Das Kreuz mit dem Knien – Die Öffnung der Heiligen Pforte

Päpste öffnen die Heilige Pforte (1974, 1983 und 1999)
Päpste öffnen die Heilige Pforte (1974, 1983 und 1999)

(Rom) „Non s’inginocchia.“ „Er kniet nicht nieder.“ Verbunden mit einem leichten Achselzucken signalisierten die Worte des Prälaten am vergangenen Dienstag eine gewisse Hilflosigkeit.

Im ordentlichen Heiligen Jahr 2000 war Papst Johannes Paul II. bereits sichtlich von schwerer Krankheit gezeichnet. Dennoch kniete er an der Schwelle der Heiligen Pforte. Das Knien ist Ausdruck der persönlichen Haltung des gnadebedürftigen Papstes. Es ist aber auch Vorbild für die Gläubigen und Zeugnis vor den Menschen, daß die göttlichen Gnadenmittel, die von der Kirche angeboten werden, keinen Automatismus bedeuten, sondern innere Sammlung und Umkehr erfordern. Die Körperhaltung weist auf die Haltung des Menschen gegenüber Gott hin, bringt seinen Status zum Ausdruck, seine Bedürftigkeit nach Vergebung, Barmherzigkeit, Gnade und Erlösung.

Das Durchschreiten der Heiligen Pforte, das singend oder betend geschieht, bedeutet den Übergang von der Schuld zur Gnade. Es erinnert daran, daß in frühchristlicher Zeit nur Getaufte Zugang zur Heiligen Liturgie hatten. Noch lange wurde nach schwerer Schuld der Zutritt zur Kirche erst wieder erlaubt, wenn Sühne geleistet worden war und der Schuldige die Lossprechung erhalten hatte.

Zum ordentlichen Jubeljahr 1400 schrieb Papst Bonifatius IX. „Wer dreimal durch diese Pforte schreitet, dem werden die Schuld und Sündenstrafen nachgelassen. Es ist ein Wunder, das die Menschen erleben.“

Das Kreuz mit dem Knien

Papst Franziskus öffnet die Heilige Pforte (2015)
Papst Franziskus öffnet die Heilige Pforte (2015)

Das Knien ist mit der kirchlichen 68er-Revolte für manche außer Mode geraten. Der „mündige“ Christ steht „auf Augenhöhe“ mit seinem Schöpfer. Tut er das wirklich?

Seit 2013 wird die Kirche auf Erden von einem Nachfolger des Apostels Petrus geleitet, der keine Kniebeuge macht. Auch nicht bei der Wandlung. Gesundheitliche Gründe werden genannt. Der Vatikan äußerte sich allerdings nie offiziell dazu. Einen knienden Papst zeigen die Bilder vom Gründonnerstag, wenn Franziskus vor Menschen kniet, um ihnen die Füße zu waschen. Ein umstrittener Kontrast.

Papst Franziskus verzichtete bei der Öffnung der Heiligen Pforte auch auf die Sprache der Kirche, das Latein. Durch den Gebrauch der italienischen Sprache setzte er jene auch im Vatikan zwiespältig empfundene Spannung zwischen seinem Handeln als Oberhaupt der Weltkirche und seiner Selbstbescheidung als Bischof von Rom fort.

Einige Bilder und Videos von der Öffnung der Heiligen Pforte durch die Päpste veranschaulichen das Gesagte.

Text: Giuseppe Nardi
Bild/Video: MiL/Youtube

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110 Comments

  1. Papst Franziskus drückt durch seine Abneigung gegen das betende und anbetende Knieen eine andere innere Haltung als der Prophet Daniel aus. Mich erinnert sie an den zu Sowjet-Zeiten populären Spruch, ein Zitat aus Maxim Gorkis Drama ‚Nachtasyl‘: „Ein Mensch, wie stolz das klingt!“(Человек – это звучит гордо!)

    • Hat er denn eine „Abneigung“? Wissen wir das sicher?
      Und was drückt er durch sie genau aus? Können wir das denn einfach so sagen?

      Ich habe ihn schon betend gesehen – auf einer Betbank und auch am offenen Beichtstuhl. Manchmal kniet er schon.

      Vielleicht kriegt er die „schnelle“ Beuge am Altar nicht gut hin? Er ist ein sehr betagter Mann…

      • @zeitschnur,
        Es ist richtig daß Bergoglio knien kann: in breiter Öffentlichkeit beim Beichten vor Ostern, auf jener Betbank, aber auch (und wohl schnell) vor Königin Raniah von Jordanien, beim Bekommen von Segnungen durch Protestanten (inzwischen ein reicher Fotofundus), oder im Gefängnis bei der Fußwaschung.

        Die Kniebeuge am Altar muß nicht „schnell“ oder „gut hingekriegt“ sein, sondern würdig.
        Hier kann man sich auch helfen lassen beim Hochkommen.

        Und so betagt ist Bergoglio nicht: viel Päpste waren älter und kränklicher und haben trotzdem, und unter großen Schmerzen, gekniet.
        Was jedoch sehr merkwürdig ist: B. trägt sehr gerne seine schwere schwarze lederne Aktentasche, was gerade bei Kniepathologien eine starke Belastung darstellt; und chronische starke Schmerzen führen meistens zu einer deutlichen Gewichtsreduktion („die Schmerzen zehren an der Substanz“)- davon ist bei B. nicht viel zu merken.
        (Die Fotos der Mahlzeittische bei der Reise nach Südamerika und im Vatikan mit u.A. Weinflaschen zeigen nun auch keine Reduktionskost; Spanferkel aus Arriccia gehört auch nicht zu dieser Kategorie).

        Die papstfreundliche Medien haben übrigens vom Beginn an immer die große schwarze orthopädische Schuhe referiert- von Knieproblemen war damals nie die Rede (das paßt auch nicht zu den breit herausposaunten Tangofähigkeiten); und auch das häufige Fahren mit der Metro paßt auch nicht gut zu Kniebeschwerden.
        Das Knien von B. scheint also stark von seiner persönlichen „Forme“ abhängig zu sein- und die „Forme“ ist in bestimmten Situationen besser als in anderen.
        Von mir aus.
        „Der Mensch ist nie so groß als auf den Knien“: sehr wahr.
        Und der moderne Mensch kennt das demütige Betteln bei Gott nicht mehr:
        so wie die Kartäuser es lernen und praktizieren, von dem großen schweizer Kirchenhistoriker Walter Nigg in seinem Essay über Bruno von Köln („DAs Buch der Mönche“, diogenes TB) so eindrucksvoll beschrieben.

      • Der sehr betagte Mann ist aber ansonsten noch recht fit.
        Papst Johannes Paul II kniete immer hin, obwohl er kaum noch laufen konnte.

      • Da sollte man doch besser die Frage stellen: Ist das wieder eine seiner Sondervorführungen oder was sonst ? Bei anderen Päpsten bedurfte es nicht immer einer Frage, weil die Abläufe nicht zu Fragen Anlass gaben. Das ist aber bei Berdoglio die Regel.

  2. Das mit dem Knien kann man durchaus gespalten sehen.
    Ich persönlich war zu Begin seiner Amtszeit sehr erstaunt, dass Papst Franziskus kaum Kniebeugen macht bzw selten kniet.
    Allerdings weiß ich nicht, inwieweit das bei ihm tatsächlich eine Geringschätzung gegenüber Gott sein soll.
    Aus eigener Erfahrung weiß ich, und ich bin etwas über 40 Jahre alt, dass man mit schmerzenden Knien kaum Kniebeugen machen kann. Und man schreibe jetzt nicht, dass er ja auch bei Fußwaschung im Gefängnis kniete, weil das körperlich kaum ein Problem ist, wenn man einmal auf den Knien ist weiter zu rutschen. und wie man dann gesehen hatte, half man ihm dan beim Aufstehen. Natürlich, das stimmt, hätte es auch in diesem Fall so machen können bzw sollen.
    Ich habe mich damals furchtbar darüber aufgeregt, als ich gesehen habe, dass er nach der Wandlung keine Kniebeuge macht. Gott lässt es auch zu, dann mal selber diese Erfahrung machen zu dürfen kaum eine Kniebeuge machen zu können. Wenige Tage später, nach meiner Schimpftirade, hatte ich solche Schmerzen in einem Knie, dass ich selbst kaum mehr hochgekommen bin nach der Kniebeuge. Sie können mich dafür gern als Spinner ansehen, ich bin überzeugt, dass Gott es genau aus dem Grund bei mir zugelassen hatte.
    Ich habe tatsächlich meine Vorbehalte gegen diesen Papst bzw dieses Pontifikat.
    Allerdings sollte man hier, so meine Meinung, auch mal die Kirche im Dorf lassen. Der Mann ist 80 Jahre alt.
    Vielen Menschen, vermutlich sogar der Mehrzahl in diesem Alter, ist es kaum mehr möglich einigermaßen normal zu gehen, geschweige denn, das Knie zu beugen und sich wieder allein aufzurichten.

    • Man hätte ihm ein dickes Polster unterlegen und ihn natürlich auch stützen können – wäre alles k e i n Problem gewesen!
      Die kniende Haltung drückt einfach mehr Ehrfurcht aus als dieses saloppe Durchschreiten – wie wenn er wieder mal schnell Burger King einen Besuch abstatten würde…..diesmal fiel aber der Burger weg……

    • Es ist gut, dass Sie das schreiben. Auch ich bin mir bei diesem Detail F.s nicht sicher, was ich davon halten soll.

      Der Grund: Ich hatte schon als junge Frau eine erste dringend notwendige Knieoperation und manchmal phasenweise solche Schmerzen, das gerade das Kniebeugemachen das Schlimmste ist. Ich komme schlicht ohne Stütze nicht mehr hoch und plumpse ohne Stütze ungeschickt nach unten.

      Wenn aber dann ein paar FSSPX-Damen einem von hinten ihren Zeigefinger in den Rücken rammen, weil man ihrer Meinung nach nicht formgerecht genug kniet bei der Wandlung und wenn es dann daran geht, zur Hl. Kommunion nach vorne zu gehen und dort auch erst noch mal eine Kniebeuge im freien Raum und dann auf der Kommunionbank zu machen und danach auch noch mal im freien Raum und ich schon mehr als einmal von solchen Frauen (es sind immer Frauen!) nach vorne geschubst werde, weil es ihnen nicht schnell genug geht oder einfach überrannt werde, dann kann man sagen: Diese Unsitten sind der Vorläufer für all das, was im NOM entgleißt ist. Dieselbe schlampige Haltung, bloß gegenüber dem Nächsten, von dem man doch nicht weiß, ob er vielleicht krank ist. Im NOM geht man dann einen Schritt weiter und missachtet ncht mehr bloß die kniekranke Glaubensschwester, sondern den Herrn selbst. Aber ist das nicht eigentlich dasselbe?

      Ich sehe F. nicht als rechtgläubigen Papst an, aber seine Knie – das muss letztendlich Gott alleine beurteilen. Ich kann und will es nicht, weil ich selber kaputte Knie habe und weiß, wie das ist. Bestimmte Bewegungen kann man ganz leicht machen und andere fast gar nicht – wir sollten das nicht beurteilen wollen.

      • @zeitschnur,
        Ich finde es sehr traurig daß Sie solche Knieschmerzen haben.
        Aber vielleicht habe ich Sie schlecht verstanden:
        Sie stellen eine “ kniekranke Glaubenschwester“ jetzt wirklich mit dem Herr gleich und auf einer Stufe?

      • Wenn F. wollte, könnte er schon. Das sieht man deutlich auf Fotos, wo er vor Charismatikern und dgl. knieen kann.
        Latein kann er ja anscheinend auch nicht sprechen! Warum wohl?
        Latein ist die Sprache Gottes. Die bringt er nicht über die Lippen…
        In diesem Sinne gibt es bei F. nichts mehr schön zu reden. Er i s t der Zerstörer schlechthin. Leider! Aber Gott wird zu gegebener Zeit eingreifen.
        Erst muss das Böse die Spitze erreichen. Ich glaube, weit sind wir davon nicht mehr entfernt.

      • @ Adrien Antoine

        Ja, steht halt so in der Bibel: „Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr mir getan.“

        Sorry dafür, dass ich als Katholik zwar nocht jedes Erscheinungspalaver, aber ddafür die Hl. Schrift und die Dogmen ernstnehme…

        Das ist auch in Tradikreisen offenbar nicht mehr erwünscht.
        Puh.

      • Das mit den FSSPX-Damen kann doch nur sein, wenn Sie selbst an einer Messe dort teilgenommen haben. FSSPX-Damen, so wie Sie sich ausdrücken, suchen keine Veranstaltung der Leute des 2. Vatikanums auf.

    • Papst Johannes Paul II. hat das Knien in seiner Spätzeit sichtlich große Beschwerden gemacht. Dennoch hat er es getan…
      Mein eigener Vater, 79 Jahre, hat Arthrose. Dennoch kniet er bewußt jedes Mal bei Empfang der Hl. Kommunion – auf dem flachen Erdboden – und hat jedes Mal Mühe, wieder hochzukommen.
      Knien ist für niemanden bequem. Es ist Ausdruck einer inneren Haltung. Das Nicht-Knien (vulgo: Stehen) eben auch…

    • Wenn man sieht, wie sich Papst Johannes Paul II beim gehen und insbesondere bei der Kniebeuge schwer getan hat, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass Papst Franziskus
      zumindest am Altar das nicht kann. Dort kann er sich nähmlich abstützen.

  3. Warum soll Franziskus unnötig knien und dann auch noch aufstehen ? Jedermann weiß doch, dass
    das Knien mit Anbetung und Demut zu tun hat. Es zeigt somit eine innere Haltung und in diesem
    Fall, den Glauben. Vor Gefangenen kniet er nieder und wäscht ihnen auch noch die Füße und ehrt
    sie mit einem Kuss. Bei der Hl.Messe scheint es Franziskus nicht für notwendig zu halten und vor
    dem König Jesus Christus, vorbildlich die Knie zu beugen. Die Muslime beugen sich in den Mo-
    scheen bis zur Erde und der Oberchrist ist sich dafür zu schade. Franziskus predigt Demut und
    Barmherzigkeit, beides besitzt er nicht. Wer den Papst beobachtet, wird schnell feststellen, dass
    er die Volkscharen kaum segnet, er verteilt lieber Küsschen.

  4. [email protected] Silesius, das kann man so nicht stehen lassen; selbst der schwerkranke Johannes Paul II ist an der Schwelle der Heiligen Pforte niedergekniet als er das Heilige Jahr eröffnet hat.

    • Nur hatte JP II nicht die Krankheiten F.s – ich wäre sehr vorsichtig mit solchen Sätzen.

      Ich habe oben über meine eigenen Schwierigkeiten geschrieben, obwohl auch ich eisern alle Kniebeugen mache, aber oft nicht mehr formgerecht, weil es einfach nicht klappt. Und ich bin fast 30 Jahre jünger als F…. ob ich es dann noch kann?

      • Stimmt – „die Krankheiten“ wie KNIE-ALZHEIMER und ANBETUNGS-DEMENZ hatte Papst Johannes Paul II. wahrhaftig nicht!

    • Danke! Ich bin der gleichen Ansicht.
      F. kniet nicht, weil er nicht vor Gott knieen w i l l.
      Alles Andere ist Schöngerede.
      Auch Pater Pio hat trotz Krankheit die Kniebeuge geschafft.
      Satan und seine Handlanger knieen nicht vor Gott.
      So schaut die Wahrheit aus. Leider will der Otto-Normalverbraucher das nicht sehen. Irgendwann gehen einem Jeden die Augen auf…

      • Das liegt doch mit den Händen greifend nahe. Andernfalls wäre ein klärendes Wort Bergoglios angebracht gewesen. Sonst ist er doch so mitteilsam. Nein, er macht, was ihm paßt. So wahnsinnig schwierig ist es doch nicht, das zu durchschauen.

  5. Donner nochmal, ist hier jeder Anstand und jedes Mitgefühl verschwunden? (ausser Ang. Sil.) Ich habe gesehen, mit welcher Mühe er ein paar Stufen hinauf- und heruntersteigt . . . Und mit Verlaub, was soll dieser Artikel?

    • Die Einstiegstreppe an einem Flugzeug hat viele Stufen; und dann wird auch noch eine schwarze Aktenledertasche dazu getragen.
      Arterieller Hypertonus ist da viel gefährlicher: die Blutdruckkrise bei der 2. Synode für die Familie löste viel weniger Mitleid und Aufmerksamkeit aus.

      • Das mit der schwarzen Aktenledertasche war die ein Mal Ein-Mann-Show des Jahres! Darin trug er ein Buch – wahrscheinlich eins von Kasper über die „neue Barmherzigkeit“ oder eins von Leonardo Boff. Kann aber auch schlicht ein Liebesroman gewesen sein (Bischof heiratet seine geschiedene Sekretärin oder so ähnlich).
        Vielleicht brauchte er aber auch einfach nur einen Griff zum Festhalten: Papst mit schwarzer Aktentasche in der Hand – bekloppter geht’s jedenfalls nicht mehr!

    • Das hat mit Anstand und Mitgefühl gar nichts zu tun.
      F. ist n i e m a l s der Stellvertreter Gottes!
      Je eher man es erkennt, um so besser…

    • Haben Sie auch mal gesehen wie sich andere Päpste im Endstadium ihres Pontifikats fortbewegten und wie sie sich trotzdem jedes Mal eine Kniebeuge abrangen?
      Wo ein Wille ist, das ist auch ein Weg!

  6. Vor protestantischen Prädikanten kann der Maximal-Humiliate Bergoglio sehr wohl knien auch vor moslemischen Zuchthäuslerinnen.
    Ebenso hat er sich geradezu obzön unterwürfig vor Raniah v. Jordanien verbeugt.

    • Nun, als waschechter Febronianer beugt Bergoglio natürlich nur Haupt und Knie vor Menschen. Unvergessen der verräterische Spruch des Neugewählten auf der Loggia des Petersdoms: „Bevor ich euch segne, bitte ich euch, dass ihr den Herrn bittet, mich zu segnen.“ Gott west im Volke! Vor dem Volke muss man sich verdemütigen, nicht vor einem Stück Brot, das sich das Volk zum Zeichen seiner Mahlgemeinschaft von einem aus ihrer Mitte zum Dienst am Volke bestellten Diener reichen lässt.

  7. Die hier vorgebrachten Argumente bezüglich einer das Knien beeinträchtigenden Behinderungen müssen akzeptiert werden. Nur derjenige, der wie Zeitschnur die Probleme kennt aus der knieenden Position wieder auf zu stehen, kann die Situation der körperlichen Behinderung beurteilen. Aber ich kenne bei alten Priestern. die sich nicht mehr knien können, die Alternative einer ehrfürchtigen Verbeugung vor Gott. Letztere habe ich bei F. eben so wenig gesehen wie den Kniefall. Aus diesen Grunde bin ich der Ansicht, dass die erkennbare mangelhafte liturgischen Haltung Bergoglio´s keine primär somatische Ursache hat. Es geht um die äußere Dokumentation der inneren Haltung der Demut vor dem allmächtigen und dreieinigen Gott, dem Schöpfer von Himmel und Erde. Letzteres vermag ich nicht bei F. zu erkennen.

  8. Ich hatte eigentlich nicht gedacht, dass ich Papst Franziskus mal wegen so einer Meldung verteidigen würde. Aber einige der Kommentare gehen mir da tatsächlich zu weit.
    Hier geht es um das Knien eines alten Manne, der Schmerzen hat. Könnte es nicht wirklich sein, das er einfach nicht aufstehen kann, bzw nicht hoch kommt, wenn er das Knie beugt?
    Natürlich hätte er in diesem Fall sich ein Polster unterlegen lassen können und sich stützen lassen können.
    Bei der Hl Messe ist das jedoch etwas ganz anderes, und da hilft auch kein sich Aufstützen am Altar.
    Ich vermute, die wenigsten von den Kommentatoren haben mal mit schmerzenden Knien ihre Knie mehrmals beim Opfer am Altar gebeugt. Von daher können Sie es auch nicht nachvollziehen.
    Gehen Sie ruhig davon aus, dass ich mehrmals die Woche mein Knie beim Hl Opfer am Altar ca 15 mal beuge. Und selbst mir ging es mit meinem Altar schon hin und wieder so, dass ich dachte es geht nicht, weil ich Probleme mit den Knien hatte…

    • Dass der Mensch immer Ausreden finden will, warum Fl sich nicht knien kann(will)…
      Ich kenne betagte Priester, die auch Probleme mit dem Laufen bzw. mit den Knien haben. Die stützen sich dann halt am Altar ab. Auch musss die Kniebeuge ja nicht bis zum Boden gehen, wenn man Probleme hat…Aber F. macht gar nichts dgl.!!
      Wären es nur die Knie, könnte man ja noch Entschuldigungen zu finden versuchen. Aber bei der langen Liste von Verfehlungen und „gut getarnten“ Häresien ist dies nicht mehr möglich! Ich habe mal ne Aufstellung gemacht, von allem, was F. so getan oder vom Stapel gelassen hat. Dies füllt bereits viele, viele Seiten!! Nein, man kann ihn nicht mehr schön reden! Der Herrgott wird zur rechten Zeit eingreifen und uns von ihn (F.) befreien..

      • Sehr geehrte(r) Sina,
        ich will keine Ausreden suchen für irgendein Verhalten des Papstes. Ich habe auch nicht geschrieben, dass ich es wüsste, dass er aufgrund körperlicher Probleme sein Knie nicht beugt. Ich schrieb vielmehr: „Könnte es nicht wirklich sein, …“
        Was die anderen Dinge betrifft, die Sie seitenweise zusammgestellt haben, ist das zunächst mal Ihr Recht, als Mensch mit einem freiem Willen, das zu tun. Jede dieser „gut getarnten Häresien“ wie Sie es nennen, müsste man jedoch einzeln prüfen und bewerten. Ob Sie dazu allein in der Lage wären kann man aber auch durchaus hinterfragen, außer natürlich, Sie wären in allen theologischen Disziplinen ein Spezialist.
        Mir ging es bei meinem Kommentar einzig um das Thema des Kniebeugens, in Bezug auf den Artikel.
        Und, wie schon andere schrieben, man weiß nicht genau, warum er es nicht tut. Wir ergehen uns alle nur in Spekulationen.
        Wenn man aber nichts konkretes weiß, gilt immer noch – in dubio pro reo…

    • Sorry, Zeitschnur,
      Sie wirken selbst kaltschnäuzig, wie sie das Leiden und die höllischen Schmerzen, die JP II hatte, kleinreden nur um die Weigerung von Franziskus vor dem Altar zu knien zu entschuldigen. Schmerzen sind Schmerzen, es ist daher unerheblich, das JPII eine andere Krankheit hatte als Franziskus: Zudem ist es äußerst unwahrscheinlich, dass JP II keine Knieschmerzen hatte. Franziskus kann immer auf die Knie gehen. wenn er medienwirksam sich aufspielen will und seine One- Man- Schow abzieht. Dieser Papst ist ein Blender. Wenn er vor Muslime, Pfingstlern und Häftlingen minutenlang auf die Knie kann und schon in Argentinien das regelmäßig tat, dann kann er gefälligst kurz vor dem Altar knien. Falls er Beschwerden mit den Knien hat, scheint er sie immer zu vergessen, wenn es um seine eigene Selbstdarstellung geht.

  9. Dass manche hier den kniekranken F. mit JP2 vergleichen und, nur weil der sich bis zum Schluss irgendwie irgendwohin in die Öffentlichkeit geschleppt hat, das nun zum Maßstab machen, ist kaltschnäuzig.

    Viele haben damals JP2 genau das vorgeworfen: Wenn es einem so schlecht geht, sollte er nicht noch überall so demonstrativ herumturnen.

    Für den Papst gilt in Sachen mediales Image stets: Was er macht – es gibt Meckerer und es ist immer falsch!

    Nicht zuletzt begründen unsere Benediktversteher dessen Rücktritt mit genau dem Argument.

    Zunächst ist kein Kranker wie der andere, und was der eine noch kann, muss der andere deswegen nicht auch noch können.

    Zum Zweiten liegt heute wirklich ein enormer Druck auf dem medial vermarkteten Papsttum, an dem auch alle, die hier fromm herumbellen, sich geradezu unbedacht und frivol beteiligen.
    Ich gehe davon aus, dass hinfällige Päpste der vorfilmerischen Zeit wesentlich weniger in der Öffentlichkeit zu sehen waren und sich solche Fragen, wie die, ob ein kranker Papst noch Kniebeugen macht oder nicht, erst gar nicht stellten.

    Zum dritten sollten alle Papalisten doch brav ihrem Ignatius folgen und auch selbst, wenn sie etwas schwarz sehen, es für weiß halten, wenn das Lehramt es ihnen so vorführt.

    Noch Fragen?

    • Ja, allerdings. Bitte woher WISSEN Sie – und Angelus Silesius – dass Franziskus Knieschmerzen hat? Wo kann man das nachlesen?

      Erst danach können Sie, wenn’s Ihnen mitteilungswürdig scheint, Ihre eigenen Erfahrungen mit Knieproblemen einbringen!

      • Das ging immer wieder neben einer Lungenfunktionseinschränkung und Gehschwierigkeiten (die man übrigens mit bloßen Auge bei etwas Sensibilität sehr leicht erkennen kann: er „stolpert“ doch oft, hat also keinen sicheren Gang mehr) durch die Medien – warum sollte ich annehmen, dass das nicht stimmt? Er ist 80 Jahre alt!

        „Des Menschen Leben währt 70 Jahre… und wenn es hoch kommt 80…“ das sang einst der Psalmdichter.

        Aber offenbar wissen fromme Katholiken heute nicht mal mehr das…

      • Sehr geehrte(r) Carlo
        Ich habe nicht geschrieben, dass ich es wüsste, dass er aufgrund körperlicher Probleme sein Knie nicht beugt. Ich schrieb vielmehr: „Könnte es nicht wirklich sein, …“
        Wie schon andere schrieben, man weiß nicht genau, warum er es nicht tut. Wir ergehen uns alle nur in Spekulationen.
        Wenn man aber nichts konkretes weiß, gilt immer noch – in dubio pro reo…

    • Kaltschnäuzig und widerwärtig ist es vielmehr, wie Sie über das Martyrium und die Christusnachfolge Papst Johannes Paul II. spotten. Dieser Mann hat gerade in der Zeit seines Leidens die Menschen von der Wahrhaftigkeit seines Petrusdienstes und von der Sinnhaftigkeit menschlichen Leidens im Allgemeinen überzeugt. Als Antwort darauf pilgerten bei seinem Tod Millionen nach Rom um von ihm Abschied zu nehmen. Diese tagelange gigantische Wallfahrt von Gläubigen zum toten Papst war eine so machtvolle Demonstration der Stärke des katholischen Glaubens, dass man in den Hinterstuben der Kirchenfeinde zähneknirschend beschloss, eine solche Machtdemonstration des Papsttums dürfe es in Zukunft nie wieder geben. Die Entmythologisierung des Papstamtes war seither das Gebot der Stunde, vor allem durfte nie wieder ein Papst im Amte sterben.

      • Leicht verdrehte Begriffe haben Sie:

        „Martyrium“?

        Wo bitteschön wurde JP2 zum „Märtyrer“. Er wurde alt und war – wie viele Greise – krank. Punkt.
        Lesen Sie mal im Lexikon nach, was „Martyrium“ ist.

        Ich wüsste von keinem anderen Papst in der Geschichte, der am Ende seines Lebens krank war, dass er sein Leiden dermaßen exzessiv in der Öffentlichkeit zelebrierte.

        Man kann das auch kritisch sehen. Und es wurde auch kritisch gesehen, gerade von Benedikt XVI. Wenn der Glaube all dieser Pilgerströme so groß gewesen wäre, dann müsste dieser Glaube heute aufschreien. Aber was sage ich – er schrie auch damals nicht auf, als dieser Papst, der zwar sein Knie beugte, den Koran küsste und den offenen Synkretsimus in die Kirche einführte, der unseren Herrn als Gottessohn ableugent und sogar als Lästerung bezeichnet.

        Es gehört schon eine Verblendung besonderer Art dazu, wenn man die verheerenden Aktionen JP2s nicht sehen will.
        Man kann ein Krankheitsleiden auch medial inszenieren, weil das hundertpro die Emotionen der Leute an sich bindet.
        Das „Ernstnehmen“ des Petrusamtes hätte man auch ohne diesen Hokuspokus deutlich machen können.

        Das war Massenhype um einen Menschen, der in 25 Jahren das Desaster vorbereitet hat und auch diesen Bergoglio zum Bischof und Kardinal erhoben hat.

        Ihr Posting beschreibt, wie weit die Idolisierung der Päpste schon vorangeschritten ist.

        Seltsamerweise habe ich bei Ihnen noch nie eine vergleichbare Leidenschaft für Jesus entdecken können. Aber wie auch – man kann nun mal nicht zweien Herren dienen.

      • Man darf eben Wikipedia nicht dogmatisch lesen, werte zeitschnur, dann wird man auch vor engem Denken bewahrt!
        Lesen Sie lieber Veritatis splendor, dann werden Sie begreifen, dass christliches Martyrium nicht nur auf Blutzeugenschaft beschränkt ist, sondern jedwedes Zeugniss einschliesst, das zum Ausdruck bringt, dass der christliche Glaube in der Form des Leidens lebt und siegt.
        Insofern war das öffentliche Leiden Johannes Pauls ein Gnadengeschenk an die hedonistische Welt unserer Tage, die nur im Starken und Schönen und im egoistischen Selbstbehalt einen Wert erkennt.
        Alle, einschließlich Sie, die dafür keinen Sensus haben und Johannes Paul für sein Ausharren im Leid kritisieren, outen sich daher lediglich als Kinder dieser Welt, die zwar die „Leidenschaft für Jesus“ im Munde führen, aber von den zentralen Aspekten des christlichen Glaubens und seinem Zeugniss in der Welt im Grunde nichts begriffen haben.

      • @ hicesthodie

        Es genügt, wenn man Lesekompetenz erwirbt:

        Ich habe JP2 nicht für sein Verhalten kritisiert, sondern erwähnt, dass andere – etwa Benedikt XVI. – es taten bzw. nie in dessen Lage kommen wollten.

        Ihr dämliches Gestänker gegen Wikipedia ist allmählich abgelutscht – kommen Sie mal mit Argumenten und lesen Sie trotzdem mal einen fundierten Lexikonartikel über „Martyrium“ – jedenfalls wie es christlich verstanden wird. Nicht jedes Leid ist ein „Martyrium“.

        Oder sind wir schon soweit an den Islam herangerückt?
        Gründen Sie doch einen Klub – Ihr Idolpapst hat damit ja schon angefangen in Assisi.

    • Nein, Frau Zeitschnur, zu Ihnen hat man keine Fragen. Der letzte Satz mit Ihrer Wortbildung „Papalist“ sagt wieder alles. Das ständige Indendreckziehen der Kirche finde ich zum Erbrechen.

      • Ach du liebes bisschen… der Begriff „Papalist“ stammt nun wirklich nicht von mir, aber wenn Sie etwas Ahnung von Kirchnegschichte hätten, dann wüssten Sie, WIE alt er schon ist … und da gabs mich noch nicht!

  10. Es kommt natürlich immer auf die innere Haltung an, doch wer drückt die innere Haltung nicht auch in äußeren Zeichen aus? Bei rein zwischenmenschlichen Beziehungen tun wir das alle, eben um unsere innere Haltung zu signalisieren, also einfach eine Selbstverständlichkeit.

    Und bei der Beziehung mit Gott? Lassen wir da die äußeren Zeichen einfach aus? Was sagt das wohl über unsere innere Haltung aus?

    • Dazu habe ich an anderer Stellen den Ordensvater F.s zitiert: Der empfiehlt aber gerade das, was Sie hier verurteilen!
      Die äußere Form ist von Anfang bei den Jesuiten untergeordnet worden.
      Das, was Sie „innere Haltung“ nennen, muss sich nach Ignatius nicht zwingend in einer einzigen, festgelegten Form ausdrücken.

      Aber alle Kläffer gegen mich sollten sich daran erinnern, dass ich F.s Theologie keineswegs verteidige. Dennoch steht es niemandem zu, an seiner Haltung Anstoß aufgrund reiner Spekulationen Anstoß zu nehmen.

      • Doch, wenn F. etwas tut, was grenzwertig ist, kann man daran durchaus Anstoß nehmen und dies kritisieren. Das sollen wir sogar..

      • //Kläffer//

        Sagen Sie mal, Frau zeitschnur, dergleichen von Ihnen kann man oft lesen, aber nun will ich Sie darauf ansprechen. Kläffen tun nur Hunde. Warum verwenden Sie hier dieses Wort? Ist das angeboren bei Ihnen? Wurde es Ihnen anerzogen? Haben Sie es sich selbst beigebracht? Fällt Ihnen das überhaupt auf – ich meine: haben Sie sich unter Kontrolle, wenn Sie schreiben? Oder schreiben Sie das ganz selbstbeherrscht und cool dahin, um Ihre Gesprächspartner vollbewusst und vorsätzlich herunterzuputzen und zu demütigen? Ist Ihnen eigentlich klar, wer bei einem solchen Sprachgebrauch der eigentlich Beschmutzte ist? Oder glauben Sie im Ernst, dass wer Ihnen widerspricht darum ein „Kläffer“ ist?

      • Der hl. Ignatius hat es keineswegs empfohlen, sondern nur betont, dass die ganz konkrete Haltung jedem persönlich überlassen ist; das gilt natürlich nicht allgemein (und wurde ganz sicher nicht von ihm so dargestellt): Zum Beispiel ist die Kniebeuge vor dem Allerheiligsten eine Demuts-Bezeugung vor Gott, dem Allerhöchsten, die niemand leichtfertig auslassen darf.

        Wenn man dazu den hl. Ignatius heute befragen würde, wäre er sicher dieser Meinung.

        Der Zusammenhang, aus dem Ihr Zitat stammt, wäre auch zu berücksichtigen; in falschem Zusammenhang kann man bekanntlich alles und das Gegenteil von allem behaupten.

        Ich wiederhole es: Im zwischenmenschlichen Umgang halten wir uns alle an bestimmte Regeln, die bei Gott nur bei jenen leichtfertig ausgelassen werden, die nicht wirklich an den Allerhöchsten, Schöpfer des Himmels und der Erde, von Raum, Zeit, Materie, dem vollkommenen Paradies auf Erden, dem wiederum neu geschaffenen Paradies auf der neuen Erde (im „tausendjährigen Reich, also bald) glauben wollen (aus freier Willens-Entscheidung heraus).

        NUR GOTT IST GOTT! WER IST WIE GOTT?

      • Ach, nun kommt Ihnen die Moral in den Sinn, @ Leo L., nun wird wieder salbadert.
        Sie nehmen an so vielem anderen hier, das jede Kinderstube vermissen lässt, keinerlei Anstoß…

        Tut mir leid – aber selbst die Schrift greift zu drastischen Vergleichen, wenn Menschen sich total gehenlassen.

        Und hier lassen sich sehr viele regelmäßig so sehr gehen, dass es eine schande für die Kirche ist: Mich geifern hier sehr viele, verlotterte und unzivilisierte Typen an, weil ich etwas sage, was ihnen nicht passt.
        An diesem Gegeifer nehmen Sie keinen Anstoß – und wissen Sie auch warum?
        Weil Sie nicht aufrichtig sind und mit zweierlei Maß messen. Sie suchen, was Sie mir vorwerfen können. Und da kommt Ihnen alles recht. Auch das Haar in der Suppe.

        Im übrigen schauen Sie mal im Lexikon unter dem Begriff „Metapher“ oder „metaphorisches Reden“ nach.
        Könnte Ihnen weiterhelfen.

      • @ Ano Nym

        Ich gebe Ihnen recht: man sollte sich an Regeln halten! Vor allem gegenüber Gott.

        Sie haben missverstanden, was ich sagen wollte. Mir gings drum zu zeigen, dass die Jesuiten von alters her ein laxes Verhältnis zu Rubriken und Regeln hatten. Das wurde sehr oft mit Missfallen bemerkt – daher auch der Spruch „J…nun cantat, non rubricat, non ieiunat…“, der stammt ja nicht von mir!

        Ich gebe F. ja nicht recht.

        Warum ist hier keiner in der Lage, meinen Einwand zu verstehen?
        Es geht MIR drum, dass man F. nicht Motive unterstellt, von denen wir nicht wissen können, ob er sie hat.
        Wer das tut, ist ein Verleumder.
        Aber einige haben ja schon kundgetan, dass sie gerne Verleumnder sein wollen.

  11. In jener Zeit vor acht Jahren, als ich in die römisch-katholische Kirche konvertierte, hatte ich schwerste Knieprobleme, konnte mich kaum niederknien, um den Katzen ihren Futterteller hinzustellen.

    Durch die Kniebeugen und das Knien in der Kirche sind meine schmerzhaften Knie genesen !!! Da bin ich sicher und das hat der Herr gemacht!

    In dieser Gemeinde gibt es einen uralten Priester, er kann nicht mehr knien. Aber er macht eine angedeutete Kniebeuge, einen sogenannten Knicks, und jeder versteht es. Es ist die innere Haltung der Demut, der Herzenswunsch, vor dem Herrn niederzuknien. Wenn man es nicht vollständig vermag aus gesundheitlichen Gründen, dann kann man es eben auch andeuten.

    Franz deutet nicht an, und er ist wesentlich frischer und jünger als jener alte Priester in meiner Pfarrei.

    • Eine angedeutete Kniebeuge ist bei allem guten Willen dieses „uralten Priesters“ liturgisch nicht vorgesehen. Wenn ein Zelebrant, aufgrund einer körperlichen Einschränkung, keine Kniebeuge machen kann, macht er eine Inclinatio profunda.

  12. @SINA
    haben Sie nicht vor einiger Zeit Berg. einen „fleischgewordenen T.“ genannt? Können Sie sich noch im Spiegel anschauen?
    (wenn jd. anders es war, dann gilt das Geschriebene eben der anderen)

    • @Elias,
      Ehrlich: ich habe den Terminus „fleischgewordenen Teufel“ nicht geschrieben- und ihn auch nicht gelesen.
      Prof. Dr. klaus Berger sagte einmal bei einem Vortrag, daß man sich dafür hüten sollte, jemanden Anderen in die Hölle zu stecken.
      Das ist sehr richtig- wobei das natürlich auch für spontane Massenexkommunikationen bei Mafiamitgliedern oder für Drohbotschaften à la Rino Fisichella ggb. Papstkritikern zutrifft.

      Aber praktisch: in den Spiegel muß man in diesem Fall nicht zuerst schauen.
      Viel wichtiger und interessanter ist es, in dem Lexikon für Theologie und Kirche (ironischerweise noch von Walter Kasper himself herausgegeben) die Stichworte „Dämon“ (erste Schlagwort des 3. Bandes) und „Teufel“ (B.9) durchzulesen;
      und wenn dann das syrische Wort „shido“ nicht nur als „Teufel“, sondern auch als „Dämon“ übersetzt wird, und gerade auch ungute Geister (Dämonen) als „schlechtes Pneuma“ bezeichnet werden, wird die Sache doch brenzlig (sicher in Verbindung mit dem berühmten Sätzchen „Ipse harmonia est“).
      Was würde wohl der Hl. Basilius von Cäsarea dazu gedacht haben?

      • „Prof. Dr. klaus Berger sagte einmal bei einem Vortrag, daß man sich dafür hüten sollte, jemanden Anderen in die Hölle zu stecken.“

        Hört, hört!

        Was ist das dann hier für ein Forum?

    • Nein, ich war das nicht.
      Aber so abwegig ist dieser Kommentar nicht.
      Das Böse tarnt sich gerne als was Gutes!
      Und – ja ich kann mich problemlos im Spiegel anschauen.
      Was ich bis dato über F. gesehen, gehört, gelesen, recherchiert habe etc., füllt – wie gesagt – Seiten. Ich bin mir sicher, wer oder was F. in Wirklichkeit ist!
      Da ändert Niemand etwas dran…

      • Wenn man jetzt schon (Ende 2015) vom „Falschen Propheten“ und der „rechten Hand des Antichristen“ sprechen würde, wäre man bei den meisten Christen ein Ketzer.

        Abwarten, was 2016 alles passiert: Ganz sicher der öffentliche Auftritt des Antichristen (einer konkreten Person), und die Huldigung von F. ihm gegenüber. (Das mag jetzt noch zu unwahrscheinlich scheinen, wird aber genau so eintreten.)

        Seit Jahrhunderten gibt es entsprechende Prophezeiungen, und seit hundert Jahren wirklich intensive Hinweise von echten Propheten unserer Zeit.

        P.S. Bin schon gespannt, was die Zweifler dieser Wort in einem Jahr (Ende 2016) denken werden!

  13. Die Frage ist doch eher, ob Papst Franziskus die Kniebeugen bei der Konsekration usw. bereits seit seiner Priesterweihe unterlassen hat, oder diese irgendwann aus welchen Gründen auch immer eingestellt hat. Die Antwort hierauf würde etwas weiterführen. Das Netz ist doch erbarmungslos. Und gefilmt wird schon seit 100 Jahren. Da müsste was zu finden sein. Der Verdacht, dass er ganz einfach nicht gewillt ist, liegt nahe. Denn was wäre dabei, wenn er sich bei seiner sonst zur Schau gestellten Redseligkeit selbst dazu erklären würde. Aber das wiederum widerspräche diametral seinem Stil, mit allen Mitteln seine Umgebung verunsichert sehen zu wollen.

    • Eine sehr gute Frage.
      Leider ist die Information über die Spiritualität Bergoglios und seine Aktivitäten in dem Jesuitenorden in Argentinien in der Zeit 1968-1995 äusserst dürftig.

      Nur ist die Liturgie und das sakrale Interieur dort in Argentinien so eine Sache:
      in dem kleinen Schwarzweißfilmchen „Un Tango per il compleanno“ steht ein niedlicher Mülleimer direkt neben dem Altar in dem Chorraum.
      knien neben einem Mülleimer ist nun auch nicht direkt evangelisierend.

    • Ausgezeichnete Frage! Bergoglio war nämlich als junger Priester vollkommen anders als heute. Er war ein guter Priester. Erst später hat er sich leider in das verwandelt, was er heute darstellt.

      (Meine Quelle ist nicht das Netz, sondern verschiedene Offenbarungen, die alle übereinstimmen.)

      • Naja, aber sein auf Katholisches.info veröffentlichtes persönliches Glaubensbekenntnis, das er kurz nach seiner Priesterweihe schrieb,(bzw Teile dessen) sagte da etwas anderes aus.

      • @Leo Laemmlein

        Was wissen denn die modernen Medien über die Herzens-Gesinnung eines jungen Priesters? Wer hat denn in der Jugend keine Fehler begangen?

        Bergoglio war (nach dem was ich erfahren habe) am Anfang ein echter Priester. Was er hingegen heute darstellt, darüber schweigt man sich besser aus (der Nächstenliebe willen).

      • Ano Nym
        Keiner hat keine Fehler begangen, und jeder hat schwarze Flecken oder ganze schwarze Regionen. Seltene Ausnahmen bestätigen die Regel, wie zum Beispiel die hl. Therese von Lisieux, die nach Aussage ihres Beichtvaters nie schwer gesündigt hat.
        Trotzdem, die Geschichte mit den Schimpfwörtern gefällt mir bei einem jungen Priester nicht. Sie ist von einer nahen Verwandten, die sie selbst erlebt hat
        Andererseits, wenn Sie es von jemand haben, der es wissen kann und weiß, dann wird es stimmen. Warum auch nicht.
        In dem verlinkten kath.net-Artikel ist ein Video, wo Papst Franziskus über das Priestertum spricht. In den dargebotenen Auszügen sehr schön sogar, finde ich.
        Es muss irgendwann etwas passiert sein, das ihn umgedreht hat. Wir wissen es nicht. Wir werden es vielleicht irgendwann erfahren.
        Beten wir, auch für ihn.

      • Von besonderer Frömmigkeit wie wir sie bei Pius X., Joh. Paul II. und Benedikt XVI. in der Jugend vorfinden, kann überhaupt keine Rede sein! Im Gegenteil – wenn man seinem Neffen absichtlich Schimpfwörter beibringt – noch dazu als geweihter Priester – muss man einen gewaltigen Vogel haben (vielleicht eine Eule?)! Mich wundert ja schon, dass er seine Berufung an einem 21.9. und nicht am 11. oder 13. September verspürt hat!

  14. Niemand würde den Papst kritisieren, wenn er aus gesundheitlichen Gründen nicht knien kann. Das Problem ist: Der Vatikan hat offiziell nie erklärt, daß Franziskus aus gesundheitlichen Gründen nicht knien kann, das sonst selbstverständlich täte und die Kniebeuge in der Eucharistie natürlich ein verpflichtender Akt der Anbetung Gottes ist. Damit wäre der Sache und der Person genüge getan.
    Ich habe zwei Tagen gesucht, aber nichts gefunden. Journalisten schreiben zwar, es sei wegen seiner Gesundheit. Das sind aber Privatmeinungen, solange nichts offiziell ist.
    Der Vatikan gibt jeden Tag Presseerklärungen ab, Tagesbulletin, Pressekonferenzen, Pressebriefings, warum also keine offizielle Erklärung und die Sache ist vom Tisch. So bleiben auch dazu Zweifel, wie zu anderen Dingen dieses Pontifikats. Schade, die Liturgie und die heiligste Eucharistie sollten wichtiger sein…

  15. Bei manchen, wie etwa @ Adrien Antoine, geht hier ein Gaul durch. Bei anderen, deren Namen ich keine Lust habe, noch mal rauszusuchen, gehen zwei oder mehr Gäule durch.

    Es ist ein Schande!

    F. hat sich auch nicht vor der jordanischen Köinigin hingekniet… wie sich bei manchen Postern irgendwelche Verbeugungen, die man ja für deplatziert halten mag, plötzlich zu Kniefällen aufblasen.

    Interessantes Verhältnis zur Wahrheit jedenfalls…wieder mal…

    Hier das Foto mit Raniah: http://www.katholisches.info/2015/01/08/traditionalisten-kueren-papst-franziskus-zum-mann-des-jahres-aber-es-ist-nicht-wonach-es-klingt/

    Ich kritisierte F. immer hart v.a. wegen seiner Reden. Für mich ist er nicht der Papst.

    Warum er aber nur manchmal und nicht immer kniet – wir wissen es schlicht und einfach nicht.
    Warum will man Knieprobleme nicht glauben?
    Und warum, Adrien Antoine, haben orthopädische Schuhe nichts mit Knieproblemen zu tun?!
    Und ich kenne sehr viele Leute mit Gelenkproblemen, die eben nicht automatisch Gewicht verlieren.
    Wenn F. ein auch mal Spanferkel isst – na und? Wissen Sie,m was er sonst immer so isst?
    Also ICH jedenfalls habe wegen der Knie sehr wohl den Orthopädietechniker und seine Schuhmacher- und Einlagenkunst erfahren dürfen… Übergewicht hatte ich zum Glück noch nie…

    Ich selbst mache immer eine Kniebeuge. Immer. Aber ich weiß eben nicht, wie gut ich sie in 30 Jahren hinbekomme.
    In meiner Kirche sind auch alte Leute, die sich mit angedeuteten Knicksen oder Verbeugungen behelfen.

    Ich schlage aber vor, dass unsere Dämonisierer hier mal eine Anfrage im Vatikan stellen:
    „Lieber Hl. Vater, warum kniest Du bei der Hl. Wandlung nie?“

  16. Und überhaupt, Mann – wisst Ihr hier alle nicht, was man den jesuiten seit alters her nachsagt und was auf Ignatius selbst zurückgeht?

    Immerhin ist die SJ ein Orden OHNE CHORGEBET – was erwartet Ihr also eigentlich?
    Gerade dieser Orden hat von Anfang an auf Gregorianik, Stundengebet & Co gepfiffen!

    „Jesuita non cantat, non rubricat, non ieiunat.“
    Zu Deutsch: Der Jesuit singt nicht, hält sich nicht an die Rubrikern und fastet nicht (Hallo @ Adrien Antoine, merken Sie was, von wegen Spanferkel..) …

    Und in einem Brief schrieb der Ordensgründer:

    „Sodann beginne ich die Betrachtung, sei es daß ich knie oder mich auf den Boden niederwerfe; auch rücklings liegend mit dem Gesicht nach oben sitzend oder stehend läßt sich betrachten. Dieses oder jenes soll dem Zweck dienen, den man verfolgt. (…) Geht es kniend gut, so soll man diese Haltung beibehalten; ist es der Andacht förderlich, sich auf den Boden hingestreckt zu halten, so bleibe man. Dasselbe gilt von den anderen Haltungen.“

    Klingelt es nun bei manchen?
    Diese Schlamperei bei F. ist nicht weiter als gut ignatianisch…

    Also mal was anderes: Ob es bei dem hl. Ignatius alles gestimmt hat?

    • Man kann sich wirklich bloß noch auf die Schenkel klopfen, angesichts Ihrer Postings. Sie werfen anderen vor, dass ihnen die Gäule bei Bergoglio durchgingen, echauffieren sich, dass man mögliche Knieprobleme bei F. nicht genügend ernst nehme, werfen disbezüglichen Kritikern Dämonisiererei vor und im gleichen Atemzug skizzieren Sie den Heiligen Ignatius von Loyola als nicht ganz richtig im Kopf. Also, entschuldigen Sie, aber da scheint mir eher in Ihrem Kopf etwas nicht ganz zu stimmen, Werteste!

    • @ zeitschnur

      Wie Sie immer alles verdrehen und aus dem Kontext reißen! Wie Sie Papst Franziskus, dort, wo Sie es wollen, verteidigen… Man kann wirklich nur staunen.

      Der Orden hat von Anfang auf nichts „gepfiffen“, denn er nahm die Notwendigkeit des Breviergebets schließlich an und dieses ist für alle Jesuiten vorgeschrieben.

      Was das Ignatius-Zitat angelangt, so betrifft es doch etwas völlig anderes und zwar die Körperhaltung bei der privaten Meditation während der Exerzitien, also bei etwas, was unter die Rubrik „persönliche Frömmigkeit“ und nicht die liturgisch vorgeschriebene Haltung fällt. Sie verwechseln hier Äpfel mit Birnen und tun es bewußt.

      Wollen Sie aber sagen, dass der Hang zur Verachtung der äußeren Normen oder Haltungen schon in nuce in der igantianischen Spiritualität angelegt ist, so kann man damit diskutieren. Es ist mir aber nicht bekannt, dass sich bis zum Vatikanum II jemand bezüglich der Jesuiten beschwert hat, dass sie nicht knien etc…bspw. bei dem von ihnen eingeführten 40-Stunden-Gebet…

      Dieses nec cantat, nec rubricat, nec … scheint eine der vielen Extrawürste darzustellen, welche sich die Jesuiten im Laufe der Jahrhunderte irgendwie genehmigt haben.

      Hl. Ignatius selbst als ehemaliger Berufssoldat muss ja selbst sehr viel Wert auf die äußere Form gelegt haben. Es ist überliefert, dass der Hl. Franz Xaver an den hl. Ignatius die Briefe kniend geschrieben hat.

      Also das Nicht-Knien von Franziskus auf die Jesuiten zu schieben, scheint mir für die Jesuiten sehr beleidigend zu sein.

      Ich kann mich nur den Vorpostern anschließen:

      Besessene können vor dem eucharistischen Herrn nicht knien oder sie wollen es demonstrativ nicht tun.

      Denn an sich kann er knien, wie viele Fotos es zeigen.

      Das Nicht-Knien des Papstes, des Vicarius Christi, vor dem Herrn scheint mir ein sehr großes Sakrileg zu sein und natürlich ein öffentliches Ärgernis. Vielleicht geht es damit darum „das Mass der Sünde vollzumachen“, wie es Gnostiker aller Zeiten sagten.

      Wir werden ja sehen.

      • Ich sagte es Ihnen schon mal: Sie unterstellen anderen einfach mal kurz Sakrilegien, und außerdem betätigen Sie sich als Laie unbefugt und deshalb auch sündhaft als Exorzist, indem Sie bereits die Diagnose von „Besessenheit“, ohne eine Person je gesehen zu haben und ohne von ihr ein Wort direkt gehört zu haben, stellen.

        Was mit F. los ist wissen wir nicht. Wir wissen nur, dass sein gesamtes Auftreten unklar, in der Theologie teilweise häretisch (und darum insgesamt!) und seine Vergangenheit in Argentinien mit allerhand Schleiern verdeckt ist.

        Es gilt aber von alters her unter zivilisierten Menschen der Grundsatz: In dubio pro reo.
        Wenn man etwas nicht sicher weiß oder darlegen kann, wenn es immer noch mindestens eine andere Erklärung für ein Phänomen gibt, dann muss offenbleiben, was hier vorliegt.

        Der Apostel Paulus hat uns doch ausdrücklich vor Verleumdung als einer schweren Sünde gewarnt!
        Warum juckt Sie das überhaupt nicht?
        Sie fallen über einen Mann her, der eine äußere Form missachtet, aber Sie haben keine Angst, beharrlich immer wieder die gleiche schwere Sünde zu begehen, obwohl man Sie darauf aufmerksam macht?!

        Wir dürfen niemandem solche schwerwiegenden Dinge unterstellen – das ist auch an all die andern gesagt, die hier leichtfertig verurteilen.

        Bedenken Sie doch, dass Sie alle an dem Maß gemessen werden, das Sie hier angelegt haben.
        Das jedenfalls sagte der Herr.

        Das einzige, was wir sicher beuteilen können, sind F.s Worte. Sie sind für uns „objektiv“, alles andere nicht.

  17. Ich kannte einen contergangeschädigten verkrüppelten Priester, der keine freie Kniebeuge machen konnte. Anstelle der in der hl. Messe vorgeschriebenen Kniebeugen machte er tiefe Verbeugungen, so tief, dass er mit dem Kopf fast die Altarplatte berührte und es in der versus-populum-Position am Volksaltar aussah wie eine Kniebeuge.
    Ich mache mich keinesfalls zum Richter oder Spötter über den Gesundheitszustand und das körperliche Leiden eines Papstes, wenn ich feststelle, dass Papst Franziskus trotz allem seinen Willen zur äußeren Ehrfurchsbezeugung zum Ausdruck bringen könnte, wenn er nur wollte, sei es durch eine tiefe Verbeugung, sei es durch eine wenigstens angedeutete Kniebeuge, wobei nötigenfalls oder vorbeugend je ein Mitzelebrant links und rechts ihm unter die Arme greifen könnten. Das alles ist zu bewerkstelligen, wenn man will. Welcher gläubige Katholik würde darüber die Nase rümpfen oder die Augenbrauen hochziehen? Keiner – im Gegenteil! Es gibt ein Nicht-sehen-Wollen von Tatsachen, ein Nicht-verstehen-Wollen von Fakten, ein Entschuldigen um jeden Preis, das ans Unmoralische grenzt. Das päpstliche Knieen vor Menschen und Fußküssen wurde ja schon erwähnt. Dazu noch der andere Fall, wo Papst Franziskus bei einer Audienz blitzschnell, wie im Reflex niederkniete, um als Kavalier die Handtasche vom Boden hochzuheben, die einer Dame runtergerutscht war. Auch das kam groß in den Medien heraus, und dieses Bild hat sich mir dummerweise eingeprägt. Kürzlich äußerte Papst Franziskus, er würde sich wünschen, dass in der Kirche alle niederknieen, wenn ein Armer hereinkommt. Liebe Franziskusversteher, erzählt mir, was ihr wollt: ich verstehe den Papst so, dass für ihn Gott im Menschen, im Mitmenschen gegenwärtig ist, vor allem in den Armen. (Vor christlichen Fundamentalisten freilich wird nicht gekniet, da wird die Barmherzigkeitsfaust zum Schlag erhoben, derzeit nur erst verbal.)
    Und gesetzt der extrem unwahrscheinliche Fall, dass es ein Kniescheibenleiden ist, das ausgerechnet beim eucharistischen Sakrament unüberwindlich akut wird: wie kann dann so jemand zum Papst gewählt werden? Was ist das denn für ein Papsttum, dessen höchste Qualifikation offensichtlich im Politisieren und Konspirieren und Kungeln mit den Allermächtigsten der Welt liegt?

    • Und noch etwas. Nie habe ich es als abschreckend empfunden, dass Papst Johannes Paul II. sich in der Öffentlichkeit leidend gezeigt hat. Im Gegenteil, es hat mich immer mit größter Hochachtung erfüllt und mein Mitgefühl geweckt.

    • Das wäre doch endlich mal ein passendes Geschenk für das Oberhaupt der Kirche!
      Papst Benedikt hatte übrigens auch schon seit längerem Geh- und Fortbeweguns-Beschwerden und musste am Ende mit einem fahrbaren Untersatz zum Altar gebracht werden – und verzichtete doch niemals auf die o b l i g a t o r i s c h e Kniebeuge!
      Bezeichnend ist ja auch, dass Papst F. sofort die Kommunion-Kniebänke, die sein Vorgänger erst eingeführt hatte, sofort wieder abgeschafft hat. Außerdem lässt er bei der Fronleichnamsprozession das ALLERHEILIGSTE ALLEIN im Papamobil durch die Gegend kutschieren. Der gut gepolsterte Betschemel vor der Monstranz bleibt jedes Mal l e e r !!!
      Ein Zeichen von Sedisvakanz?

  18. Soll sich doch jeder selber eine Meinung bilden, ob einer, der die Hl. Kommunion – den Leib des Herrn und Erlösers, eh? – so spendet, wie im unten stehenden Link ab 8:00 zu sehen, und sich nur ob – behaupteter – Knieprobleme rubrikenwidrig verhält. Man beachte auch seine „Kollegin“.

    https://www.youtube.com/watch?v=coY__PD0oko

    • Im Video auch zu sehen: Seine Lieblings-Mitra, die er dann auch zur ersten Papstmesse in der Sixtinischen Kapelle trug. Wie kam die so schnell von Buenos Aires nach Rom? Dank Kardinal Danneels wissen wir, dass er sie schon im Gepäck hatte. Disgusting.

      • @ Carlo

        Ich habe keine Lust, mir eine halbe Stunde Bergoglio auf Tauris anzuschauen…

        Irgendwie kapieren hier wohl die meisten nicht, wovon ich spreche:
        Ich verteidige F. nicht überhaupt!

        Aber irgendwie finde ich die Poster hier im Geist gespalten:
        Einerseits regen wir uns seit der Einführung des NOM über den zunehmenden „horror missae“ auf. Zu recht. Und ich für meinen Teil habe seit zwei Jahren keinen NOM mehr betreten. DAS ist für mich DAS Sakrileg, diese „Neue Messe“. Sie trägt die Unordnung in sich, sonst ließe sie nicht diesen Missbrauch oder Ge-brauch (?) zu!

        Bergoglio macht nur das, was Hundertausende andere auch machen. Diese Openair-Kommunionen wurden auch schon unter JP2 kritisiert – schon vergessen?

        Ratzingers hilfloser Versuch, das wieder einzugrenzen, konnte nichts mehr bewirken. Ja, warum wollen viele hier nicht sehen, dass dieses Unwesen unter JP2 eskalierte und er nichts dagegen unternahm? Er schrieb dann auf Drängen einiger Gläubiger brav eibne Instruktion, deren Einhaltung er nicht einforderte. Anstatt ihn zu beweihräuchern, weil er trotz Parkinson noch Kniefälle machte, die in der Presse teilweise Kopfschütteln auslösten, sollte man sehen, dass seine Kniebeugen im scharfen Kontrast zur Verlotterung der Hl. Messe unter seinem Pontifikat, die er gewähren ließ, stehen. Die Open Air-Messen seiner Weltjugendtage, wo die Presse später genüsslich die Kondome einsammelte, die zurückgelassen wurden von denselben Jugendlichen, die die Hl. Kommunion erhalten hatten (mit welchem Seelenzustand muss man sich bei vielen fragen) und an Ort und Stelle gleich alleine oder zu zweit schliefen – all das juckt hier niemanden. Hauptsache Kniebeuge.
        da hilft auch kein „Familiaris consortio“. Papier ist geduldig, wenn man nicht einfordert, was man schreibt.

        F. vollendet nur, was insbesondere der polnische Papst begonnen hat. Warum sieht das niemand? Ist man hier dermaßen verblendet oder benebelt? Nicht zuletzt ist Bergoglio ja die Wahl Woitylas. Auch vergessen?

        Woityla hat auch Daneels nicht gestoppt. Er hat rigoros andere exkommunizieren können oder irgendwo wegverschoben – warum nicht hier? Er konnte Hans Küng, Hasenhüttl, Lefebvre, aber auch in Österreich gewisse Bischöfe abstrafen…

        Ich sage es mal anders: diese unsägliche Kniebeuge ist kein Zeichen für irgendwas in der NOM-Kirche!

        Ihr alle hier legt ein Alte-Messe-Maß an, überseht aber, dass F. ein Kind der Neuen Messe ist. Ich habe oft genug erlebt, dass auch im NOM weder beim Priester noch bei Gläubigen die Knie gebeugt wurden… und keinen hats gejuckt.
        Bergoglio ist nur Zeichen für den Zustand im allgemeinen und nicht ein ganz Böser, der nun alles, was doch so toll war, womöglich von dem superkniebeugenden JP2 so toll installiert, zerstört.

        Die Kniebeuge ist in unserem nachkonziliar-verwilderten Zusammenhang ohnehin nur noch Blendwerk.

        F. vollendet die bereits getätigte Zerstörung – wenn Gott nicht ein Wunder tut und er sich bekehrt.

      • Die Fehler der Franziskus-Vorgänger sind kaum jemandem der Katholiken hier verborgen. Jeder kennt sie. Kaum nötig, sie ständig aufzutischen.
        Was aber Sie, Frau zeitschnur, nicht sehen können oder wollen, ist der qualitative Unterschied im Pontifikat von Jorge Bergoglios (sprich: Chorche Berchochlio 🙂 ). Nicht seine Vorgänger – e r ist der Papa Destructor. Seine ganze bisherige Amtszeit beweist das, und wenn es nach dem geht, was er über seine Zukunftspläne gesagt hat: für die nächsten 300 Jahre die Kirche unumkehrbar ändern, so wird es mit unaufhaltsamer Gesetzmäßigkeit täglich dicker kommen, verlassen Sie sich drauf.
        Jeder muss sich beizeiten überlegen, auf welcher Seite er stehen wird, wenn das unausweichliche Schisma offen aufbricht, und sich vorbereiten.

      • Carlo
        Schließlich war er Erzbischof von Buenos Aires. Bischöfe tragen immer ihre Mitra und anderen Pontifikalien bei sich, wenn sie auf Reisen gehen, zumal wenn sie offiziell an Liturgien teilnehmen. Es ist gar nicht so einfach, eine gut sitzende Mitra mit genauer Kopfgröße anzufertigen, die weder klemmt noch rutscht.

      • Leo Laemmlein

        Pustekuchen. Das mag bei Reisen nach „irgendwohin“ gelten. In Rom herrscht aber weder Mitrenmangel noch darf sich an den vorhersehbaren Massenveranstaltungen ein „konzelebrierender“ Bischof aufsetzen, was er will.

        Sehen Sie sich auf YouTube doch mal die Missa Pro Eligendo Romano Pontifice 2005 an. Alles uniform!

      • @ Leo Lämmlein

        Bei soviel blinder Papolatrie gegenüber den „Fehlern“ der Vorgänger muss man das immer wieder sagen – vielleicht wachen wenigstens ein paar noch zu einer nüchternen Sicht auf.

        Wo haben Sie gelesen, dass F. der „papa destructor“ ist?

        Hat wieder einer eine Vision gehabt?
        Was spricht gegen vernünftiges und sauberes Nachdenken und Forschen im Fassbaren?

        Die Destruktion hat schon lange vorher angefangen, und Sie sollten sich dem stellen.

        Heute haben Sie mir anderswo „Wahrnehmungsverweigerung“ vorgeworfen, weil ich nicht bereit bin, in flüchtigen Lichteffekten Teufelshörner sehen zu müssen, wie Sie das so gerne tun.
        Mit solchem Hokuspokus sind Sie immer schnell zu gewinnen.
        Aber das, was man objektiv sehen kann, wollen Sie nicht wahrhaben – nämlich die Tatsache, dass die „Fehler“ der Vorgänger teilweise gravierende Zerstörungen WAREN – definitiv. Und jeder das ohne Kaffesatzleserei auch einsehen kann, wenn er nur will. Vor allem dann, wenn diese Zerstörungen im Gewand einer Reform und ihrer Folgen daherkamen.

  19. Also, wenn ich die beiden Filme vergleiche, dann fällt mir vor allem auch der immense Krach der Spiegel der Nikons D4s und Canons EOS 1 Dx/c (Profi-DSLRs), die in Serienschaltung 25 Bilder/pro Sec produzieren, bei der diesjährigen Öffnung der Heiligen Pforte durch Papst Franziskus, auf. Einfach nur widerlich. Ich kann aber trotz alledem mir nicht vorstellen, dass er durch diesen Lärm das Niederknien einfach vergessen hat. Knien ist heute wohl immer weniger „in“. Papst Benedikt XVI. hat leider bei seinen Besuchen in anderen Ländern nach dem Aussteigen aus dem Flugzeug auch das Knien und Küssen des Erdbodens weg gelassen, das sein Vorgänger noch praktizierte. Schade ist das alles. Der Vorbildcharakter und die Ehrfurcht gehen immer mehr verloren.

    • Der Kuss der Erde durch JP2 ist nicht vorgeschrieben.

      Es wurde viel darüber spekuliert, warum er das macht. Aus Respekt vor dem Land? Ein Segenszeichen? – das sähe aber bei Katholiken anders aus…

      Offen wurde darüber gesprochen, dass es ein heidnisch-antikes Zeichen ist:
      In der griechischen Mythologie küsste Antäus, der Sohn der Gaia (Göttin Erde) immer wieder die Erde, also seine Mutter, um sich wieder mit deren magischer Energie aufzuladen.
      Herkules, der ihn beneidete, weil er dadurch mehr Kraft hatte al er, übermannte ihn darum eines Tages, als Antäus sich wieder niederbeugte, um die Erde zu küssen, hob ihn hoch in die Lüfte und erwürgte den dort oben seiner ganzen magischen Kraft Beraubten.

      Dante erzählt uns das ebenfalls, als er Antäus im Inferno erwähnt: https://de.wikisource.org/wiki/G%C3%B6ttliche_Kom%C3%B6die_%28Streckfu%C3%9F_1876%29/Inferno#cite_ref-430

      Ich für meinen Teil finde diese von Woityla neu erfundene Papstgeste eher aufschlussreich über seine Haltung. Sie passt zu seinem Ökumenismus. Zum Glück macht F. wenigstens das nicht mehr!

      • Diesen Gaia-Approach in bezug auf diese benenklich-theatralische Sich-Hinwerferei wollte ich auch thematisieren, kann mich daher anschließen.

      • So ein Kwatsch,wollen Sie denn hier noch auftischen,dass Johannes Paul II,Gaia küsste.Der Priester Wojtyla stammte aus einem Land der Slaven,aus Polen.Er ist nicht in der ,,westlicher Kultur „aufgewachsen,Polen hat seine Geschichte und seine Kultur,ebenso ist ein Pole,ein Slave(und keineswegs ein Sklawe),immer noch eigenes Volk,immer noch hat das Land und die Heimaterde,eine Bedeutung für diese Menschen.Auch jedes Volk hat seine Begrüssungsrituale,seine Ausdruckweise der irdischer Achtung und des Respekt’s.Was katholisch ist und nicht,darüber scheinen Sie Alles zu wissen,nur,es wird immer weniger in ihrem Schreiben sichtbar.Ja,alte Bräuche haben oft einen Vorchristlichen Ursprung,warum auch nicht,Die Herzlichkeit des Papstes Johannes Paul II,war eben echt,ob es Ihnen gefällt,oder nicht .Was für Glück,soll es sein,dass Papst Franziskus nicht so grüsst?Logik,nicht war,ihre Domäne.

      • @ Methodus

        Angesichts einer solchen Verblendung müsste man wirklich verzweifeln.
        Woityla nicht westlich gebildet?
        Wie denn dann?
        Polen gehörte immer kulturelle zum Westen…

        Und im Gegensatz zu einer neutralen Lichtshow als Sujet ist das Erdeküssen eindeutig kulturell belegt.

        Aber bitte: Da fehlt es hinten und vorne an Bildung – bei Ihnen meinte ich. Woityla dagegen war ein hochgebildeter, westlich gebildeter Mann, der auch Hochschulprofessor war.

        Wenn man von jemandem (abgesehen von benedikt für den dasselbe gilt) sagen kann, dass er genau wusste, was er tat, dann von Woityla.

        Anyway – gegen Idolatrie ist kein Kraut gewachsen. Die Vernunft und das Faktum werden daran abprallen.
        Es ist immer dasselbe.

      • @Zeitschnur, hauptsächlich Sie WISSEN, wie ES mit „dem Wojtyla“ war. Haupsächlich, Sie WISSEN, WER „der Westen“ ist und wer immer dahin gehörte. Nun, Sie auch als Einzige, die eine Bildung (natürlich die westliche) hat, kann den Papst Johannes Paul II., salopp, Wojtyla nennen und Unbekannte ungebildet nennen. Diese Art „westlicher“ Bildung, die Sie hier predigen, päpstlicher als Papst, liegt mir tatsächlich fern. Langsam sollten Sie doch, in der Menge Ihrer gebildeten Beiträge, Ihre Denkrichtung überprüfen. Sie widersprechen sich selbst, immer öfter. Nur, ich habe nie behauptet, dass Papst Johannes Paul II. nicht wusste, was er tat, ebenso sagte ich nicht, dass eine Bildung in Polen minderwertiger wäre als die „westliche“. Geniessen Sie Ihre „neutrale Lichtshow“, jedem das seine.

      • @ Methodus

        Verstehe, dass Sie sich ärgern. Aber Sie reagieren trotzig.
        Es ist einfach hanebüchen, was Sie geschrieben haben: Woityla gehörte zu den wirklich hochgebildeten, westlich gebildeten Männern der Kirche.
        Natürlich westlich – was sonst.

        Wir sind hier in der römisch-katholischen Kirche, auch in Polen.

        Woityla tat nichts aus Versehen oder ohne zu wissen, was er da tut, v.a. dann nicht, wenn er es überhaupt erst eingeführt hat!

    • @Zeitschnur .Ja,Sie verstehen nicht mal sich selbst und es wird schlimmer.Warum Sie die ,,westliche Bildung“bei diesem Papst andauernd betonen ,ist Ihr Problem,ich habe eine hohe allgemeine Bildung,bei diesem Papst,nie in Frage gestellt,ebenso nicht,dass dieser Papst irgendwas getan hat,ohne es zu verstehen.Sie verstehen nicht,dass der Papst Johannes Paul II,nicht einem Gaia Kult angehangen hat..Ich erwähnte lediglich,Polen,welches zu einem europäischem Kulturkreis gehört,doch,mit seiner eigener Geschichte ,des Landes und des Volkes .Welche Weiterbildung der Priester W.in Rom zusätzlich erhallten hatte und ebenso zusätzlich,durch entsprechende Kreise,die in Polen wirkten,ist anderes Thema.

  20. Es wird gesagt:Jeder findet seinen Meister.Es gibt ein Begriff,,,Jemanden in die Knie zwingen“,Es ist immer der Allmächtige Gott,auch,wenn der Papst,durch die Geister,die er gerufen hat,knien wird,oder durch Menschen- Macht,in die Knie gehen,gezwungen wird.Er wird knien ob es schmerzt,oder nicht.

  21. Das Foto oben könnte man wie folgt überschreiben:
    MERLIN der ZAUBERER durchschreitet mühelos SESAM ÖFFNE DICH !

  22. @zeitschnur,
    Sie bringen offensichtlich Einiges durcheinander- Immer erst genau lesen!
    - Der Artikel sagt ausdrücklich, daß von offizieller vatikanischer seite Nichts über ein Knieleiden v. Franziskus gesagt wird.
    - Und ich habe geschrieben daß F. gelegentlich kniet (er also schon knien kann) und dann in anderen Situationen nicht kniet-es offenbar von der Situation und/oder seiner Forme abhängig ist.
    Ich habe NICHT geschrieben daß schlanke Menschen keine Kniepathologien haben können (wie Sie fehlerhaft auf sich gemünzt fühlten), sondern daß eine Gewichtsreduktion die Belastung der Kniegelenke verringert (das ist physikalisch eindeutig); jeder Orthopäde und Kurarzt weiß, daß eine mäßige Gewichtsreduktion die Schmerzen einer Kniearthrose nicht selten um 50% bessert.
    Eine gesunde vitaminreiche Ernährung mit viel Kalzium (Milchprodukten!)und ohne Purinen (vulgo: „mit wenig Fleisch“)und ohne Alkohol ist ebenfalls sehr empfehlenswert- nicht nur bei etwaigen Knieproblemen.
    Bei den Hilfsmitteln stehen neben Bandagen (in leichteren Fällen)dann, gerade bei älteren Menschen, Orthesen im Vordergrund, kombiniert mit Krücken, Rollatoren und Rollstühlen (alles abwesend).
    Sehr nützlich, gerade um die Belastungsspitzen abzufangen, sind Keilsitzkissen (hier ebenfalls nicht bemerkt).
    Von Operationen ist ebenfalls nichts bekannt.
    Bei orthopädischem Schuhwerk: Aussenranderhöhungen (hier nicht auffallend), Fersenkissen (weil intern) nicht beurteilbar und besonders nützlich: federndes sportliches Schuhwerk mit dicken Abrollsohlen: hier auch nicht vorhanden.
    Viel Diclofenac und Ibuprofen schaden den Magen; und Opioide sollten bei peripheren Arthropathien besser nicht eingesetzt werden: wenig effizient und viel Nebenwirkungen (Inappetenz).
    Summa summarum: es gibt sehr wenige Anhaltspunkte dafür daß F. „kniekrank“ ist.

    Betr. „ein Gaul der Adrien/Gäule die Anderen durchgehen“:
    Kaltblüter sind meistens sehr ruhig, um nicht zu sagen „fromm“ (C. Silver); das hat auch mit Hormonen (bzw. dem Mangel daran z.B. bei Wallachen) zu tun.
    Und der Prophet Elias wurde am Ende mit einem Kampfwagen mit feurigen Rössern in den Himmel weggefahren.
    Eine Geschichte die unzählige Generationen von Pferdefreunden begeistert hat.

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