Papst Franziskus und eine „Historische Rede“, „Doktrinelles Erdbeben“ oder „Heilsame Protestantisierung“?

50 Jahre Bischofssynoden
Festakt: 50 Jahre Bischofssynode mit den Synodalen

(Rom) Am Samstag fand in der Audienzhalle „Paul VI.“ im Vatikan eine Gedenkfeier zum 50. Jahrestag der Errichtung der Bischofssynode durch Paul VI. statt, deren erste ordentliche Bischofssynode 1967 abgehalten wurde und deren 14. ordentliche Bischofssynode gerade in Rom stattfindet. In seiner Rede sagte Papst Franziskus: „Ich bin nur ein Getaufter“ und kündigte an, das Petrusamt zu „überdenken“ und zu „dezentralisieren“.

Kardinal Reinhard Marx sprach im Anschluß von einer „historischen Rede“. Der Österreichische Rundfunk von einer „programmatischen Rede“. Der Haus- und Hofvatikanist des Papstes, Andrea Tornielli gar von einer „Wende“ für die Kirche. Il Giornale hingegen von einem „doktrinellen Erdbeben“.

Radio Vatikan – Deutsche Sektion titelte: „Papstansprache: Synodalität für das dritte Jahrtausend“, KAP, die Presseagentur der Österreichischen Bischofskonferenz: „Franziskus: Das dritte Jahrtausend braucht eine synodale Kirche“. Die spanische katholische Nachrichtenseite Secretum meum mihi fragte hingegen, ob Papst Franziskus mit der von ihm angekündigten „Dezentralisierung“ eine „Protestantisierung“ der Kirche wolle.

Plädoyer für die „Synodalität“

Vor den versammelten Synodalen und Auditoren hielt Papst Franziskus eine Festrede, die er zum Plädoyer für die Synodalität als Verwirklichung der Kollegialität machte. Denn die Kollegialität, wie sie das Zweite Vatikanische Konzil gewünscht habe, sei noch „nicht vollständig verwirklicht“. Die Kirche sei erst „auf halbem Weg“. Deshalb forderte der Papst dazu auf, eine „synodale Kirche“ zu bauen als Kirche des dritten Jahrtausends. Wörtlich sagte das katholische Kirchenoberhaupt: „Genau der Weg der Synodalität ist der Weg, den Gott sich von der Kirche des dritten Jahrtausends erwartet.“

Erst mit dem Pontifikat von Papst Franziskus wurde der neue Begriff „Synodalität“ eingeführt. Die erste Erwähnung machte Franziskus in seiner Predigt am Hochfest Peter und Paul 2013. Katholisches.info veröffentlichte damals den Artikel Bischofskollegium oder Bischofssynode? Wenn der Übersetzer den Papst korrigiert. Dazu die vollständige deutsche Übersetzung der Predigt vom 29. Juni 2013, wie sie heute auf der Seite des Heiligen Stuhls veröffentlicht ist.

Ob Papst Franziskus an eine „Synodalität“ im Sinne des Heiligen Synod der orthodoxen Kirchen denkt, oder an die Synoden der protestantischen Landeskirchen, die mehr Kirchenparlamenten ähneln, geht aus der Rede nicht hervor. Die Rede wirft daher Fragen auf. Während manche jubeln, wie der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, äußern andere Sorgen und Bedenken. „Eine heilsame Protestantisierung Dezentralisierung“ der Kirche“ titelte beispielsweise die katholische spanische Nachrichtenseite Secretum meum mihi. „Wir haben ‚Protestantisierung‘ geschrieben? Wer weiß, warum wir das wohl denken?“

„Conversio“ – die „Neuausrichtung“ des Papsttums

Einen Teil seiner Festrede vom vergangenen Samstag widmete er der Rolle und Bedeutung des Petrusamtes. Er forderte, wie bereits in Evangelium Gaudium, eine „conversio“ des Papsttums. Gleichzeitig sprach Franziskus den Bischofskonferenzen eine besondere Bedeutung zu und erklärte, den Weg der „Dezentralisierung“ der Entscheidungsprozesse in der Kirche fortsetzen zu wollen. Er erklärte ebenso, daß die „Ortsbischöfe“ manche Probleme auch durch eigenes Urteilsvermögen ohne den Papst lösen könnten.

Im Bereich der Ökumene erklärte sich der Papst zum Vorsitzenden „in der Liebe“ von „allen Kirchen“. Die Frage, was als Kirche verstanden und anerkannt wird, wurde nicht behandelt. Erwähnung fanden die orthodoxen Kirchen.

Die Erwähnung der „Dezentralisierung“ im Zusammenhang mit der angesprochenen Übertragung von Entscheidungsbefugnissen auf die Ortsbischöfe erfolgt in einem Moment, in dem progressive Kirchenkreise im Zusammenhang mit umstrittenen Fragen, die von der Bischofssynode behandelt werden, von unterschiedlichen Lösungen in verschiedenen Erdteilen sprechen. Sie erfolgt auch im Zusammenhang mit der von Papst Franziskus angeordneten Neuregelung der Ehenichtigkeitsverfahren, die am kommenden 8. Dezember in Kraft treten wird. Darin werden den Ortsbischöfen bereits neue Befugnisse übertragen.

Will der Papst eine permanent tagende Synode (Kirchenparlament) oder/und eine mit Entscheidungsbefugnissen ausgestattete Synode, die nicht mehr nur beratendes Organ des Papstes ist? Will der Papst die Zurückstufung des Papstes zum primus inter pares?

Die vollständige Rede des Papstes in deutscher Übersetzung

Das Echo der progressiven Agenda der vergangenen Jahrzehnte scheint kaum zu überhören. Ebenso der Pressekonferenz von Kardinal Marx Ende Februar 2015, als er erklärte, die Deutsche Bischofskonferenz sei ja „keine Filiale Roms“.

Katholisches.info veröffentlicht die Rede von Papst Franziskus vollständig und in eigener Übersetzung. Eine offizielle deutsche Übersetzung durch den Heiligen Stuhl liegt derzeit ebensowenig vor, wie für die Eröffnungsrede zur Bischofssynode. Die eigenständige Übersetzung, trotz einer weitgehenden Übersetzung durch die Deutsche Sektion von Radio Vatikan schien uns wegen der Bedeutung der päpstlichen Aussagen geboten.

Kursiv gesetzte Stellen entsprechen dem vom Vatikan veröffentlichten italienischen Original der Ansprache. Unterstrichene Stellen wurden von der Redaktion hervorgehoben. Damit soll die Aufmerksamkeit, ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder eine systematische Analyse, auf bestimmte Stellen gelenkt werden. Hier geht es zum vollständigen Rede von Papst Franziskus in deutscher Übersetzung.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Secretum Meum Mihi

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101 Comments

  1. Endlich. Soviel Wahrheit musste also selbst in Rom ans Licht kommen.
    Jetzt ist es Zeit, die außergewöhnliche Sedisvakanz zu beenden. Wer wird sich der Sache annehmen? Benedikt? Williamson? Der Herr höchstselbst?

  2. Heute denke ich, daß mein Vater über prophetische Gaben verfügt hat, als er bereits während der Vorbereitungen auf das Konzil lapidar zu mir sagte: Ich glaube, wir werden blau! (Er selber blieb aber, das sei zu seiner Ehre gesagt, bis zum Ende tiefschwarz).

  3. Ich bin gespannt ob die Kardinäle Brandmüller Burke und Sarah genau so außer Rand und Band geraten wie bei den moraltheologischen Themen, ich glaube es allerdings nicht denn der Papst beruft sich hier ja auf „das Konzil“ und die konservativen waren immer zu feig das Übel an der Wurzel zu packen.
    Was hier jetzt passieren kann und meiner Meinung auch wird, ist eine praktische Abschaffung des Papstamtes wie es endgültig vom ersten Vatikanum definiert wurde.
    Es wird keine Änderung der Lehre geben es bedarf nur einer geschickten Kurienreform höchstens einer Änderung des Papstwahl Modus und schon wird der Vikarius Christi zu einem Erzbischof von Canterbury auf „römisch“.

    • Die Konzilskirche ist ohnehin anglican communion 2.0.
      Die Kirche v. England ist das Laboratorium der modernen und liberalen Ekklesiologien. Die Konzilskirche rezipiert die dortigen Neuerungen mit etwas zeitlichem Abstand. Aber final ist das anglikanische Konzept das konzilskirchliche.

      • Und es ist sicher kein Zufall, daß das anglikanische Schisma ausgerechnet auf Ehebruch gründet. Das paßt zum Geschehen heute.

    • Ich stimme Ihnen größtenteils zu, nicht aber, was die Abschaffung des Papstamtes betrifft. Für mich hört es sich eher danach an, eine Art Staatratsvorsitzenden zu etablieren, der autoritärer als je agieren wird.
      Das Vaticanum I hat hier zwar „endgültig“ eine Definition UND Begrenzung des Papstamtes formuliert, nicht aber den Rest dessen, was F. in der Rede abhandelt. Es stehen hier zwei Probleme im Raum:

      1. Die Konservativen des 19. Jh hätten gerne eine rigidere Formel für das Papstamt gehabt, als es am Ende auf dem V I definiert wurde und übersteigerten trotz des Dekretes das Papstamt in solche Höhen hinein, dass den „unteren Rängen“ der Hierarchie und v.a. den Laien kaum noch Luft blieb. Unter Pius IX und Leo XIII. wurde das noch nicht deutlich, weil beide gewissermaßen noch „alte Schule“ waren. Bei Pius X. aber kippte die Sache dann ins Extrem-Autoritäre ab.
      2. Das Vatcianum I musste überstürzt abgebrochen werden und ist bis heute nicht zu End egeführt worden. Man hatte aus dem Kirchenschema „De ecclesia Christi“ ja nur das 11. Kapitel über den Papst besprochen und ein Dogma definiert. Alle anderen Kapitel dieses Schemas waren unbehandelt geblieben. Sie hätten bei der Fortsetzung des Konzils behandelt werden sollen, aber es kam nie dazu. Daher blieb der Bereich der Verantwortung und des Anteils an der Unfehlbarkeit der ganzen Kirche aufseiten der gesamten Hierarchie und der Laien offen. Diese Lücke füllte dann das Vaticanum II mit seinen irrsinnigen Wischiwaschi-Sätzen.

      F. nutzt das torsohafte des Vaticanum I UND das Verschwommen-Kommunistische des Vaticanum II nun aus, um eine faschistisch strukturierte Kirche zu kreieren, ganz nach südamerikanischem Vorbild: Das ganze Volk wird entindividualisiert und zu einem „Körper“ zusammengeschmolzen, der dem, was der Führer vorträgt, akklamieren soll. Man wird wie einst bei Mao „1000 Blumen blühen lassen“ und jede Blume, die die falsche Farbe hat, anschließend in den GULAG stecken.

      Daher denke ich aufgrund meiner Überlegungen und aufgrund des realen verhaltens F.s:
      Wenn etwas nicht abgeschafft wird, dann eben ein faschistisch verstandenes Papstamt. Aber anders als bisher soll dem Gläubigen jede innere Distanzierung abgesprochen und geraubt werden.

      • Liebe gnädige Frau
        Es stellt sich als tödliches Defizit heraus daß das Vatikanum I nicht gesagt hat was zu tun ist wenn ein Papst mit aller Autorität gegen das eigene Amt wendet
        und man komme mir jetzt nicht mit dem Versuch der Beweisführung zur Sedisvakanz niemand kann eine Sedisvakanz verbindlich erklären und das Sedisvakantistische Schmierentheater seit 40 Jahren zeigt daß das so nicht geht

      • @ Thomas Kovacs

        Ich stimme Ihnen zu – allerdings haben wir Schmierentheater überall und überall ein paar verlorene Leute, die verzweifelt einen Weg gehen, den sie mit ihrem Gewissen vor Gott vertreten können.

        Man kann mit diesem Gesocks an der Kirchenspitze nicht mehr una cum sein, wenn man una cum mit dem Herrn bleiben will. Aber wohin dann?
        Die Sedisvakantisten sind zu großen Teilen in der Gefahr, sich selbst zu Herren der Wahrheit aufzuspielen (ähnlich wie die Piusbruderschaft) und fallen einerseits in eine Art negativen „Superpapalismus“ oder teilweise auch in krassen Jansenismus oder auch bösartigen Antisemitismus und andere Häresien, ohne es zu merken.

        Sie haben aber recht: Wir haben gewissermaßen keine sichere Verfahrensanweisung für den Fall, dass der Papst seine Autorität gegen sein Amt ausspielt.

        Dass nach Bellarmin und Paul IV. ein häretischer Papst aufhört, der Papst zu sein, ist zwar klar, aber ich sagte es ja schon öfters: Wenn uns ein Pius X. um die Ohren gehauen hat, dass wir gar nicht in der Lage seien zu beurteilen, ob ein Papst noch in der wahren Lehre stehe und niemandem als ihm ein Urteil über ihn zusteht, dann haben wir ein Problem.
        Und dieses Problem hat das Torso des Vaticanum I geschaffen.
        Man hat die Gläubigen in den Irrsinn gestürzt, der auch schon nach der Reformation aufkam von wegen Ignatius „Wenn der Papst schwarz weiß nennt, dann müssen wir schwarz für weiß halten..“ etc.

        Und es gibt keine menschlich denkbare Hilfe mehr.

        Die Kirche ist bereits im großen abendländischen Schisma ganz knapp einer totalen Zerstörung entgangen. Diesmal entgeht sie nicht, es sei denn, der Herr selbst greift ein.

    • MisterX ,
      So ist es.
      Der Anglikanismus bildet das Exerzierfeld der liberalen Ekklesiologie und theologischen Experimente . Die „via media“ in den dogmatischen und ekklesiologischen Abyss des totalen Indifferentismus. Deshalb wird er so geschätzt von den Neuerern innerhalb der Konzilskirche.

  4. Endlich! Das ist eine wirklich historische Rede. Betrachten wir die Kirchengeschichte: In den ersten Jahrhunderten hat sich die politische Landschaft des oströmischen Reiches in den Strukturen der Kirche widergespiegelt: die alten Patriarchate. Dann kam es – wahrscheinlich auch durch zu extensiven Anspruch des Petrusamtes – zum Großen Schisma 1054. Die Strukturen der Kirche haben sich weiter geändert, besonders in der Gegenreformation und im 19. Jahrhundert durch nochmalige Ausweitung des Primatsanspruches im 1. Vatikanum, was auch durch die Bedrängnis des Kirchenstaates politisch bedingt war. Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts rollt die Welle der Säkularisierung über die Kirche hinweg. Verharren in den überkommenen Strukturen wäre tödlich. Aber der Hl. Geist wirkt („und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen“): Die Visionen des Papstes weisen in eine missionarische Kirche des 3. Jahrtausend. Ich bete, dass er es schafft, diese Visionen durchzusetzen, damit die Botschaft Jesu auch in einer sind immer rascher verändernden Zeit bei den Menschen ankommt.

      • Mir „Heil Hitler“ zu unterstellen ist das Perverseste, was ich je gehört habe. Weil ich nicht Ihrer Meinung bin, sprechen Sie mir den Verstand ab! Es erübrigt sich jeder weitere Kommentar.

      • Ja,Galilei,sie haben wohl ,,Heil Hitler“gesagt und merken es nicht mal.Der Harmoniegeist ist bei Ihnen angekommen.

      • @ Galiliei

        Ich bin der Sache nicht Ihrer Meinung, aber auch ich muss mich von diesem @ Franzel regelmäßig und auf niedrigsten Niveau alles zusammenheißen lassen.
        Manchmal entschuldigt er sich dafür, aber mit den guten Vorsätzen ist es nicht weit her.
        Sobald ich nicht seiner Meinung bin, zieht er wieder so los.
        Und von derselben Sorte haben wir noch ein paar andere Gestalten.

      • @zeitschnur: Und wer hat @Franzel dazu die Eselsbrücke geliefert?? Na, Sie natürlich. Sie verglichen Franziskus Wutausbruch mit denen Hitlers. Das war schon starker Tobak. Lassen Sie den lieben Franzel mal in Ruhe.

      • @ Pater Pio

        Ich verglich den Wutausbruch F.s angesichts des Widerspruchs, den er erhält, mit den Wutausbrüchen eines Tyrannen wie Hitler, der ebenfalls bei Widerspruch oder Misserfolg total ausrastete.

        Der arme @ Franzel hält mich ja mal wieder für dämonisch besetzt, wie er neulich fachkundig zum besten gab. Ob er da con einer solchen Person wohl Eselsbrücken annimmt?

        Das hat aber nichts damit zu tun, dass Galilei F.s Aktionen in einer bestimmten Weise einordent, denen wir aber tatsächlich übereinstimmend nicht zustimmen.

        Und jetzt frage ich Sie, @ Pater Pio – hat man das etwa auch von Pater Pio gelernt, dass man dann Menschen, die meinetwegen falsche Meinungen haben (immerhin durch das angebliche Lehramt so vorgetragen!), als solche, die den Verstand verloren haben, bezeichnet und Ihnen unterstellt, sie wollten „Heil Hitler!“ rufen?

    • Das 3. Jahrtausend wird ganz sicher nicht wie das auslaufende 20. Jahrhundert. Siehe auch meinen Kommentar unten. Und heilsam ist der irrtümlich eingeschlagene Weg ebenso sicher nicht.

    • Da,nach Ihnen und dem Visionär in Rom endlich die ,,Botschaft Jesu“ ankommen muss,hat er sicher die Vision,wie der die 2000 Jahre nicht angekommener Botschaft aus der Welt schafft.

    • @ Galilei

      Sie haben sicher damit recht, dass die Zuspitzung der Primatsgeschichte nicht einfach ignoriert werden sollte von den Konservativen.
      Man kann da mit Recht einige Zweifel haben, wie ich sie ja auch äußere (s.o) bei @ Thomas Kovacs).
      Allerdings denke ich, dass Sie verkennen, wie gnadenlos autoritär und tyrannisch F. herrscht.
      Er redet so, als wolle er alle einbeziehen in Freiheit.
      Sein Verhalten zeigt uns aber inzwischen mehr als einmal, dass er alle nur einbeziehen will, damit keiner mehr ausweichen kann, um ihm nicht zuzustimmen.
      Er verlangt bedingungslose Akklamation für seine Armuts- und Demutsideologie, die er sich selbstverständlich aus konservativen Versatzstücken zusammengebastelt hat, die in sich auch ohne ihn schon zwwifelhaft waren.
      Die gesammelten Sünden der Reaktionäre UND Progressiven kommen nun wie in einem Eitergeschwür zum Ausbruch.

      In der Schrift aber, als Jesus als Weltenrichter die Schafe zu seiner Rechten anspricht, wissen diese weder, dass sie alles mit den Armen geteilt haben noch dass sie demütig gewesen sein sollen.

      Die Rechte soll nicht wissen, was die Linke tut, schreibt Paulus.

      Eine derart vorgeschützte Demut , wie sie allerdings auch hier im Forum regelmäßig von den schlimmsten Angebern und Verleumdern immer von anderen (nie von sich selbst!) eingefordert wird, hat F. eindeutig von den Konservativen übernommen und spielt sie nun so aus, dass uns die Ohren klingeln.

      Er ist ein Tyrann und nicht das, was Sie in ihm vermuten.

    • „Verharren in den überkommenen Strukturen wäre tödlich“
      Welches Verharren, welche Strukturen ?
      Das der Papst das Sagen hat, das die Kirche in der Welt, aber nicht von der Welt ist ?
      Das Suende auf einmal gut ist, weil viele sie begehen ?
      Ist das Moderrn oder nur Feigheit ?
      Das Problem ist, die Kirche in unsere demokratischen Denknormen einzubinden.
      Das klappt nicht, denn Mehrheit war noch nie Weisheit und was man sieht braucht man nicht zu glauben.
      Nein lieber @Gallilei Sie machen es sich zu einfach, Bergoglio ist weder ein Visionaer, noch missionarisch noch bietet er Antworten auf die sog. raschen Veraenderungen.
      Seine 2 Enzykliken sind 1. von Benedikt und 2. eine Umweltansprache die gottweiswer haette halten koennen.
      Seine Theologie ist so flach und wird vorgedacht in Kasper/Marx und sonstigen Pseudotheologischen Gehirnen.
      Seine Interviews sind geschwaetzig, vorlaut und beleidigend (Katholiken-Karnickel)
      Nein, von diesem Mann sind nur die Feinde der Kirche (vor allem die von Innen)
      begeistert, der billige Applaus sollte eine Warnung sein.
      Die „Begeisterung“ ruehrt vielfach aus der kritiklosen Rezeption seiner Person, die sein Handeln voellig ausser Acht laesst.
      Das meinte @Franzel wohl mit seinem Zitat. ( Natuerlich hart formuliert, aber wahrscheinlich zum Wachruetteln gedacht)
      Was musste der arme Benedikt sich jedes Wort, gesprochen und geschrieben, im Munde herumdrehen lassen und wurde beschimpft, obwohl seine Buecher und Enzykliken Lehrcharakter haben !
      Und Bergoglio proletet in seinen Interviews auf flachstem Niveau herum, so wie er ist und die Vollpfosten schreien „Historische Reden“.
      Anspruch gleich Null !

    • @Galilei: ….“Ich bete, dass er es schafft, diese Visionen durchzusetzen, damit die Botschaft Jesu (,nanu,welche denn?),auch in einer „sind“ immer rascher veränderden Zeit bei den Menschen ankommt“. Na also,da spricht doch der Konzlisheini,der Modernistischen Propagandist aus Ihnen. Ach Mann,sie sollten hier nicht andere anmotzen mit Sprüchen wie: „Was sind Sie nur für ein Mensch“,ect. Man kann nur bitter lachen,wennh Sie wîeder einmal das Register des sog.“Hl.Geistes“aus Ihrer Sschublade ziehen. Dasselbe dreiste Spiel vollbringt der Destroyer Bergoglio alias Pope F.auf dem Stuhl Petri.Dieser ragt nämlich wie die Spitze eines Eisberges als oberser Täuscher vom Dienst,über alle hinaus!

      • Falsch, @ Leone – nicht nur Galilei zieht diese „Register“, sondern auch die angeblich Frommen, bloß bei ihren jeweiligen Lieblingsthemen, in denen sie auch nicht glaubenstreu sind, sondern sich etwas zusammenfabulieren, was ihnen plausibel erscheint.
        Galilei ist wenigstens nicht unverschämt oder ausfallend. Das hat hier schon Seltenheitswert in diesem Forum.
        Es ist gewiss nicht der Hl. Geist, der auf missbliebige Meinungen mit Flüchen und Verleumdungen, Häme und Schmähung reagiert.
        Hier wäre etwa an das Gleichnis vom Splitter und vom Balken zu denken.

  5. Wenn es zu arg kommt beruft Christus diesen Mietling ab, aber Sein Resprkt vor dem freien Willen der Menschen ist gross !
    Ganz ehrlich, Herr Bergoglio fuehrt nur weiter (zu Ende) was das Schreckenskonzil angeruehrt hat.
    Er will auch oeffentlich den „Nostra Aetate“ Irrweg feiern, eine Schande !
    Christi Stiftung ist soviel groesser als die Kaputtmacher in Rom glauben.
    Sie dachten trotzig eine Menschlehre mit ihrem Konzil gegen die goettliche Ordnung etablieren zu koennen, indem man arroganterweise glaubte die Lehre auf den neuesten Stand bringen zu muessen.
    Liturgie wurde ersetzt und ist in absehbarer Zeit abgeschafft und gegen Riten von Andersglaeubigen „eingetauscht“.
    Der „Kuschelkurs“ mit anderen Religionen hat zur fundamental groessten Schwaechung des Katholizismus gefuehrt.
    Niemals wurden mehr Christen auf der Erde verfolgt als im Moment, hauptsaechlich durch den Islam.
    Das wird konstant totgeschwiegen, nein viele Kleriker incl. Herrn Bergoglio unterstreichen die Friedfertigkeit der Mohammedanischen Irrlehre auch noch.
    Das Christentum ist in seiner Heimat Europa am Verdunsten und wird in kurzer Zeit voellig verschwunden sein.
    2017 soll dann der Todesstoss der Kirche vollzogen werden, wenn sich im Lutherjahr die vormals kath. MIetlinge mit den Protestanten oekumenisiert haben.
    Man kann nicht soviel essen, wie man kotzen muesste, wenn man das alles sieht.
    Aber Christus hat zum Glueck das letzte Wort ueber die Kirche, sie gehoert ihm und er fuehrt sie, NIEMAND wird das aendern koennen.
    Bergoglio ist nur ein Schandfleck in der Kirchengeschichte, mehr nicht.

  6. Der „Papst“ Bergoglio geht unerbittlich den Weg der Zerstörung der Kirche. Den Petrusdienst will er relativieren, aber warum tritt er dann nicht auf der Stelle zurück? Er gibt sich wie ein Diktator, der anderen eine andere Kirchenverfassung nebst Irrlehren aufnötigt, und verleugnet die Worte Christi an Petrus.
    Komischerweise und auch nicht, will er aber in der Ökumene das Sagen haben. Es ist enstetzlich.

    „Papst“ Bergoglio hatte ein Abkommen mit dem Teufel geschlossen vor vielen Jahren. Da sagte der Teufel zu ihm: “ ich mache dich zum Papst, wenn du versprichst, die Kirche zu zerstören.“ Und Bergoglio antwortete: „ja, das will ich tun“. Das sind Tatsachen. Er macht genau das, was er mit dem Bösen abgesprochen hatte.
    Schon seine Priesterberufung war so mysteriös, dunkel.

    • Herr Franzel, er will die Kirche zurück zu ihrem Auftrag bringen, nämlich dass das Kirchvolk und ihre Bischöfe miteinander reden und Entscheidungen gemeinsam treffen und nicht an einer vorbei! Ich bin für ein Papstum, aber nicht für einen Papst der Macht über die Gläubigen hat, sondern der mit ihnen redet! Adelante Francisco, la Iglesia precisa mucho de ti!

      • Entschuldigung, aber das ist nun wirklich absurd.
        Was soll denn bei diesem Gerede herauskommen, als dass sich die Lauten gegen die Lauteren durchsetzen?

      • @ Moscatel

        Was ist denn Ihrer Meinung der Auftrag der Kirche außerhalb des miteinander Redens? (Denn das kann ja wohl nicht genügen für ein religiöses Unterfangen!

      • Dann lieber @Moscatel haben wir genau das, was nicht gemeint ist, naemlich das die Strasse regiert !
        Wer ist das schon ?
        Christus regiert von oben, so wie Gottvater und der hl. Geist.
        Ueber die Wahrheit kann man nicht abstimmen, genausowenig wie ueber die 10 Gebote.
        Man haelt sie oder nicht, aber wenn zb. sich alle gegenseitig toeten, schaffen wir deshalb auch das 5. Gebot nicht ab.
        Gott ist kein Demokrat, Christus kein Sozialist und der hl. Geist ist am allerwenigsten der Alles Gleichmacher fuer den man ihn haelt.
        Christus ist als leibhaftiger Gottsohn und Mensch ans Kreuz gegangen und verlangt im Aeussersten genau diese Nachfolge und keine Schwachsinns Diskussionen ob Geschiedene zur Kommunion duerfen oder nicht und aehnlichen Bloedsinn, der auch nicht wahrer und besser wird wenn man ihn dauernd wiederholt.

      • @Mostcatel
        Mit so einer Meinung sollten Sie sich Mostkopf nennen!
        Schon mal was davon gehört, dass man die Wahrheit nicht demokratisch verwalten kann? Wahrheit kann es nur in einer göttl. Hierarchie geben; und die Kirche ist nun man das Abbild des Himmels.
        Der Engelsturz hat ja gezeigt, was passiert, wenn jeder mitreden will uns sich dabei als Gott aufspielt….

      • Ja,auch ich halte so etwas fuer moeglich, aber ohne Beweisen darf man das nicht insinuieren.Also bitte, wo sind die Beweise ?

    • Wie es aussieht, sind sie sich alle einig. Bergoglio versucht, die katholische Kirche zu zerstören, und Merkel versucht währenddessen Deutschland zu vernichten. Und es sind nicht allein diese Beiden am Werke!
      Verlieren wir nicht den Mut und vorallem nicht den Glauben. Gott hat das letzte Wort!

    • Wieder mein herzliches Dankeschön für Ihren Kommentar. Alles kurz und bündig auf den Punkt gebracht. Bergoglio i s t der falsche Prophet!! Warten wir nur noch auf den Antichristen. Malzeit!

  7. Ist aber wirklich Gut für die katholische Kirche?
    Erwartet der Gläubige nicht auch ein klare verlässliche Aussage?
    Diese protestantisierung des Vatikans kann auch ein Bumerang sein. Denn gerade die klaren Regeln machten die Kirche verlässlich. Den meisten Zuwachs haben Orden die strenge Regeln haben. Wer tief glaubt, benötigt kein Infrage stellen der Regeln.
    Die Eucharistie ist den meisten Häretikern der größte Dorn im Auge. Deshalb wird alles getan diese zu profanisieren.
    Manchmal habe ich auch bei Franziskus den Eindruck er steht der Hochgradfreimaurerei sehr nahe. Denn auch historische Rede Fanziskus liegt sehr nahe bei den Regeln von:

    Der freimaurerische Plan zur Zerstörung der katholischen Kirche

    Richtlinien vom Großmeister der Freimaurer an die katholischen Freimaurer-Bischöfe. – Effektive März 1962 – (the Aggiornomento of Vatican II) – Alle Freimaurerbrüder sollen über den Fortschritt dieser entscheidenden Anweisungen berichten. – Überarbeitet im Oktober 1993 als fortschreitender Plan für das Endstadium. – Alle Freimaurer, die in der Kirche arbeiten, müssen Folgendes in die Hand nehmen und durchsetzen:
    http://kath-zdw.ch/maria/schattenmacht/freima.kirche.html

    Hier nachlesen und mit der Rede von Franziskus vergleichen

  8. Man darf gespannt sein, wie die katholisch Welt reagieren wird. Ein Übel ist es allemal dass die
    Lehren der katholischen Kirche im Kirchenvolk weitgehend verblasst sind. Die Dinge die jetzt in
    Rom geschehen, werden nicht als Gefahr gesehen. Der Tenor ist : …wir sind katholisch und der
    Papst wird es schon richten ! Eine der größten Gefahren für die Kirche ist die Dezentralisierung
    und Stärkung der Bischofskonferenzen. Dadurch zerfällt die Kirche in Orts-und Landeskirchen,
    nach protestantischem Vorbild. Die Schwächung des Papsttums erfolgt in einer Zeit der Glauben-
    und Sittenlosigkeit. Gerade jetzt bräuchte die katholische Kirche eine Stärkung im Glauben. Aber
    Franziskus hat andere Pläne und wer nicht sieht was da geschieht, ist Glaubensblind. Eine der
    vielen Forderungen der Freimaurer ist, die Abschaffung des Papsttums und wir sind mitten drinn.
    Die deutsche Bischofkonferenz unter Kardinal Marx, saugt die Eröffnungen des Papstes genuss-
    voll auf, ist es doch was sie schon immer wollten, nicht näher zu Gott, sondern näher zum Protes-
    tantismus.

    Quo Vadis, katholische Kirche ?

  9. Die Hölle kann losbrechen, der Weg ist frei.
    Synodalität ist ein schlimmer Irrtum und Franziskus hat die Kirche – sicher nicht endgültig – konservativ gemacht. Konservativ in dem Sinne, daß ihr irdisches Personal vermeintlichem Fortschritt bloß langsamer und zögerlich folgt. Während die Welt sich bereits wieder weitergedreht hat und die gnostischen Kollektivismen überwinden wird, kommt die Kirche mit Franziskus erst jetzt da an.
    Die Kirche ist so sehr Welt geworden, daß ihr die eigene Richtung abgekommen ist. Sie ist in der Pflicht, wieder Speerspitze zu werden, in Glaube, Hoffnung und Liebe sich zu vertiefen, und Recht, Kultur und den Menschen wieder Mutter zu sein. Sie muß führen in Klarheit und Wahrheit.
    Ihr Heiligen alle, bittet für uns.

    • Ihren ersten Satz sehe ich auch so – es ist vorbei. und die paar Würstchen von „glaubenstreuen“ Kardinälen, die „bis zum Äußersten widerstehen wollten“, klemmen den Schwanz ein wie ein geprügelter Hund und winseln, anstatt freimütig zu reden. Wenn jemand die Autorität hätte, diesen Papst als Häretiker zu entlarven, dann sie, aber da sie nach so vielen Jahrzehnten selbst Häretiker sind (andernfalls hätten sie es nie so weit hoch geschafft in dieser Kirche!), werden sie das nicht tun.

      Synodalität ist sicher kein schwerer Irrtum, denn zu Recht verweist F. darauf, dass es dies in der alten Kirche ja gab.
      Die Frage ist aber, was man darunter versteht, und hier dürfte auch die Differenz zur alten Kirche liegen und nicht in der Synodalität an sich selbst.

      • @ zeitschnur
        Sich selbst treu bleiben, scheint auch im Beleidigen bei Ihnen eine Tugend zu sein.
        Ihre Kritik an den 13 Beschwerdeführern im Kardinalsrang, die sich in ihren Brief nicht nach Ihren inhaltlichen Vorstellungen gerichtet haben, habe ich unter Hinweis auf deren Kommunikationsaufgabe zurückgewiesen. Gegen Ihre Privatvorstellungen mussten aus der Sicht der Beschwerdeführer Punkte zur Sprache kommen, die den Debattenverlauf betrafen, um den aus den Vorgängen der ersten Tage bereits begründbaren Verdacht der Vorweg-Manipulation durch das Generalsekretariat unter Kardinal Baldisseri abzuwenden. Diese Einsicht, die eine inhaltliche Darstellung zu Ehe und Familie in diesem Brief seitens der Beschwerdeführer ausschloss, hätten auch Sie aus dem Kommunikationszusammenhang ableiten können, den ich Ihnen in ausführlicher Form an anderer Stelle erklärt habe. Die 13 Kardinäle haben vernünftig und pflichtgemäß nach ihrem Gewissen gehandelt. Und ihre Aktion war erfolgreich, wie aus obigen Bericht zu Kardinal Dolan hervorgeht. Statt dessen hören Sie nicht auf, die mutig aufgetretenen 13 Kardinäle bei jeder sich bietenden Gelegenheit herabzuwürdigen und zu beleidigen.

      • Nein, damit werde ich nicht aufhören, bis eine wirklich mutige Stimme sich erhebt.

        Man hört ja nun auch gerade so gar nichts zum Thema synodalität… obowhl die hier von F. vorgetragene lehre insgesamt nicht weniger katastrophal ist als die zur Ehe.

        Die mutigen kardinäle denken doch selbst teilweise so falsch – also bitte: was Sie hier an Spin doctoring betreiben, mag ja Ihrerseits gut gemeint, aber daher noch nicht gut gemacht sein!

        Sie spielen advocatus diaboli.
        Das ist nicht Ihre Aufgabe. Das erinnert mich an die „Putin-Versteher“, die sich um Kopf und Kragen reden.

        Ich verstehe, dass Sie sich wünschen es wäre so, wie Sie es darstellen.
        Aber es ist nicht so.

        Sie sehen doch selbst, dass dieses Gewinsel nichts bringt. Dem diesbezgl. Artikel stimme ich nicht zu – wo ist den der großartige „Erfolg“? Ich sehe nichts.

        Diesem „Papst“, der ein offener Häretiker ist, müsst jeder glaubenstreue Kardinal die Gefolgschaft aufkündigen – nur das hülfe und wäre für die Herde ganz ganz wichtig.
        Aber genau das geschieht nicht.
        Und daher geht alles so weiter wie seit Jahrzehnten.
        Solange der falsche Papst als Papst hochgehalten wird von den Kardinälen, sind die Gläubigen immer zuerst ihm verpflichtet.
        Zählen Sie doch mal 1+1+ zusammen!
        Sie begreifen nicht, dass so ein Zwergenaufstand von F. längst eingeplant war.
        Auch Merkel hat gekonnt sämtliches sanfte Gebell wie etwa von Friedrich Merz geschickt niedergetreten.
        Das wird hier auch nicht anders ausgehen.

        Es sei denn, es geschieht noch ein Wunder.

      • Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es @zeitschnur allein um die Herabwürdigung der Kardinäle als alte Männer(!) geht. Wo der Feminismus sich verwurzelt, verzerrt er ideologisch das Denken und zwar in extremer Weise..

      • Wertert Herr Suarez, Sie scheinen eine fast schon pathologische Obsession gegen die geschätzte Frau Zeitschnur und deren angeblichen(!) „Feminismus“ zu hegen. Man ist noch längst kein „Feministin“, wenn man kritische Anmerkungen zu männerbündischen, jammerigen Zwergenaufständen macht, wo sich alte Herren als Tiger aufplustern und als Bettvorleger landen. Keiner dieser Purpur-Greise hat den Mut, dem Kaiser, äh Papst zu sagen, daß er längst nackt ist.

      • @ Zeitschnurs trotzige Stimme:
        „Nein, damit werde ich nicht aufhören, bis eine wirklich mutige Stimme sich erhebt“. Na, dann los! Fahren Sie nach Rom! Erheben sie Ihre Stimme am Petersplatz und klagen Sie öffentlich den Papst der Häresie an! Lassen Sie nicht die von Ihnen geforderte Drecksarbeit den Kardinälen gegen deren Gehorsamseid machen! Sie spielen sich hier als innerkirchlicher Rächeengel in eigener Sache auf, der ohne Hirn und Verstand die Kardinäle in den offenen Aufstand gegen Papst Franziskus und damit kirchenrechtlich in die eigene Apostasie und die Kirche in ein neues Schisma treiben will – ohne selbst ein Gran Verantwortung zu tragen, nur um Ihren abgrundtiefen Kirchenhass in Einheit mit Ihrem Hass gegen „alte Männer“ zu befriedigen. So verhält sich niemand, der katholisch sozialisiert worden ist. In welche Religionsgemeinschaft wurden Sie hineingeboren, bevor Sie aus der katholischen Kirche ausgetreten und wieder eingetreten sind, um hier in unverschämter Weise gegen Mitforisten und geweihte Kirchenmänner aufzutreten? Übrigens: Nachdem Sie gesagt haben, Sie seien schon lange verheiratet: Was macht Ihr Mann?

      • Suarez, machen wir es kurz: Ich kritisiere die Kardinäle für ihre Feigheit. Bitte machen Sie Gebrauch von der Vernunft. Sie schützt vor Wahn, Angst und Zorn.

      • @zeitschnur
        Sie bleiben konstant schuldig, was Sie genau unter Vernunft verstehen. Ein solch vorsätzlich naiver Gebrauch des Begriffes kann doch nur dem Zweck dienen, Ihre Vergottung der Aufklärung zu verschleiern.

        Dass Glaube und Intellekt sich nicht ausschließen, sondern ergänzen(!), ist weder eine neue, noch eine besonders erstaunliche Erkenntnis. Darum ist aber Glaube nicht in der Ratio aufzulösen. So ist die Dreifaltigkeit Gottes ein Mysterium, an das wir Katholiken glauben!

        Selbst die Existenz Gottes lässt sich nicht im Sinne des aufklärerischen Vernunftverständnis mit der Bindung am bloß sinnlich Erfahrbaren beweisen.

        Und wissen Sie nicht, dass wir Christen immer zur Demut und Gehorsam angehalten sind, ob Kardinal oder Laie?

        Sie reden über die heilige Kirche wie über eine politische Partei.

  10. Noch ist die Kirchenverfassung nicht geändert. Warten wir ab, welche konkreten Änderungen kommen, falls sie überhaupt kommen. Viel hängt jetzt auch wieder vom Ausgang der aktuellen Synode ab.

  11. „Ich bin nur ein Getaufter“ und kündigte an, das Petrusamt zu „überdenken“ und zu „dezentralisieren“.

    Nein, nein. Er ist auch noch ein großer Schauspieler. Läßt sich zum Papst wählen und will das Papstamt abschaffen. Drei Angriffsziele. Das Papstamt, die Heiligenverehrung und als Krönung die Mutter Gottes. “ Du bist Petrus der Fels und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächt der Unterwelt werden sich nicht überwältigen.“ Und auch dieses sollte man nicht unterschätzen. “ Und ehe der Hahn zweimal kräht hast du mich dreimal verraten.“
    Der Angriff auf die Mutter Gottes wird kommen und er kann nur über ihre Jungfrauenschaft laufen und damit ist die Gottesohnschaft des Herrn und der gesamte Glaube gefährdet. Ihr wollt das Finale und ihr werdet es bekommen. Jedenfalls geht diese Welt eher zu Schrott als die Heilige Kirche.
    „Franziskus: Das dritte Jahrtausend braucht eine synodale Kirche“.
    Da lachen ja alle säkularen und atheistischen Hühner. Diese Zeit braucht Christus und den Triumpf des unbefleckten Herzens und eure synodale Kirche die nichts anderes ist als der blanke Protestantismus könnt ihr in den Tiber schmeißen denn da gehört sie hin.
    Per Mariam ad Christum.

    • Wie Sie bin auch ich an diesen beiden Worten hängengeblieben: „überdenken“ und „dezentralisieren“.
      Papst Franziskus gibt sich dadurch bescheiden und zeigt meinem Empfinden nach damit jedoch eine große Anmaßung.
      Er bedient sich der Macht dieses Amtes mit dem Ziel, wie man vermuten kann, dieses zu beschädigen.

      Petrus ist der Fels, auf den Christus Seine Kirche aufgebaut sehen wollte.
      Ein Fels der Weitergabe des Glaubens an die Menschen, der Bewahrung Christi Lehre, der Treue zum Herrn, der geistlichen Stärkung und Ermutigung der Gläubigen und jener, die noch auf dem Weg sind und nach Orientierung suchen.
      Hat dieses Bild des Felsen für Papst Franziskus überhaupt noch Gültigkeit?
      Will Franziskus den Fels zum Kieselstein herabmindern, ein Kieselstein inmitten anderer?
      Er weiß sich doch auch sonst durchzusetzen.
      Ein Papst ist Diener Jesu Christi und damit verpflichtet, den Willen seines Herrn zu befolgen und nicht seine eigenen Vorstellungen umzusetzen.

  12. @Galilei: ich wollte und will Ihnen nichts unterstellen. Und mitnichten spreche ich Ihnen etwas ab. Auch den Verstand spreche ich Ihnen nicht ab, ganz im Gegenteil. Wer bin ich denn! Also! Hätten Sie nicht viel Verstand meiner Meinung nach, dann hätte ich das so nicht gesagt: dann hätte ich nämlich gar nichts gesagt.

    Es gab von mir auch keine Gleichsetzung von „Papst“ Bergoglio mit dem ehemaligen Reichskanzler und Ver-Führer des deutschen Volkes. Völlig ausgeschlossen. Wie könnte man so etwas auch nur denken? Nein, das geht nicht. Also bitte @Galilei.

      • Lieber Galilei, Sie stehen hier, offensichtlich, voll für Franziskus und sein Handeln im Amt. Es ist,offensichtlich, Ihre Überzeugung, ja,Freude, die Sie hier offen aussprechen. Es scheint „eine Zeit“ gekommen zu sein, Zeit der Bekenntnisse. Franzel bekennt sich, offensichtlich, zu der Wahrheit, ewiger Wahrheit im Sinne des Neuen Bundes Gottes mit den Menschen. Im Wort Gottes; im Evangelium, wird der Teufel klar benannt, er verschwindet nicht nur weil er in Rahmen einer neuen Religion nicht erwähnt werden darf. So ist der Geist Hitlers,ebenso nicht einfach weg. Diese Geister zu benennen, ist an der Zeit, es ist Zeit der klaren Bekenntnisse, die grauenvolle Verwirrung klärt sich.Und,falls,eben @Franzel die Namen dieser Geister ausspricht,braucht er,denke ich,keine Beweise in weltlichem Sinne, mehr. Um, zu Glauben, Credo zu sprechen… ist die Wahrheit angesagt. Um Satan zu entsagen, soll und kann,der gottesfürchtige Mensch den Teufel auch,mit der Hilfe des Heiligen Geistes,sehen.Und der Satan und seine Gehilfen ist ,schon überdeutlich, sichtbar, er kämpft um jede Seele, auch das ist diese jetztige Zeit. Zeit sich zu bekennen und beten.

      • @ Methodus

        Hier speziell ging es darum, dass @ Franzel andere schmäht und wenige Minuten später leugnet, dies getan zu haben, obwohl jeder es nachlesen kann.
        Welche Geister leiten einen Menschen eigentlich, der so etwas tut?
        Welche Glaubenswahrheit verkündet der denn?

      • @Zeitschnur,denke nicht,dass @Franzel den @galilei ,schmähen wollte.Galilei’s Beitrag war als erster unter dieser grauenvoller Nachricht-Rede und es war ein Regelrechter Freudensausruf,mir wurde ebenso recht schlecht.Hurra,gab es in Sozialismus,in.D.,eben,Heil….Nein,nie wieder,so Etwas.Bei so was,was dieser Papst macht,diese Freude,…Nein.Es war wirklich,ein,,,Heil Hitler“.

    • @ Franzel

      Darf man Sie an Ihre Worte oben erinnern:
      _____

      „Endlich „Heil Hitler“ oder was? @Galilei. Ganz bei Verstand können Sie nicht sein, Pardon.“

      _____

      Ich frage mich da ehrlich gesagt, wie kann man etwas heraushusten und kurz darauf behaupten, man hätte das nie gesagt, obwohl es jeder lesen kann?

      • Jetzt tun Sie aber so, als würden Sie nicht verstehen @zeitschnur. Aber Sie haben mich ja verstanden, dankeschön.

      • @[email protected][email protected]
        Es ging @Franzel nicht um ein Hilterbekenntnis. Auch nicht um eine Unterstellung einer Hitleranhängerschaft hinsichtlich der Worte an @Galilei.
        Das wissen Sie, @zeitschnur, sehr genau.
        Das „Heil-Hiltler“ ist überdies zu einem geflügelten Wort für Verhaltensweisen gworden, durch die Menschen bezeugen, dass sie kopflos den Trommlern einer diabolschen Massenpropaganda hinterherlaufen, egal in welchem Gewande sie auftreten.
        Es geht hier um den Vorwurf des blinden Hinterherlaufens, um die Anmahnung des Verderbens, dem sich alle aussetzen, die F. jubelnd hinterherlaufen.
        @zeitschnur: Dann unterlassen Sie es mal wieder nicht, ihre absichtlich falsch verstandene Lesart (das ist die Lesart von Proleten, die sie sicherlich auch als Gefahr ansehen und deshalb nicht bedienen darf; wobei ich Ihnen durchaus zustimme und zumindest auf die Fahrlässigkeit @Franzels verweise) der Schule Pater Pios anzulasten. Also Sie können es wirklich nicht lassen, was Sie selber anderen immer wieder unterstellen: zu diffamieren, zu unterstellen, zu hetzen!!

      • Meine Güte!
        Sind Sie jetzt alle von demselben Jesuitengeist befallen wie F.?
        Es waren Jesuiten, die nach dem Mittel „Der Zweck heiligt die Mittel“ verfuhren und teilweise genauso verschlagen und mörderisch waren wie die Islamisten.

        Da nützt alles fromme Geschwätz nichts – an solchen Situationen entlarvt sich, was in den Herzen wirklich steckt.

        @ Galilei mag sich irren. Viel schlimmer als zu irren ist aber, mit vollem Bewusstsein zu lügen und gestisch zu töten. Wer dieses Forum liest und die vielen rein auf Personen bezogenen Schmähungen liest, der wird sich sicher nicht eingeladen fühlen, katholisch zu werden, sondern fragen, ob hier eigentlich der Teufel los ist, oder anders: es werden sich nur wieder entsprechend finstere Geister angezogen fühlen und diese Seilschaft vermehren.

        Pater Pio, @ Sie helfen also mit, den letzten Rest Katholizismus – ich meine den wahren – zu zerstören, indem Sie solche Postings auch noch wider besseres Wissen verteidigen.

        Dass die Kasperianer das eine Problem sind, ist wahr. Das andere Problem in der Kirche sind aber diese üblen Seilschaften, die sich hier austoben.

        Und im übrigen @ alle: Wann lernen die Verächter der Bildung hier endlich einmal, dass es ein Unterschied ist, ob man die Meinung oder das Verhalten eines Menschen hart kritisiert oder ob ob man ihn persönlich aufgrund seiner Meinung dämonisiert oder verflucht und verleumdet? Wer letzteres tut, der „tötet“ nach den Worten Jesu. Und genau das geschieht hier täglich, und die Redaktion schaltet es auch noch frei.

      • Liebe @zeitschnur,
        darf ich hier nochmals fragen, was Sie unter dem wahren Katholizismus verstehen? Liegt da die Definitionshoheit bei Ihnen? Ist das katholisch? Hat sich die Kongregation für die Glaubenslehre nun unter der Präfektin @zeitschnur neu konstituiert?

        Sie mögen es ja bedauerlich finden, dass mancher Bischof eher die leisen Töne bevorzugt, aber das rechtfertigt doch nicht, diese Bischöfe derart zu schmähen und herabzusetzen!

        „Wer dieses Forum liest und die vielen rein auf Personen bezogenen Schmähungen liest, der wird sich sicher nicht eingeladen fühlen, katholisch zu werden, sondern fragen, ob hier eigentlich der Teufel los ist, oder anders: es werden sich nur wieder entsprechend finstere Geister angezogen fühlen und diese Seilschaft vermehren.“

        Soll das Selbstkritik sein?

        Wenn man Ihre hasserfüllten Tiraden auf die 13 Kardinäle liest, die Sie ernsthaft als Hampelmännern herabsetzen, dann können Sie doch nicht glauben, dass das Menschen zum katholischen Glauben einlädt?

        Und dann stempeln Sie auch noch alle, die Ihrer Sicht auf die Kirche und den Glauben nicht unhinterfragt folgen, als „Verächter der Bildung“ ab.

        Welche Bildung meinen Sie, die, andere mit primitiver Polemik zu überziehen?

        Bildung kann, wenn ideologisch überfrachtet, auch schnell zur Verbildung führen, insbesondere wenn sich ein subtiler Feminismus als reiner Katholizismus ausgibt. Ich bin immer wieder erstaunt über die diversen Ausdrucksformen des Feminismus.

      • @ zeitschnur
        Nehmen Sie Ihren Mund nicht zu voll!
        Wer ständig persönlich austeilt, muss auch einstecken können, ohne dass er sich selbst belügen muss, dass sich die Balken biegen!
        Wer wird hier „persönlich aufgrund seiner Meinung dämonisiert oder verflucht und verleumdet“? Sie etwa? Gerade Sie? Pater Pio hat sie richtig charakterisiert, wenn er sagt: „Also Sie können es wirklich nicht lassen, was Sie selber anderen immer wieder unterstellen: zu diffamieren, zu unterstellen, zu hetzen!! ! Und dann glauben Sie, denjenigen mit Worten Jesu drohen zu dürfen, die Sie sich selbst zu Herzen nehmen müssen! „Wer letzteres tut, der „tötet“ nach den Worten Jesu“. Und dann kommen sie noch mit der Zensurkeule: „Und genau das geschieht hier täglich, und die Redaktion schaltet es auch noch frei“. Wollen Sie hier zum Schutz ihrer eigenen Unterstellungen, Diffamierungen und Hetzereien „Linzer Zustände“ gegen Mitforisten evozieren, um deren berechtigte Gegenwehr gegen Sie zu unterdrücken? Warum sind Sie nicht schon auf dem Weg nach Rom, um Ihre Laienpflicht gegen die dortigen Häretiker zu erfüllen, anstatt vom warmen Laptop aus, kirchenrechtlich verantwortungsvoll vorgehende Lehramtstreue Kardinäle in die Apostasie und die damit die Kirche voreilig ins Schisma zu hetzen? Ich schätze Ihre kirchengeschichtlichen Kenntnisse, habe aber nichts übrig für deren aggressive Verpackung, mit der Sie immer wieder Mitforisten persönlich angehen und damit unnötig die Sachlichkeit der Diskussionen belasten.

  13. Ich war nie ein Freund von Endzeittheorien.
    Mittlerweile erwarte ich fast stündlich die erste Posaune …

    • aber aber ein blick in die Kirchengeschichte reicht um zu sehen es gab schon viel schlimmeres

      • Nein, werter Herr Kovacs, das glaube ich nicht. Es gab in der Geschichte der Kirche noch nie einen Papst, der seine Amtsautorität dazu missbraucht hätte, dieses selbst abzuschaffen. Hätte es das je gegeben, hätten wir keine hierarchisch verfasste katholische Kirche mehr. Der synodale Weg ist mit dem Wesen der katholischen Kirche inkompatibel!

    • 2000 Jahre haben immer wieder Christen auf die Posaune gewartet – von Paulus angefangen (z.B. 1 Kor 15, etc.) – und alle haben sich geirrt. Wieviel schreckliche Situationen hat es im Lauf der Kirchengeschichte gegeben, und keine Posaune ist erklungen …

      • Ausgerechnet jetzt zu sagen, es sei noch nicht so weit, ist aber unsinnig. Nie war die Welt verdorbener als heute. Die Sodomiter und Gomorrher waren verglichen mit uns doch hochanständige, herzensgute Leute …
        Denken Sie nur an die Selbstherrlichkeit, mit der sich die Lüge allerorten spreizt!

      • 2000 Jahre?
        Für diesen ewigen Gott sind 1000 Jahre nur eine durchwachte Nacht. Ich finde es nicht besonders klug unsere Zeitmaßstäbe auf ihn zu übertragen und außerdem mußte das Wort auf der ganzen Welt verkündet werden. Und ich glaube es ist verkündet. Der Herr sagt das die Zeit abgekürzt wird und wir sagen heute “ Ach wie schnell ist doch die heutige Zeit“. Aber ich glaube das die meisten Katholiken gar nicht wollen das er und das Gericht kommt und sie werden ihre Gründe haben. Es ist natürlich einfacher vorherzusagen wenn der Wind von Süden kommt das es dann warm wird und es schwieriger die Zeichen zu erkennen wenn es um alles geht. Ich würde empfehlen das jeder Katholik seine Seele pflegt statt seinen Körper denn der Körper ist eh nicht zu retten die Seele aber schon. Ich meine damit das ein Saunabesuch mit einem Beichtstuhl nicht konkurrieren kann. Man sollte auf jeden Fall vorbereitet sein denn er könnte wie ein Dieb in der Nacht kommen.
        Per Mariam ad Christum.

      • Ich sehe das nicht so wie Sie, @ Galilei. Die Welt ist durch die globale Vernetzung in einer Art und Weise komplett mit befangen, wie das noch nie der Fall war.

        Sehen Sie doch den Aufruhr allenthalben. Ein Volk überfällt das andere. Ein Mensch ist der Wolf des anderen und in der Kirche verfolgen fast alle alle – nicht zuletzt Leute im konservativen Spektrum andere im selben Spektrum, die Progressiven tun es sowieso in großer Zahl.

      • Sehr beeindruckend, wie Sie sich mit einem Satz als jemand outen, der Gott jede Wirkkraft in der Welt abspricht und also jegliche Heilgeschichte negiert. Dieses Unvermögen (um nicht zu sagen, dieser Unglaube), Gottes Wirken in Kirche und Welt zu erkennen, ist aber nun geradezu die conditio sine qua non für jene Hybris, die da meint, Kirche nach eigenem Gusto erbauen zu können, die glaubt, beurteilen zu können, auf welcher Wegstrecke sich Kirche befinde und welcher ihr Weg ins dritte Jahrtausend sei. Es ist jene blinde Hybris, die sich nicht als Teil der göttlichen Heilsgeschichte zu verstehen vermag, dem es einzig zukommt, am Webstuhl der Zeit weiterzuweben, sondern die in luziferischem Stolz meint, alles umstürzen und neu beginnen zu müssen, um doch letztlich an eben dieser Hybris zugrunde zu gehen (freilich nicht, ohne schreckliche Verwüstung und tausendfaches Leid zu hinterlassen), denn die Posaune schallt einem Jeden zu seiner Zeit, auch wenn man sich dagegen die Augen und Ohren mit Wachs verklebt.

    • Keine Panik wir haben noch etwas Zeit!

      Das Mal des Tieres fehlt noch, obwohl Jakob Rothschild schon Patentinhaber des Microchip-Patentes geworden ist. Nach der der Ermordung der 300 Passagiere der MH370 in dem US Stützpunkt Diego Garcia.
      Dazu ist der Euro noch zu stabil, obwohl in der EUdSSR die Rothschildagenten (Goldmann Sachs) Monti v. Runpoy, J.C. Juncker und nicht zu vergessen Draghi, der Mann der Griechenland durch Betrug in den Euro führte.
      Allerdings finden Sie viele Prophezeiungen der Christlichen Seher auf dieser Seite. Unter anderem Pater Pio. Oder auch Alois Irlmaier.
      http://kath-zdw.ch/maria/vergleichb.offenbarungen.html

      Hier die Aussage Irlmaiers von vor 1950.

      Zuerst kommt ein Wohlstand wie noch nie.
      Dann folgt ein Glaubensabfall wie nie zuvor.
      Darauf eine noch nie da gewesene Sittenverderbnis.
      Alsdann kommt eine große Zahl fremder Leute ins Land.

      Das habe ich auf die Gastarbeiter zurückgeführt, doch erst jetzt erschließt sich diese Aussage.

      Es herrscht eine hohe Inflation.

      Noch haben wir Deflation, doch das kann sich rasch ändern. 1 Mio Flüchtlinge schlagen mit 69 Mrd € zu Buche Prof. Sinn. Doch im geheimen findet man schon Zahlen von 1,5 Mil. das währen dann 103 Mrd. zumindest spricht das für Irlmeiers nächste Aussage.

      Das Geld verliert mehr und mehr an Wert.
      Bald darauf folgt die Revolution (Deutschland).
      Dann überfallen die Russen über Nacht den Westen.

      Ich weiß alles Menschen, doch auch die Katholische Kirchen wird dann zerstört werden. Das ist das Ziel der Islamisten, diese kaufen mit Hilfe der Saudis schon alle Gebäude um den Vatikan auf!

    • Noch eine Vorhersage von Irlmaier aber auch bei den Anderen nachzulesen!

      Revolution in Italien, Flucht des Papstes aus Rom als Zeichen des bevorstehenden Weltgerichtes

      Da erscheint ein Umriß von Italien… „Uneinigkeit und Streit, und Blut wird in den Straßen fließen bei der Revolution.“
      Ich will euch ein Zeichen zur Warnung geben, wenn es soweit ist: Wenn ihr seht, wenn ihr hört, daß in Rom eine Revolution im Gange ist wenn ihr seht, daß der Heilige Vater flieht, Zuflucht sucht in einem anderen Land, wißt ihr, daß die Zeit reif ist.

      Der Beschützer der Kirche St. Michael wurde schon aus den meisten der Kirchen verbannt. Deshalb zu Ihm beten schafft Zeit!

  14. @Tradition und Glauben: direkte „Beweise“ gibts wohl keine, denn keiner war vermutlich dabei bei diesem Übereinkommen.
    Wo aber kommt seine Energie her? – Von Gott? Er ist ein wahrer Verwandlungskünstler und Überzeugungstäter und erfüllt soz. seine Mission mal sanft säuselnd redend, aber auch in aller Rabiatheit, mit allen Ellenbogen wenns sein muß. Und dann betrachte man sein Gesicht. Ist das noch der Bergoglio, den so viele zu kennen glauben?
    Ein echter Papst würde ächzen und stöhnen über all die Dinge in der Kirche und würde sich sichtlich sorgen. Er aber belobigt das Verkehrte und stellt es als heilsbringend dar. Das Gute bedeutet ihm nicht viel.
    Wenn man sich so also das ganze Treiben, die Aussagen und Reden usw. von „Papst“ Bergoglio mal überlegt, so kann man nicht umhin, den Bösen am Werk zu sehen und kann nicht umhin zu denken, daß er mit dem Bösen ein Abkommen oder so geschlossen hat.
    Wer sagt, dem sei nicht so, wäre selbst in der Bringschuld und müßte doch den Beweis dazu gerne führen. – Ich müßte und muß nichts beweisen, denn „Papst“ Bergoglio selbst erbringt diese Beweise für meine Überlegung.
    Man muß leider davon ausgehen, daß das so in etwa stimmt wie ich es formuliert habe.

    Ich bin wie gesagt zu der Annahme gelangt, daß bei ihm der Böse im Spiel ist. Und wie erwähnt haftet seinem Entschluß, Priester zu werden, etwas Dubioses an m.Er..

    • Das ist unmöglich, was Sie vorbringen und eine übleste Verleumdung! So etwas dürfen wir niemals ohne handfeste Beweise behaupten! Sie sind ja eh bei anderen schnell bei der Hand mit solcher übler Nachrede.

      Ich denke auch, dass F. nicht das tut, was Gott will, sondern ein Tyrann ist. das kann man sagen, weil inzwischen schon viele Episoden bekannt wurden, die ihn vom Verhalten her als Tyrannen charakterisieren.

      Ob er aber deshalb einen „Pakt mit dem Teufel“ geschlossen hat, dessen genau Vertragsformel Sie auch noch zu wissen meinen, wissen Sie aufgrund dieses Verhaltens nicht.

      Offenbar sind Sie sich überhaupt nicht darüber klar, dass eine solche Behauptung – ohne jeden Beweis! (und das ist das Problem daran) – immer noch eine schwere Sünde ist.

      • Also @zeitschnur: Wie wäre es, wenn Sie mal die Grundschule nachholen würden, um lesen zu lernen? Also im Ernst. Ihre Aufregung für mich verstehe ich wirklich nicht. Das ist gar nicht nötig, sondern pure Zeit(schnur)verschwendung.

        Aber: noch einen guten Tag Ihnen. Und beten Sie mal für mich ein Vaterunser und ein Ave Maria. Ja? Und ich bete dasselbe für Sie.
        Abgemacht?

    • Lieber Franzel, es gab nur einen ganz banalen Grund für die Verwendung des Wortes „Endlich“. @Arrow verwendet es als erstes Wort in seinem ersten Eintrag und ich habe mich darauf bezogen, um mit dem gleichen Wort zu beginnen, aber mit einem sehr gegensätzlichen Inhalt.

  15. @Galilei: nochmals zur Klarstellung.
    Ich wollte Ihnen überhaupt nichts unterstellen, sondern allein Sie vor sich selber schützen.
    Warum?- Weil Sie sich offenbar der Wirkung Ihrer ersten Sätze, angefangen mit dem „großen“ Endlich!, nicht bewußt waren oder sind. Ich wollte Ihnen diese Wirkung dann mit meiner Antwort verdeutlichen, etwas ungewöhnlich vielleicht, aber so, daß Sie zum Nachdenken veranlaßt seien.

    Mit diesem: „Endlich! Das ist wirklich eine historische Rede.“, hatten Sie (vermutlich) unbewußt selbst den Bogen geschlagen zu gewissen dunklen Seiten der deutschen Geschichte. – Und darauf wollte ich Sie dezidiert und klar aufmerksam machen, denn wie gesagt: Sie selbst gaben den Anlaß dazu.
    Und dann versuchte ich, Sie mit meinem zweiten Satz soz. vor sich selber in Schutz zu nehmen, immer in der Annahme, daß Sie nicht wußten, wie man die beiden ersten Sätzen zwar nicht unbedingt verstehen muß, aber verstehen kann bzw. könnte.

    Zur Verdeutlichung: „Endlich! wird zurückgeschossen, endlich! gehts los, endlich! wird Bombe mit Bombe vergolten, usw. Endlich! – kleines Wort, viele bekannte Assoziationen. Denken Sie mal drüber nach.

  16. Die Sprachkeule „Protestantisierung“ der Kirche schließt ein, daß alles, was die evangelischen Gemeinschaften eingerichtet haben, von Übel sei und gegen Bibel und Vernunft stünde.

    Die Sprachkeule „Anpassung an den Zeitgeist“ meint, daß alles, was die Neuzeit zur Erkenntnis über die Welt und die Gesellschaft beigetragen hat, schlecht sei. Dazu gehören vor allem Dinge

    — wie die Gleichstellung der Geschlechter,
    die mit Hinweis auf (1) den Englischen Lehrer, (2) „Botschaften“ einer „Himmelsmutter“ und (3) nach ihren persönlichen Erfahrungen mit ihren Haushalts-Besorgerinnen von nicht wenigen Theologen abgelehnt wird sowie

    — die Erklärung der Menschenrechte
    — die demokratische Staatsform.

    • Sie haben damit recht, dass viele hier Schlagworte wie Keulen benutzen, aber keine Ahnung haben, was diese Schlagworte beinhalten.

      Was die „Protestantisierung“ hier speziell betrifft, geht es um die Auflösung der hierarchischen Struktur der RKK zugunsten einer Annäherung an protestantische Kirchenmodelle, eben die „Synodalität“.

      Es sieht hier so aus, dass irgendeiner der Traditionalisten-Gurus wieder etwas schreibt und anschließend singen es im Chor die Fans nach, ein Großteil davon hat keine Ahnung, was das bedeutet.

      Was die restlichen Themen betrifft, geht es darum, was man unter Gleichstellung der Geschlechter eigentlich verstehen will. Aber auch da hängen sowohl Progressive wie Traditionalisten nach wenigen Überlegungen geistig ab und pflegen weiterhin ihre divergenten Vorurteile und Gewohnheiten.

      Was die Demokratie betrifft ist es eine Irrlehre unter Traditionalisten, dass dieselbe abzulehnen sei. Diese Irrlehre wurde insbesondere von dem Traditionalisten-Fetisch „Prälat Mäder“ mit Schaum vor dem Mund betrieben, und das zu Zeiten, als Leo XIII., Pius X., Pius XI. und Pius XII. die Demokratie ausdrücklich als legitime Staatsform anerkannt hatten.
      Dass der Prälat Mäder sich hier ausdrücklich gegen das Lehramt stellte, sehen diese Leute nicht. Dass überhaupt sein aggressiver und teilweise bösartiger Schreibstil (krasse Dämonisierung der Frau, Lob des mittelalterlichen Scheiterhaufens, Verteufelung der Demokratie, des Frauenwahlrechtes etc. – alles ja wohl keine Pfarrer-Themen, aber bitte: daran wird klar, es geht um rechtsgerichtete Politik und nur am Rand um den Glauben und viele kapieren nicht, dass das eine nicht das andere ist… ) irgendwie tief ungeistlich wirkt, macht denen nichts aus. Auch ich stelle mir da Fragen…
      Und sie haben auch keine Ahnung, dass auch TvA die Demokratie zwar nicht als Ideal, aber als immer noch gute Staatsform abhandelte.

      Was den Thomismus betrifft, ist hier auch einiges schief gelaufen. Leo XIII. wünschte, dass die philosophische Methodik des hl. Thomas bzw. der Scholastik aufgegriffen und weitergeführt wird, um den Fragen der Moderne zu begegnen. Ausdrücklich sagte er, man müsse aber das, was an scholastischen Lehren nicht annehmbar sei, natürlich auch kritisieren. Pius X. hat das dann mehr oder weniger darauf eingefroren, dass man bei Fragen zu Thomas gehen müsse, als sei der das wahre Lehramt („Ite ad Thomam!“). Das verschob das Anliegen.
      Das hat zu weiteren Missverständnissen und Verkrustungen geführt.
      Es ging Leo XIII. nicht drum, dem hl. Thomas alles nachzuplappern oder in seinen Werken wie im Kaffeesatz zu lesen, sondern sich von ihm methodisch anregen zu lassen.
      Konkret von seiner ausgefeilten Deduktionsmethode.
      So haben wir die Zeit vertan mit Kindereien und hatten der Zeit – so wie es Leo XIII. ursprünglich gewünscht hatte – nichts zu entgegnen und sie auch nicht zu bereichern (von wenigen Autoren abgesehen, die tatsäch kreative Thomisten waren, wie etwa der noch im 19. Jh verwurzelte Scheeben).

  17. Mehr als 70 Postings, teils sehr feurig.
    Die kurze pointierte Bemerkungen und die dadurch ausgelöste große erregte Reaktionen von einigen Postern fallen jedoch ins Auge (gerade weil es in letzterer Zeit bei mehreren Artikeln auftritt):
    Ich habe die Vermutung daß @Galilei, @Baselbieter und @Moscatel (erinnert mich übrigens an den rumänischen Wein Moscato Ottonel) Trolle sind;
    bei @Theresa bin ich mich nicht im Klaren.

    • Also als Troll bin ich ja bisher noch nicht identifiziert worden. Trolle sind unheimliche, übernatürliche Wesen oder aber auch Elfen oder Feen. Darf ich mir aussuchen, was ich sein soll?
      Am liebsten wäre ich eine Fee. Die gibt es auch als männliches Wesen. Sie haben übernatürliche Kräfte (wär hier auf diesen Seiten nicht schlecht, um bei so manchem Schreiber die überbordende Fantasie ins rechte Lot zu bringen bzw. sie von ihren Ängsten zu befreien), sind menschenfreundlich und beglücken Kinder mit ihren Gaben.
      Ja, das möchte ich sein.

      • Ja,ein Fantasiewesen,..die ,,überbordernde“Fantasie Anderer“ ,ins rechte Lot zu bringen….Kinder beglücken….Sich das Wesen aussuchen…klingt etwas aufdringlich,wie die Franziskusküsserei der Hilflosen und seine sanfte Vergewaltigung der Kirche.Ein aufdringlicher Glücksbringer,eine Fee mit selbstgewähltem Geschlecht..Es ist nicht meine Fantasie,sondern ihr Outing.Möge bald ihr Götze Fallen.

      • Nein.
        Ich habe nur gemerkt wie einige Poster mit spitzen Kommentaren große Erregung und viele sehr lange Antwortpostings auslösen;
        und wie dies regelmäßig wiederholt wird, wodurch telefonbuchlange Verläufe zustandekommen.

        Taktisch nicht schlecht gekonnt; für den Glauben jedoch nicht nützlich.

  18. Nööö @ zeitschnur!
    Umgekehrt wird ein Schuh daraus, um in Ihren Jargon zu verfallen:
    Wer nicht Ihre Meinung ist, hat keine Bildung!
    Es liegt an der Art Ihrer „Bildung“, dass Sie Ihr Defizit im Erkennen der Bildung anderer nicht erkennen.

  19. Sehr geehrter @Pater Pio: Danke und ein Vergelts Gott für Ihre Worte gestern um 10.30 Uhr.
    Genaus so wie Sie es sagen, war es von mir gemeint.
    Daß es dann manche unfaire Reaktionen gibt (@Galilei meine ich nicht), ist für mich selber zwar kein Problem in dem Sinne, daß mich Derartiges erschüttern würde. Aber gleichwohl sehr geehrter @Pater Pio bin ich froh für Ihre für Ihre Unterstützung und Unterscheidung der Geister. Das tut gut.

  20. @Sophus
    Sei schreiben an Zeitschnur:

    „Na, dann los! Fahren Sie nach Rom! Erheben sie Ihre Stimme am Petersplatz und klagen Sie öffentlich den Papst der Häresie an!

    Lassen Sie nicht die von Ihnen geforderte Drecksarbeit den Kardinälen gegen deren Gehorsamseid machen! Sie spielen sich hier als innerkirchlicher Rächeengel in eigener Sache auf, der ohne Hirn und Verstand die Kardinäle in den offenen Aufstand gegen Papst Franziskus und damit kirchenrechtlich in die eigene Apostasie und die Kirche in ein neues Schisma treiben will.“

    Die liberalen Bischöfe sind kirchenrechtlich die ganze Zeit in Apostasie und de facto hat es Konsequenzen? Nein! Im Gegenteil die haben jetzt einen von ihnen zum Papst gemacht, der die Chance nutzt um entschlossen die Kirche und den Glauben auf dem Kopf zu stellen. Ein Aufstand der glaubenstreuen Kardinäle gegen Papst Franziskus wäre keine Apostasie, wenn es darum ginge die Lehre vor Angriffe zu schützen. Ein Glaubensabfall der konservativen Kardinäle wäre doch vielmehr dem Papst zu gehorchen auch wenn dieser sich als wahre Feind Christi und der Katholischen Lehre entpuppen würde. Der Gehorsamseid macht nur Sinn, wenn der Papst seinerseits treu und gehorsam gegenüber Christus und seinem Wort ist.

    Es ist keine Drecksarbeit der Kardinäle, sondern ihre Pflicht, wenn sie gegen einem Papst aufstehen, der den Begriff Barmherzigkeit als Bulldozer gegen die Lehre verwendet und den internen Kirchenfeinde die Lizenz erteilt die Abrissbirne auf die katholische Kirche los zulassen. Die Kardinäle haben als Hirten die Heilige Pflicht die Herde vor den Wölfen zu schützen auch vor einem Wolf in Papstrobe. Es ist nicht Job der Schäfchen die Wölfe zu vertreiben. Daher kann man von Zeitschnur nicht erwarten, dass sie Hirte spielt und den Papst konfrontiert.

  21. @Sophus
    Sei schreiben an Zeitschnur:

    „Na, dann los! Fahren Sie nach Rom! Erheben sie Ihre Stimme am Petersplatz und klagen Sie öffentlich den Papst der Häresie an!

    Lassen Sie nicht die von Ihnen geforderte Drecksarbeit den Kardinälen gegen deren Gehorsamseid machen! Sie spielen sich hier als innerkirchlicher Rächeengel in eigener Sache auf, der ohne Hirn und Verstand die Kardinäle in den offenen Aufstand gegen Papst Franziskus und damit kirchenrechtlich in die eigene Apostasie und die Kirche in ein neues Schisma treiben will.“

    Die liberalen Bischöfe sind kirchenrechtlich die ganze Zeit in Apostasie und de facto in Schisma hat es Konsequenzen? Nein! Im Gegenteil die haben jetzt einen von ihnen zum Papst gemacht, der die Chance nutzt um entschlossen die Kirche und den Glauben auf dem Kopf zu stellen.
    Ein Aufstand der glaubenstreuen Kardinäle gegen Papst Franziskus wäre keine Apostasie, wenn es darum ginge die Lehre vor Angriffe zu schützen. Ein Glaubensabfall der konservativen Kardinäle wäre doch vielmehr dem Papst zu gehorchen auch wenn dieser sich als wahre Feind Christi und der Katholischen Lehre entpuppen würde. Der Gehorsamseid macht nur Sinn, wenn der Papst seinerseits treu und gehorsam gegenüber Christus und seinem Wort ist. Es ist keine Drecksarbeit der Kardinäle, sondern ihre Pflicht, wenn sie gegen einen Papst aufstehen, der den Begriff Barmherzigkeit als Bulldozer gegen die Lehre verwendet und den internen Kirchenfeinde die Lizenz erteilt die Abrissbirne auf die katholische Kirche los zulassen. Die Kardinäle haben als Hirten die Heilige Pflicht die Herde vor den Wölfen zu schützen auch vor einem Wolf in Papstrobe. Es ist nicht Job der Schäfchen die Wölfe zu vertreiben. Daher kann man von Zeitschnur nicht erwarten, dass sie Hirte spielt und den Papst konfrontiert.

  22. Geehrte @ Sarah

    I
    Und mit welcher Begründung sollen die 13 Kardinäle gegen Papst Franziskus antreten, um weitere Mitstreiter zu gewinnen? Bisher gibt es in der Synode und auch hier im Forum nichts als Worte: Beobachtungen, Mutmaßungen, Schlussfolgerungen aus ungenügenden Informationen, Verdächtigungen usw. Was Sie an Vorwürfen vorbringen, reicht als kirchenrechtliche Grundlage nicht aus, gegen Papst Franziskus, der noch nichts entschieden hat, sondern noch laviert(Suarez) in welcher Form auch immer vorzugehen. Die Zeiten vom hl. Papst Pius X. sind seit dem II. Vatikanum vorbei.
    Mit der Eröffnungsrede zum zweiten Vatikanischen Konzil am 11. Oktober 1962, in der Papst Johannes XXIII. gegen Papst PiusX ankündigte, von nun an gegen die Irrtümer der Zeit „…nicht mit den Waffen der Strenge, sondern dem Heilmittel der Barmherzigkeit“ vorgehen zu wollen, waren die Schleusen für die öffentliche Überschwemmung der Kirche mit theologischen Irrtümern geöffnet. Vor allem der Einbruch der Irrlehren in die Konzilsversammlung selbst hatte katastrophale Folgen. Zwar konnten die Konzilstexte durch Mehrheitsbeschlüsse von Häresien freigehalten werden, konnten in der Folge einige der schlimmsten Häretiker in den eigenen Reihen durch Lehrverurteilungen indiziert und ab 1983 die innersten Fronten der katholischen Kirche durch den neuen Katechismus gehalten werden, doch die Unterlegenen des Konzils und ihre Epigonen, allen voran Kardinal Kasper, dessen relativistische Anschaungen zu Ehe und Familie bereits von Papst Johannes Paul II. zurückgewiesen worden waren, formierten sich und beanspruchten, den eigentlichen „Geist des Konzils“ zu repräsentieren und im Laufe der Zeit zur Geltung zu bringen

    Im Vertrauen auf die päpstliche Barmherzigkeit wurden in den folgenden 50 Jahren vom eigenen „fortschrittlichen“ Personal unter dem Beistand von Protestanten, Laizisten und Atheisten, multipliziert durch mehrheitlich antirömische Medien historisch-kritische Falschlehren in jeden Winkel des deutschsprachigen Raums verbreitet, die heute noch zu einem Großteil das Denken fast aller katholischen Universitätstheologen, nach K. Berger weithin bewunderte „Bibelfälscher“ und deren Epigonen in den Ordinaten und Pfarreien und 2/3 der deutschen Bischöfe besetzt halten. Und wer hat sich dagegen gewehrt? Das muss sich jeder erst selber fragen, der hier andere zur Revolte gegen den Papst aus Argentinien aufruft, der noch keine drei Jahre im Amt ist.

    • Forts. :

      II

      Die Besessenen vom „Geistes des Konzils“ haben immerhin 50 Jahre gebraucht, bis es so weit gekommen ist, wie es jetzt ist. Es wäre für die Bischofskonferenzen, katholischen Laienverbände usw., selbst für Privatpersonen hierzulande Zeit genug gewesen, das Unheil abzuwenden. Auch die Laien müssen sich fragen lassen, was sie denn in diesen Jahrzehnten zum Wohl der Kirche Jesu Christi getan haben! Jetzt, wo alles Übel offenkundig geworden ist, wird hier von den gleichen Leuten, die bisher offensichtlich alles geduldet haben,
      gefordert, dass eine kleine Schar lehramtstreuer Synodalen in Rom in offener Revolte gegen Papst und Kasperianer die Kirche retten soll. Das Vorhaben würde unter dem Beifall der vereinten Weltpresse grandios scheitern!

      Daher halte ich in der gegenwärtigen Situation nichts von einem revolutionären Akt weniger Kardinäle gegen den amtierenden Papst, sondern rate mit @ Suarez, die Ergebnisse der Synode abzuwarten, um Papst Franziskus die Zeit zu geben, alles zu überdenken. Diese Denk- und Lernpause ist ihm, der in katholischer Theologie bekanntlich keine abgeschlossene Universitätsausbildung vorweisen kann, jeder Katholik schuldig, dem die Einheit der Kirche teuer ist. Sollte allerdings der Fall des Falles eintreten, wird die katholische Kirche vor ein drittes Vatikanisches Konzil unter der Teilnahme aller 3200 Bischöfe gestellt werden müssen, das bereinigt, was verdorben worden ist.

    • @Sophus:
      Sie schreiben:
      „Daher halte ich in der gegenwärtigen Situation nichts von einem revolutionären Akt weniger Kardinäle gegen den amtierenden Papst, sondern rate mit @ Suarez, die Ergebnisse der Synode abzuwarten, um Papst Franziskus die Zeit zu geben, alles zu überdenken. Diese Denk- und Lernpause ist ihm, der in katholischer Theologie bekanntlich keine abgeschlossene Universitätsausbildung vorweisen kann,“

      Was hat Glaube mit abgeschlossene Universitätsausbildung in Theologie zu tun?
      Nochmals, die konservativen Kardinäle können nicht ihre Hände in den Schoß legen, abwarten und Tee trinken während die liberalen Kardinäle aktiv und emsig ihr Gift weiterhin mit Rückendeckung des Papstes verspritzen und die feindliche Übernahme der Kirche vorbereiten. Papst Franziskus laviert nicht nur, sondern handelt auch ganz konkret, indem er einem anti-katholischen und pro-homosexuellen Bischof nach dem anderen in wichtige Ämter wählt, ihnen die Gelegenheiten gibt ihre Häresien zu verbreiten und die Synode zu manipulieren. Wenn dieser egozentrische Papst, der offenbar keine Liebe
      für die katholische Kirche hat, sich ansatzweise im Sinne Kasper durchsetzt, dann gäbe es keinen Grund loyal und gehorsam zu sein, da er sich dann als anti-Papst offenbaren würde. Christus hat uns aufgetragen klug wie die Schlangen zu sein, daher müssen glaubenstreue Kardinäle sich organisieren, vernetzen und zusammen arbeiten und diesen Papst, falls er sich als anti-Papst entpuppt, als solchen bezeichnen und ihm die Gefolgschaft verweigern. Die konservativen Kardinäle müssen einen Plan B parat haben.

      • Werte @ Sarah!
        Lesen Sie meine vier Beiträge unter dem Thread “ Papst Franziskus: „Synodalität ist der Weg, den Gott sich von der Kirche des 3. Jahrtausend erwartet“. Damit lernen Sie den Horizont kennen, von dem aus ich die derzeitge Situation am Ende der Synode beurteilen muss. Jetzt ist nicht die Zeit für vorschnelle „konspirative Hermeneutik“. Was Sie zum gegenwärtigen Zeitpunkt vor dem Ergebnis der Synode verlangen, wäre als Plan B verantwortungslos kontraproduktiv!
        Sie fragen: „Was hat Glaube mit abgeschlossene Universitätsausbildung in Theologie zu tun?“ Das können Sie im vorliegenden Fall nicht erkennen?
        Dann überlegen Sie mal, warum sich Papst Franziskus an Kardinal Kasper anhängt und schätzen Sie den Grund für dessen Einfluss auf den Papst ab.

  23. Werte @ Sarah

    Eben ist in den Nachrichten 20.45 von B5 gemeldet worden, dass synodale Abschlussbericht in allen 94 Punkten mit der nötigen 2/3 Mehrheit verabschiedet worden ist.

    • Werter @Sophus
      Vielleicht verstehen Sie mich besser worum es mir geht, wenn ich Ihnen mein Posting an Suarez zeige:
      Ich habe an Suarez folgendes geschrieben.

      Lieber @Suarez
      Sie schreiben:
      „Wir werden damit leben müssen, dass der wahre Glaube sich wieder in die „Katakomben“ zurückziehen wird.“
      Sorry aber genau diese defensive, fatalistische und devote Haltung der Konservativen Katholiken hat den liberalen Kräften ihren Aufstieg in der Kirche ermöglicht. Die glaubenstreuen Katholiken haben sich sogar als sie in der Mehrheit waren und sie die Päpste gestellt haben, sich in die Katakomben zurückgezogen, tatenlos den liberalen internen Kirchenfeinden das Feld geräumt und ihnen ermöglicht die katholischen Einrichtungen zu stürmen. Raus aus den Katakomben und auf in den Kampf gegen Unglaube und Irrlehren. Die Aposteln und Kirchenväter haben offensiv, mit Feuereifer und mit harten Bandagen gegen Häretiker und Irrlehren gekämpft und eben nicht nur im stillen Kämmerlein gebetet. Sie kannten mit Irrlehrern keine Kollegialität. Es kann doch nicht sein, dass konservative Katholiken weder auf dem Papststuhl noch mit Mehrheit die Kraft haben die liberalen Glaubenzerstörer in den Griff zu bekommen. Es kann nicht sein, dass glaubenstreue Katholiken ständig aus der Defensive heraus reagieren.Papst Benedikt wusste seit 30 Jahren wie halsstarrig und Erz-häretisch Kasper unterwegs ist und wie besessen er versucht seine Ladenhüter noch an den Mann zu bringen. Warum hat er ihn nicht entfernt? Er hatte die Pflicht und die Macht dazu gehabt. Warum ignorieren auch konservative Päpste wie JP II und Benedikt konsequent die Instruktionen vom Heiligen Paulus und den Aposteln, Häretiker in der Mitte der Kirche nicht zu dulden, sie zu bekämpfen und sie aus der Kirche zu verbannen? Ich bin noch jung und weiß nicht viel über Päpste vor Benedikt und JP II aber ich bin maßlos enttäuscht über JP II und Benedikt, dass auch sie ungehorsam waren und ihre Plicht und Macht nicht genutzt haben, um die Herde vor den erkannten Wölfen zu schützen. Wie kann ein derart verkommener Kardinal wie Danneels nach den ganzen Skandalen in Belgien, überhaupt noch weiter als Kardinal im Vatikan und in der Synode herumtollen? Apostel Paulus hätte kurzen Prozess gemacht und Danneels rausgeschmissen.

      • Werte @ Sarah!
        Sie behaupten: „Apostel Paulus hätte kurzen Prozess gemacht und Danneels rausgeschmissen.“
        Sie täuschen sich, wenn Sie sich auf so etwas wie Durchsetzungskraft beim hl. Apostel Paulus berufen. Der war immer ein Getriebener, ein Flüchtender, der sich selbst nicht schützen konnte.
        Ihre Verurteilung der Päpste JPII und BXVI kann ich weder teilen, noch im Ansatz verstehen, zumal beide Kardinal Kasper im Rahmen ihrer rechtlichen Möglichkeiten isoliert haben – bis es den Kasperianern gelang, Kardinal Bergoglio zum Papst zu wählen. Die Klärung der Umstände von dessen Wahl steht an, in dessen Verlauf Kardinal Danneels noch als Zeuge gebraucht werden wird. Das Synodenergebnis ist jedenfalls nicht geeignet, dass jetzt Konservative gegen Vernunft und Verstand zum Angriff gegen Papst Franziskus und Kardinal Kasper blasen, der in der Synode als Franziskusflüsterer entgegen den eigenen Erwartungen nicht obsiegt hat – trotz der manipulativen Personalentscheidungen von Papst Franziskus zu seinen Gunsten. Nun warte ich auf das päpstliche Schlussdokument – falls es kommt.

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