Kampagne gegen Erzbischof Luigi Negri: „Er hat Papst Franziskus den Tod gewünscht“

Erzbischof Luigi Negri von Ferrara
Erzbischof Luigi Negri von Ferrara

(Rom) Erzbischof Luigi Negri von Ferrara-Comacchio in der italienischen Romagna zählt zu den markantesten Bischofsgestalten Europas. Daß Erzbischof Negri mit der Linie von Papst Franziskus nicht besonders glücklich ist, ist kein Geheimnis. Nun aber wird mit einem Frontalangriff am Bischofsstuhl des unbequemen Mahners gesägt.

Revolverblatt startet Angriff „für Papst Franziskus“

Das linke Revolverblatt Il Fatto Quotidiano (FQ) startete vor zwei Tagen einen Frontalangriff gegen Erzbischof Negri. Die Stoßrichtung ähnelt jener des Journalisten Gianluigi Nuzzi, der sich nun im Vatileaks 2-Skandal wegen Aneignung und Weitergabe vertraulicher Vatikandokumente vor Gericht verantworten muß. Sein Buch „Via Crucis“ will er geschrieben haben, „um Papst Franziskus zu helfen“.

Ähnlich argumentierte nun Il Fatto Quotidiano. Auch die kirchenfeindliche Tageszeitung gibt vor, Papst Franziskus zu Hilfe zu eilen, gegen unwürdige (Nuzzi) und papstfeindliche (Fatto Quotidiano) Prälaten.

Laut FQ wünsche sich Erzbischof Negri den Tod von Papst Franziskus. Die Schlagzeile auf der Titelseite lautete: „Franziskus muß dasselbe Ende finden wie jener andere Papst“.

Belauschtes Gespräch im Zug?

FQ berichtete über ein Gespräch des Erzbischofs mit seinem Sekretär, das andere, ungenannte „Fahrgäste“ zufällig während einer Zugfahrt am 28. Oktober mitangehört haben wollen. Erzbischof Negri habe zu seinem Sekretär gesagt: „Hoffen wir, daß die Jungfrau mit Bergoglio dasselbe Wunder wirkt wie mit dem anderen.“ Den „anderen“ habe Erzbischof Negri zwar nicht genannt, doch FQ behauptet, damit sei Papst Johannes Paul I. gemeint gewesen, der 1978 nur 33 Tage Papst war, ehe er an einem Herzversagen starb.

Der unerwartete Tod des seit langem herzkranken Albino Luciani, ließ zahlreiche Verschwörungstheorien ins Kraut schießen, von denen jedoch keine belegt werden konnte.

Il Fatto Quotidiano folgerte aus dem hinterbrachten Zuggespräch, daß Erzbischof Negri auch dem amtierenden Papst einen schnellen Tod wünsche.

Die Zeitung stellte zudem einen Zusammenhang mit Kritik von Msgr. Negri an den jüngsten Bischofsernennungen her. Negri habe, so FQ, in einem Telefongespräch mit dem Journalisten Renato Farina, von der Tageszeitung Libero, die Ernennungen von Matteo Zuppi und Corrado Lorefice zu Erzbischöfen von Bologna und Palermo kritisiert. Negri habe wörtlich gesagt: „Nach den Ernennungen von Bologna und Palermo könnte auch ich Papst werden. Das ist ein Skandal. Unglaublich. Mir fehlen die Worte. So etwas habe ich noch nicht erlebt.“

Farina dementierte inzwischen, je ein solches Telefongespräch mit Erzbischof Negri geführt zu haben, und kündigte rechtliche Schritte gegen den Fatto Quotidiano an.

Erzbischof Negri: „Angriff gegen meine Würde als Mensch und als Kirchenvertreter“

Erzbischof Negri wandte sich gestern mit einer Erklärung an seine Diözese. Der FQ-Artikel habe „seine Würde als Mensch und als Kirchenvertreter, aber auch die Würde der Kirche schwer verletzt“. Die Tageszeitung habe die elementarsten journalistischen Regeln mißachtet „und mir unter Anführungszeichen Aussagen zugeschrieben, die ich nie gemacht habe, und andere aus dem Zusammenhang gerissen, um daraus das Gegenteil dessen zu machen, was ich gesagt habe.“ Der Fatto Quotidiano habe „eine Mutmaßung des Journalisten zur Gewißheit gemacht“.

Wegen seiner klaren Haltung zur katholischen Glaubenslehre, seiner unerschrockenen Ablehnung der Freimaurerei und seinen kräftigen Worten, die ihn von anderen Bischöfen unterscheidet, hat sich Erzbischof Negri nicht nur außerhalb der Kirche Gegner zugezogen. In seiner Gestalt konzentriert sich derzeit alles, was kirchenferne Kreise außerhalb und progressive Kreise innerhalb der Kirche verachten und als „anti-franziszeisch“ brandmarken, indem sie einen tatsächlichen oder vermeintlichen Gegensatz betonen und sich selbst hinter den Papst stellen.

Negri verkörpert alles, was derzeit kirchlich als „Out“ gilt

Erzbischof Negri gilt als traditionsverbunden, was bedeutet, daß er in einigen italienischen Kirchenkreisen als „Traditionalist“ verschrien ist. Er kritisierte wiederholt die progressiven Vorstöße, mit der Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen das Ehesakrament aushebeln zu wollen. Ebenso deutlich erhob er seine Stimme gegen die „Homo-Ehe“ und die Gender-Ideologie. In seiner Erzdiözese trat er unerschrocken in Konflikt mit Politikern und Bürgermeistern, die bei den Standesämtern Register für Homo-Paare einrichten wollten. Wegen seiner Zugehörigkeit zur Gemeinschaft Comunione e Liberazione (CL) gilt er der politischen Linken als dem Mitte-rechts-Lager nahestehend, in dem bekannte CL-Vertreter, wie der langjährige Regierungschef der Lombardei, Roberto Formigoni, Positionen hatten. Eine Richtung, die übrigens jüngst innerhalb von CL in die Minderheit gedrückt wurde. Auch das ist ein Ergebnis des derzeitigen Pontifikats. Die neue CL-Mehrheit sucht die Nähe zu Papst Franziskus. Das erklärt, warum sich CL beeilte, nach dem FQ-Artikel auf Distanz zu Erzbischof Negri zu gehe und ihn in ruppigem Ton aufzufordern, „seine Aussagen zu klären“.

„Rücktritt“ herbeireden?

„Warum Il Fatto Quotidiano Erzbischof Negri angreift, ist nicht schwer zu verstehen. Er ist das Aushängeschild einer Kirche, die derzeit keinen leichten Stand hat gegen die ‚neue Kirche‘ von Papst Franziskus, der die Progressiven und die Karrieristen in der Kirche und die weltlichen Medien applaudieren“ so IntelligoNews. Es erscheine zweifelhaft, daß der Erzbischof öffentlich in einem Zug unter zahlreichen Mitreisenden dergleichen gesagt haben könnte. „Besitz der FQ über Mitschnitte von illegal abgehörten Telefongesprächen oder hat ihm ein untreuer Mitarbeiter Negris etwas hinterbracht? Wir wissen es nicht. Unter den zahlreichen Fragen rund um den FQ-Artikel gibt es jedoch eine, die „vielleicht am meisten stört: Ist es erlaubt, Papst Franziskus zu kritisieren, ohne Gefahr zu laufen, ausspioniert, auf die Titelseite geknallt und öffentlich an den Pranger gestellt zu werden? Oder ist es vielleicht doch so, wie Negri sagt, daß sich dahinter nur ein weiteres Beispiel für eine theologischen Haß gegen die Kirche verbirgt?“, so IntelligoNews.

Wie ernst es den Gegnern von Erzbischof Negri ist, zeigen weitere Medienberichte. La Repubblica, Flaggschiff der linke Presse Italiens und einzige Zeitung, die Papst Franziskus täglich liest, titelte: „Der Schock-Satz des Bischofs von Ferrara“. Die Tageszeitung La Nuova Ferrara, die in der Bischofsstadt Negris erscheint, schrieb: „Der Rücktritt liegt in der Luft“.

Das scheint das eigentliche Ziel der Aktion sein. Erzbischof Negri dürfte nicht unbeschädigt aus der Kampagne hervorgehen.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: InfoVaticana

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hicesthodie
Sind wir schon wieder in den Zeiten angelangt, wo ein Witz gegen den „Führer“ – in diesem Falle den religiösen Führer Bergoglio –, eine lügnerische Unterstellung oder windige Denunziation ausreicht, um einen Menschen an die Wand zu stellen!? Wie heuchlerisch, unglaubwürdig und zugleich vielsagend ist das denn: eine kirchenfeindliche Presse wirft sich plötzlich zum Hüter des Papstes gegenüber seinen Brüdern im Bischofsamte auf. Es wäre allerdings sehr unklug von Bergoglio, diesem Bischof auch nur ein Haar zu krümmen, denn es käme einer Demaskierung gleich und würde zur weiteren Entfremdung zwischen Bergoglio und seinem Episkopat beitragen. Vielleicht ist das ja auch… weiter lesen »
fredius
Wer in Rom oder überhaupt Franziskus kritisiert, muss damit rechnen, dass das unangenehme Konsequenzen nach sich zieht. Ein linkes Tagesblatt hat sich auf Erzbischof Negri von Ferrara eingeschossen und will mit unbewiesenen Aussagen, diesen Kirchenmann als untragbar hin- stellen. Da nun diese linke Zeitung das Lieblingsblatt von Franziskus ist, kann man sich denken, wie es weiter gehen wird. Das ist die Taktik der Medien, da wird ein Kirchenmann aufs Korn ge- nommen, bis er versetzt oder in die Wüste geschickt wird. Dieses Opfer hat dann auch nicht die Möglichkeit sich vor dem Papst zu rechtfertigen, denn Franziskus in seiner neuen… weiter lesen »
J.G. Ratkaj

Die italienische Presse, welche Bergoglios Abbruchwerk die mediale Propaganda bereit stellt, hat eine widerwärtige Kampagne gegen Msgr. Negri gestartet. Der obige Artikel hat nur das wichtigste zusammengefasst. Msgr. Negri ist vielen ein Ärgernis, intelektuell kommen sie ihm nicht bei so greifen sie zu Diffamierung und Lügen um ihn zu stürzen. Das ist nichts neues wenn es darum geht mißliebige Hierarchen abzuwickeln. Jedenfalls wird das für Msgr. Negri nicht überraschend kommen, altgläubige Prälaten wie er sind Hauptgefährdete in der bergoglioanischen Smuta.

Reinhold

Parallelen zum politischen Tagesgeschäft in Deutschland tun sich auf. Wer gegen die neuen Segnungen des Antichristen ist, wird übel dargetan. In Rom und anderswo.

zeitschnur
Eine Story, die wieder mal auf Gerüchten, Verschwörungstheorien und Herrentratsch basiert. So und so herum. Was soll man da als einer, der alles nicht mitbekommen hat und die Personen nicht einschätzen kann (allesamt, auch den Bischof nicht…), sagen? Bei solchen Meldungen stelle ich die Ohren auf Durchzug. Was soll das? Dass allerdings viele Tradis F. den baldigen Tod wünschen, wurde auch hier schon unverhohlen von einigen besonders frommen Postern geäußert. Mich beschäftigt ein anderer Gedanke viel, viel stärker: Was wird eigentlich nach dem Pontifikat F.s sein? (Gleich, ob er, wie er selbst schon andeutete, auch zurücktreten will wie Benedikt oder… weiter lesen »
Reinhold

Die große Leere dürfte Ihnen doch nicht fremd sein.

Adrien Antoine
Geehrte @zeitschnur, Daß auf dieser Webseite irgend jemand (wie nett schreiben Sie übrigens „Tradis“, wo doch viele modern Angehauchte durch krüppelige Übersetzungen nicht nur Traduttori (italienisch: Übersetzer) sondern auch echte Traditori (Verräter) sind) jetzt Franziskus den Tod gewünscht hat, habe ich noch nicht gelesen. Möglicherweise habe ich nicht aufgepaßt. Aber im täglichen Leben kommt das sehr selten vor; ein paar Mal hörte ich es in einer Trauergruppe, und wohl bei stark Verletzten nach einer Ehescheidung (es kommt dann immer sofort zu Kollisionen mit Verwitweten). Nur ist die ganze Aufregung in den kirchenfeindlichen Blättern doch wirklich weltlich: Der Tod ist für… weiter lesen »
zeitschnur
„Tradi“ habe ich übrigens von den Tradis selbst übernommen – es ist eine Selbstbezeichnung. Der Ritt auf dem Begriff ist nichts als heiße Luft. wie das alles sowieso m.E. heiße Luft ist. Der Verwurf an die „ganze Aufregung in den weltliche Medien“ geht zurück an uns selbst hier: auch die ganz Frommen regen sich auf… und schreiben endlose Predigten an Mitposter, die sich zu dem Inhalt ja nicht geäußert hatten… non? Haben Sie mein Posting überhaupt gelesen? Ich habe über das, was der Erzbischof gesagt oder nicht oder nicht so oder anders gesagt hat, ja… absolut nichts gesagt… Und wissen… weiter lesen »
Reichsrömer

Diese linksliberale Sumpfpresse ist fieberhaft auf der Suche nach neuen Opfern, welche sie ihren geliebten prolligen, ultralinken Pseudopapa Bergoglio zur Vernichtung vor die Füße legen können. Jetzt ist Erzbischof Negri an der Reihe. Wann schließen sich die noch halbwegs glaubenstreuen Kräfte in der Kirche endlich zusammen um diesen Häretiker auf dem Stuhle Petri endlich zu stürzen? Jeder Tag dieses unerträglichen Pontifikats ist ein Tag zuviel.

Ano Nym

Also wenn man nichts konkretes in der Hand hat für eine Anschuldigung, geht man feige spitzeln, und bastelt sich dann einfach selber die gewünschte Anschuldigung zusammen, indem man aus dem eigenen Herzen das hervorholt, was eben dort wohnt: Schmutz und Verleumdung.

Im heiligen Evangelium haben wir alles, um exakt gegenteilig zu handeln! Wehe uns, wenn wir kein Evangelium hätten! Wir wären wohl alle in der Falle der oben beschriebenen Journalisten gefangen!

Adrien Antoine
Per Mariam ad Christum. Die Hoffnung ist eine der drei fundamentale christliche Eigenschaften: häufig vergessen oder zurückgesetzt gegen den Glauben (sehr schön dogmatisierbar) und die auf dem ersten Blick so einfach zu betreibende Liebe. Die Hoffnung ist schon allein so wichtig, weil sie deutlich macht, daß jetzt und hier alles noch nicht in Ordnung ist und wir allen und die jetzige Situation Besserung bedürfen. Insoweit ist es ein großes Zeichen von christlichem Glauben daß ein Erzbischof hofft, und dies auch auspricht. Daß ein Erzbischof dann auch noch sagt, daß Maria Wunder bewirken kann, ist fantastisch. Jeder Christ sollte froh sein,… weiter lesen »
dhmg
Das Ganze fängt damit an, dass niemand das Recht hat irgendjemanden abzuhorchen und auszuspionieren und nachher daraus gar einen Zeitungsartikel zu machen. Dann gibt der Satz „Hoffen wir, daß die Jungfrau mit Bergoglio dasselbe Wunder wirkt wie mit dem anderen“ sehr viel Interpretationsspielraum her, falls dieser wörtlich so geäußert worden sein sollte. Hätte man etwas mehr Wohlwollen, könnte man diesen Satz auch anders interpretieren. Wer weiß, vielleicht gab es wirklich einen Papst, der ähnlich wie Papst Franziskus sich von anderen Päpsten „abgehoben“ hat und sich dann auf wunderbare Weise bekehrt hat. Zu der hier berichteten Vorgangsweise fällt mir am Ehesten… weiter lesen »
zeitschnur
Ach @ dhmg, wenn es denn so einfach wäre…. Besserwisserei, wenn man seltsame Privatoffenbarungen auch als solche kenntlich macht? Die Emmerick-Sache finde ich auch sehr interessant, und ich glaube auch Fatima und La Salette, argumentiere manchmal ergänzend auch damit. Aber: Wir sollten uns an das halten, was die Schrift uns für das Ende voraussagt, und sie sagt uns erstaunlich viel. Vieles, was Privatoffenbarungen behaupten, findet sich nicht in der Schrift, ja legt sogar das Gegenteil nah. Da geh ich auf Abstand. Sorry. Wenn Sie meinen, dass jeder, der begründete Zweifel hat, sie verschweigen soll, dann sind Sie im Unrecht. Die… weiter lesen »
dhmg
Es kommt ganz darauf an, an welche Privatoffenbarungen man denkt, wenn man seine Meinung darüber äußert. Ich habe ganz bewusst keine einzige umstrittene Privatoffenbarung erwähnt, sondern im Grunde allgemein gesagt, dass es aus meiner Sicht nicht gut ist, wenn jemand Privatoffenbarungen besserwisserisch in ein schlechtes Licht stellt. Der Apostel Paulus sagte über Privatoffenbarungen, man solle alles prüfen und das Gute behalten. Aber mit Paulus‘ Aussagen zur größeren Schuld Evas, statt Adams am Sündenfall, war ihre Meinung ja genauso wenig kompatibel. In diesem Sinne halte ich es sehr einfach, was Privatoffenbarungen angeht. Ihre Äußerungen dagegen erscheinen mir wieder einmal zu sprunghaft… weiter lesen »
zeitschnur
@ dhmg Sie drehen mir aber tatsächlich das Wort im Munde um und dem Apostel Paulus gleich noch dazu. Ich habe mich nirgends generell ablehnend gegen Privatoffenbarungen geäußert – im Gegenteil: ich habe darüber öffentlich schon mit Frau Küble gestritten und hier im Forum hatte ich darüber eine Debatte mit einer gweissen Frau Zeitlos, die dann manche mit mir verwechselt haben, seitdem sie einen Namen annahm, der dem meinen ähnelt. Geht Ihre falsche Zuordnung auf diese Posterin damals zurück? Auch haben Sie Paulus verzerrt gelesen. Wo sagt er, dass Eva „größere Schuld“ hat? Er sagt, sie sei zuerst verführt worden,… weiter lesen »
dhmg
Es geht um den 1. Brief des Apostels Paulus an Timotheus 2, 8-15: 8 Ich will, dass die Männer überall beim Gebet ihre Hände in Reinheit erheben, frei von Zorn und Streit. 9 Auch sollen die Frauen sich anständig, bescheiden und zurückhaltend kleiden; nicht Haartracht, Gold, Perlen oder kostbare Kleider seien ihr Schmuck, 10 sondern gute Werke; so gehört es sich für Frauen, die gottesfürchtig sein wollen. 11 Eine Frau soll sich still und in aller Unterordnung belehren lassen. 12 Dass eine Frau lehrt, erlaube ich nicht, auch nicht, dass sie über ihren Mann herrscht; sie soll sich still verhalten.… weiter lesen »
Maddalena
Ich wohne zur Zeit in Ferrara und habe viele Predigten von Msgr. Negri gehört. Er hat mich von Anfang an sehr fasziniert und in den Bann gezogen. Nach der Messe war er ständig von vielen Menschen umgeben, alle wollten in seiner Nähe sein. Es war mir sofort klar, dass er ein richtiger Hirte ist, der die Schafe vor dem Wolf schützt. Dass er nun dermaßen angegriffen wird macht mich sprachlos. Natürlich fallen alle über ihn her wie die Geier, weil er nicht das morderne Schema der Kirche passt. In meinen Augen ist das der Beginn eines totalitären Systems. Denn wenn… weiter lesen »
J.G. Ratkaj

Danke für diesen Kommentar! Msgr. Negri ist eine Ausnahmeerscheinung im gesamten Episkopat. Er ist seinen Widersachern intellektuell-geistig überlegen, daher greifen sie zu diesen Mitteln und Propaganda der Zertrümmerung schießt aus allen Rohren.
Die Kampagne gegen ihn ist aüßerst brutal wenn man die Blätter derzeit studiert.

zeitschnur

Schon, schon, @ Maddalena, aber bitte sagen Sie mir, wann wir denn einmal in dem idyllischen Zustand einer toleranten Gesellschaft waren und man nicht diffamiert wurde, wenn man nicht mit den Wölfen heute?

Je nachdem, in welcher Szene Sie sind, werden Sie nämlich IMMER diffamiert, wenn Sie nicht deren ideologische Vorgabe erfüllen, und was mich erschreckt, ist, dass dies rundum, ob links ob rechts, immer brutaler und ungenierter und unmenschlicher geschieht.

Allerdings kann ich den Negri-Fall nicht beurteilen.

Adrien Antoine

@zeitschnur,
Man sollte nicht so sehr auf die eigene Bedrängung als wohl auf die bedrängte Situation der anderen schauen. ( Thomas a Kempis)

Mir scheint, wir sollten neben dem Glauben auch besonders die Hoffnung und die Charis, die anmutige Liebe, beherzigen.
(Besonders im Advent).

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