Das Ergebnis der Familiensynode II – Schlußrede von Papst Franziskus

Papst Franziskus bei der Schlußansprache
Papst Franziskus bei der Schlußansprache

(Rom) Der Schlußbericht der Synode, die Relatio finalis mit ihren 94 Paragraphen, wurde nur in italienischer Sprache vorgelegt, was annehmen läßt, daß sie auch den Synodenvätern nur in italienischer Sprache zur Abstimmung vorlag. In verschiedenen Sprache wurde hingegen die Schlußrede von Papst Franziskus an die Bischofssynode verteilt und veröffentlicht. Im Gegensatz dazu war seine Eröffnungsrede ebenfalls nur italienisch verbreitet worden. Erst nach mehreren Tagen folgten einige weitere Übersetzungen. In deutscher Sprache liegt sie bis heute nicht vor.

Die Übersetzungen signalisieren, was im Vatikan für wichtig betrachtet wird und damit zusammenhängend, was öffentlich von Bedeutung sein soll. Diese Bedeutung wird nicht dem Schlußbericht zugeschrieben, sondern, der päpstlichen Schlußansprache und damit – der kirchlichen Tradition entsprechend -  der päpstlichen Interpretation.

.

Meine Herren Patriarchen, Kardinäle und Bischöfe,
liebe Brüder und Schwestern,

zuallererst möchte ich dem Herrn danken, der unseren synodalen Weg in diesen Jahren geleitet hat durch den Heiligen Geist, der der Kirche niemals seine Unterstützung versagt.

Ich danke wirklich von Herzen dem Generalsekretär der Synode Kardinal Lorenzo Baldisseri, dem Untersekretär Bischof Fabio Fabene, und mit ihnen danke ich dem Relator Kardinal Peter Erdö sowie dem Spezialsekretär Bischof Bruno Forte, den delegierten Präsidenten, den Sekretären, den Konsultoren, den Übersetzern, den Sängern und allen, die unermüdlich und mit ganzer Hingabe an die Kirche gearbeitet haben: Herzlichen Dank! Und ich möchte auch der Kommission danken, die das Schlussdokument verfasst hat: Einige haben die Nacht durchgearbeitet.

Ich danke euch allen, liebe Synodenväter, brüderliche Delegierte, Auditoren, Assessoren, Pfarrer und Familien, für eure aktive und fruchtbare Beteiligung.

Ich danke auch den „Ungenannten“ und all denen, die mit ihrem Einsatz im Stillen großherzig zu den Arbeiten dieser Synode beigetragen  haben.

Ihr alle könnt meines Gebetes sicher sein, dass der Herr euch mit dem Überfluss seiner Gnadengaben belohnen möge!

Während ich die Arbeiten der Synode verfolgte, habe ich mich gefragt: Was bedeutet es für die Kirche, diese der Familie gewidmete Synode abzuschließen?

Selbstverständlich bedeutet es nicht, dass alle mit der Familie zusammenhängenden Themen zum Abschluss gebracht worden sind, sondern vielmehr, dass versucht wurde, sie mit dem Licht des Evangeliums, der Überlieferung und der zweitausendjährigen Geschichte der Kirche zu erhellen und sie mit der Freude der Hoffnung zu durchfluten, ohne in die simple Wiederholung dessen zu verfallen, was nicht zur Diskussion steht oder bereits gesagt worden ist.

Sicher bedeutet es nicht, erschöpfende Lösungen für alle Schwierigkeiten und Zweifel gefunden zu haben, welche die Familie herausfordern und bedrohen, sondern diese Schwierigkeiten und Zweifel ins Licht des Glaubens gestellt, sie aufmerksam geprüft und furchtlos in Angriff genommen zu haben, ohne den Kopf in den Sand zu stecken.

Es bedeutet, alle angeregt zu haben, die Bedeutung der Institution der Familie und der auf Einheit und Unauflöslichkeit gegründeten Ehe zwischen einem Mann und einer Frau zu verstehen und sie als grundlegende Basis der Gesellschaft und des menschlichen Lebens zu würdigen.

Es bedeutet, die Stimmen der Familien und der Hirten der Kirche, die nach Rom gekommen waren und auf ihren Schultern die Lasten und Hoffnungen, den Reichtum und die Herausforderungen der Familien aus aller Welt trugen, gehört und zu Gehör gebracht zu haben.

Es bedeutet, die Lebendigkeit der katholischen Kirche bewiesen zu haben, die keine Angst hat, die betäubten Gewissen aufzurütteln oder sich die Hände schmutzig zu machen, indem sie lebhaft und freimütig über die Familie diskutiert.

Es bedeutet versucht zu haben, die Wirklichkeit, besser noch: die Wirklichkeiten von heute mit den Augen Gottes zu sehen und zu deuten, um in einem historischen Moment der Entmutigung und der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und moralischen Krise, in dem das Negative vorherrscht, die Herzen der Menschen zu entzünden und mit der Flamme des Glaubens zu erleuchten.

Es bedeutet, allen bezeugt zu haben, dass das Evangelium für die Kirche eine lebendige Quelle ewiger Neuheit bleibt – ein Zeugnis gegen die, welche es „indoktrinieren“ und zu toten Steinen machen wollen, mit denen man die anderen bewerfen kann.

Es bedeutet auch, die verschlossenen Herzen entblößt zu haben, die sich oft sogar hinter den Lehren der Kirche oder hinter den guten Absichten verstecken, um sich auf den Stuhl des Mose zu setzen und – manchmal von oben herab und mit Oberflächlichkeit – über die schwierigen Fälle und die verletzten Familien zu richten.

Es bedeutet bekräftigt zu haben, dass die Kirche eine Kirche der „Armen vor Gott“ und der Sünder auf der Suche nach Vergebung ist und nicht nur eine der Gerechten und der Heiligen – ja, eine Kirche der Gerechten und der Heiligen, wenn diese sich als Arme und als Sünder fühlen.

Es bedeutet versucht zu haben, die Horizonte zu lichten, um jede konspirative Hermeneutik oder Verschlossenheit der Perspektiven zu überwinden, um die Freiheit der Kinder Gottes zu verteidigen und zu verbreiten, um die Schönheit der christlichen Neuheit zu übermitteln, die manchmal vom Rost einer archaischen oder einfach unverständlichen Sprache überdeckt ist.

Auf dem Weg dieser Synode haben die verschiedenen Meinungen, die frei – und leider manchmal mit nicht gänzlich wohlwollenden Methoden – ausgedrückt wurden, zweifellos den Dialog bereichert und belebt und so ein lebendiges Bild einer Kirche dargeboten, die keine „vorgefassten Formulare“ verwendet, sondern aus der unversiegbaren Quelle ihres Glaubens lebendiges Wasser schöpft, um den Durst der vertrockneten Herzen zu stillen.1

Und – jenseits der vom Lehramt der Kirche genau definierten dogmatischen Fragen – haben wir auch gesehen, dass das, was einem Bischof eines Kontinentes als normal erscheint, sich für den Bischof eines anderen Kontinents als seltsam, beinahe wie ein Skandal herausstellen kann – beinahe! –; was in einer Gesellschaft als Verletzung eines Rechtes angesehen wird, kann in einer anderen eine selbstverständliche und unantastbare Vorschrift sein; was für einige Gewissensfreiheit ist, kann für andere nur Verwirrung bedeuten. Tatsächlich sind die Kulturen untereinander sehr verschieden, und jeder allgemeine Grundsatz – wie ich sagte: die vom Lehramt der Kirche genau definierten dogmatischen Fragen – jeder allgemeine Grundsatz muss inkulturiert werden, wenn er beachtet und angewendet werden soll.2 Die Synode von 1985, die den zwanzigsten Jahrestag des Abschlusses des Zweiten Vatikanischen Konzils feierte, hat die Inkulturation beschrieben als die „innere Umformung der authentischen Kulturwerte durch Einbindung in das Christentum und zugleich die Einwurzelung des Christentums in die verschiedenen menschlichen Kulturen“3. Die Inkulturation schwächt nicht die echten Werte, sondern zeigt deren wahre Kraft und ihre Authentizität, denn sie passen sich an, ohne sich zu verwandeln, ja, sie bewirken gewaltlos und stufenweise eine Umformung der verschiedenen Kulturen.4

Wir haben gesehen – auch durch den Reichtum unserer Verschiedenheiten –, dass die Herausforderung, die wir vor uns haben, immer dieselbe ist: das Evangelium dem Menschen von heute zu verkünden und dabei die Familie vor all den ideologischen und individualistischen Angriffen zu schützen.

Und ohne je der Gefahr des Relativismus zu erliegen oder auch jener, die anderen zu verteufeln, haben wir versucht, uns vollkommen und mutig der Güte und der Barmherzigkeit Gottes anzuschließen, die unsere menschlichen Kalküle übersteigt und nichts anderes will, als „DASS ALLE MENSCHEN GERETTET WERDEN“ (1 Tim, 2,4). So wollten wir diese Synode in den Zusammenhang des Außerordentlichen Jubiläumsjahres der Barmherzigkeit einfügen, das die Kirche zu leben berufen ist, und diesen Zusammenhang lebendig erfahren.

Liebe Mitbrüder,

die Erfahrung der Synode hat uns auch besser begreifen lassen, dass die wahren Verteidiger der Lehre nicht jene sind, die den Buchstaben verteidigen, sondern die, welche den Geist verteidigen; die nicht die Ideen, sondern den Menschen verteidigen; nicht die Formeln, sondern die Unentgeltlichkeit der Liebe Gottes und seiner Vergebung. Das bedeutet keineswegs, die Bedeutung der Formeln – sie sind notwendig! – , der Gesetze und der göttlichen Gebote zu schmälern, sondern die Größe des wahren Gottes zu preisen, der an uns nicht nach unseren Verdiensten und auch nicht nach unseren Werken, sondern einzig nach dem unbegrenzten Großmut seiner Barmherzigkeit handelt (vgl. Röm 3,21-30; Ps 130; Lk 11,37-54). Es bedeutet, die ständigen Versuchungen des älteren Bruders (vgl. Lk 15,25-32) oder der eifersüchtigen Arbeiter (vgl. Mt 20,1-16) zu überwinden. Ja, es bedeutet, die Gesetze und die Gebote, die für den Menschen geschaffen sind und nicht umgekehrt (vgl. Mk 2,27), noch mehr zur Geltung zu bringen.

In diesem Sinn bekommen die gebührende Reue, die Werke und die menschlichen Anstrengungen eine tiefere Bedeutung, nicht als Entgelt für das ohnehin nicht käufliche Heil, das Christus uns am Kreuz unentgeltlich erwirkt hat, sondern als Antwort an den, der uns zuerst geliebt und uns um den Preis seines unschuldigen Blutes gerettet hat, als wir noch Sünder waren (vgl. Röm 5,6).

Die erste Pflicht der Kirche ist nicht die, Verurteilungen und Bannflüche auszuteilen, sondern jene, die Barmherzigkeit Gottes zu verkünden, zur Umkehr aufzurufen und alle Menschen zum Heil des Herrn zu führen (vgl. Joh 12,44-50).

Der selige Paul VI. hat dafür wunderbare Worten gefunden: „Wir können also denken, dass jede unsere Sünde oder Flucht vor Gott in ihm eine Flamme noch intensiverer Liebe entzündet, einen Wunsch, uns zurückzugewinnen und uns wieder in seinen Heilsplan einzufügen […] Gott offenbart sich in Christus als unendlich gut […] Gott ist gut. Und nicht nur in sich selbst; Gott – sagen wir es unter Tränen – ist gut für uns. Er liebt und sucht uns, er denkt an uns, kennt und inspiriert uns, und er erwartet uns: Er wird – wenn man das so sagen kann – glücklich sein an dem Tag, an dem wir umkehren und sagen: Herr, in deiner Güte verzeih mir! So wird also unsere Reue zur Freude Gottes.“5

Auch der heilige Johannes Paul II. bekräftigte: „Die Kirche lebt ein authentisches Leben, wenn sie das Erbarmen bekennt und verkündet […] und wenn sie die Menschen zu den Quellen des Erbarmens des Heilandes führt, welche sie hütet und aus denen sie austeilt.“6

Und auch Papst Benedikt XVI. sagte: „Die Barmherzigkeit ist in Wirklichkeit der Wesenskern der Botschaft des Evangeliums, sie ist der Name Gottes selbst […] Alles, was die Kirche sagt und vollbringt, zeigt die Barmherzigkeit, die Gott dem Menschen entgegenbringt und somit jedem von uns. Wenn die Kirche die Aufmerksamkeit auf eine verkannte Wahrheit oder ein verratenes Gut lenkt, so tut sie dies stets beseelt von der barmherzigen Liebe, damit die Menschen das Leben haben und es in Fülle haben (vgl. Joh 10,10)“.7

In diesem Licht und dank dieser Gnadenzeit, welche die Kirche erlebt hat, als sie über die Familie sprach und diskutierte, fühlen wir uns wechselseitig bereichert. Und viele von uns haben das Wirken des Heiligen Geistes erlebt; er ist der eigentliche Protagonist und Urheber der Synode. Für uns alle klingt das Wort „Familie“ nicht mehr wie vor der Synode, so dass wir in ihm bereits die Zusammenfassung ihrer Berufung und die Bedeutung des ganzen synodalen Weges mithören.8

In der Tat, die Synode abzuschließen, bedeutet für die Kirche, wieder wirklich „gemeinsam voranzugehen“, um in alle Teile der Welt, in jede Diözese, in jede Gemeinschaft und in jede Situation das Licht des Evangeliums, die Umarmung der Kirche und die Unterstützung durch die Barmherzigkeit Gottes zu bringen!

Danke!

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat:
Unterstützen Sie bitte Katholisches.info mit einer Spende.
Zuwendungsübersicht
  1. Vgl. Brief an den Großkanzler der „Pontificia Universidad Católica Argentina“ zum hundertjährigen Jubiläum der theologischen Fakultät, 3. März 2015. []
  2. Vgl. Päpstliche Bibelkommission, Fede e cultura alla luce della bibbia. Atti della Sessione plenaria 1979 della Pontificia Commissione Biblica, Turin 1981; Zweites Vatikanisches Konzil, Dogm. Konst. Gaudium et spes, 44. []
  3. Schlussdokument (7. Dezember 1085) in: Schlussdokument der Außerordentlichen Bischofssynode 1985 und die Botschaft an die Christen in der Welt, hg. vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz (Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls 68), Bonn 1985, Abschn. D, Kap. 7 []
  4. „Aufgrund ihres pastoralen Auftrags muss die Kirche immer aufmerksam auf die geschichtlichen Veränderungen und auf die Entwicklung der Mentalitäten bleiben. Selbstverständlich nicht, um sich ihnen zu unterwerfen, sondern um die Hindernisse zu überwinden, die sich der Annahme ihrer Empfehlungen und ihrer Weisungen entgegenstellen können“, Interview mit Kardinal Georges Cottier in: La Civiltà Cattolica, 3963-3964, v. 8. August 2015, S. 272. []
  5. Homilie (23. Juni 1968): Insegnamenti VI (1968), 1177-1178. []
  6. Enzyklika Dives in Misericordia, 13. Er sagte auch: „Im Ostergeheimnis […] erscheint uns Gott als der, der er ist: ein Vater mit zärtlichem Herzen, der angesichts der Undankbarkeit seiner Kinder nicht aufgibt und immer bereit ist zu verzeihen.“ (Regina Caeli, [23. April 1995]: L’Osservatore Romano [dt.], 25. Jg., Nr. 17, S. 3; Insegnamenti XVIII, 1 [1995], 1035). Und den Widerstand gegen die Barmherzigkeit beschrieb er so: „Die Mentalität von heute scheint sich vielleicht mehr als die der Vergangenheit gegen einen Gott des Erbarmens zu sträuben und neigt dazu, schon die Idee des Erbarmens aus dem Leben und aus den Herzen zu verdrängen. Das Wort und der Begriff ‚Erbarmen‘ scheinen den Menschen zu befremden“ (Enzyklika Dives in misericordia [30. November 1980], 2). []
  7. Regina Caeli [30 März 2008]: L’Osservatore Romano [dt.], 38. Jg., Nr. 14, S. 1; Insegnamenti IV, 1 (2008), 489-490; und als er von der Macht der Barmherzigkeit spricht, sagt er: »Sie ist es, die dem Bösen eine Schranke setzt. In ihr drückt sich das ganz eigene Wesen Gottes aus – seine Heiligkeit, die Macht der Wahrheit und der Liebe« (Homilie am Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit [15. April 2007]: L’Osservatore Romano [dt.], 37. Jg., Nr. 6, S. 2; Insegnamenti III, 1 [2007], 667). []
  8. Eine akrostichische Analyse des Wortes „FAMIGLIA – Familie“ hilft uns, die Sendung der Kirche in ihren Aufgaben gegenüber der Familie zusammenzufassen (ein Buchstabenspiel, das leider in der Übersetzung nicht wiederzugeben ist [Anm. d. Übers.]). Formare – erziehen: die neuen Generationen dazu erziehen, die Liebe ernsthaft zu leben, nicht als einen individualistischen Anspruch, der sich nur auf das Vergnügen und auf die „Wegwerfmentalität“ gründet, sondern wieder an die echte, fruchtbare und dauerhafte Liebe zu glauben als den einzigen Weg, um aus sich herauszugehen, um sich dem anderen zu öffnen, um sich aus der Einsamkeit zu befreien; um den Willen Gottes zu leben; um sich voll zu verwirklichen; um zu begreifen, dass die Ehe der »Bereich [ist], in dem sich die göttliche Liebe offenbart; um die Heiligkeit des Lebens, eines jeden Lebens zu verteidigen; um die Einheit und die Unauflöslichkeit des ehelichen Bandes zu verteidigen als ein Zeichen der Gnade Gottes und der Fähigkeit des Menschen, ernsthaft zu lieben« (Homilie in der Messe zur Eröffnung der Synode [4. Oktober 2015]: L’Osservatore Romano [dt.] 45. Jg., Nr. 41, S. 3) und um die Ehe-Vorbereitungskurse zu nutzen als Gelegenheit, den christlichen Sinn des Ehesakramentes zu vertiefen. Andare – gehen: auf die anderen zugehen, denn eine in sich verschlossene Kirche ist eine tote Kirche; eine Kirche, die nicht aus der eigenen Umzäunung herausgeht, um alle zu suchen, aufzunehmen und zu Christus zu führen, ist eine Kirche, die ihre Sendung und ihre Berufung Lügen straft. Manifestare – kundtun: die Barmherzigkeit Gottes kundtun und sie verbreiten unter den notleidenden Familien, den verlassenen Menschen, den vernachlässigten Alten, den durch die Trennung der Eltern verletzten Kindern; unter den armen Familien, die ums Überleben kämpfen; unter den Sündern, die an unsere Türen klopfen, und unter den Fernstehenden; unter den Menschen mit Behinderungen und unter allen, die sich an Leib und Seele verletzt fühlen; unter den Paaren, die von Schmerz, Krankheit, Tod oder Verfolgung gequält sind. Illuminare – erleuchten: die Gewissen erleuchten, die oft von schädlichen und unterschwelligen Dynamiken eingekreist sind und die sogar versuchen, den Platz des Schöpfergottes einzunehmen – diese Dynamiken müssen enttarnt und bekämpft werden unter vollkommener Achtung der Würde jedes Menschen. Guadagnare – gewinnen: in Demut das Vertrauen in die Kirche, das aufgrund des Verhaltens und der Sünden ihrer eigenen Kinder ernstlich geschwunden ist, zurückgewinnen und wieder aufbauen; leider haben das negative Zeugnis und die Skandale, die von einigen Klerikern innerhalb der Kirche verübt wurden, ihre Glaubwürdigkeit verletzt und den Glanz ihrer Heilsbotschaft verdunkelt. Lavorare – arbeiten: intensiv arbeiten, um die gesunden Familien, die treuen Familien, die kinderreichen Familien, die ungeachtet der täglichen Mühen weiter ein bedeutendes Zeugnis der Treue zu den Lehren der Kirche und den Geboten des Herrn geben, zu unterstützen und zu ermutigen. Ideare – ersinnen: eine neue Familienpastoral ersinnen, die auf dem Evangelium beruht und die kulturellen Unterschiede respektiert; eine Pastoral, die fähig ist, die Frohe Botschaft in anziehender, froher Sprache zu vermitteln und den Herzen der jungen Menschen die Angst zu nehmen, endgültige Verpflichtungen einzugehen; eine Pastoral, die den Kindern eine besondere Aufmerksamkeit widmet, die die eigentlichen Opfer der familiären Risse sind; eine innovative Pastoral, die eine angemessene Vorbereitung auf das Ehesakrament durchführt und die bestehende Praxis einstellt, die sich oft mehr um den äußeren Anschein und die Formalitäten kümmert, als um eine Erziehung zu einer Verpflichtung, die das ganze Leben lang dauert. Amare – lieben: bedingungslos alle Familien lieben und besonders jene, die eine schwierige Zeit durchmachen – keine Familie darf sich allein oder von der Liebe bzw. von der Umarmung der Kirche ausgeschlossen fühlen; der wirkliche Skandal besteht in der Angst zu lieben und diese Liebe konkret zu zeigen. []
Regino
Auf einen Punkt möchte ich hier hinweisen. Der Papst sagt: „Und ohne je der Gefahr des Relativismus zu erliegen oder auch jener, die anderen zu verteufeln, haben wir versucht, uns vollkommen und mutig der Güte und der Barmherzigkeit Gottes anzuschließen, die unsere menschlichen Kalküle übersteigt und nichts anderes will, als DASS ALLE MENSCHEN GERETTET WERDEN“ (1 Tim, 2,4). In dem Zitat aus 1 Tim, 2,4 fehlt der entscheidende Nachsatz … „und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen.“ Es ist leider zur Mode geworden. wenn es besser passt, nur mit halben Zitaten zu arbeiten. Dabei hätte gerade in der Erkenntnis der Wahrheit… weiter lesen »
Galilei
Wenn ein Mensch gerettet wird und in die Ewigkeit eingeht, dann kommt er genau dadurch zur Erkenntnis der Wahrheit – in der Schau Gottes. Die Rettung ist die Voraussetzung dafür. So verstehe ich das vollständige Zitat. Hier auf Erden wird die Wahrheit nie vollkommen sein, auch nicht in der Kirche! Nachdem die Kirche natürlich durch den Hl. Geist geleitet wird, aber aus Menschen besteht, ist es gar nicht möglich, dass sie im Besitz der vollen Wahrheit ist. Wäre das so, dann hätte es es keines einzigen Konzils bzw. keiner einzigen päpstlichen Lehrdefinition bedurft. Und über so manche päpstliche Lehraussage spricht… weiter lesen »
Frieut euch auf den Herrn
Alles was sie sagen kann Wahrheit und genauso Lüge sein. Wenn die Wissenschaft Richtigkeiten hervorbringt und dies als Wahrheit verkauft, dann sind das sehr gefährliche Lügen. Wenn die Quantenphysik Wahrheit wäre, dann wäre die orthodoxe Interpretation nicht schon längst überholt worden; denn Wahrheit ändert sich nicht, sonst ist es nicht mehr Wahrheit. Und denken wir an all die Paradoxa in der gesamten Physik und Wissenschaft, die immer durch neue Theorien gelöst werden und durch neue Theorien wieder neue Paradoxa geschaffen werden. Ein nicht endenwollender Unsinn von Spekulationen, wie Urknall und Evolution -eher noch blödsinniger als der Schöpfungsbericht der wenigstens noch… weiter lesen »
Adrien Antoine
@Galilei, Der geehrte @Regino hat vollkommen zurecht auf das Erkennen der Wahrheit („…ad agnitionem veritatis venire“) hingewiesen. In dem 2. Petrusbrief 3,9 steht in diesem Zusammenhang ausdrücklich geschrieben:…sed omnes ad poenitentiam reverti“ (…aber daß alle sich zu Buße bekehren); Ähnliches im alten Testament bei Ezechiel 18,23. Die fundamentalste Stelle findet sich jedoch in Psalm 51, den wahrscheinlich am meisten gebeteten Psalm in der Geschichte, dem Miserere: ( Nach den Ausführungen d.. großen Philosophen Robert Spaemann in „Die Psalmen /Meditationen eines Christen“, Klett-Cotta, 2014, Stuttgart sei hier verwiesen): „…Denn ich erkenne meine Bosheit..“- und dann steht da tatsächlich EGO(ICH) cognovi; wir… weiter lesen »
Moguntinus
„Jeder allgemeine Grundsatz muß inkulturiert werden, wenn er beachtet und angewendet werden soll.“ – Dieser Satz des Papstes ist äußerst interessant. Über Jahrhunderte haben christliche Grundsätze zur Kultur der westlichen Gesellschaften gehört. Heute verschwindet zunehmend das Verständnis für diese Grundsätze; unter dem Deckmantel der Toleranz werden diese Grundsätze regelrecht verworfen und abgelehnt. Genau hier ist die Herausforderung für die Kirche: Die christlichen Grundsätze neu zu inkulturieren. Genau dies wird aber nicht geschehen, wenn man unter der Überschrift der Barmherzigkeit den Menschen laue Sätze präsentiert, statt ihnen kraftvoll (und dennoch nicht unbarmherzig!) die wahre Lehre zu verkünden und Irrwege aufzuzeigen. Eine… weiter lesen »
Shuca

Hm. Ist nun die Kommunion für wiederverheirate Geschiedene zugelassen oder soll der Priester vorher eine Münze schmeißen wenn er sich nicht ganz sicher ist?
Per Mariam ad Christum.

Franzel

Was sagt Papst Benedikt?

Pater Pio
@Shuca: „Hm. Ist nun die Kommunion für wiederverheirate Geschiedene zugelassen oder soll der Priester vorher eine Münze schmeißen wenn er sich nicht ganz sicher ist?“ Genau in dieser zurückbleibenden Unsicherheit liegt das totale (Sich-) Versagen der Synode gegenüber der Wahrheit. Man hat die Klarheit aufgegeben. Man erwähnt sie nicht einmal mehr. Man kratzt sie vorschtig an. Man berührt sie wie einen heißen Herd. Man schleicht drum herum, wie eine Katze um den heißen Brei. Damit aber zieht man keinen feuchten Hering vom Teller und überzeugt schon gar keinen Atheisten oder Agnostiker. Ja man bleibt eigentlich wichtige Antworten schuldig. Jesus warnt… weiter lesen »
zeitschnur
Diese Rede ist irgendwie „dunkel“. Dunkel in Andeutungen, die man nicht ins Licht der klaren Aussage zu heben vermag. Dunkel in ihren Folgerungen. Dunkel in ihren Wertsetzungen, die Differenziertheit vorgaukeln, in Wahrheit aber einfach nur verwirrende Vagheiten bleiben. Wenn F. sagt, was in der einen Kultur so und so gesehen werde, werde in der anderen ganz anders empfunden etc., würde ich gerne wissen, was er meint: Meint der den Einsatz von Chili-Pulver in einem Hühnchen-Curry? Oder meint er, ob die eine Kultur schreiende Farben in der Kleidung liebt und eine andere es vorzieht, sich schwarz zu kleiden? Oder meint er… weiter lesen »
Agricola
Über zwei eigenartige Formulierungen bin ich doch gestolpert: 1) „dass das Evangelium für die Kirche eine lebendige Quelle ewiger Neuheit bleibt – ein Zeugnis gegen die, welche es „indoktrinieren“ und zu toten Steinen machen wollen, mit denen man die anderen bewerfen kann.“ – Was ist denn eigentlich mit „ewiger Neuheit“ gemeint? Sollte etwas für die Kirche (!) ewig neu geschaffen werden? Neuheit?? 2) „jeder allgemeine Grundsatz muss inkulturiert werden, wenn er beachtet und angewendet werden soll“ – „inkulturiert“! MUSS! SOLL! Der Glaube sollte doch nicht unter Zwang, sondern freiwillig und mit Überlegung angenommen werden. („Oder habt ihr den Glauben vielleicht… weiter lesen »
Agricola

Nachtrag zu meinem Kommentar vom 27. Oktober 2015 um 9:52:

Ich frage mich ob diese Sätze 1) und 2) vor dem Hintergrund des im September von der UNO verabschiedeten 17-Punkte Plans der Agenda 2030 oder hinsichtlich einer UNO der Religionen zu lesen ist.

zeitschnur
@ Agricola Zu der Frage habe ich gestern in einem andern Thread schon was gesagt – hier: http://www.katholisches.info/2015/10/22/konziliare-selbstanpassung-der-kirche-an-welt-und-zeitgeist/comment-page-1/#comment-65680 Die Begriffsverwirrung liegt tatsächlich an dieser Stelle! Das eine ist ein Begriff des „Neuen“, der dem Hegelianismus entspringt: das „Neue“ ist so immer vorläufig und wird von wieder Neuem „präzisiert“. Man kann natürlich in eingrenzbaren Zusammenhängen genau dieses Phänomen beobachten. Zum Beispiel in der Forschung: man kommt immer „weiter“ in der Erkenntnis und das, was gestern das „Neueste“ war, ist heute veraltet. Und selbstverständlich gibt es solche Dinge auch in der Religion. Allerdings – und das ist das gewichtige Allerdings, man kann… weiter lesen »
Agricola
Herzlichen Dank für die erhellenden Ausführungen. Freilich ist es nicht falsch, was F. sagt, vor allem auch hinsichtlich der regula fidei proxima, oder hinsichtlich Matthäus 13,52: „Da sprach er: Darum, ein jeglicher Schriftgelehrter, zum Himmelreich gelehrt, ist gleich einem Hausvater, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorträgt.“ Die Lehre ist an das Wort gebunden. Es verlangt nach unserem Zeugnis – FÜR IHN, dem fleischgewordenen Wort, nicht „gegen die, welche es „indoktrinieren“ und zu toten Steinen machen wollen.“ – Aus Liebe zu IHM, nicht aus Bosheit gegen die, die…. Das also, was unter „ewige Neuheit“ (trotzdem ein seltsamer Begriff) zu… weiter lesen »
zeitschnur
@ Agricola Ich stimme Ihnen ja zu – F. formuliert so, dass man das Vorläufige, noch nicht ganz Entfaltete, das stets der Erneuerung bedarf, nicht unterschieden bekommt von der „Neuheit“ des Neuen Bundes, der aber ewig und nicht mehr wandelbar ist und das Gesetz des Mose ja keineswegs aufhebt, sondern nun ganz erfüllt und zurechtrückt. Das hat jedenfalls Jesus gesagt – kein Jota wollte er verändert wissen an diesem ebenfalls aus dem Ewigen ins Zeitliche hineinragenden Gesetz, das den Sinn für die Heiligkeit Gottes schärfen sollte. Die unterschiedliche Perspektive zeigt uns ein Satz Jesu auch an dieser Stelle: „Himmel und… weiter lesen »
Agricola

Jetzt ist mir wieder einiges verständlicher geworden. Danke für diese Klarheit.

Pater Pio

„Die Kirche ist immer in dieser Tiefe beim Menschen gewesen und nicht an der Oberfläche der Sitten und Gebräuche.“ (Zeitschnur)
Ein wichtiger und zentraler Satz, den man sich einrahmen sollte.

Methodus

Der Mensch ist ein , vom Gott geschaffenes Geschöpf, als ein Ganzes. Seine Haut ist nicht ein Sack für die Organe, sondern ein Organ. Das Äussere des Menschen gehört zum Inneren des Menschen, das Äussere verbindet und trennt den Menschen im Lebensraum. So sind christliche Gebräuche und Sitten, untrennbar mit dem Menschen verbunden.Das gilt ebenso für die Christliche Kultur, die das Ganze mit den Christen und der Kirche ist. Ausserdem, sagte bereits Christus, wo die Kirche ist.

Zarah
Ich habe die Abschlussrede des Franziskus genauer angeschaut und einige Formulierungen analysiert. „Es bedeutet, allen bezeugt zu haben, dass das Evangelium für die Kirche eine lebendige Quelle ewiger Neuheit bleibt – ein Zeugnis gegen die, welche es „indoktrinieren“ und zu toten Steinen machen wollen, mit denen man die anderen bewerfen kann. „ sagte Franziskus und warf mit Steinbrocken auf glaubenstreue Katholiken. Der Papst ist doch derjenige, der will, dass das Evangelium nur noch aus toten Buchstaben besteht, weil er Praxis und Lehre trennt und glaubt ein Katholik brauche nicht sein Leben nach dem Glauben zu richten, sondern glaubt der Glauben… weiter lesen »
Zarah
Teil II der Analyse der Abschlussrede: Diese Formulierung von Franziskus war für mich sehr merkwürdig: „um die Schönheit der christlichen Neuheit zu übermitteln, die manchmal vom Rost einer archaischen oder einfach unverständlichen Sprache überdeckt „ Ausgerechnet Franziskus beschwert sich über die Unverständlichkeit der Sprache, der der nie klar und verständlich spricht, sondern wirr, missverständlich und doppeldeutig. Alles klar, ein schwammiges, mehrdeutiges Synodendokument ohne nötige Klarheit, wo Missverständnisse und Interpretationen in allen Richtungen vorprogrammiert sind, soll die Schönheit der christlichen Botschaft und die Lösung der Kirche verständlicher übermitteln und für Klarheit sorgen. Ich frage mich manchmal für wie blöd uns der… weiter lesen »
Agricola
Der Begriff „Neuheit“ ist tatsächlich ein schillernder Begriff. Nicht ganz falsch, aber als verbale Waffe wirksam – je nach Zusammenhang (vgl. oben die Kommentare mit @zeitschnur). Der Aspekt der Sprache ist diesbezüglich interessant und entlarvend. Nun bräuchte es also einer Sprache, die diese „Neuheit“ übermittelt – nachdem das Kirchenlatein längst aufgegeben wurde, eine Sprache, die in größtmöglicher Klarheit auch und vor allem in der hl. Messe sich dem Mysterium ehrfurchtsvoll zu nähern versucht, einer für die Kirche einheitlichen und einheitsstiftenden Sprache. Es wird wohl eine Sprache sein, in der jeder seine für ihn verständlich eigene Neuheit übermittelt. So ähnlich wie… weiter lesen »
Sophus
Werte @ Sarah! Vielem von dem, was Sie erarbeitet haben, kann ich zustimmen, nicht aber folgenden pauschalisierenden Satz: „Alles klar, ein schwammiges, mehrdeutiges Synodendokument ohne nötige Klarheit, wo Missverständnisse und Interpretationen in allen Richtungen vorprogrammiert sind, soll die Schönheit der christlichen Botschaft und die Lösung der Kirche verständlicher übermitteln und für Klarheit sorgen“. Das zur Abstimmung gekommene Schlussdokument stammt nicht vom Papst Franziskus. Im Gegenteil ! Es ist das Produkt einer Nachtarbeit in letzter Minute unter Mitwirkung auch von Kardinal Müller usw. Dazu ist im Aufsatz „Das Ergebnis der Familiensynode VIII – Roberto de Mattei: Keine Gewinner, nur Verlierer –… weiter lesen »
Sophus
Forts.: „Unterscheidung und Integration ist auch der Titel der Paragraphen 84, 85 und 86. Der umstrittenste Paragraph, die Nr. 86, enthält eine Öffnung gegenüber den wiederverheirateten Geschiedenen und die Möglichkeit für sie, Zugang zu den Sakramenten zu erhalten, wenn auch die Kommunion nicht ausdrücklich erwähnt wird. Dieser Paragraph wurde mit 178 Ja-Stimmen, 80 Nein-Stimmen und 7 Enthaltungen angenommen. Eine einzige Stimme mehr, als das Zwei-Drittel-Quorum verlangte“. Daher finde ich es „unterirdisch“ von einigen Übergescheiten im Forum, den auf der Grundlage der apostolischen Herkunft von 26 der 27 Schriften des NT argumentierenden Papst Emeritus Benedikt XVI. aus der Anonymität heraus dem… weiter lesen »
Leo Laemmlein

In Wirklichkeit gibt es zwei Schlussreden des Papstes: eine, die er wirklich gehalten hat, die aber nicht veröffentlicht wurde; und eine andere, die er nicht gehalten hat, die aber veröffentlicht und weltweit promotet wurde – sie ist oben im Artikel wiedergegeben. Angeblich stimmen die beiden Reden In den ersten drei Absätzen überein, danach sind sie völlig verschieden.
Das jedenfalls entnehme ich einem Video von William Tapley. Tapley selbst stützt sich auf andere Informationen, denen ich nicht nachgegangen bin.
„Vatican Deception: Where is Pope’s Speech?“
https://youtu.be/6zSJ9iM7GMs

Leo Laemmlein

Die Originalrede des Papstes, in der er zum Beispiel die Traditionalisten namentlich angriff, ist der Schlussskandal dieser Skandalsynode. Vielleicht sollte die Redaktion diese Version besorgen und veröffentlichen. Darin kommt die wahre Gesinnung des Papstes zum Vorschein, die er sonst so gern hinter Zweideutigkeiten verschleiert. Darum auch wurde sie nicht veröffentlicht bzw. wieder zurückgezogen, da wo sie doch veröffentlicht wurde, wie auf der Website einer US-Diözese.

Leo Laemmlein
Hier ist die Schlussrede von Papst Franziskus, wie veröffentlicht auf der Website der katholischen Diözese von Raleigh (North Carolina, USA), aber auch (was William Tapley entgangen ist) bei Radio Vatican. Diese tatsächlich gehaltene Rede sei hier wiedergegeben für den Fall, dass sie von den vorerwähnten Netzseiten weggenommen werden sollte: . Pope Francis speech at the conclusion of the Synod (Vatican Radio) At the conclusion of the Extraordinary Synod on the Family, Pope Francis addressed the assembled Fathers, thanking them for their efforts and encouraging them to continue to journey. Below, please find Vatican Radio’s provisional translation of Pope Francis‘ address… weiter lesen »
Leo Laemmlein
2. Fortsetzung . And this is the Church, the vineyard of the Lord, the fertile Mother and the caring Teacher, who is not afraid to roll up her sleeves to pour oil and wine on people’s wound; who doesn’t see humanity as a house of glass to judge or categorize people. This is the Church, One, Holy, Catholic, Apostolic and composed of sinners, needful of God’s mercy. This is the Church, the true bride of Christ, who seeks to be faithful to her spouse and to her doctrine. It is the Church that is not afraid to eat and drink… weiter lesen »
Leo Laemmlein
3. Fortsetzung . His duty is to remind everyone that authority in the Church is a service, as Pope Benedict XVI clearly explained, with words I cite verbatim: “The Church is called and commits herself to exercise this kind of authority which is service and exercises it not in her own name, but in the name of Jesus Christ… through the Pastors of the Church, in fact: it is he who guides, protects and corrects them, because he loves them deeply. But the Lord Jesus, the supreme Shepherd of our souls, has willed that the Apostolic College, today the Bishops,… weiter lesen »
Leo Laemmlein

Schluss
.
One year to work on the “Synodal Relatio” which is the faithful and clear summary of everything that has been said and discussed in this hall and in the small groups. It is presented to the Episcopal Conferences as “lineamenta” [guidelines].

May the Lord accompany us, and guide us in this journey for the glory of His Name, with the intercession of the Blessed Virgin Mary and of Saint Joseph. And please, do not forget to pray for me! Thank you!

[The hymn Te Deum was sung, and Benediction given.]

Thank you, and rest well, eh?

Quelle:
http://dioceseofraleigh.org/content/pope-francis-speech-conclusion-synod

Leo Laemmlein
Fortsetzung . - One, a temptation to hostile inflexibility, that is, wanting to close oneself within the written word, (the letter) and not allowing oneself to be surprised by God, by the God of surprises, (the spirit); within the law, within the certitude of what we know and not of what we still need to learn and to achieve. From the time of Christ, it is the temptation of the zealous, of the scrupulous, of the solicitous and of the so-called – today – “traditionalists” and also of the intellectuals. – The temptation to a destructive tendency to goodness [it.… weiter lesen »
wpDiscuz