Harter Richtungskampf in der Kirche: Bild-Zeitung greift Kardinal Müller an

Bild-Zeitung inszeniert Angriff gegen Kardinal Müller
Bild-Zeitung inszeniert Angriff gegen Kardinal Müller

(Rom) Die Kirche wartet auf die Entscheidung von Papst Franziskus zur Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen. Die erste progressive Nagelprobe für den argentinischen Papst. Dieser hatte gehofft, durch die Einberufung der Doppelsynode die Entscheidung auf die Synode schieben zu können, die er nur mehr abzusegnen hätte. Doch es kam anders. Von hinten drängen längst weitere Fragen der progressiven Agenda auf eine Entscheidung. Hinter den Kulissen tobt ein harter Machtkampf, bei dem nicht alle Seiten fair spielen. Die „schöne Welt“ kirchlicher Grabenkämpfe und Intrigen erlebte rund um das Hochfest Mariä Empfängnis eine besondere Konzentration. Die deutsche Kirche spielt dabei eine zentrale Rolle. Und vor allem: Es wird scharf geschossen. Statt einer chronologischen, soll eine Darstellung anhand einiger Hauptdarsteller versucht werden.

Kardinal Kasper, Geheimzirkel St. Gallen, Team Bergoglio, päpstlicher Spiritus rector

Kardinal Walter Kasper, Mitglied des Geheimzirkels Sankt Gallen zur Verhinderung der Wahl von Papst Benedikt XVI., Mitglied des „Team Bergoglio“ zur Vorbereitung eines Anti-Ratzinger-Pontifikats durch die Wahl von Papst Franziskus, gilt als unumstrittener Spiritus rector dieses Pontifikats. Der „Theologe des Papstes“ ist der Stichwortgeber der „neuen Barmherzigkeit“ und damit der Doppelsynode zur Durchsetzung der Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene, aber auch des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit wider eine als „unbarmherzig“ wahrgenommene Kirche, wie der Kardinal vor wenigen Tagen Radio Vatikan anvertraute.

Kardinal Lehmann, Geheimzirkel St. Gallen, Team Bergoglio, Sprecher von Das Konzil „eröffnen“

Kardinal Karl Lehmann, Mitglied des Geheimzirkels Sankt Gallen zur Verhinderung der Wahl von Papst Benedikt XVI., Mitglied des „Team Bergoglio“ zur Vorbereitung eines Anti-Ratzinger-Pontifikats durch die Wahl von Papst Franziskus, fordert am 8. Dezember 2015 mit 200 weiteren Theologen „innerkirchliche Reformen“. Bis vor wenigen Jahren war noch die Rede von der „Lehmann-Kirche“, wenn die katholische Kirche in der Bundesrepublik Deutschland gemeint war. Zuletzt war es ruhiger um den alternden, aber immer aufmüpfigen Kirchenfürsten geworden. Das „ferne, böse“ Rom hatte ihn während des polnischen Pontifikats durch Hätschelung und Beförderung zu disziplinieren und einzubinden versucht. Mit mäßigem Erfolg. Nur nach der Wahl von Benedikt XVI. schien Lehmann zu resignieren.

Mit dem unerwarteten und rätselhaften Amtsverzicht des deutschen Papstes wurden schlagartig auch Lehmanns Lebenskräfte neu geweckt. Tatkräftig machte er sich im Team Bergoglio ans Werk, ein ganz neues, ein ganz anderes Pontifikat in die Wege zu leiten.
Den Rahmen zur nunmehr erhobenen „Reform“-Forderung bildete eine dreitägige Tagung in München unter dem vielsagenden Titel: „Das Konzil ‚eröffnen‘“. Anlaß war der Abschluß des Zweiten Vatikanischen Konzils vor 50 Jahren. Papst Franziskus „hat der Kirche die Freiheit zurückgegeben“, ließ Lehmann die Presse wissen. Die Münchner Tagung, an der auch Kardinal Reinhard Marx teilnahm, bildete das Podium, um „zahlreiche Defizite“ bei der Umsetzung des Konzils zu bemängeln. Die vollständige Diagnose lautete: Die „Reform des Konzils“ sei auf halbem Wege steckengeblieben.

„Synodale Struktur und ein Drittes Vatikanisches Konzil“

Schuld daran waren die „restaurativen“ Pontifikate von Johannes Paul II. und Benedikt XVI., die eine negativ gewertete „konservative“ Gegenbewegung dargestellt hätten. Im Gegensatz dazu sei im Pontifikat von Papst Franziskus eine Anknüpfung an das Pontifikat von Papst Johannes XXIII. zu erkennen, jenem Papst, der die Tür zum Konzil aufgestoßen hatte. Eine Tür, die fast wieder geschlossen wurde, nun aber dringend wieder aufgetan werden müsse. Dabei wird ganz offen von einem anderen, „neuen Kirchenverständnis“ gesprochen, den das Zweite Vatikanische Konzil eingeleitet habe. Die Presseagenturen der Bischofskonferenzen KNA und KAP berichteten: „Das II. Vaticanum war das wichtigste kirchliche Ereignis des 20. Jahrhunderts. Es endete am 8. Dezember 1965. Die Konzilsväter leiteten umfangreiche Reformen ein, darunter Gottesdienste in der Muttersprache, die Anerkennung der staatlichen Religionsfreiheit, ein stärkeres ökumenisches Miteinander und den Dialog mit anderen Religionen. Die Versammlung formulierte in dem Papier ‚Lumen gentium‘ ein neues Kirchenverständnis; das Liturgiepapier ‚Sacrosanctum Concilium‘ mündete in eine 1970 weltweit umgesetzte Reform der katholischen Messe.“

Lehmann, der Ehrenpräsident der Münchner Tagung war, reicht mit seinem Appell, in einer Mischung aus Unterstützung und Druck, der Agenda Kasper in Rom die Hand. Die deutsche Kirche sieht sich in der Funktion einer Pressure-Group für eine „andere Kirche“. Die Anspielung der 200 Theologen ist explizit. Ob man sie als Aufforderung zu einem dritten Vatikanischen Konzil oder gleich zu einem permanenten Konzil verstehen will, ist dabei sekundär. Lehmann sagte dem Kölner Stadt-Anzeiger jedenfalls unmißverständlich: Die synodale Struktur der Kirche müsse gestärkt werden. „Wenn dann Fragen bleiben, die nur eine neue Kirchenversammlung im Weltmaßstab angehen kann, kann es auch ein Drittes Vatikanisches Konzil geben.“ Die Unruhe der „liberalen“ deutschen Kirche ist so spannungsgeladen, daß sie auf eine Katharsis durch Selbstvernichtung hinauszulaufen scheint.

Als Organisatoren der erfolgreichen Papst-Wahl sieht das „Team Bergoglio“ Papst Franziskus in seiner Schuld. Dieser erwies sich bisher als durchaus dankbar. Zwei der vier Dream-Teamer, die Kardinäle Kasper und Danneels, haben jederzeit direkten Zugang zu ihm. Kaspers Einfluß auf das Pontifikat wurde von Papst Franziskus selbst mehrfach betont. Den ersten Dank sprach er dem ehemaligen Bischof von Rottenburg-Stuttgart bereits am 17. März 2013, beim ersten Angelus als Papst, aus und kündigte die „neue Barmherzigkeit“ an. Die, so der Papst, auf Kardinal Kasper zurückgehe, nämlich auf dessen Buch, das dieser ihm beim Konklave geschenkt habe. Wenn das keine prompte und großzügige Schuldeinlösung ist, was dann?

Machtkampf in der Kirche: Bild-Zeitung greift Kardinal Müller an

Kardinal Danneels, Geheimzirkel St. Gallen, Team Bergoglio

Kardinal Danneels, der Flame, ist im weiteren Sinn des Wortes, in den Bannkreis der „deutschen Kirche“ einzuordnen. Er wurde vom Papst persönlich für beide Synoden über die Familie und an erster Stelle zum Synodalen ernannt. Franziskus annullierte den Versuch einer Kurskorrektur in der belgischen Kirche durch Papst Benedikt XVI.
Nuntius Rauber, der 2010 bei der Neubesetzung des Erzbischofssitzes von Mecheln-Brüssel an der Seite Danneels an Benedikt XVI. gescheitert war und den deutschen Papst dafür öffentlich angegriffen hatte, wurde von Papst Franziskus demonstrativ „wegen Verdienste um die Kirche“ zum Kardinal erhoben. Dem von Benedikt ernannten Erzbischof Andre-Joseph Leonard verweigerte er hingegen die Kardinalswürde. 2015 wurde Leonard emeritiert und von Franziskus doch noch Danneels Wunschkandidat auf den Erzbischofsstuhl von Brüssel gehoben.

Kardinal Müller, Glaubenspräfekt, Gegenpart im innerdeutschen Konflikt

Kardinal Gerhard Müller kommt, aufgrund seiner Stellung als Präfekt der Glaubenskongregation, vor allem aber als Deutscher, die zentrale Rolle des innerdeutschen Gegenparts zur „liberalen“ deutschen Kirche zu. Die „deutsche Kirche“, gemeint ist damit der ganze deutsche Sprachraum, ist schon seit langem unruhig. Die Geduld und Nachsicht, die Rom mit ihr übte, machte sich nicht bezahlt, wie sich an den in hohen Funktionen und in den Kardinalsrang beförderten Gestalten Kasper und Lehmann ablesen läßt. Nach Phasen der Abkühlung folgen immer neue, noch radikalere Schübe des Aufruhrs. Zeichen dafür, daß Gegenmaßnahmen an der Oberfläche bleiben, aber keine in die Tiefe gehende Erneuerung im Glauben bringen.

Der Grund dafür liegt in der kapillaren Stärke einer innerlich zerrissenen, von Hochmut geprägten, reichen, aber glaubensschwachen deutschen Kirche. Die Vertreter dieser Richtung stehen tendenziell in Glaubensfragen und der Disziplin am Rand der Kirche. Ein Fuß steht immer außerhalb, in manchen Fällen beide. Gleichzeitig kontrollieren sie aber entscheidende Schalthebel in der Kirche. Ihre Glaubensverkündigung und ihr Sichtbarmachen der Kirche in der Welt ist letztlich immer halbherzig, von Abstrichen, Verschweigen und Unterschlagung zentraler Glaubenswahrheiten geprägt. Die Bereitschaft zum variablen Kompromiß ist das zentrale Charakteristikum. Ausgenommen bleibt Kritik an den eigenen Entscheidungen und der eigenen Person. Sie wird unerbittlich verfolgt.

Durch interne Säuberungen wurden Bischöfe verdrängt oder abgesägt, die einen zu deutlichen Kontrapunkt zur „liberalen“ Gesamtausrichtung wagten. Diese Säuberungen dienten der geistigen „Hygiene“, waren in erster Linie aber machtpolitischen Aspekten geschuldet, denn: Nur durch Geschlossenheit kann Einfluß gewahrt werden. Wer aus der Reihe tanzt, hat seine Entfernung selbst zu verantworten, denn er hat gegen die kollegiale Brüderlichkeit verstoßen. Die Liste ist lang und reicht von Bischof Haas über Bischof Krenn bis zu den Bischöfen Mixa, Tebartz-van Elst und dem ernannten Bischof Wagner.

In Rom veröffentlichen Enthüllungsjournalisten zwei Bücher mit Dokumenten des Vatikans, die ihnen zugesteckt wurden. Der Tenor: Eine raffgierige Römische Kurie boykottiert den guten Papst Franziskus (Gianluigi Nuzzi). Die Analogie zum „guten“ Papst Johannes XXIII. ist beabsichtigt.
Der Papst wiederum läßt zwei Vatikanmitarbeiter, Msgr. Vallejo Balda vom Opus Dei und die umtriebige PR-Dame Francesca Chaouqui verhaften und vor Gericht stellen. Damit erweist er sich als weniger gütig als alle seine Vorgänger der „neuen Ära“, sprich seit Ausrufung des Zweiten Vatikanischen Konzils. Vor beiden Personen, die er im Alleingang ernannte, war Franziskus ausdrücklich gewarnt worden.

Vatileaks und seine Verästelungen und Nützlichkeiten

Die sogenannte Vatileaks 2-Affäre war zudem, auf päpstliche Anordnung, Auslöser für Durchsuchungen in den Räumlichkeiten der Römischen Kurie. Im Palast der Glaubenskongregation wurden dabei 20.000 Euro in bar gefunden, deren Zuordnung zu klären ist. Soweit so belanglos, möchte man meinen. Nicht aber in einem unterschwelligen Krieg. Die Nachricht wanderte in Windeseile in die Redaktionsräume der Bild-Zeitung. Alles andere als eine Selbstverständlichkeit bei einer vatikaninternen Untersuchung. Die Bild-Zeitung reagierte, wie es durch das Zuspielen der Information beabsichtigt war. Sie schoß umgehend eine Breitseite ab und das – wie gewünscht – gleich gegen Kardinal Müller. Der Zusammenhang zwischen dem Geld und dem Kardinal ist frei erfunden. Bereits die skandalheischende Schlagzeile „Razzia bei Kardinal Müller“ geht an den Fakten vorbei. Ebensogut könnte sie lauten „Razzia im Vatikan“, „Razzia in Santa Marta“ oder „Razzia bei Papst Franziskus“. Die Schlagzeile ist Programm. Da der deutsche Kardinal der Amtsinhaber der Glaubenskongregation ist, wird insinuiert, eine Art Schwarzgeldfonds zu haben. Noch dreister wird Bild mit der Behauptung, gegen den Kardinal werde „ermittelt“. Nichts dergleichen wird vom Vatikan bestätigt, wie Vatikansprecher Lombardi auf Nachfrage erklärte. Kurzum, es geht um die Erzeugung von Druck, um Imagevernichtung, das kleine Einmaleins in einem Richtungskampf. Offenkundig ist, daß Kardinal Müller geschwächt werden soll. Die Bild-Redakteure sind vom Fach. Sie wissen, wie man Meldungen plaziert, mit denen man jemanden retten oder jemanden beschmutzen kann. Der Angriff ist nur vor dem innerkirchlichen Konflikt zu verstehen, einem Konflikt, der die Weltkirche meint, aber vor allem als innerdeutscher Konflikt ausgetragen wird.

Kardinal Müller ist der große Störenfried für die „liberale“ deutsche Kirche und ein – nicht nur wegen seiner Körpergröße – enormes Hindernis auf dem Weg zur Errichtung einer „anderen Kirche“. Die Breitseite der Bild-Zeitung gibt auch Auskunft darüber, wie die Verbindungen verlaufen. Schließlich würde das Boulevard-Blatt, mit dem deutsche Massen bei Laune und an der Leine gehalten werden, nicht bei jedem Namen so reflexartig reagieren. Wer die Informationen zuspielte, hat nicht nur einen guten Draht, es besteht auch eine gewisse Übereinstimmung der Interessen, wo immer die auch genau verlaufen mögen.

Die „schöne Welt“ kirchlicher Grabenkämpfe und Intrigen wird in unregelmäßigen Folgen weitergehen. Der Angriff der Bild-Zeitung gegen Kardinal Müller zeigt, daß scharf geschossen wird. Jemand scheint ungeduldig zu werden.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Secretum Meum Mihi

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20 Comments

  1. Traurig aber wahr, er sollte schnellstens zuruecktreten, gegen die Haeretiker Lehmann, Kasper und Konsorten hat er keine Chance.
    Die haben ihre Helfershelfer ueberall und Mueller stoert sie nur.
    Die Typen sind meiner Ansicht auch an Papst Benedikts Ruecktritt schuld ( Zollitsch machte danach das Katholisch sein wieder Spass, beachtlich)
    Erst kommt eine Razzia und das Gossenblatt Bild dann wird es subtiler mit Sueddeutsche und Co. mit „Beweisen“ fuer Paedophilie und Groessenwahn und zum Schluss die „Elite“ des Faekaljournalismus, naemlich FAZ und SPIEGEL !
    Verstanden Herr Mueller Sie haben leider keine Chance gegen Deutschlands Obermietlinge.
    Wann schlaegt endlich der Blitz ein ?

    • Ich finde Kardinal Müller sollte die Stellung halten und fleissig mit dem Lehramt torpedieren wo er kann, alleine um diese satanistische Clique zu ärgern. Das über ihn hergezogen wird zeigt doch das er auf dem richtigen Weg ist, also einfach weiter so.
      Lieber Kardinal Müller auf dem Foto als Gudrun „oben ohne“, für den Leser ist es besser, für Gudrun erst recht und der Kardinal steckt es sowieso locker spotlich weg. Wer ist denn eigentlich schon die „Bild“ im Gegensatz zu Kardinal Müller?
      Nun wenn gegen Kardinal Müller nicht ermittelt wird und dieses Schmierblatt dies behauptet dann lügt die „Bild“ und eine Richtigstellung und Entschuldigung gegenüber Kardinal Müller wäre dann angebracht. Aber die wenigsten werden das erwarten, da ja jeder weiss wer da was geschrieben hat, sollen sie Schreiben was sie wollen noch können sie es ja – noch. Aber bei der „Bild“ sollte man sich ernsthaft Gedanken machen, wie lange dieses „noch“ währt.

    • Warum soll Kardinal Müller zurücktreten? Viel besser wäre es, er würde noch mal richtig klotzen, um die Wahrheit zu verteidigen. Dann mag Papst Franziskus ihn unter einem fadenscheinigen Vorwand absetzen – das sollte ihm der Kardinal nicht ersparen.

      • Finde ich auch, bedenkt immer was der Herr Jesus Christus über Verfolgung im Allgemeinen sagt zu denen, die um seinetwillen geschmäht und verfolgt werden!

  2. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Medien eine Breitseite gegen Kardinal Müller abfeuern
    würden. Der Kardinal gehört zu den wenigen Kardinälen, die den neuen Kasperianer-Weg der Synode abgelehnt haben und die Lehre der Kirche vertreten. Franziskus musste das erst einmal verdauen und zur Kenntnis nehmen. Die Medien haben erst warten müssen, ehe sie sich auf den Präfekten der Glaubenslehre einschießen konnten. Haben sie erst einen Kandidaten ausgemacht,
    lassen sie nicht locker, bis dieser moralisch erledigt ist. Da der Kardinal ein wichtiges Amt beklei-
    det, war es nicht einfach ihn vorzuführen. Aber eine simpele Falle wurde installiert, es wurden so
    20.000 Euro in seinem Bereich versteckt, die man natürlich gefunden hat. Sollte der Kardinal da
    heraus kommen, so bleibt doch ein Makel an ihm hängen. Außerdem werden die Kardinäle und
    Kirchenzerstörer Lehmann, Marx, Kasper und Helfershelfer, nicht locker lassen, bis diese katholi-
    sche Stimme verstummt und seines Amtes beraubt ist. Und Franziskus ? Den wird es freuen, ei-
    nen Kritiker weniger zu haben.

  3. Bitte nicht vergessen: auch Card. Müller spielt nur seinen Part im zweitvatikanischen Verwirrspiel. Wäre er ein echter Gegner, so hätte ihn längst das Schicksal Em. Burkes ereilt. Müllers heterodoxe Ansichten zu Kirche, Eucharistie und der Jungfräulichkeit Mariens in seiner „Dogmatik“ zeigen, welch Geistes Kind er wirklich ist. Er muß jetzt die Rolle des „Guten“ spielen, wie ehedem Ratzinger gegen den Häretiker Wojtyla, in Wirklichkeit gehören sie ALLE derselben Bruderkette an. Ratzingers Rücktritt war perfekt so gelegt, daß Daneels, Sodano und der plastische Dämon Kaspar noch am Konklave mitwirken konnten. Ratzinger hat dafür sogar die geforderten Fristen zwischen eingetretener Sedisvakanz und Zusammentritt des Konklaves gekürzt, damit ja nichts schiefgehen kann. Und die immer wieder zur Schau getrtagene Einmütigkeit zwischen ihm und Bergoglio demonstriert ja der ganzen Welt, daß hier nur zwei Protagonisten ein und derselben Bruderschaft agieren. Die Frontlinien zwischen Katholiken und der Novus Ordo Sekte verlaufen anderswo!

    • Ich fuerchte lieber @catholicus Sie haben Recht.
      Ich war so erzuernt, das mir das die Gedanken getruebt hat.
      Was Bischof Mueller in seinem Buch „Die Messe“ teilweise unter sich gelassen hat, ueber die Jungfrau Maria und die Realpraesenz incl. Transsubsitation, war wirklich grenzwertig, dh. eigentlich eines Bischofs der RKK nicht wirklich wuerdig.
      Insofern kann man gelassen bleiben, der NOM frisst halt seine Kinder.
      Danke fuer den Hinweis.
      Gottes Segen.

    • Nunja, ganz so einmütig kann die Bruderkette ja nicht gewesen sein, wenn sich die Gallener solcher Mühen unterziehen, um sie zu zerreißen.

  4. bezeichnend war ja wie die deutschen Medien die Aussagen von Kardinal Kasper zu den afrikansichen Bischöfen letztes Jahr verschwiegen haben.
    Bzw. die Aufdeckung des Tonbands.
    Angeblich hat Kardinal Marx in windeseile die Vatikankorrespondenten der Zeitungen zusammengerufen und versucht alles zu verhindern.

  5. Hat Kardinal Müller nicht in jüngster Zeit seine Aufgabe darin gesehen, dieses Pontifikat „theologisch zu strukturieren“? Natürlich kraft Amtes als Präfekt.
    Franziskus hat das nicht überhört und Müllers Tage sind seitdem gezählt.
    Der „fadenscheinige Vorwand“ (Lämmlein) ließ sich wohl noch nicht finden.
    Die Schmutzpresse darf den Abgang einläuten….

    • Ich meine wir dürfen unser Vertrauen nicht auf die Schund- und Schandblätter Bild, Spiegel,Krone, Blick etc setzen sondern nur auf die Führung des der Kirche verheissenen Allheiligen Geistes dann werden wir gnadenhaft erfahren „Ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung“Das gibt mir Ruhe und lässt mich schlafen selbst in diesen so gebeutelten Tagen in der mir noch geschenkte Zeit dieses Lebens,die sosehr in den Geburtswehen liegt-es komme Dein Reich und es vergehe diese Welt-marana tha.

  6. Das Zusammenspiel zwischen der „Gallener Mafia“ und den Medien funktioniert wieder einmal bestens. Vermutlich dürften für den großen Aufmacher in der BILD weit mehr als 20.000 Euro in die Kassen der Redaktion geflossen sein. Hetze von journalistischen Profikillern hat schließlich seinen Preis. Aber wo kein Kläger, da kein Richter. Es ist ja ohnehin geradezu kurios, welcher skurrilen Belanglosigkeiten man sich regelmäßig bedient, um den medialen Shitstorm loszutreten: eine vermeintliche Ohrfeige bei Mixa, einen Akzent auf die ausgleichende Gerechtigkeit Gottes bei Wagner, das Märchen von den goldenen Wasserhähnen bei Tebartz und nun 20000 Euro hinter einer Blechbüchse(!) bei Müller. Es ist zum Piepen! Aber gerade das ist vermutlich der Kick für die Schreibtischtäter: trotz solcher im Grunde so lapidaren Vorkommnisse einen Hype zu erzeugen, der die Massen aufzuwiegeln und dem Opfer die ganze Reputation zu rauben in der Lage ist. Das turnt die Journaille so richtig an, besonders wenn es dafür zu Belohnung noch reichlich Silberlinge aus den Taschen feister Pharisäer regnet. Und das alles geschieht im Namen der neuen bergoglionisch-allbarmherzigen Kirche. Tri, tra, trullala, das Kaschperle ist wieder da! Pfui, was für ein absurdes Theater!

    • Besser als jeder Agatha Christi Thriller: Der Mörder ist wieder mal der Gärtner und sein Kammerdiener (wer sonst?) hat die Scheine in der Blechbüchse versteckt!
      Oder habt ihr eine bessere Erklärung parat?

  7. „Bild“ ist doch das Letzte von einer Zeitung, so wie bei uns in Österreich die „Krone“, das sind beides linke Blätter, also der Wahrheit so gut wie fremd.

  8. Witzig ist immerhin, dass >BildBlödKatharina-Blum<-Roman entlarvt hat.
    Wurden also ein paar Tausender in einer Keksdose gefunden. Sowas auch! Meine Güte, das Spielchen ist doch altbekannt: Wer den Mächtigen nicht passt, kriegt neuerdings, wenn die Nazi-Keule nun wirklich nicht geht, eben die Korruptionskeule übergebraten (vide auch Blatter, Beckenbauer, diverse Schweizer Banker, u.s.w.)

  9. Irgendwas hat nicht funktioniert: Es sollte heißen: >Witzig ist immerhin, dass Bild in die innerkirchlichen Auseinandersetzungen auf progressiver Seite eingreift, dabei war es gerade der Linkskatholik Heinrich Böll, der dieses unsägliche vulgäre Flaggschiff der Lügenpresse in seinem Katharina-Blum-Roman treffend entlarvt hat<.

  10. Mir kommt es fast so vor als sei Vatlileaks II eingefädelt worden um endlich einen Grund zu haben in den Räumen Kardinal Müllers, eine Razzia durchführen zu können. Natürlich wusste man auch schon im voraus wo man nach der Blechbüchse mit den 20.000 Euro suchen musste!
    Ich möchte nicht wissen wie viel derjenige bekommen hat, der die Scheine dort deponiert hat: An Müllers Stelle würde ich sofort die Spurensicherung einschalten und sämtliche Fingerabdrücke und DNA Spuren genauestens überprüfen lassen!

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