Bischof zu Homosexuellen: „Ihr seid unsere Retter – „Katholisches“ Homo-Netzwerk tagte in Rom

Homo-Tagung zum Auftakt der Bischofssynode in Rom: Peterskuppel in Homo-Farben
Homo-Tagung zum Auftakt der Bischofssynode in Rom: Peterskuppel in Homo-Farben

(Rom) Nach dem termingerechten „Outing“ des an der Römischen Kurie tätigen Theologen Charamsa am vergangenen Samstag, folgten die kirchlichen Reaktionen. Gleichzeitig fand in Rom hinter verschlossenen Türen eine Tagung von und über Homosexuelle in der katholischen Kirche statt. Eine Tagung, die das Ausmaß „eines epochalen Kampfes innerhalb der Kirche sichtbar machte“ und die Unterstützung der Homo-Aktivitäten durch einen Teil der kirchlichen Hierarchie, so Corrispondenza Romana. Ein Mitarbeiter des Internet-Nachrichtendienstes hatte hinter die verschlossenen Türen der Tagung geschaut.

Homo-Theologe seiner Aufgaben entbunden

Noch am Samstag gab Vatikansprecher Pater Federico Lombardi bekannt, daß Msgr. Charamsa mit sofortiger Wirkung aller Aufgaben in Rom entbunden wurde. Das gilt sowohl für seine Mitarbeit in der Internationalen Theologenkommission an der Glaubenskongregation als auch für seine Lehrtätigkeit an päpstlichen Hochschulen in Rom. Für den Rest sei der Diözesanordinarius zuständig.

Charamsa ist in der polnischen Diözese Pelplin inkardiniert. Sein Bischof, Msgr. Ryszard Kasyna, ließ in einer Erklärung bekanntgeben, Charamsa gemäß Kirchenrecht zu ermahnen, auf den priesterlichen Weg zurückzukehren. Gleichzeitig forderte der Bischof die Priester und Gläubigen seines Bistums auf, für Charamsas Rückkehr in den Schoß der Kirche zu beten.

Charamsa selbst, der sich eine Änderung der ganzen katholischen Kirche erwartet, anstatt selbst an Änderung zu denken, teilte der Presse mit, er wolle demnächst ein Buch über seine „Erfahrungen“ als schwuler Priester veröffentlichen und zeigte sich öffentlich mit seinem Homo-Partner Eduard.

Am vergangenen Samstag, dem Tag, an dem sich Charamsa im Corriere della Sera „outete“, fand in Rom eine „nicht minder skandalöse Veranstaltung von LGBT-‚Katholiken‘ statt“, so Corrispondenza Romana. „Homosexuelle Ordensmänner und Ordensfrauen und sogar ein mexikanischer Bischof aus dem Dominikanerorden, Jose Raul Vera Lopez von der Diözese Saltillo in Mexiko, ließen fort homosexuelle Pseudo-Rechte hochleben und brachten ihre große Hoffnung zum Ausdruck, die sie auf die Folgen der Bischofssynode setzen.“

Die Veranstaltung „lesbischer, schwuler, bisexueller und transsexueller Katholiken“ fand hinter verschlossenen Türen statt, doch Corrispondenza Romana gelang es, die Tagung zu beobachten. Hier der Bericht von Emmanuele Barbieri. Die Zwischentitel stammen von der Redaktion.

.

Synode: LGBT-Katholiken tagen hinter verschlossenen Türen in Rom

von Emmanuele Barbieri

LGBT-Netzwerker in der Kirche
LGBT-Netzwerker in der Kirche

Im Pilgerzentrum Santa Teresa Courdec in Rom waren rund hundert Personen erschienen, um an der internationalen Tagung zum Thema „Die Wege der Liebe – Momentaufnahmen katholischer Begegnungen mit LGBT-Personen und ihren Familien“ teilzunehmen, die vom Global Network of Rainbow Catholic veranstaltet wurde, einem weltweiten Netzwerk von Organisationen, die im Namen der „sozialen Gerechtigkeit“ die Anerkennung von Homosexuellen in der katholischen Kirche und in der Gesellschaft allgemein fordern.

An der Versammlung nahmen angebliche „katholische“, pastorale Leader aus verschiedenen Ländern teil, die sich zusammenfanden, um anhand ihrer Lebensgeschichten Zeugnis abzulegen für ihren pastoralen Zugang zur Homosexualität und ihren Einsatz in ihren kirchlichen Gemeinschaften zugunsten Homosexueller. Neben neuen Aktionsstrategien war das erklärte und offensichtliche Ziel der Initiative, zusätzlichen Druck auf die entscheidende Bischofssynode über die Familie auszuüben, deren Arbeiten heute begonnen haben.

Anerkennung der Homosexualität „bereits in Teilen der Kirche Wirklichkeit“

Bei der Vorstellung der Veranstaltung äußerten die beiden Tagungssprecher, Andrea Rubera und Martin Pendergast, den Wunsch auf einen konfliktfreie Auseinandersetzung mit der katholischen Kirche und ihren Institutionen: „In Anlehnung an die zweite Enzyklika von Papst Franziskus (Laudato si), denken wir, daß nun der Moment für uns alle gekommen ist, an unserem gemeinsamen Haus, der Kirche, mitzubauen mit dem Engagement eines jeden Angehörigen der römisch-katholischen Gemeinschaft. Unser gemeinsames Haus braucht keine Kämpfe und Spaltungen. Wir müssen den richtigen Platz für jedes Mitglied des Volkes Gottes finden, darunter auch für die LGBT-Personen. Die Erfahrungen, die wir nach Rom zur Tagung ‚Die Wege der Liebe‘ bringen, zeigen uns, daß die Seelsorge für und mit den LGBT-Personen bereits in verschiedenen Teilen der kirchlichen Welt Wirklichkeit ist und zwar ganz problemlos für die Gemeinschaften, in denen sie stattfindet. Das Stichwort, das wir den in Rom für die Synode versammelten Bischöfen geben wollen, ist, daß wir neue Formen finden können und sollen, diese Seelsorgemodelle zu fördern und neue zu entwickeln.“

Chilenischer Jesuit sprach von „Märtyrern“ der Homo-Rechte und Opfer der „Homophobie“

Das erste „Zeugnis“ im Rahmen der „Momentaufnahmen pastoraler LGBT-Projekte“ kam vom chilenischen Jesuiten Pedro Labrin, derzeit geistlicher Assistent der chilenischen Cristian Life Community (CLC/CVX). In seinem Bericht über seine Initiative Sexual Diversity Pastoral Padis+, die sich für die volle Anerkennung und Integration von Homosexuellen in die katholische Kirche einsetzt, erinnerte Labrin an die Geschichte von Daniel Zamudio, den er als einen „Märtyrer“ der Homophobie bezeichnete: „Das Blut der Märtyrer ist noch frisch und es waren sie, die uns halfen, zu verstehen, was das Zweite Vatikanische Konzil sagen wollte mit dem Ausdruck Kirche, Volk Gottes.“ Und weiter: „Daniel starb nicht durch Gottes Willen, sondern den der Homophoben“.

US-Rebellenschwester Gramick: Rechte für „sexuelle Minderheiten“ in der Kirche

Gut sichtbar ausgehängte Kirchenfahne im Saal
Gut sichtbar im Saal ausgehängte Kirchenfahne

Anschließend ergriff die US-amerikanische Ordensfrau Jeannine Gramick das Wort. Sie gründete 1997, zusammen mit dem katholischen Priester Robert Nugent, in der Erzdiözese Washington die New Ways Ministry. Eine Organisation mit dem Zweck, „Gerechtigkeit und Versöhnung für sexuelle Minderheiten in der katholischen Kirche“ zu fördern.

Für ihre Tätigkeit im offenkundigen Widerspruch zur katholischen Lehre wurden 1999 von der römischen Glaubenskongregation unter der Leitung von Joseph Kardinal Ratzinger gegen Sr. Gramick und Nugent Sanktionen verhängt. Ihnen wurde „dauerhaft jedwede pastorale Tätigkeit unter homosexuellen Personen untersagt“. Ebenso wurde ihnen „auf unbestimmte Zeit“ die Wählbarkeit für irgendein Amt in ihren Ordensgemeinschaften aberkannt.

Während Nugent sich fügte und in den Pfarrdienst zurückkehrte, weigerte sich Gramick, sich an die römischen Vorgaben zu halten. Als ihr Orden, die Arme Schulschwestern von Unserer Lieben Frau, ihr spät aber doch untersagte, sich zum Thema Homosexualität zu äußern, verließ sie den Orden und trat dem Orden der Sisters of Loretto bei. Dort betreibt sie ihre homophilen Aktivitäten ungestört weiter.

Gramick erzählte, sie habe sich zu einer „weiteren und authentischeren“ Evangeliums-Auslegung „bekehrt“, nachdem sie einer Lesbe begegnet war. Gleichzeitig stellte die US-Ordensfrau ihre Homo-Aktivitäten vor. Besonders betonte sie ihren Einsatz in ihrer Pfarrei beim Referendum über eine Gleichstellung der „Homo-Ehe“. Ein Einsatz, der – laut ihren Angaben – wesentlich dazu beigetragen habe, die Meinung „vieler Katholiken zu ändern“ und sie für die „Homo-Ehe“ stimmen zu lassen.

Gramick behauptete, in diesem Punkt, das Wohlwollen ihres Bischofs gehabt zu haben, der – obwohl öffentlich als „Konservativer“ bekannt – großes Verständnis für die LGBT-Causa zeigte. Nach dem Sieg der „Homo-Ehe“ habe der Bischof die Niederlage eingestanden: „Ihr habt gesiegt und wir haben verloren. Ihr sprecht von Liebe und Annehmen, wir nicht!“

Garmick äußerte die Hoffnung, daß sich die Erfahrungen von New Way Ministrys in den USA über die ganze Welt ausbreiten. Dazu lieferte sie den Anwesenden eine Reihe von Hinweisen und Ratschlägen, die in den jeweiligen Pfarreien und Diözesen umgesetzt werden sollten.

Martin Pendergast: Homosexuelle „haben gleiches Recht auf Sakramente wie Heterosexuelle“

Es folgte die Rede des schwulen Engländers Martin Pendergast von LGBT Catholics Westminster. An seiner Sprache ließ sich sofort der geeichte Homo-Aktivist erkennen. Er stellte das Projekt All are welcome vor. Pendergast ist Mitbegründer von Cutting Edge Consortium, der „einzigen Allianz von lesbischen, schwulen, bisexuellen und transsexuellen Gruppen von Gläubigen jeder Religion und auch Ungläubigen“, so die christenfeindliche Britische Humanistische Vereinigung. Pendergast forderte, daß „Homosexuelle ein Recht auf eine effiziente und willkommen heißende Seelsorge haben“. Vor allem aber, so der britische Homosexuelle, hätten Homosexuelle „die gleichen Rechte wie Heterosexuelle die Sakramente zu empfangen“.

Pendergast unterstrich die Unterstützung für das Projekt All are welcome durch Kardinal Vincent Nichols, den Erzbischof von Westminster und Primas von England. Daran hätten auch römische Interferenzen nichts geändert, wie die Anweisung von Glaubenspräfekt Kardinal Müller „Homo-Messen“ abzustellen. Große Genugtuung zeigte Pendergast, daß es hingegen weiterhin in der Londoner Kirche in der Jesuit Farm Street regelmäßig eine „Homo-Messe“ gebe, die „gut besucht“ sei. Sie stehe „allen sexuellen Orientierungen“ offen und habe eine „richtige Gemeinschaft“ entstehen lassen. Pendergast stellte die „Homo-Messe“ der Jesuit Farm Street-Kirche als mögliches, weltweites Modell dar. Von der Bischofssynode erwartet er sich eine „Öffnung“ auf „globaler Ebene“ für die „pastoralen Bedürfnisse der LGBT-Katholiken“.

Italienischer Jesuit über die „inklusive“ Kirche „für alle“

Auch der italienische Jesuit Pino Piva und Anna Vitagliano stellten ihre Homo-Initiativen vor. Piva berichtete vom Projekt Kirche – ein Haus für alle, das am 3. April 2014 in der römischen Pfarrei San Saba gestartet wurde. „Dort treffen sich die Menschen und nicht die Kategorien“, so der Jesuit. Die Initiative, so Piva, werde von Weihbischof Matteo Zuppi, zuständig für das Gebiet Rom Mitte in der Diözese des Papstes, „stark unterstützt“. „Es handelt sich um die Einladung, die eigene spirituelle Erfahrung mit anderen zu teilen ausgehend von den Bedingungen, in denen jeder lebt, ob Laie oder Ordensmensch, alt oder jung, homosexuell oder heterosexuell, Single oder verheiratet, zusammenlebend oder geschieden“. Laut Piva müsse die Zukunft der Seelsorge „inklusiv“ sein.

Anna Vitagliano berichtete über das Projekt Grenzspiritualität, das im Herz-Jesu-Haus von Galloro in der Provinz Rom angesiedelt ist. Dabei handle es sich um „spirituelle Wochenenden“, die mit der Initiative des Jesuiten Piva zusammenhängen. Das Projekt sei eine „Werkstatt zur Ausbildung von Seelsorgenden und geistlich Begleitenden“.

„Stargast“ Bischof Jose Raul Vera Lopez: „Ihr werdet siegen“

Bischof Vera Lopez: Homosexuelle "Ihr seid unsere Retter"
Bischof Vera Lopez bei Homo-Tagung in Rom: Homosexuelle „ihr seid unsere Retter“

Schließlich ergriff der „Stargast“ der Tagung das Wort, der mexikanische Dominikaner und Diözesanbischof Jose Raul Vera Lopez aus Saltillo. Der Bischof war bereits vor seinem römischen Auftritt für seine Positionen in offenem Widerspruch zur katholischen Lehre bekannt. Bischof Vera Lopez wurde 1987 von Johannes Paul II. zum Bischof von Ciudad Altamirano in Mexiko ernannt. Der Papst persönlich spendete ihm die Bischofsweihe. 1995 erfolgte die Berufung zum Bischofkoadjutor von San Cristobal de las Casas und 1999 die Ernennung zum Bischof von Saltillo. Seine Vermittlerrolle nach den Zapatistenunruhen und sein soziales Engagement werden als Grund für seine innerkirchlichen Aufstieg genannt. Bischof Vera Lopez wurde mit zahlreichen Menschenrechtspreisen aus dem linken Spektrum ausgezeichnet. In jüngster Zeit fiel der Bischof vor allem durch seine Anerkennung von Abtreibung und Homosexualität als „Menschenrechte“ auf.

Am Beginn seiner Rede zeigte sich Vera Lopez „geehrt“ von der Einladung. Er betrachte es als „Privileg“, zusammen mit der Homo-Gemeinschaft „neue Horizonte zu öffnen“. Dann lobte der Bischof die „organisatorische Stärke der Homo-Bewegung“ und verglich die Homo-Verbände mit Ameisen, die zwar klein, durch ihre Emsigkeit aber siegreich seien. Wörtlich sagte er in Abwandlung eines mexikanischen Sprichwortes: „Die Kleinen, aber gut Organisierten besiegen die Monster, und Ihr seid gut organisiert und werdet siegen.“

Dann zeigte der Bischof mit dem Finger auf die Priester, die, seiner Meinung nach, die Bibel gebrauchen würden, als sei sie ein Knüppel, um die armen Sünder zu schlagen. Gleichzeitig rief er die Kirche auf, die Augen zu öffnen angesichts der „sozialen Veränderungen“. Er unterstütze „jede Form von Familie, einschließlich des Adoptionsrechts für Homosexuelle“. Zum Abschluß richtete er einen Appell an die Homosexuellen: „Wir brauchen Euch für eine inklusivere Kirche. Ihr seid unsere Retter. […] Die Kirche hat die gleiche Arbeit mit den Einwanderern geleitet und dann hat die Gesellschaft begonnen, sich zu ändern. […] Papst Franziskus braucht Euch jetzt. Er hat die Lehre beiseite gelegt und hat das Evangelium der Barmherzigkeit, des Friedens und der Liebe aufgegriffen. Helft uns bitte!“

Die internationale Konferenz des Global Network of Rainbow Catholics belegt die epochalen Konflikt, der innerhalb der katholischen Kirche im Gange ist. Der berühmt-berüchtigte Satz von Papst Franziskus vom Juli 2013 „Wenn einer homosexuell ist und den Herrn sucht, wer bin ich, um zu urteilen?“ entpuppte sich als außerordentlich wirksame Unterstützung für die Homo-Lobby, die heute – Lehre hin oder her – im Namen des Evangeliums und der Barmherzigkeit Gottes eine Revolution in der Kirche fordert. Die zahlreichen Berichte auf der Tagung belegen, daß dieser Prozeß bereits im Gange ist und in einigen Fällen auch auf die wichtige Unterstützung der kirchlichen Hierarchie zählen kann.

Einleitung/Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Corrispondenza Romana

drucken
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat:
Unterstützen Sie bitte Katholisches.info mit einer Spende.
Zuwendungsübersicht

34 Comments

  1. Das ist kaum zu glauben, daß das wirklich heute in der Kirche so geschehen und von der kirchlichen Obrigkeit nicht nur gebilligt sondern großzügig gefördert wird. Der Wahnsinn der Konzilskirche mit ihren Jesuiten und „sozial engagierten“ Bischöfen, sodomitischen Klerikern wie Charamsa etc scheint aber ins finale Stadium getreten zu sein.

  2. Erzbischof Crepaldi von Triest beschrieb die Homo-Lobby als 1. heimtückisch und 2. freiheitsberaubend:
    -
    „Die Homosexuellen-Lobby definiert jegliche Kritik an ihr in homophob und kriminell um.
    Die Homo-Ideologie ist ein HEIMTÜCKISCHES Programm, das sich fortschrittlich und liberal ausgibt, um allen einen Maulkorb aufzusetzen und die Freiheit zu rauben“
    -

    Wohin das im Artikel aufgezeigte Homo-Lobby-“Programm“ ihre Anhänger führt, zeigt nachfolgendes Zitat des
    heiligen Franz von Sales
    -
    „Der Mensch wird nur dann mit der Welt ‚gut stehen‘ wenn er bereit ist mit ihr unterzugehen“
    -

  3. Bischof Vera Lopez auf dieser Konferenz:
    „Papst Franziskus braucht Euch jetzt. Er hat die Lehre beiseite gelegt und hat das Evangelium der Barmherzigkeit, des Friedens und der Liebe aufgegriffen. Helft uns bitte!“

    die Lehre beiseite legen –
    wie einen Gegenstand, der nicht mehr gebraucht wird.
    Wenn Franziskus hier nicht angemessen reagiert, riskiert er jede Glaubwürdigkeit bei den Katholiken, denen Jesus Christus noch etwas bedeutet.
    Der Beifall der Welt könnte niemals ersetzen, was er damit an Respekt und Ernsthaftigkeit verlieren würde.

    Wir stürzen von einem Gefühlschaos ins andere angesichts dessen, was zur Zeit geschieht und schon bisher geschah.
    Wo kommt uns Rettung her?
    Nur der Blick auf das Kreuz und unseren Herrn, der daran festgenagelt ist, kann uns noch helfenl
    Und das Wissen um Seine Auferstehung.

    Nun wird auch immer offenkundiger, dass das zeitlich genau festgelegte Öffentlichmachen der Sexualpraxis des Herrn Charamsa kein Zufall war, sondern Teil der Strategie gewesen sein muss.
    Auch habe ich inzwischen den Eindruck gewonnen, dass Homosexualität ein geeignetes Mittel ist, zur gesellschaftlichen Elite aufzusteigen.
    Nur deren Anliegen und Forderungen finden Gehör und sind wichtig, während die Bedürfnisse der „normalen“ Gläubigen vernachlässigbar scheinen.

    • Liebe Marienzweig, wie sagt Paulus im Ersten Brief an die Korinther:

      1 Kor 14,6 Was nützt es euch, Brüder, wenn ich komme und in Zungen vor euch rede, euch aber keine Offenbarung, keine Erkenntnis, keine Weissagung, keine Lehre bringe?

      1 Kor 14,7 Wenn leblose Musikinstrumente, eine Flöte oder eine Harfe, nicht deutlich unterschiedene Töne hervorbringen, wie soll man dann erkennen, was auf der Flöte oder auf der Harfe gespielt wird?

      1 Kor 14,8 Und wenn die Trompete unklare Töne hervorbringt, wer wird dann zu den Waffen greifen?

      1 Kor 14,9 So ist es auch mit euch, wenn ihr in Zungen redet, aber kein verständliches Wort hervorbringt. Wer soll dann das Gesprochene verstehen? Ihr redet nur in den Wind.

      Mir scheint, so mancher Bischof hat entweder nie verstanden, was Paulus da sagt oder aber will es aus eindeutig ideologischen Gründen nicht verstehen. Dann hat er aber nicht das im Sinn was Gott will, sondern was der Versucher will.

  4. Schlimmer geht´s nimmer. Die Verwirrung ist übergroß. Die falschen Auffassungen werden exemplarisch erkennbar an folgenden Worten:
    „In Anlehnung an die zweite Enzyklika von Papst Franziskus (Laudato si), denken wir, daß nun der Moment für uns alle gekommen ist, an unserem gemeinsamen Haus, der Kirche, mitzubauen mit dem Engagement eines jeden Angehörigen der römisch-katholischen Gemeinschaft. Unser gemeinsames Haus braucht keine Kämpfe und Spaltungen.
    Dieser Satz steht im eindeutigen Widerspruch zu den Worten Christi: Du bist Petrus der Fels und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen. (Wörtlich heisst es im griechischen Urtext .. und aus diesen Steinen…) Danach ist Christus der Baumeister der Kirche und wir sind allenfalls sein Werkzeug und die Kirche ist nicht unser Haus, sondern das Haus Jesu Christi. Die Idee ,dass wir Menschen ein gemeinsames Haus bauen sollten, stammt aktuell aus der Terminologie der Freimaurer. Zum ersten male sollte dieses „Haus“ der Menschen im Turmbau von Babel verwirklicht werden. Die Folgen dieser Hybris gegen die göttliche Schöpfungsordnung sind bekannt.

  5. Das hat und gerade noch gefehlt, dass die Homo-Bewegung als Retter geehrt wird. Es ist schon erstaunlich, wie diese Bewegung auftritt und sich scheinbar durchsetzt. Der Papst hat ja verkündet,
    dass die Kirchentüren allen offen stehen, alle willkommen sind, keiner verurteilt oder bevormundet
    wird. Bei soviel Barmherzigkeit ist es nicht erstaunlich, dass bekennende Schwule, wie Ordens-
    männer, Ordensfrauen mit schwulem Bischof, unterstützt, wie könnte es auch anders sein, von einem Jesuiten, ihre vermeintlichen Rechte in der Kirche einfordern. So geht die Dekadenz in der
    katholischen Kirche weiter, mit Unterstützung namhafter Prälaten und der begleitenden Medien.

  6. Geehrte Marienzweig, Papst Franziskus wird sicherlich nicht so reagieren, wie Sie es von ihm erhoffen. Zum Ausgleich bahrt er zwei Leichname von Heiliggesprochenen zur öffentlichen Verehrung auf, um die gequälten Seelen ruhigzustellen.

    • Solange nicht erkennbar wird, dass sich Franziskus einmal konkret und ganz tief im Inneren die Frage stellt, was seine ureigene Aufgabe ist, nämlich die Lehre Jesu den Menschen zu vermitteln, erhoffe ich nicht mehr allzuviel.
      Dass diese Vermittlung in heutiger Zeit nicht immer einfach zu bewerkstelligen ist, dürfte ja unbestritten sein.
      Doch wenn ein Bischof während einer Tagung öffentlich äussert, der Papst habe „die Lehre beiseite gelegt“, sollte man da nicht erwarten dürfen, dass diese Aussage umgehend zurückgewiesen wird?
      Mag ja sein, dass Papst Franziskus nicht über jede Äußerung eines Bischofs informiert ist, aber so wie wir davon erfahren haben, haben sicher auch Leute des Vatikan Kenntnis vom Inhalt der Rede Bischof Lopez.

    • Noch ein kleiner Nachtrag, lieber Leo Lämmlein!
      Ihre Worte “ …bahrt er zwei Leichname von Heiliggesprochenen zur öffentlichen Verehrung auf, …“ wirken auf mich ein wenig unsensibel. Ich glaube zwar zu wissen, was Sie damit ausdrücken wollten, aber ich bin halt doch etwas zusammengezuckt.

      • Da ich mich ernsthaft und nicht etwa ironisch ausgedrückt habe, musste Ihr Zusammenzucken von der Sache selbst herrühren. (Das Thema wurde schon mal unter einem anderen Artikel berührt, aber nicht weiterverfolgt.) Ich kenne es ja aus meiner eigenen Biographie: man hinterfragt Dinge nicht, denn sie sind Teil eines Glaubensganzen, das man akzeptiert hat, und deshalb gehören sie einfach dazu. So besonders auch der Heiligen- und Reliquienkult. Sie sind ein katholisches Markenzeichen. Das war aber nicht immer so, auch wenn dieser Kult sehr alt ist und in die vorkonstantinische Periode zurückreicht. Was nun die Verehrung der ausgestellten Leichname angeht, so ist das nichts exklusiv Katholisches. Es ist kein Zufall, dass dies gerade in Ägypten, aus dem Milieu der pharaonischen Religion ins alte Christentum eindrang. (Wir erinnern uns auch an den Besuch von Papst Franziskus in Sri Lanka, als ihm der Vorsteher eines buddhistischen Schreins stolz eine Reliquie Buddhas präsentierte.) Der hl. Athanasius, immerhin Kirchenlehrer, und andere Kirchenväter verwahrten sich dagegen und predigten dagegen an, jedoch vergeblich. Der hl. Gregor von Nyssa hingegen beschreibt in seiner Lobrede auf den hl. Theodor Tiro (Ende 4. Jh.), was wir auch heute an Gebräuchen kennen: das fromme Berühren des Leichnams, das Küssen der Augen, des Mundes, der Ohren usw. als wäre es ein lebendiger Mensch, das Vergießen von Tränen der Verehrung, die Bitte um Fürsprache um Erlangung von Gnaden bei Gott, usw. Im alten Hellas finden wir überraschende Parallelen zum katholischen Reliquienkult: in bedeutenden Tempeln wurden die Reliquien von Heroen aufbewahrt, wie die Gebeine von Thesus in Athen, die von Orestes in Sparta, die von Tantalus in Argos; ein Schulterblatt von Pelops wurde in Elis aufbewahrt, das Haupt von Orpheus in Lesbos (die letzten beiden merkwürdigerweise in Über-Lebensgröße; auch das kommt uns bekannt vor). Das und noch mehr kann man nachlesen in dem interessanten Artikel „The origins of Christian veneration of body-parts“ von John Wortley (http://rhr.revues.org/4620 ). – Das Problem: es gibt kein entsprechendes biblisches Gebot – weder zur Verehrung und Anrufung von Heiligen noch ihrer Reliquien ! Stattdessen gibt es ausdrückliche Verbote, mit der Welt der Verstorbenen Kontakt aufzunehmen, sowie das Gebot, sich im Gebet ausschließlich an Gott selbst zu wenden, bzw. an den einzigen Mittler zwischen Gott und den Menschen, den Herrn Jesus Christus. Christen, die dem klaren Wort Gottes in der Bibel folgen, deshalb als „Nattern“ zu beschimpfen, wie Kommentator Heinrich das tut – tja, was soll man dazu sagen.
        Schluss folgt.

      • Schluss.
        Biblisch stützen die Katholiken ihren Brauch besonders auf zwei Tatsachen: einmal, dass im Neuen Testament von Heilungen berichtet wird, die durch Berührung mit Kleidungsstücken, sogar mit dem bloßen Schatten des Herrn Jesus und der Apostel geschahen; zum andern der singuläre Fall im Alten Testament, dass ein Frisch-Verstorbener auf die Gebeine des Propheten Elischa fiel und daraufhin zum Leben erweckt wurde. Dem ist (bibelexegetisch) entgegenzuhalten, dass aus einem erzählenden Text nicht notwendig ein Gebot für das Christenleben abgeleitet werden kann. Bei der Heilung der blutflüssigen Frau, die den Saum vom Gewand Jesu berührte, ist auch zu beachten, was Jesus sagte: Dein Glaube hat dich geheilt. Es war nicht der Glaube an das Gewand, sondern der Glaube, dass Jesus in der Kraft Gottes wirkt. Schlussbemerkung: Sogar von katholischen Theologen wird zugegeben, dass bei der Heiligen- und besonders Reliquienverehrung die Gefahr des Aberglaubens besteht. Man darf hinzufügen: Aberglaube in diesem Zusammenhang ist nicht nur eine Gefahr, sondern eine weitverbreitete Realität. Jeder kennt dafür Beispiele.

    • Diese beiden „Leichname“ passen ziemlich genau zu F.
      Auch wenn sie doch so „fromm“ wirken.
      Waren Sie es?
      Beide waren Charismatiker.
      Der eine ein Ökumeniker mit „Seelenschau“ etc., der andere ein ziemlich autokratischer Pater, der sich wegen seiner Charismen locker über alle Regeln hinwegsetzte, wenn es ihm so richtig erschien. Man sollte selbst die enthusiastischen Biografien einmal mit nüchternem Verstand lesen – ein Pater, von dem mehrfach berichtet wurde, dass er wildfremden Leuten die Sakramente verweigerte, weil er angeblich in ihre Seelen schauen konnte etc. – so etwas ist nicht erlaubt! Nach dem Kirchenrecht hat der Gläubige ein Recht auf die Sakramente. Dieses Recht steht allemal über der angeblichen oder wirklichen „Seelenschau“ eines Paters, dessen Glaubwürdigkeit weder erwiesen noch wahrscheinlich war. Im Prinzip handelte er anmaßend und missachtete das, woran sich jeder Priester halten sollte.

      Er ist also eine Art superfromme Folie, die letztendlich, was ihre anarchische Handlungsstruktur betrifft, F. ziemlich ähnlich ist. Und nicht nur darin – auch das viele unfassbare Gerede, hier Anekdötchen über Anekdötchen, dort das widersprüchliche Daily-Quassel, das stest noch einmla „geklärt“ werden muss vom Vatikansprecher…

      Warum holt man nicht einen echten und unumstrittenen Heiligen nach Rom?
      Warum nicht Caterina von Siena? (Aber gewiss will F. ausgerechnet mit DER nichts zu tun haben, wetten?)

      • zeitschnur @ Ach liebe Zeitschnur. Sie wissen alles besser und stehen auch jetzt über den Dingen. Sie haben die Erkenntnis und können echte von un-
        echten Heiligen unterscheiden. Ihre Kommentare sind manchmal wirklich
        schrecklich und man kann nur hoffen, dass sie den Leser nicht verwirren.

  7. Liebe Katholiken,
    Das Papsttum fordert unerbittlich Toleranz gegenüber Homosexualität mit allen Konsequenzen – von Beugehaft, Geldstrafe,Enteignung… ,-sollte sich jemand nicht unterwerfen…das Sonntagsgesetz liegt auch schon fertig in der Schublade…
    Das alles ist nicht biblisch.Die Gräuel der röm.kath. Institution mitsamt den falschen Propheten reichen bis an den Himmel.
    Vor unser aller Augen erfüllen sich die Prophezeiungen aus der Bibel. Die Könige der Welt übergeben die Macht an das Tier.(Papsttum).
    12 Wie bist du vom Himmel herabgefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte! Wie bist du zu Boden geschmettert, du Überwältiger der Nationen!
    13 Und doch hattest du dir in deinem Herzen vorgenommen: ›Ich will zum Himmel emporsteigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen und mich niederlassen auf dem Versammlungsberg im äußersten Norden;Jes.14,12-13
    „Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt!
    5 Denn ihre Sünden reichen bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Ungerechtigkeiten gedacht.Off.18,4,5
    Wacht auf liebe Katholiken,
    2 So spricht der Herr: Siehe, es steigen Wasser vom Norden empor, die werden zu einem überschwemmenden Wildbach und überfluten das Land und was darin ist, die Stadt und die in ihr wohnen, so daß die Leute schreien und alle Bewohner des Landes heulen.Jer.47
    22 Und die Streitkräfte, die wie eine Flut daherfahren, werden vor ihm weggeschwemmt und zerbrochen werden, dazu auch ein Fürst des Bundes.
    23 Denn nachdem er sich mit ihm verbündet hat, wird er Betrug verüben und hinaufziehen und mit nur wenig Volk Macht gewinnen.
    24 Mitten im Frieden wird er in die fruchtbarsten Gegenden eindringen und tun, was weder seine Väter noch seine Vorväter getan haben: Beute, Raub und Reichtum wird er unter sie verschleudern, und gegen die Festungen wird er Pläne schmieden; und dies wird eine Zeitlang dauern.
    25 Dann wird er seine Kraft und seinen Mut gegen den König des Südens aufbieten mit großer Heeresmacht; der König des Südens aber wird sich gleichfalls mit großer und sehr starker Heeresmacht zum Krieg rüsten, aber doch nicht standhalten, denn man wird Anschläge gegen ihn planen:
    26 die seine Tafelkost essen, werden seinen Untergang herbeiführen, und sein Heer wird sich zerstreuen, und viele Erschlagene werden fallen.
    27 Die beiden Könige aber haben Böses im Sinn; sie sitzen am gleichen Tisch und reden Lügen; Dan.11,22-27
    ich wünsche euch allen Gottes Segen und vertraut ausschließlich auf sein Wort..

    • Samstag, Sonntag, bei so vielen Tagen verlieren manche scheinbar den Überblick. In fünf Tagen ist wieder Sonntag und Heiliges Messopfer, nicht das ich Sie verwirren will aber morgen ist gestern heute, weil heute gestern morgen ist… 😉
      Dafür das Ihr Protestanten die Braut Christi, die Katholische Kirche, mit einer Hure gleichsetzt, dafür kommt das Gericht über Euch Ihr Nattern, Mekka ist auch auf 7 Hügeln gebaut, aber was will man von einem judaisierten (Anti-)Christentum Luthers schon erwarten warum über den Tellerrand schauen wenn man es doch sich bequem machen kann. Ihr werdet enden als das was Ihr seid, Antichristen! Es lebe das wahre Israel, es lebe die Heilige Römische Katholische Kirche! HEIL DEM HERRN DER HEERSCHAAREN!
      Wer Maria nicht hat, hat den Herrn nicht – nix mama, nix Kind, nix Jesus, Du versteh‘n?

      Gegrüßest Seist Du, Maria, voll der Gnade. Der Herr ist mit Dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebeneideit ist die Frucht Deines Leibes, Jesus. Heilige Maria, Mutter Gottes bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen
      SANCTO SUBITO MARCEL LEFEBVRE!

      • Sagen Sie mal – geht es eigentlich noch? Was soll dieser herablassend-hochmütige Ausfall, der offenbart, dass Sie sich als Richter selbst eingesetzt haben?

        @ salome

        Ich weiß nicht, was Sie genau sagen wollen. Offenbar deuten Sie einige Prophetenstellen, aber wie? Das haben Sie uns nicht kundgetan. Kundgetan haben Sie allerdings unterschwellige Unterstellungen, wie die, dass Katholiken das Schriftwort nicht ernstnähmen. Das trifft zwar leider auf einen großen Teil der Traditionalisten zu, aber nicht auf das Lehramt.- jedenfalls nicht das Lehramt, wie es 1900 Jahre lang lehrte.

        Sie sollten aber dennoch einmal darüber kontemplieren, was der Johannes-Prolog uns vorstellt: Das Wort IST Gott und war bei Gott und wurde Mensch. das Wort ist nicht einfach ein Buch.
        Wir sind KEINE Muslime (oder Protestanten), die ein Buch ins Zentrum ihres Kults stellen, sondern Christen, die an den lebendigen Gott glauben, der sich in Christus offenbart hat.

        Die Traditionskritik des Protestantismus hat lange eine Bastion um ein einziges Traditum geamcht – nämlich die Hl. Schrift. Dabei war es Luther, der dieses Traditum, das in dieser Form kanonisiert worden war, geschmälert, also um Bücher verringert hatte, der Wörter hinzugefügt hat und den Jakobusbrief als „stroherne Epistel“ bezeichnet hat.

        Der Protestantismsu selbst hat schon in seinem Anspruch den Schriftkanon verändert, der selbstverständlich 1500 Jahre lang so galt, ist also selbst der Begründer der Zerstörung auch dieses letzten Traditums.

        Denken Sie darüber einmal reiflich nach.

      • @zeitschnur
        Man sieht doch wohin dieser Protestantismus heute die Katholische Kirche hinführt. Das ist selbstredend, und es ist einfach nur abartig den Leib Christi, die Katholische Kirche, mit der der Hure gleichzusetzen, das Sie so etwas in Schutz nehmen ist unhaltbar. Und der Rest stimmt auch, ja die Wahrheit ist bitter, aber unaufhaltbar. Das mit dem Maria und dem bildlichen Vergleich war bewusst sehr provokant gewählt, manchmal muss es halt laut knallen damit man wach wird, lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Ja und was das Gericht betrifft, da vorurteilen Sie mal nicht zu schnell Frau Richterin, wir werden ja noch sehen was der Herr zu solchen Häresien zu sagen hat.

      • @ Heinrich

        Wenn ich Ihren pathetischen und sehr selbstgerechten Weltenrichter-Wortschwall gegen @ salome als anmaßende Geste kritisiert habe, dann habe ich damit noch lange nicht @ salomes Thesen verteidigt (worin immer die genau bestehen sollen)! das geht ja aus meinen Rückfragen an @ salome hervor.

        Bedenken Sie doch bitte, dass ein Protestant mit hohen tabus gegen die katholische Lehre erzogen wird und seinerseits Angst hat, sich durch die typisch katholischen Frömmigkeitsformen zu versündigen.

        Alleine, dass @ salome hier mitliest zeigt aber doch, dass sie offen wäre für das Katholische. Wenn sie dann solche Keulen übergebrezelt bekommt, wird sie all das, was man ihr eingeimpft hat an Irrigem nur bestätigt sehen.

        Was sie schreibt, steht in der normalen protestantischen und anti-katholischen, apologetischen Literatur.

        Wie wäre es, wenn sie ihr mit Libe ebegegneten, ihre übertriebenen und unreflektierten Meinungen einfach argumentativ entkräften würden?

      • @zeitschnur
        Also selbstgerecht bin ich nicht, ich bin mir persönlich gegenüber härter und strenger wie ich es mit Anderen bin, man soll nie von seinen Soldaten etwas einfordern was man nicht selber bereit ist zu leisten. Vielleicht etwas zu hart manchmal aber so lange man nicht tot ist kann man ja noch einstecken. Pathos ist wie die Septime zum Dreiklang, das Salz in der Suppe. Es war auch der Heilige Bernhard von Clairvaux der auch streng die Katharer anmahnte, und seine Worte erfüllten sich. Es ist ja nicht gegen Salome persönlich gerichtet, soll die gute Frau von dieser satanischen Irrlehre Luthers ablassen, heute sieht ja jeder bzw. jede, wie protestantisiert Rom ist, man legt die Schrift aus wie es einem passt. Mir ist eh aufgefallen das radikalere Protestantenströmungen wie die 7 Tages Adventisten in manchen Themen die gleiche Haltung haben wie teilweise ultrakonservative Katholiken, eigentlich schon eine Ironie der Situation. Das was der EInigkeit eigentlich im Weg steht ist die Transsubstantiationsslehre, Mariologie und Heiligenverehrung und Sonntagsgesetz, aber Gleichklang herrscht in der Kritik an Dingen wie der Konzilskirche, charismatischen Einflüssen, Pantheismus etc. in beiden Lagern. Wenn überhaupt jemand Schrift und Tradition ersnt nimmt ist das die Katholische Kirche, von daher kann ich die Kritik nicht nachvollziehen. Ich glaube Salome sollte mal den Katechismus einfach lesen, vielleicht haben Sie als wandelndes Forumbibliothekarium noch ein paar gute Literaturtips, so läuft sie wenigstens nicht Gefahr an einem irrgeleiteten Regenbogenpriester zu geraten. Zur Thematik alter und neuer Bund hatte sich Benedikt XVI. ja auch mal sachlich geäussert, leider weiss ich nicht mehr genau wo auswendig, müsste wenn recherchieren. Das Missverständnis der Protestanten zu glauben der alte Bund gehe einfach weiter ist glaub ich ein Hauptproblem, aber selbst Jesus erlaubte den Jüngern am Sabbat das Korn zu pflücken wo sich die Rabbiner aufregten, das zeigt eigentlich das die Protestanten ein rabbinsichen Irrtum folgen. Apropos das mit gestern-heute-morgen im ersten Kommentar war nicht böse gemeint, ich wollte eigentlich ein bissl Humor reinbringen, das war wohl leider ein Querschläger.

    • Wenn überhaupt momentan jemand von den Jesuiten profitiert, dann der Protestantismus, ja wer hätte sowas gedacht, nicht mal Sie vermutlich… .

  8. ..Rom wird heidnisch.Die Hure Babylon.La Salette_Rom wird den Glauben verlieren und SITZ DES ANTICHRIST werden!

  9. Ich denke, nun wird auch dem Letzten immer klarer, weshalb Benedikt 16 zurückgetreten ist. Er sah einen Tsunami auf sich zurollen an Druck; zum einen von der Humanstisch-verwässerten Mainstream-Kirche (Kard. Marx, Kasper & Co), sowie zum anderen dem der Weltregierung hinter Obama, UNO, etc. für die „Gleichstellung homosexueller Partnerschaften“. Und angesichts dieser geistlichen Tsunamiwellen kann man sich nur krank und alt fühlen, da die Endzeit hiermit in eine neue Phase eintritt, der Satan sein Unwesen in der einen Kirche treiben darf und dieser Entwicklung sich wohl kein Mensch, sei er selbst Papst, dauerhaft entgegenstemmen kann.
    Und die Gegner dieser Entwicklung werden ab morgen als „Fundamentalisten“ in der Kirche beschimpft – und über kurz oder lang verfolgt werden. Somit schließt sich der 2000-jährige Kreis; die Christen werden wieder am Anfang stehen, wo die Jünger in den ersten 3 Jahrhunderten im röm. Reich begonnen hatten und einen hohen Preis für Ihre Christusnachfolge zahlen mussten.

    Fazit: Wir müssen ins Obergemach zurück und um die Führung des Hl. Geistes in dieser Zeit BETEN!

  10. Die Wanderschaft der Heiligen Mutter Kirche im Wechsel von Dunkel und Licht; der Benediktinerpater Odo Casel in einer Ansprache im Jahre 1934 über „Kreuz und Parusie“:
    -

    „Das Mysterium selbst ist ja zusammengesetzt aus 
    Dunkel und Licht. 
    Das heilige Meßopfer ist voll von 
    Passionsdunkel und Auferstehungsglanzzugleich. 
    Mitten in der heiligen Nacht wird Christus geboren, 
    das Licht des Pneumas; 
    mitten in der Nacht steht er von dem Totenreiche, dem ewigen Dunkel, auf 
    „O wahrhaft selige Nacht! 
    Die Nacht ist mein Licht zu meiner Wonne!“ (Exsultet).

    In der 
    Nacht der Sinne und der Welt 
    empfängt die heilige Kirche und die kirchliche Seele als Braut 
    den Lichtlogos. 
    In der 
    Nacht des Kreuzes wird der Grund zum Leuchtturm der Ewigkeit gelegt.
    Das ganze Leben der Kirche in diesem Aion ist eine solche Dämmerung, die das Licht erwartet und vorbereitet, jenes Licht, das ewig Mysterium bleibt.

    So wandert die Ekklesia im Wechsel 
    von Dunkel und Licht ….
    dem Herrn, dem ewigen Lichte, dem ewigen Morgen 
    entgegen. 
    All ihr Licht erwartet sie von Christus. 
    Deshalb wendet sie sich ab vom Scheinlicht dieser Welt. 
    Sie will auch nicht selber Licht sein, sondern Gefäß für das wahre Licht. 
    [….]
    So geht sie voller Zuversicht, 
    nach allen Seiten gedeckt durch Kreuzesliebe und Gebet, 
    den Weg durch das Dunkel - der Dämmerung …..
    und damit dem Lichte entgegen. 

    Ja in dieser Hoffnung 
    jubelt sie schon ob der bereits geschehenen Erlösung 
    Sie sieht von weitem den Advent des Kyrios, 
    die Parusie des Heilandes und Königs. 
    Dann, wenn er erscheint, wird der Berg Sion ein einziger Jubel sein ….“
    -

  11. Es wird noch viel schlimmer werden. Wir sind auf dem Wege einer totalen Paganisierung der Kirche.

    • Diesen Eindruck habe ich auch.

      Schließlich muss man sich doch vor Augen halten, dass diese Ideen, fortan sündiges Verhalten zu segnen, nicht durch irgendwelche Komitees, sondern höchste Kirchenvertreter – offenbar in bedeutender Zahl – aktiv propagiert werden. In Anlehnung an Lk 23,31 ist das „Holz“ also längst nicht mehr grün!

      Gleichwohl stelle ich mich nicht darauf ein, dass es (demnächst) einen großen Knall geben wird, sondern der Niedergang zur totalen Paganisierung (s.g. Ausdruck!) noch über viele Jahre zäh, aber unerbittlich weitergehen wird.

      Herr Jesus, erbarme Dich unser.

  12. Einige taktische Bemerkungen:

    - Immer wieder die gleiche Altersgruppe: zwischen 35 und 60 Jahren
    - Immer wieder die gleiche Geschlechtsverteilung: 90-95 % männlich
    - Immer wieder die gleiche Kleidung: Schwestern und Nonnen grundsätzlich ohne Habit, die Herren in (braunen) Pullovern oder dezentem Clergyman-dress
    - Immer wieder maximal 10o bis 130 Personen (scheint eine kritische Obergrenze zu sein: unklar ob wegen fehlender Effektiven oder eventueller Problemen bei der Kontaktaufnahme)
    -Immer wieder in abgeschlossenen Räumlichkeiten, in secreto- und die Fotos dann unbemerkt von hinten gemacht.
    -Immer wieder dann in den Vorträgen, Aussagen und Manifesten, offenen Briefen an die Hirten, an das Volk und an die Zeitungen die gleiche Mischung von abgedroschener Befreiungstheologie, Larmoyanz und vorlautem Auffordern von den Anliegen und sogenannten „Rechten“ de LGBT.
    (wobei die Vereinbarkeit von Bisexualität mit dem Christentum mir noch nie erklärt wurde;
    Unser Herr benutzt da in Markus 9,2-11 den griechischen Term „sun-zeugnumai“- zusammen in das gespann/unter dem Joch einspannen, wie von 2 Pferden (bei dem alten Homer) und von 2 Ochsen vor dem Pflug.
    Und dazu wird später auch gesagt, daß dieses Joch leicht zu tragen ist (die Ehe ist ein wunderschönes Ding); wenn wir dem Herrn folgen, haben wir Sein Joch zu tragen- Rebellion kommt da nicht in Frage)
    - Und zum Schluß: sehr häufig die Verknüpfung von Homophilie mit Ephebophilie und Pädophilie.
    Nicht zuletzt deshalb soviel Geheimniskrämerei und Vertuschung.
    Die Wahrheit: auf Altgriechisch aletheia, darin die Komponenten/Stämme a („nicht“) -leth/lath( verbergen, verstecken, besonders von Missetaten; cfr. Lat. latere/ Sanskrit ratri (düster, nächtlich, geheim).
    Dieses ganze Treiben ist verdeckend, vertuschend, Geheimniskrämerei-
    Dieses ganze Treiben ist fundamental anti-Christus.
    A bon entendeur salut.

    Tibi Christe splendor Patris

  13. Das mag ja sein, daß die Gräuel der „römisch-katholischen Institution“, wie Sie @Salome die Kirche, die von Jesus Christus gegründet worden ist, bezeichnen, bis in den Himmel reichen. Von dort aus wird sie wieder insbesondere auch durch das Rosenkranzgebet wieder neu und gereinigt werden- gaaaaaaaaaaaanz sicher. Unsere Liebe Mutter, Maria, läßt uns Katholiken, die einzig wahre Kirche Ihres Sohnes, nicht verderben. „Die Pforten der Hölle“ wozu der Protestantismus und der Islam wie die Freimaurerei allesamt gehören, werden Christi Kirche mit dem Papst an der Spitze nicht überwältigen trotz aller menschlichen Unzulänglichkeiten.
    Das steht fest.

    Ich weiß mit Sicherheit, daß die Gräuel des Luthertums und anderer Pseudokirchen bis in die tiefsten Abgründe der Hölle reichen und von dort auch nicht mehr herauskommen können.

  14. Lieber Franzel, verrennen Sie sich nicht!
    Ich bitte Sie wirklich, den letzten Satz Ihres Kommentars innerlich zurückzunehmen.
    Welche Gräuel von welchen Gruppen „bis in die tiefsten Abgründe der Hölle reichen“ wissen wir nicht und sie von uns aus dorthin zu verbannen, das kommt uns auch nicht zu.
    Mir kommen da spontan zwei evangelische Frauen in den Sinn, eine davon kenne ich besonders gut. Beide haben einen tiefen Glauben, der ihr Leben prägt.
    Wieviele Katholiken unter uns könnten sich mit ihnen messen?
    Menschen, vor allem zufällig mitlesende oder Suchende sollten sich durch unsere Worte und Kommentare angesprochen und nicht abgeschreckt fühlen.
    Bedenken Sie bitte, lieber Franzel, wir tragen auch hierin Verantwortung!

    • Ich bitte Sie liebe Marienzweig: Sie müssen den letzten Satz nicht wortwörtlich nehmen.
      Ich kenne ja auch Protestanten, aber auf einen groben Klotz gehört auch manchmal ein grober Keil, wenn Sie das Posting von @Salome lesen. Man darf sich als Katholik nicht unterbuttern lassen. Das machen schon zuviele und damit ist niemandem gedient.

      Das hat auch unser Herr und Erlöser so gehalten, als er zu den Pharisäern manch starkes und wahres Wort (Nattern, Heuchler, Götzendiener, Rabengesichter usw.) sagen mußte. Sehen Sie es also bitte auch in diesem Sinne. Und denken Sie bitte nicht: ja , das ist ja der Herr und wer sind Sie? – Die Nachfolge Christi erfordert gegebenenfalls auch ein klärendes Wort- das hat mit Liebe zu tun. Und @Salome äußerte sich ungemein pharsisäerhaft über die Kirche Jesu Christi, über Seine Kirche.

      • Ich muss Ihnen ehrlich sagen, Franzel, den Beitrag Salome´s habe ich gar nicht bis zum Schluss gelesen.
        Vielen Dank für Ihre nähere Erklärung zum letzten Satz, denn ich war tatsächlich mächtig erschrocken.
        Ciao!

  15. „Märtyrer“ der Homophobie – danke! Jetzt hatte ich heute doch noch etwas zum Lachen. 🙂

    ‚Dann zeigte der Bischof mit dem Finger auf die Priester, die, seiner Meinung nach, die Bibel gebrauchen würden, als sei sie ein Knüppel, um die armen Sünder zu schlagen.‘

    Das ist doch alles viel zu absurd, um wahr zu sein. Ich kann es kaum glauben, wie tief manche gesunken sind. Noch dazu soll das ein BISCHOF sein, unglaublich!

    • Und den Begriff „All Inklusiv-Kirche“ kenne ich doch irgendwoher. Gibt es jemanden dem das ebenfalls bekannt vorkommt??

      Erschaudernd finde ich wie sich soviel Vorhergesagtes jetzt verwirklicht. Wer hätte vor einem Monat noch mit dem Schwulen Priester-Outing und derartigen Aussagen wie im Artikel gerechnet? Wenn man nach dem bisherigen Widerstand Papst Franziskus‘ gegenüber geht, der effektiv einem lauen Lüftchen gleicht, dürfte die Abschaffung der Todsünde mittels geschickter Dummschwätzerei nach der Synode ein Kinderspiel werden.
      Unsere örtlichen, naiven Dorfkirchler kauen jetzt schon überwiegend alles nach, das Papst Franziskus so von sich gibt, folgen ihm blind vertrauend ins Ungewisse. Erkenntnis gleich null – aber wie denn auch, wenn die Heilige Messe zuerst eine Modeschau und Pflichtübung ist, Gebet und Beichte weitgehend zurückgedrängt wurden und die Kirche kalt und protestantisch entworfen wurde. Kommunionhelfer und Pfarrgemeinderäte als Möchtegernpriester und Pseudoheilige, weil man hat ja oft genug zugesehen, wer braucht da noch 8 Jahre Studium in der heutigen Zeit? Insofern wird dort der Übergang zur Kirche ohne Todsünde nicht mehr allzu schwer fallen. Die Stimme des Gewissens erklingt wohl wie neben einem fetten Lautsprecher, der voll aufgedreht ist. Das kann jedenfalls noch was werden, wenn es so weitergeht. Man kann nur beten und hoffen, dass der Heilige Geist denen die richtigen Worte eingibt, die der ursprünglichen katholischen Kirche die Treue halten.

Comments are closed.