage, daß vor 30 Jahren nicht einmal ein atheistischer Jude mit Karrierewünschen in der Welt der Kunst und daher der Kultur jemals so etwas gesagt hätte. Er hätte sich geschämt, die große Geschichte der mittelalterlichen Jungfrau, die Frankreich vor der englischen Invasion rettete, die auf dem Scheiterhaufen gezerrt wurde, die seliggesprochen wurde, zum Symbol für Frankreich selbst wurde, mit einer solchen Latrinen-Psychoanalyse in den Schmutz zu ziehen und daraus eine zu machen, die „mit König Karl ins Bett steigt“. Einem Juden vor 30 Jahren wäre Leisers Verhalten einfach idiotisch vorgekommen. Das war keine Frage der Religion, sondern eine Frage der allgemeinen Kultur.

Leiser hat aber nicht mehr die Kultur, um die Geschichte und ihren Ernst zu begreifen. Er weiß daher auch nicht, wie historische Gestalten zu bewerten und innerhalb der Ereignisse ihrer Zeit zu verstehen sind. Deshalb gelangt er zum Schluß:

„Sie hörte die Teufel, die ihr kein glückliches Leben erlauben, sie aber an die Erziehung des Vaters erinnern, die falsche, katholische Erziehung. Die Unterdrückung durch die Religion hat dieses Mädchen zerstört. Alles hat sich nur in ihrem Kopf abgespielt, alles war nur ihre Illusion.“

Genau das denkt ja auch die Masse. Ja, das denkt sogar Bergoglio, der jene Katholiken verabscheut und abwürgt, wie die Franziskaner der Immakulata, die an das Übernatürliche glauben. Das sind alles Dinge, die sich nur in ihren Köpfen abspielen… Verteidigt lieber die Umwelt, ruft er den Menschen zu. Nein, Einspruch ist dagegen nicht erlaubt, wenn die Leute erst einmal auf diese Ebene hinabgestiegen sind.

Der Mantel schließt sich

Ich bin sprachlos. Ein Leser hat mir in diesen Tagen „Botschaften“ der Jungfrau von Civitavecchia zukommen lassen, jener Marienstatue, die 1995 14 Mal Blut weinte. Die „Botschaften“ wurden der Familie Gregori, den Eigentümern der Statue anvertraut. Die ganze Familie erlebte die Schauungen, hat die erhaltenen Botschaften aber bis heute nicht veröffentlicht. Mir fehlen die Worte, daher will ich sie wiedergeben. Niemand muß daran glauben. Die Kirche hat noch kein abschließendes Urteil über das Phänomen gefällt. Die vom Bischof eingesetzte Kommission stellte durch Untersuchungen fest, daß es sich um das Blut eines Mannes handelt und daß die Gipsstatue keine Mechanismen enthält. Die letzten Bluttränen quollen hervor, als der zuständige Bischof, die Statue im Arm hielt. Wie dem auch sei: Ich gebe diese „Botschaften“ unter Anführungszeichen wieder, damit jeder selbst beurteilen und die „Zeichen“ deuten kann.

In den übermittelten „Marienbotschaften“ heißt es am 30. Juli 1995:

„Satan ergreift Besitz von der Menschheit und versucht nun, die Kirche Gottes mit Hilfe vieler Priester zu zerstören. Laßt es nicht zu! Helft dem Heiligen Vater.“

Gemeint war damals Johannes Paul II.

Am 19. September 1995:

„Bischöfe: Eure Aufgabe ist das Wachstum der Kirche Gottes voranzutreiben… Seid wieder ein einiges Herz voll des Glaubens und der Demut mit meinem Sohn Johannes Paul II., dem größten Geschenk, das mein Unbeflecktes Herz vom Herzen Jesu erhalten konnte.
Die Finsternis des Satans verdunkelt die ganze Welt und verdunkelt auch die Kirche Gottes. Macht euch bereit, zu leben, was ich meinen kleinen Kindern von Fatima enthüllt habe.“

Das Dritte Geheimnis wird von der Kirche bis heute zurückgehalten, indem nur eine geschönte Fassung veröffentlicht wurde.

Ebenso heißt es:

„Eure Nation ist in Gefahr. Weiht euch mir, meinem Unbefleckten Herzen, und ich werde eure Nation beschützen.“

Am 19. Mai 1995:

„Die Menschheit geht einer sehr schlimmen Tragödie entgegen. Sie bemerkt nicht, daß sie in einen Weltkrieg eintritt, der verhindert werden kann.“

Wer hätte 1995 an einen Dritten Weltkrieg gedacht? Heute aber sehen wir vor unseren Augen, was die Generationen vor den beiden Weltkriegen sahen. Wenn die Mobilmachung für den Krieg erst einmal beginnt, entfaltet sie eine eigene Kraft, bis sie unkontrollierbar wird.

Am 4. September 1995:

„Das ist die Zeit der großen Prüfung. Betet, betet, betet! Es wird die Zeit des wahren Friedens, der Freude, der Liebe, der Brüderlichkeit, der Heiligkeit und des Sieges der göttlichen Liebe kommen.“

Am 19. September 1995:

„Nach den schmerzvollen Jahren der satanischen Finsternis, sind auch die Jahre des Triumphs meines Unbefleckten Herzens nahe.“

Der Sieg ist damit angekündigt, und die Mittel, um ihn zu erringen, wurden am 25. August 1995 mitgeteilt:

„Mein Wollen ist es, daß ihr euch meinem Unbefleckten Herzen weiht, damit ich euch zu Jesus führen kann […] Bekehrt euch, seid demütig im Herzen, wohltätig, werdet wieder das wahre Volk Gottes.“

Am 26. August 1995 wiederholte die „Erscheinung“:

„Weiht euch meinem Unbefleckten Herzen. […] Betet und laßt nie nach im Gebet. Liebt, denn die Liebe in Christus meinem Sohn ist euer Schlüssel, um durch die enge Pforte zu gehen, die in das Reich Gottes führt.”

Am 30. Juli 1995 heißt es:

„Mein Mantel ist jetzt für euch alle offen, er ist voll der Gnade, um euch alle nahe an mein Unbeflecktes Herz zu holen. Dann wird er sich schließen und mein Sohn Jesus wird Seine göttliche Gerechtigkeit entfalten.“

Was will das alles heißen? Ich weiß es nicht. Mir fehlen die Worte. Vor allem fehlen mir die Worte, um die in Glaubensabfall und Dummheit erstarrten Massen zu überzeugen. Ich werde daher meinen Freund Marletta zitieren, der mir zum Beginn des Heiligen Jahres eine Nachricht schickte. Auch er zitiert die heilige Faustina Kowalska, die Ordensfrau, die mit Jesus sprach:

„Vor dem Tage der Gerechtigkeit sende Ich den Tag der Barmherzigkeit“.

Mein Freund fügte hinzu: „Nützen wir das: Ich wünsche Dir ein gutes Jahr der Barmherzigkeit“.

Was für ein Zusammentreffen der Nachrichten: Der offene Mantel Mariens schließt sich und dazu die Aufforderung, das Heilige Jahr zu nützen. Dieses Jubeljahr? Von diesem Papst ausgerufen? Gilt das überhaupt?

„Es gilt allen, die es mit ehrlichem Herzen nützen“, hat mein Freund Marletta geschrieben.

Ich sehe, daß auch jemand wie Bischof Bernard Fellay, der Generalobere der Piusbruderschaft (FSSPX), der sicher keiner modernistischen Sympathien bezichtigt werden kann, erklärte, daß „die Gnaden des Heiligen Jahres wie immer für jene kostbar sein werden, die sie im Geist von Buße und Sühne nützen“. Wir können die Gnadenmittel nützen, um Sühnen zu leisten für die vielen Beleidigungen Gottes, die alltäglich geschehen, und für das Durcheinander in der Kirche.

Wenn der Gaia-Kult das Kreuz des Erlösers verdrängt, ist der Morgen nahe

Ich bin daher fast froh, daß „diese Generation“ an diesen Punkt gelangt ist, daß die Kirche auf Erden sich selbst demontiert und der Globalisierung ausliefert, daß der Papst sich mit einer spirituellen Weltlichkeit umgibt, die er unberechtigterweise den Gläubigen vorwirft, daß das obszöne Spektakel der „Natur“, die über die Kultur siegt, stattgefunden hat, die die Verdrängung des Kreuzes unseres Erlösers durch den Pantheismus des Gaia-Kultes anzeigt, denn das alles ist ein Zeichen, daß der Morgen naht. Der Papst hält noch weitere Überraschungen bereit: Gerade hat er die Bekehrung der Juden verboten, und damit ihre Erlösung untersagt.

Er schickt sich an, den Priesterzölibat abzuschaffen, die Geburtenkontrolle zu erlauben, die Kommunion den wiederverheirateten Geschiedenen zu gewähren und so weiter und so fort. Aber das spielt keine Rolle, denn man kann sich nach menschlichem Ermessen nicht einmal mehr vorstellen, daß es diese Kirche in 20 Jahren noch geben wird.

Wenn das der Papst ist, und Gott auf krummen Zeilen gerade schreiben kann, dann sollten wir, unabhängig von allem anderen, das Heilige Jahr der Barmherzigkeit mit reuigem Herzen nützen. Begeben wir uns unter den Schutzmantel Mariens. Der Rest, die Affen des Lichtspektakels vom 8. Dezember, der Regisseur Moshe Leiser, die Mächtigen dieser Welt und die Massen, die nicht auf der Höhe der Kultur sind, die stattdessen Sex haben, sich tätowieren und einen Nasenring anlegen wollen… das alles wird vorübergehen. Verpassen wir aber nicht die Gelegenheit, die Barmherzigkeit Gottes anzurufen, denn auf den Tag der Barmherzigkeit folgt der Tag des Gerichts.

*Maurizio Blondet, katholischer Publizist, war viele Jahre als Journalist für die Wochen- und Tageszeitungen Oggi, Il Giornale, Avvenire, La Padania, Herausgeber (mit Siro Mazza) der katholischen Quartalsschrift Certamen, bis zur Pensionierung im Sommer 2015, Chefredakteur des Internet-Nachrichtendienstes Effedieffe.

Übersetzung: Andreas Becker
Bild: MiL/Maurizo Blondet (Screenhots)

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18 Comments

  1. Die auf den Kopf gestellte Barmherzigkeit wurde um 11:11 Uhr scheinbar eröffnet, jedoch nur für ein kümmerliches Jährchen (das schnell passé sein wird).

    Die Wahre Barmherzigkeit bemüht sich inzwischen schon seit zirka hundert Jahren (ohne jegliche Ungeduld, und ohne das moderne „ich will alles, und das sofort“).

    Und es wird die Wahre Barmherzigkeit sein, die am Ende triumphieren wird! (Ich habe das letzte Kapitel der Bibel gelesen: Wir gewinnen!!)

  2. Dem Artikel gebe ich in vielem nicht recht, stelle aber erfreut fest, dass der Autor das Lichtspektakel endlich vernünftig einordnet: es ist die Darstellung der Natur, ohne ihr den Herrn, durch den alle Dinge gemacht sind, überzuordnen.

    Ich fürchte aber, dass die Primitivität und „Dummheit“, die er den „Massen“ zuordnet, alle Schichten und Szenen ergriffen hat – es ist eine Illusion zu glauben, die Vulgarität, die wir außen beobachten, habe nicht längst im Gleichschritt auch die frommen Kreise erobert. Alleine das unsägliche Gekeife, das täglich über dieses Forum hinwegzieht, das aus dem Mund von Bildungsverächtern, Spöttern (man ist auch ein Spötter, wenn man gegen das angenommene „Richtige“ mit Häme vorgeht) und Abergläubischen, offenbart, dass das Niveau nicht im mindesten besser ist als das der „Massen“ da draußen. Einer, der versucht, sich über Dinge kundig zu machen, wird auch hier der „Überheblichkeit“ geziehen – nicht anders als draußen.

    Blondet stellt manches treffend fest, ist aber außerstande zu sehen, dass es nun nicht mit F. vom Himmel fällt. Seine JP2-Verehrung ist unverständlich.

    Beispiel:

    Wenn das Lichtspektakel ein „Gaia-Kult“ war, wie Blondet vermutet, man aber nicht sehen will, dass die Erde-Küsserei des Idols Woityla nichts anderes war und – sofern Verstand und Bildung vorhanden (vielleicht auch bei dem Autor nicht unbedingt, der den anderen, den „Massen“ ihre Verblödung vorwirft, als gehöre er selbst nicht dazu) – auch unter keinen Umständen anders gedeutet werden kann, dann ist das irgendwie schizophren.

    Und die hegelianische Dialektik mit dem heiligen Jahr der Barmherzigkeit – da verbiegt er sich doch selber genauso „verblödet“ das Hirn, wie das alle Welt tut…

    Gilt uns die Barmherzigkeit nicht immer, solange Gnadenzeit ist? Und sie ist, solange bis Jesus wiederkommt – steht in der Schrift.
    Was soll also der ganze Hokuskopus mit blutenden Madonnen und Hl. Jahren von falschen Päpsten, die aber doch gelten?

    Ein Vorher-Nachher von Barmherzigkeit und Gerechtigkeit ist ebenfalls so eine „verblödete“ Debatte – hüben wie drüben. Ja, auch bei den Traditionalisten.

    Denn welchen Sinn soll der Begriff „Barmherzigkeit“ haben, wenn es nicht zuvor eine Situation gäbe, auf die sie zu beziehen wäre?

    Barmherzig kann ich nur sein, wenn ein Zustand der Ungerechtigkeit vorliegt. Wäre alles gerecht, wäre auch die Barmherzigkeit überflüssig. Man bräuchte schlicht keine.

    Gottes Gerechtigkeit ist seine Heiligkeit und absolute Vollkommenheit. Das ist nicht eine Eigenschaft, die irgendeiner anderen vorausginge, sondern es ist das Wesen Gottes, absolut heilig und daher auch in sich vollkommen gerecht zu sein. Er ist IMMER heilig und gerecht. Er kann auch die Gerechtigkeit nicht „aussetzen“, also aufhören, gerecht und heilig zu sein. Nur so wird verständlich, warum ER dieses für uns unvorstellbar große Sühneopfer gab – um des Menschen willen, gewiss, aber auch und vor allem hinsichtlich des geliebten Menschen um seiner eigenen Heiligkeit willen. Seine Barmherzigkeit IST für uns Seine Gerechtigkeit, der aber als Vorleistung selbst Genugtuung geleistet hat.

    Diese Gerechtgkeit beinhaltet aber auch zugleich die Barmherzigkeit gegenüber dem gefallenen Menschen – NUR dem Menschen gegenüber und der Schöpfung. Dem Satan, der sein wollte wie Gott, ist eine solche Barmherzigkeit nicht mehr zugewandt. Er hat die Gerechtgkeit und Heiligkeit Gottes wohl ins Mark treffen wollen.
    Der Mensch wollte „nur“, auf dessen Verführung hin, „wissen“, was Gott weiß – nämlich dieses Geheimnis, dass Wesen total aus der Heiligkeit und Barmherzigkeit Gottes herausfallen können, das Wissen um Gut und Böse.
    Mit keiner Silbe ginge aus der Sündenfallgeschichte hervor, dass Adam und Eva darüber hinaus sein wollten wie Gott, sie wollten „wissen“, nicht „sein“ – deshalb blieb der Mensch immer noch Gegenstand der Barmherzigkeit und Heiligkeit Gottes, aber um den höchsten Preis, der überhaupt denkbar war: das Selbstopfer des Sohnes Gottes für den Menschen.

    Man kann Barmherzigkeit und Gerechtigkeit nicht trennen. Das geliebte Geschöpf, das ER sich als „Ebenbild“ geschaffen hatte, den Menschen, wollte Gottes unendliche Gerechtigkeit und Barmehrzigkeit retten.
    Ein Geheimnis von unendlicher Tiefe.

    Wie das aber ganz genau zu verstehen ist, entzieht sich unserer Erkenntnis.
    Nur eines ist klar: dass es den einen Begriff in Gott nicht ohne den andern gibt.

  3. Der grösste Akt der göttlichen Barmherzigkeit ist das Dogma des Fegfeuers, die doch jedem reuigen Sünder bis zu seinem letzten Atemzug die Möglichkeit offen lässt, vor dem ewigen Feuer der Hölle bewahrt zu werden. Üben wir uns im Jahr der Barmherzigkeit In den einzig wahren Werken der Barmherzigkeit, die in der Bibel und im wahren Glauben vorgegeben sind: die sieben leiblichlichen und die sieben geistigen Werke der Barmherzigkeit, wo es unter anderm heisst: „Die Sünder bekehren“. Beten wir für die Sünder, damit diese beten!

  4. Hans Z.@ Erzbischof Zollitsch hat schon fälschlicher Weise verkündet :.das Fegefeuer ist
    der Ort, wo man sich für oder Gott entscheiden kann. Total irre ! Wer im Fegefeuer ist,
    hat die Entscheidung hinter sich. Er hat die tröstliche Gewissheit, dass er nach seiner
    Reinigung ( Busse ) in den Himmel kommt.

  5. Man kann nur beipflichten : Wir sind eine aussterbende Spezies, wir die katholische Kir-
    che. Dieser Mann hat erkannt, dass der Gipfel des Abfalls erreicht worden ist. Maurizo
    Blondet zählt alle Totsünden der neuen Kirche unter Franziskus auf. Wenn schon in Rom
    unkontrolliert das Kreuz und Gott, und das an Maria Empfängnis, verdrängt und durch
    heidnische Bilder ersetzt wird, ist das ein öffentliches Zeichen, dass es in der Kirche
    schon 5 nach 12 Uhr ist. In der Mehrzahl sind es doch glaubenslose Kardinäle und Bi-
    schöfe die durch ihre Lehren, besonders auch die deutsche Kirche, den Papst stützen
    und vielleicht auch führen. Wie dem auch sei, das katholische Kirchenvolk hat durch
    katholische Medien bestärkt, noch nicht erfasst, wie Ernst die Lage der Kirche ist.
    Noch jubeln sie dem Papst zu, aber es wird ein böses Erwachen geben. Aber auf der
    anderen Seite hat man sich an den weichen, seichten und müden Glauben gewöhnt,
    dass es viele nicht stören wird, wenn eine neue Kirche ausgerufen sein würde.
    Das Positive aber ist, und das mit Sicherheit, durch diese geistige Not, das Ein-
    greifen Gottes beschleunigt wird.

  6. Ja @fredius, „Noch jubeln sie dem Papst zu, aber es wird ein böses Erwachen geben“, nur, schon seit vielen Jahren warten wir auf das böse Erwachen,es sieht nicht aus als würde es kommen, wird es überhaupt kommen oder wird alles noch viel schlimmer?

  7. Diesen Artikel werde ich mir speichern oder gar ausdrucken!
    Was die Beschreibung des stumpfsinnig-debilen Verhaltens der Massen betrifft,kann ich nur aus tiefster Seele bestätigen!
    Man kann in keine Sauna mehr gehen,selbst Ältere und Alte fangen dort an,sich zu befummeln,es ist unvorstellbar!
    Und ich dachte immer,ich sei in meiner Jugend nicht prüde gewesen,aus heutiger Sicht fast ZU freizügig aber gegen das,was sich heute abspielt,habe ich wie eine Nonne gelebt!
    Aus meinem eigenen familiären Umfeld kann ich bestätigen,das das Einzige,was die Leute erschreckt der Gedanke ist,die Eis-oder Pandabären könnten aussterben oder die Fledermäuse könnten sich nicht wohlfühlen,es ist tatsächlich so.
    Meine eigene Tochter hat den Spruch: „gesunde Planeten haben keine Menschen“ voll verinnerlicht!
    Aber an Gott weigert sie sich zu glauben.
    Eins tröstet mich nur:
    wir sind tatsächlich am Ende der Gesellschaft angelangt und es kann uns nur ein Eingriff von oben retten.

    • „wir sind tatsächlich am Ende der Gesellschaft angelangt und es kann uns nur ein Eingriff von oben retten.“
      Freuen wir uns, freuen wir uns – der Herr wird bald wiederkommen.
      Maranatha!

    • Genau lieber @Reinhold, vor Allem wenn Menschen sich anmassen „Barmherzig“ zu sein, das kann nur Gott.
      In der Beichte koennen Suenden vergeben werden wenn Reue und Vorsatz erkennbar sind, aber auch nur auf diese Weise.
      Aber auch das ist die Barmherzigkeit Gottes die er wirkt und niemand anders.
      Was diese Vollpfosten Theologen „Barmherzig“ nennen ist im hoechsten Masse haeretisch und schismatisch und eine Anmassung sondergleichen.
      Hier wird oft gefragt warum und wie lange Gott das alles ertraegt, ich denke das der freie Wille des Menschen Gott sogar wichtiger ist als dieses Schreckenskonzil und seine furchtbaren Auswirkungen.
      Da Gott Herr ueber die Zeit ist, bzw. ueber dieser von Menschen geschaffenen Dimension steht (Jesus : “ bevor Abraham war, bin ich“ !),
      sind solche Ueberlegungen fehl am Platz.
      ER weiss alles und ER weiss das es ein Ende hat.

      • Schon mal Bibel gelesen?

        Es ist nicht „anmaßend“, wenn Menschen, barmherzig sein wollen, sondern ein Gebot Jesu Christi:

        „Selig die Barmherzigen, denn sie werden Erbarmen finden.“ (Mt. 5, 7)

      • zeitschnur@ Hier spricht schon wieder die Gebildete, die der Ansicht ist, an-
        dere kennen die Bibel nicht und nicht die Stelle Mt.5,7 und andere Stellen
        auch nicht. Selig die Barmherzigen, aber die Barmherzigkeit die von Franzis-
        kus verordnet wird, ist alles andere als barmherzig. Die Folgen sind jetzt schon sichtbar und werden sich in Unglauben ergießen.

      • @ fredius

        ..und was spricht aus Ihren Worten? Ein Ressentiment gegen jede Bildung… komisch: Blondet oben spricht von der Verblödung der Massen und ich habe also recht damit, dieselbe auch unter den katholischen Massen zu konstatieren.
        Aber nota bene: Es ist ein gewollte und selbstverschuldete.

        Mir geht es nicht ums Bildungsspazierenführen, sondern um den notwendigen Einsatz derselben:

        Es kann nicht sein, dass hier einer, nur weil F. Blödsinn redet, diesen Blödsinn damit parieren will, dass er denselben noch toppt und seinerseits regelrechte Irrlehren verbreitet, die er für rechtgläubig hält.

        Wir sollen barmherzig sein! Das ist KEINE Anmaßung!

        Immer wieder wird uns das eingeschärft: wir sollen es sein, weil wir selbst Barmherzigkeit erfahren haben.

        Besonders deutlich wird die Problematik in diesem Gleichnis von dem Knecht, der hohe Schulden erlassen bekommt von seinem Herrn und anschließend rausgeht und einen Mitknecht niedermacht, weil der ihm ein paar Cent nicht zurückzahlen kann (Mt. 18, 23f).

        Aus diesem Gleichnis geht hervor, dass der, der nicht Barmherzigkeit übt, seine Schuld dann auch selbst bezahlen muss und die Früchte des Erbarmens Gottes verliert:

        „Hättest nicht auch du mit jenem, der gemeinsam mit dir in meinem Dienst steht, Erbarmen haben müssen, so wie ich mit dir Erbarmen hatte?
        Und in seinem Zorn übergab ihn der Herr den Folterknechten, bis er die ganze Schuld bezahlt habe.
        Ebenso wird mein himmlischer Vater jeden von euch behandeln, der seinem Bruder nicht von ganzem Herzen vergibt.“

        Ich finde, dass das eine sehr ernste Botschaft für uns alle ist: Es ist leicht, sich selbst für erwählt und aus Erbarmen gerettet zu wissen, keinen Zweifel über die Richtigkeit der eigenen frommen Meinungen zu haben und gnadenlos auf alle anderen herunterzutreten, die sichtlich, vielleicht absichtlich, vielleicht unbeabsichtigt oder vielleicht nur vermeintlich irren. Da werden unsere Herzen, die für uns selbst so weit sind, ganz eng, und wir lesen beim andern selbst noch im Kaffeesatz, wo er noch überall kleinste und minimalste Sünden aufweist bzw. wo wir ihm welche noch zusätzlich unterstellen können.

        Letztere Haltung ist ein altes Problem der besonders Frommen.

        Unabhängig davon, was F. nun meint, ist es vielleicht DAS Merkmal des wahren Christen, dass er Barmherzigkeit übt.

        Es sind 7 leibliche und 7 geistliche Werke der Barmherzigkeit, die uns die Kirche vorgelegt hat, die wir tun sollen.

        Jeder forsche selbst nach, worin sie bestehen und denke bitte nicht sofort darüber nach, ob ICH sie einhalte, sondern ob er selbst wenigstens einen Teil davon einhält. Ob ICH sie einhalte ist mein Part.

        Es ist also anmaßend, wenn einer sagt, nur Gott könne Barmhezigkeit üben, wo Gott uns zur Barmherzigkeit verpflichtet hat.

  8. Erschüttend finde ich, dass in Civitavecchia einmal mehr der 3. Weltkrieg thematisiert wird. Und so wie es sich alles momentan entwickelt, kommt er immer näher ins Sichtfeld: https://deutsch.rt.com/inland/35958-offener-brief-an-soldaten-syrienkommandos/ – „Uli Gellermann, Gefreiter der Reserve der Bundeswehr und der ehemalige Offiziersanwärter Harmut Barth-Engelbart richten sich mit einem Offenen Brief an die Soldaten des Syrienkommandos der Bundeswehr.“ – Die Deutsche Bundeswehr muss in immer mehr Ländern mitmischen (Mali, Syrien u.v.a.) in den Einsatz gehen. Diese Spirale der Kriegseinsätze dreht sich immer schneller. Es läuft immer mehr einem dicken Ende entgegen…

    • Man weiß nicht, was die Bundeswehr in Syrien genau soll – das ist das Problem. Syrien ist nicht unser Feind und hat uns nicht angegriffen. Normalerweise schließt das Völkerrecht aus, dass man aufgrund einer unklaren Lage plötzlich irgendwohin fährt und irgendwie militärisch mitmischt: An was, in welchem Auftrag, in welchem Bündnis und zu welchem Zweck und mit welchen Mitteln?

      was immer uns gesagt wird, man kann sich darauf nicht verlassen. Morgen kann schon wieder das Ruder anders gerissen werden und das, was heute ausgeschlossen wurde, eben doch gemacht werden.

      Von deutschem Boden sollte nie wieder Krieg ausgehen – so wurden wir in meiner Jugend erzogen. Durch systematische Rechtsbrüche (auch schon damals in Jugoslawien) fragt aber heute keiner mehr nach dem Völkerrecht, sondern lotet nur noch seine Spielräume aus, die rein machtgeleitet sind. Wenn es einem passt, bezieht man sich auf das Recht, wenn nicht, übergeht man es einfach. Immer mehr führen die Großmächte merkwürdige Kriege zur „Terrorabwehr“ (Russland übrigens auf seine Tour auch! Auch wenn es im Falle Syriens aus Opportunismus ausnahmsweise mal das Recht einhält, was ihm hier ja nicht schwerfällt und in die Interessen passt, die es dort hat…).
      Damit wurden seit ca. 35 Jahren systematisch immer mehr Staaten total destabilisert. In Afghanistan ging es damals 1979 mit dem widerrechtlichen Einmarsch der Russen los, der nach einer systematischen, widerrechtlichen Bewaffnung der radikalislamischen Guerillas durch die Nato erfolgte. Natürlich wird man immer angeblich „gerufen“ oder leistet „Beistand“ etc., aber faktisch führt man illegale Kriege. Sowohl die Nato als auch die Sowjets (Russen) hatten immer aus ihrer Sicht Argumente – aber widerrechtlich blieb es eben doch bei beiden!
      Zuvor: Vietnam – die Bewaffnung kommunistischer Guerillas durch die Russen in aller Welt und die „Gegenoffensive“ der Amerikaner, Thema fast jedes James-Bond-Filmes, die Welt als Spielbrett zwischen Ost und West.
      Doch dieses stabile Gefüge des Grauens zerbrach.
      Das fing also schleichend an und griff immer mehr um sich. Lange hielt man uns noch raus – wir waren ja die bösen Deutschen. Und wir hatten vielleicht noch am längsten ein klares Bewusstsein für das Unrecht, das die Großmächte taten. Damit ist es seit Jugoslawien vorbei.
      Noch schwelt es und scheint „unter Kontrolle“. Schien – die Flüchtlingsströme lehren uns aber, dass die Grenze hin zum offenen Feuer längst passiert wurde.

      • @zeitschnur
        Ja – da haben Sie Recht. Wir sollten wachsam sein. Die aktuelle Entwicklung ist besorgniserregned. Ich habe hier noch ein aktuelles Interview mit Willy Wimmer (CDU i.R.) mit Ken FM(=Freie Medien) reingestellt. Wimmer analysiert die politische Lage und die Taktik der westlichen Verschleierung sehr exakt.

    • Ergänzung: Aktuelles Interview über den guten Informationssender ‚Russia Today‘ (RT): „Willy Wimmer war auf Einladung des Russischen Staatssenders RT Gast in Moskau. Gefeiert wurde das zehnjährige Bestehen des Senders, der inzwischen in den großen Weltsprachen sendet und im Netz zu den mit Abstand am meisten geklickten Nachrichtenquellen gehört. Seit über einem Jahr gibt es RT Deutsch mit Sitz in Berlin.“(Zitat): https://www.youtube.com/watch?v=s9eGTzn3ccY –“Willy Wimmer als ehemaliger Vize der KSZE/OSZE hielt sich zwei Tage in der russischen Hauptstadt auf und wurde vor allem als Deutscher wahrgenommen, der versucht, die Achse Deutschland/Russland in der Spur zu halten, während ausländische Kräfte alles dafür tun, um den „Karren Eurasien“ in den Graben zu fahren.“(Zitat)


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