Malleus (aliquorum) cardinalium – Harte Zeiten für „Abweichler“ unter Kardinälen

Harte Zeiten für Kardinäle, die vom Weg von Papst Franziskus abweichen
Harte Zeiten für Kardinäle, die vom Weg von Papst Franziskus abweichen

(Rom) „Harte Zeiten“ herrschen für Kardinäle, die als „Abweichler“ gelten vom Weg, den der derzeitige Papst vorgibt. Das „ultrabergoglianische“ (Magister) Internetportal Vatican Insider, das unter Mitwirkung von Andrea Tornielli, dem Haus- und Hofvatikanisten von Papst Franziskus entstand, teilte innerhalb weniger Tage Hiebe gegen drei Kardinäle aus, die sich angeblich dieses Vergehens schuldig gemacht hätten.

Gegen Kardinal Rayond Burke

Am 14. Februar griff Vatican Insider mit Eifer einen Eintrag von Erzbischof Donald Kardinal Wuerl von Washington auf, den dieser gegen seinen amerikanischen Mitbruder, Raymond Kardinal Burke verfaßte. Obwohl Kardinal Wuerl seinen Mitbruder Burke gar nicht namentlich nannte, veröffentlichte Vatican Insider diesen sogar fettgedruckt, damit jeder den Adressaten, sprich Angeklagten erkennt. Wuerl warf seinem Mitbruder wegen seiner Kritik an Entscheidungen von Papst Franziskus Majestätsbeleidigung vor.

Gegen Kardinal George Pell

Am 16. Februar informierte Vatican Insider mit einer Reihe bisher unbekannter Details über Schritte, die der Päpstliche Rat für die Gesetzestexte im Auftrag von Papst Franziskus unternommen hat, um die Entscheidungsbefugnisse und Zuständigkeiten von George Kardinal Pell als Präfekt des neuen Wirtschaftssekretariats einzuschränken. Dabei war es Franziskus, der Kardinal Pell, damals noch Erzbischof von Sydney in Australien, vor genau einem Jahr nach Rom berief und an die Spitze des neuen Dikasteriums stellte.

Gegen Kardinal Joseph Zen

Am 19. Februar widmete Vatican Insider der sarkastischen Kritik eines unbekannten chinesischen Priesters und Bloggers breiten Raum, die dieser gegen Joseph Kardinal Zen, den emeritierten Bischof von Hong Kong und unbestrittene Gallionsfigur der romtreuen katholischen Untergrundkirche Chinas ritt. Ihm wurde in bissigem Ton unterstellt, jeden Versuch eines „Appeasement“ zwischen dem Heiligen Stuhl und der kommunistischen Regierung in Peking zu boykottieren.

Jagd auf das „Känguru“ Pell eröffnet

Nach dem Päpstlichen Rat für die Gesetzestexte stieg auch der Pensionsfonds des Vatikans gegen den australischen Kardinal in den Ring. Am 20. Februar teilte er in einer Presseerklärung mit, daß die Pensionen der Vatikanbediensteten gesichert sind und „Unruhe stiftende“ Nachrichten der vergangenen Monate unbegründet seien.

Es ist Kardinal Pell, der seit Monaten beunruhigt Alarm schlägt wegen des vatikanischen Pensionsfonds. Erstmals tat er dies im Juli 2014 mit der Ankündigung, ein Expertenkomitee eingesetzt zu haben, um die Probleme zu studieren. Er wiederholte es in der britischen Wochenzeitung Catholic Herald im vergangenen Dezember sowie am 13. Februar auf der Internetseite Crux des Boston Globe.

Gegen den Versuch von Kardinal Pell, Ordnung in den Pensionsfonds zu bringen, reagierte der Verwaltungsrat desselben. Den Vorsitz dort führt Domenico Kardinal Calcagno, Präsident der Güterverwaltung des Apostolischen Stuhls (APSA), die Dombauhütte von St. Peter, die Propaganda Fide, das Staatssekretariat, Radio Vatikan und das Governatorat der Vatikanstadt. „Kurzum, die Vertreter aller dieser Institutionen haben einen Machtkampf mit Pell begonnen, um ihre wirtschaftlich-finanziell Autonomie zu bewahren“, so Magister.

Damit schreiten die Einkreisungsmanöver gegen jenen Mann voran, der von den englischsprachigen Medien gerne als „Zar“ der Vatikanfinanzen bezeichnet wird, der innerhalb der Heiligen Mauern aber, und das sogar in altissimis, ziemlich prosaisch das „Känguru“ genannt wird

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Secretum meum mihi

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29 Comments

  1. Es scheint so, als ob jene Kardinäle, die nicht gewillt sind, die Uniform der „politisch Korrekten“ zu tragen,
    langsam aber sicher einer Ächtung anheimfallen.
    Kardinal Rafael Merry del Val - unter dem hl. Papst Pius X. Kardinalstaatssekretär – über das wahre Handeln:

    -
    „Handeln wir niemals, um der Welt zu gefallen. Haben wir den Mut, die Kritik, die Missbilligung der Welt zu ertragen; wenn Gott zufrieden ist, braucht uns nichts anderes zu kümmern.

    Wir müssen den Mut haben, die Wahrheit zu bezeugen und keiner Aufgabe auszuweichen. 
    Wir müssen den Mut haben, dem Lächerlichen die Stirn zu bieten, 
    denn oft besteht unsere Aufgabe im Spott der Welt. 
    Tut das aus Liebe zu Unserem Herrn, 
    und um Ihm nachzueifern.“
    -

  2. Was wuerde eigentlich passieren, wenn sich einige dieser mutigen (?) Kardinaele der FSSPX anschliessen wuerden?

    Habe das Wort „mutig“ mit einem Fragezeichen versehen, da der echte Mut ja noch zu zeigen waere, wenn bei der Synode die Lehre dem Zeitgeist geopfert wird…

    • Pascal13: Dazu müssten diese Herren erst alle Zeitbomben des 2. VK als solche erkennen und dagegen angehen (nicht nur bei – gem. Fr. Zeitschnur – „Sexthemen“); ihren Äußerungen zufolge sind sie davon weit entfernt, weshalb ein solcher Anschluss für sie gar nicht in Frage kommt.

      Es wird deshalb bei ein bisschen mehr oder weniger Opposition bleiben, aber bei den Versammlungen werden sie sich alle schön einreihen, so wie dies bei Benedikt XVI. umgekehrt beispielsweise die Kardinäle Martini und Lehmann auch taten. Denn am Ende wird es immer „das Konzil, das Konzil!“ heißen. Ist doch klar, denn wann hat schon ein solches in Rekordzeit allein bisher 2 heilig- und 1 seliggesprochenen Papst erwundert?

      • Lieber Carlo,

        mit dem 2. VK haben Sie natürlich Recht. Aber ist es nicht so, dass es bei einigen Kardinälen eine starke Korrelation gibt zwischen a) die kath. Glaubenslehre verteidigen, b) regelmäßig die alte Messe feiern und c) auch ein Fragezeichen an das 2. VK machen?

        Beispiele sind doch die Kardinäle Burke und Ranjith, die beide offen gegen den aktuellen Rom-Kurs sind, regelmäßig die Messe aller Zeiten feiern (Burke scheint dies öffentlich nur noch zu tun) und offen ausprechen, dass das 2. VK und dessen Folgen diskutiert werden müssen… (siehe z.B. hier http://www.katholisches.info/2015/01/22/das-zweite-vatikanische-konzil-ein-ausstehender-diskurs/)

        Ich habe die Hoffnung, dass falls es nach der Synode zu einem Schisma käme, sich dann die wahre Kirche durch einen Zusammenschluss von FSSPX, FSSP und weiteren Kardinälen à la Burke, Ranjith, Brandmüller,… (und Bischöfen wie Huonder etc.) herausbildet. Vielleicht ist diese Vorstellung naiv (und Frau Zeitschnur würde mir das bestimmt attestieren, vielleicht sogar zu recht), aber es war wahrscheinlich auch naiv 1988 auf den Fall der Mauer zu hoffen…

      • Pascal13
        Sie schreiben:
        //Ich habe die Hoffnung, dass falls es nach der Synode zu einem Schisma käme, sich dann die wahre Kirche durch einen Zusammenschluss von FSSPX, FSSP und weiteren Kardinälen à la Burke, Ranjith, Brandmüller,… (und Bischöfen wie Huonder etc.) herausbildet. Vielleicht ist diese Vorstellung naiv //
        Ich halte das für ein realistisches Szenarium. Besser wäre eine Besinnung, Reue, Umkehr und Bekehrung der Kirche, ohne Spaltung. Leider ist gerade das der unrealistische Handlungsverlauf, wenn man von der heutigen Situation ausgeht und bedenkt, wie schnell die Zeit und wie wenig Zeit es bis zur Synode ist. Die Neuerer sind aber zum Äußersten entschlossen, wie gerade die jüngste Erklärung Kardinal Marxens wieder gezeigt hat, und werden sich nach menschlichem Ermessen von ihrem bösen Plan, so muss ich das nennen, nicht abbringen lassen. Dann aber ist eine Trennung von Gut und Böse, von Wahrheit und Lüge, was äußerlich die Form eines Schismas annimmt, vorzuziehen. Je mehr es auf die Synode zugeht, desto mehr werden die beiden Lager der Kirche Gestalt annehmen, schon jetzt zeichnen sie sich ja ab.

      • @Pascal (und L.L.)

        Natürlich habe ich keine Ahnung über das, was kommt.

        Aber wie sagte der sel. Bernhard Lichtenberg: „Die Taten eines Menschen sind die Konsequenzen seiner Grundsätze. Sind die Grundsätze falsch, werden die Taten nicht richtig sein.“

        Also muss man falsche Grundsätze ablegen, ja sie bekämpfen, weil aus ihnen falsche Taten entstehen.

        Auch wenn die von Ihnen genannten Kardinäle sicher integre Persönlichkeiten sind… werden sie dies außer in bezug auf die Ehelehre insbesondere auch auf die „Religionsfreiheit“, den Ökumenisumus und die „Kollegialität“ des V2 anwenden, hm? Daneben nur Sympathien für die überlieferte Messe haben, finde ich etwas dürftig.

        Und was Ihre Spekulationen betrifft, möchte ich mich gar nicht weiter vom Wesentlichen ablenken lassen, deshalb again: Adijtorium nostrum in nomine Domini.

  3. Die Karikatur ist vortrefflich.
    Wie schön, daß uns die Redaktion an solch herzerfrischender Satire teilhaben läßt.

  4. at Pascal13:
    Tja, und Card. Burke stürmt mit dem Malteserorden die Synodenaula, erklärt den Häretikern, wie sie sich selbst exkommuniziert haben, verhaftet Card. Kasper und Co und schickt sie zusammen mit Franz I. in die tiefsten Verließe der Engelsburg und Msgr. Fellay wird Chef der Glaubenskongregation…
    So sehen meine kühnsten Träume aus!

    • Meine auch 🙂

      Aber im Ernst, siehe meinen Kommentar an Carlo oben: warum nicht davon träumen, darauf hoffen und dafür beten!?

      • Das Problem dieses Traums ist, dass die Piusbischöfe doch gar nicht so weit weg sind von den konzilskirchlichen „Abweichler“-Bischöfen.

        Ihre Position ist doch einfach nur eine irgendwie bürgerlich-konservative bis „reaktionäre“ (worauf manche ach so stolz sind, als wäre das Aufgabe der Kirche, politisch „reaktionär“ zu sein!) – in gewissem Sinn symmetrisch zum Modernismus mit seinem Progressionswahn.

        Ich sehe eher, dass die Struktur des Reaktionären bzw. Konservativen dieselbe ist und ebenso häretisch wie des des Progressiven bzw. Modernisten.

        Und mir fällt zunehmend auf, dass es kaum einen Katholiken gibt, schon gar keinen Bischof (leider!), der geistig und v.a. geistlich dazu in der Lage wäre, ohne das Stützkorsett solch irdischer Strukturen zu denken.
        Die tappen doch alle im Dunkeln.

        Und beide Seiten – die FSSPX ebenso wie die amtskirchlichen „Tradis“ UND die Modernisten und Progressisten halten eben doch die „Messe aller Zeiten“ ebenso wie den NOM für gültig, also logisch den Ausdruck ein und desselben Ritus (wie Benedikt es sagte).

        Wenn einer sagt: der NOM ist ungültig, dann kann er auch nicht Ausdruck desselben Ritus sein und seine Installation ist ein Sakrileg. Zu dieser Haltung hat sich aber konsequent tatsächlich nur der verleumdete Bischof Thuc bekannt.

        Das logische Problem: wer das nicht bekennt, kann folgerichtig im Ritus nicht das wirkliche echte Problem sehen, ohne sich zu widersprechen und wird daher Stellvertreterkriege führen.
        Sexthemen und Klamottenfetischismus und dergl. eigenen sich dabei hervorragend und sprechen v.a. den natürlichen, ungeistlichen Menschen besonders schnell und leicht an – da ist jeder dabei und fühlt sich „zu Hause“ – wie im Islam. dass die beiden angeblich konträren „Seiten“ in Wahrheit ein und denselben veräußerlichten Stellvertreterkrieg führen, nehmen sie selbst nicht wahr – etwa so, wie nazis und Kommunisten sich für Feuer und wasser hielten, in Wahrheit aber im selben engen Terrain Schwarzweiß-Rollen spielten.

        Ich träume auch – davon, dass Gott ein Wunder tut, denn in der Gefechtslage gibt es schlicht und einfach keinen menschlichen Hoffnungsträger!

      • Dass der NOM mit Mängeln behaftet ist, darin sind sich viele gläubige, traditionsverbundene Katholiken einig. Aber dass er ungültig sei, ist eben nur eine Meinung, und kein Dekret. Ich halte ihn für mangelhaft, aber nicht für an und für sich ungültig. Ungültig kann die Neue Messe nur unter besonderen Umständen werden, etwa wenn der Priester nicht die rechte Intention hat. Aber das kann sogar bei der Alten Messe der Fall sein. Das 2. Vatikanum muss revidiert werden, aber weder das Konzil noch die ganze Entwicklung danach kann ausradiert werden. (Hierin habe ich meine Meinung geändert. Ich dachte ein Zeitlang, ein Reset auf 1958 sei notwendig.) Insofern halte ich den „Traum“ von Pascal13 für einen realistischen Weg zu einer gereinigten Kirche.

      • @ zeitschnur
        Reinheit im sexuellen Bereich ist nichts, worüber so abfällig dahingeschrieben werden sollte, sondern ein wichtiger Gradmesser, wie ernst es einem mit dem christlichen Leben ist.

      • Die Alles-oder-nichts-Haltung des Sedisvakantistismus gegenüber dem 2. Vatikanum ist m.E. nicht richtig. Auch bei Ökumenischen Konzilien des ersten Jahrtausends kam es vor, dass ein Papst ein Konzil anerkannte, mit Ausnahme bestimmter Kanons (die der Osten gegen Rom beschlossen hatte). Das Konzil von Konstanz wurde von dem Papst, den es wählte, hernach verworfen, mit Ausnahme eben jenes Beschlusses, mit dem er gewählt worden war. Die Wirklichkeit ist oft komplexer und komplizierter, als es im Lehrbuch steht. („Grau, teurer Freund, ist alle Theorie und grün des Lebens goldner Baum“) Nicht alles, was seit 1965 geschehen ist, lässt sich rückgängig machen, und es wäre nicht einmal zu wünschen.

      • @ LL

        Ich habe nicht über „Reinheit im sexuellen Bereich abfällig“ geschrieben, sondern es ist kein gutes Zeichen, dass die meisten Konservativen erst aufwachen, wenn es um Sexthemen geht.

        Das ist etwas anderes, und ich hoffe, Sie verstehen diesen evidenten Unterschied!

        Ähnlich ist es bei den anderen Themen – ich habe logische Probleme geschildert, und die derzeitige Lage ist mit keiner historischen vergleichbar. Prinzipiell sowieso nicht und auch aufgrund der Sachlage nicht…

        Und ich sagte es schon oft: „schädliche“ Sakramente kann es per definitionem nun mal nicht geben.
        Wer das glaubt, sollte mir erklären, was er eigentlich unter einem Sakrament versteht!

      • @ LL

        Zum Thema „Sedisvakantismus“:

        Ihr Vergleich mit alten Konzilien hängt total schief. Wenn auf einem Konzil Canones verkündet werden, kann man sich auf sie beziehen. Ein Papst, der sie nicht abgesegnet hatte, kann sie selbstredend verwerfen. Vor allem wenn diese Konzilien von weltlichen Herrschern angeführt und einberufen worden waren…

        Nun hat aber das Vaticanum II keine Canones! Es kennt weder Lehrsätze noch Verwerfungen, weicht also alleine schon intentional und stilistisch von jedem dagewesenen Konzil ab! Es hat durch diesen Stil verhindert, dass man einzelne Lehrsätze, sofern sie ohne das Einverständnis des Papstes formuliert worden wären, verwerfen könnte – man ist sachlich förmlich gezwungen, es ganz anzunehmen oder ganz abzulehnen, weil nirgends inhaltliche oder formelle Zäsuren gesetzt wurden.

        Gravierend hier aber auch, dass das alles unter dem Vorsitz eines „Papstes“ geschah, der es auch bewusst und willentlich abgezeichnet hat.

        Das ist auch auf dem Konstanzer Konzil anders gewesen, das mit drei Päpsten begann, deren Rechtmäßigkeit aktuell nicht mehr erkannt werden konnte. Synodendokumente wie „Haec sancta“ wurden ja eben nicht von einem sicher rechtmäßigen Papst gelehrt, sondern von einer Synodengemeinschaft, die andererseits unter dem Druck stand, wieder zu einem Papst zu kommen. Martin V. und mit ihm alle, die derm Felsen Petri anhingen haben diese Situation als Sondersituation aufgefasst, die einmalig durch eine Ausnahmeregelung gelöst werden musste, die aber deshalb nicht zur ständigen Einrichtung werden konnte wie sich das das Theologendokument vorstellte – denn wie gesagt: dieses Dokument war kein lehramtlich hieb- und stichfestes, vom Papst gewolltes Dokument. Folglich hat es auch keinen verbindlichen Zukunfstwert mehr…

        Mit dieser damaligen, total verworrenen Lage kann man die Vorgänge auf dem Vaticanum II nicht vergleichen.

        Aus einer Verwerfung dieses gesamten Konzils folgt andererseits nicht – wie Sie befürchten – es müsse alles wieder „wie vor dem Konzil“ eingeführt werden.
        Es ist falsche Lehre der Traditionalisten, dies zu tun und dabei allen möglichen Schrott, der in der Kirche virulent, aber nie lehramtlich gewiss war, v.a. wenn es sich um politisch-reaktionäre Sonderlehren handelt, wieder aufzuwärmen und als „besser“ zu verkaufen.

        Dass aber ein Neuansatz in dogmatischer, lehramtlicher Sicht kurz vor dem Konzil gemacht werden muss, ist an sich klar – das Konzil hattte die Absicht, alles zu verändern (wie die Eröffungsrede eindeutig beweist), und das muss zurückgewiesen werden.

        Msgr. Thuc war in vieler Hinsicht überhaupt nicht „traditionalistisch“, sondern an der Lehre orientiert. Seine Kritik an Zuständen der vorkonziliaren Kirche (nicht der Lehre!) hat ihm aber unter europäischen Tradis den Vorwurf des „Ultraprogressiven“ eingebracht.
        Ein wenig wie Leo XIII., dem sich ja ebenfalls die Konservativen seiner Zeit bewusst widersetzten.

  5. Vielleicht ist das ein Trost für uns, die wir träumen:

    aus den Visionen der Anna Katharina-Emmerich:

    „… In der Mitte über Michael stand Maria, welche unzählige Kreise von lichten Seelen, von Engeln und Jungfrauen um sich hatte. Durch Maria hindurch geht die Gnade aus Jesus über auf die drei Erzengel. Ein jeder der Erzengel aber strahlt dreierlei Gottesgaben auf drei Engelchöre von den neun unteren Chören; und diese wirken dieselben wieder weiter in die ganze Natur und Geschichte.

    … Ein Bild sah ich noch von einer ungeheuren Schlacht. Das ganze Feld war voll Dampf; sie schossen überall aus Gebüschen, welche voll Soldaten lagen. Der Ort lag niedrig, in der Ferne lagen große Städte. Ich sah den hl. Michael mit einer großen Schar Engel niederkommen und die Streitenden auseinandertreiben. Das wird aber erst geschehen, wenn alles schon verloren scheint. Es wird ein Führer den hl. Michael anrufen, und dann wird der Sieg niederkommen.“

    • Fortsetzung:

      „… Ich sah nun in der Kirche, welche nach dem überstandenen Kampfe ganz wie eine Sonne strahlte, ein großes Fest. Ich sah viele Prozessionen hineinziehen. Ich sah einen neuen, sehr ernsten und strengen Papst. Ich sah vor dem Beginn des Festes sehr viele Bischöfe und Hirten verstoßen von ihm, weil sie schlecht waren. Ich sah dieses Fest in der Kirche besonders von den heiligen Aposteln mitfeiern. Da sah ich das ‚Herr, zukomme uns dein Reich‘ recht nahe. Es war, als sehe ich himmlische, leuchtende Gärten von oben niedersteigen und sich mit auf Erden entzündeten Plätzen vereinigen und unten alles in ein ursprüngliches Licht eintauchen. Die Feinde, welche aus dem Kampfe geflohen waren, wurden nicht verfolgt, aber sie schieden sich ab.“

      • @ Ben Hur
        O ja ! Die grossen Verheißungen aus den Schauungen der Sl. Anna-Katharina Emmerich ! Das ist richtig Seelenbalsam. Deckt sich übrigens mit den Prophezeiungen des Pfr. Bartholomäus Holzhauser (17. Jht.) und des Pfr. Franz Sales Handwercher (19. Jht.). 1 Mio Likes !

  6. Weil hier so viel von Träumen gesprochen wird möchte ich meinen auch nicht verhehlen.
    Ich träume das der Herr mir einen eisernen Besen gibt und sagt „Fege mit ihm alles raus aus Rom was dort nicht hingehört. Weiter schicke Kardinal Kasper wie weiland Bugnini zur Meditation in die persischen Wüste auf das ihm die frische Luft gut bekomme.“ Dieser Traum hat nur einen Hacken, alleine würde das nie schaffen. Der Herr müßte mir schon seine Mutter zur Unterstützung mitgeben dann ginge es. Ich träume gerne solche Dinge. „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder …..“
    Per Mariam ad Christum.

  7. @Fr. Zeitschnur:

    Lassen wir die Priesterbruderschaft mal wieder beiseite (ich weiß, „auch wenn es dazu einiges noch zu sagen gäbe!“).

    Bezüglich Mt 7:17: „Even so EVERY good tree bringeth forth good fruit…“, interessiert es mich, wo sie diese bei Mgr. Ngô Đình Thục orten.

    • Wie haben Sie es geschafft, diese vietnamesichen Zeichen zu schreiben?

      Ja, @ Carlo, wie ortet man gute Früchte?
      Das ist generell im Moment schwer, wohin man sieht.
      Mir scheint eher, die Früchte der Geistesströme gären z.Zt. noch aus.

      Konkret kann es bei Thuc einerseits nur um die von ihm geweihten vernünftigen Bischöfe und Priester gehen. Andererseits ist das theologische Erbe dieses Mannes noch nicht gesichtet.

      Hier steht fast alles noch unter dem „Noch nicht“.

      Ich will nicht zuviel sagen: aber kennen Sie denn überhaupt einen einzigen Priester aus der Thuc-Linie, der gesund und vernünftig ist? Ich schon .. man müsste Berührungsängste überwinden und Pius-Vorurteile mal ausblenden, um hier die Wahrnehmung zu öffnen …
      (dass es bei Pius UND bei Thuc einen Haufen Wahnsinnige gibt, lassen wir hier auch mal beiseite, da das offenbar zum Spiel gehört, also ich meine: das ist nicht thucspezifisch…)

      Meine Piuskritik ist jedoch nicht auf Merkwürden und Verrückte bezogen (die gehören wie gesagt zum Spiel), sondern auf theologische Fragen.

      Thuc ist auf jeden Fall unbehelligt und unbefangen von der europäischen Politik-Kirche-Kiste, die so ungute Früchte hervorgebracht hat – er hat das frei geäußert, und wurde dafür prompt von europäischen Reaktionären niedergemacht.
      Er hat aber so tatsächlich den Boden gehabt, theologisch aus dem Schlamassel hinauszudenken!

      Ich habe bislang ohne Ergebnis versucht, mal an seine Schriften zu kommen. Das ist nicht leicht – aber bevor das nicht getan ist, kann man nur schwer weitreichende Urteile fällen, nicht wahr?

      • @Fr. Zeitschnur

        Also wer Merkwürden und Verrückte sind, enthalte ich mich einer Beurteilung. Und natürlich kenne ich keinendurch Mgr. Thục geweihten Priester, geschweige denn Bischöfe. Auch das durch ihn angerichtete Palmarier-Chaos kenne ich nur aus allgemeinen Internetquellen.

        Erstaunlich finde ich hingegen schon, welch Hoffnung Sie in ihn setzen, wo er doch selber zwischen Paul VI. hin- und herpendelte. Auch vermochte mich das dürre Biographiechen, das der geschätzte GW hier mal gepostet hatte, überhaupt nicht zu überzeugen.

        Nichtsdestotrotz bin ich an Ihrer Nachforschung und deren Ergebnisse natürlich interessiert.

        P.S. Vietnamesisch sieht tatsächlich interessant aus, war hier aber – leider – nur simples copy/paste ex Wiki.

      • Ach @ Carlo – ich setze doch keine Hoffnung auf einen Menschen, noch dazu in einer so verzwickten Lage.

        Er ist nicht „zwischen Paul VI. hin und her gependelt“ (was ohnehin nicht geht). Manche werfen ihm vor, dass er ihn noch als Heiligen Vater angesprochen habe oder so ähnlich.

        Vergessen wir aber nicht, dass erst mit Paul VI. das Schisma eindeutig eingeleitet wurde. Bei Johannes XXIII. war das noch nicht zu fassen, außerdem regierte er zu kurz. Ein wenig Zeit zu prüfen und zu beten müssen Sie schon einräumen. dann aber, nachdem es auch unter JPII immer schlimmer wurde, hat er die Sedisvakanz öffentlich ausgesprochen. Es geht dabei nicht um Spitzfindigkeiten, sondern darum, dass auf dem Stuhl Petri keine Irrlehrer in Serie sitzen können. Das ist unmöglich! Folglich sind diese Irrlehrer nicht der Papst. Für den philosophischen Thuc war das logisch sonnenklar!

        Thuc wird jedoch nach allem, was ich weiß, bewusst verzerrend dargestellt.
        Die Palmarierweihen gingen zurück auf eine Empfehlung Msrg. Lefebvres – das macht die Sache pikant… Thuc hat Lefebvre und dessen Urteilen offenbar damals noch sehr vertraut.

        Es ist aber auch eine Tatsache, dass Thuc, sobald er erkannte, was hier gespielt wurde und worauf er reingefallen war, öffentlich (!!!) und ohne Schminke zugab einen Fehler gemacht zu haben und dass er ihn bedauert. Ebenso hat er sich von den Palmariern total distanziert.

        Das ist glaubwürdig, und wer einem, der etwas bereut und öffentlich bekennt, nachträgt, sündigt an ihm schwer.
        Weil Jesus das so gelehrt hat, ist mir klar, dass man Thuc diesen Fehler nicht weiter vorwerfen darf. Einfach wegen der Tatsache, dass er bereut hat und Gott ihm dies deswegen felsensicher verziehen hat!

        Es gibt ein Buch, das aber auch vieles nicht aufgearbeitet hat, was ich interessant fände. Es ist von Oskar Schmitt http://www.amazon.de/w%C3%BCrdiger-Verwalter-Weinberg-unseres-Christus/dp/3833453850

        Interessant wären alle Redebeiträge Thucs auf dem Konzil, interessant andere Schriftstücke aus seiner Zeit als Bischof in Vietnam. Interessant wären seine Beziehungen zu seinem Bruder, der Staatspräsident von Südvietnam war, seine Sicht auf die Verwicklungen mit den Amerikanern, von deren bösartigen Strategien in Vietnam er offenbar tief enttäuscht war.

        Thuc war ein hochintelligenter, mehrfach promovierter Theologe, der entscheidende Zeitereignisse aus asiatischer Perspektive miterlebt hat.

        Vielleicht findet sich ja einmal ein gebildeter Landsmann oder eine brillante Landsfrau von ihm, der oder die das Erbe dieses Bischofs überhaupt erst einmal „sichtet“ und ins rechte Licht setzt.

        Der Volldepp, als der er immer hingestellt wird, auch in Piuskreisen, war er mit Sicherheit nicht.

        Ich zähle außerdem 1+1 zusammen. Von Piusseite aus ist nichts zu erwarten. Diese Bischöfe sind alle vier auf ihre Art Sackgassen und selbst Irrlehrer. Bleibt die andere Seite, in der viel Chaos, aber auch noch einiges zu entdecken sein könnte.

      • Ach, Fr. Zeitschnur, da ist überhaupt nichts „pikant“: Wohl scheinen sich die Palmar-Leute ursprünglich an Mgr. Lefebvre gewandt zu haben, der aber mit ihnen offensichtlich nichts zu tun haben wollte.

        Dafür scheint Mgr. Ngô Đình, trotz mehrfacher Promotion, zu einer nüchternen Überprüfung derjenigen Personen, die ihn immerhin um die Bischofs(!)-Weihe baten, nicht fähig gewesen zu sein (was jedem passieren kann). Überhaupt scheint er mit dem Händeauflegen sehr fleißig gewesen zu sein. Der ewige Richter allein weiß, wie ernst er’s dabei mit der due Diligence genommen hatte.

        Aber da Sie um ihn herum forschen, werden Sie vielleicht auch das ergründen.

        Wo haben Sie übrigens gelesen, dass er dies öffentlich BEDAUERT hat? Ich finde nämlich nur eine „Erklärung“, wo er die eingetretene Dynamik („Papst“ Gregor XVII.) „missbilligt“. Sich von Havoc, den man selber angerichtet hat, bloß zu distanzieren, ist etwas völlig anderes, als ihn öffentlich zu bedauern!

        Folgendes zu seiner Standhaftigkeit:

        - bis 1968 gehorsam (mit Konzilsaussagen indes nicht einverstanden)
        — 1976 Exkommunikation
        - 1977 Versöhnung/Exkommunikationsaufhebung
        — 1981 (1983 öffentl.) exkommuniziert; indes keine Löschung im Annuaire pontifical!
        - 1984 verstorben „MicroData Summary“ ist makellos. Er scheint sich am Schluss wieder versöhnt zu haben.
        http://www.catholic-hierarchy.org/bishop/bngo.html

      • @ carlo

        Das mit den Palmariern war aber nach meinen Informationen etwas weniger einfach… Sie merken es ja selbst: wenn Msgr. Lefebvre tatsächlich misstrauisch gewesen war, müsste man sich fragen, ober verrückt war (oder die Situation ausnutzte?!), die Leute dann an einen andern „Konkurrenz“-Bischof zu empfehlen! Die Sache ist, um es kurz zu machen, bis heute nicht aufgeklärt oder sauber dargestellt worden.
        Es bleiben zu viele Fragen offen…

        Drinhängen tun sie aber beide – sowohl Lefebvre als auch Thuc.

        Er hat sehr wohl öffentlich bekundet, dass er bereut – daher kommt ja der Kontakt zu Paul VI.. ich zitiere Ihnen aus Wikipedia:

        „Ngô Đình Thục kam aber schon kurz nach den Weihen zur Schlussfolgerung, „einen großen Fehler“ gemacht zu haben, obwohl in gutem Glauben. Er kam zu der Ansicht, dass die Erscheinungen doch nicht echt gewesen seien. Erzbischof Ngô Đình Thục bat um Vergebung und empfing die Lossprechung sowie die Aufhebung der Exkommunikation und der kirchlichen Strafen.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Palmarianisch-Katholische_Kirche)

        Wie ich schon sagte, war das noch in den 70ern – also nicht lange nach der Liturgiereform, als es für alle noch nicht klar war, wohin es geht.

        Die Palmarier haben ja eine ähnliche Wahnidee wie andere Konservative sie ebenfalls pfleg(t)en. Ich nenne sie die Kyffhäuser-Wahnidee. Nämlich, dass Paul VI. einen Doppelgänger habe und in den Verließen des Vatikans gefangengehalten worden sei. Etc. pp.

        Was sagt uns das?
        Es sagt uns, dass die Menschen es einfach nicht glauben konnte, was da abging. Sie konnten nicht glauben, dass der „Papst“ mit seinen schrecklichen geistlichen Untaten wirklich der echte Papst sein sollte…

        Ich kenne selbst hier in meinenr Ex-Amtskirchen-Heimatgemeinde eine fromme Dame, die im vollen Ernst Paul VI. nach wie vor für einen „Märtyrerpapst“ hält. Die Menschen waren so darauf fixiert, dass der Papst niemals fehlen könne, wenn sie auch allen anderen Klerikern alles zutrauten (!), dass sie teilweise bis heute noch nicht realisiert haben, dass diese Männer Antipäpste sind – und zwar ohne gefangengehaltene edle Doppelgänger im Verließ…

        Die Menschen wussten unter Paul VI. noch nicht, wohin die Reise geht. Auch die Piusleute glaubten ja, nach seinem Tod würde sich alles wieder einrenken…

        Das müssen Sie dann auch Thuc zugute halten.

        Wir liegen faslch, wenn wir einen perfekten „Helden“ erwarten. Wir liegen aber auch falsch, wenn wir einem sichtlich imperfekten, irrlehrenden Traditionalisten wie Lefebvre, der nicht einsichtlig war (!) alles nachsehen.

        Für mich ist entscheidend, ob einer irrlehrt oder nicht und ob er begangene, für die Öffentlichkeit relevante Fehler öffentlich einsieht.

      • Nachtrag:

        Die angeblich Versöhnung am Schluss sei aber – so habe ich verschiedentlich gelesen – von der Kirche behauptet worden, ohne dass Thuc dies je bestätigt hätte bzw. hätte noch bestätigen können.

        Wikipedia:

        „Auf Einladung des Sedisvakantisten-Bischofs Louis Vezelis reiste Thuc Ende 1982 in die Vereinigten Staaten, wo er am 13. Dezember 1984 unter ungeklärten Umständen verstarb. Vom Heiligen Stuhl wurde in einer Pressemitteilung zu seinem Tod erklärt, dass Erzbischof Thuc am Ende seines Lebens seiner sedisvakantistischen Position abgeschworen habe.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Martin_Ng%C3%B4_%C4%90%C3%ACnh_Th%E1%BB%A5c)

        Ich bitte Sie, @ carlo: erleben wir nicht täglich, dass im Vatikan und vonseiten der Pressesprecher gelogen wird, dass sich die Balken biegen?
        Die Getreuen Thucs sagen, die Amtskirche habe hier eine verlogene Intrige gespielt, um das Wirken Thucs gewissermaßen zu annullieren: Vernichtung durch Umarmung.

        Auch wenn niemand das von hier aus beweisen kann: möglich ist das sehr wohl, sehr möglich sogar! Und vor allem nach allem, was wir erleben mit Rom, sogar extrem wahrscheinlich…

      • Eher stelle ich mir vor, dass Mgr. Lefebvre 1. zu jenem Zeitpunkt ganz andere Probleme hatte (frz. Bischöfe verleumden ihn; unzuständige Instanz verfügt die Aufhebung von Ecône etc.), 2. waren jene Palmar-Weiheaspiranten nicht in seinem Seminar ausgebildet worden und ihm somit unbekannt. Nachdem er bereits reiche Erfahrung als Lehrer und Regens an verschiedenen Seminaren hatte, dürfte ihm 1. Tim 5,22 eine wohlbekannte Mahnung gewesen sein.

        Wieso sollte er übrigens Mgr. Ngô Đình als „Konkurrenz“ gesehen haben? Doch eher im Gegenteil, da jener aufgrund seiner traditionellen Haltung auf dem Konzil möglicherweise ebenfalls im Coetus mitgearbeitet hat und erst noch frankophon war; zudem war er damals nicht gerade überbeschäftigt und hätte wohl Zeit gehabt, sich diese heiße Sache gründlich anzuschauen. Aber fair enough, was sein Bedauern seiner Handlungen betrifft.

        Durchaus möglich, dass die vatikanische Bürokratie schon damals so intrigant war, wie offenbar heute. Freilich leuchtet mir nicht ein, weshalb sich Rom diesen Bischof nach seinem Ableben tatsachenwidrig ans Revers hätte heften wollen, da mit ihm – der den Sitz Petri für vakant erklärt hatte – nun wirklich kein Staat zu machen war. Find out, Fr. Zeitschnur !

        Wie Sie, erwarte ich keinen perfekten Helden. Sicher stimmen wir auch überein, dass dies seit dem Sündenfall – Maria ausgenommen – auch gar nicht möglich ist. Dennoch gibt es auf Erden nicht nur einen, sondern sogar DEN Perfekten: Derjenige im Tabernakel.

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