Enzo Bianchi: „Maria kein geeignetes Vorbild zur Förderung der Frau in der Kirche“

Enzo Bianchi, päpstlicher Consultor oder falscher Prophet?
Enzo Bianchi, päpstlicher Consultor oder falscher Prophet?

(Rom) „Maria kann nicht der Bezugspunkt für eine Förderung der Frau in der Kirche sein.“ Dies behauptete Enzo Bianchi, „Prior“ des „Klosters von Bose“, einer ökumenischen „monastischen“ Gemeinschaft. In Wirklichkeit ist Bianchi ein Laie. Er gab der Tageszeitung La Repubblica ein Interview, das am vergangenen 9. September abgedruckt wurde. Bianchi wurde im Juli 2014 von Papst Franziskus zum Consultor des Päpstlichen Rats für die Förderung der Einheit der Christen ernannt.

La Repubblica veröffentlichte unter dem Titel „Die Kirche der Zukunft“ ein Interview, das Silvia Ronchey mit Enzo Bianchi führte. Bianchi erklärte darin: „In der Kirche gibt es guten Willen, doch über die Frau hat man irreale Vorstellungen: Das Modell Maria, Jungfrau und Mutter, kann nicht der Bezugspunkt für eine Förderung der Frau in der Kirche sein. Die modische, unterschwellig behauptete Idee, daß Maria wichtiger sei als der heilige Petrus, ist eine dumme Idee, gerade so, als wären die Räder eines Autos wichtiger als das Lenkrad.“

Weiter sagte Bianchi: „Wir sind noch nicht imstande, die zweifelsfreie Gleichheit von Mann und Frau ernst zu nehmen. Der Weg der Kirche ist noch sehr weit, denn noch überall sind die Männer an den Entscheidungshebeln, während die Frauen auf niedrige Dienste beschränkt werden“, so Enzo Bianchi.

Antimarianischer Enzo Bianchi entdeckt unter Franziskus das Papsttum wieder

Mariendarstellung Civitanova
Mariendarstellung mit Jesukind (Civitanova)

Daß das kirchliche Lehramt das genaue Gegenteil sagt, bewegt „Prior“ Bianchi nicht. Papst Franziskus, dem Bianchi mit seiner plötzlichen Betonung des Apostels Petrus schmeicheln will, obwohl er bis 2013 eine „Überwindung“ des Papsttums „im Geist der Ökumene“ forderte (siehe Der päpstliche Consultor, der den Papst abschaffen will – Falsche Ökumene), sagte am 12. Juni 2015: „Der weibliche Genius ist eine Gnade: Die Kirche ist Frau, und Maria ist viel wichtiger als die Apostel“.

Die Bedeutung Mariens betonte Papst Johannes Paul II. in seinem „Schreiben des Papstes an die Frauen“ vom 29. Juni 1995; im Apostolischen Schreiben Ordinatio sacerdotalis vom 22. Mai 1994; im Apostolischen Schreiben Mulieres dignitatem vom 15. August 1988; ebenso Papst Paul VI. im Apostolischen Schreiben Signum magnum vom 13. Mai 1967, um nur einige von zahlreichen Beispielen zu nennen, die Bianchis Behauptung widerlegen.

Bianchi ist für seine heterodoxen Aussagen bekannt: Im vergangenen August behauptete er, „Familie ist eine Form, die sich die Gesellschaft gibt“. Konkret sagte er damit, daß die Familie beliebig von der Gesellschaft verändert werden könne.

„Falscher Prophet“

Der ehemalige Dekan der Philosophischen Fakultät der Päpstlichen Lateranuniversität, Msgr. Antonio Livi, nannte Enzo Bianchi  einen „falschen Propheten“. Bianchi sei der Vertreter eines „horizontalen, anthropozentrischen Christentums ohne Gott, das den einzigen Weg zum Heil durch eine demagogische Suche nach weltlichem Frieden, nach einer illusorischen universalen Freundschaft und nach laizistischer Solidarität ersetzt“, so die katholische Historikerin Cristina Siccardi.

Auch Silvia Ronchey ist keine Unbekannte. Die Assistenzprofessorin für Byzantinistik und Tochter eines ehemaligen italienischen Kulturministers, entstammt einer Freimaurertradition. Sie ist ein gerngesehener Gast im Kreis beschürzter Brüder. Ihr Vater Alberto Ronchey nahm 1969 als Journalist des Corriere della Sera am Bilderberger-Treffen in Mont Tremblant in Kanada teil.

2011 legte Silvia Ronchey das geschichtsverzerrende Buch „Die wahre Geschichte der Hypatia“ vor, das weniger über Hypatia, dafür um so mehr über Roncheys antikatholische und antichristliche Vorurteile aussagt. Zur Vorstellung des Buches reiste sogar Gustavo Raffi, der damalige Großmeister des Großorient von Italien, an.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Messa in Latino

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27 Comments

  1. Die falschen Propheten wurden schon lange angekündigt. Die Frage ist eigentlich, wie können so Leute die eigentlich wenig bekannt sind, sich solches Gehör verschaffen ? Durch die Ernennung durch Franziskus zum Consultor für die Ökumene, ist hier ein Mann benannt worden, der sich in der Vergangenheit mehrfach gegen das Papsttum ausgesprochen hat. Das ist für den Papst kein Problem, auch wenn genügend andere Würdenträger vorhanden sind. Wie das nun bei den geehrten Autoritäten immer der Fall ist, blasen sie sofort in das Füllhorn des Papstes und singen sein barmherziges Lied. Bei dem so zu Amt und Würden gekommenen Enzo Bianchi ist auch die Familie ein von der Gesellschaft konstruiertes Modell, dass auch immer wieder verändert werden kann. Dass so ein Mann, von Franziskus Gnaden, kein Loblied auf die Mutter Gottes anstimmt oder anstimmen kann, weist ihn eindeutig als Mitglied der Unterwelt aus. Denn Maria darf nach dessen Auffassung, kein Vorbild für die Frau und den Christen sein.

  2. Wie ich es schon an anderer Stelle sagte: Das „Men only“ ist satanisch.
    Gott hat eine Frau – nicht einen Mann – als das edelste Geschöpf geschaffen und begnadet: Maria.

    In Maria sind alle Frauen widergespiegelt. Mit Maria ist jede Frau Königin. Ohne sie bleibt sie in der Erniedrigung durch den Sündenfall.

    Maria hat aber eine spezifische weibliche Gestalt und Aufgabe. Es ist keine formelle maskuline Aufgabe, sondern eine wesentlich darüber hinausgehende. Dieser Umstand betrifft ebenfalls alle Frauen. Wenn sie daher aufgefordert werden, den Mann nicht zu beherrschen, dann deswegen, weil sie vorläufig noch das Kreuz tragen sollen – nicht etwa, weil sie ontologisch untergeordnet wären. Wären sie es, müsste man sie nicht darum bitten, es im Glauben (noch nicht im Schauen) zu tun.

    Man sollte den „Vorzug“ der Männer bei den formellen Ämtern nicht überschätzen – es sagt etwas aus, dass Männer nur im festen Korsett der Form selig werden, Frauen dagegen durch die freie, aber in Christus vernunftgeleitete und besonnene Geburt und Erziehung/Belehrung der Nachkommen.

    Auch dieser Bianchi huldigt auf seine Weise dem „Men only“ – er hasst die absolut freie, gottergebene und allen anderen übergeordnete Frau Maria. Er will Frauen, die ins Korsett des Mannes gestopft werden und sich in demselben von jenen dirigieren lassen.
    „Men only“ – es ist immer dasselbe in neuen Klamotten.

    Der Satan hasst Maria und in ihr die Frau, weil in der Genesis nur der Frau die Überwindung der Schlange zugesagt worden war.
    Der nicht vom Geist geleitete mann hat das nie verwunden und alles getan, um die Frau zurückzuweisen.
    Aber es ist ihm nicht gelungen! Zum Glück gabe es, angefangen mit Josef so viele echte christliche Männer, und sie haben Maria geliebt und ihr nicht selten sogar ihr brennendes Herz geweiht – wie etwa der Priester und Musiker Abraham Megerle: http://www.erzbistum-freiburg.de/html/gnadenbild_mutter_der_heiligen_hoffnung.html?t=

    Glücklich der Mann, der Maria ergeben liebt und ihr sein Herz schenkt – er wird auch in vielen klugen und gottergebenen anderen Frauen verlässliche und hilfreiche Gefährtinnen im Glauben finden.

    • „Wenn sie daher aufgefordert werden, den Mann nicht zu beherrschen, dann deswegen, weil sie vorläufig noch das Kreuz tragen sollen – nicht etwa, weil sie ontologisch untergeordnet wären. Wären sie es, müsste man sie nicht darum bitten, es im Glauben (noch nicht im Schauen) zu tun.“

      Wenn ich mich recht besinne fordert der Katholizismus die Frauen nicht auf den Mann zu beherrschen sondern gemeinsam, zumindest in der Ehe, das Leben zu meistern. Grundsätzlich Dienen Christen und herrschen nicht, ausser im Kampf gegen den Feind. Mir fiel die kleine Nuance auf.

      Die Mariaverehrung die bei Frauen eine höhere Resonanz hat als bei Männern hat immer dafür gesorgt das Mütter als Träger des katholischen Glaubens in der Familie den Glauben stets weitervermittelten im Alltag der Kinder. So etwas kann man nicht unter den Teppisch kehren. Fällt der Klerus anhand moralischer Korruption so fällt die Gesellschaft mit auf die Nase, man will von den eigentlichen Problemen ablenken und sucht jetzt einen weiblichen Sündenbock. Wieso dürfen eigentlich noch homosexuelle Priester in Rom ihren Tätigkeiten nachgehen, das wäre mal wirklich eine Frage über Sünden und Sündenböcke!

      P.S.: Mein erster Gedanke bei dem oberen Foto war ob die Redaktion die Hörner von diesem teuflischen Grinsen und diesem Spitzbart technisch weg retuschiert hat. Ausserdem hat er Schlitzaugen als hätte er zuviel Wein getrunken oder MARIAhuana geraucht, ich bin für wöchentliche Drogenkontrollen im Vatikan wie auch in allen Regierungen.

      • Sie haben einen Satz missverstanden – ich nahm Bezug darauf, dass der hl. Paulus schreibt, die Frauen sollten ihre Männer nicht beherrschen – NICHT beherrschen. (Sie habe es andersherum verstanden.)
        Das aber ergibt nur Sinn, wenn sie es – aufgrund ihrer Fähigkeiten – ganz leicht können.

        Das Verhältnis zwischen den Geschlechtern wurde durch den Sündenfall schwer verwundet und die Frau geriet durch ihre leibliche Schwächung hinsichtlich des Gebärens und Kinderhabens unter die Herrschaft des Mannes – eine Sündenfolge und nicht etwa „Schöpfungsordnung“. Darin schien zugleich das verwundete Verhältnis zwischen Menschheit und Gott auf. Kein vernünftiger Mensch kann im Ernst bestreiten, dass das Leben in der Geschlechterbeziehung für die Frau erheblich ungerechter wurde als für den Mann.
        Alles, was auf die von Gott verhängte Strafe folgte, auch die Polygamie und die herzenskalte (das sagt Jesus) Verstoßungspraxis, gehören in diese Strafe hinein.
        Zugleich verhieß Gott aber nur der Frau, an der Erlösung mitwirken zu dürfen – nicht dem Mann.

        Mit der Erlösung sind aber die Sündenfolgen nicht einfach weggewischt. Dennoch hat Jesus grundsätzlich die allgemeine und tief und sündhaft im Mann schlummernde Verachtung der Frau scharf zurückgewiesen. Im Prinzip hat das auch der hl. Paulus getan: Ein Mann, der sich selbst liebt, muss zwangsläufig die Frau lieben.

        Aber von all dem abgesehen ist die Würde der Frau in Maria wie eine Vision dessen, was die Frau vor Gott ursprünglich ist und war, ohne große Worte ausgesprochen.

        Ich wollte darauf hinaus, dass diese hohe Würde von allen Seiten bekämpft wird.
        Der Mann, der Maria und die hohe Stellung der Frau ablehnt und hasst, ist aber automatisch in einer satanischen Geisteshaltung.
        Denn es war der Böse, der die Frau zuerst angriff und bis zuletzt angreifen wird.
        Der postmoderne Genderismus und Feminismus flüstert der Frau jedoch eine totale Vernichtung ihres eigenen und hohen Wesens ein und suggeriert ihr, sie sei nur etwas, wenn sie wie ein Mann sei.

        Und nicht anders redet dieser Mann da oben im Artikel.

      • @ zeitschnur
        Ah ok, der Groschen ist gefallen bez. dem Missverständnis. Ja Sie haben schon recht, die Würde der Frau wurde oft getreten, selbst in den Zeiten wo man „ach so christliche“ Herrscher hatte vergnügten diese sich eifrig mit Mätressen. Absolut nicht tragbar so etwas das ist verkapptes Muselmanen Gehabe, unter dem Schleier der Lügenhure Mekkas, der heidnischen Diana. Es gab sogar während der Kreuzzüge einen Bohemund III., Fürst von Antiochia, der einfach seine Frau sitzen ließ und eine andere Frau heiratete, obwohl die legitime Ehe noch bestand. Er wurde zwar von Papst Alexander III. exkommuniziert, aber es änderte nichts, nachdem dann die rechtmäßige Frau verstarb wurde die Zweit-Ehe sogar dann noch anerkannt als gültige. Man kann es fast nicht glauben wie die Welt schwankt.
        Gesellschaftlich betrachtet denke ich das die einzige Strömung nach Christus die die Würde der Frau wirklich „marianisch“ behandelte war die Minne, wo der Liebesdienst an der Frau ein Kernpunkt war und nicht Lust oder Leidenschaft Liebe mit Füssen trat. Minne war Liebe im Geiste von Opferdienst und nicht das Erheben von selbstsüchtigen Ansprüchen. Wer selbstsüchtige Ansprüche stellt ist von dieser Welt und hat den Herrn nicht! Ich denke das nicht mit dem Vatikanum 2 der Rauch Satans in die Kirche drang, manche Katholiken behaupten dies öfter mal mit dem Papstzitat, aber ich denke es ist eine klerikale Perspektive da erst damit ein Angrif auf das Heilige Messopfer statt fand. Aus Sicht des Klerus vollkommen korrekt aber es ist bei den Laien doch etwas differenzierter, ein Laie ist kein Kleriker und ein Kleriker kein Laie. Daher müssen Laien sich fragen wo der Niedergang für die Laien anfing und das war eigentlich schon im 12. und 13. Jahrhundert der Fall, da wo die Minne angegriffen wurde und als Folge auch gesellschaftlich in der Breite das Rittertum nach und nach immer mehr versank. Es war die Zeit, in der Gothikkathedralen sich durch den Gestank einer sich im Kampf befindlichen gefallenen Welt den Weg in den Himmel bahnten. Da die Kirche aber auch aus Laien besteht, in der Breite, ist damit seit dem Niedergang dieser Epoche schon der Rauch Satans in der Kirche, mit dem Vatikanum 2 stieg er folglich die Stufen zum Altar empor, und erst da vernahm der reguläre Pater diesen Gestank.

      • Zusatz:
        Dieses Geschacher immer mit Päpsten und Gegenpäpsten sind ja schon ganz klare Fingerabdrücke bezüglich Satans Rauch und Minnezeit. Und da dieses Kapitel mal gerade gestreift wird verweise ich mal auf etwas aktuelles was vermutlich viele nicht auf dem Schirm haben. Bei einem evtl. anstehenden offenen Schisma mit einem Gegenpapst hätten wir nicht nur 2 Päpste sondern evtl. sogar einen dritten päpstlichen Verwirrer, einen Orthodoxen, gestützt durch massive russiche Militärpresenz. Man sollte sich nicht zu frühzeitig irgendwann freuen und Onkel Putin als Retter des Abendlandes feiern in manchen katholischen Wohnzimmern wenn er mal mit dem Eisenbesen die Muselmanen aus der Levante fegt, denn sobald die Türkei aktiv wird holt er sich Kontantinopel zurück, dieser Mann ist alles andere als dumm.

    • Freut mich, dass Sie eine solch traditionalistisch marianische Ader haben und eine wahre Lobeshymne auf die Gottesmutter singen.
      Immer wo MARIA in der Hl. Schrift die FRAU genannt wird, weist GOTT auf ihre bedeutende MITTLERROLLE hin: Die FRAU der Genesis, die GOTT in Feindschaft zur alten Schlange setzt, die FRAU bei der Hochzeit zu Kana, die für volle Krüge sorgt, die FRAU unter dem Kreuz JESU, die zur Mutter aller Menschen wird und schließlich die FRAU der Apokalypse, die der Schlange den Kopf zertritt.

      Frauen sind meist spiritueller begabt als Männer und haben den größeren Hang zur Religiosität. Nicht umsonst sind über 70% der Kirchenbesucher weiblich. Eva als erste Frau ist die Mutter aller Lebenden. Damit ist die Rolle der Frau klar definiert: Die Frau hat die Aufgabe das Leben hervorzubringen, zu fördern, zu bewahren und zu beschützen, auch das geistliche. Aus diesem Grund ist die Rolle der Frau in der Kirche auch nicht zu unterschätzen und der Widersacher, der Feind des Lebens, der Zerstörer auf allen Ebenen stellt ihr besonders nach: Überall auf der Welt werden Frauen unterdrückt, misshandelt, ausgebeutet und versklavt. Wir leben in einem modernen Sklavinnenzeitalter. Unter dem Deckmantel der Legalität werden allein in Deutschland tagtäglich tausende von Mädchen und Frauen ihrer Freiheit beraubt und zur Prostitution gezwungen. Das im 21. Jh.! Deshalb: Hut ab vor Sr. Lea Ackermann, die alles dransetzt. um das Gesetz von Rot-Grün zu kippen.

      • …meine Worte seit langem… das wollen aber viele auf „Antifeminismus“ getrimmten Tradis nicht wahrhaben.
        Vor allem auch nicht, dass die Mutterschaft (leiblich UND geistig) sogar – nach den Worten des hl. Paulus „selig macht“. Das wird von keiner anderen Rolle gesagt in der Schrift!
        Auch dass diese Mutterschaft nicht darin besteht, auf der „niederen Ebene“, fast tierhaft, „Junge zu werfen“, zu säugen, ständig zu säubern, und anschließend werden sie dann der herrschaftlichen und höher stehenden Erziehung des Mannes übergeben (leider denken insgeheim viele Tradis genau so!) – genau das widerspricht der besagten Aussage des Paulus, denn er spricht davon, dass es Aufgabe der Mutter ist, die Kinder geistlich und geistig zu führen. Dem Vater spricht er keineswegs eine solche Rolle zu, sondern mahnt ihn scharf, seine Kinder nicht zu verbittern.
        Um die große Rolle der Frau ausüben zu können, muss sie zwangsläufig vollen Anteil haben an Bildung und Freizügigkeit, aber – und das tritt die heutige Welt wieder mit Füßen – der Mann müsste mit aller Unbeirrbarkeit dazu erzogen werden, die Frau höher zu achten als sich selbst. Wenn man das unterlässt, sieht er in ihr bloß die Dienerin und das Lustobjekt. Die westliche Enthemmung der Frauen hat sie doch nur der Verachtung und Begierde der Männer zugeführt.
        Das einzige, was (noch!) gut ist, ist, dass jede Frau Zugang zur Bildung hat (aber nur unter den Nichtmuslimen unserer Gesellschaft). Wie lange wird das noch so bleiben?

        Meine Mutter hat mir neulich erzählt, wie sie in der Tram eine Muslim-Familie beobachtet hat mit den üblichen Glaubensmerkmalen: Vier Kinder, ein junger Schnösel von „Ehemann“ und eine wieder hochschwangere Frau: Natürlich setzte sich der Schnösel breit auf den letzten vorhandenen Platz und der Rest der Familie stand.
        Wenn dann hochbetagte Leute aufstehen müssen, um dieser geschundenen Frau Platz zu machen, was soll man da denken?

        Aber ich meiner Mutter dennoch musste einwenden: Mir ging es genauso! Ich weiß noch, dass ich ebenfalls hochschwanger (und das ist eine Weile her) im ÖPNV 30 min in einem rüttelnden Bus stand, während alle Plätze von teilweise erschreckend übergewichtigen Jungs besetzt waren. Neben mir stand eine Hochbetagte und konnte sich nur mit Mühe festhalten.
        Keiner der Jugendlichen stand auf – der männlichen Jugendlichen. Schließlich erbarmte sich ein weibliches Wesen!
        Wir sind also wieder auf dem niedrigsten Niveau angelangt.
        Früher hieß es für jeden Vater, jeden Kapitän, jeden Mann: „Frauen und Kinder zuerst!“ Den Jungen wurde früh eingeschärft, dass er die Frauen hochzuachten und zu ehren hat. (Dafür gibt es unzählige christliche Zeugnisse)
        Das ist auch bei uns vorbei. Wir brauchen uns nicht über den islam aufzuregen – bei uns sieht es nicht besser aus.

        Die Würde und die von Gott vorherbestimmte Rolle der Frau wird an Maria deutlich.
        Und genau das wird von allen Seiten bekämpft, sei es, dass Maria verzerrt dargestellt wird, sei es, dass man sie abwertet.

      • Wenn man Ihre beiden Kommentare liest Zoe und Zeitschnur kann man nur verstehen das Jesus die Männer mahnte über ihren Umgang mit der Frau (Moses’sche Scheidung etc)und mit den Rabbis aneinander geriet, die ja eine Mitverantwortung trugen als Lehrmeister dieser Männer. Ich glaube das es heute nicht viel anders wäre wenn Jesus da wäre wie es damals auch war. Vielleicht ist das Problem in einer Ehe mangelnde Demut, Fürsorge und Verständndis beiderseits die Mann und Frau auseinander treiben lassen und einen Keil zwischen beide treiben, die weltlichen Verlockungen sind ja groß genug um das Augenmerk vom wahrhaft wesentlichen abzulenken, den Menschen. Persönlich habe ich mich nicht auf „lebenslänglich“ (Iocus!) entschieden, könnte es theoretisch noch, aber ziehe ein einsames Eremitenleben vor und warte auf den Krieg um mich dann kreativ zu entfalten. Eine Frau zu finden die so marianisch ist und dann von dieser Welt dürfte schwer sein, vielleicht persönlich zu idealistisch gedacht aber Ideale richten wie ein Kompass aus. Angst dürfte ein weiterer Faktor sein für die konsant penetrante Unterdrückung der Frau und weiblicher kreativen Schaffenskraft. Einen Mangel den ich schon feststelle ist, das Frauen in der heutigen westlichen Welt zu sehr die weltlichen Abgründe aus den Augen verloren haben, den Krieg. Ich weiss nicht ob es gut ist Frauen in Soldatenuniformen zu stecken, da bei Gefangennahme schlimmstes Übel droht, und die Härte der Ausbildung für die Frauen „humanisiert“ wurde und so der Mann verweichlicht wird und sich dann auch noch wundert mit Traumata heimzukehren. Es sollte schon klare abgesteckte Bereiche für beide Geschlechter geben, man soll auch nicht vergessen das Eva Adam als Gefährtin und „Helferin“ zur Seite gestellt wurde, ausdrücklicher Wille Gottes und „marianisch“! Ich schliesse jetzt, ich hab wieder so viel geschrieben, obwohl ich es nicht wollte…
        P.S.: Die Beleuchtung des Themas ist eigentlich zu semitisch und biblisch, was nur Probleme bringt, bei den Germanen lief es ja schon was das Thema Frau anbelangt viel konstruktiver.

      • Ja, Tacitus berichtet ja mit Bewunderung, wie sehr die heidnischen Germanen bereits die Ehe hochschätzten und die Frau. Die Nordalpinen sind da sicher mental anders gepolt als der Mittelmeerraum.

        Eine kleine Anmerkung: die Frau ist nicht „Helferin“ des Mannes, sondern „Hilfe“ des Mannes. Das steht sowohl im hebräischen Grundtext so als auch in der Vulgata. Da aber Gott selbst in den Psalmen mit demselben Begriff als „Hilfe“ (adiutorium) angerufen wird, weist das darauf hin, dass – so legt es der Genesis-Text ohnehin nahe – der Mann ohne die Frau nicht leben kann und die Frau ein Gotteszeichen ist für ihn (auch das deckt sich mit der marianischen Rolle).

        Ihren Überlegungen zum Militär würde ich grundsätzlich zustimmen, aber nicht pauschal: es gab und gibt immer wieder Frauen, die überragende militärische Fähigkeiten aufweisen, aber das ist sehr selten. Denken Sie an Deborah im AT oder an Jeanne d‘Arc. Und nicht zuletzt weist uns die Judith-Geschichte daraufhin, dass weibliche Klugheit mehr wiegt als alles militräisch-physische Können. Auch Judith ein Hinweis auf Maria.
        Und verweichlichte Männer gabs schon immer – gerade wenn man die Geschlechter zu sehr segregiert,züchtet man sich ebenfalls Memmen heran. Das Maß dürfte wohl in der Ausgewogenheit liegen…

        Bischof Graber hat einmal geschrieben, dass der Mann gigantische Selbsterhebungs- und Kraftakte vollzogen habe, um sich selbst zu erlösen – immer gepaart mit der Verachtung der Frau.
        Aber Gott habe das Erniedrigte und angeblich Schwache erwählt, um seine Pläne durchzuführen: eine Frau. Maria.
        Er zeichnet anschließend nach, wie sehr im Christentum insgesamt eine weibliche Grundhaltung angenommen wurde, und ein besonderer marianischer Männertypus entstanden sei, mithilfe dessen Glauben (und der vieler Frauen sowieso) die Kirche anschließend Berge versetzt und die abendländische Kultur erzeugt hätte.
        Da ist was Wahres dran!
        Aber durchgesetzt hat sich das mehr in einzelnen Heiligen und Idealen, weniger in der Mehrheit. Dennoch hat die Mehrheit wenigstens einen (unbewusst) marianischen Firnis erhalten.

        Schön Ihr Hinweis auf die Minnedichtung: ja, das ist Ausfluss dieser Vermenschlichung und im Grunde auch wahren Vermännlichung des Mannes. Es ist wesentlich der Mann, der heil werden muss. Dieser Platzhirsch, Pascha und dieser machtgeile Typus, der weltweit anzutreffen ist (auch unter Christen), ist ja eine durch den Sündenfall pervertierte und antichristliche Gestalt. Er ist es, der die Frau beherrschen will (Genesis). Darin ist das antichristliche Bild verborgen: der Antichrist will die Frau (Kirche) bekämpfen, besiegen und unterwerfen.

        Mir ist irgendwann einmal klar geworden, dass der Mann in einer enormen seelischen Zerreißprobe steht, und zwar mehr als die Frau, deren Feindschaft zum Satan prinzipiell ausgesprochen wurde (Genesis). Gerade deswegen ist es für ihn unerlässlich, sich in formelle Ämter zu fügen und in Hierarchien ordnen zu lassen. Für die Frau ist das gar nicht relevant.

      • Die Heilung der Frau besteht darin, dass sie erkennt, dass sie in ihrer natürlichen Gestalt Teil an Maria hat und symbolisch für die ganze Kirche steht. Sie muss lernen, ihre Rolle nicht mehr vom Mann her zu deuten, sondern von Gott her. Sie kann nur Gotteszeichen sein, wenn sie ihn in seiner formellen Fron, die aber auch von großer Schönheit ist, was das Ergebnis betrifft, anerkennt.
        Es muss der Frau schlicht egal sein, ob Männer sie abwerten oder aufwerten. Ein Mann hat hier nichts zu werten. Das steht ihm ja gar nicht zu. Genauso wenig wie es umgekehrt einer Frau zustünde, den Mann ab – oder aufzuwerten!!!
        Ihm muss immer wieder zugesagt werden, was er zu tun hat und was sein Amt ist: seine formelle Aufgabe, bei der ihm der Herr voranschreitet (Auftrag Jesu an Maria Magdalene gegenüber den Brüdern)

  3. Die Kirche hat eine Zukunft NUR als MARIANISCHE – in DEMUT und JUNGFRÄULICHKEIT!
    Seit spätestens 1958 verrät PETRUS den HERRN erneut! Unter dem KREUZ harren aus MARIA, JOHANNES und die Frauen. Die „Amtskirche“ dagegen ist in grossen Teilen nicht nur geflohen, sondern betreibt auch das Geschäft des ANTICHRISTEN.

  4. Dieser Pseudo-“Prior“ versinkt mehr und mehr in geistiger Umnachtung. Hw Robert Mäder im Jahre 1935:
    -
    „Wenn man die Menschheit unfehlbar in den Abgrund treiben will, 
    dann muß man nur nach luziferinischem Vorbild das Weib 
    versinnlichen und vergöttern durch schamlose Mode und radikale Frauenrechtlerei. 
    Umgekehrt, wenn man die Menschheit retten will, 
    muß man die FRAU retten, das heißt demütig und rein, MARIANISCH machen.“
    -

  5. „Maria kann nicht der Bezugspunkt für eine Förderung der Frau in der Kirche sein.“
    Dieser Prior wäre vielleicht als Bezugspunkt zu einem Kartoffelacker besser aufgehoben als in einem Kloster.
    „Die modische, unterschwellig behauptete Idee, daß Maria wichtiger sei als der heilige Petrus, ist eine dumme Idee, gerade so, als wären die Räder eines Autos wichtiger als das Lenkrad.“
    Jetzt wird es auch noch modisch. Der heilige Petrus hätte sich eher die Zunge rausgerissen als solche Bemerkungen über die Gottesmutter zu tätigen.
    „Bianchi wurde im Juli 2014 von Papst Franziskus zum Consultor des Päpstlichen Rats für die Förderung der Einheit der Christen ernannt.“
    Ihr könnt euch auf den Kopf stellen und alle Geister dieser Welt den Bauch pinseln die allerseligste Jungfrau ist und bleibt ein großer Störfaktor in euren ökumenischen Amoklauf.
    Und am Ende wird ihr unbeflecktes Herz triumphieren egal ob es euch passt oder nicht.
    „Der Weg der Kirche ist noch sehr weit, denn noch überall sind die Männer an den Entscheidungshebeln, während die Frauen auf niedrige Dienste beschränkt werden“, so Enzo Bianchi.“
    Wo wollt ihr den hin und wie sieht euer Weg am Ende am Ende aus?
    Ich tippe mal das ihr schlecht Zeiten einschätzen könnt denn sonst würdet ihr mehr beten und nicht soviel Interviews geben.
    Per Mariam ad Christum.

    • Zur Zeitb haben wir es nur noch mit Amokläufen dieser oder jener Art zu tun. Das ist völlig zutreffend gesehen. Hier geht es doch nicht auf eine Neuauflage des Geschwabbels einer Alice Schwarzer.

  6. Sorry aber das Foto ist eine lachende Fratze.
    Was soll da noch herauskommen.
    Ach so, Berater des Bischofs von Rom.
    Na ja, auch nicht mehr wichtig.

  7. Maria ist die Mutter Jesu und damit auch meine -geistige- Mutter.
    Niemand, wirklich niemand unter den Menschen hat solche Gnade wie sie erfahren.
    Wir brauchen Maria gar nicht zu erhöhen, sie steht hoch – weil Gott sie so hoch gestellt hat.
    Ob das Enzo Bianchi nun gefällt oder nicht.

    • danke! Die Allerseligste Jungfrau ist voll der Gnade-weil Jesus die Gnade schlechthin ist.Darauf haben die bedeutendsten Exponeten der hl. Kirche immer wieder hingewiesen und die Menschen aufgerüttelt und gefestigt auf deren Glaubensweg.Denn der diakritische Punkt, der zum Abfall führt ist und bleibt die Relativierung , Missachtung und Verachtung der Rolle Mariens im Heilsplan .Daher der glückselige Ausruf der hl. Liturgie: cunctas haereses sola interemisti-alle Irrtümer und Ketzereien hast du allein an die Wand gefahren.Mich hat am meisten beeindruckt Augustinus ,Ambrosius,Cyrill von Alexandrien, Johannes Chrysostomus-und vor allem und über allen Bernhard Claravallensis-der honig fliessende Lehr- und Lebemeister.respice stellam voca mariam-inallen Stürmen schau auf den Stern-rufe Maria ! denn Du bist voller Gnade.

  8. Tja, antikatholischer kann man sich ja wohl nicht mehr äußern! Aber wo er recht hat, hat er recht: die zweitvatikanisch-verweltlichte Afterkirche (=Anna Katharina Emmerick) sollte sich konsequenter Weise Mariens wie aller marianischer Denkungsart vollständig entledigen und ihren weltlich Frauen neue Göttinnen – es empfehlen sich Schavan, Käsmann, Merkel oder Beate Uhse – auf die Altäre heben zur allseits brünstigen Verehrung.

    • https://www.youtube.com/watch?v=nK8s82ny2s0

      Hier mal ein was sehr Interessantes, unter dem Video sind auch 3 links von Nachrichtenseiten. Hintergründe IS Drahtzieher und Russland Ultimatum an Türkei (!!!). Putin droht Erdogan aus Syrien ein Stalingrad zu machen. Laut israelischen Militärnachrichten sind sogar schon 200 russische Nukleargefechtsköpfe in die Region verlegt worden. Den israelischen Link müsste ich nachliefern falls gewünscht. So etwas bekommt man in der BRD nicht in den Nachrichten serviert. Meine Antwort ist mir leider verrutscht

  9. Sehen Sie Leo da sind vielleicht die orthodoxen Propheten wie Sie anmerken, meinen einfachen subjektiven militärstrategischen, geopolitischen, historischen und politischen Betrachtungen voraus. Man hat in Syrien versucht durch einen neuen Konflikt einen neuen sekularen, islamischen Leuchtturm für die Welt als Einheitsbrei zu errichten was gnadenlos in die Hose ging. Die Türkei ist geopolitisch ein heisses Eisen auf einem Amboss. Russland ist zwangsläufig genötigt gegen die Türkei vorzugehen, da viele Turkvölker im Süden der russischen Förderation für orthodoxe russiche Christen und russische Nationalisten ein Bedrohungspotential auf Zeit sind. Der Türke ist gezwungen einen Vorwand zu suchen um als islamische Rettungsmacht gen Israel zu marschieren, muss allerdings wiederum um im Norden abgesichert zu sein das durch Flüchtlinge und Ökonomie geschwächte Griechenland attackieren. Nun wenn zwei sich streiten freut sich der dritte, der Russe. Tragische Mahnung ist aber wenn Eltern streiten hat sich noch nie ein Kind gefreut! Man darf nie vergessen der ewige russische Traum eines Mittelmeerhafens und dann noch das Byzanz der Orthodoxie gleicht dem Apfel der Eva wenn es zum greifen nahe ist, und Eva fiel! Mit der Krim hat man sich ein gutes Sprungbrett gesichert, man hat vermutlich längst dem Schachspieler üblich in Russland gut voraus gedacht. Das es dabei um sunnitische Opfer geht dürfte dem schiitischen Iran eigentlich gelegen kommen als Konkurrent in der mohamedanischen Arena und Freund Putins. Der Jude spekuliert momentan fleissig auf den Zusammenbruch Jordaniens um die palästinensiche Frage zu lösen, aber wenn eines Tages Onkel Putin an der Grenze Israels steht hat der Jude ein Problem mit seinen rosa Träumereien. Die Türkei ist noch von Ägypten getrennt, das der türkische Herrenmensch schon während der Kreuzzüge versklavt hat. Sobald eine Einheit vorhanden ist läuft Kalif Erdogan Amok und Onkel Wladimir grinst sich eins. Europa ist destabilisiert mit den Flüchtlingen, so gut wie handlungsunfähig, und der Amerikaner konnte noch nie Krieg. Amerika hat bis heute die BRD besetzt aber hängt in Wahrheit am Tropf der deutschen Wirtschaft, das ähnelt einer Schutzgelderpressung eines Junkies. Amerika ist klinisch tot, adios Weltohnmacht USA, tschüssi Barrack Homo Obama! Und Flüchtlinge wird es in so einem Fall wohl kaum noch geben, flüchten wohin? Mal schauen wie Israel dann guckt wenn hunderttausende Moslems in Israel Asyl suchen und „Menschenrechte, Menschenrechte“ schreien. Sagt Israel ja ist es sein Untergang, sagt es nein hat es genauso ein Problem, so oder so das Unglück hat für uns ein Ende und auch all diese falschen genannten Staatskonstrukte verschwinden im Rauch der Geschichte. Ein Schisma in solch einer Situation würde Europa noch mehr destabilisieren als es bisher der Fall ist, aber es ist wohl gewollt, es geht ja in Wahrheit gegen die katholischen Christen.

    • Alles in allem ein düster erscheinendes Bild, aber Kopf hoch oder Kopf ab, denn mit jedem Tag geht die Sonne von Neuem auf. An dieser Stelle passt ein sehr wundervolles Zitat:

      Sol lucet omnibus – Die Sonne scheint für alle
      Das Zitat stammt von Legionär Gutzufus aus Asterix & Obelix, dem Namen nach ein Pilger, und lehnt an das Matthäusevangelium 5,45 an und zeigt auf das in Gott Hoffnung ist und man auf Gott vertrauen soll.

      • Nein! Nicht Kopf hoch und soweiter, sondern: „Wenn das alles geschieht, dann erhebt die Häupter, weil eure Erlösung naht!“ (NT: Jesus)

        Davon abgesehen, sind das Spekulationen – es wird mit Sicherheit anders kommen. Warum aber diese etwas altbackene Wehrmachtssprache .. „der Russe“, „der Türke“, „der Jude“?

      • @zeitschnur

        „Nein! Nicht Kopf hoch und soweiter, sondern: „Wenn das alles geschieht, dann erhebt die Häupter, weil eure Erlösung naht!“ (NT: Jesus)“

        Es ist das Gleiche, ich griff halt die Variante des Volksmundes (Sprichwort) auf.

        „Davon abgesehen, sind das Spekulationen – es wird mit Sicherheit anders kommen. Warum aber diese etwas altbackene Wehrmachtssprache .. „der Russe“, „der Türke“, „der Jude“?“

        Ich schrieb im ersten Satz ja ausdrücklich es sind meine persönlichen subjektiven Betrachtungen. Das irgendwann ein Einschnitt von Gott kommt ist klar, aber warum soll es nicht so kommen, alles läuft darauf hinaus. Wann der Einschnitt kommt weiss ja nur Gott! Vor 2 Jahren hätte niemand daran gedacht, die Türkei wäre bald Geschichte, aber jetzt wird das Thema hoch aktuell, der Amerikaner überlegt gerade die Türkei aus der NATO zu „kicken“, damit wäre sie zum Abschuss freigegeben, und der Russe bereitet sich immer mehr darauf vor das „Nahost-Stalingrad“ Realität werden zu lassen. Das es die wenigsten Menschen wollen ist klar und verständlich, aber es wird eventuell passieren, das Leben ist halt kein Wunschkonzert.
        Ob die Sprache nun „Wehrmachtjargon“ ist oder nicht, spielt keine Rolle und ist auch irrelevant, da die Sprache sich ableitet, wie im ersten Satz auch angemerkt, auch aus militär-strategischen Gründen, wie zum Beispiel das Entdecken Israels massiver Erdöl und Gasvorkommen das für Russland bald einen ökonomischen Tod bedeuten würde. Ab 2020 hätte Israel einen Marktanteil global von 13% steigend bisam Ende auf 70%, Russland in Not. Und da militär-strategische Optionen bedacht wurden kann auch der Terminus eines „Wehrmachtsjargons“ verwendet werden. Ich musste den Text schon um die Hälfte kürzen, daher ging das Zack-Zack-Zack, und der Text ist zugegeben sehr steril gehalten.

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