Newsweek: „Ist der Papst katholisch?“

Newsweek: Titelseite mit Papst Franziskus
Newsweek: Titelseite mit Papst Franziskus

(Rom) Der katholische Journalist und Direktor der Hochschule für Fernsehjournalismus in Perugia, Antonio Socci, wurde durch sein Buch „Non é Francesco“ (Er ist nicht Franziskus) bekannt, in dem er die Gültigkeit der Wahl von Papst Franziskus bestreitet.
In der italienischen Tageszeitung Libero veröffentlichte er am 12. September einen Kommentar über die am 8. September bekanntgewordenen päpstlichen Motuproprios Mitis et misericors Iesus und Mitis Iudex Dominus Iesus über eine Vereinfachung der Ehenichtigkeitsverfahren.
Laut Socci brauche der Papst die Bischofssynode gar nicht, um seine „Revolution“ durchzuführen. Die Entscheidung zur Einführung einer „katholischen Scheidung“ sei vom Papst bereits getroffen worden, noch bevor im Oktober 2014 die erste Session der Bischofssynode eröffnet wurde.

.

Nach 2000 Jahren wird der Kirche die Scheidung aufgezwungen. Schisma immer drohender

von Antonio Socci

Newsweek hat Bergoglio und diese Überschrift auf die Titelseite gesetzt: „Ist der Papst katholisch?“ Untertitel: „Natürlich, aber man würde es nicht meinen, laut dem, was man in der Presse liest“.

Die Frage ist in der Tat berechtigt, angesichts der Tatsache, daß der argentinische Papst in einer Moschee betet und im Interview zu Scalfari sagt: „Es gibt keinen katholischen Gott“.

In der Kirche ist die Sorge seit dem vergangenen 8. September riesengroß geworden. Denn mit den beiden Motuproprios über die Ehenichtigkeit haben wir einen offiziellen Akt des Bergoglio-Lehramtes, mit dem man – laut maßgeblichen Fachleuten – durch die Einführung einer Art „katholischer Scheidung“ entgleist.

Das würde die Leugnung von Christi Gebot der Unauflöslichkeit der Ehe und das Auslöschen von 2000 Jahren kirchlichen Lehramtes bedeuten.

Um den Ernst der Sache zu verstehen, genügt es, daran zu erinnern, daß die Kirche im 16. Jahrhundert ein schwerwiegendes Schisma erlitten hat, indem es durch das anglikanische Schisma ganz England verlor, nur weil der Papst eine einzige Scheidung nicht anerkannte, jene von König Heinrich VIII., der unter einem Vorwand die Nichtigkeit seiner ersten Ehe behauptete.

Könnte das Bergoglianische Motu proprio ein neues Schisma provozieren?

Das kann sein. Im übrigen, wenn selbst Kardinal Müller, der Leiter des ehemaligen Heiligen Offiziums, in den vergangenen Tagen mit Bezug auf die Synode von einem möglichen Schisma sprach, dann wird es seit dem 8. September um so mehr gefürchtet.

In den vergangenen Tagen wurde bereits von lautstarken Wortgefechten in Santa Marta mit einigen wichtigen Kardinälen berichtet. Die Synode kündigt sich explosiv an.

Newsweek Titelseite Papst Franziskus
Newsweek: Titelseite mit Papst Franziskus

Bergoglio hat, der von ihm mit Worten verkündeten „Kollegialität“ zum Trotz, alles bereits vor der zu diesem Thema einberufenen Synode entschieden. Nicht um das umzusetzen, worum die Bischöfe im Oktober 2014 gebeten hatten, denn die Kommission, die das Motu proprio ausgearbeitet hat, wurde von ihm mit diesem Auftrag bereits gut zwei Monate zuvor, am 27. August 2014, errichtet.

Warum wird das Motu proprio vom katholischen Standpunkt aus angefochten werden?

In erster Linie, so Professor de Mattei, gehen die Reformen (offenbar eine Vereinfachung und Beschleunigung) als Ganzes in die entgegengesetzte Richtung des Weges, den die Kirche immer gegangen ist. Es handelt sich um einen totalen Perspektivenwechsel: an erster Stelle geht es nicht mehr um die Verteidigung des Sakraments (zur Rettung der Seelen), sondern vor allem um eine leichte und schnelle Erlangung der Ehenichtigkeit.

Es genügt an die Abschaffung des doppelten Urteils zu denken. De Mattei schreibt: „Kardinal Burke erinnerte daran, daß es diesbezüglich eine katastrophale Erfahrung gibt. In den USA galten von Juli 1971 bis November 1983 die sogenannten ‚Provisional Norms‘, die faktisch die Pflicht des doppelten, übereinstimmenden Urteils beseitigten. Das Ergebnis war, daß die Bischofskonferenz nicht einen einzigen von Hunderttausenden Anträgen auf Dispensierung ablehnten, und daß man in der allgemeinen Wahrnehmung begann, den Prozeß „die katholische Scheidung“ zu nennen“.

Ziel ist eine „unermeßliche“ Zahl von Eheannullierungen

Andererseits verkündete Msgr. Pinto, der Dekan der Rota Romana und Vorsitzende der Kommission, die das Motu proprio hervorgebracht hat, offen das Ziel dieser Reform. Er schrieb im Osservatore Romano, daß Papst Bergoglio „von den Bischöfen eine wirkliche ‚Umkehr‘ wünscht, einen Mentalitätswechsel, der sie davon überzeugt, der Einladung Christi zu folgen“.

Laut Msgr. Pinto sei „die Einladung Christi, gegenwärtig in ihrem Bruder, dem Bischof von Rom“ die, „von der begrenzten Zahl weniger Tausender Nichtigkeitserklärungen zu jener unermeßlichen Zahl der Unglücklichen überzugehen, die eine Nichtigkeitserklärung haben könnten“.

Es wurde nie gehört, daß Christus eine „unermeßliche“ Zahl von Ehenichtigkeitserklärungen wollte.

Nun ist aber klar, daß das Ziel des Motu proprio die Massenscheidung ist, kostenlos und noch schneller und noch leichter als jene des Staates (es gibt schon jene, die überlegen, ob es nicht günstiger wäre, sich bei den Priestern scheiden zu lassen).

Bisher, bis zu Benedikt XVI., wurden die Kirchengerichte von den Päpsten getadelt, weil sie bei der Zuerkennung der Nichtigkeit zu nachsichtig waren.

Kirchengerichte sollen Fabriken der Massenannullierungen werden

Mit Bergoglio wird alles auf den Kopf gestellt und sie werden aus dem genau entgegengesetzten Grund kritisiert: Er will aus ihnen Fabriken der Massenannullierungen machen.

Die Abgeordnete Alessandra Moretti [Linksdemokraten] hat Recht, wenn sie triumphierend behauptet, daß „die epochale Reform“ des Papstes „das Gesetz über die schnelle Scheidung nachahmt, dessen Berichterstatterin ich im Parlament war“, und „die gemeinsame Sichtweise von Staat und Kirche zu diesem Thema“ betont.

Das ist aber noch nicht alles.

Mit diesem Motu proprio zeichnen sich – ohne jede lehramtliche und theologische Grundlage – neue Nichtigkeitsgründe ab, die sogar die Rolle der Kirche auf den Kopf stellen könnten: Sie wäre nicht mehr jene, die vor den Augen Gottes die Nichtigkeit von Anfang an einer sakramentalen Ehe festzustellen hätte, sondern läuft Gefahr, eine Einrichtung zu werden, die faktisch sakramental gültige Ehen aus heute erfundenen Gründen „auflöst“.

„Die theoretische Bekräftigung der Unauflöslichkeit der Ehe wird in der Praxis vom Anspruch auf ein Recht begleitet, jedes gescheiterte Eheband für nichtig zu erklären. Es genüge, nach eigenem Gewissen, die eigene Ehe für ungültig zu halten, um deren Nichtigkeit durch die Kirche anerkennen zu lassen“, so de Mattei.

Neue Nichtigkeitsgründe: Die Ladung Dynamit steckt im Artikel 14 und heißt „Glaubensmangel“

Die Ladung Dynamit steckt vor allem im Artikel 14 der Verfahrensregeln, wo der „Glaubensmangel“ der Brautleute als möglicher Grund für eine Simulierung oder einen Irrtum bei der Zustimmung und daher die Ungültigkeit der Ehe beschworen wird.

Bisher wurde Glaubensmangel als Grund für die Ungültigkeit einer Ehe von der Kirche immer ausgeschlossen, die sich darauf beschränkt, die natürliche Ehe zum Sakrament zu erheben.

Benedikt XVI. erklärte: „Der unauflösliche Bund zwischen Mann und Frau erfordert für die Sakramentalität nicht den persönlichen Glauben der Brautleute; erforderlich ist, als notwendige Mindestvoraussetzung, die Intention, das zu tun, was die Kirche tut.“

Die Intention also, sich zu heiraten. Deshalb erkennt die Kirche auch die Sakramentalität der Mischehen mit einem atheistischen Ehepartner oder Angehörigen einer anderen Religion an: Es genügt, die natürliche Ehe zu wollen.

Nun wird alles umgestürzt und im Bergoglio-Stil wird dafür eine zweideutige Form genützt, um die katholische Welt glauben zu lassen, daß sich die Lehre nicht ändert.

So behauptete der Kirchenrechtler Paolo Moneta am 9. September im „Avvenire“, daß „Glaubensmangel bisher kein Nichtigkeitsgrund war und es auch heute nicht ist“.

Gleichzeitig aber rühmte Msgr. Pinto bei der Präsentation des Motu proprio die „Neuerung durch das Pontifikat von Franziskus“ und sprach vom „ohne Glauben vollzogenen Sakrament“, das zu einer „unermeßlichen“ Zahl ungültiger Ehen führe, „wegen offensichtlichen Glaubensmangels als Brücke zum Gewissen und daher zum freien Willen einen sakramentale Zustimmung zu geben“.

Damit wird tatsächlich der Weg für Millionen von Annullierungen aufgetan. Millionen!

Ehenichtigkeit, weil Paar wegen unvorhergesehener Schwangerschaft heiratete?

Doch seit wann muß man, um gültig zu heiraten, heilig sein oder einen Studienabschluß in Theologie an der Gregoriana erwerben?

Für die Anerkennung einer sakramentalen Ehe hat die Kirche immer nur eine freie Entscheidung verlangt, im Sinne einer natürlichen Ehe heiraten zu wollen. Ebenso hat sie immer gelehrt, daß die geistliche Disposition der Brautleute (ihre Heiligkeit) für die Früchte des Sakraments entscheidend ist, nicht aber für dessen Gültigkeit.

Nun ist alles anders. Zu den Umständen, die die Möglichkeit zu einer superschnellen Scheidung auftun, gehört auch „die Kürze des ehelichen Zusammenlebens“ oder, daß zwei Verlobte „wegen der unvorhergesehenen Schwangerschaft der Frau“ geheiratet haben. Was hat das aber mit der Gültigkeit der Zustimmung zu tun?

Die unglaubliche Auflistung endet mit einem „etcetera“

Die unglaubliche Auflistung endet sogar mit einem „etcetera“. Soll das heißen, daß man sie willkürlich erweitern kann? Was für eine Rechtsprechung ist das?

Die schwächsten Teile (die Frauen und Kinder) werden die Rechnung dieser Revolution zu bezahlen haben, die die Familien, die ohnehin schon unter schwerem Beschuß durch die weltliche Kultur stehen, destabilisiert.

Schwester Lucia, die Seherin von Fatima, sagte eines Tages zu Kardinal Caffarra: „Der Endkampf zwischen dem Herrn und dem Reich Satans wird über die Familie und die Ehe stattfinden.“

Es ist soweit.

Wenn das die Zeit des „weißgekleideten Bischofs“ ist, wird es schmerzhaft für alle (erinnern Sie sich an die Stadt in Trümmern?).

Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Newsweek (Screenshot)

drucken
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat:
Unterstützen Sie bitte Katholisches.info mit einer Spende.
Zuwendungsübersicht

100 Comments

  1. Die bisher bestehende Regel ist auch für reformatorische Christen einsichtig. Flau wurde mir schon als Papst Johannes Paul II in Assisi mit den anderen Religionen betete; es hatte ein mächtige Sogwirkung auch auf die reformatorische Christenheit.

    In der gegenwärtigen Situation halte ich eine solche „Reformation“ für den Untergang des Abendlandes. Wir haben schon genug Ärger mit leichtfertigen Ehescheidungen, die Kinderseelen zerstören (um nur eine der weltlichen Folgen zu nennen) und in der Trauformel ist in der reformatorischen Kirche schon ein „Du sollst dich nicht scheiden lassen“ eingefügt (was wegen der Doppelung mit „bis daß der Tod euch scheidet“ schon lächerlich wirkt. Bei einem höchstamtlichen, päpstlichen Dispenz würden die Gesellschaftsordnungen der modernen Industriegesellschaft völlig chaotisch, denn die kirchlichen Ordnungen sind die einzigen, die bei dem genwärtigen Vorstoß von teuflischem Schwachsinn in Legislative, Exekutive und Jurisdiktion die Gesellschaft noch zusammen halten.

    Wo kann das Christentum dann noch „Salz der Erde“ sein? Nur mit dem Bekenntnis JESUS ist GOTT? Und nicht: „Darum habe ich Euch gesagt…es sei denn wegen Ehebruchs“?

    Auf der geistlichen Seite würden für die Betroffenen die Sünde der Ehescheidung beim Gang zum allerheiligsten Altarsakrament in den Bereich der unbewußten Sünden verschoben. Das wird unser Leben verändern.

    • Das stimmt. Das Auftreten habe ich im Fernsehen verfolgt. Als da Zauberer kamen, Scharmanen oder wie der Unfug heißt, wurde mir restlos klar, was das für ein Zinnober ist. Eigentlich eine Gotteslästerung.

  2. Bergoglio wird sein HÄRETISCHES Programm nur deshalb durchziehen können, weil er der ERSTE Papst ist, der das ERSTE Vaticanum voll nutzt! Der NIEDERGANG begann wirklich lange VOR 1958!

    • @ Michael Koppe:

      Sie betrachten anscheinend das Vaticanum I als Irrtum – ansonsten könnte man es ja nicht für ein häretisches Programm instrumentalisieren.

      Wenn aber das Vaticanum I nach Ihrer Ansicht ein Irrtum war -und mit ihm die gesamte katholische Kirche seit nun 145 Jahren irrt- erklären Sie doch bitte einmal, wer überhaupt entscheiden kann, was Häresie bzw. ein häretisches Programm ist. Etwa Sie?

      Die Winkeladvokaten, selbsternannten Vordenker und Hobby-“Theologen“ treten anscheinend nun auf den Plan – und leisten ihren Beitrag zur Verwirrung, als ob sie noch nicht groß genug wäre…

      • Bevor Sie weiter um sich schlagen:

        Sie sagen es doch selbst: niemand kann nach den Vorgaben des Vaticanum I den Papst „richten“, niemand darf ihn kritisieren oder sich einbilden, er können bezweifeln, dass er rechtgläubig lehrt.

        Auch wenn in dem Dekret stand, dass er nichts Neues lehren darf – nur er kann beurteilen, ob er etwas Neues lehrt. Eine echte Tautologie… der Chef hat immer recht, und wenn er nicht recht hat, tritt Satz 1 in Kraft.

        Und der naive Glaube, er könne nie irren, wenn er das z.B. wolle, ist unkatholisch: Jeder kann irren, außer Maria. Es ist nirgends überliefert, dass der Papst nicht sündigen könne, warum also nicht auch in Sachen Glaubensabfall? Glauben bzw. Rechtglauben muss man wollen. Was ist, wenn er nicht will?!

        Mit einem dermaßen verrückten Absolutismus ist die Kirche dem Verderben ausgeliefert worden: denn bevor einer handeln könnte, kann ein Papst alles zerstören, weil er der Papst ist.
        Frei nach Ignatius: Wenn der Papst sagt, dass weiß schwarz ist, muss man glauben, dass weiß schwarz ist.
        Das hat mit „Hobby“ und „Verwirrung“ nichts zu tun, sondern mit einem ungeschminkte Realismus, diesen Wahnsinn als den Wahnsinn zu erkennen, der es ist – heute erst sieht man, welch verheerende Folgen das hatte und hat.

        Alleine die Tatsache des desoltaen Zustandes der Kirche ist ein einziger schreiender Beweis dafür, dass mit dem Vaticanum I, was das Unfehlbarkeitsdogma betrifft, etwas nicht stimmen kann.

        Und bitte kommen Sie jetzt nicht mit dem Kram, er sei nur ex cathedra etc. etc.
        Das hat damit ja nichts zu tun: ein Papst darf kein Häretiker sein – ob ex cathedra oder nicht spielt ja keine Rolle.
        Wenn der Papst nicht „katholisch“ ist, kann er nicht der Papst sein.
        Aber nur er ist derjenige, der das angeblich beurteilen kann.

        Wahnsinn!!!

        Und wenn wir erst mit dem SuperGAU anfangen, wie er anlässlich des Honorius schon einmal die Kirche kalt anhauchte, dass nämlich ein späterer Papst seinen Vorgänger als Häretiker verfluchen muss – Verzeihung: auch das ist Wahnsinn. Deswegen hat die Kirche diesen Fall auch beharrlich schöngeredet. Denn wenn das so ist, dann wird keiner dem, der verflucht, mehr glauben können als dem, den er verflucht. Eine macht-unantastbare Papstclique hackt sich dann entweder gegenseitig kein Auge aus oder dreht alle paar Amtsperioden das Ruder krass um.

        Gehört nicht viel Logik dazu, das zu begreifen.

        Aber es erschien vielen Absolutisten auf dem Vat. I undenkbar, dass es passieren könnte.

        Wie das sein kann nach all den Untiefen der Kirchengeschichte, wird wohl für immer ein Rätsel bleiben, denn man hätte es wissen müssen.

        Mahner gab es jedenfalls genug, aber die wollte der ultrareaktionäre Mainstream nicht hören.
        Nein – es sind nicht die „Linken“ und die Freimaurer an allem schuld…

      • Ein sehr lesenswerter Kommtar von Ihnen, geschätzte Fr. Zeitschnur. Ich kann Ihnen da nur beipflichten.

      • hört sich irgendwie richtig an, was Sie da schreiben.
        Nur ich vermute mal, dass die Konzilsväter des ersten vaticanums davon ausgingen, dass Gott höchstselbst einen häretischen Papst verhindern würde.

      • Die Unfehlbarkeit und der Jurisdiktionsprimat des Papstes sind von der röm.-kath. Kirche auf dem Vaticanum I als solche definierte Dogmen. Der genaue Inhalt dieser dogmatischen Lehren wird in jedem katholischen Katechismus dargelegt. So bedeutet die vom Vaticanum I definierte Unfehlbarkeit keineswegs, der Papst sei immer und schlechthin gegen jeden Irrtum geschützt, erst recht besagt sie nichts über eine persönliche Sündenlosigkeit des Papstes. Die Frage, ob es einen papa haereticus geben könne, und was in einem solchen Falle zu geschehen habe, wurde auf dem Vaticanum I nicht einmal behandelt, geschweige entschieden.

        Wer meint, Dogmen könnten jemals durch historische Entwicklungen relativiert oder gar falsifiziert werden, sitzt demselben Irrtum auf wie Kasper („Wahrheit ist ein Prozeß“) – offensichtlich tun das manche, ohne es zu merken, womöglich noch unter der Larve der Frömmigkeit („Nur die allerseligste Jungfrau ist unfehlbar“ o.ä.)

        Es bleibt dabei: Es ist ein vollständiger Selbstwiderspruch und radikal unkatholisch, einerseits dogmatische Lehren eines Konzils zu Irrtümern zu erklären, andererseits aber zu behaupten, es gebe eine sichere Erkenntnis der Lehren der göttlichen Offenbarung. Eine solche Erkenntnis (man nennt sie übrigens fides divina et catholica) ist natürlich die einzig mögliche Voraussetzung, bestimmte Lehren -z.B. die Auffassungen Kaspers- als Häresien zu qualifizieren.

        Sollten Kasper oder seine Anhänger Wortmeldungen wie diejenigen der „zeitschnur“ überhaupt zur Kenntnis nehmen, so dürften sie in schallendes Gelächter ausbrechen: „Seht euch doch diese selbsternannten Verteidiger der Rechtgläubigkeit an – mittlerweile leugnen sie Dogmen, oder sind zumindest der Ansicht, mit ihnen ’stimme etwas nicht‘. Ausgezeichnet! Das behaupten wir ja auch.“

        Die gegenwärtige dramatische Lage, in die uns nicht zuletzt das Verhalten des gegenwärtigen Papstes gebracht hat, wird nur derjenige unbeschadet überstehen, der sich -abgesehen vom eifrigen Gebrauch der Gnadenmittel- unerschütterlich an dasjenige hält, was unsere hl. Mutter, die röm.-kath. Kirche, immer gelehrt hat und lehrt. Jeder Katholik kann u. sollte sich auch an die Lehre der Theologen halten, daß dem Seelenführer zu folgen ist, es sei denn, dieser würde offensichtlich (!) irren. Ansonsten drohen dem Glauben u. Seelenheil schwere Gefahren!

        Wer hingegen im Grunde niemand glauben will, als sich selbst -wie gewisse Winkeladvokaten, Hobby-“Theologen“ und andere, die es z.B. wagen, hier das Vaticanum I in Mißkredit zu bringen, haben den Glauben schon verloren.

        Es ist der Vater der Lüge, der die Menschen durch Häresie vom Glauben abbringen will. Ihm ist es natürlich gleichgültig, ob jemand wegen seines Modernismus, Laxismus, Relativismus oder wegen seiner krypto-protestantsichen, jansenistischen, schwärmerisch-apparitionstischen oder sonstigen Auffassungen abfällt. Der Abfall als solcher ist das Ziel des Teufels. Cui resistite fortes in fide!

      • @ zeitschnur:

        Ich trete in keine Auseinandersetzung mit Ihnen ein, da ich eine solche nach Kenntnisnahme Ihres ständigen Verhaltens in diesem Forum für völlig zwecklos halte. Meine obigen Bemerkungen verstehen sich als Hinweise an die Leserschaft im allgemeinen – auf Ihre Äußerungen wurde nur deswegen bezug genommen, weil sie mir als geeignete Beispiele erschienen.

      • @ besorgter christ

        Es geht um die Problematik, dass man den Papst ALLEINE als Funktion der Unfehlbarkeit der Kirche sieht.

        Wie einst Petrus versagt hatte – nicht nur bei der Kreuzigung, sondern auch später, als er sich von Paulus zurechtweisen lassen musste – könnte theoretisch natürlich jeder Papst versagen und müsste sich mahnen lassen. Er hat seine Vollmacht einerseits von Christus selbst, andererseits vertritt er ja keine Geheimwissenschaft, sondern alle Gläubigen sind sogar verpflichtet, der wahren Lehre aktiv beiszustimmen. Wenn sie das aber tun, sind Kollisionen systematisch vorhersehbar.

        Aber von wem und in welcher Vollmacht kann ein Papst gemahnt werden?

        Das wurde nie geklärt, und das ist auch der Dreh- und Angelpunkt des Problems.

      • @ fides vincit

        Abgesehen von der Albernheit am Schluss – Sie antworten auf mein Posting, wollen aber von mir keine Antwort… und pöbeln mich persönlich an ….haben Sie überhaupt nicht begriffen, was ich geschrieben hatte.

        Vielleicht lesen Sie einfach einmal genau durch, was ich sage – auf der Sachebene. Anstatt respektlos herumzutrotzen, sollten Sie alle Energie des Geistes auf Verstehen anwenden. Und dann fürchten Sie mich auch nicht mehr, sondern werden vernünftig reagieren.

        Ich leugne kein Dogma, sondern ich bezweifle, dass seine Färbung in der Folge und teilweise auch im Begleittext des Dogmas selbst – noch dazu vor dem Hintergrund, dass das damalige Schema über die Kirche nicht ausformuliert worden war und das Konzil überstützt abgebrochen wurde – schiefhängen bzw. etwas initiiert haben, was ganz offenkundig die Kirche in den Abgrund getrieben hat.

        Es ist nicht maßgeblich F., der die Lage hervorgebracht hat!

        Wer glaubt, F. sei der erste Nichtpapst, der weiß entweder nicht, was die Vorgänger alles getrieben haben, oder er will es vor lauter Papolatrie nicht wissen.

    • @zeitschnur:
      es scheint mir evident zu sein, dass ein papst, der eine unfehlbare Lehre ex cathedra verkündet von vorneherein kein papa haereticus sein kann, weil ihn der Heilige Geist vor einem Irrtum bewahren würde. Sie können auch davon ausgehen, dass Papst Franziskus nicht so disponiert ist, dass er ex cathedra verkünden wird. Und in der „normalen päpstlichen Lehre“ kann er selbstverständlich irren.

      • „Fehlbarkeit“ heißt nicht „Häresien verkündigen“ – das sind zwei paar Stiefel.

        Man ist ja nicht erst dann Häretiker, wenn man die Häresie ex cathedra verkündet.

      • Und dennoch ist selbst ein „papa haereticus“ durch den Heiligen Geist vor der Verkündung einer fehlbaren Lehre ex cathedra geschützt und wenn es nur dadurch wäre, dass er vor der Unterzeichnung tot umkippen würde…

      • Nehmen Sie es mir nicht übel, aber das halte ich für einen kruden Aberglauben.

        Warum ist dann JP II nicht tot umgekippt, als er den Koran küsste?
        Denn das war eine echte, unverzeihliche häretische Geste.
        Wenn er außerliturgisch einen Muslim geküsst hätte – kein Problem.
        Aber der quasiliturgische Kuss, der sonst – im liturgischen Zusammenhang – nur Christus gelten darf, auf das Buch, das Christus verneint und verleugnet in seiner Gottessohnschaft UND in seinem Opfer?!

        Der Papst hat nicht die Zusage, dass er bewahrt bleibt vor dem Glaubensabfall. Wenn Sie das Wort Jesu (non praevalebunt..) ansehen, gilt diese Verheißung eben nicht dem Petrus, sondern der Kirche. Die grammatische Verschiebung in dem Satz Jesu ist eh aufallend: er gibt Petrus die Rolle des Felsen, aber die Bewahrung vor dem Abfall gibt er der Kirche. In den beiden Sätzen wird keine Konjunktion gesetzt, die einen Schluss erlauben würde, etwa: „Die Kirche wird nicht überwunden werden, weil du der Fels bist.“ oder „Die Kirche wird nicht überwunden werden, obwohl du der Fels bist.“ etc.
        Nein – Jesus setzt zwei Hauptsätze hintereiander, ohne dass die Beziehung zwischen dem einen und dem anderen präzisiert würde.

        Ich bin wieder bei meiner Ausgangsfrage: Diese Beziehung zwischen Unfehlbarekit des Papstes und Unfehlbarkeit der Kirche wurde niemals sauber geklärt – das blieb das Vaticanum I schuldig, und damit begann der Untergang, wenn auch nicht sofort.

        Daher ja meine Bedenken wg. des Vaticanum I: Ursprünglich sollte ein ganzes Kirchenschema diskutiert werden, das auch die Unfehlbarkeit der Kirche im ganzen dogmatisch definieren sollte.
        Die paplisten aber wollten erst mal und vor allem dessen Kapitel 11+12 herausreißen, das vom Papst handelt. Letztendlich wurde dann nur das verhandelt, bevor – wie oben gesagt – das Konzil überstürzt abgebrochen werden musste.

        Mit dem vaticanum I stimmt also ebenfalls etwas nicht

  3. „Ist der Papst katholisch?“- Eine gute Frage, kurz und pointiert formuliert.

    Nach allem was wir seit 28 Monaten gehört, gesehen und gelesen haben, eine eindeutige und noch kürzere Antwort:

    „Nein“.

    Sed …non praevalebunt.
    Christus nostra spes.

  4. „Schwester Lucia, die Seherin von Fatima, sagte eines Tages zu Kardinal Caffarra: „Der Endkampf zwischen dem Herrn und dem Reich Satans wird über die Familie und die Ehe stattfinden.“
    Dem ist nichts hinzuzufügen. Das wird die Mutter aller Schlachten denn Luzifer mag die christliche Ehe nicht und wenn er hört das es Menschen gibt die in Treue zu Christus bis zum Tod sind dreht der komplett durch. Oder gibt es Katholiken die glauben das Satan über jede Scheidung verärgert ist?
    Per Mariam ad Christum.

    • Der Endkampf begann am 7.12.1965, als die häretische Erklärung „DIGNITATIS HUMANAE“ von Paul VI und den meisten Bischöfen/Kardinäle unterschrieben wurde.
      Damit hat der Antichrist, wie von der Mutter Gottes vorausgesagt, seinen Platz im Vatikan eingenommen. Es hilft nichts, wenn sich die Söhne der Finsternis gegenseitig
      selig oder heilig Sprechen. Sie alle stehen ausserhalb der Kirche. Im Kampf um die christliche Ehe und Familie, steht der „Scheinpapst“ auf der Seite Luzifers.

      Die Mutter Gottes gab uns ein Geschenk zum Frieden. Die Weihe Russland an ihr unbeflecktes Herz. Aber die „Kirche“ nimmt dieses Geschenk nicht an, JH II machte einen Eiertanz mit der Weltweihe, „Russland“ wurde nicht erwähnt, weil das vertraglich
      mit den Kommunisten vereinbart war. Die Kommunisten fürchteten sich vor dieser Weihe.
      Als nun Putin im vergangen Herbst im Vatikan war, bat er „Franziskus“ er möge die
      Weihe in der gewünschten Form vollziehen. Wir sprechen nicht über Fatima, war die
      Antwort von Franziskus. Ein unglaublicher Vorgang. Er hat sich offenbar dem Dienst Satan unterworfen, siehe Vision von Paps Leo XIII, vom 13.10.1884
      Wir können nur um Barmherzigkeit flehen.

  5. Wir sind in der Tat in der Zeit des weißgekleideten Bischofs und im Endkampf wie von Lucia angekündigt, im Kampf Gottes gegen das Reich Satans. Dieser Kampf der immer offener geführt wird, geht um die Ehe und Familie, die letzte christliche Institution. Ob nun der Papst noch katholisch ist oder nicht, ist zweitrangig. Die Frage ist, ob die Kardinäle in ihrer Mehrheit noch katholisch sind und katholisch denken. Nachdem sich die Europäischen Freimaurer öffentlich gemeldet haben,muss man davon ausgehen, dass die Kardinäle und Bischöfe die dieser ehemals im geheimen agierenden Bewegung angehören, ihre Instruktionen erhalten haben. Dann braucht man sich nicht wundern, welche Ergebnisse die Herbst-Synode hervorbringen wird. Nicht zu vergessen, die Ankündigung der Mutter Gottes “ Rom wird der Sitz des Antichristen, der Freimaurer werden “ !

  6. Wir leben gerade im Zeitalter der „Abschaffung“,Deutschland und Europa schaffen sich ab,warum sollte die (Amts) Kirche da eine Ausnahme machen!?
    Jetzt weiß ich auch,warum JP II so darum gekämpft hat,das in der Europäischen Verfassung der Gottesbezug festgeschrieben wird,er wußte,was kommt,wenn dies nicht geschieht.
    Europa ohne Gott ist dem Untergang geweiht ( “ mehrere Nationen werden vernichtet werden“ ).
    Ich hatte schon immer die Ahnung,das Deutschland dabei ist.

  7. Die Äußerung des Papstes zu Scalfari, „es gibt keinen katholischen Gott“, zeugt von allergrößter Dummheit und Ignoranz. Wenn Papst F. nicht einmal weiß, dass man das Wort „katholisch“ mit „allumfassend“ übersetzt, dann fehlt ihm entweder die nötige Bildung oder er hat ein völlig falsches Gottesbild! Vielleicht war das der Grund, dass er seinen Doktortitel nicht geschafft hat?

    • Für „Papst“ Bergoglio gibt es wahrscheinlich überhaupt keinen Gott, außer sein Selbstgestrickter. Nur das traute er sich (noch) nicht laut zu sagen. Denn wer einem fanatischen Atheisten so was sagt- und es auch nicht zurücknimmt- glaubt selbst wie sein Gesprächsfreund nicht an den Einen und Dreifaltigen Gott.
      Dabei ist die Formulierung „kein katholischer Gott bzw. „nur“ „katholischer Gott“, von einem hohen geistlichen Würdenträger ausgesprochen, Irreführung und letztlich Gotteslästerung. Das war eine ganz bewußte Provokation.

    • „es gibt keinen katholischen Gott“, wahrscheinlich in einem anderen Zusammenhang gesagt, aber wenn ein Papst so etwas sagt ist das ganz etwas anderes.
      Ja richtig er will ja auch gar kein Papst sein, sondern allenfalls Bischof (auch dieses Amt ist ein paar Nummern zu gross fuer ihn)
      Ohne ihn in Schutz nehmen zu wollen, aber seit „Nostra Aetate“ gibt es tatsaechlich keinen Gott mehr der die Absolutheit beanspruchen koennte.
      Man hat demokratisch seine Gleichstzung mit Allah, Buddah und sonstwem beschlossen.
      Vielleicht verstehen jetzt einige, warum das Konzil so eine Katastrophe war.

      Natuerlich ist Gott Katholisch (allumfassend), aber viel wichtiger ER wollte und will bis heute die Katholische Kirche als EINZIGE Traegerin der Heilsbotschaft.
      Im alten Testament wurde das juedische Volk auserwaehlt, als Einziges auf der ganzen Welt um den Messias hervorzubringen.
      Immer wieder Abfall und Rueckbesinnung bis zu dem Zeitpunkt an dem ER kam uns zu erloesen.
      Damit war der alte Bund beendet und der Neue konnte beginnen mit Judenmenschen, die den Glauben an Christus angenommen hatten.
      Und Christus als Sohn Gottes hat die Kirche gegruendet und nichts anderes, egal wie man auch heisst es ist nicht dasselbe und damit nicht Gottes Wille.
      Wer das heute sagt wird von der Kirche !!!!!!!!!! im speziellen und von der Welt sowieso, mundtot gemacht, dabei ist das die Wahrheit und das Geheimnis der Kirche.
      Christus hat nie gesagt, bekehrt die Menschen zur Allerweltsreligion sondern zu MIR und NIEMAND anderem, wer sich taufen laesst wird gerettet, wer nicht ist verdammt.
      Klarer gehts kaum Herr Franz, oder ?

    • Da laufen ganz andere Pappnasen mit Doktortitel herum. Er hatte schlicht keine Lust, sich anzustrengen, aber das ist was anderes.

      Aber davon abgesehen: die Papstäußerung ist ungefähr so salopp wie Ihr Posting – was regen Sie sich also auf.

      F. wollte vermutlich volksnah sein und sagen, dass Gott größer ist als die dumpfen Vorstellungen, sie viele Katholiken von ihm haben. Sagen wir es doch einmal klar!

      Wäre aber auch eine ernsthafte Frage, ob er damit nicht auch auf etwas Wahres hinweist… wenn man all diese proletenhaften Kommentare im WWW aus ultrakatholischer Feder liest, dann stellen sich schon Fragen…
      F. ist nur die Rückseite dieser Dumpfheit…

      Jeder bastelt sich seinen Gott, ob er F. heißt oder Tradi. Und jeder meint, er habe aber tausendprozentig recht.

      Ist alles ziemlich unglaubwürdig und beschämend.

      • Sie sind Gefangene Ihres Intellektualismus, wie es aussieht @zeitschnur und somit zur Wahrheitsfindung und Unterscheidung der Geister nicht wirklich in der Lage.
        Zum sehr guten und erhellenden Artikel von Herrn Socci fiel Ihnen nichts ein.

      • Gott sei Dank ist wenigste eine/r hier gebildet und hebt sich von all diesen proletenhaften Kommentatoren ab! Nur schade, dass ausgerechnet Sie liebe/r zeitschnur immer so missgestimmt sind und hier nichts als schlechte Laune verbreiten. Sie meinen wohl die Weisheit mit silbernen Löffeln gefressen zu haben, aber mit ihrer ewigen Kritik- und Degradierungssucht sammeln Sie sich bestimmt keine Sympathiepunkte. Wenn Sie wirklich so klug und weise wären wie Sie tun, hätten Sie es nicht nötig, sich ständig als das absolute non plus Ultra hinzustellen. Im Gegenteil, das zeugt eher von einem erheblichen Minderwertigkeitskomplex!
        Sie müssen die Lichter der anderen nicht auslöschen, nur damit Ihres heller leuchten kann! Denken Sie mal darüber nach – am besten erst denken und dann posten und nicht umgekehrt!

      • Bei diesem „Kirchenmaus“-Kommentar muss ich smilen. Einmal mehr versucht da einer, besagte Dame mit Zuckerbrot und Peitsche in sein Lager zu ziehen. Diesmal in eines, wo man nicht nur (ebenfalls) „gebildet“ ist, sondern sich gleichzeitig viel klüger und weiser als jene auszudrücken pflegt.

        Ja, es ist schon eine Zumutung, wenn sich heute eine erdreistet, ihr Denken und Schreiben partout NICHT am Sammeln von „Sympathiepunkten“ zu orientieren.

      • @kirchenmaus:

        So recht Sie haben mögen, es hat keinen Sinn, mit „zeitschnur“ in einen Diskurs einzutreten. Es handelt sich um eine höchst problematische, vor allem aber unbelehrbare Persönlichkeit, deren Selbst- und Fremdwahrnehmung kaum etwas miteinander zu tun haben dürften.. (Wer sich dazu bemüßigt sieht , sich von „zeitschnur“ ein Bild zu machen, der sehe sich einmal ihre Internetpräsenz an, z.B. die von ihr kreierten Fetzensammlungen, die sie für Damenkleidung zu halten scheint. Im Volksmund würde man sagen: „Da lachen ja die Hühner.“)

        In diesem Forum bezog sie vor einigen Monaten von einer Menge Leser Prügel. Vermutlich ging den meisten das ausufernde, übersäuerte und sterile Geschwätz schwer auf die Nerven. Daraufhin spielte sie die Beleidigte, hielt sich eine zeitlang etwas zurück – und dann hob die Sache von neuem an. Vielleicht kann sie einfach nicht anders. Das müßte auf anderer Ebene beurteilt und ggf. behandelt werden…

        „zeitschnurs“ Postings haben immerhin das Gute, zu zeigen, wie Sedisvakantismus letztlich zum Liberalismus führt. Extrema tangunt. Sie wird vermutlich im Agnostizismus enden, wenn sie nicht schon darin geendet ist (vgl. den vorletzten Absatz ihres Kommentars v. 14.09., 18:37 Uhr).

      • Hallo Franzel,

        wir werden wieder persönlich, wie es aussieht (womit das, was ich meine, indirekt bestätigt wird…)? – ich habe oben einiges geschrieben, schon gelesen? gestern schon…

      • Hallo kirchenmaus: Hahahaha!

        Verzeihung, dass ich mir erlaube, geistig unabhängig zu bleiben!
        Sehen Sie – Sie bestätigen genau, was ich meine: es gibt nur „Lager“, neidische Geister, die Kontrolle ausüben wollen, ob auch nur ja niemand auf diese Lager und ihren Zuspruch, ach, was sag ich: deren „Sympathie“ (ja, ums Denken gehts nicht, das Gefühlige ist Trumpf …) pfeift…

        Ihr Posting zeigt krass, wie katastrophal es im Tradi-“Lager“ aussieht. Diese geistige Leere und dieser Hang, ohne auch nur ein Sachargument den, der die „gute Laune“ aufgrund des Nachdenkens über die Dinge „verdirbt“, niederzuprügeln, schlagen zurück auf diese(s) „Lager“.

        Es bleibt kein Stein auf dem andern.

        Jesus sagte vor dem Hohenrat:

        „Hab ich Falsches gesagt, dann beweis es! Habe ich wahr gesprochen – warum schlägst du mich?“

        Auf den Tradi-Jahrmarkt mit seinen Illusionsbuden bringen mich jedenfalls keine 10 Pferde.

      • Jeder bastelt seinen Gott. Das ist die aussage einer Ungläubigen. warum macht sie sich dann hier breit ? Wer nicht an Gott glaubt, der braucht sich auch nicht um die Bibel und die kirche zu kümmern. Atheistin und gut. Besser als das Geschwurbel.

  8. Satanisch,gruselig.Beweise,dass dein Glaube nicht tief,nicht richtig war,dann kannst du wieder Sex haben und zur (Hlg)Kommunion gehen,wieder Heiraten,wieder Glaubensüberprüfung?wie oft?Wie viele den Glauben verraten (rückwirkend)?Die Glaubensüberprüfungen,…Eine Gefahr.

  9. Deutschland wird kunterbunt. Die Lehre der Kirche wird Wischiwaschi (offen für Weiteres).
    Danach wird Deutschland islamisch und seine Bischöfe werden – wenn sie sich nicht abschaffen wollen – islamokatholisch!
    (im günstigsten Fall, im Deutschen steht bei Zusammensetzungen das Bestimmungswort hinten)

  10. @Stella Sind Sie sich auch dessen bewusst, dass Sie gerade dabei sind, auch den korrekten Gebrauch der deutschen Sprache „abzuschaffen“?

    • Na dann korrigieren Sie mich doch,Herr Oberlehrer!?
      Hier geht es nicht um Schönschreib-oder Neusprech sondern um Fakten.
      ( Hoffentlich habe ich das verständlich genug formuliert)

      • @ stella
        Ich schätze Ihre Kommentare in der Regel; hier möchte ich allerdings dem „Oberlehrer“ zustimmen: Worte als Folge von Zeichen und Sätze als Folge von Worten kann man zuweilen nur verstehen, wenn sie korrekt geschrieben und gesetzt sind. Orthographische Regeln sind nun mal eine Übereinkunft, die eine möglichst genaue Verständigung gewährleistet. Die Form – hier die Orthographie – bestimmt auch den Inhalt.
        .

    • Fünf Tage nach meinem kritisierten “ Abschaffungsposting“ sind wir der Abschaffung zumindest Europas doch schon ein erhebliches Stück näher gerückt,wenn ich mir diese Bemerkung noch erlauben darf.

  11. „Papst“ Bergoglio ist nicht katholisch und war es auch wohl nie. Er hat den Menschen von Anfang an Sand in die Augen gestreut, so muß man heute feststellen. Persönlich hatte ich mich hier ja durchaus mit etlichen Kritikern von ihm auseinandergesetzt, im Gedanken, daß übertrieben werde- und das wurde es auch-, aber auch, daß man jedem Menschen auch Zeit geben solle, Fehler zu korrigieren. (Selbst hatte ich aber nichtsdestotrotz immer auch Zweifel gehabt, was seine Wahl, die formelle wie soz. informelle Gültigkeit betraf.) Zudem hatte ich gerne auch Herrn Erzbischof Gänswein geglaubt: das ist nunmehr Vergangenheit.
    Bergoglios „Kehrtwendung“ seit Anfang März ist keine, war keine. Die Not ist groß: was wird Papst Benedikt XVI., der eigentliche Amtsinhaber nach wie vor, tun?

    Man kann verweisen auf die vielen Prophezeiungen wie die vom hl. Franziskus und die Worte der Muttergottes an Conchita in Garabandal und etliche andere.
    Bergoglio will die Kirche und Europa zerstören. Darum auch die forcierten islamischen Invasionstruppen. Wenn man sich den Islam (Losung: „es gibt keinen Gott“ und alles Weitere ist blablabla) auch in seiner Praxis vor Augen stellt, würde morgen unser Gesundheitswesen und vieles andere komplett zusammenbrechen, denn: Frauen dürfen nicht arbeiten, werden dumm gehalten und sind nur Sexobjekte und tatsächlich Gebärmaschinen. Islam ist eine Welt der institutionalisierten Rohheit und Gewalt; schlecht für Frauen, aber auch für Männer.
    Diesen gnadenlosen Vernichtungskrieg führt Bergoglio gegen uns im Verein mit den Regierungen, die uns auslöschen wollen.

  12. Bergoglio ist weder „Liberaler“ noch „Modernist“ sondern ein rücksichtsloser Despot und eitler Absolutist eigener Art.
    Ein populistischer Demagoge, ohne irgendeine theologische oer philosophische Grundlage, welcher jeweils situauationsbedingt seine „Gesten“ oder „Botschaften“ setzt. Das wichtigste ist ihm dabei stets der Welt zu gefallen. Umrahmt wird das ganze von einer banalen und absurden Armuts- und Demutsmaskerade, in welcher er sich gut zu inszenieren gedenkt.
    Das Kardinalskolleg wußte sehr genau wen es da damals aus seinen Reihen erwählt hat.

  13. Als Anhänger des Papsttums sind treue Katholiken angesichts von Papst Franziskus gefährdet, wie geprellte Liebhaber mit Enttäuschung und Empörung, ja mit Wut und Hass zu reagieren. Aber auch wenn man Papst Franziskus in der Rolle, die er spielt, ablehnt, soll man die christliche Liebe, den inneren Frieden und den Respekt wahren.

    • Sehr richtig.

      Gerade in den meist wirren Zeiten am Ende des Mittelalters und am Anfang der Renaissance war das Beispiel der Kartäuser und der durch die Devotio moderna reformierte Augustinerchorherren schulbildend.

      Dum mundus volvitur, crux stat.
      (Kartäuserdevise: Während die Welt sich hin und her bewegt, steht das Kreuz feste“)

      Thomas a Kempis: De imitatione Christi: die Nachfolge Christi

    • Aber was kommt nach ? Es könnte noch viel schlimmer werden, dieser Papst hat schon so viel zerstört……..Ein Kardinal Sarah wäre toll, geschweige von Burke…..Beten , beten beten,,,,

  14. Es kommt darauf an, wie ich die Fragestellung definiere. Wenn es für einen Katholiken eine Voraussetzung ist, die Kirche zu verteidigen, sie zu schützen und ihr nicht zu schaden, dann ist Bergoglio nicht katholisch! Er nutzt zwar die Machtfülle des Amtes, aber nicht dafür, die Menschen im Glauben zu unterweisen, ihnen aufzuzeigen, was der Weg zu Gott ist und sie in Einheit um Petrus zu versammeln. Despotisch räumt er alles beiseite, was ihm nicht passt, verändert beständig nuschelnd und plappernd die Grundlagen des Glaubens und tut nicht einen Deut dafür, dass man eine klare Linie in diesem sogenannten Pontifikat erkennt. Küsschen gibt es für alles und jeden- seien es Muslime, Atheisten oder Freimaurer, aber nicht für die treuen Söhne und Töchter der Kirche. Für die hat er Spott und herbe Worte übrig. Nein- so verhält man sich nicht, wenn man katholisch ist und seinen Glauben liebt. Bergoglio wird einen völlig verwüsteten Weinberg hinterlassen, der auf Jahrzehnte kaum noch Frucht bringt. Darüber jubeln werden all diejenigen, die die Kirche ohnehin nach ihrem eigenen Bild und Gleichnis verändern wollen und die unter dem Deckmäntelchen der Barmherzigkeit ihre Sünden rechtfertigen und der Kirche ihren selbst fabrizierten und zusammen gezimmerten Glauben überstülpen wollen. Aber wenn den fett und faul gewordenen Kirchenbürokraten endlich mal das Geld ausgeht, dann sind sie die ersten, die ihren Judasdienst verrichten. ich sagte es hier schon einmal: welche Schande!

    • Geehrter Marcellus, wir haben ja – Gott sei Dank – eine klare, höchst-lehramtliche Definition der Mitgliedschaft eines Menschen in der einen Kirche Christi – in der Enzyklika Mystici corporis Seines Dieners Papst Pius‘ XII. von 1943; habe diesen Abschnitt mal a.d. offiz. Übersetzung vom Vatikan-Server rauskopiert, Link s.u. (in derselben Enzyklika stellt PXII übrigens fest, daß diese eine Kirche Christi die heilige, katholische, apostolische Römische Kirche ist; da steht jedenfalls nichts von subsistit in …):

      „Den Gliedern der Kirche aber sind in Wahrheit nur jene zuzuzählen, die das Bad der Wiedergeburt empfingen, sich zum wahren Glauben bekennen und sich weder selbst zu ihrem Unsegen vom Zusammenhang des Leibes getrennt haben, noch wegen schwerer Verstöße durch die rechtmäßige kirchliche Obrigkeit davon ausgeschlossen worden sind. „Denn – so sagt der Apostel – durch einen Geist wurden wir alle zu einem Leibe getauft, ob Juden oder Heiden, ob Sklaven oder Freie“ (l Kor 12, 13). Wie es also in der wahren Gemeinschaft der Christgläubigen nur einen Leib gibt, nur einen Geist, einen Herrn und eine Taufe, so kann es auch nur einen Glauben in ihr geben (Eph 4, 5); und deshalb ist, wer die Kirche zu hören sich weigert, nach dem Gebot des Herrn als Heide und öffentlicher Sünder zu betrachten (Mt 18, 17). Aus diesem Grunde können die, welche im Glauben oder in der Leitung voneinander getrennt sind, nicht in diesem einen Leib und aus seinem einen göttlichen Geiste leben.

      Es wäre aber auch falsch zu glauben, daß der Leib der Kirche deshalb, weil er den Namen Christi trägt, schon hienieden, zur Zeit seiner irdischen Pilgerschaft nur aus heiligmäßigen Gliedern oder nur aus der Schar derer bestehe, die von Gott zur ewigen Seligkeit vorherbestimmt sind. In seiner unendlichen Barmherzigkeit versagt nämlich unser Heiland in seinem mystischen Leib auch denen den Platz nicht, welchen Er ihn einst beim Gastmahl nicht versagte (Mt 9, 11; Mk 2, 16; Lk 15, 2). Denn nicht jede Schuld, mag sie auch ein schweres Vergehen sein, ist dergestalt, daß sie, wie dies die Folge der Glaubensspaltung, des Irrglaubens und des Abfalls vom Glauben ist, ihrer Natur gemäß, den Menschen vom Leib der Kirche trennt.“

      Link auf den deutschen Text bei vatican.va: http://tinyurl.com/pl635j2

    • Also … ich finde, klarer geht’s nicht, sehr präzise Kriterien, die uns Pius XII. da an die Hand gibt; wobei die Übersetzung „die […] sich zum wahren Glauben bekennen“ m.E. sogar noch zu schwach ist; im lat. Text heißt es da: „qui […] veram[…] fidem profitentur“. Das Große Schulwörterbuch Lateinisch – Deutsch von Langenscheidt sagt beim Eintrag profiteor: ‚1. offen bekennen od. gestehen […]. 2. öffentlich erklären […]. 3. a) etw. verheißen, versprechen, zu etw. sich erbieten‘ – scheint also ein sehr „starkes“ Wort zu sein, nicht nur im Sinne von ’sich innerlich zu etwas bekennen‘, sondern eher: „so richtig aktiv nach außen und offiziell vor den Mitmenschen sich zu etwas bekennen, zu etwas stehen“. – Also sollte man vlt. eher formulieren: „die den wahren Glauben offen bekennen“ statt „die sich (und sei’s auch nur ‚innerlich‘, ohne daß ein anderer etwas davon mitkriegt) zum wahren Glauben bekennen“.

      Dazu gehört, wie ich finde, auch, den Glauben (auf jeden Fall in Worten) zu verteidigen, wenn er angegriffen wird; dazu gehört das volle Christus-Bekenntnis. Wie Mitkommentator Hans (etwas weiter unten) schon schreibt: „Dieses klare Bekenntnis höre ich nicht mehr.“ –

    • Pius XII.: „Wie es also in der wahren Gemeinschaft der Christgläubigen nur einen Leib gibt, nur einen Geist, einen Herrn und eine Taufe, so kann es auch nur einen Glauben in ihr geben […]“ – ich frage mich selbst: teile ich denselben persönlichen (und öffentlich zu bekennenden) Glauben gemeinsam mit Herrn J.M.B., so, wie er ihn öffentlich verkündet? Besteht zwischen J.M.B. und mir selbst eine Einheit im Glauben, gehören wir zu derselben Glaubens- und Bekenntnisgemeinschaft – bekennen, profitemur, wir offen denselben Glauben? – Antwort: Klares Nein!

      • Vor Monaten haben Sie uns ein wenig an Ihren Gedanken zur Kirche teilnehmen lassen.
        Ich freue mich, dass Sie wieder präsent sind.
        Was Papst Franziskus betrifft:
        Ich habe jegliches Vertrauen in ihn vollständig verloren! Darüber habe ich mehrfach mit Priestern der Amtskirche gesprochen, sowie neulich zum erstenmal mit einem Dominikaner-Pater, der zwar nicht der Pius-Bruderschaft angehört, sich ihr aber verbunden fühlt.
        Diese Gespräche haben mir sehr geholfen.

      • Aus dem Zitat von Pius XII. geht aber nur hervor, dass man sich zum wahren Glauben bekennen muss, um ein wahres Glied des mystischen leibes Christi zu sein.
        Als „Ausgeschlossene“ definiert er solche, die sich entweder selbst vom Haupt getrennt haben (damit meint er den Papst und zielt ab auf Orthodoxe und v.a. Protestanten) oder solche, die durch ein Urteil des Lehramtes ausgeschlossen wurden (Spruchstrafe des Exkommunikation).

        Auf die Untiefen der „Tatstrafe“ geht er nicht ein, und v.a. nicht, was denn ist, wenn es der Klerus und sogar der Papst selbst ist, der eine Tatstrafe fällt.

        Insgesamt hat Pius XII. gerade um diesen Punkt immer herumlaviert.

        Dass Sie nicht in Einheit mit dem „Papst“ Bergoglio sind, mag sein – ich bin es auch nicht (!), aber nach dem Recht steht uns „Laien“ nicht zu, überhaupt beurteilen zu wollen, ob ein Papst noch rechtgläubig ist.
        Genau dieses Gesetz hat man den Gläubigen spätestens seit dem 19. Jh dermaßen ideologisch eingetrichtert, dass sie heute wirklich wie gelähmt sind und niemand noch aus noch ein weiß.

        Der Papst ist die „nächste Glaubensregel“ und nur er ist berechtigt, das depositum fidei verboindlich auszulegen. Ein Zweifel an dieser seiner Tätigkeit wurde dem Gläubigen unter Androhung schwerster Kirchenstarfen immer abgesprochen. Bei Ignatius ging dieser Wahnsinn soweit zu sagen, man müsse wider besseres Wissen dem Papst darin folgen, dass schwarz weiß ist.
        Extrem übel hat auch Pius X. den Gläubigen diese Totalentmündigung eingetrichtert – der Gläubige hat gefälligst alles aus Papstes Mund mit Herz und Verstand zu schlucken – egal ob es ihm einsichtig ist oder nicht.

        @ GW – das Problem ist so schlimm, dass das kein Mensch mehr lösen kann!

      • Guten Morgen, verehrte Frauen Marienzweig und zeitschnur – ja, das Problem, das Chaos in Kirche und Welt ist wirklich dermaßen katastrophal, wie wohl kaum jemals zuvor in der Geschichte; man kann wohl nur noch von ‚völligem Zusammenbruch‘ sprechen, der m.E. jedoch nicht erst jetzt erfolgt, sondern bereits viel früher erfolgt ist; aber zwischen Ursache und Wirkung (oder Infektion/Intoxikation und vollem Ausbruch der Krankheit) besteht ja immer eine gewisse Retardierung. Es brauchte Zeit, zynisch gesagt …, auch, bis die Erfahrungsträger der älteren Generationen schlicht … abgetreten waren (wie der geehrte hw. Herr Ratkaj sagt, wer nicht die Zeit vorher gekannt, macht sich nicht auch nur ansatzweise einen Begriff vom Ausmaß dieses Zusammenbruchs); wir leben jetzt, wenn man so will, bereits in der dritten Generation nach dem Konzil (oder besser: „Konzil“) – und die Ursache wirkt nun „voll durch“, jetzt kann keiner mehr die Augen verschließen vor diesem Drama. J.M.B. ist doch nur eine der logischen Konsequenzen …
        … habe den Eindruck, der Satan selbst (wirkend durch Menschen mit freiem Willen, natürlich) habe die Kirche an dem gepackt und kräftigst durchgeschüttelt und durcheinandergewirbelt, was gerade eine ihrer größten Stärken war … und sich doch als die entscheidende Achillesferse herausstellen sollte: ihre starke Hierarchie, die klaren Befehlswege, der Gehorsam, die Ehrfurcht vor der Gestalt in der weißen Soutane – nur so konnte J.B. Montini ja seine „neue Liturgie“ installieren, und die vielen anderen „Reformen“; die Menschen mögen (innerlich) entsetzt gewesen sein, in ihrem natürlichen Glaubensinstinkt, hatten aber viel zu viel Respekt vor dem ‚Heiligen Vater‘ und seinen „wissenschaftlichen Experten“, um aufzubegehren … – und selbst auf „DEM Konzil“ mögen allzu viele, noch „gut-pianisch“ geprägte, Bischöfe allzu viel Respekt vor und (allzu blindes?) Vertrauen in den Menschen gehabt haben, von dem sie überzeugt waren, daß er ja ihr „(direkter) Chef hier auf Erden“ sei … und schon wisse, was er […] – und nach endloslang-ermüdenden Debatten, überschüttet von (wohl in genau dieser Absicht, so etwa der hw. Pfr. Milch) endloslang-schwafelig (u.a. dank Rahner SJ!?^^) und mehrdeutig-unklar gehaltenen lateinischen Texten, teilweise ohne hinreichend viel Zeit, dieselben mal ganz genau zu lesen, zu reflektieren und auch zu meditieren (u.a. de Mattei schreibt ja sehr aufschlußreich darüber) – schließlich einfach unterschrieben, ermüdet, entnervt, und doch voller Respekt und Vertrauen … – und hätten sich im Traume nicht vorstellen können, was einmal draus werden sollte (so z.B. Kard. Höffner über die „Umsetzung“ von Sacrosanctum Concilium, der Liturgiekonstitution; habe …

      • … leider die Quelle vergessen … – also, daß diese einmal als Generalvollmacht und „Auftrag“ zur mutwilligen Zerstörung der in Jahrhunderten organisch und unter der Führung des Hl. Geistes gewachsenen Liturgie der Lat. Kirche ge- oder [miß-?] braucht werden würde; daß daraus einmal dieses neognostisch-masonisch inspirierte [isdochwahr ...] Montini-Bugnini’sche Fabrikat namens Novus Ordo [„Seclorum“?^^] hervorgehen sollte – das, nach Höffner, hätten sich die Väter so nicht gedacht, sei nicht in ihrem Sinne gewesen; so fiel ja auch jene erste, vorläufige [und wohl noch einigermaßen 'moderate'], von Bugnini himself in der Sixtina[?] „vorzelebrierte“ Missa normativa auf der ersten nachkonziliaren Bischofssynode „achtkantig durch“, so daß Montini danach ganz unkollegial nur noch „per Dekret“ seine „Neue Messe“ … [seufz] …) …

        … tja, und was die oben angesprochene Einheit im Glauben betrifft: wo ist diese denn selbst innerhalb der sog. „Konzilskirche“ noch zu finden? – Die besteht schlicht nicht mehr, man lüge sich denn selbst „einen in die Tasche“ (stattdessen: „diversity“, schlimmer noch: „Einheit in versöhnter Verschiedenheit“, grmpf …); wer nimmt denn die Lehre der Kirche überhaupt noch wirklich ernst, auch in der sog. „Lebenswirklichkeit“? Das, was zutiefst Kern der Lehre ist, hält der „moderne, ach-so-mündige, kritische, aufgeklärte und engagierte Katholik von heute“ (wie zum Beispiel der Herr B. aus B.A. … und um wieviel mehr alle anderen …) doch nurmehr für „trennende“, pseudo-intellektuelle, „weltfremde“ Haarspaltereien „dunkler Jahrhunderte“. –
        Wer von der Milliarde Katholiken gehört denn überhaupt noch wirklich zur (einen & einzigen) Kirche – nimmt man obige Definition mal wirklich ernst (ich weiß … tut [fast] keiner mehr …)? Man macht sich in unserer hehren „freiheitlich-demokratisch-rechtsstaatlichen (wenn man mal „am Lack kratzt & drunter guckt“ – glatte Lüge!), wissenschaftlich-aufgeklärten (dto.!) westlichen (Un-) Wertegemeinschaft“ (und zumal im politischen, medialen und akadem. Bereich) doch völlig unmöglich, wenn man sich hinstellt und ‚offen (und „unkritisch“) zu bekennen‘ wagt, daß man in der Tat restlos ALLES glaubt und für wahr hält, was Unsere Hl. Mutter, die Kirche, unter dem vom Herrn Selbst ausdrücklich zugesagten Beistand (und zwar ‚alle Tage bis ans Ende der Welt‘) und unter der Vorsehung Gottes, des Vaters, durch den Sohn im Hl. Geiste, auch einschlußweise, immer unfehlbar gelehrt hat und lehrt und was zu glauben objektiv heilsnotwendig ist. oK – ich tue das hiermit mal^^ – ich glaube dies alles fest und halte es für absolut wahr und in sich widerspruchsfrei (auch wenn ich die Widerspruchsfreiheit ‚intrinsisch‘ natürlich nicht beweisen kann … s. dazu auch die Theoreme von Kurt Gödel – wäre ja wirklich mal interessant, das auch … sozusagen ‚mathematisch‘ …

      • … zu fassen!? ‚Extrinsisch‘ ist Gott Selbst der Garant für die Vollständigkeit [im Sinne alles Heilsnotwendigen] und Widerspruchsfreiheit der Lehre Seiner Kirche!).
        „Newton, Einstein, Heisenberg & Schrödinger“ etwa sind ja (nach Popper) nicht ‚absolut wahr‘, sondern (bloß noch) ‚nicht falsifiziert‘; also rangiert alle naturwissenschaftliche Erkenntnis, und habe sie sich noch so sehr bewährt, prinzipiell ‚unendlich‘ unterhalb der absolut sicheren Glaubenswahrheit – und das wird auch immer so bleiben, was auch immer die Naturwissenschaft an Neuem entdecken und immer tiefer verstehen und durchdringen mag. Außerdem wird – recht verstandene – Naturwissenschaft, also echte (ja letztlich von Gott Selbst gewährte) wissenschaftliche Erkenntnis, prinzipiell niemals im Widerspruch zur geoffenbarten Glaubenswahrheit stehen. Es gibt keinerlei[!] – und auch nicht den allergeringsten!! – Widerspruch zwischen Glauben und Vernunft (ich krieg‘ regelrechte „Anfälle“, wenn ich schon mal den dummen Fehler begehe, und mir eine der „einschlägigen“ pseudo-Dokus im Fernsehn so ansehe, wo dieser „Gegensatz“ in zumindest objektiv diabolischer Absicht künstlich konstruiert und den Zuschauern so oft auf so raffiniert-subtile Weise insinuiert wird, z.B. gerade beim so populären Thema ‚Galilei‘ – nix als eine ‚urban legend‘ [ganz interessant ist, was z.B. Dr. Manfred Lütz, der Psychiater-Neurologe-Theologe, darüber schreibt ...]). –

        So, genug aufgeregt^^ – das reicht jetzt erstmal für … die nächsten fünf Wochen mindestens 🙂 – ich wünsche allen, d.h. uns allen, einen Glauben, so fest, so unerschütterlich, wie der Herr allein ihn uns in Seiner Barmherzigkeit durch Seine Gnade gewähren und in uns festigen kann (wir werden ihn gerade in der kommenden Zeit so sehr brauchen …) – wenn wir Ihn nur aufrichtig darum bitten. – Wenn nur die Welt (und vor allem die Herren J.M.B., Obama und Ban Ki Moon, die Frau Bundeskanzlerin … ach, wir alle doch, jeder Mensch!) endlich RICHTIG erkennen würde(n), wie sehr wir Ihn und NUR Ihn brauchen, wie verheerend-katastrophal unsere Lage WIRKLICH ist und was das eigentliche primäre[!] Problem unserer (und aller) Zeit ist: Stolz, Hochmut, Häresie und Apostasie; das hochmütige „wir schaffen das!“, das süßlich-verführerische Gesäusel vom „… ihr werdet sein wie Gott!“; das „Non serviam – ich will-und-werde nicht dienen!“ – Und ganz sicher nicht „der anthropogene Klimawandel“ (falls nicht sowieso nur perfide-raffiniertes Konstrukt, aufgebläht zu ganz anderem Zwecke …) oder „mangelnde Teilhabe, Gleichstellung und [das schier satanische!] Gender-Mainstreaming“ oder „noch viel, viel mehr Willkommenskultur“ und all dieser […] …

      • [grrr...r – muß wieder mal ergänzen, war wohl zu früh am Morgen; ich entbiete den Gruß ganz oben natürlich nicht nur den beiden geschätzten Mitkommentatorinnen, sondern selbstverständlich & von Herzen allen, die dies lesen!]

      • Noch etwas, zu den ‚eigentlichen Problemen‘ gerade unserer Zeit: die verheerendste Wirkung letztlich nicht nur „DES Konzils“ und der Entwicklungen i.d. Zeit danach scheint mir zu sein: gar nicht mal die (wenn auch „nur“ implizite) Relativierung (bis hin zur Leugnung) dieses oder jenes (Einzel-) Dogmas, sondern der sogar äußerst erfolgreiche Generalangriff auf den Begriff der WAHRHEIT selbst; das Bestreiten, daß es überhaupt so etwas wie eine absolute Wahrheit, die nicht nur „Ansichtssache“ ist, gebe; daß die von Gott (ja gerade zu diesem Zwecke!) erschaffene menschliche Vernunft Ihn nach Seinem Willen wirklich erkennen (Voraussetzung der Gottes- und damit auch der echten Nächstenliebe!) und Seine Lehre (zumindest prinzipiell) verstehen (und damit objektiv glauben) kann (so daß der Glaube tatsächlich weit mehr ist, als nur so ein … mehr o. weniger diffuses subjektives „Fühlen“ – und die echte Nächstenliebe weit mehr und weit anspruchsvoller, als ein bloßes „einander ganz-lieb-Haben und Helfen“). – Angriff auf den Begriff der Wahrheit bedeutet sofort und notwendig Angriff auf Den, Der von Sich sagt: „Ich bin die Wahrheit!“ – also auf Jesus Christus, unsern Herrn und Gott!
        Leugnung des Begriffes der (absoluten) Wahrheit impliziert m.E. (zumindest objektiv!) … letztlich sogar Apostasie (man kann für sie selber nur hoffen, daß die Betreffenden sich dessen gar nicht bewußt sind, also ein ‚error invincibilis‘ sozusagen …).

        Hierzu auch der Artikel ‚Gibt es keine absolute Wahrheit? – Mißverständlicher Papstbrief an Atheisten Eugenio Scalfari‘ vom 12. Sept. 2013 hier auf ‚Katholisches‘:

        http://tinyurl.com/ogjwye7

      • Also: eine Gesellschaft, welcher der Begriff der Wahrheit abhanden gekommen ist, kann letztlich auch keinen Begriff mehr von echter Nächstenliebe haben; ist eine kalte, wird eine (zunächst innerlich – und schließlich auch äußerlich sichtbar) in sich zusammenbrechende, absterbende, abgestorbene, tote Gesellschaft werden …

      • Auweiah … beim 2. Lesen fällt mir u.a. auf, daß man meinen könnte, ich selbst eigne mir den o.g. ‚Zynismus‘ an – nein, ich kann sehr wohl beißend sarkastisch sein, verabscheue jedoch als Christ logischerweise jeden Zynismus! Das Wort ‚zynisch‘ verwende ich immer im alten, eigentlichen Sinne, weiß aber, daß es heute oft auch in einem schwächeren Sinne, fast synonym mit ’sarkastisch‘, verwendet wird. Echt-zynisches Denken ist moralisch absolut verwerflich und verabscheuungswürdig! – Ich kann mir jedoch gut vorstellen, daß zumindest einige der „Neuerer“ (etwa auch der ‚Kultur-Marxisten‘ à la Frankfurter Schule) in der Tat schon mal in kaltem Zynismus überschlagen haben, wie lange es wohl dauern wird, bis die von ihnen erwünschten „Änderungen“ in Gesellschaft und Kirche die Oberhand gewonnen haben; bis eben die letzten Erfahrungsträger, die z.B. noch ihren Enkeln ‚von früher‘ berichten können, gestorben sind, usw. usf.
        Nochmal: ich selbst empfinde schon „leichten“ (echten) Zynismus (oder auch kaltes ‚Nützlichkeitsdenken‘, ‚Pharisäerhaftigkeit‘, Opportunismus, all das …) ekelerregend und abstoßend; indiskutabel. Sollte meine Wortwahl / Diktion jemandem auch nur Unbehagen bereitet haben, so bitte ich ausdrücklich um Entschuldigung! – Wie zynisch auch von den „Neuerern“ damals, daß sie z.T. sogar ehrwürdig-betagten Priestern diese „Neue Messe“ aufnötigten (las vorhin von einem Beispiel aus den USA) … – wie den vielen älteren Gläubigen damals, die so sehr in der „alten Messe“ zuhause waren und rücksichtslos ihrer (geistlich-geistigen) Heimat beraubt wurden; auf JEDEN wurde „Rücksicht“ genommen, unter Paul VI. – auf diese jedoch NICHT. Auch das nenn‘ ich lieblos, unbarmherzig, zynisch, da war man zu keiner Ausnahmeregelung bereit; und wie’s heute aussieht (Stichwort etwa: Pater Manelli), davon erfahren wir ja mehr als genug, daß einem manchmal[?] nur noch schlecht werden kann …

  15. Ich teile die Auffassung von Herrn Socci, daß „Papst“ Bergoglio das Feld für die Synode, auch ganz im Sinne der weiten Mehrheit deutschsprachiger Bischöfe, bestellt hat. Die Vorentscheidung ist getroffen, denn Bergoglio kann/konnte nicht warten bis ihm die treuen Kardinäle den Spielplan zerspflückten. 2:0 für ihn. Es kann sein, daß die treuen Kardinäle mit aller Anstrengung auch noch ein Tor erzielen; dann stehts 2:1, aber die Gegner mit „Papst“ Bergoglio werden letztlich die Auseinandersetzung für sich entscheiden. Wird das aber das wirklich letzte Wort in der Auseinandersetzung sein?- Nein, sicherlich nicht.

    Es ist möglich, daß Rom Sitz des „Antichristen“ wird, aber für nur kurze Zeit. Maria mit unserem Gebet wird die Bösen vertreiben. Denn die Stadt Roma ist vom Herrn der Schöpfung, Jesus Christus selbst, als Haupt-Stadt der Kirche auf der ganzen Erde auserkoren worden. Es wird wieder ein guter, Christustreuer Papst gewählt werden.
    In Deutschland aber werden für eine vermutlich lange Zeitdauer die Verkehrten das Sagen haben.

    • Sollte es zu einem Schisma kommen glaube ich persönlich, würde ein Gegenpapst eher von aussen gegen Rom agieren, dann würde auch eine Revolution in und gegen Rom die im Blutbad mündet ein klareres Bild ergeben. Manche in der BRD würden so einen Despoten ja mit offenen Armen empfangen, wobei dies eine Spaltung Deutschlands zur Folge hätte.
      Vergessen Sie nicht lieber Franzel egal wie das Spiel ausgeht, es gibt auch ein Sportgericht.

  16. Anfangs glaubte man ja, er müsse sich halt die Hörner abstoßen ( ein frivoler Vergleich) mit seinen Gesten und Sprüchen, aber dann verblieb er in diesem Fahrwasser und nahm immer mehr Fahrt auf.
    Philosophischer Tiefgang fehlt ihm, aber Chupzee hat er. Er macht eben in Politik.
    Und in dieser Funktion setzt er den Auflösungstendenzen in Europa durch Masseneinwanderung und den Auflösungstendenzen in seiner Kirche durch barmherziges Gerede nichts entgegen: Im Gegenteil, er befördert sie offensichtlich.
    Möge er auf seiner kommenden Reise nach Mittel- und Nordamerika dort irgendwo Asyl finden! Ein zweites Avignon. Man wird ihn nicht vermissen und Europa und Rom werden es überleben.

  17. Man kann ihn mit einem falschen Propheten vergleichen, der er ja auch ist, was er verkündet ist immer wieder mit schlechten Früchten verbunden und das ist ja immer ein klares Zeichen. Wenn man in Betracht zieht das er immer wieder die Katholiken eigentlich ablehnt und sich gerne liberalen und Christen zuwendet die evangelisch, protestantisch ect., wem gehört er eigentlich an? Er will nicht Papst sondern Bischof genannt werden?! Ja klar wenn es noch Benedikt gibt.
    Für mich ist es der falsche Prophet aus der Offenbarung des Johannes, wo der Glaubensabfall auch klar vor der Wiederkehr Christi steht. Wie soll es denn anders werden in unsere Welt?

  18. Bergoglio auf unzähligen Fotos mit einer Clown-Pappnase abgebildet und dann ein andermal mit einem dämlichen Zylinder. Dieser Papst ist sich für kein Fettnäpfchen zu schade, in das er immerzu hineintritt. Dazu die geradezu despektierlichen und burschikosen abschätzigen Dampfplaudereien, wie: Palagianer-Christen, Europa sei eine alte Grossmutter, Katholiken sollten sich nicht wie Kaninchen,ect,ect…
    Aber gleichzeitig – heute bei den sogenannten PERLEN des Tages jammert er: Wenn in Europa zu wenig Kinder da sind, kommen mehr Flüchtlinge-Asylanten.
    Dies alles liefert doch einen weiteren Beweis dafür, dass dieser Mann aus Argemtinien jedes Maas an Vernunft verloren hat!
    Fazit: Ein desaströser Jesuit. Wäre er doch in Argentinien geblieben!

  19. @Zeitschnur: Offenbar haben Sie den Beruf verfehlt, Sie sollten ein Buch schreiben und einen passenden Verlag dazu finden. Aber hier sollten Sie es lieber sein lasssen. Ihre süffissanten Moralpredigten sind einfach nur noch ärgerlich.

    • Sag ich doch:….auch hier wieder so ein rein persönlich herumklotzendes Jammerbild der „Tradition“…

      Kein einziges vernünftiges Argument in diesem Stammtisch-Posting…

      Schade…

      • Warum kommen Sie denn dann eigentlich immer wieder zu diesem „Stammtisch“ und nerven die Leute? Oder meinen Sie etwa, dass Ihre Art und Weise auch nur einen für Sie einnimmt? Ideologen sind schon schlimm genug, Dummköpfe noch schlimmer, aber Querulanten sind einfach unerträglich. Diese Intoleranz und der Versuch die Deutungshoheit bei den Stammtischen zu erringen, indem man sich selbst als das Mass aller Dinge präsentiert, lässt die Frage aufkommen, ob Sie vielleicht zu wenig Beachtung in Ihren Kreisen finden. Und womöglich sind Sie auch noch der Meinung, Sie müssten mit Ihrer überheblichen Sprache, irgendwelchen- in Ihren Augen anscheinend- Dummköpfen auf diesem Portal den Lauf der Dinge erläutern. Erschaffen Sie doch die Schöpfung neu nach Ihrem Bild und Gleichnis, aber tun Sie es doch bitte bei Ihresgleichen. Meine Vorkommentatoren haben das auf einen Punkt gebracht: Sie nerven nur negativ. Oder macht es Ihnen Spaß, sich mit jedem anzulegen? Dann würde ich empfehlen, dass Sie Sich ein Hobby suchen, z.B. Hymnen auf Bergoglio verfassen. Das bringt Knete und sicher reißenden Absatz beim Jubelpublikum des Herrn in Rom.

      • @ marcellus

        Der wahre Glaube sollte höchste Anstrengung aller menschlichen Fähigkeiten in uns anregen: für Jesus ist das Beste gerade gut genug!
        Also auf die Füße!
        Sie sollten das nicht diffamieren – andernfalls entlarven Sie sich selbst als Mann des Aberglaubens.

        Es war nicht zuletzt dieser vulgäre Hang zum Aberglauben und Despotismus bei vielen unberufenen und eigenmächtigen, der die katholische Kirche vielen intelligenten Menschen zum Abscheu machte.

        Ich beanspruche sicher keine Deutungshoheit, aber ich erwarte vernünftige Reaktionen – oder aber gar keine.
        Sie müssen meine Kommentare ja nicht lesen…

  20. Hm, ich kenne eine bekennende, nicht aus der Kirche ausgetretene Atheistin, die aus Schicklichkeitsgründen kirchlich geheiratet hat. Es sträubt sich in mir alles, hier nur anzunehmen, diese Frau sei einfach nicht recht disponiert gewesen. Sie WOLLTE doch auch gar kein Sakrament empfangen und spenden bei der Eheschließung. Das gehört schon auch in den Bereich der Intention.

    • Natürlich gibt es von Anfang an ungültige Ehen.
      Diese hier könnte eine sein – ich bin kein Kirchenrechtler.

    • Ja,..die Frau ist immerhin nicht gegen ihren Willen,zum Altar gegangen.Was sie wollte,wie sie in Band der Ehe trat,das weiss nur Gott.Es gibt auch das ,,vielleicht“…über das ,,wollen“,konnte auch endlos diskutiert werden.Sie,@Ambrosius,kennen diese Frau,doch,der Allmächtige Gott,allwissend,kennt die Wahrheit dieser Frau.Doch,der Gott gibt Zeichen, Warnungen,denen,die betroffen sind.Was früher eine Beichte sein konnte im Rahmen der Ehe,wird,dank diesem Papst,zur Angelegenheit irgendeiner ,,kirchlicher Behörde“,Kommision u.A.,oder des Bischofes,in einer Frist,mit dem Ziel,eine Ehe ungültig zu erklären.Sogar ohne das Kirchliche Gericht.Der Laie wird beurteilen über die Wahrheit einer Ehe.Da ist schon die zivile Scheidung sauberer.Nur der Gott,kennt die Wahrheit…Auch über diesen Papst,…Ich empfinde ein Grauen…

    • 1. Die Frau wollte aber heiraten – ob nun sakramental oder nicht, ist hier zweitrangig, denn heiraten wollte sie eindeutig.
      2. Auch wenn sie willentlich einer Etikette oder Tradition folgt, ist sie verantwortlich für diese willentliche Entscheidung. Hätte sie wirklich nicht kirchlich heiraten wollen, hätte sie es nicht getan.

      • Es gibt aber einen elementaren Unterschied zwischen einer naturrechtlichen Ehe und der sakramentalen Ehe. Die letztere ist ein Sakrament. Wenn man nicht an Gott glaubt, leugnet man das Sakrament.

  21. Die Newsweek-Frage ist falsch gestellt; korrekt müßte man m.E. fragen: „Ist dieser Mensch, der scheinbar Papst ist, überhaupt katholisch? Und, war er zum Zeitpunkt seiner ‚Wahl‘ überhaupt noch katholisch – und damit wählbar? Bedingungen für die gültige Wahl sind ja: männlich, katholisch, (v.a. geistig) gesund/amtsfähig.“ – Antwort zumindest auf die erste Frage, wieder m.E.: Klares Nein! – Also ist dieser Mensch (für den wir beten sollten!), was oder wer er auch immer (sonst noch) sei, auf jeden Fall schon mal nicht Papst, sondern Schein-Papst, Pseudo-Papst.
    Papa haereticus – papa nullus; vel: papa in haeresin evanescit. – Ein Papst ‚verschwindet‘ in die Häresie, d.h., ein Papst wird nicht (als Papst) häretisch und bleibt dann Papst, sondern sein Papstsein (sollte er dieses Amt überhaupt jemals in gültiger Weise innegehabt haben) wie auch sein Katholischsein, seine Mitgliedschaft in der einen Kirche Christi, verschwindet mit Eintritt in die Häresie. Er kann dann, als Nicht-Papst, theoretisch auch gerichtet bzw. aus seinem (scheinbaren) Amt, aus dem Eigentum der Kirche Christi, von welchem er (dann) unrechtmäßigerweise Besitz ergriffen hätte, entfernt werden (so er nach Feststellung nicht freiwillig geht); die Frage ist nur, von welcher legitimen Obrigkeit, bzw. wer dies rechtswirksam feststellen kann, so daß neu gewählt werden kann … – und die Frage wäre, natürlich nur rein theoretisch, was dann los wäre in der Kirche und in der Welt; Schisma und (noch mehr) Krieg … – Welt und Volk Gottes (ich gebrauche den Begriff jetzt NICHT im „betont-konziliaren Sinne“!) haben sich … oder wurden in eine Lage hinein manoeuvriert, in so ziemlich jeder Hinsicht, aus welcher wir selbst uns nicht mehr befreien können. Nur Einer kann das noch … – bitten wir Ihn darum, beten wir, vertrauen und überantworten wir uns restlos Ihm allein, daß Er uns führe und Er allein unser Denken, Wollen, Reden und Handeln leite – Jesus Christus!

    • Aber die Frage geht ja noch viel tiefer … – wie hat es überhaupt dazu kommen können? Jorge M. Bergoglio und sein, meiner persönlichen Überzeugung nach, Pseudo-Pontifikat sind ja letztlich nur der Endpunkt, die notwendige Konsequenz, einer langen Entwicklung, von der er selber zutiefst geprägt ist. Wir können ihn bzw., richtiger, sein Handeln nicht ‚isoliert kritisieren‘, ja, es mag sogar sein, daß er subjektiv völlig schuldlos ist („Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet!“); daß er aufrichtig glaubt, völlig nach dem Willen Christi zu handeln. – Was wir jetzt erleben, gibt doch all den „Unglückspropheten“ (nach JXXIII), all den „Schwarzsehern“ seit (spätestens) jenem Oktober 1962, nur Recht … – mehr will ich gar nicht dazu sagen, da wir das hier auf ‚Katholisches‘ ja schon dermaßen intensiv und unter allen möglichen Aspekten durchdiskutiert hatten … mein pers. Standpunkt hat sich jedenfalls nicht geändert, eher im Gegenteil. Ich kann nicht anders, es scheint mir der einzig logische Schluß zu sein.

      • … ein vernünftiger und sehr durchdachter Kommentar… allerdings gab es die Schwarzseher nicht erst seit 1962… das ist eine Tradi-Fehldeutung.

        Denn das „Vaticanum II“ samt seinem Einberufer fielen ja auch nicht vom Himmel. Auch dieses Phänomen hatte eine lange Vorbereitungszeit.

        Man legt sich das in Tradikreisen ganz simpel zurecht: da wirkten seit 1717 die bösen Freimaurer, und sie sind an allem schuld. Zu den FM gehört alles „Linke“, alles „Liberale“, alles „Demokratische“, alles „Kommunistische“.

        Diese Schwarzweißmalerei übersieht aber völlig, dass die Fronten wesentlich komplizierter verliefen und verlaufen. Ich muss das selbst mit zunehmendem Entsetzen feststellen.
        Gerade die konservative Seite ist schon im 19. Jh teilweise total durchgedreht – man stößt sogar auf Priester, die zur „Sühne“ Menschenopfer dargebracht haben. https://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%B6schlianer
        Das war natürlich eine Entgleisung, aber sie ist in ihrer Bizarrheit nicht singulär und spiegelt den ganz normalen Wahnsinn der Frommen neben dem Wahnsinn der Nichtfrommen und „Freimaurer“ wider.
        Und nicht zuletzt gab es hochstehende und einflussreiche personen, die waren bekennende Freimaurer UND zugleich reaktionäre Royalisten und Papalisten – zum Beispiel Josef de Maistre: https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Marie_de_Maistre

        An solchen Gestalten wird deutlich, wo der Zeiger des Chaos-Barometers eigentlich steht.

        Und dumm ist, wer dann weiterhin seinen simplen Illusionen anhängt.

        Man hört das nicht gern. Der Durchschnittstradi will die Wahrheit einfach nicht hören, weil er sich in einen Illusion geflüchtet hat, um irgendwie durchzukommen.
        Mit einer Lüge kann man aber das Leben nicht gewinnen.

        Denken Sie doch, wie die FSSPX nichts anderes im Hirn hat, als „zurück“ in diese „Kirche“ eines F., der weder Papst noch katholisch ist, zu kommen.

        Ist diese Bruderschaft vielleicht selbst nur ein U-Boot dieser Typen, die Rom zerstört haben? Man sollte auch diesen Gedanken nicht sofort ausblenden. War ihre Aufgabe, den heiligen Rest weitgehend zu sammeln und dann ebenfalls dem Verderben zu überliefern?

        Wenn es schwarz-weiß wäre – wie einfach hätten wir es!
        Aber ist ein wildes Gewirr teilweise undurchschaubarer Linien!

      • – Was wir jetzt erleben, gibt doch all den „Unglückspropheten“ (nach JXXIII), all den „Schwarzsehern“ seit (spätestens) jenem Oktober 1962, nur Recht … –

        Deren Befürchtungen wurden und werden sogar noch übertroffen.
        Die „Unglückspropheten“ von damals sind längst verstorben, ich denke nicht, daß sie diese Zustände in der Kirche von heute je für möglich hielten. Das Problem ist ja, viel Wahnsinniges ist bereits schon so „tradiert“ und alltäglich in der Konzilskirche, daß selbst „Konservative“ Nachgeborene (also jene, welche die alte Kirche nur vom Erzählen her kennen) sich nicht ausmalen können was für einen Bruch und welche Zäsur das Konzil und die folgenden Prozesse innerhalb der Amtskirche manifestieren. Diese ganzen „Kontinuitätsdebatten“ sind eben die Schizophrenien in welchen die Konzilskirche fortlaufend herumirrt.

    • Hochgeehrter @GW,
      Ein sehr lesenwertes Posting.

      Wir haben nur ein Evangelium: das Unseres Herrn Jesus‘ Christus‘:
      und Seinen Befehl: zu grhen und das Evangelium an alle Völker zu verkünden.
      Und dann die Zusage Unseres Herrn daß er Sein Kirche nicht im Stich lassen wird.
      Das ist nicht wenig oder nicht viel, das ist Alles.
      Jeder muß sich an seiner Stelle, an seinem Stand bewähren.
      Und da gibt es 2 Möglichkeiten:
      entweder -und das ist doch der entscheidende Sprung beim Glauben-wollen- ist Unser Herr wahrhaftig, der Weg, die Wahrheit und das Leben; und kann die Welt uns am Ende nichts anhaben;
      oder es würde ein anderer siegen, und wir wären verloren.
      Begoglio hat übrigens in einer seiner Santa-Martapredigten auch gesagt was dann mit diesen armen Seelen passiert: nein, sie geraten nicht in die Hölle- sie werden „vernichtet“.
      Die Konsequenz: dann kommt es sowieso nicht mehr darauf an!
      In dem Fall kämpft man doch besser mit Mut und in Glauben bis zum Ende und legt mein sein Schicksal in die Hände Unseres Herrn.

      In te speravi; non confundar in aeternum.

    • „Nur Einer kann das noch … – bitten wir Ihn darum, beten wir, vertrauen und überantworten wir uns restlos Ihm allein, daß Er uns führe und Er allein unser Denken, Wollen, Reden und Handeln leite – Jesus Christus!“
      Ja natürlich. Alles andere ist nicht mehr möglich. Ohne IHN können wir nichts mehr erreichen.
      Per Mariam ad Christum.

  22. @ Zeitschnur:
    Ja,wer berät den Papst,eine interessante Fragestellung.
    In der Vergangenheit waren es begnadete Personen,viele selig und heiliggesprochen,aber heute?
    Vielleicht gibt es diese noch,die im Verborgenen wirken,aber würde Franziskus auf sie hören?
    In Sievernich gibt es eine Visionärin,Manuela Strack,die Papst Benedikt wohl auch schon Botschaften überbracht haben soll,aber was es damit auf sich hat und ob es echt ist,wird wohl nur Benedikt selbst wissen.
    Ich glaube nach wie vor,wie einige hier auch,das F.nur ein Schattenpapst ist,der von weltlichen Kräften und nicht vom Heiligen Geist gewählt wurde.
    Ich bin überzeugt,das wir in ca.einem Jahr schlauer sind.
    Meine Kommasetzung und sonstige Mängel im Sprachgebrauch bitte ich zu entschuldigen,hoffe aber,das man den Sinn meines posts verstehen kann.

    • Ihr Posting ist hervorragend zu verstehen; Sie schreiben wie gesprochen- man muß es laut lesen und dann erschließt sich einen besonders schönen und wahrhaftigen Stil.
      Danke für Ihren Einsatz!

      Bon Courage!

    • Das mit dem Schattenpapst ist ein Propositivum, wie man es nur rar vorfindet. Sie explizieren den Zustand in die Faktizität des Amtes. Scheint der Papst oder scheint er nicht ? Nein, der Papst ist real und der Heilige Geist hat ihn nicht gewählt, er hat wohl nur die getroffen, die ihn nicht gewählt haben. Würde der Heilige Geist walten, müßten ja alle einer Meinung sein. Franziskus war eine Notlösung. Das muss doch jedem klar geworden sein.

      • Lieber Herr Reinhold,
        es gibt auch den Begriff „Schattenkabinett“ um ein Beispiel zu nennen,das sind auch reale Personen,nur eben noch nicht gewählt,Ersatzleute halt.
        Bei F.könnte man auch sagen,er „spielt“ den Papst, wie ein Schauspieler,leider sehr real.
        Und der Heilige Geist hatte mit diesem Geschehen,wie ich schon sagte,absolut nichts zu tun.
        Man erinnert sich:
        auf dem Schornstein der Sixtina sass eine Möwe,keine Taube.
        Und zwar so lange,dass es selbst den Qualitätsmedien auffiel.

  23. „Papst“ Bergoglio könnte die Kirche noch über seine Aushöhlung der Sakramente hinaus in eine große Krise stürzen. Nämlich dann, wenn er seinen Rücktritt erklären würde mit der Begründung, daß etliche der Kardinäle sein Vertrauen verloren hätten oder ihm soz. ihr Mißtrauen erklärt hätten. Dann läge also der „Schwarze Peter“ auf seiten dieser treuen Kardinäle- und diese hätten ein großes Problem.

    Diese kommende Synode wird zwar die bekannten Themenkreise behandeln, aber es wird wohl schon zuerst und zuletzt um Machtfragen gehen- jedenfalls für das Bergoglio-Lager. Und sie sind da eindeutig im Vorteil. Sie sind vernetzt mit dem Kapital, den Freimaurern, Politikern und Medien und nicht zuletzt dem Gros des Kirchenvolks in vielen Ländern.

    Sehr gut, daß Kardinal Müller kürzlich das Wort Schisma ausgesprochen hatte. Es ist gesagt und kann nicht mehr zurückgenommen werden und dürfte dem Bergoglio-Lager schwer auf dem Magen liegen.

  24. Liebe Mitleser und – Diskutierer,
    alle spüren das Vacuum, das sich in diesem Pontifikat auftut. Es gibt keine Konsistenz der Lehre mehr. Was gestern gültig war. ist es heute nicht mehr. Die Terminologie wird verändert, was bisher theologisch und mittels der Logik überprüfbar war, wird nun soziologisch neu definiert. Die Reizworte und die dazugehörigen Phrasen sind bekannt. Die Lebenswirklichkeit löst als Begriff die Wahrheit in der Verkündigung ab. Die ganze Oberflächlichkeit schildert Adriene Antoine sehr eindrücklich. Die ganze Verwirrung ist so total, dass die Frage Christi, wird der Menschensohn noch Glauben vorfinden, wenn er wiederkommt, für die Jetztzeit bei nüchterner Betrachtung eindeutig nicht bejaht werden kann. Mit Schwarzsehen hat das nichts zu tun. Die Kern- und Gewissensfrage besteht doch darin, sagt Bergoglio noch und lehrt er uns noch in der Tradition seiner Vorgänger: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes … und Du hast Worte des ewigen Lebens?“ Dieses klare Bekenntnis höre ich nicht mehr. Für alle Skeptiker muss ich sagen,r mehr müsste der Papst für mich auch nicht sagen, um ihm den Glauben zu schenken, dass er noch das Heil verkündet.

  25. @zeitschnur:
    Ihre Frage ist leicht zu beantworten (auch wenn ich es etwas flapsig formuliert habe):
    Wenn der Papst den Koran küsst, lehrt er nicht ex cathedra, wenn er ex cathedra lehrt, ist er unfehlbar. Da er also nicht irren kann, wenn er ex cathedra lehrt, müsste er, sollte er doch eine Irrlehre verbreiten wollen, durch den Beistand des Heiligen Geistes daran gehindert werden. Daher mein Beispiel.
    Dies ist auch auf das Vaticanum I anzuwenden: Dasjenige, was die Kirchenversammlung evtl. noch hätte beschließen können, wenn sie nicht vorzeitig abgebrochen worden wäre, hätte nur eine Ergänzung oder Vertiefung, niemals aber ein Widerspruch zum Dogma der Unfehlbarkeit sein können, sonst wäre es nicht definiert worden.

  26. Ach wie schön waren doch die guten alten Zeiten, wo man sich in seinen Lehnstuhl zurückziehen und den Lehren des lieben, guten Papstes in Rom andächtig lauschen konnte, ohne sie irgendwie hinterfragen zu müssen, weil man ihnen blindlings vertraute.
    „Meine Schafe hören auf meine Stimme…und sie folgen mir…..einem fremden folgen sie nicht…“, sagt Jesus: Die Zeiten haben sich geändert und die lieben, braven Schäflein sitzen nicht mehr angelehnt und lauschen schon lange nicht mehr andächtig. Die Andacht ist der Apologetik gewichen. Die braven Schäflein lassen sich eben keinen falschen Hirten mit Kreidestimme unterjubeln.

  27. Nach seiner Selbsteinschätzung und seinem Gottesverständnis („es gibt keinen katholischen Gott“), muss man den Papst auf jeden Fall als „extrem katholisch“ einstufen! Schwärzer katholisch geht’s nicht – höchstens weiser!

Comments are closed.