Als Kardinal Martini zu Benedikt XVI. sagte: Du mußt zurücktreten

Benedikt XVI. Kardinal Martini
Benedikt XVI. mit Kardinal Carlo Maria Martini

(Rom) Am vergangenen 24. Juni ist der Jesuit Pater Silvano Fausti nach längerer Krankheit im Alter von 75 Jahren gestorben. Er war der Beichtvater eines viel bekannteren Jesuiten, von Kardinal Carlo Maria Martini. Der Corriere della Sera widmete ihm einen Nachruf unter dem Titel: „Als Martini zu Ratzinger sagte: Die Kurie ändert sich nicht, du mußt zurücktreten“. Die Tageszeitung berichtete von Enthüllungen, die aufhorchen lassen. Enthüllungen über den am 31. August 2012 verstorbenen Kardinal Carlo Maria Martini und dessen angeblich entscheidenden Einfluß auf die Wahl Benedikts XVI. und auch auf dessen Rücktritt.

Seit 37 Jahren lebte Pater Fausti mit drei anderen Jesuiten in einer Hütte am Stadtrand von Mailand. Er wollte nach eigenen Angaben nach dem Modell der Apostelgeschichte leben. „Papst Franziskus würde sagen, Pater Fausti betrachtete die Ränder als ‚privilegierten Ort‘“, so der Corriere della Sera. Die Tageszeitung zitierte den Jesuiten mit den Worten: „Das Prinzip der Wirtschaft ist, immer mehr zu produzieren. Was interessiert es mich aber, mehr zu produzieren, mich interessiert, zu leben. Heute ist die Stadt der Ort, wo die Menschlichkeit verlorengeht und auf der Müllhalde landen die Menschen: die Kinder, die Alten, die die Not haben“.

Als vor Jahren die Hütte abbrannte, verbrannten auch 80 Meter Bücherregale mit Tausenden von Schriften, darunter auch sehr seltene, Texte in Hebräisch, Bibelkommentare des 16./17. Jahrhunderts. Entsetzten Freunden, so der Corriere della Sera, sagte Pater Fausti lächelnd: „Ein Glück, daß ich sie schon gelesen hatte“. In dem Video-Interview „Begegnung mit Silvano Fausti: Ein christlicher Meister“ antwortete Pater Fausti auf die Frage nach dem Glauben: „Was der Glauben ist, das weiß ich nicht. Ich weiß aber, daß Gott viel Glauben an den Menschen hat. Es bin nicht ich, der an Gott glaubt, sondern es ist Gott, der an mich glaubt.“

Zur Wahl von Papst Franziskus sagte der Jesuit: „Als ich als Bischof von Rom Franziskus sah, habe ich das Nunc dimittis gesungen. Endlich! Seit den Tagen Konstantins habe ich auf einen solchen Papst gewartet.“

„Ante-Papa“ Martini – Der Jesuit vor Jorge Mario Bergoglio

Pater Fausti war der geistliche Beistand von Kardinal Carlo Maria Martini, den Johannes Paul II. kurz nach seiner Wahl zum Erzbischof von Mailand ernannte und in den Kardinalsstand erhob. Von den Medien wurde Martini als dessen großer Gegenspieler dargestellt. Der Jesuitenkardinal galt der liberalen Presse als der ausgemachte Nachfolger, sollte der polnische Papst einmal sterben. Martini selbst gefiel sich in der Rolle des „Ante-Papa“. Er sah sich gerne als künftiger Papst. Seinen Aussagen wurde daher besonderes Gewicht beigemessen. Wann immer der Papst in Rom etwas sagte, meldete sich der progressive „Ante-Papst“ in Mailand zu Wort, um irgendwie zu widersprechen. Als Martini 2002 sein 75. Lebensjahr vollendete, emeritierte ihn Johannes Paul II. umgehend.

Doch das Pontifikat Johannes Pauls II. dauerte sehr lange und als es 2005 ernst wurde, blieb der Jesuit unter allen Erwartungen.

Martini forderte zum Rücktritt auf und Benedikt XVI. folgte?

Der Jesuit Silvano Fausti
Der Jesuit Silvano Fausti

Laut Pater Fausti habe Kardinal Martini jedoch auf andere Weise beim Konklave 2005 eine entscheidende Rolle gespielt. In einem Video-Interview erzählte er zwei Episoden. Eine betrifft den Amtsverzicht von Papst Benedikt XVI. und das letzte Gespräch des deutschen Papstes mit Martini. Es fand am 2. Juni 2012 anläßlich des Weltfamilientreffens in Mailand statt. Der an Parkinson erkrankte Martini empfing Benedikt XVI. am frühen Nachmittag im erzbischöflichen Palais.

Laut Pater Fausti habe Kardinal Martini damals Benedikt XVI. ins Gesicht gesagt, es sei Zeit, zurückzutreten. Als Grund für diese ungewöhnliche Aufforderung nannte der Jesuitenkardinal die Unfähigkeit des deutschen Papstes, die Römische Kurie, das traditionelle Feindobjekt des progressiven Kirchenlagers, zu reformieren. „Es ist wirklich Zeit, hier läßt sich nichts machen“, so die Worte Martinis. Pater Fausti gilt wegen seines langjährigen engen Verhältnisses zu Martini als glaubwürdige Quelle. Als überlegene Wortführer unterschiedlicher kirchlicher Richtungen hätten sich Ratzinger und Martini respektvoll geschätzt, so zumindest der Vatikanist Andrea Tornielli. „Es besteht kein Zweifel, daß mitten im Vatileaks-Skandal der emeretierte Erzbischof in aller Offenheit Benedikt den Rücktritt empfohlen hat“, so der Haus- und Hofvatikanist von Papst Franziskus.

Rätselhaft bleibt, aus welchem Grund Papst Benedikt XVI. wegen Vatileaks zurücktreten hätte sollen, da er ja das eigentliche und einzige Opfer der Intrige war. Weniger rätselhaft ist hingegen, daß Martini die Medienkampagne gegen den deutschen Papst nützte, um den ungeliebten „Konservativen“ mit seinem Versuch, die nachkonziliare Kirche an die zweitausendjährige Gesamtgeschichte der Kirche zu koppeln, zum Rücktritt aufzufordern. Auch in diesem Fall blieb Martini ganz in seiner Lieblingsrolle des Gegenparts zum regierenden Papst. Letztlich aber war er nur ein verhinderter Papst.

Rücktrittsabsichten Benedikts XVI.

Nachträglich wird von manchen Vatikanisten und Kirchenvertretern angenommen, Benedikt XVI. habe bereits zum Zeitpunkt seiner Wahl die Option eines Amtsverzichts für denkbar gehalten. Der öffentliche Tod Johannes Pauls II. mußte auf den feinen Theologen abschreckend wirken. Zudem mußte er schmerzlich erleben, daß mit zunehmendem körperlichem Verfall des Polen, die Macht seiner Entourage wuchs. Nicht immer zum Vorteil der Kirche, wie die Amtsenthebung von Bischof Kurt Krenn in Österreich zeigte.

2009 besuchte Benedikt XVI. das Grab von Papst Coelestin V., der als einziger Papst der Kirchengeschichte 1294 aus persönlichen Gründen auf sein Amt verzichtet hatte. Der Besuch erfolgte nach dem schweren Erdbeben, das die Gegend erschüttert hatte, weshalb der Zusammenhang nicht so auffiel. Erstmals konkret angesprochen wurde die Möglichkeit eines Amtsverzichts im Gesprächsbuch von Peter Seewald, das im November 2010 erschienen ist. Laut Angaben seiner engsten Mitarbeiter und seines eigenen Bruders, Msgr. Georg Ratzinger, die jedoch Mutmaßungen bleiben, sei die Entscheidung zurückzutreten in Benedikt XVI. nach seinem Besuch in Mexiko und auf Kuba herangereift, von der er am 29. März 2012 zurückkehrt war.

Im April 2012 wurde der Vatileaks-Skandal bekannt, jener organisierte Dokumentenklau vom Schreibtisch des Papstes. Unter den entwendeten Dokumenten, die von einem italienischen Journalisten veröffentlicht wurden, befand sich auch ein Dossier über eine mögliche Ermordung von Benedikt XVI. vor Jahresende.

Welche Rolle spielte Kardinal Martini?

Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone erklärte später, „Mitte 2012“ von der Rücktrittsabsicht in Kenntnis gesetzt worden zu sein. Diese Zeitangabe wird auch von seinem damaligen ersten Sekretär, Msgr. Georg Gänswein, bestätigt.

Die von Pater Fausti berichtete Rücktrittaufforderung durch Kardinal Martini am 2. Juni 2012 erfolgte demnach, bevor Benedikt XVI. seinen Sekretär Gänswein und Kardinalstaatssekretär Bertone, seine beiden engsten Mitarbeiter, von seiner Rücktrittabsicht unterrichtete. Beide betonten Versuche, Benedikt XVI. von seiner Absicht abzubringen und ihn vom Verbleib im Amt zu überzeugen. Die Schilderung von Pater Fausti läßt erkennen, daß es nicht Benedikt XVI. war, der den Jesuitenkardinal von seinen Absichten informierte, sondern Martini das Thema ansprach. Aufgrund der Kirchengeschichte, die nur zwei Päpste kennt, die im Mittelalter unter ganz spezifischen Bedingungen auf ihr Amt verzichteten, erstaunt es, daß der Jesuit Martini einem regierenden Papst etwas nahelegte, was zu dem Zeitpunkt eigentlich undenkbar war.

Martini 2005 als „Papstmacher“?

Papst Benedikt XVI. besuchte Coelestin V. (2009)
Papst Benedikt XVI. besuchte Coelestin V. (2009)

Zweifelhafter erscheinen die Enthüllungen von Pater Fausti zum Konklave von 2005, oder besser gesagt die Interpretation, die er den Ereignissen gab. Laut Pater Fausti habe Kardinal Martini seine Unterstützer aufgefordert, Kardinal Ratzinger zu wählen, „um schmutzige Spielchen“ zu verhindern, um beide Kandidaten auszuschalten, damit „ein Kurienvertreter“ gewählt wird. Fausti behauptete, Ratzinger und Martini hätten die meisten Stimmen gehabt, „Martini sogar mehr“ als der deutsche Kurienpräfekt. „Als der Trick entdeckt war“, einen Kurienvertreter wählen zu lassen, „ging Martini abends zu Ratzinger und sagte ihm: nimm es an, morgen mit meinen Stimmen zum Papst gewählt zu werden … Er sagte ihm: akzeptiere du, der du seit 30 Jahren an der Kurie bist und sei intelligent und ehrlich: wenn es dir gelingt, die Kurie zu reformieren, gut, wenn nicht, trittst du ab“.

Diese zweite Episode soll die erste Erzählung bestärken und Kardinal Martini die entscheidende Rolle beim Amtsverzicht Benedikts XVI., letztlich für dessen gesamtes Pontifikat zuschreiben. Die Schilderung widerspricht jedoch glaubwürdigeren Schilderungen, wonach Martini bereits im ersten Wahlgang ein niederschmetterndes Ergebnis erzielte und seine nur knapp zehn (von 115) Stimmen auf einen anderen Jesuitenkardinal, Jorge Mario Bergoglio, umlenkte. Als dieser erkannte, daß er gegen Kardinal Ratzinger keine Aussicht hatte, gewählt zu werden, bestenfalls Ratzingers Wahl blockieren hätte können, zog Bergoglio seine Kandidatur zurück.

Martini habe bis zuletzt gehofft, mit den 40 Stimmen für Bergoglio die Wahl Ratzingers, dem nur wenige Stimmen zu den benötigten zwei Dritteln fehlten, blockieren und ihn zum Verzicht bewegen zu können. Damit wären weder Ratzinger noch Bergoglio Papst geworden, die Karten hätten damit aber völlig neu gemischt werden können. Ein „Spielchen“, um bei einem Wort Faustis zu bleiben, das nicht gelang, weil Ratzinger die besseren Nerven als Bergoglio bewies.

„Späte“ Erinnerungen

Widersprüchlich ist zudem die Behauptung Pater Faustis, Martini habe sich mit Ratzinger verbündet, um die Wahl eines Kurienvertreters zu verhindern. Die Geschichte läßt zwar die von Martini geteilte Feindschaft Faustis gegenüber der Kurie erkennen, hat jedoch unter anderem den Haken, daß Ratzinger selbst ein Kurienvertreter war. Wahr an der Geschichte ist, daß der ewige „Ante-Papst“ Martini nach seinem Scheitern im Konklave, und dem – einige Wahlgänge später – folgenden Rückzieher Bergoglios, die Wahl Ratzingers akzeptieren mußte.

Ebenso zweifelhaft wie Pater Faustis Schilderung erscheint die plötzliche Behauptung Torniellis, „die einzige Gruppe, die organisiert ins Konklave ging, war die der Unterstützer Ratzingers“. Konkret nennt er Kardinal Bertone, damals Erzbischof von Genua, Kurienkardinal Trujillo und „verschiedene Ratzinger-Schüler, darunter beispielsweise der Erzbischof von Wien, Christoph Schönborn“. Eine These, die ziemlich spät präsentiert wird und – so der Eindruck – nach einer Parallele zum Team Bergoglio klingen soll.

Austen Ivereigh, der ehemalige Sekretär von Kardinal Cormac Murphy-O’Connor, enthüllte in seinem im November 2014 veröffentlichten Buch „The Great Reformer“, daß die Kardinäle Kasper, Lehmann, Danneels, Murphy-O’Connor eine Kampagne zur Wahl Bergoglios organisiert hatten. Vom Erzbischof von Buenos Aires hätten sie sich im voraus dessen Zusicherung geholt, daß er dieses Mal wenn es hart auf hart käme, seine Kandidatur nicht mehr zurücknehmen werde.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: MiL/Corriere della Sera (Screenshot)/Introibo.fr

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6 Kommentare

  1. Ein Satz aus dem Artikel hat mich zum Nachdenken angeregt.
    Pater Silvano Fausti (r.i.p.) sagte also zur Wahl von Papst Franziskus: „Als ich als Bischof von Rom Franziskus sah, habe ich das Nunc dimittis gesungen. Endlich! Seit den Tagen Konstantins habe ich auf einen solchen Papst gewartet.“
    Was wird hier gesagt? Seit der Konstantinischen Wende also hat er gewartet. Wer spricht hier, wer ist hier „ich“? Silvano Fausti kann es ja nicht sein, es sei denn, er glaubt an seine persönliche Präexistenz (was eine häretische Auffassung wäre). Er identifiziert sich also mit einem anderen Subjekt, nimmt gedanklich dessen Stelle ein. Mit der Menschheit? Mit der Kirche? Gar mit Gott?
    Einen Hinweis gibt uns das „Nunc dimittis“. Mit diesem Loblied, nach Lukas 2, preist der greise Simeon im Jerusalemer Tempel Gott den HERRN, nachdem er im Heiligen Geist Jesus als den Gesalbten des Herrn, den Messias/ Christus erkannt hat. Simeon steht hier für das ganze Gottesvolk und prophezeit, dass Jesus das Licht der Völker, das heißt der Erlöser aller Menschen, und der Ruhm Israels sein werde.
    Begrüßt der Jesuitenpater etwa den wiedergekehrten Herrn Jesus Christus? Gewiss nicht. Aber welche andere Person beansprucht denn, „Licht zur Erleuchtung der Völker und zur Verherrlichung Israels“ zu sein? Nur eine Person kommt in Frage: ein falscher Messias, der endzeitliche Antichrist, das apokalyptische Tier aus dem Abgrund (Offb 13).
    Liebe Christen, während ich dies schreibe, überläuft mich ein Schauer. Denn erst in diesem Moment erhalte ich Antwort auf meine Frage, mit welchem Subjekt Pater Fausti sich hier identifiziert, oder vielleicht so: wer hier aus Pater Fausti spricht. Es ist nicht der Heilige Geist, denn dieser wartet nicht auf den Antichrist. Wer w a r t e t denn „seit Kaiser Konstantin“ auf den Antichrist? Wer bereitet denn seit der Erhöhung des Herrn und Gründung Seiner Kirche an Pfingsten in jeder Generation Personen, wenigstens eine Person vor, die der Antichrist ein kann? Wir kennen manche Personen aus der Geschichte, von denen wir sagen, sie waren Vorläufer des Antichrists, und einer von ihnen hätte d e r Antichrist werden können, zuletzt im 20. Jahrhundert. Aber auch in den Jahren, in denen wir jetzt leben, sind Antichrist-Anwärter im Gespräch. Ich nenne sie nicht, sie sind bekannt oder können leicht herausgefunden werden. Es gibt nur einen, der seit vielen Jahrhunderten auf den finalen Antichrist w a r t e t: satan. Beachten wir, nicht satan ist es, der den Antichrist bestimmt, das steht nicht in seiner Macht, damit wären ihm eine Macht zugestanden und eine Ehre erwiesen, die ihm nicht zustehen. Gott der HERR allein ist es, der den Antichrist kennt und der satan erlaubt, in ihn zu fahren, von ihm Besitz zu ergreifen und ihn zu seinem, wenn das möglich wäre, perfekten Instrument, gewissermaßen zu seiner Inkarnation zu machen.
    Schluss folgt.

    • Schluss.
      Wir können jetzt nicht wissen, wer der Antichrist ist. Er ist vielleicht schon da, aber er wird erst offenbar, wenn „der, der jetzt noch zurückhält, aus dem Weg ist“ (2 Thess 2). Christen warten nicht auf den Antichrist. Auf wen warten wir? Paulus sagt es uns: „Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend allen Menschen, und unterweist uns, damit wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnen und besonnen und gerecht und gottesfürchtig leben in dem jetzigen Zeitlauf, indem wir die glückselige Hoffnung und Erscheinung unseres großen Gottes und Heilandes Jesus Christus e r w a r t e n.“ (Titus 2,11-13)
      Auf einen Papst das Nunc dimittis anzustimmen, wie der faustische Pater Fausti bzw. der unheilige Geist, der aus ihm sprach, es tat, ist mE ein Akt der Götzendienerei und eine Gotteslästerung, denn das Nunc dimittis wurde im Heiligen Geist im Hinblick auf den Gottmenschen Jesus Christus gesprochen, jedoch auch der „frömmste“ Papst bleibt nur ein sündiger Mensch und nicht der Sohn Gottes und kann im schlimmsten Fall nur ein falsches Licht zu einer falschen Erleuchtung: ein falscher Menschheitserlöser und Pseudo-Messias Israels, der endzeitliche Antichrist, sein.

    • Noch etwas:
      * 1963 sagte Conchita von Garabandál, die Erscheinung der Gottesmutter habe vorhergesagt, nach dem Papst Johannes XXIII. würden nur noch vier Päpste kommen.
      * La Salette 1846: Rom wird den Glauben verlieren und zum Sitz des Antichrist werden.
      * Nach dem Artikel über den „Antichrist“ in der Katholischen Enzyklopädie glaubte der hl. Bernhard, dass der Antichrist ein Gegenpapst sein werde …

      La Virgen anuncia la apostasía La Virgen en Garabandal no reconoce a Francisco como Papa.
      https://youtu.be/hEpSZ75xTjM

      • ja, Conchita sagte, die Muttergottes hätte gemeint, daß dann das Ende aller Zeiten beginne, aber nicht das Ende der Welt. Ob Rom wohl fallen wird? Gut möglich, nach all den Skandalen.
        Entscheidend ist m.E. die eindringliche Botschaft der Mutter Lex von Eisenberg, die wohl nicht wirklich geprüft und anerkannt wurde:„Rom, wenn du wüsstest, was Schreckliches über dich kommen wird. Einmal Rom und nie mehr Rom!“ Botschaft von der Mutter Gottes am 16. Oktober 1965.

        Scheinbar können wir in Europa der Katastrophe nicht mehr entgehen. Wir sind eine führerlose Herde geworden. Jeder nach seinem Gusto.

      • @Smaragd
        Sehe ich auch so. Den Primat und den Stuhl Petri wird es immer geben, aber er könnte auch an einem anderen, von Gott bestimmten, geographischen Ort der Mittelpunkt sein.

      • Es wurde dort auch gesagt: „Ich kann es nicht mehr länger ertragen, denn die strafende Hand Gottes lastet diesmal so schwer auf mir wie noch nie“ (14.04.1965): http://www.gottliebtuns.com/eisenberg.htm (komplett) – Das entspricht dem, was in La Salette gesagt wurde: „Wenn mein Volk sich nicht unterwerfen will, bin ich gezwungen, den Arm meines Sohnes fallen zu lassen. Er ist so schwer und drückend, daß ich ihn nicht mehr zurückhalten kann.“ Es ist an uns die Zeichen der Zeit zu erkennen. – https://www.youtube.com/watch?v=YB5xhvaw12o – auch Pfr. Natanek spricht in seinen Predigten sehr eindrücklich über die Zeichen, Herausforderungen und Opfer unserer Zeit.

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