Der Ernstfall – nach Paris

Paris nach dem 13. November 2015
Paris nach dem 13. November 2015

von Endre A. Bárdossy*

„Mit dem Islamischen Staat ist ein Ungeheuer herangewachsen, das seine Tentakel um die ganze freie Welt schlingen will. Der Westen muss nun seinen Willen und seine Fähigkeit demonstrieren, seine Werte zu schützen,“ – so beurteilte die Frankfurter Allgemeine zwei Tage nach dem Schwarzen Freitag vom 13. November 2015 die verheerenden Attentate in Paris.

Was heißt hier jedoch überhaupt eine „Freie Welt“? Heißt sie „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ a la Französische Revolution? Heißt sie „Aufklärung“ a la Freimaurerei? Oder will das ein freier Fall heißen in die Abgründe der Dekadenz und des Nihilismus? Handelt es sich um Liberalität? Liberalismus? Oder Libertinismus?

Nein, die mehr oder minder frommen islamischen Theokraten und ihre barbarischen Söldnerheere sehen uns nicht als das größere Ganze einer heilen, freien Welt, das sie aus Bosheit vernichten möchten. Nein, vielmehr schätzen sie sich selber als Gralsritter der Moral und uns dafür als diabolische, liberalistisch entfesselte Bösewichte ein. Als „Säkularisierte von heute“ sind wir für sie verachtenswerter als „Gläubige von gestern“. Im Zeitalter der Massenkommunikation ist die Auflösung der abendländischen Moral selbstverständlich auch für die morgenländische Jugend eine eminente Gefahr geworden.

Es ist ein zusätzliches Verhängnis, wenn die Mainstream-Journalisten nicht einmal versuchen auch die Optik der Täter zu hinterfragen.

Welches Ansehen können wir also haben nach der Abwertung all unserer traditionellen Werte und Tugenden in den Augen der Mohammedaner? Öffentlich akzeptierte und legalisierte Prostitution auf dem Strich, im Bar- und Rotlichtmilieu, Exhibitionismus in Kunst, Fernsehen und Mode, Lockerung der Familienbande, Sodomie, oder gar Blasphemie nach Charlie Hebdo? All das sind für fromme Muselmanen Ärgernisse erster Ordnung, noch viel verächtlicher als unsere Kirchen und Credos samt unserem Konsum von Schweinsbraten, Schinken und Alkohol.

Jüdische Migranten-Invasion ins Gelobte Land und ungebeten Migration heute nach Europa

Wenn das „Christliche Abendland“ für den Islam ein Feindbild war, der sogenannte „Säkulare Westen“, – der moralisch ausgehöhlte, liberalistische, – muss für den gottesfürchtigen, islamischen Gläubigen ein Horrorbild der Hölle sein. Die Neugründung des jüdischen Staates im Schoße der islamischen Welt, – zusätzlich zum traditionellen Juden- und Christenhass, – war am Anbeginn des XX. Jahrhunderts die frischeste Wunde der Muselmanen. Die Phantomschmerzen der in Palästina Jahrhunderte hindurch bodenständig gewordenen Araber werden auch für uns verständlich und nachvollziehbar, da die Einwanderung der Juden – aus arabischer Sicht – ebenfalls völlig „unkontrolliert und unerlaubt“ vor sich gegangen war. Es handelte sich zwar eigentlich um eine Rückwanderung, aber nach rund 2000 Jahren wird jede Revindikation fraglich. Die Siedler strömten also damals genauso illegal ins Gelobte Land wie die ungebetenen Migranten heute nach Europa.

Diese jüdische Migranten-Invasion wirft ihren dunklen Schatten vor allem auf die Schutzmacht „Amerika“ und mittelbar auf den ganzen „Westen“, obwohl sie vorerst unter Britischem Banner installiert wurde. Von einer Integration Israels zum Islam ist ebenso wenig die Rede, wie von einer Integration vom Islam zum Christentum die Rede sein wird. Das nebeneinander liegende Koexistieren dieser Parallelgesellschaften kann nur durch Säkularisation bewältigt werden. Eine der beiden Religionen oder beide müssen klein beigeben, um irrelevant zu werden und die Reibungsflächen auf ein erträgliches Maß zu reduzieren, d. h. in Apostasie verfallen. Wie das unter den Arabern und Juden ausgefochten werden wird, das ist nun außerhalb unserer Verantwortung. Aber Europas Vergangenheit und Zukunft kann daran ahnungsvoll ausgemalt werden.

Historische Integration der jüdischen Massen in Europa

Von Hitlers barbarischer Endlösung der Shoah abgesehen, die historische Integration der jüdischen Massen in Europa war vielfach glatt vor sich gegangen,
– durch die Taufe nach dem Lutheranischen Ritus, der ohnehin zu nichts verpflichtet und praktisch einer Säkularisierung gleichkommt;
– durch Agnostizismus und Atheismus als Direktissima zum säkularen, hedonistischen Lebenswandel;
– durch die inbrünstige Assimilation in die Ideologien & Utopien der sozialen Bewegungen des XIX. Jahrhunderts: Sei es in den wildesten Kommunismus, in die Sozialdemokratie oder in den schlichten Linksliberalismus. Mit großer Vorliebe errichteten viele Juden auf diesem Nährboden ihre neue, religionslose, geistige Heimat. Bekanntlich waren und sind die erfolgreichsten Köpfe der Arbeiterbewegung selten Arbeiter, sondern säkularisierte, jüdische Intellektuelle, Journalisten, Literaten und Künstler. Das war bereits bei Marx & Engels so, aber auch im XX. Jahrhundert allen voran in den historischen Caféhäusern von Wien und Budapest, den geistigen Hauptstädten des mittel- und osteuropäischen Judentums. Hans Kelsen oder Bruno Kreisky sind herausragende Gestalten dafür.

Wir vermuten, dass der Assimilationswille der jüdischen Massen in Europas linke Reichshälfte sicher ehrlich und vollständig war, was auch häufig in der Anpassung der Tauf-, Vor- und Familiennamen an die kulturelle Umgebung zum Ausdruck kam: G. Lukács alias Löwinger, M. Rákosi alias Rosenfeld, B. Kun alias Kohn sind einige der prominentesten Beispiele aus Ungarn. Ihre Aversion insbesondere dem traditionellen Katholizismus gegenüber – die strengste und authentischste Form der Christlichkeit überhaupt, – blieb jedoch bis heute virulent.

Islamischerseits kaum ein Integrationsansturm zu erwarten

Im Gegensatz zu der üblicherweise hochqualifizierten jüdischen Diaspora in Europa, ist islamischerseits ein ähnlicher Integrations- oder gar Assimilationsansturm kaum zu erwarten. Das Judentum hat eine rund dreitausend Jahre alte, geschliffene und erprobte Kultur, um Mitspieler in der typisch abendländischen Zivilisation zu sein. Nach dem Römerbrief (11,16-24) haben wir ein inniges Verhältnis zum Judentum zu pflegen, wie die aufgepfropften Zweige zu den Wurzeln des Ölbaumes. Der Islam dagegen – im Vergleich zur jüdisch-christlichen Symbiose – ist erst vom VII. Jahrhundert an eine junge, unreife, ländlich-sittliche, regionale „Abweichung“ von den beiden Hauptströmungen der Buchreligionen.

Das Morgenland hat seinerseits nie offene, bürgerliche Gesellschaftsformen nach gräko-romanischem Muster hervorgebracht und ist eine archaische Glaubensgemeinschaft geblieben, deren theologische Prämissen aus phänomenologischer Sicht einem jüdisch-byzantinisch-arabischen Eklektizismus entnommen sind. Der an die Konsumgesellschaft angebiederte Islam in Europa wird daher eher in eine introvertierte Sonderreligion der reinen Diätvorschriften und Kleiderverordnungen verkümmern, und höchstwahrscheinlich zusammen mit dem Katholizismus, einem raschen Prozess der radikalen theologischen Leere (also einem geistigen Vakuum!) anheimfallen, der heute ausgerechnet von höchster katholischer Seite in der Form einer sentimentalen Orthopraxis und Sündenmystik: „Pastoral, Barmherzigkeit, Philanthropie“ am intensivsten vorangetrieben wird.

Woher rührt urwüchsiger mohammedanischer Hass?

Wir wollen hier keine Apologie der frommen islamischen Haltungen betreiben, aber auch keine Verharmlosung ihrer gemeingefährlichen, wilden Auswüchse verallgemeinern. Lediglich versuchen wir sie zu „verstehen“ von ihrer Warte aus. Der urwüchsige Hass auf unseren offensichtlichen, massiv zunehmenden, unmoralischen Lebenswandel und der harte Kern der dogmatischen Differenzen der drei monotheistischen Buchreligionen: Juden-Christen-Mohammedaner haben objektive Formen und unüberwindbare Hindernisse, die durch interreligiöse „Dialoge“ nur weich geredet, verschwiegen, aber keinesfalls überwunden werden können. Denn der Ausschließlichkeitsanspruch des Einen, Wahren und Guten kann von keiner anständigen Religion, ja nicht einmal von einem zweit- oder drittrangigen Religionsersatz im geistigen Wettkampf um die Leitkultur aufgegeben werden.

„Kultur ist die fleischgewordene Religion eines Volkes“ (Thomas Stearns Eliot). Unsere kulturellen Leistungen schauen also immer dementsprechend aus! Somit gibt es auch einen inversen Zusammenhang zwischen fehlender Religion und fehlender Kultur.

Hobbes‘Leviathan als Schulterschluss einer Gemeinschaft in Lebensgefahr

Im Vergleich zu den anderen Mitstreitern ist kurioserweise heute der dogmatische Wahrheitsanspruch der Linken und Grünen am militantesten und am lautesten. Weltanschaulicher Pluralismus, Liberalismus und Egalitarismus sind jedoch intrinsische Widersprüche in einem labilen Gleichgewichtszustand, der notwendig zu unnützem Zeitvertreib, Indifferenz, Relativität führt und allzu leicht in einen Totalitarismus umkippen kann. Der Ernstfall eines allseitigen Vernichtungskrieges, inmitten des absoluten Nihilismus, wurde von Thomas Hobbes als staatenloser Naturzustand beschrieben, aber auch von Nietzsche bis zum Wahnsinn vorgelebt und vorgelitten.

Hobbes' Leviathan
Hobbes‘ Leviathan

Hobbes‘ Leviathan war der Schulterschluss einer Gemeinschaft in Lebensgefahr. Das Titelblatt der Erstausgabe (1651) zeigt den gewaltigen Herrscher einer eng verflochtenen Gemeinschaft mit Krone, Schwert und Bischofsstab. Am oberen Rand ist die erste Hälfte des lateinischen Zitats aus der Bibel zu entziffern: „Non est potestas super terram quae comparetur ei. Es gibt nicht seinesgleichen auf der Erde“ – wenn man das Zitat in der Bibel zu Ende liest, dann wird des Rätsels Lösung einsichtig: „dazu geschaffen, ohne Furcht zu sein.“ (Hiob 41,25)

Der Staat hat also die primordiale Aufgabe die Sicherheit seiner Bürger zu garantieren. Die konstitutionelle Monarchie des Vereinigten Königreichs war dreihundert Jahre hindurch ein Höhepunkt der Abendländischen Zivilisation im Zusammenspiel der paläoliberalen Whigs und Torries. Die Blütezeit der Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheiten von der Nachkriegszeit der ephemeren Englischer Republik Cromwell’s angefangen bis kurz vor dem Ausbruch des Weltkrieges (1914), kann sich nur mit den Vorbildern des gräko-romanischen Altertums und mit den Höhenflug des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation messen.

Angelsächsischer Parlamentarismus in die theokratische Gefühlswelt der Muselmanen zu transplantieren, wurde zum kolossalen Misserfolg

Das naive, neo-amerikanische Sendungsbewusstsein, den angelsächsischen Parlamentarismus in die theokratische Gefühlswelt der Muselmanen transplantieren zu können, ist eine Fehleinschätzung und ein kolossaler Misserfolg des „Westens“ geworden. Eines Tages werden wir der relativen Stabilität eines Saddam Hussein (Irak), Muammar al-Gaddafi (Libyen) oder Baschar al-Assad (Syrien) nachtrauern müssen, die der Kulturstufe ihres Landes angemessen waren. Die liberale Ideologie ist mit den Strukturen des Islam so unvereinbar wie die Elemente Wasser und Feuer, oder die fadenscheinige Bündnistreue der Wahabiten zu den Amerikanern, welche ausschließlich auf das Hasardspiel des Ölgeschäftes bezogen ist. Aus dem rezenten „Arabischen Frühling“ ist nur ein spektakuläres Pulverfass verblieben. Neuerdings hat die Verknappung der Finanzmittel im Wahabitischen Königreich, – dank des niedrigen Ölpreises auf dem internationalen Markt, – die Kriegsgelüste, Waffenlieferungen und ihre Finanzierung vorläufig etwas gebremst. Bekanntlich sind die Saudis nebst dem Türken Recep Tayyip Erdogan alle verbissene Sunniten, enge Verbündete der USA und die Hauptschuldigen daran, „dass der Islamische Staat eine Zeitlang so erfolgreich gewesen ist.“ (vgl.  Syrien: Der wahre Grund zur Freude).

Wenn die Islamkritiker im laufenden Weltkrieg eine Mimik der Strenge und Härte fordern, kommen sie zu spät, denn die moralische Dekadenz und die geistige Wehrbereitschaft des Abendlandes haben bereits irreversible Tiefpunkte erreicht. Nicht nur Abertausende der syrischen Jungmänner ziehen fahnenflüchtig in das Schlaraffenland des hedonistischen „Westens“, der Westen selbst hat keine Jugend und erst recht keine Wehrhaftigkeit mehr. Im totalen Chaos der Völkerwanderung herrschen nur mehr Betroffenheit, Sentimentalität und Ratlosigkeit des Gutmenschentums. Schweigeminuten für die Toten in Paris sind eigentlich eine Beleidigung für die Opfer.

„Offene Gesellschaft“ kann nur in der geschlossenen „Glaubensgemeinschaft“ aufblühen

Wenn Angela Merkel für die laufende Migranten-Invasion „Nächstenliebe und Toleranz“ verlangt, dann ist das aus ihrem Munde lediglich eine hohle Phrase. Denn die Übernächstenliebe kann (und darf) nie größer werden als die legitime Eigenliebe im christlichen Wertekatalog.

Eine „Offene Gesellschaft“ kann nur im Zusammenspiel mit einer verschworenen, fest geschlossenen „Glaubensgemeinschaft“ aufblühen. Wenn die eine fehlt oder die andere wuchert, der Verfall der Zivilisation ist die böse Konsequenz davon. Die Grenzen einer Gemeinschaft sind nicht zum Überschreiten, sondern zum Respektieren da. Sie sind wie die schützenden Tore und Türe. Das beliebige Eindringen ist Hausfriedensbruch.

Französische Revolution
Französische Revolution

Mit der Französischen Revolution (1789) hat die „Offene Gesellschaft“ des Westens die Fundamente der eigenen „Glaubensgemeinschaft“ unterminiert und während des Weltkrieges (1914-1945) definitiv eliminiert. Im Verlauf dieses Prozesses sind die theozentrischen Grundstrukturen des Abendlandes rein anthropozentrisch und laizistisch geworden. Das klassische Naturrecht hat sich in ein beliebiges Menschenrecht verwandelt.

Wir haben für Moralisierung keinen Persilschein aus Europas jüngster Geschichte

Europas Selbstzerstörung vollendeten die Bolschewisten (1917). Adolf Hitler war „nur“ der deutsche Epigone von Napoleon I. und der Nationale Sozialismus in Deutschland stellte lediglich eine ideologische Variante zum Internationalen Sozialismus dar. Die Konzentrations- und die Umerziehungslager (GULAG) im dunkelsten XX. Jahrhundert aller Zeiten waren Kalvarienberge für Millionen Juden und Abermillionen Christen.

Die Massaker des islamischen Staates sind fürchterlich. Im Vergleich zu dem, was unsere „aufgeklärte, offene“ Gesellschaft ab 1789 geleistet hat, sind sie jedoch blutige Anfänger. Die Zahl der Opfer, die auf dem Konto des „unfreien, unzivilisierten“ Westens lastet, stieg in 200 Jahren bis zum Fall der Berliner Mauer (1989) ins Unermessliche.

Für Moralisierung haben wir also keinen Persilschein aus Europas jüngster Geschichte. Aus unserer mit millionenfachen Abtreibung und Euthanasie geplagten Gegenwart gibt es auch keine Aussicht auf moralische Genesung. In der langen Nacht der Kirchen, im Verlauf von 50 Jahren seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil, ist sogar der Katholizismus morsch geworden. Nur der Geist der Benediktiner könnte dem Neo-Islamismus Einhalt gebieten, der nach dem Zusammenbruch des Imperium Romanum fähig war die barbarischen Horden der Germanen zu zivilisieren. Ein heiliger Benedikt ist aber heute nirgends auf Sicht. Einer, der es vielleicht hätte werden sollen, hat sich unerwartet disqualifizieren und emeritieren lassen.

Das Feldlazarett der neuerdings wiederbelebten Befreiungs- und Volkstheologie gleicht heute eher einem ahnungslosen Ritt über den Bodensee – als jener „Acies ordinata“ von Prinz Eugen, dem Edlen Ritter, die einst den Entsatz von Wien, Buda und Belgrad vom muselmanischen Joch erwirkte

*Endre A. Bárdossy war o. Universitätsprofessor in Argentinien für Landwirtschaftliche Betriebswirtschaftslehre und Leiter eines „Seminario de Aplicación Interdisciplinaria“.

Bild: Wikicommons

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defendor

Die Einigung Europas durch den hl. Benedikt vs. dem Versuch der Aufzwingung einer „Einigung“ ( in Wirklichkeit einer Zersetzung ) Europas durch den EU-Freigeist. Pater Bernhard von der Linden von der Petrus-Bruderschaft FSSP bringt es auf den Punkt:
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„Mit dem Evangelium und der Mönchsregel haben die Söhne Benedikts das christliche Abendland geformt und die Völker Europas unter dem Kreuz geeint.
Gerade heute erleben wir auf erschreckende Weise, wie unsere christlich-europäische Kultur zerfällt und von Institutionen wie der EU verraten wird, sodass wir der möglichen Invasion des Islams kaum noch etwas entgegenzusetzen haben“
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fredius
Ein Ungeheuer ist heran gewachsen. Der Islam ist weltweit erwacht und streckt seine Fühler nach Europa aus. Niemand kann glauben, dass die Regierungen nicht vorgewarnt waren. Doch wie ge- lähmt oder durch irgendwelche Vorgaben, haben sie nichts unternommen und durch die Flücht- linge und die Willkommens-Kultur, werden sich die Geschehen überschlagen. Die große Mehrheit die nach Deutschland und Europa drängt, wird sich und will sich nicht integrieren. Europa ist durch den Verlust von Glauben und Moral, durch Angst und Starre, zu einer leichten Beute geworden. Während der Islam in Mekka den Tod der Christen und Juden von Allah erflehen, hat… weiter lesen »
J. G. Ratkaj

„Wenn dann die Attentate zunehmen werden, wird den Regierenden
nicht anderes einfallen, als mit traurigem Gesicht, diese Taten zu verurteilen und als barbarisch zu erklären.“

Wohl nicht. Eher werden sie dann noch immer anderen Ländern „Kontigente“ und „Quoten“ -also die Islamisierung- oktroyieren und sich um „Unterkünfte“ für „Schutzsuchende“ bemühen und private Liegenschaften konfiszieren während die Mohammedaner in den Straßen bereits Enthauptungen vollstrecken. Es täte nicht verwundern wenn mittelfristig dann das von Terroristen gesäuberte Syrien ein friedlicher Ort sein wird als die mitteleuropäischen Masseneinwanderungsstaaten mit ihren Gesellschaftsexperimenten.

Leo Laemmlein
Es wird verboten sein, den Islam öffentlich zu kritisieren. Schon jetzt liegen EU-Empfehlungen für ein „Toleranzgesetz“ vor, dass ein regelrechtes Terrorgesetz gegen freie Meinungsäußerung ist. Dieser Tage, kurz nach dem Parister Terroranschlag, wurde eine 70-jährige Frau verurteilt, weil sie sich von Salafisten belästigt fühlte und einen ihr aufgedrängten Koran auf den Boden schmiss und darauf trat, wegen Verächtlichmachung eines religiösen Bekenntnisses. Ein hoher SPD-Funktionär, gestern oder vorgestern (habe leider Namen und Funktion vergessen), will antiislamische Äußerungen verbieten. Liebe Leute, es wird sehr kritisch, und das alles geht so schnell, dass einem Hören und Sehen vergehen könnte – wenn man nicht… weiter lesen »
Franzel
„Die barbarischen Horden der Germanen“: der Ehrlichkiet halber muß man aber sagen, daß diese mitnichten die Apostel Petrus und Paulus ermordet hatten und danach auch nicht so unzählig viele andere Christen. Man muß da auch unterscheiden bei den germanischen Völkern. Wirklich barbarisch waren tatsächlich die Normannen oder Wikinger, die seit dem 9. Jahrhundert ununterbrochen alles angriffen und töteten, was und wer ihnen in die Hände fiel, auch besonders Christen „germanischer“ Zunge. Das steht aber nicht in den Geschichtsbüchern. Man liest da höchstens von einem dunklen Jahrhundert. Warum war es dunkel?- Weil so gut wie alle Klöster in Küsten- oder Flußnähe… weiter lesen »
Wolfram Schrems
@Franzel Obwohl Sie viel Bedenkenswertes schreiben, muß ich Ihrer Aussage im vorletzten Absatz widersprechen: Rußland wurde nie wunschgemäß dem Unbefleckten Herzen Mariens geweiht. Die Weiheakte von 1982 und 1984 hatten sicherlich segensreich gewirkt, aber von einer Bekehrung Rußlands und einer Periode des Friedens, wie bedingungsweise angekündigt, kann natürlich keine Rede sein. Putin ist zweifelsfrei eine erfreuliche Erscheinung in Zeiten wie diesen, aber „Bekehrung“ Rußlands heißt natürlich Aufhebung des Schismas und Hinwendung des Volkes zum wahren Glauben mit allen moralischen Konsequenzen. Beides ist nicht der Fall. Kein Papst konnte sich bis jetzt zur kompromißlosen Umsetzung der Fatima-Botschaft durchringen. Am nächsten dran… weiter lesen »
Shuca
@Wolfgang Schrems „Bekehrung“ Rußlands heißt natürlich Aufhebung des Schismas und Hinwendung des Volkes zum wahren Glauben mit allen moralischen Konsequenzen.“ Aber ja. Eine Bekehrung Russland zum katholischen Glauben hätte die katholische Kirche zur stärksten Macht der Welt gemacht und der katholische Glaube und diese Welt würden heute anders aussehen. Wer hat ein Interesse das dieses nicht eintritt? „Putin ist zweifelsfrei eine erfreuliche Erscheinung in Zeiten wie diesen,“ Oh da würde ich vorsichtig sein besonders in dieser Zeit. Wir sollten uns nicht täuschen lassen denn diese „geweihte“ Welt ist eine große Bühne und spielt ein ganz böses Spiel und Putin spielt… weiter lesen »
Wolfram Schrems
@Shuca „Ich glaube das nur Christus uns retten kann und wird.“ Das ist schon richtig. Das schließt aber nicht aus, daß Putin – noch einmal: in Zeiten wie diesen, da der Westen von Heuchlern, die mit islamischen Terroristen gemeinsame Sache machen UND zur selben Zeit von Menschenrechten und Demokratie schwadronieren, regiert wird – eine erfreuliche Erscheinung ist. „Erfreulich“ heißt, daher – wie Sie sicher richtig verstanden haben – in Proportion zu sonstigen Führern. Putin hat immerhin verhindert, daß die USA Syrien in einen Zustand wie den Irak oder Libyen bringen. Das sollte sich schon herumgesprochen haben. Syrische Kirchenführer haben sich… weiter lesen »
Shuca

@Wolfram Schrems
„Und im übrigen heiße ich nicht so, wie Sie mich geschrieben haben.“
Entschuldigung. War keine Absicht und kommt nicht wieder vor.
Per Mariam ad Christum.

zeitschnur
Putin paktiert mit dem Iran, der in vieler Hinsicht mit einer schiitisch-islamistischen Ideologie den Islamismus in der (islamischen) Welt überhaupt erst hoffähig gemacht hat. Mit der iranischen Revolution fing das islamische Desaster, das wir heute haben, überhaupt erst an! Ich bin Zeitzeugin: damals, 1979, kamen die ersten Massenflüchtlinge und wir hatten plötzlich in vielen Schulklassen des Gymnasiums mindestens einen iranischen Flüchtling… Selbstmordattentate gibt es in der Häufung und mit dem Paradiesversprechen erst,seitdem Khomeini Tausende Kinder als Selbstopfer in Minenfelder geschickt hatte und ihnen das Paradies dafür versprochen hatte. Eine sehr erfreuliche Gestalt, dieser Putin, der also mit einem solchen Staat… weiter lesen »
J. G. Ratkaj

@Hr. Schrems
„Putin hat immerhin verhindert, daß die USA Syrien in einen Zustand wie den Irak oder Libyen bringen. Das sollte sich schon herumgesprochen haben.

Syrische Kirchenführer haben sich dankbar über den ersten realen Schutz durch die Russen geäußert. Ist bekannt, oder?“

Das kann man nicht genug betonen. Ohne die Intervention der russischen Macht wäre Syrien bereits gänzlich in die Hände der mohammedanischen Mordbrenner geraten. Die iranische und russische Symmachie hat in in ihrem Beistand für die legitime Regierung in Damaskus dies rechtzeitig noch vereiteln können.

Jeanne dArc

Wenn ich diese Aussagen des us-amerikanischen Koordinators George Friedman auf dem „Chicago Council on global affairs“ über Europa, Deutschland und den Osten anhöre, dann erscheint es mir so, dass die Anglo-Amerikaner sich in den slawischen Völkern und Rußland genauso irren wie im Islam und den islamischen Parallelgesellschaften !!: https://www.youtube.com/watch?v=xi7M_P2ldsQ — das ist das, was ich in einem anderen posting mit dem ‚Mene tekel…‘ meinte. Die Amerikaner und Engländer irren sich ganz gewaltig. Schon Irlmaier und Peter Scholl-Latour warnten vor diesem Spiel mit dem Feuer.

zeitschnur
In dem Aufsatz geht mir einiges durcheinander. Die angebliche jüdische „Massen“-Migrationswelle ist kein geeigneter Vergleich – das wirkt leicht zwanghaft. Äpfel und Birnen… Die Juden sind seit ihrer Vertreibung aus ihrem Land Israel in Europa und im Orient ansässig. Wenn sie gewandert sind, dann deshalb, weil man sie durch Pogrome und weitere Vertreibungen dazu gezwungen hat. Und ihre Aversion gegen den Katholizismus, die angeblich „virulent“ sei, ist eine Antwort auf die Aversion gewisser katholischer Kreise gegen sie, denen sie immer ausgesetzt waren. Bis heute. Man lese doch nur das Gehetze Williamsons oder mancher Piuskreise – schade, dass man den Juden… weiter lesen »
michael

Ich denke die Problematik des Judentums wird oft doch recht einseitig gesehen, sie sind nicht immer die armen Verfolgten gewesen, nein sie haben das Christentum vom Beginn verfolgt, mit allen Mitteln.
Bis heute wohnt dem Judentum der Hass auf alles Christliche inne.
Man muss das akzeptieren und natuerlich geht es nicht, gleiches mit gleichem zu vergelten, dh. eine gegenseitige Toleranz im gemeinsamen Unverstaendnis taete es auch, aber auf keinen Fall mehr.

Konrad Georg

Die Juden haben mit der Christenverfolgung angefangen. Von daher erkärt sich auch ein gewisser Anti-Judaismus, oder eher Aversion.

Eine anschließende Frage: Gibt es unter den Juden ganz sicher keine Satanisten? Keine Freimaurer höherer Grade?

Man tut heute so, als ob früher lauter Deppen herumgelaufen wären. Ich denke hier an die Abschaffung des Kultes um den Anderl von Rinn. Ich glaube keinesfalls, daß normale Juden den Buben umgebracht haben. Aber eine Untersuchung des Verbrechens hat es sicher gegeben.

zeitschnur
Ich gebe Ihnen die Fragen zurück: Gibt es unter Katholiken ganz sicher keine Satanisten und Freimaurer? Und wieso sind Sie alle so blind und denken nicht eine Sekunde darüber nach, dass dieses Pack sich auch gerade unter Tradis tummelt? Das haben sie nämlich schon im 19. Jh getan und sorgten zugleich dafür, dass die dämlichen konservativen Katholiken nur nach „links“ schauten. Es waren mit Sicherheit Freimaurer, die Katholiken auf Freimaurer scharfmachten. Es ist die alte „Haltet den Dieb!“-Strategie. Warum merkt das denn keiner?! Aber Katholiken sind einfach auch blöd und ressentimentgeladen. Sie lieben Feindbilder und stürzen sich auf einschägige Angebote… weiter lesen »
J. G. Ratkaj

Die synagoge war stets verblendet in ihrem Haß auf die Christenheit. Schauen Sie sich an wie die Hebräer mit den Mohemmadanern in Spanien gegen die Christen sich verbündeteten. Auch bei der Befreiung von Ofen bildeten die Hebräer einen maßgeblichen Anteil im osman. Besatzungsregime. Bes. im osmanischen Reich haben Juden in Ämtern Christen benachteiligt und drangsaliert so gut sie es vermochten.

zeitschnur
Naja, @ J.G. Ratkaj, was war da Henne und was war Ei? Wenn man jahrhundertelang selbst schikaniert, drangsaliert und dikriminiert wird, darf der, der einem das antat, ja nicht erwarten, dass man ihm die Füße küsst, wenn sich das Blatt wendet, oder? Ob wir mit solcher krampfhaften Aufrechnerei weiterkommen? Mir fällt das auch bei anderen Themen auf: Was man seinem virtuellen Feind über die Maßen ankreidet, rdet man bei denen, die einem gerade ins Konzept passen, klein. Die Juden sind einfach nur normale Menschen. Und unter ihnen gibt es denselben Anteil an Personen, die nichts Gutes im Schilde führen wie… weiter lesen »
Leo Laemmlein

//Und die Juden sind nicht unser Problem, sondern die verblendeten Katholiken.//

Zunächst mal ist für jeden Menschen das Hauptproblem er selbst vor Gott, und nicht „die verblendeten Katholiken“.
Und wenn verblendete Katholiken ein Problem sind, dann sind es verblendete Juden auch.
Oder wie würden Sie es einschätzen, wenn da ein israelischer Autor die „Endlösung“ (!) für Deutschland fordert, 20 bis 30 Atombomben auf deutsche Großstädte, damit wäre das Problem des deutschen Volkes, das für ihn, wie für viele fromme Juden, „Amalek“ ist, für 1000 Jahre erledigt: ist das nicht eine Verblendung, die uns Deutsche, ob katholisch oder nicht, betrifft?
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/gerhard-wisnewski/deutsch-israelische-beziehungen-atombomben-auf-berlin-.html
http://www.timesofisrael.com/op-ed-calls-on-israel-to-nuke-germany-iran/

Leo Laemmlein
//Die Juden sind einfach nur normale Menschen.// Teils ja, teils nein. Darüber kann man Bücher schreiben und wurden Bücher geschrieben. Biblisch ist Israel kein normales Volk und soll es auch nicht sein. Aus der von ihm abgefallenen Menschheit wählte Gott ein Volk aus, damit es ihm ein heiliges Volk sei und der Anfang einer geheiligten Menschheit. „Normal“ in dem von Ihnen intendierten Sinn war Israel, wenn es von Gott abfiel und heidnisch wurde wie die Völker, zuweilen sogar heidnischer als Völker, ringsum, was für die Masse Israels der vorherrschende Zustand seiner Geschichte war. Das jedenfalls geht aus der Bibel hervor.… weiter lesen »
zeitschnur
@ Leo Lämmlein Sie wechseln aber gerade die Ebene – ich sprach nicht von der Erwähltheit der Juden 8die aber von Katholiken immer schon bestriten wurde – sie halten sich selbst nun für die Erwählten und die Juden für verworfen), sondern von der Menschlichkeit der Juden. Und darin sind sie nicht anders als alle andern. Wie auch? Für die zerstörte Kirche – und das war der Kontext meines Satzes, den Sie ebenfalls aus der Ebene gerissen haben, in den er gehörte, sind nicht verblendete Juden das Problem, sondern verblendete Katholiken. Eine Kirche voller tiefgläubiger, stabiler und geradliniger Katholiken könnte niemals… weiter lesen »
Leo Laemmlein
Die Frage ist: kann ein Ungläubiger durch ihm erwiesene echte, aufrichtige, wahre, selbstlose christliche Liebe dazu gebracht werden, den wahren Glauben anzunehmen? Unser Herr Jesus Christus lebte 33 Jahre inmitten seines Volkes. Was tat er in dieser Zeit? Der Apostel Petrus stellte ihm dieses wunderbare Zeugnis aus: Jesus wurde von Gott mit Heiligem Geist und Kraft gesalbt, er zog umher und tat G u t e s und h e i l t e alle, die vom Teufel überwältigt waren (Apg 10,38), und er wurde von Gott gegenüber dem Volke Israel beglaubigt durch Kräfte und Wunder und Zeichen, die Gott… weiter lesen »
zeitschnur
@ Leo Lämmlein Kritik ist nicht zwangsläufig ein „Bashing“ – oder sind wir jetzt auf demselben Niveau wie die Genderfraktion, die in jeder Kritik bereits „Hass“ sieht? Juden haben leider wenig Gutes erfahren durch Christen – und Sie verkennen, wie wichtig ein rechtes Zeugnis der Christen gegenüber den anderen ist. Wo hatten denn die ausgegrenzten Juden die Chance, ein wahres Zeugnis des Glaubens zu sehen? Das war alleine schon durch die soziale Diskriminierung, die sie erfuhren, kaum möglich. Nur geht die nicht auf ihr eigenes Konto, sondern auf das der Kirche. Sobald die Fronten durch Emanzipationsbewegungen etwas weicher wurden, sind… weiter lesen »
Leo Laemmlein
//schade, dass man den Juden niemals die echte Liebe Christi entgegenbringen konnte, die ihnen genauso gilt wie allen anderen.// Diese Liebe wurde ihnen entgegengebracht von Christus selbst, doch haben sie seine Liebe mehrheitlich zurückgewiesen, insbesondere die jüdische Obrigkeit, die das Volk rechtmäßig vor Gott vertrat. DIe Vertreibung und weltweite Zerstreuung der Juden war eine Folge dieser ihrer eigenen Wahl. (Den Judenchristen übrigens wurde das schlimme Los der Juden unter der Belagerung und Einnahme Jerusalems erspart, weil sie den Prophezeiungen des Herrn Jesus Christus glaubten und sich gehorsam rechtzeitig in Sicherheit brachten, was ihnen von den Juden verübelt wurde.) Schon Moses… weiter lesen »
zeitschnur

…auch hier wieder ein herauszerren aus dem Zusammenhang…

Es geht nicht um das Versagen der jüdischen Hierarchie zur Zeit Jesu! Die ist für einen sehr viel später Nachgeborenen doch nicht relevant. Er erlebt nur, dass Katholiken die Juden hassen, verleumden und teilweise sogar als ewig Verfluchte angesehen haben.

Ich denke aber, Sie wussten genau, was ich meinte…

Leo Laemmlein

//Es geht nicht um das Versagen der jüdischen Hierarchie zur Zeit Jesu! Die ist für einen sehr viel später Nachgeborenen doch nicht relevant.//

Doch, um dieses Versagen geht es.
Kein Jude kann zum wahren Glauben an den Herrn Jesus Christus kommen, wenn er nicht auch das Versagen der jüdischen Hierarchie bzw. Ersatzobrigkeit (Rabbinat) seit 2000 Jahren erkennt und zugibt.
Für die Juden heute ist das damalige Urteil ihrer Obrigkeit relevant und bindend. Schade, dass Sie das nicht wissen. (Schlimmer wäre allerdings, wenn Sie es wüssten und vorsätzlich verheimlichten.) Nehmen Sie einfach die einschlägige jüdische Literatur zur Kenntnis.

zeitschnur
Bleiben Sie ruhig und nüchtern – und hören Sie auf, mir die Bosheiten, die Ihr Herz ausgärt, zur Last zu legen. Ich sagte etwas anderes: Mein Ausgangsposting handelte nicht von der Ebene der versagenden jüdischen Hierarchie zur Zeit Jesu. Wenn Sie mit diesem Themenwechsel auf das, was ich gesagt hatte, antworten, dann sollten Sie sich nicht wundern, wenn ich Sie darauf aufmerksam mache. Wenn ich von Äpfeln rede, nutzt es nichts, wenn Sie dann von Birnen reden. Das Weitere, was Sie schreiben, strotzt wie immer vor geistlicher Überheblichkeit und Erbarmungslosigkeit. Ich sehe die Menschen, wie sie sind: ein heutiger Jude… weiter lesen »
Wolfram Schrems

Die Grundtendenz dieses interessanten Essays, nämlich die Analyse der Leere des apostasierten Westens, in die der Islam (auch innerlich leer) hineinstößt, teile ich.

Auch die dezente Kritik am Rücktritt Papst Benedikts XVI. hat etwas für sich.

Bei einzelnen Absätzen habe ich aber meine Zweifel (vor allem der „glatten“ Integration der „jüdischen Massen“).

Widersprechen muß ich der Einschätzung der englischen Monarchie als „Höhepunkt der Abendländischen Zivilisation“. Die Herren Zivilisatoren waren die Nachkommen der Mörder der katholischen Priester und Mönche und der Räuber des Kircheneigentums. Die englische Monarchie wurde zur revolutionären und – im Ausland – revolutionsfördernden Monarchie. Das hätten wir nicht gebraucht.

Franzel
Zur Zeit überhäufen sich ja die Ereignisse. Und anscheinend spielt das wieder christlich werdende und auch schon gewordene Rußland dabei eine Hauptrolle. Rußland ist wirklich am 25.03.1984 so geweiht worden von Papst Johannes Paul II. wie es die Muttergottes in Fatima verlangt hatte. Der Papst hatte das insbesondere, wie er selbst andeutete oder auch verbreiten ließ, nach dem Attentat auf ihn am 13.05.1981 verstanden. Es war klar: der Attentäter war ein türkischer Moslem, aber das Attentat selbst wurde in Moskau, von den Oberhäuptern des Weltkommunismus, dem Politbüro, in Auftrag gegeben: Breschnew, Tschernenko, Gromyko, Andropow, Ustinow, Pelsche, Suslow und auch Gorbatschow.… weiter lesen »
Wolfram Schrems

Rußland ist am 25.03.84 nicht so geweiht worden, wie in Fatima verlangt, weil es nämlich gar nicht namentlich erwähnt wurde. Zudem war der Weltepiskopat nicht involviert.

Franzel
Doch sehr geehrter Herr Schrems: das Weltepiskopat (mehr als 2600 Bischöfe- der Papst hatte das gründlich vorbereitet- Widerspruch dagegen ist sinnlos) war involviert wie auch etliche Bischöfe der orthodoxen Kirchen. Die Weihe war und ist gültig. Im offiziellen Text wird „Rußland“ nicht namentlich erwähnt, aber der Papst sprach diesen Namen dennoch, wenn auch leise, aus. Wie hätte es anders gehen können?- Eine atheistische Weltmacht mit Atomwaffen hätte man nicht, kein Papst, konfrontativ angehen können. Unmöglich. Wie erklären Sie sich denn den völligen Kollaps der Sowjetunion ohne daß es dabei zum Atomkrieg kam? Oder auch nur zu einem einzigen Schußwechsel? Die… weiter lesen »
Carlo

„Im offiziellen Text wird ,Rußland‘ nicht namentlich erwähnt, aber der Papst sprach diesen Namen dennoch, wenn auch leise, aus.“

Das könnte direkt aus Medjugorie stammen. Jedenfalls wird’s immer lustiger, auch Ihr ständiger Slalom aus Beleidigungen und hohlen Entschuldigungen.

Thomas Kovacs
ich bezweifle sehr ernst haft daß einer solchen weihe der Untergang der UdssR zu verdanken ist der Untergang zeichnete sich seit 1975 ca ab Leute wie Wolfgang Leonhard haben das ganz klar schon damals geschrieben was JPII wirklich begnadet konnte war mit der CIA zusammen zu arbeiten die „Weihe“ war das übliche Theater um die frommen Seelen zu beruhigen der gute Mann wollte ja zu seinem Ziel Assisi [email protected] was sie hier schreiben ist dermaßen lächerlich Putin als der Schutzheilige gegen den freimaurerischen Westen es ist wirklich kein Wunder daß kirchliche Autoritäten fromme Seelen nicht ernst nehmen wenn so ein… weiter lesen »
zeitschnur
@ Thomas Kovacs Und wenn v.a. nun hier fachgesimpelt wird darüber, wie lange Russland die Gottesgeißel war und ab wann nicht mehr und das alles mit einer Untersuchung der Frage, ob die Weihe auch „ordnungsgemäß“ durchgeführt worden war, korreliert – Verzeihung: geht’s eigentlich noch!? Ich halte Fatima für wahr, aber ob man solche Schlussfolgerungen ziehen kann, bezweifle ich extrem stark. Und überhaupt: uns ist auf Erden kein goldenes Reich verheißen, und es gab auch noch nie eins. Ein Alptraum wird von Gott beendet, aber deshalb ist das Danach kein Traumreich, und der nächste Alptraum zeichnet sich ab. Als die Mauer… weiter lesen »
Thomas Kovacs

und der Islam wird diese Freiheit die sie natürlich als „Gefahr“ sehen nicht verhindern können auf dauer gesehen

Franzel

Pardon sehr geehrter Herr Wolfram Schrems. Ich nehme den Satz: „Bei allem Respekt, aber bitte, machen Sie sich doch nicht lächerlich“ zurück.

Wolfram Schrems
@Franzel Ich nehme Ihre Zurücknahme gerne an. Zum Thema Weihe Rußlands werden wir wohl uneinig bleiben. Es ist mir schleierhaft, wieso die Atomwaffen ein Argument gegen eine Weihe sein sollen. Hätten die Sowjets den Vatikan bombardieren sollen, wenn dort für Rußland gebetet worden wäre??? Und hätte der Papst den Anordnungen von ganz oben nicht mehr Gehorsam geschuldet als diplomatischen Erwägungen? Es sind diese dauernden Ausflüchte durch die vatikanische Politik, die mein Vertrauen deutlich reduziert haben. Wieso hält man dort die Gläubigen zum Narren? Ich habe auf dieser Seite dazu ja ausführlich geschrieben. Es geht daher nicht um Doppelgänger o. dgl.,… weiter lesen »
Konrad Georg

„Laßt euch nicht täuschen … Rußland wird nicht bekehrt werden bis Rußland die Geißel für alle Nationen wird.

„Rußland wird den Westen überfallen und mit Rußland wird China in Asien einfallen.“

Sr. Lucia 1990

Franzel
Der sog. Westen wird vom russischen Präsidenten Putin fast täglich ertappt. Putin durchschaut den Westen durch und durch und hält ihm, dem Westen seinen, des Westens eigenen Spiegel, vor Augen. Mehr macht er nicht und er hat recht. Der reiche Westen ist so etwas von heruntergekommen, will aber der Menschheit befehlen wie sie sich zu entwickeln habe. Da werden die afrikanischen Staaten schikaniert und unter Druck gesetzt. Der Westen ist das größe Übel und der größe Kriegstreiber und Ausbeuter und Kinderschänder, den man sich vorstellen kann. Nun hat man die Stromleitungen zur Krim gekappt: ein Verbrechen nach dem anderen. Täglich… weiter lesen »
zeitschnur

Putin bombardiert nicht die Christenmörder und nicht den IS, sondern die Assad-Rebellen.

Die USA und Frankreich bombardieren den IS.

Franzel

Noch ein Zusatz: die Achse des Bösen war mal Berlin, Rom, Tokio und ist heute Washington, Berlin, Ankara.

Wolfram Schrems
@Konrad Georg und @Franzel Rußland ist als Sowjetunion bereits zur Geißel für viele Nationen geworden. Das schließt – wenn das Zitat von Sr. Lucia von 1990 authentisch ist – nicht aus, daß Rußland noch einmal zur Geißel wird. Nämlich dann, wenn der Westen in seiner Umnachtung Rußland bis aufs Blut provoziert. Ich habe – wie viele andere – den Eindruck, daß IS und islamischer Terror aus irgendwelchen Gründen von Kräften im Westen eingesetzt und gefördert werden. Daß zudem die Türkei ein russisches Flugzeug abschießt und turkmenische Terroristen auf die abgesprungenen Piloten schießen (gegen die völkerrechtlichen Bestimmungen für Kombattanten!), kann ein… weiter lesen »
Leo Laemmlein
//Putin bombardiert nicht die Christenmörder und nicht den IS, sondern die Assad-Rebellen. Die USA und Frankreich bombardieren den IS.// Da sind Sie aber nicht gut über die Lage in Syrien informiert. Diese Lage ist allerdings kompliziert und verwirrend. Putin bombardiert alle Assad-Gegner: dazu gehören neben dem „Islamischen Staat“ und al-Qaida auch die vom Westen verharmlosend so genannten „gemäßigten“ Rebellen, wie al-Nusra. Der Westen ist zornig auf Putin, weil er auch die „Gemäßigten“ bombardiert. Eine Gruppe wie al-Nusra sind genau solche Christenhasser wie der IS und lassen sich die gleichen Grausamkeiten zuschulden kommen wie dieser. Al-Nusra hat auch in der Anfangsphase… weiter lesen »
zeitschnur
Nee, @ Leo Lämmlein, dieser Kauderwelsch aus Verschwörungstheorien und Versatzstücken aus den Abendnachrichten zieht bei mir nicht. Hilfe! Ich fände es interessant, wie die syrische Bevölkerung über die Legalität Assads denkt nach den Fassbomben und all den anderen Greueln. Bloß weil ein einziger Bischof sich für Assad ausgesprochen hat, ist das noch nicht der Weisheit letzter Schluss. Immerhin fliehen Syrer ja nicht nur aus IS-Gebieten oder Al-Nusra-Regionen, sondern auch aus den von Assad kontrollierten. Das gesamte Land scheint derzeit nirgends mehr gemütlich zu sein… man schätzt, dass die Hälfte der ehemaligen Bevölkerung bereits im Ausland ist. Während Sie und andere… weiter lesen »
Leo Laemmlein
Wenn ich die Lage in Syrien anders beurteile als in ARD-, ZDF- oder DLF-Nachrichten, heißt das nicht, dass ich Präsident Putin und Russland vertraue. Ich traue diesen ebenso wenig wie Peking und Washington. Ich kann mich nur wundern über fromme Katholiken, die allen Ernstes eine Petition unterschreiben, Deutschland in die Russische Konföderation aufzunehmen. Es ist wahr: Deutschland ist nicht souverän, wir sind eine Art US-Kolonie. Die USA selbst sind aber zum Hauptinstrument der globalistischen Eine-Welt-Elite (satanistische Weltfinanzmafia plus Anhang) geworden. Für diese Leute sind die Menschen nichts Besseres als Laborratten, an denen sie ihre sozialen, genetischen u.a. Experimente ausführen. Innerhalb… weiter lesen »
zeitschnur

@ Leo Lämmlein

Hier stimme ich Ihnen weitegehnd mal zu – genau so, teilweise fast denselben Worten, habe ich gestern auch einem Poster namens „Voltenauer“ geantwortet.

zeitschnur

noch mal @LL – Korrektur: ich antwortete unten nicht Voltenauer, sondern „Leone indemselben Sinn hinsichtlich Russlands.

zeitschnur
Mal was ganz anderes, weil wir doch Katholiken sind und das auch das einigende Band sein sollte und weil wir doch an die Herrschaft Jesu Christi glauben (oder tun wir das doch nicht…man hat manchmal den Eindruck, wir glauben nur an Fleisch, Macht und die russische Diplomatie) Ich jedenfalls möchte mich besinnen darauf, dass wir einen Herrn haben, der bereits gesiegt hat. Gott hat in der Geschichte immer wieder Menschheitsgeißeln zugelassen. Wie groß konnten sie auftrumpfen! Und wie schwoll vielen Männern der Kamm. Wie fühlten sie sich unbesiegbar! Und wie sehr schleimten ihnen die dümmsten Gänse hinterher und feuerten diese… weiter lesen »
voltenauer
Sehr geehrte Frau Zeitsprung, In punkto Amerika und Russland hab ich mal so gedacht wie Sie. Ich bin nähmlich durch und durch antikommunistisch. Innerhalb der letzten zehn Jahre hab ich meine Meinung aufgrund bestimmter Vorkommnisse komplett gedreht. Am Anfang (als ich – zum Internet – noch einen Fernseher hatte und auch die hiesige Tageszeitung las) hab ich mich nur über gewisse Aktionen Amerikas geärgert. Gewisse Fakten die nicht in mein amerikafreundliches Bild passten. Damals hatte ich noch größte Bedenken gegen Putin, denn er kam aus dem KGB. Ich sage Ihnen eines : Wer die großen westlichen Zeitungen liest und unser… weiter lesen »
zeitschnur
=// Noch was : Vom Saulus zum Paulus. Nee, bei Putin ist das sicher nicht der Fall, kann ja gar nicht sein. Wieso nicht ?????? Das frag ich Sie. //= Okay, und ich antworte: aus einem Saulus kann immer ein Paulus werden. Aber das muss irgendwie nachvollziehbar sein. Paulus kehrte regelrecht um, er ließ alles hinter sich, was er vorher war und tat. Er verschwand für einige Jahre in der Stille, in der Gott ihn zubereitete. Putin war immer vorne dran, ein Damaskuserlebnis erzählt er uns nicht, innegehalten hat er nie, er schwamm immer oben. Er lebt nicht christlich. Letztes… weiter lesen »
voltenauer
Noch was Frau Zeitsprung, „Das Böse kommt bekanntlich immer als das Gute daher“ Ich stelle fest, dass die große Masse der Leute in den westlichen Ländern (dank auch unseren Nachrichtensendern und den großen Zeitungen) der Meinung ist, dass Putin gefährlich und unberechenbar ist. Hingegen denkt die große Masse, dass es die USA schon irgendwie richtig machen und zumindest in der Welt freiheitliche Werte verteidigen und gegen den Terrorismus was tun. Nur eine kleine Minderheit im Westen ist der Meinung, dass es (mittlerweile) genau anders ist. Ich kenne einige Russlandeutsche, welche allesamt Verwandte in Russland haben und diese auch regelmäßig besuchen.… weiter lesen »
zeitschnur
Meine russischen und russlanddeutschen Freunde sind allerdings keine Putin-Fans. Ich habe vielmehr die Beobachtung gemacht, dass sie mit der russischen Community hier nichts zu tun haben wollen. Schon mehr als einer dieser Freunde sagte mir, die Mentalität der Russen sei vielfach zynisch und brutal, politisch unzivilisiert und sie seien froh hier zu sein. Was uns vielleicht an uns selbst nervt und stört, sehen sie großzügiger, weil sie auch das viele Gute und Menschliche hier wahrnehmen und dankbar dafür sind, dass es ihnen zugute kommt. Wenn in Russland junge Musiker zu wahren musikalischen Kampfmaschinen erzogen werden, denen jeder Impuls, selbst zu… weiter lesen »
Thomas Kovacs

@ J. G. Ratkaj wer ist den heute die „synagoge“ ihrer Meinung nach?

Franzel
Sehr geehrter Herr Schrems, ich habe mir Ihren vorzüglichen Artikel von letztem Jahr durchgelesen. Der ist sehr gut finde ich. Ich möchte nicht Rußland und seinen Präsidenten glorifizieren. Aber man muß doch sagen, daß er viele Dinge beim Namen nennt und auch nennen kann, weil er und weil Rußland geistig wie auch militärisch stark genug sind, um jedem Druck aus Washington und Verbündeten zu widerstehen. Gerade Deutschland und seine Medien müssen sich schämen, denn ohne Gorbatschow wäre vieles gar nicht möglich gewesen. Putin hat einen klaren Kopf und entlarvt ein umd andere Mal diejenigen, die nichts als im Trüben fischen… weiter lesen »
Leone
@zeitschnur: Ihr Russeenbashing ist einfach unausstehlich. Aus Ihren despektierlichen Statements ist eher davon auszugehen, dass Sie hier die Rolle eines Troll spielen. Und im übrigen hetzen Sie mantramässig gegen die Piusleute und Tradis, woraus zu schliessen ist, dass Sie keinerlei Sympathie für die Traditionalisten hegen. Sie sollten sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, denn da Sie als Deutsche einer Nation angehören, die ziemlich viel Dreck am Stecken hat, was die ungeheuren Verbrechen gegen Rußland im II Weltkrieg betrifft. Sollte der Islam eines Tages vor Ihrer Tür stehen, so ist das Euer Schicksal, vielleicht sehnen Sie sich dann doch… weiter lesen »
Leone

@zeitschnur: Ihr Vergleich von Russland mit mit Hitler ist unterste Schublade. „Und wir können uns nicht sicher sein, dass der russische Bär seine Machtgier und Fresslust aufgegeben hat“,ect,ect.Warum sind Sie so agressiv, Madame? Sie sind wirklich eine zynische Frau.

zeitschnur
Sie schmähen mich mit Ihrer ungezogenen und proletenhaften Tour? Ander swird ein Schuh drauß, was Russland betrifft: Ich bin im Gegensatz zu gewissen Leuten nicht dement. Ich lebe lange genug, um die Zeit noch genau im Gedächtnis zu tragen, wo Europa Angst hatte vor den Russen. Panische Angst. Ich kenne noch diese ungezählten Frauen, die von Russen im Kollektiv vergewaltigt wurden. Ich habe es noch in Erinnerung, wie alte Männer aus den Gulags erzählten, in denen sie als einzige von vielen überlebt hatten. Ich höre noch den Geschützdonner der kommunistischen Armeen und ihrer Truppenübungen an den Grenzen des eisernen Vorhangs,… weiter lesen »
Sophus
Werte @ Zeitschnur! Machen Sie sich und uns hier nichts vor! Sie sind jetzt 54 Jahre alt, denn Sie sind nach eigenen Angaben 1961 geboren! Damit relativiert sich alles, was Sie berichtet haben! Sie projizieren wohl Angelesenes aus der Vergangenheit in Ihre persönliche Erinnerung, um Ihre Russlandphobie zu begründen! Der Beginn jener Zeit, in der Sie persönlich historisches Bewusstsein erlangt haben könnten, liegt sicher deutlich nach 1968! Da war von einer “panischen Angst” Europas vor den Russen keine Rede mehr! Vielmehr befand sich die BRD unter Brand/Scheel auf dem Weg der ostpolitischen Annäherung! Mittlerweile gibt es die UDSSR nicht mehr!… weiter lesen »
zeitschnur

Auch Ihnen, @ sophus, eine gute Nacht!

Über soviel Unbedarftheit kann man nur resignieren.

zeitschnur

Als ich ein Kind und eine Jugendliche war, bauten panische Deutsche ihre Keller zu Atombunkern aus, und der Staat unterstützte das.

Sie hatten Angst vor dem Atomkrieg und russischen Atomwaffen.
Mit Ignoranten kann ich aber wohl kaum über das debattieren, was ich erlebt habe.
Zumal die Generation, die von den Russen Schreckliches erfahren hatte, damals noch mitten im Leben stand und davon sehr viel erzählte.
Das hat jeden sensiblen Nachfahren mit geprägt.

Entweder Sie sind viel zu jung, um hier mitreden zu können, oder Sie sind schlicht ein ein Zyniker.

Sophus
Werte @ Zeitschnur Sie sind, wie gesagt, verheiratet, aber, wie Sie durchblicken ließen, „getrennt von Tisch und Bett“, also allein lebend, denn Ihre Kinder sind offensichtlich aus dem Haus. Daher sind momentan für Sie Männer an allem schuld, Männer im allgemein, aber geweihte Männer der Kirche im besonderen. Darüber hinaus richtet sich Ihre Abneigung gegen die Christen insgesamt, gegen die hierarchisch verfasste katholische Kirche, besonders aber gegen konservative Katholiken, die Sie ständig als „Tradis“ verunglimpfen. Aber aus der Psychologie ist dieses Phänomen bei Frauen ihres Alters bekannt, besonders bei jenen, die mit ihrem bisherigen Leben hadern. Hinzu kommt, dass Sie… weiter lesen »
zeitschnur

@ sophus

Ich fordere Sie hiemrit auf, Ihre Verleumdungen zu unterlassen.
Ich bin keine „mehrfache Konvertitin“.

Was für ein Ungeist steckt in Ihnen, da Sie so dreist und ohne irgendetwas zu wissen, lügen?

Sophus
Werte @ Zeitschnur Sie sagen oben: „Als ich ein Kind und eine Jugendliche war, bauten panische Deutsche ihre Keller zu Atombunkern aus, und der Staat unterstützte das. Sie hatten Angst vor dem Atomkrieg und russischen Atomwaffen. Mit Ignoranten kann ich aber wohl kaum über das debattieren, was ich erlebt habe. Zumal die Generation, die von den Russen Schreckliches erfahren hatte, damals noch mitten im Leben stand und davon sehr viel erzählte. Das hat jeden sensiblen Nachfahren mit geprägt. Entweder Sie sind viel zu jung, um hier mitreden zu können, oder Sie sind schlicht ein Zyniker“. Abschließend bemerkt: Ihre kindlichen und… weiter lesen »
zeitschnur

„Kalter Krieg“ – schon mal gehört?
Ging von ca. 1960-1980.

Ich staune über Ihre Ignoranz – selbst das große Kino verarbeitete den Konflikt zur Entspannung der angespannten deutschen Volksseele.

James Bond – schon mal gehört? Da werden all diese kollektiven Ängste bedient. My name is Bond, James Bond…

Sie sind ein Junger, das ist nun deutlich geworden und wissen einfach nichts. Bisschen Zurückhaltung wäre angebracht.

Sophus

@ Zeitschnur
Danke gleichfalls! Sie sprachen von Wiedereintritt in die katholische Kirche. Also sind Sie in eine andere „Konfession“ ausgetreten und dann wieder in die katholische Kirche eingetreten. Was ist das dann? Das ist ein zweifacher Wechsel!
„Kalter Krieg“ war die normale politische Bezeichnung für das damalige Ost-West-Verhältnis. Militärisch hieß dies „Gleichgewicht des Schreckens“, ein Gleichgewicht, das niemanden mehr schreckte, schon gar nicht „die deutsche Volksseele“! Sie haben sich einen Popanz aufgebaut, mit dem Sie eine tatsächlich staunenswert ignorante Russlandphobie bedienen.

zeitschnur

@ „sophus“

Wenn die Weisheit an der nächsten Leerstelle im eigenen Kopf scheitert, dann kommt es zu solchen Eselsschlüssen…

Ich sagte es bereits:

Unterlassen Sie die Lügen und Verleumdungen über meine Person.

Sophus
@ Zeitschnur Nun ist es klar, woher Sie ihre Angsterfahrungen haben. Ihre Familien kommen aus einer Gemeinde im hintersten Winkel des Bayerischen Waldes im Übergang zum Böhmerwald, seinerzeit unmittelbar am Eisernen Vorhang zur CSSR gelegen. Aus dieser Engelage und Horizontbegrenztheit sind Sie es, die meint, das grenznahe Angstgefühl , das Sie als Kind und Jugendliche im Kalten Krieg hatten, sei das allgemeine Lebensgefühl in ganz Deutschland gewesen. Schon im Münchner Raum war seinerzeit von dieser grenznahen Urangst nichts mehr zu spüren. Was Sie da heute noch mit sich herumtragen, ist Ihr Hinterwäldler-Popanz, der Sie selber entlarvende „Eselsschlüsse“ ziehen lässt. Übrigens:… weiter lesen »
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