17 Anti-Kasper-Kardinäle und mehr zur Verteidigung von Ehe und Familie

Papst Franziskus und Kardinal Kasper
Wie steht Papst Franziskus zu Kardinal Kasper und dessen Vorschlag?

(Rom) Der Vatikanist Sandro Magister berichtete jüngst über zwei neue Publikationen, mit denen sich eine beachtliche Anzahl von Kardinälen öffentlich gegen die Kasper-These stellen. Der Vatikanist schreibt: „Es waren fünf und nun sind es 17 Anti-Kasper-Kardinäle“. Doch es sind wesentlich mehr.

Magister, der nach wie vor offiziell vom Vatikan durch Entzug der Presse-Akkreditierung bestraft wird, zählte die Kardinäle, die mit drei Büchern, einem 2014 und zwei 2015, ihre Stimme vor der Bischofssynode erhoben. Kardinal Robert Sarah ist 2015 die entscheidende Antriebsfeder der neuen Publikationen. In diesen Tagen stellt er die deutsche Ausgabe seines im Februar in Frankreich erschienen Buches „Gott oder nichts“ vor. Insgesamt ist bisher die Veröffentlichung seines Buches in zehn verschiedenen Sprachen geplant.

Die Liste der Kardinäle, die sich in Verteidigung des Ehesakraments zu Wort gemeldet und der Kasper-These eine Absage erteilten, ist jedoch wesentlich länger. Bereits im Vorjahr hatten sich fünf Kardinäle mit dem Buch „In der Wahrheit Jesu bleiben“ Gehör verschafft.

Folgt man den Angaben Sandro Magisters und weiteren Ergänzungen, darunter jenen von Francisco Fernandez de la Cigoña, ergibt sich eine beachtliche Liste, die weiter ergänzt werden könnte.

  1. Kardinal Gerhard Müller
  2. Kardinal Raymond Burke
  3. Kardinal Robert Sarah
  4. Kardinal Carlo Caffarra
  5. Kardinal Velasio De Paolis
  6. Kardinal Walter Brandmüller
  7. Kardinal Baselios Cleemis Thottunkal
  8. Kardinal Josef Cordes
  9. Kardinal Dominik Duka
  10. Kardinal Jacobus Eijk
  11. Kardinal Joachim Meisner
  12. Kardinal John Onaiyekan
  13. Kardinal Antonio Maria Rouco Varela
  14. Kardinal Camillo Ruini
  15. Kardinal Jorge Urosa Savino
  16. Kardinal Philippe Ouedraogo
  17. kardinal Christian Tumi
  18. Kardinal Theordore Adrien Sarr
  19. Kardinal Jean-Pierre Kutwa
  20. Kardinal Fernando Sebastián Aguilar
  21. Kardinal Julián Herranz
  22. Kardinal Eduardo Martínez Somalo
  23. Kardinal Antonio Cañizares Llovera
  24. Kardinal Jorge Arturo Medina Estévez
  25. Kardinal Luigi De Magistris
  26. Kardinal Elio Sgreccia
  27. Kardinal Angelo Amato
  28. Kardinal Dario Castrillon Hoyos
  29. Kardinal Zen Ze-kiun
  30. Kardinal John Tong Hon
  31. Kardinal Juan Sandoval Íñiguez
  32. Kardinal Juan Luis Cipriani Thorne
  33. Kardinal Albert Malcolm Ranjith
  34. Kardinal Daniel DiNardo
  35. Kardinal Philippe Barbarin
  36. Kardinal Mauro Piacenza

Text: Giuseppe Nardi
Bild: InfoVaticana

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polos

Und wenn man alle Kardinäle durchzählen würde, wäre wohl weniger als die Hälfte für die hohe Tradition des hohen Ehe-Sakramentes. Ganz sicher nicht die Mehrheit.

Nach dem schachspielerisch-geschickten Umbau von F. wird dieses Jahr seine persönliche Oktober-Revolution wohl (leider, leider) bitterste Tatsache werden…

An dieser Stelle passt wohl gut die wahre Beschreibung jeder „Revolution“:
Sie hat nicht die Fähigkeit, aufzubauen, sondern nur den Willen, zu zerstören.
Wie wahr!

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