Biennale von Venedig: Moschee in Kirche installiert – „Einladung an Islamisten, Kirchen zu erobern“

"Kunstinstallation" in Venedig: Kirche in eine Moschee umwandeln
„Kunstinstallation“ in Venedig: Kirche als Moschee

(Venedig) Im Rahmen der Biennale von Venedig, einer alle zwei Jahre stattfindenden internationalen Kunstausstellung, gehören Provokationen zum „Geschäft“. Erstmals kam es aber im Rahmen der Biennale zu einer Kirchenschändung.  „Eine Moschee hat es in der weit mehr als tausendjährigen Geschichte Venedigs noch nicht gegeben“, schrieb noch vor wenigen Tagen die venetianische Tageszeitung Il Gazzettino. Das war gestern. Heute hat Venedig seine erste Moschee und das noch bis zum kommenden 22. November und zwar im Rahmen der Biennale.

Profanierung einer Kirche als „Kunst“ – Koranverse, Mihrab und Gebetsteppiche

Die eigentliche Provokation ist jedoch, daß die Moschee in einer katholischen Kirche eingerichtet wurde, nämlich in Santa Maria della Misericordia im Sestiere Cannaregio. Auch wenn die Kirche für den Kultus geschlossen ist, handelt es sich dennoch um ein geweihtes Gotteshaus. Nun allerdings wurde es entweiht. Daß es sich ausgerechnet um die Kirche der „Barmherzigkeit“ handelt, mag Zufall sein, trifft sich aber mit einem wegen der sogenannten „neuen Barmherzigkeit“ nicht unumstrittenen Schlüsselwort des derzeitigen Pontifikats.

In der Kirche findet sich alles: die islamische Gebetsnische, arabische Spruchtafeln mit Koranversen, der Boden ist zur Gänze mit Teppichen ausgelegt, einschließlich kleiner grüner Gebetsteppiche in Richtung Mekka. Die Mihrab, die Gebetsnische in Moscheen, wurde so errichtet, daß sie das große Kruzifix der Kirche verdeckt. Die Neuadaptierung des Gotteshauses soll durch nichts Christliches gestört werden. An der barocken Außenfassade fehlt nur die Aufschrift „Allah u akbar“. Ursprünglich bestand die Absicht, sie weitum sichtbar anzubringen. Letztlich verzichtete man darauf, weil die Stadtverwaltung, wie es heißt, Druck ausgeübt habe, die Aufschrift wegzulassen.

Moschee-Installation als Beitrag des isländischen Pavillons

Venedig Kirche in Moschee verwandelt 1Und wer kam auf die „geniale“ Idee? Die Moschee in der Kirche wurde vom isländischen Pavillon der Biennale organisiert. Natürlich alles strikt im Rahmen „künstlerischen“ Schaffens und unter dem Allzweckmittel „Freiheit der Kunst“.

Mit der Umgestaltung der Kirche in eine Moschee wurde, von der im übrigen lutherischen Republik Island, der Schweizer Künstler Christoph Büchel beauftragt. Er nannte sein „Konzeptkunstwerk“ The Mosque. Laut offizieller Erklärung soll die „Installation“ eine „Botschaft gegen Islamophobie“ sein. Fragt sich nur, warum die Katholische Kirche bevorzugt Opfer solcher politisch korrekter „Botschaften“ wird. Der isländische Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Illugi Gunnarsson, erklärte, daß die Idee, eine Moschee in eine Kirche hineinzupacken „den Dialog anregen“ könne, der – so der Minister – in Island „offen“ sei.

Gunnarsson ist Vertreter der liberal-konservativen Unabhängigkeitspartei, die gemeinsam mit CDU, CSU (Deutschland) und ÖVP (Österreich) in der Internationalen Demokratischen Union (IDU), im Europäischen Parlament aber mit den britischen Konservativen und der deutschen AfD in der Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformer sitzt.

Moslem-Vertreter begeistert von Büchel-Installation

Chiesa della Misericordia VenedigDer in Basel geborene Künstler Christoph Büchel ist vor allem durch Provokationen bekanntgeworden. Er gilt als „institutionskritisch“, was ziemlich unwahrscheinlich erscheint, wenn er staatliche Aufträge annimmt, wie jenen der Republik Island. 2010 installierte Büchel in der Wiener Secession einen „Raum für Sexkultur“. Er gestaltete den Raum in einen Swinger-Club um. Tagsüber konnte er von Museumsbesuchern besichtigt werden, nachts verlegte ein Wiener Swinger-Club seine horizontalen Aktivitäten in das Museum.

Begeistert von der Büchel-Initiative in Venedig zeigte sich Mohamed Amin al-Ahdadb, der Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft der Stadt. Amin al-Ahdadb erkannte wahrscheinlich vor allen anderen die Bedeutung des Ereignisses. „Diese Projekt übertrifft an Wirkung hundert Tagungen über den Dialog zwischen den Kulturen“, so der Islamvertreter.

Eine Moschee ist im Gegensatz zu einer katholischen Kirche nicht geweiht und daher kein Sakralbau. Sie ist ein Versammlungsort, der mehr oder weniger aufwendig gestaltet sein kann. Theoretisch eignet sich aber jeder beliebige Raum als Moschee. Die Installaltion erweckt daher nicht nur den Schein einer Moschee, sondern ist für Moslems eine Moschee, wie die eifrigen Gebetsaktivitäten zeigen.

Patriarchat protestiert gegen illegale Nutzung und Profanierung der Kirche

Büchels Moschee-Installation in Venedig mit lebendem InterieurObwohl für das „Dialog-Kunstwerk“ eine katholische Kirche genützt wird, wurde der zuständige Patriarch von Venedig, Msgr. Francesco Moraglia nie um Erlaubnis gefragt. Im Patriarchat herrscht großer Ärger. Die Rede ist von „Mißbrauch“, der noch verschlimmert wird, weil die Kirche nicht nur ohne Erlaubnis genützt, sondern profaniert wurde.

Kunst als Kirchenschändung? Die Kirche ist seit 1969 für den Kultus geschlossen. Das spielt jedoch keine Rolle, da die Kirche nie entweiht wurde. „Die Kirche ist für den Kultus geschlossen und gehört nicht mehr der Kirche. Sie befindet sich seit 1973 in Privatbesitz“, heißt es in der offiziellen Erklärung des Patriarchats. Dennoch, so heißt es weiter in der Erklärung, „ist für jede vom christlichen katholischen Kultus abweichende Nutzung eine Erlaubnis durch die kirchliche Autorität notwendig, unabhängig davon, wer gerade im Besitz der Kirche ist. Diese Erlaubnis wurde weder beantragt noch gewährt.“

Die Kirche Santa Maria della Misericordia ist bereits für das Jahr 936 belegt, dürfte aber noch älter sein. Der ursprüngliche Kirchenbau war byzantinisch gestaltet. Im 13. Jahrhundert wurde sie Kirche gotisch erneuert. Um 1650 wurde die barocke Fassade errichtet. In der Kirche befinden sich Werke des Bernini-Schülers Clemente Moli. Während der Napoleonischen Herrschaft wurde die Kirche, wie viele andere, profaniert und dem Verfall preisgegeben. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts folgten Renovierungsarbeiten. 1890 wurde die Kirche neu geweiht und wieder für den Kultus geöffnet.

Biennale setzte sich willkürlich über Patriarchat hinweg

Kirchenschändung Venedig Moschee 3Das Patriarchat ließ zudem wissen, daß „im vergangenen Februar darum angefragt wurde, andere Kirchen der Stadt für diese Moschee-Installation zur Verfügung zu stellen. Der Patriarch lehnte jedoch ab.“ Für die Kirche Santa Maria della Misercordia wurde erst gar nicht angefragt. Da es keine Erlaubnis gab, setzte sich die Biennale-Direktion über die Entscheidung der Diözese hinweg. Ein „Akt der Willkür“, heißt es im Patriarchat. Die Haltung der Kirche werde nicht respektiert.

Die Stadtverwaltung betont, daß nur von einer „Ausstellung“ die Rede gewesen sei, aber nicht von einer Kirche. Die Direktion der Biennale versucht Wasser aufs Feuer zu gießen. Das „Projekt“ sei „als künstlerische Installation gebilligt worden unter der Bedingung, daß sie an einem Ausstellungsort realisiert wird, der für alle zugänglich ist“.

Das Patriarchat wirft der Stadtverwaltung Oberflächlichkeit vor. Eine solche Angelegenheit hätte „größere Aufmerksamkeit in der Prüfungsphase verlangt“ und hätte „nicht nur unter dem künstlerischen Aspekt betrachtet und genehmigt werden dürfen“. Kritik übt das Patriarchat auch an den Biennale-Verantwortlichen: „Die Entscheidung, eine für den Kultus geschlossene Kirche zu benützen, löst diese Frage nicht, wie ein sakraler Ort zu nützen ist, sondern ignoriert sie.“

Katholische Vereine fordern „sofortige Räumung“ – „Installation lädt nicht zu Dialog, sondern Krieg ein“

Kirchenschändung Venedig Moschee 4Mehrere katholische Vereinigungen und Medien haben unterdessen die sofortige Räumung der Moschee-Installation verlangt und die Wiederherstellung der Kirche. „Daß die Kunst als Vorwand dient, um jegliche ideologische Ruchlosigkeit zu rechtfertigen, ist keine Neuigkeit. Doch die Umwandlung der Kirche Santa Maria della Misericordia in eine Moschee als ‚künstlerischer Ausdruck des Kampfes gegen die Islamophobie‘ überschreitet jede Grenze. Nur ein Idiot kann ernsthaft denken, daß die Umwandlung einer Kirche in eine Moschee als Einladung zum Dialog verstanden werden könnte. Sie ist vielmehr eine Aufforderung zum Krieg, zur Eroberung und Inbesitznahme der Kirchen und das zu einem Zeitpunkt, wo in mehreren Ländern ein brutaler Krieg von Moslems gegen Christen tobt und jeden Tag Kirchen erobert und in Besitz genommen und in Moscheen umgewandelt werden“, so der Chefredakteur der Nuova Bussola Quotidiana.

Das Patriarchat hat Protest erhoben. Nicht nur, weil die Angelegenheit dem gesunden Hausverstand widerspricht, sondern weil sie gesetzeswidrig ist. Der Patriarch hätte sein Erlaubnis erteilen müssen. Er hat diese Erlaubnis nicht erteilt. Er wurde nicht einmal gefragt. Deshalb hätte diese ‚Installation‘ gar nicht zu existieren. Dies festzustellen, genügt aber nicht. Eine solche Provokation kann nicht damit abgetan werden, daß man einen Tag protestiert, aber alles so bleibt, wie es ist. Der Symbolgehalt ist zu kräftig. Das Patriarchat sollte die sofortige Entfernung der Installation verlangen. Ohne Wenn und Aber. Sollte die Biennale diese Schändung und falsche Botschaft verteidigen, sollte zum friedlichen, aber aktiven Widerstand übergangen werden, etwa durch eine Form von Veilleurs, die den Vorplatz und die Kirche besetzen, oder durch die Abhaltung stiller Gebetswachen. Alles so belassen, wie es ist, hieße, dem Islam ein Signal der bedingungslosen Kapitulation zu senden, das dem radikalsten Arm des Islam in die Hände spielt. Daran ändert nichts, daß die ganze Provokation „künstlerisch“ verpackt und „im Namen der Freiheit der Kunst“ geschieht, denn die interessiert die Islamisten ganz und gar nicht.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Nuova Bussola Quotidiana/Chiesa e postconcilio

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Leo Laemmlein
//Die Mihrab, die Gebetsnische in Moscheen, wurde so errichtet, daß sie das große Kruzifix der Kirche verdeckt. Die Neuadaptierung des Gotteshauses soll durch nichts Christliches gestört werden.// Es geht nicht um Stil und Ästhetik. Moslems ist es strikt verboten, vor einem Kreuz zu beten. //Daß es sich ausgerechnet um die Kirche der „Barmherzigkeit“ handelt, mag Zufall sein// So perfekt zugefallen, dass an Zufall kaum zu glauben ist. Man könnte es herausfinden, aber was nützt es. // Amin al-Ahdadb erkannte wahrscheinlich vor allen anderen die Bedeutung des Ereignisses. „Diese Projekt übertrifft an Wirkung hundert Tagungen über den Dialog zwischen den Kulturen“,… weiter lesen »
Christoph A Rhein
Nun ja, da kann man durchaus den Zorn von Christen in den USA verstehen. Es ist leider so, die Diagnose, die Anders Bernard Breivik für Europa gestellt hat, stimmt leider exakt: der fundamentalistische Libertarismus angloamerikanisch-protestantischer Prägung frißt das Abendland auf und zerstört seine Freiheit. Nur Jesus Christus, der Sohn GOTTES und der Jungfrau und Gottesgebärerin Maria macht uns frei genug, dem Bösen zu begegnen und das Gute zu tun, sonst niemand und nichts. Dieser ist in ALLEN TABERNAKELN ZUGEGEN! Wer sich daher an einer Kirche versündigt, begeht Apostasie, wer dieses mit Unterstützung des Staates tut, ist ein Tyrann, der, insofern… weiter lesen »
Leo Laemmlein

Eine mE ganz falsche Krankheitsdiagnose, die von eigenem Versagen ablenkt. Immer sind die Protestanten an der Verderbnis der katholischen Kirche schuld! In Wirklichkeit entstand der Protestantismus, weil die katholische Kirche so verdorben war. Der Protestantismus ist heute aber kein Härchen besser. Er gehört zum System Babylon genauso wie der Vatikan.

Shuca
@Leo Laemmlein Die katholische Kirche ist heilig und kann nicht verderben. Aber es ist völlig klar das sich immer wieder Figuren in ihr reinschleichen und sie verderben wollen. Luther war zb. so einer. Sie meinen doch wohl nicht das der Protestantismus fünf Sakramente abschafft, die Mutter Gottes und die Heiligen auf die Straße schmeißt um damit das Verderben in der Kirche zu beenden. Heute ist Fatimatag und das hat die Mutter Gottes nun wahrlich nicht verdient. Luther hätte ohne die mächtigen Fürsten hinter ihm gar nichts erreicht. Wegen seinen albernen Ablaßthesen die er übrigens nie angeschlagen hat hätte kein Hund… weiter lesen »
Leo Laemmlein

Shuca
Richtig, so einfach ist das nicht, denn was Sie da als protestantische Lehre ausgeben, ist es nicht, sondern eine Karikatur davon.
In der Rechtfertigungslehre gibt es keine trennenden Gegensätze mehr zwischen Katholiken und Protestanten. Siehe die Gemeinsame Erklärung http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/chrstuni/documents/rc_pc_chrstuni_doc_31101999_cath-luth-joint-declaration_ge.html
(Es sei denn, Sie sind ein Auswahlkatholik und erkennen diese Erklärung des Lehramts nicht an.)
Das Gros der frommen Katholiken ist so unwissend wie herablassend, um nicht zu sagen überheblich. Ich war selber ein solcher, heute fühle mich fremd unter ihnen.

Shuca
Leo Laemmlein Ich kenne die gemeinsame Erklärung der Gemeinsamen. Nun sind auch wieder gute Werke gut genug vor Christus. Sie betrachten also das Verhältnis des Protestantismus zur Mutter Gottes, den Heiligen und den Sakramenten als eine Karikatur von mir. Wie ist es mit dem Verständnis was bei der Opferung passiert? Alles nur Karikatur. Ich bin kein Auswahlkatholik aber ich fühle mich auf der untersten Stufe der Leiter nach oben sehr wohl weil ich genau beobachten werde wie die von ganz oben herunterfallen werden. Sie meinen die Mehrheit der Katholiken wäre unwissend und überheblich? Also ich weiß nicht viel aber überheblich… weiter lesen »
Leo Laemmlein
Shuca, manches fällt mir erst ein, wenn es schon abgeschickt und unterwegs ist. Nach meinem Kommentar kam mir der Gedanke, dass es wohl von mir überheblich war, eine Menge Leute pauschal als überheblich abzuqualifizieren. Es entspricht auch nicht meiner Lebenserfahrung. Es gibt solche wohl, ich kenne aber auch viele demütige Katholiken. Das Problem zwischen Katholizismus und Protestantismus lässt sich nicht durch viele Einzelkorrekturen lösen. Man muss an die Grundfrage herangehen. Das ist die Frage nach der letztverbindlichen Autorität in Glauben, Sitten, Kult und christlichem Leben. Beide sagen: die göttliche Offenbarung. Zu recht. Aber beide definieren diese Offenbarung unterschiedlich. Für die… weiter lesen »
Shuca
Leo Laemmlein „Hinter dem vielgeschmähten 2. Vatikanum stand a u c h das Bemühen, den Katholizismus bibelkompatibler zu machen.“ Ja natürlich hat die heilige Kirche ein nachkonziliare Krise weil sie immer protestantischer wird. Sie ist doch heilig, stimmen sie mir zu? “ Ohne auf Einzelheiten einzugehen, die Sie anführen, vieles davon steht nun mal nicht im biblischen Wort Gottes.“ Jetzt will ich es aber genau wissen. Wie stehen sie zur Mutter Gottes? Ich glaube das es ohne sie keinen Sohn Gottes geben würde und damit keinen Glauben an Christus und damit keine Christenheit und keine Erlösung. Ich weiß warum der… weiter lesen »
zeitschnur
Wenn man einem eingefleischten Protestanten entgegenhält, dass doch auch den Bibelkanon Ergebnis der Überlieferung sei – und darum nach protestantischer Argumentation zweifelhaft, kommt das Gegenargument, der Heilige Geist habe schließlich darüber gewacht, dass nur das Rechte in den Kanon käme. Also: der Hl. Geist hat auf Konzilien und Synoden bis zum Jahr 400 nach Christus darüber gewacht, dass der Kanon richtig wird! Und wie kann es sein, dass derselbe Protestantismus, der sich auf einen um das Jahr 400 endgültig festgelegten Kanon , „sola“ versteift, das Konzil von Ephesus 431 abschmettert, was die Heilsrolle der Gottesmutter (Dei Genetrix) betrifft? War im… weiter lesen »
Leo Laemmlein
Shuca Die katholische Kirche hat eine Krise aus demselben Grund, aus dem die protestantische Kirche eine Krise hat: weil der wahre Glaube an Jesus Christus mit allem, was dieser Glaube einschließt, geschwunden und am Verschwinden ist. Die Kirche ist heilig, weil Jesus Christus, ihr Haupt, heilig ist und weil Christus die Kirche im Heiligen Geist durch sein Wort und Wirken heiligt. Wie ich zur Mutter Gottes stehe? Sie ist von Ewigkeit erwählt, den Sohn Gottes und Erlöser der Menschen zur Welt zu bringen. Ich glaube an ihre Würde, Gnadenfülle und Vorzüge aufgrund ihrer Gottesmutterschaft und innigen Verbundenheit mit Christus im… weiter lesen »
Shuca
Leo Laemmlein „Wieso muss Maria „raus aus ihrer Kirche“? Sie gehört zur Kirche, wie alle Gläubigen: “ Nun ist aber gut sie wissen ganz genau worum es geht. Ihnen ist bekannt das es keine Marienverehrung und keine Marienstatuen in der evangelischen Kirche gibt. Also haben sie für die Gottesmutter nichts übrig. Geht das so? Aber sie loben den Protestantismus und deswegen mache ich mir Gedanken wie sie zur Königin des Himmels stehen. „Gläubige Protestanten tun einfach das, was Gott von uns allen gemäß dem biblschen Zeugnis verlangt: Sie beten allein zu Ihm, nicht zu Heiligen.“ Ja ich weiß sie halten… weiter lesen »
Leo Laemmlein
Sie stellen Fragen. Vielleicht helfen Ihnen ja meine Antworten. Die Kirche hat kraft des Heiligen Geistes erkannt, welche Schriften zur Bibel gehören und welche nicht. Der Protestantismus schmettert Nizäa nicht ab, er sagt aber: Menschenbeschlüsse stehen nicht gleichrangig neben und erst recht nicht über dem Wort Gottes, sondern haben sich an diesem prüfen und messen zu lassen. Auch die katholische Kirche erklärt: Die Heilige Schrift hat unbedingte Autorität; sie ist Maßstab von Lehre und Verkündigung. 1981, bei der 1600 Jahrfeier des Konzils von Nizäa, bekannten sich alle Kirchen in Deutschland zum Nizänischen Glaubensbekenntnis. Interessanterweise geben Sie indirekt zu, dass der… weiter lesen »
Leo Laemmlein

Schluss.
Tatsächlich haben sich Konzilien geirrt und mussten von späteren Konzilien berichtigt werden. Luther erinnerte nur an allgemein bekannte Fakten der Kirchengeschichte.
Das biblische Gotteswort aber ist völlig irrtumsfrei. Es ist wahr bis aufs kleinste Tüttelchen. Wer sich daran hält, handelt richtig und wird von Gott selbst dafür gelobt.

Leo Laemmlein
Shuca Erstmal würde ich einen Unterschied machen zwischen der Person und Statuen von dieser Person. In der ganzen Bibel von Genesis bis zur Offenbarung des Johannes gibt es keine Anweisung Gottes, Verstorbene zu verehren und um Fürsprache bei Gott anzurufen. Wenn man bedenkt, wie oft Gott Dinge, die ihm wichtig sind, in der Bibel wiederholt und wiederholt und wiederholt, dann sollte einem das schon auffallen. Die katholische Begründung ist, dass heilige Verstorbene ja bei Gott leben und dass wir aufgrund der Gemeinschaft der Heiligen mit ihnen kommunizieren dürfen. Dennoch: als die Jünger Jesus fragten, Herr lehre uns beten, wie antwortete… weiter lesen »
Leo Laemmlein
Shuca Nun muss ich noch etwas nachtragen. Leider habe ich die unbequeme Art, mich zwischen Stühle zu setzen. Ich bin kein Protestant. Ich habe Ihnen geschrieben, dass ich die Mariendogmen glaube. Wenn Protestanten lautstark behaupten, Maria sei eine Sünderin, oder sie habe nach ihrem Erstgeborenen weitere Kinder gehabt, dann überschreiten sie die Grenzen der Bibelauslegung. Es ist ein Unterschied zu sagen: ich kann in der Bibel nicht finden, dass Maria nicht gesündigt hat – wo steht das? und zu behaupten, sie habe gesündigt. Was man bei diesen heiligen Dingen nicht sicher weiß, darüber soll man lieber schweigen. Es ist ein… weiter lesen »
Shuca

Leo Laemmlein
Ich bin beindruckt über ihre letzten Beiträge aber ich hab sie nur kurz überflogen und werde mich intensiv damit beschäftigen wenn mir danach ist.
Aber ich habe nun ein Problem. Ich habe eine in Fatima gekaufte und in Turzovka geweihte Marienstaue und nach ihrer biblisch protestantischen Sicht der Dinge müßte ich sie jetzt wie die Bilderstürmer zum Fenster rausschmeißen. Aber natürlich werde ich das nicht tun denn noch geht es mir einigermaßen gut und ich grabe mir doch nicht mein eigenes Grab.
Per Mariam ad Christum.

Shuca

Leo Laemmlein
„Wenn Protestanten lautstark behaupten, Maria sei eine Sünderin, oder sie habe nach ihrem Erstgeborenen weitere Kinder gehabt, dann überschreiten sie die Grenzen der Bibelauslegung.“
Ich weiß nicht ob die Grenzen der Bibelauslegung diese Aussagen richtig fassen können. Sie ist die Braut des Heiligen Geistes und mit dem sollte man sich besser nicht anlegen.
Per Mariam ad Christum.

zeitschnur
@ Leo Lämmlein Ihr Wortschwall zeigt vor allem eines: Sie haben sich sämtliche Argumentationen der Protestanten zu eigen gemacht, sind also kein Katholik mehr. Sie sollten endlich ehrlich dazu stehen und sich nicht mehr als Katholik ausgeben. Ihre Verzerrungen erfolgen wieder besseres Wissen. Als ehemaliger Katholik wissen Sie z.B. ganz genau, dass kein Katholik je rechtgläubig „zu einer Statue betet“. (Ihr Satz: „Niemals hätten die Apostel Statuen angefertigt und zu ihnen gebetet.“) Wir beten NIE „zu einer Statue“! Das wissen Sie ganz genau! Dazu lesen Sie bitte: Ott, Grundriss der Dogmatik kapitel „Die Lehre von der Kirche § 23 Dass… weiter lesen »
carlo
Shuca, bitte nehmen Sie zur Kenntnis: Die Bibel wurde den Herren Luther, Calvin, Knox, Zwingli & Co. 1′500 Jahre nach der Menschwerdung unseres Herrn und Erlösers direkt vom Himmel auf den Kopf geworfen. Deshalb kommt ihnen auch die Kompetenz zu, sie auszulegen, ganz unabhängig davon, was nach dem Apostelkonzil zuvor noch 18 ökumenische Konzile während 1′200 Jahren definiert hatten. (U.a. gewisse antijüdische Entgleisungen und einige lebenswirkliche Auslassungen des einen oder anderen dieser Erlauchten müssen natürlich im zeitlichen Kontext verstanden werden – wir verstehen uns!) Lassen Sie sich also nicht beirren und stellen Sie insbesondere die allerseligste Jungfrau und Gottesgebärerin am… weiter lesen »
carlo

L.L.

„In der ganzen Bibel von Genesis bis zur Offenbarung des Johannes gibt es keine Anweisung Gottes, Verstorbene zu verehren und um Fürsprache bei Gott anzurufen. Wenn man bedenkt, wie oft Gott Dinge, die ihm wichtig sind, in der Bibel wiederholt und wiederholt und wiederholt, dann sollte einem das schon auffallen.“

Ist doch klar, die Erlösung kam ja auch erst mit dem Herrn Jesus Christus; wie hätte man zuvor Verstorbene – ad inferos! – um Fürsprache bitten können?

Ihre Verbohrtheit ist mittlerweile wirklich erschreckend.

Bayernmichel

Entweihung einer christlichen Kirche.
Eine unglaubliche Frechheit und Verhöhnung der Christen. Aber man braucht sich nur den Kurator anzuschauen.

defendor
Was dort in Venedig von einem geistig umnachteten „Künstler“ angestellt wurde, ist die Quittung für eine „dialogisierende“ Kirche und deren Verbeugungen vor der Irrlehre Islam. Die „Begeisterung“ der Moslems für diese Schleifung einer katholischen Kirche ist insofern „nachvollziehbar“, als dass derartige Aktionen in den Augen der Moslems die „Überlegenheit“ des Islam zeigen, zumal es für sie undenkbar ist, dass aus einer ihrer Versammlungsorte ( Moscheen) ein katholisches Gotteshaus werden könnte. Die freigeistig bewusst herbeigeführte fortschreitende Entchristlichung Europas in Richtung religiöser geistiger Umnachtung macht es dem Islam leicht, auf weitere derartige „Einladungen“ zu hoffen. ( in den Vatikanischen Gärten durften sie… weiter lesen »
Marienzweig

Es ist eine Okkupation, ähnlich einer Besetzung durch feindliches Heer.
Wie kann der Eigentümer der Kirche, wer auch immer das sein mag, so etwas zulassen?
Womöglich hat er auch noch Bares für die Überlassung bekommen.
Darf „Kunst“ alles? Offensichtlich!
Ich hoffe, dass es nicht nur Grummeln geben wird, sondern sich ein unüberhörbarer Protest entwickelt.

Was ist Jesus Christus noch wert in dieser Welt?

Der angebliche Dialog wird gepriesen.
Sind sie unter sich, werden die Moslems in Wirklichkeit ihren Triumph genießen und feiern, sie werden lachen über soviel Naivität und Dummheit von katholischer Seite und der Biennale-Verantwortlichen.
Und Papst Franziskus, wird er angemessen reagieren? Wohl eher nicht!

zeitschnur
Ich bin mir ziemlich sicher, dass sehr viele der „normalen“ europäischen Leute das alles als gar nicht so spektakulär oder schlimm empfinden – dass eine Kirche ein geweihter und heiliger Ort ist, ist ohnehin durch den Protestantismus verloren gegangen. Auch dort kann man – wie im Islam – prinzipiell jeden Raum als „Versammlungsort“ wählen. Und genauso geschieht es ja auch: Hauskreise bei Mayers im Wohnzimmer in Anwesenheit des Fernsehgerätes und der Hausbar, Bibelstunden in schnöden Sälen, Pfingstprediger in alten Fabrikgeländen! Und in der katholischen Kirche debattiert man über reine Wortgottesdienste, wer macht beim Eintritt noch eine Kniebeuge – ach ja,… weiter lesen »
PETRUS

Der Kölner Dom ist schon lange Moschee!! Vor einigen Jahren, sah sich der röm. kath. Erzbischof von Smyrna ( z.Zt. Izmir genannt ) genötigt, seine Mitbrüder dringend davor zu warnen, Kirchen oder Kapellen Muslimen, wenn auch kurzfristig, für religiöse Veranstaltungen zur Verfügung zu stellen. Nach deren Auffassung wird dieser Ort irreversibel Moschee. Nun zum Kölner Dom. Kardinal Frings, der leider im Alter völlig in die Hände von Modernisten geriet, stellte den Islamleuten für ihr Fastenende ein Seitenschiff des Kölner Doms zu Verfügung.

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