Vier entführte Kopten von Polizei befreit

Kloster und Marienkirche Jabal al-Tair bei Salamut
Kloster und Marienkirche Jabal al-Tair bei Salamut (Ägypten)

(Kairo) Bei einem Polizeieinsatz konnten die vier in Ägypten entführten koptischen Christen befreit werden. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Fides. Die vier Kopten befanden sich auf einer Wallfahrt zum Marienheiligtum Jabal al-Tair bei Salamut in der Provinz Minya, als sie in der Nacht auf den 18. Mai entführt wurden.

Bei der Polizeiaktion konnten zwei Mitglieder der islamischen Entführerbande verhaftet werden. Weiteren Bandenmitgliedern gelang die Flucht.

Die Geiseln waren unweit vom Entführungsort in einem einsam gelegenen Haus in einer Berggegend festgehalten und mißhandelt worden. Den Kopten war gedroht worden, sie umzubringen, sollte nicht die geforderte Lösegeldsumme bezahlt werden.

Die Familien der Entführten dankten der Polizei für ihren Einsatz und die rasche Befreiung der Geiseln.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Allgad Ellia

Katholisches wird immer für den Leser kostenlos bleiben. Damit das Magazin Tag für Tag mit neuen Artikel weiterhin erscheinen kann sind Zuwendungen notwendig: Unterstützen Sie bitte Katholisches mit einer Spende.
Zuwendungsübersicht

Unterstützen Sie Katholisches auch, indem Sie ihre Bücher über FalkMedien beziehen. FalkMedien hilft uns regelmäßig bei technischen Aufgaben und beteiligt sich bei der Finanzierung von Servertechnik und Administration.

Der WebShop von FalkMedien umfaßt neue und antiquarische Bücher. Bei jedem Kauf, der über Katholisches.info zustande kommt, werden 10 Prozent Provision an Katholisches ausgeschüttet.

FalkMedien liefert jeden erhältlichen Titel: Die Recherche in einem umfassenden Katalog, der auf dem Verzeichnis Lieferbarer Bücher (VLB) basiert, ermöglicht es, nahezu alle verfügbaren deutschsprachigen Titel zu beziehen.  -  vlb.falkmedien.de


FalkMedien liefert jedes neue Buch versandkostenfrei ohne Mindestbestellwert.

Print Friendly, PDF & Email

1 Kommentar

  1. Unter dem „Moslembruder“ Mursi wäre die Verfolgung der islamischen Täter wohl ad acta gelegt worden. Unter dem jetzigen Präsidenten al-Sisi scheinen die Kopten zumindest kein „Freiwild“ mehr zu sein für islamischen Terror. Kirchen werden wieder besser bewacht. Auch die 3-tägige Staatstrauer nach der Ermordung der 21 Kopten durch IS-Verbrecher wäre unter Mursi kaum denkbar gewesen.

Kommentare sind deaktiviert.