Kardinal Müller: Bedarf dieses Pontifikat „theologisch zu struktuieren“

Kardinal  Gerhard Müller
Kardinal Gerhard Müller

(Paris/Rom) Die Tageszeitung der Französischen Bischofskonferenz La Croix veröffentlichte am vergangenen 29. März ein Interview mit Glaubenspräfekt Gerhard Kardinal Müller, das im Gegensatz zu anderen, die der deutsche Kardinal derzeit mit hoher Frequenz gibt, weniger interessant schien. Die Fragen der Journalisten gingen vorwiegend in Richtung Weltfrieden, Welteinheit und Kollegialität. Als Aufgabe von Papst Franziskus wurde genannt, die Welt zu einen.

Gestern kam Andrea Tornielli, der Hofvatikanist von Papst Franziskus noch einmal mit Kritik auf dieses Interview zurück und lenkte den Blick auf eine Aussage des Kardinalpräfekten. Kardinal Müller zeigte einen Mangel dieses Pontifikats auf und betonte eine zentrale Aufgabe der Glaubenskongregation.

 

Häufige Äußerungen Kardinal Müllers, weil Pontifikat theologischen  Mangel aufweist?

Tornielli schrieb auf Vatican Insider: „Der deutsche, von La Croix interviewte Purpurträger erklärte: ‚Die Besteigung der Kathedra Petri durch einen Theologen wie Benedikt XVI. ist wahrscheinlich eine Ausnahme. Auch Johannes XXIII. war kein Berufstheologe. Papst Franziskus ist auch mehr pastoral und die Glaubenskongregation hat eine Aufgabe ein Pontifikat theologisch zu strukturieren.‘

Laut dem, was Müller erklärt, muß das Ex-Offizium das Pontifikat von Papst Franziskus ‚theologisch strukturieren‘. Wahrscheinlich aus diesem Grund nimmt der Präfekt so oft öffentlich Stellung, wie es zuvor nie der Fall war. (…)“, so Tornielli.

Die Aufgabenverteilung zwischen Papst und Glaubenspräfekt wurde bisher als Unterstützung des Papstes verstanden. Kardinal Müller scheint die Notwendigkeit zu sehen, darüber hinausgehen zu müssen. Die theologischen und doktrinellen Schwächen dieses Pontifikats sind seit dem Amtsantritt von Papst Franziskus bekannt. Eine so offene Betonung durch den Glaubenswächter der katholischen Kirche mißfällt den überzeugten Bergoglianern. Torniellis Artikel gelten in Rom als Sprachrohr des Papstes und seines engsten Umfeldes.

Torniellis Vorwurf: Will sich Glaubenspräfekt über Papst erheben?

In der Apostolischen Konstitution Pastor Bonus von Johannes Paul II. aus dem Jahr 1988 über die Römische Kurie heißt es im Artikel 48: „Die besondere Aufgabe der Kongregation für die Glaubenslehre ist es, die Lehre über Glaube und Sitten auf dem ganzen katholischen Erdkreis zu fördern und zu schützen; ferner kommt ihr alles zu, was diese Materie in irgendeiner Weise berührt.“ Und im Artikel 51: „Um die Wahrheit des Glaubens und die Unversehrtheit der Sitten zu schützen, trägt sie dafür Sorge, daß nicht Glaube und Sitten durch allgemein verbreitete Irrtümer irgendeinen Schaden nehmen.“

Tornielli hält Kardinal Müller entgegen mit seinem Anspruch das Pontifikat „theologisch zu strukturieren“, sich über den Papst zu erheben. Diesem allein stehe es aber zu, der gesamten Kurie in seiner Funktion als „Oberster Hirte und Lehrer aller Gläubigen“ vorzustehen.

Unter Franziskus „verabsolutierte Pastoral“

Der römische Blog Chiesa e postconcilio weist Tornielli darauf hin, daß die Kirche sich immer um die Seelsorge gekümmert habe, da diese zu den ersten Aufgaben des Klerus gehört. „Nie zuvor wurde dies jedoch auf so hinterlistige Weise verabsolutiert, daß sie sogar von der Glaubenslehre abgekoppelt wird, die der Garant für die Treue zur Wahrheit ist.“

Die Absichtserklärung von Kardinal Müller ist von besonderer Bedeutung, weil sie aus höchstem Munde bestätigt, daß das derzeitige Pontifikat unter einem theologischen Mangel leidet. Im Glauben verankerte, hellhörige Gläubige „stellten dies sofort irritiert fest, wurden aber von Koryphäen gescholten und zum Schweigen gebracht, die mit einem Schlag der Papolatrie verfielen“, so Chiesa e postconcilio.

Mit gutem Grund war es stets Praxis, daß sich ein Papst der besten Berater und Mitarbeiter bedient, um im Stand der Gnade dann das letzte entscheidende Wort zu sprechen, das früher auf feierliche und angemessene Weise durch den Stuhl Petri verkündet wurde. Heute hingegen herrscht ein ausschließlich pragmatischer Stil vor, der lediglich mit ungefährer theologischer Genauigkeit arbeitet und darin sogar einen cleveren Vorteil zu sehen scheint. Während die Verlautbarungen auf unangemessene Weise salopp und teilweise fast nebenbei über die Medien erfolgen.

Nach der Rheinischen  Schule erledigt Rio de la Plata den Rest

“Johannes XXIII. hatte noch eine gründliche vorkonziliare Ausbildung erfahren. Wenn er verschwommen formulierte, dann hatte er das anderswo gelernt. Vor allem konnte er sich auf eine Kurie stützen, die noch ganz von Pius XII. geprägt war. Heute hingegen hat die Rheinische Schule verwüstet, was noch von der einst glorreichen Römischen Schule übrig war. Der Rio de la Plata mit seinem vagen, ausschließlich auf die Ränder fixierten Horizont in einem exklusiv postkonziliaren Klima erledigt nun den Rest. Selbst für jene, die nie sonderliche Liebhaber der Tradition waren, muß diese Entwicklung besorgniserregend sein.“

In Rom wird zunehmend ein Charakterzug von Kardinal Müller wohlwollend betont, der ihm in Deutschland einige Kritik eingebracht hat. Der deutsche Kardinal gilt nicht nur wegen seiner beeindruckenden Gestalt als ein Mann, der sich nicht leicht einschüchtern läßt. Auch nicht von Botschaften, die ihm über Andrea Tornielli ausgerichtet werden.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Chiesa e postconcilio

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55 Comments

  1. „Als Aufgabe von Papst Franziskus wurde genannt, die Welt zu einen.“
    Alle Wetter und alle Alarmsignale auf rot. Was für eine Zeit und wie habe ich auf sie gewartet.
    Per Mariam ad Christum.

  2. „Tornielli hält Kardinal Müller entgegen mit seinem Anspruch das Pontifikat „theologisch zu strukturieren“, sich über den Papst zu erheben. Diesem allein stehe es aber zu, der gesamten Kurie in seiner Funktion als „Oberster Hirte und Lehrer aller Gläubigen“ vorzustehen.“ -

    Wenn man denn Bergoglio für den Papst halten will – Tornielli hat absolut recht und argumentiert vollkommen und unbezweifelbar im Sinne der überlieferten Lehre: Nicht das Heilige Offizium „strukturiert“ die Lehre des Papstes „theologisch“, sondern der Heilige Geist wirkt direkt auf einen rechtmäßigen Papst ein – ggf. auch gegen alle Bischöfe und Behörden:

    Aus „Pastor aeternus“ (Vat. I):

    „Simon Petrus allein endlich verlieh Jesus nach seiner Auferstehung die oberste Hirten- und Führergewalt über seine ganze Herde mit den Worten: „Weide meine Lämmer. Weide meine Schafe.“

    Und unter „Irrige Ansichten“ finden wir:

    „Wenn daher jemand sagt, der heilige Apostel Petrus sei von Christus dem Herrn nicht zum Fürsten aller Apostel und zum sichtbaren Haupte der ganzen kämpfenden Kirche eingesetzt worden, oder er habe von Jesus Christus, unserm Herrn, bloß einen Ehrenprimat, nicht aber den wahren und eigentlichen Regierungsprimat direkt und unmittelbar erhalten, so sei er im Bann.“

    „Wenn also jemand sagt, der römische Papst habe bloß ein Amt der Überwachung oder einer gewissen Leitung, nicht aber die volle und höchste Jurisdiktionsgewalt über die gesamte Kirche, und das nicht nur in den Fragen des Glaubens- und Sittenlebens, sondern auch in allem, was zur Aufrechterhaltung der Ordnung (Disziplin) in der Kirche und zu ihrer Regierung auf der ganzen Welt gehört (…): der sei im Bann“

    Es ist also schon bereits ein Bestandteil des Glaubensabfalls, wenn eine römische Behörde (mit Unterstützung des „Papstes“ Woityla) sich soweit aufschwingen konnte zu glauben, sie hätte ein Recht, sich über das zu stellen, was der Papst verlauten lässt.

    Wer das Dokument „pastor aeternus“ liest, muss sofort erkennen, dass Müller sich hier eindeutig häretisch äußert.

    Auch ist es nicht ein Kriterium, ob jemand „Berufstheologe“ ist, sondern allein dies, dass er Papst ist. Er erhält seine „sapientia“ nicht durch ein weltliches Studium oder eine weltliche akademische Karriere, sondern allein durch den Heiligen Geist. DAS ist Lehre der Kirche.
    In der Argumentation oben aber gewinnt man den Eindruck, zum Papst seien akademische Karrieristen am meisten berufen.
    Lässt aber Gott die Weltweisen nach der Schrift nicht zu Toren werden und gibt Er seine Weisheit nicht denen, die von aller Welt als Toren erachtet werden?

    • wenn ein Papst sich definitiv lehramtlich äußert, steht er über der Kongregation, da der derzeitige Papst sich aber definitiv nicht lehramtlich äußert, sich sogar die meisten der päpstlicher Insignien ablehnt, hat Kardinal Müller recht

      • Ja, das behauptet man heute immer, aber es steht im Widerspruch zu dem, was dogmatisch ein für allemal definiert wurde. Bitte – lesen Sie doch noch mal, was ich oben zitiert habe:

        „…und das nicht nur in den Fragen des Glaubens- und Sittenlebens, sondern auch in allem, was zur Aufrechterhaltung der Ordnung (Disziplin) in der Kirche und zu ihrer Regierung auf der ganzen Welt gehört…“

        Ihre Aussagen rücken Sie vielmehr in die Nähe derer, über die der Bannfluch gesprochen wurde. Der Papst ist immer und in allem der, der die Leitungsgewalt hat. Tut mir leid. Etwas anderss wurde vor dem Konzil nicht gelehrt. Der Papst hat seine Vollmacht auch nicht von der Kirche, sondern direkt von Christus. Weder wird er geweiht noch gesalbt oder dergleichen. Er wird gewählt – wobei der Wahlmodus nicht göttlichem Recht unterliegt. Seine Vollmacht entspringt keinem Sakrament, sondern der direkten Einsetzung durch Christus, den er ab dann sichtbar macht. Der Papst muss nicht mal ein Priester sein, wenn er ausgewählt wird, soll sich aber anschließend weihen lassen.

        All das weist uns darauf hin, dass seine Stellung sich in keiner Weise von der Kirche herleitet und daher außerordentlich und heilig ist. Wer so schmählich auf diese Heiligkeit pfeift, indem er unbeirrt seine Hätresien aufrecht hält, ist nicht der Papst. Andernfalls müsste ich glauben, dass Christus ein Lügner ist, und das darf niemals geschehen.

        Aber soweit sind wir heute: wir nehmen all dies gar nicht mehr ernst, sehen es nur formal oder im Sinne des „gelernt ist gelernt“.
        Mit fdem Übernatürlichen rechnen wir nicht mehr – vor allem, wenn es nüchtern bleibt.

        Das heißt nicht, dass er sich nicht auch raten oder im Extremfall mahnen lassen müsste. Das geschieht aber vor einer Entscheidung und allgemeinen Äußerung und nicht hernach! Aber was er dann entscheidet, was er sagt, das steht über allem anderen. Punkt. Wer was anderes lehrt, lehrt häretisch.

        Wenn aber das, was er in dieser Rolle sagt, offenkundig nicht übereinstimmt mit der bereits definierten Lehre, dann ist er selbst Häretiker und man darf ihm nicht folgen.
        Wenn er vorher schon häretischen Lehren anhing (was allen Päpsten seit Johannes XXIII. eindeutig nachweisbar ist), kann er erst gar nicht rechtmäßig zum Papst gewählt worden sein.

        Müller ist daher schon vollkommen im Häretischen angesiedelt.
        Es genügt einfach nicht, nur beim 6. Gebot „treu“ zu bleiben.
        das ist nichts weiter als pharisäisch: die bleiben auch damals beim 6. Gebot auch so treu und ansonsten nagelten sie den Sohn Gottes ans Kreuz.

      • Sie sehen das mit der Leitungsgewalt m.E total verkehrt.
        Der Papst ist lediglich der Platzhalter Christi.
        Und er hat nur dann verbindlich was zu sagen, wenn er das ausdrücklich sagt, sprich von seiner Unfehlbarkeit in Glaubens udn Sittenlehrern ausdrücklich Gebrauch macht.
        Ansonsten hat der Christ sein Gewissen an den normalen, päpstlichen, lehramtlichen Äußerungen zu schärfen, aber die Verpflichten nicht unter Sünde.

        Also der Papst kann in seiner angedrohten Umweltenzyklika grad schreiben was er will, da ist er einfach nicht zuständig.
        Auch seine Predigten in Sancta Martha zählen ganz offiziell zu seiner Privatmeinung, die kann man also getrost ignorieren oder eben zuhören, wie man seinem alten Onkel eben zuhört.

      • die Sache ist dennoch die, dass der derzeitige Papst die Kathedra Petri noch nie besetzt hat, und deshalb alles was er bislang so gemacht hat, nicht unter die Definitionen des 1. Vatikanums fallen.

      • Sie haben ganz offenbar „Pastor aeternus“ nicht gelesen!
        Denn was tut eigentlich ein Papst Ihrer Meinung nach den lieben langen Tag, wenn er nicht gerade die „cathedra Petri“ besetzt, was aber nur etwa alle 50 Jahre vorkommt?

        Wozu braucht man ihn?

        Und was fangen Sie an mit der Lehre, dass er unmittelbar von Christus eingesetzt ist – nicht von der Kirche! – und ihn unmittelbar und immer vertritt?

        Ihre Definition hat offenbar bereits mehrere Lagen von marxistischen Filtern durchquert.
        Sie verstehen aber das Papsttum erst dann wirklich, wenn Sie begreifen, dass es monarchisch konzipiert ist und war und immer sein wird. Er stellt das Königtum Christi dar.

        F. ist kein Papst, weil er ein Häretiker ist – er widerspricht bereits definierten Lehren. Das muss er auch nicht ex cathedra tun – es genügt, dass er es tut.
        Auch Sie und ich sind in dem Moment keine Katholiken mehr, in dem wir Häresien anhängen – ob und wie wir das kundtun, ändert daran nun mal nichts.

      • wenn ich davon ausgehen, dass pastor aeternum so zu verstehen ist, dass der Papst immer und egal wo, sozusagen Christus immer und unmittelbar, unfehlbar, absolut weise und immer recht habend, über allen Streitereien stehend, unparteiisch, erleuchtet und soweiter ist, ja dann haben wir noch nie einen Papst gehabt!

      • Zu diesem Urteil sind Sie allerdings nicht berechtigt und können es auch nicht belegen.

        Es lohnt sich allerdings nun auch nicht, diese Debatte mühsam aufzurollen – sie wurde bereits während des Vaticanum I und davor ausführlich von Berufeneren als uns geführt und führte zu der Definition, die man im übrigen differenziert lesen muss, aber nicht in dem Sinn, dass der Papst nur nach gusto und bei dogmatischen Definitionen ernstzunehmen ist.

        Es ist überhaupt seltsam, dass auch ein anscheinend so konservativer Papst wie Ratzinger v.a. als Privatmann auftrat – ein höchst privates Jesusbuch (Trilogie) verfasste, dies auch noch ausdrücklich. Alleine dieser Rückzug aufs Private steht einem Papst nicht an. Und das unselige, schwammige Interviewwesen hat nicht F., sondern Ratzinger angefangen…

        Das wäre so, als würde ein Firmenchef die ihm übertragene Verantwortung immer abweisen, sich stets zurückziehen darauf, dass er nur eine Meinung unter vielen von sich gibt und ansonsten jede klare Entscheidung scheut. dafür tritt er labenrd in allen möglichen Talkshows auf und sagt hinterher, man habe ihn falsch verstanden….

        Und dann lamentiert er auch noch herum, dass keiner ihm folgt.

        Alleine dieses Verhalten eines „Papstes“ sollte einen schon stutzig machen.
        Die Herren sind nämlich diejenigen, die ihr Amt selbst nicht ergriffen haben.
        Sie sind alleine schon deswegen nicht Papst, weil sie nicht Past sein wollen – nicht so, wie spätestens 1869/70 definiert.

        F. schießt dabei bislang den Vogel ab: er will ganz offensichtlich kein Papst sein, sondern „nur“ Bischof von Rom. Schon bei ratzinger konnte man sehen, dass er sich nie deutlich dazu bekannte, DER Papst zu sein, der Stellvertreter Christi.

        Wieso sollte ich dann die absurdesten Verbiegeungen vornehmen, nur um das „Papsttum“ dieser Scharlatane und Feiglinge zu rechtfertigen?
        Ich denke ja gar nicht dran!
        Entweder einer nimmt die ihm von Gott auferlegte Aufgabe getreulich an oder er hat sein Amt niemals angetreten.

      • richtig, auch ein Benedikt XVI hat vieles von dem was er gesagt und geschrieben hat, definitiv als Privatmann geschrieben.
        Ob das nun so gut war, das ist eine andere Diskussion.
        Fakt ist, Papst war er trotzdem, auch die Päpste die sich mehr um ihre Geliebten kümmerten, waren dennoch Päpste.
        Ein Urban VI der missliebige Kardinäle so foltern lies, dass er sich an ihren Schreien ergötzen könne, war Papst.
        Ein geldveruntreuender Callixtus II war Papst.
        Ne Menge seltsamer Gestalten, die sich eher um ihre privaten Angelegenheiten kümmerten, sich eher um den Machtzuwachs der eigenen Familie, denn um die Kirche kümmerten, waren Papst.
        Richtig ist, dass es besser wäre ein Papst wäre sich bewusst, dass er auch unter der Dusche Papst ist, dass er sich eben nicht seinen Hobbys widmet.
        Aber es gibt und gab genug Firmenschefs die sich um alles Mögliche kümmern, nur nicht um ihre Aufgabe.
        Also nur dass einer sein Amt widerwillig, schlecht und ungern ausübt, macht noch nicht, dass er das Amt nicht hat.
        Nehmen wir das an, sind wir beim Protestantismus mit seiner Idee einer Art pneumatischen Kirche, die eben unabhängig von der sichtbaren, verfassten Amtskirche existiert.
        Oder anders gefragt, wenn weder Franziskus, noch Benedikt Papst sind und waren, und kein Konklave tagt, wer ist dann Papst?
        Das ist von daher eine interessante Frage, weil die Gültigkeit der gespendeten Sakramente davon abhängt, dass sie in Einheit mit dem Papst gespendet werden, weswegen der auch zwingend im Hochgebet erwähnt werden muss.
        Gibt es keinen Papst, gibt es auch keine Sakramente, wobei man in Zeiten des Sedisvakanz, wohl daruf vertraut, dass die Sakramente dennoch gültig sind, wohl weil man denkt der alte (üblicherweise, verstorbene Papst) garantiere das.
        Nach Ihrer Ansicht haben wir nun aber fast 10 Jahre lang keinen gültigen Papst mehr, von daher ist es dann doch fraglich, wie es mit den Sakramenten ist.

      • Sie unterscheiden nicht zwischen einem Papst, der privat sündigt und einem Papst, der regelrechten Lehrirrtümern anhängt und dieselben auch offen oder versteckt als Lehrender äußert.

        Während ersteres noch nicht als Nichtpapst (bzw. Nichtkatholik) qualifiziert, tut dies aber das zweite Merkmal eindeutig und zwingend.

        Was Sie über die Gültigkeit der Sakramente sagen, ist falsch: Ohne Papst sind selbstverständlich schon immer die Sakramente gültig gewesen, sofern man annahm, dass ein Papst in potentia existiert bzw, wieder existieren wird.
        Wie Sie zu Ihrer kirchenrechtlich falschen Ansicht kommen, ist mir schleierhaft.
        So hat auch die Amtskirche formuliert, die Bischofs- und Priesterweihen Lefebvres seien unerlaubt, aber dennoch gültig. Ich weiß, dass unberufene Geister da in letzter Zeit die Pferde scheu machen – alleine: das Recht gibt es, es ist kodifiziert und gilt, gleich, was manche Leute an Gerüchten in die Welt setzen.

        Ein anderes Exempel geben die Zeiten, in denen zwei oder sogar drei Päpste existierten – auch nach dem Konstanzer Konzil wurden die getätigten Weihen der verschiedenen Bischöfe der verschiedenen Obödienzen nicht angezweifelt: sie waren definitiv gültig!

        Außerdem differenzieren Sie nicht, von welchen Sakramenten Sie reden:
        Taufe kann im Notfall sogar von einem Nichtchristen welchen Geschlechtes auch immer gespendet werden – gültig!
        Die Ehe wird vom Ehemann und der Ehefrau gespendet – also den Brautleuten selbst. Der Priester assistiert nur.
        Weihen werden von Bischöfen gespendet – auch dann gültig, wenn sie unerlaubt erfolgen.
        Das Heilige Messopfer wird immer gültig gespendet, sofern der Priester gültig geweiht wurde (wenn auch unerlaubt) und die Form und Intention aufweist.
        Die Beichte kann auf private Anfrage auch von einem exkommunizierten Priester abgenommen werden und er kann absolvieren.

        Es ist anders, als Sie denken – zum Glück! Gott sei Dank hat uns der Himmel ein paar Schlupflöcher gelassen – nicht seit 10, sondern schon seit mindestens 50 Jahren!

      • wie sie schon sagen, es gibt Schlupflöcher, Stichwort Begierdetaufe und so Dinge, aber im Grunde braucht es den Papst, damit die Kirche funktioniert und die Sakramente, (alle) gespendet werden können.
        weil auch der Heide der nottauft muss wollen was die Kirche will….
        Kirche ohne Papst ist keine KIrche, und nochmal Papst Franziskus äußert sich oft grenzwertig, aber er tut es nicht als Papst , will heißen er verpflichtet uns nicht darauf schlampige Liturgien zu lieben und Wasserbälle anstatt Blumen an Marienaltäre zu legen.

      • Der Papst äußert sich immer als Papst, wenn er als Papst auftritt. Ich äußere mich auch immer als Mutter, wenn ich als Mutter auftrete. Meine Güte – oder soll mein Kind selbst entscheiden, wann man mich als Mutter ernstnehmen muss und wann nicht?
        Wer seine Rolle so einnimmt, braucht sich nicht zu wundern, wenn eines Tages das Jugendamt vor der Tür steht…

        Papst ist einer immer! Ein Papst ist immer im Dienst! Und wenn er meint, zu Glaubensfragen reden oder schreiben zu sollen, wird er von aller Welt als „der Papst“ gehört. Machen wir uns doch nix vor! Und irgendwie muss es menschlich bleiben, das alles! Woher sollen die Leute wissen, dass der Papst jetzt gerade nicht als Papst auftritt und einfach ein bisschen Mist labern will?! Ich bitte Sie…
        Bleiben wr doch menschlich – oder ist der Papst zwischendurch bei ihnen ein Zombie? Und dann wird er respawned bis zum Verlust des nächsten Lebens, oder wie oder was?

        Sie haben ein richtig virtuelles Papstbild. Man könnte ein Cyber-Game draus machen: der Papst ist mal der Papst, mal ein Papstzombie, und man muss höllisch aufpassen, wann er was ist, sonst verliert man selbst ein Leben für immer, während er respawned werden kann.

        O man…

        Im übrigens sagte ich: man kann ohne Papst Sakramente spenden, wenn man annimmt, dass es in potentia – IN POTENTIA! – einen Papst gibt. Damit war doch meine Prämisse eindeutig, oder nicht?

      • Nun, geehrte zeitschnur, dann danken Sie Gott dafür, dass Sie so gesund und normal sind, und legen Sie bitte in Ihrem Gebet ein gutes Wort für mich ein, damit er mir helfen möge, von meiner „Hysterie“ loszukommen.

      • Jede Mutter ist immer Mutter,. was sie aber nicht daran hindert manchmal auch Unfug zu reden bzw dem Kind Dinge zu erklären die verkehrt sind.
        Und so ist es eben auch mit dem Papst.
        NUr mit dem Unterschied, dass dem Papst in manchen Fällen eben die Unfehlbarkeit zugesprochen ist, was für Mütter nicht gilt.
        Und so wie die fehlbaren Mütter zu ehren sind, sind wir auch einem fehlbaren Papst verpflichtet, nur eben anders

      • Alles klar – Sie wollen einfach das, was die Kirche über den Papst definiert hat, nicht annehmen. was das heißt, habe ich Ihnen oben bereits warnend vor Augen gehalten. Das ist hier kein läppisches Spielchen.

        Ihr Mutterbild ist so platt wie Ihr Papstbild.

        Ein Fehler, ein kurzfristiges Ausgleiten ist „im Amt“ immer möglich, aber nicht ein Beharren im Irren und Zerstören. Und um letzteres geht es.

        Vielleicht sind deshalb heute so viele Kinder total kaputt – wenn man ein solches Bild von der Mutter hat… und vom Vater auch… und erst recht vom „Heiligen Vater“.

        Irgendwie total infantil, ohne Ernst, ohne Würde und ohne die Absicht zur Selbstzucht.

      • Mütter und Päpste sind zuallerst Menschen, was bedeutet dass sie Fehler machen und Dinge verkehrt sehen.
        natürlich sehnt sich jeder von uns, nach der guten, lieben, weisen, gütigen, und immer richtig liegenden Elternfigur, alleine sowas findet sich auf dieser Erde nicht, und auch die Kirche lehrt das nicht.
        Sie lehrt dass der Heilige Geist seien Kirche durch den jeweiligen Papst trotz oder mit dessen Fehler lehrt, indem selbiger dafür sorgt, dass seine Fehlentscheidungen nicht die Substanz verletzen, aber dass der Papst keinen Unfug reden und befehlen könne, ja wie kommen Sie denn dadrauf?
        Dagegen sprich ein Blick in ein normales Geschichtsbuch.

      • … und das habe ich auch nicht behauptet. Leider können oder wollen Sie weder mich noch „Pastor aeternus“ und die einhellige Lhre der Päpste des 19. Jh verstehen.

        Durch Verplattung, ein saloppes „Nobody-is-perfect“ und die Lächerlichmachung all jener, die sich empor sehnen und nach Läuterung und Neuwerden in Christus mithilfe der gottgegebenen Institutionen streben (und das soll ein Katholik VOR allem andern), stemmen Sie sich gegen diese Wahrheit. Ganz im Geist der Zeit…

        Schade.

      • …und das mit den Geschichtsbüchern würde mich doch ein wenig konkreter interessieren: diese Frage hat man auch beim Vaticanum I ausführlichst debattiert.

        Wie erklären Sie es sich, dass damals dennoch eine Mehrzahl der größten Theologen durchaus nicht zu den banalen theologischen Ergebnissen kam, die Sie als „Wahrheit“ ausgeben?

        Bitte listen Sie mir die lehramtlichen Irräußerungen und Fehlentscheidungen, den massenhaften Unfug und die lehrmäßigen Irrtümer der Päpste einmal auf! (Und bitte jetzt nicht wieder mit privaten Sünden der Päpste kommen! Es sei denn Sie können zeigen, dass sie sie der ganzen Kirche empfohlen haben!)

        Ferner würde mich interessieren, wo der Hl. Geist dann eingegriffen hat und den Papst dann TROTZ seines Irrtums geleitet hat!
        Sowas möchte man dann doch immer gerne anhand eines handfesten Beispiels wissen!

        Und weiter: Wo lehrt die Kirche, dass der Hl. Geist dem Papst TROTZ dessen notorischen Fehlentscheidungen beisteht?

      • sehens SIe gnädige Frau und hier weichen Sie immer aus.
        Ich sagen „Bei Franziskus ist lehramtlich alles im grünen Bereich“ weil er sich gar nicht lehramtlich äußert und seine Vorgänger übrigens auch recht selten“
        Sie werden wütende und zitieren Konzilsdokumente über die Unfehlbarkeit, die Rolle des Papstes, ich zitiere Newmann „Erst das Gewissen, dann den Papst“ und dann verlangen Sie Beweise für Fehlentscheidungen, massive, lehramtliche der vergangenen Päpste.
        Die gibt es dem heiligen Geist sei Dank, nun genau nicht.

        Jedoch das Verhalten der Päpste als Fürsten, Kirchenstaat entsprach wohl dem aller Fürsten der damaligen Zeit, und war, nach heutiger Sicht inkorrekt, oder?

        Dass der Papst , genauos wie jeder andere Mensch danach zu streben habe, so gut wie möglich zu sein, ist richtig, wenn er es erreicht, ist er ein Heiliger, eine Gabe Gottes, ein Wunder ….
        Ist er SÜnder, (in Gedanken, Worten und Werken) schadet er, wie jeder andere Christ, dem LIcht der Völker, aber aufhören zu scheinen tut es damit nicht.

      • Jedes Schreiben eines Papstes an Bischöfe oder die ganze Kirche, auch an einzelne Personen, sofern er das öffentlich tut, ist eine lehramtliche Äußerung. F. hat mit „Evangelii gaudium“ mindestens ein umfangreiches lehramtliches Schreiben veröffentlicht.

        Dass solchen Schreiben, die nicht „ex cathedra“ formuliert werden, nicht dieselbe Unfehlbarkeit zukommt, wie einer Dogmenverkündigung, darf nicht den Fehlschluss erlauben, der Papst könne sich problemlos permanent und beharrlich in Lehrfragen regelrecht irren, sprich: häretisch lehren. Damit würde man das Konzept des „Stellvertreters Christi“ vollkommen pervertieren!
        Zumal ein Häretiker ohnehin nicht Papst sein kann.

        In vielen Akten hat er sich aber auch explizit auf seine Autorität als Stellvertreter Christi zumindest der Formel nach bezogen, z.B. bei den fragwürdigen Heiligsprechungen und auch allen weniger fragwürdigen.

        Es gibt ja in der Lehre nicht „Entweder Dogma und unfehlbar“ oder „kein Dogma und fehlbar“.

        Das ist der Irrtum, dem Sie aus unerklärlichen Gründen anhängen.

        Es gibt Gewissheitsgrade nach der Lehre der Kirche. „De fide“ sind die Dinge mit der höchsten Glaubensgewissheit. Dazu zählen die Dogmen und die Irrtumslosigkeit der Heiligen Schrift sowieso. Danach gibt es eine absteigende Hierarchie von Gewissheiten. Das kann man bei Ott in der Dogmatik ganz vorne nachlesen.

        Schwächere Gewissheit heißt aber nicht, dass die Kirche eines Tages das Gegenteil behauptet. Es heißt nur, dass etwas noch präzisiert werden kann oder muss.

        Wenn ein Papst in seinen Lehräußerungen (und dazu zählen Katechesen, Schreiben etc.) an die Kirche Dinge sagt, die bisherige Definitionen unterlaufen, ihnen widersprechen, sie verbiegen oder umdeuten, dann ist er eindeutig häretisch. Er muss das nicht extra noch „ex cathedra“ sagen.

        Dass ein Papst sich menschlich irren kann oder dass er gar privat sündigt ist etwas völlig anderes als die Tatsache, dass die Päpste seit Johannes XXIII. ausdrücklich und fortgesetzt in vielen einzelnen Punkten „unter der Schwelle“ der dogmatischen Aussage Dinge verkünden, die zuvor als Irrtümer und Häresien beurteilt worden sind.

        Wie Pius X. es in „Pascendi“ erklärte, ist es ja gerade die Strategie dieser Leute, mithilfe der Vermeidung eines klaren Systems nach außen hin, nach innen hin alles auf den Kopf zu stellen:

        „Weil es aber der Modernisten – so werden sie mit Recht im Volke genannt – schlauester Kunstgriff ist, ihre Lehren nicht in methodischer Ordnung und als, geschlossenes System vorzuführen, sondern immer nur einzelne, versprengte Stücke, die ihnen den Anschein des Schwankenden und Fahrigen geben, während sie doch tatsächlich fest und beharrend sind…(…) “

        Bitte denken Sie doch einfach mal in Ruhe und mit Ernst und Muße nach über das alles – das sind schwerwiegende Fragen, an denen das Seelenheil vieler Menschen hängt.

      • doch Verehrteste genauso wie Sie hier schreiben:
        ….Es gibt ja in der Lehre nicht „Entweder Dogma und unfehlbar“ oder „kein Dogma und fehlbar“…
        Genauso ist es nämlich.
        Und Evangelium Gaudii ist noch nicht mal eine Enzyklika, sondern nur eine apostolische Exhoration, also man hat, im Gegensatz zur Enzyklika, noch nicht mal sein Gewissen dran zu schärfen!
        Und die geplante Unweltenzyklika kann man auch getrost ignorieren, weil sie ein Thema betrifft, wo der Papst nicht zuständig ist!
        Vergangene Päpste haben ihre weltliche Macht durchaus lehramtlich unterschiedlich verstanden, die weltliche Macht der Päpste ist vergangen, von daher irrten schon diejenigen, die lehramtlich behaupteten, welche zu haben.
        Natürlich waren vergangene Päpste klüger, in dem sie mehr geschwiegen, mehr gebetet und Messe gefeiert haben, als unsere modernen Päpste.
        Weil man bei jemandem, der sich eh nicht äußert, mehr interpretieren kann, als bei jemanden und in einer Zeit, wo jeder Bemerkung sofort um die Welt geht.
        Aber die Idee, dass jemand, je höher er in der kirchlichen Hierarchie steht, desdo heiliger, richtiger in der Beurteilung der Dinge, und theologisch versierter ist, die ist bestimmt nicht katholisch!.
        Trotzdem gilt der Gehorsam gegenüber den Hirten, auch und wenn das Katastrophen sind.
        Das 4. Gebot gilt ja auch nicht nur bei tollen Eltern, sondern bei allen Eltern.
        Wobei man bei den einen, wie den anderen nicht zum Gehorsam verpflichtet ist, eher im Gegenteil, wenn diese einem dazu verpflichten wollen zu Sündigen!
        Da muss man dann sich weigern, aber die Person, bzw das Amt weiter ehren!
        P.S. es hat keiner behauptet dass Katholisch sein einfach wäre

      • Das ist alles durcheinander, aus dem Bauch gesagt, aber ohne sachliche Schärfe und weicht der Prüfung an der Lehre und der philosophischen Überprüfung aus.

        Ich empfehle Ihnen Ott, Grundriss der Dogmatik und einen Grundkurs in Aussagenlogik.

        Das bringt sonst nichts.
        Damit ist die Debatte für mich zu Ende!

      • werte Frau Zeitschnur, so eine Kirche wie Sie es gerne hätten gibt es nicht und so einen Papst wie Sie ihn gerne hätten gibt es auch nicht!
        Es gibt in der Kirche ein Geheimnis das besagt, dass sie besteht aus den letzten Loosern (Sündern sagt Jesus Christus , die, die nichts sind in den Augen der Welt sagt Paulus, das ist doch eine Sklavenreligion sagt richtig, der noch unheilige Augustinus……..) , aber dennoch dem Petrus, der dem ganzen fertigen Haufen vorsteht, die Schlüssel des Himmelreiches gegeben sind, dass die Kirche der Weg zu Gott ist und zwar der einzige. Alle anderen Wege zu Gott existieren nur dank der Kirche.
        Es erfordert eine wahre Demut dazu zu gehören, und einzusehen, dass genau darin die Liebe Gottes besteht, weil wenn die Kirche nur aus den supertollen bestünde , könnten Sie und ich nicht dazu gehören und wären auf ewig verloren.
        Ich lese ihre Beiträge gerne, finde ihre Kritik (meist) treffend und richtig, nur ziehen Sie meines Erachtens gnostische Schlüsse, indem sie davon ausgehen, dass die Kirche und je höher die Hierarchie desdo mehr, perfekt zu sein hat und ist sie (bzw der Amtsträger) es nicht, so gehört er, laut Ihnen, nicht dazu.
        Genau hierin liegt der Denkfehler. Um gerettet zu werden muss man sich, gemeinsam mit all den schlechten Fischen im Netz der Kirche fangen lassen, die Trennung erfolgt dann im Tod. Man muss genauso wie das Unkraut wachsen……..
        Richtig ist, und da haben Sie 100% recht, dass sich einen Tendenz eingeschlichen hat, das Böse gut zu nennen, die schlechten Fische als gute zu bezeichnen und das Unkraut zu loben, (um im Bild zu bleiben) .
        Das erkennen Sie sehr gut, aber ansonsten bleibt Franziskus der Papst, auch wenn ihm jeder liturgische Handlung zu wieder ist, und waren die Vorgänger Papst.

  3. Kardinal Müller erfüllt die ihm aufgetragene Verantwortung als Glaubenswächter. Als Hüter des Glaubens handelt er gem. den Mahnungen des hl. Vinzenz‘ v. Lerin ( gest. vor 450 ), die dieser in seiner Schrift „Commonitorium“ niedergeschrieben hat:
    -
    [….]
    „Die Kirche Christi aber, die eifrige und sorgsame Wächterin der bei ihr hinterlegten Glaubenslehren, ändert an ihnen niemals etwas, nimmt nichts hinweg und tut nichts hinzu; sie schneidet Notwendiges nicht ab und fügt Überflüssiges nicht bei; sie läßt das Ihrige nicht fahren und eignet sich Fremdes nicht an; sie ist vielmehr mit aller Sorgfalt nur darauf bedacht, das Alte treu und weise zu verwalten, und zwar das, was von alters her ungeformt und keimhaft überliefert war, genauer zu gestalten und zu feilen, was schon gehörig ausgedrückt und entwickelt war, zu kräftigen und zu sichern, was schon klar- und festgestellt war, zu bewahren.

    Was hat sie denn auch je anderes durch die Beschlüsse der Konzilien bezweckt, als daß das, was früher mit Einfalt hingenommen wurde,später mit mehr Bestimmtheit geglaubt werde; was früher lässiger gepredigt wurde, später nachdrücklicher verkündigt werde; was man früher ruhig bewahrte, später sorgsamer ausgebildet werde? 

    Das und nichts anderes, 
    sage ich, 
    hat die katholische Kirche immer, 
    durch die Neuerungen der Häretiker veranlaßt, 
    mit ihren Konzilsbeschlüssen erreicht, daß sie das, 
    was sie früher von den Vorfahren nur durchmündliche Überlieferung empfangen hatte, 
    später den Nachkommen auch schriftlich und urkundlich hinterließ,
    indem sie in wenige Worte vieles zusammenfaßte und oft zum Zwecke des klareren Verständnisses einen nicht neuen Glaubenssinn mit einem passenden neuen Ausdruck bezeichnete.“
    [….]

  4. Ich möchte an dieser Stelle auf eine Reportage des NDR-Fernsehens aufmerksam machen, die zwar nichts mit dem oben genannten Artikel zu tun hat, aber doch insoweit interessant für viele Leser sein könnte, insofern sie Auskunft über das Niveau des modernen Fernsehjournalismus im Umgang mit Glaubens- und Sittenfragen gibt.

    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama_die_reporter/Die-Schwulenheiler-2,sendung370984.html

    Zudem sieht man sehr gut, wie die Medien durch die Machart Stück für Stück Meinungshoheiten erzeugen wollen, um dann einseitige „Ansichten“ doktrinär durchzusetzen. Das ist meines Erachtens militante Propaganda.

  5. Kardinal Müller, Kardinal Burke, andere Kardinäle wie auch die polnischen Bischöfe tun gut daran, den Kaspers und Marxens in die Speichen zu greifen. Wer die wahre, liebevolle und gerechte Lehre Christi, der Kirche, zu Moral und Ehefragen unterminiert, ist ein Wegbereiter nicht nur von „Sodom und Gomorrha“, sondern auch des sog. Islam. Man kann sogar sagen, daß der Islam durchaus Ähnlichkeiten mit „S. u. G.“ hat.
    Denn nichts anderes als ein verkappter SexGötze ist der islamische Allah. Darum werfen sie sich auch vor ihm nieder und beten ihn wenns sein muß auf offener Straße an. Denn sie wissen, daß sie es mit ihm an der Hand nachher sozusagen „treiben“ können- ganz offiziell erlaubt mit 4 Frauen und mehr, wenn das Geld dafür langt. Von Zucht, Keuschheit und Demut ist weder bei seiner Gründergestalt (wenns keine nachträgliche Erfindung ist) noch in dessen (angeblich) hinterlassenen Schriften die Rede.
    Und was ist von den verschleierten Islamfrauen zu halten?- Es ist alles eine Täuschung für uns, christliche Menschen. Sauber siehts aus und fromm und demütig, aber damit hats kaum etwas zu tun.

    Islam heißt gewiß auch, daß wenn die Frau nicht so will oder kann, der „Ehemann“ (besser ihr Eigentümer) sie jederzeit verstoßen kann, sie sogar ermorden lassen kann.
    Islam ist durchaus ein anderes Wort für (von „Allah“ erlaubte) Sexbesessenheit bzw. Hinführung dazu. Und weil Sex- egal mit wieviel Frauen usw.- schnell in Gewaltsex, Vergewaltigung mündet, reicht das alles nicht mehr aus und man geht zum Mord an Christen, Juden und „Heiden“ über. So und nicht anders ist die Geschichte des Islam. Mit Gott hat das alles ja nichts zu tun. Aber man hat sich einen erfunden, der das dann alles genehmigt.

    Das darf die Kirche nicht mitmachen- und es ist alles schon zu weit gediehen. Die sog. Königssteiner Erklärung hat die Tür für Ehebruch, Abtreibung und Homosexualität weit geöffnet. Sogar die „Pille danach“ wurde vor 2 Jahren von der DBK gebilligt.

  6. Es wäre die heilige Pflicht aller noch halbwegs rechtgläubigen Kardinäle diesen argentinischen Spuk ein Ende zu bereiten, und Bergoglio zum sofortigen Amtsverzicht aufzufordern, um weitere schwerste Schäden von der Kirche abzuwenden. Sollte er dieser Aufforderung nicht nachkommen, was in diesem Falle wahrscheinlich wäre, sehe ich nur eine Lösung im Schisma, also in der Wahl eines Gegenpapstes. Erst dann würde bei den Konzilsverblendeten ein Lichtlein aufgehen. Doch leider sind diese saturierten Herren Kardinäle viel zu feige dazu. Ohnmächtig stehe ich weinend vor dieser fortschreitenden Zerstörung, welche ich verstärkt seit dem unseligen Pontifikat Pauls VI. mit tiefsten Schmerz miterleben muß. Gott helfe. Amen.

    • Es ist nicht ausgeschlossen @Reichsroemer, daß es ein jüdisches Komplott gibt, die Kirche und die Christenheit verschwinden zu lassen. Die „Weisen Israels“ beherrschen teilweise diese Welt und es gibt für sie nur einen ernst zu nehmenden Gegner: die Kirche Christi.
      Es ist bekannt, daß der IS sowohl von den jüdisch gelenkten USA wie auch von Israel aufgebaut wurde. Die anhaltenden Morde an den Christen gehen eindeutig auf das Konto der Lenker (auch hinter den Kulissen) dieser beiden Staaten. Beide Staaten sind ein enger Verbündeter des islamischen Königreiches Saudi-Arabien, das ein Christenfeind par excelelnce ist und weltweit den Terror gegen Christen finanziert.
      Die forcierte moslemische Einwanderung nach Deutschland und Westeuropa ist ebenfalls diesem Ansinnen, dem Verschwinden der Christenheit, geschuldet. Die Bundeskanzlerin wie auch die deutschen Medien stehen eindeutig unter jüdisch-freimaurerischem Einfluß. Das ist überhaupt kein Thema.

      Obwohl Papst Benedikt XVI. ein wirklicher Freund Israels und des jüdischen Volkes ist, wurde er von den einflußreichen heutigen Pharisäern wohl als Gegner betrachtet.
      Inwieweit Papst Franziskus für diese Kreise der richtige Papst ist, ist schwer zu sagen, aber seine Äußerungen und seine Politik scheinen eher im Einklang mit deren Interessen zu stehen. Wer weiß!

      • … jetzt wüsste man nur gar zu gern, wo Sie diesen Verschwörungsroman gelesen haben und wie Sie so weitreichende Behauptungen (um nicht zu sagen: Verleumdungen) beweisen wollen.
        Auf jeden Fall haben wir so die Welt ganz einfach erklärt. Bravo! Das hatten wir alles schon mal…und die jüdische Weltverschwörung hat es seltsamerweise schon 1942 nicht geschafft, die Ihren zu retten. Aber auch darauf wusste der fromme Zyniker eine Antwort: die Juden machen alle paar Jahrhunderte eine Selbstreinigung und opfern ein paar Millionen Menschen.
        Alles klar, Herr Kommissar?
        Das wahre Opfer ist also der wahre Täter.
        Welcome in diavolo’s wonderland…

  7. @ Reichsroemer:
    Das sehe ich auch so.
    Letztlich kann man, wenn man dem ganzen Theater etwas Positives abgewinnen will, nur feststellen, dass angesichts dieser Bedrohungen der eigene Glaube wieder bewusster erlebt und wird und das Gebet sich über den eigenen Kummer erheben kann. Man muss aufpassen, dass man nicht im Ärger über diese Machenschaften versinkt.
    Oremus.

  8. Die meisten Juden haben mit diesen Freimaurertätigkeiten nichts zu tun und nichts im Sinne @zeitschnur. Also unterstellen Sie mir bitte nicht solchen Quatsch!
    Mir gehts um die Einflußreichen- und die gibts. Einer davon war Karl Marx, der so viel Unheil über die Christen gebracht hatte mit seiner anti-christlichen Ideologie. Auch weit überdurchschnittlich viele der „russsichen“ Bolschewiki waren Juden. Einfach Fakten sind das. Also bitte zur Kenntnis nehmen wollen. Diese haben Rußland gründlichst zerstört. Von mehr als 60 Millionen Toten während der marxistisch-kommunistischen Terrorherrschaft spricht Alexander Solchenyzin. Also einfach mal ohne Scheuklappen informieren @zeitschnur und nicht die Unschuld vom Lande spielen.

    Andere einflußreiche Juden ziehen seit Jahrhunderten im sog. Westen mit (also nicht allein) die Fäden. Also christenfreundlcih sind und waren diese nie. Ganz im Gegenteil. Die Zerstörung Deutschlands und Europas war in der Vergangenheit (2 Weltkriege!) ganz im Sinne der jüdischen und/oder freimaurerischern Herrschaftselite des sog. Westens. Daran hat sich bis heute nichts! geändert. Die Zerstörung Deutschlands wie auch des Vatikans wird mit aller Macht vorangetrieben.

    Der IS ist von maßgeblichen Stellen der Vereinigten Staaten von Amerika und Israels wie Saudi-Arabiens aufgebaut worden. Solange diese Killer „nur“ gegen christliche Syrer und Präsident Assad ihr Unwesen trieben, wars komplett in Ordnung. Dann aber wechselten sie in den Irak, um dort die schlimmste Christenverfolgung bislang in diesem Jahrhundert „einzuläuten“. Auf einmal kommen Krokodilstränen vom moslemischen US-Präsidenten und anderer Mitverantwortlicher an den grausigen Ermordungen und Massakern.
    WO BLEIBT ISRAEL, das sich selbst immer nur ausschließlich als Opfer sieht? Der israelische MP Netanjahu kann nach Belieben mit dem US-Präsidenten telefonieren, im Kongress reden wie und was er will, usw.
    Wieso @zeitschnur? Klären Sie mich und uns mal bitte auf!
    Es gibt ganz klar eine Achse des Bösen zwischen einflußreichen Juden, (sunnitischen) Moslems und nicht-jüdischen Hochlogen.
    Sind Sie ebenfalls in Freimaurerkreise „verwickelt“ @zeitschnur?

    • Ziemlich verwirrtes und boshaftes Zeug!
      Davon abgesehen:
      Es gibt ein 8. Gebot, und Sie operieren auf rein verleumderischem Niveau.

      Was Sie mir unterstellen, ist nur Beweis für den Ungeist, der aus Ihren Worten hustet: ich weiß selbst am besten, wo ich stehe und verwahre mich gegen Ihre Verleumdung meiner Person.
      Ob Sie es glauben oder nicht: ich genehmige mir eine unabhängige Meinung zu den Dingen und gehöre keiner Ihrer Verschwörungen an.

      Beweise für Ihre Hetze gegen reiche und einflussreiche Juden, Sunniten, Israel und den angeblichen Muslim Obama bleiben Sie nach wie vor schuldig.
      Dass die USA einige leute erst aufbauen und dann kippen, ist nicht Obamas Problem – das haben auch seine Vorgänger schon gemacht.
      Dieses Fakten lassen aber keinen einzigen Ihrer weiteren Verleumdungen zu.
      Sie faseln von „Fakten“, stellen aber faktisch nur Behauptungen auf.
      Wo sind die Belege?
      Warum können Sie darauf nicht ein Wort antworten?

      was soll man machen, wenn einer präziseres nachfragen, genaues Denken bereits als „Scheuklappen“ auffasst?
      Scheuklappen gegen dieses entfesselte Hetzdenken?

      Und vor allem: ist es Sache eines Katholiken, sich hier abzuarbeiten?

      • Liebe zeitschnur: den letzten Satz: „Sind Sie ebenfalls in Freimaurerkreise „verwickelt“ @zeitschnur?“ nehme ich hiermit zurück und bitte um Verzeihung. Das war sicher nicht gut.

        Was anderes betrifft, da weiß ich echt nicht, warum Sie sich da so auf die Füße getreten fühlen. Es geht ja um Tatsachen und um Wahrheit.
        Wenn Sie das alte Freimaurerkomplott (warum sollen da keine Juden drunter sein?; Karl Marx ist einer mit engsten Bindungen zu Logenbrüdern in London) oder die gnostischen Irrlehren nicht zur Kenntnis nehmen wie es aussieht, dann ist das ihre Sache.
        Wenn Sie die Worte Marias in Amsterdam nicht zur Kenntnis nehmen wollen (Aufdeckung und Entlarvung des satanischen Unwesens, der Freimaurerei bei den Hochlogen), dann ist das Ihre Sache.

        Ein Satz von Ihnen: „Und vor allem: ist es Sache eines Katholiken, sich hier abzuarbeiten?“ Den möchte ich mal unkommentiert so stehen lassen.

      • Wo opereirt Herr Franzel „auf verleumderischem Niveau“, bittesehr?
        Wo hetzt Herr Franzel?
        Sie nehmen sich viel heraus.
        Herr Franzel hat Ihnen sehr sanftmütig geantwortet.
        Um nur einen Punkt herauszugreifen, Präsident Obama.
        Vielleicht schauen Sie sich mal dieses Video an:
        „Obama Admits He Is A Muslim“
        https://youtu.be/tCAffMSWSzY
        Es wurde mehr als 12 Millionen mal abgerufen.
        Wenn es verleumderisch wäre, dann wäre es längst gelöscht.
        Youtube fackelt da nicht lange.

      • @ Franzel

        Okay mit der Entschuldigung!

        Ich habe nicht bezweifelt, dass „auch Juden“ an irgendwelchen Komplotten beteiligt sein können.

        Allerdings waren Juden selbst bis weit ins 20. Jh in Freimaurerlogen nicht zugelassen!
        Ich habe das vielfach gelesen – z.B. hier: http://www.freimaurerei.de/uploads/media/glsonne.pdf

        Immerhin hat man mit denselben Argumenten, die Sie anführen, das gesamte Judentum unter Generalverdacht gestellt in der Geschichte und mehr als einmal verfolgt und ermordet. Es fungierte als regelrechter Sündenbock für die Vergehen ganz anderer Gruppen und Personen – auch in vielen Logen!.

        Alleine von daher wäre ein wenig Besonnenheit in allem, was man dazu sagt, angebracht.

        An die Frau aller Völker glaube ich nicht!

        Ich stelle immer wieder mit einer großen Fassungslosigkeit fest, wie Katholiken sich von solchen Räuberpistolen hertreiben lassen wie eine blökende Schafherde, ohne zu bedenken, das der Wolf, während alle auf den vermeintlichen Feind im Dunkeln starren, von einer ganz anderen Seite her angreift.

        Das Freimaurergefasel tönt schon seit 200 Jahren durch die katholische Welt und es wurde ein Horrorbuch nach dem andern produziert. In aller Regel wird mit der Freimaurerpanik auch noch alles mögliche andere weitergetragen, das weder katholisch noch vernünftig ist.

        Dennoch: Natürlich gibt es sie, und natürlich haben sie ihre geheimen Ideen und Pläne. Aber welcher Art ihre Verbindungen untereinander, ihre gemeinsamen Zielsetzungen sind – das ist schwer zu durchschauen.

        In Heidelberg, wo ich auch studierte, lebte der in Freimaurerlogen sehr engagierte Staats- und Völkerrechtsprofessor Bluntschli. Es heißt über ihn:

        „Er trat auf den Großlogentagen für die Einheit der deutschen Freimaurer unter einer deutschen Einheitsgroßloge ein. Ein konkreter Entwurf, den er auf dem Großlogentag von 1878 vorlegte, stieß allerdings auf wenig Zustimmung.“ http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Caspar_Bluntschli

        Er hat auch an Pius IX. einen offenen Brief geschrieben wegen der Freimaurer-Verurteilung. Er ist oben in dem Freimaurer-Link-PDF ab S. 15 zu lesen.

        Die Katholiken waren, auch wenn man als Katholik aus den Gründen, die uns Bluntschli selbst , die päpstliche Lehre paraphrasierend, vorträgt, selbstverständlich nicht folgen kann, so verblendet durch diese Hysterie, dass sie den realen Gefahren der Zeit nichts entgegenzusetzen hatten. Weder durchschauten sie, dass auch ihre geliebten faschistisch-katholischen Führer womöglich aus den gefürchteten Kreisen finanziert werden könnten, noch verstanden sie, dass der Kommunismus die Welt zerstören würde und Millionen Tote fordern würde. Unter den Nazis wurden Freimaurer verfolgt, ihre Tempel zerstört.
        Die Panikmache vor den „Freimaurern“ war eines der großen Katholikenfangnetze Hitlers….
        In der UdSSR wurden die Freimaurer verfolgt – per Gesetz und mit plausiblem Grund (lesen Sie hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Freimaurerei#Verbot_in_kommunistischen_Staaten)

      • Was das Video „Obama admits he’s a muslim“ betrifft:

        Er „gibt“ NICHT „zu“, dass er ein Muslim ist! Er würdigt lediglich islamische Menschen und Kultur. Da haben Sie vielleicht die Zitate falsch verstanden oder in den falschen Hals bekommen.

        Er ist Kind eines Muslims, der allerdings nicht gläubig war, und einer Christin, die ihn alleine aufgezogen hat. Er hat sich dazu folgendermaßen geäußert:

        „Mein Vater stammt aus Kenia und viele Leute in seinem Dorf waren Muslime. Er praktizierte den Islam nicht. Die Wahrheit ist: Er war nicht sonderlich religiös. Er traf meine Mutter. Meine Mutter war Christin aus Kansas. Sie heirateten und ließen sie sich scheiden. Ich wurde von meiner Mutter groß gezogen. Also bin ich immer Christ gewesen. Die einzige Verbindung, die ich zum Islam hatte, ist die, dass mein Großvater väterlicherseits aus diesem Land kam. Aber ich habe den Islam nie ausgeübt. … Eine Weile lebte ich in Indonesien, weil meine Mutter dort unterrichtete. Das ist ein muslimisches Land. Und ich ging zur Schule. Aber ich habe ihn nicht praktiziert. Aber ich denke, es gibt mir Einsicht in die Denkweise dieser Menschen; Teil dessen, wie ich glaube, ist, dass wir eine bessere Beziehung zum Nahen/Mittleren Osten schaffen können, die uns hilft sicherer zu sein, wenn wir verstehen, wie sie über diese Fragen denken.“ http://de.danielpipes.org/5299/war-barak-obama-muslim

        Sie stehen in den Startlöchern und heißhungrig auf jeden Pups, der Ihnen das bestätigt, was Sie aus eigener Dunkelheit bereits zuvor unterstellen. Ich finde so etwas schwierig. Man mag Obamas Meinung nicht teilen – aber man darf ihn nicht ohne sichere Beweise verleumden.

        Obamas Fall stellt sich nach dem, was er sagt, anders da. Er ist auf einem völlig anderen Dampfer als Sie!
        Er will seine gemischte Herkunft „nutzen“, um die Nahostproblematik ganz besonders gut zu verstehen.
        Dabei folgt er einem relativ oberflächlichen Verständnis von Religion. Man mag es für naiv halten, für fahrlässig, für blauäugig.
        Aber das wäre was anders!
        Er will den Islam und die Muslims verstehen und würdigen in ihrem Beitrag für den Frieden der Welt. Er will vermeiden, sie zu frustrieren.

        Ich persönlich glaube nicht, dass das Konzept funktioniert, kenne aber einige solcher Menschen, die mehr von menschlichen und ästhetischen Begegnungen ausgehen als von der philosophischen Vertiefung der Dinge und den Islam in eher mildem Licht sehen, weil die Leute auch nur gewöhnliche Menschen sind, viele davon ebenso naiv und ängstlich wie wir und wohlmeinend in ihrem Horizont.

        Ihnen und vielen fehlt es an Empathie – was für andere deren normales Alltagsempfinden ist, ist für Sie bereits ein hinterlistiger Offenbarungseid.

        Nicht jeder, der sich über etwas irrt, ist bereits ein hinterhältiges Schwein, das Böses plant!

      • Ich habe mich noch ein wenig kundig gemacht , was Obama betrifft:

        Man würde ihn völlig falsch einordnen, wenn man in ihm einen „Muslim“ sehen wollte.

        Er hat nicht nur nur eine multiethnische, sondern auch eine multireligiöse Herkunft und einen globalen Lebensweg.

        Er ist damit der Prototyp dessen, wovon Lessing und Mendelssohn geträumt haben.
        Er würde sich selbst nie festlege, wie das ein Muslim macht. Zudem ist er tatsächlich getauft und Kirchenmitglied, wie es doch allen Quellen zufolge aussieht.

        Aufschlussreich ist diesbezügl. sein Interview mit der einem Reporter der Chicago Sun-Times von 2010 (hier auf der etwas seltsamen Website, aber das Interview ist dennoch echt: https://glaubereal.wordpress.com/2015/01/17/ist-barack-hussein-obama-der-antichrist-3/)

        Man sollte also nicht ständig eine neue Sau durchs Dorf jagen, sondern mit offenen Augen das zur Kenntnis nehmen, was Obama selbst kundtut – und das ist keineswegs angenehmer als die Vorstellung, dass er angeblich „Muslim“ sei.

        Er will sich nicht festlegen, fühlt sich als Christ, aber hat wertvolle Impulse aus dem islamischen Umfeld erhalten, und jüdisch fühlt er sich auch und überhaupt – er gewinnt allem etwas ab.

  9. Dass es seit Jahrhunderten so etwas wie „jewish conspiracy“ gibt, dafür sprechen eine Menge Fakten.
    Freilich gibt es auch andere Verschwörungen. Einfach mal nachforschen unter „anglo-saxon world conspiracy“, „Jesuit conspiracy“ oder „jesuit secret plan“, „Vatican conspiracy“, „Satanic world conspiracy“, „masonic conspiracy“, „Illuminati conspiracy“, „White Dragon Society Conspiracy“, u. dgl. m.
    Mir scheint, es gibt mehrere weltweite Verschwörergruppen, die zum Teil miteinander, zum Teil gegeneinander agieren. Einfach mal darüber nachdenken, wer am meisten besitzt auf dieser Erde und trotzdem am wenigsten in diesem Zusammenhang genannt wird. Das sind sicher die Rothschilds und Rockefellers dabei, aber da dürfte auch die römisch-katholische Kirche ein ernsthafter Mitspieler sein.
    Der gemeinsame „Vater“ aller dieser Gruppen ist niemand anders als der Fürst dieser Welt (das Horus-Auge in der Spitze der Pyramide).
    Über dieses Thema handelt auch seriöse Wissenschaft, als Spezialthema der Soziologie, näherhin Elitesoziologie, unter dem Titel „Power Structure Research“.

    • Ja, und Sie wissen hoffentlich genauso gut wie ich, dass es solche „Forschung“ auch schon vor Jahrzehnten gab. Gelegentlich fliegen dann wieder mal groß angelegte Fälschungen auf. Auch Freund Adolf hatte es ganz dick mit solcher „Forschung“. Und es ist einfach nur himmelschreiend, dass gerade die frömmsten Katholiken sich mit solchem Bullshit das Leben zur Hölle machen. es gibt böse Absichten, aber der Böse wäre nicht der Böse, wenn er nicht auch hier sein handwerk verstünde und die Sensationslust und Hysterie der dappigen Gläubigen schamlos ausnutzte!

      Für einen seriösen Gläubigen bleibt: entweder ich weiß Dinge wirklich und definitiv und kann sie hieb- und stichfest nachweisen (was auch Sie offensichtlich nicht können!!!), oder ich sollte mein Mundwerk halten.

      Vergessen wir nicht, dass der Hoherat auch Jesus unterstellt hat, er sei Bestandteil eines Verschwörungsnetzwerkes. Und wir kennen Jesu absolut nüchterne Antwort darauf… nein?

      Der Böse kann mit solchen hysterischen Wahnideen Menschen auch gerade in die Irre führen.

      Während Sie sich die Augen wundlesen über Ihren amerikanischen Räuberpistolen, spaziert der Feind unbehelligt durch die Haustür in Ihr Haus. Und Sie haben ihm auch noch die Tür geöffnet.

      „Power structure research“ ist was erheblich anderes als diese Apokalypse-now-Blogs, die Sie so häufig und mit immer neuen Final News zitieren.
      Um den Kometen vor einem Jahr oder so sind wird dannn doch herumgekommen, obwohl man erst mal alle Welt scharfmachte, dass es bald todsicher den Bigbang gibt, und nur böse Verschwörer diese Nachricht den Menschen vorenthalten….
      Bis es zu einem echten Problem kommen wird, haben Sie und Ihresgleichen zuvor so inflationär die Menschen in Angst und Schrecken versetzt mit immer neuen Horror-News, dass Sie mitschuld sind, wenn am Ende keiner mehr das ernstnimmt, was mit vernünftigen und rationalen Gründen jeder ernst nehmen sollte.

      Dass verschiedene Gruppen um die Macht konkurrieren, ist banal – das weiß man auch so. Und dass ein paar reiche Leute auch Macht mit ihrem Geld verbinden, ist ebenso banal. Ob einer gerne in den Medien erscheint oder nicht, kann tausend Gründe haben. Vielleicht hat er einfach die Nase voll und will in Ruhe seinen Frühstückstee trinken. Manchmal ist die Welt banaler als man denkt.

      Und vor allem sagt schon das Sprichwort: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

      Seien wir also auf zweitens gefasst.

      • Meine Antwort an Sie ist falsch gelandet, weiter oben auf der Seite. Ich wiederhole sie aber nicht. Leider stelle ich zum x-ten Mal fest, dass Sie maßlos übertreiben und nicht nur übertreiben, sondern auch verdrehen oder direkt die Unwahrheit schreiben, obwohl Sie es besser wissen müssen.
        Wo —-zum Beispiel— hat „man“ alle Welt scharfgemacht, dass es bald todsicher den Bigbang gibt? Wobei das Wort Bigbang im Zusammenhang mit einer eventuellen Kometen-Einwirkung sowieso verfehlt ist. Das wissen Sie natürlich. Trotzdem stellen Sie es so hin, als hätte „man“ es getan, in Wirklichkeit tun Sie es.
        Was bezwecken Sie damit? Wollen Sie damit Ihren Lesern vermitteln, wie blöd „man“ ist? Schade.
        Seit kurzem lese und schreibe ich in einer Facebook-Gruppe, einer evangelischen Brüdergemeinschaft in der Tradition von Darby. Der christliche Umgangston dort ist eine wahre Labsal für die Seele. Dort zerreißt man sich nicht gegenseitig, man macht sich nicht gegenseitig nieder, sondern baut einander auf. Die gemeinsame Grundlage, auf der so etwas offensichtlich möglich ist, ist die Anerkennung des Wortes Gottes und die Beziehung zu Jesus Christus.

      • Ein bisschen Ehrlichkeit wäre schon angebracht, Verehrtester.
        Sie haben damals ziemliche Horrorvideos verlinkt, die immerhin die Auslöschung eines Drittels oder Viertels (das weiß ich nicht mehr sicher) der Menschheit in Aussicht stellten.
        Ist das kein Bigbang?
        Nein – für Sie immer noch übertrieben?
        Das klingt nach „to much games“, sorry.

        Sie werden es nicht glauben – ich geh oft den haarsträubenden Links nach, die Sie angeben, die teilweise auch schon aufgingen, wenn man Ihren Nickname anklickte.

        Vielleicht hat dieses ganze Zeug, was Sie da in so großem Maß verlinken, in Ihrem Gedächtnis aus Effizienzgründen eine extrem kurze Halbwertszeit – das würde die Sache jedoch noch schlimmer machen.

        Nicht ich übertreibe, sondern das Zeug, das Sie regelmäßig zur Kenntnis geben und in aller Regel aus evangelikalen Quellen stammt , ist übertrieben.

        So ist mir ebenfalls schon mehrfach aufgefallen, dass Sie das Verlinkte auch noch aufbauschen oder ein n=1 gleich für eine statistische Größe angeben.

        Da Sie sich deutlich und ausdrücklich dem Protestantismus zugewandt haben und entsprechende „Gemeindeversammlungen“ besuchen, muss man sich ohnehin fragen, wer da eigentlich auf Sie Einfluss nimmt.

        Ich verstehe, wir leben in einer wirren Zeit und will damit keinen persönlichen Vorwurf aussprechen. Dennoch hätte dies zu gesünderen Zeiten dafür gesorgt, dass Sie exkommuniziert sind. Ich möchte darauf in Ruhe hinweisen: es hat Folgen, wenn wir unser geistliches Ohr einem Geist leihen, den die Kirche abgelehnt hat.

        Ob und wie oft Videos angeklickt werden, hat doch keinerlei Wahrheitswert!?!?
        Mehr und mehr entsetzt mich das – Sie müssten doch wissen, was eine seriöse Quelle ist…

      • zeitschnur
        Mein Besuch bei der evangelischen Brüdergemeinde ist virtuell, bei facebook. Damit verletze ich kein Gesetz der Kirche, das mich vielmehr dazu ermutigt, Kontakte mit nichtkatholischen Christen zu pflegen, siehe http://www.stjosef.at/dokumente/oekumenisches_direktorium.html
        Im realen Leben besuche ich täglich ein römisch-katholisches Kloster und nehme dort an der Heiligen Messe teil. So soll das auch bleiben, solange ich mit moralischer Gewissheit annehmen kann, dass Jesus Christus in der Eucharistie dort wirklich und wahrhaft gegenwärtig ist. Wenn der Herr sich nicht zu schade ist, dort zu sein, dann nehme ich das dankbar an, solange es möglich ist.
        Woher wollen Sie übrigens wissen, dass der Betreiber des von mir verlinkten Blogs identisch mit Leo Laemmlein ist? Schon mal was von Netiquette und Schutz der Anonymität im Internet gehört? Ich denke doch. Dann, bitte, achten Sie diese Regel.
        Wenn Sie die Beiträge auf estomiles.wordpress.com so abscheulich finden, dann meiden Sie sie doch einfach.
        Ein Wort zum Schluss. Wenn die Abdrift in den Sedisvakantismus dazu führt, dass man in seinem Stil verwildert, dann sollte das ein Warnungszeichen sein, dass dieser Weg nicht der richtige ist, auch wenn man noch so viele rationale Gründe dafür anführt, recht zu haben.

      • zeitschnur
        Es widerstrebt mir, alle Einzelheiten Ihrer Antwort durchzugehen.
        Sie wissen doch, was Wörter bedeuten. Warum wollen Sie unbedingt recht behalten, wenn Sie das Wort Bigbang auf den Impact eines Himmelskörpers anwenden? Nein, das wäre dann kein Bigbang, und das wissen Sie.
        Bitte wenden Sie die Ehrlichkeit und Sauberkeit, die Sie von andern verlangen, selber auch an, dann brauchen Sie sie vielleicht nicht so oft einzufordern.
        Der Herr hat im Evangelium aufgefordert, auf die Zeichen der Zeit zu achten. Er hat auch diejenigen selig gepriesen, die das Buch der Offenbarung lesen und es beachten. Außerdem hat Gott gesagt, dass Er zuvor ankündigt, was Er tut. Joel hat prophezeit, dass in der Endzeit die Jungen Visionen und die Alten Träume haben werden. (Petrus zitiert das in seiner Pfingstpredigt.) Und wenn der Herr wie ein Dieb in der Nacht wiederkommt, dann nur für diejenigen, die darauf nicht vorbereitet sind. Für Seine Braut will Er nicht wie ein Dieb kommen, sondern als derjenige, der von ihr erwartet und ersehnt wird.
        Was also ist so Schreckliches daran, wenn ein Blogger aktuelle prophetische Botschaften und aktuelle Geschehnisse von eventuell prophetischer Relevanz betrachtet? Warum sehen Sie nur das Negative? Ist Ihnen nicht aufgefallen, wo Sie ja anscheinend mitlesen, wieviele evangelistische Beiträge dort zu finden sind, die zur Umkehr und zum Glauben an Jesus Christus aufrufen, Beiträge, die Mut machen, sein Vertrauen auf Gott zu setzen und sich nicht vor den Dingen zu fürchten, die in der Tat auf uns zukommen?

      • @ Leo Lämmlein

        Ich bezog mich dabei auf Ihre Besuche dieser russlanddeutschen, evangelikalen Gemeinde letztes Jahr. Ihrer eigene Aussage nach besuchten Sie diese Gemeinde regelmäßig und fandens toll dort. Sie besuchten diese Leute leibhaftig, nicht virtuell.
        Außerdem verteidigen Sie sehr oft protestantische Standpunkte oder haben Sie sich deren Theologie zu eigen gemacht…

        Ich muss Sie doch ernst nehmen können in dem, was Sie sagen…

        Zur Stilfrage: Was stört Sie? Dass ich nicht herumschleiche und nicht die Wahrheit der Diplomatie opfere?
        War der Stil, in dem fast alle lehramtlichen Schreiben gehalten waren bis ca. 1950 etwa auch „verwildert“.
        Ja, wir leben in einer Zeit, die klare und deutliche Sätze nicht mehr erträgt.
        Stil, Ton, Gefühl, Charisma, Visionen und Erscheinungen oder Wachsweiche – das ist das Getue heute. Und wer klug ist, der weiß, dass das der Stil der Diktatoren ist. Ob Ihre Darby-Gemeinde nicht auch von dem Geblüt ist?
        Und Ihr eigener Stil?
        Auch Jesus musste sich ohrfeigen lassen, weil sein Stil angeblich zu unverschämt sei – aber Er wies diese Debatte ab: entweder etwas ist wahr, oder es ist nicht wahr.
        Das sollte die Ebene des Katholiken sein.
        Wer auf die Stilebene ausweicht, ist nicht aufrichtig.

        Über Stil wird immer dann diskutiert, wenn einer etwas Unbequemes sagt….

  10. Es ist unverkennbar, daß die sog. Neue Weltordnung der USA gerade auch von einflußreichen Juden mitentworfen und mitinitiiert ist- eine freimaurerische Bedrohung für die gesamte Menschheit.

    Der Einfluß von Juden, nicht der Juden allgemein, auf die US-Politik ist nicht von der Hand zu weisen. Deshalb kann auch der israelische Ministerpräsident Netanjahu einen US-Präsidenten in dessen eigenem „Revier“, dem Kongress, auch kritisieren. Das ist eine völlige Unmöglichkeit. Kein anderer Staatsmann dürfte nur mal an so etwas überhaupt denken geschweige denn tun. Das muß ja nicht falsch sein, was Benjamin Netanjahu sagt: der Iran ist gewiß eine Bedrohung für Israel, aber was ist mit dem IS und der schweren Christenverfolgung?

    Auch der Einfluß von Juden auf die russische „Revolution“ 1917/18 ist unverkennbar- als hätten sie Karl Marx Lügen strafen wollen, der überall, aber nicht in Rußland eine „proletarische“ Revolution erwartete. Ohne Juden hätte es diesen Umsturz wahrscheinlich nicht (so) gegeben.

    Nach wie vor scheint Rußland soz. nur teilweise bekehrt zu sein, und Moskau scheint eine Schlüsselrolle zu spielen in der globalen Machtauseinandersetzung. So gesehen würde das die Rolle und Macht der westlichen Logen in ein anderes Licht rücken, minimieren. Denn Präsident Putin durchschaut die westlichen Logen (mit jüdischem Hintergrund auch) und durchkreuzt ihr „Spiel“. Das jedenfalls ist unverkennbar und deswegen auch die bösen Worte gegen ihn in fast allen westlichen Medien.

    Jedenfalls ergeben die Worte der Muttergottes in Fatima bzgl. Rußlands wahrscheinlich nur dann einen Sinn, wenn man sie nicht allein als Bekehrung der „russischen Bauern/Chrestjani“, der soz. historisch christlichen Russen, sondern auch der jüdischen Elite Rußlands begreift, die nach wie vor viele Fäden in der Hand hat. Präsident Putin, offiziell russisch-orthodoxer Christ, hat nachweislich ein spezielles, enges Verhältnis zu den Juden und zum Staat Israel.
    Wenn Rußland, das ganze Rußland (das christliche wie jüdische!) sich bekehrt, dann gibt es einen allgemeinen Frieden in der Welt. So muß man wohl die Worte der Muttergottes in Fatima verstehen.

    Für Deutschland war und ist die Shoa verhängnisvoll. Gerade die Juden hatten, seit 1812 als gleichberechtigte Bürger in Preußen anerkannt, bis in die 1930er Jahre einen bekanntermaßen großen Beitrag in Wissenschaft, Bildung und Kultur erbracht. Albert Einstein, unser Landsmann, steht für viele.

    • Es war gerade neulich vor der UNO ein Israeli, der massiv auf die Christentverfolgung hinwies…

      Und Russland ist nicht bekehrt! Wo denn? Die Abtreibungszahlen dort (das Thema ist Ihnen doch sonst ein Seismograph!) sind nach wie vor hoch. Putin ist ein undurchschaubarer Spieler, geschieden und soll mit Freundin leben. Seine Aktionen in und um die Ukraine sind unsauber. Das sieht doch jeder sofort. Daraus kan man auch nicht schließen, dass die EU und die USA keine Fehler machen würden oder nicht genauso unsauber wären…

      Das abendländische Schisma ist keineswegs gelöst – im Gegenteil, die Orthodoxie erhebt Forderungen über Forderung und ist doch selbst in einem Glaubensabfall und in großer Zersplitterung begriffen.

      Nostalgie macht noch keinen Glauben!

      Was die Gottesmutter in Fatima meinte? Das, was sie sagte natürlich. Sie sagte: „Russland“, also nicht einzelnen Menschen oder die und die Volksgruppen, sondern die Führung, den Staat und seine Erscheinung in der Welt. Zu den „Irrtümer „Russlands“ gehört nicht nur der Kommunismus, sondern auch das orthodoxe Schisma samt allen Folgen, die erst noch genau anzuschauen wären. Damit ist der gute Glaube des einzelnen Russen überhaupt nicht in Frage gestellt!
      Seit dem Vaticanum II dazu nur: Einheitsbrei.

      Die Sache ist nicht ausgestanden.
      Dass aber die Juden als altes Bundesvolk in seiner Tragödie die Verheißung hat, bis ans Ende der Zeit zu überleben, um sich dann zu bekehren, als letztes Glied im Reich Gottes, das ist Schriftwort.
      Und ab und zu darf man merken, dass es sie gibt, dass sie leben und irgendwie agieren – ob gut ob schlecht, so wie alle eben…

      In den USA haben auch die Mormonen gewaltigen Einfluss auf die Regierung. Ebenso diverse evangelikale und charismatische Sekten. Das ist von hier aus nicht zu durchschauen!

  11. Der geistige Einfluß der Juden, ob im Positiven oder Negativen, ist durchaus nicht zu unterschätzen; ganz im Gegenteil.
    Die ersten Christen sind ja Juden, wie auch Jesus selbst und seine und unsere Mutter, die selige Jungfrau und Gottesgebärerin Maria, Juden waren/sind.
    Wenn man an den hl. Apostel Paulus denkt wie an alle übrigen: welch große Liebe führte sie doch zur Evangelisierung der Völker, der Heiden! Und welche Leiden hatten sie dabei erduldet!; sie, die Juden für unser Heil.

    Heute aber ist es an der Zeit m.Er., daß die Juden Teil des Neuen Gottesvolkes, der Kirche von Jesus Christus werden. (Dabei kann man an Edith Stein denken). Das ist ja alles im Ratschluß Gottes. Man kann nur hoffen und dafür beten.
    Es wäre das Beste für die Juden selbst, daß sie endlich die wahre Heimat finden. Ob das der Staat Israel wie er heute ist, das wirklich ist, ist nicht sicher. Gerade orthodoxe Juden tun sich damit schwer. Die Gründung des Staates Israel, ein Segen für die Verfolgten und Überlebenden der Shoa, geschah dennoch unter freimaurerischen Vorzeichen und nicht ohne Grund war die damalige Sowjetunion (ein Freimaurerstaat par excellence) einer der ersten Staaten, die dieses neue Israel diplomatisch anerkannten. Viele sozialistisch-freimaurerisch geprägte Juden benahmen sich offenkundig teilweise wie „Herrenmenschen“.
    „Und Jahwe schämt sich seines Volkes“, sagte die Muttergottes in Amsterdam möglicherweise darauf anspielend.

    Gut, daß die Kirche nach den Schrecken der Konzentrationslager ein neues Kapitel zum Volk Israel aufgeschlagen hat. Aber schon während des Krieges leistete Papst Pius XII. Großartiges zum Schutz der Juden.
    Meines Erachtens wurde Papst Benedikt XVI. auch deswegen so bedrängt, weil er noch fast über seinen Vorgänger, Papst Johannes Paul II., hinaus die Juden zum besseren eigenen Verstehen führte (man denke an seine Jesus-Bücher) und auch die Kirche noch mehr für das wahre Israel sensibilisierte. Das war den vielen Freimaurern nicht willkommen, weil wenn sie soz. Israel verlieren, verlieren sie alles.

    • Gott hat Seine eigenen Heilspläne – was wir erachten für Israel ist vielleicht nicht das, was Er erachtet. Im Römerbrief aber wurde uns kundgetan, dass Israel sich am Ende der Zeiten bekehren wird – als letztes Glied im Reich Gottes. Damit schließt sich der Kreis. Sie waren die ersten und werden die letzten sein.

      Wann aber dieses Ende sein wird, liegt nicht in unserem Ermessen. Wir sollen es aber persönlich immer erwarten.

      Das Wort Jesu von den Ersten und Letzten hat eine tiefe Bedeutung, nennt Er sich doch selbst den Ersten und den Letzten, das Alpha und das Omega.

      Wie wir vom hl. Paulus lernen, ist Gott auch Seinem alten Bund treu. Aber nicht in der nachkonziliaren Lesart, dass die Juden einen Sonderweg hätten und ncht der Taufe bedürften. Das ist Blödsinn, denn die ersten Christen waren Juden und wurden alle getauft. Und warum hätten sich Ratisbonne oder die erwähnte Edith Stein taufen lassen sollen, wenn das plötzlich für Juden gar nicht mehr relevant sein soll?

      Das Heil in Christus gilt unterschiedslos allen Menschen: In Christus – NUR in Ihm – ist nicht mehr Jude noch Grieche. Ohne Taufe hielte man sie vom Heil ab, schlösse sie aus aus der Kirche.

      Im übrigen muss ich Ihre Meinung, Karl Marx sei ein Jude gewesen, korrigieren. Marx war getauft und glaubte noch bei seinem Abitur an Jesus Christus. Darüber schrieb er auch in seinem Abitur-Aufsatz. Was zu seinem Glaubensabfall führte, ist nicht recherchiert. Er nahm jedenfalls im Alter um die 20 eine radikale Wende vor. In jedem Fall aber war er zuvor Christ.

      Wenn es Juden gibt, werden sie auch sichtbar sein und ihren Beitrag zum Weltgeschehen liefern. Das ist so normal wie es banal ist.

      Wer das besonders herausstreicht, hat ein gestörtes Verhältnis zum Judentum. Wie ich oben sagte, nehmen auch andere Gruppierungen auf die US-Politik massivsten Einfluss.

      Es sind v.a. auch evangelikale Gruppierungen, die Israel massiv unterstützen. Es gibt dagegen auch ultra-orthodoxe Kreise im amerikanischen Judentum, die den Zionismus ablehnen. Man müsste da wirklich genau recherchieren und nicht irgendwelche „gefühlt-plumpen“ Meinungen reproduzieren.

      Die verschiedenen Freimaurer-Logen ergeben kein einheitliches Bild. Die päpstlichen Verurteilungen beziehen sich v.a. auf die Geheimbündelei und eine bestimmte Interpretation der Religion. Tatsache ist aber auch, dass lange Zeit in Logen keine Nicht-Christen zugelassen waren, teilweise bis in die späten Jahrzehnte des 20. Jh.

      Für mich steht ohnehin in Frage, ob das Maurertum heute überhaupt noch dasselbe ist wie das zur Zeit Pius IX. – und nicht jeder postmoderne Geheimbund lässt sich andererseits überhaupt dem Freimaurertum zuordnen.

      Leider hat die katholische Hysterie eine vernünftige Untersuchung erschwert. Vor lauter absurden Vorurteilen, Halbwahrheiten und Behauptungen ist kaum noch recherchierbar, um was es eigentlich wirklich geht. Zuviel Müll ist auf dem Markt, zu wenig saubere Recherche.

      • Fr. Zeitschnur: besten Dank für diese Entblätterung von Hysterien, Beschuldigungen und Behauptungen, die auch für jene interessant ist, die nicht solchen Wahnvorstellungen unterliegen.

    • Israel hat das Heilige Land von Gott für alle Zeiten zugesprochen bekommen.
      Für seinen Abfall wurde es bestraft, gemäß dem Fluch, der ihm von Gott im Buch Deuteronomium vorgelegt wurde. Es wurde aber auch wieder gesammelt und hat einen Staat gegründet, wie ebenfalls prophezeit.
      Immer mehr Juden in Israel und weltweit erkennen Jesus als Messias und Sohn Gottes, aber es ist eine Minderheit. Man schätzt sie auf einige zehntausend in Israel.
      Nach der Bibel wird das Volk Israel aber erst nach einer weiteren Drangsal („Es ist eine Zeit der Drangsal für Jakob; doch er wird aus ihr gerettet werden“, Jer 30,7) Jesus als Messias mehrheitlich erkennen, diejenigen, die dann übriggeblieben sind.

  12. Sie müssen ja nicht an die Erscheinungen der Muttergottes in Amsterdam und anderswo glauben liebe zeitschnur. Schade aber…
    Es geht ja nicht allein um Glauben, sondern schlicht um Wissen und Erkennen. Wer könnte die Menschen besser lehren als die himmlische Mama, die „Frau aller Völker“ in Amsterdam oder Maria von Guadelupe (Mexiko) usw.?

    Sie haben so viel Talent, aber verstehen nicht, was gläubige christliche Menschen begreifen.
    Glaube, christlicher Glaube und Erkennen, ist kein kalter Rationalismus, keine „höhere Mathematik“. Sie scheinen das einfach nicht zu verstehen.
    Ich möchte jetzt nicht, daß Sie mir hierauf antworten, höchstens wenn sie schreiben und versprechen, täglich in Liebe den Rosenkranz zu beten und unterm Kreuz des Herrn zu wachen. Also.

    • Was wissen denn Sie über meinen Glauben?! Und woher wissen Sie, ob ich den Rosenkranz bete!? Ich bete sogar noch viel mehr, auch das Brevier…

      Bevor Sie mir mit solchen Unterstellungen und Distanzlosigkeiten kommen, wäre es angebracht gewesen, mich mal zu fragen: Zeitschnur, beten Sie eigentlich den Rosenkranz? Und wenn ich „nein“ gesagt hätte, dann und nur dann, könnten Sie mir so kommen.

      Die Tatsache, dass ich auch die Vernunft ausgiebig gebrauche, soll Sie weder mit Neid erfüllen noch glauben lassen, mir sei deshalb der Glaube verschlossen.

      Vielleicht erschließt er sich mir deshalb besonders tief? Woher wissen Sie etwas drüber? Nur weil ich nicht an jede zweifelhafte Marienerscheinung oder den Pater Pio glaube?

      Ich sage Ihnen etwas: Ich rufe täglich mehrfach die Gottesmutter an – die echte. Um Hilfe und Schutz in dieser großen Verwirrung. Denn wer wüsste heute noch so einfach wo es lang geht? Ohne Vernunft aber geht es genauso wenig und noch weniger als je zuvor. Denken Sie drüber nach…

      Das ganze Amsterdam-Getaumel wurde über Jahrzehnte weg vom Hl. Offizum ebenso wie von der Glaubenskongregation verboten, abgelehnt, auch vom damaligen Ortsbischof. Aus vielen verschiedenen und vernünftigen Gründen! Man sollte da nüchtern bleiben. (Gut zusammengetragen hier: https://charismatismus.wordpress.com/?s=amsterdam). Es ist wie bei Pater Pio – auch der wurde erst nach dem Konzil nach jahrzehntelanger Zurückweisung durch den Vatikan plötzlich „anerkannt“. Dasselbe ist es mit Sr. Faustynas „Visionen“ vom „Barmherzigen Jesus“ und dem kitschigen Barmherzigkeits-Sonntags-Sterbetag-Rummel um Johannes Paul II, der bei Licht betrachtet nichts weiter als eine krasse Konkurrenz zur Herz-Jesu-Verehrung geworden ist und letztere inzwischen total zum Verschwinden gebracht hat – auch in frommen Kreisen.

      Nein, mein Lieber, da bleibe ich reserviert!

      Dennoch ist Maria meine Mutter und hat anlässlich von verlässlicheren Gelegenheiten weniges, das dafür aber wahr gesprochen. Alleine schon dieses Ausufernd-Charismatische und Visionäre ist schon seltsam und unglaubwürdig – es kennzeichnet Faustyna ebenso wie Ida Peerdam oder den Mega-Wunder-Visionär Pio oder auch Leute wie Adrienne von Speyr.

      Soviel Vision und Wundergabe gibt es gar nicht – nicht mal in der Bibel.

      Gott sei Dank gehören Glaube UND Vernunft zusammen!

  13. Sehr schöne Nachricht: Israels Präsident Rivlin hat seinen Willen zum Schutz der Christen im Hl. Land bekundet. Er werde auch beim Gedenkgottesdienst anläßlich des 100. Jahrestages der Ermordung der Armenier in der Grabeskirche anwesen sein.

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