Internetseite zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit im Netz

Heiliges Jahr der  Barmherzigkeit
Heiliges Jahr der Barmherzigkeit

(Rom) Die Internetseite zum kommenden Heiligen Jahr der Barmherzigkeit wurde freigeschaltet. Unter der Adresse www.iubilaeummisericordiae.va kann sie bereits besucht werden. Das außerordentliche Heilige Jahr wurde von Papst Franziskus am vergangenen 13. März, dem zweiten Jahrestag seiner Wahl ausgerufen. Es beginnt am 8. Dezember 2015, dem Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria und endet am selben Festtag, dem 8. Dezember 2016.

Die Internetseite „Heiliges Jahr der Barmherzigkeit. Barmherzig wie der Vater“ ist bisher in sieben Sprachen verfügbar (Italienisch, Englisch, Spanisch, Französisch, Portugiesisch, Polnisch), darunter auch in Deutsch. Verantwortlich für die Seite ist der Päpstliche Rat zur Förderung der Neuevangelisierung, dem Papst Franziskus die Organisation des Heiligen Jahres übertragen hat.

Auf der Seite findet sich die Jubelbulle Misercordiae vultus, mit der am 11. April an der Heiligen Pforte der Peterskirche das außerordentliche Heilige Jahr verkündet wurde. Am 8. Dezember wird die Heilige Pforte geöffnet werden. Bereits aus dem Jahr 1400 ist überliefert: „Wer dreimal durch diese Pforte schreitet, dem werden die Schuld und Sündenstrafen nachgelassen. Es ist ein Wunder, das die Menschen erleben“. Der vollkommene Jubiläumsablaß kann unter den von der Kirche vorgeschriebenen Bedingungen gewonnen werden. Er betrifft damit die Vergebung der Sünden, aber auch den Nachlaß der Sündenstrafen.

Auf der Seite werden alle mit dem Ereignis in Verbindung stehenden Texte, Verlautbarungen und Videos veröffentlicht, dazu alle Veröffentlichungen zum Anlaß von Radio Vatikan und Osservatore Romano.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: iubilaeummisericordiae.va

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2 Kommentare

  1. Das Hl. jahr der Barmherzigkeit soll offensichtlich darauf einstimmen, dass künftig unter Franziskus ALLES der göttlichen Barmherzigkeit unterworfen werden soll (egal, ob es dem göttl. Willen entspricht oder nicht).

    Zwei Aussprüche von Franziskus sind diesbezüglich auf der Seite http://www.iubilaeummisericordiae.va für mich relevant und bergen explosives Potential in sich:

    1. In der Ankündigung des Jubiläums der Barmherzigkeit sagt er u.a.:
    „Vergessen wir nicht, dass Gott alles vergibt und dass Gott immer vergibt.“

    2. In der Einberufungsbulle zum Hl. Jahr der Barmherzigkeit spricht Franziskus von Muslimen, die sich in die göttliche Barmherzigkeit eingeschlossen fühlen und dass sie daher mit der Kirche verbunden sind:
    „Die Barmherzigkeit ist auch über die Grenzen der Kirche hinaus bedeutsam. Sie verbindet uns mit dem Judentum und dem Islam, für die sie eine der wichtigsten Eigenschaften Gottes darstellt. Das Volk Israel hat als erstes diese Offenbarung erhalten, die in der Geschichte als der Beginn eines unermesslichen Reichtums bleibt, den es der ganzen Menschheit anzubieten gilt. Wie wir gesehen haben, sind die Seiten des Alten Testamentes voll von Barmherzigkeit, denn sie erzählen von den Werken des Herrn, die dieser für sein Volk in den schwierigsten Momenten seiner Geschichte vollbracht hat. Der Islam seinerseits zählt zu den Namen für den Schöpfer auch den Namen Allerbarmer und Allbarmherziger. Diese Anrufung ist oft auf den Lippen der gläubigen Muslime, die sich in der täglichen Schwachheit von der Barmherzigkeit begleitet und getragen wissen. Auch sie glauben, dass niemand der göttlichen Barmherzigkeit Grenzen setzen kann, denn ihre Tore stehen immer offen.“

    • Was ist mit der Tatsache, daß es im Judentum die satanische Kabbalah gibt? Daß der Alte Bund mit Jesu Tod am Kreuz erloschen ist? Daß die Mohammedaner weder die Lehren von der Erbsünde noch von der Feindesliebe kennen? Daß das Heilsgeschehen mit Jesus Christus im Koran blasphemisch verzerrt dargestellt wird? Daß es seit Johannes dem Täufer keine Propheten mehr gibt, also weder die „Propheten“ Jesus noch ein historisch nicht faßbarer Mohammed? All diesen objektiven Barrieren setzt Franziskus seinen unverdünnten Relativismus entgegen. Minus wird nicht plötzlich Plus, weil man es nur noch mit dem letzteren Namen bezeichnet.

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