Heidnisch-ulilitaristische Licht-Show im Vatikan – Barmherzigkeit und Klimawandel: Franziskus im Gleichschritt mit UNO

Licht-Show auf der Fassade des Petersdoms am 8. Dezember 2015
Licht-Show auf der Fassade des Petersdoms am 8. Dezember 2015

(Rom) Die Eröffnung des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit wurde zu einer Mischung geistlicher und profaner Ereignisse. Der Zug der menschenverschuldeten Klimahysterie rollt weiter, nicht nur in Paris, sondern auch in Rom, und die katholische Kirche, die im Frühjahr auf diesen Zug aufgesprungen ist, fährt mit vollem Tempo mit. Über „irritierende Aspekte einer Licht-Performance am Tag der Unbefleckten Empfängnis, die auf die Fassade des Petersdoms projiziert wurde“, schreibt Pete Baklinski für LifeSiteNews.

Vatikan unter Franziskus im Gleichschritt mit UNO „gegen den menschengemachten Klimawandel“

„Die katholische Kirche, die gestiftet wurde, um das Licht Christi in die Welt zu tragen, hat fast im wörtlich zu nehmenden Sinn die Welt eingeladen, die Kirche mit ihrem Licht zu überfluten“, so Baklinski. Papst Franziskus habe die Parteigänger des Klimawandels und die Apologeten der Bevölkerungskontrolle eingeladen, „ein Spektakel auf die Kuppel und die Fassade von Sankt Peter in Rom, die bedeutendste Kirche der katholischen Welt, zu projizieren“. Die dabei vermittelte Botschaft war die Aufforderung zu einem „Lebenswandel im Kontext des Klimawandels“.

Die Licht-Show nannte sich „Erleuchten wir unser gemeinsames Haus“. Einer der Sponsoren schrieb auf seiner Internetseite, daß die Projektion aus „Bildern unserer gemeinsamen natürlichen Welt“ bestehe zum Zwecke, „den Wandel im Kontext der Klimakrise anzuregen und dazu zu erziehen, indem alle Generationen, Kulturen, Sprachen, Religionen und sozialen Klassen eingebunden werden“.

Verknüpfung von Heiligem Jahr der Barmherzigkeit mit der „menschenverschuldeten Erderwärmung“

One World - One Religion - Projektion?
One World – One Religion – Projektion?

Der vatikanische Sprecher des Lichtspiels, Kurienerzbischof Rino Fisichella, der Vorsitzende des Päpstlichen Rates zur Förderung der Neuevangelisierung, bezeichnete das Ereignis bei einer Pressekonferenz am 4. Dezember als „einmalig in seiner Art, auch deshalb, weil es erstmals auf einer so wichtigen Fläche [sic!] gezeigt wird“. Diese Lichtspiele, so Fisichella, „werden Bilder der Barmherzigkeit, der Menschheit, der natürlichen Welt und des Klimawandels zeigen“.

Die gestrige Lichtershow sollte, immer laut Fisichella, die Verbindung zwischen der Öko-Enzyklika Laudato Si von Papst Franziskus und der Weltklimakonferenz COP21 in Paris herstellen. Eine Konferenz, deren Prämissen in der Fachwelt höchst umstritten sind, die vom Vatikan mit Nachdruck unterstützt wird.

Da die Licht-Performance die Festlichkeiten zur Eröffnung des Jubeljahres der Barmherzigkeit abschloß, wurde damit auch ein Zusammenhang zwischen der päpstlichen Botschaft der „Barmherzigkeit“ und dem politischen (und moralischen) Kampf gegen den „Klimawandel“ hergestellt.

Lebens- und Familienrechtsorganisationen warnen vor Vereinnahmung für eine inhumane Geisteshaltung

Die Lebensrechts- und Familienrechtsbewegungen blieben auf Distanz und beobachteten die Entwicklung zu einem Gleichschritt zwischen Vatikan und UNO mit großer Skepsis. Eine Skepsis, die sich nicht nur auf die Weltklimakonferenz bezieht. Die katholische Kirche war in den vergangenen 25 Jahren der wichtigste Vertreter einer Gegenposition zur UNO-Agenda der Bevölkerungsreduzierung durch Abtreibung und Verhütung, wie sie erstmals offen bei der UN-Weltbevölkerungskonferenz in Kairo formuliert wurde.

Die UNO-Klimaagenda verknüpft den angeblich menschenverschuldeten Klimawandel mit der angeblichen Überbevölkerung und erzeugt durch behauptete existentielle Bedrohungen einen starken Druck. Ein Szenario, das den Vatikan nach langem Widerstand unter den Päpsten Johannes Paul II. und Benedikt XVI. unter Papst Franziskus zur Nachgiebigkeit führte.

Die Lebens- und Familienrechtsbewegungen, die sich Abtreibung, Verhütung und Homosexualisierung widersetzen, warnten Papst Franziskus, daß die von der UNO verkündete „Rettung des Planeten“ eine anti-menschliche Stoßrichtung habe, sich gegen die Völker, Staaten, Gesellschaften, Familien und das Leben richtet und von Grund auf inhuman sei.

Die zweifelhaften Sponsoren des „zeitgenössischen Kunstspektakels im Vatikan“

Die neue Schöpfung?
Die neue Schöpfung?

Die Licht-Show vom 8. Dezember wurde als „zeitgenössische öffentliche Kunst“ präsentiert und von einer ganzen Reihe „von Organisationen gesponsert, die auffallenderweise Namen von heidnischen Göttern der griechischen und römischen Mythologie tragen und deren Interessen in keinem Zusammenhang mit der katholischen Glaubensverkündigung stehen, sondern den politischen Kampf gegen die „menschenverschuldete Erderwärmung“ betreiben. Zu den Sponsoren, gegen die der Vatikan keine Bedenken hatte, gehört auch eine Organisation, die direkt in Entwicklungsländern die Tötung ungeborener Kinder sponsert.

Der Haupt-Geldgeber der Lichter-Performance war die Weltbank mit Sitz in Washington. Das Geld floß über die Initiative Connect4Climate der Weltbankgruppe. Die 1945 gegründete internationale Bank für den Wiederaufbau des kriegszerstörten Europas, wurde später zur weltweit agierenden Bank für Entwicklungsprojekte. Sie hat eine lange Geschichte der Abtreibungs- und Verhütungsförderung hinter sich, die sie unter den Schlagworten der „Armutsüberwindung“ und „Wohlstandsförderung“ betreibt. Lebensrechtsorganisationen kritisieren die Programme der Weltbank als kaum verhüllte Politik der Bevölkerungskontrolle mit dem Ziel, die von den westlichen Welteliten als „unerwünscht“ betrachteten Teile der Restbevölkerung zu eliminieren.

Weltbank und „transhumanistische Meditation“

Die World Bank Unfoldment Society (SUS) stehe, so Pete Baklinski auch mit nicht-christlichen religiösen Praktiken in Verbindung, deren Adepten sich „transhumanistischer“ Meditation widmen, die auf eine „persönliche Bewußtseinsumwandlung“ abzielt, um „ein angeblich verborgenes höheres Bewußtsein wieder zu wecken und zu erlangen“.

Ein weiterer Sponsor der vatikanischen Licht-Show ist die Vulcan Inc.. Diese 1986 vom Philanthropen Paul G. Allen gegründete Privatgesellschaft mit Sitz in Seattle, hat „die Schaffung einer neuen Zukunft“ zum Ziel. Ein Ziel, das sie „durch die Überwindung des konventionellen Denkens“ erreichen will. Diese Gesellschaft trägt den Namen des römischen Gottes Vulcanus, die Gottheit des zerstörerischen Feuers, dessen ältestes bekanntes Heiligtum sich am Fuß des römischen Kapitols befand im noch heidnischen Rom.

Die Internetseite der Vulcan Inc. erklärt, daß ihr Gründer diesen Namen für geeignet hielt für eine Gesellschaft, „deren Auftrag es ist, geeignete Lösungen für die großen Veränderungen der Welt zu finden“.

Vulcanus, Okeanos und Obscura

V5Ein anderer Sponsor der Licht-Performance auf dem Petersdom ist Okeanos, eine Umweltschutzstiftung, die 2007 von Dieter Pullmann gegründet wurde mit dem Ziel, das Bewußtsein „für die verschiedenen Gefahren für unsere Ozeane“ zu sensibilisieren. Die Stiftung bekämpft, laut eigenen Angaben, „die besonders von der derzeitigen Generation gegen das Klima begangenen Sünden“, sprich, die „menschengemachte Umweltverschmutzung“. Darunter werden auch die CO2-Emissionen genannt, aber auch die „Lärmverschmutzung“ durch „zu laute Motoren“ oder „Sonar-Experimente“.

Der Name der Stiftung geht auf den griechischen und römischen Titanen Okeanos zurück, den man in der heidnischen Antike für die göttliche Personifikation des Ozeans hielt. Der Fisch in einer Hand und eine Schlange in der anderen symbolisierten die Gaben von Überfluß und Prophetie, die ihm nachgesagt wurden.

Unter den beteiligten Organisationen findet sich eine Obscura Digital mit Sitz in San Francisco. Ihr Name mit lateinischer Wurzel bezeichnet das Dunkel. Sie ist auf Lichtspiele spezialisiert. Auf der Internetseite heißt es: Wir bieten „tiefe Erfahrungen, mit denen sich die Art und Weise verändert, wie Du die Welt denkst, die Dich umgibt“. Ein Obscura-Team erarbeitete in Zusammenarbeit mit der UNO Projekte über den Klimawandel, mit denen „die Auswirkungen der menschlichen Handlungen auf die Umwelt“ verdeutlicht werden sollen. Die Botschaft der Obscura-Projekte für die UNO ist ein Appell „für globale Lösungen“. Zu den Obscura-Kunden gehören neben der UNO auch Apple, Google, Disney, Vulcan Productions, NASA und Facebook.

Dunkle Symbolik

v1„Hinter dem Ereignis und den Organisationen, die es gesponsert haben, steht eine dunkle und bedrohliche Symbolik, die auf bizarre Weise mit okkulten, heidnischen Riten verbunden ist, einem Naturkult und Menschenopfern durch Abtreibung und Bevölkerungskontrolle“, so Pete Baklinski.

Der offizielle Name der Licht-Show im Vatikan lautete: „Fiat Lux: Illuminating Our Common Home“. „Es werde Licht“, ist der erste Schöpfungsakt Gottes am Beginn der Welt, wie ihn die Bibel überliefert. „Während die Kirche Jesus Christus als Licht der Welt verkündet, schicken sich weltliche Organisationen mit heidnischen Namen an, die Kirche durch ihr faszinierendes Licht-Spektakel regelrecht zu verdunkeln“, so Pete Baklinski unter Verweis auf den Apostel Paulus in seinem 2. Brief an die Korinther (11,14). „Es ist, als würden die Organisatoren symbolisch Gott ersetzen um ex novo eine zweite Welt nach ihrem Ebenbild zu schaffen“, so Baklinski.

Das Licht-Schauspiel fand am Hochfest der unbefleckten Empfängnis Mariens statt, mit dem die Kirche die Empfängnis Mariens frei von der Erbsünde im Schoß ihrer Mutter Anna feiert. „Die Licht-Show enthielt viele „Zeichen und Wunder“. Es wird an den Katholiken liegen, sie zu interpretieren“, so Pete Baklinski.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: MiL/LifeSiteNews

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat:
Unterstützen Sie bitte Katholisches.info mit einer Spende.
Zuwendungsübersicht
Leo Laemmlein

(1) Das gleißnerische Spektakel ist mE eine Verhöhnung und unter aller Kritik.
(2) Was für eine betrügerische Veranstaltung der UN-Klimagipfel in Paris ist, kann man auch daran sehen, dass dort die größte jemals von Menschen verursachte Klimakatastrophe mit keinem Wort erwähnt wird: die radioaktive Verseuchung des Pazifischen Ozeans und der Erdatmosphäre durch den außer Kontrolle geratenen Unfallschaden des Fukushima-Kernkraftwerks.
https://youtu.be/fW8jxD0YMxk

Chlodwig

Das stinkt arg nach „Mysterien“schulen, die den Vatikan vorführen wollen.

defendor

Das Fazit: Kurz und bündig mit einem Zitat aus einem früheren Artikel zweier italienischer Publizisten - Mario Palmaro und Alessandro Gnocchi - über die Irrungen und Wirrungen unter dem Pontifikat von Papst Franziskus:
-
„Nicht mehr die Formung der Welt im Lichte des Evangeliums
sondern die Deformation des Evangeliums im Lichte der Welt.“
-

Prochristo1
Mittels Klimalüge zur Weltregierung Lord Christopher Monckton ist ein katholischer Politiker mit Rückgrat, Journalist und Buchautor. Von 1982 bis 1986 war er politischer Berater der ehemaligen britischen Premierministerin M. Thatcher. Hier einige seiner mutigen Worte der Wahrheit (Video-Interview vom 7. Juli 2015): „Die Demokratie ist in der Europäischen Union nicht mehr vorhanden. Auch auf der ganzen Welt wird die Demokratie nicht mehr existieren, wenn die EU und die UNO in Paris [d. h. an der UN-Klimakonferenz Anfang Dezember 2015] zusammenkommen werden, was sie bereits jetzt planen, um eine Weltregierung zu errichten im Namen der [heuchlerischen] Rettung der Welt! […] Die… weiter lesen »
Tradition und Glauben

Das Wort „Illuminati“ kommt vom illuminare, ale erleuchten.

Und hier wurde die Kirche mit einer Dunkelheit von außen „erleuchtet“. Auch interessant. Vielleicht ist mehr an diesen Verschwörunstheorien mehr dran als man denkt?

Papst Franziskus und seine Mannen haben einen guten sensus fidei, wie ich bereits schreib, nur einen ungekehrten.

Vielleicht war diese „Erleuchtung“ auch ein Ritual? Nur kein katholisches. Diese scheinen auch ex opere operato zu wirken, denen die ihnen kein obex entgegenstellen.

Das wird ein interessantes Heiliges Jahr.

Freya

Habe bei der Illumination auch sofort an die Illuminaten gedacht, deren oberstes Ziel die NWO ist und die alles propagieren was F. in seiner Umwelt-Enzyklika schreibt.
Das letzte Foto (oben) ist besonders okkult und ich meine darin fast das Tier der Apokalypse erkennen zu können.
Das T i e r auf der Hauptkirche der Christenheit – Leute, wollt ihr noch mehr Zeichen?!

Methodus

Mit dem Logo des Barmherzigkeitsjahres am Mund.

Leo Laemmlein

Man muss sich schon eine tiefdunkle Sonnenbrille aufsetzen, um die Verstrickung des Vatikans mit der globalistischen Illuminati-Agenda nicht zu sehen.
Die Licht-Show war voller freimaurerischer, okkulter Symbole, so viele und so dicht, dass man schon ein Eingeweihter wenn nicht Adept sein muss, um alles zu entschlüsseln. Nein, danke, das hätten j e n e wohl gern, dass man sich in diesen okkulten Mist vertieft und vergräbt.
Das Video „Fiat Lux Satanic Vatican Light Show Decoded“ verspricht mehr als es hält. Das macht aber nichts. Die Hinweise genügen.
https://youtu.be/4Sgct7SCbWg

bellis

Hier wird geübt, denn der freimaurerische „Weltenerlöser“ soll mit einer gewaltigen Licht-Show auf die Erde kommen, so dass selbst, wenn es möglich wäre, die letzten Gläubigen irregeführt werden.

Marienzweig
Wie kann es nur sein, dass der Petersdom so sehr der Welt überlassen wird und er nur noch als Kulisse eines fragwürdigen Spektakels dient? Ginge es lediglich um Werbung für den Klimaschutz hätte diese Lichtshow an jedem x-beliebigen, dafür geeigneten hohen Gebäude Roms stattfinden können. Es müsste dies ja auch nicht zwingend an einem hohen Marienfeiertag sein. Wie ist es nur möglich, dass Papst Franziskus sein „ja!“ zu diesem fragwürdigen Experiment geben konnte? Wie verträgt sich dies mit seiner ständig an den Tag gelegten Bescheidenheit? Dieser Pontifex wird mir immer fremder und ich bin gefährlich nahe daran, nur noch Verachtung… weiter lesen »
Augustinus
Wie ich schon sagte:“ Die Jesuiten haben die Kirche an die Globalisten verkauft.“ Und:“ Der Überlebens- und Befreiungskampf der Kirche muss sich in erster Linie gegen den Jesuitenorden richten.“ Die Jesuiten haben nach ihrer Aufhebung 1773 den Illuminatenorden gegründet, die Freimaurerlogen unterwandert und revolutioniert und auf dem Kongress von Wilhelmsbad 1782 Freimaurer und Illuminaten vereinigt und sodann die französische Revolution in Szene gesetzt. Auf diese Weise haben die Jesuiten die bourbonischen Monarchien, die für die Aufhebung des Ordens verantwortlich waren, vernichtet. Sodann haben sie dem Papst vorgegaukelt, dass die französische Revolution, die Gefangennahme des Papstes und die napoleonischen Wirren mit… weiter lesen »
J. G. Ratkaj
Das sind sehr wichtige Anmerkungen. Dieser unglückselige Orden hat mit seinen Entwürfen und Bemühungen Finsternis über den Erdboden verbreitet um Europa vom Kap Finisterre bis an die Nordsee zu regieren. In Deutschland waren sie „Beichtväter“ und „Berater“, in Frankreich „Akademiker“ und erpresserische „Beichtväter“, in Spanien und Portugal Granden, in China „Mandarine“ und in Paraguay Könige. In Lateinamerika haben sie wahren Ordensstaaten gegründet und mit der Waffe in der Hand die Obrigkeit zu bekämpfen versucht. . Die Jesuiten haben die Religion zum empörenden Bild umgeschaffen, zum Gegenstand des Ehrgeizes und zum Deckmantel ihrer Verschwörungen herabgewürdigt. Sie haben den Dreißigjährigen Krieg zu… weiter lesen »
Kostadinov

naive Frage, nicht aggressiv gemeint: Wie passt ein Pater Rupert Mayer oder Alfred Delp in dieses Schema? Ausnahme, die die Regel bestätigt?

zeitschnur
@ Kostantinov P. Rupert Mayer war ein Held des inneren Widerstandes gegen Hitler. Allerdings müsste man seine Gründe und Motive einmal genauer ansehen. Ich habe eine Mayer-Biografie gelesen, die mir ihn allerdings weniger als einen mystisch-frommen, als einen „Macher“ mit Prinzipien darstellte. Auch müsste man seine Rolle im Orden genau unter die Lupe nehmen. Er galt v.a. als Pater mit einem „sozialen“ Touch und als Großstadtseelsorger („Bahnhofsmessen“ etc.). Er war wohl sehr „bodenständig“, um nicht zu sagen „weltlich“, blieb auch als Pater noch Mitglied von Burschenschaften. Auf Bildern in den 1930er Jahren sieht man ihn im Anzug und Laienhut –… weiter lesen »
fridolin
Klingt ja wie aus einer Räuberpistole. Woher haben Sie diese Behauptungen? Soweit ich mich erinnere, wurden die Jesuiten bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil von allen möglichen Kirchenfeinden verfolgt, also das genaue Gegenteil von dem, was Sie behaupten. Zuerst die Bourbonen, deren Politik sie in die Quere kamen. Da die Bourbonen in Frankreich und Spanien + Überseebesitz und in Süditalien regierten, hatten sie genug Macht, Druck auf den Papst auszuüben, den Orden zu verbieten. Er überlebte im orthodoxen Rußland. Im 19. Jahrhundert waren es die Liberalen, die Sozialisten, die Nationalisten und im 20. Jh. auch die Nationalsozialisten, die Tonnen von Büchern… weiter lesen »
zeitschnur
Was auch immer man zu den einzelnen genannten Punkten sagen mag – es ist vieles, wenn man es einmal bedenkt, merkwürdig an der SJ. Ignatius formulierte wohl als erster die abstruse Idee, man müsse dem Papst gewissermaßen bis in die Hölle anhängen – wenn er schwarz weiß nennt, muss man das glauben, auch wenn man selbst schwarz sieht. Ein zusätzliches Gelübde auf den Papstgehorsam – das hat wenig gute Früchte gebracht und war der Kirche trotz schwerer Schismen und trotz mindestens eines häretischen Papstes nie nötig erschienen. Selbst das Trienter Konzil enthielt sich jeder Verabsolutierung der Papstrolle… obwohl es die… weiter lesen »
Chlodwig

In Kreisen der „Mysterien“schulen heißt es, die Jesuiten durchliefen gerade die Phase ihrer Abwicklung.

Heinrich Grothe

Das Spektakel ist unwürdig und ohne Ehrfurcht.

Severin

Sollte uns der Affe auf der Fassade des Petersdoms am Hochfest der UNBEFLECKTEN EMPFÄNGNIS daran erinnern, dass wir alle vom Affen abstammen und dass die Erbsündenlehre – die von den meisten Katholiken sowieso geleugnet wird – nichts als ein frommes Märchen ist?

Chlodwig

Schon einmal etwas vom „Affen Gottes“ gehört?

zeitschnur
Ich würde, bei aller berechtigten inhaltlichen Kritik an der Fiat-lux-Show, die Kirche mal im Dorf lassen: Diese Illuminationen sind seit ein paar Jahren groß in Mode. Jede Provinz-Zementfirma lässt sich inzwischen ihre unansehnlichen Industriebauten illuminieren! Ich kann mich erinnern, wie vor ca. 10-15 Jahren in der Künstlerszene plötzlich zuhauf diese Lichtkünstler auftauchten und alle möglichen Einfälle mithilfe von Illuminationen, Leuchten und Lichtinstallationen erfanden. Ich war auf Künstlerparties, auf denen sehr interesaante Lichtspiele inszeniert wurden, Entsprechendes gibt es auch im ZKM in Karlsuhe. Wie gesagt: Ganze Firmen werben damit, dass sie sich mal zum Jubiläum illuminieren lassen. Zuletzt wurde in meinem… weiter lesen »
Stella

Nur einen klitzekleinen Unterschied gibt es:
der Vatikan mit Petersdom ist eben KEINE Zementfabrik.
Und diese hübsche Tiershow ist reiner Paganismus und somit an dieser exponierten Stelle pure Blasphemie.
Lässt sich mit NICHTS schönreden,aber der Herr wird sein Haus schon säubern.

zeitschnur

Wenn Sie meinen Beitrag gelesen haben, müssen Sie bemerkt habe, dass ich zu genau dem Schluss ja gekommen bin.

Diese Show passt nicht auf den Petersdom – keine Frage.

Sie ist aber an sich nicht schlecht gemacht und v.a ist eine solche Lichtshow nichts Dämonisches, sondern gerade der neueste Schrei – klar soweit?

dhmg
Also folgendes muss ich schon aus dem Artikel herauszitieren: „die besonders von der derzeitigen Generation gegen das Klima begangenen Sünden“, sprich, die „menschengemachte Umweltverschmutzung“. Darunter werden auch die CO2-Emissionen genannt, aber auch die „Lärmverschmutzung“ durch „zu laute Motoren“ oder „Sonar-Experimente“. Erstens begeht die derzeitige Generation so wenig Klimasünden(wenn das Wort überhaupt Anerkennung verdient) wie noch nie, da die Automotoren immer kleiner, sparsamer und leiser werden und alte Autos dank der Schrottprämie in großer Zahl auf Schrottplätzen gelandet sind. Zweitens mag die Umweltverschmutzung menschengemacht sein – geht ja auch gar nicht anders logischerweise – aber den Hauptteil daran trägt die Industrie,… weiter lesen »
Jeanne dArc

Für mich ist es ein Unterschied ob ein sakrales oder ein profanes Gebäude mit so einer Show illuminiert wird. Wenn es Bilder aus dem Leben Jesu und der allerheiligsten Muttergottes gewesen wären, oder schöne liturgische Gegenstände wie eine Monstranz, hätte ich kein Problem damit. Irgendwer hat auch mal gesagt der Affe sei das Symbol für den Widersacher, also der „Affe Gottes“, der alles nachäfft und verfälscht. Ich empfinde das Ganze in dieser Form an diesem Ort als unpassend.

Jeanne dArc

Für mich ist es ein Unterschied ob ein sakrales oder ein profanes Gebäude mit so einer Show illuminiert wird. Wenn es Bilder aus dem Leben Jesu und der allerheiligsten Muttergottes gewesen wären, oder schöne liturgische Gegenstände wie eine Monstranz, hätte ich kein Problem damit. Irgendwer hat auch mal gesagt der Affe sei das Symbol für den Widersacher, also der „Affe Gottes“, der alles nachäfft und verfälscht. Ich empfinde das Ganze in dieser Form an diesem Ort als unpassend. Das gehört da nicht hin.

zeitschnur

Einverstanden – aber ich denke der Affe wurde hier auch hervorgehoben, wie er es in der Show gar nicht ist.
In der Show werden alle Tiere gezeigt, so ein bisschen Arche-Noach-mäßig.
Flamingos, Elefanten, Waldtiere, Fischschwärme und halt auch ein Affe…

das sollte man nicht überbewerten.

Wesentlich schwieriger finde ich diese „Assisi“-Bilder von den verschiedenen Religionsvertretern.

Die Tierbilder sind an sich okay – Gott hat alles geschaffen, auch den Affen und den Elefant und die Insekten (die auch vorkommen).

Aber diese synkretistische Einbindung, die passt nicht!

Jeanne dArc

@zeitschnur
Ja – das stimmt. Alle Tiere wurden von Gott geschaffen. An die ‚Religionsvertreter‘ habe ich gar nicht mehr gedacht. Da wird wieder alles gleich gemacht, was nicht gleich ist. Ich hoffe, dass es eines Tages ein neues Konzil geben wird, wo das alles verifiziert werden wird und die Kirche die wahre Glorie bekommen wird. Trotz alledem ist der Ort für die Show unpassend. Auf der Kaaba in Mekka würde sich das niemand trauen….

roman
FIAT LUX – Schon klar, dass mit der Trennung von Licht und Finsternis in Gen1,1ff die Scheidung der Geister = der Engelsturz, vor der Erschaffung der Welt gemeint ist!? Auch bei diesem Spektakel geht es um die Scheidung der Geister! „Illuminating our Common House“ – So sieht’s aus: Der Petersdom wird zum „Common House“ in der One-World-Religion, wobei man „common“ mit „(all-)gemein“ oder auch mit „gemeinsam“ übersetzen kann. Die Inszenierung einer Wald-Wasser-Wiesen- (WWW = 666 !!) Laser-Show machte ihn eher zu einem gemeinen als zu einem gemeinsamen Gebäude. Das machte dann die Projektion der buddhistischen Mönche wieder wett. Wenn man… weiter lesen »
Severin

Zu Beginn des Barmherzigkeitsjahres hätte man u.a. auch das Gleichnis vom verlorenen Sohn oder barmherzigen Vater „inszenieren“ können. Wäre auf jeden Fall passender gewesen als diese esoterischen New-Age-Light-Show.
Wenn schon „Laudato si“, dann bitte schön mit dem heiligen Franziskus, der hl. Klara und den Minderbrüdern und den entsprechenden Texten. Das Ganze wäre aber zu fromm gewesen und nicht von den Sportsfreunden ( in dem Fall: Abtreibungslobbyisten) bezahlt worden!

Leo Laemmlein
Obscura Digital Inc. ist nach dem Eindruck, den ich von der Website habe, ein stinkreiches NWO-Unternehmen mit morbider Ausstrahlung, das für die Größten dieser Welt arbeitet – UNESCO, Weißes Haus, NASA, Google, facebook, Youtube, u. a. dgl. Die können sich erlauben, auf ihrem Netzauftritt nicht einmal die gesetzlich vorgeschriebenen Firmenangaben zu machen. Vielleicht leakt irgendwann durch, wieviele Millionen EURO der Vatikanstaat oder wer immer der Auftraggeber war, für die Show gezahlt hat. Unter all den bedrohten Arten von Lebewesen, die gezeigt wurden, fehlte eine Art – was umso mehr auffällt, als nach der anthropozentrischen Wende die Sorge um den Menschen… weiter lesen »
Leone

Narren handeln närrisch! Mehr ist dazu nicht zusagen.

Leone

Narren handeln närrisch! Mehr ist dazu nicht zu sagen.

zeitschnur
@ roman Ich würde den Titel der Show nicht überbewerten. Schätzungsweise haben sich die Macher darüber weniger Gedanken gemacht, als Sie – erschreckend weniger Gedanken! Was die Idee einer Marienshow betrifft, frage ich mich, ob das machbar gewesen wäre. Maria war, ist und wird sein der edelste, erhabenste, intelligenteste und schönste bloße Mensch. Abendländische Maler und Bildhauer haben versucht, sie mit diesem Wesen und ihrer Rolle als Gottesmutter darzustellen. Und doch – so sagte es unser Priester zum Hochfest – war niemand imstande, ihre wahre Schönheit ins Bild zu setzen. Dennoch haben wir eine große Sammlung tief berührender Mariendarstellungen, ob… weiter lesen »
Jeanne dArc

@zeitschnur
Ja genau !! Das wäre es: Eine wahre Lichtshow zu Ehren der Gottesmutter, oder auch zu Ehren unseres eucharistischen Herrn Jesus Christus. Das ist die einzig wahre Option.

dhmg

Ich weiß nicht ob es anderen schon aufgefallen ist. Aber direkt von Maria und Jesus predigt F. so gut wie gar nicht, wenn dann werden beide Namen nur notwendigerweise gestreift. Ich lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen, auch wenn das angesichts der Realität schwer wird.
Ich erinnere mich, dass seit F.’s Herrschaft die Franziskaner der Immakulata arg bedrängt wurden. Wurden sie nicht sogar aufgelöst?

anjali jain

Ich fand es tierisch gut! Lesen Sie mal Genesis- Die Paradiesgeschichte!

Jeanne dArc

@anjall jain
Das Buch Genesis und die Schöpfungsgeschichte darin sind eine Sache, aber wo bitte war in dieser Show der SCHÖPFER, unser Herrgott, oder Jesus, oder die Muttergottes zu sehen ?!!?? Wo lag bei dem Ganzen die EHRE, Anbetung und Verehrung Gottes ? Entschuldigen Sie bitte, aber DAS ein SAKRALGEBÄUDE, das für Liturgien benützt wird und wo täglich tausende von Menschen beten, sowie an vielen Tagen des Jahres die HEILIGE EUCHARISTIE gefeiert wird !!!

Jeanne dArc

Korrektur: Es muss heißen: „….aber DAS ist ein SAKRALGEBÄUDE, das für Liturgien benützt wird…(usw.)

Severin

Vor einigen Jahren sah ich eine Aufführung von Jugendlichen über die Schöpfungsgeschichte. Der Hintergrund wurde mithilfe moderner Computertechnik auf die Bühne projiziert, während im Vordergrund die jungen Schauspieler/innen agierten. Auch der Schöpfergott und die ersten Menschen durften dabei nicht fehlen. Dabei wurden die pantomimischen Darstellungen mit ausgewählten, klassischen Musikstücken untermalt.
Das ganze wurde so wunderbar und anrührend dargeboten, dass viele Zuschauer mit den Tränen kämpfen mussten! Bei den jugendlichen Akteuren handelte es sich um gläubige und praktizierende Christen.
An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!

Leone

@anjali jain:Die Genesis?.Die Pardiesgeschichte? Die „Genesis bei Star Trek:“Auf der Suche nach Mister Spok‘-FIîlm. ist aber eher realistischer.Weniger Mythos…..

C.Eckstein

Im Zentrum der katholischen Christenheit, Rom:
Der Greuel der Verwüstung ist bereits bis an/auf die Fassade des Petersdoms gelangt. Das ist, was nun die ganze Welt sehen und hören kann/konnte.
Eine von der Spitze der Hierarchie gewollte Entwicklung und Mitteilung an die Welt.

An den „Peripherien“ ist der Gräuel der Verwüstung in unterschiedlicher Form und Ausprägung längst schon in den katholischen Kirchen vorhanden.

Mit Referenz zur Offenbarung, die Zeit in der wir leben:
Wann wird der Gräuel der Verwüstung bis ins innerste Zentrum der Kirche vorgedrungen sein und die Abschaffung des immerwährenden Opfers (Eucharistie) hervorbringen?
Gottes Wort wird sich bis zum letzten Buchstaben erfüllen.

Stella

Ein Affe auf dem Altar oder am Kreuz,das wärs doch (Ironie aus)!

ecclesia

Am Hochfest der Gottesmutter Maria ist so eine Tier-Show ein Sakrileg, aus basta! Man kann solche Show auf alle möglichen Gebäude zeigen, sicher nicht auf einer katholischen Kirche.

zeitschnur
Es ist kein Sakrileg, das, was Gott geschaffen hat, künstlerisch auch im Vatikan zu „zeigen“. Noach wurde MIT den Tieren gerettet. Der hl. Franziskus predigte ihnen und ich denke, dass die Gottesmutter ein sehr tiefes Herz für die ganze Schöpfung hat (das ist eine der großen Gaben jeder Frau). Immerhin seufzt laut hl. Paulus die ganze Schöpfung wie in wehen um unserer Sünde willen. Niemals lässt das die Gottesmutter kalt! Ein Sakrileg ist vielmehr dieses Assisi-Getue – die Priester aller Religionen fromm vereint. Ist aber wieder ganz typisch, dass man sich hier mehrheitlich über das erregt, was Gott geschaffen hat… weiter lesen »
Stella

Also Ihre brilliant-sophistischen Verdrehungen empfehlen Sie zum inneren Kreis von Franz,dem Barmherzigen!
Sie wissen ganz genau,was diese Lichtshow bezwecken soll und wem sie nutzt und wem sie schadet!
Entweder Sie wiedersprechen aus Prinzip oder: siehe oben.

zeitschnur

@ Stella

Falsch, meine Liebe!
Nicht ich verdrehe, sondern die meisten hier – ich „widerspreche nicht aus Prinzip“, sondern viele Poster hier verfallen wegen jedem Mist sofort aus einem emotionalisierten und unsachlichen Prinzip heraus in Hysterie und schütten das Kind mit dem Bad aus.

Lesen Sie dieses Gekeife hier mal nach drei Jahren und Sie werden sich peinlich berührt abwenden müssen.

Seien Sie doch froh, wenn ein paar versuchen, noch halbwegs nüchtern zu denken.

Severin

@zeitschnur
Ein-Bildung ist auch eine eine Art von Bildung!

wpDiscuz