Das Ergebnis der Familiensynode VII – Das Ratzinger-Schönborn-Essen

Mittagessen im Kloster?
Mittagessen im Kloster?

(Rom) Die Tageszeitung La Repubblica veröffentlichte in ihrer heutigen Ausgabe einige Hintergründe und Details über das Zustandekommen von Schlußbericht und Zwei-Drittel-Mehrheit. Damit stellt nach dem bürgerlichen Medienflaggschiff Corriere della Sera auch dessen linkes Pendant La Repubblica Wiens Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn in den Mittelpunkt, dem eine nicht genau definierte entscheidende Rolle zugeschrieben wird, daß die Synode letztlich nicht doch gescheitert ist, obwohl alles danach ausgesehen hatte. Ein Scheitern wäre es gewesen, wenn die Synode nicht die vom Papst gewünschte Grundrichtung abgesegnet hätte.

„Synode: „Wenn nicht der emeritierte Papst gewesen wäre, wäre die Katastrophe schlimmer.“ So lautet die Schlagzeile von La Repubblica gefolgt vom Satz: „Das Synodenabkommen, das nach einem Mittagessen Ratzinger-Schönborn zustande kam. Müller vom Schachzug überrascht: dann die Übereinkunft mit Kasper. Der Papst: ‚Anstrengende Arbeit, die viele Früchte tragen wird‘.“

Brachte Mittagessen mit Benedikt XVI. die Wende?

Repubblica-Vatikanist Marco Ansaldo schreibt dem österreichischen Purpurträger und dem emeritierten Papst Benedikt XVI. die schließlich beschlossene Übereinkunft zu, die die Synode vor dem „Scheitern“ gerettet habe. Papst Benedikt XVI. habe sich über den Gang der Synodenarbeit genau informieren lassen. Die Synode habe sich zwischen den Kasperianern und den Verteidigern der Ehe- und Morallehre in einer Sackgasse befunden.

Da sei es zu einem Mittagessen im Kloster Mater Ecclesiae zwischen Benedikt XVI. und Kardinal Christoph Schönborn gekommen. Ein Mittagessen, das der Wiener Erzbischof gewünscht habe, wie es in Rom heißt. Der von Schönborn zustande gebrachte Kompromißtext des Circulus Germanicus wurde mit Abstrichen zum Vorbild für den Schlußbericht der Synode. Das Ziel lautete, doch noch einen „gemeinsamen Punkt zwischen Reformern und Konservativen vor der Schlußabstimmung“ zu finden, so La Repubblica.

Bereits im zweiten Absatz wird die eigentliche Katze aus dem Sack gelassen. Die wirkliche Botschaft der Berichterstattung dieser bedeutenden Medien lautet: der „junge Erzbischof von Wien, der für viele als Papabile in einem künftigen Konklave gilt“.

Doch zurück zum Synodenschlußbericht: Das Mittagessen Schönborn-Benedikt XVI. habe einige Tage vor dem vergangenen Samstag stattgefunden und wurde unter „Höflichkeitsbesuchen“ ehemaliger Ratzinger-Schüler verbucht. Der 2013 zurückgetretene deutsche Papst tue sich beim Gehen schwer, doch sein Kopf funktioniere noch einwandfrei, so Ansaldo. Er habe „aufmerksam – aus der Ferne – die Phasen der Synodendebatte mitverfolgt“.

Der „Anführer der Konservativen“ sei Glaubenspräfekt Gerhard Kardinal Müller, der die Gesammelten Werke des deutschen Papstes als Herausgeber betreut. Mehr weiß Ansaldo nicht zu berichten. Die Ablehnung der zentralen Stelle des Schlußdokuments wäre aber, das steht fest, einer Gefolgschaftsverweigerung gleichgekommen, eine öffentliche Blamage für Papst Franziskus, die ihn zu einer Art Lame Duck der katholischen Kirche gemacht hätte. In dieser Situation, so legt es Ansaldo nahe, habe Schönborn als Ausweg aus der Sackgasse den Gang zu Benedikt XVI. angetreten.

Schlußbericht „nicht ohne Konflikte“, doch schließlich reichte Kardinal Müller die Hand

Auch das schreibt Repubblica nicht expizit, legt aber nahe, daß umgekehrt das plötzliche Einlenken von Glaubenspräfekt Müller irgendwie auf Benedikt XVI. zurückgehe.

Daß Müller „am Ende den Progressisten Schönborn, Marx und Kasper die Hand reichte“, werde von manchen als Wunsch interpretiert, die Synode nicht zu spalten und damit den von Papst Franziskus gewünschten Schub zurückzuweisen, so Ansaldo. Müllers plötzliches Einlenken „war eine große Überraschung“, zitiert Ansaldo progressistische Synodenkreise. Der Schlußbericht „ging nicht ohne Konflikt durch, fand aber am Ende eine gemeinsame Basis“, zitiert Repubblica.

In der schwierigen und mühevollen Schlußphase der Verhandlungen habe Kardinal Kasper die Summa des heiligen Thomas von Aquin zitiert, wo dieser zur prudentia mahne. Und statt des Wortes „Kommunion“ fand das Wort „Unterscheidung“ Eingang in das Papier. Ein Reizwort für Kardinal Müller verschwand und ein Wort, das dem Jesuiten auf dem Papstthron besonders wichtig ist, hielt Einzug. Müller akzeptierte am nächsten Morgen den von den Progressiven vorgeschlagenen Kompromiß.

„Es war ein Wunder“

„Es war ein Wunder“, kommentierte der progressive Pater Thomas Rosica, Assistent von Vatikansprecher Lombardi für die englischsprachige Presse, denn nur wegen einer einzigen Stimme erreichte der Paragraph zu den wiederverheirateten Geschiedenen die nötige Mehrheit. Letztlich die Stimme Müllers, wenn man es so sehen will. Damit konnte auch das Thema wiederverheiratete Geschiedenen offiziell von der Synode dem Papst übergeben werden, der nun die Möglichkeit hat, dazu zu entscheiden. Hätte die Synode genau diesen Punkt abgelehnt, um den sich zwei Jahre die ganze Synode drehte, wäre es für den Papst schwierig geworden.

„Der Papst war gestern sichtlich zufrieden“, so La Repubblica. In der Schlußmesse im Petersdom dankte der Papst den „Synodenbrüdern“ und meinte: Die Synode „war anstrengend, aber sie wird sicher viel Frucht bringen“. Gleichzeitig maßregelte er erneut Katholiken, die „ausgrenzen“ wollten und denen andere, die nicht ihrem Bild entsprechen, „lästig sind“. Doch nun sei die „Zeit der Barmherzigkeit“ und nicht der „Verurteilungen“.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: MiL

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Franzel

Man hat ein möglich erscheinendes Schisma zunächst wohl abgewendet, aber es fragt sich wieviel der Kompromiß, die Einheit der Kirche wert sein wird und wie lange er tragen wird. Die Kasper-Seite kann sich jedenfalls durchaus freuen- und der Kardinal tuts ja auch-, weil die Türen geöffnet bleiben und das heißt, daß sog. wvh. Geschiedene nun doch auf breiter Front die hl. Kommunion empfangen werden dürfen wie es aussieht. Welcher Priester vor Ort wird das nun noch verweigern können gerade im „Jahr der Barmherzigkeit“?

Kardinal Müller aber hats nicht leichter. Ja, so funktioniert Macht.

Arrow

Also hat Benedikt den Verteidigern der Lehre einen Dolchstoß versetzt? Ein Schisma wäre doch ein besserer Ausweg gewesen als die jetzige Hängepartie, oder? Verstehe nicht ganz.

hicesthodie

Wenn diese Berichterstattung der Wahrheit entsprechen sollte, dann hätte Ratzinger Bergoglio den Kopf gerettet und Müller düpiert. Nunja, der „junge“ Schönborn hat wohl auch mehr Charme, als der kantige Glaubenswächter. Was für ein Wahnsinn: eine Stimme, und Bergoglio hätte einpacken können. Am besten, man zieht den Vorhang vor diese ganze Chose: Plaudite, amici, comedia finita est.

J. G. Ratkaj

Papst Leo XIII. in seiner Enzyklika über die Einheit der Kirche „Satis cognitum“ vom 29. Juni 1896:
„Es gibt nichts Gefährlicheres als diese Irrlehrer; über alles reden sie zwar tadellos, mit einem Wörtchen aber verderben sie, wie mit einem Tröpflein Gift, den reinen und unverfälschten Glauben an die göttliche und folglich auch an die apostolische Überlieferung“

Michael Koppe

Wenn das wirklich stimmt, so zeigt es, dass Ratzinger nicht die Heiligengestalt war und ist, zu der ihn viele Tradis machen und dass es durchaus auch Kontinuitäten mit dem Pontifikat des Nachfolgers gibt! Wäre Ratzinger ein Heiliger, hätte er spätestens jetzt LAUT seine Stimme gegen Bergoglio erheben müssen! Aber den Mut einer KATHARINA VON SIENA hat er eben doch nicht! Und mit jedem weiteren Monat, den er lebt, erscheint sein Rücktritt immer fragwürdiger …

Franzel
Nur ruhig Blut @Michael Koppe. Die große Heilige Katharina von Siena war aber nicht Papst. Offen gegen „Papst“ Bergoglio die Stimme zu erheben, wäre als Aufruhr angesehen worden. Und das wäre das Allerletzte, was die Kirche hätte gebrauchen können. Dann wäre Papst Benedikt erledigt gewesen und mit ihm die treuen Kardinäle und alle Gläubigen. Dann hätte das Bergoglio-Lager freie Fahrt für alles gehabt. Papst Benedikt ist den Gegnern nicht auf den Leim gegangen, selbst nicht dem hochgeistigen Kardinal Schönborn, sollte er das vorgehabt haben. So aber ist „Papst“ Bergoglio geschwächt. Er ist nunmehr, der immer in der Offensive war, in… weiter lesen »
Otto

@hicesthodie „eine Stimme“: wie funktioniert der Abstimmungsmodus? Weiß man etwas darüber? Ich vermute, nicht durch Handheben und abzählen. Denn annähernd hundertmal durchzählen halte ich nicht für praktikabel. Bleibt vielleicht ein Knopf zu drücken? Und der Computer wertet dann aus, wenn er nicht schon vorprogrammiert war… Abgesehen davon, kann eine Zweidrittelmehrheit in ihrer Zustimmung genauso irren wie eine Drittelminderheit in ihrer ablehnenden Haltung und umgekehrt. Über Glaubenswahrheiten lässt sich nun mal nicht abstimmen.
Übrigens gehe ich im Fall der Knopfdrückvariante im Zeitalter der Totalüberwachung davon aus, daß registriert wird, wer wie abgestimmt hat. Nur so macht es „Sinn“.

Shuca

„Auch das schreibt Repubblica nicht expizit, legt aber nahe, daß umgekehrt das plötzliche Einlenken von Glaubenspräfekt Müller irgendwie auf Benedikt XVI. zurückgehe.“
Das Vertrauen von Glaubenspräfekt Müller zu Benedikt XVI scheint sehr groß zu sein!
Es wird wohl schwierig sein das Blatt Papier zu finden das zwischen unseren beiden Päpsten sich angeblich versteckt oder nicht versteckt hat.
Per Mariam ad Christum.

zeitschnur

Ja, das ist die Handschrift Ratzingers – ewige Kompromisse, das Zusammenkontinuieren unversöhnter Widersprüche in der Hoffnung auf eine natürliche Lösung im Sinne einer katholischen „Loya Djirga“. Hauptsache, der Laden bricht nicht auseinander, Hauptsache man pfuscht weiter, hauptsache, die Kirche geht sprichwörtlich mit ihren Päpsten in die Hölle als ohne sie in den Himmel.
Furchtbar – ja, das ist Ratzinger!
So sind auch alle seine Schriften im Längsschnitt seines Lebens: widersprüchlich, widersprüchlich, widersprüchlich, aber dabei sehr stilvoll.

Und das lieben die postmodernen Menschen: Hauptsache der Stil brilliert.

zeitschnur

Alle, die sich immer noch einbilden, es käme je zu einem „Schisma“ – es wird zu allem kommen, nur dazu nicht.
Diese Zeiten sind vorbei.
Heute sollen alle gezwungen werden, mit unterzugehen.

michael
@zeitschnur das denke ich auch, Schismen und Exkommunikationen gehoeren zu der Schwarz – Weiss Kategorie der Kirche, die sich in einer „Pluralen“ Gemeinschaft von selbst verbieten. Die Koepfe heute denken demokratisch und nicht mehr hierarchisch. Bergoglio flirtet mit allen, von extrem links bis zu Bischof Fellay von der FSSPX, alles kein Problem, alles wird dialogisiert. Der Ketzer Kueng beisst sich sicherlich sonstwohin, denn unter Bergoglio-Kasper- und Co. haette er seine Lehrerlaubnis nie verloren, nein er waere als der liebe Freund Hans ( Herr Lehmann aus Mainz) hochwillkommen im Vatikan ein- und ausgegangen. Ueber Benedikt hart zu urteilen ist nicht gerecht,… weiter lesen »
J. G. Ratkaj

Sehr richtig. Trotzdem lassen sie sich noch immer von Ratzinger blenden und setzen ihre infantilen Hoffnungen auf ihn. Bergoglio und Ratzinger machen sich sicherlich darob lustig, da beide in der Tat sich sehr ergänzen.
Ratzinger war zeitlebens durch und durch Liberaler. Der Unterschied war nur der, daß sich Kirchenleute und Theologen seiner Generation wie Klaus Küng noch weiter radikalisierten während Ratzinger „konservativ“ seinen Liberalismus der 1950er bewahrte. Deswegen erscheint Ratzinger Nachgeborenen als „konservativ“. Bei einigen deutschen „Traditionalisten“ spielt natürlich mit, daß er „Deutscher“ und noch dazu „Bayer“ ist. Da hört dann jedes Denken auf.

Kostadinov

Darf ich Sie was fragen, werter Herr Ratkaj? Ich bin Jahrgang 1972 und seit ich mich erinnern kann, war Ratzinger ‎in der (ver)öffentlich(t)en Meinung der böse konservative Hardliner, Großinquisitor, ‎Panzerkardinal etc. Ich bin natürlich in der PostVII-Kirche aufgewachsen und meinen Eltern war ‎Ratzinger das „Bollwerk“ gegen Küng, Kasper, Befreiungstheologie etc.‎
Wenn Sie ihn als gemässigten Liberalen (zumindest versteh ich ihren Post so) bezeichnen, wer ‎wäre dann ein wirklich Konservativer im positiven Sinne? Lefebvre? Fellay? Unter den jetzigen ‎röm. Kardinalen kann’s ja keiner sein, weil alle irgendwie in der Konzilskirche wurzeln?‎

zeitschnur

@ J.G. Ratkaj

Neulich hab ich das schon mal erwähnt – ich habe im Internet die Leseprobe von Steffen Köhler über „Benedikt XVI. – die neue Tradition“ gelesen.
Die Beobachtungen dieses Autors, die er auch sehr gut belegt, sind vielleicht der Schlüssel zu der widersprüchlichen Theologie Ratzingers.

http://roell-verlag.de/epages/bffcc1fb-060d-4066-bf9c-ddec607b2cb7.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/bffcc1fb-060d-4066-bf9c-ddec607b2cb7/Products/978-3-89754-258-7

Heinrich

Wir sind doch schon längst im Schisma oder nicht? Seitdem man sich beim Afterkonzil vom Hochaltar abwandte, wandte man den Rücken dem Herrn zu und legte sich nackt auf den Volksaltar Luthers. Es ist ein „schweigendes Schisma“, damit es nicht gehört wird und der fromme Katholik nicht nach der Wahrheit fragt, die beste Täuschung ist immer noch die die man nicht bemerkt.

J.G. Ratkaj
Ich bin Jg. 1929 und sage klar gemeinsam mit meinem beinahe Altersgenossen dem geschätzten Wbf. Max Ziegelbauer: die „alte“ Kirche ist mir lieber. Es gab bis weit in die 1980er noch genügend altgläubige (d.h. Hierarchen welchen den überlieferten Glauben der Väter treulich und unverfälscht bewahrten) Bischöfe, freilich dann schon allesamt emeriti da natürlich Paul VI. die Altersgrenze brauchte und wider apostolischen Brauch dekretierte um diese Hierarchen kalt zu stellen und sie so in einer ekklesiologischen Anomalie „in Pension schickte“. ansonsten hätte das Zerstörungswerk von „Erneuerung und Reform,“ niemals so erfolgreich in Angriff genommen werden können. Um im deutschsprachigen Raum meiner… weiter lesen »
J.G. Ratkaj

Das war an Konstadinow adressiert.

Franzel

Das ist völliger Unsinn, was Sie schreiben und böswillig dazu, leider. Sie haben von Tuten und Blasen offenbar keine Ahnung und sind nicht an der Kirche interessiert. Das sage ich, denn genau so schreiben Sie. Ich tue Ihnen damit kein Unrecht.

Shuca
@Konstadinow „Ich bin Jahrgang 1972 und seit ich mich erinnern kann, war Ratzinger ‎in der (ver)öffentlich(t)en Meinung der böse konservative Hardliner, Großinquisitor, ‎Panzerkardinal etc.“ Ich bin auch lange auf ihn reingefallen. „Veröffentliche Meinung“ ja genau darum geht es. Das Spiel der Verwirrung läuft auf vielen Schienen. Johannes XXIII war der „Gute Papst“ und Ratzinger der „Panzerkardinal“. Hier werden verschiedene Srömungen der Katholiken angesprochen und bedient und dann werden alle gemeisam auf das selbe Ziel getrieben. Man sollte sich mal die „Subsistit in Lehre“ mal genau durch den Kopf gehen lassen und so schwierig wie es ist man kann den ökumenischen… weiter lesen »
defendor

Ein dieses Ergebnis treffend umschreibender Kommentar bei „Gloria Global“:
-
„Sowohl Katholiken als auch Radikale reklamieren das Abschlussdokument der Familiensynode als Sieg.
Bei den Teilnehmern am Coetus Internationalis Summorum Pontificum wurde dagegen die Frage laut, wie ein zweideutiges Dokument – das weder die Irrtümer verurteilt noch die Wahrheit klar ausdrückt – ein Sieg sein kann.“
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Severin

Ist die Einheit wirklich so viel mehr wert als die Wahrheit? Verstehe ich nicht ganz, aber ich schätze Papst Emeritus Benedikt als sehr weisen Mann, der sich auf alle Kirchenväter versteht. Was von ihm kommt, würde ich auch blind annehmen. Vertrauen wir auf den HERRN!

sina

Schließe mich dem ebenfalls 100%-ig an. Auch ich vertraue Benedikt blind!!

Zarah

@ Severin

„Ist die Einheit wirklich so viel mehr wert als die Wahrheit?“

Es ist viel schlimmer, die Schein-Einheit ist mehr wert als die Wahrheit.

Franzel
Papst Benedikt, wenn ich das richtig deute, wollte sicherlich nicht, daß ein Schisma mit seinem Namen verbunden ist, weil man ja in diesem Falle, wäre es eingetreten, sagen und behaupten könnte, die treuen Kardinäle hätten mit seiner Unterstützung es dazu kommen lassen. Hier war wahrscheinlich zum jetzigen Zeitpunkt die Einheit der Kirche wichtiger, zumal es ja auch offensichtlich dem Papst gelang, das Kasper-, Marx-, Schönborn- „Lager“ zu soz. Zugeständnissen zu bewegen. Nunmehr aber hat es „Papst“ Bergoglio allein in seiner Hand. Wenn er nicht umkehrt und ohne Wenn und Aber die Lehren verkündet (also bspw. keine Kommunion für wvh. Geschiedene… weiter lesen »
Makariel
Allein ein Diskutieren über solche Themen, die längst abgeschlossen sind durch die Katholische Kirche, verrät ihren Glaubensabfall. Nicht die Moral ist in erster Linie verkommen, sondern der GLAUBE. Das ist doch das eigentliche Problem! Der Verrat am Glauben zeitigt solche Früchte. Für einen Katholiken indiskutabel. Deswegen ist nicht zu verstehen, weshalb so viel Aufhebens um diese Synode gemacht wird. Ein Katholik hat damit überhaupt nichts zu tun, wenn sich Nichtkatholiken über eine längst abgeschlossene Sache unterhalten. Denn diese Synode rüttelt an den Wänden der Gesetze und hat alle Schranken zum Einsturz gebracht, egal, wie sie schlußendlich ausfällt. Ein Katholik hat… weiter lesen »
Augustinus
Die Konservativen haben auch 50 Jahre nach dem Konzil das dialektische Denken immer noch nicht verstanden und sich zum x-ten Mal mit der dialektischen Methode übertölpeln lassen. Natürlich geht es Kaper und Konsorten nicht darum die Lehre zu ändern, sondern darum, sie ihrer unumschränkten Gültigkeit zu berauben und zur These zu relativieren. Die Lehre bleibt also unverändert erhalten, hat aber jetzt nur noch den Status einer These. Die schwammigen Wischi-Waschi Formulierungen in den Synodentexten bilden dann das Einfallstor für die Antithese. Kasper und Co fürchten eindeutige, klare Formulierungen wie der Teufel das Weihwasser, weil sie auf der Grundlage von Klarheit… weiter lesen »
zeitschnur
Ihre Beschreibung trifft die Sache wohl ziemlich genau. Nur Ihre Ansicht, dass man mit der Scholastik keinen Blumentopf mehr gewinnen könne, finde ich nicht überzeugend. Die „Unterbelichtung der Konservativen in philosophischer Hinsicht“ gilt ja auch auf scholastischem Gebiet. Wer auch nur einen Abschnitt aus der Summa durchdacht hat, muss doch entdecken, dass auch in ihr ein „dialektisches Prinzip“ vorhanden ist. Der einzige Unterschied ist dabei, zu der Dialektik, die Sie beschreiben, dass die Kirche im Für und Wider zu einer Frage bei allem, was Dogma ist, bereits eine endgültige Folgerung gezogen hat, bei anderen Dingen, die weniger gravierend erscheinen, aber… weiter lesen »
hicesthodie
Genau so ist es. Man könnte es auch psychologisch formulieren: die Kasperiten setzen absichtlich nicht durchsetzbare Maximalforderungen, um den Lehramtstreuen Kompromisslösungen abzuringen, die diesen dann wie Siege erscheinen. Aber schon im Kompromiss rückt man von der Lehre ab und trägt somit im zweiten Schritt dazu bei, den Maximalforderungen zur allgemeinen Akzeptanz zu verhelfen. Ganz im Gegensatz zu Ihnen sehe ich aber gerade im Fehlen einer gründlichen scholatischen Ausbildung die Ursache dafür, dass man die Bischöfe mit derart billigen Tricks über den Tisch ziehen kann, weil einfach der analytische Geist, der die Dinge bis zur letzten Konsequenz zu durchdenken und abzuwägen… weiter lesen »
Makariel
Es wird so viel geredet in bezug fremder Religionen: Was uns verbindet, das Verbindende herausgreifen, wir haben so vieles gemeinsam. Schulkinder sollen in einem Wettbewerb die drei Weltreligionen darstellen und das Verbindende herausstellen. Juden, Christen, Islam, egal ob Gott oder Allah, das ist wunderbar! Kindsverderber seid ihr! Die gemeinsamen Werte pflegen, heißt es. Unsinn! Was verbindet uns denn mit wem? Haben wir eigentlich was Verbindendes? Ja haben wir! Uns verbindet das eine, daß alle Menschen ohne Ausnahme berufen sind, das ewige Heil zu erlangen. Jenen, die sich diesem Heil widersetzen, gehören wir nicht an. Uns verbindet, daß jedem Menschen die… weiter lesen »
michael

Bravo @Makariel ganz meine Meinung,
dann gehen wir endlich nach Rom und beenden diesen „Notra Aetate“ Quatsch.
Ein 5 Zeiler ueber die Toleranz gegenueber anderen Religionen tuts auch.
Als naechstes Verbot des NOM und Einfuehrung der tridentinischen Messe als Regel, danach faellt etwa 90% der Kleriker ab und der Rest ist die kleine Herde die Christus bei seiner Wiederkunft erwartet.
Ein Traum, ich fuerchte momentan noch, aber …………. !

Innozenz

Bezeichnend, dass die meisten hier (mit rühmlicher Ausnahme von @Zeitschnur) zu diesem endgültigen Beweis schweigen, dass Ratzinger gar nicht der ist, zu dem ihn die Community hier über Jahre gemacht hat. Er hat mit Traditionalismus so viel zu tun wie wie eine Eidechse mit einem Leoparden. Zeitschnur sagt es gaz richtig: Ratzinger ist ein „stilvoller“ Modernist. Nicht mehr und nicht weniger. Er hat wie alle Konzilspäpste viel zum Zerstörungswerk an der Kirche beigetragen. Aber das wollen sie hier nicht sehen, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

J. G. Ratkaj

Ein hervorragender Kommentar.

Shuca

@Innozenz
Ich schließe mich J. G. Ratkaj an.
Per Mariam ad Christum.

Makariel
Was stört uns, in die rechte Ecke gestellt zu werden? Rechts zu stehen ist für uns eine Ehre, denn sie ist die Seite GOTTES. Was stört uns, diesbezüglich verachtet zu werden? Wir stehen bewußt auf der rechten Seite, denn dann, wenn der Herr kommt, sind jene gerettet, die dort stehen! Es gibt seit Beginn der Welt eine Scheidung der Guten und der Bösen und das wird bleiben bis in alle Ewigkeit! Es gibt eine Verwerfung der Gottlosen und eine ewige Belohnung der Gottesfürchtigen. Die ganze Menschheit wird eine Scheidung erleben am Jüngsten Tag: Es gibt keine Vermischung des Irrtums mit… weiter lesen »
zeitschnur
Was hat das bitteschön mit „rechts“ zu tun, wenn man als Katholik auf der Unauflöslichkeit der Ehe besteht? Wenn einer meint, er müsse als Katholik auch gleich noch rechtsgerichtete POLITISCHE Optionen zuhauf mit dem Glauben vermischen, dann ist das sein Problem und nicht katholisch. Wenn ich aber einfach an der Unauflöslichkeit der Ehe festhalte als Christ, dann dürfte ich auch die Rechten gegen mich haben. Wer nicht völlig blind und taub ist, muss doch sehen, dass gerade die Rechten in ihren Vorgängern (Royalisten, Reaktionären, bis hin zu Faschisten) ein geradezu ekelhaftes Verständnis von ehelicher Treue hatten. Kaum ein Monarch, der… weiter lesen »
Arrow

Hallo Zeitschnur,
Katholiken sollten immer zur Rechten der Wahrheit stehen. Zur Rechten der Wahrheit scharen sich die von den Böcken getrennten Schafe. Zu ihrer rechten Seite ergießt die durchbohrte Wahrheit Wasser und Blut und damit alle Gnaden.
Es ist den Feinden der Wahrheit gelungen, im politischen Raum die Begriffe „rechts“ und „links“ zu verwirren. Insbesondere ist es ihnen gelungen den nationalen Sozialismus auf die rechte Seite des politischen Spektrums zu schieben, was natürlich falsch ist, wenn man auf das Selbstverständnis der nationalen Sozialisten und ihrer Wirtschaftsprogramme blickt.

zeitschnur

@ arrow

Naja – ich würde mal die Rechts-Links-Vorstellung vom Jüngsten Gericht nicht mit der aus der Sitzverteilung im Reichtag herrührenden Bezeichnung von „Links“ und „Rechts“ im politischen Sinn verwechseln wollen…

Äpfel und Birnen soll man nie vergleichen…

Hans

Das Ergebnis gefällt mir nicht, weil es scheinbar so ist wie @ Severin schreibt, dass die Einheit über die Wahrheit gesiegt hat. Trotzdem frage ich mich, ob das zum jetzigen Zeitpunkt nicht auch Gottes Wille ist? Vielleicht wollte Gott das Schisma nicht. Er denkt langmütiger, wie wir ungeduldigen Menschen. Zusammengefasst: Eine ausschließlich politische Beurteilung des Ergebnisses der Synode, birgt die Gefahr, dass die heilsgeschichtliche Dimension nicht beachtet wird.

zeitschnur

… und was ist dann Ihrer Meinung nach die „heilsgeschichtliche Dimension“ in diesem Fall?

hicesthodie
Hans, aus Ihnen spricht die Angst vor der letzten Konsequenz und die jahrzehntelange Indoktrination der Konziliaren, für die die Wahrung der Einheit das Goldene Kalb ist, um das sie ohne Sinn und Verstand wie die Derwische tanzen. Welche Einheit siegt denn da über die Wahrheit!? Haben wir bei all dem Taumel vergessen, dass es immer nur eine Einheit in der Wahrheit geben kann und dass die Katholische Kirche nur dort fortexistiert, wo sie eins in der Wahrheit ist! Damit die Kirche fortbestehe, hätte es des Sieges der Wahrheit über die faule Einheit im Kompromiss bedurft. Das ist die zutiefst heilsgeschichtliche… weiter lesen »
Agricola

Ach je:
Ein Mittagessen hat also die Synode gerettet!

Die Klarheit wurde – wieder einmal – der gewünschten Einheit wegen (welcher auch immer) mit falscher Dioptrie geopfert. So kann nun vieles im Trüben bleiben.

Schon mit summorum pontificum hatte Benedikt XVI – ausdrücklich um der Einheit der Kirche willen! – zwei Formen für den römischen Ritus zugelassen und somit – bei aller Freude für den Ritus antiquus, der ja nie aufgehoben war – eine „Gradualität“ und die Mehrdeutigkeit des postmodernen Pluralismus befördert.
Eine Einheit der Kirche, die der Eindeutigkeit entbehrt. Eine Einheit in weit umfassender Beliebigkeit.

roman

Jetzt versteht man auch warum der Papst jeden Angelus mit „bon branzo“ abschließt! Essen hält eben Leib und Seele zusammen – aber im Ernst, es ist wirklich der Treppenwitz des Monats: Papa Emeritus Benedikt, dessen Anwesenheit auf der Synode partout nicht erwünscht und der deshalb schon im Vorfeld von jeglicher Stellungnahme ausgeschlossen war – dieser alte Papst muss wie die gute Fee im Märchen, die Synode retten!
Wer es fassen kann, der fasse es!

Franzel

„Papst“ Bergoglio und seine Vertrauten haben möglicherweise einen Pyrrhus-Sieg errungen, falls überhaupt.
Papst Benedikt hat sie offenkundig auflaufen lassen und das mittels des Herrn Kardinals Schönborn.
Die harschen Reaktionen von „Papst“ Bergoglio sind dafür unumstößliches Beleg.
Kirchenpolitisch hat Bergoglio verloren. Jetzt gehts darum, auch inhaltlich die „Dinge“ in trockene Tücher zu bringen.

Suarez
Der Relativismus erledigt sich selbst, mit innerer Notwendigkeit, denn er führt zwingend in den Nihilismus. Nietzsche hat in seiner „historischen Philosophie“ Metaphysik destruiert und so alles zu geschichtlich gewordenen Phänomenen erklärt. Alle Gesetze, Gebote, Normen, und Werte der Moral seien geschichtlich geworden und unterlägen dem Gesetzt der Verwandlung und eben auch dem Vergehen. Es gibt kein Sein, sondern es gibt nur das Werden. Alles fließt, wie schon bei Heraklit. Sinn, wie er in der Aufklärung noch als ihr Selbstzweck der Befreiung von der „Unmündigkeit“ postuliert wurde, wird von Nietzsche revidiert. Es kann in der Moderne keinen Sinn geben, weil es… weiter lesen »
Suarez

Ergänzung

Theologisch hat sich Kardinal Kasper mittlerweile auf einen Zwerg reduziert, der mit seinem vielen Getöse von Barmherzigkeit lediglich eine theologische Maus gebiert.

Die Synode hat diesen Relativismus nicht sanktioniert, sie lässt ihn ins Leere der Phrase laufen. Mögen Kasper und Marx auch noch so oft von jetzt kommenden Veränderungen sprechen, wenn dann wird es die Furie des Verschwindens sein, die zuallererst den progressiven Geist in den Orkus des Nichts werfen wird.

Agricola
Lieber @Suarez, ich stimme Ihn zu, auch Ihren sehr interessanten und bereichernden Ausführungen in früheren Kommentaren zur Kritik am Denken der Aufklärung, dem ihm zugrunde liegenden Nihilismus und dessen Feigenblatt, dem perpetutierendem Fortschrittsdenken. Allerdings bin ich nicht überzeugt und habe keine großen Hoffnungen, dass Ihr letzter Absatz // Die Synode hat diesen Relativismus nicht sanktioniert, sie lässt ihn ins Leere der Phrase laufen. Mögen Kasper und Marx auch noch so oft von jetzt kommenden Veränderungen sprechen, wenn dann wird es die Furie des Verschwindens sein, die zuallererst den progressiven Geist in den Orkus des Nichts werfen wird// zutrifft, wenn es… weiter lesen »
Suarez
Lieber @ Agricola, die von Ihnen zitierten Aussagen von Papst Franziskus sind, da gebe ich Ihnen Recht, schon ein Ausdruck der „Furie des Verschwindens“. Nur begreift eben Bergolio nicht, dass die „Furie des Verschwindens“ zuallererst den progressiven Geist selbst erfasst, weil dieser an seiner Substanzlosigkeit sukzessive irre wird. Kasper und Bergolio zehren noch vom Fundament der Lehre, dass sie aushöhlen und beseitigen wollen. Je weniger da ist, was man zerstören kann, desto hohler wird das Spiel. Bergolio und Kasper erfassen die Konsequenz ihres Denkens nicht, andere werden es tun und vor allem wird der sich beschleunigende Verfall des Glaubens in… weiter lesen »
hicesthodie

Werter Suarez, das haben Sie sehr schön beschrieben. Allein, ich glaube, dass es Bergoglio genau um dieses Verschwinden geht, seine Handlungen also sehr bewußt gesetzt und keinesfalls unreflektiert sind. Er macht nicht sich, sondern die Kirche lächerlich und will sie als Unheilsanstalt ad absurdum führen. Begreifen Sie jetzt die Dimension des Kampfes!?

urs

Erstaunlich, dass manche darüber erstaunt sind. Besieht man Ratzinger/Benedikt XVI. näher, so ist doch alles von einer irenisch-kompromisslerischen Haltung geprägt, oder etwa nicht?

Sophus
Wie zu erwarten war, ging es in der Weltbischofssynode zu Ehe und Familie 2015 im Kern um die Glaubwürdigkeit und Verbindlichkeit der in den Evangelien überlieferten Worte Jesu und damit um die Frage, welches Offenbarungsgewicht sie in der heutigen Zeit noch haben – angesichts der Ergebnisse der historisch-kritischen Leben-Jesu-Forschung, die die Echtheit fast aller Worte Jesu bestreitet. Schwer relativistisch wog in diesem Zusammenhang schon im Vorfeld der Außerordentlichen Synode 2014 die Bezweiflung der Historizität der Worte Jesu zu Ehe, Ehebruch und Ehescheidung, wodurch auch die kirchliche Tradition ins Zwielicht geriet. Dazu wurde mit der Hereinnahme der „Lebensrealität“ als dritte Offenbarungsquelle… weiter lesen »
Suarez
Hochverehrter @Sophus, die „Kasperianer“ entwerten die Glaubenssubstanz! Und die geht weit über das Moralische hinaus. Es ist ja gerade das Unheil, dass Kasper, Bergolio und andere linkskatholische Bischöfe, mit dem Eigentlichen des Glaubens, der Auferstehung rein gar nichts mehr anfangen können. Das ganze theologische Denken kreist im Säkularen und führt dann letztendlich zur „Furie des Verschwindens“, zur Entleerung des Sinns. Die stets medial nett postulierte Barmherzigkeit ist schon auf Grund ihrer Abstraktheit und damit mangelnden Konkretheit völlig substanzlos. Insofern verliert sich Moral hier im Bodenlosen. Da die Barmherzigkeit allen und allem gilt, wird Umkehr gänzlich überflüssig und damit das die… weiter lesen »
Agricola
Lieber @Suarez, wenn die Fundamente der Lehre durch die „Furie des Verschwindens“ geschleift sind, ist der Boden planiert als Bauplatz für eine „Neue“ Kirche – und in einer Atmosphäre flächendeckenden Stumpfsinns kann man auch einen multireligiösen Gräuel errichten (vergessen wir nicht die Worte im Buch Daniel 12,11). Und dass Kasper und Bergolio so naiv oder dumm seien, dass sie die Konsequenz ihres Denkens und Tuns nicht erfassen könnten, kann ich nicht glauben – wenn Sie und ich es schon begreifen können. Es passiert doch mit voller Absicht! Was die Destruktion der Autorität des Papstamtes betrifft, so wurde diese spätestens mit… weiter lesen »
Sophus
Hochverehrter @ Suarez Mein Schlusspassus lautet: „Ohne die persönlichen Sondereinladungen von belgischen Modernisten durch Papst Franziskus, in Verbindung mit bestimmten Nichtberücksichtigungen, wäre die Synode an den Punkten 84, 85 und 86 gescheitert“. Dazu ist zu bedenken, dass das zur Abstimmung gekommene Schlussdokument nicht von Papst Franziskus stammt, dessen eigene Vorlage vom 23.10 wegen der ebenfalls manipulativen Umgehung von über 1300 Einwänden aus der Synode keine Chance auf Zustimmung am 24.10 gefunden hätte Das Schlussdokument ist das Produkt einer Nachtarbeit in letzter Minute unter Mitwirkung auch von Kardinal Müller. Insofern haben die „Kasperianer“ das vorliegende Ergebnis der Synode zu den genannten… weiter lesen »
PETRUS

Schüler und Lehrer treffen sich bei einer Schüssel Suppe. Beim Essen kann man ja gut nachdenken und so wird der Kompromiß gefunden. Diese Ereignis zeigt einmal mehr den absoluten Tiefstand der Röm. Kirche. BXVI. hat sich mal wieder als den geoutet, der er schon immer war und geblieben ist, als unbekehrter Softimodernist.

J. G. Ratkaj

Hervorragend zusammengefasst!

Pia

Die Gerüchteküche ist wieder mächtig am Brodeln und keiner weiß wie’s wirklich war!
Ob Suppe oder Pasta gereicht wurde, ob das Essen überhaupt stattfand, ob Schönborn sich den Rat von Papst Benedikt holte oder ihn einfach nur besuchte, ob es überhaupt zu einem Treffen kam – alles steht doch in den Sternen!
Seien wir also nicht vorschnell im Urteilen!

Methodus

Fein, jetzt wissen Sie und alle hier die WAHRHEIT, eingestimmt und die „Freude“ über den „endgültigen Beweis“, lt. @Innozenz ist gross. @Zeitschnur hat recht und Herr Ratkaj findet ,genau das, vom @PETRUS, ehm.“hervorragend zusammengefasst“. ENDLICH? Worum ging es denn? Um Alles! Aber ja, nebenbei, endlich den Benedikt zu entblössen, outen, wie wichtig es ist, gerade den Benedikt die „Kleider“ zu entreissen und „ES“ endlich den Seinen, zu zeigen. Am Ende, werdet Ihr alle, werden wir alle, vor unserem Herr, nackt, stehen, in der Ewigen Wahrheit Jesu Christi.

Methodus

Dass, genau da und jetzt, ein allgemeiner „Outing“ stattfindet, dass ebenso die Wahre Hirten und treue Christen, das Zeugnis abgeben, dass der Heiliger Geist, genau in dieser Zeit spricht… wäre doch ein Anlass, die Ehrfurcht zum Allmächtigem, zu spüren, sich verneigen, knien und Vater unser, jedes Wort, bewusst, in Demut, zu beten.

Franzel

Und wer sind Sie @PETRUS? Katholisch doch nicht, denn wie anders kann man Ihre Sätze deuten?

zeitschnur
@ Agricola Was die „Destruktion“ des Papstamtes betrifft, finde ich hier einiges vermischt. Die Tiara in der Form, wie Paul VI. sie ablegte, gab es ohnehin erst seit dem 14. Jh, die Krönungsformel dazu erst seit dem 16. Jh. Die Vorläufer der Papsthauben vor dieser 3-Ring-Tiara sahen anders aus. Die Ringe kamen erst nach und nach dazu. Sie war zuvor Krone orientalischer Könige – weltlicher Herrscher, also niemals ein geistliches Symbol! Hinzu kommt, dass die Tiara innerhalb der Kirche vom Papst nicht getragen werden durfte, sondern nur außerhalb, gewissermaßen wenn er als „weltlicher“ Herrscher auftrat. Also auch die Kirche hat… weiter lesen »
Agricola
Ich verstehe Ihre Einwände vollkommen, denn das Königtum Christi ist nicht von dieser Welt. Auch, dass dadurch das Papsttum in eine völlig weltliche Macht korrumpiert sein könnte. 1) Dennoch ist Er, Christus, König, und dessen Königtum wurde lange angekündigt: 1Chr 14,2 So erkannte David, dass ihn der Herr als König von Israel bestätigt hatte; denn wegen seines Volkes Israel war Davids Königtum zu hohem Ansehen gelangt. 1Chr 17,11 Wenn deine Tage erfüllt sind und du zu deinen Vätern gehst, dann werde ich einen von deinen Nachkommen, einen von deinen Söhnen, als deinen Nachfolger einsetzen und seinem Königtum Bestand verleihen. 1Chr… weiter lesen »
zeitschnur
… so eine Tiara-Muttergottes habe ich auch schon mal im Gabriel-Evangeliar gesehen, kann leider kein Link dazu finden. Das ist ein Evangeliar im Beuroner Kunststil. Ihre Gedanken sind für mich ebenfalls nachvollziehbar. Aber ich finde die Angelegenheit eben doch „schillernd“… Ihre Chronik-Zitate würde ich doch noch einmal korrigierend untersuchen wollen: „1Chr 28,7 Ich will seinem Königtum ewigen Bestand verleihen, wenn er mannhaft meine Gebote und Anordnungen befolgt, wie es heute der Fall ist.“ Dieses Zitat stammt von David aus einer Rede, die Gott an ihn gehalten hat. Gemeint ist hier aber zunächst einmal Salomo, der damals (noch) „mannhaft“ die Gebote… weiter lesen »
zeitschnur
Falsch wäre ein engherziger Pauperismus – Jesus lässt sich entgegen dem Gemaule der männlichen Jünger tatsächlich von einer Frau als der König salben, der er ist, mit teuren Ölen, die er sehr wohl für sich vergießen lässt und nicht den Armen zukommen lassen will. Eine Frau hat ihn gesalbt. Eine Frau hat ihn geboren, eine Frau hat ihn zum König gesalbt und einer Frau ist er als Auferstandener zuerst erschienen. Bevor die üblichen Verdächtigen wieder ihre antifeministische Platte auflegen – das ist von allergrößter Bedeutung für die fragliche Sache, dass Frauen hier diese Aufgabe hatten und haben, die das Königtum… weiter lesen »
zeitschnur
Sein Sohn-Sein schafft die Verbindung zwischen Gott und Mensch, stellt die verlorene Ebenbildlichkeit wieder her. Er ist Sohn Davids, also ein irdischer Königssohn UND Gottessohn. Niemand kann übersehen, dass das Königtum des Hauses David damals nur noch ein schatten in der Erinnerung Israels war. Bethelehem war ein kleines Nest und die Nachkommen Davids waren zurückgesunken in einen einfachen irdischen Stand. Die Tiara, wenn man sie also als ein so „doppelbödiges Symbol“ verstehen wil, wie Sie, @ Agricola es verstehen, wäre annahmbar. Aber wurde sie denn wirklich so verstanden? Man erkennt doch alleine an vielen Postings hier, dass sich das katholische… weiter lesen »
Shuca

„Synode: „Wenn nicht der emeritierte Papst gewesen wäre, wäre die Katastrophe schlimmer.“
Und wenn seine Interpretation des „Dritten Geheimnis“ von Fatima nicht der Wahrheit entspricht dann möchte ich bei der kommenden Katastrophe weit weg sein.
„Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden den Menschen auf Erden seiner Gnade“.
Per Mariam ad Christum.

Franzel

Papst Benedikt XVI. ist selbst Teil des 3. Geheimnisses von Fatima. Er ist letztlich der in weiß gekleidete Bischof, auf den sie aus Gewehren und mit Pfeilen schießen- und geschossen haben. Er selbst ist Zeuge Christi wie die (wirklichen) Christen insbesondere der islamischen Länder.
Er ist Nachfolger von Papst Benedikt XV., der im Jahre 1917 Papst war. Mit Papst Benedikt XVI. schließt sich da soz. der Kreis.
Wann Papst Benedikt XVI. in die ewige Seligkeit abberufen sein wird, dann ist die Kirche führungslos und dann beginnen die großen Verfolgungen auch bei uns- sehr wahrscheinlich.

Ulrich

Man verliert sich halt wieder mal, wie so oft in Spekulationen!

Sophus

Richtig @ Ulrich!
Daher finde ich es „unterirdisch“ von einigen Übergescheiten im Forum, den auf der Grundlage der apostolischen Herkunft von 26 der 27 Schriften des NT argumentierenden Papst Emeritus Benedikt XVI. dem neomodernistischen Lager zuzuordnen und Schuldzuweisungen in seine Richtung auszutauschen – ohne genaue Kenntnisse seiner Beteiligung an der Endredaktion, über die abgestimmt wurde und ohne seine Chancenlosigkeit zu berücksichtigen, sich gegen die fragwürdigen Anwürfe aus der Anonymität heraus zu wehren.

Zarah

Benedikt war mit all seinen Schwächen, Versäumnissen und Fehlentscheidungen im Vergleich zu Franziskus geradezu eine Lichtgestalt.

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