Katholische Schule verzichtet auf Weihnachtsmesse, „um andersgläubige Schüler nicht zu diskriminieren“

Krippe(Rom) Wie bereits in den vergangenen Jahren häufen sich Meldungen aus Schulen und Kindergärten, an denen christliches Brauchtum (Nikolaus, Krippe) und sogar christliche Feste (Weihnachten) abgeschafft werden. Denn: „Die Mutter der Dummen ist immer schwanger“, so die traditionsverbundene Seite Messa in Latino, die über einen solchen Vorfall in der italienischen Stadt Monza berichtet.

Am Eingang der berufsbildenden Schule begrüßt jeden Morgen eine Marienstatue die Schüler. Zum Großteil sind es Christen. Die Zahl der Moslems nimmt jedoch zu. Obwohl es sich um eine katholische Schule handelt, wird dieses Jahr zu Weihnachten keine Heilige Messe gefeiert. Die Entscheidung des Pfarrers wurde am Mittwoch vom Schuldirektor im Rahmen einer Lehrerkonferenz bekanntgegeben.

„Es wurde uns mitgeteilt, daß die Messe nicht stattfinden wird, um die andersgläubigen Schüler nicht zu diskriminieren“, zitiert der Corriere della Sera anwesende Lehrkräfte. Statt der Heiligen Messe wird ein „Moment des Nachdenkens und des Gebets mit Gesang und der Projektion von Bildern“ stattfinden.

„Das ist eine katholische Schule. Wir verzichten auf unsere Identität“

Einige Lehrkräfte sind keineswegs begeistert von der Entscheidung des Pfarrers. Sie sehen darin einen „Abbau der katholischen Identität“ der Schule. „Das ist eine katholische Schule. Das steht am Tor, das steht im Namen, das steht auf dem Briefkopf. Jeder Schüler, der sich anmeldet, weiß das. Welchen Grund sollte es also geben, unsere Identität preiszugeben?“, wird ein Lehrer von der örtlichen Tageszeitung von Monza zitiert.

„In den vergangenen Jahren kamen auch moslemische Schüler in die Kirche. Es wird ja niemand gezwungen. In jedem Klassenzimmer hängt ein Kreuz. Es wird Religionsunterricht erteilt. Die Verpflegungsautomaten bieten Würstchen mit Schweinefleisch an. Niemand hat sich bisher darüber beschwert oder sogar beleidigt oder diskriminiert gefühlt. Warum also wird auf die Messe verzichtet?“, zitiert der Corriere della Sera Lehrerstimmen.

Der Pfarrer: Heilige Messe „kann für manche eine zu starke Kulthandlung sein“

Schuldirektor Adriano Corioni versucht abzuwiegeln. Auf Nachfrage sagt er lediglich: „Wir haben nur eine Lehrerkonferenz abgehalten.“ Gesprächsbereiter ist Pfarrer Don Marco Oneta: „Es stimmt. Am Ende wurde entschieden, keine Messe zu zelebrieren, und manche sind vielleicht nicht einverstanden damit.“ Der Grund für den Verzicht? „Es handelt sich nicht um einen Verzicht auf unsere Identität. Mit Blick auf Weihnachten werden wir uns mit den Jugendlichen zum christlichen Gebet treffen, das mit einem kollektiven Nachdenken verbunden sein wird. Das ist immerhin auch eine liturgische Handlung. Die Messe ist das Sakrament der Eucharistie: Für manche kann das eine zu starke Kulthandlung sein, nicht nur für solche, die einen anderen Glauben bekennen, sondern auch für die, die nicht regelmäßig zur Kirche gehen.“

Bischof von Padua rudert zurück: „Habe das nie gesagt“

Unteressen ruderte der neue Bischof von Padua, Msgr. Claudio Cipolla zurück. Erst seit anderthalb Monaten im Amt, hatte er vergangene Woche Verständnis für solche Entscheidungen wie in Monza oder in Rozzano geäußert. „Ich bin sogar bereit, auf unsere Weihnachtstraditionen zu verzichten, um den Frieden und die Brüderlichkeit mit unseren islamischen Mitbürgern zu bewahren“ hatte er in einer Fernsehsendung gesagt (siehe Die Priorität vieler Bischöfe und Laien, der Feigheit einen neuen Namen zu geben: Dialog und Integration).

Nach immer lauter werdender Kritik an dieser Aussage, erklärte er zunächst, mißverstanden worden zu sein. Inzwischen sagt er, nichts dergleichen gesagt oder gemeint zu haben. „Der neue Bischof ist mit dem falschen Fuß gestartet. Hoffen wir, daß es besser weitergeht“, zitierte der Mattino di Padova einen Pfarrer der Stadt. „Und dann will man uns weismachen, es gäbe keine Islamisierung in unserem Land“, hieß es in einem der zahlreichen Leserbriefe an die Zeitung.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Presepi d‘Italia (Screenshot)

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35 Comments

  1. „Nostrae Aetate“ ist dem Judaskuss gleichzusetzen. Wieviele Priester und Bischöfe sind dadurch wohl zum „Judas“ geworden?

  2. Ein schleichender aber unumstoesslicher Prozess in Europa.
    Nach den noerdlichen Laendern breitet sich der Antikatholizismus nun auch in den vermeintlich katholischen Laendern immer mehr aus.
    Wie dumm kann man sein, das Katholischste aller Feste unter den Scheffel zu stellen.
    Das Salz ist echt schal geworden und es trampeln alle fleissig darauf herum.
    Es ist allerhoechste Zeit die Kirche zu entstaatlichen.
    Kirchensteuer hierzulande weg, Konzilsunsinn abschaffen, bei der Priesterauswahl harte Auswahlkriterien anwenden und mit den paar wenigen die bleiben, die Kirche Christi wieder aufbauen.

  3. „Frieden und die Brüderlichkeit mit unseren islamischen Mitbürgern“ wird es nie geben, auch wenn wir noch so hündisch kriechen, wir werden nur um so mehr verachtet.
    Der Frieden in Deutschland und Europa ist extrem bedroht. Sehen Sie sich die Videos von der mazedonischen Grenze an und lesen Sie die Berichte von den Zuständen in den Aufnahmelagern, bedenken Sie was passiert, wenn die Massen der Eindringenden erkennen, dass sie hier kein Haus, kein Auto, keine Arbeit bekommen werden.
    Mitschuld an jedem Verbrechen, den kommenden massiven kriegsähnlichen Zuständen hat die katholische Kirche in Deutschland. Warum klärt sie nicht über ihre Strukturen in den Heimatländern auf, dass die Lügen der Schlepper und Politiker eben Lügen sind und dass die Menschen nichts verkaufen, nichts borgen sollen, sondern zu Hause ihr Land aufbauen? – das wäre Nächstenliebe! Warum fordert sie nicht täglich die Politik auf, endlich die finanziellen Anreize wegzunehmen, die die Massen nach Deutschland zieht, keinerlei Bargeld!
    Ich hätte nie gedacht, dass es Krieg ohne Waffen geben könnte, doch durch die flächendeckende Verteilung der eindringenden Massen in Deutschland und angesichts der Videos der aggressiven, gewaltbereiten Massen kann ich mir diesen vorstellen.
    Beten wir für die verfolgten Christen im Orient, für die verblendeten Politiker und Kirchenfunktiäre und bitten wir Maria und den Hl. Erzengel Michael um Hilfe. Die Kirche hat uns die Bitte an den Hl. Erzengel Michael am Ende jeder Hl. Messe gestohlen, jetzt sollen uns die Hl. Messen an katholischen Schulen gestohlen werden. Ein junger gläubiger Kaplan in Berlin sagte in einem Taufgespräch, dass man heute keine katholischen Schulen mehr empfehlen kann wegen der Weisungen aus dem Ordinariat. Er sagte nicht Weisungen des Staates, er sagte Weisungen aus dem Ordinariat, das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.

    • Einer der Hauptschuldigen ist Papst Franziskus, der seit seinem Amtsantritt unermüdlich die islamische Überflutung Europas propagiert, zuletzt noch im September: „die Grenzen für alle öffnen, Gute und Schlechte“. Er war ja auch der erste Papst, der einen islamischen Imam in den Vatikan einlud, damit dieser vom Vatikan aus für den islamischen Sieg über die „Ungläubigen“, d.h. Christen, betete – so geschehen am Pfingstsonntag 2014. Kurz danach eroberten Terroristen des Islamischen Staats die Stadt Raqqa und setzten die dortige orthodoxe Kirche in Brand. Das war der Startpunkt unzähliger und unaussprechlicher moslemischer Greueltaten gegen Christen und andere Nichtmuslime. Und da erregen sich manche, wenn darüber nachgedacht wird, ob dieser Papst dämonisch besessen ist.

      • @ Leo Laemmlein

        „Dämonisch besessen“ ist Papst Franziskus sicher nicht! Das kann ein Marienverehrer wie er auch gar nicht sein! Er hat als Argentinier die europäischen Erfahrungen mit dem aggressiven Islam zwischen 711 und 1683 nicht, die bei uns Gegenstand des Schulunterrichts sind. Daher verhält er sich naiv wie Biedermann zu den Brandstiftern, der meinte, er könne die Eindringlinge in sein Haus durch Wohlwollen und Guttun besänftigen und befrieden – vergeblich, wie uns Max Frisch wissen lässt.

      • @ Sophus
        Ich selbst habe kein Urteil darüber, ob Papst Franziskus besessen ist oder nicht. Eine Besessenheit oder Umsessenheit halte ich aber für möglich. Grund dafür sind seine vielen unchristlichen, nicht nur unkatholischen Aussagen und Handlungen, die so häufig und systematisch erfolgen, dass sie aus einer inneren Einstellung kommen müssen. Ausführliche Auflistungen seiner Glaubensaberrationen finden Sie auf mehreren traditionell-katholischen Websites. Eine solche Einstellung aber steht in krassem Gegensatz zu der hohen Berufung seines Amtes und folglich zu dem himmlischen Schutz und den Gnaden, die Gott für dieses Amt vorgesehen hat. Wenn das so ist, dann haben wir eine ständige Zurückweisung des Heiligen Geistes vor uns, ein Sich-Verschließen gegen das wahre Licht…
        Erlauben Sie mir, Sie vor Leichtgläubigkeit gegenüber diesem Papst zu warnen. Zur Schau gestellte Marienfrömmigkeit ist kein Beweis für wahre Gläubigkeit. Das warnende Standardbeispiel, das jeder fromme Katholik kennen sollte, um ihn vor Leichtgläubigkeit zu bewahren, ist die Franziskanerin Magdalena vom Kreuz (1487-1560), die Nonne mit dem Teufelspakt – die eine ganze Generation von Katholiken mit ihrer scheinbaren Heiligkeit täuschte, darunter Fürsten und Päpste.
        http://www.vision2000.at/?nr=2011/1&id=166
        http://www.mysticsofthechurch.com/2011/12/sister-magdalena-of-cross-nun-who-made.html
        Dieser Fall ist sehr lehrreich, gerade in den Details der Pseudo-Heiligkeit.
        Als die Jünger den Herrn Jesus über die Zukunft befragten, war das erste Wort seiner Endzeitrede (Matth 24 par): Habt acht, dass euch niemand verführt.

      • @ Leo Laemmlein
        Danke für Ihre wohlmeinenden Hinweise,aber ich darf Sie beruhigen: Leichtgläubigkeit ist für mich schon aus beruflichen Gründen ein Fremdwort. Das gilt auch für die Geschichte von der mit 55 Lebensjahren unter Krankheitsbedingungen abgelegten „Satansbeichte“ der Magdalena vom Kreuz (1487-1560) im Jahr 1542. Danach hat sie noch vorbildlich volle 17 Jahre in einem anderen Kloster gelebt und ist mit 73 Jahren gestorben.
        Neurologen und Gynäkologen müssten einmal den Fall Magdalena vom Kreuz, vor allem die Umstände ihrer „Beichte“ untersuchen, bevor man feststellt, dass sie bis zu ihrem 17. Lebensjahr heilgmäßig, danach knappe 40 Jahre scheinheilig und des „Teufels“ und danach weitere gute 17 Jahre wieder heiligmäßig gewesen sei. In diesem Zeitablauf muss ihre Satansbeichte hinterfragt werden. Meinen Sie nicht auch? Faust hat während der Zeit seines Satanspaktes nur Schaden angerichtet. Das hat Magdalena vom Kreuz nicht getan – im Gegenteil!

      • @sophus,
        Was bei einer Messe im Domus Santa Marta ein paar Tage vor Weihnachten 2013 bei einer Predigt von Franziskus gesagt wurde (und wohl genau die Worte und Gedanken, die der Gottesmutter unter dem Kreuz zugeschrieben wurden): das war gerade das Gegenteil von großer Marienverehrung sondern einfach schandaliges Geschwätz, beschämend und gegen jegliche Dogmatik eindreschend.
        Warum übrigens immer wieder satanistische Symbolen und Gesten gemacht und fotografiert und breit herumgepostet werden, scheint mir eine dämonische Besessenheit nicht unwahrscheinlich.
        Eine Beschäftigung von Franziskus mit dem Teufel ist übrigens schon nach keine 6 Monaten der deutsche Jesuitenpater und Chef v. Radio Vatikan damals aufgefallen („…Wir Theologen haben schon Bauchschmerzen wenn der Papst so vom Teufel spricht…“)

      • @Leo Laemmlein:Ob Bergoglio bessenes ist,das weis ich nicht,aber dass sich im Vatikan Freimaurer,Satanisten ,Homos und allerlei falsche Schlangen befinden, das ist aber so sicher wie das Amen in der Kirche.Den gegenwärtigen „Papst“ in Rom kann man mit diesen Fakten natürlich nicht beeindrucken. Er praktiziert Ohren zu und durch. Aber wenn man Ihn ins angesicht sagen würde, er sei ein Halbgebildeter und autokratischer Aktionist, dann wäre er wirklich gekränkt und beleidigt.Wahrscheinlich bekäme er einen Wutanfall und infolge dessen einen Herzinfarkt.Und desshalb hat keiner den Mumm in den Knochen und den Mut dazu.Wer will denn schon ohne Brotkorb auf den Strassen Roms landen.Wo kämen wir denn dahin…..

      • @ Leone & al
        Wer und was für einer Papst Franziskus ist, dazu äußern sich die bekannten traditionell-katholischen Journalisten Michael Matt und Christopher Ferrara im unten verlinkten Video. Sie analysieren die Ansprache „Jesus Christus – der neue Humanismus“, die der Papst am 10. November vor 2000 Delegierten der Diözesen Italiens gehalten hat. Nun, Franziskus ist ein klassischer Modernist, ein radikal-liberaler Jesuit, ein Demagoge, der mit unredlichen Tricks (besonders falsche Antithesen, falsche Alternativen, Kategorienvertauschung), vernebelnder Zweideutigkeit und Doppelzüngigkeit absichtlich die katholische Lehre verdunkelt und die Kirche niederreißt und zerstört. Sie bescheinigen ihm eine aufrührerische, umstürzlerische Ideologie. Michael Matt nennt das Vorgehen des Papstes „dämonisch bis ins Mark“ (demonic to the core) und teuflisch (diabolic). Er fordert die Gläubigen und die Hierarchie zum Widerstand (we oppose!) und Papst Franziskus zum Rücktritt auf. Wer zwei und zwei zusammenzählen kann, mag darüber nachdenken, was das in Bezug auf unsere Frage nach der geistlichen Verfassung des Papstes bedeut
        Pope Francis: The Classic Modernist,
        https://youtu.be/5xOPX_vMP1k

  4. Es ist nicht zu fassen, wie mittlerweile immer mehr katholische Schulen zu einem „Dialog“-Irrgarten verkommen. Und dies durch „Hirten“, deren abstossenden Verbeugungen vor dem „politisch korrekten“ Zeitgeist tiefer und tiefer werden. Um es mal etwas plakativ auszudrücken; so tief, dass ihnen als „Dank“ für ihr geistig umnachtetes Runterbrechen der katholischen Identität zu einem „Diskussionsverein“ wohl bald ein „interreligiös brüderlicher Tritt“ verpasst wird und sie eines Tages vor dem kommenden Bräutigam mit Lampen ohne Öl dastehen.
    Der hl. Josefmaria Escriva über die Unmöglichkeit von „Kompromissen“ bez. Glaubenswahrheiten:
    -

    Nachgiebigkeit in Fragen der Glaubenswahrheiten wäre 
    falsch verstandene Nächstenliebe, 
    eine Schlinge des Teufels und im Grunde Lüge. 
    Der Apostel Petrus mahnt, “fortes in fide“ zu sein, stark und fest im Glauben.

    Das hat nichts mit Fanatismus zu tun, sondern heißt ganz schlicht, den Glauben zu leben. Darin liegt keine Lieblosigkeit gegenüber anderen Menschen. 
    In allem Unwesentlichen geben wir nach,aber ein achselzuckender Kompromißhinsichtlich des Glaubens selbst ist unmöglich. Wir dürfen das Öl unserer Lampen nicht weggeben, denn sonst findet der Bräutigam, wenn er kommt, die Lampen erloschen.“
    -

    • ganz ausgezeichnet, verehrter Defendor
      ceterumcenseo illum parochum et suum episcopum esse abolendos , deponendos.
      dh, fort mit diesem Pfarrer und Bischof! subito!

    • Ich kann mich hier nur anschließen. Aufgrund jahrelanger Erfahrungen (auch beruflich) im arabischen Orient, kann ich nur bestätigen, dass die Menschen aus diesem Kulturkreis Nachgiebigkeit als absolute Schwäche auslegen. Das ist es ja auch was sie der westlichen Gesellschaft vorwerfen !! Nämlich, dass hier keine Glaubensreinheit und keine Glaubensstärke mehr vorgelebt wird.

  5. Das sind nicht überraschende Entwicklungen. Die Konzilskirche ist ein maßgeblicher Motor bei der Selbstaufgabe Europas. Paul VI. hat nicht von ungefähr die von der Heiligen Liga erbeuteten Standarten des Türkenadmirals von Lepanto demütig den Türken zurückgegeben. Die Konzilskirche hat den Glauben zugunsten einer banalen bonhomme-Mache getauscht. In Italien kommt dann noch dazu, daß viele Pfarrer Bergoglio ganz besonders eifrig nacheifern wollen, da dieser das Liebkind der Medien ist erhoffen sie sich in dessen Schatten etwas mehr Aufmerksamkeit in ihren moribunden Pfarren. Die Dechristianisierung grassiert in Italien allerorten massivst. Es genügt mal einen Blick in die gähnende Leere der meisten römischen Kirchen sofern sie ohnehin nicht verschlossen bereits sind zu werfen. Kaum noch Beter und Meßbesucher.
    Weiter nördlich ist es noch trostloser.
    Derweil konvertieren Tausende Italiener jährlich zu Mohammed, dazu dann noch hundertausende moslemen-Neusiedler jährlich. Und die Konzilskirche dialogisiert fraternal bis zum Abyss und tritt ein ihr finales Delirium tremens des Rausches von Neu-Pfingsten. Tausende leere KIrchen, zerfallende Kirchen, profanierte Kirchen, vandalisierte und besprayte Kapellen und aufgebrochene Kapellen, nun als Müllhalden fungierende ehemals gentilizische Oratorien, weniger und weniger Gläubige, keine Kinder, schiere Trostlosigkeit- materiell und ideell. Dieses Vakuum wird der Islam binnen zweier Generationen füllen. Nur der Göttliche Heiland könnte da noch eingreifen, denn nicht einmal eine vollständig restaurierte Hierarchie könnte dies noch wenden. Aber von woher sollte diese sich denn in Bergoglios drittklassiger aber umso autoritärerern Volksfront-NGO auch noch irgendwie organisieren bzw. konstituieren können. Dann noch ein ein seit seiner Genese nur als Mißgeburt durchgehender italienischer Gesamtnationalstaat, schier omnipräsente Prostitution, Pornographie, ökonomische Tristesse und Perspektivenlosigkeit, eine depressive Jugend, der keine kulturellen geschweige denn reliigiösen Fundamente mehr vermittelt werden. Dieses unglückliche Land ist geradezu parat dem Islam anheimzufallen.

    • Wieso beschränken Sie Ihre bestechende Zustandsbeschreibung auf Italien? So sieht es in ganz Europa aus. Der Kontinent, der unter Konstantin im Zeichen des Kreuzes das Erbe des Römischen Reiches antrat und seither die Kultur der zivilisierten Welt prägte, hat sich von seinem Fundament, dem christlichen Glauben, losgesagt und damit die Wurzeln gekappt, die diese Kultur sinn- und identitätsstiftend am Leben erhielten. Ich fürchte, die aktuellen Entwicklungen werden dazu beitragen, dass sich der endgültige Zusammenbruch der Reste unserer christlich-abendländischen Kultur noch schneller vollzieht, als von Ihnen beschrieben. Schon jetzt erscheinen dem überwiegenden Teil der europäischen Jugend die christlichen Bräuche und biblischen Erzählungen wie Mythen aus einer anderen, längst versunkenen Epoche. Es wird, so glaube ich, für viele dieser der eigenen Kultur Entfremdeten sogar ein erlösendes Moment haben, wenn sie die alten, ihnen im Grunde nurmehr unverständlichen Formen endlich abstreifen und sich bedingungslos den neuen Herren unterwerfen können, die ihnen wieder Weg und Richtung vorgeben, wo nichts hinterfragt und alles hingenommen werden, wo das Individuum endlich wieder in der Masse aufgehen und man sich einer Idee ganz hingeben darf. Wir müssen uns die europäischen Dhimis möglicherweise als Menschen vorstellen, die glücklich auf den Ruinen des ausgeschlagenen Erbes ihrer Väter tanzen.

    • Es ist erschreckend traurig; J.G.Ratkaj, aber es ist eine Entwicklung, die wie Sie es treffend sagten, nicht einmal eine vollständig resaurierte Hierarchie aufhalten kann.Ich frage mich nun, ob es doch einen Untergang der Kirche geben wird, und die Pforten der Hölle sie verschlingen werden. Vielleicht ist dies die Endzeit?

    • Sehr hochehrwürdiger Herr @J.G. Ratkaj,

      Ein sehr gute Beschreibung der italienischen Situation.
      „Wir standen einen Schritt vor dem Abgrund und machten einen großen Schritt vorwärts“.

  6. Das konzilskirchliche Establishment fügt sich bereits willfährig in den zugedachten Dhimmi – Status, bevor überhaupt der erste Schuß gefallen ist. Deutlicher kann man die desaströse Wirkung von 50 Jahren konziliarer Gehirnerweichung nicht darstellen. Wir sind es nicht mehr wert, als christliches Abendland bezeichnet zu werden. Franz & Co erledigen jetzt den Rest, der nach 50 Jahren organisierter Apostasie noch übrig ist und bereiten den Weg des Antichristen.

    • Lieber Catholicus,

      Habe nichts hinzuzufügen Die jetzige Kirche wird das Christentum in Europa entgültig beseitigen, und wir werden in absehbarer Zeit einen neuen Sacco di Roma,durch Muslimen der IS erleben.; Die sind ja schon in Lybien.und träumen von einer dritten Zerstörung Roms.

      2016, wird ein ganz schlimmes Jahr werden…..

    • @ catholicus
      Das Zweite Vatikanum ist erst das vorletzte Glied in der Kette der Schuldigen am flächendeckenden Glaubensverlust in weiten Teilen Europas! Das letzte ist sind die Ordinarien und Theologischen Hochschulen. Der Prozess läuft seit der Aufklärung und entfaltete sich im „Land der Reformation“ besonders in der Schwächephase der katholischen Kirche nach der Säkularisation. Ich zitiere aus meinen Beständen:

      „Eckermann hat 1832 aus dem letzten Gespräch mit Goethe elf Tage vor dessen Tod folgende Worte notiert: „Ich halte die Evangelien alle vier für durchaus echt; denn es ist in ihnen der Abglanz einer Hoheit wirksam, die von der Person Christi ausging und die so göttlicher Art ist, wie nur je auf Erden das Göttliche erschienen ist. Fragt man mich, ob es in meiner Natur sei, ihm anbetende Ehrfurcht zu erweisen, so sage ich: Durchaus! Ich beuge mich vor ihm als der göttlichen Offenbarung des höchsten Prinzips der Sittlichkeit“.
      Goethes Texterfahrung hatte vier Jahre später keine Gültigkeit mehr, denn die lutherische Hypothese von der nichtapostolischen Herkunft von 20 der 27 Schriften des NT war geboren. Spätestens seit der Aufklärung war es spezielle Aufgabe protestantischer Bibelwissenschaftler gewesen, über die Alleinstellung des Heiligen Paulus zugunsten von Luthers Rechtfertigungslehre die Meinungshoheit über den christlichen Glauben, insbesondere über den Glauben der durch die Säkularisation geschwächten katholischen Kirche, durchzusetzen. Diese sog. Spätdatierung gehört also in den konfessionellen Kontext der Absicherung lutherischer Rechtfertigungsvorstellungen und der Abwehr konstituierender Positionen der römisch-katholischen Kirche.
      Der in Tübingen lehrende evangelische Theologe David Friedrich Strauß (1808-1874) glaubte 1836 die entscheidende historisch-kritische Beweisführung für die Hypothese der Spätdatierung gefunden zu haben: Da gemäß der aufgeklärten Vernunft auch der Menschensohn Jesus von Nazareth nicht prophezeien könne, mussten dessen Prophezeiungen über die Tempelzerstörung ex eventu, also erst nach diesem Ereignis des Jahres 70 erfolgt und in den Evangelien verschriftet worden sein. Daher konnten die Texte nicht mehr von Jesus und seinen apostolischen Zeugen stammen. Damit wurden sie und weitere 16 Schriften des Neuen Testaments den Augen-und Ohrenzeugen der Offenbarung Jesu entzogen und dem Diktat der praktischen Vernunft unterworfen.
      Ein Wettlauf zur Schwächung des katholischen Glaubens begann. In den folgenden 175 Jahren suchten sich entfesselte Bibelforscher in ihren Spätvorstellungen zu übertreffen. Denn besonders unter lehrenden und predigenden katholischen Theologen ging mit der Ablehnung der apostolischen Herkunft der Mehrzahl der neutestamentlichen Schriften deren Glaubwürdigkeit und damit die des katholischen Glaubens schon lange vor dem Zweiten Vatikanum verloren – zum Schaden der römisch-katholischen Kirche!“

  7. Es ist wirklich nicht zu fassen, was in der Welt bezüglich des katholischen Glaubens vorgeht.
    Wahr ist, auch wenn das Gegenteil behauptet wird, und keinerlei Lehren daraus gezogen werden,
    das II.Vatikanum hat den Niedergang des Katholischen bewirkt und ist nur noch ein Fragment des- sen was einmal war. In dieser schrecklichen Zeit des Unglaubens lässt Gott es zu, dass wir im
    Glauben geprüft werden und von schwachen Hirten und Oberhirten keine Glaubenskraft mehr aus-
    geht, die heute dringend von Nöten wäre. Was bleibt ist, das Gebet und der Glaube, dass Gott es
    zur rechten Zeit wenden wird.

    O, Maria hilf !

  8. Ich kenne keine Schule in ganz Baden-Württemberg, die noch Hl. Messen für Schüler anbietet; selbst vor den Hochfesten im Jahreskreis und den damit verbundenen Ferien, gibt es sie nicht mehr: Überall finden nur noch Schüler-Wortgottesdienste statt, auch mit der Begründung, dass die Kinder und Jugendlichen sich in der Kirche nicht mehr zu benehmen wüssten. Natürlich will man auch den evangelischen Geschwistern nicht zu nahe treten und die Ökumene stören.
    Ist es da ein Wunder, dass die meisten Katholiken gar nicht mehr wissen, dass es einen Unterschied zwischen „Wortgottes-Feier“ und Hl. Messe gibt? Für die Kinder ist es dasselbe!

  9. Grundsätzliche Sinnesänderung beim Einzelnen wie in der Gesellschaft wird nur durch eine Katastrophe bewirkt. ( Frei nach C.G. Jung )

    • @ Petrus
      Ergänzend dazu ein Satz des vor wenigen Jahren verstorbenen Münchner Theologieprofessors Eugen Biser, gesprochen nach meiner Erinnerung vor etwa 10 Jahren in einer LMU-Vorlesung über den europäischen Atheismus und dessen Überwindung: „Nietzsche und seine Nachwirkungen können nur durch den Islam überwunden werden“.

  10. F U R C H T B A R…
    Dass ein katholischer Priester dermaßen den katholischen Glauben verleugnet …

    Ich bin so entsetzt! Natürlich handelt es sich um einen Verzicht auf die eigene Identität. Was erzählt dieser Priester denn da für einen unglaublichen, gigantischen Unsinn? Er gibt eine Bankrott-Erkärung ab…
    Warum wurde dieser Priester zur Weihe zugelassen? Das musste doch schon vorher zu erkennen gewesen sein!

    Das sind die Konsequenzen des vom heiligen Papst Pius X. beschriebenen Modernismus!

  11. Die angebliche Rücksichtnahme auf Moslems ist vorgeschoben! Ich kenne so viele Moslems, und keiner davon hat irgendetwas gegen Christentum und christliche Feste. In unserem Haus wohnt auch ein Moslem, und das Treppenhaus ist voll von Kruzifixen, Weihwasserkessel und Ikonen. Zur Weihnachtszeit stellte ich da selbstverständlich auch meine Krippe auf.

    Ich weiß, daß es natürlich unter den Moslems Fanatiker gibt, aber in der Mehrheit sind die Menschen nicht so.

  12. Die tückische Parole, niemanden zu diskriminieren.
    Dabei wäre es so einfach: strikt nur Schüler annehmen, die die Werte der Schule aktiv vertreten.

  13. Und noch eins, was einen vor Wut kochen laesst.
    Wenn man wirklich soooooooooooooooo ruecksichtsvoll mit den armen und unterdrueckten Moslems waere, denn sie nehmen ja solch heftigen Anstoss an uns, ja liebe Kirche dann seid doch endlich konsequent und lasst euch laiisieren, tretet zurueck und helft als konfessionslose Sozialarbeiter den armen entrechteten Muslimen hier in Deutschland.
    Am aller konsequentesten waere es aber, dieses verlogene Pack wuerde unisono zum Islam konvertieren, aber die wuerden sie wegen ihrer Lauheit wahrscheinlich nicht nehmen.
    Recht haetten sie.
    Zum Kotzen.

  14. Die grundgesetzliche Religionsfreiheit mit dem Recht der Betätigung sprechen doch eine eindeutige Sprache. Die verkehrte „Rücksichtnahme“ ist fatal. Der Glaube tritt hinter Anderem zurück. Das ist schlimm.

  15. Lukas 9:26
    “ Wer sich aber mein und meiner Worte schämt, des wird sich des Menschen Sohn auch schämen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit und seines Vaters und der heiligen Engel.“
    Matthaeus 10:32 „Wer nun mich bekennet vor den Menschen, den will ich bekennen vor meinem himmlischen Vater. 33Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem himmlischen Vater.“ Diese deutliche Worte Christi gelten für alle, auch für Papst, Vatikan und diesen anti-katholischen Pfarrer.

    Die katholische Kirche gleicht immer mehr einem Tollhaus. Ein Muslim, der sich in einer katholischen Schule von einer Weihnachtsmesse diskriminiert fühlt, hat auf einer katholischen Schule nichts zu suchen. Punkt. Die Muslime sind hier aber nicht das Problem, sondern dieser Speichellecker und antikatholischer Judas- Pfarrer und Mietling. Dieser Mietling diskriminiert Katholiken auf einer katholischen Schule damit sich Muslime nicht diskriminiert fühlen. Das ist erbärmliches Kriechertum. Wie wär’s, wenn der Vatikan, der Papst und dieser Pfarrer sich selbst abschaffen, damit sich Muslime nicht diskriminieren fühlen und glücklich sind. Dieser Judas- Pfarrer spannt doch nur die Muslime scheinheilig vor seinem eigenen Karren, damit er die Entchristlichung des Katholizismus vorantreiben kann: Warum tritt dieser Heuchler nicht zum Islam über und wird Imam?

    Der Papst ist doch auch nicht besser, verschweigt den Namen Jesus Christus, als ob der Name Jesus Christus etwas schmutzig wäre nur damit sich Nichtchristen nicht beleidigt fühlen. Ein Stellvertreter, der denjenigen, den er vertritt, verleugnet, braucht doch kein Mensch. Jesus hat einen Papst nicht verdient, der ihm ins Antlizt spuckt und verrät um der Welt zu gefallen auch braucht er keine geweihte Mietlinge. Im Vatikan wird Islam-Apologetik bei gleichzeitiger Demontage des Katholizismus betrieben, wobei die islamophilen Jesuiten an vorderster Reihe mitmischen. Chrislam und Relativismus sind im Vatikan im Vormarsch. Wo ist Benedikt, wenn man ihn braucht?

  16. Die „Katholische Schule“ in Monza dürfte bald(und nicht nur diese),bald ein nettes Advent Lied kennen lernen.Es dürfte etwa so lauten:‘Advent Advent ein Lichtlein brennt, erst Eins (Rus.Flugzeug) dann Zwei (Syrische Truppen) .Dann Drei Vier, Schon steht der Weltkrieg vor der Tür (Zuerst in Europa).Und dann……….

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