„Der Islam ist eine Kriegsreligion“ – Gedanken vor den Attentaten von Paris nach den Attentaten gelesen

Al-Baghdadis Botschaft: "Der Islam ist eine Kriegsreligion"
Al-Baghdadis Botschaft: „Der Islam ist eine Kriegsreligion“

(Rom) „Der Islam ist eine Kriegsreligion“, schrieb der bekannte ägyptische Jesuit und anerkannte Islam-Experte Samir Khalil Samir am 15. Mai 2015 und griff damit eine Aussage des neuen „Kalifen“ Abu Bakr al-Baghdadi auf. Eine Aussage, die sich mit der jüngsten Schrift des Rechtsphilosophen Paolo Pasqualucci „Wir glauben nicht an denselben Gott der Mohammedaner“ trifft. Nach den Attentaten von Paris verdient der Text von Pater Samir erneute Beachtung. Kraft seiner Autorität als Kenner des Islams und des Nahen Ostens gibt er in knappen Worten wieder, was längst bekannt ist, aber dennoch nicht Eingang in den westlichen Mainstream gefunden hat. Ob die blutigen Attentate von Paris zu einem Umdenken in den westlichen Staatskanzleien in der Nahost- und der Einwanderungspolitik führen, wird sich zeigen. Bisher sieht es nicht danach aus.

Al-Baghdadis Botschaft weckt etwas Schlummerndes in der islamischen Welt

Der „Kalif“ fordert alle Moslems auf, ihre „hijrah“ zu vollziehen, ihre Auswanderung, um von einem Islam des Friedens zu einem Islam des Krieges zu wechseln, und darin Mohammed und seiner Hidschra (im Jahr 622) nachzufolgen. Die Botschaft weckt etwas Schlummerndes in der traditionellen und salafistischen islamischen Welt.

Die Botschaft von Abu Bakr al-Baghdadi ist sehr schlau, weil sie den Erwartungen eines Teils der islamischen Welt entspricht. Die salafistischen Gruppen, die die Gesellschaft zu Stil und Praxis der Zeit Mohammeds zurückführen wollen, werden zufrieden sein und sagen: Endlich finden wir den wahren Islam!

Wenn al-Baghdadi von Auswanderung (hijrah) spricht, meint er den Auszug Mohammeds von Mekka nach Medina, mit dem die Zeitrechnung der islamischen Welt beginnt. Diese Auswanderung ist der Übergang vom friedlichen Islam zum kriegerischen Islam. In Mekka hatte Mohammed keine Kriege geführt. Als er jedoch sah, daß seine Botschaft kaum Gehör fand und nur wenige Leute ihm folgten, ja, er sogar um sein Leben zu fürchten begann, veranlaßte er eine Gruppe seiner Getreuen zur Auswanderung nach Äthiopien, einem christlichen Land, in dem sie gastfreundlich aufgenommen wurden und nichts zu befürchten hatten.

Die Hidschra als Wandel zum „wahren Islam“

Doch dann folgte er ihnen nicht, sondern ging nach Medina. Dort nahm er die Predigertätigkeit wieder auf und ein Jahr später begann er den militärischen Kampf, zunächst gegen Mekka und dann gegen die umliegenden Stämme, um sie zur Konversion zum Islam zu zwingen. Dabei ist zu präzisieren, daß Mohammed diese Kriege nicht so sehr als Religionsführer, sondern vielmehr als Militärbefehlshaber führte.

Als Mohammed 632 starb, zogen sich viele Stämme zurück, unterstützten den Krieg nicht mehr und bezahlten auch keine Steuern mehr. Der neue Kalif Abu Bakr erklärte ihnen darauf den Krieg, um sie unter den Islam zurückzuzwingen. Sie aber weigerten sich: Wir haben den Pakt mit Mohammed geschlossen und nicht mit dem Islam, lautete ihre Antwort. Abu Bakr aber besiegte sie und zwang sie zum Islam zurückzukehren. Es fällt auf, daß der neue „Kalif“ den Namen Abu Bakr gewählt hat und in der ganzen Welt zum „Heiligen Krieg“ aufruft, um alle dem Islam zu unterwerfen.

Sein Aufruf bedeutet, etwas zu wecken, das im tiefen Denken des Islam schläft, und will sagen: Vollziehen wir alle unsere Hidschra. Lassen wir alle hinter uns, die einen Islam des Friedens wollen und treten wir zum wahren Islam über, der zuerst die arabische Halbinsel, dann den Nahen Osten, dann das Mittelmeer, Persien, Indien und Südostasien erobert hat. Die Botschaft will sagen: Beginnen wir die letzte Phase des Kampfes, den der Prophet begonnen hat, angeführt durch seinen neuen Vertreter.

Symbolisch hoch aufgeladen

Das alles ist symbolisch hoch aufgeladen.

Die Botschaft al-Baghdadis will noch mehr Moslems aufwecken, um immer neue und immer mehr entschlossene Männer zu rekrutieren. Sein Aufruf wird sicher bei den salafistischen Moslems auf Echo stoßen, die den Ur-Islam zum Vorbild haben. Sie sehen in der ersten islamischen Generation das zu verwirklichende Ideal. Das wird viele traditionelle Moslems dazu bringen, zu Salafisten zu werden und in den Krieg zu ziehen.

Was ist angesichts dieses Aufrufs, zu den Waffen zu greifen, zu tun?

Der militärische Kampf kann notwendig sein. Er wird aber nicht die Lösung bringen. Militärische Aktionen können die Gewalt eindämmen, ein noch größeres Blutvergießen verhindern, den Islamischen Staat zum Rückzug zwingen. Besiegen wird man ihn damit aber nicht. Diese Bewegung wird weiterexistieren, vielleicht unter anderem Namen, aber sie wird weiterbestehen, weil sie ein Teil des Islams ist. Die einzige, radikale Lösung ist eine innere Reform des Islams durch eine andere Lesart der islamischen Geschichte durch die Moslems.

Westliche Denkhilfen helfen nicht

 

Wenn al-Baghdadi sagt, daß „der Islam nie eine Religion des Friedens“ war, übertreibt er. Der Islam kannte auch Phasen der Ruhe und des Friedens. Zu behaupten, der Islam sei nur Krieg, ist daher irrig. Es ist allerdings eine Frage der Perspektive. Werden die Friedensphase nur als Ruhephasen betrachtet, die auf eine politisch schwache Führung des Islams oder äußere Zwänge zurückgeführt werden, aber nicht dem eigentlichen Wesen des Islams entsprechen, oder werden sie als eigenständiges Element des Islams anerkannt?

Im Westen versuchte man sich lange in anderen Auslegungen des Wortes Dschihad. Eine Vorgangs- und Denkweise, die für den Westen gilt, aber nicht für den Islam. Alle Versuche waren zum Scheitern verurteilt. So wird es auch mit dem Perspektivenwechsel auf die islamische Geschichte sein, solange der Vorschlag dazu von außen kommt und nicht selbst von der islamischen Welt vertreten wird. Gutgemeinte Denkhilfen des Westens, wie die häufig zu hörende Aussage „Was der Islam wirklich unter Dschihad versteht“, mögen zwar der eigenen Beruhigung dienen, helfen aber nicht wirklich. Die Fragen des Westens, sind nicht unbedingt die Fragen des Islams. Erst recht gilt das für mögliche Antworten.

Kreuzzüge sind nicht mit dem Dschihad gleichzusetzen

Widersprochen werden muß in jedem Fall der häufig in einem Atemzug genannten Gleichsetzung der Kreuzzüge mit dem „Heiligen Krieg“ des Islam. Die Kreuzzüge waren ein lokal begrenzter Krieg zur Befreiung und Verteidigung Jerusalems und der heiligen Stätten. Sie waren weder ein Eroberungskrieg noch ein heiliger, totaler und vom Evangelium abgeleiteter Krieg. Ganz anders stellt sich die Situation im Islam dar. Der „Dschihad“ ist immer ein „heiliger Krieg“, wenn er der Eroberung neuer Gebiete gilt, die für den Islam gewonnen werden sollen. Er ist immer ein „totaler Krieg“, weil er mit größter Anstrengung zu führen ist, und er ist ein vom Koran abgeleiteter Krieg.

 

Einleitung/Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Asianews

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michael

Jeder der mit dem Islam zu tun hat weiss das.
Europa ist verloren, es fehlt der sinnstiftende gemeinsame Glauben aus dem sich ein gemeinsames Handeln ergaebe.
Solange unser Gott – Spass- und Amuesiergesellschaft – heisst geht der Untergang weiter.
Und selbst wenn, wer soll uns vor diesen islamischen Massen noch verteidigen, sie sind in der tausendfachen Ueberzahl.
Es nilft wirklich nur noch beten, aber das haben wir ja dank Vat II verlernt.

esra

Shalom ! Der Analyse von Michael kann ich nur zustimmen. Allerdings sollte man die vielen seriösen Hinweise des Himmels mitberücksichtigen ( Fatima, Katharina Emmerik, … ) Es wird sein wie die Situation nach Gogatha. Die hl. kath.Kirche wird nach der großen Reinigung wieder erstrahlen und natürlich die Seelen der dann noch lebenden Menschen. Shalom !

Josephus

Es tut weh, aber ich muss dem Verfasser zustimmen. Falsch verstandene Toleranz und Barmherzigkeit haben uns auf das Abstellgleis geführt.

zeitschnur
Wir haben leider seit Lessing und auch der Romantik ein total veroberflächlichtes Bild von „Religion“ überhaupt. „Religion“ meint angeblich immer dasselbe, nämlich die gottbezogene Innerlichkeit des Einzelnen. Natürlich meint sie das AUCH… … aber eben nicht nur. Und der Spruch, der meine ganze Jugend und frühe Erwachsenenzeit gekennzeichnet hat: „Im Grunde meinen alle Religionen doch nur dasselbe“ hat sich als einer der größten Blindgänger des Säkularismus erwiesen. Nein: die Religionen meinen eben nicht alle dasselbe, auch wenn sie alle mit „den letzten Dingen“ umgehen. Die Frage ist aber, wie sie mit den letzten Dingen umgehen, wie ihr Gotteskonzept ausieht, welche… weiter lesen »
J. G. Ratkaj
Erneut ein wunderbarer Kommentar von Ihnen. Zu Papst Leo XIII. seligen Angedenkens: In seinem Weltweihegebet wird das Mohammedanertum klar und eindeutig der Finsternis zugeordnet. Die Passage in der um die Erleuchtung der Juden gebeten wird unterscheidet sich massiv davon. Im Grunde genommen formuliert es Leo XIII. so, daß jedem klar sein müßte, daß sich für den Christenmenschen jeglicher Antisemitismus verbietet. In den 1990ern haben die neokonservativen Episkopen gemeint „mit den Muslimen käme wieder die Frage nach Gott in Europa wieder an“, „konservative“ Wirrköpfe innerhalb der Konzilskirche und anderswo meinen heute noch man könne mit diesen Kindern der Finsternis „Abtreibung und… weiter lesen »
Paschachasius
Wenn es antisemitisch ist, sich kritisch mit dem Judentum auseinanderzusetzen dann läuft auch etwa falsch. Die wichtigste Gruppe des Judentums sind keine Semiten, sondern Nachfahren der Kazaren die sich vor einigen Jahrhunderten für das Judentum entschieden hatte. Doch gerade aus dieser Gruppe kommen die Kreise, die heute die Welt in den Abgrund führen! Die Chassidischen Endzeitsekten wie Chabad Lubawitscher wollen das Armageddon herbeiführen und schrecken vor keiner Gräueltat zurück. Die Isrealische Regierung und die einflussreichsten Lobbyisten in den Staaten gehören diesen Sekten an. Da diese Gruppe auch aus dem Hause Rothschild immense Summen erhält, können sie fast alles kaufen oder… weiter lesen »
zeitschnur
@ Paschasasius Sie spulen das übliche Sammelsurium an Vorurteilen, Hetze und Lüge ab. Keine Ihrer Behauptungen können Sie beweisen. Das ist dermaßen unter Niveau, dass kein Tatsachen-Argument mehr durchdringt. Es lebe die Lüge! Es lebe die Verleumdung! Es lebe die Selbstgerechtigkeit! Wenn jemand eine sachlich eingegrenzte Kritik nicht von übler Hetze unterscheiden kann, dann haben wir einen geistigen, moralischen und auch spirituellen Tiefpunkt erreicht. Und wir HABEN ihn erreicht. Bravo! Es ist eine Tragik besonderer Art, dass weite Traditionalistenkreise mit ihrem Judenhass (u.a. Irrtümern) den Islamisten zumindest mental viel viel näher stehen als der Kirche. Katholische Traditionalisten bilden einen Schulterschluss… weiter lesen »
J. G. Ratkaj
Paschachasius, Es herrschen natürlich seit 1789 nur mehr beklagenswerte Zeiten. Das streite ich nicht ab wie Sie es es wohl auch wissen. Auch etablierten sich seitdem nun Personen und Personengruppen, welche die alte Ordnung noch gehörig in die gebotenen Schranken wies. Jedoch würde ich z.B. in diesem Bereich wo es nun jetzt um die mohammedanischen Mordbrenner geht nicht auf die Idee kommen, diese zunächst nun als von den Geheimgesellschaften gelenkte Figuren zu betrachten. (Ich streite aber per se nicht ab, daß bestimmten Gruppen zugearbeitet wird) Der mohammedanische Wahn ist ihn schlecht und widerwärtig. Das Anführen von geheimgesellschaftl. Verschwörungen diesbezüglich ist… weiter lesen »
J. G. Ratkaj

corr.:
„ist in sich schlecht und widerwärtig“

Paschachasius
@ zeitschnur: Lesen Sie bitte folgende Bücher: Wolfgang Eggert Israel Geheimvatikan Erst Manhattan dann Berlin Nach dieser Literatur haben Sie ein erweitertes Weltbild! Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt, denn Eggert spricht ausdrücklich von den Endzeitsekten die das Pech haben so Reich zu sein um alle Kriege zu finanzieren! Er schließt ausdrücklich den gläubigen Juden der nach den Regeln lebt, aus. Es geht um die Kabbala und die Art und Weise die Politik zu bestimmen. Aber liebe Zeitschnur was ist Wahrheit? Das was ständig eingepeitscht wird oder das was man durch das Lesen vieler Quellen lernt? Wenn das Niveaulos und… weiter lesen »
zeitschnur
@ Paschachasius Sie haben auch jetzt nur wenig Sachdienliches zu sagen – von Ihrem Buchtipp abgesehen. Es ist nun mal eine Tatsache, dass viele Tradis einen gerade zu reflexhaften Antijuadismus an den Tag legen. Und die wohlfeile Beteuerung, man man meine ja nicht die gläubigen Juden, sondern ominöse andere („Kabbalisten“ – kriminelle Mystiker gibts auch bei uns, ich gab ja in letzter Zeit einige Buchhinweise auf die Vorgänge in der Kirche des 19. Jh, das wird kaum ein „Kabbalist“ toppen können, was bei uns geschah bis hoch zum Sitz Petri…), legt ja offen, dass man das Judentum und seine Gläubigen… weiter lesen »
Franzel
Der Islam wird seit Kaiser Wilhelms Zeiten in Deutschland verniedlicht und darüber hinaus gut geredet. Die freimaurerische, protestantische und anti-katholische Regierung des „Königreichs“ Preußen hatte sich schon immer um gute Beziehungen zu den Osmanen bemüht. Das hat sich alles bis heute nicht geändert. Preußen war und ist ein Verräterstaat und heute das trojanische Pferd des Islams in Europa. Merkel und Gauck unterstützen den Islam wo es nur geht und sind anti-christlich bis in die Zehenknochen: ein „Pfarrer“ und eine „Pfarrerstochter“. Aber das ist eigentlich auch nicht verwunderlich, wenn man die geistige Verwandtschaft von Protestantismus und Islam in Betracht zieht. Das… weiter lesen »
michael

Volle Zustimmung lieber @Franzel
Deutschland hat bei dem tuerkischen Genozid an den Armeniern eine ganz boese Rolle gespielt.
Das wird natuerlich heruntergespielt und gerne vergessen und passt zu der tuerkischen Weigerung, die Verantwortung fuer diesen Voelkermord zu uebernehmen.
Wer oder was uns von dieser Tyrannei befreien wird weiss ich nicht, aber der Herrgott wird sich schon ein „Instrument“ aussuchen um dem Islam ein boeses Ende zu bereiten.
Das ist sicher !

Paschachasius
Gehört das nicht auch zur Alliierten Propaganda? Denn die Deutsche Geschichte wird seit dem 1. Weltkrieg im Sinne der Sieger erzählt und damit weit von der Wirklichkeit! Wenn über Wilhelm 2 berichtet wird, haben alle die Karikatur von dem Punch vor Augen: Der Lotse geht von Bord. Die Wirklichkeit sah anders aus! Bismarck machte es so wie immer: Er drohte seinen Rücktritt an, nur Wilhelm ging nicht auf die Erpressung ein! Das Bündnis mit Russland wurde von Offizierskreisen in Russland verhindert und nicht vom Kaiser. Im Gegenteil Wenn man Paris besucht kommt man an die Pont de Alexander vorbei. Diese… weiter lesen »
Heinrich
Ihr erster Absatz ist vortrefflich, beim zweiten muß ich aber anmerken das in Rußland ein ähnliches System wie der Islam „gebootet“ wurde, und es besteht auch das Risiko das sich das islamische Preußen sich eher diesem neuen russischen System anschließen wird, Russland kann doch ganz gut mit dem Islam wie man am Beispiel Iran sieht und Selbstjustiz mögen die „islamischen Preußen“ genauso wie manche Hardliner in Russland oder die Kinder des „Propheten“. Das ganze ist wie mit zwei Hooligan Fraktionen, die schaukeln sich gegenseitig hoch aber am Ende sind und bleiben doch beide Gruppen Hooligans und die einen können nicht… weiter lesen »
Heinrich

Die Frage ist nur ob auf dem Schirm auch wirklich ein Kreuz ist?

Paschachasius
Der Islam ist die Antwort auf den moralischen Zerfall der frühen Christen im nahöstlichen Raum des ehemaligen Römischen Reiches. Dadurch wurde die Ausbreitung einer Religion die dem harten Leben von Nomadenstämmen entspricht überhaupt möglich. Denn eine erhabene Philosophie, ist Menschen die täglich ums Überleben kämpfen müssen einfach zu fremd. Da kamen die klaren Regeln des Islam diesen Menschen recht. Selbst die Unterdrückung der Frau wird im Kampf um das nackte Leben in Kauf genommen. Auch der Islam wurde später in den Handelsmetropolen verfeinert. Da wurden viele der einfachen Regeln auch umgedeutet. Besonders als der Islam sich kriegerisch in Afrika und… weiter lesen »
Franzel
Aber die falsche Religion Mohammeds hatte bei den Beduinenstämmen dort so gut wie überhaupt keinen Rückhalt. Die Anhänger Mohammeds schreckten jedoch vor keiner Terrortat zurück und konnten sich nur so die Beduinenstämme gefügig machen. Islam heißt Krieg. Und die Christen dort waren weit verstreut und waren als meist waffenlos wie heute noch in Syrien und Irak. Zum Christentum gehört aber unabdingbar die staatliche Gewalt: Kirche und Staat, Papst und Kaiser. Zum Christentum gehört die Schwertgewalt, ganz wortwörtlich verstanden- immer als Verteidigungsinstrument. „Denn wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen“, sagt der Herr und Erlöser. Das muß man auch… weiter lesen »
zeitschnur
@ Paschachasius Ihr einziger Beleg für Ihre Endzeittheorie ist der hochumstrittene, im Prinzip nur in der Neonazisszene rezipierte Wolfgang Eggers. Wer gerne fabuliert oder eine Art Reality-Star-Wars lesen will, wird sich daran erfreuen. Im übrigen ist uns Nüchternheit und Geduld aufgetragen. Man kann nur das behaupten, was man weiß. Und „wissen“ heißt: man kann es konkret belegen. Eggers macht aber solche Rundumschläge – auch über große historische Zeiträume – dass das, was er schreibt, selbst wenn einzelne Behauptungen zutreffen sollten, im Ganzen weder beweisbar noch überhaupt in dieser Zuspitzung sinnvoll sind. Es ist ein alter Hut der Geschichtswissenschaft, dass historische… weiter lesen »
fredius
Islam ist und bleibt eine Kriegs-Religion. Der Westen und seine Politiker wissen das, aber es wird alles verharmlost. Dass nun die Kirche hier eine Annäherung und Dialog führen will, entbehrt jegli- cher Realität und Vernunft. Natürlich ist es gut wenn man friedliche Wege sucht, aber nicht auf der Ebene von Religion. Man kann doch nicht anerkennen und mehr oder weniger gut heißen, was nicht von Gott kommt. Sonst fällt man dem Irrtum anheim und stärkt dadurch eine falsche Ideolo- gie und Aberglaube, anstatt den Missionsauftrag zu erfüllen. Dies Annäherung der katholischen Kirche an die Naturreligionen, fördert die Allerlösungs-Theologie und sind… weiter lesen »
defendor
Der von einem der führenden Christenverfolgerstaaten – Saudi Arabien – „preisgekrönte“ Salafist Naik rührte die (Lügen-) Werbetrommel für einen ang. „friedenbringenden Islam“: - „Der Islam ist die einzige Religion, die imstande ist, der gesamten Menschheit den Frieden zu bringen“ - Der „Frieden“ islamischer Bauart ist freilich gleichbedeutend mit der Unterwerfung unter die Knechtschaft der Irrlehre Islam, zynisch „Haus des Friedens“ genannt. Dazu Hw Martin Rhonheimer, Professor für Ethik und politische Philosophie an der Päpstlichen Hochschule Santa Croce in Rom, ein Leuchtturm“ im ansonsten aktuell „interreligiösen“ Nebel: - [….] Der Islam ist seinem Wesen nach mehr als eine Religion. Er ist… weiter lesen »
wickerl
Jakob Augstein schrieb vor ein paar Monaten im Spiegel mit dem IS bekämpfen wir selbst Geschaffenes. Beim IS geht es ja darum, dass die “ schiitische Brücke“ die sich von Teheran über Bagdad und Damaskus in den Libanon zur Hisbollah hinein erstreckt , zusammenbricht. Und dafür rüstete man nach afghanischem Talibanvorbild den “ Islamischen Staat “ auf, damit die Regierungen in Damaskus und Bagdad stürzen, die dortigen Regierungen sind den USA und Israel zu „iranfreundlich“. Der IS fährt mit Humvees und zuletzt mit Toyotas ,die Toyota nach USA und Großbritannien exportierte. Und jetzt fällt der IS Europa auf den Kopf,… weiter lesen »
hicesthodie

So ist es @wickerl. Unter syrischen Christen herrscht allgemein die Überzeugung, dass der IS eine Ausgeburt der US-Regierung ist. Begonnen aber hat die ganze Misere, vor der wir heute stehen, mit den Sturz des Schah, betrieben von der Carter-Regierung. Mit seinem Sturz wurde die Chance vertan, dem Islam ein zivilisiertes Antlitz zu verleihen. An seine Stelle trat Khomeini, der Lenin unter den Mullahs. Nieand solle sagen, Geschichte wiederhole sich nicht.

zeitschnur

Wer einen derartigen Unsinn glaubt, ist mental nicht weit weg von Merkel & „Gutmensch“-“Hochverrats“-Co.
Für denkende Menschen hier ein Artikel: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/der_kampf_gegen_den_is_und_die_schwaeche_des_westens

Die USA mögen Islamisten unterschätzt und instrumentalisiert haben, aber der Islamismus ist doch keine Erfindung des Westens und der IS kein Kind der Amerikaner!

Soviel westliche Hybris, wie sie in Ihren beiden Statements zum Ausdruck kommt, ist noch schlimmer als die unserer Regierungen.

Es gibt eine Welt mit Menschen jenseits (erzkatholisch-)westlicher Allmachtsphantasien, und böse sein können andere auch ganz ohne uns!
Immerhin war ein gewisser Prophet Ideengeber der Salafisten, und er lebte lange, bevor es Freimaurer gab!

J. G. Ratkaj
Glücklicherweise haben sich nun eine Reihe amerikanischer Bundesstaaten dahingehend geäußert, daß sie keine Migranten aus Syrien aufzunehmen gedenken. Auch die eben installierte neue poln. Regierung möchte dem brüsselisch-berlinerischen Maseneinwanderungsdikat keine Folge leisten. Auch andere osteurop. Ländern haben von Anfang diesem infamen Multikulturalismus-Oktroy von Anfang an energisch und tapfer widersprochen. Das sind zumindest erfreuliche Nachrichten, daß es Obrigkeiten gibt, die ihrer inhärentesten Aufgabe nämlich dem Schutz ihrer Bürger noch nachkommen möchten. Auch die franz. rechte Opposition hat in beachtlicher Schärfe formuliert. Anderseits ist in den Ländern deutscher Sprache eine Art „jetzt erst recht“- Attitüde wahrzunehmen. „Islam“- und „Terrorismusexperten“ beschwichtigen auf laufendem… weiter lesen »
Jeanne dArc

Hier einmal eine juristische Klarstellung über die Halbmondreligion von Prof. Dr. jur. Karl Albrecht Schachtschneider !: http://www.kaschachtschneider.de/de/component/content/article/2-aktuelles/23-verfassungswidrigkeit-islamischer-religionsausuebung-in-deutschland.html – und: https://www.youtube.com/watch?v=JQ4CQhdeakg — das bedeutet m.E. auch die sogen. „Religionsfreiheit“, die im II. Vatikanum postuliert wurde, genauer unter die Lupe zu nehmen.

Leone

@zeitschnur:Durch Ihre ätzend langen Statements , die zunehmend abstruser werden, offenbaren Sie wieder einmal Ihre Rechthaberische Gesinnung. Und im übrigen steht es Ihnen nicht zu , hier über die „Tradis“ zu geifern. Da sie in ihrem Statements zuvor schon die Hl. Sr. Faustina Kowalska und den hl. Padre Pio auf despektierliche und fiese Art geschrieben haben, gibt es nur eine stichhaltige Erklärung: Sie spielen eine falsche Geige ,es ist die Geige eines zynischen und rechthaberischen Frauenzimmers!

Leone

Nachtrag:Es sollte Richtig heissen .beim Abschnitt des Satzes; Da Sie in ihren Statement-und nicht:Da sie (Kleinbuchstabe) in ihrem Statements.SORRY

zeitschnur
Gemach, gemach – bleiben Sie mal bei der Sache! Es geht hier weder um Sr. Faustyna noch um Padre Pio – klar soweit? Es ist nun mal eine Tatsache, dass der Traditionalismus auch einen unkatholischen Antijudaismus „tradiert“. Bischof Williamson war da ja keineswegs ein Ausnahmefall. Ich habe diese grauenvollen Meinungen a. dort sehr oft gelesen – in Büchern, in Foren, in Pfarrbriefen… ist nicht mein Fehler, sorry, vielleicht sollten Sie lernen, dass das nun mal so ist… es IST „despektierlich“, aber nicht vonseiten dessen, der es benennt, sondern vonseiten derer, die so reden und denken. b. wirklich schon 100fach in… weiter lesen »
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