Der Jesuit auf dem Papstthron – Von zwei Katastrophen in einer Person (3. Teil/3 – Schluß)

El Jesuita
El Jesuita

von Wolfram Schrems*

Gestern, 9. Juni, erreichte mich in der Nacht die traurige Nachricht, daß P. Severin Leitner, ehemaliger Novizenmeister, Regens des Collegium Canisianum und Provinzial der österreichischen Jesuiten, amtierender Berater des Jesuitengenerals und Assistent für Zentral- und Osteuropa, am Sonntag, 7. Juni, bei einer Bergtour in Italien tödlich verunglückte.

Ich kannte P. Leitner, war ihm aber nie direkt unterstellt. In den vergangenen Jahren traf ich ihn das eine oder andere Mal zufällig auf der Straße und wechselte einige freundliche Worte.

Er hatte geistlichen Schliff und menschliches Format.

Leitner war einer derjenigen Jesuiten, die offensichtlich ein diszipliniertes geistliches Leben führen und auf diesem Sektor auch hervorragende Weisung geben können, gleichzeitig aber kirchlich und politisch weit „links“ stehen, sich intensiv in der Nähe „progressistischer“ Bischöfe aufhalten und über „konservative“ Bischöfe abfällig sprechen. Diese Gespaltenheit fand ich immer verwirrend. Sie ist für die Situation vieler in der Gesellschaft Jesu bezeichnend, die – zumindest nach meiner persönlichen „Unterscheidung der Geister“ – durchaus bonae voluntatis sind.

Schließlich muß man hier den Druck der Weisungen der Ordensoberen berücksichtigen. Auch P. Leitner seinerseits mußte in prozeduralen und inhaltlichen Fragen gehorchen.

Die Liebe zur Wahrheit erlaubt aber so und anders keine vorgeblich „pietätvolle“ Ausflucht:

Da der Tod Augenblick der letzten Bilanz ist, muß man sich in aller Aufrichtigkeit fragen, was vom Wirken P. Leitners geblieben ist bzw. bleiben wird. Die letzten zwanzig, fünfundzwanzig Jahre waren jedenfalls keine Blütezeit der österreichischen Ordensprovinz.

Mit der Bitte an die geschätzte Leserschaft um ein Memento.

R. I. P.

Zum Abschluß der Serie nun eine finale Auswertung der derzeitigen Situation von Papsttum und Jesuitenorden.

Ein kurzes Resümee der gesamten Gedankenführung

Aufgrund persönlicher Erfahrungen wußte ich mich anläßlich der Wahl eines Jesuiten zum Papst und einer unwahrhaftigen, zuweilen schmeichlerischen Berichterstattung („el Jesuita“) verpflichtet, ein kritisches Wort zum Zustand des Jesuitenordens zu sagen. Ausgehend von einer Kontrastierung ignatianischer Vorgaben mit dem Verhalten von Papst Franziskus und verschiedenen Einzelbeobachtungen aus der jüngsten Geschichte des Jesuitenordens und unter Berücksichtigung des zerstörerischen Wirkens zweier „prominenter“ Jesuiten und eines weniger prominenten Ex-Jesuiten in den Exkursen sind wir bei einem kritischen grundsätzlichen Schlußresümee angelangt.

Die Serie hat dabei nicht den Zweck, Kritik um der Kritik willen zu üben, sondern der Wahrheit die Ehre zu geben und den Fortschritt im Glauben zu befördern.1

Was heißt „papsttreu“? – Eine autobiographische Vorbemerkung

Robert Kardinal Bellarmin SJ
Robert Kardinal Bellarmin SJ

In den 90er Jahren habe ich eine starke Feindseligkeit von Jesuiten gegen Papst Johannes Paul II. erlebt.2 Man hatte ihm nicht „verziehen“, daß er 1981, als der Ordensgeneral P. Pedro Arrupe durch einen Schlaganfall regierungsunfähig geworden war, zwei Jesuiten als persönliche Vertrauensleute (nämlich die Patres Paolo Dezza, später Kardinal, und Giuseppe Pittau, später Erzbischof) als Kommissare einsetzte und erst 1983 einer Neuwahl zustimmte. Obwohl dieses Vorgehen rechtskonform war und dem Selbstverständnis des Jesuitenordens als besonderer Papstgarde vollkommen entsprach, trug es dem Papst unverhohlene Feindschaft ein. „Jesuiten sind keine Papalisten“, wie man mir damals sagte – soweit erinnerlich war es der eben Verstorbene. Und wie schon im letzten Unterteil erwähnt, war auch die Moraltheologie des Papstes (Veritatis splendor, 6. August 1993) ein besonderes Haßobjekt.

Für jemanden wie mich, der sich als „papsttreu“ verstand, war das verwirrend und skandalisierend.

In Zeiten jedoch, in denen nicht einmal mehr der Papst selbst papsttreu ist, muß man seine Haltung überdenken.

Für mich hat das zu einer stärkeren Differenzierung zwischen Person und Amt geführt (zur Möglichkeit eines häretischen Papstes hat sich übrigens der hl. Kardinal Robert Bellarmin aus der Gesellschaft Jesu ausführlicher geäußert). „Papsttreu“ kann daher nicht heißen, alle persönlichen Bocksprünge eines Papstes gutzuheißen oder mitzuvollziehen. Es kann nur heißen, am Glauben der Kirche aller Zeiten festzuhalten – denn der Papst ist dessen Diener, nicht dessen Herr. Diese Erkenntnis wurde durch Studien von Kirchenvätertexten, älteren lehramtlichen Dokumenten und kirchengeschichtlichen Werken, besonders auch durch Roberto de Matteis Abhandlung Apologia della Tradizione, gefördert.

Nein, wir sind keine Papalisten.

Andererseits wäre ein Papst vom Format eines Pius IX. oder Pius X. schon sehr erfreulich.

Ein Daraufblick auf über zwei Jahre Papst Franziskus – Was sofort auffällt

Was bei dem plan- und ziellos wirkenden Pontifikat sofort auffällt, ist die völlige Vernachlässigung doktrinärer und philosophischer Klarheit. Einzelne richtige und wichtige Aussagen sind in einem Meer der Konfusion ertränkt.

Robert Spaemann und Martin Mosebach haben als katholische Laien und Intellektuelle die inhaltliche Konfusion des Papstes richtigerweise kritisiert.

Ein Papst muß Klartext reden. Er muß die Wahrheit unzweideutig verkünden und verteidigen. Er muß die Irrtümer benennen:

Error cui non resistitur, approbatur et veritas, quae minime defensatur, opprimitur. Ein Irrtum, dem nicht widerstanden wird, wird gutgeheißen und die Wahrheit, die nur schwach verteidigt wird, wird unterdrückt.3

Wie ich im ersten Teil der Serie geschrieben habe, muß ein Jesuit das Amt, das er übernimmt, in der ihm eigenen Logik verwalten. Ein Papst muß nun einmal als Lehrer und Hirte agieren. Persönliche Vorlieben sind dabei hintanzustellen.

Und was noch auffällt: die ambivalente Persönlichkeit

Begrüßungsgesten
„Komisch“ wirkende Begrüßungsgesten

Ignatius bildete Menschen heran, die übernatürliche und natürliche Tugenden auf außerordentliche Weise entfalten sollten – „zur größeren Ehre Gottes“ und zum Wohl und Heil ihrer selbst und aller, mit denen sie zu tun bekommen.

Liebenswürdigkeit und Diskretion gehören auch dazu (vgl. Gal 5,22f). Zölibatäre sind in einem stärkeren Ausmaß versucht, gewisse Nachlässigkeiten in Selbsterziehung und Rücksichtnahme zu entwickeln. Junggesellenhafte Rüpelhaftigkeit, Formlosigkeit und Egomanentum sind naheliegende Versuchungen.

Die ignatianische Pädagogik und ordensinterne Formation sind darauf angelegt, diese Fehlentwicklungen zu verhindern.

Papst Franziskus vermittelt aber genau den Eindruck, als hätte diese Formation nicht recht gegriffen: Die Ausstrahlung ist zweideutig, verglichen mit Johannes Paul II. und Benedikt XVI. nicht wirklich sympathisch, das Lächeln wirkt forciert, Begrüßungsgesten wirken oft komisch, das Abherzen von Kindern überschreitet jegliches vernünftige Maß.

Gleichzeitig ist er mit den Franziskanern der Immaculata brutal und ungerecht umgegangen. Seine Kopfwäsche für die Mitarbeiter der Kurie im Advent des Vorjahres verrät – vorsichtig gesagt – ein unausgeglichenes Temperament. Papst Franziskus verbreitet Verunsicherung und Angst. Kardinäle und Bischöfe werden ohne gerechte Vorgangsweise ihrer Posten enthoben. Die Familiensynode ist eine einzige große Intrige, Geschäftsordnungsverstöße eingeschlossen – unter dem Vorsitz und der Regie des Papstes.

Hier zeigt sich eine problematische Persönlichkeit.

Anbiederung an die Mächtigen

Kardinal Bergoglio mit Rabbi bei Alzuj bei einer B'nai B'rith-Veranstaltung in der Kathedrale von Buenos Aires
Kardinal Bergoglio mit Rabbi Avrjl bei einer B‘nai B‘rith-Veranstaltung in der Kathedrale von Buenos Aires

Die Besinnung über die zwei Banner (Exerzitienbuch 136ff) kontrastiert den Bereich Christi und den Bereich des Satans.

Papst Franziskus kennt das natürlich von seinen eigenen Exerzitien.

Gleichzeitig biedert sich der Papst aber bei den Mächtigen der Welt an. Sein intensiver Kontakt zu der einflußreichen jüdischen Loge B‘nai B‘rith aus seiner Zeit in Buenos Aires ist notorisch.4

Ein Rabbiner, nämlich Abraham Skorka, gehört offenbar zu seiner Entourage in Santa Marta.

Warum?

Der blasphemische Vorschlag des damaligen israelischen Staatspräsidenten Shimon Peres, der Papst möge doch Generalsekretär einer Art Vereinte Religionen der Erde werden (o. ä.), wurde nicht mit Entrüstung zurückgewiesen.

Im Gegenteil öffnet sich der Papst einer radikal säkularen Agenda, die von UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon und Bevölkerungsplaner Jeffrey Sachs betrieben wird, nämlich der Weltbevölkerungsreduktion im Zeichen des angeblichen menschengemachten Klimawandels.

Wie oben gesagt: Wer den Irrtum nicht radikal zurückweist, unterstützt ihn.

Es ist völlig ausgeschlossen, daß der hl. Ignatius das gutgeheißen hätte.

Resümee

Ich denke, es ist hiermit gründlich genug dargelegt, daß die schlimmsten Prophezeiungen über eine Apostasie der Gottgeweihten tatsächlich eingetreten sind. Es hat wenig Sinn, irgendwelche Laienfunktionäre oder Pastoralassistenten für Liturgiemißbräuche verantwortlich zu machen, wenn die Verfälschung der Liturgie von ganz oben angeordnet worden ist. Es hat wenig Sinn, einen Dorfpfarrer wegen Laxismus zu maßregeln, wenn eine Elite der Kirche, nämlich der Jesuitenorden, die Moraltheologie gründlich zerstört hat. Es hat auch wenig Sinn, sich über Dritte-Welt-Aktivisten mit ihrem lächerlichen Pathos zu echauffieren, wenn der Marxismus über die Befreiungstheologie von höchsten Stellen in die Kirche injiziert worden ist. Die Jesuiten selbst haben in Lateinamerika mit gewaltaffinen Ideologien gezündelt.

Der von 1965 bis 1981 regierende Ordensgeneral Pedro Arrupe (1907 – 1991) hat gemäß Malachi Martin den Orden von den katholischen und ursprünglich ignatianischen Wurzeln mehr oder weniger vollständig abgeschnitten und enorme Verwirrung gestiftet. Sein blinder Optimismus und sein übersteigertes Selbstbewußtsein haben großen Schaden angerichtet.5

Eine Kontinuität mit dem Ordensgründer besteht – über die rein formale Abfolge seiner Nachfolger als Ordensgeneräle hinaus – demnach nicht. Ignatius war katholisch und – selbstverständlich – „vorkonziliar“. Der erfahrene Verwalter und nüchterne Offizier hätte die weitschweifigen und zweideutigen Konzilstexte mit ihrer revolutionären Tendenz abgelehnt. Sie hätten ihm und seiner Societas Jesu keinerlei Motivation für missionarisches Handeln geboten.

Er lehrte, daß man sich in der Vorgangsweise der Verkündigung den Adressaten anpassen müsse.

Aber es muß sich selbstverständlich immer um dieselbe Botschaft handeln!

Diese ist inhaltlich bestimmt und hängt nicht von einer bestimmten Zeitepoche ab.

Was folgt aus dem Gesagten?

Unsere Liebe Frau von Fatima
Unsere Liebe Frau von Fatima

Erstens folgt eine starke Differenzierung zwischen Person und Amt auf Seiten der Gläubigen: Der Papst ist nur unfehlbar, wenn er ex cathedra eine dogmatische Aussage tätigt. Im Normalbetrieb kann man erwarten, daß er sich um das Wohl und Heil der ihm anvertrauten Gläubigen kümmert. Loyalität gegenüber dem Inhaber des Petrusamtes muß in schwerwiegenden Fällen eine vorgeordnete Loyalität gegenüber den Inhalten des überlieferten Glaubens einschließen.

Zweitens sind die kirchlichen Opportunisten, Karrieristen und Hofschranzen, einschließlich der kommerzorientierten katholischen Medienschaffenden, im Interesse des Glaubens und der Wahrheit gut beraten, jegliche Euphorie um Papst Franziskus sofort einzustellen: „El Jesuita“ ist eine Wunschvorstellung, die Praxis sieht – wie ausführlich gezeigt – anders aus. Die Schmeichelei nützt niemandem. Nur die Wahrheit macht frei.

Und drittens ist es auf Seiten der kirchlichen Autoritäten allerhöchste Zeit, das Versteckspiel um das Dritte Geheimnis von Fatima zu beenden. Die Mentalreservationen, Ausflüchte und Lügen müssen ein Ende haben. Die vom Himmel gewährte Schonfrist ist seit 1960 erkennbar am Ablaufen. Papst Franziskus hat sich bezüglich Fatima von Kardinal Loris Capovilla, dem ehemaligen Sekretär von Papst Johannes XXIII., informieren lassen. Er weiß, was zu tun wäre (genauso wie übrigens der emeritierte Papst Benedikt XVI.).

Tut er es angesichts der derzeitigen dramatischen Lage von Kirche und Welt nicht, wird der Jesuit auf dem Papstthron als der miserabelste Papst in die Kirchengeschichte eingehen.

A. M. D. G.

 .

*MMag. Wolfram Schrems, Linz und Wien, katholischer Theologe, Philosoph, Katechist

Bild: Lumen/Wikicommons/Montage Archiv/Pagina Catolica

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Zuwendungsübersicht
  1. Daher will ich diese Serie auch nicht über Gebühr ausufern lassen. Das Wesentliche ist gesagt. Um die Anregung eines Lesers aufzugreifen: Ich konsultierte Malachi Martins vernichtend kritisches Buch The Jesuits - The Society of Jesus and the Betrayal of the Roman Catholic Church (New York, 1987), zumindest in Teilen. Dadurch fühle ich mich in meinen Beobachtungen und Schlußfolgerungen bestätigt. Martins Ausführungen zu Teilhard de Chardin sind sogar noch um einiges schärfer. Um Martin ausführlicher einzubeziehen, andererseits aber auch auf die Kritik bezüglich seiner eigenen, durchaus schillernden Person einzugehen, bedürfte es noch unverhältnismäßig umfangreicher und im Zusammenhang nicht notwendiger Ausführungen. Die von mir konsultierten Werke (aus seiner letzten, „traditionalistischen“ Lebensphase) erscheinen mir jedenfalls rechtgläubig und in jeder Hinsicht glaubwürdig. []
  2. Das bezieht sich meiner Erinnerung nach aber vor allem auf „westliche“ Jesuiten, besonders auf deutschsprachige. Ich hatte in den 90er Jahren papsttreue und menschlich vorbildliche Jesuiten slowenischer und kroatischer Nationalität kennengelernt. []
  3. Zit. nach: Roberto de Mattei, Apologia della TradizionePoscritto a Il Concilio Vaticano II. Una storia mai scritta, Lindau, Turin 2011, S. 37. Aber noch etwas anderes gilt: Sanctiores aures plebis quam corda sacerdotum (ebd., 27f). Das ist ein Zitat des hl. Hilarius von Poitiers in seiner Schrift Contra Auxentium gegen die Arianer, bzw. gegen die arianischen Priester: „Die Ohren des gläubigen Volkes sind heiliger als die Herzen der Priester.“ Hilarius wollte damit sagen, daß die Gläubigen auch die Predigt eines arianisch gesinnten Priesters im katholischen Sinn verstehen. Denn ihre Gesinnung ist lauterer als die der von versteckten Agenda und Mentalreservationen verdorbenen Priester mit ihren zweideutigen Predigten. Das ist auch heute ein weitverbreitetes Phänomen: Viele Gläubige hören automatisch das Beste aus der Predigt eines zweifelhaften Priesters oder Bischofs. Das ist zwar einerseits gut für die geistliche Erbauung, aber andererseits riskant, denn der Gläubige kann leicht auf einen falschen Weg geführt werden. []
  4. Wörtlich heißt B‘nai B‘rith „Söhne des Bundes“. Da seit 2000 Jahren bereits der Neue und Ewige Bund in Kraft ist, der aber von den Juden evidenterweise abgelehnt wird, fragt man sich nach der Berechtigung dieser Eigenbezeichnung. []
  5. Der Vollständigkeit halber muß man anfügen, daß P. Arrupe in gewisser Hinsicht auch der Inspiration von Papst Paul VI. folgte. Dieser hatte anfänglich ebenfalls einem völlig irrealen Optimismus gefrönt. Als er dann den Jesuiten Weisungen im Sinne der katholischen Rechtgläubigkeit gab, kam das zu spät und war nicht mehr glaubwürdig. Wegen Humanae vitae wurde er nicht zuletzt von den Jesuiten massiv kritisiert. []
Chlodwig

Daß Papst Franziskus schon zu seinen Zeiten als Kardinal mit der jüdischen „Mysterien“schule der B‘nai B‘rith gekuschelt hat, ist ein handfester Skandal. Das Judentum hat ohnehin schon das Problem des Babylonischen Talmuds und der Kabbala, die beide satanischen Ursprungs sind. Bei den B‘nai B‘rith wird die Verehrung Satans noch einmal auf die Spitze getrieben. Die erklärten Feinde Jesu Christi dürfen mit Billigung der „Konzilskirche“ in geweihten Kirchengebäuden ihr Unwesen treiben. So sehen endzeitliche Zustände aus!

zeitschnur
Es ist sicher eine Frage der Angemessenheit, wie weit ein Bischof sich mit einer anderen Religion einlässt – keine Frage. Man kann Bergoglio aber an diesem Punkt zugute halten, dass er nur dem folgt, was Johannes Paul II. vorgegeben hat. Was die Kabbala betrifft, gibt es tatsächlichen einen okkultistischen Zweig. Was den Talmud betrifft, ist das Unsinn. Der Talmud besteht aus wesentlich zwei Teilen: Teil 1 ist die mündliche Überlieferung Israels, von der es heißt, sie sei das, was Gott dem Mose auf dem Berg Sinai mündlich im weiteren gesagt habe. (Mischna) Sie steht immer in der Mitte eines „Blattes“.… weiter lesen »
Chlodwig

Und was ist mit dem Text in Sanhedrin 43a zur Hinrichtung Jesu Christi?

zeitschnur
Was damit ist? Lesen Sie doch die wissenschaftliche Literatur: Zusammengefasst wird dort im Traktat „Sanhedrin“ erwähnt, man habe einen „Jeschu“ am Vorabend des Pessachfestes gehängt, weil er Zauberei getrieben , Irrlehren verbreitet und das Volk aufgehetzt habe. Ein Herold habe 40 Tage vorher aufgerufen, den zur Steinigung (!) vorgesehenen mit Argumenten gegen diesen Verdacht zu verteidigen. Es habe sich niemand gefunden, der ihn verteidigt habe. So habe man ihn gehängt. - Die Forschung ist geneigt, diese Stelle frühestens auf das Jahr 200 zu datieren (nach die Synode von Jamnia), weil sie völlig ahistorisch ist – sie unterschlägt, dass Römer die… weiter lesen »
Chlodwig

Selbst wenn man bei Sanhedrin 43a keine Verbindung sehen möchte zur NT-Darstellung der Ermordung Jesu Christi, so bleibt der Babylonische Talmud ein Ausfluß des Pharisäertums. Im NT ist unmißverständlich die Warnung Jesu Christi festgehalten, was passieren wird, wenn die Juden weiterhin an den Irrlehren des Pharisäertums festhalten sollten.

Hier der international anerkannte Judaistik-Professor Peter Schäfer in einem Interview zum Verhältnis zwischen dem Babylonischen Talmud der Juden und dem Christentum:

https://www.youtube.com/watch?v=38mHYH-edIQ (Teil 1)

https://www.youtube.com/watch?v=HskhCiku7R8 (Teil 2)

Jeanne dArc
@Chlodwig Peter Schäfer hat auch das Buch „Jesus im Talmud“ publiziert (Mohr Siebeck Verlag, ISBN 978-3-16-149462-8), wo er alle Textstellen auflistet in denen Jesus im Talmud erwähnt ist. In einer oder mehreren Textstellen wird sogar gesagt „Jesus würde mit seinen Jüngern in der Hölle sitzen“. Von seiten der Katholiken gab es gab es ja die Anschuldigung der sogenannten „Hostienschändung“ und der „Gottesmörder“. Angesichts der Situation, dass die katholische Kirche im Mittelalter mit den Progromen angefangen hatte, die Ghettoisierung zuließ, jüdische Kinder entführte und zwangstaufen ließ, wobei die Eltern, die sich wehrten ins Gefängnis kamen, und am Karfreitag in Warschau die… weiter lesen »
Chlodwig
@ Jeanne dArc „dass die katholische Kirche im Mittelalter mit den Progromen angefangen hatte“ Was für eine Einfalt! Ist Ihnen vielleicht bekannt, daß das Massaker von Granada 1066 als das erste große Pogrom im Europa des Hochmittelalters gegen die Juden gilt? Nur fand das nicht im Machtbereich der römisch-katholischen Kirche statt, sondern in der islamischen Herrschaft Al-Andalus. Das erste große Pogrom des europäischen Hochmittelalters im Machtbereich der römischen-katholischen Kirche setzte 1096 parallel zum Ersten Kreuzzug ein. „die Ghettoisierung zuließ“ Im europäischen Hochmittelalter wählten die Juden freiwillig ihre Judenviertel in den Städten, um ihre Infrastruktur wie Synagoge, Beit Midrasch, Mikwe, Koscher-Metzger… weiter lesen »
zeitschnur
@ Chlodwig Mir geht es um Maß und Ziel. Und man muss immer auch die ganze Schrift zugrunde legen und nicht einen einzigen mehrdeutigen Satz – entgegen anderen Stellen – zur Basis feindseliger Theorien machen. Die Synagoge, so heißt, sei bedeckt worden, sei erblindet und ihre Augen seien verbunden. Am Straßburger Münster gibt es eine Darstellung. (Lk. 19, 41 – „Dominus flevit“) Doch was sagt Paulus den Heidenchristen? Er sagt: „Wenn aber nun einige von den Zweigen ausgebrochen wurden und du, der du ein wilder Ölzweig warst, in den Ölbaum eingepfropft worden bist und teilbekommen hast an der Wurzel und… weiter lesen »
Jeanne dArc

@Chlodwig
Ihre Haltung gegenüber der jüdischen Tradition ist verletzend und ich bin dadurch zutiefst verletzt ! Ich habe Freunde im Judentum in Deutschland und in Israel. Ich habe von den Juden so Vieles und Gutes bekommen, vor allem auch durch ihre spirituellen Inhalte und Erfahrungen. Kennen Sie überhaupt Juden ? Waren sie überhaupt schon einmal in Israel und in Deutschland richtig mit Juden zusammen ?

zeitschnur
@ Chlodwig Machen Sie es sich nicht sehr einfach? Die Exzesse des „Mobs“, des katholischen Mobs, kann man ja nicht einfach abkoppeln von dem, was ganz offenkundig, wenigstens z.T. auch durch den Klerus und die Hierarchie verbreitet wurde. Wenn die Hierarchie da wirklich von anderer Qualität gewesen wäre, hätte sie massiv und streng diese Exzesse nicht nur verboten, sondern verfolgen lassen. Sie war ja sonst nicht zimperlich…Hat sie das? Nein! Ich muss auch fragen: Wieviel Berührung mit realen Juden haben Sie eigentlich? Ich meine: richtige und langjährige Berührung? So wie Sie reden, gar keine. Das Judentum hat nicht die „satanische“… weiter lesen »
fredius

zeitschnur@ Apropos “ satanischen Ursprung “ ! Was soll man dazu sagen,
wenn wie auf der oben gezeigten Abbildung Papst Franziskus bei einer Be-
grüssung bewusst oder unbewusst, das internationale “ Teufelszeichen “ prak-
tiziert. ?

zeitschnur
@ fredius Wenn F. dieses Zeichen macht – was hat das mit der Entstehung des Talmud zu tun? _________ @ Chlodwig Übrigens habe ich mir Ihre zwei Links inzwischen angehört – die mit Peter Schäfer. Haben Sie sie selbst ganz und bis zu Ende angehört? Ich finde diese Gedanken sehr überzeugend, und sie beschreiben sehr deutlich, wie man die Texte einordnen kann, auch die Jesus-kritischen. Das hat weniger mit „satanisch“ zu tun als mit einem echten und tragischen Verkennen Gottes. Aber noch was ganz anderes: Als ich heute morgen in der Hl. Messe war (Herz-Jesu-Fest) und die Lesung aufnahm, wurde… weiter lesen »
zeitschnur
Forts. Wenn man fragt: Was hat denn der reiche Jüngling nicht geben wollen? Dann gibt es nur die Antwort, die in der Forderung Jesu liegt: Gib alles hin und folge mir nach! Und nachfolgen soll man diesem geöffneten Herzen Gottes und das eigene Herz dazu hingeben und antworten auf diese Hingabe Jesu. Aber der Jüngling – ein echter und sehr frommer Jude – will genau das nicht. Für ihn ist das Blasphemie – da hat sich ein Mensch zu Gott erklärt (Jesus) und fordert ihn auf, sich zu vergöttlichen durch diesen Akt der Hingabe und nachfolge. Dieser fromme Jüngling wagt… weiter lesen »
Jeanne dArc

Gott Vater – Herr Jesus Christus, ich danke Dir für die wahrhafte und tiefe Freundschaft mit meinen jüdischen Mitbürgern.

Gott Vater – Herr Jesus Christus, ich danke Dir, dass Du mich vom Antisemitismus und vom Klerofaschismus in jeglicher Form, gereinigt hast.

Baruch Ata Adonai, Elohinu, Melech Haolam – Gelobt sei Jesus Christus.

https://www.youtube.com/watch?v=_y2jWKxZMlI

https://www.youtube.com/watch?v=I5gGdD5n8i8

Jeanne dArc

@zeitschnur – 12. Juni 2015 um 11:59
Ergänzung — Hier die Bibelstellen: Jesaja 11, 10-12, Sacharja 12, 1-10, Jeremia 30-32 (bes. 30, 3 + 31, 8) und Ezechiel 36, 24-28.

Chlodwig
@ zeitschnur und Jeanne dArc Folgende Worte meiner obigen Stellungnahmen überlesen Sie geflissentlich: „Auch wenn den Juden noch soviel Unrecht in der Vergangenheit geschehen ist, darf ein Katholik nicht vergessen, diese religiöse Gemeinschaft in Liebe zu ermahnen, nicht weiter satanischen Irrlehren wie dem Babylonischen Talmud oder der Kabbala anzuhängen.“ Das impliziert den Auftrag des echten Katholiken, im Geist der Liebe Missionsarbeit auch den Juden zukommen zu lassen. Bis zum Kreuzestod Jesu Christi hatte der Alte Bund seinen Sinn. Seit dem Oster- und Pfingstereignis gilt der Neue Bund. Sie beide argumentieren auf einer gutmenschlichen Ebene. Um Ihre Meinung zu untermauern, selbst… weiter lesen »
zeitschnur
@ Chlodwig Sie fühlen sich missverstanden. Das ist jedoch nicht ganz „sauber“ – denn sie dämonisieren den Menschen, der (noch) nicht an Jesus glauben kann, bereits vorschnell als einen, der sich „widersetzt“. Das ist jedenfalls die Logik Ihrer Sätze „… diejenigen Juden seit dem Oster- und Pfingstereignis, die sich wissentlich der Frohbotschaft Jesu Christi widersetzen, sich in einem für ihr Seelenheil sehr abträglichen Zustand befinden…“ Die Frage, ob der Zustand dem Seelenheil abträglich ist, wird von Ihnen verknüpft damit, dass dies immer ein willentliches „Widersetzen“ ist. Das ist eine höchst einfache und fahrlässige Weltsicht, die letztendlich doch einen Konversionszwang im… weiter lesen »
Jeanne dArc
@Chlodwig — „…Judenmission ja, aber keinesfalls ein Einsatz von Zwangsmitteln, da dies eindeutig gegen die kirchliche Lehre verstößt.“ Ich hatte Sie explizit gefragt, ob Sie Freunde oder Bekannte im Judentum haben. Wenn ja, dann müssten Sie eigentlich wissen, dass die jüdischen Mitbürger, wenn Sie im jüdisch-orthodoxen Glauben verwurzelt sind, a.) keinerlei Interesse am Christentum haben b.) mit nichts mehr und abgrundtiefer verletzbar und weggestoßen sind, wenn man ihnen sagt „der Messias sei schon mal da gewesen“ und c.) was innerhalb der jüdischen Tradition durch den Talmud und die Kabbala gelehrt wird, geht nur die gläubigen orthodoxen und ultraorthodoxen Juden selbst… weiter lesen »
Chlodwig
@ Jeanne dArc Natürlich bin ich schon häufiger Juden begegnet. Muselmanen haben auch „kein Interesse am Christentum“, ebenso sind sie „abgrundtief verletzbar“, wenn Jesus Christus als Erlöser dargestellt wird, der für die Sünden der Menschheit am Kreuz gestorben ist. Wenn man ihnen klarmacht, daß es mit der Einsetzung des Neuen Bundes durch Jesus Christus keine Propheten mehr geben kann, also auch ein „Mohammed“ zu den Irrlehrern gerechnet werden muss, bringt man sie endgültig auf die Dattelpalme. Und Tötungsbefehle gegen „Ungläubige“ im Koran gehen nur die Anhänger der muselmanischen Lehre etwas an. Ja nee, ist schon klar! Derek Prince war „Pfingstler“… weiter lesen »
Jeanne dArc
@Chlodwig Sie vermischen da hinsichtlich dem Hl. Papst Joh.P. II. etwas: Ich sprach im Zusammenhang mit dem Hl. Papst Johannes Paul II. NICHT von Assisi, sondern von YAD VASHEM und der VERGEBUNGSBITTE 2000. Darüber hinaus möchte ich noch sein Gebet am KOTEL in Jerusalem beifügen, wo er auf dem Gebetszettel die Bitte um Verzeihung bei den „Älteren Brüdern“ formuliert hatte: http://www.osse-schalom.de/Papst_im_Heiligen_Land/Israel/Gebet_an_der_Klagemauer/gebet_an_der_klagemauer.html Zum Thema Pastor Dr. Derek Prince möchte ich sagen: Gott Vater, Herr Jesus Christus, ich danke Dir, dass es heute keine Inquisition mit ihren Scheiterhaufen-Verbrennungen mehr gibt. Gott Vater, Herr Herr Jesus Christus, ich lobpreise Dich dass Du gesagt… weiter lesen »
Chlodwig
@ Jeanne dArc Im März 2008 hat Donald J. Sanborn das Verhältnis zwischen Kirche und Judentum schön auf den Punkt gebracht: „Es dient weder dem Zeugnis der Wahrheit noch der Liebe, die die Kirche den Juden widmet, ihre Zurückweisung Christi eine wahre Religion zu nennen, oder zu sagen bzw. zu implizieren, daß sie nicht zur Römisch-Katholischen Kirche konvertieren müssen. Diese Konversion nicht mehr zu wollen, dafür nicht mehr zu beten, dafür nicht mehr zu streiten, ist der schlimmste Dienst, der den Juden zugefügt werden kann, die größte Verweigerung von Liebe und letztlich eine glühende Blasphemie gegen die messianische Würde, Königlichkeit… weiter lesen »
Jeanne dArc

@Chlodwig
Wenn Sie mit einem Bischof aus dem Bereich des Sedisvakantismus argumentieren, halten Sie dann auch Papst Benedikt XVI., der mehrfach mit den Juden zusammen betete, auch für einen Häretiker ? : https://www.youtube.com/watch?v=yk91tEp6Bok

Ich habe keine „Horrorgeschichten“ aufgeschnappt, sondern sehe, das was wirklich war: http://www.planet-wissen.de/kultur_medien/religion/inquisition/

Woher nahm die Katholische Kirche das Recht Andersdenkende zu töten ?

In diesen Zusammenhängen hier die Vergebungsbitte vom Heiligen Papst Johannes Paul II. im Jahr 2000: http://stjosef.at/dokumente/vergebungsbitten_papst_2000.htm

Chlodwig
@ Jeanne dArc Benedikt XVI. äußert, die Juden müßten aus dem AT nicht das irdische Wirken Jesu Christi, wie es im NT beschrieben wird, herauslesen. Außerdem behauptet er, der Alte Bund könne nach wie vor zum Heil führen. Ferner bastelte er an der Karfreitagsfürbitte für die Juden herum. Die im Februar 2008 veröffentlichte Version für die tridentinische Messe beinhaltet weder die Nennung des Unglaubens der Juden (Zurückweisung Jesu Christi) noch die Bitte um Konversion der Judenheit zur Kirche („Der allmächtige Gott nehme die Decke von ihren Herzen“). Für jemanden, der sich Papst nennt, ist das fatal, weil die öffentliche Infragestellung… weiter lesen »
Jeanne dArc
@Chlodwig Habe dazu was gefunden, als Video und als pdf zum Lesen. Häresien Papst Benedikts XVI.: http://www.monarchieliga.de/images/6/6c/Haeresien-benedikts-XVI.pdf & Video: https://www.youtube.com/watch?v=rkPiaS1z6Vs Wenn man von der vorkonziliaren Theologie ausgeht, dann passt das zusammen. Nimmt man jedoch einige Öffnungen durch das II. Vat. Konzil als Grundlage, dann muss man abklären, wie weit man gehen kann. Aber da bin ich nicht der theologische Experte. Ich möchte auch keinen Streit auslösen. Ich danke Ihnen für Ihre Ausführungen. Man kann privat anderer Meinung sein (bin ich auch weiterhin, z.B. was die ‚Sedisvakanz‘ u.a. angeht). Ich finde es aber sehr gut, dass in diesen Foren-Gesprächen hier Vieles… weiter lesen »
Ben Hur
„Ich denke, es ist hiermit gründlich genug dargelegt, daß die schlimmsten Prophezeiungen über eine Apostasie der Gottgeweihten tatsächlich eingetreten sind. Es hat wenig Sinn, irgendwelche Laienfunktionäre oder Pastoralassistenten für Liturgiemißbräuche verantwortlich zu machen, wenn die Verfälschung der Liturgie von ganz oben angeordnet worden ist. Es hat wenig Sinn, einen Dorfpfarrer wegen Laxismus zu maßregeln, wenn eine Elite der Kirche, nämlich der Jesuitenorden, die Moraltheologie gründlich zerstört hat. Es hat auch wenig Sinn, sich über Dritte-Welt-Aktivisten mit ihrem lächerlichen Pathos zu echauffieren, wenn der Marxismus über die Befreiungstheologie von höchsten Stellen in die Kirche injiziert worden ist. Die Jesuiten selbst haben… weiter lesen »
Chlodwig

Gender-Mainstreaming und Frühsexualisierung sind im Interesse der „Mysterien“schulen. Ein sehr aktuelles Beispiel: Miley Cyrus, deren Wurzeln als Prominente im satanischen Disney-Konzern zu suchen sind. Sie hat nun eine Serie von Nacktbildern veröffentlichen lassen, die sie Zusammenhang mit lauter okkulter Symbolik (Pyramiden, „Drittes Auge“, Besessenheit, Bart des Baphomet, Blau-Rot-Gegenüberstellungen, Androgynie usw.) zeigen. Bei weiblichen Disney-Sternchen, die im Kindesalter bzw. als Jugendliche einige Bekanntheit erlangen, ist es seit Jahren der Normalfall, daß diese um ihre Volljährigkeit herum, plötzlich in der Öffentlichkeit als Sexmonster inszeniert werden. So werden bereits ganz ohne Gender-Mainstreaming-Lehrpläne für Grundschulen Millionen von Kindern und Jugendlichen mit pervertierter Sexualität infiziert.

defendor
Papst Pius XII. hat bereits im Jahre 1949 in einer eindrücklichen Mahnrede auf dem Petersplatz vor den Gefahren der kirchlichen Verbeugung vor dem Geist der Welt gewarnt: - „Wollt ihr eine Kirche, die schweigt,  wo sie sprechen müsste,  eine Kirche, welche das Gottesgesetz abschwächt,  es an den Geschmack des menschlichen Willens anpassen will,  wenn sie verpflichtet ist, es mit lauter Stimme zu proklamieren,  eine Kirche, welche sich entfernt vom unerschütterlichen Fundament,  auf welches Christus sie begründet hat,  um sie bequem dem unbeständigen Stand der Tagesmeinung anzupassen  oder sie der gerade gültigen Meinung preiszugeben  [….] Geliebte Söhne und Töchter!  Geistliche Erben einer ungezählten… weiter lesen »
Chlodwig
Oftmals wird Pius XII. als der letzte Papst der traditionellen römisch-katholischen Kirche dargestellt. Rein äußerlich mag er das gewesen sein, da er seinen Vorgängern gleich wie ein Kaiser aufgetreten ist, jedoch stand sein Pontifikat inhaltlich im Zeichen der Vorbereitungen für das Zweite Vatikanum. Er setzte beispielsweise den Freimaurer Annibale Bugnini 1948 als Sekretär der Kommission zur Generalreform der Liturgie ein. Unter Pius XII. sind Veränderungen an der Liturgie der lateinischen Kirche vorgenommen worden. Auch sehr interessant ist der Fakt, daß Eugenio Kardinal Pacelli, der zweieinhalb Jahre später Papst Pius XII. werden sollte, im Herbst 1936 die USA besuchte. Dort kam… weiter lesen »
Baselbieter

„Und drittens ist es auf Seiten der kirchlichen Autoritäten allerhöchste Zeit, das Versteckspiel um das Dritte Geheimnis von Fatima zu beenden. Die Mentalreservationen, Ausflüchte und Lügen müssen ein Ende haben.“
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Dem stimme (nicht nur) ich hundertprozentig zu!
Denn es gibt überhaupt kein „Geheimnis von Fatima“.

Shuca

@Baselbieter
„Denn es gibt überhaupt kein „Geheimnis von Fatima“.“
Diese Aussage sagt mir, dass sie der Mutter Gottes von Fatima auf den Schoß gesessen haben und oder mehr oder weniger mit ihr verwandt sind. Sie sind ein ganz großer vor dem ich nur die Flucht ergreifen kann. Also diese Zeit ist für mich unglaublich, man weiß gar nicht mehr, ob man lachen oder weinen soll. Jedenfalls bereite ich mich auf alles nur Denkbare vor.
Per Mariam ad Christum.

Baselbieter

Danke für das Kompliment!
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Bis anhin bin ich als Katholik nicht verpflichtet, an irgend eine Erscheinung an irgend einem Ort zu glauben; und erst recht nicht an „furchtbare Geheimnisse“.
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In seiner Liebe hat Gott uns seinen Sohn Jesus Christus geschickt, der bei uns ist alle Tage, und der sich jedem Gläubigen täglich in der Eucharistie schenkt. Durch sein Wort und das seiner Apostel hat er uns belehrt und voller Hoffnung erfüllt.
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Wo sind da Geheimnisse?

zeitschnur
@ Baselbieter Es spricht viel dafür, dass das dritte Geheimnis von Fatima verformt, auf jeden Fall über den gesetzten Zeitpunkt von 1960 hinaus verschwiegen wurde. Wir müssen nicht an Erscheinungen glauben, auch dann nicht, wenn sie anerkannt sind (Fatima IST anerkannt!). Dennoch spricht diese Geheimniskrämerei um Fatima, die der Vatikan seit Jahrzehnten tätigt, für sich. Völlig unabhängig, ob Sie daran glauben oder nicht, offenbart dieses Faktum, dass hier etwas dunkel, unklar, gegenläufig war und ist. Auch dann, wenn man nicht dran glaubt. Was hätte den Vatikan gehindert, den dritten Teil spätestens 1960 zu veröffentlichen, wenn das alles ohne Brisanz gewesen… weiter lesen »
ein besorgter Christ

das Problem mit dem 3.Geheimnis ist, dass man sich, einfach fragt, warum man da so ein Geheimnis drum gemacht hat.
Es ist doch, das was veröffentlicht wurde, total harmlos, also nichts ungewöhnliches.
Verfolgung der Kirche und dass das Blut der Märtyrer Segen ist.
Daher rührt, denke ich ein groß´Teil der Spekulationen.,

Leo Laemmlein
Der katholischen Öffentlichkeit ist es bisher anscheinend entgangen, dass Papst Franziskus am 6. Juni 2015 in Sarajevo den bisher greulichsten Verstoß seines Pontifikats gegen das Erste und höchste Gebot begangen hat. Nachzulesen auf der Website des Vatikans: http://w2.vatican.va/content/francesco/de/speeches/2015/june/documents/papa-francesco_20150606_sarajevo-incontro-ecumenico.html00 Franziskus betete g e m e i n s a m mit Moslems ein von ihm verfasstes interregliöses Gebet. Die Szene ist hier auf Video festgehalten, ab ca. 2:09:00: https://youtu.be/-AVF82ljxz4?t=2h9m50s Aus dem formal noch getrennten interreligiösen Beten am selben Ort, Pfingstsonntag 2014 im Vatikanischen Garten, ist hier zum erstenmal amtlich ein gemeinsames christlich-musimisches Gebet geworden. Wann hat es in 2000 Jahren Christentum… weiter lesen »
Baselbieter

Hat nicht auch der selige Papst Johannes Paul II in Assisi zusammen mit Muselmanen, Juden, Buddisten und anderen gebetet?
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http://de.wikipedia.org/wiki/Weltgebetstreffen

Leo Laemmlein
Baselbieter Assisi hat man immer damit schön geredet, dass man ja nicht gemeinsam gebetet habe, sondern nur am gleich Ort jeder für sich. Nun hat aber Papst Franziskus alle Anwesenden – Christen, Moslems, und möglicherweise weitere – aufgefordert, mit ihm ein gemeinsames Gebet zu beten. Und zum Zeichen dessen, dass sie es taten, erhoben sie sich. Franziskus war sich genau bewusst, was er tat. Sehen Sie nur mal den Blick, mit dem er aufs Publikum schaut, bevor er loslegt. Johannes Paul II. hat es ihm insofern vorgemacht, als er auf einer seiner Reisen gemeinsam mit einem Voodoo-Priester betete. Aber das… weiter lesen »
methodus

Leo Laemmlein, Gott beschütze sie. Gelobt sei Jesus Christus, in Ewigkeit, Amen.

Leo Laemmlein

Vergelt’s Gott, methodus. Möge auch Sie Gott schützen.
Jesus Christus gestern, heute und in Ewigkeit. Amen.

methodus

Der Antichrist kann sein Gesicht nicht mehr verschleiern, die Wahre Fratze ist sichtbar, steht zum Kampf bereit. Solange wir, in und mit Jesus Christus bleiben, ist der Antichrist machtlos. Jede einzelne Seele, die rein in Christus bleibt, hat mehr Macht, als das verkörperte Böse. Credo…Ja, ich glaube an den Allmächtigen Gott den Vater, den Sohn Jesus Christus, den Heiligen Geist…

zeitschnur
„Jede einzelne Seele, die rein in Christus bleibt, hat mehr Macht, als das verkörperte Böse.“ – Erstens – was ist den das „verkörperte Böse“? Und warum diese Meinung über „Macht“? Sie widersprechen der Schrift: In der Offenbarung heißt es, dem Antichristen sei die Macht gegeben, die Heiligen zu besiegen: „Und es wurde ihm erlaubt, mit den Heiligen zu kämpfen und sie zu besiegen.“ (Off. 13,7) „Und wenn jene Zeit nicht verkürzt würde, dann würde kein Mensch gerettet; doch um der Auserwählten willen wird jene Zeit verkürzt werden.“ (Mt 24) Machen wir uns klar, dass uns alle Macht genommen wird. Wir… weiter lesen »
methodus

@Zeitschnur. Ja,das Wort „Macht“ war von mir sehr unrichtig. In Hoffnung.

Baselbieter

Leo Laemmlein sagt:
„Gott ist ein solches verschlagenes, unaufrichtiges Gebet ein Greuel.“
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Welch ein furcht=bares Gottesbild steht hinter dieser Aus=Sage!

methodus

Nun,da sie eine Gottesfurcht mit einem furchtbarem Gottesbild gleichsetzen,wundert mich nicht,dass sie sich einen Neuen Gott basteln müssen (mit ein bisschen herumschnörkeln).

Baselbieter

Was hat Ihr aufmerksamer Einwurf mit Eusebie zu tun?
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Und warum unterstellen Sie mir, einen „Neuen Gott“ basteln zu müssen?
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zeitschnur
@ Baselbieter Unsachliche Anwürfe, bei denen man sich in „Gottesfurcht“ überbieten will, führen ab vom Thema. Ich finde das unmöglich. Dennoch gebe auch ich Ihnen nicht recht. Ich möchte das theologisch begründen: In der Kirche haben wir grundsätzlich alle Bitten an Gott-Vater oder die Trinität oder allgemein „Gott“ mit der Formel versehen „Per Dominum nostrum Jesum Christum qui tecum vivit es regnat in saecula saeculorum“ Bitten an Christus selbst haben wir mit derselben Formel ab „qui“ in der 2. Person Singular versehen. Was heißt das? Wir wissen, dass wir nur durch Jesus Christus an den Vater herantreten dürfen. Traditionelle Gebete,… weiter lesen »
Baselbieter

@ zeitschnur
Ihr Schluss-Satz gründet sich auf obersätzliche Urteile, die ich für falsch halte.
Es würde aber zu weit führen, hier in die Tiefen der theologischen Wissenschaft einzudringen.
Letztlich läuft es auf die Frage ποιος είναι ο Θεός hinaus.

zeitschnur

Na das lob ich mir – Sie haben keine Argumente! Da hab ich Sie offenbar mattgestzt?! schade!

Ich habe Ihnen etwas Konkretes geschrieben und Sie sind nicht in der Lage, darauf konkret zu antworten und flüchten in Großmannsgesten.
So schauts aus.

Und Sie wissen ja aus der Schrift (oder doch nicht?): Wer Jesus sieht hat Gott gesehen.
Wer Jesus nicht hat, hat auch den Vater nicht…
Aber vielleicht war auch Jesus einfach zu oberflächlich und nicht vorgedrungen in die Tiefen der Theologie.
Hach.
Man ist schon einsam als echter und noch theologischerer Theologe.

Baselbieter

zeitsdchnur sagt:
„Sie haben keine Argumente.. .Sie flüchten in Großmannsgesten“
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Wenn ich anderer Meinung als Sie bin: Warum werfen Sie mir dann Insulte an den Kopf?
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zeitschnur

… schon vergessen, was Sie geschrieben haben?
Sie unterstellen mir „oberflächliche Urteile“ und fügen hinzu, es würde zu „weit führen“, dieses herablassende Urteil mithilfe einer theologischen Vertiefung, zu der Sie sich für fähig halten, wie es aussieht alleine, zu begründen.

Wenn Sie also nichts sagen wollen außer: Deine Urteile sind oberflächlich, aber ich will dieses beleidigende Urteil nicht begründen, weil das eine Tiefe voraussetzte, die bei dir und den Lesern hier nicht vorauszusetzen ist, dann sollten Sie sich fragen, warum Sie das dann überhaupt schreiben?

Na?

Sehen Sie – das meinte ich!

Reinhold

Zu Zeitschnur: Was sind das für Ausführungen über „stramme“ Katholiken. Dafür gibt es schon gar keine Kategorie. Haben Sie diese „strammen“ Katholiken unter der Kurpfalzbrücke gefunden ? Dort sollen sie vom Blumenpeter gesehen worden sein.

Baselbieter
Urteil nennt man die Aussage über das logische Verhältnis zweier oder mehrer Begriffe. Einem Subjektbegriff wird ein Prädikat zugeordnet und (in der Regel) sprachlich in einem Satz ausgedrückt. Ein *oberflächliches Urteil* ist ein solches, in dem entweder der Subjektbegriff oder der Prädikatbegriff inhaltlich (in der Gesamtheit seiner Merkmale) oder umfänglich (in Bezug auf die Einzelgegenstände, die unter den Begriff fallen) nicht klar abgegrenzt ist. >>> Das ist ein formallogisches Kriterium, und hat mit einem Werturteil nichts zu tun. <<< Ein Werturteil ist ein Urteil im oben definierten Sinn, bei dem eine persönliche Einschätzung (Valuierung, Wertung) ausgesprochen wird: die im Prädikat… weiter lesen »
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