Bischofssynode und Homosexualität – Brief des Apostels Paulus an die Synode

Brief des Apostel Paulus an die Synode
Brief des Apostel Paulus an die Synode

(Rom) Derzeit diskutieren die Synodenväter über die wiederverheirateten Geschiedenen und die Homosexualität. Sandro Magister weist darauf hin, wie die Lesungen der Heiligen Messe den Synodenvätern Antwort auf umstrittene Fragen geben. So geschehen zur Homosexualität vor wenigen Tagen.

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Das Wort dem Apostel Paulus – ohne Zensur

von Sandro Magister

Seit die Synodenväter mit der Diskussion des dritten Teils des Instrumentum laboris begonnen haben, jenem mit den umstrittensten Aussagen, wird in den Werktagsmessen jeden Tag ein Ausschnitt aus dem Brief an die Römer gelesen, dem theologischen Meisterwerk des Apostels Paulus.

Auch hier, was für ein Zufall, wie am Sonntag, den 4. Oktober mit der Eröffnungsmesse, als in allen Kirchen der katholischen Welt die Worte Jesu im Markusevangelium zu hören waren: „Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen“ (siehe Erste Rede bei Bischofssynode hält der Heilige Geist – Exklusiv der vollständige Wortlaut).

Was für ein Zufall: Die Heilige Schrift gibt Antwort zur Homosexualität

Nun aber hat der Zufall zwischen Synode und Leseordnung nicht mit der Unauflöslichkeit der Ehe zu tun, sondern mit einem anderen heißen Eisen: der Homosexualität.

Am Dienstag, den 13. Oktober wurde in der Heiligen Messe die Stelle aus dem ersten Kapitel des Römerbriefs gelesen, die von den Versen 16 bis 25 reicht.

Paulus sagt darin: „Seit Erschaffung der Welt wird seine unsichtbare Wirklichkeit an den Werken der Schöpfung mit der Vernunft wahrgenommen, seine ewige Macht und Gottheit. Daher sind sie unentschuldbar. Denn sie haben Gott erkannt, ihn aber nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt. Sie verfielen in ihrem Denken der Nichtigkeit und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert.“

Und weiter: „Sie behaupteten, weise zu sein, und wurden zu Toren. Sie vertauschten die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes mit Bildern, die einen vergänglichen Menschen und fliegende, vierfüßige und kriechende Tiere darstellen. Darum lieferte Gott sie durch die Begierden ihres Herzens der Unreinheit aus, sodaß sie ihren Leib durch ihr eigenes Tun entehrten. Sie vertauschten die Wahrheit Gottes mit der Lüge, sie beteten das Geschöpf an und verehrten es anstelle des Schöpfers – gepriesen ist er in Ewigkeit. Amen.“

Die Lesung endete hier, nicht aber der Paulusbrief

In der Messe am 13. Oktober endete die Lesung an dieser Stelle und setzte am nächsten Tag mit dem zweiten Kapitel des Römerbriefs fort.

Doch das erste Kapitel des Paulusbriefes an die Römer endet nicht an dieser Stelle. Die Lesung ließ verschämt eine Stelle aus, die den Synodenvätern allerdings nicht unbekannt sein konnte.

Paulus fährt nämlich fort und sagt ganz deutlich, was er mit diesem Hinweis auf die „Unreinheit“ jener meinte, die „ihren Leib durch ihr eigenes Tun entehrten“.

Darum der vollständige, erschütternde Schluß des ersten Kapitels im Brief an die Römer:

„Darum lieferte Gott sie entehrenden Leidenschaften aus: Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen; ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander; Männer trieben mit Männern Unzucht und erhielten den ihnen gebührenden Lohn für ihre Verirrung. Und da sie sich weigerten, Gott anzuerkennen, lieferte Gott sie einem verworfenen Denken aus, sodaß sie tun, was sich nicht gehört: Sie sind voll Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier und Bosheit, voll Neid, Mord, Streit, List und Tücke, sie verleumden und treiben üble Nachrede, sie hassen Gott, sind überheblich, hochmütig und prahlerisch, erfinderisch im Bösen und ungehorsam gegen die Eltern, sie sind unverständig und haltlos, ohne Liebe und Erbarmen. Sie erkennen, daß Gottes Rechtsordnung bestimmt: Wer so handelt, verdient den Tod. Trotzdem tun sie es nicht nur selber, sondern stimmen bereitwillig auch denen zu, die so handeln.“

Katechismus von 1997: Homosexualität eine „himmelschreiende“ Sünde

Wenn Paulus das sagt, dann ist offensichtlich, daß die Synodenväter, die darauf abzielen, die doktrinellen und pastoralen Paradigmen der Kirche in Sachen Homosexualität zu ändern, einige Schwierigkeiten haben werden, ihren Vorschlag mit diesem „Wort des lebendigen Gottes“ in Einklang zu bringen, wie es in der Heiligen Messe am Ende einer jeden Lesung heißt.

Es wird aber auch immer deutlicher, daß in beträchtlichen Teilen der Kirche die Wahrnehmung der praktizierten Homosexualität als Sünde wie ein Relikt der Vergangenheit zu entschwinden scheint. Und das obwohl der Katechismus der Katholischen Kirche, nicht der berühmte Pius X. von 1905, sondern der „neue“ von 1992 in der Editio typica von 1997, nach wie vor „die Sünde der Homosexualität“ unter den vier „himmelschreienden“ Sünden aufzählt, zusammen mit Mord, Unterdrückung der Armen und dem Vorenthalten des gerechten Lohns.

Jenen, die die Homosexualität anerkennen wollen, kann widersprochen werden mit dem Argument, daß das praeter Scripturum wäre, nicht nur außerhalb, sondern sogar gegen die Heilige Schrift wäre. So tat es auch der Waldenserpastor Paolo Ricca 2011 und stemmte sich damit gegen seine protestantischen Glaubensgenossen, die dennoch der „Homo-Ehe“ zustimmten.

Auch im katholischen Bereich fehlt es nicht an Theologen und Bischöfen, die bereit sind, zu behaupten, der heilige Paulus sei nicht wörtlich zu nehmen, sondern im historischen „Kontext“ seiner Zeit zu sehen, die stark vorurteilsbeladen, „patriarchalisch“ und voller „ethnisch-religiöser Verachtung“ gewesen sei, was heute alles inakzeptabel sei.

Die deutsch-französische „Schattensynode“, die vergangenen Mai an der Gregoriana stattfand, deren Hauptakteure heute in der wirklichen Synode sitzen, behauptete genau diese moderne „Lesart“ der Heiligen Schrift im Licht des heute vorherrschenden Denkens.

Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Settimo Cielo

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Hans

Mal angenommen, Sie haben Recht und Homosexualität ist eine von vier himmelschreiende Sünde – können Sie erklären, WARUM?
Mord, Unterdrückung der Armen, Voernthalten gerechten Lohnes sind klar und plausibel: Sie betreffen immer einen oder mehrere ANDERE Menschen, denen Unrecht getan wird. Dies ist bei Homosexualität nicht der fall, es wird niemand Dritter auf irgendeine Art benachteiligt.
Also warum Homosexualiät gleichgestellt mit Mord etc.? Versteh ich einfach nicht.

zeitschnur
Wie es scheint, setzt der hl. Paulus Homsexualität in einen Zusammenhang mit Glaubensabfall und Götzendienst.. Was meint er damit? Ich denke spontan an das AT – dort ist ein bestimmtes Sexualverhalten Bestandteil heidnisch-kultischer Handlungen. Homosexualität wird einmal von Sodom berichtet und dann in dieser schauerlichen Geschichte aus dem Richterbuch über den Stamm Benjamin („Die Bluttat von Gibea“). Ich denke wir haben heutzutage keinen Zugang mehr zu der Vorstellung, dass Sexualität eine heilige Handlung ist ODER aber eben eine unheilige. Etwas dazwischen gibt es nicht nach dieser Vorstellung. Sinn ergibt die Ächtung der Homosexualität nur dann, wenn man die Sexualität primär… weiter lesen »
Tradition und Glauben
@ zeitschnur Es ist einfach so, dass der sexuelle Akt den Menschen sehr auf das Dämonische öffnet, sodass lange Zeit auch der eheliche Akt im Idealfall ausschließlich der Prokreation, diesmal wirklich pro-creare, dienen sollte. Deswegen gab es Paare, die nach der Zeugung der Kinder keusch lebten oder getrennt in ein Kloster gingen. Dies ist leider oder zum Glück ein Erfahrungswert: je mehr Sexualität desto weniger Spiritualität. Das Wort Orgie, kommt von orge – Zorn, kultische Raserei, denn die ersten Orgien, die im Westen aus den schriftlichen Quellen bekannt sind, waren im sehr alten Dionysios-Kult zu finden, der gegenüber der homerischen… weiter lesen »
hicesthodie

Es tut richtig gut, mal wieder ganz Ihrer Meinung sein zu dürfen! Danke für diese Überlegungen, denn so ist es.

ein beorgter Christ

Gut erklärt und es erklärt auch warum Abtreibung und Empfängnisverhütung (auch ohne Not, die natürliche, was auch von frommen Katholiken gerne unterschlagen wird) den Sinn der Ehe untergraben.
Sinn und Zweck einer Ehe sind Kinder (was natürlich eine ungewollt kinderlose Ehe nicht ungültig macht und auch kein Freibrief fürs Kinderkriegen ohne Sinn und Verstand und die Sorge dann an die Kirche abgeben, darstellt)
Ehe, Sexualität ist was heiliges!
Betrachtet man das recht, ergibt sich alles andere.
Aber man will es nicht wissen!

Pater Pio

Das sind wirklich sehr gute Überlegungen. Sehen Sie, je mehr man sich mit diesen Dingen beschäftigt, umso mehr erkennt man, dass die ungeordnete Sexualität für das Dämonische „die“ rieseneintrittspforte ist.

Pater Pio

Ania Goledzinowska (http://www.reineherzen.de/medien/biographie-von-ania/) fragte ihren Beichtvater: Warum predigen heute die Priester so wenig von der Keuschheit. Der Priester wusste offenbar, wovon er redete als er sagte: „Sie reden so wenig davon, da sie selber nicht mehr keusch leben.“ So einfach – und bestürzend – ist das.

Adrien Antoine

Geehrte @zeitschnur,
Sie haben es hervorragend formuliert.

Hans
@zeitschnur: „Sinn ergibt die Ächtung der Homosexualität nur dann, wenn man die Sexualität primär als Fortpflanzungsakt sieht“ Aber das muss man nicht, oder doch, um sie dann zu ächten? Vor allem ist „Sexualität als Fortpflanzungsakt“ eher der geringeste Teil aller sexuellen Akte, warum also diese Erhöhung der Fortpflanzung, sogar als heilig? – „weil er an Gottes Werk, Menschen zu erschaffen, mitwirkt“ – demnach wäre auch die künstliche Befruchtung als heilig anzusehen, auch sie wirkt mit, Menschen zu erschaffen. Zumindest ist dieser Schluss logisch ob des vorher Behaupteten zulässig. Völlig unheilig sollte dann die Ehelosigkeit und Enthaltsamkeit sein, da ja hier… weiter lesen »
zeitschnur

@ Hans

Wenn Sie sich mit Logik auskennen, dann wissen Sie, dass die Umkehrschlüsse, die Sie ziehen, nicht zulässig sind.

Hans2

Nenne mich zur Unterscheidung nun Hans2.

@zeitschgnur: nein, ich habe gefolgert. Als Umkehrschluss können Sie im schlechtesten Fall nur meinen Satz „Völlig unheilig sollte dann die Ehelosigkeit und Enthaltsamkeit sein…“ betrachten, ich sehe ihn auch als logische Folgerung.

Stefan Schopf
Es wurden einfach verschiedene Bibelstellen gebündelt. „Und der HERR sprach: Das Klagegeschrei über Sodom und Gomorra, wahrlich, es ist groß, und ihre Sünde, wahrlich, sie ist sehr schwer.“ (1. Mose, 18.20) Liest man die alttestamentliche Erzählung von der Vernichtung Sodoms und Gomorras im Buch Genesis (1 Mose 19), so wird man feststellen, dass im Zentrum des Textes die Thematik der sexuellen Gewalt steht. Die meisten Bibelwissenschaftler sehen als die Ursache des Untergangs der beiden Städte nicht gleichgeschlechtliche Sexualität. Um so bedenklicher ist es, dass der Katechismus von 1997 nicht auf den Hinweis verzichtet, dass die Homosexualität gemäß der katechetischen Tradition… weiter lesen »
Pater Pio

Sagen Sie, wie halten Sie’s mit der Keuschheit?! Im Grunde erübrigt sich meine Frage bei solchen von Ihnen vorgebrachten Beiträgen!

zeitschnur
Die „meisten Bibelwissenschaftler“ sind aber ganz moderne bzw. postmoderne Bibelwissenschaftler. Ansonsten hat die Kirche – auch die evangelische (!) – die Erzählung von S&G selbstverständlich AUCH auf die Homosexualität bezogen. Es gibt dafür ja selbst eine Redewendung. Wenn irgendwo „Sodom und Gomorrha“ herrscht, dann meinen wir, dass dort niemand mehr sicher ist und alle sexuellen Unordnungen das Bild bestimmen. In S&G ist die „Gewalt“ von der ungeordneten Sexualität ja nicht zu trennen. Eben weil sie ungeordnet stattfindet (also nicht in der Ehe), sondern vorwiegend homosexuell, ist auch sonst alles in Unordnung. Genauso ist es bei der Geschichte im Richterbuch: Zuerst… weiter lesen »
Adrien Antoine
Sie irren sich: - Wenn Sie genau Genesis lesen, und wohl ab 11,10 bis 19,29 : dann stellen Sie fest daß Sodom und Gomorrha sehr fruchtbare Gebiete und reiche Städte sind, wo man sehr gut lebt (in den Augen von Nomadenvölkern echte Wellness) aber „…Die Leute von Sodom aber waren sehr böse(“verursachten Leid“)viel und sündigten schwer gegen den Herrn“(13,13). 18,20-21 vermeldet erneut die Sündigkeit der Sodomiter und Gomorrhäer, die der Herr selbst untersuchen will. - 19,6 fordern die Männer von Sodom, und wohl alle Altersstufen, alles Volk von weit und breit die Herausgabe der Gäste um „mit ihnen zu verkehren“… weiter lesen »
Leo Stratz
Wie schon unten bemerkt, ist das sakramentale Geheimnis der Ehe die Fruchtbarkeit. Der Mensch sät und es ist Gott der wachsen läßt. Nebenbei, die Verbindung von dem Hl. Josef und der Mutter Gottes ist ebenfalls sakramental ehelich auch wenn sie nicht so vollzogen wurde wie bei dem Rest der Menschen. Gott hat diese Familie auf eine besondere Weise fruchtbar gemacht. Was den Akt der Sodomie anbetrifft ist er deswegen eine schwere Sünde, weil der Mensch sich selbst, also als Ebenbild Gottes, absolut unter das Gesetz der reinen Lust und Begierde unterwirft, da dieser Akt ja sonst keine weitere Bedeutung hat.… weiter lesen »
Marienzweig
@zeitschnur hat es schon gut erklärt. Bedeutsam finde ich ihren Hinweis, „dass alle Zivilisationen große Scheu vor der H. hatten und sie nicht in der Mitte der Gesellschaft dulden wollten.“ Wenn Gott die Menschen ausdrücklich als Mann und Frau geschaffen hat, so hat dies seinen Grund. Es war Sein Wille, dass die beiden sich ergänzen: In ihrem Wesen, ihrer jeweiligen männllchen oder weiblichen Art, in ihrem Empfinden, ihrem Denken, ihrem praktischen Handeln. Beide bringen das in ihre Beziehung ein, was sie je individuell als Mann und Frau ausmacht. Sie sind aufeinander hin geordnet, sie lieben – und sie verschmelzen! Versetze… weiter lesen »
Pater Pio

Die Verchmelzung ist aber zuerst ein geistiger Akt; sodann – und erst dann – kann das Paar voll und ganz sagen: „Ja, wir wollen -jetzt und immer dar- Vater und Mutter sein für ein/für das Kind. Das Siegel dieses ganz auf Gott hin geöffneten JAs ist dann der Akt. Somit wird der Sexualakt zu einem Glaubens- und Bekenntnisakt, sprich zu einem Sakrament.
Eingewöhnts Triebverhalten verschleiert hingegen häufigst die Motive und gaukelt Offenheit vor, wie sie garnicht – oder nur begrenzt – vorhanden ist.

zeitschnur
In dem Zusammenhang kann man noch auf 1. Petr. 3, 7 verweisen: Nach einer Ermahnung an die Frauen, in der zentral gefordert wird, sich nicht „erotisch“ aufzupoppen und damit Zeit und Kraft zu verschwenden, sagt er: „Desgleichen ihr Männer, wohnt vernünftig mit ihnen zusammen und gebt dem weiblichen Geschlecht als dem schwächeren seine Ehre. Denn auch die Frauen sind Miterben der Gnade des Lebens, und euer gemeinsames Gebet soll nicht behindert werden.“ Dieser Satz ist ja ein Strich durch jeden maskulinen Anspruch an eine „unvernünftige“, also triebhaft ausgelebte Sexualität, die ihn selbst zum Tier macht und die Frau erniedrigt. Aufgrund… weiter lesen »
Ano Nym
Beginnen wir am Anfang: Am Anfang erschuf Gott den Menschen als Mann + Frau. Die biologische Einheit von 2 Personen, die zusammen 1 werden, und durch diese Einheit zum biologischen Teil der Erschaffung neuen Lebens beitragen, ist eines der größten und wunderbarsten Geheimnisse unseres (sonst recht armseligen) menschlichen Daseins. Und nun zur Gegenfrage: Warum ist Homosexualität so schädlich (in prakrisch jeder Hinsicht)? - Man kann „Sex haben“ zu jeder Zeit, beliebig oft, mit beliebigen „Partnern“, es besteht nie die „Gefahr“, „krank“ (sorry, schwanger) zu werden… - Da Homosexuelle ja gleichen Wesens sind, können sie sich nicht ergänzen, es wird also… weiter lesen »
Konrad Georg
Ganz ohne Gott argumentieren: Der Kopf ist das größte Sexualorgan. Weiteres zum Kopf: Er macht aus den 20 %, die die Augen liefern 100 %. Der Kopf macht den Verliebten, den Ehebrecher, den Mörder, den Heiligen usw. Die Geschlechtsorgane sind männlich oder weiblich. Es gibt Kümmerformen, aber keine schwulen oder lesbischen. Nur wegen der Fortpflanzung gibt es zwei Geschlechter. Und wegen der Kinder ist die Familie mit Vater und Mutter notwendig. Rein rational auf Grund wissenschaftlicher Erkenntnisse kann man sagen, daß ein Kind ein Recht darauf hat, in geordnete Verhältnisse hineingeboren zu werden. Ein Kind, das keine stabilen Beziehungen aufbauen… weiter lesen »
Stella

Natürlich ist die entgleiste Sexualität,die heutzutage bzw.seit den Sechzigern als „sexuelle Revolution oder Befreiung“ gefeiert wird nicht Gott wohlgefällig,das ist wohl jedem klar.
Und sicher ist damit nicht einzig und allein die Homosexualität gemeint.
Aber mit „Sodomie“ wird nun mal der sexuelle Verkehr mit gleichgeschlechtlichen bzw. (noch schlimmer) tierischen Partnern gemeint,da beißt die Maus nunmal keinen Faden ab.
Im Übrigen ist dem Beitrag von @ Zeitschnur nichts hinzuzufügen,wer es jetzt nicht begreift,begreift es nie oder will es nicht begreifen.

defendor
Hw Pater Werenfried - der Gründer von „Kirche in Not“ – hat im Jahre 1994 in einer beeindruckenden Predigt über den “neuen Kindermord“, die Abtreibung, auch über die verheerende Wirkung des vorherrschenden Sumpfes der Unreinheit gesprochen: - [….] „Daraus folgt, dass Jesu Botschaft vom Reich Gottes falsch gedeutet wird von denen, die von der Kirche nicht mehr die Kraft erwarten, ihre Triebhaftigkeit zu bändigen, sondern einen Freibrief, sich mit ruhigem Gewissen auszutoben. Das Grundgesetz des Gottesreiches kann nicht durch demokratische Mehrheitsbeschlüsse einer “pluralistischen” Gesellschaft geändert werden. Darum bleibt es wahr, dass wir nicht für uns selbst leben, sondern uns mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit allen unseren Kräften Gott ausliefern sollen. Das aber… weiter lesen »
Pater Pio

Wunderbares Zitat von Pater Werenfried, das sie anführen.
Allein durch die auf dieser Seite inhärent vorgebrachten Einwände gegen „die neue Barmherrzigkeit“ lässt sich erkennen, welcher nebulöse Geist auf der Synode in Rom weht!!!

Leo Stratz
@ zeitschnur „…..und daher hat die Kirche immer die Ehelosigkeit höher als die Ehe gewertet.“ Und genau das war auch der Grund, dass so viele Ehen in die Brüche gegangen sind, weil diese Kleriker einfach nicht verstanden haben, dass die Gott Ebenbildlichkeit des Menschen in der personalen Beziehung zueinander liegt. Das Wachsen der Persönlichkeit eines Gottgeweihten ist auch nur möglich in der besonderen personalen Beziehung zu Jesus. Und diese besondere personale Beziehung ist nur fruchtbar, wenn der Gottgeweihte andere Menschen für die Kirche gewinnt. Die Gott Ebenbildlichkeit des Menschen orientiert sich an der personalen Beziehung des dreipersonalen Gottes. Das Verhältnis… weiter lesen »
zeitschnur
Ihre Frage „Wozu dient“?… Ja, für viele Menschen geht es dabei „nur“ um Triebabfuhr“: Das hängt natürlich damit zusammen, dass die Sexualität von uns als drängerisch und teilweise sogar quälend erlebt wird, wenn wir sie nicht ausleben. Vor allem in jungen Jahren erleben wir das doch mehr oder weniger alle so. Selbstbefriedidung ist daher v.a. ein Abbau dieser enormen Spannungen, Homosexualität z.T. aber auch. Wenn man hört, dass in Männergefängnissen UND sogar in Frauengefängnissen homosexuelle Handlungen viel häufger geschehen als anderswo, dann wäre das ein Hinweis darauf – es sind in diesem Fall „Ersatzhandlungen“ oder einfach eine „Triebabfuhr“. Das ist… weiter lesen »
Pater Pio
Das stimmt. Man darf den jungen Menschen nicht verurteilen, der seine Probleme mit der Sexualität hat. Aber er darf nie aus den Augen verlieren, dass er zum einen eine Ersatzhandlung begeht und zum anderen durch gewohnheitsmäßiges Nachgeben in den Trieb sich schwerlich für die Ehe und die erforderliche Treue disponiert. Denn auch in der Ehe kommen oftmals lange Phasen der Enthaltsamkeit bis hin zum gänzlichen Ausfall der Sexualität auf ihn zu, worunter mitunter ein Teil häufig mehr leidet als der andere. Wer hingegen vor der Ehe in der Verlobungszeit gezeigt hat, dass er warten kann und auch im Jugendalter sein… weiter lesen »
Leostratz

Wenn Eheleute zueinander gefunden haben und wirklich Glück erlebt haben, so kann man das nach dem Kinderkriegen auch nicht so einfach abstellen.
Natürlich ist Jesus der göttliche Maßstab auch für die Eheleute. Er wollte in einer Familie von völlig keuschen Menschen aufwachsen.
Mit Gottes Gnade werden die Eheleute sich immer mehr in Gott verankern und ihr Glück in einem übernatürlichen Frieden finden, eben so wie nur Gott ihn geben kann.

zeitschnur

Die Kirche war hier doch immer „menschlich“ und hat auch die „Greisenehe“ nie verurteilt, sondern auch zugelassen, auch wenn es dann zu spät für Kinder war.
Wie es der hl. Paulus sagte: „Es ist besser zu heiraten als zu brennen.“
Man muss zur Ehelosigkeit berufen sein, auch die Enthaltsamkeit muss erst erworben werden. Und nichts ist ekelhafter als enthaltsam maniriertes Getue junger Leute, die das gar nicht einlösen können und so zu Lügnern werden. Dann lieber normal heiraten und Gott wird dann das Zügel ergreifen und alles zum besten wenden.

Leostratz

Was ich nicht glaube, dass man den homosexuellen Geschlechtsakt nur mit Triebabfuhr erklären kann. Man muß schon eine gewisse Grenze überschreiten um in einen kotverschmierten Anus zu onanieren. Ich denke mit dieser Grenzüberschreitung beginnt in diesem Bereich das unerklärlich wahrhaftig satanisch Böse.
Was da auf dieser Synode passiert muß man entsprechend einordnen.

zeitschnur

@ Leo Stratz

Da muss ich Ihnen natürlich schon rechtgeben – ich hab das auch oft schon gedacht, was Sie da so schonungslos aussprechen. Das ist natürlich nicht gleichzusetzen mit einsamer Selbstbefriedigung, die ja vergleichsweise leicht wiegt und tatsächlich nur eine einsame Triebabfuhr ist.
Es gehört wirklich eine enorme Grenzüberschreitung dazu, dies … so… zu vollziehen, wie Sie sagen.

Hans2

@Leostratz: ich versuche hier ein bißchen die kath. Sichtweise der H. zu verstehen. Sie sagen „Man muß schon eine gewisse Grenze überschreiten um in einen kotverschmierten Anus zu onanieren.“ (Damit beginnt) „….das unerklärlich wahrhaftig satanisch Böse.“ Meinen Sie, dass diese Art von Geschlechtsverkehr nur die Homosexuellen betrifft oder auch die Heterosexuellen durch diese Geschlechtsaktmethode (kommt vor, angeblich immer öfter) „satanisch Böse“ sind? Homosexuelle, die diese Art nicht betreiben (etwa alle weiblichen Homosexuellen) wären dann nicht -oder weniger?- „satanisch böse“. Soll heißen, gibt es eine kath. Vorschalgsliste oder sowas, wie und evtl. auch wann gottgefälliger, Geschlechtsverkehr erfolgen soll?

Leostratz

Die sogenannte „eigenständige sexuelle Orientierung“ ist ein Produkt eines Menschenbildes dessen Verfechter sowas von gehirngewaschen dumm sind, dass sie ihre kostbare Zeit damit verdöteln, aus inzwischen 1000 sexuellen Orientierungen ihre eigene auszuprobieren. Na ja Prost Mahlzeit.
Genetisch krankhafte Verstümmelungen sind ein Leid. Es wird nicht besser damit in der Pornoszene hausieren zu gehen.
@Hans2
Ist es jetzt notwendig alle Abartigkeiten zu klassifizieren ?
Mann und Frau können auch ein Fleisch sein ohne einen Koitus haben.

Hans2

@Leostratz: „…alle Abartigkeiten klassifizieren?“ Das wollte ich nicht wissen, vielleicht lesen Sie meinen Beitrag noch mal in Ruhe durch. Eine Frage ist derjenige Satz, der mir einem “?“ endet. Nix anderes.

zeitschnur

@ Hans 2

Ja, ich gebe Ihnen die gewünschte Antwort: Der natürliche und gottgewollte (nach der katholischen Sicht) Akt ist der vaginale.
So ist es vorgesehen und so gibt es Sinn.
Das Eindringen des Mannes in irgendwelche mechanisch verstandenen Öffnungen, seien sie im Körper des Partners oder anderswo, ist ja, wenn man einmal darüber nachdenkt, immer ein „Ersatz“ für die vagina, die damit umgangen wird.

Andreas Haustein
Ich glaube, man muss einfach einige Dinge beachten. Da ist zum einen die Tatsache das zu Zeiten des Apostel Paulus definitiv und unumstösslich die Homoexualität als eigenständige sexuelle Orientierung gänzlich unbekannt war. Im gesamten Altertum wäre es wohl niemand eingefallen sich als homosexuell zu bezeichnen. Homosexuelle Beziehungen in lebenslanger Liebe und gegenseitiger Verantwortung gab es damals überhaupt nicht. Homosexuelles Verhalten war im antiken Rom ausschließlich auf aussereheliche Prostitution beschränkt und genau die hat Paulus auch gemeint und verurteilt. Und nicht zu vergessen, es handelt sich um einen Brief an die (antiken) Römer. Ich bin der Meinung, natürlich muss man diese… weiter lesen »
Levin
Nett verpackt, entspricht aber nicht den historischen Tatsachen. Homosexualität war in der Antike verbreitet und geduldet. Darüber gibt es Fachliteratur noch und nöcher. Keine Rede davon, dass es nur ein Stricher-Phänomen war. Man sollte nicht den Behauptungen von Homosexuellen wie Michel Foucault oder John Boswell folgen, die in der Frage eindeutig befangen waren (und beide an AIDS gestorben sind). Gegen die gesellschaftliche Akzeptanz im alten Rom (vergleichbar der heutigen) hatte das Christentum anzugehen (und war siegreich). Paulus schreibt exakt, was er zu sagen hatte. Wir sollten uns davor hüten, diese Tragweite reduzieren, minimieren, auflösen zu wollen. Die Frage ist immer,… weiter lesen »
Pater Pio
@Levin „Weil parallel das Christentum schwächer wird. Und siehe da, schon sind die alten heidnischen Unsitten wieder zur Stelle. Und leider auch Christen, die sie schönreden wollen, wie einige katholische Bischöfe und auch Synodenväter.“ & „Weil man nicht kämpfen, wirklich für Christus Zeugnis geben will. Wohl auch, weil der eigene Glauben schwächer wird.“ Das haben sie sehr gut gesagt. Ich erinnere auch noch einmal an der Satz von @Franzel: „Wenn die Vernunft nicht Magd des Kreuzes ist, [sondern irgendeines Götzen oder Sexgottes, P.P.] dann wird sie zum Irrsin, zur Dämonie.“ Diesen Satz halte ich für sehr stark. An anderer Stelle… weiter lesen »
Pater Pio
@Andreas Haustein. „Homosexuelle Beziehungen in lebenslanger Liebe und gegenseitiger Verantwortung…“ Ich empfehle Ihnen doch sehr das Buch „Die globale sexuelle Revolution“ von Gabriele Kuby. Die von Ihnen behaupteten lebenslangen Beziehungen unter Homosexuellen können sie wie die Nadel im Heuhaufen suchen. Im Schnitt hat jeder Homosexuelle im Laufe seines Lebens mehrere hundert Sexualpartner, mit denen er zumeist diesen hehren Wunsch äußert, indem er ihn als Rammbock und meineidigen Treueschwur benutzt, nur um Butter bei die Fische zu kriegen, also um möglichst schnell zum nächsten Sexualakt zu kommen. Es gibt Ausnahmen. Aber diese immer wieder bemühten Ausnahmen sind eben und bleiben eben… weiter lesen »
Reinhold

Mit der lebenslänglichen Beziehung ist da wohl nur in den seltensten Fällen etwas. Ich kenne im relativ großen Kreis auch Homosexuelle, die sich in dieser Richtung zeigen, „Partnerwechsel“.

Leo Stratz

Gott, dreifaltige Person, ist unendlich schöpferisch fruchtbar.
Die satanische Trinität (Luzifer, Antichrist, falscher Prophet) gebiert nur Tod und Verderben. Homosexuelle Beziehungen sind genau das Ebenbild dieser satanischen Trinität. Absolut unfruchtbar.

Baselbieter

Wissen Sie, wer in der Kirchgeschichte (und in weiten Teilen der Christenheit bis heute noch) als „Antichrist“ gesehen wird?
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Das Thema „Sexualität“ und gar „Homo-Sexualität“ ziehtt ja Zuschreiber(innen) magisch an!
Warum?

zeitschnur

Da fehlen offenbar Argumente, lieber Baselbieter, sachliche Argumente. Sie arbeiten propagandistisch durch Psychologisierung.

Hans
@ Hans den zweiten, der als erster auf der Liste steht (Es besteht nur Nicknamensgleichheit) Sie schreiben und fragen: Mord, Unterdrückung der Armen, Vorenthalten gerechten Lohnes sind klar und plausibel: Sie betreffen immer einen oder mehrere ANDERE Menschen, denen Unrecht getan wird. Dies ist bei Homosexualität nicht der fall, es wird niemand Dritter auf irgendeine Art benachteiligt. Homosexualität ist eine Sünde gegen die Schöpfungsordnung Gottes. Sie verneint damit Gott selbst, weil sie seine Schöpfungsordnung nicht anerkennt und sich so direkt gegen Gott richtet. Im übrigen schändet der praktizierende Homosexuelle auch seinen Partner und verführt ihn zur Sünde und zwar auch… weiter lesen »
Hans

Wie ist diese „schöpfungsordnung“ geregelt und wo?

zeitschnur

Ist es der Redaktion möglich, diese „Hans-Verwirrung“ zu unterbinden?
Kann Hans Nr. 2 nicht einen anderren Namen wählen?

Suarez

@Hans der Zweite

Nicht „geregelt“ wie ein Kontrakt, sondern durch Gott bestimmt und geschaffen!

zeitschnur
Sie ist geregelt in der faktischen Ausgangslage: Nur ein Mann und eine Frau können Kinder miteinander zeugen. Den Auftrag, die Menschheit zu gebären, erhält das erste Elternpaar, Adam und Eva – nicht etwa Adam alleine oder zwei Männer, sondern Mann und Frau gemeinsam. Die Genesis berichtet darüber hinaus, dass der Mann der „Hilfe“ durch die Frau bedarf, und es „nicht gut“ ist, wenn er die Frau nicht hat. Ebenfalls berichtet sie, dass der Mensch zum Bilde Gottes geschaffen sei, als Mann und Frau sei er dieses Bild. Man kann Ihnen zugestehen, dass diese schöpfungsgemäße Ausgangslage durch den Sündenfall ja empfindlich… weiter lesen »
Tradition und Glauben
Sehr lesenswert ist die Kritikk von Karol Wojtylas „Theologie des Leibes“, die hier zu finden ist. http://rorate-caeli.blogspot.com/2015/01/theology-of-body-explained-traditional.html Der Autor spricht zurecht, dass diese Sicht des ehelichen Aktes als einer Gottesbegegnung eigentlich gnostisch ist. Diese Aufwertung bzw. Überbewertung der Ehe gegenüber der Jungfräulichkeit wurde schon immer lehramtlich verurteilt: So spricht das Konzil von Trient in seinem Dekret Tametsi (11. Nov. 1563) zur Reform der Ehe: Kan. 10 „Wer sagt, der Ehestand sei dem Stand der Jungfräulichkeit oder des Zölibates vorzuziehen, und es sei nicht besser oder seeliger, in der Jungfräulichkeit und dem Zölibat zu bleiben, als sich in der Ehe zu… weiter lesen »
Leo Stratz

Jesus wollte im Kreis seiner hl. Familie mit Menschen zusammenleben, die vollkommen keusch waren.
Und dies ist der göttliche Maßstab.

Und das ist auch der Maßstab für die Eheleute. Je enthaltsamer und keuscher die Eheleute leben und sich durch ihre wachsende Verankerung in Gott der Seelenfrieden einstellt, um so besser.
Aber an die Gottgeweihten: Respektiert in höchsten Maß die Intimität von zwei angetrauten Menschen, die sich gegenseitig völlig geöffnet haben. Wertet diese personale Beziehung mit eurer unsäglichen Unerfahrenheit nicht ab. Es geht hier um Dinge die man vom „Höhrensagen“ nicht kennen lernen kann.

Tradition und Glauben
Um eventuelle Einwände von vornherein zu entkräften, so sind die Adjektive ‚leibfeindlich‘, ’sexualfeindlich‘ etc. immer in der Schatzkiste der Reformatoren und später der Aufklärer zu finden. Eigenlich gibt es in der katholischen Sicht keine ‚Sexualität‘ als solche, es gibt nur bestimmte Akte oder ihr Ausbleiben, also positive und negative Handlungen, unter bestimmten Umständen. Und von diesen Umständen abhängig sind sie entweder tugendhaft oder lasterhaft. Die ganze Moraltheologie von hl. Thomas von Aquin ist so aufgebaut, dass zuerst die: a) Anthropologie, dann b) die Tugendlehre und anschließend c) die Laster- oder Sündenlehre vorgestellt wird. Ein Laster oder eine Sünde ist eine… weiter lesen »
Hans
Es gibt „keine ‚Sexualität‘ als solche, es gibt nur bestimmte Akte oder ihr Ausbleiben, also positive und negative Handlungen….“ kann ich daraus schließen, dass Homosexualität als Eigenschaft eines Menschen keine Sünde oder lasterhaft ist? Thomas v. Aquin: „eine Sünde ist eine solche deswegen, weil sie einer Tugend entgegensteht“ hat TvA die Autorität, zu bestimmen was Sünde ist und was nicht? Soll heißen, was TvA als Sünde definiert, ist auch für die kath. Kirche als Sünde definiert? „Also lasterhaft, gleich unnatürlich, gleich krank machend und krank, wobei wir wieder bei der Homosexualität wären.“ „unnatürlich“: da Homosexualität auch in der Tierwelt auftritt,… weiter lesen »
Tradition und Glauben
@ Hans TvA gibt noch immer am Besten die katholische Lehre wieder und dies seit 1277. Natürlich ist Homosexualität auch in der Tierwelt unnatürlich, denn nicht alles, was in der Tierwelt vorkommt ist natürlich im Sinne dem Gesamtsystem zuträglich, daher kennt die Theologie den Begriff des malum physicum. Der hl. Paulus ja auch Röm 8,20. So kommt es bei Tieren zu: - Kannibalismus, z. B bei Meerschweinchen, bei Chimpansen, - zu einem „Kopulationswahn“ dem australischen Pinselschwanzbeutler (Phascogale), bei dem fast die gesamte männliche Population stirbt https://de.wikipedia.org/wiki/Pinselschwanzbeutler - und tatsächlich zum Homosexualität. Aus der christlichen Sicht hat der Mensch nicht die… weiter lesen »
Hans2
Ich nenne mich ab jetzt Hnas2. @ tradition & Glauben Sorry, ich kenne die theol. Hintergründe nicht. Und der Bezug H. zu Sünde leuchtet mir (noch?) nicht ein. Thomas v. Aquin: Meine Frage betraf nicht den besten Interpret der kath. Lehre, sondern ob dieser bestimmen kann/konnte, was Sünde ist und was nicht. Sie verwenden den Begriff „natürlich“ völlig anders. Bestimmte Vorkommnisse in der Natur sind also nicht natürlich, weil nicht dem „Gesamtsystem zuträglich.“ Und was natürlich ist oder eben nicht bestimmt der Theologe / die Theologie oder TvA. Sehr schön, da kann man sich seine Welt so richtig passend machen.… weiter lesen »
keiname
Was Zeitschnur Lot vorwirft, ist gegen den Glauben. Das ist ein Grund, warum die Bibel zu lesen für die allermeisten Menschen verboten sein sollte. Die Menschen lesen die „dunklen“ (das heißt: deren Sinn verborgen ist) Mysterien wie Geschichten. Ihre Interpretation, zeitschnur, würde Lot zu einem ungerechten Mann machen. Dann hätte Gott ihn nicht gerettet, so einfach. Schluss mit dem feministischen Sophismus! Lot wollte weder dass die Engel noch dass seine Töchter vergewaltigt werden. Er hat nur mit den Homosexuellen verhandelt, um sie zu beruhigen oder um ihre Perversion vor Gott deutlich zu machen. Lot und seinen Töchtern ging es darum,… weiter lesen »
Severin

Gott belohnte die Gottesfurcht des Lot, der lieber seine Töchter herausgegeben, als zugelassen hätte, dass man sich an den Engeln homosexuell vergeht!
Das Bibellesen zu verbieten, nur weil manche zu einer Fehlinterpretation neigen, wäre wahrhaftig keine Lösung! Noch leben wir nicht in einer Diktatur, die uns die Gedankenfreiheit verbietet! Aber keine Sorge, die Vorboten (Toleranz- und Gleichstellungsgesetz etc.) sind schon da: Es wird nicht mehr lange dauern, bis man uns einen Maul- und Gedankenkorb anlegt!

zeitschnur

Gottesfurcht?
Was verstehen Sie nur unter Gottesfurcht?
Gottesfürchtig wäre hier nur das Selbsopfer Lots gewesen.

Im übrigen hat Gott Lot für diese Schandtat nicht belohnt. Schauen Sie sich das Ende der Geschichte an…

Suarez

@ zeitschnur lässt eben keine Gelegenheit aus, ihren subtilen Feminismus als reinsten Katholizismus auszugeben.

zeitschnur
Es ist also richtig, seine Töchter homosexuellen Männern zum Fraß hinzuwerfen und zu sagen „Macht mit ihnen, was ihr wollt?“ Würden Sie das also auch mit gutem Gewissen tun? Der feige Lot hätte sich selbst opfern müssen – sowohl für seine Gäste als auch für seine Töchter. Das jedenfalls hat Jesus getan! Aber was interessiert den frommen Katholiken Jesus? Und es ist „feministisch“, wenn man diese Ekelhaftigkeit und Feigheit benennt? Oder einfach nur gesund? Wenn in der Schrift einer ein „Gerechter“ genannt wird, ist er in aller Regel kein Engel und wird sogar als einer mit schwersten Sünden dargestellt. Das… weiter lesen »
Suarez

Verehrte @zeitschnur,
kennen Sie die Stelle im Buch Genesis 22, 1-13, wo es um die Prüfung Abrahams geht?

Franzel
@keiname: was @zeitschnur in Bezug auf Lot sagt, ist sicherlich bedenkenswert, aber nicht richtig. Meiner Meinung nach war die Situation brenzlig und sehr gefährlich. Das Gastrecht war (und ist) ein heiliges Recht und Lot mußte- egal wie- seine Gäste vor den Zumutungen schützen. Ich denke nicht, daß Lot seine Töchter den Bösen wirklich zum Fraß vorwerfen wollte. Er wußte ja auch, daß die Kerle an Frauen kein Interesse hatten. Ich meine, Lot wollte die Bösen blenden und sogar zur Besinnung bringen. Er wollte ihnen sagen: „was ihr tut und vorhabt, ist schwer sündhaft. Denkt nach! Die Liebe ist nur zwischen… weiter lesen »
zeitschnur
Das ist falsch, was Sie sagen, denn in der Geschichte im Richterbuch, vergewaltigen die Homos die Frau des Leviten, bis sie tot ist. Genauso wäre es auch Lots Töchtern geschehen. Was Sie am Schluss anführen, färbt schön, was hässlich ist. Denn Lots Töchter, durch eine die Missachtung des Vaters total demoralisiert, sahen nur, dass sie keine Nachkommen haben würden in der verfahrenen Situation. Was meinen Sie, @ Franzel, wie es in einem Mädchen aussieht, das vom Vater Homosexuellen zur Vergewaltigung freigegeben wird? Was ist mit Ihnen los, dass Sie das nicht erkennen? Man muss hier doch nur 1+1+ zusammenzählen? Die… weiter lesen »
keiname
Franzel hat ihre falsche und sogar lügnerische Interpretation sehr gut katholisch widerlegt. Lot und seine Töchter, auch seine Frau waren gerecht, deswegen hat Gott sie gerettet. Was mit dem Levit war oder nicht war, ist unerheblich für die Ehre Lots. Lots Frau blickte zurück, Lots Töchter begingen Unaussprechliches, aber Lot war eigentlich immer ein guter christlicher Mensch. Zuletzt hat er jedenfalls all seine Sünden bereut und ist deshalb ein Gerechter. Wie gesagt: es ist nicht gut die Bibel zu lesen, besonders in der Volkssprache (die oft schlecht und falsch übersetzt ist) und auch eine große Gefahr für den Glauben. Vielmehr… weiter lesen »
zeitschnur
@ keinname Das ist so verdreht – da hilft kein Argument mehr. Auch die Töchter und die Frau waren gerecht und fielen eben doch in Sünde. Warum wollen Sie Lot dann ausnehmen, wo er doch sichtlich und ohne, dass man es bezweifeln kann, sündigt – auch v.a. später in der Inzestgeschichte? Man kann jede der genannten Sünden rein menschlich verstehen: Wer versteht Lots Panik und Feigheit nicht? Wer versteht nicht die Töchter später in ihrer Einsamkeit und Verzweiflung, und wer versteht nicht Lots Frau? Und wer versteht nicht, dass ein Mann sich volllaufen lässt vor Gram und einen sexuellen Genuss,… weiter lesen »
zeitschnur

Korrektur:

Es muss heißen: „…denn Sie behaupten hiermit, es sei gerecht, eine schwere Sünde dadurch verhindern, dass man eine andere schwere Sünde ermöglicht.“

Auch sonst sorry für die Tippfeler.

ein besorgter Christ

und was ist mit der Geschichte aus dem Buch der Richter?
Da greift Gott genau nicht ein.
Und habe gerade nachgelesen, die Nebenfrau stammt aus Bethlehem, hatte sich dahin geflüchtet und wenn der Mann nicht so stur gewesen wäre, wäre es nicht so schlimm gekommen.
Bin gespannt wie man das erklären will.

Suarez
Mit der Aufklärung wandelte sich der Blick auf Sexualität grundlegend. Liebe wurde auf das Körperliche, den Geschlechtsakt, reduziert, der im Triebhaften zur alles bestimmenden Größe menschlichen Verhaltens durch Freud erklärt wurde. Ging es bei Freud noch darum, Triebhaftigkeit durch Erkenntnisprozesse zu steuern und den Menschen vom rein Triebhaften zumindest partiell zu befreien, so schlug dies in der postmodernen Gesellschaft in eine völlige Entfesselung des Triebes um. Die heute überall zu findende Prostitution in Form einer gigantischen Sex-Industrie hat Sittlichkeit als Ausdruck menschlicher Scham restlos zum Verschwinden gebracht. Hinzu tritt, dass der in der Aufklärung entwickelte Freiheitsbegriff ein anarchischer ist. Nicht… weiter lesen »
Stella

@ keiname:
Das würde ich nicht so hart sehen.
Alle Personen der Bibel,vornehmlich des AT waren keine Heiligen,sie trieben Ehebruch und Mord und waren neidisch,rachsüchtig,habgierig und eifersüchtig.
Das ist ja genau der Punkt,den viele Atheisten nicht verstehen nach dem Motto: na,da war vielleicht was los in Euerm „heiligen“ Buch!
Aber wir sehen daraus,das der Mensch immer und überall ein und derselbe bleibt,nur die einen bekehrten sich zu Gott oder glaubten an ihn und die anderen eben nicht und das allein ist der wahre Unterschied.

zeitschnur
Genau das ist der Punkt, den manche Herren hier nicht erkennen. Jesus wies die Anrede des reichen Jünglings „Guter Meister“ zurück mit der Begründung, nur Gott alleine sei gut. Die Argumentation bei einigen ist die des Pharisäers, der glaubt, er könne aus sich selbst heraus gut sein UND der mit zweierlei Maß misst. Es ist offenkundig, dass Lots Sündhaftigkeit hier um jeden Preis (!) kaschiert werden soll, während man auf die Sünden anderer Personen in der Geschichte rücksichtslos draufdrischt. Diese tiefe Verlogenheit, die in der Kirche nicht neu ist, hat der Kirche schwersten Schaden zugefügt und ist mit ein Grund,… weiter lesen »
keiname
Was Sie schreiben ist verlogen. Lot, Abraham, David waren Gerechte – vielleicht ist der eine oder andere zwischenzeitlich abgefallen durch schwere Sünden. Aber durch Reue und Umkehr wurden sie gerecht und nach ihrem Tod fuhren sie in den Limbus der Väter hinab (einem oberen Bereich der Hölle). Ihr Problem, zeitschnur, ist, dass sie die Bibel protestantisch lesen – nach ihrer eigenen Interpretation. Vieles im Alten Testsment ist dunkel, symbolisch und vorausdeutend. Was etwas genau bedeutet, kann manchmal niemand sicher sagen. Aber wir dürfen diese Passagen nur im Einklang mit den Dogmen lesen. Ein Alkoholiker, ein Unzüchtiger usw. kommt in die… weiter lesen »
zeitschnur

@ keinname

Sie korrigieren mich, ohne zu bemerken, dass ich gar nicht das geschrieben hatte, wogegen Sie Ihre Holzschwerter und Ihre Plastikpistolen auffahren.

ein besorgter Christ
na dann blasen Sie mal den Staub von ihrem ATM lassen die Kinderbibel beiseite und lesen die Geschichte Davids! ALs der bei den Philistern war, ging er zu irgendwelchen Stämmen in der Steppe, beraubte die, und erzählte den Philistern er haben das bei den Israeliten geraubt, und damit es nicht herauskäme ermordete er die ganzen Leute die er beraubt hatte. ALs er dann König geworden war, lies er die Tochter Sauls, seine Ex Frau, gegen das Gesetzt des Mose wieder von ihrem Mann wegholen. Abigal scheint auch nciht begeistert gewesen zu sein, als der König sie hat holen lassen und… weiter lesen »
keiname
David ist ganz selbstverständlich abgefallen. Aber hat er am Ende nicht bereut? Wir sind vielleicht einer Meinung. „Kinderbibeln“ und protestantische „Bibeln“ („Einheitsbibel“) – das sollte staatlich verboten werden, das betone ich. Nach Katholischer Lehre ist es schon verboten (ich füge hier einige Zitate bei, die mir in Englisch vorliegen und die ich nicht selber möglw. unrichtig übersetze, aber wer nicht spirituell faul ist, kann sich das ja selber übersetzen lassen, was er nicht versteht): From Unigenitus, The Dogmatic Constitution issued by Pope Clement XI on Sept. 8, 1713: The following statements are condemned as being error: 79. It is useful… weiter lesen »
keiname
From the Constitution Auctorem fidei, Aug. 28, 1794, by Pope Pius VI: [D. Errors] Concerning Duties, Practices, Rules Pertaining to Religious Worship. The Reading of Sacred Scripture [From the note at the end of the decree on grace] [p. 390] 1567 67. The doctrine asserting that „only a true impotence excuses“ from the READING OF THE SACRED SCRIPTURES, adding, moreover, that there is produced the obscurity which arises from a neglect of this precept in regard to the primary truths of religion,—false, rash, disturbing to the peace of souls, condemned elsewhere in Quesnel [also in Unigenitus, Pope Clement XI on… weiter lesen »
J. G. Ratkaj

@keiname
„das sollte staatlich verboten werden, das betone ich“

Das sehen Sie sehr richtig. Danke, daß Sie das durch die Zitation der päpstlichen Äußerungen in Erinnerung führen was prinzipiell durch die Jahrhunderte stets so verfügt war. Die Fragmentisierung, Protestantisierung und Autosäkularisierung der katholischen Religion wurde durch die Fragabe in besonderer Weise gefördert.

Franzel
@keinname: danke für Ihre Stellungsnahme. Wenn man nicht den richtigenGeist und die richtige Einsicht hat und haben will, sondern sich ähnlich wie „Papst“ Bergoglio sein Falsches zurechtzimmert und an die Menschen zu bringen müssen glaubt, dann ist die Bibel unverständlich. Wie bspw. @Suarez schon öfters bemerkt hat, versuchen hier einige das Wort Gottes mit ihren fehlerhaften stürmerhaften „aufklärerischen“ chaotischen Gedankensystemen zu beurteilen, und dann verurteilen sie. Lot mußte auf jeden Fall seine Gäste schützen. Und sicherlich hatte er lange mit den Bösewichtern gesprochen. Als sie aber immer zudringlicher wurden, hatte er ihnen seine beiden Töchter, die er lieb hatte wie… weiter lesen »
zeitschnur

Jaja, Lot musste seine Gäste schützen, die Töchter darf man der Sünde und Schändung preisgeben, die sind keinen Schutz wert, vor allem nicht in einer patriarchalischen Gesellschaft, die doch den Wahn hatte, man müsse Frauen unter die „schützende“ Knute der Männer stellen …und weil man nicht studiert hat, ist man so geläutert, dass man die schwere Sünde der Patriarchen, weil sie Männer sind, als das „Gute“ bezeichnet….

Wenn es nicht so erschreckend wäre, müsste man gerade noch lachen.

Suarez

Verehrte @zeitschnur,
wie passt das Buch Genesis 22, 1-13 zu ihrer feministisch intendierten „Bewertung“?

Will da Abraham nicht seinen Sohn(!) opfern? Und wie schrecklich die ganze Schilderung mit dem Aufschichten des Holzes!

„…und weil man nicht studiert hat, ist man so geläutert, dass man die schwere Sünde der Patriarchen, weil sie Männer sind, als das „Gute“ bezeichnet….“

Ich bin immer wieder erstaunt, welche eigenwilligen Verknüpfungen Sie herstellen und wie unbeschwert Sie Unterstellungen als Tatsachen ausgeben.

Ganz verstehen kann ich zudem nicht, was nun ein Studium mit dem hier Angesprochenen zu tun hat.

zeitschnur

Abrahams Geschichte ist nicht die Lots. Sie vergleichen Äpfel mit Birnen…ein wenig Vernunft würde halt doch weiterhelfen.

Sophus
@ zeitschnur Zu Ihrer Replik auf @ Suarez Sie sagen: „Abrahams Geschichte ist nicht die Lots“ Und werfen ihm dabei vor, er vergleiche Äpfel mit Birnen. Dabei fügen Sie deliziös hinzu: „Ein wenig Vernunft würde halt doch weiterhelfen“. Also ich vergleiche beim Lidl oder Aldi unter Hinzuziehung meiner Vernunft immer Äpfel mit Birnen. Das geht ausgezeichnet und bringt Freude ins Haus. Sie allerdings liegen, logisch gesehen, von Anfang an schon völlig daneben, wenn Sie schon die Möglichkeit eines solchen Vergleichs ausschließen. Ich möchte Ihnen die Kenntnis der Vielfältigkeit der Vergleichsmöglichkeiten zwischen den beiden Obstsorten nicht zumuten, um Ihre entsprechenden Kapazitäten… weiter lesen »
Suarez

@zeitschnur
Das ist jetzt aber eine etwas dürftige Aussage.

Natürlich ist die Geschichte Abrahams nicht die Lots, sonst wären es nicht zwei Ereignisse, die uns da vor Augen geführt werden. Aber nach Ihrer Hermeneutik, passt das, was im Buch Genesis 22, 1-13 berichtet wird, doch nicht in die von Ihnen so gerne geöffnete feministische Schublade.

Franzel

Jaja @zeitschnur: Sie verstehen wirklich oft nur „Bahnhof“, könnte man meinen. Dabei sind Sie listig und schlau. Sie sind auch gar nicht gegen „Männer“/Männer eingestellt. Das ganze Zeugs über „arme Frauen“ und böse Patriarchen nehme ich Ihnen gar nicht ab. Das ist doch nur ein Vorwand und Täuschung/Tarnung. Aber das gelingt Ihnen gut.

Mehr muß man wohl nicht sagen.

Stella

Also ich will ja nicht meckern aber die Freischaltung hier funktioniert nicht richtig.
Dadurch ergibt sich ein Meinungschaos ohne erkennbare Linie.
Wenn ich unmittelbar jemandem antworte und der Bbeitrag kommt dann am Ende der Disskussion unter „ferner liefen“ wird es sinnlos.
Muss denn alles moderiert werden?
Bei Dauerpostern sollte es doch auch,wie in anderen Foren,ohne Kontrolle funktionieren.

Tradition und Glauben
@ Hans2 (Teil 1) Es fällt mir wirkliche schwer zu glauben, dass Sie Ihre Einwände Ernst meinen und sich nicht ausschließlich über die vermeintlichen Aporien des Katholizismus sophistisch lustig machen. Angenommen aber Sie meinen es ernst, so haben Sie wirklich keine Ahnung von den Grundsätzen des Christentums, von Katholizismus ganz zu schweigen. Sollte meine Interpretation zutreffen, so ist dies eine Feststellung und keine Verurteilung oder Abwertung Ihrer Person. Ich versuche auf Ihre Einwände sachlich zu antworten, aber um die theologischen und philosophischen Hintergründe der u.a. Argumentation wirklich zu verstehen, bräuchte man in etwas sechs Semester Theologiestudium. Dennoch ist bei solch… weiter lesen »
Tradition und Glauben
@ Hans 2 (Teil 2) Tatsächlich ist das katholische Weltbild, u.a. aufgrund seines hauptsächlich stoisch übernommenen Naturverständnisses, ein anderes als des Darwinismus mit seinem Verständnis der Natur. Natürlich macht sich jeder die Welt die Kategorien seiner Erkenntnis passend. Sie genauso wie ich. Die Scholastiker und Thomas von Aquin sagten ja zurecht: omnia cognoscitur modo cognoscendis – „alles wird auf die Art des Erkennenden erkannt“. Objektivität ist dennoch möglich, der Fehler liegt bei uns, aufgrund der falschen Erkenntniskriterien oder der falschen Schlüsse. Welche Erkenntnis ist die richtige? Diejenige, die mir hilft Gott zu erkennen, seine Gebote hier auf Erden zu erkennen… weiter lesen »
Hans2
Verehrte(r) Tradition & Glauben, meine Frage war, warum H. eine Sünde sei, ähnlich wie Mord und Unterdrückung, da meiner Meinung nach ein erheblicher qualitativer Unterschied, siehe z.B. unsere Rechtsprechung, besteht. Ich ahnte da nicht, dass, wie Sie ausführlich mit Hilfe des Schachspiels begründen, dazu „in etwas sechs Semester Theologiestudium“ nötig seien. Das werde ich nicht mehr nachholen können. Wenn also die Begründung derartig komplex ist, dann verzichte ich auf dieses Wissen. Hätte zwar etliche Fragen, aber werde ich anderweitig klären. Ich habe fast alle Kommentare hier durchgelesen, aber gleichlautend oder mit glwichewr Aussage sind sie nicht – vermutl. haben nicht… weiter lesen »
Tradition und Glauben
Verehrter Hans 2 ich bin ein Mann. Die himmelsschreienden Sünden: 1. Mord 2. Homosexualität 3. Lohnvorenthaltung 4. Unterdrückung von Witwen und Weisen sind deshalb eine eigene Kategorie der schweren Sünden, weil die die göttliche und gottgegebene Ordnung pervertieren. Diese Sünden (peccata clamans) schreiben zu Gott nach Vergeltung. Sünde ist nicht nur asoziale Handlung. Sünde ist zuerst der Verstoß gegen das Gesetz Gottes. Sünde ist zuerst sozusagen vertikal, danach erst horizontal. Himmelsschreiende Sünde ist nicht nur das, was die Gesellschaft schädigt. Und Homosexualität tut es aber eindeutig, denn sie beginnt mit sexuellem Mißbrauch und endet sehr oft mit Selbstmord. Oft werden… weiter lesen »
Hans2
Verehrter Tradition & Glauben, letztendlich ist H. Sünde, weil es von Gott so bestimmt wurde. Das weiß man, weil es in der Bibel steht (vermutl. auch im Koran, damit wird die Aussage noch verstärkt). Wie sich dies begründen läßt, erklärt die Theologie, allerdings so komplex, dass ein Nichtstudierter dies nicht so recht begreift, zumindest nicht auf Anhieb. Auch in ordnung – fragt sich nur, warum so eine einfache Frage derart komplex begründet werden muss, aber lassen wir das. „Diese Sünden (peccata clamans) schreiben zu Gott nach Vergeltung.“ Ja, Rache ist die richtige Reaktion darauf. Da können sich die H. auf… weiter lesen »
Tradition und Glauben

Wie man es dreht und wendet, Homosexualität ist eine Sünde, sie ist destruktiv und ungesund. Dies haben schon alle Gesellschaften, welche sogar die H. tolerierten gewusst. Man wollte nicht durch den Verbot von H., dass die Menschen da hineingeraten und sich selbst zerstören. Anders als heute.

Diese ganze Homosexualisierung und Genderisierung der Gesellschaft dient einfach dazu „altgedienten“ Homosexuellen zu jungen und willigen Sexualpartnern zu verhelfen. Da die Jungs zwischen 12 un 18 schnell erwachsen werden, muss „Frischfleisch“ her. Und je naiver, reiner, williger und interessierter, umso besser. So einfach ist das leider.

dhmg
Es ist eine Art Gesetz, dass wenn jemand Todsünden begeht, diese zu weiteren Sünden führen. Daraus erklärt sich auch dass Unzucht mit Bosheit, Hass, Neid und dergleichen einhergeht. Der Begriff Todsünde ist ebenfalls aus dem Paulus-Brief abzuleiten. Dieser Ausschnitt des Briefes ist der unwiderlegbare Beweis dafür, dass Homosexualität eine Todsünde ist, daher gibt es für Schwule auch keinen Zugang zur Eucharistie und solange dieser Zustand andauert, wie beim Ehebruch, kann das nicht vergeben werden. Kein Wunder, dass dieser wichtige Text nicht vorgelesen wurde. Wer dieses Weglassen zu verantworten hat, auf den hätten die Worte(Ungerechtigkeit, List, Tücke, Erfinderisch im Bösen) nur… weiter lesen »
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