„Die Revolution von heute ist die Zärtlichkeit“ – Interview von Papst Franziskus zum Jubeljahr

Credere Titelseite Papst
Titelseite mit Papst Franziskus: „Credere“, die offizielle Wochenzeitung für das „Jahr der Barmherzigkeit“

(Rom) Zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit erscheint die Wochenzeitung „Credere“ (Glauben) als offizielles Organ des Jubeljahres. Die Zeitschrift wurde im April 2013 im Zusammenhang mit der Wahl von Papst Franziskus gegründet und wird in Zusammenarbeit zwischen der Diözese Rom, der Italienischen Bischofskonferenz und dem Verlagshaus San Paolo herausgegeben. Im Verlagshaus San Paolo erscheint auch die Wochenzeitung „Famiglia Cristiana“. Das erklärt, weshalb eine Ausgabe von „Credere“, samt Foto auf der Titelseite, dem „falschen Propheten“ (Msgr. Antonio Livi) Enzo Bianchi gewidmet wurde.

In der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung erschien ein Interview mit Papst Franziskus. Geführt wurde es vom Schriftleiter Don Antonio Rizzolo. In der Beantwortung der ersten Frage, nennt Franziskus einmal mehr Kardinal Walter Kasper als prägende Gestalt seines Pontifikats.

Das vollständige Interview von Papst Franziskus in deutscher Übersetzung, auf der Suche zu verstehen, wohin dieser Papst die Kirche führen will.

Credere: Heiliger Vater können Sie uns erklären, jetzt wo wir bald in das Jubeljahr eintreten, welcher Herzensgrund Sie bewegt hat, genau das Thema der Barmherzigkeit hervorzuheben? Welche Dringlichkeit verspüren Sie diesbezüglich in der aktuellen Lage der Welt und der Kirche?

Papst Franziskus: Das Thema der Barmherzigkeit wird seit Paul VI. mit Nachdruck im Leben der Kirche immer wichtiger. Es war Johannes Paul II., der es mit Dives in misericordia, der Kanonisierung der heiligen Faustyna und der Einführung des Festes der Göttlichen Barmherzigkeit in der Osteroktav stark betonte. Auf dieser Linie habe ich gespürt, als gäbe es einen Wunsch des Herrn, den Menschen Seine Barmherzigkeit zu zeigen. Es ist also nicht mir eingefallen, ich habe aber eine relativ junge Tradition aufgegriffen, obwohl es sie schon immer gab. Und ich wurde mir bewußt, daß es notwendig ist, etwas zu tun, und diese Tradition fortzuführen. Mein erster Angelus als Papst war zur Barmherzigkeit Gottes und bei dieser Gelegenheit sprach ich auch über ein Buch über die Barmherzigkeit, das mir Kardinal Walter Kasper beim Konklave geschenkt hatte. Auch bei meiner ersten Predigt als Papst, am Sonntag, den 17. März in der Pfarrei Sant’Anna sprach ich von der Barmherzigkeit. Das war keine Strategie. Es kam mir von innen heraus: Der Heilige Geist will etwas. Es ist ganz klar, daß die Welt heute Barmherzigkeit braucht, sie braucht Mitleid, besser gesagt, ein Mitleiden. Wir sind an schlechte Nachrichten gewöhnt, an grausame Nachrichten und die schlimmsten Greueltaten, die den Namen und das Leben Gottes beleidigen. Die Welt hat es nötig, zu entdecken, daß Gott Vater ist, daß es Barmherzigkeit gibt, daß die Grausamkeit nicht der Weg ist, daß die Verurteilung nicht der Weg ist, weil die Kirche selbst manchmal einen harten Weg verfolgt, in die Versuchung verfällt, einem harten Weg zu folgen, in die Versuchung, nur die moralischen Normen zu betonen, aber wie viele Leute bleiben dann draußen. Mir kam jenes Bild der Kirche als Feldlazarett nach der Schlacht in den Sinn. Das ist die Wahrheit, es gibt so viele verwundete und zerstörte Leute! Die Verwundeten sind zu pflegen, ihnen ist zu helfen, damit sie genesen. Sie sind nicht Cholesterintests zu unterziehen. Ich glaube, das ist die Zeit der Barmherzigkeit. Wir alle sind Sünder, alle tragen wir innere Lasten. Ich habe gespürt, daß Jesus die Tür Seines Herzens öffnen will, daß der Vater Sein Innerstes der Barmherzigkeit zeigen will und uns deshalb den Geist schenkt: um uns zu bewegen und aufzurütteln. Das ist das Jahr der Vergebung, das Jahr der Versöhnung. Auf der einen Seite sehen wir den Waffenhandel, die Produktion von Waffen, die töten, die Ermordung Unschuldiger auf die grausamsten nur möglichen Weisen, die Ausbeutung von Personen, Minderjährigen, Kindern: Es findet ein – der Ausdruck sei mir erlaubt – Sakrileg gegen die Menschheit statt, weil der Mensch heilig ist, er ist das Ebenbild des lebendigen Gottes. Deshalb sagt uns der Vater: „Hört auf und kommt zu mir“. Das sehe ich in der Welt.

Credere: Sie haben gesagt, daß Sie sich – wie alle Gläubigen – als Sünder fühlen, der der Barmherzigkeit Gottes bedarf. Welche Bedeutung hatte die göttliche Barmherzigkeit auf Ihrem Weg als Priester und Bischof? Erinnern Sie sich im Besonderen an einen Moment, in dem Sie den barmherzigen Blick des Herrn in Ihrem Leben besonders deutlich gespürt haben?

Papst Franziskus: Ich bin Sünder, ich fühle mich als Sünder, ich bin mir sicher, ein solcher zu sein. Ich bin ein Sünder, auf den der Herr mit Barmherzigkeit geschaut hat. Ich bin, wie ich den Gefangenen in Bolivien gesagt habe, ein Mann, dem vergeben wurde. Ich bin ein Mann, dem vergeben wurde, Gott hat in Barmherzigkeit auf mich geschaut und mir vergeben. Noch heute begehe ich Fehler und Sünden und ich beichte alle 15 oder 20 Tage. Und wenn ich beichte, dann deshalb, weil ich spüren muß, daß die Barmherzigkeit Gottes noch auf mir liegt.
Ich erinnere mich – ich habe es schon öfter gesagt – als Gott mich mit Barmherzigkeit angeschaut hat. Ich hatte immer den Eindruck, daß er sich in besonderer Weise meiner angenommen hatte, aber der bedeutendste Moment ereignete sich am 21. September 1953, als ich 17 Jahre alt war. Es war das Fest des Herbstbeginns1 und des Studenten in Argentinien und ich wollte es zusammen mit anderen Studenten verbringen. Ich war praktizierender Katholik, ging am Sonntag in die Messe, aber nichts mehr … ich war in der Katholischen Aktion, machte aber nichts, ich war nur praktizierender Katholik. Auf dem Weg zum Bahnhof von Flores kam ich an unserer Pfarrkirche vorbei und es drängte mich, hineinzugehen: ich trat ein und sah von einer Seite einen Priester kommen, den ich nicht kannte. In diesem Augenblick wußte ich nicht, was mir geschah, aber ich spürte das Bedürfnis, zu beichten, im ersten Beichtstuhl links – viele Leute gingen dorthin, um zu beten2. Und ich weiß nicht, was geschah, ich kam anders heraus, verändert. Ich kehrte nach Hause zurück mit der Gewißheit, mich dem Herrn weihen zu sollen und dieser Priester begleitete mich fast ein Jahr lang. Es war ein Priester aus Corrientes, Don Carlos Benito Duarte Ibarra, der im Priesterhaus von Flores lebte. Er hatte Leukämie und wurde im Krankenhaus behandelt. Er starb im Jahr darauf. Nach der Beerdigung weinte ich bitterlich. Ich fühlte mich völlig verloren, mit der Furcht, als habe mich Gott verlassen. Das war der Augenblick, in dem ich der Barmherzigkeit Gottes begegnet bin, und der eng mit meinem Motto als Bischof verbunden ist: Der 21. September ist der Tag des Evangelisten Matthäus und des Beda Venerabilis, der über die Bekehrung des Matthäus sagt, daß Jesus Matthäus anschaute „miserando atque eligendo“. Es handelt sich um eine Aussage, die man nicht übersetzen kann, weil im Italienischen eines der beiden Verben kein Gerundium hat, ebensowenig ins Spanische oder in andere Sprachen. Die wörtliche Übersetzung wäre: „barmherzigend und auswählend“, das ist fast wie eine handwerkliche Arbeit. „Er barmherzigte ihn“, das wäre die wörtliche Übersetzung der Stelle. Als ich Jahre später das lateinische Brevier betete, entdeckte ich diese Stelle und stellte fest, daß der Herr mich in Handarbeit mit Seiner Barmherzigkeit geformt hatte. Jedesmal wenn ich nach Rom kam und in der Via della Scrofa wohnte, ging ich in die Kirche San Luigi dei Francesi, um vor dem Bild des Caravaggio „Die Berufung des Heiligen Matthäus“ zu beten.

Credere: Laut der Bibel, ist der Ort, an dem die Barmherzigkeit Gottes ihren Sitz hat, der Schoß, das mütterliche Innere Gottes. Das sich so rühren läßt, daß es die Sünde vergibt. Kann das Heilige Jahr der Barmherzigkeit eine Gelegenheit sein, die „Mütterlichkeit“ Gottes wiederzuentdecken? Gibt es auch einen „weiblicheren“ Aspekt der Kirche, den es aufzuwerten gilt?

Papst Franziskus: Ja, Er bestätigt es, wenn Er im Buch Jesaja sagt, daß vielleicht eine Mutter ihr Kind vergißt, auch eine Mutter kann vergessen … „ich aber werde Dich nie vergessen“. Hier sieht man die mütterliche Dimension Gottes. Nicht alle verstehen, wenn man von der „Mütterlichkeit Gottes“ spricht. Das ist nicht in der Volkssprache – im guten Sinn des Wortes – sondern scheint eine etwas gewählte Sprache. Deshalb bevorzuge ich den Begriff Zärtlichkeit, die einer Mutter, die Zärtlichkeit Gottes, die Zärtlichkeit kommt aus den väterlichen Inneren. Gott ist Vater und Mutter.

Credere: Die Barmherzigkeit, immer in Bezug auf die Bibel, läßt uns einen Gott kennenlernen, der „emotionaler“ ist als jener, den wir uns manchmal vorstellen. Einen Gott entdecken, der uns anrührt und sich erweicht für den Menschen, um auch unser Verhalten gegenüber den Brüdern zu verändern?

Papst Franziskus: Das zu entdecken, wird uns dazu führen, eine tolerantere, geduldigere, sanftere Haltung zu haben. 1994, während der Synode, sagte ich in der Versammlung einer Gruppe, daß eine Revolution der Zärtlichkeit einzuleiten wäre. Ein Synodenvater, ein guter Mann, den ich respektiere und dem ich Gutes will, ein schon sehr alter Mann, sagte mir, daß es nicht gut sei, eine solche Sprache zu gebrauchen und begründete mir das, als intelligenter Mann, mit vernünftigen Argumenten. Ich aber sage weiterhin:  die Revolution von heute ist die Zärtlichkeit, weil von dort die Gerechtigkeit und der ganze Rest kommen. Wenn ein Unternehmer einen Angestellten von September bis Juli einstellt, sagte ich ihm, tut er nicht das Richtige, denn er entläßt ihn im Juli, am Beginn der Urlaubszeit, um ihn dann nach der Urlaubszeit, im September, mit einem neuen Vertrag wieder einzustellen. Auf diese Weise hat der Arbeiter keine Rechte, weder Pensions- oder Abfertigungsansprüche noch eine Sozialversicherung. Er hat auf nichts ein Recht. Der Unternehmer zeigt keine Zärtlichkeit, sondern behandelt den Angestellten wie ein Objekt. Das, um nur ein Beispiel zu nennen, wo keine Zärtlichkeit herrscht. Wenn man sich in die Lage jener Person versetzt, anstatt, wegen ein bißchen mehr Geld an die eigenen Taschen zu denken, sieht die Sache anders aus. Die Revolution der Zärtlichkeit ist das, was wir heute als Frucht dieses Jahres der Barmherzigkeit pflegen sollten: Die Zärtlichkeit Gottes gegenüber jedem von uns. Jeder von uns soll sagen: „Ich bin ein Unglücklicher, aber Gott liebt mich so; dann habe auch ich die anderen auf dieselbe Weise zu lieben.“

Credere: Berühmt ist die „Rede an den Mond“ von Papst Johannes XXIII., als er eines Abends die Gläubigen mit den Worten grüßte: „Gebt Euren Kinder eine Liebkosung“. Dieses Bild wurde zu einer Ikone der Kirche der Zärtlichkeit. Auf welche Weise kann das Thema der Barmherzigkeit unseren christlichen Gemeinschaften helfen, sich zu bekehren und zu erneuern?

Papst Franziskus: Wenn ich die Kranken, die Alten sehe, kommt mir die Liebkosung spontan … Die Liebkosung ist eine Geste, die zweideutig interpretiert werden kann, aber sie ist die erste Geste einer Mutter und eines Vaters gegenüber dem neugeborenen Kind. Die Geste des „Ich hab dich lieb“, „Ich liebe dich“, „Ich will, daß du vorwärts kommst“, „daß du weiter gehst“.

Credere: Können Sie uns eine Geste verraten, die Sie während des Heiligen Jahres zu setzen beabsichtigen, um die Barmherzigkeit Gottes zu bezeugen?

Papst Franziskus: Es wird viele Gesten geben, aber an einem Freitag eines jeden Monats, werde ich eine andere Geste vollziehen.

Einleitung/Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Credere (Screenshot)

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Zuwendungsübersicht
  1. Im Original sagt der Papst „Frühlingsbeginn“, ein offensichtlicher Versprecher. []
  2. Vielleicht meint der Papst, daß viele Leute dort beichten gingen. []
Leo Laemmlein

Ein*e Kommentator*in wollte in einer Diskussion an anderer Stelle nicht den theologischen Unterschied zwischen den Namen Gottes und den Eigenschaften/Attributen Gottes anerkennen und meinte, diesen Unterschied durch den Hinweis auf die (wohlbekannte) Wahrheit verwischen zu können, dass die Eigenschaften Gottes mit seinem Wesen identisch sind.
Um uns den Unterschied klar zu machen, probieren wir nur einmal zu beten: „Barmherzigkeit unser im Himmel, geheiligt werde dein Name…“ oder „Zärtlichkeit unser im Himmel, geheiligt werde dein Name…“…

zeitschnur
Ich hatte dort ein ernsthaftes, sachliches Anliegen und das auch mit einem Recht, das ich sehr gut begründet hatte. Sie verzerren so bewusst, was ich gesagt hatte. Meine Argumente an anderer Stelle sind Sie unfähig zu widerlegen. Daher dieses niedrige Niveau. Aber woher kommt Ihre Bosheit? Ich kann nicht sehen, dass F. hier etwas tut, was nicht in der Theologie von Anfang an auch angelegt ist. Man muss scholastisch gesehen Eigenschaft und Sein bei Gott in eins setzen. Das heißt aber nicht, dass die jeweilige Totalität mit der anderen kollidiert. Gott ist Gott, bei ihm geht, was dem Menschen unmöglich… weiter lesen »
Reinhold

Die Komprimierung Gottes auf eine Eigenschaft ist doch wohl kaum nachzuvollziehen. Leo Lämmlein hat es im übrigen mit seiner Darstellung auf den Punkt gebracht.

zeitschnur

Komprimierung?

Sie verstehen offenkundig gar nicht, um was es geht – also bitte nicht mitdiskutieren!

Leo Laemmlein
Wenn wir von den Namen Gottes sprechen, dann sind das nicht Namen, die von Menschen erfunden wurden. Es sind die Namen, die Gott sich selber beilegte und uns offenbarte. Namen Gottes im Alten Testament sind „El“, „Elohim“, „Eljon“, „Adonai“, „Schaddai“ und andere, besonders aber der höchste, sogenannte vierbuchstabige Gottesname (Tetragrammaton) „JHWH“, in der christlichen Tradition ausgesprochen als „Jehowah“, „Jahweh“… Die neutestamentlichen Gottesnamen sind einfach griechische Übersetzungen von alttestamentlichen Gottesnamen: „theós“, „kýrios“, „patér“ (Gott, Herr, Vater) … Es gibt verschiedene theologische Aufteilungen der Gottesnamen. Matthias Joseph Scheeben etwa unterschied sieben „heilige Namen“, die er in drei Gruppen aufteilte. Gott offenbart sich… weiter lesen »
zeitschnur
Bleiben Sie sachlich und nüchtern! Da Sie selbst auch schmähen und sogar überaus häufig, v.a. wenn Sie wieder News von evangelikalen Visionären auf US-Websites gefunden haben, „aufgeregt“ sind, sollten Sie solche Appelle am besten weglassen. Ich möchte mich nicht an Ihre haltlosen Verleumdungen gegenüber Michelle Obama u.a. anderen erinnern. Okay? Zur Sache: Als die Muttergottes sich Bernadette Soubirous als „die unbefleckte Empfängnis“ offenbarte, hatten wir dieselbe Debatte: wie kann die Gottesmutter sich personifiziert als das benennen, was doch „nur“ ihre Eigenschaft ist? Die kirchliche Antwort auf diesen Versuch, die Erscheinung der Falschheit (die etwa so argumentieren würden wie Sie) zu… weiter lesen »
Tradition und Glauben
Viele spüren das kommende Strafgericht und Roberto de Mattei zeigt interessante Parallelen zu Sacco di Roma auf. Ich glaube auch, dass es kommen wird. Papst Franziskus sagt es ja auch, wenn auch mit umgekehrten Vorzeichen. Da er viele Zeichen von möglicher Besessenheit aufweist (siehe mein Kommentar, im unteren Drittel http://www.katholisches.info/2015/11/24/paepstliche-standpauke-fuer-deutsche-bischoefe-deutsche-kirche-nicht-die-fortschrittlichste-sondern-die-zerruettetste/), so muss man seine Aussage entsprechend deuten. Also „Barmherzigkeit“ heißt „Strafgericht“ und „Zärtlichkeit“(wieder dieser homophile Unterton) heißt „Pein“. Wie schreibt doch Roberto de Mattei: „Das Auftreten eines Eremiten, Brandano von Petroio, der von der Masse als „Narr Christi“ bezeichnet wurde, der am Gründonnerstag des Jahres 1527, als Clemens VII. im… weiter lesen »
zeitschnur
Die Leichtigkeit, mit der viele hier bei anderen per Ferndiagnose „Besessenheit“ diagnostizieren wollen, widerspricht nicht nur dem Kirchenrecht, wie es bis heute gilt zu der Frage, sondern offenbart einen Hochmut, der selbst schon wieder dämonische Züge trägt. Und es ist ein primitiver, vor-christlicher Trick, um Leute zu diffamieren und eine Auseinandersetzung mit dem, was sie sagen, zu verhindern. Man verängstigt und bannt die Seelen der Menschen, um sie anschließend im eigenen Sinne manipulieren zu können. Das ist ekelhaft! Sie stehen hier in der Tradition des Hexenwahns, und der ist von der Kirche mehrfach verboten worden, teilweise unter Androhung von Exkommunikation.… weiter lesen »
Tradition und Glauben
@ Zeitschnur 1, Weder der alte noch der neue Codex Iuris Canonici spricht etwas über „Ferndiagnose“ Exorzismus, sondern sie legen nur fest, wer die Exorzismen über Besessene auszusprechen hat. Der Neue Codex in Can. 1172, der alte in Can. 1151-1153. Nach dem alten Codex can. 1151§ 2 muss der Priester die Gewissheit haben, dass eine Besessenheit vorliegt. Er muss also vor dem eigentlichen Exorzismus, welcher die endgültige Gewissheit über eine Besessenheit bietet, mittels „Ferndiagnose“ eine Besessenheit diagnostizieren können. Der neue Ritus des Exorzismus bestimmt im Punkt 16, dass der Exorzist eine moralische Gewissheit einer Besessenheit haben muss, um zu einem… weiter lesen »
zeitschnur
@ Tradition und Glauben Das ist wirkliche eine infame Unverschämtheit, die Sie da am Ende ablassen. Noch ein Schrittchen mehr und Sie stehen mit einem Fuß im Bereich des Strafbaren. Meine Reaktion entspricht dem Entsetzen über die Dreistigkeit, mit der Sie sündigen und das auch noch rechtfertigen. Ich beobachte mit wachsender Bestürzung, welch ein Chaos in der RKK herrscht und zu welchen Vermessenheiten sich immer mehr nicht nur unberufene, sondern auch unbefugte Katholiken hinreißen lassen. Und beim Thema, Besssenheiten festustellen, sind wir allesamt unbefugt. Das oblag noch nie dem Urteil des Gläubigen! Noch nie! Mit Recht hat die Kirche jeden… weiter lesen »
Reinhold

Was soll denn das mit Hexerei zu tun haben ? Da sind doch keine Parallelen ersichtlich. Was soll denn da wieder bis zur Unerträglichkeit verallgemeinernd dargetan werden ? Schon der Ansatz ist nicht gegeben.

Leone
Leider gilt auch für dieses Interview der alte Spruch:“Die Botschaft hör ich wohl,allein mir fehlt der Glaube“. Warum? Weil es doch offensichtlich ist,dass hier zwei verschiedene paar Schuhe verwechselt werden.Unter „Zärtlichkeit“ kann man vierschiedenes interpretieren.Denn wo bleibt-oder war-die Zärtlichkeit des Papstes gegenüber den Franziskanern der Immakulata?Oder gegen Bischöfe und Kardinäle,die nicht auf der Linie dieses Papstes brav spuren? Gehören all die zuweilen zynischen und herabsetzenden Vokabulare seiner Heiligkeit etwa auch zur Zärtlichkeit?Wie diese hier,die alle aus dem Munde Bergoglios stammen:“Pelagian! Old maid-Alte Jungfern-Formenter of caprophagial-Specialist at the Logos-Rosary counter-Functionari-Self absorbed-Promethion neo-Palagian-Restorationist-Ideological Christians-Mr and Ms Whiner-Triumphalist-Rigid Christians-Modern gnostics-Superfical Christians-Slaves of superficiality-Museum… weiter lesen »
zeitschnur
Man muss es so sagen, wie es rüberkommt: F. schwimmt total. Er stammelt eigentlich nur noch Versatzstücke des christlichen Glaubens, die für sich genommen nicht falsch sind, denen er aber keinen „roten Faden“ mehr zu geben vermag. Dass er nicht der Urheber dieser chaotischen Zersplitterung von Glaubensfundstücken ist, ist jedoch klar. Er sagt ja selbst, dass er damit weitgehend auf den Lehren und Folgerungen aus dem Vaticanum II und insbesondere den Lehren Johannes Pauls II. fußt. Man weiß nicht, worauf er hinaus will. Man weiß es wirklich nicht. Und alle, die ihm die Bosheiten ihres eigenen Herzens einfach so unterstellen,… weiter lesen »
sina

F. weiß genau, was er tut. Der tut nichts, ohne Plan….
Die satanische Trinität lässt grüßen.
Der Antichrist fehlt ja noch…Aber ich bin mir gewiss, nicht mehr lange!

zeitschnur

Woher wissen Sie das?
Haben Sie Kontakt mit denselben bösen Geistern, die Ihnen das alles stecken?

sina

@zeitschnur
Ja, ich habe Kontakt. Aber nicht so, wie Sie interpretieren und schon gar nicht mit bösen Geistern. Lassen Sie sich mal überraschen, was da noch kommt….

Leone

@zeitschnur: Bei Ihren Postings,die Sie hier des öfteren vom Stapel lassen,hat man aber immer mehr den Eindruck,dass Sie einem hochagressiven ,intellektuell heruntergekommen Wahn obliegen.Ihre gehässigen Kommentare über den‘Barmherzigkeitskult nach Sr.Faustine-Hl.Sr.Faustine!-Und den Hl.Pater Pio zeugen davon zur genüge.Sie verwenden hier übrigens falsche Schreibweise-Es heisst richtig und in aller Ehrfurcht Hl.Pater Pio und Hl.Sr.Faustine und nicht so lapidar wie „den Pater Pio“ -und „Faustyna“. Ihnen ist nicht mehr zu helfen.Das ist mies und dreckig!

fredius

Leone @ Sie haben Recht, aber so ist sie nun mal, die zeitschnur. Es ist nicht das erste mal, dass zeitschnur so abfällig über Heilige spricht. Was soll man machen, denn der Herr hat nun mal einen großen Tiergarten.

Carlo

Leone, jetzt schlägt’s wirklich 13.

Einerseits Sedi-Positionen vertreten, andererseits sich mit Verve für die vom Super-Papst des 2. Vatikanischen Konzils kanonisierten dubiosen Personen einsetzen, offenbart eine schwindelerregende Spanne, wie sie Fr. Zeitschnur bei Franziskus beschreibt.

By the way, sind Sie eigentlich schon in IL, alter Knurri?

Reinhold

Das ist eine treffende Zusammenfassung, die ich nur allzu gut nachvollziehen kann. Danke für die unverschnörkelte Aussage über diese Art von Postings.

Hans

Das Wort Zärtlichkeit kommt übrigens in der biblischen Botschaft nicht vor. Die Terminologie, die Jesus uns hinterlassen hat ist eine andere und um ihre Inhalte sollten wir uns kümmern.

Leone

@Carlo: Schwindelerregend sind Ihre burschikosen Unterstellungen.“… andererseits sich mit Verve für die vom Super-Papst des 2.Vatikanischen Konzils kanonisierten dubiosen Personen einsetzen, offenbart eine schwindelerregende Spanne(?) wie sie Fr.Zeitschnur bei Franziskus beschreibt. „Ihre despektierliche Sprache offenbart Ihre Geisteshaltung – und die ist allerunterste Schublade, äusserst dreist. Sie bezeichnen die vom „Super-Paps des 2.Vatikanischen Konzils kanonisierten Personen (Welche denn, können Sie die Namen zu nennen?), als dubiose Personen! Geht’s eigentlich noch? Und am Schluss werden Sie dann noch mir gegenüber unverschämt und bezeichnen mich als alter Knurrii. Dafür kann ich Ihnen nur Antworten: You are probant esse iniuria hic.

Carlo

Wäre das, was ich schreibe, tatsächlich „burschikos“, dann müssten Sie sich nicht so sehr aufregen. Da Sie aber nicht Muttersprachler sind, sei Ihnen dies nachgesehen (allerdings hapert’s auch mit dem Latein).

Mit „Super-Papst des 2. Vat. Konzils“ meinte ich selbstverständlich Johannes Paul II., in Ihren Beiträgen allgemein nur Wojtyla genannt, der die durch die vorkonziliaren Päpste als Vorbilder aussortierten Pater Pio und Faustyna irgendetwas kanonisiert hat.

Na, hat’s geklickt, sonst gehen Sie etwas am Rhein spazieren, wo gerade ein frisches Lüftchen weht 🙂

Leone

@Carlo: nur bei Ihnen geklickt hat, dann ist es je beruhigend. Nun, Sie schwatzen ja viel , solange der Tag lang ist. Ihre Frechheiten sind sowas von deplaziert. Darüberhinaus ich spaziere nicht-Ich fahre meistens-und wohne auch nicht am Rhein. Es wäre besser,Sie würden ihre vorwitzigen Bemerkungen einstellen und Ihre Emotionen beherrschen. macht es Ihnen besonderen Spass? Nur Querköpfe ändern Ihre Meinung nicht. Aber so wie es aussieht,sind Sind Sie eben einer. übrigen weise ich Sie darauf hin,dass ich kein „alter Knurri“ bin. Sie erweisen sich allerdings als super-Komiker.

Leone

Nachtrag und Korrectur:Richtig muss es heissen: Apertissime impudentissimeque praedatus-und nicht-probant esse iniuria hic.

Leo Laemmlein
In Papst Franziskus braucht man nichts „hineinzuinterpretieren“. Man braucht nur das zu verstehen und zu deuten, was er sagt (und tut) – gerade wieder einmal bei seiner Afrika-Visite. Und dazu redet er doch, damit man es versteht und deutet, nicht? Und er redet ja nicht nur zu einem ausgewählten Kreis, nicht nur zu den Katholiken, nicht nur zur Christenheit, er redet fast ununterbrochen zur ganzen Menschheit. Und das soll man nicht beurteilen dürfen? Tradition und Glaube wagt sich an ein Thema heran, auf das man bei einigem Nachdenken notwendig stößt, aber nur wenige sprechen es aus. Er zeigt Sachkunde und… weiter lesen »
zeitschnur
Leo Lämmlein, es ist niemals sachkundig, getätigte Aussagen, die keine eindeutige okkulte Beziehung herstellen, dennoch als solche zu werten. Das ist einfach vermessen! Das hat auch nichts mit einem sachgemäßen Umgang mit seinen Aussagen zu tun. Ich interpretiere in F. nie etwas hinein, sondern gehe tatsächlich mit seinen Aussagen um. Als Aussagen. Dieses ständige dämonisierende Keulenschwingen, das auch Sie hier oft genug bis zur Lächerlichkeit hin betreiben, ist sündhaft und das schwerwiegend. Wissen Sie das denn nicht? Uns ist doch ausdrücklich auch im NT jede Verleumdung verboten! Und die Kirche hat dem Laien sowieso, aber auch den Priestern grundsätzlich ein… weiter lesen »
Tradition und Glauben

Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Tut gut.

zeitschnur
Ich möchte es noch einmal sagen und betonen: F. stammelt Versatzstücke. Aber er ist nicht der Zerstörer. Wenn man sich vostellt, welch eine desolate Kirche er angetroffen hat, dann kann man sich seinen part nicht aussichtslos genug vorstellen – menschlich gesprochen. Mehrere seiner Vorgänger haben massiv den Karren in den Kies geritten. Nicht F. hat den Ritus „reformiert“! Nicht F. war Peritus auf dem Konzil! Nicht F. hat dafür gesorgt, dass ein krudes Gemisch an merkwürdigen Priestern auf die Bischofssitze gehievt wurden. Nicht F. hat in der Kirche ein faschistisches Spitzelsystem eingeführt, das auf der ständigen Jagd nach „Freimaurern“ und… weiter lesen »
sina

Welch naive und totale Fehleinschätzung von F.!!

zeitschnur

Nein – das ist eine realistische Einschätzung, die auf dem basiert, was wir wissen können.
Vielleicht werden Sie sich eines Tages sehr wundern.

Ich hoffe, Sie hängen nicht dauernd auf den Prophetieseiten der „Warnung“ herum – das ist nämlich Mumpitz.

Tradition und Glauben
@ zeitschnur Ach, liebe Frau Zeitschnur, Sie bringen keine Argumente vor, sondern nur Emotionen. So kennt man Sie hier gar nicht. Auch interessant. Sie lassen wirklich an Papst Franziskus kein gutes Haar und ausgerechnet Sie wollen ihn unbedingt vom Verdacht der Besessenheit freisprechen und verteidigen ihn bis aufs Blut. Sehr interessant! Vielleicht habe ich Recht, vielleicht auch nicht. Die Anzeichen sprechen für meine These. http://rorate-caeli.blogspot.com/2015/12/bergoglio-man-who-never-kneels-before.html Ich will aber keinen Exorzismus an ihm vornehmen, auch keinen „Fernexorzismus“. Besessenheit ist nicht immer direkt vom Besessenen verschuldet, Todsünde ist viel schlimmer. Wenn Papst Franziskus sich permanent als einen Sünder bezeichnet und theologisch gesehen… weiter lesen »
Tradition und Glauben

@ zeitschnur

Kann es sein, dass Sie in Ihrer Apologia pro papa Francisco eigentlich sich selbst meinen? Solche Anspielungen hat es schon hier gegeben. Möglich wäre es. Dewegen diese Scheu von einem „Feld-Wald-Wiesen-Diagnostiker“ erkannt zu werden. Daher diese Agression, diese Emotionalität und Anderes. Sie wären nicht die erste …

Und jetzt erwarte ich das kommende Donnerwetter!

zeitschnur
Okay – nun weiß man auch, wes Geistes Kind Sie NICHT sind… Was ist Wahrheit – das sagte schon Pilatus. Wie man es braucht eben… Wer ein Argument nicht mehr als Argument erkennt, um den ist es schlecht bestellt. Lassen Sie’s gut sein. Die Spanne reicht hier von Leuten, die mir vorwarfen ich sei vom Bösen, weil ich F. mit gravierenden Argumenten kritisiert und bezweifelt habe (und des nach wie vor tu – haben Sie das begriffen, non?) hin zu Leuten, die mir unterstellen, ich sei vom Bösen, weil ich F. angeblich verteidige – bloß: wo habe ich das getan?… weiter lesen »
Tradition und Glauben

Den Kurs in Logik habe ich seit Langem schon hinter mir.
Danke für Ihr Kommentar.

zeitschnur
…dann liegts wahrscheinlich an dem „seit langem“. Dann täte eine Auffrischung gut. Die Dämonisierung der Welt und Nächsten ist und bleibt ein leitendes Merkmal des Heidnischen. Es ist Merkmal des Niedergangs der Kirche, dass dieses alten heidnische Denken massiv wieder einzog. Davon bin ich überzeugt. Etwa seit dem 16. Jh eskalierte das wieder, zunächst in einer hysterischen Dämonisierung einzelner Personen, die man – wie im Heidentum üblich – in Anwehr des Schadenszaubers ermordete oder verstieß. Die schlimmsten Hysteriker waren die angeblich besonders Rechtgläubigen, brigens auch bei den Protestanten. Es kehrte eine Beruhigung ein, um im 19. Jh mit einer irrsinnigen… weiter lesen »
Tradition und Glauben
@ zeitschnur et alia @ zeitschnur Sie haben Unrecht. Sie sind in diesem Post sehr vom Geist der Aufklärung beseelt, der leider kein christlicher Geist ist. Der aufklärerische Rationalismus ist nicht mir der katholischen ratio gleichzusetzen. DennÖ 1. Schon bei den apostolischen Vätern: z. B. Barnabasbrief oder bei den frühen Kirchenschriftstellern (Clemens Alexandrinus, Irenäus etc.) finden sie eine Dämonologie und nicht mal eine in nuce, sondern eine recht ausgearbeitete. 2. Ebenso bei den Kirchenvätern, auf welche sich das ganze Mittelalter stützt. 3. Natürlich auch im mönchischen Schrifttum: Apophtegmata der Wüstenväter, Evagrius Ponticus und Cassianus. Die sind doch kein „altes heidnisches… weiter lesen »
Tradition und Glauben

@ zeitschnur et alia

Das neue am Christentum besteht nicht darin, dass es auf einmal keine Dämonen gibt, sondern dass man sie kraft des Todes Christi besiegen kann. Man braucht sich also nicht zu fürchten, sondern man soll kämpfen.

Sie sind zwar überall, aber nicht allmächtig. Und das ist der Unterschied zur Gnosis.

zeitschnur
Die „et alia“, da sie ganz offenbar starrsinnig und unkorrigierbar aus Ihrem vor Bosheit (oder noch mehr?) starrenden Herzen kommen, fallen auf Sie zurück! Vielleicht halten Sie kurz die Luft an und nehmen zur Kenntnis, dass Sie gegen Argumente anschreiben, die ich nicht geäußert habe… Ich habe auch nicht gesagt, dass es keine Dämonen gäbe….schließlich hat auch Jesus sie ausgetrieben. Aber nicht jede sündhafte Verstrickung ist bereits eine Form der „Besessenheit“. Sie haben hier auch nichts autoritär festzustellen, weil Sie als feiger Anonymus über mich ohnehin keinerlei Macht haben – ich habe bereits einen Herrn, er heißt Jesus, und der… weiter lesen »
Stella
Dies alles kann ich nur bestätigen und habe,wie ich in einem andern thread schon andeutete,leidvolle Erfahrungen mit der unguten geistigen Welt gemacht. In der Esoterik glaubt man fälschlicherweise,das die „geistigen Energien“,die sich manchmal manifestieren, grundsätzlich „gut“ sind. Man arbeitet mit „guten Energien“,“Lichtwesen“,“Lichtengeln“ usw.usw. Aber irgendwann kommt der sprichwörtliche Pferdefuß zutage,tatsächlich habe ich oft spätabends oder nachts Hufgeklapper vor dem Haus gehört,obwohl nichts und niemand da war!! Ich bin buchstäblich aus Angst christlich geworden,nachdem mir Beten geholfen hatte. Gerade durch die viele Pornographie und Übersexualisierung der Gesellschaft sowie den vielen Kulten und Riten die jetzt so „in“ sind (Yoga,Reiki,Paganismus) gibt es… weiter lesen »
Stella

Und um nochmal den Bogen zu Franz,dem Barmherzigen zu schlagen :
für mich heißt schon seit längerem die Diagnose: Besessenheit oder Schizophrenie,obwohl ich kein Fachmann auf diesen beiden Gebieten bin.
Beides wäre fatal und verheerend für die katholische Christenheit.
Aber es heißt ja,man bekommt immer die Regierung,die man verdient.

zeitschnur
Stella – bei aller Liebe: das können wir nicht diagnostizieren. Von unserer Warte aus gesehen, ist er ein verwirrender und chaotischer, dafür aber um so machtbewussterer Mann. Es ist ein Volkssport, solche Männer entweder zu dämonisieren oder zu pathologisieren. Beides gilt nach unserem Recht zu Recht als Straftat. Ich sagte schon an anderer Stelle, dass ich solche Männer schon mehrfach erlebt habe in meinem inzwischen schon langen Berufsleben. Und die Sexualität würde ich mal ganz draußen lassen, denn es sind oft sogar sexuell enthaltsame Leute, die so ticken. Es gibt im gesamten NT nicht eine Stelle, an der Sexualität mit… weiter lesen »
Leo Laemmlein

Sie schreiben:

//Es gibt im gesamten NT nicht eine Stelle, an der Sexualität mit Dämonie verbunden würde./

Doch, und zwar die Homosexualität. Die homosexuelle Sünde wird von St. Paulus als Folge von Übertretung des 1. Gebots gesehen. Der Verstoß gegen das Erste Gebot schließt Dämonenkult ein und öffnet den Menschen dem Dämon. Nicht erst die homosexuelle Sünde, schon die homosexuelle Orientierung ist dämonisch beeinflusst.

Suarez

Wo Barmherzigkeit losgelöst von Gerechtigkeit gesehen wird, da verzerrt sich der Glaube, er wird zur Konfusion. Wo keine Gerechtigkeit herrscht, wo sie nicht wieder hergestellt wird, was nur Gott wirklich vermag, da verfällt das Sein dem Nichts, der Sinnlosigkeit. Gott schafft Gerechtigkeit, weil nur dann Schöpfung einen Sinn hat. Die Sünde ist Sünde, weil sie Unrecht schafft. Es gibt keine Barmherzigkeit, die über die Gerechtigkeit hinausgehen könnte, wie es Kardinal Kasper behauptet. Das ist sophistisches Gerede, das den wahren Glauben verdunkelt. Kann Gott das Unrecht lieben? Kann Gott das Unrecht ungesühnt lassen? Genügt ein Bedauern um Massenmord zu vergeben?

IMEK

„Gott ist Vater und Mutter“ sagt der amtierende Papst.
Nachdem er die Hl. Dreifaltigkeit bereits mit dem mohammedanischen Allah gleichsetzt hat, sollen wohl auch noch die Gaia Anbeter berücksichtigt werden.
Soll in der Kirche demnächst ‚Mutter unser… ‚ gebetet werden?

Wann wird dieser Mann endlich gestoppt?!

Reinhold

Genau. Franziskus ist nur noch eine Qual für uns Gläubige.

Leo Laemmlein

„… ich bin der Geist, der stets verneint; und das mit Recht…“

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