Kirche und Homo-Agenda – Von Stockholms lesbischer Bischöfin zu Franziskus‘ informeller Methode

Stockholms lesbische Bischöfin mit ihrer "Partnerin"
Stockholms lesbische Bischöfin mit ihrer „Partnerin“

(Stockholm) Die evangelisch-lutherische „Kirche von Schweden“ trennte sich faktisch 1526 von der Katholischen Kirche, als König Gustav I. Wasa des gerade unabhängig gewordenen Königreichs Schweden die Reformation unterstützte. Bis 2000 war sie Staatskirche des Landes.

Das bevölkerungsreichste lutherische Bistum ist Stockholm, benannt nach der Hauptstadt Schwedens. Es wurde erst 1942 errichtet. Sein Gebiet wurde aus den alten, ehemals katholischen Bistümern Uppsala und Strängnäs herausgelöst.

Stockholm gilt als liberales Vorzeigebistum des Landes. 1998 wurde mit Caroline Krook die erste Frau zum Bischof gewählt. 2009 folgte mit Eva Brunne die erste Lesbe in Stockholms Bischofsamt (im Bild).

Zwei Anrufe des Papstes bei Transsexuellem

Spanische Transexuelle(r) mit Verlobter beim Papst
Spanische Transexuelle(r) mit Verlobter beim Papst

Wo die Dämme bei den Lutheranern bereits seit einigen Jahren gebrochen sind, hielt die Katholische Kirche an der Offenbarung Gottes fest, daß ihm Homosexualität eines der schlimmsten Greuel ist. Wie zu allen Zeiten, wurden in den vergangenen Jahrzehnten auch zum Zeitgeistthema Homosexualität in der Katholischen Kirche Stimmen laut, die eine „Anpassung“ der Kirche an die Welt vertreten. Je insistenter die Homo-Agenda gesellschaftspolitisch artikuliert wird, desto lauter werden diese Stimmen. Seit Papst Franziskus regiert, scheint dieser Anpassungswunsch die Kirchenspitze selbst erreicht zu haben.

Am 24. Januar empfing Papst Franziskus eine Spanierin in Audienz, die sich durch eine Geschlechtsumwandlung nun als Mann vorstellt. Laut eigenen Angaben sei die gewesene Sie mit ihrer Freundin in Sevilla shoppen gewesen, als sie vom Papst angerufen wurde. Das war am 20. Dezember, nicht wie zunächst berichtet am Heiligen Abend. Bei diesem Anruf sprach der Papst die Einladung in den Vatikan aus und nannte bereits Datum und Uhrzeit. Das sei bereits der zweite Telefonanruf des Papstes gewesen. Der erste Anruf erfolgte am 8. Dezember, dem Fest der Unbefleckten Empfängnis, und diente „einer ersten Kontaktaufnahme“, wie der Avvenire, die Tageszeitung der Italienischen Bischofskonferenz heute berichtet.

„Wollen eine Familie gründen“ – Papst „freut“ sich

Im Gästehaus Santa Marta habe der Papst die Spanierin, die sich nun Diego nennt, umarmt. Ebenso die Freundin, die „Diego“ in den Vatikan mitbrachte. Dem Papst habe der Tanssexuelle seine „dramatische persönliche und religiöse Sache“ erzählt, so der Avvenire. Die heute 48jährige Spanierin hatte sich im Alter von 40 Jahren einer Geschlechtsumwandlung unterzogen, weil sie sich als Mann fühlte. Seither „fühle“ sie sich in ihrer Heimatpfarrei nicht mehr verstanden.

Mit der dem Papst vorgestellten Freundin will die Transsexuelle – immer laut eigenen Angaben – demnächst „eine Familie gründen“. Das habe man so auch dem Papst gesagt, der sich darüber „freute“.  La Repubblica titelte daher gestern: „Papst Franziskus empfängt einen spanischen Transsexuellen im Vatikan mit seiner Verlobten“.

Schachzug mit Taschenspieltrick?

Während dem Papst die katholische Lehre zur Homosexualität bisher noch nicht über die Lippen kam, sendete er bereits eine Vielzahl von Signalen einer „Öffnung“ aus. Sie stellen keine ausdrückliche Änderung der Lehre dar, weshalb sie von Verteidigern des Papstes auf pastorale Einzelfälle reduziert werden können. Die veröffentliche Meinung faßt die Signale jedoch anders auf und verbreitet den Eindruck, daß die Katholische Kirche unter Papst Franziskus einen Wechsel vollzieht. Vor allem aber verbreitet sich der Eindruck, als sei Homosexualität keine schwere Sünde mehr. Und wenn das der Papst „sagt“, wer wollte da „päpstlicher als der Papst“ sein?

Die Vorgehensweise ist nicht neu. Auch zu anderen Brennpunkten fördert der Papst einen schleichenden faktischen Kimawandel, ohne explizit die kirchliche Lehre anzutasten. Manche katholische Beobachter versuchen die Annäherung an die Homo-Agenda nur als vermeintliche Annäherung zu deuten. Als Versuch des Papstes, die Kirche aus der öffentlichen Schußlinie zu nehmen. Secretum meum mihi spricht dagegen von einem „Schachzug“, mit dem sich Franziskus lediglich weniger angreifbar machen wolle. Er wisse um die Widerstände, die eine audrückliche Änderung der Lehre hervorrufen würde. Er habe seine eigene „Methode“ entwickelt, diese Widerstände zu „umgehen“. Obwohl im realen Leben grundlegende Wahrnehmungsänderungen vor aller Augen stattfinden, könne Kritikern ungeniert entgegengehalten werden, den schriftlichen Nachweis zu erbringen, wo konkret der Papst die Lehre geändert habe. Ein Nachweis, der nicht erbracht werden könne, weil der Papst sich um das Geschriebene nicht kümmere. Ein „Taschenspielertrick“, meint die argentinische Internetseite Traditio Catholica. Die beiden Telefonanrufe bei dem Transsexuellen seien ein Indiz für ein vom Papst bewußt „geplantes Signal“: große mediale Aufmerksamkeit, große Breitenwirkung, und doch alles nur informell.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Catapulta/La Repubblica (Screenshot)

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arthuis

@ Dass Homosexualität dem Herrn ein Gräuel sei ,kann ich mir schlecht vorstellen .Glaubt heute
wirklich noch jemand , dass es den Herrn des Universums , der täglich Kathastrophen , Tragödien
und Leid aller Art mit mitansieht , interessiert , was Menschen im Bett veranstalten ?

Shuca

„Glaubt heute
wirklich noch jemand , dass es den Herrn des Universums , der täglich Kathastrophen , Tragödien
und Leid aller Art mit mitansieht , interessiert , was Menschen im Bett veranstalten ?“
Ja eigentlich interessiert ihn gar nichts. Er ist wahrscheinlich nur aus Langeweile für unsere Sünden ans Kreuz gegangen. Manchmal geht es mir durch.
Für die täglichen Tragödien und Katastrophen sollten sie mal eine andere Person in Augenschein nehmen, die arbeitet nämlich sehr versteckt aber mit hoher Effizienz.
Per Mariam ad Christum.

Leo Laemmlein

Sehr geehrte/r/s @ arthuis,
wenn Ihre Frage Ihre Haltung widerspiegelt, dann stimmen Sie sich schon mal auf eine endlose, ewige Zukunft in der Hölle ein. Dazu können Sie sich in Ruhe z.B. diese Videos zu Gemüte führen: https://estomiles.wordpress.com/2015/01/27/are-you-ready-about-hell-3-videos/ Sollte Ihnen diese Perspektive einen heilsamen Schreck versetzen, was ich Ihnen wünsche, so mögen Sie in Erwägung ziehen, umzukehren und sich zu Jesus Christus zu bekehren und den –wahren– katholischen Glauben anzunehmen.

Leo Laemmlein

@ arthuis
Wie das geht: sich bekehren, dazu werden in diesem Forum Ihnen viele Teilnehmer mit Rat und Gebet zur Seite stehen! Möge Gott Ihnen helfen.

Jeanne dArc
Das ist wirklich so ! Sehen wir was der Herr dazu sagt: „…Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer die Menschen von Anfang an als MANN und FRAU geschaffen hat und dass er gesagt hat: Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden, und die zwei werden ein Fleisch sein ?…“ (Mt 19, 4-5). „…Ich aber sage Euch: Wer eine Frau nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch begangen.“ (Mt 5, 28). Jesus Christus sagt eindeutig, dass er eine Ehe zwischen MANN und FRAU haben will und lehnt sogar jegliche Unzucht und… weiter lesen »
Pascal13

@Arthuis: was Sie sich vorstellen koennen oder nicht ist gelinde gesagt fuer die Fragestellung garnicht relevant. Das einzige was relevant ist ist die durch Hl. Schrift und Tradition ueberlieferte und von Gott offenbarte Wahrheit. Sie glauben an die Offenbarung oder eben nicht, das ist Ihre persoenliche Entscheidung.

St. Thomas Aquinus

@arthuis Ich weiss nicht welcher Konfession sie angehören, aber so wie Sie sich anhören können Sie nicht Christkatholisch sein. Dem Herrn ist sehr WICHTIG was ,,im Bett,, passiert, da er will das wir Menschen heilig werden. Wir können nicht heilig werden, wenn wir uns von unseren Eingebungen und Gefühlen kontrollieren lassen. Und die Auslebung der Homosexualität ost ein grosses Gräuel, da der Mensch damit sich nicht nur gegen Gott und die Natur, die er schuf sondern auch gegen den Menschen, da man hindert heilig zu werden. ,,Als Mann und Frau schuf er sie und sie werden eins sein“

Chlodwig

Und selbst die Heterosexualität, die die Allerheiligste Dreifaltigkeit zur Fortpflanzung der Menschheit vorgesehen hat, ist gemäß Heiliger Schrift klar reglementiert. Das Neue Testament läßt nur die gültig geschlossene und monogame Ehe bis zum Tod eines Partners als gottgefällig zu. Alles, was sich sexuell aktiv außerhalb dessen befindet, ist satanisch durchtränkt.

Leo Laemmlein

Zum Bild oben:
So glücklich kann man lachen, wenn man, nach allem zu urteilen, was wir von Gottes Gesetz wissen, mit beiden Beinen in der Hölle steht?

Chlodwig

Zwei lesbische Weiber in Klerikerkragen. So etwas ist die Verhöhnung jedes guten Klerikers der Heiligen Kirche.

Pascal13

Ja, so ist das – das Foto sieht in der Tat aber aus wie an Wieverfastelovend an dem nach Ihnen benannten Platz in Köln 🙂

Eigentlich ist das Thema viel zu ernst um darüber Witze zu machen, aber was bleibt und anderes übrig als es mit Humor zu nehmen wenn wir nicht alle vollkommen verrückt werden wollen

arthuis
@ Pascal13 : Es ist für mich höchst seltsam , dass im Katholischen immer wieder das 6. Gebot zum Thema wird , als hinge Wohl und Wehe oder unser Heil fast nur davon ab , wie wir uns diesbe- züglich verhalten und als ob es keine anderen , bedeutenderen Themen gäbe . Natürlich war meine Antwort oben überspitzt formuliert ,aber ich finde es nicht eben christlich , sich ständig zum Richter und (Be/Ver)urteiler aufzuspielen ,und sich dabei auf die Paulusbriefe bzw. auf das AT zu berufen . ( In den 4. Evangelien wird zu dem Thema m.W. nichts gesagt ).… weiter lesen »
Pascal13
Nein, so ist es aber nicht, so scheint es für Sie! Es ist ja nicht die Kirche die das immer zum Thema hatte (zumindest vor Franziskus), sondern Fraktionen die außerhalb der Kirche stehen und dagegen ankämpfen… und die jetzt in Franz einen Erfüllungsgehilfen erhoffen Mit unserem geoffenbarten Glauben ist es doch so: entweder man nimmt ihn in GÄNZE glaubend an oder nicht – man kann sich nicht nur die Rosinen rauspicken die man glauben möchte (oder vor seinem Gewissen zu „rechtfertigen“ gedenkt). Es sollte doch das Ziel von einem jeden von uns sein den GANZEN geoffenbarten Glauben (wie gesagt durch… weiter lesen »
Adrien Antoine
@arthuis In der gesamten Hl. Schrift wird die sexuelle Betätigung des Menschen nur innerhalb der Ehe toleriert. Fast 3 Jahrtausende lang war im Alten und Neuen Bund die menschliche Sexualität zutiefst mit der Möglichkeit zur Prokreation, mit der Fruchtbarkeit zutiefst verbunden. Sehr ausführlich und erschöpfend hierzu die 6 in Pastoralia 2010-2011 erschienenen Artikel v. EB André-Joseph Léonard (Brüssel-Mecheln) und den großen Artikel v. Bischof Oster (Okt. 2014). Die Kirche verurteilt auch keine Personen, sondern Taten und Gedanken (Card. Burke). Man muß die Hl. Schrift lesen und danach handeln. Es ist unsinnig als Christ eine neue oder andere Hl. Schrift produzieren… weiter lesen »
Leo Laemmlein

//In der gesamten Hl. Schrift wird die sexuelle Betätigung des Menschen nur innerhalb der Ehe toleriert.//

Und auch in der Ehe ist nicht alles erlaubt.

arthuis
Herr @ Laemmlein , Herr @ Aquinas : Sie lachen , weil sie offenbar glücklich sind , oder , in leichter Abwandlung des päpstlichen Zitates “ wer sind WIR , darüber zu urteilen ? @ Aqu. Ich bin tatsächlich christkatholisch , mir kommen aber Bedenken an „meiner“ Kirche , wenn ich hier den einen oder anderen Kommentar lese , ob das Geschriebene und Gefühlte noch mit dem Wesen Christ in Verbindung gebracht werden kann . Zitat aus einer kirchlichen Verlautbarung zur HS : “ Der Homosexuelle ist zur Keuschheit berufen …“ Ich als Hetero maße mir nicht an , dass… weiter lesen »
Leo Laemmlein
@ arthuis Ich lache nicht über Sie, mir ist ernst. Was ist denn für Sie selbstverständlich? Entschuldigen Sie bitte meine Zudringlichkeit: aber ist es die Unkeuschheit, die für Sie selbstverständlich ist? Wir alle müssen unsere sündige „Natur“ unterdrücken, besser gesagt: den Kampf mit der Sünde aufnehmen. Damit wir darin erfolgreich sind, gibt Gott uns alle Gnadenhilfen. Das „Wesen Christi“ denken wir uns nicht selbst aus. Es wurde uns offenbart. Wir erlangen Kenntnis darüber, wenn wir die Heilige Schrift und die Glaubenslehre studieren. Wirklich lernen wir Unseren Herrn Jesus Christus aber erst dann kennen, wenn wir nach seiner Lehre, nach seinen… weiter lesen »
arthuis

Herr @ Lämmlein : Wenn ich den Anruf „keusch“ in Bezug auf Homosexuelle
richtig verstehe , so bedeutet das , dass sie sich geschlechtlicher Betätigung,
die ja demnach Sünde wäre, überhaupt enthalten sollen, während dieselbige
für Heteros unter bestimmten Bedingungen normal und statthaft ist .
Ich danke Ihnen ansonsten für Ihre Antwort , obwohl ich zugegeben mit
einigen Begriffen Schwierigkeiten habe .

P.S : Sie lachen…..habe ich auf das Bild bezogen !
P.s. Es geht also nicht um keusch gegen unkeusch , sondern um unerlaubt
gegen erlaubt .

Stella
Also ich z.B.lache keinesfalls bei dem Gedanken,wieviele,ohne es zu wissen,mit ihrem Seelenheil Hasard spielen. Ich will dazu,weil das Thema wirklich ernst ist,ganz kurz etwas erzählen und bitte darum,den Beitrag freizugeben,obwohl mir durchaus bewußt ist,das das Thema etwas heikel ist. Vor einigen Jahren hatte ich mal etwas,das mit „Nahtoderlebnis“ beschrieben wird. Da jagte ich,bei vollem Bewußtsein,nicht körperlich,mehr geistig (es lässt sich schwer beschreiben) durch eine Art Röhrensystem abwärts. Es ging dann durch seltsame Räume mit Menschen,die stumpfsinnig dasassen. Einer wollte mich mit einer Art Hackebeil angreifen. Ich zuckte zurück,aber eine Stimme neben mir sagte,ich brauche keine Angst haben,solle aber aufpassen,was jetzt… weiter lesen »
arthuis
Frau @ Stella , ich denke Ihre Zuschrift gilt mir , vielen Dank für Ihre Offen- heit. Ich bin nach langem Fernsein von der Kirche ( etwa 45 Jahre ) immer noch durch Erfahrungen mit ihr an sie gebunden . Vieles bleibt mir unklar und schwer „verdaulich“ . Meine Kritik richtet sich an ein Verständnis von Religion, das , wie es sich hier offenbart , ich als so radikal empfinde , das es für mich eine zu große Anstrngung bedeutet . Meine Kritik beruht auf Gedanken , die ich als Jugendlicher hatte , und die durch entsprechende Lektüre bestätigt wurden… weiter lesen »
Regina
@Stella: Ihr Erlebnis, als Sie den Mann sahen, der sich selbst in den Arm hackte, passt genau zu dem Kapitel „Warnung vor der Verführung“, bitte in der Bibel nachlesen bei Mk 9,42 bis 9,48. Der Teufel höchstpersönlich ist unablässig darum bemüht, dafür zu sorgen, das die Menschen die Hölle ignorieren. Wer die Hölle – auch ewiger Feuersee, Ort des Verderbens, genannt – leugnet, kann nach Herzenslust sündigen und befindet sich auf direktem Weg dorthin. Ich habe nicht nachgezählt, aber die Bibel spricht unzählige Male von der Hölle. Die Bibel ist das Buch der Göttlichen Wahrheit und Gott kann nicht lügen.… weiter lesen »
zeitschnur
@ arthuis Vielleicht muss man über Sexualität nicht wie über ein „Menschenrecht“ denken. Niemand braucht im Zweifelsfall Sex. Ich habe darauf auch kein „Recht“. Der zur Ehe Berufene hat dazu aber die Pflicht bzw. erhält sie als Aufgabe mit allen Freuden (natürlich!), Nöten und Nachkommen, die dabei entstehen. Die Bindung an den Ehepartner bildet einerseits die treue Christi zur Kirche ab, andererseits ist dieses „Ein-Fleisch-Sein“ tatsächlich eine Reminiszenz an die Trinität, von der es heißt, es seine drei und doch einer, so sagt Gott über den Menschen, es seine die zwei nun nicht mehr zwei (Getrennte), sondern einer (aus dem… weiter lesen »
defendor
Das Bild mit den verkleideten Schauspielerinnen der lutheranischen Laien- Gemeinschaft ist grauenhaft und doch bezeichnend Die „humane“ Deformation des Glaubens; nicht nur in Schweden die Norm. Papst Pius XII. hat bereits im Jahre 1949 in einer eindrücklichen Mahnrede auf dem Petersplatz vor den Gefahren der kirchlichen Verbeugung vor dem Geist der Welt gewarnt: - „Wollt ihr eine Kirche, die schweigt, wo sie sprechen müsste, eine Kirche, welche das Gottesgesetz abschwächt, es an den Geschmack des menschlichen Willens anpassen will, wenn sie verpflichtet ist, es mit lauter Stimme zu proklamieren, eine Kirche, welche sich entfernt vom unerschütterlichen Fundament, auf welches Christus… weiter lesen »
hedi.zueger
Danke defendor, ganz meine Meinung. Die vom Felsen Petri abgefallenen Gebiete haben sich dem ausschliesslichen Prinzip sola scriptura verschrieben (wenn das heute noch wäre – vieles wäre einfacher für einen seriösen Dialog.) Wie das Judentum (Thora ,Talmud, Rabbiner) hat unser katholischer Glaube drei Säulen: Tradition (z.T. älter als das NT) die hl. Schrift und das Lehramt (in der Spitze der Papst – allerdings muss das explizit verkündet werden). Leider hat sich in diesem Sinne die skandinavischen Kirchen selbständig gemacht. Von festen Fundament weggerückt, haben sie all ihre irrigen Ideen über den Glauben gesetzt und sind so immer mehr auf Sand… weiter lesen »
dhmg
Der Artikel passt wunderbar in den Fasching und wäre ja im Grunde lustig, wenn er nicht die traurige Realität zeigen würde. Trotzdem, machen wir doch das Beste daraus, denn in weniger als einem Monat beginnt ja schon die Fastenzeit. 🙂 Wir Katholiken, wenn wir es denn wirklich sind, orientieren uns am Wort Gottes, an der Heiligen Schrift. Aus der geht eindeutig hervor, dass Gott keine Homosexualität duldet und dass Gottes Segen auf dem Einhalten seiner (10)Gebote liegt. Katholiken tun daher den Homosexuellen einen Dienst und begehen dabei keine Sünde, wenn sie diese darauf aufmerksam machen, schließlich geht es um deren… weiter lesen »
arthuis
@dhmg /@zeitschnur @dhmg : Bitte sachlich bleiben . Wenn mein Kommentar wirres Geschreibsel ist , weisen Sie es mir doch nach , eine „keule“ ist kein Argument . Im Übrigen heißt es :“Richtet nicht , damit ihr nicht gerichtet werdet!!!“ Dass hier ständig Menschen verurteilt und abgestempelt werden , lässt sich aus der Bibel nicht begründen , im Gegenteil „Wer von euch ohne Sünde ist , der werfe den ersten Stein“. Niemand von uns ist dem Christus gleich !!! Frau @ Zeitschnur : „Niemand braucht im Zweifelsfalle Sex“. Dass geschlechtliche Betätigung kein rein biologischer , sondern auch mit Lustempfindungen verknüpfter… weiter lesen »
arthuis
Frau @ zeitschnur zur Ergänzung : „diese ganze Homogeschicht“ wurde mir im Zusam- menhang mit dem Auschwitzgedenken noch einmal überdeutlich klar , nämlich dass Menschen aufgrund ihrer „perversen“ Veranlagung mit Hilfe einer Ideologie ins KZ ge- schickt und dort vernichtet wurden . Wäre diese Veranlagung tatsächlich kurierbar , wie behauptet wird , warum haben die Opfer nicht vorher versucht ,sich umdrehen zu lassen ? Ich behaupte , dass „Homosexualität“ für viele ein rein ästhetisches Problem darstellt . Ich finde diese Schwulenparaden auch geschmacklos und provozierend , aber das sollen sie in ihrem schrulligen Humor wohl auch sein , nachdem das… weiter lesen »
Pascal13
Lieber Arthuis, ich muss gestehen dass ich es äußerst seltsam finde sich diesem Thema mit einer Nazi/KZ-Argumentation zu nähern… Es ist im Kern auch nicht die Frage ob Homosexualität angeboren, kurierbar oder was auch immer ist … Im Kern geht es doch darum, dass (wenn man den Glauben annimt) seine Gebote zu halten sind. Niemand ist ohne Süne, niemand. Aber ohne Reue, Buße und Umkehr kommt niemand ins Himmelreich: ich nicht, Sie nicht, der Papst nicht und auch kein praktizierender Homosexueller – das sage nicht ich, sondern so lehrt es uns unser Glaube Im Übrigen bitte ich zu bedenken, dass… weiter lesen »
Konrad Kugler

@ arthuis

Sie brauchen nicht so weit zurückschauen. Mindestens 1972 noch wurden, im sicherlich weder streng katholischen, noch nationalsozialistischen China Schwule erschossen. Aus dem Bericht trat vor allem der Abscheu deutlich zu Tage.

arthuis

Frau @ Zeitschnur : Ich muss nochmal nerven , hatte den Thomas Mann übersehen . Der Film
über die Familie Mann mit Interviews seiner Kinder , ( 3 davon offenbar selbst homosexuell)
zeigt eine Gemeinschaft , die von Tragödien überschattet ist , und wo der Vater als Familien-
oberhaupt teilweise nicht greifbar und nicht „stützend“ erscheint . Sollte also hier eine „rationale“
also vernünftige Entscheidung vorliegen ,so wird sie doch in einigen Punkten widerlegt .

Stella
Ich kann Zweifler wie @ arthuis ganz gut verstehen bzw. ist mir natürlich das Gedankengut vertraut,das Zweifler und Kirchenkritiker haben,von den Kirchenhassern mal ganz abgesehen. Ich hatte nun die große Gnade,das mir der Weg durch Träume,Zeichen und die geschilderten außerkörperlichen Ereignisse gewiesen wurde,wobei mir bis heute unklar ist,warum gerade ich. Man muß natürlich auch seinen Preis dafür zahlen,in der Familie bin ich die Verrückte,obwohl ich nicht mal einen Bruchteil dessen erzählt habe,was ich tatsächlich erlebte. Nur mein Mann weiß über alles Bescheid. Ich denke,man muß zuerst ganz fest und ernsthaft um Erkenntnis bitten,dann wird sie einem auch zuteil. Das kann… weiter lesen »
zeitschnur
@ arthuis Sie schreiben, wenn man das lustvolee Erleben der Sexualität abwerten wolle angesichts der Überhöhung des Geschlechtlichen in der katholischen Lehre, folge daraus, dass man überhaupt die natürlichen Notwendigkeiten und meinetwegen auch sinnfreien Lüste verwerfen könne. Das ist nun Ihrerseits eine Überzeichnung m.E.. Die Lehre verneint ja solche Lust nicht prinzipiell. Ein ehelicher Akt funktioniert ja ohne starke Lustgefühle, um es deutlich zu sagen, überhaupt nicht – das ist also alles gottgewollt und ein geschenk. Ich bin verheiratet und weiß gewiss, wovon ich rede. Nirgends finden Sie andererseits soviel Ästhetik wie in der katholischen Kirche. Allerdings ist die sexuelle… weiter lesen »
Pascal13

Was sie schreiben ist wunderbar – vielen Dank dafür!

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