„Es sind nicht Mäuse, es sind nicht Laborratten, es sind Kinder“ – Rede eines US-Senators über Planned Parenthood

James Lankford
James Lankford, Senator aus Oklahoma

(Washington) Ein „beindruckendes Zeugnis“ für das Lebensrecht ungeborener Kinder und gegen die Abtreibung gab der amerikanischen Senator James Lankford in einer Rede im Senat der Vereinigten Staaten von Amerika.

„Europäische Politiker sollten ihn sich zum Vorbild nehmen, gerade Vertreter von Parteien, die einen christlichen Anspruch erheben“, so Francisco Fernandez de la Cigoña.

Der Senator aus Oklahoma schilderte dem amerikanischen Oberhaus am vergangenen 16. Juli die Machenschaften der weltweit größten Abtreibungsorganisation Planned Parenthood. Lankford, ein Baptist, gehört seit vergangenem Januar als Vertreter des Staates Oklahoma dem amerikanischen Senat an und ist damit einer der jüngsten Senatoren der USA. Es war seine sechste Rede vor dem Plenum.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Youtube (Screenshot)

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4 Comments

  1. Welch ein Bekenntnis zur Unantastbarkeit des menschlichen Lebens von der Empfängnis. Dazu ergänzend Hw Pater Werenfried in einer Predigt aus dem Jahre 1994:
    -
    „Wie viele Männer und Frauen müssen den Kopf senken,
    wenn die alte Geschichte der unschuldigen Kinder erzählt wird?
    Den Müttern von Bethlehem wurden die Kinder mit Gewalt aus den Armen gerissen.
    Aber was tun Millionen Väter und Mütter im christlichen Westen und im heiligen Russland? Tausende Männer lassen sich sterilisieren.
    Mit Pillen und Chemikalien oder Spiralen – wie mit Rattengift und Mausefallen – wehren Frauen sich gegen das von Gott gewollte Leben.

    Oder sie betreten den
    Pfad des Meuchelmordes und töten,
    was schon im Mutterschoß zu leben begonnen hatte.
    Viele Staaten haben diese Schlachterei genehmigt.
    Sie wird von der Krankenkasse bezahlt.
    Aber das Blut der ermordeten Kleinen schreit laut zum Himmel und ihre Klagen werden vernommen vor dem Angesicht des gerechten Gottes.“
    -

    Ein Plädoyer gegen die „humane Abstimmungs-Todeskultur“ aus der Seite „aktion-leben.de“:

    -
    „JEDER hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod. Ausgehend von der These, die auch Mediziner und Wissenschaftler stüzen, gilt:

    Der Mensch beginnt Mensch zu sein in dem Moment der Empfängnis. Daraus folgert, dass jegliche Form der Abtreibung ein krasser Verstoß gegen das Recht auf Leben und ein
    Verbrechen am ungeborenen und wahrhaftig existierenden Leben darstellt.
    Es handelt sich dabei um einen Abtreibungs-Mord!
    (vgl. Artikel 1, 2 und 19 des Grundgesetzes)

    Niemand hat das Recht
    - keine Person – keine Mutter – kein Vater
    - kein Arzt – kein Politiker
    - keine Kommission
    - keine parlamentarische Mehrheit
    - kein Gesetzgeber
    - kein Richter und kein Gericht
    die unveräußerliche Würde des Menschen,
    insbesondere das Lebensrecht eines unschuldigen,
    wehrlosen, ungeborenen Menschen einzuschränken oder abzuschaffen!
    Dies gilt unabhängig von seinem Alter, einer eventuellen geistigen oder körperlichen Behinderung, seines sozialen Umfeldes und den Umständen seiner Zeugung (z.B. nach Vergewaltigung).

    Es gibt Unabstimmbares !

    +
    Sag mir, wo die Kinder sind, wo sind sie geblieben?
    Menschenmühlen haben sie wie zu Staub zerrieben.
    Aber unauslöschlich leben ewig diese Kleinen, werden sich mit uns erheben, zum Gericht erscheinen.“
    -

  2. Nein,denn bei Mäusen und Laborratten gab und gibt es tausendfachen Aufschrei der Tier-und Naturschützer mit ihren Schlachtschiffen PETA und greenpeace!

  3. Es wirkt leider unglaubwürdig, wenn man (völlig zurecht!) die Abtreibung als Mord brandmarkt, >> gleichzeitig aber jederart Verhütungsmittel tabuisiert. <<

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