Kardinal Müller: Bedarf dieses Pontifikat „theologisch zu struktuieren“

Kardinal  Gerhard Müller
Kardinal Gerhard Müller

(Paris/Rom) Die Tageszeitung der Französischen Bischofskonferenz La Croix veröffentlichte am vergangenen 29. März ein Interview mit Glaubenspräfekt Gerhard Kardinal Müller, das im Gegensatz zu anderen, die der deutsche Kardinal derzeit mit hoher Frequenz gibt, weniger interessant schien. Die Fragen der Journalisten gingen vorwiegend in Richtung Weltfrieden, Welteinheit und Kollegialität. Als Aufgabe von Papst Franziskus wurde genannt, die Welt zu einen.

Gestern kam Andrea Tornielli, der Hofvatikanist von Papst Franziskus noch einmal mit Kritik auf dieses Interview zurück und lenkte den Blick auf eine Aussage des Kardinalpräfekten. Kardinal Müller zeigte einen Mangel dieses Pontifikats auf und betonte eine zentrale Aufgabe der Glaubenskongregation.

 

Häufige Äußerungen Kardinal Müllers, weil Pontifikat theologischen  Mangel aufweist?

Tornielli schrieb auf Vatican Insider: „Der deutsche, von La Croix interviewte Purpurträger erklärte: ‚Die Besteigung der Kathedra Petri durch einen Theologen wie Benedikt XVI. ist wahrscheinlich eine Ausnahme. Auch Johannes XXIII. war kein Berufstheologe. Papst Franziskus ist auch mehr pastoral und die Glaubenskongregation hat eine Aufgabe ein Pontifikat theologisch zu strukturieren.‘

Laut dem, was Müller erklärt, muß das Ex-Offizium das Pontifikat von Papst Franziskus ‚theologisch strukturieren‘. Wahrscheinlich aus diesem Grund nimmt der Präfekt so oft öffentlich Stellung, wie es zuvor nie der Fall war. (…)“, so Tornielli.

Die Aufgabenverteilung zwischen Papst und Glaubenspräfekt wurde bisher als Unterstützung des Papstes verstanden. Kardinal Müller scheint die Notwendigkeit zu sehen, darüber hinausgehen zu müssen. Die theologischen und doktrinellen Schwächen dieses Pontifikats sind seit dem Amtsantritt von Papst Franziskus bekannt. Eine so offene Betonung durch den Glaubenswächter der katholischen Kirche mißfällt den überzeugten Bergoglianern. Torniellis Artikel gelten in Rom als Sprachrohr des Papstes und seines engsten Umfeldes.

Torniellis Vorwurf: Will sich Glaubenspräfekt über Papst erheben?

In der Apostolischen Konstitution Pastor Bonus von Johannes Paul II. aus dem Jahr 1988 über die Römische Kurie heißt es im Artikel 48: „Die besondere Aufgabe der Kongregation für die Glaubenslehre ist es, die Lehre über Glaube und Sitten auf dem ganzen katholischen Erdkreis zu fördern und zu schützen; ferner kommt ihr alles zu, was diese Materie in irgendeiner Weise berührt.“ Und im Artikel 51: „Um die Wahrheit des Glaubens und die Unversehrtheit der Sitten zu schützen, trägt sie dafür Sorge, daß nicht Glaube und Sitten durch allgemein verbreitete Irrtümer irgendeinen Schaden nehmen.“

Tornielli hält Kardinal Müller entgegen mit seinem Anspruch das Pontifikat „theologisch zu strukturieren“, sich über den Papst zu erheben. Diesem allein stehe es aber zu, der gesamten Kurie in seiner Funktion als „Oberster Hirte und Lehrer aller Gläubigen“ vorzustehen.

Unter Franziskus „verabsolutierte Pastoral“

Der römische Blog Chiesa e postconcilio weist Tornielli darauf hin, daß die Kirche sich immer um die Seelsorge gekümmert habe, da diese zu den ersten Aufgaben des Klerus gehört. „Nie zuvor wurde dies jedoch auf so hinterlistige Weise verabsolutiert, daß sie sogar von der Glaubenslehre abgekoppelt wird, die der Garant für die Treue zur Wahrheit ist.“

Die Absichtserklärung von Kardinal Müller ist von besonderer Bedeutung, weil sie aus höchstem Munde bestätigt, daß das derzeitige Pontifikat unter einem theologischen Mangel leidet. Im Glauben verankerte, hellhörige Gläubige „stellten dies sofort irritiert fest, wurden aber von Koryphäen gescholten und zum Schweigen gebracht, die mit einem Schlag der Papolatrie verfielen“, so Chiesa e postconcilio.

Mit gutem Grund war es stets Praxis, daß sich ein Papst der besten Berater und Mitarbeiter bedient, um im Stand der Gnade dann das letzte entscheidende Wort zu sprechen, das früher auf feierliche und angemessene Weise durch den Stuhl Petri verkündet wurde. Heute hingegen herrscht ein ausschließlich pragmatischer Stil vor, der lediglich mit ungefährer theologischer Genauigkeit arbeitet und darin sogar einen cleveren Vorteil zu sehen scheint. Während die Verlautbarungen auf unangemessene Weise salopp und teilweise fast nebenbei über die Medien erfolgen.

Nach der Rheinischen  Schule erledigt Rio de la Plata den Rest

“Johannes XXIII. hatte noch eine gründliche vorkonziliare Ausbildung erfahren. Wenn er verschwommen formulierte, dann hatte er das anderswo gelernt. Vor allem konnte er sich auf eine Kurie stützen, die noch ganz von Pius XII. geprägt war. Heute hingegen hat die Rheinische Schule verwüstet, was noch von der einst glorreichen Römischen Schule übrig war. Der Rio de la Plata mit seinem vagen, ausschließlich auf die Ränder fixierten Horizont in einem exklusiv postkonziliaren Klima erledigt nun den Rest. Selbst für jene, die nie sonderliche Liebhaber der Tradition waren, muß diese Entwicklung besorgniserregend sein.“

In Rom wird zunehmend ein Charakterzug von Kardinal Müller wohlwollend betont, der ihm in Deutschland einige Kritik eingebracht hat. Der deutsche Kardinal gilt nicht nur wegen seiner beeindruckenden Gestalt als ein Mann, der sich nicht leicht einschüchtern läßt. Auch nicht von Botschaften, die ihm über Andrea Tornielli ausgerichtet werden.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Chiesa e postconcilio

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Shuca

„Als Aufgabe von Papst Franziskus wurde genannt, die Welt zu einen.“
Alle Wetter und alle Alarmsignale auf rot. Was für eine Zeit und wie habe ich auf sie gewartet.
Per Mariam ad Christum.

zeitschnur
„Tornielli hält Kardinal Müller entgegen mit seinem Anspruch das Pontifikat „theologisch zu strukturieren“, sich über den Papst zu erheben. Diesem allein stehe es aber zu, der gesamten Kurie in seiner Funktion als „Oberster Hirte und Lehrer aller Gläubigen“ vorzustehen.“ - Wenn man denn Bergoglio für den Papst halten will – Tornielli hat absolut recht und argumentiert vollkommen und unbezweifelbar im Sinne der überlieferten Lehre: Nicht das Heilige Offizium „strukturiert“ die Lehre des Papstes „theologisch“, sondern der Heilige Geist wirkt direkt auf einen rechtmäßigen Papst ein – ggf. auch gegen alle Bischöfe und Behörden: Aus „Pastor aeternus“ (Vat. I): „Simon Petrus… weiter lesen »
ein besorgter Christ

wenn ein Papst sich definitiv lehramtlich äußert, steht er über der Kongregation, da der derzeitige Papst sich aber definitiv nicht lehramtlich äußert, sich sogar die meisten der päpstlicher Insignien ablehnt, hat Kardinal Müller recht

zeitschnur
Ja, das behauptet man heute immer, aber es steht im Widerspruch zu dem, was dogmatisch ein für allemal definiert wurde. Bitte – lesen Sie doch noch mal, was ich oben zitiert habe: „…und das nicht nur in den Fragen des Glaubens- und Sittenlebens, sondern auch in allem, was zur Aufrechterhaltung der Ordnung (Disziplin) in der Kirche und zu ihrer Regierung auf der ganzen Welt gehört…“ Ihre Aussagen rücken Sie vielmehr in die Nähe derer, über die der Bannfluch gesprochen wurde. Der Papst ist immer und in allem der, der die Leitungsgewalt hat. Tut mir leid. Etwas anderss wurde vor dem… weiter lesen »
ein besorgter Christ
Sie sehen das mit der Leitungsgewalt m.E total verkehrt. Der Papst ist lediglich der Platzhalter Christi. Und er hat nur dann verbindlich was zu sagen, wenn er das ausdrücklich sagt, sprich von seiner Unfehlbarkeit in Glaubens udn Sittenlehrern ausdrücklich Gebrauch macht. Ansonsten hat der Christ sein Gewissen an den normalen, päpstlichen, lehramtlichen Äußerungen zu schärfen, aber die Verpflichten nicht unter Sünde. Also der Papst kann in seiner angedrohten Umweltenzyklika grad schreiben was er will, da ist er einfach nicht zuständig. Auch seine Predigten in Sancta Martha zählen ganz offiziell zu seiner Privatmeinung, die kann man also getrost ignorieren oder eben… weiter lesen »
zeitschnur

Ich habe auf das dogmatisierte (!) Verständnis des Papsttums hingewiesen.
Es kann nicht drum gehen, was einer von uns „findet“, sondern was definiert wurde.

Zur Klärung der Begriffe hier:
http://www.kathpedia.com/index.php?title=Pastor_aeternus_%28Wortlaut%29

ein besorgter Christ

die Sache ist dennoch die, dass der derzeitige Papst die Kathedra Petri noch nie besetzt hat, und deshalb alles was er bislang so gemacht hat, nicht unter die Definitionen des 1. Vatikanums fallen.

zeitschnur
Sie haben ganz offenbar „Pastor aeternus“ nicht gelesen! Denn was tut eigentlich ein Papst Ihrer Meinung nach den lieben langen Tag, wenn er nicht gerade die „cathedra Petri“ besetzt, was aber nur etwa alle 50 Jahre vorkommt? Wozu braucht man ihn? Und was fangen Sie an mit der Lehre, dass er unmittelbar von Christus eingesetzt ist – nicht von der Kirche! – und ihn unmittelbar und immer vertritt? Ihre Definition hat offenbar bereits mehrere Lagen von marxistischen Filtern durchquert. Sie verstehen aber das Papsttum erst dann wirklich, wenn Sie begreifen, dass es monarchisch konzipiert ist und war und immer sein… weiter lesen »
ein besorgter Christ

wenn ich davon ausgehen, dass pastor aeternum so zu verstehen ist, dass der Papst immer und egal wo, sozusagen Christus immer und unmittelbar, unfehlbar, absolut weise und immer recht habend, über allen Streitereien stehend, unparteiisch, erleuchtet und soweiter ist, ja dann haben wir noch nie einen Papst gehabt!

zeitschnur
Zu diesem Urteil sind Sie allerdings nicht berechtigt und können es auch nicht belegen. Es lohnt sich allerdings nun auch nicht, diese Debatte mühsam aufzurollen – sie wurde bereits während des Vaticanum I und davor ausführlich von Berufeneren als uns geführt und führte zu der Definition, die man im übrigen differenziert lesen muss, aber nicht in dem Sinn, dass der Papst nur nach gusto und bei dogmatischen Definitionen ernstzunehmen ist. Es ist überhaupt seltsam, dass auch ein anscheinend so konservativer Papst wie Ratzinger v.a. als Privatmann auftrat – ein höchst privates Jesusbuch (Trilogie) verfasste, dies auch noch ausdrücklich. Alleine dieser… weiter lesen »
ein besorgter Christ
richtig, auch ein Benedikt XVI hat vieles von dem was er gesagt und geschrieben hat, definitiv als Privatmann geschrieben. Ob das nun so gut war, das ist eine andere Diskussion. Fakt ist, Papst war er trotzdem, auch die Päpste die sich mehr um ihre Geliebten kümmerten, waren dennoch Päpste. Ein Urban VI der missliebige Kardinäle so foltern lies, dass er sich an ihren Schreien ergötzen könne, war Papst. Ein geldveruntreuender Callixtus II war Papst. Ne Menge seltsamer Gestalten, die sich eher um ihre privaten Angelegenheiten kümmerten, sich eher um den Machtzuwachs der eigenen Familie, denn um die Kirche kümmerten, waren… weiter lesen »
zeitschnur
Sie unterscheiden nicht zwischen einem Papst, der privat sündigt und einem Papst, der regelrechten Lehrirrtümern anhängt und dieselben auch offen oder versteckt als Lehrender äußert. Während ersteres noch nicht als Nichtpapst (bzw. Nichtkatholik) qualifiziert, tut dies aber das zweite Merkmal eindeutig und zwingend. Was Sie über die Gültigkeit der Sakramente sagen, ist falsch: Ohne Papst sind selbstverständlich schon immer die Sakramente gültig gewesen, sofern man annahm, dass ein Papst in potentia existiert bzw, wieder existieren wird. Wie Sie zu Ihrer kirchenrechtlich falschen Ansicht kommen, ist mir schleierhaft. So hat auch die Amtskirche formuliert, die Bischofs- und Priesterweihen Lefebvres seien unerlaubt,… weiter lesen »
ein besorgter Christ

wie sie schon sagen, es gibt Schlupflöcher, Stichwort Begierdetaufe und so Dinge, aber im Grunde braucht es den Papst, damit die Kirche funktioniert und die Sakramente, (alle) gespendet werden können.
weil auch der Heide der nottauft muss wollen was die Kirche will….
Kirche ohne Papst ist keine KIrche, und nochmal Papst Franziskus äußert sich oft grenzwertig, aber er tut es nicht als Papst , will heißen er verpflichtet uns nicht darauf schlampige Liturgien zu lieben und Wasserbälle anstatt Blumen an Marienaltäre zu legen.

zeitschnur
Der Papst äußert sich immer als Papst, wenn er als Papst auftritt. Ich äußere mich auch immer als Mutter, wenn ich als Mutter auftrete. Meine Güte – oder soll mein Kind selbst entscheiden, wann man mich als Mutter ernstnehmen muss und wann nicht? Wer seine Rolle so einnimmt, braucht sich nicht zu wundern, wenn eines Tages das Jugendamt vor der Tür steht… Papst ist einer immer! Ein Papst ist immer im Dienst! Und wenn er meint, zu Glaubensfragen reden oder schreiben zu sollen, wird er von aller Welt als „der Papst“ gehört. Machen wir uns doch nix vor! Und irgendwie… weiter lesen »
Leo Laemmlein

Nun, geehrte zeitschnur, dann danken Sie Gott dafür, dass Sie so gesund und normal sind, und legen Sie bitte in Ihrem Gebet ein gutes Wort für mich ein, damit er mir helfen möge, von meiner „Hysterie“ loszukommen.

ein besorgter Christ

Jede Mutter ist immer Mutter,. was sie aber nicht daran hindert manchmal auch Unfug zu reden bzw dem Kind Dinge zu erklären die verkehrt sind.
Und so ist es eben auch mit dem Papst.
NUr mit dem Unterschied, dass dem Papst in manchen Fällen eben die Unfehlbarkeit zugesprochen ist, was für Mütter nicht gilt.
Und so wie die fehlbaren Mütter zu ehren sind, sind wir auch einem fehlbaren Papst verpflichtet, nur eben anders

zeitschnur
Alles klar – Sie wollen einfach das, was die Kirche über den Papst definiert hat, nicht annehmen. was das heißt, habe ich Ihnen oben bereits warnend vor Augen gehalten. Das ist hier kein läppisches Spielchen. Ihr Mutterbild ist so platt wie Ihr Papstbild. Ein Fehler, ein kurzfristiges Ausgleiten ist „im Amt“ immer möglich, aber nicht ein Beharren im Irren und Zerstören. Und um letzteres geht es. Vielleicht sind deshalb heute so viele Kinder total kaputt – wenn man ein solches Bild von der Mutter hat… und vom Vater auch… und erst recht vom „Heiligen Vater“. Irgendwie total infantil, ohne Ernst,… weiter lesen »
ein besorgter Christ

Mütter und Päpste sind zuallerst Menschen, was bedeutet dass sie Fehler machen und Dinge verkehrt sehen.
natürlich sehnt sich jeder von uns, nach der guten, lieben, weisen, gütigen, und immer richtig liegenden Elternfigur, alleine sowas findet sich auf dieser Erde nicht, und auch die Kirche lehrt das nicht.
Sie lehrt dass der Heilige Geist seien Kirche durch den jeweiligen Papst trotz oder mit dessen Fehler lehrt, indem selbiger dafür sorgt, dass seine Fehlentscheidungen nicht die Substanz verletzen, aber dass der Papst keinen Unfug reden und befehlen könne, ja wie kommen Sie denn dadrauf?
Dagegen sprich ein Blick in ein normales Geschichtsbuch.

zeitschnur

… und das habe ich auch nicht behauptet. Leider können oder wollen Sie weder mich noch „Pastor aeternus“ und die einhellige Lhre der Päpste des 19. Jh verstehen.

Durch Verplattung, ein saloppes „Nobody-is-perfect“ und die Lächerlichmachung all jener, die sich empor sehnen und nach Läuterung und Neuwerden in Christus mithilfe der gottgegebenen Institutionen streben (und das soll ein Katholik VOR allem andern), stemmen Sie sich gegen diese Wahrheit. Ganz im Geist der Zeit…

Schade.

zeitschnur
…und das mit den Geschichtsbüchern würde mich doch ein wenig konkreter interessieren: diese Frage hat man auch beim Vaticanum I ausführlichst debattiert. Wie erklären Sie es sich, dass damals dennoch eine Mehrzahl der größten Theologen durchaus nicht zu den banalen theologischen Ergebnissen kam, die Sie als „Wahrheit“ ausgeben? Bitte listen Sie mir die lehramtlichen Irräußerungen und Fehlentscheidungen, den massenhaften Unfug und die lehrmäßigen Irrtümer der Päpste einmal auf! (Und bitte jetzt nicht wieder mit privaten Sünden der Päpste kommen! Es sei denn Sie können zeigen, dass sie sie der ganzen Kirche empfohlen haben!) Ferner würde mich interessieren, wo der Hl.… weiter lesen »
ein besorgter Christ
sehens SIe gnädige Frau und hier weichen Sie immer aus. Ich sagen „Bei Franziskus ist lehramtlich alles im grünen Bereich“ weil er sich gar nicht lehramtlich äußert und seine Vorgänger übrigens auch recht selten“ Sie werden wütende und zitieren Konzilsdokumente über die Unfehlbarkeit, die Rolle des Papstes, ich zitiere Newmann „Erst das Gewissen, dann den Papst“ und dann verlangen Sie Beweise für Fehlentscheidungen, massive, lehramtliche der vergangenen Päpste. Die gibt es dem heiligen Geist sei Dank, nun genau nicht. Jedoch das Verhalten der Päpste als Fürsten, Kirchenstaat entsprach wohl dem aller Fürsten der damaligen Zeit, und war, nach heutiger Sicht… weiter lesen »
zeitschnur
Jedes Schreiben eines Papstes an Bischöfe oder die ganze Kirche, auch an einzelne Personen, sofern er das öffentlich tut, ist eine lehramtliche Äußerung. F. hat mit „Evangelii gaudium“ mindestens ein umfangreiches lehramtliches Schreiben veröffentlicht. Dass solchen Schreiben, die nicht „ex cathedra“ formuliert werden, nicht dieselbe Unfehlbarkeit zukommt, wie einer Dogmenverkündigung, darf nicht den Fehlschluss erlauben, der Papst könne sich problemlos permanent und beharrlich in Lehrfragen regelrecht irren, sprich: häretisch lehren. Damit würde man das Konzept des „Stellvertreters Christi“ vollkommen pervertieren! Zumal ein Häretiker ohnehin nicht Papst sein kann. In vielen Akten hat er sich aber auch explizit auf seine Autorität… weiter lesen »
ein besorgter Christ
doch Verehrteste genauso wie Sie hier schreiben: ….Es gibt ja in der Lehre nicht „Entweder Dogma und unfehlbar“ oder „kein Dogma und fehlbar“… Genauso ist es nämlich. Und Evangelium Gaudii ist noch nicht mal eine Enzyklika, sondern nur eine apostolische Exhoration, also man hat, im Gegensatz zur Enzyklika, noch nicht mal sein Gewissen dran zu schärfen! Und die geplante Unweltenzyklika kann man auch getrost ignorieren, weil sie ein Thema betrifft, wo der Papst nicht zuständig ist! Vergangene Päpste haben ihre weltliche Macht durchaus lehramtlich unterschiedlich verstanden, die weltliche Macht der Päpste ist vergangen, von daher irrten schon diejenigen, die lehramtlich… weiter lesen »
zeitschnur

Das ist alles durcheinander, aus dem Bauch gesagt, aber ohne sachliche Schärfe und weicht der Prüfung an der Lehre und der philosophischen Überprüfung aus.

Ich empfehle Ihnen Ott, Grundriss der Dogmatik und einen Grundkurs in Aussagenlogik.

Das bringt sonst nichts.
Damit ist die Debatte für mich zu Ende!

ein besorgter Christ
werte Frau Zeitschnur, so eine Kirche wie Sie es gerne hätten gibt es nicht und so einen Papst wie Sie ihn gerne hätten gibt es auch nicht! Es gibt in der Kirche ein Geheimnis das besagt, dass sie besteht aus den letzten Loosern (Sündern sagt Jesus Christus , die, die nichts sind in den Augen der Welt sagt Paulus, das ist doch eine Sklavenreligion sagt richtig, der noch unheilige Augustinus……..) , aber dennoch dem Petrus, der dem ganzen fertigen Haufen vorsteht, die Schlüssel des Himmelreiches gegeben sind, dass die Kirche der Weg zu Gott ist und zwar der einzige. Alle… weiter lesen »
defendor
Kardinal Müller erfüllt die ihm aufgetragene Verantwortung als Glaubenswächter. Als Hüter des Glaubens handelt er gem. den Mahnungen des hl. Vinzenz‘ v. Lerin ( gest. vor 450 ), die dieser in seiner Schrift „Commonitorium“ niedergeschrieben hat: - [….] „Die Kirche Christi aber, die eifrige und sorgsame Wächterin der bei ihr hinterlegten Glaubenslehren, ändert an ihnen niemals etwas, nimmt nichts hinweg und tut nichts hinzu; sie schneidet Notwendiges nicht ab und fügt Überflüssiges nicht bei; sie läßt das Ihrige nicht fahren und eignet sich Fremdes nicht an; sie ist vielmehr mit aller Sorgfalt nur darauf bedacht, das Alte treu und weise zu verwalten, und zwar das, was von alters her ungeformt und keimhaft… weiter lesen »
Pater Pio

Ich möchte an dieser Stelle auf eine Reportage des NDR-Fernsehens aufmerksam machen, die zwar nichts mit dem oben genannten Artikel zu tun hat, aber doch insoweit interessant für viele Leser sein könnte, insofern sie Auskunft über das Niveau des modernen Fernsehjournalismus im Umgang mit Glaubens- und Sittenfragen gibt.

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama_die_reporter/Die-Schwulenheiler-2,sendung370984.html

Zudem sieht man sehr gut, wie die Medien durch die Machart Stück für Stück Meinungshoheiten erzeugen wollen, um dann einseitige „Ansichten“ doktrinär durchzusetzen. Das ist meines Erachtens militante Propaganda.

Franzel
Kardinal Müller, Kardinal Burke, andere Kardinäle wie auch die polnischen Bischöfe tun gut daran, den Kaspers und Marxens in die Speichen zu greifen. Wer die wahre, liebevolle und gerechte Lehre Christi, der Kirche, zu Moral und Ehefragen unterminiert, ist ein Wegbereiter nicht nur von „Sodom und Gomorrha“, sondern auch des sog. Islam. Man kann sogar sagen, daß der Islam durchaus Ähnlichkeiten mit „S. u. G.“ hat. Denn nichts anderes als ein verkappter SexGötze ist der islamische Allah. Darum werfen sie sich auch vor ihm nieder und beten ihn wenns sein muß auf offener Straße an. Denn sie wissen, daß sie… weiter lesen »
Reichsroemer
Es wäre die heilige Pflicht aller noch halbwegs rechtgläubigen Kardinäle diesen argentinischen Spuk ein Ende zu bereiten, und Bergoglio zum sofortigen Amtsverzicht aufzufordern, um weitere schwerste Schäden von der Kirche abzuwenden. Sollte er dieser Aufforderung nicht nachkommen, was in diesem Falle wahrscheinlich wäre, sehe ich nur eine Lösung im Schisma, also in der Wahl eines Gegenpapstes. Erst dann würde bei den Konzilsverblendeten ein Lichtlein aufgehen. Doch leider sind diese saturierten Herren Kardinäle viel zu feige dazu. Ohnmächtig stehe ich weinend vor dieser fortschreitenden Zerstörung, welche ich verstärkt seit dem unseligen Pontifikat Pauls VI. mit tiefsten Schmerz miterleben muß. Gott helfe.… weiter lesen »
Franzel
Es ist nicht ausgeschlossen @Reichsroemer, daß es ein jüdisches Komplott gibt, die Kirche und die Christenheit verschwinden zu lassen. Die „Weisen Israels“ beherrschen teilweise diese Welt und es gibt für sie nur einen ernst zu nehmenden Gegner: die Kirche Christi. Es ist bekannt, daß der IS sowohl von den jüdisch gelenkten USA wie auch von Israel aufgebaut wurde. Die anhaltenden Morde an den Christen gehen eindeutig auf das Konto der Lenker (auch hinter den Kulissen) dieser beiden Staaten. Beide Staaten sind ein enger Verbündeter des islamischen Königreiches Saudi-Arabien, das ein Christenfeind par excelelnce ist und weltweit den Terror gegen Christen… weiter lesen »
zeitschnur

… jetzt wüsste man nur gar zu gern, wo Sie diesen Verschwörungsroman gelesen haben und wie Sie so weitreichende Behauptungen (um nicht zu sagen: Verleumdungen) beweisen wollen.
Auf jeden Fall haben wir so die Welt ganz einfach erklärt. Bravo! Das hatten wir alles schon mal…und die jüdische Weltverschwörung hat es seltsamerweise schon 1942 nicht geschafft, die Ihren zu retten. Aber auch darauf wusste der fromme Zyniker eine Antwort: die Juden machen alle paar Jahrhunderte eine Selbstreinigung und opfern ein paar Millionen Menschen.
Alles klar, Herr Kommissar?
Das wahre Opfer ist also der wahre Täter.
Welcome in diavolo’s wonderland…

Sureno

@ Reichsroemer:
Das sehe ich auch so.
Letztlich kann man, wenn man dem ganzen Theater etwas Positives abgewinnen will, nur feststellen, dass angesichts dieser Bedrohungen der eigene Glaube wieder bewusster erlebt und wird und das Gebet sich über den eigenen Kummer erheben kann. Man muss aufpassen, dass man nicht im Ärger über diese Machenschaften versinkt.
Oremus.

Franzel
Die meisten Juden haben mit diesen Freimaurertätigkeiten nichts zu tun und nichts im Sinne @zeitschnur. Also unterstellen Sie mir bitte nicht solchen Quatsch! Mir gehts um die Einflußreichen- und die gibts. Einer davon war Karl Marx, der so viel Unheil über die Christen gebracht hatte mit seiner anti-christlichen Ideologie. Auch weit überdurchschnittlich viele der „russsichen“ Bolschewiki waren Juden. Einfach Fakten sind das. Also bitte zur Kenntnis nehmen wollen. Diese haben Rußland gründlichst zerstört. Von mehr als 60 Millionen Toten während der marxistisch-kommunistischen Terrorherrschaft spricht Alexander Solchenyzin. Also einfach mal ohne Scheuklappen informieren @zeitschnur und nicht die Unschuld vom Lande spielen.… weiter lesen »
zeitschnur
Ziemlich verwirrtes und boshaftes Zeug! Davon abgesehen: Es gibt ein 8. Gebot, und Sie operieren auf rein verleumderischem Niveau. Was Sie mir unterstellen, ist nur Beweis für den Ungeist, der aus Ihren Worten hustet: ich weiß selbst am besten, wo ich stehe und verwahre mich gegen Ihre Verleumdung meiner Person. Ob Sie es glauben oder nicht: ich genehmige mir eine unabhängige Meinung zu den Dingen und gehöre keiner Ihrer Verschwörungen an. Beweise für Ihre Hetze gegen reiche und einflussreiche Juden, Sunniten, Israel und den angeblichen Muslim Obama bleiben Sie nach wie vor schuldig. Dass die USA einige leute erst aufbauen… weiter lesen »
Franzel
Liebe zeitschnur: den letzten Satz: „Sind Sie ebenfalls in Freimaurerkreise „verwickelt“ @zeitschnur?“ nehme ich hiermit zurück und bitte um Verzeihung. Das war sicher nicht gut. Was anderes betrifft, da weiß ich echt nicht, warum Sie sich da so auf die Füße getreten fühlen. Es geht ja um Tatsachen und um Wahrheit. Wenn Sie das alte Freimaurerkomplott (warum sollen da keine Juden drunter sein?; Karl Marx ist einer mit engsten Bindungen zu Logenbrüdern in London) oder die gnostischen Irrlehren nicht zur Kenntnis nehmen wie es aussieht, dann ist das ihre Sache. Wenn Sie die Worte Marias in Amsterdam nicht zur Kenntnis… weiter lesen »
Leo Laemmlein

Wo opereirt Herr Franzel „auf verleumderischem Niveau“, bittesehr?
Wo hetzt Herr Franzel?
Sie nehmen sich viel heraus.
Herr Franzel hat Ihnen sehr sanftmütig geantwortet.
Um nur einen Punkt herauszugreifen, Präsident Obama.
Vielleicht schauen Sie sich mal dieses Video an:
„Obama Admits He Is A Muslim“
https://youtu.be/tCAffMSWSzY
Es wurde mehr als 12 Millionen mal abgerufen.
Wenn es verleumderisch wäre, dann wäre es längst gelöscht.
Youtube fackelt da nicht lange.

zeitschnur
@ Franzel Okay mit der Entschuldigung! Ich habe nicht bezweifelt, dass „auch Juden“ an irgendwelchen Komplotten beteiligt sein können. Allerdings waren Juden selbst bis weit ins 20. Jh in Freimaurerlogen nicht zugelassen! Ich habe das vielfach gelesen – z.B. hier: http://www.freimaurerei.de/uploads/media/glsonne.pdf Immerhin hat man mit denselben Argumenten, die Sie anführen, das gesamte Judentum unter Generalverdacht gestellt in der Geschichte und mehr als einmal verfolgt und ermordet. Es fungierte als regelrechter Sündenbock für die Vergehen ganz anderer Gruppen und Personen – auch in vielen Logen!. Alleine von daher wäre ein wenig Besonnenheit in allem, was man dazu sagt, angebracht. An die… weiter lesen »
zeitschnur
Was das Video „Obama admits he’s a muslim“ betrifft: Er „gibt“ NICHT „zu“, dass er ein Muslim ist! Er würdigt lediglich islamische Menschen und Kultur. Da haben Sie vielleicht die Zitate falsch verstanden oder in den falschen Hals bekommen. Er ist Kind eines Muslims, der allerdings nicht gläubig war, und einer Christin, die ihn alleine aufgezogen hat. Er hat sich dazu folgendermaßen geäußert: „Mein Vater stammt aus Kenia und viele Leute in seinem Dorf waren Muslime. Er praktizierte den Islam nicht. Die Wahrheit ist: Er war nicht sonderlich religiös. Er traf meine Mutter. Meine Mutter war Christin aus Kansas. Sie… weiter lesen »
zeitschnur
Ich habe mich noch ein wenig kundig gemacht , was Obama betrifft: Man würde ihn völlig falsch einordnen, wenn man in ihm einen „Muslim“ sehen wollte. Er hat nicht nur nur eine multiethnische, sondern auch eine multireligiöse Herkunft und einen globalen Lebensweg. Er ist damit der Prototyp dessen, wovon Lessing und Mendelssohn geträumt haben. Er würde sich selbst nie festlege, wie das ein Muslim macht. Zudem ist er tatsächlich getauft und Kirchenmitglied, wie es doch allen Quellen zufolge aussieht. Aufschlussreich ist diesbezügl. sein Interview mit der einem Reporter der Chicago Sun-Times von 2010 (hier auf der etwas seltsamen Website, aber… weiter lesen »
Leo Laemmlein
Dass es seit Jahrhunderten so etwas wie „jewish conspiracy“ gibt, dafür sprechen eine Menge Fakten. Freilich gibt es auch andere Verschwörungen. Einfach mal nachforschen unter „anglo-saxon world conspiracy“, „Jesuit conspiracy“ oder „jesuit secret plan“, „Vatican conspiracy“, „Satanic world conspiracy“, „masonic conspiracy“, „Illuminati conspiracy“, „White Dragon Society Conspiracy“, u. dgl. m. Mir scheint, es gibt mehrere weltweite Verschwörergruppen, die zum Teil miteinander, zum Teil gegeneinander agieren. Einfach mal darüber nachdenken, wer am meisten besitzt auf dieser Erde und trotzdem am wenigsten in diesem Zusammenhang genannt wird. Das sind sicher die Rothschilds und Rockefellers dabei, aber da dürfte auch die römisch-katholische Kirche… weiter lesen »
zeitschnur
Ja, und Sie wissen hoffentlich genauso gut wie ich, dass es solche „Forschung“ auch schon vor Jahrzehnten gab. Gelegentlich fliegen dann wieder mal groß angelegte Fälschungen auf. Auch Freund Adolf hatte es ganz dick mit solcher „Forschung“. Und es ist einfach nur himmelschreiend, dass gerade die frömmsten Katholiken sich mit solchem Bullshit das Leben zur Hölle machen. es gibt böse Absichten, aber der Böse wäre nicht der Böse, wenn er nicht auch hier sein handwerk verstünde und die Sensationslust und Hysterie der dappigen Gläubigen schamlos ausnutzte! Für einen seriösen Gläubigen bleibt: entweder ich weiß Dinge wirklich und definitiv und kann… weiter lesen »
Leo Laemmlein
Meine Antwort an Sie ist falsch gelandet, weiter oben auf der Seite. Ich wiederhole sie aber nicht. Leider stelle ich zum x-ten Mal fest, dass Sie maßlos übertreiben und nicht nur übertreiben, sondern auch verdrehen oder direkt die Unwahrheit schreiben, obwohl Sie es besser wissen müssen. Wo —-zum Beispiel— hat „man“ alle Welt scharfgemacht, dass es bald todsicher den Bigbang gibt? Wobei das Wort Bigbang im Zusammenhang mit einer eventuellen Kometen-Einwirkung sowieso verfehlt ist. Das wissen Sie natürlich. Trotzdem stellen Sie es so hin, als hätte „man“ es getan, in Wirklichkeit tun Sie es. Was bezwecken Sie damit? Wollen Sie… weiter lesen »
zeitschnur
Ein bisschen Ehrlichkeit wäre schon angebracht, Verehrtester. Sie haben damals ziemliche Horrorvideos verlinkt, die immerhin die Auslöschung eines Drittels oder Viertels (das weiß ich nicht mehr sicher) der Menschheit in Aussicht stellten. Ist das kein Bigbang? Nein – für Sie immer noch übertrieben? Das klingt nach „to much games“, sorry. Sie werden es nicht glauben – ich geh oft den haarsträubenden Links nach, die Sie angeben, die teilweise auch schon aufgingen, wenn man Ihren Nickname anklickte. Vielleicht hat dieses ganze Zeug, was Sie da in so großem Maß verlinken, in Ihrem Gedächtnis aus Effizienzgründen eine extrem kurze Halbwertszeit – das… weiter lesen »
Leo Laemmlein
zeitschnur Mein Besuch bei der evangelischen Brüdergemeinde ist virtuell, bei facebook. Damit verletze ich kein Gesetz der Kirche, das mich vielmehr dazu ermutigt, Kontakte mit nichtkatholischen Christen zu pflegen, siehe http://www.stjosef.at/dokumente/oekumenisches_direktorium.html Im realen Leben besuche ich täglich ein römisch-katholisches Kloster und nehme dort an der Heiligen Messe teil. So soll das auch bleiben, solange ich mit moralischer Gewissheit annehmen kann, dass Jesus Christus in der Eucharistie dort wirklich und wahrhaft gegenwärtig ist. Wenn der Herr sich nicht zu schade ist, dort zu sein, dann nehme ich das dankbar an, solange es möglich ist. Woher wollen Sie übrigens wissen, dass der… weiter lesen »
Leo Laemmlein
zeitschnur Es widerstrebt mir, alle Einzelheiten Ihrer Antwort durchzugehen. Sie wissen doch, was Wörter bedeuten. Warum wollen Sie unbedingt recht behalten, wenn Sie das Wort Bigbang auf den Impact eines Himmelskörpers anwenden? Nein, das wäre dann kein Bigbang, und das wissen Sie. Bitte wenden Sie die Ehrlichkeit und Sauberkeit, die Sie von andern verlangen, selber auch an, dann brauchen Sie sie vielleicht nicht so oft einzufordern. Der Herr hat im Evangelium aufgefordert, auf die Zeichen der Zeit zu achten. Er hat auch diejenigen selig gepriesen, die das Buch der Offenbarung lesen und es beachten. Außerdem hat Gott gesagt, dass Er… weiter lesen »
zeitschnur
@ Leo Lämmlein Ich bezog mich dabei auf Ihre Besuche dieser russlanddeutschen, evangelikalen Gemeinde letztes Jahr. Ihrer eigene Aussage nach besuchten Sie diese Gemeinde regelmäßig und fandens toll dort. Sie besuchten diese Leute leibhaftig, nicht virtuell. Außerdem verteidigen Sie sehr oft protestantische Standpunkte oder haben Sie sich deren Theologie zu eigen gemacht… Ich muss Sie doch ernst nehmen können in dem, was Sie sagen… Zur Stilfrage: Was stört Sie? Dass ich nicht herumschleiche und nicht die Wahrheit der Diplomatie opfere? War der Stil, in dem fast alle lehramtlichen Schreiben gehalten waren bis ca. 1950 etwa auch „verwildert“. Ja, wir leben… weiter lesen »
Franzel
Es ist unverkennbar, daß die sog. Neue Weltordnung der USA gerade auch von einflußreichen Juden mitentworfen und mitinitiiert ist- eine freimaurerische Bedrohung für die gesamte Menschheit. Der Einfluß von Juden, nicht der Juden allgemein, auf die US-Politik ist nicht von der Hand zu weisen. Deshalb kann auch der israelische Ministerpräsident Netanjahu einen US-Präsidenten in dessen eigenem „Revier“, dem Kongress, auch kritisieren. Das ist eine völlige Unmöglichkeit. Kein anderer Staatsmann dürfte nur mal an so etwas überhaupt denken geschweige denn tun. Das muß ja nicht falsch sein, was Benjamin Netanjahu sagt: der Iran ist gewiß eine Bedrohung für Israel, aber was… weiter lesen »
zeitschnur
Es war gerade neulich vor der UNO ein Israeli, der massiv auf die Christentverfolgung hinwies… Und Russland ist nicht bekehrt! Wo denn? Die Abtreibungszahlen dort (das Thema ist Ihnen doch sonst ein Seismograph!) sind nach wie vor hoch. Putin ist ein undurchschaubarer Spieler, geschieden und soll mit Freundin leben. Seine Aktionen in und um die Ukraine sind unsauber. Das sieht doch jeder sofort. Daraus kan man auch nicht schließen, dass die EU und die USA keine Fehler machen würden oder nicht genauso unsauber wären… Das abendländische Schisma ist keineswegs gelöst – im Gegenteil, die Orthodoxie erhebt Forderungen über Forderung und… weiter lesen »
Franzel
Der geistige Einfluß der Juden, ob im Positiven oder Negativen, ist durchaus nicht zu unterschätzen; ganz im Gegenteil. Die ersten Christen sind ja Juden, wie auch Jesus selbst und seine und unsere Mutter, die selige Jungfrau und Gottesgebärerin Maria, Juden waren/sind. Wenn man an den hl. Apostel Paulus denkt wie an alle übrigen: welch große Liebe führte sie doch zur Evangelisierung der Völker, der Heiden! Und welche Leiden hatten sie dabei erduldet!; sie, die Juden für unser Heil. Heute aber ist es an der Zeit m.Er., daß die Juden Teil des Neuen Gottesvolkes, der Kirche von Jesus Christus werden. (Dabei… weiter lesen »
zeitschnur
Gott hat Seine eigenen Heilspläne – was wir erachten für Israel ist vielleicht nicht das, was Er erachtet. Im Römerbrief aber wurde uns kundgetan, dass Israel sich am Ende der Zeiten bekehren wird – als letztes Glied im Reich Gottes. Damit schließt sich der Kreis. Sie waren die ersten und werden die letzten sein. Wann aber dieses Ende sein wird, liegt nicht in unserem Ermessen. Wir sollen es aber persönlich immer erwarten. Das Wort Jesu von den Ersten und Letzten hat eine tiefe Bedeutung, nennt Er sich doch selbst den Ersten und den Letzten, das Alpha und das Omega. Wie… weiter lesen »
carlo

Fr. Zeitschnur: besten Dank für diese Entblätterung von Hysterien, Beschuldigungen und Behauptungen, die auch für jene interessant ist, die nicht solchen Wahnvorstellungen unterliegen.

Leo Laemmlein
Israel hat das Heilige Land von Gott für alle Zeiten zugesprochen bekommen. Für seinen Abfall wurde es bestraft, gemäß dem Fluch, der ihm von Gott im Buch Deuteronomium vorgelegt wurde. Es wurde aber auch wieder gesammelt und hat einen Staat gegründet, wie ebenfalls prophezeit. Immer mehr Juden in Israel und weltweit erkennen Jesus als Messias und Sohn Gottes, aber es ist eine Minderheit. Man schätzt sie auf einige zehntausend in Israel. Nach der Bibel wird das Volk Israel aber erst nach einer weiteren Drangsal („Es ist eine Zeit der Drangsal für Jakob; doch er wird aus ihr gerettet werden“, Jer… weiter lesen »
Franzel
Sie müssen ja nicht an die Erscheinungen der Muttergottes in Amsterdam und anderswo glauben liebe zeitschnur. Schade aber… Es geht ja nicht allein um Glauben, sondern schlicht um Wissen und Erkennen. Wer könnte die Menschen besser lehren als die himmlische Mama, die „Frau aller Völker“ in Amsterdam oder Maria von Guadelupe (Mexiko) usw.? Sie haben so viel Talent, aber verstehen nicht, was gläubige christliche Menschen begreifen. Glaube, christlicher Glaube und Erkennen, ist kein kalter Rationalismus, keine „höhere Mathematik“. Sie scheinen das einfach nicht zu verstehen. Ich möchte jetzt nicht, daß Sie mir hierauf antworten, höchstens wenn sie schreiben und versprechen,… weiter lesen »
zeitschnur
Was wissen denn Sie über meinen Glauben?! Und woher wissen Sie, ob ich den Rosenkranz bete!? Ich bete sogar noch viel mehr, auch das Brevier… Bevor Sie mir mit solchen Unterstellungen und Distanzlosigkeiten kommen, wäre es angebracht gewesen, mich mal zu fragen: Zeitschnur, beten Sie eigentlich den Rosenkranz? Und wenn ich „nein“ gesagt hätte, dann und nur dann, könnten Sie mir so kommen. Die Tatsache, dass ich auch die Vernunft ausgiebig gebrauche, soll Sie weder mit Neid erfüllen noch glauben lassen, mir sei deshalb der Glaube verschlossen. Vielleicht erschließt er sich mir deshalb besonders tief? Woher wissen Sie etwas drüber?… weiter lesen »
Franzel

Sehr schöne Nachricht: Israels Präsident Rivlin hat seinen Willen zum Schutz der Christen im Hl. Land bekundet. Er werde auch beim Gedenkgottesdienst anläßlich des 100. Jahrestages der Ermordung der Armenier in der Grabeskirche anwesen sein.

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