Halalgate – Reportage über französisches Fleisch schlägt Alarm

Halalgate - Anne de Loisy's Reportage schlägt Wellen
Halalgate – Anne de Loisy’s Reportage schlägt Wellen

(Paris) Die Reportage ist erst vor kurzem unter dem Titel Bon appetit! erschienen. Wenn man darin liest, was bei Frankreichs Metzgern derzeit geschieht, kann einem der Appetit vergehen.

Die Reportage stammt von der französischen Journalistin Anne de Loisy. Sie ist das Ergebnis von drei Jahren Recherche durch Frankreichs Schlachthöfe und Metzgereien. Am Ende der Reportage gelangt die Journalistin zum Schluß, daß es in Frankreich ein regelrechtes Halalgate gebe. Ihrer Ansicht nach werden 50 Prozent des Rindfleisches, 40 Prozent des Hühnerfleisches und 95 Prozent des Schaffleisches in Frankreich bereits heute rituell nach der islamischen Halal-Methode geschlachtet oder besser gesagt, geschächtet. Halal besagt, daß die Schlachtung schariakonform, also gemäß islamischem Gesetz erfolgt. Dabei handelt es sich nicht nur um eine traditionelle Schlachtungsmethode, sondern um einen religiösen Ritus, der für die Tiere das Verbluten bei lebendigem Leib und daher einen qualvollen Tod bedeutet.

Großteil der Tiere wird in Frankreich Halal geschlachtet

„Das ist die sparsamste Methode, die Tiere zu schlachten“, rechtfertigte der ParisMatch den tiefgreifenden Wandel, der in Frankreichs Schlachthöfen und Metzgereien stattfindet. In der Tat ist die islamische Methode billiger, weil sie moderne Hygienevorschriften ignoriert. De Loisy spricht von einem Skandal, der von der Öffentlichkeit völlig unbeachtet sei. Weder die bürgerliche Regierung des UMP noch die derzeitige Regierung der Sozialisten würde sich für das Thema interessieren.

Da Frankreich wegen der strikten Trennung von Staat und Kirche keine Erhebung der Religionszugehörigkeit vornimmt, gibt es keine offiziellen Zahlen darüber, wie hoch der Moslemanteil ist. Die Schätzungen reichen von 4-8 Millionen. Moslemverbände sprechen meist von sechs Millionen. Sie sind die Abnehmer von halal-geschlachtetem Fleisch. Metzgereien und Schlachthöfe stellen wegen der steigenden Nachfrage und zur Beschleunigung der Arbeitsabläufe, so Anne de Loisy, immer häufiger ganz auf Halal-Schlachtungen um.

Halal-Fleisch Indikator für Vormarsch der Islamisierung

Laut Christophe Pichery, Generalsekretär von CARED, einem Aktionskomitee zur Einhaltung des Rechtsstaates, sei „Halal Ausdruck eines starken identitären Kampfes, der Auskunft gibt über den Vormarsch der Islamisierung in Frankreich“.

Ein Kampf, der auf einer Ebene geführt werde, die nicht ohne Risiko sei. Damit befaßte sich lange der Veterinärmediziner Alain de Peretti, Vorsitzender der Vereinigung Vigilance Halal mit 5.000 Mitgliedern. De Peretti zögert nicht, von „schwerwiegenden hygienisch-sanitären Risiken“ zu sprechen. Die Halal-Methode sei nicht nur für das Tier qualvoll, da es für die Schlachtung nicht betäubt wird. Daraus ergeben sich eine Reihe von Folgewirkungen. Dazu gehört zum Beispiel Erbrochenes, das durch das zu Tode verängstigte Tier in den Kreislauf gerate, von der Luftröhre bis zur Lunge und dann in den ganzen Körper, weil das Tier zum Zeitpunkt der Schlachtung ja noch atmet. Wegen des Todesstreß würden Tiere Ausscheidungen absondern.

Das Fehlen oder unzureichende Reinigungsmaßnahmen bei Halal-Schlachtungen führen dazu, daß sich Blut, Exkremente, Erbrochenes in den Schlachthöfen den ganzen Tag hindurch vermischen, bevor erst am Abend gereinigt werde. Eine explosive Mischung für die Gesundheit. „Das alles widerspricht völlig den Hygienebestimmungen, die in Frankreich vom Gesetz vorgeschrieben sind“, so de Peretti. Sobald es sich um islamische Ritualschlachtungen handle, würden alle gesetzlichen Bestimmungen ihre Gültigkeit verlieren. Die Behörden würden wegschauen. Diese „hygienische Anarchie“ sei mit ein Grund, weshalb Schlachter bereitwillig zur Halal-Schlachtung umsteigen würden.

Gefährliche Gesundheitsrisiken

Ein Bericht der Akademie der französischen Tierärzte wurde bereits im Dezember 2006 dem Landwirtschaftsministerium zugeleitet, um vor den Gefahren der sich ausbreitenden Halal-Schlachtungen zu warnen. Die Tierärzte machten in bakteriologischer Hinsicht etwa auf mutierte Bakterienstämme von Escherichia Coli über Salmonellen bis zu Staphylococcus Aureus (ein Bakterium, das für eine ganze Reihe von Krankheiten verantwortlich ist) aufmerksam.

Weiters wird Halal als möglicher Grund beispielsweise für immer häufiger von den Gesundheitsbehörden registrierten Magendarmentzündungen angesehen. Ebenso als Ursache für genetische Veränderungen von Bakterien, die antibiotikaresistent werden mit allen damit verbundenen Folgen.

Im Westen hat man sich durch veränderte Arbeitszeiten und Eßgewohnheiten daran gewöhnt, kaum oder nur geringfügig gekochte Speisen zu essen. Mit der Ausbreitung von Halal-Fleisch ergibt sich daraus ein erhöhtes Risiko. Die Zahl der Moslems in Frankreich und viel höheren Halal-Schlachtungsraten bedeuten, daß viele Franzosen, Nicht-Moslems, Halal-Fleisch essen, ohne es zu wissen. Sie kaufen es beim Metzger, im Supermarkt oder es wird ihnen im Restaurant vorgesetzt.

Westliche Eßgewohnheiten verstärken Risiken

Französische Ärztevereinigung drängen die Bürger dazu, nur gut gekochtes Fleisch zu essen. Die entsprechenden Informationskampagnen sind im Zusammenhang mit der Ausbreitung von Halal-Fleisch zu sehen, nur wage das niemand zu sagen, so Anne de Loisy. Diese Empfehlungen lösen allerdings kein Problem, solange jene, deren Pflicht es ist, für die Einhaltung der Gesetze und der hygienischen Bestimmungen zu sorgen, wegschauen.

Im Bereich des Fleisches ist Frankreich bereits islamisiert. Die Mehrheit des Fleisches, das in Frankreich in welcher Form auch immer auf den Teller komme, ist Halal-Fleisch von Tieren, das unter prekären hygienischen Bestimmungen nach einem islamischen Ritual geschlachtet wurde. Einzige Garantie, Fleisch zu erhalten, das nach europäischen Hygiene-Standards geschlachtet wurde, ist, Schweinefleisch zu bestellen. Das aber werde in Frankreich immer rarer. Aus Rücksicht auf moslemische Kundschaft nehmen immer mehr Lebensmittelhändler Schweinefleisch aus dem Angebot.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Corrispondenza Romana

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Leo Laemmlein

Halal-Fleisch ist nicht nur unhygienisch und eventuell mit Tierquälerei verbunden, es ist auch Götzenfleisch, da Allah geweiht.

zeitschnur
Das hat allerdings dem Hl. Paulus gemäß keine Relevanz, weil wir an keine Götzen glauben und das, was zum Munde hineingeht, nicht verunreinigen kann, zumal alles von Gott kommt und ihm gehört! Paulus empfahl lediglich, um des schwachen Bruders, der sich noch nicht vom Aberglauben gelöst hat, willen in dessen Beisein auf „Götzenfleisch“ zu verzichten. Da wir aber keinem Aberglauben anhängen, ist es wichtig, nicht so zu argumentieren, als täten wir es – ob vielleicht einer geistig noch nicht ganz losgelöst ist vom Aberglauben und daher vor solchem Fleisch „Angst“ hat, sollte dennoch kein Argument gegen das Fleisch selbst sein,… weiter lesen »
zeitschnur

Ach ja, – das steht in 1. Korinther 8.

Leo Laemmlein

Bin mit dem NT vertraut und kenne die Stelle, hab auch keine Angst vor Götzenfleisch, will es trotzdem nicht. Finde es notwendig, Nichtmuslime aufzuklären, dass das von ihnen genossene Halal-Fleisch in Richtung Schwarzer Stein in Mekka unter Murmeln von Koranversen dem Allah, einem gefallenen Engel, der großen Wert auf Blutopfer legt, aufgeopfert wurde.

dhmg

Nicht nur hygienisch ist das Schächten bedenklich, sondern die Tiere machen noch dazu einen Todeskampf bei vollem Bewusstsein mit. Und angeblich legt sich die dabei gefühlte Angst auch in die Körperzellen der Tiere und wird nachher sozusagen mit verspeist.

zeitschnur
@ dhmg Das wird sich aber keiner Art und Weise des Schlachtens vermeiden lassen! Und darum geht es mir! Was die Hygiene betrifft ist es einfach unwahr, dass das Schächten an sich unhygienisch zugehen MUSS – das Schlachten ist sowieso nicht hygienisch. Vielleicht sollten alle, die sich gerade moralisch über die Juden und Muslime entrüsten, einfach mal zusehen, wie sich ein Tier verhält, das bald geschlachtet wird – es spürt das schon längere Zeit vorher, lange, bevor ihm auch nur ein Haar gekrümmt wird. JEDES Wesen hat Angst vor dem Tod. Keines stirbt völlig unbewusst – auch wenn es betäubt… weiter lesen »
zeitschnur
@ LL Offenbar haben Sie aber dann den Apostel Paulus doch nicht verstanden: „4 Was nun das Essen von Götzenopferfleisch angeht, so wissen wir, dass es keine Götzen gibt in der Welt und keinen Gott außer dem einen. 5 Und selbst wenn es im Himmel oder auf der Erde sogenannte Götter gibt – und solche Götter und Herren gibt es viele -, 6 so haben doch wir nur einen Gott, den Vater. Von ihm stammt alles und wir leben auf ihn hin. Und einer ist der Herr: Jesus Christus. Durch ihn ist alles, und wir sind durch ihn. 7 Aber… weiter lesen »
Leo Laemmlein
1 Kor 8 ist (wie alles in der Schrift) im Zusammenhang zu sehen. In neutestamentlicher Zeit stammte das auf dem Markt angebotene Fleisch, da wo die heidenchristlichen Gemeinden lebten, größtenteils von rituell geschlachteten Tieren, es war also heidnischen Göttern geopfert. Grundsätzlich sah Paulus kein Hindernis, mit gutem Gewissen und ohne Schaden Fleich zu essen, ohne zu fragen, woher es kommt. Anders wenn ein Gastgeber darauf hinwies, sein Gast habe Götzenfleisch vor sich, oder wenn ein „schwacher“ Bruder Anstoß nehmen konnte. Grundsätzlich war aber den Heidenchristen vom Apostelkonzil die Enthaltung vom Götzenopfer auferlegt. Für eine Teilnahme an heidnischen Opfermahlzeiten galt bedingungslos:… weiter lesen »
zeitschnur
@ LL Man kann nicht das „im Zusammenhang lesen“ dazu nutzen, den Sinn des Gesagten ins Gegenteil zu verkehren. Der hl. Paulus macht in 1. Kor. 8 eine Grundsatzaussage, die aus keinem anderen Zusammenhang her gelesen werden kann als dem von ihm selbst im Grundsätzlichen angegebenen! Sie vollziehen m.E. einen philosophischen Drahtseilakt, der Sie selbst am Schluss wieder zum Abstürzen bringt. Ich gebe Ihnen in vielen Sätzen zwar Recht, aber am Schluss landen Sie wieder da, woher Sie kamen: bei der Angst vor Dämonen, vor Nichtsen (!), wie Sie doch zuvor selbst sagten: „Hinter diesen „Nichtsen“ stehen Dämonen, die sich… weiter lesen »
Leo Laemmlein
@ zs //Verzeihen Sie mir, aber Sie sind hier ungefähr auf derselben Ebene wie einst die Hexenverfolger. // Verzeihen? Kein Problem, wenn Sie aufrichtig um Entschuldigung bitten. Aus der Tatsache, dass, wie ich schrieb, biblisch-hebräisch „elilim“ deutsch auch als „Nichtse“ übersetzt wird, kann nicht, wie Sie es tun, gefolgert werden, dass die damit bezeichnete Realität im ontologischen Sinn „nichts“ „ist“. In Leviticus (Vayikra) 26,1 gebietet Gott: Macht euch nicht „elilim“ und „pesel“ („Lo taasu lachem elilim ufesel“) Buber/Rosenzweig geben das nun wider als: „Macht euch keine Gottnichtse, Schnitzwerk“ Die Vulgata (Clementina) übersetzt aber: Non facietis vobis idolum et sculptile =… weiter lesen »
zeitschnur
@ LL Nach gelehrtem Vortrag sind wir doch keinen Schritt weitergekommen, tut mir leid, LL – auch ich habe ein Hebraicum etc., Buber-Rosenzweig etc.pp.stehen auch in meinem Bücherschrank, das Brevier les ich auch Latein und Bibel sowieso auch sonst, aber das tut wenig zur Sache…das ändert hier nichts an dem, was ich angemahnt habe: Mit dem Bezug auf den Hexenwahn (hier wird der leonische „Wahn“ sogar Realität – aber leider nicht bei Heiden, sondern Christen…) meinte ich, dass auch damals Christen Angst vor Dämonen förmlich züchteten, indem sie die „dahinter stehenden Dämonen“ übergroß zeichneten…so groß, dass sie am Ende größer… weiter lesen »
zeitschnur
ich muss Sie doch noch auf etwas hinweisen, @ LL, was ich unlogisch finde: Neulich haben Sie gemeint, es sei die unbequemste, aber beste Haltung, wenn man in der konziliaren Kirche verbleibe, auch für den Fall, dass das Hl. Messopfer im NOM sakrilegisch oder wenigstens „schädlich“ gefeiert werde. Daraus musste ich schließen, dass Sie den Zorn Gottes, sich eines Sakrilegs bewusst teilhaftig zu machen, hier ebenso wenig fürchten wie eine Besetzung mit den Dämonen, die dieses Sakrileg hervorrufen. Warum aber ist dann die Abwehr gegen bloßes Fleisch, das Wahngebilden geweiht wurde, denen Sie sich geistig keinesfalls öffnen, so groß? Ich… weiter lesen »
Leo Laemmlein
@ zeitschnur Ich mag mit Ihnen nicht mehr diskutieren, weil Sie immer wieder unwahre Unterstellungen gebrauchen. Ich schrieb in meinem Kommentar: „Wie wende ich das auf mich an? Als Christ brauche ich keine Angst vor Halal-Fleisch, vor Ayurveda-Tee, vor anthroposophischen Demeter-Produkten u.dgl.m. zu haben und mache auch Mitchristen keine Angst davor.“ Sie dagegen hacken darauf herum, warum ich Angst vor Dämonen hätte und dass ich mich auf eine Ebene mit Hexenverfolgern begäbe. Und das warum? Weil ich aus der Schrift nachgewiesen habe, dass die Idole der Heiligen Dämonen sind und weil ich die Weltweihe Papst Leos XIII. an das Heiligste… weiter lesen »
Leo Laemmlein

Corrigendum:
Lies „Idole der Heiden“ statt „Idole der Heiligen“

Leo Laemmlein
Das Schwierige und Unbequeme der Haltung, in der zweitvatikanischen Kirche zu bleiben, besteht darin, dass man als Katholik nicht mehr, wie es einmal war, von vornherein darauf vertrauen kann, dass die Sakramente gültig und würdig gefeiert werden. Man muss immer wieder unterscheiden, und das ist unbequem und schwierig. Man muss prüfen, ob der Priester noch den eucharistischen Glauben hat, ob er in der hl. Messe das tun will, was die Kirche will. Dazu ist geistliche Unterscheidung nötig. Dabei setze ich aus, dass die Sakramente der Eucharistie, der Weihe, der Buße, der Krankenölung, auch nach der zweitvatikanischen Liturgiereform nicht aufgehört haben… weiter lesen »
Leo Laemmlein

Korrigiere: „Dabei setze ich voraus“ statt „…aus“.
Und Nachtrag.
Ein letztes Argument für mich ist schließlich dieses: Wir kennen aus der Geschichte der Kirche viele Prophezeiungen von Heiligen über die Endzeit, wie etwa die der seligen Anna Katharina Emmerick, die hier öfters zitiert wurde. Darin wird von der Afterkirche und den in ihr herrschenden schlimmen Zuständen gesprochen, in der La Salette wird von der verfinsterten Kirche gesprochen, es wird aber nicht gesagt, die Sakramente seien ungültig. Jesus hätte das aber diesen Heiligen geoffenbart, angesichts der Zentralität der hl. Eucharistie in der Kirche und im christlichen Leben.

zeitschnur
Ich habe Ihnen zeigen wollen, dass Sie sich widersprechen: Sie sagen zwar, Sie hätten keine Angst vor geweihten Nahrungsmitteln, kommen aber am Schluss Ihres Postes dann doch wieder zu der Aussage, hinter diesen Weihungen stünden Dämonen, mit denen Sie nichts zu tun haben wollen. Ich hatte Ihnen das zitiert und tu es noch mal: „Hinter diesen „Nichtsen“ stehen Dämonen, die sich in den Idolen verehren lassen. Es gibt kein geistes Vakuum. Götzendienst ist Dämonendienst.“ Sie zitieren das AT, das diese Dämonen als „Nichtse“ bezeichnet, und sagen einen Atemzug später, sie seine aber doch geistiges Etwas, dem Sie nicht dienen wollen… weiter lesen »
zeitschnur
Was Ihre damalige Aussage betrifft – ich weiß jetzt nicht mehr, unter welchem Artikel und habe keine Energie, die jetzt wieder alle zu durchsuchen. Vielleicht habe ich das „schädlich“ vorausgesetzt, weil das Lefebvres Redeweise war. Sie sagten aber in der Tat etwas Ähnliches. Denn ein „mangelhaftes“ Sakrament kann nur schädlich sein – zumindest wenn man es mit dem wahren Sakrament vergleicht und von da aus denkt. Ansonsten ist Ihre Aussage vage: Mystiker, die irgendwas gesehen haben (welche und ob sie überhaupt echt sind, weiß man nicht). Oder: „es wird auch gesagt“ (von wem, wann und mit Berechtigung?). Oder „Unterscheiden der… weiter lesen »
zeitschnur
Zu Ihrem Nachtrag: Wenn wir uns schon auf die Mystiker stützen, dann müssen wir es ganz tun: Die Sr. Mariana de Jesus in Quito sah, dass die ewigen Lichter erlöschen werden in der ganzen Kirche – ihre Visionen sind kirchlich anerkannt. http://pius.info/archiv-news/717-aktuell/4799-dvd-quito-unsere-liebe-frau-vom-guten-erfolg Auch ist die Rede vom „Greuel der Verwüstung“ bei Daniel – worauf sich Jesus bezieht – auf das Zentrum der Kirche: Jesus, das allerheiligste Altarsakrament bezogen. „Er stellt Streitkräfte auf, die das Heiligtum auf der Burg entweihen, das tägliche Opfer abschaffen und den unheilvollen Gräuel aufstellen. Er veführt mit glatten Worten die Menschen, vom Bund abzufallen…“ (Daniel 11,… weiter lesen »
catholicus

Ebenso essen JÜdInnen nur Fleisch von unter bestialischen Qualen geschächteten Tieren.

zeitschnur
Das Schächten ist nicht „bestialisch“ – jedenfalls gewiss nicht weniger als das Treiben bei „christlichen“ Schlachtungen. Jeder, der noch das Schlachten auf dem eigenen Hof mitbekommen hat, weiß darum und wird sich moralisch wohl kaum empören… Gerade bei den jüdischen Vorschriften geht es darum, das Tier praktisch mit einem Griff zu töten, damit es nichts mitbekommt. Man lese hier nach http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%A4chten. Weil die Hl. Schrift den Blutgenuss im AT und sogar auch im NT für Christen verbietet, wird dieses Verfahren angewendet. Es geht drum, dass das Tier so kurz und schmerzlos wie möglich ausbluten kann. Es war insbesondere durch die… weiter lesen »
catholicus

Wenn ich Sie recht verstehe, dann ist also jüdisches Schächten gut, islamisches hingegen böse. Und ich dachte immer, Tierrechte sind unteilbar!

zeitschnur

Nein! Das meinte ich nicht – ich kenne mich nur beim islamischen Schächten nicht so gut aus und weiß nicht 100% wie es gemacht wird. Daher die Zurückhaltung.

Ich meine, dass Schlachten überhaupt niemals „gut“ sein kann. Dass es aber eine Folge der Sünde in der gefallenen Welt ist. Da darf man sich nichts vormachen – nach keiner Richtung hin.

catholicus

Wer es nicht glauben will, kann hier nachlesen. Mit NS-Antisemitismus hat das nun wirklich nichts zu tun! Scheinbar haben unsere deutschen Freunde die Umerziehung schon soweit verinnerlicht, daß sie nurmehr in diesen Kategorien denken können. Es gibt aber eine Realität jenseits des Holocaust!

http://lorieesser.info/das-schachten-der-tiere-eine-bestialische-totung/

zeitschnur
Diese Frau, die diesen Blog betreibt, kann es aber leider – wie damals die Nazis (Ich habe den Nazipropagandafilm „über“ die Juden übrigens damals in voller Länge gesehen, als ich studierte, denn der Film ist nicht mehr öffentlich zugänglich, zu Studienzwecken aber konnte mein Professor ihn erhalten) – nicht unterlassen, propagandistisch und unsachlich zu werden.: Sachhaltig ist an ihrem Eintrag ausschließlich die Frage, ob man betäubungslos schlachten sollte. Diese Frage betrifft jedoch jegliches Schlachten! Ob Metzger sich beim Schlachten wie „Metzger“ verhalten, steht auf einem anderen Blatt. Dass sie nun einen Mann zeigt, der dem Schaf auf die Kehle steigt… weiter lesen »
Ben Hur

Auch grausamen, mitleidlosen Umgang mit Tieren (inkl. „christlichen“) sehe ich als schwere Sünde vor Gott, unserem Schöpfer. Schlimm, daß man auch dazu von der katholischen Kirche außerordentlich wenig hört. Um sich nicht mitschuldig zu machen, ist niemand gezwungen Fleisch zu essen. Wenn es um „religiöse Bräuche“ geht, wird das Tierschutzgesetz ohne Grünen-Krakeele einfach ausgehebelt.

Ben Hur
Über Gertrud die Große, die heilige Mystikerin aus dem Kloster Helfta, wird geschrieben: Ihr wohnte eine sehr große mitleidige Liebe inne …, die sie auf alle Geschöpfe übertrug, auf die Vögel etwa oder auf die Tiere der Erde, sobald sie irgendeins von irgendwelcher Beschwerde bedrückt sah, von Hunger etwa, von Durst oder Kälte. Auch mit den Tieren – gleichsam den Handgebilden ihres Herrn – fühlte sie Erbarmen und opferte die Leiden der unvernünftigen Kreatur dem Herrn auf, und zwar in Vereinigung mit jener Würde, in welcher jegliche Kreatur in Gott vollendet und in ihrer Art aufs höchste ist geadelt worden.… weiter lesen »
Shuca

@Ben Hur
Ja es stimmt wie wir mit den Tieren umgehen ist eine einzige Schande. Diese erbarmungslose industrielle Tierzucht und Verwertung hat uns der allmächtige Gott niemals zugestanden. Vielleicht kommt es davon das man in den reichen Ländern nicht mehr aus Hunger isst sondern nur noch aus Genuß und reiner Völlerei. Aber das Gleichnis vom verlorenen Sohn sagt uns das der Vater das beste Kalb schlachten läßt wenn es angemessen ist.
Jedes Tier sollte so behandelt werden wie es ihm zusteht und nicht wie es für uns am kostengünstigsten ist.
Per Mariam ad Christum.

Stella
Bei der industriellen Massentierhaltung und den Massenschlachtungen habe ich auch ein ungutes Gefühl,aber ob es auf den Bauernhöfen in früheren Zeiten tierlieber zuging,möchte ich bezweifeln. Da lassen wir uns vielleicht manchmal von der Nostalgie verleiten. Andererseits habe ich auch bei dieser Überbetonung von angeblichen „Tierrechten“ ein ebenso ungutes Gefühl,denn es kommt mir wie Heuchelei vor,sorry,ich möchte damit hier niemanden zu nahe treten,aber es ist so. Solange der Mensch nicht in der Lage ist,mit sich und seinesgleichen fair und vernünftig umzugehen,sollte er keine Ablenkungsmanöver Richtung Tiere und Natur starten. Die Natur wurde uns anvertraut,ja,aber mit Sicherheit keinesfalls zum Profitmachen,sondern zum Lebensunterhalt,auch… weiter lesen »
carlo
So so, zum Vegetarier oder Veganer. Dabei sind die, zumindest wenn sie sich anklagend hinstellen, prinzipiell um keinen Deut besser ! Denn, natürlich: Früchte, Obst, Getreide, Salate und überhaupt Gemüse fallen ja reif vom Himmel. Die werden nicht gezogen und gepflegt, sind nicht erst nach bestimmtem Wachstum genießbar, das wiederum auf Luft, Sonne und Wasser angewiesen ist. Unterhalten keine Kommunikation (was bringt denn die Biene in die Blüte?). Pure Nonchalance, ein wenig (sic!) wie die verharmlosenden Argumente der Abtreibungsbefürworter. Es ist eben die ganze Natur geschlagen. Und dennoch überlässt der Schöpfer sie uns zum dankbaren Gebrauch. Sich dessen zu erinnern,… weiter lesen »
zeitschnur

Fr. Zeitschnur?

Das schrieb Frau Stella, und unrecht hat sie wohl nicht ganz…denn die Tötung eines Weizenhalmes ist mit der eines Kalbes wohl eher nicht so ganz unmittelbar zu vergleichen…

carlo
Nur weil der Vegetarierinnen (Un-)Vorstellungsvermögen nicht ausreicht? Dann machen Sie sich doch mal kundig, z.B, bei Udo Pollmer, Lebensmittelchemiker: „Lebewesen werden nicht gerne gefressen. Tiere können sich wehren oder davonlaufen. Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Busch am Wegrand. Und da käme einer, der will an Ihnen naschen. Sie können nicht beißen oder flüchten. Also wehren Sie sich, indem sie verholzen, Dornen bilden oder Abwehrstoffe. Viele Pflanzen enthalten solche Abwehrstoffe gegen Fraßfeinde. Getreidepflanzen haben ihr Saatgut in den Ähren. Wird eine Ähre weggefressen, ist die nächste Generation verloren. Also ist Getreide bis an die Zähne bewaffnet. Darum bekommen die… weiter lesen »
zeitschnur

Lieber Carlo,

das mag sein – aber immerhin wird uns berichtet, dass Gott den Menschen im Paradies die Früchte der Bäume zum Verzehr gegeben hat und sie zu diesem Zweck äußerlich lustvoll erscheinen ließ.

Man müsste hier differenzieren, ob man die ganze Pflanze vernichtet, um sie zu essen, oder nur ihre Frucht nimmt…

Ein bisschen wie im Märchen, wo der Apfelbaum ruft: „Iss meine Früchte, iss meine Früchte!

Um im nächsten Jahr neue zu tragen…

zeitschnur

Richtig, was Sie da schreiben!

Shuca
„Wen das belastet,dem bleibt nur der Weg zum Vegetarier oder Veganer.“ Ich würde vorsichtig sein mit diesem Weg. Das Spiel wird bis zum Ende gespielt. Wenn ich ein kalifornischer Riesenmammutbaum (Riesen-Sequoie) wäre würde ich die Vegetarier oder Veganer mit großem Mißtrauen begegnen. Schließlich hätte ich einiges mehr zu bieten als irgendein Karnickel. Aber was solls. 1945 und danach wären nur sehr wenige Deutsche auf die Idee gekommen vegetarisch zu leben und Hitler war schon tot und sollte uns auch in der Ernährung nicht als Vorbild dienen. Irgendeiner hat im TV mal behauptet 90 Prozent der Vegetarier wären Frauen. Ich weiß… weiter lesen »
Stella
Also ich glaube,ich bin ein wenig mißverstanden worden bzw.bereiten mir hier einige Beiträge Kopfzerbrechen. So ist mir der Zusammenhang zwischen einem Mammutbaum und Hitlers Eßgewohnheiten nicht ganz klar,um nur ein Beispiel zu nennen,den smiley verkneife ich mir mal,den kann sich jeder selbst dazudenken,wenn er will. Also ich bin weder Vegetarier und schon gar nicht Veganer,Punkt eins. Punkt zwei: das Thema „Schlachten“ ist für mich unrelevant,denn an der Fleischtheke weiß ich eh nicht,auf welche Art das Viech gestorben ist. Punkt drei: diese Thematik ist ein westliches Luxusproblem,denn wer richtig hungert,dem ist das sowieso alles egal,Hauptsache,es gibt überhaupt was zu beißen. Viertens… weiter lesen »
zeitschnur

@ Stella

Sie haben in allem recht – allerdings gibt es sehr wohl den Zusammenhang zwischen dem Schlachten und dem Opfer Christi. Auch er wurde „geschlachtet“ (man spricht vom Schlachtopfer – dem Holocaustum), wie man ja sogar sagt, und was denken Sie, wieso wir freitags kein Fleisch essen sollen?

Das Schlachtopfer wurde im Judentum anschließend gegessen von den Gläubigen – wir essen bei der unblutigen Erneuerung des Opfers ebenfalls den Leib und das Blut Christi.

Also: das Freitagsfasten führt den Zusammenhang sinnhaft vor Augen!

zeitschnur
@ Shuca, Carlo et alteres Bleiben wir doch einfach nüchtern, auch wenn wir Männer sind und denken, nur Frauen seien Vegetarier (ich kenne übrgens nur männliche Vegetarier und noch bei Eugen Roth ist der typische Vegetarier ein verknöcherter Jungeselle) – im Paradies gibt Gott Früchte zum Verzehr: „Gott, der Herr, ließ auf dem Ackerboden allerlei Bäume wachsen, verlockend anzusehen und mit köstlichen Früchten (…) Gott der Herr, nahm also den Menschen (erst Adam, weil Eva noch nicht geschaffen war) und setzte ihn in den Garten von Eden, damit er ihn bebaue und hüte. Dann gebot Gott, der Herr, dem Menschen:… weiter lesen »
zeitschnur

Eine „Gleichstellung“ des Bewusstseins von Pflanzen und Tieren würde ich daher alleine aus diesen theologischen Überlegungen heraus ablehnen!

Hyronimus_Otto
@Carlo Sehr treffend Ihre Hinweise auf das Lebewesen Weizenpflanze. Sie steht zeitlebens demütig an dem ihr zugedachten Platz, schaut in ihrer Jugend auf zu Ihrem Schöpfer und weiß am Ende ihres Lebens die einzig richtige Haltung einzunehmen: das Haupt zu neigen vor seinem Herrn. Es stünde jedem Betrachter eines erntereifen Weizenfeldes gut an, diese Haltung zu verinnerlichen, und auch beim Verzehr aller aus Weizen gewonnenen Produkte. Es gibt keinen hinreichenden Grund, daß sich Vegetarier oder Veganer als die vermeintlich moralisch besseren Verzehrer von Lebewesen geben. Sie handeln in Ihrem Verzehr nicht mehr oder weniger sündhaft als der Fleischverzehrer. Hier differenzieren… weiter lesen »
zeitschnur

Es hat hier niemand „differenziert“ – außer Carlo, der m.E. plötzlich auf einer eher esoterischen Schiene argumentiert.

Ich habe stets betont, dass durch die Sünde kein „gutes“ Schlachten möglich sein kann – und das betraf nun mal Tiere. Von Pflanzen hatten wir es in diesem Artikel nicht. das vergessen vielleicht manche…

Ansonsten bitte Genesis 2 lesen.

carlo
Wie Hyronimus Otto richtig schrieb, habe ich eben NICHT differenziert, sondern die stumpfe Behauptung, (blökende, muhende, bellende etc.) Tiere seien dann doch „etwas anderes“, als eine (zur Kommunikation unfähige? schmerzunempfindliche?) Pflanze, Frucht etc. Genau die Argumente der Vegetarier und Veganer, mit der diese ihren selbstgerechten, hybristic (wie heißt’s dt., Fr. Zeitschnur?) Lebensstil der Allgemeinheit überstülpen wollen; in der Tat oft (jüngere) Männer und dazu nicht selten radikale Atheisten. Außer Fisch hat der Herr aus der Tierwelt bspw. auch…wie musste das Osterlamm noch beschaffen sein, und wie war es einzunehmen? Im Übrigen ist mir dies jetzt zu blöd, da weiter herumzustochern,… weiter lesen »
zeitschnur
Na bitte – so sind wir ja wieder zusammen! Sie haben sich oben wenigstens missverständlich ausgedrückt. Auch wenn die Debatte „blöd“ ist (für mich persönlich auch), aber an ihr offenbart sich, in welchen Irrtümern unsere Zeit verhaftet ist. Denn die Eso-Bewegung ist sehr mächtig. Und vor allem: diese Eso-Gedanken sind mir inzwischen vermehrt auch gerade in Tradikreisen aufgefallen, spirituell-katholisch aufgepeppt, aber eindeutig eso. Dafür spricht m.E. auch diese Idee vom „demütigen“ Weizenhalm. Demut war dagegen bis vor wenigen Jahrzehnten immer ein bewusster Akt der Selbstabtötung und nicht eine äußerliche Gestalt! Äußerliche Demutsgesten weist ja Jesus schon als Heuchelei und Zurschaustellung… weiter lesen »
Ben Hur

Tatsache ist, man geht innerhalb einer gewissen Friedensreligion auffällig anders mit Schlachttieren um, als in unserer (daß es in der westlichen Kultur auch Menschen gibt, die sich an Quälereien an (Schlacht)-Tieren erfreuen, ist bekannt, ist aber immerhin durch ein Gesetz verboten).

Im Islam herrscht doch grundsätzlich eine ganz andere Einstellung zum Tier als im Christentum, im Link unten erkennt man den Unterschied sehr deutlich. Und daß diese und ähnliche Auswüchse des rohen, mitleidlosen Umgangs hier in den (noch) nicht muslimischen Ländern massiv zunehmen und der Westen sich dem anpasst und durch Gleichgültigkeit fördert, ist erschreckend.

https://koptisch.files.wordpress.com/2010/09/1schaechten.jpg

Ben Hur
Nochmal zu unserer Religion und Kultur: An Tieren, die in der Tierhaltung zur Masse herabgewürdigt werden, die man zu Sachen degradiert und entsprechend gefühllos damit umgeht, versündigt man sich schwer, das hat uns Gott sicher nicht erlaubt. Erlaubt hat er uns, sie auch zu essen, nachdem Adam und Eva aus dem Paradies geflogen sind, aber das Maß ist völlig verlorengegangen und eine Folge davon sind die Grausamkeiten gegen unsere Mitgeschöpfe (ich sehe in ihnen keine Viecher, schon gar nicht, wenn sie ihr Leben lassen, um den Menschen als Nahrung zu d i e n e n!). Die Achtung vor den… weiter lesen »
zeitschnur
Das finde ich sehr schön, dass Sie darauf hinweisen, was in der Schrift weiterhin steht! Die ganze Schöpfung seufze in Wehen und harre der vollkommenen Offenbarung der Erlösung, schreibt der Hl. Paulus. Er ist es aber auch, der eindeutig die jüdischen Speisegebote für Christen aufhebt – für uns sind bestimmte Tiere nicht mehr „unrein“ (wie bei Daniel oben). Ebenso muss kein Christ Angst davor haben, dass Nahrung evtl. einem Gott, der nicht der wahre Gott, sondern ein Wahngebilde ist, geweiht wurde. Das ist an sich auch ganz logisch, wenn man bedenkt, dass niemand, nur weil er in physische Berührung kommt… weiter lesen »
Ben Hur
@zeitschnur Ich hatte mir bis zu dieser Diskussion hier noch nie so recht Gedanken darüber gemacht, daß Gott Adam und Eva aus dem Paradies schickte, nicht aber die Tiere. Wohl befinden sie sich mit uns auf der Erde; in Ihrem letzten Kommentar schreiben sie von den Tieren, die eine Seele (nefesch) haben. Vielleicht kann man es so verstehen, daß die Tiere sich zwar körperlich hier bei uns auf der Erde befinden, ihre Seele aber eher im Paradies verblieben ist und sie in ihrer Gotteserkenntnis IHM näher sind als wir Menschen. Wir müssen uns darum bemühen. Ich nehme da als Beispiel… weiter lesen »
Christoph A Rhein
„Ein Bericht der Akademie der französischen Tierärzte wurde bereits im Dezember 2006 dem Landwirtschaftsministerium zugeleitet, um vor den Gefahren der sich ausbreitenden Halal-Schlachtungen zu warnen. Die Tierärzte machten in bakteriologischer Hinsicht etwa auf mutierte Bakterienstämme von Escherichia Coli über Salmonellen bis zu Staphylococcus Aureus (ein krankheitserregender Virus, der für eine ganze Reihe von Krankheiten verantwortlich ist, wozu auch als bekannteste BSE oder Rinderwahn gehört) aufmerksam.“ Ein schwerwiegender Irrtum ist hier vorhanden: BSE wird definitiv NICHT von Staphylococcus Aureus ausgelöst, sondern von Infektösen Prionen, die über das Futter in die Nahrungskette gebracht werden. Der Redaktion wird hier zum erstenmal von mir… weiter lesen »
Stella
Es verwundert mich schon sehr,das man sich sogar hier mehr Gedanken um Tiere als um das Seelenheil des Menschen macht. Da sieht man,wie stark die grüne Indoktrination alllerorts schon gewirkt hat. Ich bin zwar kein Theologe und man kann mich gern korrigieren,aber die Natur „fiel“ mit dem Menschen,allerdings nicht in die Sünde,aber in die Hand der sündhaften (von Gott nun getrennten) Menschheit. Darum „seufzt“ ja auch die Schöpfung,wie hier schon richtig zitiert wurde. Der große Unterschied zwischen der Natur als solcher und dem Menschen besteht darin,das “ die Natur“ nicht sündigte und auch weiterhin Gottes Gebote hält. Tiere und Pflanzen… weiter lesen »
zeitschnur
Ich gebe Ihnen weitgehend recht – sieh dazu unten! Manche Ihrer Sätze verstehe ich aber nicht: „Der große Unterschied zwischen der Natur als solcher und dem Menschen besteht darin,das “ die Natur“ nicht sündigte und auch weiterhin Gottes Gebote hält.“ Die Natur ist mit dem Menschen gefallen und „hält“ die Gebote Gottes auch nicht! Wenn Gott selbst sagt, der Acker sei fortan verflucht und trage nun Dornen und Disteln (was er zuvor also nicht tat), dann hält er die Gebote nicht ein, ja, er KANN sie nicht einhalten, sondern muss mit dem Menschen sündigen. Die unselige Kette des Fressens und… weiter lesen »
Wulfila
„Die Natur ist mit dem Menschen gefallen und „hält“ die Gebote Gottes auch nicht!“. Liebe Zeitschnur, die Natur kann nicht sündigen, denn sie ist kein lebendes Wesen. Die Tiere und Pflanzen aber sündigen nicht, weil es Ihnen dafür an freiem Willen gebricht. Der aber ist zur Sünde nötig. Tiere gönnen dem anderen das Futter nicht, weil sie glauben, daß für sie nicht genug übrig bleibe. Das ist eine Wissensschwäche, keine Sünde. Auch unter Menschen ist Konkurrenzkampf keine Sünde, solange er anderen ihr Recht lässt. Wenn unter Hungernden einer nach dem Essen greift, weil er Angst ums Überleben hat, wird man… weiter lesen »
zeitschnur
@ Wulfila Nein – so hat der Schöpfer sie gewiss nicht gewollt: „grausam und groß“. Das wäre ein wenig vertrauenerweckendes Gottesbild. Ich habe nicht gesagt, dass die Natur eigenständig sündigt, sondern mit dem Menschen gefallen ist. Das ist was anders: durch die Schuld des Menschen musste die Natur pervertieren. Ein weiteres Mal verweise ich auf den Fluch, dass der Acker Dornen und Disteln tragen MUSS – er tat dies in Eden NICHT! Aber Gott sagt zu Adam: um Deinetwillen. Um unsretwillen ist die Natur gefallen. Noch mal der Hinweis auf entsprechende Schriftstellen. Im messianischen Reich wird es folgendermaßen zugehen: „6… weiter lesen »
Wulfila
@Zeitschnur: „Wenn ich versuche, meine Talente auszuschöpfen, um den Schöpfer zu ehren und mein Brot zu verdienen, bin ich allerdings noch nicht automatisch „Konkurrent“ – das wäre die Sicht der Sünde.“ Wenn ich im Wirtschaftsleben mein Brot verdienen möchte, muß ich konkurrieren, sei es bei Bewerbungen oder auch Akquisitionen. Solange ich dabei nicht lügne und betrüge, verstoße ich nicht gegen Gottes Gebot und sündige darin nicht. Sie machen den Fehler, alles Unvollkommene zur Sünde zu rechnen. Das ist es aber nicht. Der Mensch ist nicht vollkommen, sowenig wie die Natur. „An dieser Stelle erkennt man aber auch, dass es nahezu… weiter lesen »
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