Gott ist Vater – Die heutige Gesellschaft erlebt demgegenüber eine Krise des Vaterseins

GeneralaudienzLiebe Brüder und Schwestern,

das Wort „Vater“ ist ein sehr wichtiger Begriff in unserem katholischen Glauben. Christus lehrt die Jünger zu Gott als ihrem Vater zu beten. Gott ist Vater, nicht nur weil er der Schöpfer ist. Jesus offenbart sich als der, welcher von Ewigkeit her nur in Bezug auf seinen Vater Sohn ist und der zugleich allen Getauften an seiner Sohnschaft Anteil geben will. Die heutige Gesellschaft erlebt demgegenüber eine Krise des Vaterseins; man spricht sogar von einer vaterlosen Gesellschaft.

Die Gestalt des Vaters scheint in unserer heutigen Kultur abhanden gekommen zu sein. Viele Väter fehlen ihren Familien – entweder weil sie oft nicht da sind oder weil es ihnen schwer fällt, ihre Vaterrolle, ihre Aufgaben als Vorbild der Kinder und in der Vermittlung von Werten und Prinzipien wahrzunehmen. Gewisse Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen scheinen in der Tat auf das Fehlen einer väterlichen Bezugsperson in ihrem Alltag zurückzuführen sein. Ebenso vernachlässigen die Einrichtungen der Zivilgesellschaft oft ihre Verantwortung, den jungen Menschen Ideale und Horizonte aufzuzeigen, die Halt und Sinn geben. Lassen wir uns die Verheißung Jesu zu Herzen gehen, wenn er sagt: „Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen“ (Joh 14,18). Er ist wirklich der Weg, auf dem wir vorangehen dürfen, er ist der Lehrer, dem zu folgen ist. Er schenkt uns die Hoffnung auf eine neue Welt, in der die Liebe den Hass besiegt und Brüderlichkeit und Frieden unter den Menschen walten.

Einen herzlichen Gruß richte ich an die Pilger und Besucher deutscher Sprache. Lernen von den Heiligen, aus der Kraft des Gebets an Gott den Vater zu leben und uns für die Bedürfnisse sowie für das Heil der Brüder und Schwestern einzusetzen. Der Heilige Geist helfe euch, heilig zu werden, und geleite euch auf all euren Wegen.

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25 Comments

  1. Kardinal Burke hat es in einem Interview mit Matthew James Christoff, Initiator von „The New Emangelization“ – ein Apostolat für Männer, dessen Name mit dem Begriff „New Evangelization“, also Neuevangelisierung, spielt, noch deutlicher ausgedrückt:
    -
    „Unglücklicherweise hat die radikale feministische Bewegung die Kirche so stark beeinflusst und sie dazu geführt, andauernd Frauenthemen anzusprechen, auf Kosten des Ansprechens von entscheidenden Themen, die für Männer wichtig sind. Die Wichtigkeit des Vaters – sei es in der ehelichen Verbindung oder nicht –, die Wichtigkeit des Vater für die Kinder, die Wichtigkeit der Vaterschaft für Priester, die entscheidende Bedeutung eines männlichen Charakters, die Betonung der besonderen Gaben, die Gott den Männern für das Wohl der ganzen Gesellschaft gibt.

    Die Güte und Wichtigkeit von Männern wurde sehr verdunkelt, und aus allen möglichen praktischen Gründen überhaupt nicht hervorgehoben. Dies ist der Fall trotz der Tatsache, dass es eine lange Tradition in der Kirche war – speziell durch die Andacht zum heiligen Joseph –, den männlichen Charakter des Mannes zu betonen, der sein Leben um des Heimes willen opfert, der sich mit Ritterlichkeit darauf vorbereitet, seine Frau und seine Kinder zu verteidigen, und der arbeitet, um den Lebensunterhalt für die Familie zu liefern. So viel von dieser Tradition, die heroische Natur der Männlichkeit zu verkünden, ist in der Kirche von heute verloren gegangen.

    Für ein Kind ist es, während es wächst und erwachsen wird, sehr wichtig, all jene tugendhaften Merkmale des männlichen Geschlechts zu beobachten. Die gesunde Beziehung mit dem Vater hilft dem Kind, sich von der innigen Liebe der Mutter wegzubewegen und eine Disziplin aufzubauen, sodass es eine exzessive Eigenliebe vermeiden kann. Dies stellt sicher, dass das Kind in der Lage ist, sich selbst in passender Weise als eine Person in Beziehung mit anderen zu identifizieren. Das ist entscheidend für Jungen wie auch für Mädchen.

    Die Beziehung eines Kindes mit seinem Vater ist zentral für die Selbstidentifizierung eines Kindes, die stattfindet, wenn wir aufwachsen. Wir brauchen diese sehr enge und bejahende Beziehung mit der Mutter, aber gleichzeitig ist es die Beziehung mit dem Vater – die von Natur aus distanzierter, aber nicht weniger liebevoll ist –, welche unser Leben diszipliniert. Sie lehrt das Kind, ein selbstloses Leben zu führen, bereit, jene Opfer die begrüßen, die notwendig sind, Gott und einander getreu zu sein.“
    -

    Das Interview bei „katholisches.info“:

    http://www.katholisches.info/2015/01/19/kardinal-burke-ueber-die-katholische-maennerkrise-teil-1/

    • Dieses Burke-Interview ist eine Katastrophe. Letztendlich behauptet er doch, dass die Mutter dem Kind Narzissmus vermittle und der heroische Vater, wenn er denn einer sei, dem Kind da heraus helfe.
      Das ist einfach nur polarisierender Unsinn.
      Wir haben echte Probleme und können derartige Abirrungen nun nicht auch noch gebrauchen.

      • @zeitschnur
        Ihre Aussagen kann ich so nicht stehen lassen. Kardinal Burke ist als vorbildlicher Priester ein Mann der klaren und wahren Worte. Was er sagt, hat Hand und Fuß, denn er orientiert sich an dem, was das Wort Gottes (=die Bibel) ist. Lesen Sie in der Bibel nach, was die Rolle und Aufgaben von Mann oder Frau sind. Der Mainstream unserer Tage wird immer gottloser. Deshalb ist es kein Wunder, das die säkulare Welt die Göttliche Ordnung komplett verändert: Männer sind nicht mehr von Frauen zu unterscheiden, typisch Mann oder typisch Frau darf es nicht mehr geben, Männer sollen weiblich und Frauen sollen männlich werden? Frauen erlernen sogenannte Männerberufe (Handwerk, Soldatinnen), denen sie aufgrund physischer oder / und psychischer Konstitution langfristig gesehen, überhaupt nicht gewachsen sind, aber der freimaurerische Gleichberechtigungswahn(Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit) fordert seine Opfer, ohne das Frauen die zerstörerische Diktatur (Staat) der Wirtschaftsmacht (Handwerk, Industrie) der Politik und Gesellschaft die dahinterstehen, überhaupt erkennen können. Bei vielen biologisch gesunden Menschen werden nicht Mutter- oder Vaterschaft angestrebt, sondern die Ziele und Götzen einer kranken Gesellschaft, heissen: Karriere, Macht und Selbstverwirklichung“. Dieser menschengemachte und menschenverachtende Schwachsinn zerstört die Göttliche Ordnung, „produziert“ Homosexualität und Genderwahn und damit einhergehend zerstört er Ehen und Familien. Gottlosigkeit in Verbindung mit der Zerstörung von Ehe und Familie unserer Tage sind der Anfang vom Ende. Der heilige Nilus, der Ältere, prophezeite bereits um 390 n.Chr. folgendes für unsere Zeit: “ Die Leute werden ihr Äusseres ändern. Es wird unmöglich sein, Frauen von Männern zu unterscheiden wegen ihrer Frechheit in der Bekleidung und in der Haarmode…“
        Man wird die Eltern und die älteren Leute nicht mehr respektieren. Die Liebe wird verschwinden. Die christlichen Hirten, Priester und Bischöfe werden nutzlose Menschen sein, ganz unfähig den rechten vom falschen Weg zu unterscheiden..“
        Kardinal Burke ist keinesfalls derjenige, der „echte Probleme“ bereitet oder „abirrt“. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Wir könnten uns glücklich schätzen, falls ein solch wahrhaftiger Kardinal unser derzeitiger Papst wäre.
        Wer ist wohl derjenige, der ständig mit gespaltener Zunge redet, verwirrt , vor dem Herrn nicht kniet, nicht segnet sondern nur küsst, streichelt und tätschelt, mit bösem oder lustlosem Blick die Messe feiert, sich stattdessen stets freudestrahlend der Welt zuwendet, Rotarier ist, mit Freimaurern sympathisiert, usw. usw. Wieviele Zeichen müssen noch geschehen, bis der allerletzte Katholik endlich die Strategie des Teufels, die in zahlreichen Prophezeiungen von kirchlich anerkannten Heiligen für unsere Zeit vorausgesagt wurde, erkennt ?
        Im Buch Daniel, der Offenbarung des Johannes sowie ab Mt 24,3 ff wird alles was geschehen muss, vorausgesagt + niemand glaubt es ?

      • @ Regina

        Ihre Argumentation fußt nun aber doch eher auf den Botschaften von Sehern und einem einfachen Verständnis der Welt, das – bitte verzeihen Sie mir – an der Oberfläche bleibt.

        Denn wenn man genauer hinsieht, ist es nicht so einfach. Auch und vor allem auch in der Schrift und Tradition nicht, obgleich sich unter katholischen Autoren viele finden, die die haarsträubendsten Vorurteile und Zwanghaftigkeiten ausgesprochen haben.

        Es muss Ihnen aber auffallen, dass das Lehramt sie so niemals bestätigt hat.
        Auch diese Seher – auch mancher bayerische Seher hat solche Panik verbreitet – sind niemals anerkannt worden.

        Ich habe meine Kritik an Kardinal Burke eigentlich an anderer Stelle genau begründet. Was Sie dagegen halten, hat mit meinen Gedanken leider nichts zu tun, gleitet also daran vorbei.

        Das Geschlechterverhältnis war von Anfang an ein Mysterium, ist Ausdruck der Gottebenbildlichkeit, insofern Ausdruck der vollkommenen Einheit und zugleich Differenz. Wo da die Linien verlaufen ist uns nur in begrenztem Maße möglich zu erkennen oder gar zu bestimmen. Am einfachsten ist die physische Seite, aber gleich danach wird es kompliziert.
        Es tut mir leid, wenn ich Ihnen und allen so argumentierenden Katholiken nun mal nicht Recht geben kann.
        Vernünftige Menschen haben das aber auch noch niemals anders gesehen. Es ist auffallend, dass mit wachsender Reife und Bildung Menschen mit dem anderen Geschlecht wirklich „in einem Geist“ sein konnten.

        Was wir heute sehen ist nicht primär die Zerstörung des Mannes, sondern einzig und allein die Vernichtung der Frau. Die Norm ist heute das Maskuline! Und dies von allen Seiten – „Emanzipation“ heißt nur auf einer Oberflächenebene „Gleichberechtigung“ (und da wäre sie ja auch berechtigt!).
        „Emanzipation“ heißt heute: Vernichtung der Frau als Frau – mit ihrer Hauptaufgabe der Mutterschaft, was auch ihr Charisma ist, an dem Mann in der Tat nicht denselben Anteil hat!
        Kardinal Burke übersieht, dass der vater zwar wichtig, aber niemals diese Rolle haben kann – er raubt doch seinerseits der Frau nun ihre Aufgabe und zeichnet sie sogar noch negativ als eine, die das Kind narzisstisch umschließt, und der Vater müsse das Kind endlich zur eigenen Person führen.
        Überlege man sich doch einmal, was der Mann da sagt!
        das ist nicht nur bösartig, weil unbewiesen und negativ, sondern auch ein schwerer Schlag für all jene, die eben nun mal keinen Vater haben, dafür aber eine gute Mutter.

        Es ist unverständlich, wie ein Kleriker den Mann nicht ermutigen kann, ohne dabei der Frau einen Schlag vor die Brust zu hauen und Kindern ohne vater das Herz schwer zu machen?

      • Und noch ein Nachtrag – ich schrieb es bereits unten:

        Die Vernichtung der Braut Christi und ihrer Mutterschaft geht eindeutig auch symbolisch mit der Zerstörung der Frau und ihrer Mutterschaft einher.

        In den Jahrhunderten davor hat man zwar unentwegt die Frau gedemütigt und verachtet – wie die Braut Christi – aber die Mutterschaft ließ man ihr. So kamen viele Menschen zur Welt, geistlich wie leiblich.

        Heute sind wir am Ende angelangt: die Kirche soll getötet werden und mit ihr die Frau. es wird keine Seelen mehr geben, die entstehen und gerettte werden.

        Darum geht es.
        Und nicht um den Mann. Für ihn gilt halt nur das Sprichwort „Wer andern eine Grube gräbt fällt selbst hinein.“ Wobei ich sehr wohl weiß, dass natürlich nicht ALLE Männer das so wollen. Aber seien wir ehrlich: viele! Der Mann hat sich im Vaticanum II sein Denkmal gesetzt, und Burke ist nicht bereit, dies in Frage zu stellen.

    • ich finde dieser Artikel ist leider sehr treffend, aber vox clamantis in deserto – eine einsame Stimme in der Wüste, der Eiswüste, um mit Fassbinder zu reden. Mir scheint als theologische Erklärung – es ist die Auflehnung gegen die absolute Souveränität Gottes gegen dessen Heilsplan durch Hochmut, Ueberheblichkeit chronische Alles und Besserwisserei. Ohne Demut und ständiges Sichbemühen um die Freundschaft Gottes (heiligmachende Gnade) von Vater und Mutter in ihrer Gemeinschaft gibt es keine Gerechtigkeit, keine Barmherzigkeit, keinen Frieden.

  2. Schade, das hier wohl ganz offensichtlich die Mutter – die Frau – keine Erwähnung findet.
    Natürlich haben wir Christen – im Gegensatz zu den anderen großen Weltreligionen – nicht nur einen Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, sondern wir haben die Gottesmutter Maria als unsere himmlische Mutter, als Vermittlerin aller Gnaden, als Hand, die uns zu Jesus und über Ihn zu Gottvater führt. Gott ist kein alleinerziehender Vater. Als Katholiken sind wir keine Halbwaisen, – wir haben unsere himmlische Mutter – Maria.
    Unsere katholische Kirche ist sogar sehr weiblich: es heißt d i e Mutter Kirche, d i e heilige Familie, wir haben viele Heilige Frauen und Mädchen, Kirchenlehrerinnen, Patroninnnen, Ordensfrauen, usw.
    Als Katholiken beten wir zu Gottvater, der Gottesmutter Maria und Jesus und zum Heiligen Geist. Unsere Anbetung gilt allein dem Dreifaltigen Gott, denn Maria gehört nicht zur Göttlichen Trinität, weil sie ein Geschöpf – ein Mensch – ist, aber ohne sie ist der dreieinige Gott undenkbar.
    Weihnachten ist kaum vorbei: Warum wird die selige Jungfrau und Gottesmutter Maria nicht erwähnt?
    Ohne ihre demütige Ganzhingabe an Gott, hätte es den Sohn unsreren Retter und Erlöser, nicht gegeben. Ohne Maria ist die himmlische Familie unvollständig.
    Als Katholikin darf ich erwarten, das María von dem Nachfolger auf dem Stuhl Petri nicht nur Erwähnung, sondern auch Würdigung, Verehrung und die Ermunterung zum Gebet zu ihr erfährt, beispielsweise durch das Rosenkranzgebet. Anstatt vieler Worte, wäre das Beispiel eines vorbetenden Papstes vorbildlich für alle Hirten und Schafe. Nicht durch viele schöne Worte, nicht durch ein stolzes Jubelbad in der Menge, sondern durch Demut und praktiziertes Gebet findet der Christ zu Gott , zu Jesus und Maria und zum Heiligen Geist. Stolz und Demut passen nicht zusammen . Sie widersprechen sich. Bescheidenheit und liturgische Armut passen ebenfalls nicht zusammen, denn sie verwirren.
    Schöne Worte allein sind wie Seifenblasen: schillernd bunt, filigran und hübsch anzuschauen – nur leider zerplatzen sie in kürzester Zeit….und was bleibt? „Am Ende des Lebens zählt nur die Liebe!“( selige Sr. Blandine)
    Ave Maria, ora pro nobis.

    • Es ist in dem Forum bekannt, dass ich Papst Franziskus mehr als kritisch gegenüberstehe, aber Ihre Aussage „Schade, das hier wohl ganz offensichtlich die Mutter – die Frau – keine Erwähnung findet.“ kann ich nicht wirklich gelten lassen. Sie müssen hier doch mal sehen was er gesagt hat und nicht was er nicht gesagt hat…

      Franziskus hat sich hier (ähnlich wie noch klarer Kardinal Burke vor wenigen Tagen) einen sehr wichtigen Aspekt rausgesucht – und – was er sagt stimmt doch, oder? Diese Worte kommen mir wirklich selten über die Lippen bzw. Tastatur…

      [im übrigen spricht er sehr viel über herausragende Rolle von Maria als Mutter der Kirche]

      • @Pascal 13
        Genau das tue ich, denn ich beziehe mich auf o.g. Artikel und n i c h t auf die Gesamtheit all seiner Aussagen.
        Typisch für einen Irrlehrer oder falschen Propheten ist, das er durchaus auch mal etwas richtiges sagt oder sagen k a n n . Meine Oma pflegte zu sagen: “ Ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn!“
        Ich erinnere daran, das Kardinal Burke sagte, das wir „über Handlungen urteilen müssen, ja das müssen wir!“
        Ein wahrer Marienverehrer trägt – wie beispielsweise der heilige Johannes Paul II.- ein M als Zeichen für die Gottesmutter Maria in seinem Wappen und nicht einen undefinierten Stern, der egal ob 5zackig oder 8zackig auch als Satanssymbol missgedeutet werden k a n n .
        Ein wahrer Marienverehrer weiht sich der Gottesmutter selbst und lässt sich nicht von jemand anderem ihr „weihen“. Ein wahrer Marienverehrer betet öffentlich s e l b s t den Rosenkranz vor, anstatt ihn vorbeten zulassen, ein wahrhafter Marienverehrer zieht weder beim Beten noch bei der Feier der heiligen Messe eine lustlos-gelangweilte oder gar finster dreinblickende Grimasse, ein wahrer Marienverehrer legt der Muttergottes niemals einen Rosenkranz vor die Füße. Bekanntlich zertritt Maria keinen Rosenkranz, sondern den Kopf der Schlange. Den Rosenkranz trägt sie stets über ihren zum Gebet gefalteten Händen. Ein wahrer Marienverehrer lehnt es nicht ab, über Fatima zu sprechen. Ein wahrer Marienverehrer glaubt den Botschaften der Muttergottes von LaSalette und Garabandal und handelt entsprechend.
        Maria ist keine stolz bejubelte “ Postbotin“, sie darf nicht neu „erfunden“ werden, sondern Maria ist und bleibt die reine, stets demütige und bescheidene Magd des Herrn. Jesus hat uns Maria unter dem Kreuz als Mutter hinterlassen.
        Demut und Stolz widersprechen sich.
        An ihren Früchten werdet ihr sie( – die Irrlehrer und falschen Propheten – ) erkennen, sagt Jesus. Wieviele falsche und faulige Früchte braucht es noch, um die Wahrheit zu erkennen?
        Ich bin katholisch, möchte es bleiben und kann mich nicht mit der p r o t e s t a n t i s c h e n Sichtweise eines katholischen Petrinachfolgers zum alleinigen Gebet zur heiligsten Dreifaltigkeit arrangieren.
        Die Muttergottes darf beim Gebet nicht vergessen werden, erst recht nicht von dem Mann an der Spitze der Kirche! Beten wir für ihn!
        Gelobt und gepriesen seien die vereinten Herzen Jesu und Mariens in alle Ewigkeit, Amen.

    • Neulich hat F. über die Mütter gepredigt (steht auch hier auf katholisches.info) und da hatten die Kardinal-Burke-Fans auch was zu meckern, weil die armen Väter ausgelassen würden und die Mutter „überhöht“ würde.

      Das ist alles nur ein riesiger Unsinn!

      Sie haben recht, allerdings ist Gott nicht Vater wie ein menschlicher Vater.
      „Ihr sollt auf Erden niemand Vater nennen“ sagte Jesus.
      Daraus wird schon ersichtlich, dass der menschliche Vater in der Tat nicht Platzhalter für den himmlischen Vater sein d a r f !
      Denn letzteres wäre eine Katastrophe und die ganzen ecclesiogenen Vateropfer der Vergangenheit sprechen eine deutliche Sprache.

      Wir sollten nicht auf niederem Niveau wie Kardinal Burke zu viel psychologisieren und Menschen irre machen, die nun mal keinen Vater haben und auch eine Chance haben sollen und dürfen! Die elterliche Zweiheit ist immer auch ein Schutz vor Verlust bei einem Elternteil – so wie eine Niere, ein Eierstock, ein Auge das andere stückweise ersetzen kann und soll, so auch bei den Eltern.
      Am rundesten ists natürlich mit beiden, aber nicht nach einem plumpen Strickmuster….

      • @ zeitschnur
        Darf ich Sie fragen, ob sie protestantischen oder katholischen Glaubens sind?
        Bitte urteilen Sie n i c h t über Kardinal Burke, sondern beten Sie zum Heiligen Geist und bitten Sie Ihn um die Gabe der Erkenntnis.
        Lesen Sie bitte anschießend in der Bibel und Sie werden erkennen, was die Wahrheit ist und wer von ihr spricht und wer dies nicht tut. Sie werden auch erkennen, wer die Gebote und Lehren Gottes verteidigt und wer versucht Gottes unabänderliche Gebote zu verändern, um sie dem launigen Zeitgeist anzupassen. Anschießend empfehle ich Ihnen -sehr geehrte zeitschnur- den 33 Punkte umfassenden Plan der Freimaurer zur Zerstörung der katholischen Kirche zu studieren. Dazu müssten Sie ein wenig googeln oder auf der Seite herzmariens.ch nachschauen. Vertrauen Sie sich Jesus und der Muttergottes an und Sie werden erkennen, wie weit dieser Plan leider bereits erfolgreich gediehen ist…
        Viele Fragen, die Sie vielleicht haben mögen, können Sie sich anhand dieses freimaurerischen Plans selbst beantworten.
        Vielleicht könnte katholisches.info den freimaurerischen Plan zur Zerstörung der katholischen Kirche veröffentlichen und einige Artikel dazu verfassen?

      • @ regina

        Darf ich Sie fragen, ob Sie vielleicht freundlicherweise auf der Sachebene bleiben wollen?
        Die Tatsache, dass ich nicht Ihrer Meinung bin, gibt Ihnen kein Recht, mir das Katholischsein abzusprechen.

    • Der Heilige Vater betet am Ende der meisten seiner Predigten zur Mutter Gottes; nur wenn das Thema eines Katechismus der Vater ist, kann man ihm nicht vorwerfen, die Mutter nicht zu erwähnen, da er dann auch alle anderen Glaubenslehren verkünden müsste, wofür schlicht die Zeit nicht reiht.
      Wenn Sie ein Referat über Ungarn halten, kann ich Ihnen auch nicht vorwerfen, nicht von Haiti zu sprechen.

      • @Rex Christus

        Maria ist vom katholischen Glauben nicht zu trennen.
        Sie ist -neben dem heiligen Josef – unsere mächtigste Fürsprecherin am Throne Gottes.
        Das dürfte / müsste dem katholischen Bischof von Rom bekannt sein.
        Maria kann ihr Kind nicht vergessen – darf da das Kind (der Katholik) Maria -seine himmlische Mutter einfach so vergessen geschweige denn noch nichtmals ihren Namen erwähnen?

      • Und Maria ist nicht „neben dem heiligen Josef“ die mächtigste Fürsprecherin.
        Sie ist nach der Lehre der Kirche alleine und meilenweit entfernt von jedem Menschen sonst die alleinige mächtigste Fürsprecherin.
        Der heilige Josef ist erst ganz spät, genaugenommen erst vollkommen nach dem Konzil so überhöht worden. Erst Johannes XXIII. hat ihn in den Messkanon hineingenommen.
        Noch Pius IX. hatte das kategorisch abgelehnt! (Auch wenn er ihn natürlich an anderer Stelle gewürdigt hatte.

        Die Rolle Mariens ist von einer Tiefe, die uns die Betrachtung auf ihr unbeflecktes Herz (das außer ihr kein gewöhnlicher Mensch hatte) erst langsam eröffnet.

      • //Der heilige Josef ist erst ganz spät, genaugenommen erst vollkommen nach dem Konzil so überhöht worden//

        „Überhöht“ ist ein sehr unangebrachter Ausdruck. Wollen Sie damit sagen, dass der hl. Joseph von der Kirche mehr erhöht wird als ihm zusteht?
        Den hl. Joseph in den Kanon einzuschieben war nicht deshalb fragwürdig, weil ihm dadurch eine Ehre erwiesen wird, die ihm nicht gebührt. Der Grund ist vielmehr, dass der überlieferte Messkanon bis Papst Pius XII. von allen Papsten als unantastbar geachtet wurde, praktisch anderthalbtausend Jahre lang. Die Einfügung des hl. Joseph war ein vorbereitender Schritt zum Novus Ordo Missae.

      • @ LL

        Gemach gemach… der hl.Josef ist in der Tat nicht in dieser überhöhten Weise verehrt worden. Hier wird über eine Forschung dazu berichtet:

        „Stockend verläuft die innerkirchliche Karriere des „Handwerkers der Seele“. Zwar preist Bernhard von Clairvaux (1091-1153) Josef als „reinsten, demütigsten, eifrigsten Fürsprecher“. Doch es soll noch rund 300 Jahre dauern, bis ihm ein Platz im Heiligenkalender eingeräumt wird: 1479 durch Papst Sixtus IV. Unter Gregor XV. wird das Fest, begangen am 19. März, ein gebotener Feiertag für die gesamte Kirche.

        1870, zu Beginn des 1. Vatikanischen Konzils, erhebt Papst Pius IX. Josef zum Patron der Kirche (ztschn: lehnt aber seine Nennung im Kanon kategorisch und hartnäckig ab!). Und 1962 nimmt der Konzilspapst Johannes XXIII. den Heiligen in den römischen Messkanon auf. „Überraschend“, wie Kirchenhistoriker urteilen. Denn spätestens seit Gregor dem Großen (604 gestorben) war der Gesamttext dieses Kanons nicht verändert werden. Nun heißt es nach der Erwähnung Marias: „Wir ehren ihren Bräutigam, den heiligen Josef.“

        Der Quartiermacher und Ernährer der „Heiligen Familie“ ist da längst hineingestellt in die ideologischen Kämpfe des 19. und 20. Jahrhunderts, ein Antipode der Größen der revolutionären Arbeiterbewegung.“

        Quelle: http://www.welt.de/kultur/article2917928/Der-Schattenmann-Josef-wird-wiederentdeckt.html

        Es geht nicht darum, dass ihm keine Ehre gebühre, sondern darum, dass der l. Josef erst mit dem Entstehen der Kleinfamilie und den sozialen Auseinandersetzungen überhaupt so ins Zentrum gerückt ist. Seine „wahre Vaterschaft“ hat erst der fragwürdige JPII „lehramtlich“ behauptet.

        Einen fundierteren Artikel dazu findet man hier: http://stjosef.at/artikel/stjosef_gerson.htm

        Dort heißt es u.a.: „Die Stellung des hl. Josef gründet in der Ehe mit Maria, die ihm als jungfräuliche Gottesmutter das Recht und die Pflicht der Vaterschaft vermittelt.“

        Damit sind die tradierten Maßstäbe in einem Satz ausgedrückt. Es ist, wie dies in jüngster Zeit geschieht, den hl. Josef nun zum maskulinen Vermittler gegenüber Maria hinstellen will, nur um ein angeblich traditionelles Familienbild wieder zurechtzubiegen.

        Die Hl. Familie birgt in sich tatsächlich gerade nicht dieses vorgeblich „traditionelle“ Bild – eben weil die gesamte Vermittlung aller Gnaden und auch aller Tätigkeit eben nicht von Josef, sondern über Maria und ihre Mission auch auf den Mann vermittelt wird.

        Oder anders: dieses Bild der Hl. Familie hat etwas mit der Tradition zu tun, die die Traditionalisten heute nicht gerne hören: Es ist diese Tradition, in der der Mann den Hut vor der Frau zieht, ihr die Türen öffnet, in der er als letzter auf dem sinkenden Schiff bleibt und erst sie und die Kinder rettet.

        Davon sind wir so weit entfernt wie zu tiefster heidnischer Zeit!
        Und wer einmal nachsieht, wer der Hl. Josef wirklich war, müsste eigentlich unweigerlich auf diese total hingebungsvolle und gerechte Gestalt kommen!

  3. „Die Gestalt des Vaters scheint in unserer heutigen Kultur abhanden gekommen zu sein.“
    Von alleine ist das nicht passiert. Irgendeine Macht bekämpft den Mann und versucht die Frau über ihn zu stellen. Ich würde sagen wenn Gott Frau wäre von Anfang an würde der Angriff genau umgekehrt laufen. Aber wir wollen nicht einseitig sein, die Gestalt der Mutter steht auch nicht mehr so fest wie es mal war. Es scheint ein kompacktes Programm zu sein mit sehr vielen feinen Tröpfchen die ständig auf uns fallen.
    Per Mariam ad Christum.

    • Naja, und welche Macht hat dann zuvor Jahrtausende lang die Frau bekämpft und tut es noch? („Ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau…“).

      Dass im Westen eingie Ungereimtheiten hinsichtlich der Frauen gerade fröhliche Feste feiern, darf nicht darüber wegtäuschen, dass die Frau weltweit so entwertet ist wie noch nie: Menschenhandel, Prostitution gehen den eigenen Willen, Abtreibung weiblicher Föten in Millionenzahlen, in der Folge Frauenraub, Verstümmelung der Genitalien bei Frauen in ganz Afrika, ich sage nur: die Frau im „I—m“, Ausbeutung weiblicher Arbeitskraft für ökonomischen Wildwuchs etc. etc.

      Wenn Sie einmal außerhalb Europas und außerhalb eines christlichen Einzugsbereiches waren, fallen Ihnen da Schuppen von den Augen: es ist wahr, dass der Satan der Feind der Frau ist, das und vor allem das.
      Dass in unserem Aquarium gelegentlich das Umgekehrte geht, ist dagegen kein Beweis…

      • „Naja, und welche Macht hat dann zuvor Jahrtausende lang die Frau bekämpft und tut es noch? („Ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau…“).“
        Und ich dachte immer das Christus die Würde der Frau so hoch gesetzt hat wie es keine andere Macht je konnte und wollte. Und das ganz ohne Quote. Der Angriff des Feminismus auf den Mann ist für mich ein Stellvertreterkrieg, in Wahrheit ist der Vater im Himmel das Ziel. Ja so denke ich.
        „es ist wahr, dass der Satan der Feind der Frau ist, das und vor allem das.“
        Besonders eine Frau ist für ihn ein rotes Tuch und ich glaube wir kennen sie alle. Und die hätte niemals gesagt „Männer sind Schweine“ und damit ihren eigenen Vater und ihrem Sohn ein Zeugnis wider dem Heiligen Geist ausgestellt.
        „Dass in unserem Aquarium gelegentlich das Umgekehrte geht, ist dagegen kein Beweis…“
        Das Wort „Umgekehrt“ trifft es ihm Zentrum. Alles „Umdrehen“.

        Per Mariam ad Christum.

      • Lieber @ Shuca,

        Es ist eine Tatsache, dass wir Menschen aneinander schwer schuldig werden, alle und schon immer.
        Ich wollte den Blick etwas weiten für die Gesamtsituation auf der Welt. Es ist nicht sachgerecht, sich alleine auf manche Umstände in einem kleinen Zeitfenster von ca. 30 Jahren hier in Deutschland oder im eigenen Erleben zu stürzen, als sei das stellvertretend für die Vorgänge der ganzen Menschheitsgeschichte.
        Der Mann erduldet heute in Deutschland das, was (zuvor) die Frau tausendfach und ohne die Möglichkeit, sich zu wehren, erduldet(e).
        In der Welt draußen steht es um das Los der Frau schlechter als je zuvor.
        Inwiefern habe ich aufgelistet.
        Das hängt natürlich mit der Feindschaft des Satans zur Frau zusammen – womit sonst?

        Ich sehe die Sache so:

        Da diese Feindschaft von Gott gesetzt wurde, nachdem der Satan die Frau getäuscht und hereingelegt hatte, kann man darin erkennen, dass Gott sich zur Frau gestellt hat.
        Warum? könnte der selbstmitleidige, nicht so gewürdigte Mann fragen.
        Weil deren Feind eigentlich Sein Feind war, und um Seinetwillen hat der Böse die Frau so geprellt und missbraucht. Gott ist eben wirklich treu. Gott hat die Würde der Frau in diesem Satz von Anfang an so hoch gesetzt!
        Israel bzw. Maria und die Kirche standen als „Braut“ für diese Frauenauffassung. Gott und die Frau haben diesen Feind.

        Tatsächlich hat Gott die Frau weitgehend ausgenommen aus den krassen Verfehlungen der Menschheit. Ich weiß, dass man das nicht gerne hört in Tradikreisen, aber all das Leid und die Not der Geschichte, ist fast ausnahmeslos von Männern erfunden, angepackt und durchgezogen worden. Nur selten ist da einmal eine bösartige Frau mit im Spiel. Wenn Frauen dagegen Macht haben, sind sie überdurchschnittlich häufig sogar ausgezeichnete Potentatinnen. Das ist im AT schon so, aber auch in unserer Geschichte.
        Massiv deutlich wird dies auch in der Passion Christi: es sind NUR Männer, die ihn verurteilen, verlassen, verraten und töten. Es sind (ausgenommen Johannes) aber NUR Frauen, die ihn freiwillig stützen, verstehen, beklagen, mit unters Kreuz gehen und IHN am Ostermorgen aktiv suchen.
        M.E. musste das so sein, so lange Israel/die Kirche – für die die Frau ja steht und stand, missionierend wirkte.

        Mit dem Absterben der Kirche geht auch die Vernichtung der Frau einher: in dieser Endzeit wird die Frau wie die Kirche total zerstört, mehr und brutaler als je zuvor. Inszeniert vom Mann und seinen somnambulen Helferinnen. Bedenken Sie, dass alle politischen Exzesse des 20. Jh erschreckend „frauenlos“ waren – mehr als jede andere Phase der Geschichte zuvor. Und das Vaticanum II ist in der Kirche der ausschließlich von Männern gestrickte Tod der Braut Christi.

        Und dass dabei manch unschuldiger Mann durch die Frau großes Leid erfährt – stattgegeben!
        Man darf aber den großen Zshg. nicht aus dem Auge verlieren und nichts ist schöner als ein wirklich gläubiger und geistgeformter Mann: ein Kleinod, nach dem sich eine gerechte Frau sehnt!

      • liebe @zeitschnur
        Ich schreibe mal wie ich auch manchmal denke.
        „So nimm denn meine Hände und führe mich, bis an mein selig Ende und ewiglich.“
        Das gilt natürlich für beide Geschlechter und auch für die, die sich nicht sicher sind was sie sind.
        Per Mariam ad Christum.

  4. Als promovierte Akademikerin (Geisteswissenschaften) möchte ich mich auch zu diesem Thema äußern:
    In meinem Bekanntenkreis befindet sich ein Ärzteehepaar, das diese Thematik auf wunderbare Art zu lösen weiß. Sie haben eine Gemeinschaftspraxis, so dass wochentags an einem halben Tag der Vater den Kindern die aktive Vaterverantwortung gibt und den anderen halben Tag die Mutter den Kindern die aktive Mutterverantwortung gibt. Das ist eine gute Art wie der Vater den Kindern seine aktive Zuwendung geben kann. In der Wirtschaft und anderen Bereichen müssen mehr Möglichkeiten geschaffen werden, dass Ehepaare Familie und Beruf besser miteinander teilen können. Meine Mutter war ebenso Ärztin und hat mit meinem Vater (Künstler & Kriegversehrter) die Familienarbeit geteilt. Es geht darum sinnvoll miteinander zu teilen. Das muss nicht nur für Akademiker möglich sein. Viele Kinder leiden unter der zu langen, berufsbedingten Abwesenheit ihrer Väter.

  5. Also wenn diese Worte von ihm selbst stammen, dann muss ich ausnahmsweise Papst F. Respekt dafür zollen. Diese Gedanken erinnern beinahe an Joseph Ratzinger und stellen für mich als aufmerksamen Leser eine große Ausnahme in den Äußerungen Bergoglios dar. Er, der sonst immer diese Tiefe in seinen Predigten vermissen lässt wirkt hier sehr verändert. Aber mal abwarten wie lange das noch anhält.

  6. Als einfache unbedarfte Seele möchte ich jenseits des theologischen Diskurses-so wichtig das auch ist und sein muss-etwas den lieben Ordensleuten(-die ich in meinem Leben immer sehr verehrt habe-die mir auch so vieles geschnenkt haben auf dem Weg des Glaubens) vertrauensvoll übergeben.Die Klöster und religiösen Gemeinschaften sind die Kraftzentren der Kirche. Die betenden, erhoben Arme Moses-von denen soviel vom Sieg oder der Niederlage der geistlichen Kräfte abhängt.Ich muss mich fast entschuldigen dass ich wieder mit meinem Lieblingsheiligen St. Bernhard sprechen möchte.Zum heutigen Fest sind von ihm drei sermones überlifert.Im letzten, ganz am Schluss seiner Ermahnung sagt er von den drei handelnden Personen:Josef, Maria und Jesus:Josef-virilis constantia-Maria-spiritualis, puritatis continentia, Jesus humilis conscientia.Ich glaube, das könnte uns allen helfen, das Licht Christi weit leuchten lassen.Von Josef, die Beständigkeit-sich nicht abbringen lassen von äusseren und inneren Schwierigkeiten,galt er doch als der Vater Jesu bei den Juden.Von Maria der Allreinen Jungfrau die Reinheit des Herzens erbitten und in stetem Ringen so den Gelübden getreu zu bleiben. Von Jesus jenes demütige Bewusstsein des Kindes in seiner Einfachheit( ein Kind hat keine abgehobenen Spekulationen-es ist einfach und darin liegt seine ganze Kraft der Persönlichkeit ) in seiner offenen heitern Art in Gehorsam und Liebe einzuüben.Ich meine, das wäre für die ganze hl.Kirche ein ganz grosses Geschenk-dem ich mich als letzte unwürdige Seele gerne anschliesse-und auch Jeder und Jedem im Ordensstande darob herzlich danke.

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