Noch einmal Medjugorje – Das Ringen hinter den Kulissen

Medjugorje: Das Ringen um Formulierungen
Medjugorje: Das Ringen um Formulierungen

(Rom) Am 28. Juni dementierte Pater Federico Lombardi SJ Medienberichte (darunter auch Katholisches.info mit dem Bericht Papst entscheidet über Medjugorje – Glaubenskongregation legt Franziskus Dekret zur Unterschrift vor), daß in Sachen Medjugorje bereits eine Entscheidung der Glaubenskongregation gefallen sei. Er gab gleichzeitig bekannt, Papst Franziskus werde „nach der Sommerpause“ eine Entscheidung bekanntgeben. Der Haus- und Hofvatikanist des Papstes, Andrea Tornielli, dem ein direkterer Draht zu Papst Franziskus nachgesagt wird als ihn der offizielle Vatikansprecher hat, hatte bereits zwei Tage zuvor die Medienberichte dementiert und geschrieben, daß eine Entscheidung erst „nach dem Sommer“ oder vielleicht erst „nach der Bischofssynode im Oktober“ bekanntgegeben werden könnte.

Das Phänomen Medjugorje ist ein „heißes Eisen“ für die katholische Kirche, wie die Tornielli- und Lombardi-Dementi zeigen. Von einem „Heiligen Krieg“ spricht der Vatikanist Paolo Rodari. Das Stichwort „Schismagefahr“ aus dem Mund von Medjugorje nahestehenden Personen spricht eine deutliche Sprache.

„Heiliger Krieg“ um Medjugorje

Das Dementi von Vatikansprecher Lombardi ist Teil dieses „Krieges“. Medienberichte hatten Medjugorje-Anhänger in der Kirche aufgeschreckt und zu massiven Interventionen in Rom veranlaßt. Die Ereignisse lassen sich zumindest teilweise rekonstruieren.

Papst Franziskus antwortete am 6. Juni während seines Besuchs in Sarajewo auf die Frage der kroatischen Journalistin Silvije Tomažević: „Über das Problem von Medjugorje hat Papst Benedikt XVI. seinerzeit eine Kommission gebildet […]. Sie haben eine bedeutende Arbeit geleistet, eine bedeutende Arbeit. Kardinal Müller hat mir gesagt, er werde in dieser Zeit eine Feria quarta abhalten; ich glaube, sie hat am letzten Mittwoch des Monats stattgefunden, aber ich bin nicht sicher… Wir sind nahe daran, Entscheidungen zu treffen.“ Vatikansprecher Lombardi korrigierte den Papst noch an Ort und Stelle: „Tatsächlich hat noch keine diesem Thema gewidmete Feria quarta stattgefunden.“

Nur wenige Tage später kritisierte der Papst bei der morgendlichen Predigt in Santa Marta Christen, die botschaftssüchtig seien: „‘Wo sind die Seher, die uns heute vom Brief sprechen, den die Gottesmutter um vier Uhr nachmittags schicken wird?‘ Zum Beispiel, nicht wahr? Und sie leben davon. Das ist nicht christliche Identität. Das letzte Wort Gottes heißt ‚Jesus‘ und nichts anderes!“

Interventionen gegen eine Entscheidung

Der Hinweis des Papstes auf die Feria quarta von Mai belegt, daß sich bereits diese ursprünglich mit dem Phänomen Medjugorje befassen sollte und eine Entscheidung unmittelbar bevorsteht. Ebenso, daß Kardinalpräfekt Müller diese vorbereitet. Gesichert ist, daß sich die Feria quarta vom 17. Juni mit Medjugorje befassen sollte. Mit näherrückendem Termin wurde von verschiedener Seite öffentlich zu Entscheidungsmöglichkeiten Roms Stellung genommen.

Die Vertagung einer Entscheidung zu Medjugorje geht auf die Intervention von Medjugorje-Anhängern zurück, deren namhaftester der Wiener Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn ist, der als Mitglied der Glaubenskongregation angehört.

Tatsache ist, daß Kardinal Müller ein unterschriftsfertiges Dekret zu Medjugorje ausgearbeitet hat. Seither wird hinter den Kulissen um Formulierungen gerungen und von Medjugorje-Anhängern auf allen Ebenen versucht, Einfluß zu nehmen. Manche drängen dabei auf Zeitgewinn, andere versuchen die Ablehnung möglichst aufzuweichen.

Ein „Nein“ zu Medjugorje, das als „Jein“ gelesen werden kann

In Rom neigt man zu einer „salomonischen“ Lösung. Manche sprechen von einer „pädagogischen“ Lösung. Medjugorje soll in eine Gebetsstätte umgewandelt werden mit einem „Nein“ zur Übernatürlichkeit der „Erscheinungen“ auf der Linie der Entscheidungen des Bischofs von Mostar und der Jugoslawischen Bischofskonferenz. Ein „Nein“, das allerdings von Medjugorje-Anhängern als „Jein“ gelesen werden kann. Zu letzterem Punkt gehen die Meinungen in Rom allerdings stark auseinander. Um die genaue Formulierung wird hart gerungen.

Am häufigsten wird der Hinweis genannt, daß ein „definitives“ Urteil erst getroffen werden könne, wenn das Phänomen abgeschlossen ist. Da das Phänomen Medjugorje bereits 34 Jahre andauert, kann das angesichts des Alters der sechs „Seherkinder“ noch Jahrzehnte dauern. Auch in Rom bevorzugen manche den Faktor Zeit in der Annahme und Hoffnung, daß sich damit das Phänomen Medjugorje unter den Gläubigen von selbst abschwächen und „normalisieren“ werde.

Es bliebe damit mehr oder weniger alles, wie es ist: Bereits seit den 80er Jahren lehnt die kirchliche Autorität eine Übernatürlichkeit der „Erscheinungen“ ab. Medjugorje-Anhänger verweisen jedoch darauf, daß „Rom noch nicht entschieden hat“, obwohl Rom eigentlich gar nicht entscheiden müßte.

Medjugorje dürfte, wie das Dementi von Vatikansprecher Lombardi und des päpstlichen Hofvatikanisten Tornielli zeigt, auch weiterhin eine Ziehharmonika bleiben. Je nachdem wer darauf spielt, wird er die Sache eng oder gedehnt auslegen (können).

Kirche besorgt über mögliche „Spaltungen“ – Anerkennung der „guten Früchte“

Die weitaus große Mehrheit der Medjugorje-Pilger sind treue Kinder der Kirche. Die Kirche, als weise Lehrmeisterin, sorgt sich um die Reaktion jener Medjugorje-Minderheit, die eine ungesunde, weil übersteigerte Anhänglichkeit an den geographischen Ort, statt an die Gottesmutter oder Jesus Christus haben. Die Gefahr irrationaler Reaktionen und Abspaltungstendenzen einzelner Gruppen wird in Rom durchaus ernst genommen.

Kardinalpräfekt Müller drängt daher mit Nachdruck auf die Durchsetzung eines weltweiten Verbots für die „Seher“, im kirchlichen Rahmen aufzutreten. Ebenso möchte er Medjugorje der direkten Kontrolle der Glaubenskongregation unterstellen. Die Seelsorge soll in der Hand des Franziskanerordens bleiben, das Nominierungsrecht für die dort tätigen Priester jedoch auf Rom übergehen. Rom hätte damit jederzeit direkte und unmittelbare Interventionsmöglichkeit. Allein dieser kirchenrechtliche Status würde disziplinierend wirken, sind sich einige in Rom sicher.

Gerungen wird vor allem auch um die Formulierung, wie die positiven „Früchte“ anerkannt werden können, ohne die Übernatürlichkeit der „Erscheinungen“ anzuerkennen. Medjugorje-Anhänger verweisen mit Nachdruck auf die „guten Früchte“, an denen man die Echtheit erkenne. Kardinal Schönborn war es, der in den 90er Jahren sagte, ohne Medjugorje hätte er sein Priesterseminar bereits zusperren müssen. Zumindest wird es so von Medjugorje-Anhängern kolportiert. Es gibt neue Ordensgemeinschaften, die den Gründungsimpuls auf Medjugorje zurückführen. Und es gibt Menschen, die dort ihren Glauben wiedergefunden haben.

Theologen sagen: Nicht Medjugorje, sondern Christus heilt auf die Fürsprache der Gottesmutter

Theologen verweisen hingegen darauf, daß die guten Früchte nicht mit den „Erscheinungen“, sondern mit der Offenheit und Bereitschaft zu tun haben, mit der Gläubige nach Medjugorje pilgern. Diese Öffnung des Herzens finde göttliche Erwiderung, daher auch Berufungen zum Priestertum oder Ordensleben. „Wäre derselbe junge Mann mit derselben Offenheit des Herzens zu einer anderen Marienkirche gepilgert statt nach Medjugorje und hätte dort mit derselben Bereitschaft gebetet, hätte Gott ihn eben dort berufen. Nicht Medjugorje beruft oder bekehrt oder befreit von Drogensucht, sondern – auf die Fürsprache Mariens – Gott allein. Das muß die Kirche den Gläubigen mit Geduld erklären.“

Vorerst wurde etwas Zeit gewonnen. Einige Monate, in denen hinter den Kulissen um Formulierungen gerungen werden wird. Dabei ist nicht gesagt, daß Papst Franziskus letztlich wirklich „nach der Sommerpause“ oder nach der Bischofssynode entscheiden wird. Bereits seine Vorgänger rissen sich nicht um eine Entscheidung, obwohl gerade die Medjugorje-Anhänger eine solche von Rom einforderten, allerdings mehr, um damit die ablehnenden Urteile der zuständigen Bischöfe zu umgehen. Nun, da Rom wirklich entscheiden will, wirken manche Medjugorje-Kreise mehr besorgt als zufrieden.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Vatican Insider

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28 Comments

  1. Noch eine Schismagefahr… wir haben schon eine wegen des Vaticanum II, eine wegen der hl. Messe, eine wegen der Ehe als Sakrament und nun eine wegen … Medjugorje!?

    Dieses leidige Thema ist ja wohl kein ernstzunehmender Gegenstand für ein Schisma – es geht nicht um die Glaubenslehre.

  2. Und wieder einmal ein persönliches Zeugnis (denn das sind Fakten, und nicht abstrakte Theorien):

    Sicherlich kennen viele die Erfahrung, sich an bestimmten Orten so sehr „wie zuhause“ zu fühlen, dass es einfach außergewöhnlich, ja einzigartig ist. Ein Gefühl/Zustand (ganz, ganz tief in der Seele, also nichts oberflächlich „romantisches“), das man nie zuvor, und an keinem anderen Ort der Erde je erfahren hat.

    Ich kenne Zeugnisse von Menschen, denen das z.B. im Heiligen Land, und speziell in Jerusalem passiert (besonders Menschen jüdischer Abstammung).

    Mir persönlich passiert dies immer in Medjugorje; ich fühle mich dort so „zuhause“ (in einem übernatürlichen Sinn), dass es absolut nichts vergleichbares gibt. Auch habe ich beobachtet, dass sich dort Familien besonders wohl fühlen, und Jugendliche, die auf der Suche sind, sich mit einem reinen, von innen heraus lächelnden Blick begegnen; etwas, das heutzutage leider fast schon ausgerottet wurde.

    Ein Priester hat es einmal sehr treffend ausgedrückt: „In Medjugorje erfährst du, dass du eine Mama im Himmel hast!“.

  3. Nun,man sollte den Fanatismus der Medjugorje Anhänger nicht unterschätzen.
    Das war auch der Grund,warum ich mich von dieser ganzen Erscheinungs-Szene abgewandt habe,die waren keinerlei Sachargumenten zugänglich.
    Da werden auf raffinierte Weise die biblischen Aussagen zur endzeitlichen Christenverfolgung auf diese „Botschaftsanhänger“ bezogen,ein hoffnungsloser Fall.

  4. Wir haben in erster Linie einen VATER im Himmel und nur davon ist in der Bibel die Rede.
    Von dieser „Himmelsmama“ bis zur grossen „All Mutter“ ist nur noch ein kleiner Schritt,zum Jubel aller Feministinnen!

    • @ Stella,
      bitte keine unsinnigen Behauptungen. Ihrem „Fanatismus“ könnte man ohne weiteres „Borniertheit“ entgegen halten. Das schmeckt Ihnen sicher auch nicht.

      In der Nähe von St. Gervais in Frankreich steht die Kirche Notre Dame de la Gorge. Auf dem Retabel des Hochaltars steht eine eigenartige Figurengruppe: Gottvater in der Mitte, zu seiner Rechten Gott Sohn, zur Linken die Muttergottes. Die drei auf gleicher Ebene, darüber der Heilige Geist in der Gestalt der Taube.

      Als ich diese Darstellung sah, fiel mir sofort die Rückseite der „Wundertätigen Medaille“ ein und das Bestreben nach einem weiteren Dogma: Maria als Miterlöserin, Mittlerin und Fürsprecherin zu bezeichnen.

      Allein von Fatima her läßt sich schon zeigen, daß der Begriff Borniertheit zwar unfreundlich, aber zutreffend ist. Auf Teufel komm raus wurden die Botschaften ignoriert. Dabei hätten die Katholiken den 2. Weltkrieg verhindern können.

      Jede Privatoffenbarung muß ernst genommen und sofort untersucht werden! Beispielhaft der Pfarrer von Lourdes und sein Bischof, ebenso der für Lasalette zuständige.

      Was forderte die Gospa in Medjugorje? Den Rosenkranz beten? Das ist ja wirklich teuflisch! Bei Brot und Wasser am Mittwoch und Freitag fasten? Ja will sie uns denn verhungern lassen? So ist doch die Reaktion. Statt für diese Bitten zu Werben bis die Kirche zu einer Entscheidung kommt.

      Das wäre der sachgerechte Umgang, ganz katholisch. Niemand würde sich etwas vergeben.

      Aber auf DE lastet der Geist Martin Luthers. Und das Elend setzt sich fort.

      Wie verwirrt das Denken tatsächlich ist, hat erst vor Tagen ein Bischof gezeigt, der den Ausschluß der Piusbrüder forderte. Dabei ignoriert er die enormen Defizite der Protestanten, mit denen er aber unbekümmert dialogisiert.

      • es steht geschrieben, dass der HERR den, seinen, Geist senden wird, von seiner Mutter hat er nichts gesagt, ganz einfach!

  5. Die ang. „Erscheinung“ und ihre häretische „Lehre“. In “Apparitions à Medjugorje, 500 Mes­sages à vivre” (Montréal)“ war zu lesen:
    -
    “Am 1. Okt. 81 hat jemand von den Sehern Jakov und Vicka verlangt, folgende Fragen zu stellen: ‘Sind alle Religonen gut?’ Antwort der Jungfrau von Medjugorje:

    ‘Vor Gott sind alle Religonen gleich. Gott herrscht in allen Religionen wie der König in seinem Reich’
    [….]
    ‚Die Gläubigen haben sich die einen von den anderen getrennt. Aber Gott leitet alle Religionen wie ein König seine Angele­genheiten mittels seiner Minister lei­tet.‘”
    -

    Diese häretische „neue Lehre“ wurde gar von Erzbischof Franic von Split – einem vehementen „Medjugorje“Befürworter – bestätigt:
    -
    “In einer der Vicka Ivankovic gegebe­nen Botschaft, die mir die Seherin am 18. Januar 1985 persönlich überbrachte, hat die Jungfrau gesagt: ‘Für alle Menschen gibt es nur einen Gott, aber die Menschen haben die verschiedenen Religionen ge­schaffen. Mein Sohn ist der einzige Mittler und Retter aller Menschen, aber ich, ich sehe, daß die Menschen sich auch retten können, indem sie ihre eigene Religion gut praktizieren, wenn sie sie ernsthaft befol­gen und wenn sie nach ihrem Gewissen leben’“
    -

    • Nur vom Himmel aus sieht man gut; wir haben zwar mit dem Evangelium alles notwendige zu unserer Rettung bereits erfahren, und es muss (und darf) der katholischen Lehre nichts mehr hinzugefügt werden.

      Die Erscheinungen der Gottesmutter in unserer Zeit dienen vor allem dazu, uns wieder an das Evangelium zu erinnern als Grundlage unseres Glaubens (da es heute so viele verschiedene, sich widersprechende theologische Meinungen gibt).

      Die Gottesmutter sieht aber natürlich alles in wahrem Licht, während wir, von der sündigen Erde aus, alles höchstens im Halbschatten wahrnehmen können.

      Viele, viele, viele Einzelheiten des Glaubens und der Wahrheit wurden noch nie im Detail geoffenbart, doch in unserer Endzeit sendet uns Gott Vater, in der Person der Gottesmutter (und auch verschiedener Mystiker) Sprachrohre, die uns auch im Detail offenbaren, was bis jetzt nur grob umrissen wurde, vor allem von der Geheimen Offenbarung (die ja nur in Bildern spricht).

      Die wahre Evolution (nicht die biologische, die vollkommener Unsinn ist), ist geistiger Art. Da wir bereits in der Endzeit leben, ist es nicht nur nützlich, sondern sogar notwendig, dass wir mehr Einzelheiten erfahren, um unseren wahren Glauben bewahren zu können vor allen Angriffen.

      Jede Zeit bringt Neues, das ganze Alte Testament ist ein langsamer, steter Weg zu ständig tieferem Verständnis des Glaubens. Das Neue Testament ist der Höhepunkt der Offenbarung, doch auch nachher gibt es einen stetigen Weg, den Gott Vater uns, durch Jesus, durch Maria und die Mystiker, uns einlädt, immer mehr zu vertiefen und zu begreifen, denn bei Gott gibt es beständige Neuheiten, so wie jeder Tag neu ist, so wie jedes einzelne Menschenleben neu und noch nie da gewesen ist.

      Bitte setzen wir Gottes Offenbarung keine Grenzen; wir schaden uns dadurch nur selber…

      • Also ich bin grundsätzlich NICHT gegen Offenbarungen und Botschaften,sofern sie kirchlich anerkannt sind.
        Viele Einblicke in die Zusammenhänge von Himmel und Erde habe ich z.B.durch die Aufzeichnungen der Visionen der A.K.Emmerick erhalten und bin sehr froh darüber.
        Ich kenne aber die Prophezeiungs-Szene ganz gut und hatte gemerkt,das dort viel Fanatismus herrscht und eine Gefühl der Auserwähltheit,ganz schlimm bei den Anhängern der „Warnung“.
        Die glauben tatsächlich,die könnten die Welt retten mit ihren erfundenen Sinnlos-Gebeten,in meinen Augen eine ungeheure Anmaßung!
        Darum würde ich immer zur Vorsicht mahnen,wenn man sich mit diesen Dingen beschäftigt,dort sind die Fallen des Wiedersachers besonders raffiniert gestellt.

    • „Mein Sohn ist der einzige Mittler und Retter aller Menschen, aber ich, ich sehe, daß die Menschen sich auch retten können, indem sie ihre eigene Religion gut praktizieren, wenn sie sie ernsthaft befol­gen und wenn sie nach ihrem Gewissen leben’“
      Die Mutter Gottes sagt also in einem Satz das ihr Sohn der Retter ist und das es auch ohne ihn geht wenn man es ernsthaft durchzieht.
      Wenn ich dieses Wort „Gewissen“ schon höre dann rieche ich den Betrug durch alle Türritze.
      Per Mariam ad Christum.

    • defendor@ Die Allerlösungstheorie ist nach dem II.Vatikanum als Frucht der Ökumene
      ins Leben gerufen worden. Johannes Paul II. hat schon als Kardinal diesbezüglich gelieb-
      äugelt. Diese Theorie wurde zuerst auf andere christliche Gemeinschaften angewandt.
      Inzwischen will man auch bei heidnischen Kulturen und Bräuchen Heilszeichen erkennen.
      Das wiederum erzeugt ein Unterlassen jeglicher Missionierung, entgegen dem Auftrag
      Christi “ Geht hin in alle Welt…“ Statt Missionierung spricht man von Dialog. So wird heute
      die Hl.Schrift ausgelegt und viele erkennen das als Lehre an.

      Arme Kirche, armer Glaube !

  6. Das Wort „Religion“ ist einigermaßen verfänglich. Solange Menschen nach dem Höheren streben, das vom Gewissen erkannte Böse meiden und zu meiden suchen, sind sie sicher auf dem richtigen Wege.
    Allerdings sind die „Religionen“ nicht gleich und das in mehrererlei Hinsichten. Das kann man schnell am Besuch etwa einer Moschee oder eines Hindu-Tempels unmittelbar erkennen und sehen.

    Im Johannesevangelium heißt es klar, daß Gott seinen einzigen Sohn aus Liebe zu den Menschen hingegeben hat. Und nur im Glauben an Ihn, den Einzigen und Dreifaltigen Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist ist Erlösung. Christus sagt eindeutig: geht hin in alle Welt(en) und tauft alle Geschöpfe auf den Namen des Vaters, Sohnes und des Heiligen Geistes. Das läßt keinen Interpretationsspielraum in Bezug auf das wahre Heil durch Tod und Auferstehung Jesu Christi.

    Das Dokument Dominus Iesus vom Jahre 2000 ist sehr eindeutig. Das wahre und ganze Heil ist allein in der von Christus selbst gestifteten Kirche mit dem Petrus/Papst an der Spitze.

  7. Bei meiner Cousine vor einem Jahr habe ich einen Zettel mit den Visionen eines Alois Irlmaier gelesen:
    Zuerst kommt ein Wohlstand wie noch nie!

    Dann folgt ein Glaubensabfall wie noch nie zuvor.

    Darauf eine Sittenverderbnis wie noch nie.

    Alsdann kommt eine große Zahl fremder Leute ins Land.

    Es herrscht eine große Inflation.

    Bald darauf folgt die Revolution

    Italienische Revolution und Klerusverfolgung, Flucht des Papstes

    Wenn man noch hinzufügt, dass Irlmaier das schon vor 1950 geschrieben hat und sich überlegt wieviel ist davon schon eingetroffen.
    Auch die Erscheinungen der Jungfrau Maria sagen ähnliches voraus.
    Es ist nicht nur Medjugorje, sondern an vielen Orten geschehen.
    Natürlich hat Papst Franziskus recht, das über Allem Jesus steht. Doch gerade bei Visionen und Erscheinungen ist es schwierig den Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Aber kann man das bei Glauben? Bisher war es der Weg der Kirche, die Zeit wirken zu lassen.
    Doch in Zeiten wie diesen, wo sich das Unheil schon abzeichnet (oder geplant ist) sind viele Menschen empfänglicher für Schauungen geworden.
    Die Schweizer Seite http://kath-zdw.ch/maria/vergleichb.offenbarungen.html ,sicher konservativer als katholisches.info. Gegner werden die Seite als reaktionär diffamieren, doch sie bietet eine gute Übersicht auch über politische Hintergründe. Außerdem sehr viel Wissen und Informationen, die vor allem von den Medien der Atlantikbrücke zurückgehalten werden. Gerade diese sind der katholischen Kirche gegenüber sehr negativ eingestellt. Wenn man die Namen der Redakteure liest, kann man auch keine Beziehung dazu feststellen.
    Natürlich muss man auch filtern, denn solch eine Seite ist auch nur eine selektive Sichtweise der Dinge, Wirklichkeit oder Wahrheit.

    • Papst Franziskus ist sicher zuzustimmen, daß über allem, über jedem Christus steht. Maria aber ist ganz demütig, aber auch unter dem Kreuze zur Miterlöserin geworden.
      Sie kommt ja nicht nur von sich aus, wenn sie die Menschen vor sehr gefährlichen Irrtümern und Irrwegen warnt, aber auch insbesondere die Menschen an das ausschließliche Heil in ihrem Sohne erinnert.
      Echte Botschaften sind immer, was die Warnungen angeht, wenn-dann- Botschaften. Der Sinn der Warnungen ist es ja, daß das angekündigte Ereignis eben nicht eintrifft, wenn die Menschen sich bekehren und einen anderen, guten Lebensweg einschlagen.

      Vielleicht täusche ich mich, aber ich frage mich, ob der Papst die Heilsbedeutung der Muttergottes wirklich weiß und erkennt. Mir scheint, daß er unsere Mutter etwas „links“ liegen läßt.
      Das hat jetzt mit Medjugorje jetzt nichts zu tun.

      • Dem kann ich nur Zustimmen.
        Aber es gibt auch in Südamerika Marien Erscheinungen. Mehr in Kolumbien zugegeben.
        Doch sollte sich Papst Franziskus mehr Sorgen um Argentinien machen. Gerade dort hat sich eine Art Maradona Religion entwickelt. Auch in Brasilien gibt es die Bewegung die zu Afrikanischen Kulten führt.
        Selbst ein Papst sollte seine Hausaufgaben machen.
        Leider ist auch in Europa die Rückkehr zum Heidentum festzustellen. Es gibt neben dem Feminismus, dem Hexenkult am Walpurgistag, auch die Verehrung der keltischen Göttinnen vermehrt festzustellen. In Bayern hat man ernsthaft die Einführung des Keltentums als Religion gefordert.

  8. Franzel@ Sie haben recht. Wenn man fragt, wie steht der Papst zur Mutter Gottes und ihren Erschei-
    nungen durch all die Jahrhunderte hindurch, dann gibt es wie bei den meisten seiner Äußerungen
    keine klare Antwort. Die Warnungen und Bitten der Mutter Gottes ( siehe Fatima ) werden nicht zur
    Kenntnis genommen, obwohl die meisten Erscheinungen kirchlich anerkannt wurden. Man schiebt
    diese Erscheinungen in den privaten Bereich und vermeidet jegliche öffentliche Stellungnahme.
    Nach dem Konzil war es noch schlimmer. Maria wurde als Hindernis bei der erstrebten Ökumene
    gesehen und deshalb in die Wüste geschickt. Erst durch Johannes Paul II. und das muss man ihm
    hoch anrechnen, kam Maria wieder zu Ehren. Aber zu einem echten Durchbruch im Glauben in
    Bezug auf Maria, ist es durch die Progressisten-Bischöfe nicht gekommen. Heute sind wir leider
    so weit, dass nicht nur an den Sakramenten gerüttelt wird, man schielt schon auf die Dogmen !

  9. Mir ist ja eins nicht ganz klar:
    wozu brauchen wir so dringend diese Botschaften und Erscheinungen wo wir doch wissen,das seit dem Kreuztod Christi die Endzeit begonnen hat.
    Den genauen Zeitpunkt des „grande Finale“ erfahren wir so oder so nicht,auch das steht doch in der Bibel,was gibt es da zu deuteln!?
    Die meisten Menschen hierzulande,auch in meinem Umfeld,interessiert weder das eine noch das andere,für die ist das ohnehin Schall und Rauch,die kehren mit und ohne Erscheinungen nicht um!
    Sicher hat Maria zu Recht in den Jahrhunderten zu Gebet und Buße aufgerufen,was ja auch gut und nötig war,keine Frage.
    Aber wenn sich das jetzt so verselbstständigt,dann ist doch was faul und was bitte ist dran borniert,das ist meine Wahrnehmung und Feststellung.
    Im Übrigen möchte ich noch mit einem Irrtum aufräumen. Maria HAT bereits der Schlange das Haupt zertreten und zwar mit der Geburt des Messias,spätestens aber unter dem Kreuz.
    Da gibt es also nichts mehr zu warten,ergo ist die überdimensionierte Marienverehrung überflüssig.
    Falls das zu Irrtümern über meinen Glauben führten sollte:
    ich bin NICHT protestantisch oder evangelikal,für mich ist die katholische Lehre die einzig richtige!
    Maria hat mich zum Glauben geführt aber sie führt IMMER nur zu ihrem Sohn Jesus Christus,dort ist Endstation!

  10. Medjugorje wurde bereits vom Ortsbischof abgelehnt.
    Diese Ablehnung wurde unterlaufen durch fortgesetzte Erscheinungen.
    Die Medju-Gläubigen sagen: ja, das ist die Muttergottes, die sich so nicht abspeisen lässt.
    Die Gegner sagen: Die Muttergottes würde niemals soviel Banales und teilweise Häretisches dauerquasseln.

    Zu letzteren gehöre ich auch.
    Das vulgäre Argument, das F. vorträgt und das einige in vulgärer Manier noch vulgarisieren, schließlich stehe Jesus im Mittelpunkt, schießt allerdings auch ins Leere.

    Die Kirche erkennt seit Jahrhunderten Marienerscheinungen an!
    Das ist eine Tatsache, die man mit so reduzierten Argumenten niemals abschmettern kann.
    Wer so argumentiert, unterstützt letztendlich die undifferenziert Erscheinungsbewegten, denn sie spüren oder verstehen auch intellektuell, dass ein solches Argument nicht zutrifft.

    Denn erstens kann Gott erscheinen lassen wen und wann er will. Und das muss natürlich nicht immer Jesus sein! Schon Jesus selbst erschienen Moses und Elia, die großen Propheten und rein menschlichen Mittler des Alten Bundes.
    Es gibt also überhaupt keinen Grund anzunehmen, Maria als die Bundesfrau und rein menschliche Mittlerin des Neuen Bundes könne nicht erscheinen, wenn das eben nun mal geschieht!
    Wenn Gott will, kann er auch das Meer teilen und Tote wiedererwecken. Gott kann alles und viel mehr, als der kleinkarierte Glaube es denkt.

    Allerdings sind hinsichtlich Medjugorjes verschiedene triftige Zweifel vorgetragen worden, die man nicht beiseiteschieben darf.
    Denn auch der Satan kann Wunder, sehr große Wunder wirken!

    Eine Unterscheidung der Geister tut also not.

    Das große Problem war auch schon vor dem Vaticanum II, dass man oft die Sache auf die lange Bank schob, die Untersuchung verschleppte, Entscheidungen rückgängig machte und damit suggerierte, das Lehramt könne sich alle naslang halt auch irren mit einer Ablehnung. Ich wies schon öfter drauf hin: man lehnte den Pater Pio ab, jahrzehntelang, und plötzlich kippte man ins Gegenteil. Ebenso war es bei Sr. Faustynas Barmherzigem Jesus, ebenso bei Amsterdam. Immer sprachen erhebliche theologische Zweifel und begründetes Misstrauen gegen das angeblich Wunderbare bei allen Genannten für eine Vorsicht ihren „Charismen“ gegenüber.
    Spätestens mit Paul VI., der selbst ein Charismatiker war, wurde das gekippt und das übrige tat JP II. dazu.

    Das Ergebnis: das Kirchenvolk rennt Wundergestelten und angeblichen Erscheinungen nach, gleich, was die Kirche dazu meint. Und man kann es verstehen bei diesen Extremwandlungen (s.o.)!

    Alleine dass der Vatikan hier wieder sichtlich taktiert, ist einfach nur beschämend und verschlimmert die Problematik. Es ist Rom selbst, das mit seinem Wankelmut und seiner Unklarheit die Spaltungen hervorruft.

    Rom ist nicht Rom – sonst würde das nie so geschehen.

    • „Die Gegner sagen: Die Muttergottes würde niemals soviel Banales und teilweise Häretisches dauerquasseln.“

      Die Botschaften sprechen zum Herzen, oder noch besser: zur Seele; es ist ähnlich wie mit Musik: Bekanntlich dringt Musik direkt zur Seele.

      Das wahre geistige Leben schließt immer das Herz mit ein (oder besser: es schließt das Herz nicht aus!). Wahres Gebet ist mit dem Herzen. Wahres Fasten ist mit dem Herzen. Wahre Anbetung ist mit dem Herzen (und nicht ohne das Herz).

      Die Botschaften von Medjugorje als banal abzutun ist seelische Inkompetenz (auf harte Anschuldigung die steinharte Wahrheit). Ein Vergleich dazu: jede Mutter weiß, dass man Kindern etwas oft wiederholen muss, bevor sie es dann gelernt haben. Geistig sind wir für den Himmel wie Kinder, siehe das Evangelium! „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder…“.

      Ich lade jeden ein, eine Botschaft zu erfinden, so als ob sie echt wäre: Ich habe einmal von einer spöttischen Dame einen solchen Versuch indirekt mitbekommen: Absolut kein Vergleich, das wäre so, wie einen hellen Stern am Himmel für die Sonne zu halten…

      • Die Mutter von Medju scheint eine von der besonders schlechten Sorte Mütter zu sein, weil ihre Kinder nach über 30 Jahren täglicher(!) mütterlicher Ermahnungen immer noch nix gelernt haben!
        Vor allem fragt man sich angesichts der Banailtäten, um was es denn geht, weil auf die Weltlage und die Kirchenlage geht die „besorgte Mutter“ ja eher weniger ein!

      • Gegen das Herz habe ich nichts gesagt… aber ich versuche es mal anders: Es gibt nicht nur in der Musik, sondern in aller Kunstgattung Kitsch und echte Kunst.

        Verwechseln Sie nicht vielleicht das Herz mit dem sentimentalen Gefühl? Die richtig gute Musik geht nicht aufs Sentiment, sondern spricht den Geist an.

        Medjugorje ist so etwas wie ein Schlager, eine Schnulze, klar, das spricht das vermeintliche „Herz“ an, aber wir sollen nicht ewig bleiben wie die kleinen Kinder, so klagte schon Paulus, sondern sollen lernen, feste Nahrung zu uns zu nehmen.

        Ein Kirchenvok, das bis ans Ende der Tage am Nuckelfläschchen hängen will, lästert nicht nur den Gekreuzigten, der ein echter Mann war (!), sondern auch die Märtyer und Heiligen, die schon kurz nach Seiner Erscheinung unendlich tapfer und kühn waren…. drunter erstaunlich viele extrem erwchsene und selbständige, todesmutige Frauen – denn so ist Maria auch gewesen und ist es noch!

        Ich glaube nie und nimmer, dass sich die Gottesmutter für so ein infantiles Programm hergibt!
        Wir sollen doch auf Christus hin wachsen und reifen und nicht unmündige Kinder bleiben – tausendmal hat der Apostel Paulus das angemahnt!

      • Wie immer im Leben, sagen die menschlichen Kommentare viel mehr über die kommentierende Person selber aus, als über das wahre Argument…

        Medjugorje ist die Fortsetzung von Fatima. Medjugorje hat erst angefangen, der wichtigste Abschnitt des Geschehens liegt in der (nahen) Zukunft…

      • @ polos

        Sie werden leider unsachlich und persönlich… schade.
        Sie glauben an Medjugorje. Der Ortsbischof hat es abgelehnt. Sie müssen das vertreten können für sich selbst – klar.

        Fatima dagegen IST anerkannt worden!
        Ich kann nicht sehen, dass Fatima durch eine Erscheinungslawine fortgesetzt werden müsste. Da gibt es ja auch noch andere mit Dauervisionen und Erscheinungen, die sich als Fortsetzung Fatimas sahen, z.B. Don Gobbi.

        Fatima war kurz und prägnant – typisch Gottesmutter kann man sagen. Sie ist kein Heimchen am Herd, nicht eine minderbemittelte Mutter, die entweder ganz den Mund zu halten hat oder höchstens Blödsinn reden darf – wie sie sich der Mensch unter Sünde vorstellt, sondern „sedes sapientiae“, Sitz der Weisheit.

        Fatima war so eindrücklich, dass es allen im Bewusstsein steht. Der Himmel hat kein „Daily-News-Niveau“ – noch nie gehabt übrigens! Dass der Vatikan den dritten Teil nicht ordnungsgemäß bekannt gegeben und die Aufgaben nicht ihrer Weisung entsprechend ausgeführt hat, ist dessen Versäumnis, und die Muttergottes erledigt nicht dessen Aufgaben.
        Das macht nämlich auch eine reife irdische Mutter nicht: Sie räumt ihrem Sohn niemals hinterher, sondern lässt ihn weinend rennen und betet für ihn.
        Bedenken Sie, dass der Vater in der Geschichte vom verlorenen Sohn den Sohn auch nicht aufhielt. Es war alles gesagt, aber der Sohn wollte es (noch) nicht anerkennen.
        Glauben Sie, dass Maria anders handelt als der himmlische Vater, der ja in diesem Gleichnis gezeichnet wird?
        Sie schwingt doch ganz im Willen des Vaters – das ist Lehre der Kirche.

        Sie schreiben, Medjugorje sei erst am Anfang – wovon wenn ich fragen darf?

      • @ zeitschnur

        Sie bekämpfen etwas, das sie nicht kennen, ja schlimmer noch: Nur von der negativen Seite her kennen…

        Ich nenne nun eine konkrete Person (leider nicht deutschsprachig): Pater Livio Fanzaga, der Gründer von Radio Maria (in Italien und weltweit).

        Dieser Priester hat viele Bücher über Medjugorje geschrieben, hat die Sprache der Seher gelernt, verbringt jeden Sommer ein paar Wochen dort. Er ist weltweit einer der besten Experten zum Thema. Radio Maria wurde aufgrund der Erscheinungen in Medjugorje gegründet, und ist mittlerweile das größte Gebets-Netzwerk weltweit. Es erreicht Gebiete, die sonst absolut ohne Seelsorge wären. Es RETTET SEELEN!

        Die Botschaften der Gottesmutter in M. sind wunderbare Theologie, sie verfolgen eine ganz klare Linie, sie führen auf einem Weg der Umkehr, der Buße, des Gebetes, des Opfers. Wenn man gerade die heutige, längere Botschaft vom 2. Juli an Mirjana liest: Sie ist wunderbar, gibt ganz konkrete Ratschläge, und man spürt, dass solche Worte wirklich aus tiefster Seele kommen, wie von einer Mutter, die zu ihren geistigen Kindern spricht.

        Ich wiederhole es (an alle, die es nicht hören wollen): Für den Himmel sind wir ein ganzes Leben lang geistig wie Kinder, die immer wieder in die selben Sünden fallen, die sehr, sehr, sehr lange benötigen, um sich wirklich, tief, echt zu bekehren, um endlich immer reinere Liebe zu Gott und den Mitmenschen zu werden.

        Ich persönlich bin dankbar (und nicht zu stolz), um mich von der himmlischen Mutter an der Hand führen zu lassen, denn das ist der sicherste Weg, um das Ewige Leben zu erlangen!

        In der nahen Zukunft, der Zeit der 10 Geheimnisse, die an das 3. Geheimnis von Fatima anschließen (das nur zum Teil öffentlich gemacht wurde, das wissen im Vatikan viele), wird der ganz konkrete Sieg der Gottesmutter über die alte Schlange konkret, weltweit sichtbar in Erfüllung gehen. Und wir dürfen in dieser (schönen) Zeit leben!

      • wir haben einen Glaubens- und Sittenverfall wie noch nie.
        Die Hirten machen den Eindruck, dass sie selber nicht wirklich glauben.
        Das eh schon immer fragile Verhältnis zwischen den Geschlechtern ist komplett in Unordnung geraden.
        Vor unseren Augen findet ein Krieg (IS) statt, dagegen war der Jugoslawienkrieg eine anständige Angelegenheit.
        Mitten in diesem Krieg, der allem Humanismus auf den „Europa“ doch immer so stolz war, widersprach, erschien angeblich die Muttergottes um zu retten was zu retten war, sagen ihre Anhänger.
        Aber es scheint so, als sei seitdem alles nur noch schlimmer geworden!
        Ja sagen wir mal so „Wenn diese Gospa wirklich so ist,wie ihre Fans behaupten dass sie ist, dann soll sie halt mal machen!“

  11. Maria ist 100 Pro in Medjugorje erschienen. Daran gibts nichts zu deuteln. Und wenn sie weiterhin den Sehern/Hörern noch erbauende Botschaften mitteilt, dann ist das doch ganz in Ordnung. Der Himmel weiß schon, was er tut.
    Das heißt nicht, daß nicht in der Fülle aller Botschaften manche womöglich falsch verstanden oder etwas unrichtig weitergegeben worden sein könnten. Die Richtung aber in „Medjugorje“ ist eindeutig: hin zum Kreuz, hin zu Jesus Christus. Aber genau da beginnt ja der Streit: wer ist Jesus Christus?

    Medjugorje ist jedenfalls von der kirchlichen Landkarte Europas nicht mehr wegzudenken.
    Übertreibungen gibts ja überall: das ist beileibe nichts Neues in der Kirchengeschichte und das ist auch kein Argument gegen eine Anerkennung.
    Papst Franziskus hat Medjugorje anzuerkennen- und Punkt.

  12. Ich verstehe nicht, wie man über diese Erscheinungen reden kann, wenn man gar nicht vor Ort gewesen ist. Was mag den Ortsbischof bewegen, dass er nicht anerkennen will ? Vielleicht ist es ihm von der Regierung befohlen worden. In Rom wird man ablehnen, denn es paßt nicht in die Politik des Vatikans, dass es derartige neue Erscheinungen gibt. Da hat auch jemand gemeint, die Mutter Gottes müsse so oder so erscheinen, sie muss gar nichts.

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