Franziskus, die wiederverheirateten Geschiedenen und die Medien

Papst Franziskus: Generalaudienz  vom 5. August 2015
Papst Franziskus: Generalaudienz vom 5. August 2015

(Rom) Der Papst, der den Unterschied macht. Macht er einen Unterschied? Diese Frage stellt sich unter Franziskus nicht zum ersten Mal, seit dem 5. August aber um ein weiteres Mal mehr.

Vor zwei Tagen sprach Papst Franziskus in seiner Katechese bei der Generalaudienz über die wiederverheirateten Geschiedenen. Eigentlich wiederholte er fast wortwörtlich, was Papst Johannes Paul II. 1981 in seinem Apostolischen Schreiben Familiaris Consortio gesagt hat, das ein Jahr nach der Bischofssynode über die Familie von 1980 veröffentlicht wurde. Allerdings nur fast.

Papst Franziskus kündigte die Doppel-Bischofssynode über die Familie von 2014/2015 unter anderem mit dem Hinweis an, die Synode von 1980 habe nicht alle Herausforderungen behandelt, denen sich Ehe und Familie heute gegenübersehen.

Papst Johannes Paul II. am 22. November 1981:

„Zusammen mit der Synode möchte ich die Hirten und die ganze Gemeinschaft der Gläubigen herzlich ermahnen, den Geschiedenen in fürsorgender Liebe beizustehen, damit sie sich nicht als von der Kirche getrennt betrachten, da sie als Getaufte an ihrem Leben teilnehmen können, ja dazu verpflichtet sind. Sie sollen ermahnt werden, das Wort Gottes zu hören, am heiligen Meßopfer teilzunehmen, regelmäßig zu beten, die Gemeinde in ihren Werken der Nächstenliebe und Initiativen zur Förderung der Gerechtigkeit zu unterstützen, die Kinder im christlichen Glauben zu erziehen und den Geist und die Werke der Buße zu pflegen, um so von Tag zu Tag die Gnade Gottes auf sich herabzurufen. Die Kirche soll für sie beten, ihnen Mut machen, sich ihnen als barmherzige Mutter erweisen und sie so im Glauben und in der Hoffnung stärken.“

Papst Franziskus sagte am 5. August 2015:

„Diese Personen sind keineswegs exkommuniziert: Sie sind nicht exkommuniziert! Und sind absolut nicht als solche zu behandeln: Sie sind immer ein Teil der Kirche. […] Daher die wiederholte Einladung an die Hirten offen und konsequent die Bereitschaft der Gemeinschaft zu bekunden, sie aufzunehmen und zu ermutigen, damit sie immer mehr ihre Zugehörigkeit zu Christus und zur Kirche leben und vertiefen durch das Gebet, das Hören auf Gottes Wort, die Teilnahme an der Liturgie, die christliche Erziehung der Kinder, die Wohltätigkeit gegenüber den Armen und dem Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden.“

Gleichlautende Aussagen mit einigen Unterschieden

Die beiden Aussagen sind nur fast gleichlautend mit einigen Unterschieden. „Franziskus tauschte ein Wort aus und schwieg zu einem bestimmten Punkt“, so der Vatikanist Sandro Magister.

Anstatt der Worte „nicht getrennt“ von der Kirche, sagte Franziskus, daß die wiederverheirateten Geschiedenen „nicht exkommuniziert“ sind.

Papst Johannes Paul II. setzt in Familiaris Consortio mit den Worten fort: „Die Kirche bekräftigt jedoch ihre auf die Heilige Schrift gestützte Praxis, wiederverheiratete Geschiedene nicht zum eucharistischen Mahl zuzulassen. Sie können nicht zugelassen werden; denn ihr Lebensstand und ihre Lebensverhältnisse stehen in objektivem Widerspruch zu jenem Bund der Liebe zwischen Christus und der Kirche, den die Eucharistie sichtbar und gegenwärtig macht. Darüber hinaus gibt es noch einen besonderen Grund pastoraler Natur: Ließe man solche Menschen zur Eucharistie zu, bewirkte dies bei den Gläubigen hinsichtlich der Lehre der Kirche über die Unauflöslichkeit der Ehe Irrtum und Verwirrung.“

Während Johannes Paul II. deutlich bekräftigte, daß wiederverheiratete Geschiedene nicht zur Kommunion zugelassen sind, schwieg Franziskus zu diesem Punkt.

Das Schweigen macht (kalkuliert oder nicht?) den Unterschied

Der argentinische Kirchenrechtler José Durant Mendioroz bestätigt in seiner Analyse der päpstlichen Ansprache, daß sich Franziskus am 5. August genau an die konstante Lehre der römischen Kirche gehalten hat (zu Durant Mendioroz siehe Bischofssynode – Ein argentinischer Jurist zeigt dem Papst auf, was Sache ist)

Allerdings macht das Nicht-Gesagte den großen Unterschied. Das Schweigen sorgte für eine „Medien-Bombe“. Massenmedien behaupteten, der Papst habe die Exkommunikation der wiederverheirateten Geschiedenen aufgehoben und sie damit zur sakramentalen Kommunion zugelassen.

Einmal mehr wird die Frage nach der „Hermeneutik“ der Papst-Worte gestellt: Wie sind Aussagen des Papstes zu interpretieren? Auf dem Rückflug von Paraguay nach Rom nahm Franziskus vor Journalisten selbst zur „Hermeneutik“ seiner Worte Stellung (siehe „Seligsprechung“ marxistischer Jesuiten durch Papst Franziskus). Eine wirkliche Klärung brachte das nicht. So bleibt auch im konkreten Fall offen, ob es sich bei der medialen Reaktion um einen kalkulierten Effekt handelte oder nicht.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: MiL

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47 Comments

    • Zusammen mit der Sünde werden auch gleich die wirklich Gläubigen weichgekocht, indem sie gezielt im Unklaren gelassen werden.
      So dass sie am Ende froh und dankbar sein werden, wenn überhaupt noch katholische Inhalte vom Papst zu vernehmen sind.
      Ich habe schon einige Male im Beichtgespräch mit Priestern über das Problem, das ich mit Papst Franziskus habe, gesprochen.
      Und war überrascht darüber, was sie dazu sagten.

      • Ich bete, damit die Gnade Gottes meinen katholischen Glauben stärkt.
        Und bevor ich verloren gehe hoffe ich, dass Gott eingreift um auch die gut Wollenden zu retten, bevor auch sie verloren gehen.

      • Hmm, da frage ich mich, ob umgekehrt das Beichtgeheimnis eigentlich (nicht) auch gilt… Weiß das jemand?

  1. Auf die Wortwahl kommt es an. Das ist so gesehen nichts neues, denn das Konzil hat mit seinen
    verschieden auslegbaren Texten die Möglichkeit geschaffen, variabel und kreativ die Auslegungen
    leicht umzudeuten. Hierin ist Franziskus ein Meister, mit zwei Schritten vor dann einen zurück. Das heißt : Auf der einen Seite spricht er ohne theologische Tiefe, also der Welt zugewandt. Auf der
    anderen Seite spricht er tiefkatholisch, dass so mancher erstaunt ist. Das Rätselraten wird so lan-
    ge dauern, bis die Christenheit vor Tatsachen gestellt wird und es vielleicht heißt : Die Lehre kann
    doch verändert und angepasst werden.

  2. Unser Herr hat gesagt: Das Gesetz ist für den Menschen da. Wenn ich die Kommentare
    und sonstigen Beiträge lese, könnte ich meinen, daß diejenigen ihre Bibel nicht richtig
    gelesen haben. Und dann ertönt das Wehgeschrei, daß soviele Leute aus der Kirche
    austreten. Die Mächtigern in der Kirche solten zuerst ihre eigenen Fehler einsehen,
    ehe sie sich über andere echauffieren.

    • So geht das nun auch nicht. Die Worte des Herrn sind im Zusammenhang zu verstehen. Nach Ihrer Ideologie ist das Gesetz dann praktisch wertlos, da es nie zur Anwendung kommt, wenn der Mensch dagegen verstößt. Das ist dann praktizierte Glaubenswillkür.

  3. @ Marienzweig:
    Könnten Sie das wenigstens andeuten,was Ihr Priester bezüglich F.meint? Natürlich respektiere ich unbedingt Ihr Beichtgeheimnis aber interessant wäre es schon.

    • In einem Zweiergespräch würde ich es sagen, so aber möchte ich mich lieber zurückhalten.
      Nur soviel, Stella:
      Ich fühle mich mit meiner Einstellung bezüglich Papst Franziskus nicht mehr so allein.
      Auch unter den Priestern sind solche, die über alles bereits Vorgefallene nachdenken und daraus ihre Schlüsse ziehen.

  4. Es ist zwar äußerst bedauerlich, dass ich selber geschieden bin, aber es hat auch einen Vorteil, der immer stärker wird. Das Barmherzigkeitsgesülze der führende Vertreter der Konzilskirche stimmt mich heiter und macht meinen Glauben immer stärker. Ich werde nie wieder heiraten und ich werde nicht zweimal vor Christus lügen, das verspreche ich euch ihr Sanitäter der Konzilskirche. Ihr seid nur noch lächerlich.
    Per Mariam ad Christum.

    • Nun denn, ich stelle mir da schon eher die Frage, wer sich hier lächerlich macht. Sie geben sich hier gerne als Hardliner, wozu dann die völlig überflüssige Bemerkung, dass sie nie wieder heiraten werden!?

      Aber absolut schockiert hat mich ihre Aussage, dass Sie nicht „zweimal vor Christus lügen“ werden. Das bedeutet, dass Sie schon bei Ihrer ersten Eheschließung gelogen haben? Eine Lüge ist immer eine bewusste Entscheidung, gegen die Wahrheit zu sprechen. Viele Menschen haben in Liebe vor Gott voller Überzeugung ja zueinander gesagt, dennoch scheitern Ehen, weil ein Partner sich gegen den anderen entscheidet, ihn sitzen lässt usw. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass der verlassene Partner dennoch voller Aufrichtigkeit „Ja“ zu seinem Partner gesagt hat.
      Deshalb ist Ihre Aussage, schon einmal beim Sakrament der Ehe gelogen zu haben, wirklich heftig. Und sollte Ihnen von Ihrem hohen Roß anderen Menschen gegenüber ganz schnell herunter helfen!

      • @roesler
        Reden sie nicht über Sachen von denen sie keine Ahnung haben und mich und mein Leben ist für sie ein verschlossenes Buch. Kümmern sie sich besser um ihre Probleme oder haben sie keine.
        Beim Sakrament der Ehe habe ich bestimmt nicht gelogen aber wenn ich nochmal heiraten würde dann müßte ich beim zweiten mal zum Herrn sagen.
        „Nimm es mir nicht vor Übel Herr was damals war zählt nicht mehr und jetzt erst habe ich dein Sakrament richtig verstanden.“ Und das nenne ich zweimal lügen.
        Vielleicht ist es besser man heiratet gleich drei oder viermal dann stellt der Herr vielleicht überhaupt keine Fragen mehr.
        Ich hoffe das ich mit meinem Schreiben das hohe Roß auf dem sie reiten nun gut gesattelt habe und sie verstanden haben was ich meine.
        Per Mariam ad Christum.

      • Ich habe Ihren ersten Beitrag sehr gut verstanden, das Herumrudern in Ihrem zweiten Post nehme ich nicht ernst.

        SIE maßen sich in Ihren vielen selbstgerechten Beiträgen doch auch an, die Beweggründe von anderen Menschen zu kennen und zu wissen, welche Absichten Würden- und Entscheidungsträger der Kirche haben . Wenn es um Sie und Ihre widersprüchlichen Aussagen geht, dann handelt es sich um ein „verschlossenes Buch“ und man soll sich lieber um seine eigenen Probleme kümmern. Sehr verräterisch, Shuca. Für sich selbst nimmt man immer gerne einen anderen Massstab als jenen, den man bei anderen Menschen anlegt, nicht wahr?
        Deshalb reagieren Sie wohl auch so dünnhäutig, wenn man Ihnen Ihre übliche Rhetorik mal unter die Nase reibt.

        Ich wende Ihre eigenen Worte von gestern einfach auf Sie an:Sie sind einfach nur lächerlich!

      • @roessler
        „SIE maßen sich in Ihren vielen selbstgerechten Beiträgen doch auch an, die Beweggründe von anderen Menschen zu kennen und zu wissen, welche Absichten Würden- und Entscheidungsträger der Kirche haben .“
        Ich rede ständig von mir, haben sie das nicht gemerkt?
        „Ich wende Ihre eigenen Worte von gestern einfach auf Sie an:Sie sind einfach nur lächerlich!“
        Sie verlieren die Cotenance weil sie nichts mehr zu bieten haben und nicht verstehen wollen oder können.
        „Deshalb reagieren Sie wohl auch so dünnhäutig, wenn man Ihnen Ihre übliche Rhetorik mal unter die Nase reibt.“
        Ich lach mich kaputt. Die Person mit dem dicken Fell beschäftigt sich mit meiner Nase. Ich würde sagen steigen sie nicht in mein Zimmer ein wenn ich nicht herein gerufen habe. Alles klar.
        Per Mariam ad Christum.

    • Eine interessante Darstellung, die aufhorchen läßt. Die Konzilskirche verfährt ja nach dem Prinzip der 68-er: Schuld ist immer die gesellschaft bzw. die Kirche.

    • @roesler
      „Viel geschrieben, nichts gesagt. Wie üblich“
      Wenn ihnen mehr als diese 6 Wörter einfallen sagen sie Bescheid und ich kaufe mir eine neue Tastatur. So viel Engagement sind mir ihre Beiträge wert. Nichts für ungut aber sie sind mir zu sehr in meine inneren Befindlichkeiten eingedrungen obwohl sie dort nicht zu suchen haben und ich war so stolz als einer der wenigen geschiedenen Katholiken zu gelten die leidenschaftlich das Sakrament der Ehe verteidigen tun. Das machen doch kaum noch welche. Etwa Sie?
      Per Mariam ad Christum.

      • @ shuca

        „zu sehr in meine inneren Befindlichkeiten eingedrungen“
        Wieso reagieren Sie denn so pikiert? Selbiges machen Sie doch auch, wenn Sie annehmen zu wissen, was die Absichten „der Vertreter der Konzilskirche“ sind und vom „Barmherzigkeitsgesülze“ sprechen. Da werten Sie diese „Vertreter“ doch auch ab. Bezeichnen sie sogar als „lächerlich“. Dreht man den Spieß um und wendet Ihren Massstab bei Ihnen an, fühlen Sie sich plötzlich in Ihren Befindlichkeiten bedrängt. DAS ist lächerlich!

        Sie schreiben wortwörtlich vom „Stolz, als einer der wenigen geschiedenen Katholiken zu gelten, die leidenschaftlich das Sakrament der Ehe verteidigen tun“. Das glaube ich Ihnen sogar, vielleicht rührt daher das Widersprüchliche, das ich beim Lesen Ihrer Zeilen wahrnehme. Stolz ist schlecht, im Stolz erhebt man sich über andere. Der Katechismus stellt den Stolz nicht grundlos an die erste Stelle der Hauptsünden (vgl. http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P6J.HTM). Sehen Sie mir nach, dass ich Sie in diesem Ihrem Stolz nicht bestärken werde.

        Wenn man sich freimütig zum Stolz bekennt, ist das vermutlich nicht der ideale Weg, der zum Herrn führt. Wir sollen uns klein machen in der Nachfolge. So wie es Maria getan hat, wie es die Heiligen getan haben. Sonst verkommt „Per Mariam ad Christum“ nur zu einer leeren Floskel, die man in gewohnter Manier an seine Texte hintendran hängt. Solche Worte haben mir einen Wert.

        Insofern brauchen Sie auch keine neue Tastatur zu kaufen – denn an der Tastatur liegt es nicht. Die kann nur lesbar machen, was eingegeben wird.

      • @roesler
        Schön das sie mich wieder länger beschreiben und mich nicht mehr lächerlich finden. Nun haben sie meine Ironie mit dem Stolz gefunden und versuchen damit sich moralisch über mich zu stellen. Ich habe die Vertreter der Konzilskirche als lächerlich bezeichnet weil ich nicht glaube das es ihnen um Barmherzigkeit geht sondern um die Zerstörung des Sakramentes der Ehe. Verstehen sie mich nun besser?
        „Dreht man den Spieß um und wendet Ihren Massstab bei Ihnen an, fühlen Sie sich plötzlich in Ihren Befindlichkeiten bedrängt. DAS ist lächerlich!“
        Ja genau das haben sie bei mir gemacht weil sie sich als der bessere Mensch fühlen der andere von ober herab ständig belehren möchte. Nur ich bin die falsche Adresse für solche Spielchen und das haben sie auch gemerkt.
        „Sonst verkommt „Per Mariam ad Christum“ nur zu einer leeren Floskel, die man in gewohnter Manier an seine Texte hintendran hängt.“
        Darüber habe ich auch schon lange vor ihnen nachgedacht und bin zum Ergebnis gekommen „Gib es niemals auf bei deinen Schreiben“.
        „Insofern brauchen Sie auch keine neue Tastatur zu kaufen – denn an der Tastatur liegt es nicht. Die kann nur lesbar machen, was eingegeben wird.“
        Schade und ich hatte mir schon Hoffnungen gemacht.
        Per Mariam ad Christum.

      • „ich war so stolz als einer der wenigen geschiedenen Katholiken zu gelten die leidenschaftlich das Sakrament der Ehe verteidigen tun. Das machen doch kaum noch welche. Etwa Sie?“

        Nein, hier ist überhaupt gar nichts von Ironie zu lesen, aaber überhaupt gar nichts. By the way – Ironie im Bezug auf die Hauptsünden? Seltsame Sichtweisen haben Sie da.

        Amüsant, wie Sie versuchen, alles Geschriebene zu relativieren. Aber man kann sich ja ein Bild machen…

      • @roesler
        „ich war so stolz als einer der wenigen geschiedenen Katholiken zu gelten die leidenschaftlich das Sakrament der Ehe verteidigen tun. Das machen doch kaum noch welche. Etwa Sie?“

        Nein, hier ist überhaupt gar nichts von Ironie zu lesen, aaber überhaupt gar nichts. By the way – Ironie im Bezug auf die Hauptsünden? Seltsame Sichtweisen haben Sie da.

        Amüsant, wie Sie versuchen, alles Geschriebene zu relativieren. Aber man kann sich ja ein Bild machen…“

        Nein es geht nicht um seltsame Sichtweisen. Das was ich denke und glaube gefällt ihnen nicht. Vielleicht ist der Gott an dem ich glaube ein anderer als an dem sie glauben. Ich versuche es mal anders. Sie haben dieses geschrieben.
        „Sie geben sich hier gerne als Hardliner, wozu dann die völlig überflüssige Bemerkung, dass sie nie wieder heiraten werden!? “
        Ich will ihnen mal einen Hardliner vorstellen der mir sehr gut gefällt.
        „Ihr seid nicht heiß, ihr seid nicht kalt ihr seid nur lau ich spucke euch aus.“
        Was halten sie davon. Was meinen sie? Bin ich heiß, kalt oder lau. Eins von den dreien bin ich auf jeden fall. Ihre Meinung ist mir sehr wichtig denn wer hat schon so einen barmherzigen Oberlehrer als Ratgeber.
        Ich muß sagen das ihre Postings sehr genieße man gönnt sich ja sonst nichts. Das „Per Mariam ad Christum“ werde ich auch jetzt nicht vergessen.
        Ich hoffe das ihr Bild von mir langsam aber sicher Konturen annimmt.
        Per Mariam ad Christum.

        .

      • Mein Bild von Ihnen hat bereits in Ihren ersten Beiträgen Konturen angenommen, wie ich ja auch zum Ausdruck gebracht habe.

        Von mir aus können Sie ja gerne Ihr Theater weiterspielen. Scheint mir halt nur wenig Substanz zu haben. Aber damit stehen Sie ja nicht alleine da.

      • @roesler
        Schön von ihnen wieder eine substanzielle Antwort zu bekommen und danken möchte ich ihnen auch noch. Die Sache „Ich mache mir ein Bild“ gefällt mir. Auch ich werde mir ein Bild von ihnen machen und ich habe schon so meine Vorstellungen.
        Per Mariam ad Christum.

      • Nun habe ich die interessanten Fragen und Antworten oben gelesen und mir auch die Kommentare angeschaut. Dazu aber eine Anmerkung:

        Mit Verlaub: Ist dieser private, doch öffentlich ausgetragene Hahnenkampf wirklich notwendig? Könnten Sie ihn bitte einstellen? Danke

      • @Werfel
        Er ist notwendig. Das ist in einem Forum nun mal so.

        @ Shuca
        Ihnen weiterhin viel Spaß beim Theaterspiel und dem Relativieren
        Ihrer Aussagen ;-).

    • @roesler
      „@ Shuca
      Ihnen weiterhin viel Spaß beim Theaterspiel und dem Relativieren
      Ihrer Aussagen ;-).“
      Ich danke ihnen. Trotzdem habe ich ein schlechtes Gewissen. Ich hätte ihnen in meinem Theaterspiel ein größere Rolle einräumen müssen. Als Komparse sind sie unterbewertet.
      Per Mariam ad Christum.

      • @roesler
        Ich muß ihnen schon wiedersprechen. Der User Werfel hat völlig recht. Wir sollten diese Sache einstellen. Das ist mein Angebot.
        Per Mariam ad Christum.

      • In der Tat. Beim Austeilen gegen Entscheidungsträger in der Kirche sind Sie zwar gut dabei, für mehr reicht es ja leider nicht.

        Und bei Ihren Beiträgen müssen Sie soviel nachjustieren, damit klar werden soll, dass Sie beim Stolz, beim Lügen bezüglich der Eheschließung usw. doch eigentlich genau das Gegenteil gemeint haben wollen, Ironie im Bezug auf die Hauptsünden usw. Reden Sie es sich ruhig schön und passend ;-).

        Viele Grüße!

      • @roesler
        Sie haben Werfel nicht begriffen und mein Angebot natürlich abgelehnt.
        „Und bei Ihren Beiträgen müssen Sie soviel nachjustieren, damit klar werden soll, dass Sie beim Stolz, beim Lügen bezüglich der Eheschließung usw. doch eigentlich genau das Gegenteil gemeint haben wollen, Ironie im Bezug auf die Hauptsünden usw. Reden Sie es sich ruhig schön und passend ;-). “
        Aber trotzdem muß an meinen Beiträgen sie etwas massiv gestört haben weil sie sich wie ein Pitbull an ihnen festbeißen und sie auf alle nur mögliche Weise beschimpfen tun. Es muß Gründe dafür geben. Ich habe da schon so ein paar Vermutungen.
        Natürlich auch viele Grüße.
        Per Mariam ad Christum.

      • @roesler
        „In der Tat. Beim Austeilen gegen Entscheidungsträger in der Kirche sind Sie zwar gut dabei, für mehr reicht es ja leider nicht.“
        Es wird nie reichen weil sie nicht ein einziges Argument von mir verstanden haben. Sie verwechseln ständig die Splitter in meinen Augen mit dem Balken vor ihren eigenen Kopf.
        „Von mir aus können Sie ja gerne Ihr Theater weiterspielen. Scheint mir halt nur wenig Substanz zu haben. Aber damit stehen Sie ja nicht alleine da.“
        Wen meinen sie mit “ nicht alleine da“. Haben sie noch andere Forumsteilnehmer entdeckt die nicht auf ihrer Suppe schwimmen?
        Ich frage ja nur mal so. Wie immer hochachtungsvoll “ Shuca“.
        Per Mariam ad Christum.

      • Doch doch, ich habe Ihre „Argumente“ sehr wohl verstanden. Und ich habe Ihre Aussagen wörtlich genommen, aber genau das scheint ja das Problem zu sein. Weil Sie dann plötzlich das Gesagte ja so gar nicht gemeint haben wollten 🙂 . Siehe Beiträge ganz zu Beginn.

        Sehen Sie es mir nach, dass ich Ihre Beiträge zunächst ernst genommen habe. Dass Sie da, wie behauptet, überall Ironie etc. reingepackt haben wollen, habe ich zunächst nicht erkannt. Denn das ist eine doch seltsame Diskussionskultur, wenn man ernst genommen werden will. Noch dazu dann, wenn es um solche Themen geht wie die heiligen Sakramente, die Todsünden und die Kirche überhaupt usw. Für mich hat Ironie da keinen Platz. Aber bewahren Sie sich da gerne Ihren „Humor“, wenn es Ihnen gut tut :-).

      • @roesler
        „Ich habe alles dazu gesagt ;-). . Machen Sie sich ruhig weiterhin über die Sakramente lustig.“
        Niemals! Ich habe mich über sie lustig gemacht und selbst das merken sie nicht.
        „Ich komme hier doch auf Werfels Vorschlag zurück und mache für mich einen Cut, bevor Sie noch ähnliche ironische Kommentare zur Eucharistie und zur Beichte von sich geben.“
        Endlich haben sie es begriffen, dass Werfel recht hat. Hat lange gedauert. Kommentare zur Eucharistie und Beichte würde ich einen „roesler“ nie zugänglich machen denn er bläst dann wieder Mücken zu Elefanten auf und hinterher habe ich wieder alles relativiert. Seien sie versichert mein Cut kommt nach ihnen und nicht umgekehrt denn sie haben mich zuerst angelabert und nicht umgekehrt.
        Per Mariam ad Christum.

    • @roesler
      Ich habe nachgedacht über unserem Disput. Wie kann ich sie versöhnlich stimmen.
      Nur so ein Gedankenspiel. Wenn ich endlich vernünftig wäre und ein zweites mal heiraten würde wären sie dann zufrieden mit mir? Natürlich würde ich eine Frau heiraten die auch mindestens schon einmal geschieden ist damit kein Ungleichgewicht entsteht.
      Danach aber würde ich mir natürlich eine Barmherzigkeitskeule schnitzen die dick mit Fett einschmieren und auf die katholische Kirche eindreschen das die Fetzen fliegen. Wenn ich dann nicht den wahren Glauben finden würde wäre auch ich mit meinem Latein am Ende. Würde ihnen das gefallen?
      Viele Grüße.
      Per Mariam ad Christum.

      • Lassen Sie nur. Einmal sollte genug sein. Vielleicht lesen Sie mal im Katechismus über die Ehe nach?

        Wenn einem die vor Sarkasmus driefenden Kommentare zum Sakrament der Ehe so locker flockig von der Hand gehen, ist es vielleicht auch nicht verwunderlich, dass das in der Realität auch nicht funktioniert bzw. funktionieren kann. Nicht wahr?
        Was man ins Lächerliche zieht, wird man logischerweise nicht mit der erforderlichen Ernsthaftigkeit verfolgen.

        Ich komme hier doch auf Werfels Vorschlag zurück und mache für mich einen Cut, bevor Sie noch ähnliche ironische Kommentare zur Eucharistie und zur Beichte von sich geben.

        Wie gesagt – viel Spaß bei Ihrem Was-auch-immer.

      • @roesler
        Mein Kommentar um 20.19 Uhr ist ein bißchen verrutscht. Nicht das sie denken das sie mich irgendwie sprachlos machen könnten.
        Per Mariam ad Christum.

      • Seien Sie unbesorgt, Shuca. Davon wäre ich nicht ausgegangen. Ich hätte schon vermutet, dass auf Ihren Stolz da sicherlich Verlass sein wird, um das letzte Wort haben zu wollen :-).

        Wenn Sie sich von ironischen und sarkastischen Kommentaren zu den Sakramenten enthalten, bin ich für meinen Teil schon sehr zufrieden.

        In der Tat hat es ja derjenige selbst zu verantworten, der Treue vor Gott gelobt hat, in guten wie in schlechten Tagen, dann bereitwillig das Sakrament mit Füßen tritt und sich selbst noch stolz auf die Schulter klopft mit der Aussage, dass die Kirche mit ihrer Lehre zur Ehe schon recht hat, aber: halten mögen sich daran doch bitte die anderen. Nun denn… Aber das sind ja Mücken zum Elefanten ausgeblasen, nicht wahr?

        Dies wird dann meine letzte an Sie gerichtete Nachricht gewesen sein.

        Viel Freude beim Ausleben Ihres selbstgebastelten Katholizismus ;-).

      • @roesler
        „Dies wird dann meine letzte an Sie gerichtete Nachricht gewesen sein.

        Viel Freude beim Ausleben Ihres selbstgebastelten Katholizismus ;-).“

        Ganz herzlichen Dank für diese Zeit die ich mit ihnen hatte. Ja es war sehr unterhaltsam und Freude hatte ich auch. Mein Stolz ist sehr groß das ich es geschafft habe so einen großen Meister des Glaubens über so viele Beiträge an mich zu binden. Aber alles hat ein Ende und auch ich wünschen ihnen für ihren mir unbekannten Glauben viel Freude. Schade eine Frage hätte ich ja noch aber sie beantworten ja keine Fragen von mir.
        Hochachtungsvoll.
        Shuca

        Per Mariam ad Christum.

  5. Danke,@Marienzweig,das reicht mir auch schon,die Richtung ist ja klar.Man ist wirklich verunsichert und hin und hergerissen,diese Zeiten sind echt schwierig.

  6. Haben wir denn verschiedene Gruppen in der Kirche ? Was für ein Aufhebens wird um die zivilrechtlich Wiederverheirateten gemacht ? Bekommt jetzt jeder seine Sonderwurst gebraten ? Von Exkommunizierung war eh nie die Rede gewesen, was Franziskus da wieder erzählt.

  7. Carlo sagt: 9. August 2015 um 16:55

    Das Beichtgeheimnis wurde durch meinen obigen Kommentar nicht verletzt, weder von mir selbst noch durch den jeweiligen Priester.

  8. Es geht doch ohnehin nur um die sakramental geschlossenen Ehen.
    Den Meisten da Draussen scheint das manchmal gar nicht so klar zu sein.
    Zivil kann man heiraten,so viel man will,auch zivil scheiden lassen.Man lebt dann „nur“ in wilder Ehe.
    Aber ein Sakrament ist ein Sakrament wie Taufe und Priesterweihe und kann NIE mehr rückgängig gemacht werden,in Ausnahmen vom Papst vielleicht.
    Hier lässt es die Kirche wirklich an klaren Erklärungen fehlen,die die Leute dann auch besser verstehen würden.

    • Bei der zivilrechtlichen Eheschließung wird auch nicht auf die scheidung und die sich daraus ergebenden Folgen hingewiesen. Es wäre doch unpassend, wenn der Priester bei der Trauung sagen würde, dass sich die Eheleute nicht im Falle der zivilrechtlichen scheidung wieder kirchlich trauen lassen dürften. So unbekannt, wie Sie meinen, ist das nun auch wieder nicht.

      • Natürlich heißt es auch bei der zivilen Ehe „bis das der Tod Euch scheidet“ und noch vor Jahren haben das auch viele noch ernstgenommen.
        Wenn das schon ein ziviler Standesbeamter sagt, dann hat ein Priester erst Recht die PFLICHT, auf die Unauflösbarkeit der sakramentalen Ehe hinzuweisen!
        Aber bei dem heutigen Wischiwaschi in allen Lebensfragen kennen wohl nicht mal mehr Christen den Unterschied zwischen sakramentaler und ziviler Ehe,sonst würden nicht ganze Gemeinden klatschen, wenn der Priester heiraten will, also sein Priesteramt Gott vor die Füsse schmeißt.

  9. In § 1353 Absatz 1 BGB steht ausdrücklich: Die Ehe wird auf Lebenszeit geschlossen. Diesen hinweis halte ich hier doch noch für angebracht.
    Der von Linken und auch anderen hochgejubelte Islam kennt nicht nur die mehrehe, sondern auch die Zeitehe. Das aber nur am Rande.

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